Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär zerstört Lagerhalle mit IRIS-T-Raketen bei Odessa

16.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, West und Mitte im Einsatz. Bei Angriffen im Gebiet Saporoschje setzten sie die Stoßtrupps ukrainischer Armee außer Gefecht. An der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) wurden Stützpunkte, Roboterkomplexe und Fahrzeuge zerstört.
21:46 Uhr
Medwedew nach Haager Schiedsspruch: Russland muss Kiews Armee "weiter zerschlagen"

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri MedwedewJekaterina Schtukina/RIA Nowosti / TASS Nach dem Haager Schiedsspruch fordert Dmitri Medwedew weitere Angriffe auf die ukrainischen Streitkräfte und deren Flotte. Die Ukraine ignoriere internationales Recht und verstehe nur "die Sprache der Gewalt", erklärte der Vizechef des Sicherheitsrates.
Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:43 Uhr
Weitere ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Brjansk gemeldet
Das ukrainische Militär hat am Dienstag einen Rettungswagen und ein weiteres ziviles Fahrzeug im Grenzgebiet Brjansk gezielt mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben der lokalen Behörden erlitten fünf Menschen Verletzungen. Die Betroffenen werden derzeit medizinisch versorgt.
21:35 Uhr
Erneute Angriffe aus der Ukraine auf Ortschaften im Gebiet Belgorod
Ukrainische Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal drei Orte im russischen Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des lokalen Krisenstabs erlitten infolgedessen fünf Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.
Wie es heißt, entstanden durch die Drohnenattacken Sachschäden an vier zivilen Fahrzeugen, einer Garage und einem Wohngebäude.
21:20 Uhr
Russische Artilleristen nehmen den Gegner entlang der Front ins Visier (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen in den Gebieten Charkow und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, getarnte Drohnenleitstellen und Erdbunker der ukrainischen Truppen mithilfe der Geschütze Msta-S und Msta-B außer Gefecht.
21:04 Uhr
Ukrainische Drohne zerstört Wohngebäude im Gebiet Saporoschje
Das ukrainische Militär hat weitere Verbrechen gegen Zivilisten im Raum Saporoschje begangen. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ist ein Wohnviertel in der Ortschaft Kuibyschewo mit einer Drohne angegriffen worden. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram bekannt. Laut dem Beamten wurden drei Gebäude erheblich beschädigt.
"Glücklicherweise gab es keine Todesopfer oder Verletzten", schreibt Balizki in seinem Post.
Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz. Das Ausmaß der Sachschäden werde ermittelt, so Balizki weiter. Den betroffenen Hausbesitzern werde Hilfe geleistet.
20:42 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 29 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Lipezk, Rjasan, Tula, über der Region Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.
20:25 Uhr
Lawrow: Alaska-Vereinbarungen könnten Grundlage für Lösung des Ukraine-Konflikts sein

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei seinem Arbeitsbesuch in Minsk Gespräche mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und Außenminister Maxim Ryschenkow geführt. Im Mittelpunkt standen die bilaterale Zusammenarbeit sowie globale und regionale Sicherheitsfragen, darunter der Ukraine-Konflikt.
Lawrow erklärte, die in Anchorage zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump erzielten Vereinbarungen könnten eine Grundlage für eine Lösung bilden. Zugleich warf er Europa eine destruktive Rolle vor und kritisierte insbesondere Deutschland: Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz sowie die von Bundesaußenminister Johann Wadephul angekündigte militärische Kooperation Berlins mit Kiew zeigten aus seiner Sicht, dass Deutschland in alte Muster zurückfalle.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
20:05 Uhr
Prorussischer Widerstand: Lagerhalle mit IRIS-T-Raketen aus deutscher Produktion bei Odessa zerstört
Die russischen Streitkräfte haben im Hafen von Iljitschewsk im Gebiet Odessa ein Lagerhaus mit Raketen für IRIS-T-Luftverteidigungssysteme aus deutscher Produktion getroffen. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds, berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Das ukrainische Militär habe daraufhin einen F-16-Kampfjet aufsteigen lassen, sagte Lebedew weiter. Er soll der Agentur ein Video zur Verfügung gestellt haben, welches das Flugzeug aus US-amerikanischer Produktion über Iljitschewsk zeigt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

