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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 100 ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 100 ukrainische DrohnenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 27.02.2026 10:57 Uhr

    10:57 Uhr

    IWF bewilligt Kredit von 8,1 Milliarden US-Dollar an Ukraine

    Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine einen Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar bewilligt. Dies geht aus einem Dokument hervor, das auf der Webseite der Behörde veröffentlicht wurde. In unmittelbarer Zukunft soll Kiew 1,5 Milliarden Dollar erhalten, sagt die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko.

    Wie die Behörde ausführt, ist der Kredit Teil eines vierjährigen internationalen Finanzierungspakets für Kiew im Wert von 136,5 Milliarden US-Dollar. Diese Summe soll durch "aktive Unterstützung durch Geldgeber und Erleichterung von Kreditoperationen" werden.

  • 10:28 Uhr

    Kursk mit ukrainischen Drohnen angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Drohnenangriff auf die Stadt Kursk durchgeführt, teilte Alexander Chinshtein, der Gouverneur des Gebiets Kursk, auf Telegram mit.

    "Ukrainische Drohnen haben Kursk attackiert. Nach vorläufigen Angaben gibt es Verletzte in einem Stadtbezirk nach dem Angriff der feindlichen Drohnen. Die Information wird so schnell wie möglich aktualisiert. Der Bürgermeister der Stadt ist vor Ort eingetroffen."

  • 09:59 Uhr

    Umerow: US-amerikanische und ukrainische Delegationen trafen sich mit Vertretern der Schweiz

    Vertreter der Schweiz haben am Treffen zwischen den Delegationen der USA und der Ukraine am Donnerstag in Genf teilgenommen. Dies berichtete Rustem Umerow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, auf Telegram nach Abschluss der Gespräche.

    "Die Arbeit fand in zwei Formaten statt – mit der US-amerikanischen Seite und im Rahmen eines trilateralen Treffens mit Beteiligung der USA und der Schweiz."

    Auf der Tagesordnung der gestrigen Verhandlungen standen die wirtschaftlichen Fragen, "die langfristigen Mechanismen zur Unterstützung der Ukraine" sowie "ein Dokument zum Wiederaufbau der Ukraine", so Umerow.

  • 09:24 Uhr

    Russische Truppen stehen kurz vor Kramatorsk

    Die Streitkräfte Russlands sind nah an die Stadt Kramatorsk, eine der größten Städte der Donezker Volksrepublik, vorgerückt. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine militärische Quelle:

    "Bewertet man den Abstand von russischen Stellungen bis Kramatorsk, ist er an einigen Abschnitten weniger als 15 Kilometer."

    Die Quelle fügte hinzu, dass ukrainische Truppenversammlungen in der Stadt mit Mehrfachraketenwerfern und Rohrartillerie angegriffen werden.

  • 08:50 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 20 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 24 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 26. Februar bis 7:00 Uhr am 27. Februar wurden insgesamt 40 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Sechsmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kamen drei Privathäuser zu Schaden. 

  • 08:07 Uhr

    Gebiet Belgorod: Tausende Nutzer ohne Strom

    Fast 60.000 Einwohner der Stadt Belgorod sind ohne Stromversorgung nach dem massiven Beschuss aus der Ukraine, teilte Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur der Region Belgorod, auf Telegram mit.

    "Nach dem jüngsten massiven Raketenangriff auf Energieanlagen in der Stadt Belgorod sind derzeit fast 60.000 Menschen ohne Strom. Kindergärten und Schulen werden weiterarbeiten. Alle sind auf Notstromversorgung umgestellt."

  • 07:40 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen ab

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 95 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgeschossen hat.

    "In der Zeitspanne von 23:00 Uhr am 26. Februar bis 7:00 Uhr am 27. Februar Moskauer Zeit haben die diensthabenden Luftabwehrkräfte 95 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk, Twer, Tula, über den Regionen Krasnodar und Moskau sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres abgefangen und zerstört."

  • 07:06 Uhr

    Ukrainische Armee nimmt Gebiet Belgorod unter Beschuss

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur der Region, wurden die Stadt Belgorod und der Bezirk Belgorod massiv beschossen, wobei Energieanlagen beschädigt wurden.

    Infolge der Attacken kam es zu Unterbrechungen der Strom-, Wärme- und Wasserversorgung. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

  • 26.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    "Slawa Ukraini"- und Taurus-Orgie am Brandenburger Tor

    Deutschland liefert nun der Ukraine nicht nur alles, was nötig ist, wie es früher hieß. Es teilt mit der Ukraine das gleiche Schicksal. Aber was passiert mit unserem Land, wenn die Ukraine untergeht? Wohin die regierende Klasse Deutschland führt, wurde im Zuge einer Kundgebung deutlich.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Wladislaw Sankin.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.