Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee beginnt mit Befreiung von Popasnoje in der DVR

5.03.2026 08:19 Uhr
08:19 Uhr
Über 30.000 Ukrainer reisten letztes Jahr nach Russland ein
Mehr als 32.500 ukrainische Staatsbürger haben im Jahr 2025 die russische Grenze überquert, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf ihr vorliegende statistische Daten. Nach den vorliegenden Informationen belief sich ihre Zahl auf 32.570, von denen 30.714 Personen private Besuche machten.
Darüber hinaus gaben 1.386 Ukrainer als Reisezweck einen Geschäftsbesuch an, 168 kamen zum Arbeiten und 135 zum Studieren. Außerdem kamen 133 Personen als Touristen und 33 Bürger waren auf der Durchreise.
07:57 Uhr
Gebiet Kursk: Fast 90 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 87 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 4. März bis 7:00 Uhr am 5. März wurden insgesamt 63 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Zehn Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kamen drei Gebäude und zwei Fahrzeuge zu Schaden.
07:36 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört über Nacht 76 ukrainische Drohnen
Die Luftabwehr der russischen Streitkräfte hat über Nacht 76 Drohnen der ukrainischen Truppen über russischen Regionen abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:
- 33 Drohnen über der Region Saratow,
- 17 Drohnen über dem Schwarzen Meer,
- zehn Drohnen über der Krim,
- neun Drohnen in der Region Rostow,
- vier Drohnen in der Region Krasnodar,
- zwei Drohnen in der Region Wolgograd
- eine Drohne in der Region Astrachan.
07:08 Uhr
Militärexperte: Russische Armee beginnt mit Befreiung von Popasnoje in der DVR
Nach einer Reihe von Angriffen und der Vertreibung der ukrainischen Streitkräfte haben russische Soldaten die Kämpfe um die Befreiung der Ortschaft Popasnoje bei Konstantinovka in der Donezker Volksrepublik (DVR) aufgenommen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko.
"Südlich von Weroljubowka ist es gelungen, die bewaffneten Formationen der Ukraine aus ihren Stellungen zu vertreiben und mit der Befreiung der Ortschaft Popasnoje in der DVR zu beginnen."
4.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
"Ukrainische Truppen verschonen nicht mal Zivilisten" – Was im Gebiet Charkow passiert

Mitarbeiter der russischen militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow in ihrem AutoMichail Kewchijew / Sputnik Im Gebiet Charkow dauern erbitterte Kämpfe an, während in frontnahen Dörfern Tausende Zivilisten verbleiben, die sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht evakuieren lassen wollen. Ihre Versorgung ist eine schwierige und riskante Aufgabe.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:40 Uhr
Colby: Fragen der strategischen Stabilität bei europäischen Langstreckenwaffen möglich
Falls Europa eigene Systeme für hochpräzise Langstreckenangriffe entwickelt, könnten Fragen der strategischen Stabilität aufkommen. Dies räumte der stellvertretende US-Verteidigungsminister für politische Angelegenheiten, Elbridge Colby, in einer Rede vor dem Rat für Auswärtige Angelegenheiten ein:
"Im Großen und Ganzen wollen wir ein Europa sehen, das in der Lage ist, die Hauptverantwortung für seine eigene konventionelle Verteidigung zu übernehmen. Konventionelle Langstreckenwaffen sind ein äußerst wichtiger Bestandteil des Gefechtsfelds – das lässt sich in der Ukraine beobachten."
Zugleich betonte er, dass dabei "natürlich Fragen der strategischen Stabilität" entstünden. Er denke jedoch, dass sich diese grundsätzlich regeln ließen.
21:30 Uhr
Kallas besorgt über Ablenkung von der Ukraine durch Nahost-Konflikt
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat eingeräumt, besorgt darüber zu sein, dass der Konflikt im Nahen Osten die Aufmerksamkeit von der Ukraine ablenken könnte. Dies sagte sie auf einer Pressekonferenz nach dem Treffen der Außenminister der baltischen Staaten:
"Es besteht die Sorge, dass dies die Aufmerksamkeit ablenkt. Genau deshalb haben wir heute auch dieses Treffen abgehalten. Wir können nicht zulassen, dass dieses Thema von der Tagesordnung verschwindet, denn es stellt eine reale und sehr unmittelbare Bedrohung für Europa dar."
Zugleich äußerte Kallas Bedenken, dass die im Nahen Osten benötigten Ressourcen und Kapazitäten ebenfalls von der Ukraine gebraucht würden.
21:22 Uhr
Putin bezeichnet Angriff auf russischen Gastanker im Mittelmeer als Terrorakt
Russlands Präsident Wladimir Putin stuft den Angriff auf einen russischen Gastanker im Mittelmeer als terroristische Attacke ein. Er sagte dem Autor der Sendung Westi, Pawel Sarubin:
"Das ist eine terroristische Attacke. Wir sind nicht zum ersten Mal mit derartigen Dingen konfrontiert."
Zuvor hatte das russische Verkehrsministerium mitgeteilt, dass das Schiff am Vortag in der Nähe der maltesischen Hoheitsgewässer von unbemannten ukrainischen Booten angegriffen worden sei.
21:11 Uhr
Tschuwaschien: Unterricht in Schulen wegen Drohnenangriffen ausgesetzt
Wie der Bildungsminister der russischen Region Tschuwaschien, Dmitri Sacharow, heute mitteilte, wird der Unterricht in allen Bildungseinrichtungen vorerst im Fernunterricht stattfinden. Grund dafür ist die ständige Gefahr von Angriffen durch ukrainische Drohnen. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Achtung. Aufgrund der Gefahr eines UAV-Angriffs werden die Schulen der Republik im Fernunterricht betrieben. Wir bitten Sie, Ihre Kinder zu Hause zu lassen. Eltern von Kindergartenkindern empfehlen wir ebenfalls, heute auf den Besuch des Kindergartens zu verzichten und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Auch Studenten von Fachschulen und Hochschulen werden im Fernunterricht unterrichtet. Sicherheit geht vor!"
Zuvor hatte auch der Bürgermeister von der Stadt Tscheboksary, Stanislaw Trofimow, über die Absage des Präsenzunterrichts in den Schulen informiert, schreibt die Zeitung Kommersant. Er forderte die Hausverwaltungen auf, die Keller zu öffnen, und bat die Einwohner, Fenster zu meiden und sich in der Stadt nur eingeschränkt zu bewegen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
