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Liveticker Ukraine-Krieg: G7 und Australien beteiligen sich an Preisgrenze für russisches Erdöl

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: G7 und Australien beteiligen sich an Preisgrenze für russisches ErdölQuelle: Legion-media.ru © Steinach
  • 3.12.2022 12:36 Uhr

    12:36 Uhr

    Russische Polizeibeamte entdecken im Gebiet Cherson Waffenversteck mit Minen und Geschossen

    Russische Polizeibeamte haben in der Siedlung Kalantschak im Gebiet Cherson ein Waffenversteck entdeckt. Der Fund wurde im Rahmen einer Überprüfung von Informationen über illegalen Waffenbesitz gemacht. Die Waffen gehörten demnach Angehörigen oder Sympathisanten der ukrainischen Streitkräfte. Unter dem beschlagnahmten Kriegsgerät waren zwölf Antipersonenminen vom Typ OSM-72 samt Zündern, vier Artilleriegeschosse des Kalibers 152 Millimeter und eine Granate vom Typ RGD-5.

  • 12:11 Uhr

    Interimsgouverneur des Gebiets Saporoschje: Russische Armeeangehörige halten ihre Stellungen an Verteidigungslinie

    Der interimistische Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizkij, hat am Samstag auf Telegram über eine erfolgreiche Abwehr von ukrainischen Attacken an der Verteidigungslinie berichtet. Dabei machte der Politiker auf die Versuche des Kiewer Regimes aufmerksam gemacht, mit gezielten Falschmeldungen Panik unter der Bevölkerung zu säen.

    "Unsere Verteidiger halten die Linie, unterbinden alle Versuche, die Verteidigung zu durchbrechen und sind jederzeit bereit, eine Attacke zu starten, sobald der entsprechende Befehl kommt. Das Leben in allen unseren frontnahen Städten und Siedlungen geht weiter. Örtliche Verwaltungen, Schulen und Krankenhäuser haben geöffnet. Wir sind auf unserem eigenen Land."

    Am Freitag hatte Balizkij ukrainische Medienberichte dementiert, wonach die ukrainische Armee die Stadt Pologi eingenommen habe und die Bevölkerung der Ortschaften Michailowka und Wassiljewka evakuiert werde.

  • 11:42 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Busunternehmen in Sneschnoje mit HIMARS an

    Der Bürgermeister von Sneschnoje in der Volksrepublik Donezk, Alexander Skworzow, hat über einen ukrainischen HIMARS-Angriff auf die Stadt berichtet. Dadurch sei in der Nacht zum Samstag ein Busunternehmen zu Schaden gekommen. Zwei Busse seien dabei komplett zerstört worden. Die restlichen 17 wiesen erhebliche Schäden auf.

    Skworzow zufolge handele es sich bei dem betroffenen Unternehmen um eine private Firma, die sich mit dem Personentransport in andere Regionen Russlands beschäftige. Bei der Attacke sei niemand verletzt worden.

    Medien veröffentlichten ein Video, das den Moment des Einschlags zeigen soll.

  • 11:15 Uhr

    THW liefert Hunderte Stromgeneratoren an Ukraine

    Das Technische Hilfswerk (THW) stellt der Ukraine nach eigenen Angaben 470 Stromgeneratoren unterschiedlicher Leistungsklassen im Gesamtwert von rund 19,5 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Teil der neuen, mit Mitteln des THW und des Auswärtigen Amtes finanzierten Generatoren ist bereits in die Ukraine geliefert worden. Für weitere Geräte werden derzeit die Transporte geplant. THW-Präsident Gerd Friedsam erklärt in der entsprechenden Pressemitteilung:

    "Die Energieversorgung stellt einen wichtigen Punkt in der kritischen Infrastruktur jedes Landes dar. Darum ist es umso wichtiger, dass wir mit den Lieferungen der Stromerzeuger einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Bevölkerung in der Ukraine leisten können."

    Die fabrikneuen Geräte werden zur Stabilisierung der Energieversorgung teilweise direkt an den größten ukrainischen Energieversorger Ukrenergo geliefert. Die Geräte sind teilweise dafür geeignet, auf PKW-Anhängern montiert zu werden, sodass sie sehr flexibel genutzt werden können.

    Das THW unterstützt auch die benachbarte Republik Moldau. Dorthin seien schon 50 Stromgeneratoren geliefert worden. Weitere 70 sollen hinzukommen.

  • 10:30 Uhr

    Donald Trump Jr. greift Wladimir Selenskij wegen Ermittlungen gegen Geistliche der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche an

    Nachdem der ukrainische Geheimdienst SBU am Freitag erneut mehr als ein halbes Dutzend Klöster und Kirchen der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats durchsucht hat, hinterfragt Donald Trump Jr., Sohn des ehemaligen republikanischen US-Präsidenten Donald Trump, die US-Unterstützung für die Ukraine. Mit Blick auf den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij schreibt er sarkastisch auf Twitter:

    "Ihm geht es nur um den Frieden, Jungs. Lasst uns ihm weitere 100 Milliarden US-Dollar ohne Rechenschaftspflicht schicken."

