International

Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Keine Hoffnung auf Ukraine-Gespräche in naher Zukunft

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Keine Hoffnung auf Ukraine-Gespräche in naher ZukunftQuelle: TASS © OLEG JELKOW
  • 16.07.2026 19:46 Uhr

    19:46 Uhr

    Russische Drohnenpiloten greifen nun Kiewer Kräfte in Slawjansk in der DVR an

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands West, die in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) kämpfen, haben begonnen, ukrainische Einheiten an Außenbezirken von Slawjansk anzugreifen. Ein Offizier mit dem Rufnamen Gagarin teilte dies der Nachrichtenagentur TASS mit.

    Das russische Militär konzentriere sich derzeit darauf, die Bewegungsfreiheit der ukrainischen Einheiten einzuschränken und ihre Routen zu verminen.

    Die ukrainischen Truppen seien von Krasny Liman weggerückt, so der Offizier weiter. Die russische Armee kontrolliere die Gegend und gelange hinter die gegnerischen Abwehrlinien.

    Slawjansk als Teil des Ballungsraums Kramatorsk-Druschkowka-Konstantinowka spielt eine Schlüsselrolle für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Donbas. Krasny Liman ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, und seine Befreiung wird die Offensive auf Slawjansk und Kramatorsk voranbringen.

  • 19:17 Uhr

    SBU-Terror von Monaco bis zur Krim-Brücke: Zivillisten als "biologische Drohnen"

    Der tödliche Sprengstoffanschlag auf den Geschäftsmann Wadim Jermolajew im Herzen von Monaco markiert eine beispiellose Eskalationsstufe in den verdeckten Operationen des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Die Spuren dieses Attentats führen direkt in ein weitreichendes kriminelles Netzwerk, das sich über ganz Europa und Russland erstreckt. Die Drahtzieher agieren dabei aus dem Verborgenen und nehmen für ihre zerstörerischen Ziele ohne Zögern massive Kollateralschäden in Kauf.

    Im Zentrum dieser Sabotageakte steht der Agent Vitali Schikowitsch, der unter anderem die verheerenden Pläne zur Sprengung der Krim-Brücke in Russland orchestriert haben soll. Um solche Anschläge umzusetzen, manipulieren die Hintermänner gezielt ahnungslose Zivilisten oder rekrutieren sie durch perfide Täuschungen im Internet. Diese angeworbenen Menschen werden mit eiskalten Methoden instrumentalisiert und letztendlich als völlig entbehrliche "biologische Drohnen" systematisch in den sicheren Tod geschickt.

    Den exklusiven RT-Bericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 18:38 Uhr

    Russischer Diplomat: EU und NATO instrumentalisieren Ukraine, um Russland zu zermürben

    Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass die NATO und die Europäische Union einen hybriden Krieg gegen Russland führen. Dmitri Poljanski, Ständiger Vertreter Russlands bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), erklärte dies bei einer Sitzung am Donnerstag, wie die Agentur RIA Nowosti berichtet.

    Die "europäische Kriegspartei" demonstriere Moskau auf jede erdenkliche Weise, dass sie ihre Pläne, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, nicht aufgegeben habe. Im Gegenteil: Diese Absicht werde zunehmend offen erklärt.

    Die EU und NATO setzten darauf, die Ukraine zu instrumentalisieren, um Russland zu erschöpfen und zu schwächen. Man wolle durchhalten, bis Europa genügend militärische Kraft aufgebaut habe, um Russland strategisch zu besiegen und es als Staat verschwinden zu lassen.

    "Das ist keine Spekulation unsererseits – das ist der Kern zahlreicher öffentlicher Äußerungen europäischer Politiker", betonte Poljanski.

  • 18:08 Uhr

    Moskau zeigt T-90-Panzer im Raum Saporoschje im Einsatz (Video)

    Panzersoldaten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten bei einem Angriff im Gebiet Saporoschje gegnerische Drohnenleitstellen mithilfe der Kampffahrzeuge vom Typ T-90 "Proryw". Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 17:29 Uhr

    AKW-Sprecherin: Mord an Chefingenieur ist weiterer Terroranschlag Kiews gegen Kraftwerksmitarbeiter

    In letzter Zeit leben die Menschen in der AKW-Stadt Energodar unter dem Druck ständigen Terrors. Ukrainische Drohnen nehmen systematisch Einwohner, darunter auch Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje, ins Visier. Die Kommunikationsdirektorin der Anlage, Jewgenija Jaschina, teilte dies der Nachrichtenagentur TASS mit.

