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Liveticker Ukraine-Krieg – Pentagon: Über NATO-Erweiterung sollten alle Mitglieder entscheiden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Pentagon: Über NATO-Erweiterung sollten alle Mitglieder entscheiden© Samuel Corum/Anadolu Agency/Getty Images

  • 2.10.2022 07:38 Uhr

    07:38 Uhr

    Sieben Tote und neun Verletzte durch ukrainischen Granatenbeschuss der Donezker Volksrepublik innerhalb von 24 Stunden

    In den letzten 24 Stunden wurden durch den Beschuss des Gebiets der Volksrepublik Donezk (DVR) durch die ukrainischen Streitkräfte sieben Menschen getötet und neun weitere verletzt. Dies teilte das Hauptquartier der territorialen Verteidigung der Republik mit. Auf seinem Telegram-Kanal hieß es:

    "Infolge der kriminellen Handlungen der ukrainischen Kämpfer wurden heute auf dem Territorium der DVR sieben Zivilisten getötet und neun weitere verwundet."

  • 07:00 Uhr

    Pentagon: Entscheidung über NATO-Erweiterung sollte von allen Mitgliedern getroffen werden

    Die US-Behörden bekennen sich zur Politik der "offenen Tür" der NATO, betonen jedoch, dass die Entscheidung über die Aufnahme neuer Mitglieder in das Bündnis von allen Mitgliedern des Blocks getroffen werden sollte. Dies verkündete US-Verteidigungsminister Lloyd Austin am Samstag zum Antrag Kiews auf einen beschleunigten Beitritt zur Allianz. Er erklärte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem australischen Amtskollegen Richard Marles auf Hawaii:

    "Wir sind entschlossen, die Politik der "offenen Tür" der NATO zu unterstützen, aber wie geschieht, ist wirklich eine Angelegenheit, die von den 30 [NATO-]Ländern entschieden wird, die abstimmen, sowie von dem Land, das [dem Block] beitreten möchte."

    "Unser Hauptaugenmerk liegt derzeit darauf, sicherzustellen, dass die Ukraine alles hat, was sie für ihren Erfolg braucht. Und wir sehen einige wirklich gute Ergebnisse von den ukrainischen Streitkräften."

  • 1.10.2022 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt einen schönen Abend!

  • 22:58 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Ufer von Energodar

    Die ukrainischen Truppen haben die Uferlinie von Energodar beschossen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Auf dem Telegram-Kanal der Verwaltung hieß es:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben das Artilleriefeuer auf die Uferlinie der Stadt eröffnet. Es wurden 13 Explosionen gemeldet."

    Die Rettungsdienste seien für Notfälle einsatzbereit. Bisher wurden keine Schäden an der zivilen Infrastruktur der Stadt oder Informationen über Verletzte gemeldet.

  • 22:12 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Gelände eines Unternehmens in Tawrijsk

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Samstag das Gelände eines Unternehmens in Tawrijsk im Gebiet Cherson beschossen. Das berichtete der Telegram-Kanal Nowokachowskaja Prawda. In dem Bericht hieß es laut TASS:

    "Die Ukroterroristen griffen Tawrijsk im Stadtbezirk Nowokachowski an. Vorläufigen Informationen zufolge beschossen die ukrainischen Terroristen das Gebiet eines der Unternehmen der Stadt. Informationen über Opfer werden derzeit geklärt."

    Die ukrainischen Streitkräfte beschossen am Samstag mehrere Siedlungen im Gebiet Cherson, darunter Nowaja Kachowka. Schulen und soziale Einrichtungen wurden zerstört und Wohngebäude beschädigt.

