Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer Woche

13.02.2026 17:54 Uhr
17:54 Uhr
Gebiet Saporoschje: Kiews Truppen greifen soziale Einrichtung an – ein Verletzter
Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje unter Beschuss genommen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Ort Sladkowodnoje. In dem Gebäude befinden sich ein Stab der humanitären Hilfe und ein Postamt. Im Ergebnis des Angriffs wurde ein Mann des Jahrgangs 1988 verletzt.
Die ukrainischen Streitkräfte führten eine gezielte Attacke durch, um die Arbeit der sozialen Einrichtung zu stören, betont Balizki.
17:22 Uhr
Ukraine-Treffen in Genf – Umerow nennt Zusammensetzung der ukrainischen Delegation
Rustem Umerow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, gab die Zusammensetzung der ukrainischen Delegation für die trilateralen Gespräche am 17. und 18. Februar in Genf bekannt.
"Der ukrainische Präsident hat die vorläufige Zusammensetzung des Verhandlungsteams festgelegt. Neben mir gehören der Delegation an: Kirill Budanow, Andrei Gnatow, David Arachamija, Sergei Kisliza und Wadim Skibizki."
Laut Umerow habe die "ukrainische Delegation die Vorbereitung auf das Treffen bereits begonnen".
16:47 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 39 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens fünf Geschosse abgefeuert und 76 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 30 abgefangen wurden.
Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung: Ein Einwohner wurde getötet, sieben weitere erlitten Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden 16 Fahrzeuge, ein Landwirtschaftsbetrieb, vier Infrastrukturobjekte, elf Privathäuser, eine soziale Einrichtung sowie mehrere Stromleitungen beschädigt.
16:12 Uhr
Tausende Haushalte im Gebiet Cherson ohne Strom
Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf das Gebiet Cherson seien Tausende Haushalte ohne Stromversorgung. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.
"Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf Stromnetze sind 26.000 Menschen in 44 Ortschaften in den Bezirken Aljoschki, Golaja Pristan und Skadowsk ohne Strom."
Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Saldo.
15:32 Uhr
Nach Auflösung der ukrainischen Fremdenlegion – Kiew leugnet Existenz der Einheit

Archivbild: Ärmelabzeichen der ukrainischen "Internationalen Legion"Urheberrechtlich geschützt Vor dem Hintergrund der umstrittenen Auflösung der sogenannten "Internationalen Legion der Ukraine" bestreitet das ukrainische Verteidigungsministerium die Existenz einer solchen Einheit. In einer Meldung auf ihrem Telegram-Kanal behauptet die Behörde:
"Das Internationale Legion lässt sich nicht auflösen, denn es ist ein Sammelbegriff für ein Netzwerk von Freiwilligenverbänden, die in unterschiedlichen Strukturen der ukrainischen Armee agieren."
Zuvor hatte die Rada-Abgeordnete Marjana Besuglaja bekannt gegeben, dass das ukrainische Militärkommando die Legion auflöse und deren Angehörige in Stoßtrupps versetze. Auch Quellen bei den russischen Streitkräften teilten diese Information und gaben zusätzlich an, dass ausländische Söldner in ukrainischen Diensten seit sechs Monaten keinen Sold erhalten.
15:06 Uhr
Peskow: Nächste Runde der Ukraine-Gespräche findet am Dienstag und Mittwoch statt
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass das nächste Treffen zum Ukraine-Konflikt in der kommenden Woche abgehalten werde. Die trilateralen Verhandlungen zwischen Moskau, Kiew und Washington finden am Dienstag und Mittwoch in Genf statt, präzisierte Peskow. Die Delegation wird von dem russischen Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet.
14:39 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört.
"Am 13. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 14 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: sieben Drohnen über der Republik Krim, vier Drohnen über dem Gebiet Kursk und drei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
14:02 Uhr
Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Im Zeitraum zwischen 7. und 13. Februar haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums als Reaktion auf Kiews Terrorangriffe gegen russische zivile Ziele Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur angegriffen. Wie die Behörde weiter meldet, wurden bei insgesamt sechs kombinierten Angriffen Energieobjekte, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden, Materiallager, militärische Flugplätze, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner angegriffen.
Die russische Luftabwehr zerstörte ihrerseits im genannten Zeitraum fünf Flamingo-Marschflugkörper, 28 Lenkgleitbomben, 39 HIMARS-Geschosse, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.243 Starrflügler-Drohnen.
13:31 Uhr
Gebiet Cherson: Ukrainische Truppen geben unterirdische Drohnenleitstellen als Krankenhäuser aus
Die ukrainischen Streitkräfte geben ihre unterirdischen Drohnenleitstellen und Kommandostellen in der Stadt Cherson als Schulen und Krankenhäuser aus und verweisen dabei auf angebliche russische Angriffe auf zivile Infrastruktur. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.
"Der Gegner versucht uns weiszumachen, dass er aufgrund des ständigen Beschusses von unserer Seite gezwungen sei, unterirdische Schulen und Krankenhäuser zu bauen. Angesichts des Reliefs, des hohen rechten Ufers, ist dies technisch möglich. Aber wir sind uns im Klaren, dass es sich um Drohnenleitstellen und Kommandostellen für Militäreinheiten handelt."
12:40 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.
Nach Angaben der Behörde verlor Kiews Militär bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord über 1.425 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 81 Autos, 21 Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer, zwei Eloka-Anlagen und 45 Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.130 Soldaten. Zudem wurden ein Panzer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, zehn Artilleriegeschütze und 30 Lager zerstört.
Der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Lage, wobei das ukrainische Militär an diesem Frontabschnitt über 925 Soldaten einbüßen musste. Zwei Panzer, darunter ein deutsch produzierter Leopard, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 71 Autos, 15 Geschütze und acht Lager wurden eliminiert.
Auch der Truppenverband Mitte bezog günstigere Stellungen. Kiews Truppen mussten Verluste in Höhe von über 1.895 Kämpfern hinnehmen. Zudem wurden fünf Panzer, darunter zwei Leopards, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze ausgeschaltet.
Beim Vorrücken der Einheiten des Truppenverbands Ost verlor das ukrainische Militär über 2.830 Soldaten. Ferner wurden ein Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 90 Autos und acht Geschütze außer Gefecht gesetzt.
Die ukrainischen Verluste durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 280 Kämpfer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos, neun Geschütze, acht Eloka-Anlagen und elf Munitions- und Materiallager.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
