Liveticker Ukraine-Krieg: Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland auf

7.03.2026 17:42 Uhr
17:42 Uhr
Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland auf
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft bei einem Empfang in Matthiä-Mahl im Hamburger Rathaus die europäischen Länder zum Dialog mit Russland auf, um den Ukraine-Konflikt beizulegen.
Merkel wünscht sich, dass die EU der Ukraine nicht nur militärisch beisteht, sondern auch ihre diplomatische Macht einsetzt. Die ehemalige Kanzlerin sagt:
"Es geht hier um vitale Interessen Europas. Nur mit beidem – militärischer und diplomatischer Stärke – werden wir das erreichen, was wir wollen, dass Russland den Krieg nicht gewinnt und somit die Ukraine als souveräner Staat in Frieden und Freiheit eine Zukunft hat."
Ende 2025 behauptete Merkel, es sei falsch, die Verhandlungen mit Russland dem Ermessen der Vereinigten Staaten zu überlassen.
16:57 Uhr
37 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sieben Stunden 37 ukrainische Drohnen über drei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Am 7. März zerstörten die Einsatzkräfte der Luftabwehr zwischen 10:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 37 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:
- 20 Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
- 12 Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- 5 Drohnen über dem Gebiet Brjansk."
16:33 Uhr
Streit um 90-Milliarden-Paket: Selenskij droht Orbán mit Gewalt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist von bissigen Kommentaren zu offenen Drohungen gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán übergegangen. Demnach stellte Selenskij Vergeltungsmaßnahmen der ukrainischen Armee in Aussicht, falls Ungarn das 90-Milliarden-Euro-Paket der EU für die Ukraine blockieren sollte.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
16:19 Uhr
Ukrainer warnen ihre Mitbürger in privaten Anzeigen vor TZK-Standort
Ukrainer weisen in ihren Anzeigen für Dienstleistungen, Immobilienverkäufe oder -vermietungen auf die Wahrscheinlichkeit hin, Offiziere des TZK (Territorialen Rekrutierungszentrums – so werden in der Ukraine "Militärkommissariate" genannt) anzutreffen. Grund dafür seien regelmäßige Fälle von Zwangsmobilisierungen in einem bestimmten Bezirk, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti herausfand.
Ein Nutzer, der ein Haus mit Grundstück im Gebiet Lwow verkauft, merkt an, dass die Lage "in der Nähe des TZK" sei. Oleg, der ein Datscha-Grundstück mit Haus im Gebiet Charkow anbietet, schreibt:
"Ein sicherer Ort, kein TZK, keine Alarmanlage und keine Ankünfte (die gesamte Kooperative von etwa 400 Datschen ist hinter einem Tor mit Zahlenschloss gesichert, und das TZK weiß wahrscheinlich nicht einmal, dass es existiert. So können sich diejenigen, die ihre Häuser nicht verlassen, die Beine vertreten und spazieren gehen). Es gibt eine Straße von Charkow direkt zu den Datschen, die völlig frei von Kontrollpunkten ist (ich zeige sie Ihnen kostenlos)."
In Anzeigen für Mietobjekte betonen einige Nutzer im Titel:
"Kein TZK."
Vermieter aus Odessa weisen darauf hin:
"Ein separates Büro von 55 Quadratmetern – hier findet Sie das TZK nicht! Das Gebäude ist von der Straße aus nicht einsehbar, und es gibt viel Platz zum Verstecken."
Der Inserent einer Sofa-Anzeige in Uman warnt, dass die Abholung in einem Gebäude gegenüber dem TZK erfolgt. Auch Friseure haben sich an die Realität der Zwangsmobilisierung angepasst. Auf der Suche nach einem kostenlosen Modell versichert der Friseursalon, dass es sich nicht um eine gefälschte Nachricht des TZK handelt und es während des Service keine unangenehmen Überraschungen geben wird. Und Irina aus Kamenskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk ist bereit, Wehrdienstverweigerern zu Hause die Haare zu schneiden.
15:25 Uhr
Orbán erklärt, was mit dem von den Ukrainern beschlagnahmten Geld geschehen wird
Ungarn wird über das Schicksal des von Ukrainern beschlagnahmten Geldes entscheiden, sobald dessen Herkunft geklärt ist. Bis dahin wird es jedoch einbehalten, erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Debrecen sagte er:
"Wir werden über das Schicksal dieses beschlagnahmten Geldes entscheiden, sobald wir wissen, worum es sich handelt … (bis dahin) bleibt es hier unberührt."
15:10 Uhr
Neue Atomstrategie in Europa: Merz und Macron planen Zusammenarbeit

