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Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml rügt Kiews Idee einer Osterwaffenruhe wegen fehlender Konkretheit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml rügt Kiews Idee einer Osterwaffenruhe wegen fehlender KonkretheitQuelle: TASS © Sergei Sawostjanow
  • 31.03.2026 17:59 Uhr

    17:59 Uhr

    Euractiv: Kiews Behinderung einer Inspektion der Druschba-Pipeline für EU "rätselhaft"

    War die EU zuvor gegen Ungarn und die Slowakei aufgebracht, die nicht nur Kredite an Kiew blockieren, sondern auch Erdöl von Russland beziehen, so scheint Brüssel nun zunehmend bereit sein, im zweiten Punkt nachzugeben und Druck auf Kiew auszuüben, das eine Inspektion der angeblich beschädigten Pipeline Druschba verweigert.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:37 Uhr

    Kallas: Ich habe keine guten Nachrichten bezüglich des Kredits für Kiew

    EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erklärte, sie habe "keine guten Nachrichten" bezüglich der Gewährung eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dies sagte Kallas am Dienstag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga in Kiew.  

    "Wir haben gewisse Hindernisse auf dem Weg. Dies betrifft sowohl das 20. Sanktionspaket, als auch die Gewährung des Kredits. Die Arbeit wird fortgesetzt, um diese Hindernisse zu überwinden. Leider habe ich momentan keine guten Nachrichten und ich kann nicht sagen, dass dieser Kredit gewährt wird." 

    Sie wiederholte, dass die Arbeit fortgesetzt werde, und sie hoffe, dass der Kredit auf der nächsten Sitzung des EU-Rates bewilligt werde. 

  • 16:59 Uhr

    Raketenangriff auf Gebiet Brjansk: Ein Mensch tot, sechs verletzt

    Bei dem ukrainischen Angriff auf den Kreis Susemki im Gebiet Brjansk ist eine Person ums Leben gekommen, erklärt Gouverneur Alexander Bogomas. Sechs Zivilisten erlitten Verletzungen.

    Laut dem Gouverneur setzten die ukrainischen Streitkräfte Munition des Vampire-Mehrfachraketenwerfers aus tschechischer Produktion für den Angriff ein.

  • 16:20 Uhr

    Gebiet Belgorod: Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurde am Dienstag das Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt. Infolge eines Drohnenangriffs kamen die Fenster und die Fassade zu Schaden. Drei Menschen erlitten bei der Attacke Verletzungen, sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

  • 15:56 Uhr

    Ukrainische Drohnen in Luftraum Estlands eingedrungen

    Mehrere ukrainische Drohnen seien in der vergangenen Nacht vom Kurs abgewichen und in den estnischen Luftraum eingedrungen, berichtet Oberst Uku Arold, der Leiter für strategische Kommunikation der nationalen Streitkräfte.

    Die Flugziele wurden ihm zufolge von Aufklärungsradaren und Kampfjets entdeckt. In einigen Regionen Estlands sei Luftalarm ausgelöst worden, NATO-Kampfjets seien vom Flugstützpunkt Ämari gestartet.

    Arold betont, dass das Militär keine Drohnen abschoss. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ERR wurden Teile eines unbemannten Flugzeugs im Kreis Tartu in Südestland entdeckt.

  • 15:28 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.260 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 270 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär sieben Autos, drei Munitionslager, ein Brennstoff- und Schmierstofflager und acht Materiallager. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 27 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Radaranlage sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 135 Kämpfer einbüßen. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, drei Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie fünf Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 375 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze, zwei Munitions- und Materiallager. 

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband neun Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und zwei Materiallager der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energie- und Brennstoffanlagen sowie Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, angegriffen. Zudem wurden Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 158 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben sechs gelenkte Bomben und 255 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.660 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.599 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer, 34.188 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  58.260 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 14:57 Uhr

    Weitere Ortschaft im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Truppen einen weiteren Ort unter Kontrolle genommen. 

    "Infolge der aktiven Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Siedlung Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen."

  • 14:20 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag auf ein Rüstungsunternehmen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf ein Rüstungsunternehmen in der Region Moskau verhindert. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit. 

    Der Mann soll im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt haben. Auf Anweisung der ukrainischen Seite habe der Mann Arbeit bei einem Rüstungsunternehmen in der Region Moskau gefunden, um dann auf dem Gelände des Unternehmens einen Terroranschlag zu verüben.

    Der FSB habe versucht, den Mann festzunehmen, als dieser einen Sprengsatz aus einem Versteck abholte. Wie es heißt, habe er bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand geleistet und sei neutralisiert worden.

  • 13:44 Uhr

    Peskow: Moskau erkennt nichts Konkretes an Selenskijs Idee über Osterwaffenruhe

    Die Aussage des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über einen Waffenstillstand zu Ostern enthält keine konkreten Vorschläge, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Auf einer Pressekonferenz betont er:

    "In den Aussagen von Selenskij, die wir lasen, erkannten wir keine deutlich formulierte Initiative für eine Osterwaffenruhe."

    Derzeit möchte Kiew einen Waffenstillstand erreichen, wie dieser auch genannt würde, fügt Peskow hinzu.

  • 13:30 Uhr

    Agent ukrainischer Geheimdienste wegen Spionage im Gebiet Belgorod festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ukrainischen Staatsbürger, Jahrgang 1990, im Gebiet Belgorod festgenommen. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit. 

    Wie es heißt, sei der Festgenommene durch den Militärnachrichtendienst der Ukraine über einen ausländischen Messenger-Dienst angeworben worden. Der Mann soll gegen eine finanzielle Belohnung Informationen über die Lage im Grenzgebiet der Region Belgorod gesammelt haben.

    Auf Anweisung des ukrainischen Geheimdienstes habe der Mann Koordinaten der Standorte der russischen Streitkräfte und Militärtechnik in einem der Bezirke gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt. Diese Informationen seien von dem Gegner zur Durchführung von Raketen- und Bombenangriffen auf die Stellungen russischer Truppen genutzt worden.

    Es wurden Ermittlungen wegen Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen drohen bis zu 20 Jahre Haft.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.