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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammelt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammeltQuelle: Gettyimages.ru © Britta Pedersen/picture alliance
  • 26.01.2026 16:29 Uhr

    16:29 Uhr

    Medien: Russische Drohnen mit Starlink-Steuerung über Kiew gesichtet

    Mutmaßlich fliegen über Kiew drei mit Starlink-Satellitenkommunikation manuell gesteuerte Angriffsdrohnen mit Kameras in geringer Höhe. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana unter Berufung auf Online-Überwachungsseiten und veröffentlicht ein einschlägiges Video dazu.

    Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Sergei Beskrestnow, über das Auftauchen von Drohnen mit Starlink-Steuerung bei den russischen Streitkräften berichtet.

  • 16:15 Uhr

    Gebiet Brjansk: Ukrainische Drohnen greifen Rettungswagen an

    Im Dorf Tschurowitschi im Gebiet Brjansk haben ukrainische Kamikaze-Drohnen einen Rettungswagen angegriffen. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Niemand wurde verletzt. Der Rettungswagen wurde durch Splitter und weitere zerstörerische Elemente beschädigt.

  • 16:00 Uhr

    Luftabwehrkräfte schießen 16 ukrainische Drohnen über Belgorod ab

    Russische Luftabwehrkräfte zerstörten innerhalb von vier Stunden 16 ukrainische flugzeugähnliche Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Gebiet Belgorod. Dies berichtete das russische Verteidigungsministerium.

  • 15:40 Uhr

    Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammelt

    In Russland wurden Beweise für die Verbrechen Kiews und seiner Schirmherren gesammelt. Diese reichen für ein Tribunal gegen Funktionäre der Europäischen Union aus, darunter auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Dies erklärte der Vorsitzende der Staatsduma-Kommission zur Untersuchung der Einmischung ausländischer Staaten in die inneren Angelegenheiten Russlands, Wassili Piskarjow:

    "Unsere zuständigen Behörden haben umfangreiche Beweise für die Verbrechen des Nazi-Regimes von Kiew und seiner Schirmherren zusammengetragen. Das ist mehr als genug, um die EU-Funktionäre, darunter auch die Russland fanatisch hassende Kallas, wegen Völkermordes anzuklagen und vor ein Tribunal zu stellen."

    Piskarjow fügte hinzu, dass die EU-Beamten den Schaden verschwiegen hätten, der Millionen Russen durch illegale Sanktionen und Waffenlieferungen an Kiew zugefügt worden sei, die gegen die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur und die Wirtschaft eingesetzt würden.

    Weiter hieß es:

    "Eine ehrliche Zählung dieses Schadens – sowohl für Russland als auch für die Stabilität in Europa – würde mehr als einen Band füllen."

    Der Parlamentarier merkte an, dass Kallas zuvor die Vorbereitung eines Tribunals gegen russische Führungskräfte angekündigt hatte und bekannt gegeben hatte, dass die Europäische Union zehn Millionen Euro bereitgestellt habe, um sie "wegen ihrer Rolle im Konflikt in der Ukraine" vor Gericht zu stellen.

  • 15:05 Uhr

    Zwei ukrainische Hubschrauber außer Gefecht gesetzt

    Die russischen Streitkräfte haben unter dem Einsatz von Geran-Drohnen ukrainische Hubschrauber der Typen Mi-24 und Mi-8 westlich des Flugplatzes Kanatowo im Gebiet Kirowograd eliminiert. Russlands Verteidigungsministerium teilt diesbezügliche Videoaufnahmen auf Telegram.

  • 14:40 Uhr

    Gebiet Kursk: 30 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 30 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. 

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 25. Januar bis 7:00 Uhr am 26. Januar wurden insgesamt 24 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 30 Mal Artillerie gegen evakuierte Bezirke eingesetzt. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet zwei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurden eine Gasleitung und ein Privathaus beschädigt.

  • 14:13 Uhr

    LVR: Energieanlagen und Schule bei Drohnenangriffen getroffen

    In der Nacht zum Montag und am Morgen haben die ukrainischen Streitkräfte mindestens zehn Drohnenangriffe auf die Volksrepublik Lugansk verübt, berichtet Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Republik, auf Telegram. Dabei wurden mehrere Energieanlagen und eine Schule beschädigt. 

    "Heute Morgen hat eine gegnerische Drohne eine der Schulen in der Siedlung Jubileinoje getroffen. Die Drohne ist auf den Sportplatz auf dem Gelände gefallen. Die Schule wurde auf Fernunterricht umgestellt. Infolge der Detonation der Drohne zersplitterten die Fenster, und das Dach des Gebäudes wurde beschädigt."

    Passetschnik erklärt, dass die Wiederherstellungsarbeiten an den beschädigten Energieanlagen erst beginnen würden, wenn die Gefahr weiterer Angriffe ukrainischer Streitkräfte vorbei sein werde.

    Der Gouverneur vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

  • 13:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Teil II

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in den vergangenen 24 Stunden Energieinfrastruktureinrichtungen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, Munitionsdepots, Montageorte für Drohnen sowie vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer bewaffneter Formationen und ausländischer Söldner in 142 Bezirken zerstört.

    Russische Luftabwehrsysteme schossen zwei gelenkte Flugbomben und 109 flugzeugähnliche Drohnen ab.

    Die Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im zentralen Teil des Schwarzen Meeres ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

    Insgesamt wurden seit Beginn der Sondermilitäroperation zerstört:

    • 670 Flugzeuge,
    • 283 Hubschrauber,
    • 111.126 Drohnen,
    • 646 Flugabwehrraketenkomplexe,
    • 27.324 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 1.651 Mehrfachraketenwerfer,
    • 32.845 Feldartilleriegeschütze und Mörser,
    • 52.846 Einheiten spezieller militärischer Fahrzeugtechnik.
  • 13:15 Uhr

    Alice Weidel: Die Ukraine ist kein Freund Deutschlands

    Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, startete die AfD Baden-Württemberg in Heilbronn ihren Wahlkampf für die am 8. März 2026 stattfindende Landtagswahl. In ihrer Rede attackierte die Parteichefin Alice Weidel die Bundespolitik scharf, unter anderem in Bezug auf den Ukraine-Krieg. 

    Sie lobte US-Präsident Donald Trump als einzigen ernsthaften Friedensstifter und warf Deutschland und der EU vor, Verhandlungen zu blockieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 12:46 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Teil I

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums nahmen Einheiten des Truppenverbands "Nord" in den letzten 24 Stunden günstigere Positionen ein. Die ukrainischen Truppen verloren demnach bis zu 150 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug und 20 Autos.

    Militärs des Truppenverbands "West" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich auf über 200 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos und zwei Artilleriegeschütze. Vier Munitionsdepots wurden vernichtet.

    Einheiten des Truppenverbands "Süd" nahmen günstigere Stellungen ein. Die ukrainische Armee verlor bis zu 150 Soldaten, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze. Zwei Stationen für elektronische Kampfführung (kurz EloKa) wurden zerstört.

    Soldaten des Truppenverbands "Mitte" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Truppen beliefen sich auf bis zu 415 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Autos.

    Einheiten des Truppenverbands "Ost" setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fort. Die ukrainische Armee verlor bis zu 350 Soldaten, einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

    Infolge der Handlungen der Militärs des Truppenverbands "Dnjepr" wurden bis zu 50 Soldaten, drei Fahrzeuge und zwei Lagerhäuser mit Material der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.