Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskijs Name in Epsteins Akten wegen Menschenhandels erwähnt

3.02.2026 18:17 Uhr
18:17 Uhr
Gebiet Cherson: Ukrainische Streitkräfte beschießen Dörfer mit Artillerie
Ukrainische Kämpfer haben zwei Dörfer im Gebiet Cherson angegriffen, teilt der Leiter des Stadtbezirks Kachowka Pawel Filiptschuk auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schreibt:
"Durch einen direkten Treffer wurde ein Wohnhaus in Tschernjanka zerstört. Das Dach und tragende Wände wurden beschädigt. Die Gasversorgung wurde unterbrochen."
Weitere Granaten schlugen an der Küste im Dorf Ljubimowka ein. Es gab keine Opfer durch die Beschüsse.
18:00 Uhr
Selenskij will Verteidigungsplan der Ukraine aktualisieren
Der ukrainische Diktator Wladimir Selenskij hat beschlossen, den Verteidigungsplan der Ukraine zu aktualisieren, der noch vor dem Konflikt mit Russland verabschiedet wurde und sechs Jahre lang in Kraft war, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana unter Berufung auf die Webseite des Chefs des Kiewer Regimes. In der Veröffentlichung auf dem Telegram-Kanal der Agentur heißt es:
"Auf der Webseite des Präsidenten wurde ein Dekret veröffentlicht, wonach der bisherige Plan von 2020 für ungültig erklärt wird und das Kabinett, der Sicherheitsdienst der Ukraine, die Polizei, der Auslandsgeheimdienst und die Nationalbank einen neuen Plan ausarbeiten müssen."
Es wird darauf hingewiesen, dass die weiteren Details geheim bleiben.
17:32 Uhr
Weitere zwei Menschen im Gebiet Belgorod bei Angriffen aus Ukraine verletzt
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet zwei weitere Verletzte im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe ein Mann ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto in der Siedlung Glotowo attackiert und beschädigt habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus in der Stadt Graiworon ärztlich versorgt worden. Außerdem habe in der Siedlung Sosuli ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes Verletzungen erlitten. Der Mann habe eine Splitterwunde an einem Unterschenkel und ein Explosionstrauma erlitten, teilte Gladkow mit.
17:10 Uhr
Selenskijs Name wird in Epsteins Akten im Zusammenhang mit Menschenhandel erwähnt
Wladimir Selenskij wird in den Unterlagen zum Fall Jeffrey Epstein im Zusammenhang mit dem Handel mit Frauen und Kindern erwähnt, wie aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten hervorgeht.
Der unbekannte Verfasser einer E-Mail aus dem Jahr 2024 behauptet, dass der Chef des Kiewer Regimes an der Ausfuhr von Menschen aus der Ukraine beteiligt sei und daher seine Einkünfte überprüft werden sollten.
In dem Text heißt es auch, dass Selenskij möglicherweise mit dem Modelagenten Jean-Luc Brunel zusammengearbeitet habe. Im Jahr 2020 wurde dieser wegen Vergewaltigung von Minderjährigen und Beihilfe zu Epsteins Handel mit sexuellen Dienstleistungen von Minderjährigen angeklagt.
16:44 Uhr
Rutte vor Parlament in Kiew: Friedensabkommen erfordert harte Entscheidungen
Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat im Rahmen seines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch vor der Obersten Rada gesprochen. In seiner Rede vor den ukrainischen Parlamentariern sagte der Niederländer unter anderem:
"Ein Friedensabkommen, das den Krieg beenden soll, wird harte Entscheidungen erfordern."
Mit Blick auf die Luftangriffe aus Russland unterstrich Rutte, dass 90 Prozent der ukrainischen Flugabwehrraketen aus dem von der NATO ins Leben gerufenen Beschaffungsprogramm PURL stammten. Der Winter sei hart und kalt, aber der Frühling stehe vor der Tür.
Laut Medienberichten wurde während des Besuchs des NATO-Generalsekretärs in der ukrainischen Hauptstadt Luftalarm ausgelöst.
