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Liveticker Ukraine-Krieg: Rund 1.700 ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow eingekesselt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rund 1.700 ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow eingekesseltQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 7.09.2026 19:09 Uhr

    19:09 Uhr

    "Ein Schritt in Richtung Frieden": Peskow lobt Trumps Verhandlungsinitiative

    Der Kreml bewertet die jüngsten Diplomatie-Initiativen in Moskau und Kiew als positiven Impuls für den Friedensprozess. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, betonte, dass man die Vermittlungsbemühungen der USA sowie das persönliche Engagement von US-Präsident Donald Trump sehr schätze. Ein mögliches Telefonat der Staatschefs sowie eine Wiederaufnahme des trilateralen Verhandlungsformats schließt Moskau derzeit nicht aus.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:50 Uhr

    Witkoff sieht deutlichen Fortschritt bei den Ukraine-Gesprächen

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat nach seinen Gesprächen in Moskau und Kiew einen deutlichen Fortschritt bei den Verhandlungen zur Ukraine festgestellt. Dies gelte unter anderem für die Abstimmung eines Termins für weitere trilaterale Gespräche, schrieb Witkoff im sozialen Netzwerk X.

    "Es wurden erhebliche Fortschritte erzielt, unter anderem bei der Abstimmung des Zeitrahmens für weitere trilaterale Gespräche."

    Witkoff betonte zudem, dass US-Präsident Donald Trump alles daran setze, das Blutvergießen zu beenden und einen dauerhaften und stabilen Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu erreichen.

    Am 5. September hatte im Kreml ein rund dreistündiges Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, stattgefunden. Putin betonte dabei die Notwendigkeit, alle grundlegenden Ursachen des Ukraine-Konflikts zu beseitigen, wie sein außenpolitischer Berater Juri Uschakow anschließend mitteilte.

    Am 6. September reisten die US-Unterhändler mit dem Zug aus Polen nach Kiew. Der ukrainische Fernsehsender TSN berichtete, der offizielle Teil der Gespräche sei beendet worden. Die Verhandlungen fanden demnach in mehreren Etappen statt. Später schlossen sich Vertreter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands an.

  • 18:28 Uhr

    Medien: USA wollen Ukraine-Konflikt noch vor Winter beenden

    Nach Angaben des Senders ABC wollen die USA den Ukraine-Konflikt noch vor dem Winter dieses Jahres beenden. Der Sender beruft sich dabei auf eine nicht namentlich genannte Quelle.

    Die US-Delegation habe die Gespräche in Moskau und Kiew ernst genommen. Die Besuche seien "nicht nur eine Show" gewesen, so ABC. Zudem habe die US-Seite dem Kreml "substanzielle Pläne für die nächsten Schritte" auf dem Weg zu einer Friedensregelung vorgelegt, berichtet ABC unter Berufung auf einen Beamten des Weißen Hauses.

    Am 5. September hatten der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, mehr als drei Stunden lang mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml verhandelt.

    Am 6. September trafen Witkoff und Kushner in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zusammen. Witkoff bezeichnete die Gespräche anschließend als "substanziell" und kündigte eine Fortsetzung der Kontakte an.

    Gleichzeitig äußerte der Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, Kirill Budanow, laut ABC Zweifel daran, dass Friedensverhandlungen bereits vor Frühjahr oder Sommer 2027 beginnen könnten.

  • 17:54 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe – drei Verletzte

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine sind in mehreren russischen Regionen Menschen verletzt und zivile Objekte beschädigt worden.

    In Energodar, der Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, wurden zwei Frauen verletzt, als eine Drohne ein ziviles Auto auf dem Gelände eines Industriegebiets angriff. Dies teilte Bürgermeister Maxim Puchow mit. Die Verletzten wurden in die medizinisch-sanitäre Abteilung gebracht. Ihr Zustand werde derzeit untersucht.

    Im Gebiet Belgorod wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Ort Krasnaja Jaruga eine Frau verletzt. Sie erlitt ein Knalltrauma und wurde im Bezirkskrankenhaus behandelt. Anschließend konnte sie zur ambulanten Behandlung entlassen werden. In mehreren Ortschaften der Region wurden zudem verschiedene Sachschäden nach Drohnenangriffen gemeldet.

    Auch in Sewastopol wurden Schäden festgestellt. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden inzwischen zehn Mehrfamilienhäuser beschädigt. Dabei seien Fenster und Türen zerstört sowie Fassaden beschädigt worden. Zur Beseitigung der Schäden seien rund 50 Freiwillige im Einsatz, so Raswoschajew.

  • 17:22 Uhr

    Lawrow: "Merz ist dabei, uns den Krieg zu erklären"

    Die Vorwürfe gegen Moskau im Zusammenhang mit der am Flughafen Leipzig/Halle gefundenen Drohne können als Beginn eines echten Krieges bewertet werden. Das hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin am Sonntag betont.

