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Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff kündigt Treffen mit Putin für Donnerstag an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff kündigt Treffen mit Putin für Donnerstag anQuelle: Sputnik © Kristina Kormilizyna
  • 21.01.2026 20:43 Uhr

    20:43 Uhr

    Russlands Menschenrechtsbeauftragte hofft auf Wiederaufnahme des Gefangenenaustauschs zwischen Russland und der Ukraine

    Der Dialog zwischen Russland und der Ukraine hinsichtlich des Austauschs von Kriegsgefangenen gestaltet sich schwierig, allerdings könnte der Austausch wieder aufgenommen werden. Tatjana Moskalkowa, die Russlands Beauftragte für Menschenrechte, erklärt dazu:

    "Heute bin ich recht optimistisch in Bezug darauf, dass Austauschprozesse deblockiert werden könnten. Doch natürlich ist dies ein sehr schwieriger Dialog."

  • 20:18 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt mehrere ukrainische Drohnen ab

    Die russischen Luftabwehrtruppen haben im Laufe des heutigen Mittwochs 32 ukrainische Drohnen abgeschossen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. In einer entsprechenden Mitteilung meldet die Behörde:

    "Am 21. Januar haben diensthabende Luftabwehrkräfte 32 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und abgeschossen."

    Nach Angaben des Ministeriums wurden 21 Drohnen über dem Asowschen Meer, vier über dem Schwarzen Meer, zwei über der Krim, zwei über dem Gebiet Kursk sowie jeweils eine über den Gebieten Brjansk und Krasnodar und der Republik Tatarstan zerstört.

  • 19:54 Uhr

    Medien: Selenskij plant Treffen mit Trump in Davos

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij plant, am Donnerstag nach Davos zu reisen, um dort mit US-Präsident Donald Trump zusammenzutreffen. Dies berichtet das Portal Axios unter Berufung auf einen ukrainischen Regierungsvertreter.

    Zuvor hatte Politico gemeldet, Selenskij habe keinen Termin im dicht gedrängten Davoser Zeitplan Trumps für ein bilaterales Gespräch erhalten. Trump selbst kündigte jedoch bei seinem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum an, Selenskij bereits am Mittwoch treffen zu wollen.

    Demnach soll das Treffen noch vor der geplanten Reise des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nach Moskau stattfinden. Wie weiter berichtet wird, haben die USA Selenskijs Team bereits über die bevorstehende Moskau-Reise ihrer Vertreter informiert.

  • 19:19 Uhr

    Kiew: In einigen Wohnhäusern sinkt die Temperatur unter null

    In mehreren Wohnhäusern in Kiew ist die Temperatur aufgrund anhaltender Heizungsprobleme unter den Gefrierpunkt gefallen. Darüber berichtet der lokale Fernsehsender Kyiv24.

    Journalisten des Senders veröffentlichten eine Reportage aus dem Darniza-Bezirk, die den Alltag der Menschen ohne funktionierende Heizung zeigt. Demnach kann die Temperatur in einigen Wohnungen auf bis zu minus vier Grad sinken. Besonders betroffen sind Plattenbauten, wie Anwohner berichten.

    Eine ukrainische Journalistin berichtet, dass sich die Temperatur in den Treppenhäusern kaum von der Außentemperatur unterscheide. Der Eingangsbereich sowie die Treppen seien stellenweise mit Eis bedeckt, nachdem eine Abwasserleitung geplatzt sei.

    In der Reportage heißt es zudem, dass in einem der Häuser die Raumtemperatur trotz offiziell gestarteter Heizperiode nicht über zehn Grad steigt. Viele Bewohner versuchen, sich mit Gasherden zu wärmen, allerdings sind nicht alle Gebäude an das Gasnetz angeschlossen.

    Vor diesem Hintergrund verschärft sich die Versorgungslage in der ukrainischen Hauptstadt weiter. Am Dienstag teilte Kiewwodokanal mit, dass nahezu der gesamte linksufrige Teil Kiews ohne Wasserversorgung ist, während einige rechtsufrige Bezirke Wasser nur mit reduziertem Druck erhalten. Bürgermeister Witali Klitschko erklärte zudem, dass es in der Stadt zu Ausfällen bei Strom, Heizung und Wasserversorgung gekommen sei.

  • 18:44 Uhr

    Trump: Putin und Selenskij wollen eine Regulierung des Ukraine-Konflikts

    Sowohl Russlands Präsident Wladimir Putin, als auch der Staatschef der Ukraine, Wladimir Selenskij, streben nach einer Regulierung des Konflikts in der Ukraine, behauptet der US-Präsident Donald Trump. Während seines Auftritts beim Weltwirtschaftsforum in Davos kündigte er an:

    "Ich führe Verhandlungen mit Präsident Putin, und er will auch einen Deal abschließen. Ich glaube daran. Ich führe ebenfalls Verhandlungen mit Präsident Selenskij und denke, dass er auch einen Deal schließen will."

