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Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommenQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 25.02.2026 14:44 Uhr

    14:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt.

    Im Laufe des Tages wurden an allen Frontabschnitten rund 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 74 Fahrzeuge
    • 20 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • zwei Schützenpanzer
    • 15 Artilleriegeschütze
    • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • ein Artillerieaufklärungsradar
    • neun Munitionslager.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 147 Orten durch. Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 115 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 14:20 Uhr

    Gouverneur meldet erneute ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Brjansk

    "Ukrainische Terroristen attackierten das Dorf Istopki mit Kamikaze-Drohnen", berichtet der Gouverneur des Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, auf Telegram. Durch den terroristischen Angriff des Kiewer Regimes sei eine Zivilistin schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Laut dem Beamten geriet zudem ein Eigenheim durch den Angriff in Brand.

    Die zuständigen Dienste sind derzeit vor Ort im Einsatz.

  • 14:00 Uhr

    Russisches Militär zerstört feindliches Drohnendepot im Raum Cherson (Video)

    Bei einem Angriff nahe Prawdino im Gebiet Cherson zerstörten russische Soldaten unter Einsatz einer Geran-Drohne ein feindliches Depot mit unbemannten Fluggeräten. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

  • 13:40 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 20 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 22 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 24. Februar bis 7:00 Uhr am 25. Februar wurden insgesamt 17 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kam ein Fahrzeug zu Schaden. 

  • 13:19 Uhr

    Selenskij: Nächste trilaterale Verhandlungsrunde könnte Anfang März stattfinden

    Laut Wladimir Selenskij könnte das nächste Treffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA Anfang März stattfinden. Seine Worte werden von der ukrainischen Nachrichtenagentur RBC-Ukraine zitiert. 

    "Es wird unserer Meinung nach Anfang März stattfinden."

    Selenskij gab bekannt, dass die bilateralen Gespräche zwischen dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff am Donnerstag in Genf abgehalten werden. Auf der Tagesordnung stehen der Wiederaufbau der Ukraine, die Vorbereitung auf das Treffen im trilateralen Format und das Thema des Austausches, so Selenskij. 

    Die vorherige Runde der trilateralen Gespräche fand am 17. und 18. Februar in Genf statt.

  • 12:50 Uhr

    UN-Vollversammlung fordert Waffenruhe in Ukraine: USA enthalten sich bei Abstimmung

    Zum vierten Jahrestag des Ukraine-Krieges hat die UN-Vollversammlung eine sofortige Waffenruhe gefordert. Die USA wollten eine anders formulierte Resolution und enthielten sich deswegen bei der Abstimmung. Russland bezeichnete die Resolution als politisch motiviert.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 12:33 Uhr

    Tote und Verletzte durch Angriff aus Ukraine im Gebiet Smolensk

    Bei einem ukrainischen Angriff auf das zivile Unternehmen Dorogobusch kamen sieben Menschen ums Leben, zehn weitere Zivilisten wurden verletzt. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Smolensk, Wassili Anochin, bekannt.

    Laut dem Beamten sind Rettungskräfte vor Ort im Einsatz. Sie hätten bereits den Brandherd eingedämmt.

    Die lokale Regierung werde den Familien der Verletzten und Verstorbenen jede notwendige Unterstützung zukommen lassen, so Anochin.

    Die Schulen im Gebiet haben auf Fernunterricht umgestellt. Es seien auch alle Aktivitäten in den Kindergärten abgesagt worden, teilt der Gouverneur weiter mit.

  • 12:04 Uhr

    Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde die Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow durch entschlossene Handlungen der Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle genommen.

  • 11:32 Uhr

    Witkoff: Russland zeigte "echte Kommunikation" bei Verhandlungen

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff gab Einzelheiten über die jüngsten Verhandlungsrunden in Abu Dhabi bekannt, wo "sehr enge Kommunikation" stattgefunden habe. Seine Worte werden vom ukrainischen Nachrichtenmedium ТСН zitiert. 

    Witkoff zufolge hätten die Seiten in Gruppen gearbeitet. Dort seien nicht nur Sicherheitsfragen, sondern auch Wirtschaft erörtert worden. 

    "Es fanden militärische Verhandlungen statt, es wurde über wirtschaftlichen Wohlstand diskutiert. Was die Russen angeht, haben wir eine gewisse Zurückhaltung festgestellt und, wie ich meine, echte Kommunikation gesehen."

    Die erste Runde der trilateralen Sicherheitskonsultationen zwischen Russland, der Ukraine und den USA  fand am 23. und 24. Januar in Abu Dhabi statt. Die zweite Runde wurde auch dort am 4. und 5. Februar abgehalten.

  • 10:54 Uhr

    Ukrainischer Präsidialamtschef gegen Angriffe auf Entscheidungszentren

    Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kirill Budanow, hat sich in einem Interview gegen Angriffe auf Entscheidungszentren in Russland und der Ukraine ausgesprochen.

    "Ob wir nun von Kiew oder beispielsweise von Waldai sprechen, spielt keine Rolle. Vor allem jetzt, wo die schwierigen Friedensverhandlungen im Gange sind", sagte Budanow gegenüber RBK-Ukraine.

    Budanow fügte hinzu, dass es vor dem Hintergrund komplexer Gespräche besonders wichtig sei, "die Regeln einzuhalten".

    In der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2025 hatte Kiew die Waldai-Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Region Nowgorod mit 91 Langstrecken-Drohnen angegriffen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.