Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Ukraine-Konflikt könnte mit Kapitulation Kiews enden

23.03.2026 17:48 Uhr
17:48 Uhr
Drohnenangriff auf Fernsehzentrum in Donezk gemeldet
Laut Angaben russischer Ermittler haben die ukrainischen Streitkräfte ein Fernseh- und Radiocenter in Donezk mit Drohnen angegriffen. Bei der Untersuchung des Einschlagsortes wurden Fragmente entdeckt, die mutmaßlich von Angriffsdrohnen eines Flugzeugtyps aus NATO-Produktion stammen. Zudem seien Mehrfamilienhäuser und eine Bildungseinrichtung beschädigt worden.
17:17 Uhr
Sacharowa: Ukraine-Konflikt könnte mit Kapitulation Kiews enden

Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.Sefa Karacan/Anadolu / Gettyimages.ru Der Ukraine-Konflikt könnte durch eine international fixierte Vereinbarung in Form einer Kapitulation des Kiewer Regimes beendet werden. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Treffen mit Militärangehörigen im Zentralen Haus der Russischen Armee:
"Jeder Konflikt endet mit einer Vereinbarung. Dieser wird, wenn es sich um einen internationalen Konflikt handelt, international fixiert. Zum Beispiel eine Kapitulation. Was ist das? Natürlich eine Vereinbarung – unterzeichnet, formalisiert, bestätigt. Eine Vereinbarung der Parteien über die Beendigung des Konflikts."
Zugleich warf Sacharowa dem Westen und Kiew fehlende Verlässlichkeit vor:
"Verhandlungen in der Hoffnung, dass sie zur Vernunft kommen, dass sie verstehen und erkennen, ein Appell an ihr Gewissen – ich denke, das haben wir hinter uns. Das Ergebnis ist bekannt. Inzwischen weiß jeder: Sie haben kein Gewissen."
Auch Vertrauen in die westlichen Staaten sei in diesem Zusammenhang nicht möglich, so Sacharowa. Selbst gegenüber ihren Verbündeten, engsten Partnern und eigenen Bürgern zeigten sie kein Gewissen. Dies äußere sich auf unterschiedliche Weise, weshalb man in diesem Sinne von einem solchen Ansatz einfach nicht sprechen könne.
16:44 Uhr
Ausländische Söldner kritisieren medizinische Versorgung in der Ukraine
Britische und amerikanische Söldner, die aufseiten der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, berichten von mangelhafter medizinischer Versorgung und Fällen von Erpressung. Dies geht aus einer Studie der Universität Bath hervor. Die Autoren analysierten Aussagen von 31 Söldnern. Alle wurden psychologisch untersucht, 21 von ihnen gaben zudem ausführliche Interviews über ihre Erfahrungen im Konfliktgebiet. In der Studie heißt es:
"Es wurde eine Vielzahl von Erfahrungen mit der medizinischen Versorgung in der Ukraine festgestellt, doch nur wenige berichteten von positiven Erlebnissen. Die Mehrheit erklärte, die erhaltene Hilfe sei unzureichend gewesen. Verletzungen wurden entweder ignoriert oder unsachgemäß behandelt. Einige Veteranen berichteten, dass sie für die Behandlung ihrer im Kampf erlittenen Verletzungen selbst bezahlen mussten. Andere sahen sich gezwungen, für eine angemessene Versorgung nach Großbritannien oder in die USA zurückzukehren."
Einer der Befragten berichtete von erheblicher Korruption in ukrainischen Krankenhäusern. Eine qualitativ hochwertige Behandlung sei nur gegen Geld, teilweise in Form von Bestechung, möglich gewesen. Ein Söldner sagte:
"Ihre Krankenhäuser sind unmenschlicher als jeder Schützengraben, in dem ich je war."
Zudem erklärten alle Befragten, während ihres Einsatzes in der Ukraine keinerlei psychologische Unterstützung erhalten zu haben – obwohl der Krieg erhebliche negative Auswirkungen auf ihre psychische Verfassung gehabt habe.
16:16 Uhr
Bericht: Ukrainer sollen über Dating-Apps zur Mobilisierung gelockt werden
Mitarbeiter ukrainischer Einberufungsstellen nehmen laut Medienberichten über Dating-Plattformen Kontakt zu Männern im wehrpflichtigen Alter auf, um sie zu Treffen zu bewegen und vor Ort festzusetzen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.
In einem veröffentlichten Video berichtet eine Mitarbeiterin eines ukrainischen Militärkommissariats, ihre Kollegen würden gezielt junge Männer auf Dating-Plattformen ansprechen und Treffen vereinbaren. Statt eines Dates erschienen dann Männer in Uniform und brächten die Betroffenen zur Mobilisierung. Nach ihren Angaben gingen auf diese Weise monatlich zahlreiche Männer in die Falle.
15:55 Uhr
Gebiet Brjansk: Zwei Zivilistinnen bei ukrainischem Beschuss verletzt
Beim Artilleriebeschuss des Ortes Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk im Gebiet Brjansk sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem seien drei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden, so der Gouverneur.
15:34 Uhr
Volontäre im Gebiet Saporoschje verletzt
Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Fahrzeug erlitten mehrere Volontäre Verletzungen, teilte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, mit.
"Das Kiewer Regime hat einen weiteren Terroranschlag auf das Gebiet des Bezirks Tokmak verübt. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Auto in der Straße nahe des Dorfes Kutusowka wurden Volontäre verletzt, die sich mit der Lieferung humanitärer Hilfe an Zivilisten beschäftigten."
Nach Angaben von Balizki erhielten die drei Männer (Jahrgänge 1975, 1969 und 1959) Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade.
15:05 Uhr
LVR: Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenangriffen beschädigt
Nach Angaben von Leonid Pasetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, wurden bei nächtlichen Drohnenangriffen mehrere Privathäuser beschädigt.
"Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Bezirk Staniza Luganskaja angegriffen. Die Starrflüglerdrohnen haben die Eisenbahninfrastruktur getroffen. Fünf Privathäuser kamen zu Schaden. Glücklicherweise gab es keine Opfer."
14:39 Uhr
"Am Tag darauf sind wir im Krieg mit den Russen" – Orbán warnt vor EU-Beitritt der Ukraine

