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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Patrouillenboot im Hafen von Tschernomorsk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Patrouillenboot im Hafen von TschernomorskQuelle: Sputnik © Jewgeni Jepantschinzew
  • 21.08.2026 19:01 Uhr

    19:01 Uhr

    Kleinbus in DVR angegriffen – Tote und Verletzte

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte einen Kleinbus im Osten der Donezker Volksrepublik (DVR) angegriffen. Laut Behörden kamen zwei Insassen ums Leben. Vier weitere Zivilisten erlitten Verletzungen.

  • 18:32 Uhr

    Italienischer Rüstungskonzern Leonardo eröffnet Niederlassung in Kiew 

    Der italienische Rüstungskonzern Leonardo hat in Kiew eine Tochtergesellschaft eröffnet.

    Laut Medienberichten wurde die Firma am 20. Mai 2026 registriert. Zu seinen Haupttätigkeiten zählen Forschung und Entwicklung im Ingenieurwesen sowie die Produktion von Kommunikations- und Navigationsgeräten und Spezialausrüstung sowie Softwareentwicklung, IT-Dienstleistungen, Montage und Wartung elektronischer und optischer Systeme.

    Leonardo-Generaldirektor Lorenzo Mariani erklärte, das Unternehmen wolle mit der ukrainischen Rüstungsindustrie, insbesondere im Bereich unbemannter Flugzeuge, kooperieren.

  • 18:04 Uhr

    Russische Armee trifft Patrouillenboot im Hafen von Tschernomorsk

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte Militärziele in der Ukraine weiterhin angegriffen. Laut dem Verteidigungsministerium wurde im Hafen von Tschernomorsk ein Patrouillenboot getroffen, das der Eskorte von Schiffen mit Militärgütern an Bord diente.

    Außerdem attackierte Russland im Hafen von Juschny einen Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Infrastrukturobjekte zur Lagerung von Militärgütern.

  • 17:19 Uhr

    Drohnenangriffe auf Russland: Die Befangenheit deutscher Medien

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet von einem massiven Angriff auf die Infrastruktur in Kiew und im Gebiet Kiew, die von der Ukraine für militärische Zwecke genutzt worden sei. Getroffen wurden laut dem russischen Militär militärisch-industrielle Anlagen sowie Logistik- und Verkehrszentren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:47 Uhr

    Russische Armee eliminiert Dutzende ukrainische Soldaten bei Befreiung von Seljonoje

    Im Zuge der Kämpfe um die Ortschaft Seljonoje im Gebiet Saporoschje haben die russischen Streitkräfte bis zu einer Kompanie ukrainischer Kämpfer eliminiert. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Während der Kämpfe haben die Soldaten einen großen Verteidigungsabschnitt des Gegners eingenommen und mehr als 200 Gebäude gesäubert. Die ukrainischen Streitkräfte haben bis zu einer Kompanie Soldaten verloren. Insgesamt wurden acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, drei bodengestützte Robotersysteme und über 20 schwere Hexacopter vom Typ Baba Jaga zerstört."

    Die Befreiung von Seljonoje gab die russische Militärbehörde am Freitag bekannt. 

    Die Einnahme dieser Ortschaft habe es dem Truppenverband Ost ermöglicht, die Kontrollzone im Gebiet Saporoschje auszuweiten und die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken an diesem Frontabschnitt zu schaffen.

  • 16:00 Uhr

    Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 8.000 Drohnen ab

    Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 15. bis 21. August. 

    Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und neun kombinierten Schläge mit hochpräzisen Waffen und Langstreckenkampfdrohnen durch. Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe, Werkstätten für die Produktion von bodengestützten Robotersystemen, Drohnen, unbemannten Booten und deren Komponenten, Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper, Munitionslager, Treibstofflager sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur getroffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt wurden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

    Zudem wurden Infrastrukturobjekte der ukrainischen Häfen getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt wurden. Im Laufe einer Woche beschädigte das russische Militär zwei Patrouillenboote der ukrainischen Marine sowie zwölf Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten, darunter zehn Trockenfrachtschiffe und zwei Tanker.