    Zugleich warf Trump Europa vor, sich nicht um eine Lösung des Konflikts zu bemühen, während die USA seiner Auffassung nach keine Verpflichtung dazu hätten:

    "Sie schätzen nicht, was wir tun. Ich spreche von der NATO, ich spreche von Europa. Sie müssen sich mit der Ukraine befassen, wir müssen es nicht. Die USA sind sehr weit, wir werden durch einen großen, schönen Ozean getrennt, wir haben damit nichts zu tun."

  • 18:13 Uhr

    Sacharowa: Lage in Krasnoarmeisk belegt bewussten Terror Kiews

    Die Ereignisse in Krasnoarmeisk (Pokrowsk) bestätigen, dass der Terror gegen Zivilisten eine bewusste Politik des Kiewer Regimes sei. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf einer Pressekonferenz bei Rossija Sewodnja.

    "Der Terror gegen Zivilisten ist keine Folge von Chaos und kein Kollateralschaden. Es ist eine bewusste, aufgebaute und durchdachte Politik des Genozids. Es ist ein Kriegsverbrechen, das zur methodischen Praxis erhoben wurde."

    Dabei bezog sie sich auf einen Bericht des Internationalen Öffentlichen Tribunals zu "Grausamkeiten und Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes in der Stadt Krasnoarmeisk (Pokrowsk)". Die gesammelten Materialien seien eine Beweisgrundlage mit konkreten Tätern, Befehlshabern und Unterstützern.

    "Früher oder später werden sie bestraft und das Geschehene wird rechtlich bewertet. Niemand darf sich der Verantwortung entziehen, auch nicht diejenigen im Westen, die dieses schreckliche Unrecht finanzieren."

  • 17:05 Uhr

    Gebiet Rostow meldet Zunahme ukrainischer Drohnenngriffe

    Die Verwaltung des südrussischen Gebiets Rostow beobachtet eine Zunahme von Luftangriffen durch das ukrainische Militär und bewertet die Lage in der Region als schwierig. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets, Juri Sljusar. Im Rahmen einer Besprechung zur Tätigkeit des russischen Katastrophenschutzministeriums im Föderationskreis Südrussland unter der Teilnahme des stellvertretenden Leiters des Ministeriums, Anatoli Suprunowski, erklärte Sljusar:

    "Die Lage in der Region ist nicht einfach und wird schwieriger, die Anzahl der Luftangriffe nimmt zu. Dies erfordert eine operativere Arbeit, um den Menschen zu helfen."

    Sljusar betonte, dass im laufenden Jahr der Schutz der Bevölkerung und Vorbeugung von Notlagen zur Priorität werden:

    "Im Jahr 2026 wird zur Hauptpriorität die Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und der Territorien. Es ist notwendig, auf Notlagen nicht nur zu reagieren, sondern auch vorzubeugen."

  • 16:32 Uhr

    Italien: Kein Krieg gegen Russland, aber Sicherheitsgarantien für die Ukraine

    Italien werde niemals in einen offenen bewaffneten Konflikt mit Russland eintreten, erklärt Außenminister Antonio Tajani in einem Interview mit der Zeitung Il Giornale.

    "Wir kämpfen nicht gegen Russland und werden niemals gegen Russland kämpfen. Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern die Garantie, dass ein Volk frei Entscheidungen treffen kann."

    Tajani sprach sich zudem dafür aus, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu gewähren, die dem NATO-Artikel 5 ähneln, jedoch ohne einen Beitritt zur Allianz.

  • 16:04 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 42 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 78 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 55 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Drei Menschen kamen ums Leben, drei weitere erlitten Verletzungen.

    Infolge der Angriffe wurden drei Privathäuser, zwei Betriebe, Energieanlagen, Infrastrukturobjekte, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Verwaltungsgebäude sowie 15 Fahrzeuge beschädigt.

  • 15:27 Uhr

    Kiew bekommt von Baku elektrische Ausrüstung im Wert von einer Million US-Dollar

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur Azertag habe Baku in die Ukraine elektrische Ausrüstung im Wert von einer Million US-Dollar geschickt. 

    Wie es heißt, habe das Energieministerium Aserbaidschans die humanitäre Hilfe auf Anordnung des Präsidenten des Landes, Ilham Alijew gesendet. Die Lieferung umfasse zwölf Solarplatten, elf Generatoren, fünf Transformatoren und 24.000 Meter Kabel.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.