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Liveticker Ukraine-Krieg: Rechenzentrum für Speicherung von Aufklärungsdaten in Kiew getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rechenzentrum für Speicherung von Aufklärungsdaten in Kiew getroffen© Efrem Lukatsky AP/TASS
  • 28.09.2026 11:05 Uhr

    11:05 Uhr

    Medien: Seit 2022 rund 22.000 ukrainische Soldaten in Frankreich ausgebildet

    Seit 2022 seien etwa 22.000 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte von französischen Spezialisten ausgebildet worden, wie der Radiosender Franceinfo unter Berufung auf seine Anfrage an das französische Verteidigungsministerium mitteilt. Das Ministerium hat diese Zahl genannt, lehnte es jedoch ab, genaue Angaben zu den finanziellen Hilfen offenzulegen, die Paris an Kiew geleistet hat.

    Nach Schätzungen des Außenministeriums seien rund 160 französische Unternehmen in der Ukraine tätig, was Frankreich zum "größten internationalen Arbeitgeber" in diesem Land mache.

    In seinem Beitrag hat der Sender Daten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) angeführt, wonach Paris der Ukraine im Zeitraum von Februar 2022 bis Juni 2026 Hilfen im Wert von 7,91 Milliarden Euro zugesagt habe.

    Der Großteil der Hilfe sei militärische Unterstützung im Wert von 6,23 Milliarden Euro. Sie umfasse die Lieferung von Caesar-Haubitzen und Mirage-2000-Kampfjets sowie die Ausbildung ukrainischer Streitkräfte.

    Der Umfang der humanitären Hilfe betrage laut dem IfW 876 Millionen Euro. Die finanzielle Unterstützung belaufe sich auf 799 Millionen Euro.

  • 10:14 Uhr

    Mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf medizinische Einrichtung in Donezk

    In der Nacht war die Stadt Donezk den ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin mitteilt, sei eine medizinische Einrichtung im Bezirk Budjonnowski eines der Ziele gewesen. Infolge der Attacke hätten eine Frau und drei Männer Verletzungen erlitten. Das Gebäude des Krankenhauses selbst sei beschädigt worden.

  • 09:35 Uhr

    Gebiet Woronesch: Vier Zivilisten verletzt, darunter drei Kinder

    In der vergangenen Nacht und am Montagmorgen seien etwa 20 Drohnen über der Stadt Woronesch und sechs weiteren Bezirken der Region von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört worden. Dies berichtet Alexander Gussew, der Gouverneur des Gebiets Woronesch.

    Bei einem Drohnenabsturz hätten vier Personen Verletzungen erlitten, darunter drei Kinder. Zwei von ihnen seien in schwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Frau sei mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

    Durch herabfallende Drohnenteile seien ein Landhaus und drei Garagen abgebrannt worden, so Gussew weiter. Zudem seien mehrere Mehrfamilien- und Privathäuser sowie Fahrzeuge beschädigt worden.

  • 08:33 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 254 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Smolensk, Kaluga, Tula, Kursk, Woronesch, Lipezk, Tambow, Rjasan, Orjol, Saratow, Rostow, den Regionen Moskau und Krasnodar der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:21 Uhr

    Rechenzentrum für Speicherung von Aufklärungsdaten in Kiew getroffen

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf Logistik- und Kommunikationszentren, Objekte der Hafeninfrastruktur sowie Seeschiffe mittels Drohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:

    • ein Rechenzentrum des Unternehmens UkrTelecom, eines der größten Anbieter von Festnetz-, Mobilfunk- und Hochgeschwindigkeitsinternetdiensten für die ukrainische Armee,
    • ein Rechenzentrum des Unternehmens DreamLine, eines der größten Anbieter von Hochgeschwindigkeitsinternetdiensten für die ukrainische Armee, einschließlich der Speicherung von Aufklärungsdaten,
    • Anlagen der Treibstoffinfrastruktur, die für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden,
    • Infrastruktur und Anlagen auf dem Militärflugplatz Wassilkow.

    In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen: 

    • das Logistikzentrum von Nowaja Potschta zur Lagerung militärischer Güter,
    • ein Frachtschiff mit Militärgütern sowie Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainische Armee im Hafen von Tschornomorsk,
    • der Schiffbau- und Schiffsreparaturbetrieb Dunaisudoserwis im Hafen von Ismajil, in dem die Instandsetzung und Modernisierung von Wasserfahrzeugen sowie die Wartung und Umrüstung von Patrouillenbooten durchgeführt werden;
    • ein Stützpunkt einer Einheit des ukrainischen Grenzschutzdienstes auf einem Werksgelände. 

    Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das militärische Güter in den Hafen von Odessa transportierte.

  • 07:38 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht fünf ukrainische Feuergruppen

    Drohnenbesatzungen des russischen Truppenverbands Nord setzten fort, Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy zu vernichten. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Bei der Erfüllung von Kampfaufgaben in der vergangenen Nacht hätten russische Drohneneinheiten einen Panzer vom Typ T-72, 24 Oktokopter vom Typ R-18, 13 Drohnenleitstellen, fünf Feuergruppen, einen vorübergehenden Stationierungsort samt Personal, zwei Quads und einen Pick-up der ukrainischen Streitkräfte eliminiert, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 62 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

  • 27.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Odessa: Infrastruktur für den Transport von Militärgütern getroffen

    Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat das russische Militär bei Angriffen in Odessa das Logistikzentrum von "Nowa Potschta" getroffen, in dem Militärgüter gelagert wurden. Ebenfalls getroffen wurde ein Frachter auf See, der Militärgüter und Güter mit Doppelverwendung zum Hafen von Odessa transportierte und zur Versorgung der ukrainischen Armee diente.

  • 20:32 Uhr

    Verteidigungsministerium: Große Armee-Rechenzentren in Kiew getroffen

    Bei ihren Tagesangriffen haben die russischen Streitkräfte das Rechenzentrum von "Kyivstar" in Kiew getroffen, einem der größten Anbieter von Mobilfunk- und Hochgeschwindigkeits-Internetdiensten für die ukrainische Armee, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Ebenfalls in Kiew wurde das Rechenzentrum des Unternehmens "Omega Telecom" getroffen, das Hochgeschwindigkeits-Internetdienste für das ukrainische Militär bereitstellt. Das Ministerium fügte hinzu, dass "Omega Telecom" zur Speicherung umfangreicher Datenbanken genutzt wurde.

  • 20:08 Uhr

    Sacharowa: Wadeful wollte ein Treffen mit Lawrow, um Umfragewerte von Merz zu retten

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte in einem Interview mit dem Journalisten Wladimir Solowjow, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul ein Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow bei der UNO nur deshalb angefragt habe, um das sinkende Ansehen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zu retten. Sacharowa betonte:

    "Ich vermute, dass diese Gespräche, die sie beantragt haben und die nun in diesem Vorlesen eines Textes von einem Zettel endeten, nur dazu dienten, den Deutschen irgendwie eine gewisse Aktivität zu demonstrieren."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.