Liveticker Ukraine-Krieg – Kiews Bürgermeister: Ukrainische Luftabwehr kann Angriffe nicht abweisen

11.01.2026 19:39 Uhr
19:39 Uhr
US-Botschafter in Belgien verweigert Kritik an Russland wegen Ukraine
Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, lehnte es in einem Interview mit dem Fernsehsender RTL ab, die Russische Föderation wegen der Ukraine zu kritisieren, und bezeichnete solche Kritik als kontraproduktiv. White antwortete auf die Frage, ob die Russische Föderation als Bedrohung angesehen werde, wie folgt:
"Die USA befinden sich nicht im Krieg mit Russland. Und während wir Friedensverhandlungen führen, fordern viele gern von Präsident Trump oder Präsident Selenskij harte Worte gegenüber Russland. Russland hat zweifellos die Ukraine angegriffen, aber derzeit arbeiten wir an der Erstellung eines Friedensabkommens. Wir vermeiden Kritik an der einen oder anderen Seite, da dies kontraproduktiv ist."
18:35 Uhr
Berliner Blackout, Regierungskrise Brandenburg & Merz’ Ukraine-Pläne

In der neuen Folge von "Realpolitik mit Alexander von Bismarck" stehen folgende Themen besonders im Fokus: Die Kritik an Kanzler Merz, der mit Geburtstagsgrüßen statt eines klaren Statements zum Berlin-Blackout auffällt und das Ende der Brandenburger Koalition.
Außerdem geht es um den Grund, warum Neuwahlen zum jetzigen Zeitpunkt vermieden werden und schließlich Merz’ Position zur deutschen Friedensbeteiligung in der Ukraine mit einer kompakten Einordnung der Pariser Gespräche, in denen Sicherheitsgarantien diskutiert wurden.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:58 Uhr
Medien: Ehemaliger NATO-Soldat in der LVR getötet
Infolge der Handlungen des russischen Militärs des Truppenverbands West ist in der LVR der ehemalige britische Soldat Michael Anthony Hogan ums Leben gekommen, der zuvor an NATO-Operationen im Nahen Osten teilgenommen hatte. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Geheimdiensten:
"Russische Einheiten der 20. Armee des Truppenverbands West eliminierten in der Nähe der Ortschaft Petrowskoje eine Gruppe ausländischer Söldner der 3. separaten Angriffsbrigade der ukrainischen Streitkräfte, unter denen auch der ehemalige britische Soldat Michael Anthony Hogan kämpfte, der zuvor an NATO-Operationen im Nahen Osten teilgenommen hatte."
Dem Gesprächspartner der Zeitung zufolge seien unter den Söldnern auch Staatsangehörige der Türkei, Kolumbiens und Mexikos gewesen. Sie alle hätten zu einer Einheit der 3. separaten Angriffsbrigade der ukrainischen Streitkräfte gehört.
17:32 Uhr
Ukraine: Internationale Legionen offiziell aufgelöst
Die internationalen Legionen, die seit Beginn des Konflikts in der Ukraine existierten, haben ihre Existenz beendet, berichtet das Portal Militaryland.
Es handelt sich um vier Militäreinheiten der Landstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte, die unter diesem Namen mit entsprechenden Ordnungsnummern existierten. Wie das Portal behauptet, wurden sie alle am 31. Dezember 2025 offiziell aufgelöst. Über die Vorbereitung der Auflösung dieser Einheiten hatte zuvor die BBC berichtet.
Nach Angaben von Militaryland wurden die vier internationalen Legionen in andere militärische Strukturen eingegliedert. So wurden die 1. und 3. Internationale Legion zum 475. Sturmregiment zusammengelegt, und auf der Grundlage der 4. wurde das 157. Internationale Ausbildungszentrum gegründet. Die 2. Internationale Legion wurde aufgelöst. Militaryland geht davon aus, dass deren Personal in das 475. Angriffsregiment integriert wurde.
16:56 Uhr
Fico bezeichnet Pläne von Paris und London zu Truppenentsendung in die Ukraine als Provokation
Großbritannien und Frankreich provozieren Russland zu einem Konflikt, indem sie Pläne zur Entsendung ihrer Soldaten in die Ukraine ankündigen. Diese Meinung hat der slowakische Premierminister Robert Fico vertreten:
"Es ist seltsam, dass zwei ehemalige Verbündete der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg – Großbritannien und Frankreich – offenbar provozieren, das ist eine Provokation. Ich denke, Sie haben die Erklärungen russischer Vertreter gehört, dass jeder ausländische Soldat auf dem Territorium der Ukraine ein legitimes Ziel in diesem Konflikt sein werde. Ich stelle die Frage: Geht es hier um Frieden oder um einen Kampf? Wollen wir um jeden Preis einen Krieg entfesseln? Worum geht es hier eigentlich?"
Er versicherte, dass die Slowakei niemals ihre Soldaten in die Ukraine schicken werde, und fügte hinzu, dass die Republik bereit sei, gemeinsam mit der Ukraine die Umsetzung von für beide Seiten vorteilhaften zivilen Projekten fortzusetzen.
16:27 Uhr
"Das ist nicht Fortnite" – Szijjártó warnt vor Truppen in der Ukraine

