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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 64 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 64 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © NIKOLAI GYNGASOW
  • 2.01.2026 10:34 Uhr

    10:34 Uhr

    Tödliche Attacke auf Chorly: 14 Menschen weiterhin in Krankenhäusern

    Nach der tödlichen Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf die Ortschaft Chorly im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson werden mehrere Verletzte weiterhin in Krankenhäusern behandelt. Nach Angaben eines Vertreters des russischen Gesundheitsministeriums, auf den sich die Nachrichtenagentur TASS beruft, handelt es sich um 14 Menschen, darunter fünf Minderjährige. Ein Kind schwebe in Lebensgefahr, heißt es. Der Zustand von vier weiteren Patienten, darunter ein Kind, sei ebenfalls besorgniserregend.

    Die Verletzten werden in Krankenhäusern des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson und auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim medizinisch versorgt. Ihre behandelnden Ärzte werden durch Online-Beratungen mit Fachärzten aus führenden russischen Kliniken unterstützt.

    Gouverneur Wladimir Saldo hat am 1. Januar über eine Attacke auf ein Café und ein Hotel in der Ortschaft Chorly während einer Neujahrsfeier berichtet. Die Zahl der getöteten Zivilisten wurde zuletzt mit 27 angegeben. 31 Menschen erlitten Verletzungen. Der 1., 2. und 3. Januar wurden zu Trauertagen erklärt.

  • 10:01 Uhr

    Kinder aus dem Donbass zu Gast im Kreml

    Der Moskauer Gewerkschaftsbund hat in diesem Jahr mehr als 300 Kinder aus dem Donbass nach Moskau eingeladen. Die kleinen Gäste besuchten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der russischen Hauptstadt. Höhepunkt des Programms war die Silvestershow im Kreml.

    Unser Korrespondent Iwan Poljanskij berichtet über die Reise.

  • 09:30 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 1. Januar bis 0 Uhr am 2. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt.

  • 09:03 Uhr

    Russlands Ermittlungskomitee: Zahl der Getöteten in Chorly steigt auf 27

    Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation hat die Zahl der Opfer nach der ukrainischen Attacke auf ein Café und ein Hotel im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson nach oben korrigiert. Am Freitagmorgen gab die Behörde die Zahl der Getöteten mit 27 an, zwei von ihnen Kinder. Zuvor war die Rede von 24 Todesopfern gewesen.

    Wie die Behördensprecherin Swetlana Petrenko auf der Plattform Telegram weiter ausführte, seien 31 Menschen, darunter fünf Kinder, in Krankenhäuser eingeliefert worden. Zum Zeitpunkt der Attacke in der Nacht zum 1. Januar hätten im Lokal in der Ortschaft Chorly mindestens 100 Zivilisten gefeiert.    

    Die Untersuchung der Terrorattacke gehe weiter. Am Ort des Geschehens habe man Wrackteile mehrerer Drohnen sichergestellt. Es seien mehr als 26 Gutachten, darunter forensische, genetische und technische, in Auftrag gegeben worden. Vor Ort seien Kriminalisten des Zentralapparats des Ermittlungskomitees im Einsatz, erklärte Petrenko.

  • 08:31 Uhr

    "Wir klagen an!" – Russische Reaktionen auf ukrainischen Drohnenangriff auf Neujahrsfeier in Chorly

    Als "besonders zynisch" und "abscheulich" werten russische Offizielle den Drohnenangriff auf eine Neujahrsfeier im Gebiet Cherson. Maria Sacharowa zieht Parallelen zu Verbrechen der ukrainischen Nazi-Kollaborateure und beschuldigt den Westen der Komplizenschaft.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:04 Uhr

    Selenskij erwartet weitere Fortschritte bei Verhandlungen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erwartet bei den Verhandlungen mit Amerikanern, Europäern und Vertretern der NATO in den nächsten Tagen weitere Fortschritte im Ringen um Sicherheitsgarantien für sein Land. In seiner abendlichen Videobotschaft sagte der Politiker:

    "Das Wichtigste sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären, wie die Garantien in der Luft, zu Lande und zu Wasser funktionieren werden, wenn es uns gelingt, den Krieg zu beenden."

    Beim für den 3. Januar in Kiew geplanten Treffen der nationalen Sicherheitsberater hätten 15 Länder, Vertreter der EU und der NATO ihre Teilnahme zugesagt. Das US-Team werde online zugeschaltet, sagte Selenskij. Am 5. Januar solle es Gespräche auf Ebene der Generalstabschefs geben, gefolgt von einem Gipfel der sogenannten Koalition der Willigen am Dienstag. Die Ukraine bereite sich auf ein produktives Treffen vor.

  • 07:32 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen Wohnhäuser im russischen Gebiet Tula

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die Luftabwehr in der Nacht zum Freitag über dem Gebiet Tula drei ukrainische Drohnen abgefangen. Gouverneur Dmitri Miljajew bestätigte auf der Plattform Telegram den Abschuss von drei unbemannten Luftfahrzeugen. Der Politiker meldete zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Sachschäden in zwei Ortschaften. In Nowomoskowsk und Uslowaja seien in mehreren Häusern die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Außerdem seien durch herabfallende Trümmerteile die Dächer zweier Häuser beschädigt worden.      

    Miljajew warnte seine Landsleute davor, sich den Wrackteilen der gegnerischen Drohnen zu nähern, da diese Sprengstoffe enthalten könnten. Beim Fund sollte man umgehend die örtlichen Sicherheitsbehörden benachrichtigen.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 64 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Freitagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Donnerstag bis 5 Uhr MEZ am Freitag 64 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Samara – 20,
    • Gebiet Woronesch – acht,
    • Gebiet Saratow – acht,
    • Gebiet Moskau – sieben, darunter fünf im Anflug auf die russische Hauptstadt,
    • Gebiet Rjasan – sechs,
    • Gebiet Rostow – sechs,
    • Gebiet Tula – drei,
    • Gebiet Belgorod – zwei,
    • Gebiet Kursk – eine,
    • Gebiet Kaluga – eine,
    • Gebiet Pensa – eine,
    • Gebiet Tambow – eine.  

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 1.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:52 Uhr

    Helden des Donbass: Leutnant Raspopow im Gespräch

    Es gibt keine edlere Sache, als die Heimat zu verteidigen. Von dem seit Langem schwelenden Konflikt im Donbass, den Russland nun zu lösen versucht, fühlen sich nicht nur die Einwohner vor Ort, sondern auch Menschen in anderen Teilen des großen Landes zutiefst betroffen.

    Auf Abruf und freiwillig kommen kampfbereite Menschen hierher, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen und den Zivilisten einen ruhigen Schlaf sowie einen klaren Himmel über dem Kopf zurückzugeben.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.