Liveticker Ukraine-Krieg: Chefin des Online-Riesen Wildberries auf ukrainische "Todesliste" gesetzt

2.08.2026 13:17 Uhr
13:17 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.415 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- 18 Artilleriegeschütze
- 89 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sechs Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 1.158 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:34 Uhr
TASS: Ukrainisches Militär droht Frauen mit Entzug des Sorgerechts, wenn sie sich der Evakuierung verweigern
Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung im Raum Tschernigow verstärkt. Ziel ist es, Wohngebäude freizumachen, um dort Armeeangehörige unterzubringen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Wie es heißt, drohen die Behörden den Frauen mit dem Entzug des Sorgerechts, sollten sie sich der Evakuierung verweigern. "Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (SBU) und Polizeibeamte aus anderen Regionen der Ukraine beteiligen sich an den Strafaktionen", teilte die Quelle der TASS mit.
11:49 Uhr
"Wir wissen genau, wer hinter dem Bombenanschlag in Moskau steckt" – ehemaliger US-Offizier

Nach dem Anschlag auf ein Restaurant im Zentrum Moskaus wurde der Bereich großräumig abgesperrt.Kirill Zykov / Sputnik Am Samstagabend detonierte eine Bombe in einem Moskauer Restaurant. Die russischen Behörden haben noch niemanden für den Anschlag verantwortlich gemacht. Doch der ehemalige Offizier der US-Army, Stanislav Krapivik, ist sich sicher: Die Ukraine und westliche Geheimdienste tragen die Verantwortung.
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11:03 Uhr
Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen in Südrussland
Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag zivile Ziele im Gebiet Saratow in Südrussland angegriffen. In Engels seien zwei Menschen bei Drohnenattacken ums Leben gekommen, gibt der Gouverneur Roman Bussargin bekannt.
Mehrere Zivilisten erlitten sowohl in Engels als auch in der gleichnamigen Gebietshauptstadt Verletzungen. Diese würden derzeit medizinisch versorgt, so der Beamte.
Ferner meldet der Gouverneur, in beiden Städten seien zivile Infrastruktureinrichtungen und Wohngebäude beschädigt worden. Die zuständigen Dienste würden schnellstmöglich mit der Wiederherstellung beginnen.
10:23 Uhr
Wildberries-Gründerin Kim auf ukrainische "Todesliste" gesetzt
Tatjana Kim, die das größte russische Versandunternehmen Wildberries (WB) leitet, wurde in die ukrainische Denunziations-Datenbank "Mirotworez" (zu Deutsch: Friedensstifter) eingetragen. Dies belegen die Daten der Plattform, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Wie es heißt, werfen die Datenbankbetreiber der WB-Chefin vor, öffentlich Russland zu unterstützen.
Bei Mirotworez handelt es sich um eine berüchtigte "Todesliste", die in Verbindung mit den ukrainischen Sicherheitsdiensten steht. Die Datenbank sammelt seit dem Jahr 2014 Personendaten von vermeintlichen Feinden der Ukraine. Einige von ihnen, beispielsweise der bekannte ukrainische Historiker und Buchautor Oles Busina, wurden bereits ermordet.
09:39 Uhr
Selenskij verlangt weiterhin Patriot-Raketen
Die Ukraine brauche Unterstützung von den Verbündeten, um russische Raketenangriffe abzuwehren, erklärte Präsident Wladimir Selenskij. In dem Zusammenhang forderte er erneut eine dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen.
"Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben", sagte Selenskij in einer Videoansprache.
08:43 Uhr
Russisches Militär setzt Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine fort
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Seeschiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen getroffen:
- Treibstofftanks im Hafen von Odessa;
- ein für den Einsatz der Seedrohnen umgebauter Hochseeschlepper im Hafen von Nikolajew;
- ein Trockenfrachtschiff, das militärische Ausrüstung transportierte, acht Kilometer östlich des Dorfes Satoka im Schwarzen Meer.
07:57 Uhr
Militärexperte: Verteidigung ukrainischer Armee im Raum Sumy bröckelt
Über eine sehr lange Zeit hat die ukrainische Armee Verluste in der Nähe der Ortschaften Kijaniza und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy erlitten. Und Kiew ist nicht in der Lage, die irreparablen Verluste schnell auszugleichen. Der russische Militärexperte Andrei Marotschko teilte dies im Gespräch mit der Agentur TASS mit.
Die gegnerische Verteidigungslinie sei in dieser Gegend sichtbar geschwächt, fügte Marotschko hinzu. Dies ermögliche es den russischen Einheiten, Erfolge zu erzielen. Zuvor berichtete der Experte gegenüber TASS, Russlands Armee sei dabei, ihre Stellungen an Außenbezirken von Kijaniza und Chrapowschtschina zu festigen.
07:22 Uhr
Luftverteidigung schießt Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab
In der Nacht zum Sonntag hat die russische Luftverteidigung insgesamt 635 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Tambow, Tula, über den Regionen Moskau, Krasnodar und der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres abgefangen oder zerstört. Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
1.08.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
