Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Neue Ukraine-Treffen könnten in den USA stattfinden

6.02.2026 09:15 Uhr
09:15 Uhr
TASS: Ukraine fordert Sicherheitsgarantien für Odessa
Kiew fordere im Rahmen des Friedensabkommens Sicherheitsgarantien für Odessa, wie eine mit dem Verlauf der Gespräche in Abu Dhabi vertraute Quelle gegenüber TASS mitteilt.
"Für Kiew ist es ein kritisch wichtiger Aspekt. Die Ukraine benötigt als Teil des Pakets Garantien, dass Russland nicht nach Odessa vorrücken wird. Es muss einen Mechanismus geben, der solche Vereinbarungen festlegt."
08:39 Uhr
Energieanlagen im Gebiet Brjansk angegriffen
Nach Angaben von Alexander Gogomas, dem Gouverneur des Gebiets Brjansk, hätten die ukrainischen Streitkräfte einen kombinierten Schlag auf die Region durchgeführt. Auf Telegram schreibt Gogomas:
"Ukrainische Terroristen haben erneut Energieinfrastrukturanlagen im Gebiet Brjansk angegriffen. Die ukrainischen Streitkräfte haben einen gezielten kombinierten Schlag unter dem Einsatz von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern und Starrflüglerdrohnen geführt. Infolge der Attacke sind mehrere Ortschaften im Bezirk Klinzowski ohne Stromversorgung."
08:05 Uhr
Selenskij: Neue Treffen zur Ukraine-Krise könnten in den USA stattfinden
Laut dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij könnten nächste Verhandlungsrunden zur Beilegung des Ukraine-Konflikts in den USA abgehalten werden. Dies erklärte der Politiker in einer Videoansprache auf Telegram.
"Was bereits jetzt gesagt werden kann, ist, dass in naher Zukunft weitere Treffen geplant sind, voraussichtlich in den Vereinigten Staaten."
Weitere Details hat Selenskij jedoch nicht präzisiert.
07:34 Uhr
Gruppe ukrainischer Kämpfer ergibt sich im Gebiet Saporoschje
Bei einem Angriff auf einen ukrainischen Stützpunkt im Gebiet Saporoschje nahmen russische Militärangehörige einige ukrainische Kämpfer gefangen, die die Stellung verteidigten. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.
"Russische Stoßtruppen des Verbandes Ost haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte aus einem Stützpunkt im Gebiet Saporoschje vertrieben. Im Verlaufe des Gefechts hat ein Teil der ukrainischen Militärangehörigen die Waffen niedergelegt und sich ergeben."
Ein russischer Militärangehöriger mit dem Rufnamen Ljolik erzählte, dass das russische Militär den ukrainischen Soldaten sofort die Möglichkeit zur Kapitulation angeboten habe, die diese annahmen.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 38 ukrainische Drohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Brjansk – 26,
- Gebiet Belgorod – zehn,
- Gebiet Lipezk – eine,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – eine.
5.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Dmitrijew: Europäische Kriegstreiber torpedieren Ukraine-Friedensgespräche

Am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, hat in Abu Dhabi der zweite Tag der zweiten Verhandlungsrunde zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine stattgefunden. Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten, äußerte sich zu den laufenden Friedensgesprächen.
Auf die Frage, ob es Fortschritte in Richtung eines Friedensabkommens gebe, hob Dmitrijew die seiner Meinung nach europäischen Bemühungen hervor, die Diplomatie zu torpedieren, um wörtlich zu erklären:
"Wissen Sie, ein gewisser Indikator dafür könnte sein, dass die Kriegstreiber aus Europa, Großbritannien, ständig versuchen, diesen Prozess zu behindern, ständig versuchen sie, sich einzumischen."Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:45 Uhr
Lawrow: Russland trägt keine Schuld an Angriffen auf zivile Infrastruktur

Der Außenminister der Russischen Föderation, Sergei Lawrow.Sergei Gunejew/RIA Nowosti / Sputnik Russland habe nie damit begonnen, zivile Einrichtungen anzugreifen. Zunächst seien es die ukrainischen Streitkräfte gewesen, die Energie- und andere zivile Objekte ins Visier genommen hätten, erklärte Außenminister Sergei Lawrow. Dies sagte er in einem Interview mit Rick Sanchez für RT anlässlich des Tages der Diplomaten.
"Was die Forderungen zu einem Waffenstillstand betrifft: Jetzt wird eine Hysterie inszeniert, als ob wir Städte unmenschlich vom Strom abschneiden, die Menschen leiden, frieren, Russland greift Energieanlagen an. Wir haben diese Aktionen nie begonnen. Es waren die Ukrainer, die zuerst Energie- und andere zivile Objekte, darunter Wohnhäuser, Geschäfte und Krankenhäuser, angegriffen haben. Vor einem Jahr wurde ein Personenzug ohne jeglichen militärischen Bezug gesprengt."
Der Außenminister betonte zudem, dass Russland bereits zahlreiche Beispiele guten Willens gezeigt habe.
21:36 Uhr
Über 42.000 Kosaken nahmen an militärischer Sonderoperation teil
Mehr als 42.000 Kosaken haben nach Angaben russischer Behörden an der militärischen Sonderoperation teilgenommen. Dies teilt Wiktor Wodolazki, Erster stellvertretender Vorsitzender des Duma-Ausschusses für GUS-Angelegenheiten, eurasische Integration und Beziehungen zu Landsleuten, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.
Demnach wurden bislang elf an der Sonderoperation beteiligte Kosaken zu Helden Russlands ernannt. Mehr als 100 weitere erhielten den Tapferkeitsorden. Derzeit sind rund 18.000 Kosaken Teil freiwilliger Einheiten sowie der Strukturen des russischen Verteidigungsministeriums und erfüllen weiterhin Aufgaben im Einsatzgebiet.
21:30 Uhr
Moskalkowa: Hinweise auf Folter und Tod russischer Kriegsgefangener in ukrainischer Haft
Die russische Seite verfügt über Informationen zu Fällen, in denen Soldaten der russischen Streitkräfte in ukrainischer Gefangenschaft gefoltert wurden und ums Leben kamen. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa gegenüber TASS.
"Unsere Kriegsgefangenen berichten, dass ihnen nicht immer die medizinische Hilfe gewährt wurde, die tatsächlich hätte helfen und Leben retten können. Uns liegen Hinweise auf eklatante Fälle vor, in denen unsere Kriegsgefangenen gefoltert wurden und starben."
Sie betonte, dass sie von russischer Seite weiterhin "strikt auf die Unzulässigkeit einer solchen Behandlung von Kriegsgefangenen bestehen" werde. Dies verstoße nicht nur gegen das internationale humanitäre Recht, sondern auch gegen grundlegende menschliche Moralvorstellungen, fügte sie hinzu.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

