Liveticker Ukraine-Krieg: Schiff mit NATO-Kampfgerät für Kiew bei Odessa getroffen

19.03.2026 15:39 Uhr
15:39 Uhr
Peskow: Pause bei Ukraine-Gesprächen nur vorübergehend
Die Pause in den trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist laut Kremlsprecher Dmitri Peskow nur vorübergehend. Es handele sich um eine "situative Pause aus nachvollziehbaren Gründen", so Peskow. Moskau gehe davon aus, dass die Gespräche fortgesetzt werden, sobald die Zeitpläne aller Beteiligten abgestimmt seien. Dabei seien insbesondere die Kapazitäten der US-Seite als Vermittler entscheidend.
"Deshalb hoffen wir, dass diese Pause beendet wird und wir eine weitere Runde der trilateralen Verhandlungen durchführen können, sobald es möglich ist, sobald die Zeitpläne aller drei Seiten, vor allem die unserer amerikanischen Vermittler, abgestimmt sind und sie dem Ukraine-Thema mehr Aufmerksamkeit widmen können."
15:14 Uhr
Kallas: EU sucht Ukraine-Lösung ohne "Kapitulation" – Zweifel an Kredit
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die Europäische Union dazu aufgerufen, eine Lösung für den Ukraine-Konflikt zu finden, die keine "vollständige Kapitulation" Kiews vor Russland bedeutet. Sie sagte vor dem EU-Gipfel:
"Jetzt ist es wirklich an der Zeit, unsere Unterstützung für die Ukraine zu zeigen, denn der Krieg im Nahen Osten hängt mit dem Krieg in der Ukraine zusammen. Leider profitiert Russland vom Konflikt im Nahen Osten. Deshalb ist es auch äußerst wichtig, diesen Krieg zu beenden, um eine Lösung für die Ukraine zu finden, die keine vollständige Kapitulation vor Russland bedeutet."
Zugleich zeigte sich Kallas skeptisch hinsichtlich neuer Finanzhilfen. Sie erklärte, dass sie nicht optimistisch sei, dass beim Gipfel eine Einigung über einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine erzielt werde.
"Ich bin nicht sehr optimistisch, aber wir werden versuchen, das Richtige zu tun."
Zuvor hatte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán angekündigt, auf dem Gipfel alle "proukrainischen" Beschlüsse blockieren zu wollen.
14:27 Uhr
Ungarns Premier Orbán will EU-Kredit für Kiew weiter blockieren
Zum Auftakt des EU-Gipfels hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán bekräftigt, bei seinem Veto zum EU-Kredit für die Ukraine zu bleiben.
Erst wenn wieder russisches Öl über die Druschba-Pipeline in Ungarn ankomme, sei er zu Konzessionen bereit, erklärte Orbán. "Bis dahin können wir keinen proukrainischen Vorschlag unterstützen."
Budapest wirft der Regierung in Kiew vor, die intakte Ölleitung politisch zu instrumentalisieren und die russischen Energieimporte, die Ungarn über das ukrainische Staatsgebiet bezieht, absichtlich zu verhindern.
13:57 Uhr
Belgiens Premier bedauert fehlende Rolle der EU bei Ukraine-Verhandlungen
Belgiens Premierminister Bart De Wever hat bedauert, dass die Europäische Union den Ukraine-Konflikt finanziere, jedoch nicht an den Verhandlungen beteiligt sei."Ich bin der Ansicht, dass Europa am Verhandlungstisch vertreten sein sollte. Es ist nicht normal, dass wir den Krieg finanzieren, aber nicht an den Gesprächen teilnehmen."
Zuvor hatte De Wever betont, dass der Dialog mit Russland wieder aufgenommen werden müsse, insbesondere mit Blick auf Energieimporte vor dem Hintergrund der globalen Krise. Er rief zudem zu Verhandlungen mit Moskau zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf und bezeichnete eine Einigung mit Russland als "einzige Lösung".
