International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russland führt Angriff auf Infrastruktur im Hafen von Odessa durch

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland führt Angriff auf Infrastruktur im Hafen von Odessa durchQuelle: Sputnik © Sergei Bobyljow
  • 21.07.2026 14:07 Uhr

    14:07 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.490 Soldaten in der Zone der Kampfhandlungen verloren. Das besagt der tägliche Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee setzte zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • einen Panzer,
    • einen Mannschaftstransportwagen,
    • 87 Kraftfahrzeuge,
    • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • neun Artilleriegeschütze,
    • ein Flugabwehrraketensystem,
    • ein Kampffahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
    • sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Speicher für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 144 Kreisen. Die Flugabwehr fing elf Flugbomben, acht HIMARS-Raketen, sieben Flamingo-Marschflugkörper und 655 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 13:25 Uhr

    Russland führt Angriff auf Infrastruktur im Hafen von Odessa durch

    In der vergangenen Nacht haben die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe gegen ukrainische Häfen fortgesetzt. Laut dem Frontbericht des Verteidigungsministeriums wurde die Infrastruktur im Hafen von Odessa attackiert. Die getroffenen Anlagen dienten dem Entladen und der Lagerung von Gütern zur Versorgung der ukrainischen Truppen. Bei dem Angriff seien luftgestützte Hochpräzisionswaffen eingesetzt worden, hieß es.

  • 12:58 Uhr

    Russische Armee befreit Ortschaft im Gebiet Charkow

    Russlands Armee hat Wolochowskoje im Gebiet Charkow eingenommen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Nord möglich.

  • 12:26 Uhr

    Polnischer Verteidigungsminister spricht über Verschleiß ukrainischer Flugabwehr

    Das ukrainische Flugabwehrsystem ist verschlissen. Dies erklärt der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz gegenüber Journalisten nach einer Sitzung des Regierungsausschusses für nationale Sicherheit.

    In den nächsten Monaten, insbesondere im Herbst und Winter, werde die Lage sehr ernst. Seine Einschätzung begründet Kosiniak-Kamysz mit dem Zustand des ukrainischen Flugabwehrsystems. Dessen Abnutzung und die Produktionskapazitäten stünden in keinem Verhältnis zum Bedarf des Landes.

    Daher begrüße der Minister die Verlagerung der Produktion, insbesondere von Raketen, nach Europa, um die Ukraine weiterhin beliefern zu können.

  • 12:07 Uhr

    Russische Armee trifft Objekt der Gasinfrastruktur in Sumy

    Die russischen Streitkräfte haben technische Anlagen einer Verdichterstation in der Stadt Sumy mit FPV-Drohnen getroffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau bezeichnet das Objekt als einen wichtigen Knotenpunkt des ukrainischen Erdgastransportsystems.

  • 11:45 Uhr

    FSB vereitelt Terrorangriff auf Betrieb in Ural-Region – Verdächtiger erschossen

    Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat einen Terrorangriff auf einen großen Industriebetrieb in der Ural-Region vereitelt. Laut einer Pressemitteilung wurde der mutmaßliche Täter, ein Agent der ukrainischen Geheimdienste, auf frischer Tat in der Stadt Tjumen ertappt. Er leistete dabei bewaffneten Widerstand und wurde vor Ort erschossen. Unter Mitarbeitern der Sicherheitsdienste und Zivilisten gab es keine Verletzten.

    Am Ort des Vorfalls wurden ein Kalaschnikow-Sturmgewehr samt Munition sowie Komponenten eines improvisierten Sprengsatzes entdeckt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

    Den Erschossenen identifiziert der FSB als einen 60-jährigen Mann, gebürtig aus der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Kontakt zu Vertretern der ukrainischen Geheimdienste habe er aus freiem Antrieb aufgenommen. Während der Vorbereitungen des Terrorangriffs habe er das Schutzsystem und den Fahrplan einer Eisenbahnstrecke im Bereich der Ölraffinerie in Tjumen erkundet und so Schwachstellen für die Platzierung einer Bombe identifiziert.

    Der Mann kaufte die notwendigen Komponenten zur Herstellung des Sprengsatzes und brachte diesen in der Nacht zum 19. Juli zu einem Versteck. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden Schusswaffen, Komponenten für einen weiteren Sprengsatz und Mobiltelefone sichergestellt.

    Die Behörden leiteten ein Strafverfahren ein, und zwar wegen des Verdachts auf einen Terrorangriff, illegalen Handel mit Schusswaffen und Sprengstoffen sowie wegen eines Anschlags auf das Leben von Mitarbeitern der Sicherheitsdienste.

  • 11:16 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet neun Todesopfer an einem Tag durch ukrainische Angriffe

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind neun Einwohner des Gebiets Belgorod, darunter ein Kind, durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, erklärt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Außerdem wurden 77 Menschen verletzt, darunter ein Minderjähriger.

  • 10:45 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Kämpfe bei Ugledar und Drohnenabwehr – Frontsoldat im Gespräch

    RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij interviewte den Schieß- und Taktikausbilder mit dem Kampfnamen Kater. Kater berichtet von schweren Kämpfen bei Ugledar, einer versehentlichen Begegnung mit feindlichen Soldaten und der wachsenden Bedeutung der Drohnenabwehr.

    Der Schieß- und Taktikausbilder mit dem Kampfnamen Kater gab nach Beginn der militärischen Sonderoperation seinen gut bezahlten Beruf als Ingenieur auf, um sein Vaterland zu verteidigen und seinem Sohn ein Vorbild zu sein. Im Gespräch mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet er von schweren Kämpfen bei Ugledar, einer versehentlichen Begegnung mit feindlichen Soldaten und der wachsenden Bedeutung der Drohnenabwehr. Für ihn steht fest, dass Russland den Konflikt siegreich beenden wird.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 10:17 Uhr

    Russland und die Ukraine planen neuen Gefangenenaustausch

    Russland und die Ukraine bereiten einen neuen Gefangenenaustausch vor, erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa. Die Aktion könnte demnächst stattfinden.

    Lantratowa zufolge erstellen beide Seiten derzeit getrennte Listen für Soldaten und Zivilisten. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS betont die Beamtin:

    "Wir bereiten einen sehr wichtigen Austausch vor. Wir nennen bewusst keinen Zeitrahmen, damit er, Gott behüte, nicht misslingt."

  • 09:52 Uhr

    IWF stellt der Ukraine weitere Tranche der Finanzhilfe zur Verfügung

    Der Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat eine weitere Tranche für Kiew in Höhe von 690 Millionen US-Dollar (umgerechnet knapp 604 Millionen Euro) genehmigt. In einer offiziellen Mitteilung heißt es, der Betrag sei nach der ersten Überprüfung der auf 48 Monate angelegten Erweiterten Kreditfazilität für die Ukraine sofort freigegeben worden. Damit beläuft sich die Gesamtsumme der IWF-Auszahlungen im Rahmen des Programms auf 2,2 Milliarden US-Dollar (etwa 1,9 Milliarden Euro).

    Im Ergebnis der Überprüfung stellte der IWF fest, dass die Leistungen der Ukraine im Rahmen des Programms größtenteils zufriedenstellend waren. Alle für Ende März gesetzten quantitativen Kriterien wurden erfüllt, während sich die Umsetzung einiger Strukturreformen verzögerte.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.