Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft im Gebiet Charkow

8.08.2026 19:30 Uhr
19:30 Uhr
Journalist aus Jekaterinburg bei Sonderoperation gefallen

Der bei der Sonderoperation gefallene russische Journalist Alexander RodionowSoziale Medien Alexander Rodionow, ein russischer Journalist aus Jekaterinburg, ist im Gebiet der Sonderoperation ums Leben gekommen. Dies berichtet die Zeitung Kommersant unter Verweis auf die Schwester des Gefallenen, Irina. Nach Angaben der Frau war Rodionow bereits im August des vergangenen Jahres gefallen, allerdings sei dies erst jetzt bekannt geworden.
Irina schreibt, dass ihr Bruder als Kind von einer Pilotenkarriere träumte, allerdings an einer Artillerieschule studierte und später ein Geschichtsstudium absolvierte. Er arbeitete in regionalen und föderalen russischen Medien und erhielt mehrere Preise. Zur Sonderoperation meldete sich Rodionow freiwillig, wurde in deren Zuge zweimal verwundet und erhielt zwei Medaillen sowie einen Orden.
18:53 Uhr
Weitere russische Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe
Im Verlauf des heutigen Samstags haben Russlands Streitkräfte weitere Angriffe gegen Hafeninfrastruktur der Ukraine und in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzten Schiffe ausgeführt. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz.
Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde im Hafen von Odessa eine Lagerhalle mit Funkgeräten und Eloka-Anlagen getroffen. Ein weiteres Waffenlager wurde im Hafen von Nikolajew angegriffen. Außerdem wurden im Hafen von Nikolajew und im Schwarzen Meer zwei Schiffe getroffen, die Kriegsgerät für das ukrainische Militär transportiert hatten.
18:19 Uhr
Charkow: Drohnenabwehrnetze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt

In Charkow werden Anti-Drohnen-Netze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt. So soll die Infrastruktur der zweitgrößten Stadt der Ukraine besser vor russischen Drohnenangriffen geschützt werden.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
17:41 Uhr
Selenskij: Kaum intakte Wärmekraftwerke in der Ukraine übrig
In der Ukraine sind beinahe keine unbeschädigten Wärmekraftwerke mehr übrig geblieben, geht aus einer Mitteilung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij hervor. Anlässlich seines Treffens mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić erklärte Selenskij:
"Wir haben die Herausforderungen des kommenden Winters besprochen, wobei in der Ukraine praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr übrig sind."
Der ukrainische Staatschef betonte, dass die Zusammenarbeit mit Serbien im Vorfeld des Winters besonders wichtig sei.
Vučić hatte zuvor bekannt gegeben, dass die beiden Seiten nicht über eine militärische Zusammenarbeit verhandelt hätten.
17:02 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilisten bei Drohnenangriff auf Lkw verletzt

Kanal des Operativstabs des Gebiets Belgorod auf der Plattform Max Bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw im Gebiet Belgorod wurden drei Personen verletzt. Wie der regionale Operativstab auf der Plattform Max mitteilte, seien die Männer in das regionale Krankenhaus gebracht worden.
"Im Dorf Bogaty griff eine Drohne einen Lkw auf dem Gelände eines Betriebs an. Ein Mann erlitt Verletzungen am Bauch und befindet sich in ernstem Zustand. Zwei weitere Männer erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen."
16:34 Uhr
Selenskij fordert erneut vom Westen Lieferung von Raketen für Luftverteidigungssysteme
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij fordert von westlichen Partnern, den Druck auf Moskau durch neue Sanktionen zu verstärken und Abfangraketen an Kiew zu liefern. Diese Forderung äußerte Selenskij am Samstag auf X, nachdem die ukrainische Luftabwehr in der Nacht keine der russischen Raketen abgeschossen hatte.
Laut Selenskij funktionierten "Raketenabwehrsysteme, Abfangraketen für Patriot, SAMP/T, NASAMS, Hawk und F-16" nur, wenn sie in der Ukraine im Einsatz seien, "anstatt in Lagerhallen zu liegen, die Tausende von Kilometern von den russischen Angriffen entfernt sind".
15:55 Uhr
Saldo: Kiew greift Zivilisten wegen militärischer Rückschläge an
Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson, ist der Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte aufgrund militärischer Rückschläge den Terror gegen russische Zivilisten fortsetzen. Gegenüber TASS sagte der Politiker:
"Wenn der Gegner an der Front keine Erfolge erzielt, greift er mit Drohnen zivile Fahrzeuge, Krankenhäuser, Straßen, Busse, Schiffe und Wohnhäuser an. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung wird zum Ersatz für militärische Erfolge."
Im Gebiet Cherson zeigten sich die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte täglich, fügte Saldo hinzu.
15:28 Uhr
Putin legte bis ins Detail dar, was auf die Massenangriffe Kiews auf Russland folgen wird

Jewgeni Messman / Sputnik Die Ukraine feiert Angriffe auf russische zivile Infrastruktur – und ist zutiefst erschüttert, wenn Russland entsprechend antwortet. Gleichzeitig werden die Folgen der russischen Angriffe heruntergespielt. Dabei hat Präsident Wladimir Putin doch unzweideutig erklärt, wie Russland reagieren wird.
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14:57 Uhr
Frontbericht: Mehrere ukrainische Flamingo-Raketen abgefangen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion sowie ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-53 aus US-Produktion.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 210 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 335 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 350 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 30 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Lager für Kampfdrohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 157 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, ein Geschoss für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, ein Geschoss für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, acht Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 828 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 200.921 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.489 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.087 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.698 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
14:15 Uhr
Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft im Gebiet Charkow

SymbolbildStanislaw Krasilnikow Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Samstag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der vergangenen 24 Stunden eine weitere Ortschaft befreit hätten. Im Zuge aktiver Offensivaktionen hätten Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Iwanowka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.




