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Liveticker Ukraine-Krieg - Krasny Liman: Russische Armee setzt Neutralisierung des Gegners fort

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Krasny Liman: Russische Armee setzt Neutralisierung des Gegners fortQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 10.07.2026 16:48 Uhr

    16:48 Uhr

    Tschernigow: Ukrainische Einheiten haben den Befehl zur Verminung von Gewässern im Grenzgebiet

    Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti in den Sicherheitskreisen gemeldet wurde, erhielten die ukrainischen Truppen den Befehl, die Gewässer im Grenzgebiet der Region Tschernigow zu verminen. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an, dass dies nach Ansicht des ukrainischen Kommandos einen zusätzlichen Anreiz für die prorussisch gesinnte Zivilbevölkerung im Grenzgebiet darstellen solle, die Gegend zu verlassen. Er erklärte:

    "In der Region Tschernigow erhielten ukrainische Nationalisten den Befehl, die Gewässer im Grenzgebiet zu verminen."

  • 16:19 Uhr

    Russische Einheiten setzen Eliminierung ukrainischer Truppen in Krasny Liman fort

    In den vergangenen sieben Tagen haben die Einheiten des Truppenverbandes West die Suche und Eliminierung von ukrainischen Kämpfern in der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt. Zudem wurde mit Minenräumungsarbeiten in der Stadt begonnen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium im wöchentlichen Frontbericht mit. Im Laufe der Woche verlor der Gegner in Krasny Liman insgesamt 110 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 26 Autos und 31 Bodenrobotersysteme. 

  • 15:43 Uhr

    Ukrainische Truppen wollen die Einwohner von Energodar in Minenfallen locken

    Seit mehr als einer Woche versuchen die ukrainischen Streitkräfte täglich von 5 bis 11 Uhr morgens, die Einwohner von Energodar zu täuschen, indem sie nachts Drohnen mit Rundfunkgeräten starten, die Informationen über eine angeblich dringende Evakuierung über einen nicht existierenden "grünen Korridor" aus der Stadt verbreiten. Und genau zu dieser Zeit wurde von den ukrainischen Streitkräften die Straße aus Energodar entlang der von ihnen selbst angegebenen Route ferngesteuert vermint. Dies teilten die Notfalldienste der Region der Nachrichtenagentur TASS mit. Wie jedoch die Kommunikationsdirektorin des Kernkraftwerks Saporoschje, Jewgenija Jaschina, im Gespräch mit der Agentur anmerkte, verfehlte die Provokation ihr Ziel – in der Stadt gibt es weder Panik noch Massenfluchtversuche. Jaschina betonte:

    "All dies zielt darauf ab, Angst zu schüren und die Lage zu destabilisieren. Diese Provokationen verfehlen jedoch ihr Ziel. Es gibt keine Panik in der Bevölkerung, und es werden keine groß angelegten Bestrebungen registriert, solche 'Korridore' zu nutzen. Die Menschen erkennen, dass es sich um eine Informationsprovokation handelt, und lassen sich davon nicht täuschen […]. Leider leiden unter den Minenverlegungen und Angriffen auf die Zufahrtsstraße ganz normale Einwohner, die täglich ihren Alltag verrichten – zur Arbeit fahren, nach Hause zurückkehren, Lebensmittel und notwendige Güter liefern. Gerade die Zivilbevölkerung wird zum Hauptziel solcher Aktionen, was den terroristischen Charakter dieser Vorgehensweisen nur bestätigt."

  • 15:08 Uhr

    Sacharowa: Ukrainische Armee verstärkt Angriffe auf Passagierbusse 

    Die ukrainischen Streitkräfte "jagen gezielt" Passagierbusse und mehrere derartige Angriffe wurden in der vergangenen Woche in russischen Regionen gemeldet, erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.

    Sie erinnerte daran, dass am 2. Juli ein Reisebus Minsk–Anapa in der Nähe des Grenzübergangs Krasny Kamen an der Grenze zu Weißrussland von einer Drohne angegriffen wurde. An Bord befanden sich 19 weißrussische Staatsbürger. Drei von ihnen erlitten Verletzungen.

    Am selben Tag wurden zwölf Menschen bei einem Drohnenangriff auf einen Stadtbus in Lissitschansk in der Volksrepublik Lugansk verletzt.

    Eine weitere Drohnenattacke ereignete sich am 6. Juli. Eine gegnerische Drohne hat einen Passagierbus auf der Autobahn zwischen den Ortschaften Nikolskoje und Tawrowo im Gebiet Belgorod angegriffen. Acht Menschen wurden verletzt, darunter ein einjähriges Mädchen, ein zehnjähriger Junge und ein sechzehnjähriger Jugendlicher.

    Zudem wurde am 8. Juli im Dorf Nikolskoje im Gebiet Belgorod ein Linienbus angegriffen. Dabei wurde eine Person verletzt.

    Binnen einer Woche wurden insgesamt mehr als 300 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Schläge der ukrainischen Armee, fügte Sacharowa hinzu. 

