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Liveticker Ukraine-Krieg: Putin erklärt Ostern-Waffenstillstand

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Putin erklärt Ostern-Waffenstillstand© Pressedienst des russischen Außenministeriums
  • 9.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Rutte: Keine Vereinbarungen über NATO-Beitritt der Ukraine in nächster Zeit

    Die Möglichkeit eines Beitritts der Ukraine zur NATO wird gegenwärtig nicht in Erwägung gezogen, sagt der Generalsekretär der Allianz Mark Rutte. Bei seinem Auftritt beim Ronald-Reagan-Institut in Washington verkündet er:

    "Eine NATO-Mitgliedschaft steht bisher nicht auf der Agenda."

    Rutte fügt hinzu, dass Sicherheitsgarantien für Kiew ein "Schlüsselfaktor" zur Regulierung des Ukraine-Konflikts seien, und merkt an:

    "Ich denke nicht, dass wir die Frage nach Mitgliedschaft der Ukraine bei der NATO in kurzfristiger Perspektive lösen können."

  • 21:34 Uhr

    Zivilist bei ukrainischem Angriff im Gebiet Brjansk getötet

    Ein Bewohner des Gebiets Brjansk ist bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen, berichtet der Gouverneur der Region Alexander Bogomas:

    "Der Gegner hat einen vorsätzlichen und niederträchtigen Angriff aus einem Mehrfachraketenwerfer gegen die Siedlung Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk verübt. Leider kam durch das weitere blutige Verbrechen des Kiewer Regimes ein Zivilist ums Leben, eine weitere Bewohnerin wurde verwundet."

    Nach Angaben von Bogomas wurde die Verwundete in ein Krankenhaus angegriffen. Der Gouverneur fügt hinzu, dass beim Angriff ein Haus zerstört und ein weiteres beschädigt wurde.

  • 21:09 Uhr

    Putin erklärt Waffenstillstand zu Ostern

    Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt anlässlich des kommenden Osterfests einen Waffenstillstand. In einer Pressemitteilung des Kremls heißt es dazu:

    "Gemäß der Entscheidung des obersten Befehlshabers der Streitkräfte der russischen Föderation wird anlässlich des kommenden orthodoxen Osterfests ein Waffenstillstand vom 16 Uhr am 11. April bis Tagesende am 12. April 2026 erklärt."

    Moskau rechnet damit, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhält, so die Meldung weiter:

    "Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite dem Beispiel der Russischen Föderation folgen wird."

    Dabei hat Putin Russlands Streitkräfte angewiesen, die Kampfhandlungen für die Zeit des Waffenstillstands einzustellen, allerdings bereit zu sein, auf feindliche Aktionen zu reagieren.

  • 20:46 Uhr

    Russland und Ukraine übergeben erneut Leichen gefallener Soldaten

    Russland und die Ukraine haben erneut die Leichen gefallener Soldaten ausgetauscht. Der Berater des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, erklärte, der ukrainischen Seite seien 1.000 gefallene Soldaten übergeben worden. Im Gegenzug habe Russland die Leichen von 41 gefallenen Soldaten erhalten. Der letzte Austausch dieser Art zwischen beiden Seiten hatte am 26. Februar stattgefunden.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:31 Uhr

    Rutte: Frontlinie in Ukraine bewegt sich in "falsche Richtung"

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte äußert sein Bedauern, dass sich die Frontlinie in der Ukraine nach seiner Ansicht "in falsche Richtung" bewege. Bei seinem Auftritt bei der Ronald-Reagan-Präsidialstiftung und -Institut sagt er:

    "Insgesamt bewegt sich die Frontlinie in die falsche Richtung – sehr langsam, aber immerhin. Insgesamt sehen Sie immer noch, dass die Bewegung in falsche Richtung erfolgt, wenn Sie, wie ich, für die Ukraine und gegen Russland sind."

  • 19:52 Uhr

    Gebiet Cherson meldet Abnahme ukrainischer Angriffe auf Energieobjekte

    Seit Anfang des Jahres hat das ukrainische Militär Energieobjekte im Gebiet Cherson über 60-mal angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region Wladimir Saldo. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er:

    "Seit Anfang des Jahres gab es über 60 Treffer von Objekten der Energieinfrastruktur. Das beeinträchtigt die Lebensfähigkeit sowohl des Wohnsektors als auch der Industrie als auch der Landwirtschaft."

