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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Oberst-Flieger fällt beim Kampfeinsatz

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer Oberst-Flieger fällt beim Kampfeinsatz© Soziale Medien
  • 9.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ukrainische Streitkräfte greifen Bus mit jungen Sportlern an

    Ukrainische Drohnen haben im Gebiet Saporoschje einen Bus mit Jugendlichen angegriffen, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Auf seinem Kanal auf der Plattform MAX schrieb er:

    "Feindliche Drohnen haben eine Tankstelle im Stadtbezirk Tokmak angegriffen. […] Splitter beschädigten einen Schulbus mit Kindern, die von einem Sportwettkampf zurückkamen."

    Drei Jugendliche der Jahrgänge 2011, 2012 und 2013 sowie ihr Trainer wurden verletzt. Alle Verletzten werden derzeit im Krankenhaus behandelt.

  • 21:28 Uhr

    Gebiet Brjansk: Zivilist bei Angriff ukrainischer Streitkräfte verletzt

    Bei einem Mörserangriff der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Belaja Berjoska im Gebiet Brjansk wurde ein Zivilist verletzt, wie der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, mitteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Ukrainische Nazis haben das Dorf Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk mit Mörsern beschossen. Leider wurde dabei ein Zivilist verletzt."

    Der Gouverneur fügte hinzu, dass ein Wohngebäude beschädigt wurde und Rettungskräfte im Einsatz seien.

  • 20:42 Uhr

    Einstündiges Telefonat: Donald Trump ruft Wladimir Putin an

    Am Montag telefonierten der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump miteinander, wie der Präsidentenberater Juri Uschakow am Abend bekanntgab. Nach seinen Angaben dauerte das Gespräch eine Stunde.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:03 Uhr

    21 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet, dass die Luftabwehrkräfte innerhalb von sechs Stunden 21 ukrainische Drohnen abgeschossen haben. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit fingen die Luftabwehrkräfte 21 unbemannte ukrainische Luftfahrzeuge ab:

    • zehn über dem Gebiet Kursk,
    • acht über dem Gebiet Belgorod,
    • drei über dem Gebiet Brjansk."
  • 19:29 Uhr

    Kritik an Selenskij nimmt in der Ukraine zu

    Die Kritik an Wladimir Selenskij in der Ukraine verschärft sich laut russischen Sicherheitsbeamten aufgrund der Diskussionen über einen möglichen Einsatz ukrainischer Streitkräfte im Nahen Osten. Eine Quelle sagte:

    "Der Nationalist Witali Kupri ist überzeugt, dass der Chef des Kiewer Regimes versucht, sich auf diese Weise politisches Asyl zu verschaffen."

    Die ukrainischen Sicherheitsbehörden prüfen derzeit ernsthaft die mögliche Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte an einer potenziellen Bodenoperation im Nahen Osten.

  • 18:59 Uhr

    Medien: Nächste Gesprächsrunde zur Ukraine könnte am 11. März in Istanbul stattfinden

    Laut einem Bericht von NV, der sich auf eine informierte Quelle beruft, könnte am 11. März ein neues Treffen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts stattfinden. Der Telegram-Kanal des ukrainischen Radiosenders meldete:

    "Die nächste Runde der trilateralen Gespräche ist für den 11. März in Istanbul geplant."

    Das Büro des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan hat diese Information bislang nicht bestätigt.

  • 18:18 Uhr

    Putin: Russland ist bereit, mit Europäern bei Öl- und Gaslieferungen zusammenzuarbeiten

    Russland ist bereit, mit den Europäern bei der Öl- und Gasversorgung zusammenzuarbeiten, doch wir brauchen Signale ihrer Bereitschaft dazu, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin. Bei dem heutigen Treffen zum globalen Öl- und Gasmarkt sagte er:

    "Wir sind bereit, mit den Europäern zusammenzuarbeiten, aber wir brauchen von ihnen Signale, dass sie bereit und willens sind, mit uns zusammenzuarbeiten und dass sie diese Stabilität und Widerstandsfähigkeit gewährleisten werden."

    Putin betonte außerdem, dass Russland weiterhin Energie liefern werde, unter anderem an die Slowakei und Ungarn. Der Präsident erklärte:

    "Ich betone, und ich wiederhole, dass Russland ein zuverlässiger Energielieferant ist – das war schon immer so. Wir werden selbstverständlich weiterhin Öl und Gas an jene Länder liefern, die selbst zuverlässige Partner sind. Ich spreche hier nicht nur von unseren Partnern im asiatisch-pazifischen Raum, sondern auch von osteuropäischen Ländern wie der Slowakei und Ungarn."

  • 17:45 Uhr

    Ukraine: Mann greift TZK-Mitarbeiter mit Messer an

    Ein Wehrpflichtiger im Gebiet Iwano-Frankowsk in der Westukraine griff Mitarbeiter des Wehrdienstamtes mit einem Messer an, die ihn zum Wehrdienst einberufen wollten. Dies teilt das operative Kommando der Streitkräfte der Ukraine "West" mit. In einer auf der Facebook-Seite des Kommandos veröffentlichten Erklärung heißt es:

    "In der Ortschaft Broschnew-Ossada im Bezirk Kalusch verübte ein Wehrpflichtiger während einer Veranstaltung zur Benachrichtigung ukrainischer Bürger über das Wehrpflichtalter ein Massaker, indem er zwei Mitarbeiter des Wehrdienstamtes (TZK) im Bezirk Kalusch mit Stich- und Schnittwunden verletzte."

    Die Mitarbeiter des Wehrdienstamtes hatten den Mann nach seinen Wehrdienstunterlagen gefragt, woraufhin er zu fliehen versuchte. Als sie ihn einholten, griff er die TZK-Mitarbeiter mit einem Messer an. Das Kommando fügte hinzu:

    "Die Mitarbeiter des Wehrdienstamtes wurden ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt; sie sind nicht in Lebensgefahr. Die Polizei fahndet nach dem Angreifer."

  • 17:13 Uhr

    Orbán fordert von der Leyen auf, EU-Sanktionen gegen russische Energieunternehmen auszusetzen

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geschickt und die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen russische Energieunternehmen gefordert.

    Orbán erklärte, er habe diesen Vorschlag angesichts der drohenden drastischen Preiserhöhungen bei Öl und Gas infolge des Nahostkonflikts unterbreitet. In einer Videoansprache, die vom Fernsehsender M1 ausgestrahlt wurde, sagte Orbán:

    "Wir müssen alle Sanktionen gegen russische Energieunternehmen in ganz Europa überprüfen und aussetzen. Diesen Vorschlag habe ich heute in einem Brief der Präsidentin der Europäischen Kommission, von der Leyen, unterbreitet."

    Er wies darauf hin, dass die drohenden steigenden Energiepreise in Europa nicht nur durch den militärischen Konflikt im Nahen Osten, sondern auch durch die Aussetzung des russischen Öltransits durch die Ukraine über die Druschba-Pipeline entstanden seien. Der Ministerpräsident betonte:

    "Die von Wladimir Selenskij verhängte Ölblockade stellt nicht nur für Ungarn und die Slowakei, sondern für die gesamte Europäische Union eine große Bedrohung dar."

    Seiner Ansicht nach sei es in dieser Situation nicht nur notwendig, das Verbot russischer Öl- und Gaslieferungen an EU-Länder aufzuheben, sondern auch zu verhindern, dass die Diesel- und Benzinpreise im Inland auf ein unannehmbares Niveau steigen. Orbán erklärte:

    "Zu diesem Zweck habe ich für heute eine außerordentliche Regierungssitzung einberufen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.