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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit sechs Ortschaften binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit sechs Ortschaften binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 20.02.2026 14:48 Uhr

    14:48 Uhr

    Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Vom 14. bis zum 20. Februar haben die russischen Streitkräfte sieben Gruppen- und Massenangriffe auf Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau in dem wöchentlichen Bericht zur Lage im Ukraine-Konflikt. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Objekte der Treibstoffversorgung sowie der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, Lager mit Raketen- und Artilleriewaffen, Produktionsanlagen, Depots und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.  

    Im Laufe der Woche verloren Kiews Truppen 8.305 Soldaten. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung:

    • 129 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 502 Kraftfahrzeuge,
    • 47 Artilleriegeschütze,
    • zwei Kampffahrzeuge der Grad-Mehrfachraketenwerfer,
    • eine Abschussanlage der Vampire-Mehrfachraketenwerfer,
    • eine Abschussanlage der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer,
    • 21 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
    • 78 Lager mit Munition, Ausrüstung und Treibstoff.

    Einheiten der Flugabwehr schossen 13 Flugbomben, 37 HIMARS-Raketen und 1.808 unbemannte Flugzeuge ab. 

  • 14:24 Uhr

    Kiews Truppen attackieren Schule in Energodar mit einer Drohne

    Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat eine Schule in Energodar im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow befanden sich zur Zeit der Attacke etwa 600 Kinder und 100 Mitarbeiter im Gebäude der Lehreinrichtung. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

    Heute Mittag traf die Drohne einen Baum im Schulhof und explodierte, wobei die Verglasung und die Fassade des Gebäudes beschädigt wurden, führt Puchow weiter aus und betont, dass es sich um einen gezielten Angriff handelt. Kinder und Personal der Schule werden evakuiert.

  • 13:50 Uhr

    Kreml: Termin für nächste Verhandlungsrunde noch nicht festgelegt

    Der Kreml werde über den Termin und den Ort der nächsten Verhandlungsrunde zur Ukraine informieren, sobald es eine Verständigung gebe. Dies erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. 

    "Nein, das kann ich noch nicht bestätigen", sagt Peskow auf die Bitte um einen Kommentar zu Berichten, dass trilaterale Gespräche bereits nächste Woche, wieder in Genf, stattfinden könnten.

    "Sobald die Verständigung erzielt wird, werden wir Sie, wie wir es auch in letzter Zeit getan haben, informieren."

  • 13:19 Uhr

    Russische Armee befreit sechs Ortschaften binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sechs Ortschaften befreit:

    • Minkowka in der DVR,
    • Zwetkowoje, Sapasnoje, Magdalinowka, Primorskoje und Krinitschnoje im Gebiet Saporoschje.

    Darüber hinaus wurden zwei Siedlungen – Pokrowka und Charkowka im Gebiet Sumy – unter Kontrolle genommen.

  • 12:45 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag 

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat in der Stadt Stawropol einen Mann bei dem Versuch, ihn festzunehmen, neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit. Der russische Staatsbürger soll im Auftrag der Kiewer Sicherheitsdienste einen Terroranschlag während der Massenveranstaltungen zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes geplant haben. Er war ein Mitglied einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation.

    "Man versuchte, ihn am 19. Februar festzunehmen, als er versuchte, Bauteile für den endgültigen Zusammenbau eines Sprengsatzes zu holen."

    Wie es heißt, habe der Mann bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand geleistet und sei durch das Gegenfeuer neutralisiert worden.

  • 12:11 Uhr

    Peskow: Beteiligung der Europäer an Ukraine-Verhandlungen wäre sinnlos

    Russland sieht keinen Sinn darin, europäische Länder in die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine einzubeziehen. Das erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Die in den meisten europäischen Hauptstädten vertretenen Standpunkte trügen eher zur Fortsetzung des Krieges als zu dessen Beendigung bei.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 11:45 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto in LVR an – zwei Verletzte

    Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Kreis Swatowo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden, erklärt Natalia Paschtschenko, die Leiterin des regionalen Gesundheitsministeriums. Zur Evakuierung der Betroffenen mussten Militärangehörige eingesetzt werden. Paschtschenko schreibt auf Telegram:

    "Zur Evakuierung der Verletzten mussten unsere Truppen angefordert werden. Gegnerische Drohnen kreisten weiterhin über der Autobahn. Die Bergung der Verletzten erfolgte erst nach zwei Stunden."

    Bei den Betroffenen handelt es sich um den Fahrer des Autos und einen Insassen, fügt die Ministerin hinzu.

  • 11:13 Uhr

    Gebiet Cherson: Gouverneur meldet einen Verletzten wegen ukrainischer Drohnenattacke

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat ein Einwohner im Gebiet Cherson durch einen ukrainischen Angriff Verletzungen erlitten. Laut Gouverneur Wladimir Saldo traf die gegnerische Drohne einen Lkw im Ort Nowaja Majatschka südlich der Stadt Nowaja Kachowka. Der 40-jährige Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht.

  • 10:48 Uhr

    Ukrainische Saboteure bei Dimitrow eliminiert

    Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB habe in der Nähe der Stadt Dimitrow in der DVR mehrere ukrainische Saboteure außer Gefecht gesetzt, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle des FSB in der Region.

    "Die FSB-Kämpfer haben sieben ukrainische Terroristen aufgespürt und eliminiert, als diese versuchten, russische Stoßtrupps zu umgehen und sie von hinten anzugreifen."

    Dimitrow wurde am 27. Dezember 2025 befreit.

  • 10:16 Uhr

    Ukrainische Gegenangriffe in Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk vereitelt

    Einheiten des Truppenvebandes Ost vereitelten Versuche der ukrainischen Streitkräfte, eine Gegenoffensive in den Regionen Saporoschje und Dnjepropetrowsk durchzuführen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Drohnenpiloten haben einen weiteren Versuch der ukrainischen Streitkräfte vereitelt, eine Gegenoffensive in den Regionen Saporoschje und Dnjepropetrowsk durchzuführen."

    Infolge der Aufklärung sei die Bewegung von Ausrüstung und Infanterie der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der vorderen Stellungen der russischen Truppen aufgespürt worden.

    Unter dem Einsatz von Artillerie und Drohnen habe die russische Armee einen Panzer, fünf Schützenpanzer, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, eine Selbstfahrlafette und schwere Hexacopter zerstört, so die Behörde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.