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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien zwei weitere Ortschaften

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien zwei weitere OrtschaftenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 11.08.2026 19:59 Uhr

    19:59 Uhr

    Trump: Europa kann in den USA gekaufte Kampfjets der Ukraine übergeben

    US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA würden der EU Waffen verkaufen, darunter auch Kampfjets. Über deren weitere Verwendung könnten die europäischen Staaten selbst entscheiden und sie etwa an die Ukraine weitergeben. Trump präzisiert jedoch nicht, ob er neue Kampfjets meint, die Europa anschließend an Kiew übergeben könnte, oder bereits zuvor an die Ukraine gelieferte Flugzeuge. Zugleich betont er, dass die USA Waffen inzwischen zum vollen Preis an europäische Länder verkaufen.

  • 19:40 Uhr

    Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod – ein Mann getötet

    Im Dorf Oktjabrski im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto getroffen. Der Mann am Steuer erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit.

    Bei weiteren Drohnenangriffen in mehreren Ortschaften der Kreise Schebekino und Borissowski gerieten nach Angaben des Stabs ein Privathaus und ein Bus in Brand. Auch ein Lastenanhänger fing Feuer. Durch Explosionen wurden zudem zwei weitere Häuser, ein Gewerbeobjekt, ein Sattelauflieger und fünf Autos beschädigt.

  • 19:22 Uhr

    Russische Streitkräfte treffen Patrouillenboot vor Odessa

    Laut dem Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte im Schwarzen Meer südlich von Odessa ein Patrouillenboot getroffen. Das Boot sollte Seefrachtschiffe mit Waffen für die ukrainischen Streitkräfte zu ukrainischen Häfen eskortieren.

  • 19:01 Uhr

    Gedenk-Mural für fünfjähriges Drohnenopfer in Kursk enthüllt

    In Kursk ist ein Mural zum Gedenken an den fünfjährigen Anatoli Minaschkin enthüllt worden. Der Junge war bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Strand der Stadt am 8. Juli 2025 ums Leben gekommen. Bei dem Angriff starben zudem drei Männer.

    Das Wandbild an der Fassade eines Mehrfamilienhauses im Stadtzentrum zeigt den Jungen mit der Aufschrift "Kleiner Held mit großem Herzen". An der Enthüllung nahm Gouverneur Alexander Chinstein teil. Er sagte:

    "Wir enthüllen dieses Mural zum Gedenken an einen noch ganz kleinen Jungen, der gerade einmal fünf Jahre auf dieser Welt gelebt hat. Die tragischen Ereignisse vor einem Jahr haben Tolik das Leben gekostet, doch er bleibt in unserer Erinnerung und in unseren Herzen. Dieses Mural soll daran erinnern, wie schrecklich und gefährlich der heutige Nazismus ist, welch unmenschliches Gesicht er zeigt – und daran, dass Kinder nicht sterben dürfen."

    Nach Angaben des Gouverneurs hatte Anatoli seine Mutter mit den Händen geschützt, als die ukrainische Drohne einschlug.

  • 18:38 Uhr

    Charkow: Rekrutierungsmitarbeiter zerren Mann aus Haus und in Kleinbus

    Mitarbeiter eines ukrainischen Rekrutierungszentrums (TZK) haben in Charkow einen Mann gewaltsam mitgenommen. Dies berichtet das ukrainische Portal Wremja.ua.

    Auf den veröffentlichten Aufnahmen sind vier Mitarbeiter zu sehen, deren Gesichter mit Sturmhauben verdeckt sind. Laut dem Portal waren keine Polizisten in der Nähe zu sehen.

    Zwangsmaßnahmen bei der Mobilisierung sorgen in der Ukraine immer wieder für Kritik und Proteste. Im Internet kursieren zahlreiche Aufnahmen gewaltsamer Festnahmen durch TZK-Mitarbeiter.

  • 18:18 Uhr

    Gebiet Brjansk: Verkäuferin bei Drohnenangriff auf Geschäft verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Belaja Bereska im Gebiet Brjansk ist eine Verkäuferin durch Splitter verletzt worden. Dies teilt der emtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Die Frau erhielt medizinische Hilfe.

  • 18:00 Uhr

    Polens Parlamentschef: Kein EU-Beitritt Kiews ohne Anerkennung der Nazi-Vergangenheit

    In Anwesenheit seines ukrainischen Amtskollegen Ruslan Stefantschuk hat der polnische Parlamentschef Włodzimierz Czarzasty am Montag im polnischen Szczawnica die Bedingungen für einen EU-Beitritt der Ukraine skizziert.

