Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit fünf Ortschaften binnen einer Woche

16.01.2026 17:03 Uhr
17:03 Uhr
Russische Drohnenpiloten führen erfolgreiche Einsätze entlang der Front durch (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Kampffahrzeuge, sonstige Fahrzeuge, Panzer, Artilleriekomplexe, Stellungen, temporäre Truppenstandorte und Drohnen der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht.
16:47 Uhr
Grossi: Risiko einer Atomkatastrophe in der Ukraine höher als Einsatz von Atomwaffen
Der Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Grossi, erklärte, im Ukraine-Konflikt sei das Risiko einer nuklearen Havarie höher als die Wahrscheinlichkeit eines Atomwaffeneinsatzes. Im Interview mit dem spanischen Sender RTVE sagte er:
"Ich halte die Wahrscheinlichkeit eines Einsatzes von Atomwaffen in diesem Konflikt für gering. Kurzfristig beunruhigt uns daher eher das Risiko einer nuklearen Katastrophe als der tatsächliche Einsatz von Atomwaffen."
Besondere Sorge bereite der IAEA die Lage um das Kernkraftwerk Saporoschje, das sich weiterhin im Kampfgebiet befindet. Die Anlage könne sowohl durch direkte Angriffe als auch durch Stromausfälle bei der Reaktorkühlung beschädigt werden, warnte Grossi.
16:31 Uhr
Ukrainische Streitkräfte richteten Munitionslager in Kirche bei Charkow ein
In einer Kirche im Ort Stary Saltow im Gebiet Charkow haben die ukrainischen Streitkräfte ein Munitionslager eingerichtet. Dies erklärte der stellvertretende Leiter der russischen Gebietsverwaltung Charkow, Jewgeni Lissnjak, vor Journalisten.
"Soldaten der ukrainischen Streitkräfte besetzten das Kirchengebäude in Stary Saltow, um in den Kellerräumen ein Munitionslager einzurichten."
Er betonte, dass das humanitäre Völkerrecht die Nutzung religiöser Stätten zu militärischen Zwecken verbiete und solche Handlungen als schwere Verstöße einstufe.
16:16 Uhr
"Multinationale Truppe" in Ukraine: Immer mehr Deutsche zeigen Verständnis für Bundeswehr-Beteiligung
In der deutschen Bevölkerung wächst die Zustimmung zu einer möglichen Beteiligung deutscher Truppen an einem potenziellen Einsatz zur Friedenssicherung in der Ukraine. Dies geht aus einer aktuellen YouGov-Umfrage hervor.
15:55 Uhr
Sechs Ukrainer bei Versuch, Grenze zu Moldawien illegal zu überqueren, festgenommen
Sechs ukrainische Staatsangehörige wurden festgenommen, als sie versuchten, in einem Lastwagen illegal die moldauisch-ukrainische Grenze zu überqueren. Alle stellten einen Asylantrag in Moldawien, wie die moldauische Grenzpolizei mitteilte."Die Grenzpolizei Moldawiens entdeckte in Zusammenarbeit mit dem Zoll und den ukrainischen Grenzbehörden sechs Migranten, die versuchten, illegal in die Republik Moldau einzureisen und sich im Ladebereich eines Lastwagens versteckten."
Der Vorfall ereignete sich am gemeinsamen Grenzübergang Palanka-Majaki-Udobnoje. Der moldauische Fahrer des Lastwagens wurde für 72 Stunden festgehalten, um die Umstände zu klären, seine Beteiligung zu prüfen und Beweise zu sichern.
Den ersten Ermittlungen zufolge hat jeder der Migranten 12.000 US-Dollar für die illegale Überfahrt und den Weitertransport gezahlt. Die Operation sei von einer grenzüberschreitenden kriminellen Gruppe organisiert worden, die sowohl in Moldawien als auch in der Ukraine aktiv ist.
15:42 Uhr
Krankenwagen im Raum Cherson durch Minenexplosion in die Luft gesprengt
Im Gebiet Cherson wurde am Freitag ein Rettungswagen, der zu einem Einsatz unterwegs war, durch die Explosion der Antipersonenminen zerstört. Dies gibt ein lokaler Regierungsvertreter, Sergei Tscherewko, auf Telegram bekannt.
