Liveticker Ukraine-Krieg: Putin ordnet Freilassung zweier zwangsrekrutierter Ungarn an

4.03.2026 18:31 Uhr
18:31 Uhr
Szijjártó dankt Putin für die Freilassung zwangsrekrutierter Ungarn auf Russisch
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bedankte sich bei dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf Russisch für die Freilassung ungarischer Staatsbürger, die zwangsweise in die ukrainische Armee eingezogen worden waren und sich in russischer Gefangenschaft befanden.
"Vielen Dank. Ich danke Ihnen."
Szijjártó wies darauf hin, dass viele Ungarn, die in der Ukraine zwangsrekrutiert wurden, vermisst oder gefangen genommen wurden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Ungarn von zwei transkarpatischen Ungarn berichtet, die im Zuge der Zwangsmobilisierung in der Ukraine ums Leben gekommen waren. Der Außenminister erklärte:
"Dieser Konflikt zwingt auch ungarische Bürger zur Mobilisierung. Viele sind vermisst, viele sind in Gefangenschaft geraten."
18:05 Uhr
Putin ordnet Freilassung zweier zwangsrekrutierter Ungarn an

Russlands Präsident Wladimir PutinGawriil Grigorow / Sputnik Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Freilassung von zwei ungarischen Staatsbürgern angeordnet. Sie waren zwangsweise in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden und anschließend in russische Gefangenschaft geraten. Putin sagte bei einem Treffen mit dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó:
"Es handelt sich um Bürger mit doppelter Staatsangehörigkeit – der ukrainischen und der ungarischen. Sie wurden zwangsweise mobilisiert. Ich habe die Entscheidung getroffen, zwei Personen freizulassen."
Putin betonte, dass Szijjártó die beiden Ungarn direkt mit seinem Flugzeug abholen könne.
"Sie können sie, wie vom Premierminister Viktor Orbán gewünscht, direkt in das Flugzeug nehmen, mit dem Sie hierhergekommen sind, und mit ihnen nach Budapest zurückkehren."
17:55 Uhr
Putin trifft Szijjártó im Kreml
Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Kreml den ungarischen Außenminister Péter Szijjártó empfangen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. An den Gesprächen nahmen zudem der russische Außenminister Sergei Lawrow, Präsidialberater Juri Uschakow sowie Vizepremier Denis Manturow teil.
Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor erklärt, dass bei dem Treffen unter anderem die Blockade des Öltransits über die Druschba-Pipeline thematisiert werden solle. Zudem solle es um die Freilassung transkarpatischer Ungarn aus russischer Gefangenschaft gehen, die in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gekämpft haben.
17:44 Uhr
Region Krasnodar: Fragmente von ukrainischen Drohnen in Ferienort gefunden
Im Dorf Kabardinka bei der Stadt Gelendschik sind Trümmer von ukrainischen Drohnen auf das Gelände von drei Sanatorien gefallen. Es gab keine Verletzten und keine Sachschäden. Dies teilt der operative Stab der Region Krasnodar mit:
"In zwei der Sanatorien hielten sich keine Touristen auf, die Gäste des dritten wurden für die Dauer der Abwehr der Attacke an einen sicheren Ort evakuiert. Rettungs- und Spezialkräfte sind an allen betroffenen Orten im Einsatz."
Am Mittwoch war in der Region Krasnodar Drohnenalarm ausgerufen worden.
17:17 Uhr
Selenskij entlässt SBU-Chef im Gebiet Schytomyr
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat Wladimir Kompanitschenko, den Leiter der Verwaltung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) im Gebiet Schytomyr, aus dem Amt entlassen. Gegen ihn stehen Korruptionsvorwürfe im Raum. Das entsprechende Dekret wurde am Mittwoch auf der offiziellen Website Selenskijs veröffentlicht.
Zuvor hatte der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko mitgeteilt, dass dem festgenommenen Logistikkommandeur der Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte sowie dem SBU-Chef im Gebiet Schytomyr offiziell Amtsmissbrauch und die Annahme unrechtmäßiger Vorteile vorgeworfen werden.
Ukrainischen Medien zufolge handelt es sich dabei um Andrei Ukrainez und Wladimir Kompanitschenko. Beide Verdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen.
16:45 Uhr
Medienbericht: Ukrainische Nazis lassen Leichen ihrer Kameraden in der Region Charkow zurück
Militante der ukrainischen nazistischen Einheit "Kraken", die in der Region Charkow Verluste erlitten hat, evakuieren die Leichen ihrer gefallenen Kameraden nicht vom Schlachtfeld. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Eine Quelle wird mit den Worten zitiert:
"Die Kämpfer haben die Leichen ihrer Kameraden nach einer Niederlage nicht geborgen. Das ist eine gängige Praxis für alle Einheiten der ukrainischen Streitkräfte. Früher haben die nationalistischsten Einheiten jedoch versucht, ihre Kameraden zu bergen. Heute ist das selten zu beobachten."
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass Kämpfer des Truppenverbandes Nord der russischen Streitkräfte der Einheit "Kraken" eine Niederlage zugefügt hätten.
16:17 Uhr
Ombudsfrau meldet Zunahme der Repressionen gegen Russischsprachige in der Ukraine
In ihrer Rede vor dem Föderationsrat erklärte die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Tatjana Moskalkowa, dass die Repressionen gegen Russischsprachige in der Ukraine zugenommen hätten und russische Kriegsgefangene gefoltert würden. Sie stellte fest:
"In der Ukraine nehmen die politischen Repressionen gegen die russischsprachige Bevölkerung zu, die russisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats, ihre ehemaligen Geistlichen und Gemeindemitglieder werden verfolgt. Unter Verletzung der Genfer Konventionen werden russische Kriegsgefangene häufig menschenwürdigkeitsverletzenden Handlungen und Folter ausgesetzt."15:56 Uhr
Tschechische Regierung kürzt Verteidigungsausgaben und Finanzhilfen für Kiew

