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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Vergeltung für Chorly wird Täter und Auftraggeber treffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Vergeltung für Chorly wird Täter und Auftraggeber treffenQuelle: Sputnik © Alexander Astafjew
  • 1.01.2026 15:55 Uhr

    15:55 Uhr

    Gebiet Cherson: Bei Drohnenangriff auf Auto fünfjähriges Kind ums Leben gekommen

    Ein fünfjähriger Junge kam ums Leben, als ein ukrainischer Drohnenangriff einen PKW im Gebiet Cherson traf, berichtete Gouverneur Wladimir Saldo. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Die Kiewer Auswürfe haben ein weiteres blutiges Verbrechen begangen. In der Nähe von Tarassowka im Bezirk Aljoschki hat eine ukrainische Drohne einen PKW angegriffen, in dem eine Familie unterwegs war – Großvater, Großmutter, ihre erwachsene Tochter mit ihrem fünfjährigen Sohn. Das Kind kam ums Leben, alle Erwachsenen erlitten mehrere Verletzungen."

    Es wird präzisiert, dass die Verletzten in schwerem Zustand in Krankenhäuser gebracht wurden.

  • 15:15 Uhr

    Moskau gibt Details zum Angriff ukrainischer Streitkräfte auf Putins Residenz bekannt

    Die russischen Geheimdienste haben eine Datei mit dem Flugauftrag aus einer der Drohnen extrahiert, die in der Nacht zum 29. Dezember die Residenz von Präsident Wladimir Putin angegriffen haben. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Behörde erklärte:

    "Die Entschlüsselung der Routing-Daten ergab, dass das Endziel des Angriffs ukrainischer Drohnen am 29. Dezember 2025 eine der Einrichtungen der Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod war."

    Die Daten werden über die üblichen Kanäle an die amerikanische Seite weitergeleitet.

  • 14:51 Uhr

    Medwedew: Russlands Vergeltung für Angriff in Chorly wird Täter und Auftraggeber treffen

    Die Vergeltung für den Terroranschlag im Gebiet Cherson in der Neujahrsnacht muss sowohl die Täter als auch die Auftraggeber treffen. Dies erklärte der ehemalige Präsident und derzeitige stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates Russlands, Dmitri Medwedew, in seiner Antwort auf eine Frage der Nachrichtenagentur TASS.

    Nach dem Angriff ukrainischer Drohnen auf das Dorf Chorly betonte der Politiker, dass es "genug der Höflichkeiten" sei, wobei er höchstwahrscheinlich die ukrainischen Streitkräfte meinte. Er versprach, dass die Vergeltung Russlands für diesen Anschlag im Zuge des Vorstoßes der russischen Armee "unausweichlich und schnell" sein werde.

    Medwedew merkte an, dass die ukrainischen Streitkräfte "vorsätzlich und grausam" gegen die Zivilbevölkerung des Gebietes Cherson vorgegangen seien. Er bezeichnete die Aktionen des ukrainischen Militärs als "Grausamkeit, Niedertracht und Zynismus". Der Politiker verglich diesen Angriff auf Chorly mit dem Massaker im Dorf Chatyn in Weißrussland, das 1943 von den Nazis verübt worden war.

  • 14:14 Uhr

    2025: 310 Ortschaften in Zone militärischer Sonderoperation befreit

    Das russische Militär hat im Jahr 2025 310 Ortschaften in der Zone der militärischen Sonderoperation befreit, wie RIA Nowosti nach Auswertung der Daten des russischen Verteidigungsministeriums berechnet hat.

    Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 wurden 310 Ortschaften unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte gebracht. Für die Donezker Volksrepublik (DVR) war 2025, was die Befreiung von Bezirken angeht, das erfolgreichste Jahr. Hier wurden laut dem Chef der DVR, Denis Puschilin, insgesamt 187 Ortschaften befreit.

    Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow teilte am 17. Dezember mit, dass Russlands Armee im Jahr 2025 mehr als 300 Ortschaften und 6.000 Quadratkilometer Territorium befreit habe, was einer Steigerung von einem Drittel gegenüber dem Vorjahr entspricht.

