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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew lässt Söldner töten, wenn sie nicht evakuiert werden können

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew lässt Söldner töten, wenn sie nicht evakuiert werden können© Urheberrechtlich geschützt
  • 10.08.2026 18:40 Uhr

    18:40 Uhr

    Polens Sejm-Marschall: EU-Beitritt der Ukraine nur dann möglich, wenn sie Völkermord an Polen anerkennt

    Der Präsident des polnischen Parlaments, Włodzimierz Czarzasty, hat nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen, Ruslan Stefantschuk, erklärt, die Ukraine müsse den Völkermord an den Polen als Völkermord anerkennen, wenn sie der EU beitreten wolle.

    Kiew solle sämtliche Aspekte der Landesgeschichte überdenken, denn "die EU steht für Werte, nicht nur für einen Geldautomaten", stellte der Sejm-Marschall klar.

    Die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew verschlechterten sich, nachdem die Ukraine die Verbrecher der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) verherrlicht hat, die während des Zweiten Weltkriegs Massenverbrechen gegen polnische Bürger verübt hatten.  

  • 18:18 Uhr

    US-Experte hält Selenskijs Pläne zur Patriot-Produktion für unrealistisch

    Bei einer Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić hatte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij erklärt, Kiew würde heute Raketen für Patriot-Systeme produzieren und andere Länder damit versorgen, wenn es bereits vor Jahren eine entsprechende Lizenz erhalten hätte. Der US-Sicherheitsexperte Mark Episkopos hält diese Aussage jedoch für unrealistisch. Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

    "Die Ukraine wird viele Jahre lang nicht in der Lage sein, Raketen in den erforderlichen Mengen zu produzieren – und das unter der Voraussetzung, dass der Deal überhaupt zustande kommt."

    Zudem erklärte Episkopos, Russland werde keine Kosten scheuen, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Produktionsanlagen während des Konflikts niemals in Betrieb genommen werden.

  • 18:00 Uhr

    Das "Graham-Gesetz" gegen Russland schadet den Interessen der USA

    Der US-Senat hat einen Gesetzentwurf zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland verabschiedet. Initiator des Gesetzes war der Republikaner Lindsey Graham. Ziel des Gesetzes: den Druck auf die großen Abnehmer russischer Energieressourcen zu erhöhen. Welche Gegenmaßnahmen könnte Moskau ergreifen?

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:47 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe: ein Toter, zwei Verletzte

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere Gemeinden im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit.

    In Schebekino traf eine FPV-Drohne einen Lastwagen auf dem Gelände eines Unternehmens. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch vor Ort. Im Ort Oktjabrski im Kreis Belgorod wurden zwei Männer durch die Detonation einer Drohne verletzt.

    Bei den Angriffen wurden zudem in mehreren Ortschaften Häuser und ein Auto beschädigt. In drei Privathäusern im Kreis Krasnojarsk wurden Fenster und Zäune beschädigt, im Kreis Graiworon wurden die Dächer und Fassaden zweier Häuser getroffen.

  • 17:22 Uhr

    DVR: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf sieben

    Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist die Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit. Zuvor hatte er von drei Verletzten berichtet.

  • 16:59 Uhr

    "Russen töten" - Online-Petition fordert Entlassung von FAZ-Korrespondent Michael Martens

    Der FAZ-Mitarbeiter Michael Martens erfuhr auf einer Pressekonferenz internationale Aufmerksamkeit, aufgrund seiner mutwillig provozierenden Frage an den ukrainischen Präsidenten Selenskij. Eine Online-Petition fordert nun die Entlassung, da ein Journalist, der öffentlich fragt, "wie man mehr Russen tötet", in keine Redaktion gehöre.

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  • 16:38 Uhr

    Prorussischer Widerstand: Kiew leitet Militärgüter nach Blockade der Schwarzmeer-Häfen um

    Nach Angaben der prorussischen Untergrundkämpfer in Nikolajew sind die Autostraßen an der Westgrenze des Gebiets Odessa voll von Lastwagen und daher überbelastet. Grund dafür ist, dass die Ukraine ihre Militärtransporte nach der Blockade der Schwarzmeer-Häfen über das Gebiet Odessa umgeleitet hat. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sergei Lebedew, der die Aktivitäten des prorussischen Widerstands koordiniert.  

    Die Güter für das ukrainische Militär würden derzeit aus Rumänien und Moldawien mit Fähren über die Donau und den Dnister transportiert, sagte Lebedew der Agentur. Anschließend würden sie per Bahn und Lkw weiter durch die Ukraine befördert.

    Ammoniak, Propan und Getreide würden aus der Ukraine an westliche Länder geliefert, während Treibstoff, Granaten, Raketen, gepanzerte Fahrzeuge und weitere militärische Güter ins Land transportiert würden. Wie es heißt, beschränken die ukrainischen Behörden häufig die Einfuhr von Lebensmitteln, um den Transport von Militärgütern zu beschleunigen.

  • 16:19 Uhr

    FPV-Drohnen zerstören getarnte Geschütze ukrainischer Truppen bei Krasny Liman (Video)

    Russische Drohnenpiloten haben getarnte Stellungen der ukrainischen Artilleristen an der Front bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) aufgedeckt. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die gegnerischen Geschütze mithilfe der FVP-Drohnen zerstört. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. 

  • 16:04 Uhr

    Selenskij in Serbien: Proteste gegen Solidaritätsbesuch in Belgrad

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien mit lautstarken Protesten empfangen. Während er bei Präsident Aleksandar Vučić um weitere militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine warb, versammelten sich vor dem Präsidentenpalast in Belgrad Demonstranten mit russischen Fahnen und anti-ukrainischen Parolen. Die Protestierenden kritisierten die Anwesenheit Selenskijs scharf und forderten stattdessen eine Beibehaltung der traditionell engen Beziehungen Serbiens zu Russland.

    Die serbische Führung betonte im Rahmen des Treffens, den Weg in die Europäische Union weiterverfolgen zu wollen, ohne jedoch die bestehenden Beziehungen zu Moskau, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, aufzugeben. Für zusätzliches Aufsehen sorgte auf der gemeinsamen Pressekonferenz die Frage eines deutschen Journalisten zur militärischen Unterstützung bei der Tötung russischer Soldaten, was umgehend scharfe Kritik aus Moskau hervorrief und vom russischen Außenministerium als "blutrünstige Frage" verurteilt wurde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:48 Uhr

    Bulgarien bestellt ukrainische Botschafterin nach Drohnenvorfall ein

    Das bulgarische Außenministerium hat die ukrainische Botschafterin Olesja Ilaschtschuk nach dem Absturz einer ukrainischen Drohne einbestellt. Das Außenministerium teilte mit: 

    "Im Rahmen des Treffens äußerte Ministerin Petrowa die ernste Besorgnis der bulgarischen Seite und betonte, dass jedes unbefugte Eindringen in den bulgarischen Luftraum inakzeptabel ist."

    Sofia forderte von Kiew zudem alle verfügbaren Informationen an, um die Umstände des Vorfalls vollständig aufzuklären.

    Zuvor hatte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew erklärt, eine Drohne sei aus Richtung Rumänien in den bulgarischen Luftraum eingedrungen und etwa einen Kilometer von einer bulgarischen Kompressorstation entfernt explodiert. Das Verteidigungsministerium vermutet, dass es sich um eine ukrainische Täuschungsdrohne des Typs "Maya" handelt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.