    "Binnen einer Woche wurden 308 Zivilisten Opfer der Handlungen ukrainischer Streitkräfte: 38 wurden getötet, darunter ein Kind, und 270 verletzt, darunter acht Kinder."

  • 14:41 Uhr

    Russische Armee befreit sieben Ortschaften binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Orte befreit:

    • Konstantinowka und Wassiljowka in der DVR,
    • Petro-Iwanowka, Druscheljubowka, Nowy Mir, Tscherneschtschina und Schijkowka im Gebiet Charkow.
  • 14:10 Uhr

    Experte: Ukrainische Streitkräfte verstärken Stellungen in Nikolajewka

    Kiew hat zusätzliche Kräfte und Ausrüstung in der Ortschaft Nikolajewka in der DVR verlegt, wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mitteilte. Die Befreiung von Nikolajewka würde den weiteren Vormarsch der russischen Streitkräfte in Richtung Slawjansk ermöglichen.

    "In letzter Zeit wurde eine Verstärkung der Stellungen ukrainischer Kämpfer in Nikolajewka festgestellt. Dort wurden zusätzliche Kräfte verlegt und neue Befestigungen errichtet. Insgesamt versucht das ukrainische Kommando, den Hauptangriff unserer Truppen vor den Toren von Slawjansk aufzuhalten."

  • 13:39 Uhr

    KI-Drohnen für Angriff auf Militärflugplatz in Rostow am Don wurden im Ukrainischen Luftfahrtmuseum trainiert

    Das Training der KI-Systeme der FPV-Drohnen, die der Militärnachrichtendienst der Ukraine für einen Terroranschlag auf einen Militärflugplatz in der Stadt Rostow am Don einzusetzen plante, fand im Ukrainischen Luftfahrtmuseum statt. Dies berichtete der ehemalige Mitarbeiter der russischen staatlichen Sicherheitsbehörden, Alexander Sweschnikow.

    "Die von den ukrainischen Geheimdiensten benutzten Drohnen waren mit KI-Systemen ausgestattet, die in der Lage waren, Ziele zu erkennen. Es wurde festgestellt, dass das Training der KI auf dem Gelände des Staatlichen Luftfahrtmuseums der Ukraine stattfand." 

    Nach dem Training waren diese Drohnen in der Lage, Luftfahrzeuge an ihren Standorten auf Flugplätzen zu erkennen, sagte er. Im Falle eines Angriffs würde dies zur Beschädigung von Start- und Landebahnen, Hangars und Flugsicherungssystemen und letztlich zur Lahmlegung der Kampffliegerei an wichtigen Abschnitten der militärischen Sonderoperation führen.

  • 12:58 Uhr

    Frontbericht: Russische Armee führte binnen einer Woche sieben Vergeltungsschläge durch

    Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 4. bis 10. Juli. 

    Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium führten die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und sechs kombinierte Schläge mit hochpräzisen Waffen und Kampfdrohnen durch. Infolge der Attacken wurden Rüstungsunternehmen, Militärflugplätze, Munitionslager, Logistikzentren, Objekte der Brennstoff-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Drohnenwerkstätten sowie Drohnenlager getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.380 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei Panzer, elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 80 Autos und sieben Feldartilleriegeschütze.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, neun  Feldartilleriegeschütze, drei Mehrfachraketenwerfer und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.310 Kämpfer einbüßen. 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 130 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.290 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 47 Autos, 19 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 3.060 Kämpfer einbüßen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 52 Autos und drei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 410 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 75 Autos und 18 Stationen für elektronische Kampfführung.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 72 gelenkte Bomben, 36 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, vier Geschosse für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, zehn Raketen vom Typ Flamingo, drei Neptun-Raketen und 4.975 Drohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte sechs unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 178.495 unbemannte Luftfahrzeuge, 665 Flugabwehrraketensysteme, 30.098 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer, 35.715 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.103 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 12:29 Uhr

    Gebiet Rostow: Behörden rufen lokalen Ausnahmezustand in Taganrog nach Drohnenangriffen aus

    Nach Drohnenangriffen in der Nacht und am Morgen wurde in der Stadt Taganrog der lokale Notstand ausgerufen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljusar, bekannt.

    "In Taganrog wurde innerhalb der von den Drohnenangriffen betroffenen Gebiete der lokale Notstand ausgerufen. Die Bewohner der Gebäude innerhalb der Notstandszone wurden evakuiert. Derzeit befinden sich 44 Personen, darunter sieben Kinder, in einer Notunterkunft. Sie erhalten jede notwendige Hilfe."

  • 11:55 Uhr

    Zivilisten verletzt nach Drohnenangriffen auf Gebiet Cherson

    In den vergangenen 24 Stunden erlitten vier Zivilisten Verletzungen infolge der ukrainischen Drohnenangriffe, wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, mitteilte. Zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum wurden in 18 Ortschaften verzeichnet. Infolge der Attacken kam es zudem zu Stromausfällen in der Region. 

    "Alle Bezirke der Region Cherson – 426 Ortschaften – sind weiterhin ohne Strom. Die Energieversorger arbeiten daran, die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.