  • 21:39 Uhr

    Auf dem Flugplatz in Sewastopol kommt ein Flugzeug von der Landebahn ab und fängt Feuer

    Auf dem Flugplatz Belbek in Sewastopol sei ein Militärflugzeug von der Landebahn abgekommen und in Brand geraten, teilte der Gouverneur der Stadt, Michail Raswosschajew, auf seinem Telegram-Kanal mit:

    "Eine Notsituation auf dem Flugplatz Belbek. Nach Angaben der Rettungskräfte rollte das Flugzeug bei der Landung von der Landebahn und fing Feuer. Die Feuerwehr ist derzeit vor Ort im Einsatz. Bitte ruhig bleiben."

    Nach Angaben des Gouverneurs kam es zu einer teilweisen Fehlfunktion des Flugzeugs, aber dem Piloten gelang es, sich zu retten, und das Feuer konnte schließlich gelöscht werden.

  • 20:55 Uhr

    "Ausnutzen und wegwerfen" – Sacharowa über die NATO-Absage an die Ukraine

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa ist der Ansicht, dass der Westen, indem er dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij eine beschleunigte NATO-Mitgliedschaft verweigert, seine Bereitschaft gezeigt habe, die Ukraine "auszunutzen und wegzuwerfen". Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb sie:

    "Das Gesetz Nummer 1 des Westens lautet: 'Nur, weil du einmal gekauft wurdest, selbst für einen hohen Preis, heißt das nicht, dass man dich später nicht gebraucht wegwerfen kann'."

    Selenskij hatte zuvor einen Antrag auf einen beschleunigten Beitritt des Landes zur NATO unterzeichnet.

  • 20:13 Uhr

    Verteidigungsministerium: Ukrainisches Flugzeug über Nikolajew abgeschossen

    Ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ MiG-29 ist von einem Flieger der russischen Luftstreitkräfte über dem Gebiet Nikolajew abgeschossen worden, erklärte das russische Verteidigungsministerium am 1. Oktober vor Journalisten:

    "Eine MiG-29 der ukrainischen Luftwaffe wurde von einem Kampfflugzeug der russischen Luftstreitkräfte in der Nähe des Dorfes Pawlowka im Gebiet Nikolajew abgeschossen."

  • 19:21 Uhr

    Naftogaz-Chef: Umstellung der Heizungen von Gas- auf Müllverbrennung in Ukraine

    Die Fernwärmesysteme in der Ukraine könnten im nächsten Jahr die Verwendung von Erdgas aufgeben und auf die Verbrennung von Müll und Biomasse umstellen. Dies teilte Juri Witrenko, der Leiter des ukrainischen Unternehmens Naftogaz mit. Er sagte laut der Nachrichtenagentur Ukrinform:

    "Die Erfahrung von Schitomir zeigt, dass es in den meisten Fällen möglich ist, bis zur nächsten Heizperiode von Erdgas auf andere Heizmaterialien wie Biomasse oder Müll umzusteigen."

    Witrenko erklärte, dass Schitomir derzeit den Bau von drei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit einer Kapazität von 50 Megawatt plane, die als Brennstoff feste Haushaltsabfälle und Holzhackschnitzel verwenden werden. Ihm zufolge ist es jetzt wirtschaftlich günstiger, solche Projekte zu starten, als Gas zu importieren, selbst für die nächste Heizperiode.

  • 18:53 Uhr

    Nord Stream-Lecks: China warnt vor Turbulenzen auf Energiemarkt

    China sei ernsthaft besorgt über die jüngsten zahlreichen Lecks und starken Unterwasserexplosionen in der Nord Stream-Gaspipeline, sagte der chinesische Botschafter Geng Shuang beim Briefing des UN-Sicherheitsrats zur Nord Stream-Pipeline. Er stellte fest:

    "Der Unfall hat die Energieversorgungsengpässe in Europa verschärft. Die Verbraucher in aller Welt, insbesondere in den Entwicklungsländern, werden wahrscheinlich unter den daraus resultierenden Störungen der Energiemärkte und den steigenden Energiepreisen leiden."

    Er bezeichnete den Anschlag auf Nord Stream als "eine wirklich große und tragische Katastrophe", welche die Probleme, mit denen Europa und die Welt derzeit konfrontiert sind, noch verschärfen könnte.

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