Liveticker Ukraine-Krieg: Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

12.02.2026 07:36 Uhr
07:36 Uhr
TASS: Ukraine verlegt Truppen von EU-Grenze ins Gebiet Sumy
Ukrainische Grenzwächter, die ihren Dienst an den Grenzen zu EU-Staaten haben, können ins Gebiet Sumy an die Front geschickt werden, berichtet eine russische militärische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Der Gesprächspartner der Agentur erklärt:
"Am Frontabschnitt Sumy hat das Kommando des ukrainischen Militärs wegen des Personalmangels an der Front vom ukrainischen Grenzdienst Personal zum Ausgleichen der Verluste angefordert. Es wird erwartet, dass Grenzwächter von der Grenze zu EU-Ländern an die Front gehen."
07:03 Uhr
Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen
Russlands Luftabwehrkräfte haben in der vergangenen Nacht über den Regionen des Landes 106 ukrainische Starrflügler-Drohnen zerstört, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde führt aus, dass 24 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 19 über dem Gebiet Woronesch, 13 über dem Gebiet Tambow, neun über dem Gebiet Nischni Nowgorod, fünf über der Krim, vier über dem Asowschen Meer, drei über dem Gebiet Rostow, zwei über dem Gebiet Lipezk sowie jeweils eine über den Gebieten Kursk, Smolensk, Wolgograd, Krasnodar und dem Schwarzen Meer abgeschossen wurden.
11.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
LVR: Krankenwagen von ukrainischer Drohne getroffen – Sanitäter und Fahrer verletzt
In der Volksrepublik Lugansk (LVR) hat eine ukrainische Drohne einen gepanzerten Krankenwagen getroffen. Laut einer Erklärung der örtlichen Behörden war das medizinische Team zur Zeit der Attacke auf dem Weg aus der Stadt Swatowo. Zwei Sanitäter und der Fahrer erlitten Verletzungen. Weiter heißt es in der Erklärung:
"Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. Es ist erschreckend, sich vorzustellen, was passiert wäre, wenn der Krankenwagen nicht gepanzert gewesen wäre."
21:42 Uhr
Gouverneur im Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte, darunter ein Kind
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod wurden sieben Zivilisten verletzt. Laut dem Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, ist unter den Verletzten auch ein vierjähriges Mädchen.
21:32 Uhr
Orbán: EU hat Ungarn den Krieg erklärt

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Aufnahme vom 18. Dezember 2025Urheberrechtlich geschützt Mit dem neuen EU-Plan für die Ukraine hat Brüssel Budapest praktisch den Krieg erklärt, meint der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán.
Zuvor berichtete Politico über die Arbeit Brüssels an einem beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine. Der Plan sehe in fünf Schritten eine Mitgliedschaft der Ukraine bis 2027 vor.
Orbán bezeichnet Politico als "offizielle Publikation der Brüsseler Elite", der Plan der EU sei ein militärischer. In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt der Regierungschef:
"Der neue Plan ist eine offene Kriegserklärung an Ungarn. Sie ignorieren den Willen des ungarischen Volkes und sind entschlossen, die ungarische Regierung mit allen Mitteln zu stürzen. Sie wollen die TISZA-Partei an die Macht bringen, dann gäbe es kein Veto, keinen Widerstand und keine Abkehr von ihrem Konflikt."
21:09 Uhr
Selenskij schließt Wahlen vor Waffenruhe aus
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den Bericht der Financial Times über Wahlen und Volksabstimmung am 24. Februar kommentiert. Dem Staatsoberhaupt zufolge würden Wahlen dann organisiert, wenn das Land alle entsprechenden Sicherheitsgarantien bekäme.
Einige Partner der Ukraine, nicht Kiew selbst erörterten das Thema. Es bestehe jedoch der Wille zu einem solchen Prozess. Selenskij betont:
"Es ist ganz einfach – man vereinbart einen Waffenstillstand, dann gibt es Wahlen. Es ist also eine Sicherheitsfrage."
Darüber hinaus schließt Selenskij erneut Verhandlungen in Moskau oder Minsk aus:
"Ich kann nicht nach Moskau reisen, um mit Wladimir Putin zu verhandeln. Wir sind bereit, die US-Vorschläge für ein Treffen an einem beliebigen Ort in Amerika, Europa oder einem neutralen Land zu unterstützen, in jedem Land außer Russland und Weißrussland."
20:50 Uhr
"Finanzierung von 800.000 Opfern" – Orbán attackiert EU-Milliardenpaket für Ukraine

In einem auf X veröffentlichten Ausschnitt aus seiner Rede am Dienstag bei einer Veranstaltung seiner Partei Fidesz stellte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sich erneut offen gegen den aktuellen europäischen Kurs, der maßgeblich auf militärische Unterstützung der Ukraine und finanzielle Hilfspakete setzt.
Orbán verglich den Krieg mit der Migration: Wenn man erst einmal involviert sei, gebe es keinen einfachen Ausweg mehr. Er warf europäischen Politikern, insbesondere EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, vor, sich durch ihre Entscheidungen in eine Sackgasse manövriert zu haben.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:32 Uhr
Polnischer Präsident erklärt sich zu Verhandlungen mit Putin bereit
Der polnische Präsident Karol Nawrocki ist bereit, sich mit Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu setzen. Laut Onet wiadomosci betont das Staatsoberhaupt:
"Während des Wahlkampfs wurde ich gefragt, ob ich mich mit Wladimir Putin an einen Tisch setzen würde. Ich antwortete, ich würde mich mit jedem treffen, wenn es im Interesse der Republik Polen läge."
Nawrocki erinnert daran, dass er in Russland zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Daher habe er es nicht eilig, mit Putin zu reden. Falls es notwendig wäre, würde er dies jedoch tun.
20:08 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört
Die russische Flugabwehr hat elf unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Belgorod abgeschossen. Zudem wurden zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer und eine über dem Gebiet Kursk zerstört. Die Flugabwehr schoss alle Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

