Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

18.02.2026 16:55 Uhr
16:55 Uhr
Die Schweiz ist bereit, weitere Verhandlungsrunde zu veranstalten
Die Schweiz hat ihre Bereitschaft bekräftigt, erneut den Austragungsort für eine weitere Verhandlungsrunde zur Ukraine zur Verfügung zu stellen. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Nicolas Bideau, den offiziellen Vertreter des Außenministeriums.
"Ja, wir sind bereit, falls die Parteien dies wünschen."
16:40 Uhr
Russische Seite zu Ukraine-Verhandlungen: "Schwierig, aber sachlich"

Nach zwei Verhandlungstagen mit der ukrainischen und der US-amerikanischen Delegation im trilateralen Format hat der Leiter des russischen Verhandlungsteams, Wladimir Medinski, am Mittwoch in Genf eine Pressemitteilung gegeben.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:22 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 18. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 52 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 32 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, sieben Drohnen über dem Gebiet Kaluga, jeweils sechs Drohnen über den Gebieten Smolensk und Kursk sowie eine Drohne über dem Gebiet Wolgograd."
16:00 Uhr
Medien: Medinski führte vor Abflug aus Genf zweistündige Gespräche
Der Präsidentenberater und Leiter der russischen Delegation bei den Ukraine-Gesprächen in Genf, Wladimir Medinski, hat vor seinem Abflug aus Genf zweistündige Gespräche geführt. Dies berichtet RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus der Verhandlungsgruppe:
"Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, führte in geschlossener Runde zweistündige Gespräche im Hotel InterContinental vor der Fahrt zum Flughafen."
Zunächst blieb unklar, mit wem Medinski sprach. Später bestätigte er jedoch, dass die geschlossene Sitzung mit der ukrainischen Seite geführt wurde.
15:39 Uhr
Russische Delegation preist Schweiz für Organisation der Gespräche in Genf
Die Arbeit der russischen Delegation während der Verhandlungen in Genf ist vom Gastland Schweiz sehr effektiv organisatorisch unterstützt worden, sagt eine Quelle bei der russischen Delegation. RT zitiert sie dazu:
"Der Besuch und die Arbeit wurden tadellos organisiert."
Die trilateralen Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine fanden am 17. und 18. Februar in Genf statt. Der Leiter der russischen Delegation, Wladimir Medinski, bezeichnete sie als "schwierig, aber sachlich".
15:20 Uhr
"Nur genutzt, um Gegner in die Irre zu führen" – Starlink-Aus lässt Russland unbeeindruckt

Die Abschaltung der Starlink-Terminals hatte keinen Einfluss auf das Kommunikationssystem der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation. Das erklärte der stellvertretende russische Verteidigungsminister, Alexei Kriworutschko.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:48 Uhr
Gebiet Belgorod: Fast 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 63 Orte in zwölf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 36 Geschosse abgefeuert und 178 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 99 abgefangen wurden.
Infolge der Angriffe erlitten acht zivile Einwohner Verletzungen.
Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus, 16 Privathäuser, mehrere Objekte der Energieinfrastruktur, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, vier Betriebe, ein Lager sowie 27 Fahrzeuge.
14:30 Uhr
Sacharowa: Absicht Europas, Waffen an Kiew zu liefern, zeigt Unwilligkeit zum Frieden
Die Erklärungen von Kiews europäischen Partnern, die Ukraine weiterhin mit Waffen zu beliefern, demonstrierten die Unwilligkeit Europas zum Frieden. Dies erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, gegenüber Journalisten.
"Jetzt sagen sie, dass sie das Kiewer Regime trotz des Verlaufs der Friedensverhandlungen mit Waffen beliefern werden. Das zeigt, dass sie nur an eins denken – die Fortsetzung des Gemetzels, die Fortsetzung des hybriden Krieges."
14:14 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.
Nach Angaben der Behörde verlor Kiew bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord bis zu 210 Soldaten, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie vier Munitions- und Materiallager.
Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär bis zu 140 Kämpfer einbüßen musste. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer sowie ein Munitionslager wurden zerstört.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. In dessen Zuständigkeitsbereich mussten Kiews Truppen Verluste von über 145 Kämpfern, vier gepanzerten Kampffahrzeugen, sechs Autos, einem Geschütz, zwei Eloka-Anlagen und einem Materiallager hinnehmen.
Ukrainische Verluste bei Kämpfen gegen den Truppenverband Mitte beliefen sich auf bis zu 340 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos wurden ausgeschaltet.
Gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor die ukrainische Armee bis zu 345 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer und ein Materiallager.
Einheiten des Truppenverbands Dnjepr verbesserten ihre taktische Stellung, wobei Kiew bis zu 55 Kämpfer, 16 Autos und drei Munitions- und Materiallager verlor.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zwei Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Geschosse sowie 155 Starrflügler-Drohnen ab.
14:05 Uhr
Russische Armee drängt ukrainische Truppen zurück, um Beschuss von Grenzgebieten zu verhindern
Die russischen Streitkräfte drängten den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um Angriffe auf die Grenzregionen zu verhindern, berichtet das russische Verteidigungsministerium in Moskau.
"Die Truppen setzen den Vormarsch täglich fort und drängen damit den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Das Hauptziel ist es, den Gegner daran zu hindern, Grenzregionen mit Kampfdrohnen zu beschießen und anzugreifen."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

