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Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukraine verliert über 300 Soldaten täglich im Gebiet Cherson

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker zum Ukraine-Krieg: Ukraine verliert über 300 Soldaten täglich im Gebiet ChersonQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski

  • 6.10.2022 12:14 Uhr

    12:14 Uhr

    Putins Dekret: Einberufung von Studenten ausgesetzt

    Der Pressedienst des Kremls hat am Donnerstag ein Dekret veröffentlicht. Es gewährt Studenten, Aspiranten, Assistenzärzten und weiteren Kategorien von Studenten einen Aufschub der Teilmobilmachung.

    Studenten, die in Vollzeit oder Teilzeit an staatlich anerkannten Hochschulen, Berufsschulen, Forschungseinrichtungen sowie an den innovativen wissenschaftlichen und technologischen Zentren sowie geistlichen und pädagogischen Einrichtungen studieren, werden nicht mobilisiert. Dies gilt für diejenigen, die zum ersten Mal eine entsprechende Bildung erwerben.

    Putin erläuterte, das Verteidigungsministerium habe schon seit langem mitgeteilt, dass bestimmte Kategorien von Bürgern nicht im Rahmen der Teilmobilmachung eingezogen werden müssten. Doch seien diese Entscheidungen nicht in den Dokumenten enthalten gewesen, sodass nun Anpassungen vorgenommen worden seien.

  • 11:43 Uhr

    Donezker Volksmiliz meldet bis zu 60 getötete ukrainische Militärangehörige

    Die ukrainischen Truppen sollen in den vergangenen 24 Stunden bis zu 60 Soldaten, eine M777-Haubitze, drei Drohnen und ein Mehrfachraketenwerfersystem vom Typ BM-21 verloren haben. Dies meldet die Donezker Volksmiliz am Donnerstag auf Telegram. In der Erklärung hieß es:

    "Die Soldaten der Donezker Republik haben gemeinsam mit den russischen Streitkräften folgende feindliche Waffen und militärische Ausrüstung zerstört: Eine M777-Haubitze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfersystem, fünf gepanzerte Fahrzeuge und drei Drohnen. Bis zu 60 ukrainischen Soldaten sind ums Leben gekommen."

    Unterdessen setzen die Truppen der Volksmiliz die Räumung des Territoriums von PFM-1 Lepestok-Antipersonenminen fort.

  • 11:12 Uhr

    Kiew zieht große Mengen an Kriegsgerät am Frontabschnitt Cherson zusammen

    Das ukrainische Militär hat am Chersoner Frontabschnitt eine große Menge an Kriegsgerät, darunter zahlreiche Militärfahrzeuge aus NATO-Ländern, zusammengezogen. Dies meldete der stellvertretende Verwaltungschef des Gebiets Kirill Stremousow. Er erklärte der Nachrichtenagentur TASS:

    "Ja, es gibt viel davon, eine große Menge an NATO-Technik, irgendwelche türkische Maschinen, irgendwelche Panzer. Sie greifen an, sie haben mehr Leute. Doch unsere Jungs, unsere Soldaten halten die Stellung."

    Stremousow fügte hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte bei ihren Angriffen täglich bis zu 300 Soldaten verlieren. Die Lage im Gebiet sei unter Kontrolle, Kiews Militär könne keine Geländegewinne erzielen.

  • 10:38 Uhr

    EU-Kommissar über Kiews Antrag auf NATO-Beitritt: "Dies ist symbolische Demarche"

    Kiew kann der NATO nicht beitreten, solange im Land Feindseligkeiten stattfinden. Dies sagte Thierry Breton, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen, am Donnerstag dem französischen Fernsehsender BFM:

    "Selenskij hat die Aufnahme der Ukraine in die NATO gefordert, aber wie wir wissen, kann die Frage eines Beitritts zur Allianz nicht gestellt werden, solange auf ukrainischem Territorium Feindseligkeiten stattfinden. Genau dies passiert derzeit in der Ukraine und es ist schwer zu sagen, wann dies enden wird."

    Es handele sich um eine politische, eine symbolische Demarche, so der Kommissar.