    Im Zuständigkeitsbereich Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 1.550 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, drei Artilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sechs aus NATO-Produktion, 106 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, 15 Feldartilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.660 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter 17 aus westlicher Produktion, 171  Autos und 22 Feldartilleriegeschütze getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.550 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos, einen Vampire-Mehrfachraketenwerfer aus tschechischer Produktion, zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer, sechs Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 2.340 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei Panzer, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 54 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 260 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 130 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, zwei unbemannte Boote und 13 Stationen für elektronische Kampfführung.

    Die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte schossen ein ukrainisches MiG-29-Kampfflugzeug ab.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 70 gelenkte Bomben, 17 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, 26 Flamingo-Marschflugkörper und 8.477 Drohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte zwei unbemannte Boote der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 215.648 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.672 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.774 Mehrfachraketenwerfer, 36.224 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 69.823 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 15:23 Uhr

    Experte: Russische Armee zerstört unterirdische Tunnel im Gebiet Saporoschje

    Russische Militärflugzeuge zerstören in Orechow im Gebiet Saporoschje unterirdische Tunnel der ukrainischen Streitkräfte. Dies erklärte der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber TASS. Er präzisierte, dass Orechow eine Stadt "mit stark ausgebauter Logistik und Infrastruktur" sei. 

    "Leider hat der Gegner die Stadt mit Beginn der militärischen Sonderoperation in ein Aufmarschgebiet verwandelt. Heute beobachten wir, wie unsere Luft- und Weltraumstreitkräfte die dort gegrabenen Tunnel zerstören. Diese Tunnel dienten der verdeckten Bewegung von Motorradtechnik, also der Infanterie."

  • 14:56 Uhr

    "Verfolgungsjagd" – Schwedischer Sender filmt Zwangsmobilisierung in Kiew

    Ein Fernsehteam des schwedischen öffentlich-rechtlichen Senders SVT ist kurz vor einer Liveschalte in Kiew Zeuge einer Zwangsmobilisierung geworden. Die Szenen sind in einem Beitrag zu sehen, der am 18. August 2026 veröffentlicht wurde. In einem am 13. August von dem Sender veröffentlichten Beitrag wird berichtet, wie ein lokaler Produzent des Senders im Winter 2025 zwangsmobilisiert wurde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:20 Uhr

    Russische Armee befreit binnen einer Woche elf Ortschaften

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt elf Ortschaften befreit:

    • Kudijewka im Gebiet Charkow,
    • Perschomarjewka, Orechowatka, Nikolaipolje, Andrejewskaja Obschtschina, Krasnopodolje, Wodjanskoje, Matjaschewo, Rybalskoje und Nowosoloschino in der Volksrepublik Donezk,
    • Seljonoje im Gebiet Charkow.
  • 13:49 Uhr

    Kreml kommentiert ukrainische Sanktionen gegen "Mascha und der Bär" 

    Kiews jüngste Sanktionen gegen die populäre russische Animationsserie "Mascha und der Bär" offenbare einmal mehr "die Hässlichkeit des Kiewer Regimes", erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

    "Die Tatsache, dass die Ukraine nun auch gegen Zeichentrickfilme einen Krieg begonnen hat, zeigt wohl einmal mehr die Hässlichkeit des Kiewer Regimes."

    Am Donnerstag haben die ukrainischen Behörden Sanktionen gegen fünf russische Einzelpersonen und vier Organisationen verhängt, die an der Produktion und dem Vertrieb der Zeichentrickserie "Mascha und der Bär" beteiligt waren.

    Auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij heißt es, dass diese Animationsserie "prorussische Narrative, getarnt als Kinderprogramm," verbreite und daher "eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Ukraine" darstelle.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.