Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift gegnerische Infrastruktur und Schiffe an

15.09.2026 09:49 Uhr
09:49 Uhr
Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als 60 Angriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, teilt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Drei Zivilisten wurden verletzt.
Darüber hinaus starb eine Frau im Krankenhaus, die beim ukrainischen Angriff am 4. September schwer verletzt worden war.
Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 169 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Belgorod zum Abschuss gebracht, betont Schuwajew.
09:07 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 220 ukrainische Drohnen
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 222 ukrainische unbemannte Fluggeräte abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über 16 Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
08:45 Uhr
Taganrog in Südrussland wehrt in der Nacht massiven Angriff ab
Taganrog hat in der Nacht einen massiven Raketenangriff abgewehrt, berichtet Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebietes Rostow. Ihm zufolge gab es vorläufig keine Toten oder Verletzten.
Die Behörden verzeichneten jedoch Schäden, mehrere Brände brachen aus. Die Verglasung mehrerer Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und einer Bildungseinrichtung wurde beschädigt. Auch landwirtschaftliche Lagerhallen und eine Gasleitung wurden getroffen.
Die Flugabwehr schoss mehr als 30 Drohnen und Raketen der Ukraine über Taganrog sowie über neun Bezirken des Gebietes ab, betont Sljussar.
08:05 Uhr
Russische Armee greift gegnerische Infrastruktur und Schiffe an

SymbolbildSergei Bobyljow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben weiterhin Drohnenangriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut dem Verteidigungsministerium wurde in der vergangenen Nacht ein Logistikzentrum im Gebiet Odessa getroffen, das der Lagerung und Verteilung von aus dem Ausland gelieferten Militärgütern diente.
Im Hafen von Tschernomorsk gerieten ein Frachter und ein Ro-Ro-Schiff zur Versorgung ukrainischer Truppen unter Beschuss.
Außerdem wurden erneut Objekte der Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine attackiert, die der Gegner zum Transport ausländischer Militärgüter betrieb.
14.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Ukrainischer Regierungschef: Lage um Staatsfinanzen kritisch
Der Staatshaushalt der Ukraine befindet sich in einer kritischen Lage, meldet der ukrainische Ministerpräsident Sergei Korezki. In einem Beitrag auf Telegram schreibt er:
"Die Situation der Staatsfinanzen nähert sich einem kritischen Zustand. Ich habe nochmals alle Abgeordneten aufgerufen, möglichst schnell Gesetzentwürfe zu bewilligen, von denen der Erhalt der internationalen Finanzhilfe abhängt."
Korezki betonte, dass seine Regierung allen Abgeordneten einen Zeitplan mit Deadlines für alle notwendigen Abstimmungen zukommen lassen werde. Er warnte:
"Im Fall einer Nichteinhaltung der Fristen riskiert die Ukraine, einen beträchtlichen Teil der 29,5 Milliarden US-Dollar an vorgesehener internationaler Finanzhilfe zu verlieren."
Die Ankündigung des ukrainischen Ministerpräsidenten erfolgt vor dem Hintergrund eines neuen Skandals um ukrainische Antikorruptionsbehörden.
21:23 Uhr
RT DE-Exklusiv: Wettlauf am Himmel – Russlands Kampf gegen feindliche Drohnen

Mit der rasanten Entwicklung von Drohnen wächst auch die Bedeutung ihrer Abwehr. Im Beitrag berichtet Militärkorrespondent Iwan Poljanskij über russische Einheiten, die mit Radarsystemen, Flugabwehrraketen, Scharfschützen und Abfangdrohnen gegen feindliche Fluggeräte vorgehen. Dabei zeigt sich: Der technologische Wettlauf zwischen Drohnen und ihren Abwehrsystemen entwickelt sich immer schneller weiter.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:47 Uhr
Russland: Schweiz kommt als Verhandlungsplattform für Ukraine-Regulierung nicht in Frage
Russland betrachtet die Schweiz nicht als eine mögliche Plattform für Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, erklärt der russische stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er dazu:
"Wir haben mehrmals gesagt, dass von der Schweizer Neutralität leider wenig übrig geblieben ist. In diesem Sinne kann Genf natürlich nicht als eine neutrale Plattform betrachtet werden, wegen der Aktionen, die die Regierung der Schweiz unternimmt und die das Land im Grunde, wenn nicht in ein NATO-Mitglied, so doch faktisch in ein assoziiertes Mitglied verwandeln."
20:09 Uhr
Britischer Soldat kommt in der Ukraine ums Leben
Großbritanniens Verteidigungsministerium meldet den Tod eines seiner Armeeangehörigen in der Ukraine. In einer Mitteilung der Behörde heißt es, dass der nicht namentlich genannte Militärangehörige bei einem "Verkehrsunfall" am 12. September ums Leben gekommen sei. Seine Familie sei informiert worden, weitere Details werden vorerst nicht bekannt gegeben.
Es ist der zweite Todesfall eines britischen Militärangehörigen in der Ukraine. Am 9. Dezember 2025 hatte das Verteidigungsministerium des Königreichs den Tod von George Hooley, Korporal des britischen Fallschirmjägerregiments, bei einem Drohnentest bekannt gegeben.
Im August des laufenden Jahres hatte Russlands Außenminister Sergei Lawrow angekündigt, dass Großbritannien wegen der Beteiligung an ukrainischen Raketenangriffen gegen Russland als Kriegspartei "mit allen entsprechenden Konsequenzen" betrachtet und britisches Militärpersonal in der Ukraine als legitimes Ziel erachtet werde. Zum jüngsten Vorfall zitiert die Nachrichtenagentur TASS eine russische militärische Quelle:
"Großbritanniens Verteidigungsministerium hat den Tod eines seiner Militärangehörigen in der Ukraine infolge eines 'tragischen Zwischenfalls' bekannt gegeben. Das ist nicht der erste Todesfall eines britischen Militärangehörigen auf dem Gebiet der Ukraine."
18:54 Uhr
Washington Post: EU in Sorge vor überhöhten Forderungen Kiews
Europäische Politiker und Diplomaten sind besorgt, dass Kiews Forderungen nach neuen Finanzmitteln überhöht sein könnten, meldet die Washington Post. Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij während einer Pressekonferenz behauptet, dass der ukrainische Militärhaushalt ein Defizit von 27 Milliarden US-Dollar aufweise. Zugleich forderte er die EU auf, einen Teil der für das nächste Jahr bewilligten Kreditsumme sofort zu gewähren.
Laut dem Bericht der Washington Post haben einige europäische Beamte den Verdacht, dass Kiews Forderungen überhöht und Teil einer "politischen Taktik" sein könnten, um die EU unter Druck zu setzen. Die Zeitung zitiert dazu einen europäischen Diplomaten in Kiew, der unter der Bedingung der Anonymität erklärte:
"Plötzlich kein Geld zu haben und einfach mit den Schultern zu zucken, ist nicht ganz koscher."
Der Gesprächspartner der Washington Post räumte weiter ein, dass es angesichts anstehender Wahlen und zunehmender wirtschaftlicher Schwierigkeiten in mehreren EU-Staaten schwierig sein werde, der Ukraine die geforderte Summe zu gewähren.
Zuvor hatte die EU der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro bewilligt. Davon sind rund 60 Milliarden Euro für militärische Zwecke bestimmt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

