Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft wiederholt gegnerische Energieanlagen

1.03.2026 15:23 Uhr
15:23 Uhr
Russische Menschenrechtsbeauftragte: Teil der geretteten Ukrainer wollen Bürger Russlands werden
Ein Teil der ukrainischen Bürger, die vom russischen Militär aus der Kampfzone evakuiert wurden, äußerte den Wunsch, in Russland zu bleiben und die Staatsbürgerschaft anzunehmen. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Tatjana Moskalkowa, in einem Interview mit RIA Nowosti mit.
Die Ombudsfrau erzählte, dass das russische Militär im Dezember 46 ukrainische Staatsbürger aus dem Kriegsgebiet gerettet habe, von denen 17 bereits nach Hause zurückgekehrt seien, während sich die übrigen in Notunterkünften in Russland befänden:
"Diese Gruppe von Menschen lässt sich sozusagen in zwei Kategorien einteilen. Die erste Kategorie hat den Wunsch geäußert, in Russland zu bleiben und die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation anzunehmen. Das war ihr Wunsch, sie haben einen Antrag gestellt."
Die zweite Gruppe von Menschen möchte laut Moskalkowa in die Ukraine zurückkehren, aber erst, wenn der Krieg beendet sei und sie davon überzeugt seien, dass sie sicher in ihr Land zurückkehren und sich dort aufhalten könnten.
14:40 Uhr
Der Jahrestag des Ukraine-Kriegs und die Ära der Neugestaltung der Weltordnung

Archivbild: Wladimir Putin inspiziert Waffen, Militär- und Spezialausrüstung, 16. September 2025SERGEI BOBYLJOW / Sputnik Der Ukraine-Konflikt hat die Welt nicht grundlegend verändert, sondern lediglich offengelegt, was ohnehin schon im Zerfall begriffen war. Während sich der Wettbewerb um kritische Rohstoffe, Märkte und Technologien verschärft, gelten die alten Regeln nicht mehr.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Fjodor Lukjanow auf unserer Website.
14:07 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Betrieb im Gebiet Belgorod an: zwei Verletzte
Die Zahl der Verletzten durch ukrainische Attacken auf das russische Grenzgebiet Belgorod steigt schon wieder an. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass der Gegner einen Betrieb in der Siedlung Zerkowny mit einem unbemannten Luftfahrzeug angegriffen habe. Zwei Männer hätten Explosionstraumata und Splitterverletzungen erlitten. Sie hätten selbstständig ein Krankenhaus in der Siedlung Borissowka aufgesucht. Der Politiker berichtet zudem über ein beschädigtes Auto.
13:39 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 43 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr MEZ bis 12 Uhr MEZ 43 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Teilrepublik Krim – 17,
- Asowsches Meer – 8,
- Gebiet Kursk – 5,
- Schwarzes Meer – 5,
- Gebiet Belgorod – 4,
- Region Krasnodar – 3,
- Gebiet Brjansk – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
13:10 Uhr
Russische Menschenrechtsbeauftragte: Russische Soldaten retteten aus Kampfgebiet 46 ukrainische Bürger
In einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa über die Rettung von 46 Bürgern der Ukraine aus dem Kampfgebiet erzählt. Wie die hochrangige Beamtin mitteilte, seien 17 von ihnen inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt. Moskalkowa sagte:
"Im Dezember vergangenen Jahres bekam ich einen Anruf der ukrainischen Seite, wonach ukrainische Bürger auf unser Territorium gewaltsam befördert worden seien. Ich begann dann, mich mit dieser Situation auseinanderzusetzen. Es stellte sich heraus, dass das Geschehen seinem Charakter nach in der Tat ganz anders war."
Die Menschenrechtsbeauftragte erklärte, dass während der Kampfhandlungen im Gebiet Sumy kein humanitärer Korridor für ukrainische Bürger eingerichtet worden sei. In vielen umkämpften Ortschaften seien aber Zivilisten geblieben.
"Unsere Armeeangehörigen retteten diese Menschen. Mitunter um den Preis ihres eigenen Lebens führten sie diese Leute heraus an einen sicheren Ort."
Nach Angaben von Moskalkowa handele es sich um insgesamt 46 ukrainische Bürger, die ins russische Grenzgebiet Belgorod befördert worden seien. Man habe sie verpflegt und ärztlich versorgt.
"17 Menschen bekundeten sofort den Wunsch, zu ihren Familienangehörigen und Verwandten weiterzureisen, zumal sie alle erforderlichen Dokumente hatten. Man hinderte sie nicht daran."
Die russischen Behörden hätten ihnen beim Transport und in anderen Fragen geholfen, sagte Moskalkowa.
