Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift in der Nacht Rüstungsbetriebe in Kiew an

1.08.2026 08:55 Uhr
08:55 Uhr
Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte vereiteln Versuch, in eingekesseltes Dorf einzudringen
Kiewer Kräfte versuchten kürzlich, in das umzingelte Dorf Bely Kolodes einzudringen, doch die russischen Soldaten erkannten die Bewegungen des Gegners umgehend. Bei einem Kampfeinsatz setzten Drohnenpiloten und Artilleristen des Truppenverbands Nord das gegnerische Personal außer Gefecht. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Der Truppenverband Nord kämpft im Raum Charkow und im Gebiet Sumy. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gab, eliminierten die Soldaten in der vergangenen Woche unter anderem 1.495 ukrainische Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 72 Fahrzeuge und neun Artilleriegeschütze.
08:15 Uhr
Russische Luftverteidigung zerstört in der Nacht knapp 300 Drohnen
Die russischen Flugabwehrkräfte schossen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 31. Juli bis 7 Uhr am 1. August Moskauer Zeit 274 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 17 Regionen sowie über den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres ab.
07:30 Uhr
Russisches Militär greift in der Nacht Rüstungsbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen an
Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht Ziele in Kiew und dessen Umland massiv mit land- und seegestützten Präzisionswaffen sowie Langstreckendrohnen angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Wie es heißt, wurden bei dem Einsatz Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Logistikzentren der Ukraine zerstört. Diese seien an Produktion, Lagerung und Lieferung von Lenkwaffen für verschiedene Zwecke, unbemannten Luftfahrzeugen, Radargeräten und Anlagen der elektronischen Kampfführung beteiligt gewesen, teilt die Behörde in Moskau mit.
31.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Russische Drohnenangriffe treffen drei ukrainische Waffentransporte
Russlands Streitkräfte haben mit Hilfe von Drohnen drei Frachtschiffe angegriffen, die Waffen und militärische Güter für die Ukraine transportiert hatten. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt wurden zwei Frachter im Schwarzen Meer südlich von Odessa sowie ein weiterer beim Hafen von Tschernomorsk getroffen. Bei den Angriffen kamen Drohnen der Typen Geran, Gerbera und Lanzet zum Einsatz. Das Ministerium meldet:
"Die objektive Kontrolle hat das Treffen sämtlicher Ziele bestätigt."
Die Behörde veröffentlicht zudem Videoaufnahmen der Treffer.
20:54 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt über 220 ukrainische Drohnen während des Tags ab
Im Verlauf des heutigen Freitags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 223 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
20:19 Uhr
Ukrainisches Präsidialamt fordert Strafvervahren gegen Lukaschenko
Das ukrainische Präsidialamt hat die Staatsanwaltschaft der Ukraine angewiesen, die Einleitung eines Stafverfahrens gegen den Präsidenten Weißrusslands Alexander Lukaschenko zu erwägen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Verweis auf dis Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marjana Gaikowskaja-Kowbasjuk.
Der Meldung zufolge wurde die Anfrage am 30. Juli registriert und bisher kein Verfahren eröffnet. Laut Ukrinform agiert Selenskijs Amt auf eine Anfrage der weißrussischen "Opposition", deren Vertreter von Kiew unterstützt werden.
19:30 Uhr
Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Angriffe auf ukrainische Frachter
Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen der Drohnenangriffe auf Frachtschiffe, die Waffen in die Ukraine transportierten. Wie die Behörde mitteilt, haben russische Drohnenpiloten mithilfe einer Drohne vom Typ Geran am Morgen des 30. Juli einen Frachter im Hafen Juschny im Gebiet Odessa getroffen. Weitere drei Schiffe, die in Richtung der ukrainischen Küste segelten, wurden am Nachmittag desselben Tages nordöstlich der Insel Smeiny angegriffen. Das Ministerium betonte:
"Die Geran-Drohnen greifen regelmäßig Frachtschiffe an, die am Transport von Waffen, Technik und Militärgütern für die Streitkräfte der Ukraine teilnehmen."
18:49 Uhr
DVR: Kind bei ukrainischem Angriff auf Bus verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen russischen Ferbus von Krasnodar nach Donezk hat ein zwölfjähriges Kind Verletzungen erlitten. Dies berichtet der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der Volksrepublik Donezk (DVR).
Zuvor hatte Igor Lysow, Oberhaupt des Kreises Amwrossijewka in der DVR, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS berichtet, dass der Bus in der Nähe der Siedlung Kuteinikowo im Osten der DVR von einer Drohne angegriffen wurde. Insgesamt wurden nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums acht Menschen verwundet, von denen vier schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten und in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Das verwundete Kind werde ambulatorisch behandelt, heißt es in der Meldung weiter.
Russlands Ermittlungskommitee hat ein Verfahren wegen Terroranschlags eingeleitet.
17:53 Uhr
Bericht: Selenskij hat Trump um Zugang zu Starlink-Satelliten für Attacken gegen Russland gebeten
Während des Treffens am 28. Juli im Weißen Haus soll das ukrainische Staatsoberhaupt Wladimir Selenskij den US-Präsidenten Donald Trump darum gebeten haben, Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben. Dies berichtet The Atlantic mit Verweis auf Quellen.
Die Bitte sei beim nicht öffentlichen Teil des Treffens zum Ausdruck gebracht worden, führt die Publikation aus. Trump habe keine konkrete Antwort oder Zustimmung gegeben, sondern versprochen, die Anfrage zu erwägen. Die endgültige Entscheidung hänge davon ab, ob dieser Schritt die Lösung des Konfliktes beschleunigen könnte.
Außerdem bat Selenskij laut The Atlantic um ein persönliches Treffen mit Elon Musk, dem Besitzer des Starlink-Operatorunternehmens SpaceX. Musk habe dieses Ansinnen abgelehnt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.