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Liveticker Ukraine-Krieg: Gegenangriffe ukrainischer Kämpfer nahe Kupjansk abgewehrt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Gegenangriffe ukrainischer Kämpfer nahe Kupjansk abgewehrtQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 16.02.2026 08:46 Uhr

    08:46 Uhr

    Ukraine: Blut-Kredit – EU-Parlament will mehr Krieg

    Während die geopolitische Schwächung, gar Zerstörung Russlands, auf die der kollektiven Westen durch die stete Verlängerung des Kriegs in der Ukraine spekuliert, weiter ungewiss bleibt, generiert der 90-Milliarden-Kredit der EU für Kiew sicheren und blutigen Profit – nicht nur in der westlichen Rüstungs-, sondern auch der deutschen Prothesenindustrie.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 08:13 Uhr

    Gegenangriffe ukrainischer Kämpfer nahe Kupjansk abgewehrt

    Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Soldaten abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden am Frontabschnitt Kupjansk zwei Gegenangriffe der mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte und der Brigade der Nationalgarde durch Einheiten der 6. Armee nahe den Ortschaften Petrowka und Blagodatowka abgewehrt. Zehn Kämpfer und zwei Pick-ups wurden dabei eliminiert."

  • 07:33 Uhr

    Mehrere Drohnen über Gebiet Kaluga zerstört

    Nach Angaben von Wladislaw Schapscha, dem Gouverneur des Gebiets Kaluga, seien in der Nacht 14 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden. Schapscha vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schaden an Infrastruktur.

  • 07:04 Uhr

    Deckungen der ukrainischen Truppen bei Konstantinowka zerstört

    Artilleristen und Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd haben mehrere Deckungen der ukrainischen Streitkräfte in Konstantinowka in der DVR zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt. 

    "Innerhalb von 24 Stunden haben Artilleristen und Drohnenpiloten der 6. motorisierten Schützendivision vier gegnerische Unterstände mit bis zu 15 Personen in der Ortschaft Konstantinowka zerstört."

  • 15.02.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:56 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Anklage gegen ehemaligen Justizminister der Ukraine erhoben

    Wie der Abgeordnete der Werchowna Rada, Aleksej Gontscharenko, mitteilte, haben die ukrainischen Antikorruptionsbehörden Anklage gegen den ehemaligen Minister für Energie und Justiz, German Galuschenko, erhoben, der in der Affäre um den Geschäftsmann Timur Minditsch eine Rolle spielt. Diese Nachricht wurde auch vom Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine bestätigt, dem zufolge Galuschenko bei dem Versuch, aus dem Land zu fliehen, festgenommen wurde. Gontscharenko schrieb in seinem Telegram:

    "Galuschenko wurde bereits angeklagt. Zuvor hatte er den Status eines Zeugen."

    Galuschenko war von 2021 bis 2025 Energieminister. Anschließend leitete er mehrere Monate lang das Justizministerium, bis er wegen seiner Verwicklung in Timur Minditschs Korruptionsskandal im Energiesektor entlassen wurde.

  • 19:37 Uhr

    Szijjártó: Ukraine blockiert weiterhin Öllieferungen aus Russland nach Ungarn

    Obwohl die Ölpipeline "Druschba" unbeschädigt und betriebsbereit ist, wird wegen politischer Entscheidungen der ukrainischen Regierung kein Öl aus Russland nach Ungarn geliefert. Dies erklärte der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó. Szijjártó sieht darin den Versuch, der ungarischen Regierung im Vorfeld der Parlamentswahlen Schwierigkeiten zu bereiten. In einem Kommentar zu Berichten über die Einstellung der Öllieferungen in die Slowakei und nach Ungarn über ukrainisches Gebiet stellte er im Radiosender Kossuth fest, dass "die Ölpipeline Druschba durch die jüngsten Angriffe nicht beschädigt wurde". Szijjártó betonte:

    "Die Beschädigung der Infrastruktur rund um die Ölpipeline stellt kein Hindernis für deren Betrieb dar. Technisch ist sie bereit, die Lieferungen wieder aufzunehmen. Somit gibt es nur politische Gründe für die Behinderung ihres Betriebs."

  • 19:15 Uhr

    Rund 123 ukrainische Drohnen über russischen Regionen innerhalb von fünf Stunden abgeschossen

    Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf das Verteidigungsministerium beruft, haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von fünf Stunden 123 ukrainische Drohnen über Russland abgeschossen, darunter auch Drohnen, die in Richtung Moskau flogen. In der Meldung des Ministeriums heißt es:

    "Die Luftabwehrkräfte haben zwischen 13:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit 123 ukrainische Drohnen über den Regionen Brjansk, Kaluga, Tula, Kursk, Orjol, Belgorod, Wladimir und dem Moskauer Gebiet abgeschossen, darunter 15, die auf Moskau zuflogen."

  • 18:59 Uhr

    DikGazete: Europa gerät wegen mangelnder Beachtung von Putins Warnungen in Schwierigkeiten

    Die europäischen Länder erleben derzeit Krisen, die der russische Präsident Wladimir Putin bereits auf der Münchner Konferenz im Jahr 2007 vorhergesagt hatte. Darüber berichtet die türkische Zeitung dikGazete. Damals kritisierte Putin die unipolare Welt, die Erweiterung der NATO und die Pläne der USA, Raketenabwehrsysteme in Osteuropa zu stationieren. Wie die Zeitung schreibt, wurden seine Worte damals nicht ernst genommen. Die Autoren stellen fest, dass Europa sich geweigert habe, eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur mit Russland zu schaffen, und nun die Folgen seiner strategischen Kurzsichtigkeit zu spüren bekomme. In dem Artikel von dikGazete heißt es:

    "(...) Putins Signale (...) sind zu den wichtigsten Punkten auf der Tagesordnung Europas geworden. Sicherheit, Abschreckung, kollektive Verteidigung. All dies sind verspätete Echos der Warnungen, die damals in München ausgesprochen wurden."

  • 18:32 Uhr

    Fico: Europa wird zum Freilichtmuseum für chinesische Touristen

    Am Freitag, dem 13. Februar 2026, hat sich der Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico, zur Deindustrialisierung in der Europäischen Union geäußert. Fico warnte, dass die EU ohne eine stärkere Führung Gefahr laufe, wirtschaftlich zu stagnieren und ihre globale Bedeutung zu verlieren. Er sagte, dass der Block zu einem kulturellen Freilichtmuseum für chinesische Touristen werden könnte, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.