International

Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen erneut gefallene Soldaten aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen erneut gefallene Soldaten ausQuelle: Sputnik © Urheberrechtlich geschützt
  • 17.09.2026 16:58 Uhr

    16:58 Uhr

    Kommandeur: Befreiung von Konstantinowka erweitert Einsatzradius russischer FPV-Drohnen

    Nach der Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk können FPV-Drohnenbesatzungen des russischen Truppenverbands Süd näher an ukrainischen Stellungen operieren und ihre Reichweite deutlich ausdehnen, teilte der Kommandeur einer Flugabwehrraketenbatterie des 1465. motorisierten Schützenregiments mit dem Kampfnamen "Pamir" mit. 

    Seinen Angaben zufolge werden nun ukrainische Drohnen über Druschkowka und Alexejewo-Druschkowka abgefangen und zerstört. Die Zahl der R-18-Kopter über Konstantinowka sei zudem spürbar zurückgegangen. Dies ermögliche den russischen Sturmtrupps einen Vorstoß sowie den Aufbau sicherer Logistik entlang der Vormarschroute – während sich die gegnerischen Drohnenleitstände weiter zurückzögen und dadurch an Reichweite verlören.

  • 16:17 Uhr

    Moskau: Westliche Geheimdienste an Terroranschlägen in Kampfzone beteiligt

    Vertreter westlicher Geheimdienste sind direkt an der Organisation von Terror- und Sabotageangriffen in der Zone der militärischen Sonderoperation beteiligt, erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Der Diplomat äußert sich zum Thema bei der Vorstellung eines Buches des ehemaligen Offiziers des ukrainischen Geheimdienstes Wassili Prosorow.

    Im Buch werde auf Daten hingewiesen, die eindeutig bestätigen, dass westliche Agenten im Jahr 2014 direkt an der Organisation des Maidan beteiligt gewesen seien, dann auch an der "antiterroristischen Operation" im Donbas sowie an den Provokationen auf dem Gebiet der Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Seit 2022 seien sie aktiv in Terroranschläge und Sabotageakte aller Art verwickelt.

  • 16:00 Uhr

    Frontabschnitt Charkow: Russische Tornado-S-Besatzung zerstört US-Mehrfachraketenwerfer HIMARS

    Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfers Tornado-S der 79. Brigade des Truppenverbands West hat am Frontabschnitt Charkow einen HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Der präzise Treffer habe zur vollständigen Zerstörung der gegnerischen Technik geführt.

    Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht entsprechende Aufnahmen.

  • 15:43 Uhr

    Russischer Sonderbeauftragter beziffert Zahl ausländischer Söldner in der Ukraine auf über 16.000

    Nach Angaben des Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, dienen derzeit mehr als 16.000 ausländische Söldner in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte. Insgesamt hätten mindestens 30.000 bis 40.000 Söldner in der Ukraine gekämpft. Wie er auf einer Pressekonferenz sagte, kämen diese Männer nicht, um für die ukrainische Unabhängigkeit einzutreten, sondern um Geld zu verdienen oder Kampferfahrung zu sammeln.

  • 15:21 Uhr

    Lawrow nennt europäische Unterstützung für die Ukraine eine Schande

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat die europäische Unterstützung für das Kiewer Regime bei der Eröffnung des IV. Kongresses der Internationalen Bewegung der Russophilen scharf kritisiert. Lawrow sagte:

    "Die Unterstützung für das Kiewer Regime – weil es, wie Ursula von der Leyen verkündet hat, europäische Werte verteidigt – bedeutet nur eines: Europa ist erneut bereit, den Nazismus derer zu unterstützen, die dieser Ideologie anhängen und sie in ihrem eigenen Land praktisch umsetzen, wie Selenskij es tut, sowie derer, die Sprache, Kultur und Bildung verbieten."

