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Liveticker Ukraine-Krieg - Gebiet Dnjepropetrowsk: Zwangsevakuierung angeordnet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Gebiet Dnjepropetrowsk: Zwangsevakuierung angeordnetQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Wiktor Antonjuk
  • 24.07.2026 20:23 Uhr

    20:23 Uhr

    Lawrow: Vereinbarungen von Anchorage sind gescheitert – aber das liegt nicht an Russland

    Russland ist bereit, die auf dem Gipfeltreffen mit den USA in Anchorage getroffenen Vereinbarungen umzusetzen, erklärte Außenminister Sergei Lawrow gegenüber Journalisten.

    "Ich wiederhole es noch einmal. Wir haben ein reines Gewissen, wie man schon sagt: ein Mann, ein Wort. Wir stehen zu unserem Wort und sind bereit", so Lawrow.

    Die USA hingegen hätten unter dem Einfluss der EU und der Ukraine ihre Haltung geändert und beteiligten sich weiterhin an der militärischen Unterstützung der Ukraine, erinnerte der Minister. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf von Waffen an die Europäische Union, die anschließend an die ukrainischen Streitkräfte weitergeleitet würden, sondern auch um Aufklärungsdaten und militärische Spitzentechnologien.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 19:57 Uhr

    Experte: Ernennung von Drapaty kann Zusammenbruch der Front nicht aufhalten

    Kiew kann die Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee so oft austauschen, wie es will, doch nichts kann den zusammenbrechenden Frontverlauf mehr aufhalten. Dies erklärte Alexander Prozenko, Vorsitzender der Zweigstelle der Russischen Politologen-Gesellschaft in der LVR, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

    "Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob Drapaty, im Gegensatz zum entlassenen Fedorow, eine neue Karte im ukrainischen Wahlkartenspiel sein wird … In Kiew kann man so oft man will die 'Kapitäne' auf dieser langsam und sicher sinkenden 'Titanic' austauschen, aber den Lauf der Ereignisse umkehren können sie nicht."

  • 19:29 Uhr

    Folgen der Militarisierung: Sieben EU-Länder beklagen Rückgang der Touristenzahlen

    Sieben osteuropäische Länder haben bei der Europäischen Kommission Beschwerde wegen eines drastischen Rückgangs der Touristenzahlen in den Grenzregionen eingereicht. Dies berichtet die Zeitschrift Politico unter Berufung auf ein Schreiben europäischer Minister. Dem Schreiben der Minister aus Lettland, Bulgarien, Estland, Litauen, Polen, Rumänien und der Slowakei zufolge sei der Rückgang auf die Befürchtungen der Reisenden zurückzuführen, die durch Berichte über Sicherheitsrisiken vor dem Hintergrund des Konflikts um die Ukraine und durch Hinweise auf die sogenannte russische Bedrohung ausgelöst wurden. In dem Schreiben heißt es insbesondere:

    "Geopolitische Ereignisse und Sicherheitsbedenken haben den Tourismus in den östlichen Grenzregionen unserer Länder erheblich beeinträchtigt. Die Touristenströme sind in den meisten dieser Regionen deutlich zurückgegangen."

  • 19:08 Uhr

    Experte: Die von Kiew angekündigte Anti-Drohnentechnologie stammt aus dem Westen

    Die Ukraine ist heute nicht in der Lage, einen eigenen Laserkomplex herzustellen, um Drohnen zu bekämpfen, und sie kann ein ähnliches System ausländischer Produktion lediglich für einen medialen Effekt zum Einsatz bringen. Das erklärte ein offizieller Vertreter des russischen Forschungszentrums "Swarog". Mit diesen Worten kommentierte er die Aussagen Kiews, wonach in Kürze in der Ukraine eine Laseranlage kommen soll, die in der Lage ist, effektiv gegen russische Drohnen zu kämpfen. Der Experte betonte:

    "Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei den angekündigten Laseranlagen um westliche Produkte, die entweder als Einzelstücke aus den USA eingeführt oder auf dem Schmuggelweg aus China beschafft wurden. Sie werden getestet und im Kampfeinsatz erprobt, um einen medienwirksamen Effekt zu erzielen."

