Liveticker Ukraine-Krieg: Datenzentrum zur Unterstützung der Starlink-Systeme in Kiew getroffen

26.09.2026 11:45 Uhr
11:45 Uhr
Behörden melden Opfer nach Drohnenangriff auf Region Krasnodar
Die ukrainische Armee habe den Bezirk Sewerski in der Region Krasnodar mit Drohnen angegriffen, teilt der Operativstab mit. Durch herabfallende Drohnentrümmer seien drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere erlitten Verletztungen.
Die Einsatzkräfte haben Brände auf dem Gelände zweier Betriebe gelöscht, hieß es weiter. Etwa 26.000 Einwohner seien ohne Strom. Reparaturarbeiten seien im Gange.
11:14 Uhr
DVR: Elf Zivilisten nach Drohnenangriffen auf Gorlowka verletzt
Im Laufe des Tages seien Wohngebiete der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk Ziel eines massiven Angriffs durch gegnerische Starrflüglerkampfdrohnen gewesen, berichtet die Hauptverwaltung für militärische Ermittlungen des Ermittlungskomitees Russlands. Wie es heißt, seien zwei zivile Einwohner dabei ums Leben gekommen, elf weitere, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Binnen 24 Stunden seien 27 Fälle bewaffneter Aggression registriert worden, bei denen der Gegner insgesamt 30 Geschosse verschiedener Art eingesetzt habe.
Durch den Beschuss des Territoriums der DVR seien insgesamt zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, zwei Lkw, vier Pkw und eine Eisenbahnstrecke beschädigt worden.
10:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden zwei Tote und sechs Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe zwei zivile Einwohner ums Leben gekommen, sechs weitere erlitten Verletzungen. Einer der Verletzten sei in kritischem Zustand.
Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 116 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
09:59 Uhr
Gebiet Rostow: Fünf Zivilisten bei nächtlichem Drohnenangriff verletzt
In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Rostow mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Juri Sljusar, erlitten fünf Personen dabei Verletzungen, darunter ein Kind. Alle Zivilisten seien durch herabfallende Drohnenteile auf Wohnhäuser in den Städten Taganrog und Asow verletzt worden, präzisiert Sljusar.
"Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte leisten die erforderliche medizinische Versorgung."
Bei der Abwehr des Luftangriffs auf die Region seien mehr als 30 Drohnen zerstört worden, so der Gouverneur weiter. Zu Schaden seien Mehrfamilienhäuser, Privathäuser, Industrieanlagen, eine Schule, eine Kultureinrichtung sowie Fahrzeuge gekommen.
09:15 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 645 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
08:27 Uhr
Datenzentrum zur Unterstützung der Starlink-Systeme in Kiew getroffen
In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf Objekte der Hafen- und Transportinfrastruktur sowie auf Logistik- und Kommunikationszentren mittels Drohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Folgende Objekte seien in Kiew getroffen worden:
- das Rechenzentrum Kosmonowa, das den Betrieb des mobilen Internets sowie die Unterstützung der Starlink-Satellitenkommunikationssysteme für die ukrainischen Streitkräfte sicherstellte.
In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen:
- ein Hafenpunkt in der Ortschaft Wilkowo, über den Waffen und Munition aus europäischen Staaten in die Ukraine gelangten,
- eine Straßenbrücke in der Ortschaft Majaki, die für den Transport militärischer Güter an ukrainische Einheiten genutzt wurde,
- das Logistikzentrum Nowaja Potschta zur Lagerung der militärischen Güter für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte.
Darüber hinaus sei ein Frachtschiff im Schwarzen Meer beschädigt worden, das militärische Güter transportierte.
- das Rechenzentrum Kosmonowa, das den Betrieb des mobilen Internets sowie die Unterstützung der Starlink-Satellitenkommunikationssysteme für die ukrainischen Streitkräfte sicherstellte.
07:29 Uhr
Vorstoßversuch ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje verhindert
Piloten von Kampfdrohnen des russischen Truppenverbands Ost haben einen Angriff ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje vereitelt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Die Aufklärer haben die Bewegungsrouten des Gegners verfolgt und diese Daten an die Piloten der Kampfdrohnen übermittelt. Die identifizierten Gruppen wurden entlang der Bewegungsrouten angegriffen, wodurch verhindert wurde, dass sich die Kämpfer den Stellungen des russischen Truppenverbands näherten. Infolgedessen wurden die Sturmverbände der ukrainischen Armee eliminiert, die sich an dem Vorstoßversuch beteiligten."