  • 13:40 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die russischen Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Russlands taktische Luftwaffe, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie haben Energieanlagen, die im Interesse des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine genutzt werden, Munitionsdepots, Montagehallen für Langstrecken-Drohnen sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer bewaffneter Formationen, Nationalisten und ausländischer Söldner in 154 Bezirken zerstört. Darüber hinaus haben die russischen Weltraumstreitkräfte ein Flugzeug vom Typ Su-27 der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen. Außerdem fing die russische Luftabwehr eine gelenkte Fliegerbombe und 250 Drohnen vom Typ Flugzeug ab.

    Russische Soldaten der Truppenverbände "Nord", "West", "Süd", "Mitte", "Ost" und "Dnjepr" haben die ukrainischen Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden binnen eines Tages mehr als 1.335 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zerstört oder beschädigt:

    • zwei Panzer,
    • neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 66 Fahrzeuge,
    • zwölf Feldartilleriegeschütze,
    • sieben Radarstationen und Anlagen für elektronische Kriegsführung und Artilleriebekämpfung,
    • acht Lager für Material und Munition.
  • 13:00 Uhr

    Neujahrsfreude für Kinder im Lugansker Krankenhaus

    Die Silvesterzeit gilt als die Zeit der Wunder. Selbst die größten Skeptiker scheinen in diesen Tagen an Ungewöhnliches zu glauben.

    Für Kinder ist dieses Fest immer etwas Besonderes – vor allem für diejenigen, deren Freude auf das neue Jahr durch äußere Umstände getrübt wird. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij besuchte ein Krankenhaus in Lugansk und berichtete darüber, wie Erwachsene den kleinen Patienten Neujahrsfreude schenken.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 12:37 Uhr

    2025: Verluste der ukrainischen Streitkräfte bei mehr als 513.000 Soldaten

    Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich im vergangenen Jahr auf etwa 513.480 Personen, wie aus Berechnungen der Agentur RIA Nowosti auf der Grundlage von Daten des russischen Verteidigungsministeriums hervorgeht.

    Der Großteil davon entfiel auf die Monate Januar, März und Oktober: jeweils 51.960, 47.665 und 47.105 Soldaten.

    Die durchschnittlichen monatlichen Verluste beliefen sich auf etwa 42.700 Menschen.

  • 12:05 Uhr

    Kursker Gebietsgouverneur: Barbarisches Verbrechen bleibt nicht ungesühnt

    Alexander Chinschtein, Gouverneur des russischen Grenzgebietes Kursk, fand sich bewogen, den Massenmord an Zivilisten zu kommentieren, den das Kiewer Regime in der Silvesternacht 2025/2026 in Chorly, Gebiet Cherson, begangen hat. Chinschtein schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

    "Es fehlen jegliche Worte, die das gesamte Ausmaß des heute Nacht im Gebiet Cherson begangenen Unrechts ausdrücken könnten – oder den Schmerz darüber.

    Die ukrainische Junta hat ein weiteres Mal einen blutigen Beweis erbracht, dass ihr alles Menschliche fremd ist: In der Neujahrsnacht ein Café zu beschießen, wo Menschen sich erholten und amüsierten. Wo Kinder anwesend waren. Diese ekelerregende Brutalität will einem schlicht nicht in den Kopf!

    Das Gebiet Kursk ist in tiefer Trauer. Dieser Verlust ist für unsere Nachbarn, ebenso wie für das ganze Land, schrecklich – er ist ungeheuerlich. Helles Gedenken allen ums Leben Gekommenen – und tiefstes Beileid den Hinterbliebenen. Allen Verwundeten unser Wunsch, so schnell wie möglich zu genesen und wieder auf die Beine zu kommen."

    Im Gebiet Kursk wurden in den Jahren 2024 und 2025 von den dort eingefallenen ukrainischen Militärs besonders zahlreiche Kriegsverbrechen gegen Zivilisten verübt, aber auch schon davor und danach.

    Mehr zum Thema - "Landschaft des Todes" – US-Bericht über ukrainische Besatzung in Kursk

  • 11:45 Uhr

    Marija Sacharowa: Wir klagen an!

