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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow befreitQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 24.01.2026 14:03 Uhr

    14:03 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Krankenwagen an: Dreiköpfiges Rettungsteam getötet

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson einen Krankenwagen angegriffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo zunächst auf Telegram schrieb, habe sich die Attacke am frühen Samstagmorgen auf der Einfahrt zur Stadt Golaja Pristan am linken Dnjepr-Ufer ereignet. Das Rettungsteam eines Krankenhauses in der Stadt Aljoschki sei auf dem Weg zu einem Schwerkranken gewesen. Zunächst gab es keine Informationen über das Schicksal des Fahrers und die beiden medizinischen Fachkräfte. Saldo veröffentlichte aber eine Drohnenaufnahme mit dem beschädigten Fahrzeug.

    In einem späteren Eintrag auf Telegram gab der Politiker bekannt, dass alle drei Insassen des Krankenwagens ums Leben gekommen seien. Saldo verurteilte die Attacke aufs Schärfste:  

    "Das ist ein weiteres Kriegsverbrechen der Kämpfer des Kiewer Regimes und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit."

  • 13:38 Uhr

    Gouverneur meldet gezielte ukrainische Angriffe auf Ortschaften im Gebiet Saporoschje

    In den zurückliegenden 24 Stunden haben die Behörden im Raum Saporoschje sechs gezielte Angriffe ukrainischer Einheiten registriert. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt. "Glücklicherweise gab es keine Betroffenen", fügt der Beamte hinzu.

    Wie es heißt, kamen durch den Beschuss mehrere Eigenheime, soziale Infrastruktureinrichtungen und Stromleitungen zu Schaden. Im Bezirk Michailowka seien die Haushalte teilweise weiterhin ohne Strom. Laut Balizki sind derzeit Reparaturarbeiten im Gange.

  • 13:10 Uhr

    Gouverneur meldet zehn Verletzte bei Angriffen auf 27 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 27 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 32 Geschosse und zwei Raketen abgefeuert sowie 84 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 58 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über zahlreiche Verletzte. Allein im Bezirk Graiworon seien neun Menschen zu Schaden gekommen. Ein Einwohner der Stadt Graiworon habe bei der Attacke einer FPV-Drohne ein Barotrauma erlitten. Drei Frauen seien verletzt worden, als eine andere ukrainische Drohne in ihrer Nähe detoniert sei. Ein unbemanntes Luftfahrzeug habe zudem fünf Insassen eines Dienstbusses auf der Straße Golowtschino – Massytschewo verletzt. Darüber hinaus sei ein Einwohner der Siedlung Grusskoje im Bezirk Borissowka verletzt worden, als eine Drohne sein Auto angegriffen habe.     

    Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 15 Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft, eine Stromleitung, ein Bus, ein Minibus und vier Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:39 Uhr

    Russland bestätigt Vergeltungsschlag auf Energieanlagen in Ukraine

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über einen massiven Angriff auf die Ukraine. Die Behörde spricht dabei von einem Vergeltungsschlag als Reaktion auf Terrorattacken, welche das ukrainische Militär in Russland begangen haben soll. Bei der russischen Attacke seien boden- und luftbasierte hochpräzise Langstreckenwaffen und Drohnen zum Einsatz gekommen. Alle anvisierten Ziele seien dabei getroffen worden. Unter den zerstörten Objekten erwähnt das Ministerium ein Drohnenwerk und Energieanlagen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze.

    Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenlager, Schulen für Drohnenpiloten und 157 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits vier HIMARS-Raketen und 137 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Zuvor haben die ukrainischen Behörden mehrere Opfer bei der nächtlichen Attacke aus Russland gemeldet. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb von mindestens einem Todesopfer und vier Verletzten. Aus der Großstadt Charkow nahe der Grenze zu Russland wurden mindestens 19 Verletzte gemeldet, darunter eine Schwangere und ein Kind.

