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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Keine Waffenruhe während Friedensgesprächen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Keine Waffenruhe während FriedensgesprächenQuelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa
  • 12.09.2026 20:36 Uhr

    20:36 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

    In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 53 ukrainische unbemannte Fluggeräte über acht Gebieten sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 20:16 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Todesopfer und Verletzte gemeldet

    Ukrainische Kämpfer haben am Samstag ein ziviles Fahrzeug angegriffen, das im Gemeindebezirk Priasowskoje unterwegs gewesen war. Ein Insasse sei dabei ums Leben gekommen, teilt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki mit.  

    In den zurückliegenden 24 Stunden seien laut dem Beamten insgesamt sechs Zivilisten durch ukrainischen Beschuss verletzt worden. Alle Betroffenen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

  • 19:59 Uhr

    Moskau: Weiteres Ziel im Hafen von Odessa getroffen 

    Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Samstag Angriffe auf die Seehäfen und Schiffe der Ukraine fortgesetzt, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

    So sei beim Angriff auf den Hafen von Odessa ein Trockenfrachter zerstört worden, der Militärgüter für die ukrainischen Truppen transportiert habe.

  • 19:33 Uhr

    Selenskij fordert bis zu 120 Patriot-Raketen für die Wintermonate

    In einem Interview mit der Deutschen Welle (DW) hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die USA und die EU dazu aufgerufen, die Raketenlieferungen an Kiew aufzustocken. Vor dem Winter bleibe nur noch wenig Zeit, die Luftverteidigung zu stärken, so Selenskij.

    Russland produziere ihm zufolge 140 ballistische Raketen pro Monat. Gemäß den NATO-Regeln benötige man 280 Raketen, wenn man 140 Ziele zerstören wolle.

    "Man wird niemals auf 280 Raketen pro Monat kommen – und unter uns gesagt: Selbst 100 Raketen pro Monat zu haben, ist eine enorme Herausforderung", meinte der ukrainische Staatschef.

    Und weiter:

    "Genau das ist es, was ich möchte. Ich möchte für diese schwierigen Monate – insbesondere die kalten Monate – über 100 bis 120 Raketen verfügen."

    Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs konnte das Militär in der vergangenen Nacht keine einzige russische ballistische "Iskander"-Rakete abschießen.

  • 19:02 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russisches Grenzgebiet Belgorod fort

    Nach Angaben des lokalen Krisenstabs haben ukrainische Kämpfer am Samstagnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in vier Gemeindebezirken im Raum Belgorod mit Drohnen angegriffen. Ein Einwohner habe Verletzungen erlitten und medizinisch versorgt werden müssen.

    Ferner meldet der Krisenstab, dass insgesamt neun zivile Fahrzeuge durch Drohnenattacken beschädigt worden seien. Zudem seien Sachschäden an einem Geschäftsraum, zwei Nebengebäuden und drei Wohngebäuden entstanden.

  • 18:29 Uhr

    Lawrow: Russland ruft keine Waffenruhe während der Ukraine-Gespräche aus

    "Wir sind weiterhin verhandlungsbereit, werden die militärische Spezialoperation aber nicht für die Dauer der Verhandlungen aussetzen", erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow Reportern am Rande des BRICS-Gipfels in Neu-Delhi.

    Russland habe den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nach Moskau eingeladen, was "bereits ein starkes Zeichen des guten Willens" sei, da Selenskij sein Dekret, das ihm Kontakte zu Präsident Wladimir Putin und seinem Team verbietet, noch immer nicht zurückgenommen habe.

    Angesprochen auf den Wunsch Selenskijs, Putin beim G20-Gipfel in den USA zu treffen, sagt der russische Spitzendiplomat:

    "Dieser Person wurde eine Einladung zugesandt. Wenn er ihn treffen will, soll er kommen."

