Liveticker Ukraine-Krieg: Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

10.09.2026 14:25 Uhr
14:25 Uhr
Trotz Kritik: Merz setzt Unterstützung der Ukraine fort

Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Bundestag die weitere Unterstützung der Ukraine bekräftigt und den Kurs der Bundesregierung verteidigt. Deutschland werde Kiew auch künftig finanziell und militärisch unterstützen, da die Ukraine nach seinen Worten zugleich die Freiheit Europas verteidige.
Gleichzeitig wächst die Kritik an den Milliardenhilfen angesichts der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland, steigender Belastungen für die Bürger und schwacher Zustimmungswerte für die Regierung. Für 2027 sind weitere umfangreiche Hilfen für die Ukraine vorgesehen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.13:49 Uhr
Durchbruchversuche ukrainischer Armee aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

Ukrainische Soldaten im Gebiet CharkowDiego Herrera Carcedo/Anadolu via Getty Images Die russischen Streitkräfte haben alle Versuche der ukrainischen Truppen vereitelt, aus der Einkesselung im Gebiet Charkow auszubrechen. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit.
Zudem hat das russische Militär die Einheiten zweier Bataillone mit einer Stärke von bis zu 180 Soldaten nahe der Ortschaft Olchowatka blockiert. Weitere ukrainische Einheiten seien im "Kessel" nahe der Siedlungen Malaja Woltschja und Busowo eliminiert worden, hieß es.
Binnen 24 Stunden beliefen sich die Verluste des Gegners auf bis zu 40 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Pick-ups, zwei Quads und drei bodengestützte Robotersysteme.
13:24 Uhr
Russische Armee nimmt zwei Ortschaften im Gebiet Charkow unter Kontrolle
Im Zuge des aktiven Handelns zur Ausweitung der Kontrollzone im Gebiet Charkow haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord die Ortschaft Sarubinka unter ihre Kontrolle gebracht. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit. Darüber hinaus sei im Zuge entschlossener Sturmoperationen die Ortschaft Goptowka unter Kontrolle genommen worden.
12:46 Uhr
Die im Gebiet Charkow eingekesselten ukrainischen Truppen erleiden Verluste
Die im Gebiet Charkow eingekesselten ukrainischen Soldaten erlitten weiterhin Verluste durch Luft- und Artillerieangriffe der russischen Streitkräfte. Dies teilen die russischen Sicherheitsdienste der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
"Am Frontabschnitt Weliki Burluk finden im Raum der Ortschaft Olchowatka heftige Kämpfe statt. Die russischen Luftstreitkräfte und die Artillerie des Truppenverbands Nord bekämpfen intensiv Ansammlungen gegnerischer Truppen innerhalb des 'Kessels'. Im Laufe des Tages beliefen sich die bestätigten Verluste des Gegners im Gebiet Charkow auf mehr als 90 Mann."
Am Montag berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau, dass etwa 1.700 ukrainische Soldaten im Gebiet Charkow eingekesselt worden seien.
12:07 Uhr
28 Verletzte nach Angriff unbemannter Boote auf Uferpromenade in Sotschi
Am Mittwochabend haben ukrainische unbemannte Boote eine Uferpromenade in Sotschi angegriffen. Nach aktualisierten Angaben des Operativstabs der Region Krasnodar seien dabei 28 Personen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Derzeit befinden sich drei Erwachsene und ein Kind im Krankenhaus.
Infolge der Attacke sei ein Feuer ausgebrochen. Die Strandinfrastruktur sowie ein Abschnitt der Uferpromenade Primorskaja seien dabei teilweise beschädigt worden.
11:24 Uhr
Russlands Auslandsgeheimdienst: EU fordert von Kiew Mobilisierung von Frauen

Ercin Erturk/Anadolu Agency via Getty Images Die EU-Kommission begrüße die Diskussionen in der Ukraine über die mögliche Mobilisierung von Frauen, wie der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) am Donnerstag mitteilt.
Nach Angaben des Dienstes habe die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas dies bei einem informellen Treffen der EU-Außenminister als einen "Schritt in die richtige Richtung" bezeichnet und merkte an, dass Kiew ohne die Einbeziehung von Frauen nicht über genügend Kräfte verfüge. Deswegen fordere Brüssel von Kiew, unverzüglich "eine politische Entscheidung über den Beginn der Mobilisierung von Frauen" zu treffen.
Gleichzeitig helfe Brüssel der ukrainischen Führung dabei, "einen stetigen Zustrom von 'Kanonenfutter' sicherzustellen". Dafür ergreife die EU Maßnahmen, um ukrainische Staatsbürger, die als Flüchtlinge nach Europa gekommen seien, in die Ukraine zurückzuholen.
Bis zu 5,6 Millionen Ukrainer befänden sich in europäischen Staaten, von denen 43,4 Prozent Frauen seien, so der SWR weiter. Die größte Zahl "potenzieller Wehrpflichtiger" lebe in Deutschland, Polen und Tschechien.
Die Behörden in Kiew hätten "wiederholt Eifer bei der Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den westlichen Herren bewiesen". Deswegen seien Politiker in Brüssel sich sicher, dass die Ukraine erneut "Verständnis zeigen" werde.
10:54 Uhr
Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer
Soldaten des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mittels Kampfdrohnen Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy vernichtet. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
"In der vergangenen Nacht haben die Drohnenpiloten des Truppenverbands Nord im Zuge der Kampfeinsätze Bewegungen ukrainischer Feuergruppen sowie Drohnenleitstellen in den Gebieten Charkow und Sumy aufgedeckt. Durch den Einsatz von FPV-Drohnen wurden eine RADA-Radarstation, zwei Drohnenleistellen, 14 Oktokopter vom Typ R-18, ein Munitions- und Treibstofflager, ein Pick-up sowie mehr als 20 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte eliminiert."
10:13 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 13 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe ein Zivilist ums Leben gekommen und weitere 13 verletzt worden.
Insgesamt seien zwölf Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 16 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 104 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügt der Schuwajew hinzu.
09:34 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden ein Toter und drei Verletzte, darunter ein Kind
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 30 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 171 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 14 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Privathaus sei ein Mann ums Leben gekommen, so Chinstein weiter. Drei weitere Personen, darunter ein vierjähriger Junge, erlitten Verletzungen bei weiteren Attacken auf die Region.
Zu Schaden kamen ein Privathaus, eine Energieanlage, ein Landwirtschaftsbetrieb und drei Autos.
08:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 448 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Dagestan, Kalmückien und Krim sowie den Gewässern des Kaspischen und Schwarzen Meeres zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


