Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus

13.08.2026 12:29 Uhr
12:29 Uhr
Kiew unterbreitet Washington neue Ideen für Friedensplan
Die Ukraine hat den USA neue Vorschläge für einen Friedensprozess mitgeteilt, erklärt Präsident Wladimir Selenskij gegenüber dem Sender CNN. Einzelheiten wollte das Staatsoberhaupt nicht verraten, betonte aber:
"Wir brauchen mehr Teilnahme der US-Seite an dem Friedensplan. Ich bin dem Team von Präsident Trump dafür dankbar, dass sie weitermachen wollen."
Den Teil des Donbass, der noch unter ukrainischer Kontrolle sei, werde Kiew nicht abtreten, hob Selenskij hervor.
12:05 Uhr
Moskau veröffentlicht neue Liste ukrainischer Soldaten für Gefangenenaustausch
Moskau hat eine Liste ukrainischer Kriegsgefangenen für einen Austausch zusammengestellt. Wie Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, in den sozialen Medien berichtet, enthält die Liste 273 Namen. Die meisten Soldaten befänden sich bereits seit dem Jahr 2022 auf russischem Territorium. Russland sei bereit, sie jederzeit an die Ukraine zu übergeben.
Am Vortag hatte Lantratowa eine kürzere Liste von 224 Namen veröffentlicht.
Im vergangenen Monat habe Moskau drei verschiedene Listen vorgelegt – sowohl mit ukrainischen Soldaten als auch Zivilisten, die in Russland zu Gefängnisstrafen verurteilt worden seien, führt Lantratowa aus. Jedes Mal habe Kiew die Initiativen jedoch abgelehnt.
11:42 Uhr
Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus

Bei dem Austausch gefallener Soldaten. Aufnahme vom 15. Mai 2026RT / Ruptly / Sputnik Russland und die Ukraine haben einen Austausch gefallener Soldaten durchgeführt. Wie Schamsail Saralijew, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, gegenüber Journalisten berichtete, übergab die russische Seite 261 sterbliche Überreste. Die Ukraine übergab ihrerseits 24 russische Gefallene.
11:20 Uhr
FSB nimmt einen Einwohner der Krim fest – Verdacht auf Arbeit für Geheimdienste in Kiew
Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) haben auf der Krim einen Mann wegen des Verdachts auf Zusammenarbeit mit Kiew festgenommen.
Laut einer Presseerklärung soll der 55-jährige Einwohner des Kreises Bachtschissarai Informationen über militärische Standorte und Ausrüstung sowie über die Stationierung von Flugabwehrmitteln gesammelt und an die Geheimdienste in Kiew weitergegeben haben. Auf deren Anweisung habe er zudem Terrorangriffe auf Eisenbahnstrecken vorbereitet und das Auto eines Soldaten aus Sewastopol beobachtet.
Während des Verhörs habe der Festgenommene zugegeben, Angaben über Flugzeuge und Flugabwehrmittel auf dem Flughafen Belbek bei Sewastopol zu sammeln. Außerdem habe er die Garnison in Bachtschissarai erkundet.
Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Landesverrat ein.
10:56 Uhr
Angriff auf Baschkortostan: Verletzte und Brand in Logistikzentrum
Die Flugabwehr hat 21 ukrainische Drohnen über der Teilrepublik Baschkortostan vom Himmel geholt. Laut dem Chef der Region, Radi Chabirow, wurden zwei Zivilisten verletzt, sie erhielten medizinische Hilfe.
Ukrainische Truppen hätten das Industriegebiet der Stadt Salawat ins Visier genommen, betont Chabirow. Zudem wurde ein Logistikzentrum im Kreis Tschischmy angegriffen. Dort brach ein Brand aus. Bei der Brandbekämpfung kam ein Ka-32-Hubschrauber zum Einsatz.
Am Donnerstagmorgen berichtete auch der Onlinehändler Wildberries von einem Brand an einem Objekt in Baschkortostan. Die Anlage wurde demnach rechtzeitig evakuiert.
10:34 Uhr
Selenskij bittet um 5 Prozent der US-Patriot-Vorräte, um den Winter zu überleben
Die Ukraine würde mit einem Kleinteil der US-Vorräte an Patriot-Raketen auskommen, so Präsident Wladimir Selenskij in einem Interview für den Sender CNN.
Seiner Ansicht nach könnte die Ukraine mit nur 5 Prozent der US-Vorräte den Winter überleben, mit 10 Prozent werde das Land "alle ballistischen Raketen der russischen Armee zerstören." Derzeit stehe der Ukraine ein Prozent der Patriot-Vorräte zur Verfügung. Die Zahl der Abfangraketen sei um das 2,5-Fache im Vergleich zum Jahr 2025 gesunken, betont der ukrainische Machthaber.
10:01 Uhr
Gebiet Belgorod meldet drei Verletzte an einem Tag
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 134 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Insgesamt drei Zivilisten seien verletzt worden, einer von ihnen liege im Krankenhaus.
Außerdem sei ein Zivilist verstorben, der bei einem Drohnenangriff auf Belgorod am 24. Juli schwer verletzt wurde, betont Schuwajew.
09:21 Uhr
Russland greift Kommandostelle der ukrainischen Marine im Gebiet Odessa an

Russische Drohnenbediener. Aufnahme vom 3. August 2026Alexei Konowalow / TASS Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht weitere Angriffe mit Kampfdrohnen gegen Häfen und militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einer Erklärung des Verteidigungsministeriums wurde im Hafen von Reni im Gebiet Odessa eine Kommandostelle der ukrainischen Marine getroffen.
Zudem griff Russland den Stationierungsort einer ukrainischen Einheit im Hafen von Ismail an. Aber auch Objekte der Hafeninfrastruktur zur Ausladung und Lagerung von Militärgütern wurden ins Visier genommen.
09:09 Uhr
US-Senat fordert von der Regierung eine Klarstellung bezüglich der Sanktionen gegen Russland
Elizabeth Warren und Chris Coons, Mitglieder des US-Senats von der Demokratischen Partei, fordern von der Regierung eine Erklärung hinsichtlich des Ausbleibens neuer Sanktionen gegen Russland. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. In einem Schreiben an Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent erklären Warren und Coons, dass 17 Monate lang keine regulären gezielten Sanktionen gegen Russland verhängt worden seien. Die Regierung werde aufgefordert, bis zum 28. August diesbezüglich eine Erklärung abzugeben.
08:28 Uhr
Teilrepublik Baschkortostan: Brand in Industriegebiet nach ukrainischem Drohnenangriff
Russische Truppen haben einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Teilrepublik Baschkortostan abgewehrt. Dies teilt der Chef der Region, Radi Chabirow, mit. Nach seinen Angaben stürzten die Fragmente einer Drohne auf das Industriegebiet der Stadt Salawat. Ein Brand brach aus, alle zuständigen Dienste sind aktuell vor Ort im Einsatz.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

