Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Tschugunowka im Gebiet Charkow befreit

7.02.2026 14:53 Uhr
14:53 Uhr
Westliche Truppen in Ukraine? Ukrainischer Politologe spricht von "Phantasmagorie"
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte am Dienstag während seines Auftritts im ukrainischen Parlament erklärt, ausländische Truppen würden unmittelbar nach Abschluss eines Friedensvertrags in der Ukraine stationiert.
"Das Gerede von der Entsendung westlicher Truppen zeugt entweder von völliger Inkompetenz oder von Unsinn und Fantasie", meint Dmitri Wydrin, ehemals ukrainischer Abgeordneter und Präsidentenberater. "Dies ist das Reich der Phantasmagorie."
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti führte der Experte aus:
"Selbst in Europa ist man sich bewusst, dass die Ursache des Konflikts in der Ukraine das Eindringen europäischer Strukturen in die Zivilisationszone Russlands war."
Die Entsendung westlicher Truppenkontingente, egal in welcher Form, in die Ukraine könne einen umfassenden Weltkrieg auslösen, betonte Wydrin.
14:38 Uhr
Russische Armee baut Pufferzone weiter aus (Video)
Stoßtrupps des russischen Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung am Donnerstag Popowka im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle. Nun teilt das Verteidigungsministerium in Moskau entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Wie es heißt, verstärken die russischen Soldaten gemeinsam mit Artilleristen und Drohnenpiloten die Pufferzone und bieten der Zivilbevölkerung zusätzlichen Schutz vor terroristischen Bedrohungen durch die ukrainischen Streitkräfte.
14:23 Uhr
Ischinger bezeichnet Kriegsende als "Schicksalsfrage" für Deutschland und Europa
Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz könnte sich die angebliche russische Bedrohung an der NATO-Ostflanke nach einem Waffenstillstand in der Ukraine verschärfen. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel sagte Wolfgang Ischinger, dass die Gefahr nicht so groß sei, solange die Ukraine Europa verteidige. Dadurch seien die russischen Streitkräfte dort gebunden. In dem Augenblick, in dem es einen Waffenstillstand in der Ukraine gebe, ändere sich die Lage. Dann könne Russland seine Aufrüstung "in aller Ruhe" fortsetzen, und die Bedrohungslage werde sich für die NATO-Länder an der Ostflanke verschärfen.
Dennoch betonte Ischinger, das Wichtigste sei, das Sterben in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden. Die russische Bedrohung werde aber auch für Deutschland größer, wenn ein künftiger Waffenstillstand nicht von einer massiven Begrenzung des militärischen Aufmarschs in den westlichen Militärbezirken Russlands begleitet werde. Und das sei leider überhaupt nicht zu erwarten.
"Deshalb wäre ein schlichter Waffenstillstand eben noch lange kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen."
Wie der Krieg in der Ukraine ende, sei "für Deutschland und Europa die Schicksalsfrage schlechthin", unterstrich Ischinger.
14:08 Uhr
Nationalgarde zerstört ukrainische Drohnen über Gebiet Saporoschje
In den zurückliegenden 24 Stunden machten Einheiten der Nationalgarde Russlands 14 feindliche Drohnen unschädlich. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt. Wie es heißt, zerstörten die Besatzungen der mobilen Feuerteams und Manövergruppen elf Starrflüglerdrohnen und drei FPV-Drohnen.
Baliziki teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
13:51 Uhr
Russische Soldaten evakuieren Mann aus Siedlung Dwuretschnaja im Gebiet Charkow
Russische Armeeangehörige haben aus der Ortschaft Dwuretschnaja im Gebiet Charkow einen Zivilisten evakuiert. Die Siedlung wird nach Angaben der russischen Verwaltung der Region täglich von der Ukraine aus beschossen. Auf dem Telegram-Kanal der Behörde wird der Einwohner von Dwuretschnaja mit den Worten zitiert:
"Ich musste mich an die Armeeangehörigen wenden. Die Lebensmittel sind aufgebraucht, und ich will auch nicht mehr im Keller leben."
Nach Angaben der russischen Verwaltung befindet sich der Mann jetzt in einer provisorischen Unterkunft. Man hat ihn mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen Bedarfsgütern versorgt. Darüber hinaus wird man dem Evakuierten notwendige Dokumente ausstellen.
13:32 Uhr
Tagesspiegel-Redakteur: Es liegt in unserem Interesse, dass der Ukraine-Krieg weitergeht