"Dieser zynische und vorsätzliche Angriff auf medizinisches Personal, das Leben rettet, beweist einmal mehr den kriminellen Charakter des Kiewer Regimes", betont der Beamte.
Das ukrainische Militär scheue keine Mittel, um die Bevölkerung einzuschüchtern, schreibt er in seinem Post. "Aber sie werden es nicht schaffen. Die Sanitäter leisten weiterhin allen Bedürftigen Hilfe. "
15:31 Uhr
Ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson – Todesopfer und Sachschäden gemeldet
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe ukrainischer Kämpfer auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Ein 1941 geborener Mann wurde durch einen von einer Drohne auf ein Eigenheim im Dorf Radensk abgeworfenen Sprengsatz getötet. Dies gibt Gouverneur Wladimir Saldo am Freitag auf Telegram bekannt.
Bei Drohnenattacken auf weitere sieben Ortschaften wurden laut dem Beamten mehrere Personenkraftwagen, darunter ein Krankenwagen, beschädigt. "Zum Glück gab es keine Opfer", berichtet Saldo. Kiews Kräfte hätten insgesamt 21 Siedlungen mit unbemannten Fluggeräten angegriffen.
15:16 Uhr
Experte: Kiew könnte kolumbianische Söldner nach Kupjansk-Uslowoj verlegen
Der Militärexperte Witali Kisseljow schließt nicht aus, dass Kiew kolumbianische Söldner nach der Ortschaft Kupjansk-Uslowoj im Gebiet Charkow verlegen könnte.
"In Kupjansk-Uslowoj finden schwere Kämpfe statt, die nicht aufhören. Der Gegner führt ständige Gegenangriffe aus Ossinowo im Süden von Kupjansk-Uslowoj und in Blagodatowka durch. Vermutlich werden zusätzliche Reserven in diese Richtung verlegt. Die Verlegung kolumbianischer Söldner aus der Stadt Charkow ist auch möglich."
14:49 Uhr
Ex-PM Timoschenko: Ukraine droht, in fünf Jahren westliche Kolonie zu werden
Die ukrainische Politikerin und Parteivorsitzende Julia Timoschenko, die wegen Korruption angeklagt ist, hat vor Gericht erklärt, dass die Ukraine in fünf Jahren ihre Unabhängigkeit verlieren und zur Kolonie des Westens werden könnte.
Am Freitag war Timoschenko zur Anhörung über ihre Haftbedingungen vor Gericht erschienen. In ihrer Stellungnahme kritisierte sie die ukrainischen Behörden dafür, die Ukraine zu einem Ressourcenlieferanten Europas umzubauen – und erklärte, genau deshalb werde sie vom Kiewer Regime verfolgt.
"Wenn diese Arbeit [zur Vereinigung von Parlament und Gesellschaft gegen das Regime von Wladimir Selenskij] nicht fortgesetzt wird, werden die nächsten fünf Jahre die letzten in der Geschichte der unabhängigen Ukraine sein. Wir werden ein Wappen, eine Flagge und eine Hymne haben, aber sonst nichts. Unser Volk wird über die ganze Welt verstreut sein, und hier werden sozial orientierte Konzerne nur ihre eigenen Interessen verfolgen – aber nicht die der Ukrainer."
Timoschenko warnte vor einer "hybriden Kolonisierung" durch den Westen, bei der die Ukraine als Testfeld genutzt werde, um Mechanismen zur Minimierung der staatlichen und nationalen Souveränität zu erproben.
"Es geht nicht um das Volk, sondern um Sklaven, die fremde Billionen-Geschäftsmodelle auf unserem Territorium bedienen sollen. Jeder Gesetzesentwurf, gegen den wir protestieren, wird dafür verabschiedet."
14:34 Uhr
Gebiet Saporoschje: Tausende Haushalte ohne Strom nach einem ukrainischen Angriff
Fast dreitausend Haushalte in der Grenzstadt Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje bleiben ohne Stromversorgung, berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden.
"Die bewaffneten Formationen der Ukraine haben einen Drohnenangriff auf eine Energieanlage durchgeführt. Infolge der Attacke bleiben 2.970 Nutzer ohne Stromversorgung."
Der Schlag wurde mit einer Quadrocopterdrohne durchgeführt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.