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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew verlor im Juli fast 40.000 Kämpfer

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew verlor im Juli fast 40.000 Kämpfer© Jewgeni Bijatow
  • 3.08.2026 16:15 Uhr

    16:15 Uhr

    Frontbericht des Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.295 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 155 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, drei  Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 175 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und vier Artilleriegeschütze zerstört.   

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 345 Kämpfer. Russlands Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 370 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden 21 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Darüber hinaus wurden Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen ins Visier genommen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 151 Bezirken konnten ebenfalls getroffen werden. 

    Russische Luftabwehrkräfte fingen sieben gelenkte Bomben, fünf Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 651 Starrflüglerdrohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 196.070 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.411 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.016 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.210 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:41 Uhr

    Experte: Kiew verlor im Juli fast 40.000 Kämpfer

    Im vergangenen Monat beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 40.000 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners im Juli beliefen sich auf etwa 39.845 ukrainische Kämpfer und Söldner, 1.520 mehr als im Juni."

    Die Einheiten des Truppenverbands Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, hätten dem Gegner den größten Schaden zugefügt.

    Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen vier Wochen 19.198 ukrainische Drohnen, 23 unbemannte Boote, fünf Panzer, zehn Mehrfachraketenwerfer, 236 Feldartilleriegeschütze, 137 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 2.600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

  • 15:24 Uhr

    Ex-CIA-Analyst: Russland kann Ukraine kontrollieren, ohne Odessa einzunehmen

    Aktuell würde es für die russische Armee genügen, die ukrainischen Schwarzmeerhäfen lediglich zu blockieren, um die Kontrolle über das Land zu erlangen. Dies erklärte der frühere US-Geheimdienstanalyst Larry Johnson. Ihm zufolge zeichnen sich Wege zur Beendigung des Konflikts ab.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 14:59 Uhr

    Drohnenangriff auf Gelendschik – Zahl der Opfer gestiegen

    Laut Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, ist die Zahl der Todesopfer nach dem Drohnenangriff auf die Siedlung Archipo-Osipowka bei der Schwarzmeerstadt Gelendschik auf sechs gestiegen, darunter drei Kinder.

    Die Zahl der Verletzten habe etwa 40 erreicht, so Kondratjew. 17 von ihnen seien in medizinische Einrichtungen gebracht worden, wo sie jede notwendige Versorgung erhielten.

    Die russische Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa präzisierte, dass nach vorläufigen Angaben zwei Kinder in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden seien.

  • 14:23 Uhr

    Umerow zum Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes ernannt

    Rustem Umerow, der ehemalige Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, wird zum neuen Chef des Auslandsgeheimdienstes ernannt. Dies gab der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag bekannt. Selenskij wird von RBC-Ukraine mit den Worten zitiert: 

    "Damit er neben Diplomatie, Verteidigung und den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten und anderen Partnern sowie den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mehr Möglichkeiten hat, sich mit diesen Themen zu befassen, wird Umerow zum Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes ernannt."

    Der ehemalige Innenminister Igor Klimenko wird demnach den Posten des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine bekleiden.

  • 13:50 Uhr

    Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der letzten 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben. Die Einheiten des Truppenverbands Nord hätten die Siedlungen Bely Kolodjes und Ustinowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen, so die Militärbehörde.

  • 13:08 Uhr

    SWR: EU braucht ukrainisches Territorium zur Erprobung moderner Waffensysteme 

    Trotz der Äußerungen europäischer Staats- und Regierungschefs bezüglich der Unterstützung eines EU-Beitritts der Ukraine, lehne man "in internen Diskussionen in Brüssel" diese Möglichkeit ab. Dies erklärte der Auslandsgeheimdienst Russlands (kurz der SWR) am Montag. 

    Die EU-Politiker befürchteten, dass eine Aufnahme der Ukraine in den Block wirtschaftliche und politische Risiken mit sich bringen würde. Daher könnte sich der Integrationsprozess über viele Jahre hinziehen, heißt es in der Erklärung der Behörde.

    Gleichzeitig beabsichtigten europäische Politiker, die Ukrainer weiterhin zu täuschen und sie im Konflikt mit Moskau als "Kanonenfutter" zu nutzen. Deswegen habe Brüssel im Juni "Pseudo-Beitrittsverhandlungen" mit Kiew aufgenommen.

    Das Kiewer Regime sei sich seiner Abhängigkeit "von der finanziellen und militärischen Hilfe Europas" durchaus bewusst, so der SWR weiter. Deswegen sei die ukrainische Führung bereit, Europa bei der Täuschung des ukrainischen Volkes "in die Hände zu spielen." 

    Laut dem SWR benötigten sowohl das Kiewer Regime als auch Brüssel "das ukrainische Territorium vielmehr, um fortschrittliche Waffensysteme zu testen und neue Konzepte der Kriegsführung zu erproben."

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  • 12:14 Uhr

    Mehrere Opfer nach Absturz von ukrainischen Drohnentrümmern in Region Krasnodar

    Laut Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, sind drei Menschen durch herabfallende Drohnenteile ums Leben gekommen, 13 weitere, darunter auch Kinder, erlitten Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt.

    Der Vorfall ereignete sich in der Siedlung Archipo-Ossipowka bei der Stadt Gelendschik. Kondratjew präzisierte, dass der Gegner zivile Infrastruktur gezielt angegriffen habe. Die zuständigen Dienste seien an den betroffenen Orten im Einsatz.

  • 11:35 Uhr

    Puschilin: Ukrainische Streitkräfte leisten keinen organisierten Widerstand in Krasny Liman

    In der Stadt Krasny Liman, Volksrepublik Donezk, leisten die ukrainischen Kämpfer keinen organisierten Widerstand mehr. Dies erklärte Denis Puschilin, der Chef der Republik, in einem Interview für den TV-Sender Westi.

    "In Krasny Liman selbst setzen unsere Einheiten die Säuberung fort. Unsere Soldaten, die dort kämpfen, berichten, dass der Gegner keinen organisierten Widerstand mehr leistet. Ukrainische Soldaten verstecken sich in Kellern, während unsere Stoßtruppen Schritt für Schritt, Block für Block vorrücken und die Stadt säubern."

    Puschilin merkte an, dass ukrainische Kämpfer dennoch versuchten, den Vormarsch der russischen Armee aufzuhalten, indem sie Drohnen und Sprengfallen einsetzten.

  • 10:59 Uhr

    Verkehrsministerium ergreift Maßnahmen zur Sicherung der Logistik im Asowschen und Schwarzen Meer

    Angesichts der Drohnenangriffe aus der Ukraine erarbeitet das russische Verkehrsministerium gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt und Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken. Dies gab das Verkehrsministerium am Montag auf der Plattform Max bekannt.

    "Aufgrund der angespannten Lage im Asowschen Meer infolge gegnerischer Drohnenangriffe auf Seeschiffe ergreift das russische Verkehrsministerium alle notwendigen Maßnahmen, um die Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken zu gewährleisten."

    In der Erklärung heißt es weiter, dass ein spezieller Stab dafür eingerichtet worden sei. Dieser entwickle alternative Logistikrouten und verteile die Güterströme auf andere Transportmittel, um die Güterlieferung sicherzustellen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.