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Liveticker zum Ukraine-Krieg: Kiew bereitet Provokation durch Überflutung des AKW Saporoschje vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg: Kiew bereitet Provokation durch Überflutung des AKW Saporoschje vorQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski

  • 6.10.2022 08:43 Uhr

    08:43 Uhr

    DVR: Drei Zivilisten bei Beschuss durch ukrainische Artilleristen getötet

    Am Mittwoch sind in der Donezker Volksrepublik beim Beschuss durch ukrainische Einheiten drei Zivilisten ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verwundet. Dies meldet der Stab für Territorialverteidigung der DVR auf Telegram.

    Weiter gibt die Behörde bekannt, dass das ukrainische Militär seit den Morgenstunden die Stadt Makejewka unter Beschuss nimmt. Nach vorläufigen Angaben wurde hierbei ein Zivilist verwundet.

  • 08:12 Uhr

    Elon Musk sieht prorussische Stimmung in der Ostukraine

    In einigen östlichen Regionen der Ukraine stellen Russen die Mehrheit der Bevölkerung und ziehen deshalb Russland vor. Dies war Elon Musks Antwort an den republikanischen US-Senator Lindsey Graham, der den am 3. Oktober geäußerten Friedensvorschlag des Milliardärs kritisiert hatte.

    Graham hatte behauptet, dass Musk zuerst "die Tatsachen der russischen Invasion der Ukraine" verstehen müsse. Daraufhin entgegnete Musk:

    "Wenn wir davon ausgehen, dass der Wille der Menschen etwas bedeutet, dann sollten wir in jeder Konfliktregion den Willen der dortigen Bevölkerung unterstützen. Der Großteil der Ukraine will eindeutig Teil der Ukraine sein, doch einige östliche Regionen haben eine russische Mehrheit und ziehen Russland vor."

  • 07:30 Uhr

    Gebietsverwaltung Saporoschje: Kiew schickt mehr Soldaten in die Offensive als während der gesamten Militäroperation

    Die ukrainischen Streitkräfte haben für ihre Vorstöße im Gebiet Saporoschje mehr Soldaten und Waffen zusammengezogen als während der gesamten Militäroperation zuvor. Dies berichtete Wladimir Rogow, der Vorsitzende der Bewegung "Wir sind zusammen mit Russland", gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    "Man kann nicht von einer Minderung des gegnerischen Offensivpotenzials am Frontabschnitt von Saporoschje sprechen."

    Rogow fügte hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte immer höhere Verluste erleiden, diese aber schnell ersetzen. Die Kampfhandlungen würden von Briten koordiniert. Einen etwas niedrigeren Status hätten andere Ausländer und Westukrainer, während ukrainischen Militärs die Bewohner des Gebiets Saporoschje als "Kanonenfutter" bezeichneten.

  • 5.10.2022 22:55 Uhr

    22:55 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:54 Uhr

    Puschilin: Lage nahe Kremennaja-Siedlung in der LVR stabil

    Die Lage nahe der Siedlung Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk stabilisiert sich und die verbündeten Einheiten bauen in dem Gebiet Befestigungen. Dies erklärte der amtierende Chef der Donezker Volksrepublik Denis Puschilin am Mittwoch. In einer Rede im Fernsehsender Rossija 1 sagte er:

    "Die schwierigste Richtung ist im Moment das Gebiet Krasny Liman. Nach den bekannten Ereignissen bauen unsere Einheiten eine Befestigungslinie in der Nähe der Siedlung Kremennaja. Die Situation kann im Moment als stabilisiert bezeichnet werden."

    Am 1. Oktober meldete Generalleutnant Igor Konaschenkow, der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, dass sich die Truppen wegen der drohenden Einkreisung aus Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk auf günstigere Positionen zurückgezogen hatten. Er wies darauf hin, dass russische Einheiten dort mehr als 200 ukrainische Soldaten eliminiert hätten, aber der Feind habe Reserven herangezogen und die Offensive mit einer deutlichen Überlegenheit an Mitteln fortgesetzt.

  • 22:29 Uhr

    Josep Borrell: Am 17. Oktober kann Ausbildungsmission für ukrainische Armee gestartet werden

    Am 17. Oktober könnte eine EU-Ausbildungsmission für die ukrainischen Streitkräfte ins Leben gerufen werden. Dies erklärte der EU-Diplomatiechef Josep Borrell. Wörtlich hieß es:

    "Ich hoffe, dass wir bei der nächsten Sitzung des EU-Rates für Auswärtige Angelegenheiten am 17. Oktober unsere Ausbildungsmission für die ukrainischen Streitkräfte offiziell starten können."

    Zuvor teilte Borrell mit, es handele sich dabei um eine europaweite Mission, bei der EU-Militärausbilder die ukrainische Armee im Umgang mit westlichem Militärgerät ausbilden würden, und zwar nicht in der Ukraine, sondern in einem Nachbarland.

  • 22:02 Uhr

    NYT: USA glauben, dass Kiew hinter Mord an Darja Dugina steckt

    Die New York Times berichtet unter Berufung auf einen Bericht innerhalb der US-Regierung von letzter Woche, dass US-Geheimdienste davon ausgingen, die ukrainischen Behörden würden hinter der Ermordung der russischen Journalistin und politischen Analytikerin Darja Dugina stecken.

    Mitglieder der ukrainischen Regierung hätten gebilligt, einen Bombenanschlag auf das Auto von Darja Dugina auszuführen, soll es in dem Bericht heißen. Die Zeitung behauptet, hätten die USA von den Plänen der ukrainischen Regierung gewusst, so hätten sie die Ukraine vor diesem Schritt gewarnt.  

