Liveticker Ukraine-Krieg: Gebäude der Militärpolizei im Gebiet Leningrad durch Explosion beschädigt

17.02.2026 15:56 Uhr
15:56 Uhr
Luftverteidigung zerstört Dutzende ukrainische Drohnen über Sewastopol

Quelle: Telegram-Kanal des Gouverneurs von Sewastopol, Michail Raswoschajew Die ganze Nacht hindurch wehrten die Luftverteidigung und Kräfte der russischen Schwarzmeerflotte Drohnenangriffe auf die Hafenstadt Sewastopol aus der Ukraine ab. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew am Dienstag bekannt.
"Es war eine der längsten Attacken auf Sewastopol in jüngster Zeit", schreibt der Beamte auf Telegram. Insgesamt seien mehr als 24 unbemannte Fluggeräte abgeschossen worden.
"Je näher die nächsten Verhandlungen mit der Ukraine rücken, desto häufiger greifen die ukrainischen Streitkräfte Russland an, darunter auch Sewastopol", betont Raswischajew. "Dies ist eine bekannte Taktik der Ukronazis."
Wie es heißt, erlitt ein neunjähriger Junge Splitterverletzungen, als die durch den Drohnenabschuss verursachte Druckwelle Fenster eines Eigenheims zerstörte. Das Kind werde in einem Krankenhaus behandelt und befinde sich in einem zufriedenstellenden Zustand, teilt der Gouverneur mit.
Die zuständigen öffentlichen Dienste hätten umgehend damit begonnen, die Folgen der nächtlichen Angriffe zu beseitigen, fügt der Beamte hinzu.
15:32 Uhr
Zivilist bei Drohnendetonation im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt
Aus dem russischen Grenzgebiet Belgorod wird über ein weiteres Opfer berichtet. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Krinitschnoje eine ukrainische Drohne detoniert. Der Vorfall habe sich auf dem Gelände eines Geschäfts ereignet. Ein Mann habe dabei eine Splitterwunde am Bauch erlitten und werde nun ärztlich versorgt. Ein Lkw sei beschädigt worden, teilt Gladkow mit.
15:17 Uhr
Ukrainische Angriffe ließen in der vergangenen Woche gut 450.000 Menschen in Russland ohne Strom
Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS die ukrainischen Streitkräfte bezichtigt, unerträgliche Lebensverhältnisse für die Zivilbevölkerung in den russischen Grenzregionen zu schaffen. Zu diesem Zweck habe das ukrainische Militär russische Energieanlagen, insbesondere Umspannwerke, angegriffen. So seien dadurch in der vergangenen Woche mindestens 454.000 Menschen vorübergehend ohne Strom geblieben. Am stärksten hätten die Stromabschaltungen in der vergangenen Woche das Gebiet Belgorod betroffen. Etwa 220.000 Menschen hätten dort ohne Strom ausharren müssen. Im Gebiet Brjansk seien es 107.000 Einwohner gewesen, im Gebiet Saporoschje 35.000 Menschen und im Gebiet Kursk 27.000 Einwohner.
Darüber hinaus warf der Diplomat der Ukraine vor, das AKW Saporoschje erneut unter Beschuss genommen zu haben. Einige Infrastrukturobjekte, darunter eine Hochspannungsleitung, seien beschädigt worden. Somit gefährde die Ukraine die Atomsicherheit.
15:09 Uhr
Russische Artilleriesoldaten legen Routen für Infanterie frei (Video)
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Mitte unterstützen die Infanterie bei ihrer Offensive im Frontabschnitt Krasnoarmeisk. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, legten die Artilleristen unter Einsatz der Selbstfahrlafetten vom Typ Malki die Routen für die Infanterie frei und zerstörten eine wichtige Festung der ukrainischen Armee.
15:01 Uhr
Mehr als 20 russische Bürger binnen einer Woche durch Angriffe aus Ukraine getötet
Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS traurige Statistiken über Todesopfer und Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Russland geteilt. Dem Diplomaten zufolge seien in der vergangenen Woche dadurch 21 russische Bürger ums Leben gekommen, 126 weitere, darunter sechs Minderjährige, seien verletzt worden. Das jüngste Opfer sei vier Jahre alt.
Miroschnik teilte zudem mit, dass die meisten Opfer aus den Gebieten Belgorod, Cherson und Saporoschje und der Volksrepublik Lugansk stammten, da der Gegner zuletzt seine Attacken auf diese Regionen intensiviert habe. Drohnenangriffe seien dabei die häufigste Todes- und Verletzungsursache.
Der Diplomat warf dem ukrainischen Militär gezielte Attacken auf Krankenwagen und medizinische Einrichtungen vor. Außerdem vermine die Ukraine auf der Ferne zivile Objekte in Russland. In der vergangenen Woche habe der Gegner fast 2.600 verschiedene Geschosse auf russische Siedlungen abgefeuert.
14:54 Uhr
400 Einwohner der Region Kursk werden weiterhin vermisst
Bislang sei es noch nicht gelungen, das Schicksal von 400 Vermissten in der Region Kursk aufzuklären, teilt Tatjana Moskalkowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, mit. Sie erklärte auf einer Sitzung des Ausschusses für Sozialpolitik des Föderationsrates Russlands:
"Wir sind Teil der Arbeitsgruppe (des Gouverneurs der Region Kursk, Alexander) Chinschtein, die sich mit vermissten Personen befasst. Es muss gesagt werden, dass in dieser Region für jede vermisste Person ein Fahndungsfall und ein Maßnahmenplan angelegt wurde. Es bleiben noch 400 Personen, deren Schicksal wir nicht feststellen konnten."
