Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung in Genf

16.02.2026 14:36 Uhr
14:36 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.190 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:
- ein Panzer,
- 15 Pick-ups,
- 21 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 50 Kraftfahrzeuge,
- sechs Artilleriegeschütze,
- vier EloKa-Anlagen,
- elf Munitions- und Materiallager.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Ziele der Energie- und Transportinfrastruktur sowie mehrere Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 152 Kreisen. Die Flugabwehr zerstörte acht US-amerikanische HIMARS-Raketen und schoss 345 unbemannte Flugzeuge ab.
14:14 Uhr
Präzise Angriffe russischer Artillerie auf Verteidigungsknoten im Raum Sumy (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, nahmen sie mithilfe einer D-30-Haubitze einen weiteren feindlichen Stützpunkt im Gebiet Sumy samt Personal auseinander. Ukrainische Infanterie habe versucht, sich einzugraben, doch die Artilleristen hätten sie trotzdem aufgespürt, so die Behörde in Moskau.
14:04 Uhr
Medien: Jede Woche Brandanschläge auf Ukrposchta-Filialen
In der Ukraine werden nach Angaben der Unternehmensführung nahezu wöchentlich Filialen von Ukrposchta in Brand gesetzt. Hintergrund sei der Versand von Einberufungsbescheiden. Dies erklärt Generaldirektor Igor Smiljanski. Er wurde vom Telegram-Kanal des ukrainischen Mediums Strana zitiert:
"Fast jede Woche werden unsere Filialen angezündet, weil wir Einberufungsbescheide verteilen."
Zugleich räumte Smiljanski ein, dass Ukrposchta zur militärischen Infrastruktur zähle. Das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium über die Verteilung der Bescheide abgeschlossen. Zudem verfügten 100 Prozent der wehrpflichtigen Mitarbeiter über eine Freistellung vom Wehrdienst.
13:50 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und in DVR
Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Pokrowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Die Siedlung Minkowka in der Volksrepublik Donezk wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Süd befreit.
13:30 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 33 Orte in den neuen Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 88 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 51 abgefangen wurden.
Gladkow meldet einen Verletzten.
Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, zwölf Privathäuser, mehrere Energieanlagen, drei Geschäfte, eine soziale Einrichtung sowie 16 Fahrzeuge beschädigt.
13:09 Uhr
Medien: USA halfen Russland bei Flug nach Genf
Ein diplomatischer Informant in Genf teilte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, dass die USA an der sicheren Überflugplanung der russischen Delegation zu den Verhandlungen in Genf beteiligt waren.
"Die USA haben auf technischer Ebene bei der Abstimmung der Genehmigungen geholfen, die mit der Ankunft der russischen Delegation in Genf verbunden sind."
Zudem gab es bisher keine Probleme mit Visa oder Flügen für die russische Delegation.
"Bisher liegen keine Informationen über Schwierigkeiten mit Visa oder Flügen für die russische Delegation vor, die an den Ukraine-Gesprächen in Genf teilnimmt."13:00 Uhr
Rund 180 Orte in der Ukraine ohne Strom
In der Ukraine sind infolge schlechter Wetterbedingungen rund 180 Ortschaften ohne Strom. Dies teilt der erste stellvertretende Energieminister Artjom Nekrasow bei einem Briefing mit. Der Telegram-Kanal des ukrainischen Energieministeriums zitiert ihn wie folgt:
"Aufgrund schwieriger Wetterbedingungen sind mehr als 178 Ortschaften in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy, Tschernigow, Poltawa, Chmelnizki, Nikolajew und Odessa ohne Stromversorgung."
Zudem gelten landesweit stundenweise Stromabschaltungen. Für Unternehmen wurden Leistungsbegrenzungen eingeführt. In einzelnen Regionen kommt es zu Notabschaltungen.
12:50 Uhr
Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom
Fast 10.000 Haushalte haben im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje keinen Strom, berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden.
"Wegen der schlechten Wetterbedingungen sind 9.856 Nutzer ohne Strom. Von den Stromausfällen sind die Stadt Kamenka-Dneprowskaja und die Ortschaften Wodjanoje, Dneprowka und Mitschurino betroffen."
Zudem haben die ukrainischen Streitkräfte eine Gaspipeline angegriffen. Die Wiederherstellungsarbeiten wurden bereits abgeschlossen.
12:33 Uhr
Puschilin: Logistik der ukrainischen Truppen in Konstantinowka teilweise abgeschnitten
Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin hätten die russischen Einheiten die Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte im Westen der Stadt Konstantinowka abgeschnitten.
Zudem seien die russischen Truppen in Richtung Dobropolje weiterhin vorgerückt, so Puschilin. Die Säuberung der Ortschaft Drobyschewo in Richtung Krasny Liman werde fortgesetzt.
12:10 Uhr
Saldo: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Cherson getötet
Im Gebiet Cherson ist eine Frau bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.
"In der Siedlung Raiskoje-2 im Stadtkreis Nowaja Kachowka wurde eine 1955 geborene Frau durch den Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne getötet."
Zudem griff eine ukrainische Drohne ein Auto nahe dem Dorf Wassiljewka an. Dabei wurde ein 21-jähriger Mann verletzt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.