Frankreich und Großbritannien haben angekündigt, nach einem Waffenstillstand Truppen in die Ukraine zu entsenden. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz wollte diesen Schritt nicht ausschließen. Ungarns Außenminister Péter Szijjártó übte scharfe Kritik an dieser Entscheidung.
"Das bedeutet praktisch, dass die Atommächte Europas begonnen haben, sich in den Krieg einzumischen, und ihr Ziel, das muss uns klar sein, ist es, dass die Flammen des Krieges ganz Europa verschlingen", warnte er.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:51 Uhr
Orbán: Bereitstellung von 800 Milliarden Euro für die Ukraine wird Europa schwächen
Die Überweisung von 800 Milliarden Euro an Kiew wird Europa schwächen. Diese Meinung äußerte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán auf dem sozialen Netzwerk X:
"Die Ukraine bittet um 800 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre, abgesehen von den Militärausgaben (…) Das wird Europa schwächen und zu seinem wirtschaftlichen Zusammenbruch führen."
Nach den Worten des Ministers werde sein Land weiterhin seinen Bürgern und nicht der Ukraine oberste Priorität einräumen.
15:29 Uhr
Kiewer Bürgermeister: Ukrainischer Luftabwehr fehlen Ressourcen zur Abwehr von Angriffen
Der ukrainischen Luftabwehr fehlen die Ressourcen, um Angriffe selbst in Kiew wirksam abzuwehren. Dies erklärte der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, gegenüber der Zeitung Bild.
Klitschko zufolge benötige die Ukraine in der aktuellen Situation dringend zusätzliche Luftabwehrsysteme.
14:43 Uhr
Fluchtversuch nach Rumänien: Ukrainer überfährt mit Geländewagen einen Grenzsoldaten
In der Ukraine hat ein Mann mit einem Geländewagen einen Grenzsoldaten angefahren, als er versuchte, illegal nach Rumänien zu fliehen. Dies teilte der ukrainische Grenzschutzdienst mit.
Der Vorfall ereignete sich im Gebiet Tschernowzy. Eine Grenzkontrollpatrouille bemerkte einen Geländewagen, der sich in Richtung der ukrainisch-rumänischen Grenze bewegte. Der Fahrer ignorierte die Aufforderung anzuhalten und lenkte das Fahrzeug in Richtung der Soldaten, um die technischen Sperren zu durchbrechen. In der Mitteilung der Grenzschutzbehörde heißt es:
"Der Fahrer führte ein gefährliches Manöver in Richtung der Grenzsoldaten durch, um illegal nach Rumänien zu gelangen."
Bei dem Zusammenstoß erlitt einer der Grenzsoldaten schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Später fanden Grenzsoldaten zusammen mit der Polizei das verlassene Fahrzeug am Rande der Ortschaft. In dem Auto befanden sich sechs Personen, die alle festgenommen wurden. Der Fahrer konnte fliehen, seine Suche dauert an.
14:10 Uhr
Mehr als 1.000 Wohnhäuser in Kiew ohne Heizung
Nach russischen Angriffen in den vergangenen Tagen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind nach Angaben der örtlichen Behörden noch immer mehr als 1.000 Wohnhäuser ohne Heizung. Erst am Sonntag konnte man die Wasserversorgung – und auch teilweise die Strom- und die Heizungsversorgung – wiederherstellen. Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb auf Telegram:
"Die Reparaturarbeiten dauern an. Die Lage mit der Energieversorgung in der Hauptstadt bleibt jedoch sehr schwierig."
Der strenge Frost werde laut Wetterprognosen nicht nachlassen, fügte Klitschko hinzu.
Nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums attackierte die russische Armee in der Nacht erneut das ukrainische Stromnetz. Durch die Angriffe sei die Stromversorgung in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje kurzzeitig unterbrochen worden. In der von der Ukraine kontrollierten Region Saporoschje brach die Stromversorgung gegen 2 Uhr nachts völlig zusammen. Am Morgen wurde die Stromversorgung von 382.500 Familien und Unternehmen vollständig wiederhergestellt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

