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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Moskau nur bei Berücksichtigung der Frontlage verhandlungsbereit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Moskau nur bei Berücksichtigung der Frontlage verhandlungsbereitQuelle: Sputnik © Michail Metzel
  • 22.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt 250 ukrainische Drohnen ab

    Im Verlauf des Tages haben dir russischen Luftabwehrkräfte insgesamt 250 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kirow, Kursk, Orjol, Rjasan, Samara, Saratow, Twer, Tula, Uljanowsk, Moskau, Krasnodar und über der Krim sowie dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

  • 20:16 Uhr

    Weitere russische Angriffe auf ukrainische militärische Infrastruktur

    Russlands Verteidigungsministerium gibt weitere Angriffe auf militärische Infrastruktur, Häfen und Schiffe bekannt, die vom ukrainischen Militär genutzt werden.

    Angaben der Behörde zufolge wurden unter anderem nördlich des Orts Borispol im Gebiet Kiew bis zu 40 Fahrzeuge zerstört, die zum Starten von Langstreckendrohnen umgebaut wurden. Beim Angriff kamen Marschflugkörper vom Typ Iskander zum Einsatz.

    Weitere Angriffe erfolgten der Meldung zufolge auf den Hafen Tschernomorsk im Gebiet Odessa. Dabei wurde ein Frachtschiff getroffen, das Waffen in die Ukraine transportierte. Außerdem wurden sieben Treibstofftanks und Objekte der Hafeninfrastruktur zerstört, die zum Abladen von Kriegsgerät genutzt wurden. 

  • 19:34 Uhr

    Putin: Moskau nur bei Berücksichtigung der Frontlage verhandlungsbereit

    Russland ist nur bereit, Verhandlungen mit der Ukraine aufzunehmen, wenn dabei die Gegebenheiten an der Front berücksichtigt werden, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin führt er dazu aus:

    "Vorschläge, die uns erreichen, tragen bisweilen einen exotischen Charakter und sind inakzeptabel. Wir sind immer zu einem Friedensdialog bereit, allerdings nur auf Grundlage der Realitäten, die vor Ort entstehen."

  • 18:56 Uhr

    Russlands Armee zerstört zwei militärische Eisenbahntransporte in der Ukraine

    Russische Streitkräfte habe unter Einsatz von Geran-Drohnen zwei Züge zerstört, die militärische Güter für das ukrainische Militär an die Front brachten. Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht dazu Videoaufnahmen der Treffer.

    Die Behörde gibt weiter bekannt, dass die Züge in der Nähe der Ortschaften Barwenkowo im Gebiet Charkow und Nikolajewka im Gebiet Dnjepropetrowsk zerstört wurden. Sie sollen unter anderem Drohnen aus ausländischer Produktion transportiert haben. Das Ministerium betont:

    "Regelmäßige Angriffe gegen Objekte der Eisenbahn-Infrastruktur und Loks, die an der Truppenversorgung teilnehmen, unterbrechen die Logistik des ukrainischen Militärs."

  • 17:59 Uhr

    Putin: Russland intensiviert Angriffe als Reaktion auf ukrainische Attacken gegen Zivilisten

    Russland hat die Intensität seiner Angriffe auf ukrainische militärische Infrastruktur als Reaktion auf Kiews Terrorattacken gegen zivile Ziele gesteigert, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin betont er:

    "Kiew hat diese Büchse von Pandora selbst geöffnet. Nun, im Gegenzug sollt ihr Angriffe auf eure empfindlichsten Wirtschaftsbranchen erhalten, die, ehrlich gesagt, ohnehin vor dem Aus stehen."

    Putin merkt an, dass russische Angriffe die Ukraine wirksamer treffen als die ukrainischen Russland, und hebt hervor, dass diese die Frontlage positiv beeinflussen:

    "Natürlich sind diese Angriffe effektiv und rechtzeitig. Und zweifellos hilft das unseren Jungs, die heldenhaft an der Front kämpfen, dabei, ihre Aufgaben zu erfüllen. Wieso? Weil das die Möglichkeiten der Zulieferung von Kriegsgerät, Munition, Personal an die Front unterbindet. Das nimmt Rüstungsbetrieben die Möglichkeit, Waffen zu modifizieren, und diese Modifikationen erfolgen unter direkter Teilnahme westlicher Geldgeber."

  • 17:47 Uhr

    LVR: Zwei Menschen durch ukrainische Angriffe getötet

    Im Verlauf des Tages sind zwei Bewohner der Volksrepublik Lugansk ums Leben gekommen. Das Oberhaupt der LVR Leonid Passetschnik berichtet dazu:

    "Die Neonazis setzen ihren Terror gegen die Zivilisten der Republik fort: Zwei Menschen, darunter ein Jugendlicher, wurden getötet, neun weitere verletzt."

    Passetschniks Angaben zufolge erfolgte einer der Angriffe auf ein Pkw in Rubeschnoje, in dem eine Mutter mit ihrem Sohn saß. Dabei wurde der 16-jährige Junge getötet. Zudem kam eine 47-jährige Frau beim Angriff auf die Siedlung Malorjasanzewo ums Leben. Weitere Attacken erfolgten in Smoljaninowo sowie auf der Straße von Nowoaidar nach Sewerodonezk.

  • 17:05 Uhr

    Gebiet Samara: Frau bei ukrainischem Angriff getötet

    Beim ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Samara ist in der Stadt Nowokuibyschewsk eine Seniorin ums Leben gekommen. Dies berichtete der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Fedorischtschew. In einem Beitrag auf den sozialen Netzwerken sprach er den Hinterbliebenen sein Beileid aus und sicherte ihnen Unterstützung zu.

    In der Nacht auf den 22. August war das zentralrussische Gebiet Samara zum Ziel eines massiven Drohnenangriffs geworden, wobei Dutzende Drohnen abgeschossen wurden. Ein Industriebetrieb in der Region und ein Warenlager des Versandhändlers Ozon wurden beschädigt.

  • 16:33 Uhr

    Gasspeicher auf Rekordtief: Droht Deutschland ein teurer Winter?

    Der Füllstand der deutschen Gasspeicher ist mit rund 49 Prozent auf den niedrigsten Stand für diese Jahreszeit seit Beginn der Erfassung 2011 gefallen. Branchenverbände und Verbraucherschützer warnen vor möglichen Engpässen und steigenden Energiepreisen im kommenden Winter, während das Bundeswirtschaftsministerium die Versorgung weiterhin als grundsätzlich gesichert einschätzt.

    Über die Ursachen, die Energiepolitik der Bundesregierung und die Debatte um russische Gaslieferungen und Nord Stream sprachen wir im Studio mit unserem Korrespondenten Iwan Medwedew. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:56 Uhr

    Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf Sewastopol

    Die Luftabwehr von Sewastopol wehrt einen ukrainischen Drohnenangriff ab, meldet der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew. Nach seinen Angaben kamen bei dem Angriff mindestens zwei Zivilisten ums Leben. Raswoschajew schrieb:

    "Leider gibt es bereits Opfer und Verletzte. Nach vorläufigen Angaben stürzten Wrackteile einer abgeschossenen Drohne auf einen Bus der Linie 98 ab. Dabei fing der Bus Feuer. Nach vorläufigen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Hinterbliebenen."

    Der Gouverneur fügte hinzu, dass drei weitere Personen schwere und zwei Opfer mittelschwere Verletzungen erlitten haben. Notdienste und Sanitäter seien am Ort des Vorfalls im Einsatz.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.