Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau meldet ukrainische Drohnenattacke auf die TurkStream-Infrastruktur

11.03.2026 20:25 Uhr
20:25 Uhr
Präzise Treffer: Russische Drohnenpiloten neutralisieren Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, West, Süd und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Artilleriegeschütze, unbemannte Fluggeräte und Fahrzeuge mit Munition samt Personal außer Gefecht.
19:31 Uhr
Botschaft London: Großbritannien ist Komplize ukrainischer Kriegsverbrechen
Die russische Botschaft in London hält Großbritannien für einen Komplizen des Kiewer Regimes bei Kriegsverbrechen und Terrorangriffen. Damit kommentiert die diplomatische Vertretung die jüngste Attacke der ukrainischen Armee auf Brjansk, für die nach Angaben der örtlichen Behörden sieben Storm-Shadow-Marschflugkörper aus britischer Produktion eingesetzt worden sein sollen.
Die Bedienmannschaften dieser Raketen seien von britischen Ausbildern geschult worden, Zielinformationen hätten sie von britischen Geheimdiensten erhalten, erklärte die Botschaft. Ohne die Beteiligung britischer Fachleute wäre der Angriff unmöglich gewesen.
"Daher ist das britische Militär mit dem Blut der Einwohner von Brjansk, einschließlich Kindern, befleckt."
18:52 Uhr
Deutschland: Bundeswehr bildete 25.000 ukrainische Soldaten aus
Die Bundeswehr hat nach eigenen Angaben gut 25.000 ukrainische Soldaten ausgebildet. Seit Beginn der ersten Programme im Oktober 2022 habe es mehr als 100 Trainingsmissionen an rund 50 Standorten gegeben, teilte ein Bundeswehrsprecher der Ausbildungsmission EUMAM mit.
Aktuell werden ukrainische Soldaten demnach in Sachsen-Anhalt am Leopard 1A5-Kampfpanzer und am Brückenlegepanzer vom Typ Biber geschult.
Europaweit sind nach Bundeswehrangaben bis Mai 2025 etwa 75.000 ukrainische Armeeangehörige im Rahmen der Mission ausgebildet worden.
18:22 Uhr
Diplomat: Ukrainische Angriffe fordern seit Anfang März 272 zivile Opfer in Russland
Seit Anfang März sind mindestens 272 Einwohner Russlands durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen, erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des Außenministeriums in Moskau, gegenüber TASS. Nach seinen Angaben kam jeder fünfte von ihnen ums Leben.
17:49 Uhr
Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenattacke auf die TurkStream-Infrastruktur

Archivbild: Die "Russkaja"-Erdgaskompressorstation in Gai-Kodsor im Gebiet KrasnodarWitali Timkiw / Sputnik Das ukrainische Militär hat die Infrastruktur der "Russkaja"-Erdgaskompressorstation in Gai-Kodsor im Gebiet Krasnodar ein weiteres Mal mit zehn Starrflüglerdrohnen angegriffen. Die Anlage in Südrussland sichert die Gaslieferung durch die "TurkStream"-Pipeline.
Alle Kampfdrohnen wurden von der russischen Luftverteidigung zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwochnachmittag bekanntgibt.
Mit dem Angriff auf die wichtige Infrastruktur habe das Kiewer Regime die Gaslieferungen an europäische Verbraucher unterbinden wollen, heißt es in der Mitteilung.
Zeitgleich mit der Drohnenattacke in Gai-Kodsor griffen Kiews Kräfte auch die Verdichterstation Beregowaja der Pipeline "Blue Stream" in der Nähe der Stadt Tuapse mit 14 Starrflüglerdrohnen an.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium entstand dank des koordinierten Einsatzes der Luftabwehrsysteme und Anlagen der elektronischen Kampfführung kein Schaden an der Infrastruktur.
17:28 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 22 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Perm, Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.
17:05 Uhr
Peskow: Ukrainischer Raketenangriff auf Brjansk wäre ohne britische Spezialisten nicht möglich

RT Der Raketenangriff mit Storm Shadow-Marschflugkörpern auf Brjansk wäre ohne die Beteiligung britischer Spezialisten nicht möglich gewesen. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einer Pressekonferenz.
Peskow fügte hinzu, dass die Sonderoperation unter anderem durchgeführt werde, um Kiew die Möglichkeit zu nehmen, ähnliche Angriffe durchzuführen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:34 Uhr
Kiew: Ungarische Delegation hat keine Befugnis, Druschba-Pipeline zu inspizieren
Ungarische Beamte, die sich zur Inspektion der stillgelegten Ölpipeline Druschba in der Ukraine aufhalten, hätten keinen offiziellen Status und würden von Kiew als Touristen betrachtet, erklärt Georgi Tichi, ein Vertreter des ukrainischen Außenministeriums.
"Wir wissen, dass heute Morgen eine Gruppe ungarischer Staatsbürger gemäß den für alle Bürger des Schengen-Raums geltenden Regeln unter Nutzung der Visumfreiheit in das Gebiet der Ukraine eingereist ist. Auf dem Gebiet der Ukraine hat diese Gruppe von Personen keinen offiziellen Status und keine geplanten offiziellen Treffen, daher ist es definitiv nicht korrekt, sie als 'Delegation' zu bezeichnen."
Zuvor hatte am Mittwoch Zoltán Kovács, ein Sprecher der ungarischen Regierung, erklärt, dass eine Kommission aus Ungarn sich auf den Weg gemacht habe, um den Zustand der von der Ukraine stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren. Allerdings sei es noch unklar, ob sie in die Ukraine einreisen dürfe.
15:56 Uhr
Bundestagspräsidentin Klöckner spricht vor ukrainischem Parlament
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist am Mittwoch zu ihrem ersten Besuch in Kiew eingetroffen. Die CDU-Politikerin hat im ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, eine Rede gehalten.
Klöckner versicherte, dass die Ukraine trotz des Irankriegs nicht aus dem Blick geraten werde. Darüber hinaus betonte sie, dass "Ihr Parlament exemplarisch für den demokratischen Widerstand Europas steht".
Medienberichten zufolge ist außerdem geplant, dass sich die Bundestagspräsidentin über Schwierigkeiten in der Energieversorgung und Fähigkeiten in der Drohnenabwehr informiert. Ein Gespräch mit Präsident Wladimir Selenskij soll auch auf dem Programm stehen.
15:49 Uhr
Gebiet Kursk: Ausländischer Ehrenamtlicher stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff
Ukrainische Truppen haben ein Auto im Gebiet Kursk mit der FPV-Drohne angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde dabei der Fahrer, ein 40-jähriger Ehrenamtlicher, Staatsbürger von St. Kitts und Nevis, verwundet. Er erlag seinen Verletzungen auf dem Weg zum Krankenhaus.
Nach vorläufigen Angaben wurde das Auto in der Nacht zum Mittwoch auf der Straße zwischen den Orten Djakonowo und Sudscha attackiert, fügt Chinstein hinzu.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

