Liveticker Ukraine-Krieg – Drohnenangriff auf Adygeja: Behörden melden Verletzte und Schäden

21.01.2026 11:35 Uhr
11:35 Uhr
Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 20. Januar bis 7:00 Uhr am 21. Januar wurden insgesamt 13 gegnerische Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 20 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt."
Chinstein vermeldet weder zivile Opfer noch materielle Schäden.
11:14 Uhr
Ukrainische Saboteure in russischer Uniform eliminiert
Nach Angaben von Igor Kimakowski, dem Berater des Chefs der DVR, seien zwei Gruppen ukrainischer Saboteure an der Grenze zwischen den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk außer Gefecht gesetzt worden.
"Unsere Drohnenpiloten haben ukrainische Saboteure an der Grenze zwischen den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk aufgespürt – zwei Gruppen. Sie haben sich russische Uniformen angezogen und begannen mit ihrer Aufgabe. Diese haben sie nicht erfüllt, denn sie wurden eliminiert."
10:36 Uhr
Gebiet Saporoschje: Zwei Verletzte bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte
In den vergangenen 24 Stunden sind im Gebiet Saporoschje zwei Menschen bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Max mit:
"Im Laufe des vergangenen Tages wurden neun gezielte Angriffe des Gegners auf Ortschaften im Gebiet Saporoschje registriert. Leider wurden zwei Menschen verletzt."
In der Stadt Wassiljewka seien bei Drohnenangriffen zwei Männer der Jahrgänge 1961 und 1939 verletzt worden. Zwei Autos wurden beschädigt. Einer der Verletzten wurde ins Krankenhaus eingeliefert, der andere ambulant behandelt. In Dneprorudnoje griff eine Drohne eine Tankstelle an. Der Brand wurde gelöscht, es gab keine Verletzten.
In Kamenka-Dneprowskaja wurden durch Drohnenangriffe ein Auto und die Verglasung eines Wohnhauses beschädigt. Auch in Michailowka und im Dorf Oktjabrskoje wurden Fahrzeuge und Wohnhäuser beschädigt. Verletzte habe es dort nicht gegeben, so Balizki.10:02 Uhr
Medien: Selenskij kritisiert Trump erstmals seit Langem
Wladimir Selenskij hat erstmals seit langer Zeit öffentlich Unmut über US-Präsident Donald Trump geäußert. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua. Anlass war Selenskijs Verzicht auf ein Treffen mit Trump am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. In dem Bericht heißt es:
"Selenskij erlaubte sich offenbar erstmals seit dem denkwürdigen Skandal im Oval Office, wenn schon keine offene Kritik, so doch deutlich verhaltene Unzufriedenheit gegenüber Trump."
Er habe mehrere "vorsichtig negative" Kommentare zur Politik des US-Präsidenten abgegeben und zudem die "Souveränität und territoriale Integrität Dänemarks" unterstützt – mit Blick auf Trumps Pläne bezüglich Grönlands.Nach Einschätzung des Portals verzichtete Selenskij auf das Treffen wegen fehlender Fortschritte in den ukrainisch-amerikanischen Gesprächen in Miami sowie, um Meinungsverschiedenheiten mit Trump in der Grönland-Frage zu vermeiden.
09:25 Uhr
Drohnenangriff auf Adygeja – Anzahl der Verletzten gestiegen
Die Anzahl der Verletzten bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf die Republik Adygeja sei von elf auf 13 gestiegen. Dies meldet Murat Kumpilow, der Leiter der Region, auf Telegram. Nach seinen Angaben befinden sich diese zwei Menschen auf der Intensivstation; ihr Zustand werde als stabil eingeschätzt.
09:00 Uhr
Ukrainische Truppen setzen wegen Logistikproblemen Baba-Jaga-Drohnen zur Versorgung ein
Die ukrainischen Streitkräfte seien wegen logistischer Schwierigkeiten am Frontabschnitt Melowoje-Chatneje im Gebiet Charkow gezwungen, Baba-Jaga-Drohnen zur Versorgung einzusetzen. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Am Frontabschnitt bei Melowoje-Chatneje haben die Soldaten des Truppenverbandes Nord durch aktive Offensivoperationen und erfolgreiche Angriffe auf Brücken und Übergänge die Feuerkontrolle über die Nachschubwege des Gegners genommen und die Logistik erheblich erschwert. Deshalb ist der Gegner gezwungen, Drohnen vom Typ Baba Jaga zur Versorgung seiner Stellungen einzusetzen."
08:32 Uhr
Mehr als 4,5 Millionen Sprengkörper in russischen Grenzregionen entschärft
Das russische Verteidigungsministerium gibt bekannt, dass im Donbass, in Noworossija und in den russischen Grenzregionen über 4,5 Millionen Sprengkörper entschärft worden seien.
"Im Laufe der Minenräumungsarbeiten in den Volksrepubliken Lugansk und Donezk sowie in den Gebieten Saporoschje, Cherson, Kursk, Brjansk und Belgorod wurden bereits über 250.000 Hektar geräumt und mehr als 4,5 Millionen Sprengkörper entdeckt und vernichtet."
07:56 Uhr
Drohnenangriff auf Republik Adygeja: Behörden melden Verletzte und Schäden
Nach Angaben von Murat Kumpilow, dem Leiter der Republik Adygeja, seien elf Zivilisten bei einem Drohnenangriff verletzt worden, neun von ihnen befinden sich in einem Krankenhaus. Der Republikchef teilt auf Telegram mit:
"Nach aktuellen Informationen wurden elf Menschen verletzt, neun davon, darunter zwei Kinder, mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ich wünsche ihnen eine schnelle Genesung."
Zuvor berichtete Kumpilow über eine Drohnenattacke auf den Bezirk Tachtamukaiski. Von dem Brand seien ein Mehrfamilienhaus und ein Parkplatz betroffen. Nach vorläufigen Angaben brannten 15 Autos aus, weitere 25 wurden beschädigt.
Die Behörden riefen einen Ausnahmezustand auf dem Gebiet des Bezirks aus.
07:04 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 75 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Region Krasnodar – 45,
- Gebiet Orjol – neun,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben,
- Gebiet Rostow – drei,
- Republik Krim – drei,
- Gebiet Astrachan– zwei,
- Gebiet Brjansk – zwei,
- Gebiet Kursk – zwei,
- Gebiet Woronesch – eine,
- Gewässer des Asowschen Meeres – eine.
20.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.