    Inzwischen hat der von Präsident Selenskij geleitete Sicherheitsrat das Kabinett angewiesen, ein Gesetz zum Verbot religiöser Organisationen mit Sitz in Russland auszuarbeiten.

    Mehr zum ThemaUkraine: Geheimdienst geht weiter gegen die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche vor

  • 10:01 Uhr

    Rosgwardija-Chef Solotow inspiziert Einheiten der russischen Nationalgarde in LVR

    Der Chef der russischen Nationalgarde, Wiktor Solotow, hat die in der Volksrepublik Lugansk stationierten Einheiten seiner Behörde inspiziert. Laut einer Rosgwardija-Mitteilung prüfte Solotow bei seinem Besuch die Organisation des Dienstes vor Ort, bewertete die Lebensbedingungen der Kämpfer und sprach mit dem Personal.    

    Außerdem wurden dem Rosgwardija-Chef erbeutete ukrainische Waffen gezeigt. Anschließend zeichnete Solotow mehrere Angehörige der Nationalgarde, die sich im Laufe der russischen Sonderoperation in der Ukraine hervorgetan hatten, mit Orden und Medaillen aus. Er wies darauf hin, dass die Nationalgarde auch der einheimischen Bevölkerung helfe, indem sie Menschen mit Lebensmitteln und Medikamenten versorge, humanitäre Kolonnen bewache und für die öffentliche Ordnung sorge.

  • 09:38 Uhr

    Stromnotabschaltungen im Gebiet Odessa

    Im Gebiet Odessa kommt es erneut zu Stromnotabschaltungen. Der Berater der militärischen Verwaltung von Odessa, Sergei Brattschuk teilt auf Telegram mit, dass die zuvor beschlossenen Abschaltpläne, die die Stromnetze stabilisieren sollten, nun außer Kraft seien.    

    Die gleiche Maßnahme wird am Samstag auch in der Hauptstadt Kiew getroffen, wie der örtliche Netzbetreiber mitteilt. 

    Zuvor hat das ukrainische Energie-Ministerium angekündigt, dass die zuständigen Aufsichtsbehörden die regionalen Stromversorger inspizieren würden, da es immer mehr Beschwerden über Verstöße gegen Abschaltpläne gebe.

  • 09:03 Uhr

    EVP-Parteichef Weber erwartet im Winter Anstieg von Geflüchteten

    Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, rechne mit einem Anstieg der Geflüchteten in diesem Winter. Die Welt am Sonntag zitiert den Politiker mit den Worten:

    "Ich fürchte, wir werden einen dramatischen Fluchtwinter erleben."

    Weber verbinde dies mit der „anhaltenden Zerstörung von Energie-Infrastruktur in der Ukraine“ durch russische Angriffe. Eine große Zahl Ukrainer werde deswegen in diesem Winter in die Europäische Union und auch nach Deutschland kommen. Die Bundesrepublik sei auf diese Situation nicht vorbereitet und schlafwandele gerade in eine neue Migrationskrise.

  • 08:40 Uhr

    Stromnetze und Solarzellen in Nikopol beschädigt

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet unter Berufung auf den Chef der militärischen Verwaltung des Gebiets Dnepropetrowsk, Valentin Resnitschenko, über zahlreiche Infrastruktur-Schäden in der Stadt Nikopol. Demnach seien dort mindestens 50 Solarzellen zerstört worden. Zu Schaden seien auch Stromnetze und eine Gasleitung gekommen. In der Nacht zum Samstag hätten die ukrainischen Behörden für die Stadt und ihre Umgebung Luftalarm ausgerufen. 

    Die ukrainischen Behörden sprechen von insgesamt neun russischen Artillerie-Angriffen auf Nikopol. In der Stadt seien 30 Geschosse eingeschlagen. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte.

  • 08:06 Uhr

    Russlands Botschaft in USA kritisiert Preisdeckelung für russisches Erdöl 

    Die russische Botschaft in den USA hat die Entscheidung der EU, der G7-Staaten und Australiens, für Tanker-Erdöl aus Russland eine Preisobergrenze von 60 US-Dollar pro Barrel einzuführen, als Umkrempeln der Grundprinzipien des freien Markts bezeichnet. In diesem Zusammenhang prognostizierte die diplomatische Vertretung steigende Kosten für Rohöl-Abnehmer. Auch die Unsicherheit an den globalen Märkten werde zunehmen, zumal kein einziges Land jetzt gegen einen politisch motivierten Preisdeckel für seine Exportwaren gefeit sein könne.    

    Die russische Botschaft warf den USA vor, mit ihren Sanktionen gegen Rohstoffe aus Russland das Gleichgewicht im Energiesektor gestört zu haben. Zugleich zeigte sich die diplomatische Vertretung zuversichtlich, dass Erdöl aus Russland weiterhin gefragt sein werde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.