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Liveticker Ukraine-Krieg: Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Drohnen über Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Drohnen über RusslandQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 3.02.2026 10:45 Uhr

    10:45 Uhr

    Bundesaußenminister Wadephul weist Revanchismus-Vorwürfe aus Russland zurück

    Bundesaußenminister Johann Wadephul hat Revanchismus-Vorwürfe aus Russland im Zusammenhang mit der Unterstützung für die Ukraine zurückgewiesen. Der CDU-Politiker sprach von einem "billigen Ablenkungsversuch". Der CDU-Politiker fügte zugleich hinzu, Deutschland habe "überhaupt keine Probleme damit, die eigene Vergangenheit kritisch zu beleuchten". Bei einem Treffen mit Neuseelands Außenminister Winston Peters nahe der Stadt Kerikeri auf der neuseeländischen Nordinsel sagte Wadephul:

    "Wir wissen, dass wir auch mit Opfern der damaligen Sowjetunion – und das waren dann auch Opfer aus der Ukraine, aber auch von anderen Völkern der Sowjetunion – von der Nazi-Herrschaft befreit worden sind. Das ist eine historische Wahrheit, die bestehen bleibt und die niemand in Deutschland bestreitet."

    Die Regierung in Berlin lasse es aber nicht zu, dass ihr oder anderen der Mund verboten werde, wenn es darum gehe, "das verbrecherische Handeln des jetzigen und heutigen Russlands klar zu brandmarken". 

    Zuvor hatte Russlands Außenministerium in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung behauptet:

    "Die deutsche Regierung hat aufgehört, den Fakt zu verstecken, dass sie unserem Land gegenüber von der Besessenheit getrieben wird, Revanche für frühere Niederlagen zu nehmen."

    Teil dieses "Revanchismus" sei die uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine, hieß es.

  • 10:20 Uhr

    FT: Kiew und Westen einigen sich auf Plan zur Durchsetzung eines Friedensabkommens

    Die Ukraine, die USA und mehrere europäische Länder haben einen mehrstufigen Plan zur Aufrechterhaltung eines zukünftigen Friedensabkommens zwischen Moskau und Kiew ausgearbeitet, berichtet die Zeitung Financial Times mit Verweis auf namentlich nicht genannte Quellen.

    Im Fall "wiederholter Verstöße durch Russland" wollen die USA und Europa eine "koordinierte militärische Antwort" geben. Laut dem Plan sollten zunächst innerhalb von 24 Stunden eine diplomatische Warnung und Gegenaktionen der ukrainischen Armee erfolgen.

    Sollten die Kampfhandlungen andauern, würde eine zweite Phase des Plans unter Beteiligung der Kräfte der "Koalition der Willigen" beginnen.

    Wenn sich die Feindseligkeiten zu einer großangelegten Offensive entwickelten, würde innerhalb von 72 Stunden nach dem ersten Verstoß gegen die Waffenruhe eine koordinierte militärische Antwort erfolgen. Dabei käme ein vom Westen unterstütztes Militärkontingent unter Beteiligung des US-Militärs zum Einsatz.

  • 09:52 Uhr

    Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 2. Februar bis 5 Uhr MEZ am 3. Februar 23 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 25-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab zudem zehn Attacken, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen.

    Chinstein meldet drei Verletzte. Bei ihnen handelt es sich um Einwohner der Siedlung Michailowka. Dort wurden außerdem zwei Autos beschädigt. Zwei weitere zivile Fahrzeuge kamen im Dorf Gnilowka und in der Siedlung Akimowka zu Schaden. In der Siedlung Wischnewo wurde ein Wohnhaus durch Splitter beschädigt. Der Politiker meldet keine Todesopfer.

