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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit drei Ortschaften

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit drei OrtschaftenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 2.03.2026 13:33 Uhr

    13:33 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden fünfzehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Belgorod – zwölf,  
    • Gebiet Kursk – drei.
  • 12:59 Uhr

    Ukrainisches Militär greift Krankenhaus in Kremennaja an

    Ukrainische Truppen haben mithilfe einer Drohne ein Krankenhaus in der Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik angegriffen. Dies berichtet die Regierung der Republik unter Verweis auf Gesundheitsministerin Natalja Paschtschenko.

    Der Meldung zufolge wurden beim Angriff mehrere Räume im Gebäude beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

  • 12:15 Uhr

    Tausende Nutzer ohne Strom im Gebiet Saporoschje

    Infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf das Stromnetz im Gebiet Saporoschje seien Tausende Haushalte ohne Versorgung. Dies gab der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, auf Telegram bekannt.

    "Infolge eines feindlichen Angriffs auf die Energieinfrastruktur der Region sind die Bezirke Tokmak, Wassiljewka und Pologi von Stromausfall betroffen. Mehr als 12.000 Nutzer sind ohne Strom."

    Balizki merkte an, dass die Wiederherstellungsarbeiten durch die Gefahr weiterer Drohnenangriffe erschwert seien.

  • 11:28 Uhr

    Russland befreit drei Orte im Gebiet Charkow und in DVR 

    Einheiten des Truppenverbands Süd haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Resnikowka in der DVR befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

    Die Siedlung Drobyschewo in der DVR wurde durch Einheiten des Truppenverbands West befreit.

    Überdies übernahm Russland infolge der Handlungen der Soldaten des Truppenverbands Nord die Kontrolle über die Ortschaft Krugloje im Gebiet Charkow.

  • 10:53 Uhr

    DVR-Chef berichtet von Situation an der Front

    Denis Puschilin, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, schildert die Lage an der Front im Gebiet der Sonderoperation. In einer Sendung des Fernsehkanals Rossija-24 meldete er unter anderem Geländegewinne bei der Stadt Swjatogorsk:

    "An den Zugängen zu Swjatogorsk verbessern unsere Einheiten ihre Stellungen. Die Kämpfe verlaufen bei Sosnowoje sowie in Jarowaja."

    Zusätzlich haben Russlands Streitkräfte ihre Kontrollzone in der Stadt Konstantinowka ausgeweitet, so der DVR-Chef weiter.

    In Bezug auf den Frontabschnitt Krasny Liman erklärte Puschilin:

    "Hier sehen wir, dass die größten Kämpfe bei den Orten Alexandrowka und Korowi Jar verlaufen. In Krasny Liman selbst laufen erbitterte Stadtkämpfe, doch unsere Soldaten halten die Lage unter Kontrolle."

  • 10:10 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 30 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 29 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 1. März bis 7:00 Uhr am 2. März wurden insgesamt 35 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kamen zwei Privathäuser und zwei Fahrzeuge zu Schaden. 

  • 09:30 Uhr

    DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 1. März bis 0 Uhr am 2. März (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet, zwei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Zu Schaden kamen fünf Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und zwei Autos.

  • 08:51 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 170 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 172 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gewässer des Schwarzen Meeres – 67,
    • Region Krasnodar – 66,
    • Republik Krim – 23,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – acht,
    • Gebiet Belgorod – vier,
    • Gebiet Kursk – drei,
    • Gebiet Astrachan – eine.
  • 08:08 Uhr

    Ausnahmezustand in Noworossijsk wegen Drohnenangriffe ausgerufen

    Nach mehreren ukrainischen Drohnenangriffen in der vergangenen Nacht sei in der Stadt Noworossijsk der Ausnahmezustand ausgerufen worden, wie Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der Region Krasnodar, auf Telegram mitteilt.

    "Unsere Truppen wehrten die ganze Nacht einen massiven Angriff ukrainischer Drohnen ab. Am schwersten wurde Noworossijsk getroffen, wo der Ausnahmezustand ausgerufen wurde." 

    Kondratjew zufolge seien acht Mehrfamilienhäuser, neun Privathäuser und ein Kindergarten beschädigt worden. Die Anzahl der Verletzten sei auf fünf gestiegen.

  • 07:34 Uhr

    Drohnenangriff auf Noworossijsk – drei Verletzte

    Zwei Frauen und ein Mann seien bei einem Drohnenangriff in Noworossijsk verletzt worden, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf den regionalen Operativstab. Sie befanden sich in einem der Privathäuser, die durch Drohnentrümmer beschädigt worden seien. Die Verletzten seien in das städtische Krankenhaus eingeliefert worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.