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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine© Wladimir Medinski / Telegram
  • 29.01.2026 13:40 Uhr

    13:40 Uhr

    Analyst: Trump strebt Frieden in der Ukraine für Deal mit Russland an

    US-Präsident Donald Trump will den Ukraine-Konflikt beenden, um Geschäftsbeziehungen mit Russland wiederherzustellen. Dies sagte der britische Analyst und Militärexperte Michael Clarke im Sender Sky News.

    "Er will ein Immobilienabkommen, ein Energieabkommen, ein Entwicklungsabkommen, ein Abkommen über Rohstoffe. Solange der Krieg andauert, kann er diese Deals mit Russland nicht abschließen. Deshalb will er den Krieg beenden, um Russland als Geschäftsmann mit einem viel breiteren Themenspektrum ansprechen zu können."

    Russland hat wiederholt seine Bereitschaft zu einer friedlichen Lösung signalisiert und beteiligt sich an der Diskussion über einen von den USA vorgeschlagenen Friedensplan. Die Verhandlungsbereitschaft des Kiewer Regimes steht dabei nach Angaben Moskaus infrage.

    Trump erklärte seinerseits, Russlands Präsident Wladimir Putin sei zu einem Abkommen bereit, während sich Wladimir Selenskij dagegenstelle.

  • 13:16 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.150 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:

    • ein Panzer,
    • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 78 Kraftfahrzeuge,
    • ein Humvee-Panzerfahrzeug,
    • ein Werferfahrzeug des Grad-Mehrfachraketensystems,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • vier Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • zwölf Munitionslager und ein Lager mit Ausrüstung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen einen Betrieb der ukrainischen Rüstungsindustrie sowie mehrere Artillerieaufklärungsradare, Munitionsdepots und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 153 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 111 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 12:56 Uhr

    Beiderseits des Atlantik: Wer wirklich den Beilegungprozess in der Ukraine torpediert

    Wer sich fragt, warum Donald Trump seinen Standpunkt zum Ukraine-Konflikt etwa wöchentlich, wenn nicht gar täglich zu ändern scheint, sei auf die Gewinne der US-Rüstungsindustrie als einen Einflussfaktor hingewiesen. Und in Europa sieht die Lage auch nicht anders aus.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 12:38 Uhr

    Ex-CIA-Analyst: Kiew verhandelt erst bei drohender Niederlage ernsthaft über Frieden

    Die Ukraine ist nach Einschätzung des ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson noch nicht zu ernsthaften Friedensverhandlungen bereit. Das werde sich erst ändern, wenn die Führung in Kiew die Unvermeidlichkeit einer Niederlage erkenne, sagte er im Gespräch mit RIA Nowosti.

    "Es wäre großartig, wenn die ukrainischen Behörden den Konflikt beenden würden. Das werden sie aber nicht tun. Es bleibt, sie zu besiegen – bis zu dem Punkt, an dem sie begreifen, dass sie nicht weiterkämpfen können."

    Seiner Ansicht nach müsse das Kiewer Regime vor die Wahl zwischen Fortsetzung des Konflikts und dem eigenen Überleben gestellt werden. "So enden Kriege in der Regel", erklärt Johnson.

  • 12:15 Uhr

    Estland will Einreiseverbot für russische Veteranen des Ukraine-Konflikts

    Estland will russischen Veteranen der militärischen Sonderoperation die Einreise in die EU verbieten. Nach Angaben von Politico wird die Initiative auf dem Treffen der EU-Außenminister diskutiert, das heute in Brüssel stattfindet.

    Tallinn sei vor allem darüber besorgt, dass nach dem Ende des Ukraine-Konflikts Tausende Menschen mit Kampferfahrung die Grenze zu überschreiten versuchten. Europa kann das Risiko mildern, indem es möglichst viele Personen, deren Teilnahme an den Kampfhandlungen sicher nachgewiesen worden sei, auf eine "schwarze Liste" setzen würde, erklärt ein estnischer Diplomat gegenüber Politico.

