Liveticker Ukraine-Krieg – Medienbericht: Kiew bietet Golfstaaten Drohnen-Know-how gegen Geld an

8.03.2026 13:09 Uhr
13:09 Uhr
Drohneneinschlag in Wohnhaus in Wassiljewka: Sieben Verletzte und eine Tote
Gouverneur Jewgeni Balizki hat auf Telegram über weitere Einzelheiten eines folgenschweren nächtlichen Drohnenangriffs auf die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje berichtet. Der Politiker sprach von sieben Verletzten. Eine weitere Bewohnerin sei ihren Verletzungen erlegen. Außer dem fünfgeschossigen Haus, in dem eine gegnerische Drohne eingeschlagen habe, seien weitere Mehrfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Balizki teilte auf Telegram Fotos vom Ort des Geschehens, um das Ausmaß der Folgen zu zeigen.
12:40 Uhr
Noch ein Verletzter im russischen Grenzgebiet Belgorod
Die Zahl der Verletzten durch die ständigen ukrainischen Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod nimmt kontinuierlich zu. Am Sonntagmorgen ist ein weiterer Zivilist verletzt worden. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Rschewka im Bezirk Schebekino. Der Mann habe bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne Splitterverletzungen an beiden Beinen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. In drei Einfamilienhäusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.
12:08 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Iwaschtschenko, Miropolje, Nikitowka, Nowaja Setsch und Pokrowka im Gebiet Sumy sowie Werchnjaja Pissarewka, Wessjoloje, Kamennaja Jaruga, Kolodesnoje, Martowoje, Olschany und Petschenegi im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 235 Kämpfer verloren. Darüber hinaus habe das russische Militär einen Kampfpanzer, einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 31 Wagen, zwei Geschütze, drei Mehrfachraketenwerfer, zwei Radaranlagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und acht Materiallager zerstört.
Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen und dabei Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Wassiljewka, Monatschinowka, Nowoossinowo und Samborowka im Gebiet Charkow sowie Alexandrowka, Krasny Liman, Swjatogorsk und Jarowaja in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen. Dabei seien bis zu 180 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, zwei Geschütze und zwei Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka, Kramatorsk und Stenki in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 150 Soldaten. Ein Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, vier Geschütze, zwei Radare, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie acht Lager mit Munition, Treibstoff und Kriegszubehör seien dabei zerstört worden.
Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Gawrilowka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Annowka, Belizkoje, Grischino, Solotoi Kolodes, Krasnojarskoje, Kutscherow Jar und Matjaschewo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 345 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe einen Kampfpanzer, einen Schützenpanzer, drei Transportpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und ein Treibstoffdepot zerstört.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Alexandrowka und Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Werchnjaja Tersa, Wosdwischewka, Komsomolskoje, Kopani und Schewtschenkowskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 265 Soldaten. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Wagen, vier Geschütze und ein Lager mit Kriegszubehör zerstört worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Dnjeprowskoje und Sadowoje im Gebiet Cherson sowie Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 80 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe zudem 18 Wagen, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager verloren.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenstützpunkte und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen sieben Lenkbomben, 13 HIMARS-Raketen und 180 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 120.340 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.109 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.684 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.700 Geschütze und Mörser verloren.
11:37 Uhr
Medienbericht: Ukraine bietet Golfstaaten Drohnen-Know-how gegen Geld an
Laut einem Bericht der Zeitung Politico verhandelt die Ukraine mit Golfstaaten über den Einsatz ihrer im Krieg erprobten Anti‑Drohnen-Technologie gegen iranische Angriffe. Ein Vertreter der ukrainischen Rüstungsindustrie sagte dem Blatt, viele Länder – auch die USA – hätten Interesse an ukrainischen Lösungen zur Abwehr iranischer Shahed‑Drohnen. Zwei hochrangige ukrainische Beamte bestätigten Politico, dass es Gespräche mit Golfstaaten und den USA gibt, aber noch keine Vereinbarungen.
Die Zeitung schreibt, die Regierung in Kiew wolle dadurch dringend benötigtes Geld für die ukrainische Verteidigungsindustrie erhalten. Zudem könnten die Gespräche mit den USA über ukrainische Technologien zur Drohnenabwehr der Führung in Kiew vorübergehend etwas mehr Einfluss in Washington verschaffen.
