International

Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA und Russland fordern Rückzug aus dem Donbass

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA und Russland fordern Rückzug aus dem DonbassQuelle: Gettyimages.ru © Nuran Erkul Kaya/Anadolu
  • 20.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    RT DE Exklusiv: Mut, Angst und Auftrag — Stimmen von der Front

    Am Tag des Verteidigers des Vaterlandes, einem staatlichen Feiertag in Russland, richtet sich der Blick auf jene, für die der Dienst an der Front tägliche Realität ist. Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator.

    Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator, über Einsätze unter schwerem Beschuss, erste Kampferfahrungen, technische Rückschläge und mehr als 2000 absolvierte Drohnenflüge.

    Er schildert, wie Angst in den ersten Minuten weicht und der Fokus allein auf der Auftragserfüllung liegt, spricht über zerstörte gegnerische Technik, seine Auszeichnung für Tapferkeit nach der Rettung eines verwundeten Kompaniechefs unter Feuer und über seine Pläne, sich weiter im Drohnenkrieg zu spezialisieren, um dem Gegner taktisch überlegen zu sein.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:44 Uhr

    Selenskij: USA und Russland fordern Rückzug aus dem Donbass

    Russland und die USA verlangen den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass. Dies erklärte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Agence France-Presse:

    "Die Amerikaner und die Russen sagen: Wenn ihr wollt, dass der Konflikt morgen endet, dann zieht euch aus dem Donbass zurück."

    Wie zuvor im Kreml betont wurde, hätten die USA eingeräumt, dass ohne eine territoriale Lösung nach der auf dem Alaska-Gipfel vereinbarten Formel nicht mit einer langfristigen Regelung zu rechnen sei. Der Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass sei eine zentrale Forderung Moskaus.

    Zudem räumte Selenskij ein, dass die ukrainischen Streitkräfte Probleme mit den Satellitenkommunikationsterminals von Starlink hätten.

    "Es gibt Probleme, es gibt Herausforderungen. Ich habe den Verteidigungsminister gebeten, alles in seiner Macht Stehende zu tun."

    Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hatte zuvor das Militär aufgerufen, alle Starlink-Terminals zu verifizieren, damit sie auch nach einer Blockierung weiter funktionieren.

  • 21:30 Uhr

    "Nord Stream gesprengt und Druschba lahmgelegt": Orbán beschuldigt Kiew

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat bei einem Besuch in Washington, D.C. erklärt, Ungarn habe in Abstimmung mit der Slowakei die Treibstofflieferungen an die Ukraine gestoppt. Zuvor hatte Kiew den Transit von russischem Erdöl über die Pipeline Druschba ("Freundschaft") in die beiden Länder eingestellt.

    Orbán warf der Kiewer Führung "politische Erpressung" vor und erklärte, die Ukraine stecke sowohl hinter der Lahmlegung der Druschba-Pipeline als auch hinter der Sprengung von Nord Stream. Zudem sagte er, ein erheblicher Teil der ukrainischen Stromversorgung laufe über Ungarn, und äußerte die Hoffnung, Kiew werde seinen Kurs ändern.

    Außenminister Péter Szijjártó forderte zudem die EU-Kommission dazu auf, europäische Interessen zu schützen und die Ukraine an ihre Verpflichtungen aus dem EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen zu erinnern, wonach die Energieversorgung von Mitgliedsstaaten der Union nicht gefährdet werden dürfe.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:20 Uhr

    Ungarn blockiert 90-Milliarden-Euro-Kredit an Ukraine wegen Öltransit

    Der ungarische Außen- und Wirtschaftsminister Péter Szijjártó kündigte an, dass Ungarn die Auszahlung eines 90-Milliarden-Euro-Militärkredits der EU an die Ukraine blockiert, solange Kiew den Transit von Öl über die Druschba-Pipeline nach Ungarn stoppt. In einem Video auf Facebook sagte er:

    "Solange die Öltransporte durch die Ukraine nach Ungarn nicht wieder anlaufen, wird Ungarn die Auszahlung dieses Militärkredits an die Ukraine blockieren."

  • 21:11 Uhr

    Guardian: Biden rief Putin im Jahr 2021 wegen Ukraine-Problemen an

    Der ehemalige US-Präsident Joe Biden soll im April 2021 wegen Sorgen um die Ukraine den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt angerufen haben, berichtet The Guardian.

    Kurz vor Putins jährlicher Rede sei Biden so beunruhigt gewesen, dass er ein direktes Telefonat gesucht habe. Laut Avril Haines, damals Direktorin der US-Geheimdienste, schlug Biden zudem einen Gipfel zur Ukraine in den kommenden Monaten vor.

    Putins Rede konzentrierte sich 2021 vor allem auf innere Themen wie Gesundheit, Sozialpolitik und Wirtschaft. Der Kreml teilte mit, dass Putin und Biden während des Gesprächs ihre Bereitschaft betonten, den Dialog zur globalen Sicherheit fortzusetzen. Auch das Weiße Haus bekräftigte die Absicht, Gespräche zur strategischen Stabilität zu führen.

