Liveticker Ukraine-Krieg: Fluchtversuch aus Kessel bei Woltschansk scheitert an Minenfeld

13.09.2026 08:37 Uhr
08:37 Uhr
Zwei Tote und zwölf Verletzte bei Drohnenangriff auf Nischnekamsk
Bei einem Drohnenangriff auf Industrie- und Zivilobjekte in Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan sind zwei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt worden, teilte die Pressestelle des Republikoberhaupts mit.
Der Bürgermeister der Stadt, Radmir Beljajew, schrieb im Messenger Max, dass bei einem Angriff auf ein Wohnhaus vier Bewohner verletzt worden seien, die zum Zeitpunkt des Angriffs schliefen. Eine weitere Drohne habe einen Baum getroffen und dabei ein daneben geparktes Auto beschädigt, in dem sich vier junge Männer befanden. Zwei von ihnen kamen ums Leben, zwei weitere wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
08:05 Uhr
Russische Panzer treffen gegnerische Stellungen im Gebiet Charkow
Am Tag der Panzersoldaten, der heute in Russland gefeiert wird, haben Kampfpanzer-Besatzungen des Truppenverbands Nord Stellungen ukrainischer Kämpfer in der Zone der militärischen Sonderoperation neutralisiert.
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden mithilfe von Aufklärungsdrohnen Stellungen der ukrainischen Infanterie entdeckt, die dann von russischen Panzern im Steilfeuer angegriffen wurden. Der Gegner wurde nach Angaben des Ministeriums vollständig neutralisiert.
Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte unter Berufung auf die Behörde entsprechende Aufnahmen:
07:28 Uhr
TASS: Ukrainische Soldaten stoßen bei Fluchtversuch auf Minen
Eine Gruppe ukrainischer Soldaten ist beim Versuch, aus dem Kessel bei Woltschansk im Gebiet Charkow auszubrechen, auf Minen gestoßen. Das berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS unter Beurufung auf russische Sicherheitskreise. Die Überlebenden seien anschließend durch russische FPV-Drohnenangriffe außer Gefecht gesetzt worden.
12.09.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Volksrepublik Donezk: Erneut Zivilisten beim Drohnenangriff verletzt
Das ukrainische Militär terrorisiert weiterhin die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk (DVR). Am Samstag nahm es ein weiteres Mal zwei Stadtteile Gorlowkas ins Visier.
Bei ukrainischen Drohnenattacken erlitten mindestens sieben Einwohner Verletzungen unterschiedlichen Schwerengrades, wie der Bürgermeister Iwan Prichodko bekannt gibt. Es seien zudem zwei Linienbusse beschädigt worden.
20:48 Uhr
Volltreffer in Druschkowka: Artillerie trifft Munitionslager der ukrainischen Truppen (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach einem Artillerieangriff auf ein getarntes Munitionslager der ukrainischen Einheiten in Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Süd seien im Einsatz gewesen, heißt es in der Mitteilung der Behörde.
20:36 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 53 ukrainische unbemannte Fluggeräte über acht Gebieten sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.
20:16 Uhr
Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Todesopfer und Verletzte gemeldet
Ukrainische Kämpfer haben am Samstag ein ziviles Fahrzeug angegriffen, das im Gemeindebezirk Priasowskoje unterwegs gewesen war. Ein Insasse sei dabei ums Leben gekommen, teilt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki mit.
In den zurückliegenden 24 Stunden seien laut dem Beamten insgesamt sechs Zivilisten durch ukrainischen Beschuss verletzt worden. Alle Betroffenen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
19:59 Uhr
Moskau: Weiteres Ziel im Hafen von Odessa getroffen
Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Samstag Angriffe auf die Seehäfen und Schiffe der Ukraine fortgesetzt, die zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
So sei beim Angriff auf den Hafen von Odessa ein Trockenfrachter zerstört worden, der Militärgüter für die ukrainischen Truppen transportiert habe.
19:33 Uhr
Selenskij fordert bis zu 120 Patriot-Raketen für die Wintermonate
In einem Interview mit der Deutschen Welle (DW) hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die USA und die EU dazu aufgerufen, die Raketenlieferungen an Kiew aufzustocken. Vor dem Winter bleibe nur noch wenig Zeit, die Luftverteidigung zu stärken, so Selenskij.
Russland produziere ihm zufolge 140 ballistische Raketen pro Monat. Gemäß den NATO-Regeln benötige man 280 Raketen, wenn man 140 Ziele zerstören wolle.
"Man wird niemals auf 280 Raketen pro Monat kommen – und unter uns gesagt: Selbst 100 Raketen pro Monat zu haben, ist eine enorme Herausforderung", meinte der ukrainische Staatschef.
Und weiter:
"Genau das ist es, was ich möchte. Ich möchte für diese schwierigen Monate – insbesondere die kalten Monate – über 100 bis 120 Raketen verfügen."
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs konnte das Militär in der vergangenen Nacht keine einzige russische ballistische "Iskander"-Rakete abschießen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.