Das Vorgehen der russischen Soldaten würde es ermöglichen, das Vorrücken der angreifenden ukrainischen Kräfte zu unterbinden und zu verhindern, dass diese den Druck auf die Stellungen des Truppenverbands Ost verstärken, so die Militärbehörde.
25.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:41 Uhr
Bloomberg: Trump forderte Selenskij zu Treffen mit Putin in Moskau auf
Die Bemühungen der US-Regierung um eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gehen offenbar weiter. Nach Informationen von Bloomberg soll US-Präsident Donald Trump dabei erneut auf ein persönliches Treffen der beiden Staatschefs in Moskau gedrängt haben:
"In dieser Woche forderte Donald Trump Wladimir Selenskij erneut auf, zu einem Treffen mit Wladimir Putin nach Moskau zu reisen – trotz mehrfacher Absagen in der Vergangenheit. Hintergrund sind die Bemühungen der USA, die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wiederzubeleben."
Nach Angaben der Nachrichtenagentur habe Selenskij die Aufforderung Trumps verärgert aufgenommen. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte am Donnerstag erklärt, Russland sei weiterhin bereit, Selenskij in Moskau zu empfangen. Zugleich betonte er, ein Gipfeltreffen sei nicht sinnvoll, solange die notwendige Arbeit auf Expertenebene nicht geleistet worden sei.
Selenskij und Trump hatten sich am Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung in New York getroffen. Bei einem kurzen Gespräch mit Journalisten vor dem nichtöffentlichen Teil des Treffens übernahm der US-Präsident laut RIA Nowosti vollständig die Gesprächsführung und ließ Selenskij keine der Fragen der Journalisten beantworten. Der ukrainische Präsident konnte lediglich der US-Seite für ihre Unterstützung danken und erklären, dass er den Konflikt noch vor dem Winter beenden wolle. Der nichtöffentliche Teil des Treffens dauerte rund 40 Minuten.
Am Mittwoch sprach Selenskij vor der UN-Generalversammlung vor einem nur teilweise besetzten Saal. Nach seiner Rede wurde er beim Verlassen des Gebäudes von Journalisten auf Englisch und Russisch befragt. Auf die auf Russisch gestellte Frage, wann er nach Moskau kommen werde, antwortete Selenskij auf Russisch: "Mit einer Rakete" und beendete den Satz mit einer vulgären Äußerung.
21:21 Uhr
Bericht: Ukrainische Stahlindustrie in existenzbedrohender Krise
Angesichts verstärkter russischer Angriffe steht die ukrainische Stahlindustrie vor dem Kollaps, heißt es in einem Bericht der Zeitung Kyiv Independent.
Demnach erklärte am Freitag der größte ukrainische Stahlproduzent, ArcelorMittal mit Sitz in Kriwoi Rog, er könne die Produktion wegen einer Welle russischer Attacken nicht wiederaufnehmen. Außerdem stellten die Großkonzerne Metinvest und Interpipe die Produktion ein.
Im vergangenen Jahr machte die Metallurgiebranche sieben Prozent des ukrainischen BIP aus und beschäftigte Zehntausende Menschen. Seit August seien die Produktionsanlagen laut dem Bericht von mindestens neun separaten Raketenangriffen betroffen gewesen.
Alexander Kalenkow, der Präsident der Stahlvereinigung Ukrmetallurgprom, sagte im Gespräch mit der Zeitung, dass die jüngsten Angriffe die Hersteller vermutlich fast 100 Millionen Dollar gekostet hätten. Dies sei das schlechteste Jahr für den Sektor seit 2022, als die russischen Streitkräfte die Werke in Mariupol einnahmen und damit 40 Prozent der ukrainischen Stahlproduktion auslöschten.
Die Branche benötige mehr internationale Unterstützung, um einen völligen Zusammenbruch zu verhindern, heißt es in dem Bericht weiter. Mit seinen Angriffen ziele Russland seit dem Sommer auf die Lähmung zentraler Sektoren der ukrainischen Wirtschaft. Bezüglich der Stahlwirtschaft sollen durch Attacken kritische Anlagen wie Hochöfen beschädigt werden, weshalb die Stahlhersteller nicht in der Lage seien, Roheisen, ihr wichtigstes Produkt, zu erzeugen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.