  • 09:36 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 2. Februar 15 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kasatschji Lageri – vier,
    • Golaja Pristan – drei,
    • Aljoschki – vier,
    • Staraja Sburjewka – zwei,
    • Podstepnoje – zwei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Korsunka, Aljoschki, Dnjeprjany und Nowaja Sburjewka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:16 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Eishockey-Legende Andrej Kowalenko im Einsatz für den Donbass

    Der frühere Eishockey-Star und Hall-of-Fame-Spieler Andrej Kowalenko engagiert sich heute als Freiwilliger der Volksfront im Donbass für Zivilisten und Soldaten. Für Kowalenko gehören sportliche Werte wie Zusammenhalt und Verantwortung untrennbar zu seinem heutigen Einsatz: gewinnen oder verlieren – immer als Team.

    Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat Kowalenko einen Tag lang begleitet – bei der Verteilung humanitärer Hilfe, beim Besuch von Flüchtlingsunterkünften und bei einem Training junger Hockeyspieler in Lugansk. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:58 Uhr

    Diplomat: Gebiet Belgorod verzeichnet Rekordzahl ukrainischer Drohnenangriffe seit Jahresbeginn

    Ukrainische Truppen haben an einem Tag in der vergangenen Woche das Gebiet Belgorod mit 150 unbemannten Flugzeugen angegriffen, das ist bislang ein "Rekord" im Jahr 2026, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

    Dabei nahm der Gegner Zivilisten und zivile Infrastruktur ins Visier. Miroschnik zufolge kamen binnen der vergangenen sieben Tage vier Einwohner des Gebietes wegen ukrainischer Angriffe ums Leben, 23 Menschen erlitten Verletzungen.

  • 08:35 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zahl der Opfer ukrainischer Angriffe seit Jahresbeginn wesentlich gestiegen

    Die Zahl der Todesopfer durch ukrainische Angriffe auf das Gebiet Belgorod ist seit Jahresbeginn um das Zehnfache gestiegen, erklärt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Insgesamt kamen seit dem 1. Januar 21 Zivilisten ums Leben. TASS zitiert Gladkow:

    "Im Grenzgebiet der Region Belgorod bleibt die Lage äußerst schwierig. Seit Jahresbeginn, seit dem 1. Januar 2026, haben wir tragischerweise 21 Zivilisten verloren, 98 Menschen, darunter 6 Kinder, wurden verletzt."

  • 08:19 Uhr

    DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. Februar bis 0 Uhr am 3. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk dagegen drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen zwei Zivilisten, darunter ein sechs Jahre altes Kind, ums Leben. Zwei weitere Zivilisten, darunter ein acht Jahre altes Kind, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser und zwei Autos beschädigt.

  • 07:50 Uhr

    Diplomat: Kiews Angriffe töten zwölf russische Zivilisten in einer Woche, darunter ein sechsjähriges Kind

    In der vergangenen Woche sind zwölf russische Staatsbürger, darunter ein sechsjähriges Kind, wegen der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, berichtet Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS. Zudem wurden nach seinen Angaben 63 Menschen, darunter vier Minderjährige, verletzt.

    Die meisten Betroffenen verzeichneten Behörden in den Gebieten Belgorod, Cherson und Saporoschje, fügt der Diplomat hinzu. Ukrainische Truppen feuerten insgesamt mehr als 2.900 Einheiten Munition verschiedener Art auf russische Regionen ab, wobei 92 Prozent aller Opfer durch Drohnenangriffe betroffen wurden.

  • 07:26 Uhr

    Gouverneur im Gebiet Brjansk meldet einen Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff

    Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Ort Podywotje im Gebiet Brjansk ist ein Mann verletzt worden, teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Nach seinen Angaben traf das unbemannte Flugzeug das Gelände eines Agrarunternehmens, wo der Verletzte als Fahrer tätig ist. Der Mann erhielt alle notwendige Hilfe in einem örtlichen Krankenhaus.

    Zudem wurden bei dem Angriff ein landwirtschaftliches Fahrzeug und ein Auto zerstört. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz, betont Bogomas.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.