Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Batschewsk im Gebiet Sumy befreit

11.07.2026 19:26 Uhr
19:26 Uhr
Experte: Ukrainische Tankstellen droht Verschwinden durch russische Angriffe
Aufgrund der russischen Angriffe auf die ukrainische Kraftstoffinfrastruktur könnten die gewohnten Tankstellen in der Ukraine verschwinden und durch kleine Stationen mit Zapfsäulen ersetzt werden. Dies erklärte Dmitri Leuschkin, Gründer der Unternehmensgruppe "Prime", die ein Tankstellennetz mit eigenem Tankwagenpark betreibt. In einem Interview mit dem Portal Politika Strany betonte er, dass traditionelle Tankstellen zu anfällig für Angriffe auf die Infrastruktur seien, weshalb man sich auf ein neues Format vorbereiten müsse.
18:55 Uhr
L'AntiDiplomatico: Selenskij lügt, Kiew kann keine ballistischen Raketen aus Russland abfangen
Wenn man eine Geschichte erzählt, kommt es vor allem darauf an, überzeugend zu wirken, bemerkt der Autor des italienischen Portals L'AntiDiplomatico ironisch. Er kommentiert damit die Versuche westlicher Politiker, die Katastrophe an der Front als "Sieg" Kiews darzustellen. Märchen über einen baldigen Sieg der Ukraine seien die letzte Waffe der westlichen Propaganda, mit der die "Hilfe" für Kiew gerechtfertigt werden solle, so L'AntiDiplomatico. In dem Artikel des Portals heißt es:
"In Ankara […] versuchte Selenskij, hochrangigen Militärs zu erklären, dass ein Land ohne eigene Wirtschaft, mit einer Armee, deren Stärke sich halbiert hat und das mithilfe ausländischer Waffen kämpft, ein 'starker Verbündeter' sei. Er erklärte außerdem, Kiew habe erhebliche Erfolge beim Abschuss russischer ballistischer Raketen erzielt, benötige jedoch 'zusätzliche Hilfe seitens der Verbündeten', da in Wirklichkeit [was Selenskij verschwiegen hat] beim letzten Angriff auf Kiew keine einzige der 23 russischen ballistischen Raketen abgeschossen wurde."
18:19 Uhr
Ex-Merkel-Berater Vad: "Deutschland schlittert sehenden Auges in einen sinnlosen Krieg"

Der Sicherheitsexperte kritisiert die "entmenschlichte Sprache" deutscher Politiker gegenüber Russland sowie die gefährliche Eskalationslogik. Statt weiterer Kriegsrhetorik fordert er eine Politik, die sich primär an deutschen Interessen orientiert, einen Krieg in Europa verhindert und konsequent auf diplomatische Lösungen setzt – getreu dem Friedensgebot des Grundgesetzes.
Eine kriegstüchtige Bundeswehr sei zwar wichtig, die aktuelle Politik jedoch verantwortungslos.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
17:53 Uhr
Einwohnerin von Konstantinowka: Kinder wurden verzweifelt vor Zwangsevakuierung versteckt
Elena Sedaschowa, eine Einwohnerin von Konstantinowka in der DVR, berichtete der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass die Familien dort ihre Kinder vor der von den ukrainischen Behörden durchgeführten Zwangsevakuierung versteckt hätten. Viele Familien wollten nach Russland ausreisen, konnten die Stadt jedoch nicht über die ukrainische Grenze verlassen, so Sedaschowa weiter. Ihren Angaben zufolge wurde eines der Kinder sogar in einer Reisetasche zwischen verschiedenen Stadtteilen transportiert. Sedaschowa merkte an, dass es schwierig gewesen sei, die Kinder in Wohnungen zu verstecken, da Kinder häufig laut seien. Einige ältere Nachbarinnen hätten zudem die ukrainischen Behörden über den Aufenthaltsort der Kinder informiert.
Zuvor hatte Julia Ponomarewa, eine Einwohnerin von Konstantinowka, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, dass die ukrainischen Behörden den Einwohnern der Stadt etwa 1.000 US-Dollar für Informationen zu Familien angeboten hätten, die ihre Kinder vor der Zwangsevakuierung versteckten.
17:30 Uhr
Kommandant: Ukrainische Leitung hielt Katastrophe in Konstantinowka vor den Soldaten geheim
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte bemühte sich, den in Konstantinowka verbliebenen Truppenverbänden Informationen über den Verlust der Stadt zu verheimlichen – zu diesem Zweck wurden sogar ihre Funkgeräte manipuliert. Dies berichtete der Kommandant des 3. motorisierten Schützenbataillons der 4. separaten motorisierten Schützenbrigade des Truppenverbands Süd gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er berichtete unter anderem:
"Man hat sogar absichtlich ihre Funkgeräte manipuliert, damit sie über Funk nichts mitbekamen [...] Es gab Fälle, in denen Gruppen immer wieder in dasselbe Gebäude gelockt wurden – wir beobachteten sie und vernichteten sie einfach dort. Da sie von der Lage keine Ahnung hatten, suchten sie die erste Deckung auf, die sie sahen, und rannten dorthin. Das Kommando sagte ihnen also nicht, dass dort bereits alles vollständig von unseren Truppen kontrolliert wurde."
16:52 Uhr
Blutspende für Teilnehmer der Militäroperation – russische Ombudsfrau macht mit