    Seinen Worten zufolge habe man im Westen gar nicht erst versucht, die Herkunft der in Leipzig abgestürzten Drohne zu klären. "Sie haben beschlossen, uns einfach einen weiteren Vorfall anzulasten", so Lawrow. Er fügte hinzu:

    "Im Grunde genommen ist das der Auftakt zu einem echten Krieg."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:07 Uhr

    Lawrow: Ukraine-Krieg muss so beendet werden, dass es in Europa keinen Nazismus mehr gibt

    Der Konflikt in der Ukraine müsse so gelöst werden, dass es in Europa keinen Nazismus mehr gebe, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow.

    "Genau darin besteht unsere Hauptaufgabe als Außenministerium – die bestmögliche diplomatische und politische Unterstützung für die militärische Sonderoperation zu gewährleisten, deren Hintergründe und Ursachen zu erläutern und unsere Position klarzustellen […] Der Krieg muss so beendet werden, dass es in Europa keinen Nazismus mehr gibt, der hier erneut seine Metastasen gestreut hat."

    Sollte man das Regime in Kiew, "das die sterblichen Überreste von Nazi-Verbrechern mit allen Ehren umbettet", an der Macht belassen, würde dies den Verrat an denjenigen bedeuten, die den Nazismus im Jahr 1945  besiegt hätten, merkte Lawrow an.

  • 16:41 Uhr

    DVR und LVR: Acht Tote und 44 Verletzte bei Angriffen der Ukraine

    Bei ukrainischen Angriffen auf die Donezker Volksrepublik (DVR) sind innerhalb einer Woche sieben Menschen getötet und 41 weitere verletzt worden. Dies teilte die Ombudsfrau der Republik, Darja Morosowa, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Insgesamt wurden seit Beginn der bewaffneten Aggression der ukrainischen Streitkräfte in der DVR 17.425 Einwohner verletzt, darunter 1.095 Kinder.

    Auch in der Lugansker Volksrepublik (LVR) wurde bei ukrainischen Angriffen ein Mensch getötet und drei weitere verwundet, wie Republikchef Leonid Passetschnik mitteilte.

    In Rubeschnoje griffen ukrainische Einheiten ein Auto an. Eine Frau erlitt dabei schwere Schädigungen und starb später im Krankenhaus. Im Ort Nischni Nagoltschik im Antrazitowski-Stadtbezirk griffen Drohnen Wohnhäuser an. Dabei wurde eine 67-jährige Frau verletzt.

    In Stachanow wurden zudem zwei Mitarbeiter eines Energieversorgers verletzt, die sich auf dem Weg zu einem Umspannwerk befanden, um Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten durchzuführen. Einer von ihnen lehnte eine stationäre Behandlung ab und kehrte an seinen Arbeitsplatz zurück.

    In Gorlowka wurde bei einem Drohnenangriff der Ukraine außerdem ein Trolleybus beschädigt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

  • 16:16 Uhr

    Stellung einer im Gebiet Charkow eingekesselten Einheit der ukrainischen Streitkräfte zerstört

    Soldaten des russischen Truppenverbands Nord haben eine Stellung ukrainischer Kämpfer, die im Gebiet Charkow eingekesselt sind, eliminiert. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.  

    Wie es heißt, hätten die Drohnenpiloten eine gegnerische Stellung aufgespürt und diese Daten an das Kommando einer Artillerieeinheit übermittelt. Das Ziel sei unter dem Einsatz einer Haubitze vom Typ Giazint-B getroffen worden, so die Behörde.

  • 15:45 Uhr

    Kreml schließt Wiederaufnahme Dreiergespräche über Ukraine nicht aus

    Moskau schließe die Rückkehr zu trilateralen Gesprächen über die Ukraine nicht aus, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

    "Was die Wiederaufnahme des trilateralen Formats betrifft, haben Sie gestern Erklärungen aus Kiew gehört. Herr Kushner hat sich dazu geäußert. Auch wir schließen eine Wiederaufnahme dieses trilateralen Formats nicht aus."

    Peskow merkt jedoch an, dass es noch zu früh sei, über einen Austragungsort oder einen genauen Zeitpunkt zu sprechen.

    US-Unterhändler Jared Kushner hatte am Sonntag erklärt, Washington hoffe auf eine Rückkehr zu einem trilateralen Verhandlungsformat. Die trilateralen Gespräche über eine Konfliktslösung seien auf Russisch geführt worden und sehr produktiv gewesen, "weil alle mit allen sprachen, anstatt dass wir die russische Position gegenüber den Ukrainern und die ukrainische Position gegenüber den Russen übermitteln mussten", sagte Kushner.

  • 15:30 Uhr

    Rund 1.700 ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow eingekesselt

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord würden weiterhin den Einkesselungsring im Gebiet Charkow enger ziehen und gegnerische Formationen in der Nähe der Ortschaften Warwarowka, Malaja Woltschja, Nefedowka und Tschornoje vernichten. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. 

    Nach Angaben der Behörde seien derzeit etwa 1.700 ukrainische Soldaten eingekesselt. Bisher habe der Gegner keine Ausbruchsversuche unternommen.

    In den vergangenen 24 Stunden habe die ukrainische Armee an diesem Frontabschnitt bis zu 40 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Pick-ups und drei Quads zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.