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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Russland erlangt vollständige Luftüberlegenheit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 12.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Nach Anruf von Vance: Kiew stellt Angriffe auf Öltanker im Schwarzen Meer ein

    Die Ukraine habe nach einer Aufforderung des US-Vizepräsidenten JD Vance die Drohnenangriffe auf Öltanker eingestellt, die den wichtigen Schwarzmeerhafen in der russischen Stadt Noworossijsk anlaufen. Dies teilte das Journalisten-Team der Financial Times unter Berufung auf Beamte in Kiew mit. 

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:56 Uhr

    Ukraine veröffentlicht keine Angaben mehr zu abgefangenen russischen Raketen

    In ihren täglichen Lageberichten werden die ukrainischen Luftstreitkräfte künftig keine Angaben mehr zur Zahl abgefangener und nicht abgefangener russischer Raketen veröffentlichen. Dies bestätigte ihr Sprecher Juri Ignat auf Facebook:

    "Die militärische Führung hat beschlossen, gewisse Änderungen (Einschränkungen) an den morgendlichen Lageberichten über feindliche 'ballistische Flugkörper' bei massierten Angriffen vorzunehmen – hinsichtlich der Zahl der gestarteten, abgeschossenen, abgewehrten oder nicht ans Ziel gelangten Raketen."

    Die Luftstreitkräfte würden den Medien künftig nur noch zusammengefasste Angaben zur Verfügung stellen. "So hat der Feind beispielsweise im Juli 2026 mehr als 450 Raketen verschiedener Typen eingesetzt, darunter fast 200 ballistische Raketen", erklärte Ignat.

    Zuvor hatte Selenskij eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte wegen eines Mangels an Luftabwehrraketen keine ballistischen Raketen abfangen können.

  • 21:44 Uhr

    147 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, haben russische Luftabwehrkräfte am Mittwoch, dem 12. August, innerhalb von zwölf Stunden 147 ukrainische Drohnen über russischem Staatsgebiet abgefangen und zerstört. Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Wladimir, Belgorod, Lipezk, Kursk und Tula sowie über der Krim und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 21:35 Uhr

    DVR: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit:

    "Infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen bewaffneten Formationen wurde im Kalininski-Bezirk von Gorlowka ein Zivilist verletzt."

    Später teilte Prichodko mit, dass ein weiterer Zivilist verletzt worden sei. Dieser habe seine Verletzungen bei der Detonation eines von ukrainischen Einheiten stammenden Sprengkörpers erlitten.

  • 21:21 Uhr

    Medien: US-Werk produziert keine brauchbaren Granaten für die Ukraine

    Der Plan des US-Verteidigungsministeriums, die Ukraine rasch mit 155-mm-Munition zu versorgen, ist laut dem US-Medium ProPublica gescheitert. Das neue Werk des Rüstungskonzerns General Dynamics habe seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2024 keine einzige einsatzfähige Granate produziert. ProPublica schreibt unter Berufung auf eigene Recherchen:

    "Trotz des Erhalts von 533 Millionen Dollar hat General Dynamics in seinem neuen Werk keine einzige brauchbare Granate hergestellt – und wurde dafür öffentlich nicht zur Verantwortung gezogen."

    Für das Projekt beauftragte das Unternehmen die türkische Firma Repkon und setzte auf nicht erprobte Anlagen für das Verfahren der "Rotationsschmiedung". Diese seien ursprünglich für ältere Granatentypen und eine andere Stahlsorte ausgelegt gewesen.

    In der Folge kam es laut ehemaligen Mitarbeitern immer wieder zu technischen Problemen. Hydraulikroboter gerieten in Brand, Roboterarme ließen Werkstücke fallen und Pressen mussten mit Vorschlaghämmern repariert werden, berichtet das Medium.

    Nach Angaben des Generalinspekteurs des Pentagons verpasste General Dynamics bis August 2025 acht Fristen. Die Arbeiten im Werk wurden teilweise eingestellt. Bis Juli 2026 hatte das Unternehmen keine fertige Granate geliefert. Trotz der Verzögerungen verhängte das Pentagon keine Strafe gegen den Auftragnehmer und vergab weitere Aufträge an den Konzern.

  • 21:11 Uhr

    Donezk: Zwei Frauen bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Donezk sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Alexei Kulemsin mit. Er schrieb auf Telegram:

    "Nach den eingegangenen Informationen wurden im Woroschilowski-Bezirk infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs zwei Frauen, Jahrgang 1967 und 1984, verletzt."

    Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.

  • 21:01 Uhr

    Medwedew: Gegner greifen Marktplätze an, weil sie gegen die russische Bevölkerung kämpfen

    Der Gegner greift Marktplätze an, weil er gegen die gewöhnlichen russischen Bürger kämpft. Dies erklärte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates und Vorsitzender der Partei "Einiges Russland", bei einer Sitzung des Expertenrates der Partei:

    "Unser Gegner kämpft derzeit gegen die Bürger Russlands. Nicht gegen die Führung Russlands, nicht gegen die Armee, sondern gegen die Bürger – auch das muss man verstehen: gegen ganz normale Bürger. Deshalb sind Marktplätze zu Zielen von Angriffen geworden." 

  • 20:55 Uhr

    Ukraine könnte Mobilisierungsalter auf 21 Jahre senken

    Der Mobilisierungsbeginn in der Ukraine könnte von derzeit 25 auf 21 Jahre gesenkt werden, falls Russland eine neue Mobilisierungswelle startet. Dies erklärte der ukrainische Soldat Sergei Gnesdilow von der 56. Brigade in einem Interview mit RBK-Ukraine.

    Eine Senkung des Alters sei möglich, wenn Russland weitere 500.000 Menschen für den Einsatz an der Front einberufe, so Gnesdilow. Zudem schloss er eine künftige Mobilisierung von Frauen in der Ukraine nicht aus.

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte zuvor behauptet, Russland bereite "neue Entscheidungen zur Mobilisierung" vor. Belege dafür nannte er nicht. In Russland wurde eine neue Mobilisierungswelle hingegen mehrfach dementiert.

  • 20:32 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei Drohnenexplosion verletzt

    Bei der Detonation einer Drohne in der Stadt Graiworon im Gebiet Belgorod ist eine Frau verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Die Frau erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und Splitterverletzungen am Kopf. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und nach medizinischer Versorgung zur ambulanten Weiterbehandlung entlassen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.