RT Bei einem Wahlkampfauftritt am Sonntag warnte Ungarns Premier Viktor Orbán erneut vor einem EU-Beitritt der Ukraine. Vor einem Publikum von Unterstützern in der ungarischen Stadt Hódmezővásárhely erklärte Orbán, dass, wenn die Ukraine der Europäischen Union beitrete, wir uns am nächsten Tag im Krieg mit den Russen befänden.
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14:14 Uhr
Experte: Kiew verliert fast 8.500 Soldaten im Laufe der Woche
In der vergangenen Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich der Toten und Verwundeten, darunter auch ausländische Söldner, auf etwa 8.440 Personen.
Im sozialen Netzwerk Vkontakte teilte der Militärexperte Andrei Marotschko mit, dass die Einheiten des Verbandes West, die in der DVR und im Gebiet Dnjepropetrowsk operieren, dem Gegner den größten Schaden zugefügt haben.
Nach seinen Angaben wurden mehr als 720 verschiedene gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, 63 Mörser, 54 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 140 Lager für Munition, Brennstoff und Material sowie mehr als 2.600 Drohnen außer Gefecht gesetzt.
13:44 Uhr
Ukrainische Armee beschießt Energodar im Gebiet Saporoschje
Die ukrainischen Streitkräfte beschießen Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje. Dies meldete der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki.
"Die Stadt Energodar wird von den ukrainischen Streitkräften mit Artillerie beschossen. Bisher wurden keine Opfer gemeldet. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht weiterhin."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

