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Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Neues Treffen zur Beilegung des Konflikts findet in Kürze statt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Neues Treffen zur Beilegung des Konflikts findet in Kürze stattQuelle: Sputnik © Juri Kotschetkow
  • 6.02.2026 20:25 Uhr

    20:25 Uhr

    Kiew geht von einer Offensive Russlands im April aus

    Der ukrainische Militärexperte Konstantin Maschowez äußerte die Vermutung, dass das russische Militärkommando mit den Vorbereitungen für eine großangelegte Offensive begonnen habe, die Ende April des Jahres 2026 starten soll. In seinem Telegram-Kanal wies er auf Anzeichen für eine Aufstockung der russischen Truppen und die Bildung von Angriffsgruppen für einen strategischen Durchbruch in Richtung Slawjansk-Kramatorsk und Orechowo-Saporoschje hin. Maschowez ist dabei überzeugt, dass die bevorstehende Kampagne entscheidend sein wird. Er schrieb:

    "Im weiteren Sinne wird der Kreml offenbar im Laufe dieses Jahres einen weiteren (und höchstwahrscheinlich letzten in diesem Krieg) Versuch unternehmen, ihn mit Gewalt zu seinen Bedingungen zu beenden."

  • 19:48 Uhr

    Peskow: Weiteres Treffen zur Beilegung des Konflikts findet in Kürze statt

    Ein weiteres Treffen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts findet in Kürze statt, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. RIA Nowosti zitiert den Beamten:

    "Es gibt noch kein genaues Datum. Es wird aber bald so weit sein."

    Peskow möchte sich nicht dazu äußern, ob die Gespräche in den Vereinigten Staaten stattfinden könnten.

  • 19:30 Uhr

    Gebiet Orjol: Nach ukrainischem Angriff Gasleitung beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Raketenangriff auf das Gebiet Orjol durchgeführt, wobei durch herabfallende Geschosse die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt wurde. Außerdem wurde eine Gasleitung leicht beschädigt. Darüber berichtete der Gouverneur der Region, Andrei Klytschkow, in seinem Telegram-Kanal. Er teilte mit:

    "Durch herabfallende Trümmer wurde die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt, es gab keine Verletzten. Auch eine Niederdruck-Gasleitung wurde leicht beschädigt, aber dank des schnellen Einsatzes der Versorgungsdienste ist die Gasversorgung derzeit wiederhergestellt."

  • 18:46 Uhr

    Merz warnt Europa vor "unabgestimmten Kontakten" mit Russland

    Deutschland ist "natürlich immer bereit, mit Russland Gespräche zu führen", erklärt Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Besuch in Abu Dhabi. Der deutsche Regierungschef warnt aber mit Hinweis auf die laufenden Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten davor, unabgestimmt neue Gesprächskanäle zu eröffnen. Der Besuch des außenpolitischen Beraters von Präsident Macron in Moskau sei mit europäischen Ländern eng abgestimmt worden.

    Gespräche, die eine Eskalation im Ukraine-Konflikt verursachen könnten, möchte Merz nicht führen, sondern Verhandlungen unterstützen, die einem Ende des Krieges dienten. Die Europäer wollten dazu beitragen, sollten dies aber nur abgestimmt miteinander und auch mit der Ukraine und den USA tun, fügt Bundeskanzler hinzu.

  • 18:17 Uhr

    Selenskij hält den Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen für mangelhaft

    Der Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen des Landes ist mangelhaft, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Selenskij hat heute ein Treffen mit der obersten Militärführung durchgeführt und Berichte über die Lage in Kiew sowie in den Gebieten Kiew, Charkow, Poltawa, Kirowograd, Winniza und anderen erhalten. Nach dem Treffen schreibt Selenskij in einem Beitrag auf Telegram:

    "Die Arbeit der Luftstreitkräfte in einigen Regionen der Ukraine halte ich für mangelhaft."

  • 17:50 Uhr

    Slowakei besteht auf keiner Militärhilfe für die Ukraine

    Die Slowakei leistet der Ukraine keine Militärhilfe und beabsichtigt, diesen Kurs zukünftig beizubehalten, erklärt Tibor Gašpar, der Vize-Vorsitzende des slowakischen Parlaments, im Interview für die Nachrichtenagentur TASS:

    "Die derzeitige Regierung von Robert Fico bekräftigt weiterhin, dass die Slowakei der Ukraine keine Militärhilfe aus ihren nationalen Reserven leisten wird. An dieser Politik wird festgehalten."

    Gleichzeitig betont Gašpar, dass Bratislava humanitäre Hilfe bereitstellt und diplomatische Bemühungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts unterstützt.

  • 17:26 Uhr

    Militäranalyst: Bei Slawjansk tobt der Kampf um die Lufthoheit

    In der Region Slawjansk und Kramatorsk tobt derzeit an der gesamten Front der heftigste Kampf um die Lufthoheit, erklärte der Militäranalyst und pensionierte Oberst Witali Kisselew. In einem Gespräch mit dem Portal Lenta.ru merkte er an, dass Tausende Drohnen beider Seiten den Luftraum in dieser Richtung patrouillieren und aufgrund der strengen Kälte Infanterie-Manöver aus der Luft mit Wärmebildkameras gut zu erkennen sind. Dabei, so der Experte, stelle die russische Armee ihre Angriffsaktionen nicht ein, aber bisher seien sie lokaler Natur und dienten in erster Linie der Verbesserung der Positionen. Kisselew betonte:

    "Dies ist die Vorbereitung auf die Frühjahrsoffensive und die Suche nach den vielversprechendsten Abschnitten für einen zukünftigen Angriff."

  • 16:54 Uhr

    Lawrow: Russland beschießt militärische oder für militärische Zwecke benutzte Ziele in der Ukraine

    Russland beachtet das humanitäre Völkerrecht und greift ausschließlich militärische oder für militärische Zwecke genutzte Objekte in der Ukraine an. Dies erklärt Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz. TASS zitiert den Diplomaten:

    "Wir haben mehrmals gewarnt, dass wir mit Vorsicht agieren, bis der Gegner den Elementarregeln des humanitären Völkerrechts folgt. Wir beachten bislang diese Regeln und greifen nur die Objekte mit doppeltem oder rein militärischem Verwendungszweck an."

    Hierbei erinnert Lawrow daran, dass die Ukraine sich nicht an die energetische Waffenruhe hielt, die Russland im Frühjahr 2025 auf Vorschlag der USA ausgerufen hatte. Damals wurden binnen eines Monats mehr als 130 ukrainische Angriffe auf Energieobjekte in Russland verzeichnet. Außerdem setzte Kiew Attacken auf Wohnhäuser, Passagierzüge und weitere nichtmilitärische Ziele fort, betont Lawrow.

  • 16:31 Uhr

    Selenskijs Bilanz: 55.000 tote ukrainische Soldaten – Ungarn kündigt Ausweisungen an

    Wladimir Selenskij hat am 4. Februar 2026 die "offiziellen" Verlustzahlen der Ukraine korrigiert und spricht nun von 55.000 gefallenen Soldaten. Trotz dieser Bilanz dauern die Zwangsrekrutierungen durch die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) an, die mit aller Härte gegen die eigene Bevölkerung vorgehen.

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán reagierte darauf, indem er die Ausweisung aller ukrainischen Staatsbürger ankündigte, die nachweislich an gewaltsamen Rekrutierungsmaßnahmen beteiligt sind.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:56 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört Drohnen über Gebiet Belgorod

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 9 und 16 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.