Liveticker Ukraine-Krieg – DVR: Sieben Zivilisten bei gezieltem Drohnenangriff auf Bus getötet

3.06.2026 10:31 Uhr
10:31 Uhr
Gebiet Smolensk: Zwei Feuerwehrleute bei einem Brand nach ukrainischem Drohnenangriff ums Leben gekommen
Zwei Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes sind im Gebiet Smolensk umgekommen. Laut Gouverneur Wassili Anochin verloren sie ihr Leben beim Löschen eines Brandes, der durch den Absturz der ukrainischen Drohne verursacht worden war. Darüber hinaus erlitten zwei ihrer Kollegen sowie ein Zivilist Verletzungen.
09:46 Uhr
DVR: Tote und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf einen Bus

Der beschädigte Bus nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf die Donezker Volksrepublik. Aufnahme vom 3. Juni 2026Dmitri Jagodkin / TASS Sieben Zivilisten sind bei dem ukrainischen Angriff auf Jenakiewo in der Donezker Volksrepublik (DVR) ums Leben gekommen, berichtet der Chef der Region Denis Puschilin. Nach seinen Angaben schlug eine Drohne in einen Bus auf der Route zwischen Moskau und Simferopol ein. Zudem wurden elf Menschen verletzt.
09:21 Uhr
IAEA meldet nächtlichen Stromausfall am AKW Saporoschje
In der vergangenen Nacht ist es zu einem Stromausfall am Atomkraftwerk Saporoschje gekommen, berichtet der Pressedienst der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) auf X (Twitter). Die Meldung lautet:
"Der Stromausfall wurde durch einen Drohnenangriff auf das Umspannwerk Nikopolskaja auf dem anderen Dnjepr-Ufer gegenüber dem AKW Saporoschje verursacht, weshalb die einzig verbliebene Stromleitung des Kraftwerks für etwa 20 Minuten abgeschaltet wurde."
Die Notstromaggregate des Kraftwerks stellten die Versorgung sicher, bis die Leitung wiederhergestellt war. Das war der 17. Vorfall solcher Art seit dem Beginn des Ukraine-Konflikts, betonte die Behörde.
08:48 Uhr
Ex-Präsident Poroschenko: Kiew muss Konflikt "jetzt sofort" beenden
Die Ukraine muss sich enorm anstrengen, um die "aktuelle Möglichkeit" zu nutzen und den Konflikt mit Russland "jetzt sofort" zu beenden, erklärt Petro Poroschenko, der ehemalige Präsident der Ukraine.
In einem Interview für die Zeitung Kyiv Post betont der Politiker, er meine mit "jetzt sofort" nicht "innerhalb von drei Jahren, nicht irgendwann im nächsten März, sondern so schnell wie möglich". Dafür wären ein Plan, ein klarer Fokus, Entschlossenheit und verlässliche Partner erforderlich.
An den Verhandlungen sollten die Ukraine, Russland, Europa und die USA beteiligt sein, indem die Gespräche nach einem Ende des Konfliktes starteten, zumindest nach einer Waffenruhe, führt Poroschenko weiter aus. Für eine sichere Existenz bräuchte Kiew die Mitgliedschaft in der EU und NATO.
08:16 Uhr
Sankt Petersburg unter Angriff ukrainischer Drohnen
In den frühen Morgenstunden am Mittwoch haben ukrainische Drohnen Infrastrukturobjekte in Sankt Petersburg angegriffen. Laut den Behörden wurden Objekte in den westlichen Stadtbezirken Kronstadt, Kirowski und Krasnoselski beschädigt. Es gab keine Todesopfer, mehrere Menschen wurden verletzt. Weitere Einzelheiten geben die Behörden derzeit nicht bekannt.
07:42 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 350 Drohnen

SymbolbildSergei Bobyljow / Sputnik In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 354 Drohnen der Ukraine abgefangen und zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach wurden die unbemannten Flugzeuge über 16 Regionen des Landes und über dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.
2.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt 158 Drohnen binnen zwölf Stunden ab
Am heutigen Dienstag haben russische Luftabwehrtruppen innerhalb von zwölf Stunden 158 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk, Tula und der Republik Krim zerstört.
21:38 Uhr
Russland meldet massive Vergeltungsschläge auf Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium hat eine massive Serie von Vergeltungsschlägen auf die Ukraine in der vergangenen Nacht bestätigt. Ziele seien demnach Rüstungsunternehmen in Kiew, im Gebiet Saporoschje, in Charkow und Dnjepropetrowsk sowie in den Gebieten Poltawa, Chmelnizki und Sumy gewesen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:26 Uhr
Granaten in Marmelade-Dosen: Ukrainische Polizei nimmt Waffenhändler fest
Im ukrainischen Gebiet Transkarpatien ist ein Mann festgenommen worden, der illegal Handel mit Handgranaten betrieben haben soll. Nach Angaben der regionalen Polizei handele es sich um einen 40-jährigen Bewohner des Dorfs Wonigowo. Er habe an seine Kunden Granaten aus frontnahen nordöstlichen Regionen der Ukraine geliefert und die Waffen dabei in Dosen mit Marmelade versteckt.
Der Festgenommene wurde wegen des illegalen Umsatzes von Munition angeklagt. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu sieben Jahre Haft.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


