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Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew droht: Drohnen werden Krim in Insel verwandeln

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew droht: Drohnen werden Krim in Insel verwandelnQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 17.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    FSB verhindert Terroranschläge in drei Regionen Russlands

    Der FSB hat in den Gebieten Tjumen und Krasnodar sowie in der Republik Adygeja drei Helfer ukrainischer Geheimdienste festgenommen, die Terroranschläge vorbereitet hatten. Wie die Behörde mitteilte, waren Anschläge auf russische Militärangehörige sowie auf Objekte der Verkehrs- und Erdölinfrastruktur geplant.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:48 Uhr

    Volksrepublik Lugansk: Todesopfer und Verletzte bei Angriffen aus der Ukraine

    Ukrainische Kämpfer setzen weiterhin Drohnen gegen die Zivilbevölkerung in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ein. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) griffen sie gezielt zwei Ortschaften an. Dies gab Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max bekannt.

    Bei einer Drohnenattacke auf ein ziviles Auto im Bezirk Kremennaja kam laut dem Beamten eine Frau ums Leben. Zwei weitere Menschen seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

    In der Stadt Swatowo griff das ukrainische Militär vorsätzlich ein Wohngebäude an, in dem sich eine Familie aufhielt. Ein 62-jähriger Mann erlag infolgedessen noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen.

  • 21:44 Uhr

    Russische Drohnen lassen dem Gegner entlang der Front keine Chance (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten in den Gebieten Saporoschje, Charkow, Dnjepropetrowsk und in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Drohnenleitstellen, unbemannte Fluggeräte und Deckungen samt Personal außer Gefecht.  

  • 21:38 Uhr

    Bundesverteidigungsministerium lehnt Stellungnahme zu Busangriff im Gebiet Brjansk ab

    Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums hat auf eine Anfrage des Senders RT DE zu dem ukrainischen Terroranschlag auf einen Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk wie folgt geantwortet:

    "Wir kommentieren Berichterstattung grundsätzlich nicht."

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland wurde eine Frau getötet. Acht weitere Menschen, darunter sechs junge Sportler, erlitten Verletzungen.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte gegenüber RT, Europa werde dieses Verbrechen wie die anderen vom ukrainischen Militär verübten Terroranschläge wahrscheinlich wieder einmal ignorieren.

  • 21:20 Uhr

    Ukrainische Kämpfer nehmen Gebiet Belgorod erneut ins Visier

    Kiewer Kräfte haben ein weiteres Mal acht Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Das ukrainische Militär attackierte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) drei Fahrzeuge, ein Eigenheim, einen Betrieb sowie ein Nebengebäude gezielt mit Drohnen an.   

    Nach Behördenangaben erlitten zwei Einwohner Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.

  • 20:58 Uhr

    Rosatom-Chef: Dutzende Angriffe auf Energodar und AKW Saporoschje binnen 24 Stunden

    In den zurückliegenden 24 Stunden hat das ukrainische Militär bis zu 50 gezielte Angriffe auf die AKW-Stadt Energodar und die Transportwerkstatt der nuklearen Anlage durchgeführt. Dies gab Chef des russischen Energiekonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, bekannt. 

    "Gott sei Dank gab es keine Opfer", sagte Lichatschow am Rande des Russland-ASEAN-Gipfels in der russischen Teilrepublik Tatarstan. Das soziale Leben in Energodar sei jedoch stark beeinträchtigt, fügte er hinzu.

    Derzeit gebe es noch Unterbrechungen bei der Stromversorgung sowie Probleme beim Internetzugang, so der Konzernchef. Dennoch laufe der Betrieb des Kernkraftwerks normal.

    "Das Team beweist Mut und tut alles, um auch nur die Möglichkeit eines Zwischenfalls zu verhindern."

  • 20:33 Uhr

    Russische Einheiten rücken in Konstantinowka unbeirrt vor (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium teilt weitere Aufnahmen auf Telegram, die russische Soldaten in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz zeigen. Wie es heißt, sind die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd in der Gegend auf dem Vormarsch und setzen Kiewer Kräfte außer Gefecht.

  • 20:08 Uhr

    Herstellung von US-Raketen in der Ukraine? Trump: "Wir werden sehen"

    US-Präsident Donald Trump erklärte, die Ukraine wolle die Möglichkeit erhalten, Raketen für US-amerikanische Patriot-Luftverteidigungssysteme zu produzieren. "Wir werden sehen", sagte Trump am Rande des G7-Gipfels in Frankreich gegenüber Reportern.

    Im Hinblick auf die Ukraine-Krise führte US-Präsident aus:

    "Wir würden diesen Konflikt gern beenden. Ich habe schon acht Kriege beendet, und ehrlich gesagt dachte ich, dieser hier wäre einer der einfachsten. Aber die beiden mögen sich nicht besonders, und das macht die Sache viel schwieriger."

    Dabei lehnte Trump es ab, sich dazu zu äußern, ob er Moskau oder Kiew für die Fortsetzung des Konflikts, aber auch die Unwilligkeit bezüglich der Friedensgespräche verantwortlich mache.

    Er wolle hierzu keine Stellungnahmen abgeben, da er versuche, das Problem zu lösen, meinte Trump. Und derartige Fragen machten die Sache nicht einfacher.

  • 19:42 Uhr

    Ukrainischer Verteidigungsminister droht Russland: Drohnen werden Krim in Insel verwandeln

    Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat die Isolation der Schwarzmeer-Halbinsel Krim von Russland mittels Drohnenangriffen angekündigt. In einem Interview sagte der Minister, der Ukraine öffne sich mit den Angriffen auf die russischen Nachschublinien ein "Fenster der Möglichkeiten". Während der Urlaubssaison werde die Krim – ein bei russischen Touristen beliebtes Reiseziel – in diesem Jahr nur von ukrainischen Drohnen erkundet, sagte er dabei sarkastisch.

    "Für die Russen beginnt eine Hölle, die sie nur schwerlich meistern werden."

    Dies betreffe nicht nur die Krim, sondern auch andere Gebiete. Innerhalb von vier Monaten habe sein Ministerium mehr Drohnen eingekauft als im gesamten Vorjahr, sagte Fjodorow. Bei unbemannten Luftfahrzeugen mit Glasfaserverbindung und mittlerer Reichweite habe man bereits das Dreifache der Vorjahresmenge erreicht.

    Zuletzt versucht das ukrainische Militär, Erdöldepots und Raffinerien tief im russischen Hinterland anzugreifen, um Engpässe beim Treibstoff zu erzeugen. Zugleich verschlechtert sich die Lage der ukrainischen Armee an der Front in der Volksrepublik Donezk, wo russische Truppen nahe der Stadt Konstantinowka im Vormarsch sind.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.