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Liveticker Ukraine-Krieg: Massiver Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte auf russische Regionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Massiver Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte auf russische RegionenQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 15.03.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:50 Uhr

    113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sechs Stunden 113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In dem Bericht heißt es:

    "Am 15. März wurden zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit von den Luftabwehrkräften 113 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört:

    • 73 Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • 18 Drohnen – über dem Territorium der Region Moskau, darunter 14 Drohnen, die auf Moskau zusteuerten,
    • sieben Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
    • sechs Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Smolensk,
    • fünf Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kursk und
    • jeweils eine Drohne – über den Gebieten Belgorod, Twer und Jaroslawl sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres."
  • 19:15 Uhr

    Puschilin: Russische Streitkräfte verbessern ihre Positionen in Konstantinowka

    Die russischen Streitkräfte haben ihre Stellungen in Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) verbessert, teilte der Chef der russischen Teilrepublik, Denis Puschilin, mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:

    "In Konstantinowka selbst haben sich unsere Stellungen in südlicher und östlicher Richtung verbessert. Derzeit finden auch im südwestlichen Teil von Konstantinowka Kämpfe statt. Der Feind versucht mit allen Mitteln, Widerstand zu leisten."

  • 18:47 Uhr

    Bericht: Selenskij hofft auf Verschwörung innerhalb der EU, um Orbán zu stürzen

    Wladimir Selenskij setzt auf die Europäische Union und eine Verschwörung in Brüssel, um die Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán bei den Parlamentswahlen zu Fall zu bringen. Dies erklärte Alexei Puschkow, Mitglied des Verfassungsausschusses des Föderationsrates der Russischen Föderation. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Es ist klar, dass Selenskij auf die Europäische Union und eine Verschwörung in Brüssel setzt, deren Ziel es ist, Orbán und seine Partei FIDESZ bei den Parlamentswahlen im April zu stürzen. Und er ist bereit, in jeder Hinsicht zur Erreichung dieses Ziels beizutragen."

    Puschkow merkte an, dass Brüssel und Kiew in dieser Frage durch zwei Faktoren behindert werden: die breite Unterstützung für Orbán in Ungarn und sein Bündnis mit US-Präsident Donald Trump. Der Politiker stellte fest:

    "Dies erschwert die Aufgabe, ihn durch Wahlen zu stürzen. Indem er Orbán damit drohte, 'die ukrainischen Streitkräfte auf ihn zu schicken', hat Selenskij den dritten Faktor – den Zusammenhalt der Ungarn angesichts einer äußeren Bedrohung – deutlich verstärkt."

  • 18:09 Uhr

    "Ungarn wird keine Kolonie der Ukraine!": Orbán attackiert Selenskij wegen Ölblockade

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Samstag, dem 14. März 2026, erklärt, Ungarn werde keine ukrainische Kolonie werden, und forderte die Bevölkerung dazu auf, sich gegen die Erpressung durch die Ukraine zu wehren.

    Er gab an, dass sich ungarische Experten seit Tagen in Kiew aufhalten würden, doch man gewähre ihnen nach wie vor keinen Zugang zur angeblich beschädigten Druschba-Pipeline.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:53 Uhr

    Gebiet Kursk: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte drei Menschen verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer Drohne den Bezirk Korenewo im Gebiet Kursk angegriffen; drei Zivilisten wurden verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:

    "Heute hat eine feindliche Drohne die Ortschaft Korenewo im Bezirk Korenewo angegriffen. Durch den Angriff erlitt eine 56-jährige Frau eine Streifwunde durch Splitter an der rechten Schulter und der Hüfte. Eine 49-jährige Frau erlitt eine Streifwunde durch Splitter am linken Oberschenkel und am rechten Bein. Ein 57-jähriger Mann erlitt eine Streifwunde am Kopf, blinde Splitterwunden am Rücken, am Arm, am Fuß, an der Schulter und an der Hand sowie Verletzungen an der Brust."

    Der Leiter der Region wies darauf hin, dass den Verletzten Erste Hilfe geleistet worden sei und sie in Kürze in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht würden. Chinschtein fügte hinzu:

    "Unsere Ärzte werden alles tun, um die Menschen so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen."

  • 17:17 Uhr

    Fico: Ungenügender Druck auf Selenskij – EU kann Inspektion der Druschba-Pipeline nicht durchsetzen

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat sich am Samstag, dem 14. März 2026, zu den ausbleibenden Öllieferungen über die Druschba-Pipeline geäußert. Er warf der Europäischen Union vor, die Interessen der Ukraine über die der Mitgliedstaaten zu stellen.

    Obwohl Präsident Selenskij um Geld bitte, könne die EU keine Inspektionsmission der angeblich beschädigten Pipeline durchsetzen. "Dafür gibt es im diplomatischen Wörterbuch eine einfache Formulierung: 'Lieber Wladimir, du willst europäisches Geld, also komm uns entgegen'", sagte Fico.

    Der Politiker kritisierte, dass eine solche Art der Kommunikation jedoch nur gegenüber EU-Mitgliedstaaten angewendet werde, die es wagen, souveräne Meinungen zu vertreten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:48 Uhr

    Gebiet Brjansk: Mann bei Angriff ukrainischer Streitkräfte verletzt

    Der Bezirk Pogar im Gebiet Brjansk wurde von den ukrainischen Streitkräften angegriffen; ein Zivilist wurde verletzt, ein Traktor beschädigt, wie Gouverneur Alexander Bogomas mitteilte. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben den Bezirk Pogar angegriffen. Bei einem Angriff mit Kamikaze-Drohnen auf das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs im Dorf Tschaussy im Bezirk Pogar wurde leider ein Zivilist verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er die notwendige medizinische Versorgung erhielt. Ein Traktor wurde beschädigt."

    Der Gouverneur präzisierte, dass Einsatz- und Rettungsdienste vor Ort im Einsatz seien.

  • 16:16 Uhr

    Nordeuropa und Kanada bekräftigen Absicht, Ukraine weiterhin zu unterstützen

    Dänemark, Norwegen, Schweden, Island, Finnland und Kanada werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche und militärische Unterstützung gewähren, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Ministerpräsidenten dieser Länder. In dieser Erklärung, die auf der Webseite des kanadischen Außenministeriums veröffentlicht wurde, heißt es:

    "Wir werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche, zivile, militärische und humanitäre Hilfe leisten und rufen alle Mitglieder der Koalition auf, ihre Unterstützung zu verstärken. Wir werden unsere gemeinsame Hilfe weiterhin koordinieren."

  • 15:56 Uhr

    Kommando der 159. Brigade der ukrainischen Streitkräfte verharmlost tatsächliche Verluste an der Front

    Das Kommando der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gibt die tatsächlichen Verluste der Einheit im Gebiet Charkow zu niedrig an, wie aus russischen Sicherheitskreisen verlautete. Die Quelle sagte:

    "Bei Verhören gefangener Soldaten wurde bekannt, dass das Kommando der Einheit Soldaten der Brigade, die von Kämpfern der russischen Streitkräfte des Truppenverbands Nord im Gebiet Charkow vernichtet wurden, als im Donbass vermisst bezeichnet."

    An diesem Abschnitt der Front sind die Truppenverbände West und Nord im Einsatz. In den vergangenen 24 Stunden beliefen sich die Gesamtverluste des Gegners auf bis zu 415 Kämpfer, einen Schützenpanzer, zwei M113-Panzertransporter, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 37 Fahrzeuge, fünf Artilleriegeschütze, eine Abschussrampe für das MLRS-Mehrfachraketenwerfersystem, zwei Gegenartillerie-Stationen und mehrere Munitionsdepots.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.