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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: USA fördern Idee eines neuen Militärblocks mit der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: USA fördern Idee eines neuen Militärblocks mit der UkraineQuelle: Sputnik © Sergei Gunejew
  • 15.04.2026 09:18 Uhr

    09:18 Uhr

    Lawrow: USA fördern Idee eines Militärblocks mit der Ukraine als führendem Mitglied

    Washington fördere gemeinsam mit Europa die Idee der Bildung eines neuen Militärblocks mit der Ukraine als führendem Mitglied. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow während einer Pressekonferenz im Anschluss an seinen offiziellen Besuch in China.

    "Herr Keith Kellogg, einer der Sonderbeauftragten Donald Trumps für die Ukraine, […] unterstützt nun aktiv die Idee der Schaffung eines neuen Militärbündnisses. Die Ukraine wird nicht in die NATO aufgenommen, da Präsident Trump und andere Mitglieder seiner Regierung dies offenbar bereits abgelehnt haben.

    Kellogg […] wirbt zusammen mit den sogenannten europäischen Großländern für die Idee eines neuen Militärblocks, in dem die Ukraine nicht nur ein Mitglied, sondern ein führendes Mitglied sein wird. Selenskij unterstützt diese Idee aktiv."

    Washington mache kein Geheimnis daraus, dass die USA auf diese Weise "die Hauptverantwortung für die Eindämmung Russlands nach Europa verlegen wollen", um sich auf China konzentrieren zu können, betonte Russlands Außenminister. 

    "Sie versuchen, diesbezüglich nicht nur Diskussionen anzuregen, sondern auch praktische Schritte zur Schaffung eines bereits angekündigten antirussischen Militärblocks unter Beteiligung der Ukraine zu unternehmen."

  • 08:38 Uhr

    Mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure in Konstantinowka eliminiert

    Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk hat mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure eliminiert, die Hinterhalte für die russischen Streitkräfte vorbereiteten. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde. 

    "FSB-Kämpfer entdeckten eine ukrainische Baba-Jaga-Drohne, die ukrainische Soldaten mit Nachschub versorgte. Die Operatoren von 'Gorynytsch' verfolgten die Flugroute und eliminierten drei gegnerische Saboteursgruppen, die Hinterhalte entlang der Route russischer Truppen in der Stadtbebauung vorbereiteten."

  • 08:01 Uhr

    Energodar ohne Strom nach Angriff der ukrainischen Armee

    Laut Bürgermeister Maxim Puchow ist Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, aufgrund eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte ohne Strom.

    "Eine weitere Attacke der ukrainischen Streitkräfte hat zu einem Stromausfall in Energodar geführt. Derzeit werden alle kritischen Infrastrukturen und sozialen Einrichtungen mithilfe von dieselbetriebenen Notstromerzeugern mit Strom versorgt."

    Er betonte, dass es genügend Treibstoffvorräte gibt. Energieversorger sind im Einsatz.

  • 07:18 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Rostow, Samara, Saratow, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 14.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Russische Pioniere räumen Minen im befreiten Krasnoarmeisk

    Soldaten der Pioniertruppe, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte im Einsatz ist, entfernen Minen in Krasnoarmeisk in der Volksrepublik Donezk (DVR). Die Stadt wurde Anfang Dezember 2025 befreit. 

    Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. "Die Drohne wurde abgeschossen, und es stellte sich heraus, dass der Sprengsatz nicht explodierte", berichtet ein Soldat im Video. "Wir entfernen den Zünder, und damit ist die Munition unschädlich gemacht."

    Wie es heißt, kommt das Militär allen Anfragen der Einwohner nach, untersucht und entschärft die entdeckten Sprengkörper.

  • 21:58 Uhr

    Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mindestens fünf Siedlungen im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten attackiert. Ein Zivilist im Dorf Meschkowo erlitt nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Splitterwunden und musste medizinisch versorgt werden.

    Der Beamte meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an fünf Fahrzeugen, zwei Eigenheimen, einem landwirtschaftlichen Betrieb sowie einem Nebengebäude.

  • 21:43 Uhr

    EU-Kommissar Dombrovskis: Ukraine hat noch viel zu tun, um EU-Mitglied zu werden

    "Wir haben deutlich gemacht, dass die Zukunft der Ukraine in der Europäischen Union liegt", sagte EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis auf einer IWF-Veranstaltung in Washington.

    Die Ukraine müsse jedoch noch viel tun, um die Anforderungen für eine EU-Mitgliedschaft zu erfüllen, fügte Dombrovskis hinzu. "Und dafür sind noch viele Reformen nötig", betonte der EU-Wirtschaftskommissar.

  • 21:33 Uhr

    Selenskij: Ukrainische Armee wünscht sich Rückkehr der Wehrpflichtigen, die sich im Ausland aufhalten

    Berlin wird mit Kiew zusammenarbeiten, um ukrainische Flüchtlinge in ihre Heimat zurückzuführen. Bundeskanzler Friedrich Merz gab dies bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bekannt.

    Laut Merz will Berlin außerdem die Zahl der ukrainischen Männer, die im Land einen Flüchtlingsstatus erhalten, reduzieren.

    Selenskij erklärte seinerseits, die ukrainischen Streitkräfte würden die Rückkehr derjenigen Ukrainer im wehrpflichtigen Alter begrüßen, die die Ukraine vorübergehend verlassen haben.

    Die Geheimdienste der Ukraine und Deutschlands sollten Selenskij zufolge zusammenarbeiten, um die ukrainischen Staatsbürger zurückzuführen, die das Land illegal verlassen haben.

  • 21:13 Uhr

    TASS: Zwangsrekrutierte Ukrainer in Ausbildungszentrum hinter Stacheldraht 

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hält zwangsmobilisierte Soldaten wegen massenhafter Desertion hinter Stacheldraht fest. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Ein Beleg dafür seien Fotos und Videos aus einem Ausbildungszentrum in einem Waldgebiet, die jüngst in der Ukraine veröffentlicht worden seien. Das Material zeige deutlich einen Stacheldraht, hinter dem zwangsrekrutierte Soldaten zu sehen seien.

    Die Verhöre von ukrainischen Kriegsgefangenen sowie öffentlich zugängliche Angaben zeugten davon, dass die Mehrheit der Ukrainer während ihrer Ausbildung desertiere, teilte die Quelle gegenüber TASS mit.

    Im Februar 2022 wurde in der Ukraine die allgemeine Mobilmachung ausgerufen, die seither mehrfach verlängert wurde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.