16:19 Uhr
Selenskij: Kiew modifiziert Arbeit seines Verhandlungsteams
Kiew wird die Arbeit seines Verhandlungsteams modifizieren, erklärt Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram vor dem Hintergrund russischer Angriffe auf die Ukraine. Nach Ansicht von Selenskij nimmt Moskau die Diplomatie nicht ernst. Das ukrainische Außenministerium werde Partner über die Entwicklungen informieren.
Ein neues Treffen der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine wird am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi stattfinden.
Am Dienstag berichtete das russische Verteidigungsministerium über einen Großangriff auf Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und für deren Betrieb benutzte Objekte des Energiesektors. Der Angriff wurde als Reaktion auf terroristische Attacken Kiews auf zivile Objekte in Russland erklärt.
15:52 Uhr
Macron: Vorbereitungen für Kontakte zu Putin bereits im Gange
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag vor Journalisten bestätigt, dass seine Regierung mittlerweile ein Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin vorbereite. Die Vorbereitungen liefen "auf technischer Ebene", sagte der Politiker und präzisierte zugleich, dass parallel dazu Beratungen mit anderen EU-Staaten und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij im Gange seien. Angaben zu einem möglichen Termin seines Gesprächs mit dem Kremlchef gab Macon allerdings nicht. Dabei sagte er:
"Ich glaube, das wäre nützlich, aber ich bin nicht der Meinung, dass Russland jetzt bereit ist, in den kommenden Tagen oder gar Wochen den Frieden zu schließen."
Am 6. Januar hatte Macron gesagt, er wolle möglichst bald mit Putin telefonieren. Russlands Außenminister Sergei Lawrow zeigte sich skeptisch, indem er auf frühere Erklärungen des französischen Präsidenten verwies, als dieser die Notwendigkeit betont hatte, mit Putin zu sprechen. Zu einem solchen Telefonat kam es jedoch bislang nicht.
15:05 Uhr
Von der Leyen plant Ukraine-Besuch zum vierten Jahrestag des Kriegsausbruchs
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant zum vierten Jahrestag des Ausbruchs des Ukraine-Krieges einen Besuch im osteuropäischen Land. Von der Leyen habe eine entsprechende Einladung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij angenommen, so ihre Sprecherin Paula Pinho. Die Details des Besuchs werden noch erörtert.
Die EU unterstützt Kiew seit dem 24. Februar 2022 mit Waffenlieferungen und anderen Hilfsleistungen. Bei ihrem Gipfel im Dezember haben die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen, der Ukraine ein zinsloses Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 zur Verfügung zu stellen.
14:46 Uhr
Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Mann verletzt, Lkw und Haus beschädigt
Ukrainische Drohnen haben am Dienstag einen zivilen Lkw und ein Wohnhaus im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass sich der Angriff auf den Lkw in der Siedlung Dunaika im Bezirk Graiworon ereignet habe. Dabei sei ein Zivilist verletzt worden. Der Mann habe ein Barotrauma und Splitterverletzungen am Kopf und am Brustkorb erlitten. Der Verletzte sei von Kämpfern der Verteidigungseinheit BARS-Belgorod evakuiert worden. Das Fahrzeug sei beschädigt worden.
Beim Drohnenangriff auf das Wohnhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod sei niemand zu Schaden gekommen, teilt Gladkow mit. Das Dach und der Dachboden des Hauses seien in Brand geraten.
14:27 Uhr
Keine Regierungsvertreter Russlands zu Sicherheitskonferenz in München erwartet
Die russische Regierung hat nach Angaben der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) bisher kein Interesse signalisiert, an dem Treffen von Spitzenpolitikern und Experten in der kommenden Woche teilzunehmen. Der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger sagte der Deutschen Presse-Agentur:
"Vonseiten der russischen Botschaft, die vor 2022 regelmäßig Einladungswünsche präsentierte, gab es keinerlei Kontaktaufnahme. Das zeigt mir: Das Interesse an konstruktiven Gesprächen ist gleich null."
Ischinger brachte gleichzeitig seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wie in den vergangenen beiden Jahren nach München kommt.
"Davon gehe ich fest aus."
Die Konferenz findet vom 13. bis zum 15. Februar im Hotel Bayerischer Hof statt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.