Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR

18.03.2026 13:05 Uhr
13:05 Uhr
Moldawien könnte zu einem Transitpunkt für illegale Waffen aus Ukraine werden
Nach dem Ende des Konfliktes in der Ukraine könnte Moldawien zu einem Teil einer Transitroute für illegale Waffen und Munition aus der Ukraine werden. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Serghei Diaconu, den Leiter des Nationalen Krisenmanagementzentrums der moldawischen Regierung.
"Derzeit analysieren wir Sicherheitsrisiken, die wir nach Kriegsende sehen. All diese Waffen, die sich auf ukrainischem Territorium befinden, werden illegal in Moldawien transportiert. Wir haben mehrere Treffen mit Partnern abgehalten und erarbeiten verschiedene Szenarien und Einsatzpläne."
Diaconu zufolge planten die Behörden, sich im Voraus auf das Risiko vorzubereiten. Chișinău setze auf die Unterstützung der EU bei der Stärkung der Grenzen.
12:43 Uhr
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 80 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 22 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens neun Geschosse abgefeuert und 83 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 28 abgefangen wurden.
Gladkow meldet fünf Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude und zwölf Fahrzeuge beschädigt.
12:09 Uhr
FSB nimmt einen Jugendlichen fest, der Terroranschlag auf eine Kirche an Ostern plante
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB und das russische Ermittlungskomitee haben einen Jugendlichen, Jahrgang 2009, festgenommen, der auf Anweisung eines ukrainischen Kontaktmannes Schüler für terroristische Aktivitäten rekrutierte und einen Terroranschlag auf eine orthodoxe Kirche in der Stadt Ufa plante.
Es wurde festgestellt, dass der Jugendliche von Ufa von einem in der Ukraine lebenden Vertreter einer in Russland verbotenen internationalen Terrororganisation über Telegram angeworben worden sei. Auf seine Anweisung soll der Festgenommene die ideologische Bearbeitung der Studierenden durchgeführt haben, mit dem Ziel, sie in terroristische Aktivitäten einzubeziehen.
Der FSB berichtete, dass der junge Mann auf die Anweisung des Kontaktmannes hin plante, an Ostern einen Selbstmordanschlag zu verüben, um Zivilisten zu töten. Wie es heißt, habe der Kurator dem Jugendlichen Anweisungen zum Bau von improvisierten Sprengsätzen, insbesondere eines Selbstmordgürtels, geschickt.
Der Festgenommene habe während des Verhörs ein Geständnis abgelegt. Ihm zufolge habe er gewusst, dass sein Kontaktmann in der Ukraine lebte und auf Anweisung ukrainischer Geheimdienste handelte.
11:27 Uhr
Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR
Die Einheiten des Truppenverbandes West haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
10:39 Uhr
Gebiet Kursk: 60 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 60 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 17. März bis 7:00 Uhr am 18. März wurden insgesamt 43 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer oder Sachschäden.
09:44 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 18. März zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: acht Drohnen über der Region Krasnodar und zwei Drohnen über den Gewässern des Schwarzen Meeres."
08:49 Uhr
Experte: Ukrainische Streitkräfte werden aus dem Vorort von Konstantinowka zurückgedrängt
Russische Streitkräfte rücken östlich der Ortschaft Iljinowka, einem Vorort von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk, vor und drängen ukrainische Soldaten zurück. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Der Gegner hält derzeit Stellungen am nördlichen Stadtrand von Iljinowka. Im östlichen Teil befinden sich noch einige verstreute Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, aber unsere Jungs arbeiten daran, den Gegner aus der Ortschaft zu vertreiben, und rücken nach Norden in Richtung Konstantinowka vor."
07:56 Uhr
TASS: Kiew setzte seit 2022 mehr als 500 ATACMS- und Storm-Shadow-Raketen ein

Urheberrechtlich geschützt Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur TASS hätten ukrainische Truppen seit Beginn der militärischen Sonderoperation mehr als 500 ballistische Raketen vom Typ ATACMS und Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow/SCALP eingesetzt.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzten die ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2023, als die westlichen Raketenlieferungen begannen, etwa 120 Storm Shadow/SCALP-Raketen aus französisch-britischer Produktion sowie 13 US-amerikanische ATACMS-Raketen ein.
Die intensivsten Angriffe mit US-Raketen erfolgten im Jahr 2024 – etwa 220. Außerdem habe Kiew mehr als 90 Storm-Shadow/SCALP-Raketen eingesetzt.
Im vergangenen Jahr sei der Einsatz der Raketen zurückgegangen: Etwa 45 Storm-Shadow- und SCALP-Raketen und 24 ATACMS-Raketen seien in Richtung Russland abgefeuert worden.
Im März 2026 habe die ukrainische Armee die Region Brjansk mit sieben britischen Raketen angegriffen.
07:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Region Krasnodar – 42,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – 13,
- Gewässer des Asowschen Meeres – sechs,
- Gebiet Brjansk – fünf,
- Republik Krim – fünf,
- Republik Adygeja – vier,
- Gebiet Leningrad – drei,
- Gebiet Woronesch – zwei,
- Gebiet Astrachan – zwei,
- Gebiet Kaluga – eine,
- Gebiet Smolensk – eine,
- Region Stawropol – eine.
17.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
