Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew attackiert zwei Tankschiffe bei Noworossijsk: Ölverladung ausgesetzt

19.07.2026 14:38 Uhr
14:38 Uhr
Generalstabschef Gerassimow: Russische Truppen rücken an allen Fronten vor

Die russischen Streitkräfte rücken nach Angaben von Generalstabschef Waleri Gerassimow vom Samstag an allen Frontabschnitten im Donbass und in Noworossija vor und befreien weitere Gebiete.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Ryschewka, Mogriza und Sadki im Gebiet Sumy sowie Lipzy, Chatneje, Slatino, Losowoje, Solotschew und Bely Kolodes im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 210 Soldaten verloren. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Autos und drei Geschütze seien dabei außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Tatjanowka in der DVR getroffen. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 19 Autos, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, eine Haubitze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Slawjansk, Nikolaipole, Weroljubowka, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka und Nowonikolajewka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Autos und ein Geschütz verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowowodjanoje, Artjoma, Rubeschnoje, Grusskoje, Belosjorskoje, Annowka, Sergejewka, Schewtschenko und Dobropolje in der DVR sowie Nowotroizkoje, Nowopawlowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 340 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaft Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassilkowka, Tschaplino, Malinowka, Welikomichailowka und Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Swoboda und Sorewka im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 480 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und elf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wesseljanka, Leschino, Jurkowka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 75 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 24 Autos, eine Selbstfahrlafette und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke, militärisch relevante Logistikzentren, Energie- und Verkehrsanlagen sowie 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden hingegen zwei Neptun-MD-Raketen, acht Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 678 Drohnen abgefangen. Außerdem habe die russische Schwarzmeer-Flotte zwei unbemannte Wasserfahrzeuge zerstört.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 184.608 Drohnen, 666 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.203 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.760 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.816 Geschütze und Mörser verloren.
13:37 Uhr
Vier Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo meldet andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Demnach seien im Zeitraum vom 18. bis 19. Juli in der Region vier Zivilisten verletzt worden. In der Ortschaft Welikije Kopani habe ein 63 Jahre alter Mann Verletzungen erlitten. Infolge von zwei Drohnenattacken auf die Ortschaft Welikaja Lepeticha seien drei Männer der Jahrgänge 1950, 1969 und 1970 zu Schaden gekommen. Saldo berichtet darüber hinaus über Sachschäden in 19 Ortschaften.
13:06 Uhr
Selenskij sieht Schutz vor ballistischen Raketen als oberste Priorität
Nach einem der massivsten Raketenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew seit dem Kriegsausbruch Ende Februar 2022 hat Präsident Wladimir Selenskij die westlichen Partner aufgefordert, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten und der Ukraine beim Ausbau der Luftabwehr zu helfen. Auf der Plattform X schrieb der Politiker:
"Der Schutz vor ballistischen Raketen ist derzeit unsere ständige und oberste Priorität. Abfangraketen werden jeden Tag benötigt, und ich bin allen dankbar, die unsere Abkommen ernst nehmen und die Lieferung von Luftabwehrmitteln sicherstellen."
Selenskij rief in diesem Zusammenhang die Verbündeten auf, die zugesagten Systeme zu liefern. Diese Lieferungen retteten buchstäblich Menschenleben bei jedem massiven Angriff aus Russland, betonte der Präsident.
12:40 Uhr
Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 18. Juli bis 8 Uhr am 19. Juli (MESZ) 120 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 26-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Insgesamt seien jedoch acht Zivilisten verletzt worden, drei von ihnen in der Gebietshauptstadt Kursk. In der Stadt Lgow habe außerdem ein weißrussischer Staatsbürger Verletzungen erlitten.
Zudem berichtet der Politiker über zahlreiche Schäden. In der Stadt Kursk seien neun Mehrfamilienhäuser, ein Geschäft und 34 Autos beschädigt worden. In der Stadt Lgow seien drei Wohnhäuser und ein Auto zu Schaden gekommen. Im Dorf Ryschewka seien zwei Wohnhäuser und ein Auto zerstört worden. In der Stadt Rylsk sei ebenfalls ein Einfamilienhaus zerstört worden.
12:08 Uhr
Ukraine attackiert zwei Tankschiffe an Ölterminal bei Noworossijsk

