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Liveticker Ukraine-Krieg – Helsinki an Kiew: Verletzung des Luftraums durch Drohnen inakzeptabel

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Helsinki an Kiew: Verletzung des Luftraums durch Drohnen inakzeptabel© Urheberrechtlich geschützt
  • 4.05.2026 09:25 Uhr

    09:25 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 100 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 117 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 3. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Mai über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Uljanowsk und der Region Moskau zerstört. 

  • 08:31 Uhr

    Helsinki an Kiew: Verletzung des finnischen Luftraums durch Drohnen inakzeptabel

    Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo hat bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij das Auftauchen der Drohnen im finnischen Luftraum besprochen und betont, dass die Verletzung von Finnlands Luftraum nicht hinnehmbar sei. Dies meldete der Rundfunksender Yle.

    "Ich habe betont, dass Finnland die Ukraine unterstützt und deren Selbstverteidigung versteht. Dennoch ist es inakzeptabel, dass der finnische Luftraum verletzt wird und Drohnen in unseren Luftraum eindringen."

    Orpo wies darauf hin, dass die Regierung in Helsinki die Situation unter Kontrolle halte und der finnische Luftraum gut vor Drohnen geschützt sei.

    Am Sonntag meldeten die finnischen Behörden, dass zwei unbekannte Drohnen am frühen Morgen möglicherweise den Luftraum des Landes verletzt haben sollen.

  • 07:31 Uhr

    Moskauer Bürgermeister: Drohne trifft Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße

    Eine Drohne beschädigt ein Gebäude in Moskau nahe der Mosfilmowskaja-Straße, wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram mitteilte.

    "Nach vorläufigen Angaben hat eine Drohne ein Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße getroffen. Es gab keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."

  • 3.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Fico: Slowakei beteiligt sich in Zukunft nicht mehr an Ukraine-Krediten

    Die Slowakei wird an zukünftigen Krediten für die Ukraine nicht mehr beteiligt sein. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. In einer Videobotschaft auf Facebook betonte der Regierungschef, dass die Slowakei und die Ukraine Nachbarn sind. Die beiden Länder müssen einen Dialog führen und nach Lösungen suchen, die den bilateralen Beziehungen keinen Schaden zufügen. Fico erinnert daran, dass Bratislava bereits den jüngsten EU-Kredit für Kiew in Höhe von 90 Milliarden Euro nicht unterstützte.

    Die Gaslieferungen durch die Ukraine nach Mitteleuropa unter Benutzung der slowakischen Transportinfrastruktur lägen im nationalen Interesse des Landes, führte Fico weiter aus. Dieses Thema werde bei allen Treffen mit der ukrainischen Führung erörtert.

  • 20:37 Uhr

    Erneut gegnerische Drohnen über Russland abgefangen

    Die russische Flugabwehr hat 33 unbemannte Flugzeuge des Gegners über den Regionen des Landes zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die Drohnen zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk und Moskau abgefangen.

  • 20:01 Uhr

    AKW Saporoschje: IAEA-Chef Grossi warnt vor nuklearem Risiko

    Jeder Angriff auf Objekte in der Nähe von Atomanlagen kann die nukleare Sicherheit gefährden, erklärt der Pressedienst der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) mit Verweis auf Generaldirektor Rafael Grossi.

    In der Erklärung wird zudem erwähnt, dass die Organisation über einen heutigen Drohnenangriff auf das Strahlungsüberwachungslabor des Atomkraftwerks Saporoschje informiert wurde. Berichte über Verletzte habe es keine gegeben. Ob das Labor, das außerhalb des AKW-Geländes liegt, beschädigt worden sei, ist nicht bekannt. Die IAEA-Gruppe am Atommeiler habe Zugang zu dem Labor beantragt.

    Die russischen Behörden hatten zuvor am Sonntag über eine ukrainische Drohnenattacke auf das Labor berichtet. Solche Handlungen stellen eine Gefahr für die Atomsicherheit dar.

  • 19:11 Uhr

    Gebiet Brjansk unter ukrainischen Drohnenangriffen – ein Jugendlicher verletzt

    Ukrainische Truppen haben das Gebiet Brjansk mit Kamikaze-Drohnen angegriffen, wie Gouverneur Alexander Bogomas berichtet. Dabei schlug im Ort Woronok ein unbemanntes Flugzeug in ein Wohnhaus ein, wodurch ein 17-jähriger Junge verletzt wurde. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

  • 18:39 Uhr

    Gebiet Belgorod: Familie bei ukrainischem Drohnenangriff betroffen – Mann und Sohn tot

    Eine ukrainische Drohne hat ein Auto im Ort Netschajewka im Gebiet Belgorod getroffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow fuhr mit dem Fahrzeug eine dreiköpfige Familie. Der Mann und der 21-jährige Sohn erlitten schwere Verletzungen und kamen vor Ort ums Leben. Die Frau wurde im Krankenhaus behandelt.

  • 18:04 Uhr

    Syrski: Kiews Fronteinheiten leiden unter Mangel an Sanitätern

    Ukrainische Einheiten an der Frontlinie leiden unter Mangel an Sanitätspersonal, teilt Oberbefehlshaber Alexander Syrski mit. Hauptsächlich fehle es ihm zufolge an Sanitätern, die unmittelbar an der vordersten Linie die Erstversorgung der Verwundeten unter schwierigen Evakuierungsbedingungen leisten.

    Gleichzeitig räumt Syrski eine positive Dynamik ein. Im April seien 328 Soldaten in medizinischen Fachrichtungen ausgebildet worden. Die Ausstattung mit Sanitätspersonal sei im Vergleich zum März um sieben Prozent gestiegen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.