12:38 Uhr
Weitere vier Zivilisten bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Belgorod verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte setzten am Sonntag ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf der Plattform Telegram über vier weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann und eine Frau seien verletzt worden, als eine FPV-Drohne in der Siedlung Kasinka ihr Auto angegriffen habe. Der Mann habe Verbrennungen am Kopf, am Rücken und an den Beinen sowie eine Handwunde. Die Frau habe ebenfalls eine Verbrennung am Kopf und zahlreiche Splitterverletzungen. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Ein weiterer Mann habe ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterverletzungen an den beiden Beinen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto in der Siedlung Samostje attackiert habe. Er werde jetzt in einem Krankenhaus behandelt, teilt Gladkow mit.
In der Siedlung Wosnessenowka sei ein Mann am Brustkorb verwundet worden, als eine Drohne sein Fahrzeug angegriffen habe. Der Verletzte habe selbstständig eine medizinische Einrichtung aufgesucht, so der Gouverneur.
12:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Positionen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iskriskowschtschina, Batschewsk, Wolnaja Sloboda, Pokrowka und Leninskoje im Gebiet Sumy sowie Werchnjaja Pissarewka, Olschany, Martowoje, Petschenegi, Golubowka, Malinowka, Stariza und Kizewka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Wagen, zwei Mehrfachraketenwerfer, drei Geschütze, ein Aufklärungsradar, ein Munitionslager und sieben Lager mit Kriegszubehör zerstört.
Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Kowscharowka, Gruschewka, Nowoossinowo und Petrowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Bis zu 190 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwanzig Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, sechs Geschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare und zwei Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe der Ortschaften Konstantinowka, Andrejewka, Nikiforowka, Lipowka, Rai-Alexandrowka, Druschkowka und Resnikowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste des Gegners auf mehr als 220 Kämpfer. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, dreizehn Wagen, fünf Geschütze, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar sowie ein Munitions- und fünf Materiallager zerstört worden.
Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Torezkoje, Nowopawlowka, Belizkoje, Solotoi Kolodes, Sergejewka und Grischino in der DVR sowie Wassiljewka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 330 Armeeangehörige verloren. Dabei seien sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Gawrilowka, Prossjanaja, Welikomichailowka und Katerinowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Rownoje, Neschenka, Rosowka und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 330 Soldaten. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Pick-ups, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Malokaterinowka und Belenkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus dreizehn Wagen, eine Radaranlage, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen und 144 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden dagegen neun Lenkbomben, vier HIMARS-Raketen und 220 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 118.341 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.955 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.678 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.551 Geschütze und Mörser verloren.
11:37 Uhr
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 62 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 62 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 26 Geschosse abgefeuert und 181 Drohnen eingesetzt, von denen 74 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über sechs Verletzte. Zwei Frauen seien in der Siedlung Rasumnoje verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft angegriffen habe. In der Siedlung Roschdestwenka seien ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen, als ein Geschoss in ihr Haus eingeschlagen habe. Ein Einwohner der Stadt Schebekino habe bei einem Drohnenangriff auf sein Auto Verletzungen erlitten. Eine Einwohnerin der Siedlung Maslowa Pristan sei bei der Detonation einer ukrainischen Drohne verletzt worden.
Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, 25 Einfamilienhäuser, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, eine Scheune, fünf Infrastrukturobjekte, drei Garagen, eine Stromleitung, ein Lkw und 31 Autos zerstört oder beschädigt worden.
11:08 Uhr
Ukrainische Drohne tötet freiwillige Helferin im Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften eine Terrorattacke auf zwei freiwillige Helferinnen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje vor. Demnach habe der Gegner auf der Autostraße Wassiljewka – Berdjansk ein ziviles Fahrzeug gezielt mit einer Drohne attackiert. Im Auto hätten sich zwei freiwillige Helferinnen aus der Stadt Rostow am Don befunden. Eine der Frauen des Jahrgangs 1975 habe tödliche Verletzungen erlitten und sei an Ort und Stelle ums Leben gekommen. Die andere sei mit Verbrennungen und schweren Splitterverletzungen am Kopf, am Brustkorb und den Extremitäten ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Der Politiker spricht den Angehörigen der Getöteten sein tiefstes Beileid aus. Auf Telegram teilt er ein Foto mit dem zerstörten Auto.
"Das Kiewer Regime hat ein weiteres Mal sein terroristisches Wesen offenbart, indem es bewusst zivile Personen als Zielscheibe für seine Angriffe wählt."
10:35 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. Februar zwanzig Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 5,
- Nowaja Kachowka — 4,
- Dnjeprjany — 3,
- Kasatschji Lageri — 3,
- Kachowka — 5.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Staraja Sburjewka, Golaja Pristan und Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