  • 18:53 Uhr

    Behörden rufen Zwangsevakuierung im Gebiet Dnjepropetrowsk aus

    Im Bezirk Sinelnikowo im Gebiet Dnjepropetrowsk wurde eine Zwangsevakuierung angeordnet, wie die örtlichen Behörden mitteilten.
    Betroffen sind zehn Ortschaften der Gemeinde Boginowka. Berichten zufolge wurden in den vergangenen zehn Tagen insgesamt mehr als 1.500 Menschen aus der Region evakuiert.
    Zuvor war das Gebiet, in dem Zwangsevakuierungen durchgeführt werden, auf das Gebiet Charkow ausgeweitet worden.

  • 18:27 Uhr

    Polen will gemeinsam mit USA und Ukraine Raketen für Patriots produzieren

    Polen sei daran interessiert, gemeinsam mit den USA und der Ukraine Raketen für das Patriot-Luftverteidigungssystem herzustellen. Dies erklärte Magdalena Sobkowiak-Czarnecka, die polnische stellvertretende Verteidigungsministerin, am Donnerstag nach einem Treffen mit US-Beamten in Washington.

    Bei einer Pressekonferenz sagte sie, dass die Produktion von Raketen für Patriot-Systeme eines der Gesprächsthemen gewesen sei. Unter anderem sei die Idee diskutiert worden, in der Ukraine eine Munitionsfabrik für diese Systeme zu bauen.

    "Wir haben darüber gesprochen, was Präsident Trump beim Gipfeltreffen in Ankara erwähnt hat, nämlich seine Aussage, dass eine Patriot-Produktionsstätte in der Ukraine in Erwägung gezogen würde."

    Laut Sobkowiak-Czarnecka habe die polnische Seite eine trilaterale Zusammenarbeit zwischen Warschau, Washington und Kiew vorgeschlagen.

    "Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass diese Produktion an einem sicheren Ort stattfindet."

  • 17:56 Uhr

    Lissitschansk: Ukrainisches Militär greift ein Fahrzeug während der Wasserverteilung an

    Wie der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Passetschnik, mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe einer Drohne gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während es in Lissitschansk Wasser verteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Passetschnik:

    "In Lissitschansk haben ukrainische Streitkräfte gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während gerade Wasser an Einwohner verteilt wurde, die vorübergehend ohne Wasserversorgung sind. Wie durch ein Wunder wurde dabei niemand verletzt."

  • 17:24 Uhr

    Neuer ukrainischer Armeechef Drapaty: Russland hat als Nation kein Existenzrecht

    Michail Drapaty, der vor wenigen Tagen zum militärischen Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine ernannt wurde, hat in einem Interview aus dem Jahr 2023 erklärt, er betrachte Russland als "eine Nation mit einer Ausrichtung, die in der zivilisierten Welt kein Existenzrecht hat". Drapaty gelangte zu Berühmtheit, als er seinen BMP im Mai 2014 mit Vollgas durch die Barrikaden von Demonstranten fahren ließ. Der "fliegende BMP" von Michail Drapaty wurde zum ikonischen Bild für das Vorgehen der neuen Machthaber, welches direkt in den Bürgerkrieg im Donbass führte.

    Im Interview wird deutlich, warum er keine besonderen Probleme damit hatte, als Soldat gegen die Protestbewegung im Süden der Ukraine, die sich gegen den Staatsstreich 2014 in Kiew richtete, vorzugehen. Für Drapaty sind die Bewohner der DVR und der LVR bloß "Zuwanderer und kriminelle Elemente", denen es egal sei, in welchem Staat sie leben. Seiner Meinung nach wollen sie "nicht arbeiten, sondern nur auf Kosten anderer leben".

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 16:53 Uhr

    DVR: Seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Aggression getötet

    In der Volksrepublik Donezk sind seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Dies erklärte die Menschenrechtsbeauftragte der Republik, Darja Morosowa, gegenüber der TASS.

    "Seit 2014 sind 256 Kinder durch Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk gestorben. Jeder einzelne Verlust ist eine unermessliche Tragödie für die Familien und unser gesamtes Volk."

    Die Ombudsfrau fügte hinzu, dass in diesem Zeitraum außerdem 1.076 Kinder verletzt worden seien.

  • 16:27 Uhr

    Kämpfer: Kiew hat keine Chance, Krasny Liman zurückzuerobern

    Die ukrainische Armee hat keine Chance, die Ortschaft Krasny Liman zurückzuerobern. Das erklärte einer der Kommandeure des Truppenverbands West mit dem Rufnamen Gamatsch. Wie die Agentur TASS berichtet, stellte er fest:

    "Meistens, wenn der Kontakt beginnt, flüchten sie einfach von ihren Positionen, zu denen wir gehen. Sie haben also keine Chance, die Stadt zurückzuerobern."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.