  • 10:03 Uhr

    Lugansker Volksmiliz meldet 70 gefallene ukrainische Soldaten

    Die Lugansker Volksmiliz meldet, dass in den vergangenen 24 Stunden 70 ukrainische Soldaten auf dem Gebiet der Republik getötet worden seien. Dies gab Iwan Filiponenko, ein offizieller Vertreter der Volksmiliz der Republik, am Donnerstag auf Telegram bekannt. Darüber hinaus seien ein Panzer, vier gepanzerte Mannschaftstransportwagen, zwei befestigte Feuerstellungen und zehn Spezialfahrzeuge zerstört worden.

    Unterdessen setzen die Pioniereinheiten der Volksmiliz die Minenräumung fort. An einem Tag seien mehr als sieben Hektar Fläche von explosiven Gegenständen nahe der Siedlungen Nowoalexandrowka und Wolkodajewo geräumt worden. Außerdem habe die Volksmiliz humanitäre Hilfe für Flüchtlinge aus Donezk in der Stadt Schtschastje und dem Dorf Wesjolaja Tarasowka geliefert.

  • 09:34 Uhr

    Russlands Botschafter in den USA: Werden Krim und neue Gebiete verteidigen

    Russland wird die Krim, den Donbass sowie die Gebiete Cherson und Saporoschje als einen "integralen Bestandteil" des Landes verteidigen. Dies verkündete der russische Botschafter in den USA Anatoli Antonow. In einer Ausstrahlung des Senders Perwy kanal erklärte er:

    "Die heutige Krise nimmt nach der Aufnahme dieser vier neuen Gebiete einen anderen Inhalt an, denn die Angriffe richten sich nunmehr gegen unser Territorium, was nicht hinnehmbar ist. Zudem werden dabei US-amerikanische Waffen verwendet."

    Zuvor hatte Antonow gewarnt, dass Angriffe mit US-amerikanischen Waffen gegen die neuen Gebiete die USA zu einer Kriegspartei machen werden.

  • 08:43 Uhr

    DVR: Drei Zivilisten bei Beschuss durch ukrainische Artilleristen getötet

    Am Mittwoch sind in der Donezker Volksrepublik beim Beschuss durch ukrainische Einheiten drei Zivilisten ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verwundet. Dies meldet der Stab für Territorialverteidigung der DVR auf Telegram.

    Weiter gibt die Behörde bekannt, dass das ukrainische Militär seit den Morgenstunden die Stadt Makejewka unter Beschuss nimmt. Nach vorläufigen Angaben wurde hierbei ein Zivilist verwundet.

  • 08:12 Uhr

    Elon Musk sieht prorussische Stimmung in der Ostukraine

    In einigen östlichen Regionen der Ukraine stellen Russen die Mehrheit der Bevölkerung und ziehen deshalb Russland vor. Dies war Elon Musks Antwort an den republikanischen US-Senator Lindsey Graham, der den am 3. Oktober geäußerten Friedensvorschlag des Milliardärs kritisiert hatte.

    Graham hatte behauptet, dass Musk zuerst "die Tatsachen der russischen Invasion der Ukraine" verstehen müsse. Daraufhin entgegnete Musk:

    "Wenn wir davon ausgehen, dass der Wille der Menschen etwas bedeutet, dann sollten wir in jeder Konfliktregion den Willen der dortigen Bevölkerung unterstützen. Der Großteil der Ukraine will eindeutig Teil der Ukraine sein, doch einige östliche Regionen haben eine russische Mehrheit und ziehen Russland vor."

  • 07:30 Uhr

    Gebietsverwaltung Saporoschje: Kiew schickt mehr Soldaten in die Offensive als während der gesamten Militäroperation

    Die ukrainischen Streitkräfte haben für ihre Vorstöße im Gebiet Saporoschje mehr Soldaten und Waffen zusammengezogen als während der gesamten Militäroperation zuvor. Dies berichtete Wladimir Rogow, der Vorsitzende der Bewegung "Wir sind zusammen mit Russland", gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    "Man kann nicht von einer Minderung des gegnerischen Offensivpotenzials am Frontabschnitt von Saporoschje sprechen."

    Rogow fügte hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte immer höhere Verluste erleiden, diese aber schnell ersetzen. Die Kampfhandlungen würden von Briten koordiniert. Einen etwas niedrigeren Status hätten andere Ausländer und Westukrainer, während ukrainischen Militärs die Bewohner des Gebiets Saporoschje als "Kanonenfutter" bezeichneten.

  • 5.10.2022 22:55 Uhr

    22:55 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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