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Liveticker Ukraine-Krieg: Rubio warnt Moskau vor angeblicher Verzögerungstaktik bei Verhandlungen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rubio warnt Moskau vor angeblicher Verzögerungstaktik bei VerhandlungenQuelle: Gettyimages.ru © Omar Havana
  • 4.04.2025 22:10 Uhr

    22:10 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:06 Uhr

    Verteidigungsministerium meldet Raketenangriff auf Kriwoi Rog: Dutzende Soldaten und ausländische Offiziere getötet

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den Angriff auf ein Restaurant in der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog, in dem ein Treffen "von Kommandeuren und westlichen Ausbildern" stattgefunden hat. Nach Angaben der Behörde wurde das Ziel um 18:49 Uhr Ortszeit durch einen Raketenschlag getroffen.

    Der Gegner verlor bis zu 85 Militärangehörige und ausländische Offiziere, fügt das Ministerium hinzu. Außerdem wurden 20 Kraftfahrzeuge zerstört.

  • 21:51 Uhr

    Selenskij rechnet mit neuen US-Sanktionen gegen Russland

    Der Präsident der Ukraine Wladimir Selenskij glaubt, dass die USA ihren Druck auf Russland demnächst erhöhen werden. Laut dem Staatsoberhaupt bedeutet dies neue US-Sanktionen, mit denen Moskau zu einem Abkommen über den Waffenstillstand gezwungen werden könnte. Washington stehe einer solchen Entscheidung wahrscheinlich nahe.

    Selenskij betont jedoch, dass dies keine offiziellen Informationen sind. RBC Ukraine zitiert hierbei wie folgt:

    "Ich weiß, dass die USA kurz davor stehen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wir sehen mal, ob das passiert. Es ist keine Prophezeiung, sondern vorhandene Informationen."

  • 21:23 Uhr

    Ukraine greift Gorlowka in DVR mit Drohnen an – eine Tote, mehrere Verletzte

    Wegen ukrainischer Drohnenangriffe auf die Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk ist eine Zivilistin ums Leben gekommen, berichtet der Chef der Region Denis Puschilin. Ihm zufolge wurden fünf weitere Menschen verletzt, darunter ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes.

  • 20:45 Uhr

    NBC: Trumps engster Kreis gegen neues Telefonat mit Putin

    Die Berater des Präsidenten sollen angeblich darauf bestanden haben, dass jedes weitere Engagement eine volle Waffenruhe im Ukraine-Konflikt zur Bedingung haben müsse. Die bestehende partielle Waffenruhe wurde aber nach russischen Angaben schon mehrfach von der Ukraine gebrochen.

    Mehr dazu in einem Artikel hier auf unserer Webseite.

  • 20:14 Uhr

    Ukrainische Drohne greift humanitäres Fahrzeug im Gebiet Charkow an

    Eine ukrainische Drohne hat ein Fahrzeug im Gebiet Charkow angegriffen, das von Zivilisten zum Transport von Brot, Medikamenten und Brennstoff verwendet wird. Wie Witali Gantschew, der Leiter der zivil-militärischen Verwaltung der Region, auf Telegram berichtet, gibt es infolge des Angriffs keine Verletzte. Das unbemannte Flugzeug habe das Fahrzeug nicht direkt getroffen, sondern sei an einem Ast hängen bleiben und daneben explodiert.

    Gantschew weist darauf hin, dass die ukrainischen Streitkräfte regelmäßig zivile Objekte und Fahrzeuge im Gebiet Charkow angreifen.

  • 19:46 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew geplanten Terroranschlag auf Kadettenwohnheim

    Russlands Föderaler Sicherheitsdienst hat einen Terroranschlag auf ein Wohnheim für Militärkadetten in der Region Moskau vereitelt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:20 Uhr

    Sacharowa: Kiew hat keinen Willen zum Frieden

    Wiederholte Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Zivilbevölkerung in Russland bestätigen den mangelnden Willen der Ukraine zum Frieden. Diese Meinung äußert Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.

    In einer Erklärung stellt die Diplomatin fest, dass das ukrainische Militär seine Drohnen auf unschuldige und wehrlose Menschen richtet, auf Frauen, alte Menschen und Kinder schießt sowie Wohngebäude, Geschäfte, Schulen, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und Verkehrsinfrastruktur angreift.

    Dies bedeute, dass Kiew besessen von Blutvergießen und Terror sei und so viel Schaden und Leiden wie möglich verursachen möchte, fügt Sacharowa zu:

    "Alle diese Tatsachen deuten darauf hin, dass die Pläne der Junta in Kiew weder einen Waffenstillstand noch eine politische Lösung des Konflikts vorsehen. Das Selenskij-Regime hat keinen politischen Willen zum Frieden."

    Sacharowa versichert, dass es der Ukraine jedoch nicht gelingen werde, die Russen einzuschüchtern und Panik unter ihnen zu säen.

  • 18:59 Uhr

    Dmitrijew: Russland und USA gehen "drei Schritte vorwärts" bei Bewältigung vieler Probleme

    Russland und die USA haben in den vergangenen zwei Tagen drei Schritte nach vorn gemacht, so der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, Kirill Dmitrijew.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:38 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur berichtet über mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Durch ukrainische Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod sind fünf Menschen verletzt worden. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram berichtet, schlug ein unbemanntes Flugzeug in einem Geschäftsgrundstück ein. Vier verwundete Männer wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Eine weitere Drohne traf ein Landwirtschaftsfahrzeug. Der verletzte Fahrer suchte den Arzt selbstständig auf, fügt Gladkow hinzu.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.