Archivbild: Ein Tankschiff am Ölterminal in der russischen Hafenstadt Noworossijsk, 13. August 2023WITALI TIMKIW / Sputnik Das Kaspische Pipeline-Konsortium (CPC) meldet in einer Pressemitteilung eine neue ukrainische Attacke. Demnach seien am 19. Juli zwei Tankschiffe im Schwarzen Meer mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs hätten sie sich an den Anlegeplätzen des CPC-Ölterminal nahe der südrussischen Stadt Noworossijsk befunden. Die Befüllung der Schiffe mit Öl sei bis auf Weiteres eingestellt worden. Das Unternehmen meldet keinen Austritt von Brennstoff ins Meer. Es gebe auch keine Opfer.
Bei den Tankern handle es sich um die "Asia", die unter der Flagge Liberias fährt, und um die "Nissos Ios", die unter der Flagge der Marshallinseln registriert ist. Zu ihren Crews gehören Bürger verschiedener Staaten. Das CPC unterhält die Verbindung zwischen den Ölvorkommen im Westen der früheren Sowjetrepublik Kasachstan und dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk. Die Leitung ist etwa 1.500 Kilometer lang und kann pro Jahr bis zu 72,5 Millionen Tonnen Öl aus Kasachstan befördern. Zu den CPC-Anteilseignern gehören die größten Energieunternehmen Russlands, der USA, Kasachstans und mehrerer westeuropäischer Länder.
11:34 Uhr
Zwei Tote und neun Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 72 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 72 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 269 Drohnen eingesetzt, von denen 173 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Dubowoje sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine Drohne einen Passagierbus angegriffen habe. Weitere fünf Zivilisten, darunter ein 16 Jahre altes Mädchen, seien verletzt worden. Auch in der Siedlung Saretschje-Perwoje habe eine FPV-Drohne eine Einwohnerin in ihrem Haus getötet. Ein Einwohner der Siedlung Malinowka habe schwere Verletzungen erlitten, als eine Drohne vor seinem Haus detoniert sei. Ein weiterer Mann sei in der Siedlung Saltykowo bei der Attacke einer FPV-Drohne auf seinen Lkw zu Schaden gekommen. Zwei Einwohner der Stadt Schebekino seien bei der Detonation von Drohnen verletzt worden. Außerdem habe am Samstag ein Einwohner der Siedlung Krasnaja Jaruga ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 16. Juli infolge einer ukrainischen Attacke ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sechs Mehrfamilienhäuser, 15 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, drei Betriebe, drei Geschäfte und zwei Infrastrukturobjekte zerstört oder beschädigt worden. Betroffen seien zudem eine Gasleitung, fünf Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug, sieben Lkw, zwei Busse, 23 Autos, ein Lkw-Anhänger und ein Autoanhänger.
11:10 Uhr
Trotz EU-Protest: IOC lockert Sanktionen gegen Russland

Das IOC hält trotz des Widerstands von neun EU-Staaten an der vorläufigen Aufhebung der Sanktionen gegen russische Sportler fest. Mehrere Verbände erlauben bereits wieder Starts unter russischer Flagge und Hymne, während Kritiker politischen Druck und Wettbewerbsnachteile befürchten. Im Gespräch mit RT begrüßt Volleyball-Olympiasieger Alexander Wolkow die Entscheidung und betont, Sport dürfe nicht länger von politischen Konflikten bestimmt werden.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
10:35 Uhr
Region Stawropol: Brände auf Industriegeländen nach Drohnenattacke aus Ukraine
In den frühen Morgenstunden hat das ukrainische Militär in der südrussischen Region Stawropol zugeschlagen. Gouverneur Wladimir Wladimirow meldet zwar keine Opfer infolge der Drohnenattacke. Der Politiker berichtet jedoch über mehrere Brände auf zwei Industriegeländen nahe der regionalen Hauptstadt Stawropol. Zwei Brände seien demnach auf einem Industriegelände in der Siedlung Wjasniki ausgebrochen. Am Ort des Geschehens habe man den lokalen Notstand erklärt. Der Löscheinsatz dauere noch an. Ein weiteres Feuer sei im Norden von Stawropol weit entfernt von Wohnhäusern ausgebrochen. Es bestehe keine Gefahr für die Zivilbevölkerung. Die Feuerwehr kämpfe gegen die Flammen, teilt Wladimirow mit.
Der Gouverneur warnt seine Landsleute davor, Fotos und Videos mit den Folgen der Einschläge oder mit dem Einsatz der Luftabwehr zu veröffentlichen. Wer Wrackteile findet, sollte sie auf keinen Fall berühren, sondern umgehend den Rettungsdienst benachrichtigen.
10:07 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 140 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Samstag bis 7 Uhr am Sonntag (MESZ) 140 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk und Rostow, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