  • 17:52 Uhr

    Medienbericht: Kiew verlegt Truppen ins Gebiet um AKW Tschernobyl

    Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörden werden ukrainische Armeeangehörige und KamAZ-Lastkraftwagen mit großen Mengen an Munition in die Sperrzone um das Kernkraftwerk Tschernobyl verlegt. Die Fahrzeuge werden von mobilen Feuergruppen begleitet. Dies teilt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Quelle mit.

    Laut der Quelle der Agentur würden diese Angaben durch Beiträge indirekt bestätigt, die die Einwohner in sozialen Netzwerken veröffentlichten.

    Die nukleare Anlage befindet sich im Gebiet Kiew, etwa 15 Kilometer von der Stadt Tschernobyl entfernt. Am 26. April 1986 kam es in Block 4 des Kernkraftwerks zum bislang größten Unfall in der Geschichte der Kernenergie.

    Mitte August berichtete Der Spiegel, dass ukrainische Truppen in der Sperrzone von Tschernobyl Verteidigungsanlagen und Kontrollpunkte errichteten.

    Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte bei einem Pressebriefing, "das Kiewer Regime und seine Drahtzieher" versuchten, das AKW Tschernobyl für nukleare Erpressung zu instrumentalisieren.

  • 17:11 Uhr

    Gebiet Cherson: Frau ruft zu Spenden an ukrainische Armee auf – Festnahme durch FSB

    Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben im Gebiet Cherson illegale Aktivitäten einer 1976 geborenen Staatsbürgerin unterbunden. Dies gibt Gouverneur Wladimir Saldo in einem auf Telegram veröffentlichten Post bekannt.

    Ermittlungen zufolge hat die Frau in einem in Russland verbotenen sozialen Netzwerk systematisch Aufrufe veröffentlicht, Geld für die ukrainischen Streitkräfte zu sammeln, und Bankverbindungen für Überweisungen abgegeben.

    Wie es heißt, seien die Ermittlungen abgeschlossen, und die Staatsanwaltschaft habe die Anklage genehmigt, die eine Höchststrafe von sechs Jahren Haftstrafe vorsehe.

    In diesem Zusammenhang stellt Saldo klar:

    "Man kann eigene Meinung haben und sie offen äußern. Doch der Aufruf zur finanziellen Unterstützung für diejenigen, die unsere Städte und Zivilisten angreifen, ist eine Straftat."

  • 16:29 Uhr

    Selenskij will sich mit Putin auf G20-Gipfel in USA treffen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sei bereit, zum G20-Gipfel nach Miami zu reisen, falls der russische Präsident Wladimir Putin daran teilnimmt. Dies erklärte Selenskij am Samstag in einem Interview mit der Deutschen Welle.

    "Wir müssen kommen. Wir müssen uns treffen, miteinander sprechen und Entscheidungen treffen."

    Der Kreml hat auf Selenskijs Aussage über das mögliche Treffen mit Putin reagiert. Der ukrainische Politiker könne nach Moskau reisen, wenn er tatsächlich eine persönliche Begegnung mit dem russischen Staatschef suche, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

    "Wenn er tatsächlich mit Putin zusammentreffen will, dann hat Putin bereits zuvor gesagt, dass er nach Moskau kommen kann."

    Der G20-Gipfel findet am 14. und 15. Dezember in Miami statt.

  • 16:09 Uhr

    Durchbruchversuche eingekreister Sturmgruppen im Gebiet Charkow vereitelt

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring um gegnerische Truppen im Gebiet Charkow weiter zu, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht.

    Im Laufe des Tages habe das russische Militär den eingekreisten Einheiten nahe den Ortschaften Nowoalexandrowka, Prikolotnoje, Malaja Woltschja und Busowo Verluste an Personal und militärischer Ausrüstung zugefügt. Zwei Versuche ukrainischer Sturmgruppen, aus der Einkesselung bei den Siedlungen Slisnewo und Gogino auszubrechen, seien vereitelt worden.

    Binnen 24 Stunden beliefen sich die Verluste des Gegners auf bis zu 125 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Quads und zwölf bodengestützte Robotersysteme. Zwei ukrainische Kämpfer seien gefangen genommen worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.