Liveticker Ukraine-Krieg: Brückeneinsturz nach ukrainischem Angriff auf Gebiet Brjansk

28.09.2026 14:50 Uhr
14:50 Uhr
Kärcher-Lager in der Ukraine durch Beschuss "vollständig" zerstört

Kärcher-Produkte auf einer Industriemesse.Urheberrechtlich geschützt Der deutsche Reinigungsgeräte-Hersteller Kärcher meldet die vollständige Zerstörung seines Lagers in der Ukraine. Dieses sei durch "feindlichen Beschuss" vernichtet worden. Nun komme es zu Lieferverzögerungen in dem Land.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.14:28 Uhr
Puschilin: Mehr als 70 ukrainische Terrorangriffe auf Volksrepublik Donezk abgewehrt
Innerhalb einer Woche hätten das Luftabwehrsystem "Kuppel vom Donbass" und mobile Feuergruppen insgesamt 73 Terrorangriffe des Gegners vereitelt, berichtet Denis Puschilin, der Chef der Volksrepublik Donezk. Ukrainische Kämpfer setzten weiterhin ihre Attacken auf Zivilisten und die Infrastruktur der Republik fort.
Der Politiker gibt Einzelheiten zu den Angriffen bekannt.
In Makejewka hätten die ukrainischen Terroristen versucht, Zivilisten mit einer Baba-Jaga-Drohne anzugreifen, die mit Splitterspreng-Ladungen bestückt worden sei.
Bei Jassinowataja seien in der Nähe eines Eisenbahnknotenpunkts zwei Hornet-Kampfdrohnen mit Splitterspreng-Gefechtsköpfen abgeschossen worden.
In Tores habe die Luftabwehr eine B-2-Drohne nahe dem Lokomotivdepot abgefangen, die mit einer fünf Kilogramm schweren Ladung bestückt worden sei.
Auf einem Straßenabschnitt bei Schdanowka sei eine Hornet-Drohne bei dem Versuch zerstört worden, zivile Fahrzeuge anzugreifen.
Bei Schachtjorsk hätten die Luftverteidigungskräfte eine Wampir-Drohne mit Splitterspreng-Ladungen neutralisiert.
Im Bezirk Wolnowacha habe der Gegner versucht, einen Eisenbahnknotenpunkt mit Maja- und Hornet-Drohnen anzugreifen, die mit vier Kilogramm schweren Splitterspreng-Gefechtsköpfen ausgestattet worden seien.
13:50 Uhr
Russisches Militär eliminiert eingekreiste ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten die Einkesselung um den Gegner im Nordosten des Gebiets Charkow weiterhin enger gezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht.
Im Zuge der weiteren Ausweitung der äußeren Kontrollzone führe das russische Militär die Kämpfe um die Ortschaft Prikolotnoje. Innerhalb des Kessels fänden Kämpfe um die Ortschaften Nesternoje, Lukaschowo, Gratschowka und Rublenoje statt, teilt die Militärbehörde mit.
Die Verluste der im Kessel blockierten ukrainischen Formationen beliefen sich an einem Tag auf bis zu 60 Soldaten. Zudem habe der Gegner zwei Quads und ein bodengestütztes Robotersystem verloren.
13:06 Uhr
Russische Armee befreit eine Ortschaft und bringt eine weitere unter ihre Kontrolle
In den vergangenen 24 Stunden hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte durch aktive Kampfhandlungen die Ortschaft Nowowodjanoje in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Zudem gelangte die Ortschaft Ulanowo im Gebiet Sumy im Zuge des entschlossenen Handelns des Truppenverbands Nord unter die Kontrolle des russischen Militärs.
12:27 Uhr
Gebiet Cherson: Mehrere Opfer beim Beschuss des Bezirks Aljoschki

