Liveticker Ukraine-Krieg: Blackout im nordukrainischen Tschernigow

21.03.2026 11:38 Uhr
11:38 Uhr
Gouverneur meldet sechs Verletzte bei Angriffen auf 24 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 87 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 30 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer. In der Ortschaft Borki seien zwei Angehörige der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt worden. Eine Einwohnerin der Stadt Graiworon habe bei der Detonation einer Drohne schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Wosnessenowka seien zwei Männer zu Schaden gekommen, als in ihrer Nähe eine gegnerische FPV-Drohne explodiert sei. Ein anderer Einwohner habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne am späten Abend sein Auto angegriffen habe. Darüber hinaus habe am Freitag ein 16-jähriges Mädchen eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 17. März bei einer ukrainischen Attacke auf die Ortschaft Korotscha eine Splitterverletzung erlitten habe.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, fünf Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, ein Bus, zwei Lkw, zwei Kleintransporter und sechs Autos beschädigt worden.
11:05 Uhr
Blackout im nordukrainischen Tschernigow
Die Behörden des nordukrainischen Gebiets Tschernigow melden ein massives Blackout in der an Weißrussland und an Russland angrenzenden Region. Auf der Plattform Telegram gibt der Stadtrat von Tschernigow bekannt, dass es in der Gebietshauptstadt keinen Strom mehr gebe. Die Versorgung der kritisch wichtigen Infrastrukturen und sozialen Einrichtungen erfolge mit Hilfe von Generatoren und anderen alternativen Quellen.
Als Ursache für das Blackout wird die Beschädigung einer Energieanlage im Bezirk Neschin genannt. Nach Angaben des Betreibers Tschernigowoblenergo sind davon ungefähr 430.000 Haushalte betroffen. In der Nacht hat es im Gebiet Tschernigow Luftalarm gegeben.
10:34 Uhr
Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 20. März bis 5 Uhr MEZ am 21. März sieben ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit sechsmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden liegen ebenfalls nicht vor.
10:03 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 8,
- Podstepnoje — 4,
- Nowaja Kachowka — 3,
- Kachowka — 6,
- Dnjeprjany — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Sagi, Aljoschki, Golaja Pristan und Pestschanowka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:31 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. März bis 0 Uhr am 21. März (Ortszeit) erlitten drei zivile Einwohner Verletzungen. Infrastrukturschäden wurden nicht gemeldet.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen keine Berichte über Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung vor.
09:00 Uhr
Steigende Energiepreise: EU lehnt russisches Gas weiter ab

Die Energiepreise in Europa steigen weiter, die Versorgungslage bleibt angespannt. Die steigenden Preise sorgen für wachsende Kritik, doch Brüssel hält unbeirrt an seinem Kurs fest. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schließt einen Kauf von Gas aus Russland weiterhin kategorisch aus. Man habe klare Ziele und halte daran fest, so die Kommissionspräsidentin.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:35 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Erdölraffinerien in Ufa an: Zwei Bauarbeiter verletzt
Aus der russischen Teilrepublik Baschkortostan, die westlich des Uralgebirges liegt, werden ebenfalls ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Wie der Republikchef Radi Chabirow auf Telegram schreibt, seien gegnerische Drohnen im Anflug auf Erdölraffinerien am Rande der Republikhauptstadt Ufa abgefangen worden. Zwei der abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeuge seien auf ein im Bau befindliches Haus herabgestürzt. Die Wärmedämmung des Gebäudes habe Feuer gefangen. Zwei Bauarbeiter hätten dabei leichte Verletzungen erlitten. Der Brand sei aber schnell gelöscht worden.
08:02 Uhr
Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow: Fast 90 Drohnen abgefangen
Die russische Luftabwehr hat eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der zurückliegenden Nacht und am Morgen über neun Bezirken der Region fast 90 gegnerische Drohnen abgefangen worden seien.
Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Berichte über Sachschäden liegen bislang ebenfalls nicht vor. Sljussar warnt seine Landsleute vor andauernden Versuchen der ukrainischen Streitkräfte, die Region mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen, und ruft zur Umsicht auf.
07:33 Uhr
Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Saratow
Luftalarm hat in der vergangenen Nacht auch im Gebiet Saratow beiderseits des Unterlaufes der Wolga gegeben. Gouverneur Roman Bussargin meldet auf der Plattform Telegram Opfer und Sachschäden. In der Gebietshauptstadt Saratow seien zwei zivile Einwohner verletzt worden. In mehreren Wohnhäusern seien Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Schäden gebe es auch in der Stadt Engels. Dort seien zivile Infrastrukturen und Wohnhäuser beschädigt worden. Weitere Details gibt Bussargin nicht bekannt.
07:01 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russischer Flugabwehrraketenkomplex des Typs Tor-M2 im Gebiet Saporoschje, 16. Februar 2026ALEXANDER POLEGENKO / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 283 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Tula, Rjasan, Kursk, Saratow, Samara, über den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

