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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee weitet Pufferzone in Gebieten Sumy und Charkow aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee weitet Pufferzone in Gebieten Sumy und Charkow ausQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 16.02.2026 15:48 Uhr

    15:48 Uhr

    Orbán: Ungarn kann Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington veranstalten

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat Ungarns Bereitschaft bekräftigt, einen Austragungsort für das Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington zur Beilegung der Ukraine-Krise zur Verfügung zu stellen. Bei einer Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio erklärte Orbán: 

    "Natürlich ist Ungarn weiterhin bereit, einen Friedensgipfel hier in Budapest zu veranstalten, falls er stattfinden wird. Und ich habe dem Außenminister Rubio bestätigt, dass die Einladung an Präsident Trump, nach Ungarn zu kommen, weiterhin gilt."

  • 15:23 Uhr

    Russische Armee weitet Sicherheitszone in Gebieten Sumy und Charkow weiter aus

    Einheiten des russischen Truppenverbands Nord sind dabei, die Pufferzone in den Grenzgebieten Sumy und Charkow weiter auszuweiten. Dies gibt Russlands Verteidigungsministerium bekannt.

    "Unsere Truppen drängen den Gegner jeden Tag von der Grenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten", teilt die Behörde in Moskau mit.

  • 15:03 Uhr

    Stadt Belgorod: mehrere Wohnungen und Privathäuser durch ukrainische Angriffe beschädigt

    Nach Angaben von Walentin Demidow, dem Bürgermeister der Stadt Belgorod, bleibt die Lage in der Stadt angespannt. Der Gegner setzte den Beschuss der zivilen Stadtviertel fort. Im Laufe der Woche seien 20 Privathäuser und 19 Wohnungen zu Schaden gekommen.  

    Derzeit werden die Reparaturarbeiten in insgesamt 540 Objekten durchgeführt, darunter in 206 Privathäusern und 334 Wohnungen.

  • 14:36 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.190 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:

    • ein Panzer,
    • 15 Pick-ups,
    • 21 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 50 Kraftfahrzeuge,
    • sechs Artilleriegeschütze,
    • vier EloKa-Anlagen,
    • elf Munitions- und Materiallager.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Ziele der Energie- und Transportinfrastruktur sowie mehrere Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 152 Kreisen. Die Flugabwehr zerstörte acht US-amerikanische HIMARS-Raketen und schoss 345 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 14:14 Uhr

    Präzise Angriffe russischer Artillerie auf Verteidigungsknoten im Raum Sumy (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, nahmen sie mithilfe einer D-30-Haubitze einen weiteren feindlichen Stützpunkt im Gebiet Sumy samt Personal auseinander. Ukrainische Infanterie habe versucht, sich einzugraben, doch die Artilleristen hätten sie trotzdem aufgespürt, so die Behörde in Moskau.

  • 14:04 Uhr

    Medien: Jede Woche Brandanschläge auf Ukrposchta-Filialen

    In der Ukraine werden nach Angaben der Unternehmensführung nahezu wöchentlich Filialen von Ukrposchta in Brand gesetzt. Hintergrund sei der Versand von Einberufungsbescheiden. Dies erklärt Generaldirektor Igor Smiljanski. Er wurde vom Telegram-Kanal des ukrainischen Mediums Strana zitiert:

    "Fast jede Woche werden unsere Filialen angezündet, weil wir Einberufungsbescheide verteilen."

    Zugleich räumte Smiljanski ein, dass Ukrposchta zur militärischen Infrastruktur zähle. Das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium über die Verteilung der Bescheide abgeschlossen. Zudem verfügten 100 Prozent der wehrpflichtigen Mitarbeiter über eine Freistellung vom Wehrdienst.

  • 13:50 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und in DVR 

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Pokrowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

    Die Siedlung Minkowka in der Volksrepublik Donezk wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Süd befreit.

  • 13:30 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 33 Orte in den neuen Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 88 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 51 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet einen Verletzten. 

    Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, zwölf Privathäuser, mehrere Energieanlagen, drei Geschäfte, eine soziale Einrichtung sowie 16 Fahrzeuge beschädigt.

  • 13:09 Uhr

    Medien: USA halfen Russland bei Flug nach Genf

    Ein diplomatischer Informant in Genf teilte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, dass die USA an der sicheren Überflugplanung der russischen Delegation zu den Verhandlungen in Genf beteiligt waren.

    "Die USA haben auf technischer Ebene bei der Abstimmung der Genehmigungen geholfen, die mit der Ankunft der russischen Delegation in Genf verbunden sind."

    Zudem gab es bisher keine Probleme mit Visa oder Flügen für die russische Delegation.

    "Bisher liegen keine Informationen über Schwierigkeiten mit Visa oder Flügen für die russische Delegation vor, die an den Ukraine-Gesprächen in Genf teilnimmt."

  • 13:00 Uhr

    Rund 180 Orte in der Ukraine ohne Strom

    In der Ukraine sind infolge schlechter Wetterbedingungen rund 180 Ortschaften ohne Strom. Dies teilt der erste stellvertretende Energieminister Artjom Nekrasow bei einem Briefing mit. Der Telegram-Kanal des ukrainischen Energieministeriums zitiert ihn wie folgt:

    "Aufgrund schwieriger Wetterbedingungen sind mehr als 178 Ortschaften in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy, Tschernigow, Poltawa, Chmelnizki, Nikolajew und Odessa ohne Stromversorgung."

    Zudem gelten landesweit stundenweise Stromabschaltungen. Für Unternehmen wurden Leistungsbegrenzungen eingeführt. In einzelnen Regionen kommt es zu Notabschaltungen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.