Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Neues Treffen zur Beilegung des Konflikts findet in Kürze statt

6.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Moskau: Attentat auf General – Lawrow: Kiew torpediert Verhandlungsprozess

In Moskau ist der russische Generalleutnant Wladimir Aleksejew bei einem Anschlag schwer verletzt worden.
Nach Angaben der Ermittler schoss ein bislang Unbekannter in einem Wohnhaus im Nordwesten der Hauptstadt mehrfach auf den hochrangigen Militärangehörigen, als dieser am Morgen seine Wohnung verließ.
Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes ein, wertet Überwachungsvideos aus und befragt Zeugen. Aleksejew gehört zur russischen Arbeitsgruppe bei den laufenden Gesprächen zur Ukraine in Abu Dhabi. Außenminister Sergej Lawrow sprach von einem weiteren Versuch, den Verhandlungsprozess zu sabotieren.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:49 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – ein Toter, eine Verletzte
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto im Ort Murom im Kreis Schebekino. Der Fahrer erlag vor Ort den Verletzungen. Mit in dem Auto fuhr auch eine Frau. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, fügt Gladkow hinzu.
21:28 Uhr
Botschafter: Russland lehnt Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine ab
Wie der russische Botschafter in London, Andrei Kelin, erklärte, hält die russische Seite die Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine im Rahmen einer friedlichen Beilegung des Konflikts für gänzlich inakzeptabel und wird einem solchen Schritt nicht zustimmen. In einem Interview mit dem Fernsehsender Rossija-24 sagte er:
"Der NATO-Generalsekretär hat kürzlich in einer Rede vor der Werchowna Rada darüber gesprochen, als wäre dies bereits eine vereinbarte Maßnahme. Dabei wird jedoch versucht, unsere langjährige und weiterhin vertretene Haltung zu ignorieren, wonach dies völlig inakzeptabel ist. Wir werden einem solchen Abkommen nicht zustimmen. Sie scheinen sich von dem zu distanzieren, was in Anchorage in Alaska zwischen Präsident Trump und seinem Team und unserem Team unter der Leitung von Präsident Putin vereinbart wurde. Dort gab es ein bestimmtes Konzept, und die Ukrainer versuchen, obwohl sie in der aktuellen Situation eindeutig am Verlieren sind und die Sache allmählich auf eine Niederlage hinausläuft, was man hier in Europa versteht, dennoch ihr Modell durchzusetzen, nämlich die Vorbereitung ihrer Truppen auf den Einsatz in der Ukraine."
20:54 Uhr
Ukrainische Streitkräfte führen Artillerieangriffe auf Energodar durch
Laut Angaben des Gouverneurs der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, führen die ukrainischen Streitkräfte Artillerieangriffe auf die zur Kernkraftanlage Saporoschje gehörende Stadt Energodar durch. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Die ukrainischen Streitkräfte beschießen die Stadt Energodar mit Artillerie. Es liegen keine Informationen über Opfer vor. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht weiterhin."
20:25 Uhr
Kiew geht von einer Offensive Russlands im April aus
Der ukrainische Militärexperte Konstantin Maschowez äußerte die Vermutung, dass das russische Militärkommando mit den Vorbereitungen für eine großangelegte Offensive begonnen habe, die Ende April des Jahres 2026 starten soll. In seinem Telegram-Kanal wies er auf Anzeichen für eine Aufstockung der russischen Truppen und die Bildung von Angriffsgruppen für einen strategischen Durchbruch in Richtung Slawjansk-Kramatorsk und Orechowo-Saporoschje hin. Maschowez ist dabei überzeugt, dass die bevorstehende Kampagne entscheidend sein wird. Er schrieb:
"Im weiteren Sinne wird der Kreml offenbar im Laufe dieses Jahres einen weiteren (und höchstwahrscheinlich letzten in diesem Krieg) Versuch unternehmen, ihn mit Gewalt zu seinen Bedingungen zu beenden."
19:48 Uhr
Peskow: Weiteres Treffen zur Beilegung des Konflikts findet in Kürze statt

Kremlsprecher Dmitri Peskow. Aufnahme vom 26. Januar 2026Juri Kotschetkow / Sputnik Ein weiteres Treffen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts findet in Kürze statt, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. RIA Nowosti zitiert den Beamten:
"Es gibt noch kein genaues Datum. Es wird aber bald so weit sein."
Peskow möchte sich nicht dazu äußern, ob die Gespräche in den Vereinigten Staaten stattfinden könnten.
19:30 Uhr
Gebiet Orjol: Nach ukrainischem Angriff Gasleitung beschädigt
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Raketenangriff auf das Gebiet Orjol durchgeführt, wobei durch herabfallende Geschosse die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt wurde. Außerdem wurde eine Gasleitung leicht beschädigt. Darüber berichtete der Gouverneur der Region, Andrei Klytschkow, in seinem Telegram-Kanal. Er teilte mit:
"Durch herabfallende Trümmer wurde die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt, es gab keine Verletzten. Auch eine Niederdruck-Gasleitung wurde leicht beschädigt, aber dank des schnellen Einsatzes der Versorgungsdienste ist die Gasversorgung derzeit wiederhergestellt."
18:46 Uhr
Merz warnt Europa vor "unabgestimmten Kontakten" mit Russland
Deutschland ist "natürlich immer bereit, mit Russland Gespräche zu führen", erklärt Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Besuch in Abu Dhabi. Der deutsche Regierungschef warnt aber mit Hinweis auf die laufenden Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten davor, unabgestimmt neue Gesprächskanäle zu eröffnen. Der Besuch des außenpolitischen Beraters von Präsident Macron in Moskau sei mit europäischen Ländern eng abgestimmt worden.
Gespräche, die eine Eskalation im Ukraine-Konflikt verursachen könnten, möchte Merz nicht führen, sondern Verhandlungen unterstützen, die einem Ende des Krieges dienten. Die Europäer wollten dazu beitragen, sollten dies aber nur abgestimmt miteinander und auch mit der Ukraine und den USA tun, fügt Bundeskanzler hinzu.
18:17 Uhr
Selenskij hält den Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen für mangelhaft
Der Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen des Landes ist mangelhaft, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Selenskij hat heute ein Treffen mit der obersten Militärführung durchgeführt und Berichte über die Lage in Kiew sowie in den Gebieten Kiew, Charkow, Poltawa, Kirowograd, Winniza und anderen erhalten. Nach dem Treffen schreibt Selenskij in einem Beitrag auf Telegram:
"Die Arbeit der Luftstreitkräfte in einigen Regionen der Ukraine halte ich für mangelhaft."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