    Er erinnerte daran, dass in der Ukraine bereits seit 2017, also lange vor Beginn der militärischen Sonderoperation, eine ganze Reihe von Gesetzen gegen die russische Sprache verabschiedet worden sei: Zunächst sei der russischsprachige Grundschulunterricht verboten worden, dann der Sekundar- und schließlich der Hochschulunterricht, ehe zunächst russischsprachige Medien in Besitz russischer Staatsbürger und später sämtliche russischsprachigen Medien – auch solche in ukrainischem Besitz – geschlossen worden seien. Lawrow betonte:

    "Dass der Westen stolz von europäischen Werten spricht, die die Ukraine verteidigt, ist eine Schande für den Westen. Und das ist eine grobe Verletzung des Völkerrechts."

  • 14:56 Uhr

    LVR: Ukrainische Angriffe beschädigen zivile Infrastruktur und Wohnhäuser

    Luftabwehr- und mobile Feuereinheiten haben in der Volksrepublik Lugansk binnen 24 Stunden mehr als 60 Luftziele abgeschossen, teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit.

    Verletzte habe es keine gegeben, jedoch hätten einige Drohnen ihre Ziele treffen können: Beschädigt wurden Einfamilienhäuser, Autos sowie kommunale und zivile Infrastruktur in Lugansk, Rubeschnoje, Brjanka, Sewerodonezk sowie in mehreren weiteren Bezirken. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.

  • 14:25 Uhr

    Moskau und Kiew tauschen erneut gefallene Soldaten aus

    Russland und die Ukraine haben erneut sterbliche Überreste von Militärangehörigen ausgetauscht. Wie Schamsail Saralijew, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, gegenüber Medien erklärte, fand der Austausch am Grenzkontrollpunkt "Nowaja Guta" an der weißrussisch-ukrainischen Grenze statt. Russland übergab 252 gefallene Soldaten, während die Ukraine 23 sterbliche Überreste zum Austausch brachte.

    Den Austausch bestätigte auch die ukrainische Seite. Laut der zuständigen Behörde in Kiew leistete das Internationale Komitee vom Roten Kreuz seinen Beitrag.

  • 13:57 Uhr

    Russische Luftstreitkräfte greifen ukrainische Stützpunkte in Charkow und der Volksrepublik Donezk an

    Die russischen Luftstreitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums mit lenkbaren Fliegerbomben Stützpunkte ukrainischer Einheiten in dem Gebiet Charkow und der Volksrepublik Donezk (DVR) getroffen.

    In Fjodorowka im Gebiet Charkow zerstörten vier FAB-500-Bomben den Stützpunkt der gegnerischen 4. Grenzschutztruppe. In Druschkowka in der DVR trafen fünf FAB-500-Bomben einen Stützpunkt der 100. selbstständigen mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte.

    Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlichte auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

  • 13:27 Uhr

    Kursk unter Beschuss: 258 Drohnen abgewehrt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Grenzgebiet Kursk binnen 24 Stunden 67-mal mit Artillerie beschossen und 20-mal mit Drohnen Sprengkörper abgeworfen. Der Gouverneur Alexander Chinstein teilte mit, dass über dem Gebiet 258 gegnerische Drohnen abgeschossen wurden. Todesopfer gab es keine.

    Im Dorf Korenewo wurde eine 52-jährige Frau verletzt, ein Haus und eine Garage brannten aus. Durch Beschädigungen an Stromleitungen kam es im Bezirk Obojan sowie in den Bezirken Belowo, Bolschoje Soldatskoje, Oktjabrski, Schelesnogorsk und Dmitrijew zeitweise zu Stromausfällen. Ein Teil des Bezirks Belowo ist weiterhin ohne Strom.

  • 12:50 Uhr

    FSB nimmt Bewohner von Sewastopol wegen versuchter Waffenschmuggel-Organisation für SBU fest

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 47-jährigen Bewohner Sewastopols festgenommen. Der Pressestelle des FSB zufolge soll der Mann im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes SBU, mit dem er Kontakt aufgenommen hatte, die Schmuggel-Lieferung von Waffen und Militärtechnik über Drittstaaten in die Ukraine organisiert haben, damit diese im Konfliktgebiet gegen Russland eingesetzt werden.

    Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats sowie versuchten Waffenschmuggels eingeleitet. Nach russischem Recht droht bei Landesverrat als Höchststrafe lebenslange Haft.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.