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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee greift ukrainische Lager für Langstrecken-Drohnen an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee greift ukrainische Lager für Langstrecken-Drohnen anQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 26.04.2026 18:42 Uhr

    18:42 Uhr

    Peskow warnt Kiew vor "schmerzhaften Entscheidungen"

    Die russische Seite hat Kiew mehrmals aufgefordert, den Willen aufzubringen und die Entscheidungen zu treffen, die für eine Vereinbarung notwendig wären, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Kommentar für den Sender Westi. Dies werde zunehmend schwieriger, da "noch mehr schmerzhafte Entscheidungen" getroffen werden müssen.

  • 17:32 Uhr

    Zivilist bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod getötet

    Ein Zivilist ist bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das Gebiet Belgorod ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verwundet. Wie der Gebietsgouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet, wurde ein Bewohner des Dorfs Wosnessenowka im Bezirk Schebekino bei einem Angriff auf sein Wohnhaus tödlich verwundet. Seine Frau erlitt Splitterwunden und musste in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Zwei weitere Frauen erlitten Verwundungen in der Siedlung Rasumnoje des Bezirks Belgorod. Außerdem wurden zwei Zivilistinnen in der Stadt Schebekino verletzt.

  • 17:02 Uhr

    Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen über Gebieten Belgorod und Kursk

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 14 ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod und Kursk zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 9 und 16 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.

  • 16:25 Uhr

    Brief an Selenskij: Warum halten Sie die Menschen gewaltsam fest?

    Im Donezk-Tagebuch "Frühstück unter Bomben" schildert die Autorin ihre Erfahrungen seit 2014: Luftangriffe, zivile Opfer und den Bruch mit Kiew. Sie beschreibt das verlorene Vertrauen vieler Menschen im Donbass und fordert ein Ende des Krieges sowie politische Konsequenzen.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:26 Uhr

    Sewastopol wehrt massiven ukrainischen Drohnenangriff ab

    In der Nacht hat das ukrainische Militär mit etwa 100 Drohnen die Stadt Sewastopol angegriffen, berichtet der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew. Laut seinen Angaben ist dabei ein Zivilist ums Leben gekommen, vier weitere wurden verwundet. In der Stadt erlitten über 50 Gebäude geringfügige Schäden, etwa zerbrochene Fenster.

    Dabei merkte Raswoschajew an, dass der Großteil der Drohnen über dem Stadtgebiet, dem Schwarzen Meer oder der Halbinsel Krim abgeschossen wurde, und dass die Luftabwehr der Stadt und der Schwarzmeerflotte größere Zerstörungen verhindert habe. Der Gouverneur betonte:

    "Natürlich war eines der Hauptziele des Gegners, die Bewohner von Sewastopol einzuschüchtern. Ich bin mir sicher, dass es nicht gelingt."

  • 14:24 Uhr

    Selenskij: Ukraine wird am NATO-Gipfel in der Türkei teilnehmen

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat die Teilnahme seines Landes am bevorstehenden NATO-Gipfeltreffen in der Türkei bestätigt. Wie ukrainische Medien berichten, kündigte Selenskij während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seiner moldawischen Amtskollegin Maia Sandu in Kiew an:

    "Was den NATO-Gipfel angeht: Die Ukraine wird beim NATO-Gipfel in der Türkei vertreten sein. Wie, in welchem Format, ist noch zu früh zu sagen."

    Das Gipfeltreffen der Allianz soll am 7. und 8. Juli in der türkischen Hauptstadt Ankara stattfinden.

  • 13:31 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge verlor Kiews Armee in den Gebieten Sumy und Charkow bei Gefechten gegen den Truppenverband Nord über 195 Soldaten. Zwölf Autos, eine EloKa-Anlage und 14 Materiallager wurden zerstört.

    Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre Frontstellung, wobei die Ukraine bis zu 210 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge aus US-Produktion, 20 Autos, drei Geschütze, vier EloKa-Anlagen sowie zwei Munitionslager verlor.

    Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. Ukrainische Verluste an diesem Frontabschnitt beliefen sich auf über 175 Soldaten, zwölf Autos, fünf Geschütze sowie sieben Lager.

    Bei Gefechten gegen den Truppenverband Nord verlor Kiew bis zu 295 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, sieben Autos, zwei Geschütze und zwei EloKa-Anlagen.

    Einheiten des Truppenverbands Ost rückten weiter in die Tiefe der ukrainischen Verteidigung vor, wobei Kiews Militär bis zu 290 Soldaten verlor. Ein gepanzerter Mannschaftstransporter, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Pick-ups und zwei Geschütze wurden ausgeschaltet.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr kamen bis zu 50 ukrainische Kämpfer ums Leben. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Geschütz und drei EloKa-Anlagen wurden zerstört.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben, zwei HIMARS-Geschosse sowie 530 Starrflüglerdrohnen ab.

  • 12:48 Uhr

    Russland greift ukrainische Militärinfrastruktur weiter an

    Während des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte unter Einsatz von Flugzeugen, Drohnen, Raketen und Artillerie weitere Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine ausgeführt. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:

    "Lagerstätten und Abschussstätten für Drohnen mit langer Reichweite, Objekte der ukrainischen Transport- und Energieinfrastruktur, die in Interessen des ukrainischen Militärs genutzt werden, sowie Unterkunftsorte ukrainischer bewaffneter Verbände und ausländischer Söldner an 140 Orten wurden getroffen."

  • 12:15 Uhr

    LVR: Drei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff

    Eine junge Frau und zwei junge Männer sind nach einem ukrainischen Drohnenangriff in der Lugansker Volksrepublik ums Leben gekommen. Leonid Passetschnik, Oberhaupt der LVR, berichtet dazu:

    "Eine Tragödie hat sich gestern Abend im Dorf Bulgakowka des Gemeidekreises Kremennaja ereignet. Eine gegnerische Drohne griff gezielt Jugendliche an, die sich draußen vor einem Haus aufhielten. Zwei 18-jährige junge Männer und eine 28-jährige junge Frau starben an erlittenen Wunden vor Ort. Ein 15-jähriger Junge und ein 15-jähriges Mädchen sowie ein 21-jähriger junger Mann haben Verletzungen erlitten."

    Passetschnik hob hervor, dass vorsätzliche ukrainische Angriffe gegen Zivilisten bereits in der Vergangenheit stattfanden. So hat nach seinen Angaben am 25. April eine Drohne in Rubeschnoje zwei Seniorinnen angegriffen, die darauf mit Verwundungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

  • 11:38 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe gegen Gebiet Belgorod – ein Mann tot

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär 27 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod angegriffen, wobei ein Zivilist ums Leben gekommen ist und neun weitere verwundet wurden. Dies geht aus Angaben des Gouverneurs des Gebiets, Wjatscheslaw Gladkow, hervor. In seinem Bericht meldet er:

    "Im Bezirk Wolokonowka im Dorf Woltschja Alexandrowka ist ein Mann nach einem Drohnenangriff auf einen Pkw verstorben. Die Ärzte des Krankenhauses von Waluiki taten alles Mögliche, um sein Leben zu retten, doch die Verwundungen erwiesen sich als tödlich."

    Gladkows weiteren Angaben zufolge wurden drei weitere Männer und eine Frau im Bezirk Graiworon, außerdem eine Frau, zwei Männer und zwei Kinder im Bezirk Schebekino verwundet. Zudem wurden in der Gebietshauptstadt Belgorod und in neun Bezirken des Gebiets mehrere Fahrzeuge und Gebäude beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.