    Parallel dazu merkt Saldo an, dass die Abwehr der Angriffe verbessert werde und er mit einer Verminderung der Angriffe rechne:

    "Der Schutz von Energieobjekten steht unter ständiger Kontrolle des Stabs des Energieministeriums, der Arbeitsgruppe der Regierung sowie unseres Stabs. Wir arbeiten mit den Streitkräften zusammen. Daher hat die Anzahl der Treffer abgenommen, weil wir die Schutztechnologie und die Abwehrmöglichkeiten verbesserten."

    Der Gouverneur betont abschließend:

    "Wir rechnen damit, dass diese Einwirkung wenn nicht schon beseitigt, so doch minimiert wird."

  • 19:17 Uhr

    Donezk: Ukrainisches Militär greift Trauerzug an

    Im Bezirk Budjonnowski der Stadt Donezk hat das ukrainische Militär eine Trauerprozession mit einer Drohne angegriffen. Jelena, eine Mitarbeiterin des angegriffenen Friedhofs, erklärt der Nachrichtenagentur TASS:

    "Der Bestattungswagen stand da, ein Privatfahrzeug. Der ganze Bestattungswagen wurde mit Splittern beschädigt, auch das Auto. Es gab eine Explosion und Verletzte."

    Jelena betont weiter, dass nicht zu übersehen war, dass es sich um einen Trauerzug handelte:

    "Der Angriff kam während der Totenmesse. Es gab viele, die sich verabschieden wollten. Sie sahen, dass eine Totenmesse läuft, dass ein Priester da ist. Die Totenmesse hatte gerade begonnen."

    Nach jüngsten Angaben des russischen Ermittlungskomitees haben mindestens fünf Teilnehmer des Trauerzugs Verletzungen erlitten und mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Zudem fügt der Sprecher der Behörde hinzu, dass der Angriff mit einer Drohne aus US-Produktion erfolgt sein könnte. Darauf sollen entsprechende Wrackteile am Angriffsort hinweisen.

  • 18:46 Uhr

    Französischer General sieht permanente Bedrohung aus Russland: "Ein offener Krieg"

    Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, hat vor einer permanenten russischen Bedrohung in Europa gewarnt. Mandon sprach im Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung von einem "offenen Krieg", der mit Blick auf die Vorbereitung der Armee seine größte Sorge bleibe. Seit vier Jahren würden die Ukrainer auf heldenhafte Weise durchhalten.

    Mandon hatte schon im vergangenen Herbst vor möglichen Aggressionen des Kremls gewarnt:

    "Leider bereitet sich Russland, wie ich aus den mir zugänglichen Informationen weiß, derzeit auf eine Konfrontation mit unseren Ländern im Jahr 2030 vor."

    Angesichts dieser Lage müsse Frankreich zu menschlichen Verlusten und wirtschaftlichen Folgen bereit sein.

    Der Kremlsprecher Dmitri Peskow wies die jüngsten Vorwürfe Mandons zurück, indem er betonte, dass Russland keine Bedrohung für ein Land darstelle, das nicht vorhabe, die Sicherheit Russlands in irgendeiner Weise zu untergraben oder die russischsprachige Bevölkerung zu vernichten.

  • 18:16 Uhr

    Russlands Menschenrechtsbeauftragte plant Treffen mit ukrainischem Kollegen

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa hat ein Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez vor Ostern in Aussicht gestellt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Heute hatte ich Kontakt mit Lubinez. Wir haben recht lange telefoniert. Wir hoffen, uns noch vor Ostern zu treffen, um humanitäre Fragen der Familienzusammenführung zu besprechen."

    Nach ihren Angaben warten derzeit zwölf russische und ukrainische Familien auf eine Wiedervereinigung, die jedoch durch geschlossene Grenzen erschwert wird. Zudem wollen beide Seiten Fragen zur Übergabe von Ostergebäck an Kriegsgefangene, zu Besuchen von Geistlichen sowie zur Suche nach Vermissten erörtern.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.