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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen Kriegsgefangenen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen KriegsgefangenenQuelle: Sputnik © Gennadi Dubowoi
  • 26.02.2026 20:20 Uhr

    20:20 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 167 ukrainische Drohnen – zwölf davon mit Ziel Moskau

    Die russischen Luftverteidigungskräfte haben am Donnerstag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 167 ukrainische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Tula und der Republik Krim abgefangen und zerstört. Darunter befanden sich zwölf Drohnen, die auf Moskau flogen, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt.

  • 19:54 Uhr

    Sacharowa: UN-Resolution über Ukraine stört Friedensprozess

    Die jüngste UN-Resolution über die Ukraine stört die Friedensverhandlungen, meint Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Ihrer Ansicht nach könnten "die angemessenen Bestimmungen der Resolution, einschließlich des Waffenstillstands, irreführen". Sacharowa betont:

    "Der Aufruf zum Waffenstillstand ist nichts anderes als ein Täuschungsmanöver, um den ukrainischen Streitkräften eine Atempause zu verschaffen, Zeit für die Neugruppierung zu gewinnen und das Bild friedliebender Friedensstifter zu erzeugen."

  • 19:35 Uhr

    Dmitrijew und Witkoff verlassen Four Seasons in Genf

    Kirill Dmitrijew, der Sondergesandte des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftszusammenarbeit, hat das Hotel Four Seasons in Genf verlassen. Dort hatte er laut RIA Nowosti Gespräche mit der US-Seite geführt. Dmitrijew verließ das Hotel gegen 18:30 Uhr Ortszeit (20:30 Uhr Moskauer Zeit), nachdem die US-Verhandlungspartner das Gebäude bereits verlassen hatten. Insgesamt hielt er sich etwas mehr als zwei Stunden im Hotel auf.

    Steve Witkoff, der Sondergesandte des US-Präsidenten, traf während seines vierstündigen Aufenthalts im Hotel die ukrainische Delegation. Dmitrijew kam in der fünften Stunde der Verhandlungen hinzu. Witkoff verließ das Hotel um 18 Uhr Ortszeit (20 Uhr Moskauer Zeit).

  • 19:19 Uhr

    Miroschnik: Russische Kriegsgefangene von ukrainischen Kämpfern schwer misshandelt

    Russische Soldaten in ukrainischer Gefangenschaft sollen nach Angaben des zweiten Berichts "Geheime Gefängnisse" des Sondergesandten des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik unter anderem mit Schaufelstielen, Äxten und Stuhlbeinen misshandelt worden sein. Der Bericht liegt RIA Nowosti vor.

    Eines der Opfer ist Alexander Tschikischew, der im Frühjahr 2025 in der Nähe von Nikolajewka in der Volksrepublik Donezk in Gefangenschaft geriet.

    "Während unserer Gefangenschaft trank einer von ihnen regelmäßig Alkohol. Sein Rufname war Jakut. Sie zogen uns aus der Grube, banden uns traditionell an einen Apfelbaum – auf halb ausgestreckten Armen, sodass man auf den Zehenspitzen stand –, stopften uns einen Knebel in den Mund und schlugen mit Schaufelstielen, Axtstielen, Knüppeln, Gewehrkolben und Peitschen auf uns ein, bis wir das Bewusstsein verloren. Bei mir war es härter, weil ich Gruppenkommandant und 'bei Wagner' war. Danach löste er die Fesseln und setzte die Schläge fort, bis ich ohnmächtig wurde."

    Er fügt hinzu, dass die Kämpfer nach zwei Wochen in ein anderes Privathaus umzogen, die Gefangenen mitnahmen und sie weiterhin im Keller misshandelten.

    "Höhere Offizielle, die hauptsächlich Verhöre führten, kamen vorbei. Ich sah ihre Gesichter nicht, da sie immer Sturmhauben trugen. Sie zogen uns heraus, banden uns fest und schlugen uns mit allen möglichen Gegenständen: Stuhlbeinen, Schaufelstielen, Schläuchen, Axtstielen, Schaufeln. Dabei gingen zwei Schaufeln kaputt. Sie zwangen uns, Videos aufzunehmen, in denen wir zustimmen sollten, ins RDK (das Russische Freiwilligenkorps) zu gehen – unter Bedrohung durch Pistolen."

  • 18:54 Uhr

    Saporoschje: Reparatur der Reserveleitung wegen Beschuss noch nicht möglich

    Intensiver Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte rund um das Kernkraftwerk Saporoschje verhindern derzeit die Reparatur der Reserveleitung Ferrosplaw-1. Die Anlage wird aktuell nur über eine einzige Leitung versorgt. Dies teilt die Kommunikationsdirektorin des Kraftwerks Jewgenija Jaschina RIA Nowosti mit:

    "Die Lage erlaubt keinen Beginn der Reparatur – es gibt ziemlich intensive Beschüsse im Bereich des Kernkraftwerks Saporoschje und in der Umgebung von Energodar."

    Sie betont, dass die Energieversorgung für den Eigenbedarf der Anlage über die Leitung Dnjeprowskaja gesichert sei. Das Personal überwache die Sicherheitsparameter kontinuierlich.

  • 18:35 Uhr

    Bericht: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen Kriegsgefangenen

    Laut dem zweiten Bericht "Geheime Gefängnisse" des Sondergesandten des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik sollen ukrainische Kämpfer einem russischen Kriegsgefangenen ein Hakenkreuz in den Rücken geritzt haben. Der Bericht liegt RIA Nowosti vor.

