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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Selenskij ordnet Entwicklung eines dreijährigen Kriegsplans an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Selenskij ordnet Entwicklung eines dreijährigen Kriegsplans anQuelle: Gettyimages.ru © Sean Gallup
  • 20.02.2026 20:19 Uhr

    20:19 Uhr

    SBU meldet groß angelegten Betrug im Staatsreservensystem

    In der Ukraine ist nach Angaben des Sicherheitsdienstes (SBU), dem Inlandsnachrichtendienst der Ukraine, ein umfangreiches System zur Veruntreuung von Mitteln aus dem staatlichen Reservenfonds aufgedeckt worden. Dem Staatshaushalt sei ein Schaden von umgerechnet 831.000 US-Dollar entstanden. In einer im Telegram-Kanal des SBU veröffentlichten Mitteilung heißt es: 

    "Der Sicherheitsdienst und die Nationalpolizei haben einen groß angelegten Betrug im System der staatlichen Agentur für die Verwaltung der Reserven der Ukraine aufgedeckt. Infolge gemeinsamer Maßnahmen wurden in der Region Kiew der ehemalige amtierende Generaldirektor des Staatsreservenkombinats und fünf seiner Komplizen festgenommen. Sie werden verdächtigt, 36 Millionen Griwna (831.000 Dollar) aus dem Staatshaushalt veruntreut zu haben."

  • 20:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Tote und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde ein Betrieb im Kreis Schebekino attackiert, bei dem zwei Drohnen ein Auto trafen. Zwei Männer kamen dabei ums Leben. Zudem erlitten drei Männer Verletzungen. Sie werden in örtlichen Krankenhäusern behandelt, so Gladkow weiter.

  • 19:45 Uhr

    Selenskij kündigt baldigen Gefangenenaustausch an

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat erklärt, Kiew rechne in naher Zukunft mit einem Austausch von Kriegsgefangenen. Im Telegram-Kanal Selenskijs heißt es:

    "Der Austausch von Kriegsgefangenen muss fortgesetzt werden. Wir erwarten, dass ein Austausch in absehbarer Zeit möglich sein wird."

  • 19:34 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, wurden zwischen 16:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit sieben ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört. Fünf Drohnen seien über dem Asowschen Meer, je eine über den Gebieten Belgorod und Kursk abgeschossen worden.

  • 19:22 Uhr

    Medinski berichtet Putin über Genfer Gespräche

    Wladimir Medinski, der Berater des russischen Präsidenten und Leiter der russischen Delegation bei den Ukraine-Verhandlungen, sowie Igor Kostjukow, der Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, haben bei einer Sitzung der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates über die Ergebnisse der Gespräche in Genf berichtet. Dies teilt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Am Freitag leitete der russische Präsident Wladimir Putin eine operative Beratung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates. An dem Treffen nahmen auch Medinski und Kostjukow teil, die an den trilateralen Verhandlungen in Genf beteiligt waren.

    Der Präsident bat die Mitglieder der Delegation, die erzielten Vereinbarungen darzulegen, und erteilte Medinski das Wort. Anschließend wurde die Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt.

  • 19:00 Uhr

    Selenskij: Nächstes Treffen in Genf kann in zehn Tagen stattfinden

    Ein neues Treffen in Genf zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sollte in sieben oder zehn Tagen stattfinden, erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij gegenüber Journalisten. In nächster Zeit werde Kiew die Positionen und das Mandat der Verhandlungsdelegation für weitere Konsultationen festlegen.

    Zudem schreibt Selenskij auf Telegram nach dem Gespräch mit Mitgliedern der ukrainischen Delegation, dass Kiew seine Antworten auf die schwierigsten Fragen im Vorfeld des nächsten Treffens bereits formuliert habe.

  • 18:45 Uhr

    Schmygal: Sechs stillgelegte Wärmekraftwerke für Ukraine zugesagt

    Der ukrainische Energieminister Denis Schmygal hat nach einer Sitzung der Internationalen Energieagentur mitgeteilt, dass mit mehreren europäischen Staaten Vereinbarungen über die Übergabe von mindestens sechs stillgelegten Wärmekraftwerken erzielt worden seien. Er schrieb auf Telegram:

    "Es gibt Vereinbarungen mit Lettland, Österreich, Finnland, Kroatien, Frankreich und Deutschland über die Möglichkeit, außer Betrieb genommenes Equipment zu erhalten und es umgehend in die Ukraine zu liefern. Die Anlagen werden verlegt und schnell montiert. Es geht um mindestens sechs stillgelegte Wärmekraftwerke, die an die Ukraine übergeben werden. Sie werden die Ukrainer mit Wärme versorgen." 

    Nach Angaben des Ministers soll dies helfen, die Arbeit wichtiger zerstörter Anlagen rasch wiederherzustellen.

  • 18:30 Uhr

    Medien: In der Ukraine sollen Taxifahrer bei der Mobilisierung helfen

    Laut dem ukrainischen Medium Strana.ua sollen Taxifahrer in der Ukraine begonnen haben, mit den Mitarbeitern des Militärkommissariats, auch bekannt als Territoriales Rekrutierungszentrum (TZK), zusammenzuarbeiten und sie bei Zwangsmobilisierungen zu unterstützen. 

    "In einigen Fällen kann anstelle des bestellten Taxis ein Kleinbus des Militärkommissariats vorfahren. Manchmal wird der Fahrgast zu einem Ort gebracht, an dem bereits das TZK auf ihn wartet."

  • 18:18 Uhr

    Kallas rechnet mit Einigung auf 20. Sanktionspaket am Montag

    Die EU kann sich am Montag bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel auf das 20. Sanktionspaket gegen Russland einigen, erklärt Außenbeauftragte Kaja Kallas auf einer Pressekonferenz in Krakau. Sie betont zudem, dass die Sanktionen Wirkung zeigen und der russischen Wirtschaft schwer schaden. Jede neue Maßnahme schränke Russlands Fähigkeit zur Kriegsführung weiter ein.

  • 18:00 Uhr

    "Wer, wenn nicht ich?" – Kommandeur über seinen Weg von der Klinik an die Front

    Andrej Petunow, Kommandeur eines Sturmtrupps der 35. Garde-Brigade, berichtet, warum er sich freiwillig an die Front meldete und wie sich sein Weg seither gestaltet. Das Vaterland zu verteidigen gilt in Russland als heilige Pflicht. Am Tag des Verteidigers des Vaterlandes – einem staatlichen Feiertag – richten wir den Blick auf jene, für die dieser Auftrag tägliche Realität ist. Über Mut, Einsatz und den Kampf an vorderster Front – in unseren Gesprächen mit denen, die ihr Leben für ihr Land riskieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.