    Jaschina wird hierbei wie folgt zitiert:

    "Sie greifen zivile Fahrzeuge an, legen Minen an Straßen und attackieren die zivile Infrastruktur, um das Leben in der Atomstadt lahmzulegen und Angst unter den Bewohnern zu verbreiten."

    Vor diesem Hintergrund werde der Mord am Chefingenieur Alexander Jakowlew als "ein weiteres Glied in der Kette gezielten Terrors gegen die Menschen, die den Betrieb des Atomkraftwerks gewährleisten, betrachtet".

    Jeder Einwohner von Energodar und jeder Arbeiter der nuklearen Anlage sei derzeit bedroht, fügte die Kommunikationsdirektorin hinzu.

    Alexander Jakowlew wurde am Mittwochnachmittag bei einem gezielten Terrorangriff des Kiewer Regimes getötet. Dabei schlug eine ukrainische Drohne in den Dienstwagen an der Grenze zwischen dem Industriegebiet des AKW und der Stadt Energodar ein. Neben Jakowlew kam auch der Fahrer Dmitri Filippow um.

  • 16:59 Uhr

    NATO erwartet keine Kursänderung in Ukraine nach Absetzung von Fjodorow

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte erwartet durch die Neubesetzung des Postens des ukrainischen Verteidigungsministers keine großen Änderungen an der militärischen Strategie des Landes. Er gehe davon aus, dass der nächste Verteidigungsminister der künftigen Regierung unter Präsident Wladimir Selenskij den Kurs von Michail Fjodorow fortsetzen werde, so Rutte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

    "Schauen Sie sich die Front an: Die Russen erzielen zwar weiterhin kleinere Geländegewinne, aber deutlich geringere als noch vor vier oder fünf Monaten."

    Zugleich sei die Ukraine erfolgreich damit, Ziele tief im russischen Hinterland anzugreifen – etwa Energieinfrastruktur und die russische Rüstungsindustrie, behauptet der NATO-Chef. 

    "Insofern steht die Ukraine heute deutlich besser da."

    Mit Fedorow habe er eine gute Arbeitsbeziehung gehabt, so Rutte. Er sei überzeugt, dass auch sein Nachfolger diesen Weg weitergehen werde.

  • 16:34 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen Grenzgebiet Belgorod fort

    Ukrainische Kämpfer griffen am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) zivile Ziele in drei Gemeindebezirken mit Drohnen an. Das gibt der lokale Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod auf Telegram bekannt.

    Wie es heißt, erlitten infolgedessen zwei Einwohner Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade. Insgesamt seien sieben zivile Fahrzeuge und zwei Eigenheime beschädigt worden.

  • 16:16 Uhr

    Jugend in Deutschland: Klares "Nein" zum Wehrdienst

    Trotz aller Bemühungen der Behörden steigt die Zahl der Wehrdienstverweigerer in Deutschland weiter an. Vor diesem Hintergrund rückt das Ziel, die Stärke der Bundeswehr bis zweitausendfünfunddreißig auf zweihundertsechzigtausend Einsatzkräfte zu erhöhen, in weite Ferne.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:51 Uhr

    Kreml: Keine Hoffnung auf Ukraine-Gespräche in naher Zukunft

    Moskau ist offen für eine Friedenslösung im Ukraine-Konflikt unter Vermittlung der Türkei. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten am Donnerstag. 

    "Es gibt derzeit keine unmittelbaren Aussichten auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen", meinte Peskow. "Wir beobachten diese momentan nicht".

    Auf eine Journalistenfrage im Zusammenhang mit dem Rücktritt des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow antwortete Peskow, Moskau verfolge aufmerksam alle Nachrichten mit Bezug auf das Kiewer Regime.

  • 15:37 Uhr

    Volksrepublik Lugansk: Fünf Zivilisten bei Angriffen aus Ukraine verletzt

    Das ukrainische Militär hat mindestens fünf Ortschaften in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit Drohnen in mehreren Wellen angegriffen. Dies gibt der Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max bekannt.

    Kiewer Kräfte attackierten laut dem Beamten gezielt Wohnviertel, eine Klinik, einen Marktplatz sowie zivile Infrastruktureinrichtungen. Dabei hätten fünf Menschen – zwei Frauen und drei Männer – Verletzungen erlitten.

    Insgesamt hätten mobile Feuergruppen und Flugabwehrkräfte in den zurückliegenden 24 Stunden mehr als 50 Luftziele abgeschossen, teilt Passetschnik weiter mit.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.