    Der betroffene russische Soldat, Artjom Samoilow, geriet im Winter 2024 in der Nähe des Dorfes Terna im Gebiet Charkow in ukrainische Gefangenschaft. Samoilow berichtete Miroschnik:

    "Er zieht ein Messer heraus, um 'sein Zeichen' zu setzen. Sie begannen, ein faschistisches Kreuz auf meinen Rücken zu ritzen. Und ich bin klein, sie haben mir mit einem Messer ein Hakenkreuz über den ganzen Rücken geritzt. Ich habe aber nichts gespürt, mein Körper war vollständig erfroren."

    Die Erfrierung seines Rückens ist auf die vorausgegangene Folter bei eisigen Temperaturen zurückzuführen, wie Samoilow weiter berichtete. Ukrainische Kämpfer sollen russische Kriegsgefangene mit Wasser übergossen und gezwungen haben, nackt durch den Schnee zu kriechen. Dabei sollen sie die Gefangenen mit Schusswaffen bedroht haben.

    "Sie führten uns aus dem Keller und begannen, uns zu schlagen. Sie sagten: 'Ihr seid zu trocken. Zieht euch aus.' Dann brachten sie ein Fass mit eiskaltem Wasser und übergossen uns damit. Wir wurden auf den Boden geworfen und gezwungen, etwa 100 Meter durch den Schnee zu kriechen. Danach stellten sie mich auf die Knie und richteten eine Waffe auf meinen Kopf. Er sagte: 'Ich werde dich umlegen.' Ich antwortete: 'Schieß.' Dann fragte er mich, ob ich Verwandte habe. Ich sagte, dass ich eine Mutter und eine Schwester habe. In diesem Moment schrie jemand: 'Lass ihn in Ruhe!' Dann warf man mich zurück in den Keller."

  • 18:18 Uhr

    Selenskij: Ausländische Staatschefs rieten Kiew, nicht über die Krim zu sprechen

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij behauptet, ausländische Staatschefs hätten den Kiewer Behörden geraten, das Thema Krim nach deren Rückkehr zu Russland im Jahr 2014 nicht aufzugreifen. Selenskij schreibt auf seinem Telegram-Kanal:

    "Der Ukraine wurde geraten, zu schweigen."

    Bereits Anfang Dezember hatte Selenskij eingeräumt, dass eine Rückkehr der Krim in die Ukraine nicht möglich sei.

    Im selben Monat hatte Sergei Lawrow bei der territorialen Frage des ukrainischen Konflikts betont, dass die Krim sowie die Gebiete Donezk, Lugansk, Saporoschje und Cherson nach der Verfassung Russlands untrennbare Teile des Landes seien.

  • 17:55 Uhr

    Bericht: Netzwerk geheimer Gefängnisse für russische Kriegsgefangene in der Ukraine

    Die meisten Verbrechen an russischen Kriegsgefangenen würden in geheimen Gefängnissen der ukrainischen Streitkräfte begangen. Dies erklärt der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik RIA Nowosti:

    "Nach zahlreichen glaubwürdigen Zeugenaussagen wird gerade dort, in einer Atmosphäre von Willkür und Straflosigkeit, die größte Zahl an Verbrechen gegen Kriegsgefangene verübt."

    Die geheimen Haftanstalten befinden sich in Kiew sowie in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy und weiteren Gebieten der Ukraine. Kiew lasse keine humanitären Organisationen in diese Einrichtungen. Zugleich räumten diese das Vorhandensein solcher Folterstätten ein, verschwiegen diesen Umstand jedoch.

    Russische Kriegsgefangene seien in der Gefangenschaft sexueller Gewalt, "raffinierten Foltermethoden" und moralischen Demütigungen ausgesetzt, erklärt Miroschnik. Es seien Zeugenaussagen über Drohungen, Schlafentzug, den Entzug von Wasser und Nahrung sowie zahlreiche weitere Qualen dokumentiert worden.

    "Die betroffenen russischen Soldaten berichteten detailliert über ein bewusst organisiertes und aktiv angewandtes System ausgeklügelter Folter und Erniedrigung durch die ukrainischen Streitkräfte, Geheimdienste und andere bewaffnete Formationen, einschließlich der Nutzung 'elektrischer Stühle' und anderer Vorrichtungen."

  • 17:35 Uhr

    Wie Russland im vierten Kriegsjahr die ukrainische Verteidigungsstrategie durchbrach

    Einkesselungen, Pufferzonen und zusammenbrechende Linien zeugen von zunehmendem Druck auf die ukrainische Verteidigung. Von Kupjansk bis Gulaipolje haben die russischen Streitkräfte den Gegner im vierten Kriegsjahr zurückgedrängt, während die ukrainische Armee nur zu lokal begrenzten Gegenangriffen in der Lage war.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:00 Uhr

    Dmitrijew trifft zu erwarteten Gesprächen mit US-Delegation in Genf ein

    Kirill Dmitrijew, der Sondergesandte des russischen Präsidenten und Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds, ist im Hotel Four Seasons in Genf eingetroffen. Dort soll er voraussichtlich Gespräche mit der US-Seite führen. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti.

    Dmitrijew traf um 16:25 Uhr Ortszeit (18:25 Uhr Moskauer Zeit) in einem getönten Minivan am Hotel ein. Im Four Seasons hält sich die US-Delegation auf, die seit 14 Uhr Ortszeit inoffizielle Gespräche mit der ukrainischen Delegation geführt hat.

    Zum Zeitpunkt seiner Ankunft begann die Polizei, die Fahrzeuge der ukrainischen Delegation wegzuschicken und für die Abfahrt vorzubereiten.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.