  • 12:05 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow komplett unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Woltschanskije Chutora und Ochrimowka im Gebiet Charkow sowie Kislaja Dubina, Iwolschanskoje, Sadki und Choten im Gebiet Sumy getroffen. Bis zu 145 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, acht Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

    Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Wassilewka, Berjosowka, Netschwolodowka, Kowaljowka und Kutkowka im Gebiet Charkow sowie Jarowaja, Krasny Liman, Alexandrowka und Iljitschewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, ein Geschütz und fünf Munitionslager zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Lipowka, Nikiforowka, Slawjansk, Kramatorsk, Minkowka, Stepanowka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Kämpfer. Sieben Wagen, fünf Geschütze, zwei Panzerhaubitzen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wessjoloje, Rodinskoje, Grischino, Swetloje, Torezkoje, Artjomowka und Belizkoje in der DVR sowie Fjodorowskoje, Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 445 Armeeangehörige verloren. Sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vierzehn Wagen und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Nowoskelewatoje und Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk und Wosdwischenka, Ternowatoje, Petrowka, Nowoje Polje, Staroukrainka und Risdwjanka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 355 Soldaten. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, fünfzehn Wagen und drei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Nowojakowlewka und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Außerdem habe der Gegner vier Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 110.949 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.292 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.650 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.801 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:34 Uhr

    TASS: Ukraine-Treffen in Abu Dhabi auch am Samstag hinter verschlossenen Türen

    Der zweite Tag der Gespräche in Abu Dhabi, an denen die Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine teilnehmen, findet erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine eigene Quelle.

    Alle Parteien sollen demnach zugestimmt haben, dass die Medienvertreter nicht zugelassen werden und das Treffen hinter geschlossenen Türen ausgetragen wird.

  • 11:07 Uhr

    Wieder tausende Gebäude in Kiew ohne Strom

    In der ukrainischen ‌Hauptstadt Kiew sind nach dem nächtlichen Angriff aus Russland wiederholt tausende Gebäude von der Wärmeversorgung abgeschnitten worden. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko spricht auf Telegram von rund 6.000 betroffenen Häusern. Dabei präzisiert er:

    "Die meisten davon sind jene, die nach dem Beschuss am 9. und 20. Januar bereits zweimal an das Heizungsnetz angeschlossen wurden oder die bald angeschlossen werden sollten."

    Auch die Wasserversorgung sei am linken und teilweise am rechten Dnjepr-Ufer beeinträchtigt, so Klitschko. Der Politiker meldet zudem mindestens ein Todesopfer und vier Verletzte infolge der Attacke.  

    Die Außentemperatur in Kiew liegt derzeit bei minus zwölf Grad.

  • 10:32 Uhr

    Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 23. Januar bis 5 Uhr MEZ am 24. Januar 14 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 49 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in der Siedlung Nowoiwanowka im Bezirk Rylsk. Dort sei eine Garage völlig ausgebrannt. Ein Auto sei beschädigt worden.

  • 10:03 Uhr

    Frankreich leitet mutmaßlichen russischen "Schatten"-Tanker nach Marseille um

    Die französische Marine hat den festgesetzten Öltanker "Grinch" in den Hafen von Marseille umgeleitet. Dies erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag aus Ermittlerkreisen. Die Marine hatte das Schiff unter dem Verdacht abgefangen, zur sogenannten Schattenflotte zu gehören. Das Schiff soll zudem unter falscher Flagge gefahren sein. Das Schiff, das Anfang Januar den russischen Hafen Murmansk verlassen hatte, fuhr unter der Flagge der Komoren.

    Ein Großteil des russischen Erdöls wird von einer sogenannten Schattenflotte transportiert, die versucht, sich westlichen Kontrollen und Sanktionen zu entziehen.

  • 09:35 Uhr

    Stromversorgung in Ukraine verschlechtert sich weiter

    Die Energiesituation in der Ukraine hat sich nach den jüngsten russischen Luftangriffen "erheblich" verschlechtert. Das teilte der Netzbetreiber Ukrenergo mit. In den meisten Regionen sei es zu Stromausfällen gekommen, wodurch auch die Heizungen ausgefallen seien. Mehrere Anlagen würden nach den jüngsten Angriffen repariert. Man hoffe, die Arbeiten in "naher Zukunft" abschließen zu können.

    "Die Anlagen arbeiten an der Grenze ihrer Kapazitäten."

    Auch Energieminister Denis Schmygal nannte die Stromversorgungslage schwierig. Zugleich sagte er jedoch, dass er eine Verbesserung der Lage erwarte.

    "Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Ukrenergo und den Verteilernetzbetreibern sehen wir eine Tendenz zur teilweisen Stabilisierung."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.