13:38 Uhr
Einwohner von Dobropolje klagen über Plünderungen durch ukrainische Truppen
Zivilisten in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk berichten von massiven Plünderungen durch ukrainische Streitkräfte. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit:
"Die Einwohner von Dobropolje, das von ukrainischen Kämpfern besetzt ist, versuchen, alle zuständigen Stellen auf die Willkür der Soldaten aufmerksam zu machen. Unter dem Vorwand, Wohnungen zu überprüfen, brechen die Kämpfer Türen auf und nehmen alles Wertvolle an sich."
Dem Experten zufolge bewegen sich die ukrainischen Gruppen mit ihrer Beute regelmäßig durch die Stadt, ohne ihre Handlungen zu verbergen. Zudem gibt es Berichte über Erpressungen durch ukrainische Soldaten unter Androhung von Gewalt.
13:19 Uhr
Prorussischer Widerstand: Schiff mit NATO-Kampfgerät bei Odessa getroffen
Bei einem Angriff der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 17. März wurde im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa ein Schiff mit der NATO-Ausrüstung an Bord getroffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew. Laut dem Untergrundaktivisten transportierte das Schiff die Militärausrüstung von Rumänien in die Ukraine.
"Das Schiff sank nicht, geriet aber stark in Schieflage, wodurch mehrere militärische Fahrzeuge in die Donau stürzten", berichtete Lebedew. Der Beschreibung zufolge gehe es um die Luftverteidigungssysteme vom Typ Iris-T oder die Anlagen für Langstreckenraketen.
13:01 Uhr
Ukrainische Drohnenangriffe auf "TurkStream" abgewehrt – Moskau warnt vor Folgen
Nach Angaben aus Moskau hat die Ukraine erneut versucht, die Gasinfrastruktur der Pipelines "TurkStream" und "Blue Stream" anzugreifen. Betroffen waren Anlagen, die für den Export russischen Gases in die Türkei von zentraler Bedeutung sind.
Der Energiekonzern Gazprom teilte mit, dass zwischen dem 17. und 19. März insgesamt 26 Drohnen eingesetzt worden seien. Ziel waren unter anderem Verdichterstationen. Die Station "Russkaja" sei von 22 Drohnen angegriffen worden, "Kasatschja" von drei und "Beregowaja" von einer. Das Unternehmen kommentierte:
"Durch gemeinsame Maßnahmen des Verteidigungsministeriums und mobiler Einsatzgruppen wurden die Angriffe abgewehrt. Schäden an Einrichtungen von Gazprom konnten verhindert werden."
Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe zuletzt intensiviert. Ziel seien insbesondere Verdichterstationen gewesen, die den Betrieb der Pipelines an der Küste sicherstellen. Peskow versicherte, dass das Militär alles tue, um diese Bedrohung einzudämmen. Er bezeichnete die Angriffe als "unverantwortlich".
"In einer Situation, in der sich die globalen Energiemärkte, gelinde gesagt, in einer schwierigen Lage befinden, sind derart unverantwortliche und unüberlegte Handlungen des Kiewer Regimes geeignet, die Lage nicht nur in der Region, sondern weltweit weiter zu destabilisieren."
12:41 Uhr
Russische Artilleristen zerstören gegnerischen Stützpunkt samt FVP-Drohnen (Video)
Bei einem Kampfeinsatz im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk eliminierten die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte einen Stützpunkt der ukrainischen Armee mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers. Bei der zerstörten Anlage handelte es sich um einen Standort der gegnerischen Drohnenbesatzungen. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
12:22 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.185 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- zwei Panzer,
- 62 Kraftfahrzeuge,
- acht Schützenpanzer,
- sechs Artilleriegeschütze,
- 18 Munitions- und Materiallager,
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 148 Kreisen. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben und 356 Drohnen ab.
12:00 Uhr
Russische Armee befreit zwei weitere Siedlungen
Das russische Militär befreit zwei weitere Ortschaften – Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dies berichtet das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.
Das Militärressort präzisiert, dass Fjodorowka Wtoraja von Einheiten des Truppenverbands Süd eingenommen worden sei, während Pawlowka infolge der Handlungen der Kämpfer des Truppenverbands Mitte unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte übergegangen sei.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.