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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee blockiert Versorgungswege des Gegners bei Dobropolje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee blockiert Versorgungswege des Gegners bei DobropoljeQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 5.01.2026 11:49 Uhr

    11:49 Uhr

    Medienbericht: Bei Aufgabe ihrer Stellungen verkleiden sich ukrainische Soldaten oft als Flüchtlinge

    Soldaten der ideologisch geprägten Nazi-Einheiten der ukrainischen Streitkräfte würden sich häufig Zivilkleidung anziehen und unter dem Deckmantel von Flüchtlingen aus ihren Stellungen fliehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

    "Die Flucht der Nationalisten ist nicht immer ein chaotischer Prozess, sondern oft eine von oben genehmigte Verlegung. […] Bei besonders schnellen Durchbrüchen (der russischen Armee), wenn die Technik zur Last wird, greifen sie oft auf die Taktik des heimlichen Rückzugs zurück: Sie werfen ihre Uniformen weg, ziehen Zivilkleidung an und versuchen, sich durch Waldgebiete zu schleichen oder mit privaten Transportmitteln unter dem Deckmantel von Flüchtlingen zu fliehen."

    Es habe auch Fälle gegeben, in denen die ukrainischen Soldaten Krankenwagen benutzten, um ganze Gruppen von Kommandanten der Nationalen Bataillone zu evakuieren.

  • 11:18 Uhr

    Frau im Gebiet Belgorod bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    In der Region Belgorod wurde eine Frau bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Er präzisiert, dass bei der Detonation der Drohne ein Auto und die Verglasung eines Privathauses beschädigt wurden.

  • 10:51 Uhr

    Medienbericht: Kiew verlegt Aufklärungsbataillon in die Region Sumy

    Ein Aufklärungsbataillon der ukrainischen Streitkräfte wurde in die Region Sumy verlegt, um das dort stationierte Nationalbataillon "Arei" zu verstärken, das an der Invasion in die Region Kursk beteiligt war. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Diese Verstärkung soll es den ukrainischen Truppen ermöglichen, ihre Positionen im Bezirk Krasnopolje zu halten und Gegenangriffe durchzuführen.

  • 10:22 Uhr

    Russische Kamikazedrohnen schalten ukrainische Militante im Gebiet Charkow aus

    Kamikazedrohnen des russischen Truppenverbandes Nord haben verstreute Gruppen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der Region Charkiw neutralisiert. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Drohneneinheiten des Truppenverbandes bekämpfen den Feind systematisch und verhindern dabei die Rotation des Personals der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow.

  • 09:47 Uhr

    Medienbericht: Ukrainischer Drohnenstützpunkt in Region Tschernigow getroffen

    Im Gebiet Tschernigow sei ein Lager und eine Startrampe für ukrainische Kampfdrohnen durch russische Raketenangriffe getroffen worden, meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Mehr als 70 Drohnen seien zerstört worden.

  • 09:19 Uhr

    Russische Armee trifft gegnerischen Stützpunkt in der DVR

    Russische Truppen haben einen temporären Stützpunkt der 15. Spezialeinheit der Nationalgarde der Ukraine in der Nähe von Rodinskoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) mit vier FAB-500-Fliegerbomben getroffen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

  • 08:54 Uhr

    Medienbericht: Einheiten des ukrainischen Militärgeheimdienstes werden aus Woltschansk abgezogen

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte zieht Einheiten des Hauptamtes für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine aus Woltschansk ab, um Verluste aufzufüllen. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit. Die erwähnten Einheiten seien häufig als Sturmtruppen eingesetzt worden.

  • 08:21 Uhr

    Rada-Abgeordneter: SBU-Chef stellt Antrag auf Rücktritt

    Wassili Maljuk, der Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU soll einen Antrag auf Rücktritt von seinem Amt gestellt haben, behauptet der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko. Dies soll auf Verlangen von Wladimir Selenskij passiert sein.

  • 07:43 Uhr

    Mehrere ukrainische Drohnen über den Regionen Moskau und Rjasan abgeschossen

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben in der vergangenen Nacht drei ukrainische Drohnen über der Region Moskau und der Region Rjasan abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

  • 07:17 Uhr

    Russische Streitkräfte blockieren Versorgungswege des Gegners bei Dobropolje

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Möglichkeit verloren, sich frei in der Nähe von Dobropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) zu bewegen, wo derzeit heftige Kämpfe stattfinden. Dies berichtet ein Offizier des Stabes des Truppenverbandes Mitte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Einheiten der russischen Marineinfanterie würden Ziele bereits in weiter Entfernung neutralisieren. Dadurch werde die Anlieferung von Munition und die Rotation von Soldaten an diesem Frontabschnitt verhindert.

    Dobropolje liegt 30 Kilometer nördlich der Stadt Krasnoarmeisk, welche Anfang Dezember befreit wurde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.