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Liveticker Ukraine-Krieg: Einigung auf Fortsetzung von Gesprächen in Abu Dhabi

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Einigung auf Fortsetzung von Gesprächen in Abu DhabiQuelle: Sputnik © AUSSENMINISTERIUM DER VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATE
  • 25.01.2026 11:09 Uhr

    11:09 Uhr

    Gouverneur meldet nach Angriff aus Ukraine mehrere beschädigte Energieanlagen im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 53 Geschosse abgefeuert und 64 Drohnen eingesetzt, von denen 31 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über eine verletzte Zivilistin. Die Einwohnerin der Stadt Schebekino habe bei der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.   

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, sieben Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, eine Garage, mehrere Energieanlagen, eine Stromleitung, zwei Infrastrukturobjekte, ein Traktor, ein Bus, ein Minibus, ein Kleintransporter und 20 Autos beschädigt worden.

    Am späten Samstagabend hat der Gouverneur über den massivsten Beschuss auf die Gebietshauptstadt Belgorod berichtet. Der Gegner soll Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS eingesetzt haben. Nach Angaben des Politikers sei dabei niemand verletzt worden. Mehrere Energieanlagen seien aber getroffen worden.

  • 10:33 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 24. Januar 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Zukury — 2,
    • Sergejewka — 2,
    • Kamenka — 3,
    • Kachowka — 5,
    • Petropawlowka — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Gornostajewka, Knjase-Grigorowka, Dnjeprjany, Aljoschki und Korsunka seien insgesamt 23 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:04 Uhr

    Geheimes EU-Papier? Ungarn stellt sich gegen Milliardenhilfen für Kiew

    Nach Angaben von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán plant die EU laut einem vertraulichen Dokument weitere Zahlungen von bis zu 800 Milliarden US-Dollar für die Ukraine, ergänzt durch zusätzliche Mittel für Militärausgaben. Orbán lehnt diese Pläne entschieden ab und warnt vor einer massiven Verschuldung der EU sowie vor einem möglichen EU-Beitritt der Ukraine bereits ab dem Jahr 2027. Auch die Rede von Wladimir Selenskij in Davos habe daran nichts geändert, während Ursula von der Leyen offenbar keine Einwände sehe.

    Berichte des US-Magazins Politico sprechen von einem Zehnjahresplan für Wiederaufbau und EU-Annäherung Kiews, den Brüssel bislang nicht bestätigt.

    Im Video berichtet ein Korrespondent aus Brüssel über die politischen Spannungen innerhalb der EU vor dem anstehenden Gipfeltreffen. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 09:35 Uhr

    Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 24. Januar bis 5 Uhr MEZ am 25. Januar 17 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 46-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zwei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Infrastrukturschäden liegen ebenfalls nicht vor.

  • 09:02 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Januar bis 0 Uhr am 25. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Meldungen über Opfer und Schäden sind nicht bekannt.

  • 08:31 Uhr

    USA kündigen Fortsetzung der Gespräche in Abu Dhabi an: Nächste Runde am 1. Februar

    Die Dreiergespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA zur Beendigung des Ukraine-Krieges sollen nach US-Angaben in einer Woche fortgesetzt werden. Ein US-Regierungsvertreter sagte am Samstag zu Journalisten:

    "Wir haben uns darauf verständigt, dass die nächste Runde am nächsten Sonntag wieder in Abu Dhabi beginnt."

    Die Einigung auf weitere Gespräche sei ein "gutes Zeichen". Bei den jetzigen Gesprächen vom Freitag und Samstag sei bereits "viel Arbeit" erledigt worden, sagte der US-Vertreter weiter.

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff schrieb auf der Plattform X zu den am Freitag und Samstag abgehaltenen trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington, diese seien "sehr konstruktiv" gewesen. Es seien Pläne gemacht worden, "die Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi fortzusetzen".

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte zuvor von "konstruktiven" Verhandlungen gesprochen und erklärt, "möglicherweise" würden kommende Woche weitere Treffen stattfinden. Die direkten trilateralen Gespräche in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate waren die ersten in diesem Format über den US-Friedensplan für die Ukraine.

  • 08:03 Uhr

    Tödlicher Angriff in Cherson während Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi

    Während in Abu Dhabi trilaterale Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA zur Beilegung des Ukraine-Konflikts stattfanden, wurde im Gebiet Cherson nach russischen Angaben ein ziviler Krankenwagen gezielt von einer ukrainischen Drohne angegriffen, wobei alle Sanitäter ums Leben kamen. Moskau sprach von einem Terrorakt und verwies auf das humanitäre Völkerrecht.

    Die Gespräche in Abu Dhabi fanden hinter verschlossenen Türen statt und befassten sich laut Weißem Haus mit Sicherheitsfragen, Pufferzonen und Kontrollmechanismen.

    Im Video ordnet der politische Berater Ahmed Khuzaie ein, warum Golfstaaten aufgrund ihrer neutralen Haltung zunehmend als Vermittler in dem Konflikt auftreten. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 07:34 Uhr

    Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow: Haus und Auto beschädigt

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Auf Telegram sprach das Verteidigungsministerium in Moskau von neun abgefangenen Drohnen. Juri Sljussar, Gouverneur des Gebiets Rostow, bestätigte am Morgen auf Telegram die Attacke aus der Ukraine.   

    Wie der Politiker mitteilte, seien die Drohnen über zwei Bezirken abgeschossen worden. Es gebe keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Sljussar berichtet aber über Sachschäden. Durch herabfallende Drohnenteile seien ein Einfamilienhaus und ein Auto beschädigt worden. Es sei glücklicherweise zu keinem Brand gekommen.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 52 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 52 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 18,
    • Region Krasnodar – 15,
    • Gebiet Rostow – 9,
    • Gebiet Orjol – 4,
    • Gebiet Belgorod – 3,
    • Gebiet Astrachan – 3.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 24.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.