Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Verhandlungen mit den USA sind wichtig

15.01.2026 15:09 Uhr
15:09 Uhr
Medien: Russische Soldaten verminen den Dnjepr-Fluss mithilfe von Seedrohnen
Die russischen Einheiten setzen im Ukraine-Konflikt eine neue Taktik ein. Sie haben damit begonnen, mit Seedrohnen vom Typ Sirius-82 Minen im Fluss Dnjepr zu legen. Dies berichtet das polnische Portal Interia.
Wie es heißt, treiben die Wasserminen auf der Flussoberfläche, teilweise getarnt durch Äste. Das unbemannte Wasserfahrzeug selbst sei anscheinend leicht und werde mit Akkus betrieben. Es werde über einen Joystick gesteuert, ähnlich wie die FPV-Drohnen.
In den ukrainischen Medienberichten zu dem Thema soll heißen, dass "man so etwas noch nie gesehen hat".
Analysten zufolge könnten die Minen im Dnjepr die Landeoperationen ukrainischer Streitkräfte erheblich erschweren, berichtet Interia weiter.
15:02 Uhr
Panzer unterstützen russische Stoßtrupps an der Front bei Charkow (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Panzersoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, unterstützten sie die Stoßtrupps bei ihren Angriffen im Frontabschnitt Charkow. Laut der Behörde in Moskau setzten die T-80BWM-Panzer getarnte Erdbunker und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee samt Personak außer Gefecht.
14:53 Uhr
Ukrainische Militärs veruntreuen mehr als eine Million US-Dollar bei Kauf von Drohnen
Ein ehemaliger Kommandant und Soldaten einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte haben mehr als 47 Millionen Griwna (über eine Million US-Dollar) für den Kauf von FPV-Drohnen und optischer Ausrüstung veruntreut, teilt das Büro des Generalstaatsanwalts der Ukraine mit.
"Im Jahr 2024 schuf ein ehemaliger Kommandeur der Militäreinheit eine stabile hierarchische Struktur, in die er aktive Soldaten, die für die Planung von Beschaffungen, die Abnahme von Gütern und die Erstellung von Dokumenten verantwortlich waren, sowie eine Zivilperson, die die Zusammenarbeit mit den Lieferanten sicherstellte, einbezog. Von April bis Dezember 2024 schlossen die Mitglieder der kriminellen Vereinigung 37 Verträge über die angebliche Lieferung von FPV-Drohnen und optischer Ausrüstung ab.
Die Beamten stellten Dokumente über die Erfüllung der Verträge aus, ohne dass tatsächlich Lieferungen erfolgten, und trugen darin unrichtige Angaben ein, auf deren Grundlage die Überweisung von Haushaltsmitteln erfolgte. Durch diese rechtswidrigen Handlungen entstand dem Staatshaushalt ein Schaden in Höhe von mehr als 47 Millionen Griwna."
14:05 Uhr
Peskow betont Bedeutung der Verhandlungen mit den USA über die Ukraine
Es ist wichtig, dass Russland den USA seine Sichtweise zu den laufenden Gesprächen über die Ukraine darlegt, meint der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow. Ein Journalist fragte ihn, ob der Kreml die Informationen über den Besuch des US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und des Schwiegersohns des US-Präsidenten Jared Kushner in Russland in der kommenden Woche bestätigen könne, um eine Antwort von Präsident Wladimir Putin auf die Friedensinitiativen in Bezug auf die Ukraine zu erhalten. Peskow antwortete:
"Es gab viele Gespräche zwischen den Amerikanern, den Ukrainern und den Europäern. Es ist wichtig, dass auch die russische Seite ihre Sichtweise zu den laufenden Diskussionen darlegt."
13:29 Uhr
Umfrage: Mehrheit der Esten gegen das Hissen ukrainischer Flaggen auf der Straße
Mehr als die Hälfte der estnischen Bürger sind gegen das dauerhafte Anbringen ukrainischer Flaggen an öffentlichen Gebäuden, berichtet der öffentliche Fernseh- und Radiosender ERR unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts für Sozialforschung in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Norstat.