Sie betonte, dass sich derzeit noch zehn Einwohner des Gebietes Kursk auf dem Territorium der Ukraine befinden, über deren Rückkehr die Menschenrechtsbeauftragte täglich mit der ukrainischen Seite verhandelt.
14:26 Uhr
Senator: Russland ist bereit, ernsthafte Arbeit in Bezug auf die Regulierung der Ukraine-Krise zu leisten
Russland ist bereit, im Rahmen des Verhandlungsprozesses zur Ukraine ernsthafte Arbeit zu leisten, während Kiew versucht, die Verhandlungen zu einem weiteren Anlass zu machen, um für sich vorteilhafte und vor allem für alle anderen inakzeptable Ansätze auszuhandeln, meint Grigori Karasin, Vorsitzender des internationalen Ausschusses des Föderationsrats Russlands.
"Russland hat eine repräsentative Delegation unter der Leitung von (Wladimir) Medinski, bestehend aus Diplomaten und Militärs, zu den Verhandlungen entsandt. Es liegen klare Anweisungen des Präsidenten vor. Keine vorläufigen Kommentare. Die Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen ist offensichtlich."
Nach Angaben des Senators haben die US-Amerikaner ihre Teilnahme durch die Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Konferenz und seine Treffen mit den Staatschefs Ungarns und der Slowakei vorbereitet, deren scharf kritische Haltung gegenüber der Linie der Europäischen Union und Kiews in der Ukraine-Frage offensichtlich ist.
14:12 Uhr
UNICEF: Jedes dritte Kind in der Ukraine auf der Flucht
Nach knapp vier Jahren Krieg in der Ukraine ist nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) mehr als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen des Landes auf der Flucht. Mehr als 791.000 seien innerhalb des Landes vertrieben, rund 1,8 Millionen hätten im Ausland Zuflucht gesucht, heißt es in einer Erklärung der Organisation vom Dienstag.
Den Angaben zufolge seien viele Minderjährige bereits mehrfach aus ihrer Heimat geflohen: In einer kürzlichen Umfrage habe ein Drittel der Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren angegeben, mindestens zweimal geflohen zu sein. Durch Angriffe seien seit dem 24. Februar 2022 mehr als 3.200 Kinder getötet oder verletzt worden.
Regina De Dominicis, UNICEF-Regionaldirektorin für Europa und Zentralasien, wird mit den Worten zitiert:
"Für Kinder in der Ukraine wird es aufgrund der anhaltenden Angriffe auf Wohngebiete im ganzen Land immer schwieriger, Schutz zu finden. In vielerlei Hinsicht holt der Krieg diese Kinder immer wieder ein."
Kurz vor Beginn des fünften Kriegsjahres in der #Ukraine ist mehr als ein Drittel der ukrainischen Kinder und Jugendlichen auf der Flucht - über 791.000 sind innerhalb des Landes vertrieben, rund 1.798.900 haben im Ausland Zuflucht gesucht. https://t.co/Qhxam5qfC8pic.twitter.com/18B8eSYRLM
— UNICEF Deutschland (@UNICEFgermany) February 17, 202614:01 Uhr
Russland bestätigt Vergeltungsschlag auf Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über einen weiteren Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten Terrorattacken des Kiewer Regimes auf zivile Infrastrukturobjekte in Russland, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung auf Telegram. Das russische Militär setzte dabei boden- und luftgestützte hochpräzise Langstreckenwaffen und Drohnen ein. Alle anvisierten Objekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, wurden getroffen.
Darüber hinaus meldet die Behörde erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Produktionsstätten für Drohnen, Drohnenstützpunkte und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den vergangenen 24 Stunden hingegen acht Lenkbomben und 334 unbemannte Luftfahrzeuge ab.
Zuvor berichtete der Militärverwaltungschef der ukrainischen Hafenstadt Odessa, Sergei Lyssak, über einen massiven Angriff. Dabei wurden drei Menschen verletzt und Infrastrukturobjekte sowie zivile Gebäude beschädigt. Der Stromversorger DTEK bestätigt Einschläge in Energieanlagen, ohne Details zu nennen. Die Zerstörungen seien außerordentlich schwer und die Reparatur werde lange Zeit benötigen.
13:50 Uhr
Gebäude der Militärpolizei in der Region Leningrad eingestürzt
Ein Gebäude der Militärpolizei ist auf dem Gelände einer Militäreinheit in Sertolowo in der Region Leningrad eingestürzt. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, hat angeordnet, den Soldaten bei der Beseitigung der Trümmer zu helfen.
"Ich habe die Sicherheitskräfte beauftragt, den Militärangehörigen bei der Beseitigung der Trümmer und der Rettung der Opfer des Einsturzes des Gebäudes der Militärpolizei auf dem Gelände der Militäreinheit in Sertolowo zu helfen. Vor Ort sind Einheiten des Ministeriums für Katastrophenschutz und der Leningrader Rettungsdienst. Die Ursachen des Vorfalls werden derzeit ermittelt."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
