Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA wollen Dreiergespräche mit Kiew und Moskau verschieben

14.03.2026 10:33 Uhr
10:33 Uhr
Zwei Verletzte bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 13. März bis 5 Uhr MEZ am 14. März 47 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 58-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss. Es gab außerdem zwei Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet zwei Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurden zwei Einwohner der Stadt Rylsk verletzt, als eine ukrainische Drohne die Stadt attackierte. Der 52 Jahre alte Mann und die 48 Jahre alte Frau erlitten jeweils eine Splitterverletzung am Kopf und eine Quetschung.
10:02 Uhr
Selenskij: USA wollen Dreiergespräche verschieben
Die USA wollen nach ukrainischen Angaben die nächste Runde der Dreiergespräche über ein mögliches Kriegsende verschieben. Die US-Vertreter dürften wegen der Lage im Nahen Osten derzeit nicht reisen, zitieren ukrainische Medien den Präsidenten Wladimir Selenskij.
Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer "Seifenoper", so der Staatschef. Die Ukraine sei zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten bereit. Russland lehne jedoch die USA als Verhandlungsort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz – was die USA wiederum ablehnten. Die Entscheidung liege nun bei den USA.
09:34 Uhr
DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. März bis 0 Uhr am 14. März (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Zwei Wohnhäuser wurden beschädigt.
09:00 Uhr
Schweden entert Tanker mit angeblichen Verbindungen zu Russland
Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit haben die schwedischen Sicherheitsbehörden ein Schiff geentert, das unter dem Verdacht steht, zur sogenannten russischen Schattenflotte zu gehören. Der russische Kapitän des Tankers "Sea Owl I", der vor der südschwedischen Küste nahe Trelleborg durchsucht worden war, sei festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagabend mit.
"Im Laufe des Tages haben wir die Durchsuchung des Schiffes fortgesetzt und Besatzungsmitglieder befragt."
Am Wochenende soll der Kapitän des Schiffs erneut vernommen werden. Der Tanker, der unter der Flagge der Komoren fuhr, hatte laut der schwedischen Küstenwache in den vergangenen Jahren Ölprodukte zwischen Russland und Brasilien transportiert und war den Angaben zufolge auf dem Weg nach Russland. Der russische Botschafter in Stockholm sicherte der Besatzung des Schiffes am Freitag "jegliche notwendige konsulare Unterstützung" zu.
08:31 Uhr
AfD kritisiert Russland-Sanktionen: USA lockern – Merz bleibt hart

Die US-Regierung hat nach Angaben von Finanzminister Scott Bessent die Sanktionen gegen russisches Öl kurzfristig gelockert. Demnach gilt eine befristete Genehmigung ausschließlich für russisches Öl, das bereits im Transit ist – mit dem Ziel, die Versorgung zu stabilisieren und Spannungen am globalen Energiemarkt zu dämpfen.
Mehrere Länder, darunter Indien und Thailand, signalisieren Interesse an entsprechenden Käufen. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Lockerung der Russland-Sanktionen hingegen weiterhin ab. Aus der deutschen Opposition kommt Kritik: Vertreter der AfD verweisen darauf, dass Europa trotz Sanktionen weiterhin russische Energieträger – teils über Umwege – beziehe. Sollten Lieferungen aus dem Persischen Golf länger ausfallen und die Preise weiter steigen, werde der Druck wachsen, wieder direkt russisches Öl und Gas zu importieren, heißt es.
Den Videobericht dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
08:03 Uhr
Drei Einwohner der südrussischen Region Krasnodar bei ukrainischer Drohnenattacke verletzt
In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte erneut die Region Krasnodar im Süden Russlands mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von 16 abgeschossenen Drohnen. Der örtliche Krisenstab bestätigte die Attacke auf der Plattform Telegram. In der Regionalhauptstadt Krasnodar und der Schwarzmeer-Hafenstadt Noworossijsk wurde Luftalarm ausgerufen.
Wie die örtlichen Behörden mitteilten, galt die Attacke unter anderem dem Hafen Kawkas im Bezirk Temrjuk. Beim dortigen Angriff wurden drei Menschen verletzt. Durch herabfallende Drohnenteile wurde ein Schiff beschädigt. An einer Anlegestelle brach ein Feuer aus, das schnell gelöscht wurde.
07:30 Uhr
Ukrainische Drohnenattacke löst Brand in Erdölraffinerie in Südrussland aus
Das ukrainische Militär hat erneut eine Energieanlage in Russland angegriffen. Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf Telegram über einen Brand in der Afipski-Erdölraffinerie im Bezirk Sewerskaja. Demnach sei das Feuer durch herabfallende Drohnenteile ausgelöst worden. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Um den Brand zu löschen, wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen, heißt es.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über der Region Krasnodar 16 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört.
07:01 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 ukrainische Drohnen

Symbolbild: Ein russischer Flugabwehrraketenkomplex des Typs Buk-M3 am Frontabschnitt Dobropolje, 12. März 2026STANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 18 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 87 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 16,
- Teilrepublik Krim – 8,
- Gebiet Brjansk – 7,
- Gebiet Belgorod – 6,
- Gebiet Rostow – 5,
- Gebiet Samara – 3,
- Gebiet Kursk – 2,
- Gebiet Astrachan – 1,
- Gebiet Wolgograd – 1,
- Gebiet Tula – 1,
- Asowsches Meer – 31,
- Schwarzes Meer – 6.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
13.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Mehrfachraketenwerfer nimmt ukrainische Stellungen im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Nachdem die Aufklärungskräfte des russischen Truppenverbands Ost die gegnerischen Standorte identifiziert hatten, übermittelten sie die Zielkoordinaten an die Artillerie. Diese griff die Stellungen der ukrainischen Armee mit dem leistungsfähigen Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A "Solnzepjok" an, der thermobarische 220-Millimeter-Geschosse abfeuert. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

