Liveticker Ukraine-Krieg: Angriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt

30.01.2026 11:35 Uhr
11:35 Uhr
Ukrainische Armee nimmt Gebiet Kursk unter Beschuss
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages neun Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Bei einem Drohnenangriff erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 29. Januar bis 7:00 Uhr am 30. Januar wurden insgesamt acht Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat neunmal Artillerie gegen evakuierte Bezirke eingesetzt. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Beschädigungen.
10:53 Uhr
Russischer Diplomat: Kiew reagiert auf Friedensinitiativen mit Anschlägen
Auf jede Initiative zur Regulierung des Ukraine-Konflikts reagiert die Regierung in Kiew mit einer Eskalation der Angriffe auf Russlands Territorium und mit Terroranschlägen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes. Der Diplomat betont, dass die Intensität der Angriffe und die Anzahl der zivilen Opfer "sprunghaft angestiegen und unmittelbar mit der Aktivierung des Friedensprozesses verbunden" waren.
Laut Miroschniks Angaben forderten im Jahr 2025 die Monate März, Mai und Juli die meisten zivilen Opfer:
"Im März reagierte Kiew mit einer Steigerung der Angriffe auf die Wiederherstellung der Kommunikation und erste Friedensinitiativen, die im Dialog zwischen den Präsidenten Russlands und der USA entstanden waren. Im März erreichte die Anzahl der geschädigten Zivilisten 636, davon starben 117."
In Bezug auf die Angriffe der folgenden Monate erklärte Miroschnik:
"Die Zunahme der Anzahl von Angriffen gegen Zivilisten kann als Versuch betrachtet werden, einen provokativen Hintergrund zur zweiten und dritten Sitzung im Istanbul-Verhandlungsformat zur Regulierung des Konflikts zu schaffen."
10:19 Uhr
Selenskij weigert sich, nach Moskau zum Treffen mit Putin zu reisen
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gibt am Freitag bekannt, dass er nicht zu Verhandlungen nach Moskau reisen werde. Seine Worte werden von der Nachrichtenagentur RBC-Ukraine zitiert:
"Es ist natürlich unmöglich, dass ich mich mit Putin in Moskau treffe."
Diese Woche bekräftigte Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, dass Selenskij nach Moskau kommen könnte, wenn er mit Wladimir Putin zusammentreffen will. Uschakow betonte, dass Moskau solche Kontakte nie abgelehnt habe. Er versicherte, dass Moskau bereit sei, Selenskij "Sicherheit und notwendige Bedingungen für die Arbeit" zu garantieren.
09:57 Uhr
FSB vereitelt Attentat auf russischen Militärangehörigen in Sankt Petersburg
Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Sankt Petersburg ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen durch einen ukrainischen Agenten vereitelt. Der Pressedienst des FSB gibt dazu bekannt:
"Russlands föderale Sicherheitsdienst hat in Sankt Petersburg die rechtswidrige Tätigkeit eines Anhängers einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation unterbunden. Im Auftrag ukrainischer Geheimdienste plante er ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen."
Der FSB teilt ein Video der Festnahme. Dabei wurde bei dem Verdächtigen eine Pistole mit Schalldämpfer sichergestellt. Wie aus der vom FSB veröffentlichten Befragung des Festgenommenen hervorgeht, sei er auf eigene Initiative über Telegram mit einem ukrainischen Anwerber in Kontakt getreten und habe die Bereitschaft zu einem Terroranschlag geäußert, "um sich nützlich zu machen". Von seinem Kurator erhielt er die Waffe und erkundete zur Vorbereitung des Mords den Wohnort seines potenziellen Ziels.
Gegen den Festgenommenen ist ein Verfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung eingeleitet worden. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.
09:29 Uhr
Gebiet Cherson: Lage im Bezirk Aljoschki wegen der ukrainischen Angriffe sehr ernst
Die operative Lage im Bezirk Aljoschki sei aufgrund der Handlungen der ukrainischen Streitkräfte eine der kritischsten im Gebiet Cherson, erklärt der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, gegenüber TASS. Insbesondere betrifft das die Logistik. Die Routen müssten aus Sicherheitsgründen ständig angepasst werden, so Saldo.
Am 25. Januar berichtete der Leiter des Bezirks Ruslan Chomenko, dass ukrainische Streitkräfte zwischen dem 17. und 23. Januar 674 Artillerie- und Drohnenangriffe auf Aljoschki durchgeführt hätten.
08:44 Uhr
Ukrainische Saboteure in Dimitrow außer Gefecht gesetzt
Kämpfer der FSB-Einheit "Gorynytsch" haben ukrainische Saboteure am Stadtrand von Dimitrow in der Volksrepublik Donezk eliminiert, berichtet TASS unter Berufung auf die Pressestelle des FSB.
"Die Antiterroreinheit 'Gorynytsch' des regionalen FSB-Abteilung fahndet am Stadtrand von Dimitrow nach Sabotagegruppen ukrainischer Soldaten. Die FSB-Kämpfer spürten eine feindliche Sabotage- und Aufklärungsgruppe auf und eliminierten sie. Diese versuchten, einen Minenhinterhalt entlang der Route russischer Militärfahrzeuge zu legen."
08:01 Uhr
Gegenangriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt
Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Sturmgruppen abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.
"In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der Sturmgruppen in der Nähe der Ortschaft Blagodatowka abgewehrt. Fünf Kämpfer wurden dabei eliminiert."
07:34 Uhr
Merz bremst EU-Beitritt der Ukraine – Kritik an Selenskij nimmt zu

Europäische Politiker sichern der Ukraine zwar weiterhin Unterstützung zu, weisen jedoch Forderungen nach einem schnellen EU-Beitritt zunehmend zurück.
Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, ein beschleunigter Beitritt der Ukraine zum 1. Januar 2027 sei ausgeschlossen, da alle Kandidaten die Kopenhagener Kriterien erfüllen müssten. Auch Luxemburgs Vizepremier mahnte Präsident Wladimir Selenskij, keine Ultimaten zu stellen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 18 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Brjansk – sieben,
- Republik Krim – fünf,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
- Gebiet Rostow – zwei,
- Gebiet Astrachan – eine,
- Gebiet Kursk – eine
29.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