Telegram-Kanal von Ruslan Chomenko Innerhalb einer Woche wurde der frontnahe Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson erneut zum Ziel ukrainischer Attacken.
Nach Angaben des Bezirksleiters Ruslan Chomenko habe der Gegner 102 Attacken aus Rohr- und Mörserartillerie sowie 154 Drohnenangriffe unternommen. Ein Zivilist sei dabei ums Leben gekommen. Zwanzig weitere zivile Einwohner hätten Verletzungen erlitten, sieben davon infolge eines Abwurfs auf einem Markt.
Darüber hinaus habe der Gegner gegen zivile Objekte geschlagen, darunter Wohnhäuser, Postgebäude, Transformatoren, ein Umspannwerk und Kommunikationseinrichtungen, so Chomenko.
Zudem seien im Laufe der Woche nicht detonierte Drohnen und ein Blindgänger entdeckt worden.
11:49 Uhr
Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk: Zehn Waggons nach Brückeneinsturz entgleist

Archivbild: Brückeneinsturz im Gebiet BrjanskDarina Chanuna / Sputnik Wie der Interimsgouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, mitteilt, habe der Gegner am Montag gezielte Attacken auf die Eisenbahninfrastruktur durchgeführt.
Infolge eines Drohnenangriffs auf der Bahnstrecke Djatkowo–Ljudinowo sei ein Teil einer Brücke eingestürzt, woraufhin zehn Waggons entgleist seien.
Im Bezirk Unetscha seien bei einem weiteren Angriff 18 leere offene Güterwagen entgleist.
Eine weitere Attacke ereignete sich im Bezirk Nawlja. Die Schienengleise seien beschädigt worden. Der Zugverkehr sei jedoch nicht beeinträchtigt worden.
Bei allen Vorfällen seien keine Personen zu Schaden gekommen, präzisiert Kowaltschuk.
11:05 Uhr
Medien: Seit 2022 rund 22.000 ukrainische Soldaten in Frankreich ausgebildet

Efrem Lukatsky AP/TASS Seit 2022 seien etwa 22.000 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte von französischen Spezialisten ausgebildet worden, wie der Radiosender Franceinfo unter Berufung auf seine Anfrage an das französische Verteidigungsministerium mitteilt. Das Ministerium hat diese Zahl genannt, lehnte es jedoch ab, genaue Angaben zu den finanziellen Hilfen offenzulegen, die Paris an Kiew geleistet hat.
Nach Schätzungen des Außenministeriums seien rund 160 französische Unternehmen in der Ukraine tätig, was Frankreich zum "größten internationalen Arbeitgeber" in diesem Land mache.
In seinem Beitrag hat der Sender Daten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) angeführt, wonach Paris der Ukraine im Zeitraum von Februar 2022 bis Juni 2026 Hilfen im Wert von 7,91 Milliarden Euro zugesagt habe.
Der Großteil der Hilfe sei militärische Unterstützung im Wert von 6,23 Milliarden Euro. Sie umfasse die Lieferung von Caesar-Haubitzen und Mirage-2000-Kampfjets sowie die Ausbildung ukrainischer Streitkräfte.
Der Umfang der humanitären Hilfe betrage laut dem IfW 876 Millionen Euro. Die finanzielle Unterstützung belaufe sich auf 799 Millionen Euro.
10:14 Uhr
Mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf medizinische Einrichtung in Donezk
In der Nacht war die Stadt Donezk den ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin mitteilt, sei eine medizinische Einrichtung im Bezirk Budjonnowski eines der Ziele gewesen. Infolge der Attacke hätten eine Frau und drei Männer Verletzungen erlitten. Das Gebäude des Krankenhauses selbst sei beschädigt worden.
09:35 Uhr
Gebiet Woronesch: Vier Zivilisten verletzt, darunter drei Kinder
In der vergangenen Nacht und am Montagmorgen seien etwa 20 Drohnen über der Stadt Woronesch und sechs weiteren Bezirken der Region von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört worden. Dies berichtet Alexander Gussew, der Gouverneur des Gebiets Woronesch.
Bei einem Drohnenabsturz hätten vier Personen Verletzungen erlitten, darunter drei Kinder. Zwei von ihnen seien in schwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Frau sei mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.
Durch herabfallende Drohnenteile seien ein Landhaus und drei Garagen abgebrannt worden, so Gussew weiter. Zudem seien mehrere Mehrfamilien- und Privathäuser sowie Fahrzeuge beschädigt worden.
08:33 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 254 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Smolensk, Kaluga, Tula, Kursk, Woronesch, Lipezk, Tambow, Rjasan, Orjol, Saratow, Rostow, den Regionen Moskau und Krasnodar der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



