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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft gegnerische Marinebasis bei Odessa

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft gegnerische Marinebasis bei OdessaQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 27.09.2026 10:10 Uhr

    10:10 Uhr

    Gebiet Brjansk: Ein Zivilist verletzt nach ukrainischem Angriff auf ein Auto

    Die ukrainischen Streitkräfte haben im Bezirk Klinzy im Gebiet Brjansk ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Der Interimsgouverneur des Gebiets, Jegor Kowaltschuk, teilt mit, dass binnen eines Tages 14 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört wurden.

  • 09:28 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 117-mal an

    Der Interimsgouverneur des Gebiets Belgorod teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen eines Tages 117-mal angegriffen haben. Der Gegner feuerte zehnmal mit Mehrfachraketenwerfern und Artillerie und warf sechsmal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Luftabwehrkräfte und andere eingesetzte Einheiten haben von 7.00 Uhr am 26. September und 7.00 Uhr Moskauer Zeit am 27. September 106 Drohnen abgeschossen beziehungsweise unterdrückt.

    Bei einem gezielten Angriff im Bezirk Graiworon kam ein Zivilist ums Leben. In den Bezirken Borissowka, Graiworon, Prochorowka und Schebekino wurden insgesamt sieben Menschen verletzt, drei von ihnen werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt.

  • 08:55 Uhr

    Luftabwehr fängt in der Nacht 96 ukrainische Drohnen über Gebieten Russlands ab

    Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass in der Nacht zwischen 20.00 Uhr am 26. September und 8.00 Uhr Moskauer Zeit am 27. September 96 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem russischen Gebiet abgefangen und zerstört wurden. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk und Kursk, die Teilrepublik Krim sowie das Gebiet über dem Schwarzen Meer.

  • 08:24 Uhr

    Offizier: Ukrainische Kämpfer lassen bei Rückzug NATO-Ausrüstung hinter

    Der stellvertretende Kommandeur eines Sturmtrupps des Truppenverbands Nord mit dem Rufnamen Agat berichtete, dass ukrainische Kämpfer bei ihrer Flucht aus Stellungen im Frontabschnitt Sumy Waffen und Technik hinterlassen, darunter auch NATO-Ausrüstung. Sobald sich russische Soldaten einem Stützpunkt näherten, gebe der Gegner diesen meist auf und lasse sowohl eigene als auch NATO-Waffen zurück – am häufigsten das US-Gewehr M-16. Zudem nutze die ukrainische Armee im Frontabschnitt Sumy häufig Wohn- und Zivilgebäude als Stützpunkte.

  • 07:54 Uhr

    Russische Drohnen treffen gegnerische Logistik- und Hafeninfrastruktur in mehreren Gebieten

    In der Nacht zum Sonntag griffen russische Drohnen erneut Logistikzentren sowie Hafen-, Transport- und Kommunikationsinfrastruktur an, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium. Getroffen wurden:

    • in Kiew – das Datenzentrum des Unternehmens Vodafone, das unter anderem der Übermittlung von Aufklärungsdaten der ukrainischen Armee diente
    • im Gebiet Kiew – ein Logistikzentrum in Krassilowka, über das westliche Militärhilfe gelagert und verteilt wurde
    • in Nikolajew – zwei Lager für Drohnen und ihre Gefechtsteile
    • im Gebiet Odessa – ein Logistikzentrum in Iljitschowka, in dem FPV-Abfangdrohnen gelagert wurden
    • im Hafen Kilija – der Stab des Marinestützpunkts "Wostok", ein Stützpunkt des ukrainischen Grenzschutzes, vier Lager mit Militärgütern für die ukrainische Armee sowie Objekte der Hafeninfrastruktur

    Zudem wurde auf See ein Frachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck nach Odessa transportierte.

  • 07:27 Uhr

    Russische Drohnen neutralisieren gegnerische Verteidigungsknoten am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Mitte haben am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk einen gegnerischen Verteidigungsknoten aufgeklärt und mit dem Einsatz von Drohnen des Typs Bumerang neutralisiert. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden dabei Stützpunkte samt der darin verschanzten ukrainischen Soldaten sowie Fahrzeuge und leicht gepanzerte Technik außer Gefecht gesetzt. Zudem wurden bodengestützte Robotersysteme und schwere Hexacopter zerstört, mit denen Nachschub an Einheiten der ukrainischen Streitkräfte an vorderster Front geliefert werden sollte.

  • 26.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Cherson: Eine Zivilistin tot nach dem ukrainischen Drohnenangriff

    Laut Angaben des Bezirksvorstehers Pawel Filiptschuk gegenüber der AgenturTASS kam bei einem ukrainischen Drohnenangriff eine im Jahr 1942 geborene Bürgerin in der Nähe eines Ladens im Dorf Sofijewka im Bezirk Kachowka im Gebiet Cherson ums Leben. Er betont:

    "Die Verletzte wurde in kritischem Zustand auf die Intensivstation eingeliefert. Die Ärzte taten alles in ihrer Macht Stehende, konnten ihr Leben jedoch nicht retten."

  • 20:34 Uhr

    Bericht: Wirtschaftsschaden der Ukraine durch russische Angriffe beläuft sich auf Milliarden

    Die russischen Angriffe treffen die ukrainische Wirtschaft immer härter, schreibt die Zeitung The New York Times. Die Verluste Kiews aufgrund von Umsatzrückgängen, unterbrochenen Arbeitsabläufen und logistischen Problemen belaufen sich auf mehrere Milliarden US-Dollar. Im Zeitungsartikel heißt es:

    "Moskau hat groß angelegte Angriffe gestartet, die auf den ukrainischen Export und die Konsumausgaben abzielen. Nach den Angriffen auf Lagerhäuser sind Teile der Waren aus den Regalen verschwunden. Angriffe auf Häfen, Lokomotiven, Grenzübergänge und Seeschiffe haben den Export eingeschränkt. In den letzten Tagen hat Russland zudem seine Angriffe auf die Internetinfrastruktur ausgeweitet und damit den Internetzugang von etwa hunderttausend Haushalten unterbrochen … Der Chefökonom der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Dimitar Bogov erklärte, dass die Ukraine aufgrund des Arbeitskräftemangels und des verstärkten Beschusses in die 'schwerste Phase des Konflikts' eintrete."

  • 20:10 Uhr

    Bei einem Drohnenangriff auf ein Café In Cherson kommen zwei Mädchen ums Leben

    Wie der Gouverneur des Gebiets Wladimir Saldo mitteilt, griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Café im Gebiet Cherson an; dabei kamen zwei Mädchen ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. In den sozialen Netzwerken schreibt Saldo:

    "Am Abend des 25. September griff eine Drohne des Kiewer Regimes das Café 'Tag-Nacht' in Askanija-Nowa im Bezirk Tschaplinski an. Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Unter den Trümmern fanden Rettungskräfte die Leichen zweier junger Mädchen – geboren in den Jahren 2004 und 2006. Zwei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen: Ein Mann, geboren im Jahr 1993, und ein Mädchen, geboren im Jahr 2007. Beide weisen multiple Splitterverletzungen und eine Gehirnerschütterung auf."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.