In der Phoenix-Talkshow Internationaler Frühschoppen hat Tagesspiegel-Journalist Christoph von Marschall gesagt:
"Es liegt in unserem Interesse, dass dieser Krieg noch etwas weitergeht."
Das gebe Deutschland die Möglichkeit, "eine glaubwürdige Abschreckung" gegenüber Russland aufzubauen.
Die BSW-Vorsitzende Amira Mohamed Ali sieht hierin eine Bestätigung, dass der Ukraine-Krieg "künstlich" am Laufen gehalten wird.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
13:05 Uhr
Vier Verletzte in Belgorod durch Raketenbeschuss aus Ukraine
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Belgorod im gleichnamigen russischen Grenzgebiet mit Raketen beschossen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldete auf Telegram vier Verletzte. Bei ihnen handele es sich um die Mitarbeiter eines Infrastrukturobjektes. Zwei von ihnen seien mit Barotraumata und Quetschungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Auf dem betroffenen Gelände seien zudem sieben Fahrzeuge beschädigt worden.
Darüber hinaus berichtete der Politiker über Sachschäden in einigen weiteren Infrastrukturobjekten, einer Wohnung, vier Einfamilienhäusern und einem Geschäft. Durch Splitter seien elf Autos beschädigt worden.
Auf Telegram teilte Gladkow Fotos vom Ort des Geschehens.
12:36 Uhr
Russland berichtet über Vergeltungsschlag auf Ziele in Ukraine
Das russische Verteidigungsministerium in Moskau bestätigt am Samstag auf der Plattform Telegram einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde schreibt, handele es sich um einen Vergeltungsschlag, da das ukrainische Militär zuvor zivile Infrastrukturobjekte in Russland attackiert habe. Das russische Militär habe deswegen hochpräzise see- und luftgestützte Langstreckenwaffen, darunter Hyperschallraketen vom Typ Kinschal, und Drohnen eingesetzt. Der Schlag habe Rüstungswerken, Drohnenlagern sowie Energie- und Verkehrsobjekten im Nachbarland gegolten, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.
Ferner berichtet das Ministerium über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden dagegen eine Lenkbombe und 168 ukrainische Drohnen abgefangen.
12:07 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Tschugunowka im Gebiet Charkow befreit

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Tschugunowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Ochrimowka, Kotowka, Bely Kolodes und Malaja Woltschja im Gebiet Charkow sowie Choten, Malaja Rybiza, Miropolje und Olschanka im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe mehr als 210 Armeeangehörige verloren. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, fünf Geschütze, ein Munitionslager und vier Materiallager zerstört worden.
Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Monatschinowka, Kowaljowka und Kurotschkino im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman in der DVR getroffen. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem siebzehn Wagen, zwei Geschütze und fünf Munitionslager zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Priwolje, Resnikowka und Konstantinowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die generischen Personalverluste auf bis zu 150 Kämpfer. Das ukrainische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, dreizehn Wagen, drei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und zwei Materiallager verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Grischino, Belizkoje, Nowoalexandrowka, Kutscherow Jar und Swetloje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Ein Kampfpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, drei Geschütze und ein Mehrfachraketenwerfer seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und in den vergangenen 24 Stunden ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Lesnoje, Samoilowka, Boikowo, Wosdwischewka und Zwetkowoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 435 Armeeangehörige. Dabei seien sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Magdalinowka und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sechs Wagen verloren.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.882 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.542 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.660 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.133 Geschütze und Mörser verloren.
11:31 Uhr
Gouverneur meldet Opfer und Schäden durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 6. Februar bis 5 Uhr MEZ am 7. Februar 47 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 66 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet einen Toten und drei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei den Attacken auf die Ortschaften Werchni Ljubasch, Kosino, Chomutowka und Maloje Soldatskoje seien insgesamt zwei Einfamilienhäuser, zwei Schuppen, eine Garage, ein Dampfbad und vier Autos zerstört oder beschädigt worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