12:47 Uhr
Gebiet Cherson: Zivilist stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff

Telegram / Wladimir Saldo Ein Zivilist ist im Gebiet Cherson während des vergangenen Tages durch einen ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen, berichtet der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
"In Nowaja Majatschka starb ein Mensch durch einen Drohnenangriff auf einen Lastkraftwagen. Seine Identität wird ermittelt."
Nach weiteren Angaben des Gouverneurs haben zusätzlich insgesamt drei weitere Zivilisten – in Kachowka, Bechtery und Welikije Kopani – Verwundungen erlitten. Insgesamt wurden laut Saldo insgesamt 25 Ortschaften angegriffen.
11:39 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge haben Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Stellung verbessert, wobei Kiews Truppen über 240 Soldaten verloren. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 25 Autos, drei Artilleriegeschütze, zwei Eloka-Anlagen sowie zwei Materiallager wurden zerstört.
Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen. Das ukrainische Militär verlor dabei bis zu 190 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos, ein Geschütz, zwei Eloka- und eine Radaranlage sowie zwei Materiallager.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd mussten Kiews Truppen über 185 Kämpfer einbüßen. Zwei Panzer, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, sechs Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie zwei Lager wurden zerstört.
Die Verluste der ukrainischen Armee gegen den Truppenverband Mitte beliefen sich auf über 400 Soldaten. Ein Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze und eine Eloka-Anlage wurden außer Gefecht gesetzt.
Einheiten des Truppenverbands Ost rückten tiefer in die ukrainische Verteidigung vor, wobei Kiews Truppen bis zu 245 Soldaten verloren. Sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und drei Artilleriegeschütze wurden eliminiert.
Durch die Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor das ukrainische Militär bis zu 50 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, eine Eloka-Anlage und ein Munitionslager.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie fünf Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss, zwei Neptun-Marschflugkörper sowie 265 Starrflüglerdrohnen ab.
11:14 Uhr
Zahlreiche Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Zivilist verwundet
Das ukrainische Militär hat während des vergangenen Tages über 70 Drohnen gegen das russische Gebiet Belgorod abgefeuert. Dies geht aus Angaben des operativen Stabs der Region hervor.
Wie die Behörde meldet, wurde im Bezirk Krasnaja Jaruga bei den Angriffen ein Zivilist verwundet:
"Im Dorf Ilek-Penkowka wurde bei einem Angriff durch eine Drohne gegen ein Auto ein Mann verwundet. Der Verwundete wurde im schweren Zustand in ein Krankenhaus eingewiesen."
Zusätzlich wurden bei den Angriffen auf die Bezirke Belgorod, Waluiki, Wolokonowka, Graiworon und Schebekino mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.
10:45 Uhr
Medienbericht: Idee, einen EU-Sonderbeauftragten für die Ukraine zu ernennen, wird derzeit nicht diskutiert
Die Regierungen der europäischen Länder würden derzeit noch nicht die Möglichkeit diskutieren, einen EU-Sonderbeauftragten für die Ukraine zu ernennen. Dies berichtet das Portal Euractiv unter Berufung auf Diplomaten.
Die Idee zur Schaffung dieses Amtes wurde von Frankreich und Italien vorgebracht. Wie das Portal erinnert, wurden zuvor der ehemalige italienische Ministerpräsident Mario Draghi oder der finnische Präsident Alexander Stubb als mögliche Kandidaten für dieses Amt genannt, jedoch seien weder der eine noch der andere für alle EU-Länder akzeptabel.
10:18 Uhr
Bloomberg: Europas Verbündete der Ukraine sind besorgt über Trumps Äußerungen über Selenskij
Die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, dass Wladimir Selenskij die Lösung des Konfliktes hinauszögere, dürften Europas Verbündete Kiews beunruhigen, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg. Ihren Informationen zufolge seien sie besorgt, dass Trump der Ukraine harte Bedingungen auferlegen könnte, um den Konflikt beizulegen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