Bundeskanzler Friedrich Merz will bei der nuklearen Abschreckung enger mit Frankreich kooperieren und kündigte im Netzwerk Aix eine gemeinsame Steuerungsgruppe mit Präsident Emmanuel Macron an. Noch in diesem Jahr sollen konkrete Schritte folgen, darunter eine konventionelle deutsche Beteiligung an französischen Nuklearübungen.
Die Entscheidung stößt jedoch auf scharfe Kritik. Das BSW warnt, Merz spiele mit den Grundlagen der deutschen Nachkriegsordnung und überschreite mit einer Annäherung an Frankreichs Atomarsenal eine rote Linie des 2-plus-4-Abkommens. Kritiker befürchten zudem, Deutschland könne dadurch selbst zum Kriegs- und Anschlagsziel werden.
In Frankreich selbst gibt es ebenfalls Kritik an der Aufrüstung. Auch die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sowie Friedensaktivist Bernhard Trautvetter warnen vor einer weiteren Eskalation im nuklearen Bereich.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:39 Uhr
Zwei Männer im russischen Grenzgebiet Belgorod bei Attacke aus der Ukraine verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut im russischen Grenzgebiet Belgorod zugeschlagen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, habe eine ukrainische Drohne in der Siedlung Proletarski ein Verkehrsobjekt angegriffen. Dabei seien zwei Männer verletzt worden. Einer der beiden Männer habe eine Splitterwunde am Bauch und eine Splitterwunde an einem Unterarm erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der andere habe eine Verletzung an der Hand sowie ein Explosionstrauma. Er sei am Ort des Geschehens medizinisch versorgt worden.
14:22 Uhr
RT DE-Exklusiv: Drohnen, Artillerie und Sturmtruppen – Einblicke von der Front bei Krasnoarmejsk

Trotz schwieriger Wetterbedingungen setzen russische Soldaten ihren Einsatz am Frontabschnitt Krasnoarmejsk fort. Für sie steht viel auf dem Spiel – das eigene Leben, das ihrer Kameraden und die Sicherheit des Landes. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet Einheiten der 90. Gardepanzerdivision des Truppenverbandes Mitte mehrere Tage lang an der Front. Seinen Bericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:07 Uhr
Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo wirft den ukrainischen Streitkräften vor, eine regelrechte Jagd auf Autofahrer in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zu machen. Wie der Politiker schreibt, seien in den zurückliegenden 24 Stunden ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen 59-jährigen Einwohner der Siedlung Gornostajewka. Die anderen zwei Attacken mit drei Verletzten hätten sich in der Ortschaft Dnjeprjany ereignet. Ein Mann im Alter von 68 Jahren und zwei Männer im Alter von jeweils 25 Jahren seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Ferner meldet Saldo Sachschäden in den Ortschaften Winogradowo, Wassiljewka, Radensk, Tawrijsk, Topolewka und Gladkowka. Dort seien insgesamt eine Scheune, mehrere Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft und ein Auto beschädigt worden.
13:40 Uhr
Einwohner des russischen Gebiets Samara durch herabfallende Drohnenteile verletzt
Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der letzten Nacht über dem Wolga-Gebiet Samara fünf unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew bestätigte auf der Plattform MAX die Drohnenattacke und gab einige Einzelheiten bekannt. Dem Politiker zufolge seien dadurch keine Schäden entstanden. Es gebe auch keine Todesopfer. Allerdings sei ein Mensch durch herabfallende Drohnenteile verletzt worden. Der Mann sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte Fedorischtschew mit.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