  • 21:01 Uhr

    Gouverneur: Ein Toter und fünf Verletzte nach Angriffen im Gebiet Belgorod

    Bei Angriffen ukrainischer Streitkräfte im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:

    "Infolge von Angriffen seitens der ukrainischen Streitkräfte ist ein Zivilist getötet worden, fünf Personen, darunter ein Kämpfer der Einheit 'Orlan', wurden verletzt. Im Dorf Potschajewo im Bezirk Graiworon griff eine Drohne das Gelände eines Unternehmens an. Ein Mann erlag noch am Ort seinen Verletzungen."

  • 21:00 Uhr

    Ukrainische Täter zwangen Teenager zu Brandanschlägen in Moskau

    In Moskau sind zwei junge Männer festgenommen worden, die nach Angaben des Experten Boris Roschin vom Zentrum für militärisch-politischen Journalismus auf Anweisung aus dem Ausland Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt haben sollen. Die Meldung erschien auf seinem Telegram-Kanal.

    Einer der Festgenommenen ist ein 19-jähriger Mann aus Kostroma. Er soll ein Polizeifahrzeug in der Kriwoarbatskaja-Gasse mit Benzin übergossen und angezündet haben. Das Feuer wurde von der Polizei gelöscht, der Täter in die zuständige Dienststelle gebracht. Dort erklärte er, er sei über eine Dating-Plattform auf eine Frau gestoßen, die ihm einen Link zu vermeintlichen Fotos geschickt habe. Beim Anklicken sei eine Übertragung seiner persönlichen Daten gestartet worden, die er nicht stoppen konnte. Kurz darauf hätten ihn Unbekannte angerufen, sich als Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden ausgegeben und behauptet, seine Daten seien an ukrainische Geheimdienste gelangt.

    Unter Androhung von Konsequenzen zwangen die Täter den Jugendlichen, ein Abkommen zur Erfüllung von sieben Aufgaben zu unterzeichnen. Dabei ging es vor allem darum, Geld von Rentnern aus anderen Regionen zu erhalten und es in Kryptowährung zu transferieren. Die letzte Aufgabe war der Brandanschlag auf das Polizeifahrzeug. Gegen den 19-Jährigen wurde ein Strafverfahren nach Artikel 205 (Terrorismus) sowie den Artikeln 30 und 167 (versuchte vorsätzliche Sachbeschädigung) des russischen Strafgesetzbuchs eingeleitet.

    Zur gleichen Zeit näherte sich ein 17-Jähriger aus der Moskauer Region mit einem Kanister Benzin einem Kontrollpunkt der Polizei im Choroschewski-Bezirk. Auch er war Opfer einer ähnlichen Manipulation durch ukrainische Täter. Zuvor hatte ein 16-Jähriger in Moskau versucht, eine Tankstelle anzuzünden und die Tat live an die ukrainischen Auftraggeber zu übertragen. Der Jugendliche versuchte zunächst zu fliehen, konnte jedoch festgenommen werden. Alle Unterlagen wurden anschließend den Ermittlungsbehörden zur weiteren Bearbeitung übergeben.

  • 20:55 Uhr

    Ukraine: Brasilianischer Söldner im Lager der "Internationalen Legion" zu Tode geprügelt

    Auf dem Gelände des sogenannten "Internationalen Legion"-Lagers der ukrainischen Streitkräfte in Kiew wurde kurz vor Neujahr die Leiche des 28-jährigen Brasilianers Bruno Gabriel Leal da Silva gefunden. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur ANNA NEWS auf Telegram.

    Ermittlungen ergaben, dass Silva von anderen Söldnern brutal misshandelt wurde, nachdem diese ihn betrunken angetroffen hatten. Der Mann hatte den Vertrag nie unterschrieben und wollte die Ukraine verlassen.

    Zeugen berichten, dass die Täter ihm seine Weigerung, im Lager zu bleiben, übel nahmen, ihn schwer misshandelten und schließlich seinem Schicksal überließen. Bei der Untersuchung stellte sich zudem heraus, dass unter den Söldnern Folter, körperliche Züchtigung und sexuelle Gewalt unter Einsatz von Holzgegenständen praktiziert wurden.

  • 20:40 Uhr

    Sacharowa: Selenskij ist ein "zutiefst kranker Mensch"

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij scharf attackiert und ihn als "zutiefst kranken Menschen" bezeichnet. Dies sagte Sacharowa im Fernsehsender Rossija-24:

    "Er wurde genau nach dem Prinzip der Prinzipienlosigkeit ausgewählt – und das ist keine Tautologie. Gesucht wurde jemand, der moralisch, ethisch und natürlich auch physiologisch abhängig ist. Selenskij ist ein zutiefst kranker Mensch. Und das wurde er nicht erst, als er auf die Bankowa kam – er war es schon vorher. Genau deshalb wurde er von westlichen Kuratoren rekrutiert, um ein ungeheuerliches, schreckliches Verbrechen zu begehen."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.