    Darja Dugina vertarb am Abend des 20. August bei einem Anschlag mit einer Autobombe im Gebiet Moskau. Später erklärte der russische Inlandsgeheimdienst FSB, dass das Verbrechen aufgeklärt worden sei. Somit sei laut den Ermittlungen des FSB die Explosion von den ukrainischen Sonderdiensten geplant worden. Die unmittelbare Täterin sei ukrainische Staatsbürgerin und heiße Natalja Wowk.

  • 21:30 Uhr

    Gebietsverwaltung Saporoschje: Kiew bereitet Provokation durch Überflutung des AKW Saporoschje vor

    Der Vorsitzende der Bewegung "Wir sind zusammen mit Russland" Wladimir Rogow erklärte gegenüber TASS, die Ukraine sammele Informationen über die Möglichkeit unkontrollierter Wasserableitungen aus Wasserkraftwerken, um so mit der Überflutung des Atomkraftwerks Saporoschje eine Havarie zu inszenieren.

    Demnach habe der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) in den letzten drei Wochen Informationen gesammelt, über welche Möglichkeiten das Kernkraftwerk im Falle eines unkontrollierten Wasserabflusses aus der Kaskade der im Einzugsbereich gelegenen Wasserkraftwerkskaskade verfügt. Es handelt sich um die Wasserkraftwerke Krementschugskaja, Srednedneprowskaja und das nächstgelegene Wasserkraftwerk Dnepr direkt in Saporoschje. Rogow fügte hinzu:

    "Dies deutet darauf hin, dass Provokationen vorbereitet werden, um das Wasserkraftwerk am Dnepr zum Einsturz zu bringen oder die Schleusen zu öffnen."

    Er erklärte auch:

    "Aber das Hauptziel ist es, das AKW Saporoschje zu überfluten."

    Rogow zufolge forderte der SBU unter anderem von Igor Muraschow, dem ehemaligen Leiter des Kernkraftwerks Saporoschje, Informationen über die Möglichkeiten der Wasserverklappung. Er stellte klar, dass all dies auf Ersuchen der britischen Sonderdienste geschah, und sagte:

    "Diese Informationen werden vom SBU auf jede erdenkliche Art und Weise gesucht. Sie verlangten Daten über die Übung zur Simulation dieser Situation (Wassereinleitung) aus den sowjetischen Archiven, die im AKW Saporoschje von dem nun ehemaligen Generaldirektor Muraschow hinterlassen wurden."

    Rogow sagte, dass der ukrainische Sicherheitsdienst bereits eine Situation modelliert habe, in der das Küstengebiet von Saporoschje von einer riesigen, mindestens zwanzig Meter hohen Welle überflutet würde, die sich mit einer Geschwindigkeit von mehr als 17 Meter pro Sekunde, also schneller als 60 Kilometer pro Stunde, nähern würde. Mindestens vier Bezirke der Stadt werden davon schwer betroffen sein. In den dann voraussichtlich betroffenen Gebieten leben nicht Zehntausende, sondern Hunderttausende von Menschen, so Rogow.

  • 21:11 Uhr

    Jens Stoltenberg lobt "beeindruckende Leistungen" der ukrainischen Armee

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert und "beeindruckenden Leistungen" der ukrainischen Armee gelobt. Stoltenberg schrieb auf Twitter:

    "Ich hatte Telefongespräch mit Präsident Selenskij und lobte das tapfere ukrainische Volk und die ukrainischen Streitkräfte für ihre beeindruckenden Leistungen bei der Befreiung ihres Landes von den russischen Aggressoren."  

    Am 5. Oktober meldete der Pressedienst der DVR-Volksmiliz, dass die ukrainischen Truppen einige Erfolge in Richtung Krasny Liman erzielt hätten, jedoch die Hauptaufgabe, russische Truppen einzukesseln, nicht erreicht hätten. Die Ukraine versuche nun, in die Offensive auf die Stadt Swatowo in der LVR zu gehen.

  • 20:49 Uhr

    NATO erklärt neuen Gefechtsverband an Ostflanke für einsatzbereit

    Der zum besseren Schutz der Ostflanke aufgebaute NATO-Gefechtsverband in der Slowakei ist einsatzbereit. Wie das Verteidigungsbündnis am Mittwoch mitteilte, hat die multinationale Kampftruppe bei der jüngst beendeten Übung Strong Cohesion ("Starker Zusammenhalt") gezeigt, dass sie ihre Aufgaben erfüllen kann. Diese folgte auf mehrere Monate der Vorbereitung.

    Beteiligt an dem neuen Gefechtsverband in der Slowakei ist auch Deutschland. Die Bundeswehr war nach Ende September nach eigenen Angaben mit etwa 550 Soldatinnen und Soldaten in dem westlich der Ukraine gelegenen EU-Staat präsent. Zudem sind Tschechien, die Vereinigten Staaten, Slowenien und das Gastland Slowakei mit dabei.

    Die Verstärkung der NATO-Ostflanke erfolgt in Reaktion auf die russische Sonderoperation in der Ukraine. In der Slowakei umfasst die Verstärkung nach Zahlen aus dem Monat Juli rund 1.100 Soldaten aus anderen NATO-Staaten sowie 13.500, die vom Gastland gestellt werden. Weitere Verstärkungen gibt es in den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie in Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

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