Ukrainian officials are in talks with rich Gulf countries, peddling their country's hard-won anti-drone expertise against Iranian attacks in exchange for crucial cash for Kyiv's defense industry. https://t.co/M4H9Y8Gq4M
— POLITICOEurope (@POLITICOEurope) March 7, 2026Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte auf der Plattform X Kontakte zum saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman Al Saud. In der Nacht zum Sonntag habe er mit ihm die Sicherheitslage im Nahen Osten und in der Golfregion erörtert, schrieb Selenskij. Dabei verwies er darauf, dass die Ukrainer seit Jahren gegen Drohnenangriffe kämpften.
"Es ist allgemein anerkannt, dass kein anderes Land der Welt über eine solche Erfahrung verfügt. Wir sind bereit zu helfen und erwarten, dass unsere Bevölkerung ebenfalls die notwendige Unterstützung erhält. Der Schutz von Menschenleben muss eine gemeinsame Priorität sein."
Es sei sehr wichtig, die Sicherheitsmaßnahmen sowohl in Europa als auch im Nahen Osten zu koordinieren, fügte Selenskij hinzu.
11:06 Uhr
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 67 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 67 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 41 Geschosse abgefeuert und 162 Drohnen eingesetzt, von denen 89 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über sechs Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Einwohner der Stadt Belgorod habe ein Barotrauma erlitten. In der Siedlung Grusskoje sei ein Mann verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Zwei weitere Zivilisten seien in der Siedlung Proletarski zu Schaden gekommen, als eine Drohne ein Verkehrsobjekt attackiert habe. Ein anderer Mann habe in der Siedlung Meschkowoje Verletzungen erlitten. Ein Einwohner der Stadt Schebekino habe schwere Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe.
Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, 20 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, mehrere Energieanlagen, ein Betrieb, zwei Betriebsgebäude, zwei Scheunen, drei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, eine Gasleitung, zwei Lkw und 21 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Der Gouverneur meldet massive Stromausfälle nach einem Raketenangriff auf die Gebietshauptstadt Belgorod. Auch die Wasser- und die Wärmeversorgung seien gestört. Betroffen seien auch umliegende Siedlungen.
10:33 Uhr
Mehr als 95 ukrainische Angriffe auf Siedlungen im Gebiet Cherson innerhalb von 24 Stunden
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde ukrainische Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe der Gegner im Laufe des 7. März die Region mehr als 95-mal angegriffen. Auf die Ortschaften Nowaja Kachowka, Golaja Pristan, Aljoschki und Dnjeprjany seien 45 Geschosse abgefeuert worden. Im Bezirk Gornostajewka habe es 30 Artillerie- und 16 Drohnenattacken gegeben. Unter Beschuss seien die Ortschaften Gornostajewka, Kairy und Sawodowka geraten. In der vergangenen Nacht habe das ukrainische Militär mindestens 15 Geschosse auf die Ortschaften Staraja Sburjewka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Kachowka abgefeuert. Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:05 Uhr
Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 7. März bis 5 Uhr MEZ am 8. März 33 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 46-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Lgow sei eine Rangierlokomotive beschädigt worden. Im Lokomotivbahnhof seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. In der Siedlung Schtschokino sei ein Auto zu Schaden gekommen. Ein weiteres Auto sei in der Stadt Rylsk in Flammen aufgegangen. In der Siedlung Iwanowskoje seien ein Dienstraum und zwei Traktoren beschädigt worden.
09:30 Uhr
Selenskij kritisiert fehlende Fortschritte bei Hilfe aus EU
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat der EU auf der Plattform X vorgeworfen, dass sie keine Fortschritte beim 20. Sanktionspaket gegen Russland und beim 90-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die Ukraine erzielt habe. Der Politiker erklärte, dass er seine Positionen zu diesen Themen am Samstag in einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron abgestimmt habe. Dabei kündigte Selenskij an:
"Tatsächlich wird die gesamte kommende Woche der gemeinsamen Arbeit mit den Europäern gewidmet sein, um sicherzustellen, dass die zum Schutz der Ukraine erforderlichen Entscheidungen auch tatsächlich umgesetzt werden."
Die EU-Kommission hatte Anfang Februar ein 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen. Das Paket sollte rechtzeitig zum vierten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine verabschiedet werden, doch wegen der Blockade durch Ungarn gab es keine Einigung.
09:04 Uhr
Exklusiv aus dem Donbass: Neue Feldküche im Einsatz

Die Versorgung an der Front ist ein entscheidender Faktor – deshalb werden Zubereitung und Transport von Verpflegung kontinuierlich weiterentwickelt. Vor Ort hat sich RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij ein Bild von einer neuen Feldküche gemacht. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:31 Uhr
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. März bis 0 Uhr am 8. März (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, vier zivile Infrastrukturobjekte und Kommunalfahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos wurden beschädigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

