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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien zwei OrtschaftenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krasilnikow
  • 5.08.2026 15:35 Uhr

    15:35 Uhr

    Rosatom-Chef: Kiew will Betrieb des AKW Saporoschje lahmlegen

    Der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, hat die Verminung von Straßen in Energodar durch ukrainische Drohnen scharf verurteilt. Innerhalb von zweieinhalb Tagen seien vier Mitarbeiter des AKW Saporoschje durch Minen verwundet worden. Zwei von ihnen befinden sich schwer verletzt im Krankenhaus, einem musste ein Bein amputiert werden.

    Laut Lichatschow werfen ukrainische Drohnen Nacht für Nacht Antipersonenminen des Typs PFM-1-"Lepestok" (zu Deutsch: Blütenblatt) auf die Hauptstraße nach Energodar, die Zufahrtswege zum AKW Saporoschje sowie wichtige Kreuzungen. Dadurch seien nicht nur Fahrten in die Stadt und aus ihr hinaus, der Transport von Lebensmitteln und der Einsatz von Rettungsfahrzeugen, sondern auch der Schichtwechsel im Kernkraftwerk lebensgefährlich geworden.

    Dass innerhalb weniger Tage gleich vier Mitarbeiter verletzt worden seien, sei der erste derartige Massenvorfall. Dies zeige die deutlich gestiegene Intensität der Angriffe, die sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung richte, so Lichatschow.

    Die Verminung der Straße zwischen Energodar und dem Kernkraftwerk habe "keinerlei militärische Bedeutung". Vielmehr sei es das Ziel, "Druck auf das Personal und die Einwohner auszuüben", die Menschen aus der Stadt zu vertreiben und den regulären Betrieb des AKW unmöglich zu machen.

    Zugleich erinnerte der Rosatom-Chef an den im Juli getöteten Chefingenieur des AKW, Alexander Jakowlew, und dessen Fahrer Dmitri Filippow. Beide seien postum mit staatlichen Auszeichnungen geehrt worden. Rosatom werde die Familien der Getöteten weiterhin unterstützen.

  • 15:04 Uhr

    Bürgermeister: Zahl der ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau zugenommen

    Die Zahl der ukrainischen Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, hat in den letzten Monaten zugenommen, sagte Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt.

    "Wir beobachten eine Zunahme solcher Bedrohungen. In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, vervielfacht. Und insgesamt fliegen zwei Drittel aller Drohnen […] in Richtung Moskau."

    Ferner merkte Sobjanin an, dass die Stadtverwaltung auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Verteidigungsministerium und den Luftverteidigungskräften zusammenarbeite, um die Sicherheit der Hauptstadt zu gewährleisten. Darüber hinaus werde in Moskau eine ganze Reihe von Drohnenabwehrsystemen produziert.

  • 14:35 Uhr

    Quelle: Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers bei Autoexplosion verletzt

    Laut einer Quelle aus den Reihen der Einsatzkräfte sei gestern Abend im Gebiet Swerdlowsk eine Person bei einer Autoexplosion verletzt worden. Es könnte sich um Wladimir Tkatschuk, den Direktor des russischen Drohnenherstellers "Uraldronsawod", handeln. Das Unternehmen produziert Drohnen vom Typ Upyr. Derzeit soll sich der Verletzte auf der Intensivstation befinden, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen.

    Ein Strafverfahren wegen des versuchten Mordes sei eingeleitet worden, so die Quelle.

  • 13:59 Uhr

    FT: Trump lehnte Selenskijs Bitte um zusätzliche Patriot-Raketen ab

    US-Präsident Donald Trump habe die Lieferung von Hunderten zusätzlicher Abfangraketen an Kiew für die Patriot-Raketensysteme verweigert, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Quellen. Das Treffen zwischen Trump und Wladimir Selenskij hat in der vergangenen Woche im Oval Office stattgefunden.

    Wie es heißt, habe Trump auf einen Mangel an diesen Raketen in den US-Beständen hingewiesen. Er betonte, dass Washington die Abfangraketen selbst benötige, um US-Objekte im Nahen Osten und in den Golfstaaten im Krieg mit Iran zu verteidigen.

  • 13:20 Uhr

    Bloomberg: Ehemalige russische und EU-Beamte führten Ukraine-Gespräche in Wien

    Ehemalige hochrangige Beamte aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland hätten sich im Juli in Wien getroffen, um mögliche Bedingungen für Friedensgespräche zur Beendigung des Krieges zwischen Moskau und Kiew zu erörtern. Dies teilte Bloomberg unter Berufung auf die mit der Angelegenheit vertrauten Personen mit.

    Wie es heißt, sollen der ehemalige britische Nationale Sicherheitsberater Tim Barrow, der ehemalige deutsche Staatssekretär Markus Ederer und der französische Diplomat Pierre Vimont an dem Treffen teilgenommen haben. Die Quellen lehnten es jedoch ab, die Identität des russischen Beamten offenzulegen. 

    Laut Bloomberg arbeiteten Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit der Ukraine an Möglichkeiten, einen direkten Kontakt zu Moskau herzustellen, um den Konflikt zu beenden. Die Gesprächspartner der Nachrichtenagentur wollten sich nicht dazu äußern, ob das Treffen in Wien von den sogenannten E3-Staaten im Rahmen dieser Pläne genehmigt worden war. Eine der Quellen sagte jedoch, dass London diese Bemühungen begrüße, und eine andere Quelle teilte mit, dass Paris über das Treffen informiert worden sei.

  • 12:38 Uhr

    Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Orte befreit haben.

    Im Zuge aktiver Offensivaktionen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Ortschaft Ryschewka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen. 

    Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Sarniza im Gebiet Saporoschje befreit.

  • 11:59 Uhr

    Zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer zerstört

    Die russischen Streitkräfte haben zwei unbemannte Boote der ukrainischen Armee 80 Kilometer südöstlich der Stadt Otschakow im Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien bei dem Angriff eingesetzt worden. Die beiden gegnerischen Ziele seien durch präzise Treffer erfolgreich zerstört worden, teilte die Militärbehörde mit.

  • 11:17 Uhr

    FSB: Mann beim versuchten Brandanschlag auf Wehrersatzamt festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 22-jährigen russischen Staatsbürger festgenommen, der auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ein Wehrersatzamt im Gebiet Kaluga in Brand setzen wollte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.

    Laut FSB habe der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des SBU aufgenommen, auf dessen Anweisung er Graffiti mit Beleidigungen gegen russische Regierungsbeamte an die Wände von Wohnhäusern gesprüht haben soll.

    Darüber hinaus habe der SBU-Vertreter dem Verdächtigen einen Auftrag gegeben, ein Wehrersatzamt in Brand zu setzen. Der Mann soll das Gebäude erkundet und Komponenten für Molotowcocktails erworben haben. Bei dem Versuch, die Tat zu begehen, sei er festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamte mehrere Behälter mit einer Brandmischung sowie Kommunikationsmittel mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite beschlagnahmt.

    Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt, so die Behörde. Ein Strafverfahren wegen Vorbereitung eines Terroranschlags sei eingeleitet worden.

  • 10:40 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgeschossen  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 59 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 123 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Neunmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

    Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem ein Fahrzeug und ein Privathaus beschädigt worden.

  • 10:03 Uhr

    Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine der russischen Raketen in der Nacht abgefangen 

    Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine geführt. Am Montagmorgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der 28 russischen Raketen abgeschossen habe.

    Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei den Attacken 24 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/S-400 und vier Raketen vom Typ Zircon/Onyx eingesetzt. Von den 115 russischen Kampfdrohnen seien 98 abgeschossen worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.