    Nach Angaben einer weiteren Quelle sollen andere EU-Staaten die estnische Idee "aus moralischer Sicht" unterstützen. Trotzdem wäre es äußerst kompliziert, das Verbot umzusetzen. Estland sei in der Lage, kollektive Einschränkungen durchzusetzen, einzelne EU-Staaten würden dann Militärangehörige namentlich auf die schwarze Liste setzen und jeden Fall individuell prüfen müssen.

  • 11:41 Uhr

    Russische Armee befreit Belaja Berjosa im Gebiet Sumy

    Die russischen Streitkräfte haben Belaja Berjosa im Gebiet Sumy eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes Nord möglich.

  • 11:33 Uhr

    Kallas: "USA unterstützen Ukraine seit über einem Jahr nicht mehr"

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, die USA würden die Ukraine seit mehr als einem Jahr nicht mehr unterstützen. Dies sagte sie vor einem Treffen der EU-Außenminister.

    "Es ist offensichtlich, dass für das Funktionieren jeder Vereinbarung die Beteiligung der Europäer notwendig ist, solange dieser Krieg andauert. Wir sehen bereits, dass die Vereinigten Staaten die Ukraine seit mehr als einem Jahr nicht unterstützen – und dass es jetzt die Europäer sind, die dies tun."

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte am 26. Januar erklärt, Europa sei nicht in der Lage, die Ukraine ohne die USA mit ausreichend Waffen zu versorgen.

  • 11:11 Uhr

    Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine

    Wladimir Medinski, der Berater des russischen Präsidenten, berichtete, Russland habe die Leichname von 1.000 gefallenen Soldaten an die Ukraine übergeben, während Kiew die sterblichen Überreste von 38 russischen Soldaten zurückgegeben habe. Die Übergaben erfolgten nach Gesprächen zwischen Washington, Moskau und Kiew in Abu Dhabi.

    Zuletzt hatte Russland am 19. Dezember die sterblichen Überreste von 1.003 ukrainischen Soldaten zurückgegeben. Kiew übergab damals die Leichname von 26 russischen Soldaten.

    Solche Austauschaktionen finden seit Beginn des Konflikts regelmäßig statt. Dabei hat Moskau stets deutlich mehr ukrainische Leichname zurückgegeben. Anfang Dezember erklärte Außenminister Sergei Lawrow, Russland habe bereits die Überreste von über 11.000 Soldaten an Kiew übergeben, während es selbst nur 201 Leichname erhalten habe.

  • 10:43 Uhr

    Macron: Europa sollte an Friedensprozess beteiligt sein

    Der französische Präsident Emmanuel Macron besteht auf der vollständigen Beteiligung europäischer Länder am Beilegungsprozess im Ukraine-Konflikt. In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt Macron nach einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij:

    "Wir besprachen die Verhandlungen, die in der vergangenen Woche in Abu Dhabi angefangen waren. Wir einigten uns darauf, dass die Europäer in die Gespräche über relevante Fragen umfassend einbezogen werden sollten."

    Außerdem bekräftigt der Franzose, dass sein Land Kiew "so lange wie nötig" unterstützen würde. Zudem werde sein Land auch weiterhin an Sanktionen gegen Russland, insbesondere in Bezug auf die sogenannte Schattenflotte, mitarbeiten.

  • 10:21 Uhr

    Zeit: Merz lehnt direkte Gespräche mit Russland über Ukraine ab

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat Forderungen nach direkten Verhandlungen mit Russland über die Ukraine zurückgewiesen. Dies berichtet die Zeitung Zeit.

    Zuvor hatte es in der SPD, die Teil der Regierungskoalition ist, Stimmen gegeben, die für direkte Gespräche mit Moskau plädierten – statt sich dabei auf die USA zu verlassen. Die Zeitung zitierte Merz:

    "Die Gespräche sind vor allen Dingen zwischen der Ukraine und Russland notwendig. Wir sind hier kein Vermittler."

    Er erklärte zudem, er verfolge die laufenden Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts aufmerksam und hoffe auf ein baldiges Ende.

    Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil sagte seinerseits, die Verhandlungen fänden derzeit vor allem zwischen Russland und der Ukraine statt. Die Frage, ob und wann europäische Staats- und Regierungschefs wieder direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sprechen würden, müsse später geklärt werden. "Aber gerade sehe ich den Zeitpunkt nicht", so Klingbeil.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.