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Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 200 ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 200 ukrainische DrohnenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 3.04.2026 09:05 Uhr

    09:05 Uhr

    Ukrainische Armee in Charkow erhält große Charge an Starlink-Terminals

    Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Charkow eine große Charge an Starlink-Terminals erhalten. Gegenüber TASS sagte der Experte: 

    "Ein ziviler Lkw mit europäischen Kennzeichen ist in Charkow eingetroffen, beladen mit Kommunikationsausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte. Der Großteil der Ladung bestand aus Starlink-Terminals und zusätzlicher Ausrüstung für sie."

    Die Entladung erfolgte in einem Hangar eines zivilen Unternehmens, sagte der Experte unter Berufung auf eigene Quellen.

    Er präzisierte weiter, dass insgesamt acht Militärfahrzeuge den Hangar verlassen haben.

  • 08:22 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 192 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nowgorod, Kursk, Kaluga, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, Twer, Orjol, über den Regionen Moskau und Krasnodar sowie über der Teilrepublik Krim zerstört.

  • 07:34 Uhr

    FSB zerstört ukrainische Sabotagegruppen in Konstantinowka

    Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte. 

    "Drohnenpiloten von 'Gorynytsch' haben zwei gegnerische Sabotage- und Aufklärungsgruppen sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug, in dem die Saboteure am Stadtrand transportiert worden waren, aufgespürt und eliminiert."

    Die Eliminierung des Gegners wurde gemeinsam mit der 4. Brigade des Truppenverbands Süd im Rahmen der Aufspürung der ukrainischen Saboteure in Konstantinowka durchgeführt.

  • 2.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Selenskij wirft EU Verzögerung bei Milliardenkredit vor

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wirft der Europäischen Union vor, die Auszahlung eines Kredits für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro zu verzögern. Er schreibt auf Telegram:

    "Das europäische Unterstützungspaket in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine ist weiterhin blockiert. Es ist ein Problem, dass die Europäer keine Lösung finden und nicht das umsetzen, was sie versprochen haben."

    Zugleich äußert er die Hoffnung, dass Europa bald eine Lösung finde und die Mittel bereitstelle. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte am 31. März eingeräumt, dass es derzeit keine guten Nachrichten zur Vergabe eines größeren Kredits an die Ukraine gebe.

  • 21:51 Uhr

    Bericht: Stoltenberg erwog 2021 Pufferzone zwischen Russland und NATO

    Der damalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zeigte sich im Jahr 2021 offen für die Idee einer "Pufferzone" zwischen Russland und der Allianz. Dies berichtet das lettische Portal NRA:

    "Trotz der Einwände Polens und der baltischen Staaten schlug Stoltenberg dem NATO-Russland-Rat vor, die Idee des Kremls über eine 'Pufferzone' sowie einen Rückzug der Allianztruppen auf den Stand von vor 1997 zu erörtern."

    In seinen Erinnerungen äußerte Stoltenberg zudem Bedenken über die Zukunft der NATO im Falle einer möglichen Wiederwahl Donald Trumps. Er hielt sogar einen Zerfall des Bündnisses für denkbar.

  • 21:35 Uhr

    Luftabwehr schießt 98 Drohnen über russischen Gebieten ab

    Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 98 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen seien über mehreren Gebieten abgeschossen worden, darunter Brjansk, Belgorod, Kursk, Tula sowie der Moskauer Raum. Auch über dem Asowschen Meer seien Ziele bekämpft worden.

  • 21:25 Uhr

    Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto in DVR verletzt

    In der Volksrepublik Donezk ist ein Mann bei einem Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilte der Republikchef Denis Puschilin auf Telegram mit:

    "Im Ort Otscheretino im Jassinowataja-Bezirk erlitt ein 1986 geborener Mann mittelschwere Verletzungen, nachdem ein Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf ein Auto erfolgt war. Er erhält qualifizierte medizinische Hilfe."

    Zudem seien im Kalininski-Bezirk von Gorlowka ein Unternehmensgebäude sowie zwei Lastwagen beschädigt worden.

  • 21:22 Uhr

    Russischer Vizedigitalminister will freiwillig an die Front

    Der stellvertretende russische Digitalminister Andrei Sarenin will sich freiwillig in die Zone der militärischen Sonderoperation begeben. Dies berichtete Minister Maksut Schadajew laut der Zeitung Kommersant:

    "Heute hat mein Stellvertreter Andrei Sarenin seine Entscheidung bekannt gegeben, sich freiwillig in die Zone der Spezialoperation zu begeben."

    Sarenin habe zuvor die Front unterstützt, humanitäre Hilfe geliefert, technische Ausrüstung bereitgestellt und sich ehrenamtlich engagiert. Laut dem Minister will er demnächst einen Vertrag mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen.

    Zuvor war berichtet worden, dass sich auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Jalta, darunter ein Vizebürgermeister, freiwillig gemeldet haben.

  • 21:14 Uhr

    Astrachan: Ideologe proukrainischer Terrorgruppe festgenommen

    In der Stadt Astrachan wurde ein mutmaßlicher Ideologe einer proukrainischen terroristischen Organisation festgenommen. Sicherheitskräfte haben die rechtswidrige Tätigkeit eines ehemaligen Mitarbeiters der Strafverfolgungsbehörden unterbunden. Der Mann soll die Ideen der in Russland verbotenen Organisation "Legion 'Freiheit Russlands'" unterstützt haben.

    In proukrainischen Telegram-Gruppen soll der Mann die Bevölkerung zu terroristischen und extremistischen Handlungen aufgefordert und die militärische Sonderoperation diskreditiert haben. Zudem habe er versucht, Kontakt zu Mitgliedern der Organisation aufzunehmen, jedoch ohne Erfolg.

    Gegen den Mann wurden Strafverfahren nach Paragraf 280, Teil 2 sowie 205.2, Teil 2 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Er hat ein Geständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.