Liveticker Ukraine-Krieg: Fünf Ortschaften binnen einer Woche befreit

25.07.2025 16:23 Uhr
16:23 Uhr
Agent des ukrainischen Militärgeheimdienstes in Sewastopol festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Agenten des ukrainischen Militärgeheimdienstes in Sewastopol festgenommen, der Materialien für einen antirussischen Propagandafilm gesammelt hatte. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit Bezugnahme auf die FSB-Abteilung in der Region.
Wie es heißt, sei der Mann im Dezember 2024 einer ukrainischen Untergrundorganisation beigetreten, die vom Obersten Gerichtshof der Russischen Föderation als internationale terroristische Organisation eingestuft und deren Aktivitäten auf dem Territorium Russlands verboten worden seien.
Im Auftrag seines Kontaktmannes habe der Verdächtige Videos gedreht und Materialien für einen Agitations- und Propagandafilm vorbereitet.
Gegen den Verdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Beteiligung an einer in Russland als terroristisch eingestuften Organisation eingeleitet.
Ihm drohen bis zu zwanzig Jahren Haft.
15:49 Uhr
Peskow: Memoranden Russlands und der Ukraine sind gegensätzlich
Die Projekte zur Handhabung des Ukraine-Konflikts, die von Russland beziehungsweise der Ukraine entworfen wurden, stehen im starken Gegensatz zueinander, teilt Dmitri Peskow mit, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Dazu erklärt er:
"Gegenwärtig sind die Herangehensweisen zu Projekten von Memoranden, die die Seiten während der zweiten Verhandlungsrunde ausgetauscht haben, diametral gegensätzlich. Es wird kaum sofort gelingen, sie einander näherzubringen. Dazu wird komplizierte diplomatische Arbeit notwendig sein."
Am 23. Juli hatte in Istanbul die dritte Runde der russisch-ukrainischen Verhandlungen stattgefunden. Während des 40-minütigen Treffens hatten die Seiten Positionen besprochen, die in den Projekten der Memoranden dargelegt wurden.
15:10 Uhr
Nach landesweiten Protesten: Selenskij rudert im Kampf gegen Antikorruptionsbehörden zurück
Leon Neal / Gettyimages.ru Wladimir Selenskij ändert den Kurs bei der Reform der Antikorruptionsbehörden. In einem neuen Gesetzentwurf, den der ukrainische Machthaber dem Parlament vorgelegt hat, sind die Maßnahmen im Kampf gegen "russische Einmischung" im Wesentlichen milder.
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14:41 Uhr
Russische Armee befreit fünf Siedlungen binnen einer Woche
Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt fünf Siedlungen in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Sumy befreit. Dies meldet Russlands Verteidigungsministerium auf Telegram.
Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Waratschino im Gebiet Sumy befreit.
Die Siedlung Belaja Gora in der DVR wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Süd unter Kontrolle genommen.
Die Ortschaften Nowotorezkoje, Nowoekonomitscheskoje und Swerewo in der Volksrepublik Donezk wurden durch Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit.
14:14 Uhr
Drei ukrainische Soldaten wegen Beteiligung an Überfall auf Gebiet Kursk verurteilt
Drei ukrainische Militärangehörige sind in Russland zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Gericht sprach die Männer der Beteiligung am Überfall auf das Gebiet Kursk und terroristischer Tätigkeiten schuldig. Russlands Hauptmilitärstaatsanwaltschaft meldet dazu:
"Das Zweite Westliche Kreismilitärgericht hat ein Urteil im Strafverfahren gegen die drei Kampfingenieure der 17. Separaten Panzerbrigade der Streitkräfte der Ukraine, Wassili Pawljukowitsch, Michail Kostjuk und Alexandr Iwanenko, gefällt. Sie wurden der Verübung eines vorsätzlichen terroristischen Anschlags mit schwerwiegenden Folgen für schuldig befunden."