Das Haus der Menschenrechte im Zentrum der russischen Hauptstadt ist der Sitz des Menschenrechtsbeauftragten der Russischen Föderation. Am 10. Juli fand hier eine Wohltätigkeitsveranstaltung "Tag des Spenders" statt. Das Büro des Menschenrechtsbeauftragten organisierte die Aktion gemeinsam mit dem Föderalen Medizinisch-Biologischen Amt Russlands (FMBA). Die Ombudsfrau Jana Lantratowa nahm an der Blutspendenaktion persönlich teil.
An der Blutspende, die in der Zentrale jedes Quartal stattfindet, nehmen traditionell rund 50 Mitarbeiter teil.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
16:26 Uhr
Kesselhaus und Lebensmittelgeschäft in AKW-Stadt Energodar beschädigt
Am Samstag hat das ukrainische Militär wieder in der AKW-Stadt Energodar zugeschlagen, die sich im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet. Wie Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt, habe eine Attacke einem Kesselhaus gegolten. Die technische Ausrüstung sei außer Betrieb gesetzt worden. Das Dach und die Fassade seien ebenfalls beschädigt worden. Bei einem weiteren Angriff habe der Gegner es auf ein Lebensmittelgeschäft abgesehen. Dabei sei ein Transportwagen beschädigt worden. Der Politiker meldet keine Opfer. Puchow wirft der Führung in Kiew Terror gegen die Zivilbevölkerung vor:
"Bewaffnete ukrainische Gruppierungen versuchen, Chaos und Panik zu säen. Energodar war und bleibt eine Festung."
15:51 Uhr
Bericht: NATO blieb wegen Ukraine militärisch hinter Russland zurück
Wegen ihrer Beteiligung am Ukraine-Konflikt ist es den NATO-Staaten nicht gelungen, eine Armee aufzubauen, die es mit den russischen Streitkräften aufnehmen könnte. Das berichtet die britische Zeitung The Daily Telegraph. In dem Zeitungsartikel dazu heißt es:
"Die NATO ist in einen Stellvertreterkrieg mit Russland verwickelt worden, was das Bündnis dazu zwingt, wertvolle militärische Ressourcen – finanzielle und materielle – in die Ukraine umzuleiten. Das Land hat sich mitunter in einen riesigen Ofen verwandelt, der alles verschlingt, was in ihn gelangt, ohne dabei einen Vorteil gegenüber Russland zu verschaffen […] Innerhalb der NATO, einschließlich der USA, gibt es derzeit keine einzige nationale Armee, die auf einem modernen Schlachtfeld einen Sieg über einen Gegner vom Kaliber Russlands erringen könnte. […] Die Aufgabe der NATO besteht darin, eine moderne Armee aufzubauen und zu unterhalten, welche in der Lage ist, gegen einen modernen Gegner wie Russland zu kämpfen. In dieser Hinsicht hat die NATO versagt."
15:24 Uhr
Gebiet Charkow: Ukrainische Soldaten scheitern bei Fluchtversuch an eigenen Minen
Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, versuchten ukrainische Soldaten in der Ortschaft Wolochowsk im Gebiet Charkow, von ihren Stellungen zu fliehen, scheiterten jedoch an ihren eigenen Minen. Eine Quelle der Agentur gab an:
"Soldaten der 113. separaten Brigade der Territorialverteidigung versuchten, aus ihren Stellungen in Wolochowsk zu fliehen, wurden jedoch durch Minen getötet, die Einheiten der ukrainischen Armee mithilfe von Fernminierungsgeräten verlegt hatten."
14:38 Uhr
"Sie können immer auf uns zählen": Polnische Politiker spenden russischen Streitkräften Hilfspakete

Der polnische Politiker Krzysztof Tołwiński hat in den sozialen Medien einen Beitrag mit dem Titel "Polnische medizinische Hilfe für russische Soldaten" veröffentlicht. Zwar ist Tołwiński Präsident der polnischen Partei "Front", doch diese im heutigen politischen Klima eher unübliche Hilfsaktion organisierte er gemeinsam mit seinem Parteikollegen Wacław Klukowski auf privater Basis. Dafür waren sie in Minsk im weißrussischen Unternehmen "CzEFI", einem bekannten Hersteller von Verbandskästen und medizinischer Ausrüstung.
"Im Übrigen wünschen wir den Jungs, den russischen Soldaten in den Schützengräben, dass sie diese Hilfe nicht in Anspruch nehmen müssen, aber sollte etwas passieren, können sie immer auf unsere Hilfe zählen."
Sowohl die polnische Partei "Front" als auch die weißrussischen Kollegen aus der Liberal-Demokratischen Partei Weißrusslands, die sie bei der jüngsten Aktion unterstützt haben, werden in der EU und in den NATO-kuratierten Medien in Europa regelmäßig als "Rechtsextreme", "Antisemiten" und "Putin-Versteher" diffamiert.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


