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Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff hofft auf gute Nachrichten in nächsten Wochen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff hofft auf gute Nachrichten in nächsten Wochen© Urheberrechtlich geschützt
  • 22.02.2026 09:31 Uhr

    09:31 Uhr

    Zivilist im russischen Grenzgebiet Brjansk bei Drohnenangriff aus Ukraine verletzt

    Am Sonntagmorgen hat das ukrainische Militär erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Wie Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram schreibt, sei die Siedlung Podywotje im Bezirk Sewsk mit Kamikaze-Drohnen angegriffen worden. Der Politiker bezeichnet die Attacke als "barbarisch" und meldet einen Verletzten. Der Mann sei in ein Krankenhaus eingeliefert und ärztlich versorgt worden. Weitere Einzelheiten gibt Bogomas nicht bekannt.

    Darüber hinaus teilt der Gouverneur mit, dass die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über dem Gebiet neun ukrainische Drohnen abgeschossen habe.

  • 09:00 Uhr

    Witkoff verspricht gute Nachrichten in nächsten Wochen: Treffen zwischen Putin und Selenskij möglich

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox News ein baldiges Treffen zwischen Wladimir Putin und Wladimir Selenskij nicht ausgeschlossen. Daran könnte sich auch US-Präsident Donald Trump beteiligen, so Witkoff. Er und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner hätten den Konfliktseiten einige Vorschläge gemacht, die innerhalb der nächsten drei Wochen zu einer neuen Gesprächsrunde und womöglich auch zu einem Treffen zwischen den Staatschefs Russlands und der Ukraine führen könnten. Später könnte sich den Gesprächen auch der US-Präsident anschließen. Dennoch räumte der US-Sondergesandte ein:        

    "Ich glaube, er wird keine Lust haben, sich an dem Treffen zu beteiligen, es sei denn, er begreift, dass er dem Krieg ein Ende setzen und das allerbeste Ergebnis erzielen kann."

    In den kommenden Wochen werde es gute Nachrichten geben, erklärte Witkoff.

  • 08:36 Uhr

    Sicherheitswarnung aus Moskau: Telegram bringt Soldaten in Gefahr

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB warnt, dass ukrainische Streitkräfte und Geheimdienste über den Messenger Telegram an Informationen gelangen und diese militärisch nutzen könnten. In einer offiziellen Erklärung heißt es, Telegram sei für russische Militärangehörige im Gebiet der sogenannten Sondermilitär-Operation nicht mehr sicher. Die Nutzung des Messengers habe nach FSB-Angaben in den vergangenen drei Monaten wiederholt das Leben russischer Soldaten gefährdet und stelle weiterhin ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:03 Uhr

    Ukraine verhängt Sanktionen gegen 225 Kapitäne der Schattenflotte

    Wladimir Selenskij hat in seiner Videoansprache einmal mehr gefordert, weitere Sanktionen gegen Russland zu verhängen. Der Präsident teilte dabei mit, dass er selbst gegen 225 Kapitäne von Schiffen der sogenannten Schattenflotte Sanktionen verhängt habe. Selenskij schlug auch vor, dass Dienstleister im internationalen Seeverkehr mit Strafen belegt werden müssten, wenn sie Russlands Schattenflotte unterstützten. Es müssten alle bestraft werden, die Russland helfen, Geld für den Krieg zu verdienen, betonte der Politiker. Das Land müsse zu echter Diplomatie gezwungen werden, um den Krieg zu beenden.

    Mit Blick auf die Verhandlungen unter US-Vermittlung über ein Kriegsende forderte Selenskij, die Europäer einzubinden. Für die nächste Woche seien Treffen mit europäischen Partnern geplant.

    "Wir werden uns genau abstimmen, damit Europa in alle Prozesse eingebunden ist und nur noch stärker wird."

    Er informierte zudem über ein Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, bei dem es ebenfalls um die Rolle der Europäer gegangen sei.

  • 07:30 Uhr

    DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 21. Februar bis 0 Uhr am 22. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Schäden lagen nicht vor.

  • 07:02 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 86 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 86 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 29,
    • Gebiet Saratow – 14,
    • Gebiet Woronesch – 11,
    • Gebiet Smolensk – 11,
    • Gebiet Brjansk – 9,
    • Gebiet Kursk – 7,
    • Gebiet Kaluga – 3,
    • Teilrepublik Krim – 1,
    • Großraum Moskau – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 21.02.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:58 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten durch ukrainische Drohnen verletzt

    Zwei Zivilisten wurden durch Drohnen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod verletzt, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkov mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform MAX schrieb er:

    "Drohnen der ukrainischen Streitkräfte greifen unsere Region weiterhin an. Zwei Zivilisten wurden verletzt."

    Es wird präzisiert, dass in der Nähe des Dorfes Golowtschino im Bezirk Graiworon eine Drohne ein Auto angegriffen hat. Ein Mann und eine Frau erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Ein Rettungswagen transportiert sie in das städtische Krankenhaus Nr. 2 von Belgorod. Das Auto wurde beschädigt.

    Der Gouverneur fügte hinzu, dass am Rande des Dorfes Melichowo im Bezirk Korotscha eine Stromleitung durch die Detonation der Drohne zerstört wurde. Die Stromversorgung wurde von den Rettungsdiensten wiederhergestellt. Gladkow bemerkte:

    "Die Informationen über die Folgen werden noch präzisiert."

    Der Gouverneur berichtete auch über weitere Schäden, die durch Drohnen der ukrainischen Streitkräfte verursacht wurden.

  • 19:27 Uhr

    89 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sechs Stunden 89 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht der Militärbehörde heißt es:

    "Am 21. Februar dieses Jahres wurden zwischen 14 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit 89 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • 61 Drohnen über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • 19 Drohnen über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • sieben Drohnen über dem Territorium des Gebiets Kursk,
    • zwei Drohnen über dem Territorium des Gebiets Kaluga."
  • 18:59 Uhr

    Guardian: Länder der Koalition der Willigen sollten Truppen nach Kiew und in andere Städte entsenden

    Die Staaten der Koalition der Willigen sollten ihre Streitkräfte nach Kiew und in andere ukrainische Städte entsenden, schreibt der Guardian. In der Veröffentlichung heißt es:

    "Folgendes muss getan werden: Die Truppen der europäischen 'Koalition der Willigen' müssen entsandt werden, um die Sicherheit und den Schutz von Kiew und anderen nicht kontrollierten Städten zu gewährleisten. Russland darf kein Vetorecht eingeräumt werden."

    Darüber hinaus fordert der Kommentator der Zeitung, eine Flugverbotszone über der Ukraine einzurichten und Europa eine führende Rolle in den Friedensverhandlungen zu übertragen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.