Die Angeklagten seien im Dezember 2024 in der Nähe von Sudscha in das Gebiet Kursk eingefallen und hätten sich an der Destabilisierung der lokalen Verwaltung, Einschüchterung der Bevölkerung und Behinderung von Evakuierungen beteiligt. Sie wurden zu jeweils 16 Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
13:45 Uhr
Peskow: Treffen zwischen Putin und Selenskij bis Ende August unwahrscheinlich
Ein Gipfeltreffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij bis Ende August ist kaum möglich, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. Wie es heißt, soll das Treffen auf höchster Ebene die endgültige Lösung der Ukraine-Krise und alle erzielten Vereinbarungen festhalten.
"Ist es möglich, einen so komplexen Prozess in 30 Tagen zu durchlaufen? Offensichtlich kaum."
Was das Gipfeltreffen der Staatschefs betrifft, auf das Kiew beharrt, so sei es notwendig, zuvor ein Friedensabkommen auszuarbeiten, bekräftigte Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, am Mittwoch im Anschluss an die Verhandlungen in Istanbul.
"Bei diesem Treffen sollte man das Abkommen nicht diskutieren, sondern unterzeichnen."
Laut dem ukrainischen Delegationsleiter Rustem Umerow habe Kiew Moskau vorgeschlagen, ein Treffen zwischen den Präsidenten der Ukraine und Russlands bis Ende August in Anwesenheit der Präsidenten der Türkei und der USA auszurichten.
13:13 Uhr
Nowoekonomitscheskojes Befreiung für Russland von strategischer Bedeutung
Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte haben am Mittwoch die Siedlung Nowoekonomitscheskoje in der Volksrepublik Donezk unter ihre Kontrolle genommen.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, sei die Einnahme dieser Ortschaft von großer strategischer Bedeutung für die Entwicklung des Vorstoßes der russischen Armee in Richtung der Stadt Krasnoarmeisk.
Die Siedlung liegt in der Nähe wichtiger Verkehrsadern, deren Kontrolle es ermöglichen werde, die Versorgungswege der Garnison der ukrainischen Streitkräfte zu stören, so die Behörde weiter.
Die erfolgreiche Durchführung der Operation habe günstige Bedingungen für das weitere Vorrücken der russischen Truppen tief in die Verteidigung der ukrainischen Kämpfer in Richtung Krasnoarmeisk geschaffen.
12:44 Uhr
Ukrainische Drohne greift Parkplatz nahe AKW Saporoschje an
Soldaten der ukrainischen Armee haben einen Drohnenangriff auf einen Parkplatz in der Nähe der Feuerwache des Kernkraftwerks Saporoschje verübt, wie der Pressedienst des AKW auf Telegram mitteilt.
"Infolge des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte wurde Munition von einer Drohne auf einen Parkplatz in der Nähe der Feuerwache des AKW abgeworfen. Sieben auf dem Parkplatz geparkte Zivilfahrzeuge wurden dabei beschädigt. Glücklicherweise wurde das Personal des AKW nicht verletzt."
Das AKW funktioniert weiterhin im Normalbetrieb.
12:16 Uhr
Grenzgebiet Belgorod: Behörden melden Verletzte und Schäden nach Angriffen ukrainischer Armee
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag Statistiken über Angriffe der ukrainischen Armee auf das Gebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 44 Orte in zwölf Bezirken angegriffen hat.
Bei den Attacken wurden mindestens 55 Geschosse abgefeuert und 105 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 52 abgefangen wurden.
Infolge der Drohnenangriffe erlitten vier Zivilisten Verletzungen, darunter drei Männer und eine Frau.
Darüber hinaus wurden 16 Privathäuser, drei Betriebe, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung sowie elf Fahrzeuge beschädigt.
11:49 Uhr
Ukrainische Armee betroffen: Elons Musks Satellitendienst Starlink erleidet weltweiten Ausfall
Starlink-Terminal, das von ukrainischen Truppen auf dem Schlachtfeld im Jahr 2023 verwendet wurde.Lev Radin/Pacific Press/LightRocket via Getty Images / Gettyimages.ru Ukrainische Medien berichten, dass Soldaten Probleme bei der Nutzung der vom Westen gelieferten Kommunikationsterminals auf dem Schlachtfeld haben. Grund ist ein inzwischen behobener weltweiter Ausfall des Starlink-Satellitendienstes von Elon Musk.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.