Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Russische Armee baut Brückenkopf für Offensive auf Charkow aus

20.09.2026 10:18 Uhr
10:18 Uhr
Fico: "Kriegstreiber" in der NATO wollen Krieg gegen Russland
Der Westen ist mit der Strategie gescheitert, Russland im Ukraine-Krieg zu besiegen, und gießt mit seiner Unterstützung für Kiew weiter Öl ins Feuer. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in einer Videobotschaft."Bestimmte Kriegstreiber innerhalb der NATO versuchen um jeden Preis, diesen Krieg zu einem Konflikt zwischen Russland und dem Bündnis zu verwandeln", meinte Fico.
Die Slowakei werde sich daran nicht beteiligen und unter keinen Umständen Soldaten entsenden, stellte der Politiker klar.
09:42 Uhr
Russisches Militär greift Logistikzentren und Häfen an, die Kiew militärisch nutzt
In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte Logistikzentren, Lagerhallen, Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden, mit Drohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Laut der Behörde wurden folgende Ziele eliminiert:
- ein Lager des Unternehmens FIRE POINT in der Ortschaft Bojarka bei Kiew, in dem die Komponenten und Booster für Langstrecken-Drohnen gelagert wurden;
- ein Trockenfrachter im Hafen von Odessa;
- das Logistikzentrum Nowaja Potschta in der Nähe von Odessa, das für die Lagerung und Verteilung von Militärgütern, die in die Ukraine geliefert werden, genutzt wird.
09:10 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Nacht zum Sonntag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 1.110 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 20 Regionen und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
08:31 Uhr
Volksrepublik Donezk: Erneut Verletzte und Sachschäden bei Angriffen aus der Ukraine
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 30 Angriffe von ukrainischen Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 38 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 19. September bis 0:00 Uhr am 20. September (Ortszeit) erlitten 18 Zivilisten, darunter drei Kinder, Verletzungen.
Durch den Beschuss wurden drei Wohngebäude und vier zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden 32 Angriffe aus der Ukraine vermeldet.
07:55 Uhr
Bürgermeister: Größter ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt
In der Nacht zum Sonntag hat Kiew eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Russlands Flugabwehrkräfte hätten "den größten feindlichen Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt", gibt Bürgermeister Sergei Sobjanin bekannt.
"Seit gestern wurden an allen Grenzen über 1.600 Drohnen abgeschossen, 450 davon im Anflug auf Moskau", so Sobjanin.
Mit dem beispiellosen Angriff habe der Gegner eindeutig darauf abgezielt, die Duma-Wahlen zu stören. Dies sei ihm jedoch nicht gelungen, betont der Bürgermeister. Vom 18. bis zum 20. Seprember finden in Russland Parlamentswahlen statt.
Einige unbemannte Fluggeräte seien laut Sobjanin auf dem Gelände der Moskauer Ölraffinerie eingeschlagen. Todesopfer gebe es keine.
Während des andauernden Angriffs sei eine Drohne in ein Wohngebäude auf der Straße Orechowy Bulwar im Süden Moskaus eingeschlagen. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.
Der Gouverneur der Moskauer Region, Andrei Worobjow, meldet zwei Todesopfer bei nächtlichem Drohnenangriff aus der Ukraine. Hinderte Zivilisten mussten ihm zufolge evakuiert werden. Mindestens 20 zivile Fahrzeuge und mehrere Wohngebäude seien beschädigt worden. Weitere Angaben werden geklärt.
07:15 Uhr
Militärexperte: Russische Streitkräfte räumen das Gebiet um Goptowka und bereiten Vormarsch auf Charkow vor
Nach der Befreiung der Ortschaft Goptowka am 10. September räumen russische Truppen die Gegend und erweitern die Kontrollzone, um weiter in Richtung Charkow vorzurücken. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur TASS mit.
"Wir sind an den Flanken von Goptowka im Einsatz, sowohl östlich als auch westlich der Siedlung, und erweitern so den Brückenkopf für ein weiteres Vorrücken", fügte Marotschko hinzu.
Die Entfernung zwischen Goptowka und Charkow beträgt rund 37 Kilometer.
Zuvor gab der Militärexperte gegenüber der Agentur bekannt, die nördlichen Außenbezirke von Charkow würden nach der Befreiung von Goptowka in Reichweite der konventionellen Artillerie liegen.
19.09.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Russische Streitkräfte zerstören im Tschernomorsk-Hafen ein Tanker mit militärischer Ausrüstung
Wie das russische Verteidigungsministerium der Agentur TASS mitteilt, haben russische Truppen am Nachmittag im Hafen von Tschernomorsk einen Tanker zerstört, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainischen Streitkräfte geliefert hatte. Das Ministerium teilt außerdem mit, dass die russischen Streitkräfte weiterhin mit Hilfe von Drohnen Angriffe auf ukrainische Häfen und Seeschiffe durchführen, die im Interesse des Gegners genutzt werden. Zudem führten die russischen Streitkräfte mit Drohnen vom Typ Geran-4 Seeker Angriffe auf zwei Logistikzentren im Gebiet Odessa sowie eines im Gebiet Charkow durch. Die Zentren dienten der Lagerung militärischen Materials.
20:36 Uhr
Wagenknecht: "Ein Krieg mit Russland wird nicht mit Panzern geführt"

Bei der letzten BSW-Wahlkampfveranstaltung vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am Freitag machte Sahra Wagenknecht die NATO-Osterweiterung für den Ausbruch des Ukraine-Kriegs mitverantwortlich und forderte eine Abkehr von dieser Politik.
Deutschland müsse aus dieser Konfrontation herauskommen und vor allem verhindern, dass der Krieg auf deutsches Gebiet übergreife. Dabei sei es völliger Unsinn, den Menschen einzureden, man könne Deutschland durch den Kauf von Panzern, Fregatten oder Drohnen für eine Auseinandersetzung mit einer Atommacht kriegstüchtig machen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
20:15 Uhr
Bürgermeister: Luftabwehr zerstörte innerhalb einer Woche 2022 Drohnen auf dem Weg nach Moskau
Wie der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilt, flogen innerhalb einer Woche 2022 Drohnen in Richtung der Region Moskau, wobei der Großteil bereits in weiter Entfernung von der Luftabwehr neutralisiert wurde. In den sozialen Netzwerken schreibt er:
"Im Zeitraum vom 12. September, 08:30 Uhr, bis zum 19. September, 08:30 Uhr, flogen 2022 Drohnen in Richtung des Gebiets Moskau. Der Großteil davon wurde von der Luftabwehr bereits in großer Entfernung neutralisiert. 186 Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