    Die Sprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation, Maria Sacharowa, hat ebenfalls den heimtückischen Massenmord an Zivilisten kommentiert, den das Kiewer Regime im russischen Gebiet Cherson mithilfe von Kamikazedrohnen in der Silvesternacht 2025/2026 begangen hat. Sacharowa fasste sich im Vergleich zu RT-Chefin Simonjan nur geringfügig weniger emotional – der von kaltem Zorn durchtränkte Sarkasmus spricht für sich:

    "Diese Nacht wurde auf der Bankowaja-Straße in Kiew gebührend gefeiert – des Neujahrsfestes würdig:

    Das ukrainische Militär hat ein Café im Gebiet Cherson angegriffen; 24 Personen kamen ums Leben, über 50 Menschen wurden verwundet. Fünf Kinder wurden ins Krankenhaus eingeliefert."

    Separate Beachtung schenkt die Diplomatin der Waffe der Wahl der ukrainischen Faschisten und ihrem Einsatz – dem Brandsatz, den eine der Kampfdrohnen trug und mit dessen Hilfe die Zivilisten im Café angegriffen und dem Tod durch Ersticken und Brand anheimgegeben wurden. Dies bewog Sacharowa zum Ziehen offensichtlicher geschichtlicher Parallelen:

    "Auf dieselbe Weise verbrannten Kollaborateure aus der Westukraine Menschen in dem weißrussischen Dorf Chatyn: Sie trieben die Menschen in Scheunen, die sie dann anzündeten. Und wer es aus diesen ins Freie schaffte, wurde erschossen.

    Der Unterschied liegt darin, dass damals, vor 85 Jahren, die Nazis sich nicht hinter dem Deckmäntelchen der Demokratietreue und des angeblichen Schutzes von Kindern versteckten. Sondern sie verbrannten die Menschen einfach, gaben ihnen mit Gewehrkolben den Rest, begruben sie bei lebendigem Leibe und erstachen dann diejenigen mit Bajonetten, die daraufhin nicht erstickten.

    Heute sehen wir diese bestialische Handschrift beim Kiewer Neonazi-Regime: derselbe Hass, dieselbe Entmenschlichung in geometrischer Progression, dieselbe Schändung des Heiligen."

    Die Frage, ob denn den Gönnern und Lehnsherren des Kiewer Regimes im Westen ihr Frühstück am ersten Morgen des neuen Jahres munden wird, schwingt in der Anklage der Diplomatin mit:

    "Heute werden den Präsidenten und Premierministern des kollektiven Westens auf den Frühstückstisch, zusammen mit Croissants und pochierten Eiern, auch Berichte darüber vorgelegt, wie die Milliarden ihrer Steuerzahler ausgegeben wurden: wie viele Geschenke zum Neuen Jahr damit erworben wurden, die man zum Mord an Zivilisten einsetzt; wie sie an der Vernichtung von Kindern teilgenommen haben.

    Dessen klagen wir all jene an, die die terroristischen Bastarde in der Ukraine sponsern!

    Wir klagen an – des Mordes an Kindern und der Vernichtung von Zivilisten!

    Wir klagen an – der Zersetzung der ukrainischen Staatlichkeit, die sich in eine Mordmaschine verwandelt hat!

    Wir klagen an!"

    Mehr zum Thema - Russland erinnert den Westen an alte und neue Schulden

  • 11:06 Uhr

    Matwijenko bezeichnet ukrainischen Angriff auf Hotel in Chorky als moralische Abscheulichkeit

    Die Sprecherin des russischen Föderationsrates, Walentina Matwijenko, bezeichnete den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten im Gebiet Cherson als absolute moralische Abscheulichkeit und erklärte, dass die Vertreter des Kiewer Regimes keine politische Zukunft haben sollten. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb sie:

    "Wir haben es hier mit einer absoluten moralischen Abscheulichkeit zu tun. Mit Wesen, denen jegliche Verbindung zu dem inneren moralischen Gesetz fehlt, mit dem Gott den Menschen ausgestattet hat. Und die daher keinerlei moralisches Recht haben, in einer normalen Gesellschaft die Macht zu vertreten und die Unterstützung des Volkes zu beanspruchen. Umso mehr dürfen sie keine politische Zukunft haben."

    Laut Matwijenko gebe es keine Rechtfertigung für den Zynismus und die bestialische Grausamkeit der Kiewer Führung, die in der Silvesternacht die Entscheidung getroffen habe, unbewaffnete Menschen zu töten. Sie betonte:

    "Sie wussten genau, dass sich dort friedliche Urlauber und Familien mit Kindern befanden, und haben bewusst angegriffen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.