Archivbild: Premierminister Tschechiens Andrej BabišRIA Nowosti / Alexei Witwizkij / Sputnik Die tschechische Regierung geht das Risiko eines Konflikts mit der NATO-Führung und sogar mit Trump selbst ein. Premierminister Andrej Babiš erklärte, dass die Priorität seiner Regierung das Gesundheitswesen sein werde und nicht die von seinen Vorgängern versprochenen erhöhten Militärausgaben. Auch die Finanzierung Kiews im Rahmen des PURL-Programms wurde gekürzt. Darüber berichtet das ukrainische Portal Ewropeiskaija Prawda. In dem Artikel des Portals heißt es:
"Nach Angaben tschechischer Medien hat der US-Botschafter vorgeschlagen, die Verteidigungsausgaben durch einen Beitrag zum PURL-Programm zu erhöhen, das den Kauf von Waffen für die Ukraine finanzieren soll. Babiš lehnt diese Idee jedoch ab. Stattdessen strebt die tschechische Regierung eine einjährige Aussetzung der Verpflichtungen gegenüber der NATO an."15:49 Uhr
Szijjártó trifft Manturow und Lawrow in Moskau
Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat in Moskau Gespräche mit dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten Denis Manturow und dem russischen Außenminister Sergei Lawrow geführt. Szijjártó schrieb auf Facebook:
"Ich bin heute aus zwei Gründen nach Moskau gekommen und habe mich mit dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten Denis Manturow und dem Außenminister Sergei Lawrow getroffen."
Als Gründe nannte er einerseits die Frage der Energieversorgung aus Russland vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten. Andererseits gehe es um transkarpatische Ungarn, die zwangsweise in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden seien und sich russischen Soldaten ergeben hätten.
15:43 Uhr
Nach Drohungen von Selenskij: Ungarn verstärkt Sicherheit von Energieanlagen
Ungarn habe die Sicherheit von Energieanlagen verstärkt, da die Ukraine die Nord-Stream-Pipeline gesprengt habe und sich dies mit der Druschba-Pipeline nicht wiederholen dürfe, erklärt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán.
"(Wladimir) Selenskij hat erklärt, dass er nicht zulassen werde, dass russische Energieträger nach Europa gelangen. Folglich kann jede Energieanlage, die russische Energie nutzt, zum Ziel ukrainischer Sabotageakte werden. Die Ukrainer haben auch die Gaspipeline Nord Stream gesprengt, deshalb haben wir beschlossen, den Schutz ungarischer Energieanlagen zu verstärken."
Ihm zufolge haben die ungarischen Streitkräfte an 75 Orten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Energieanlagen getroffen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