    So postulierte der polnische Sejmmarschall: "Der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union wird von den Ukrainern verlangen, alle Aspekte ihrer Geschichte zu überdenken (…) Dazu gehört auch, Völkermord als Völkermord zu bezeichnen", betonte der Parlamentspräsident und deutete damit auf das Wolhynien-Massaker hin.

    Dieses war in den Gebieten der heutigen Westukraine in den Jahren von 1943 bis 1945 unter deutscher Schirmherrschaft von der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) sowie der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) gegen die polnische Zivilbevölkerung begangen worden. Die Zahl der polnischen Opfer belief sich auf circa 100.000 bis 130.000.

    Czarzasty erklärte ferner:

    "Denn die Europäische Union ist schließlich eine Demokratie, sie steht schließlich für Werte, sie ist nicht nur ein Geldautomat."

    Die UPA und die OUN gelten seit dem verfassungswidrigen Regierungssturz in Kiew im Jahr 2014 offiziell als heldenhafte Organisationen der ukrainischen Unabhängigkeit.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:45 Uhr

    Ukraine: Polizei ermittelt seit 2022 gegen 76 Leiter von Rekrutierungszentren

    Die ukrainische Polizei hat seit 2022 gegen 76 Leiter von Rekrutierungszentren wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs ermittelt. Dabei geht es unter anderem um Beihilfe zur Umgehung der Mobilisierung. Dies gibt der amtierende Chef der ukrainischen Nationalpolizei Maxim Zuzkiridse bekannt.

    Seit 2022 hat die Polizei insgesamt 428 Strafverfahren wegen illegaler Hilfe bei der Umgehung des Militärdienstes, gefälschter medizinischer Atteste und der Organisation illegaler Ausreisen von Wehrpflichtigen eingeleitet.

    Zudem seien mehr als 83.500 Entscheidungen der militärmedizinischen Kommissionen beschlagnahmt worden. 6.500 rechtswidrige Entscheidungen wurden bereits aufgehoben.

  • 17:17 Uhr

    Ukrainische Truppen verlassen Stellungen bei Annäherung von Stoßtrupps

    Ukrainische Soldaten verlassen laut russischen Militärangehörigen ihre Stellungen, sobald sich russische Stoßtrupps auf etwa 100 Meter nähern. Wer nicht fliehen könne, ziehe es vor, sich zu ergeben. Dies berichten Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost dem Sender Swesda. Ein Zugführer mit dem Rufnamen Gen sagt:

    "Sie sitzen zu viert bis sechst in den Stellungen. Wenn wir uns nähern, läuft die Gruppe weg. Sie halten die Verteidigung nicht, sondern ziehen sich zurück. Bis zu einer Entfernung von 200 bis 300 Metern schießen sie noch, ab 100 Metern laufen sie davon. Wer nicht rechtzeitig fliehen konnte, ergibt sich."

    Ein weiterer Zugführer mit dem Rufnamen Oka erklärt, ukrainische Kommandeure gäben ihren Soldaten häufig keine Möglichkeit, sich zu ergeben.

    "In der Regel werden sie von den eigenen Leuten getötet. Sie lassen sie nicht kapitulieren."

  • 16:44 Uhr

    Gruppe ukrainischer Saboteure in DVR eliminiert 

    Russische Soldaten haben eine ukrainische Sabotagegruppe in der Volksrepublik Donezk außer Gefecht gesetzt, als diese versucht hatte, russische Stellungen für einen späteren Angriff zu umgehen. Dies meldet ein Maschinengewehrschütze des russischen Truppenverbands Ost mit Rufnamen Mina gegenüber TASS.

    "Nachdem wir uns in der Ortschaft festgesetzt hatten, teilte die Aufklärung mit, dass eine sechsköpfige Sabotagegruppe versuchte, uns zu umgehen. Wir haben dies rechtzeitig bemerkt und auf die Saboteure an den Zugängen zu unseren Stellungen gewartet. Alles wurde dank unserer Aufklärung entdeckt. Sie setzen Drohnen ein und beobachten unsere Stellungen sowie das umliegende Gebiet. Dank ihnen wurde die Sabotagegruppe eliminiert."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.