Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt Drohnenanschlag auf Militärflugplatz in Rostow am Don

10.07.2026 10:00 Uhr
10:00 Uhr
Gebiet Kursk: Fast 70 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 43 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 68 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet viermal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt.
Zu Schaden kamen ein Privathaus und zwei Fahrzeuge. Ein unbewohntes Privathaus ist abgebrannt.
09:20 Uhr
Weitere Erfolge an der Front: Russische Artillerie setzt Offensive fort

RT Die russischen Streitkräfte verzeichnen anhaltende Erfolge. Das Vorankommen an der Front hängt maßgeblich von der Unterstützung durch die Artillerie ab. Trotz aller Weiterentwicklungen im Drohnenbereich bleibt sie eine entscheidende Kraft auf dem Gefechtsfeld. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij war am Frontabschnitt Dobropolje und berichtet über den Einsatz der dortigen Artillerieeinheiten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:46 Uhr
FSB: Kiew plante Drohnenanschlag auf Militärflugplatz in Rostow am Don
Der Militärnachrichtendienst der Ukraine hat einen großangelegten Terroranschlag auf einen Militärflugplatz in der Stadt Rostow am Don unter Verwendung von mit KI-ausgestatteten FPV-Drohnen vorbereitet. Dies teilte die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit.
Ziel der Attacke war es, die Infrastruktur des Militärflugplatzes Rostow-Zentralny zu zerstören, Personal zu töten und das Flugzeugdepot zu sprengen. Der Gegner plante, insgesamt 13 FPV-Drohnen einzusetzen. Die Nutzlast jeder Drohne betrug mehr als ein Kilogramm Sprengstoff TNT-Äquivalent, so die Behörde weiter.
Der mutmaßliche Täter – ein russischer Staatsbürger – meldete jedoch den geplanten Terroranschlag. Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes sollen ihm eine finanzielle Belohnung für die Durchführung des Angriffs angeboten haben. Nachdem er das Angebot erhalten hatte, kontaktierte er freiwillig das FSB.
Die Situation wurde weiter von russischen FSB-Beamten kontrolliert. Ein Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes lieferte die Koordinaten des FPV-Drohnenlagers und die Anweisungen für den Angriff. Die Drohnen wurden entdeckt und deaktiviert. Dank der ergriffenen Maßnahmen konnte der Terroranschlag bereits im Vorbereitungsstadium verhindert werden, hieß es in der Erklärung.
08:00 Uhr
Gebiet Rostow: Zwei Öllagerstätten mit Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Juri Sljusar, dem Gouverneur des Gebiets Rostow, haben die ukrainischen Drohnen zwei Öllager in der Stadt Asow angegriffen. Die Attacke löste die Brände in den beiden Objekten aus. Die Brandlöschung dauert an, die Einsatzkräfte sind vor Ort. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Toten oder Verletzten, so Sljusar.
07:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 370 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 376 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Rostow, Smolensk, Twer, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
9.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Süd, Nord, Ost, Mitte und Dnjepr in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Kampfgerät, Fahrzeuge sowie einen temporären Standort der ukrainischen Einheiten außer Gefecht. Im Gebiet Saporoschje kappte das russische Militär zudem gegnerische Nachschubrouten.
21:46 Uhr
Lawrow: Kein Vertrauen in Einigungswillen des Westens in Ukraine-Krise
Der Westen täuscht nach Ansicht des russischen Außenministers Sergei Lawrow lediglich Verhandlungsbereitschaft im Ukraine-Konflikt vor. Zugleich stelle er der Russischen Föderation offene Ultimaten. Dies erklärte Lawrow auf einer Pressekonferenz im Anschluss an Gespräche mit seiner mosambikanischen Amtskollegin Maria Manuela dos Santos Lucas in Maputo.
Lawrow führte dabei aus:
"Wir werden nicht länger glauben, dass der Westen an der Konfliktlösung in Verhandlungen interessiert ist. Dieser Rest an gutem Willen und Hoffnung ist erschöpft."
Die Garantien, die der Westen im Rahmen der Ukraine-Abkommen von 2014, 2015 und 2019 gegeben habe, seien von ihm selbst zunichtegemacht worden, fügte der russische Spitzendiplomat hinzu. Sämtliche Garantien der westlichen Länder hätten sich als falsch erwiesen.
21:35 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeit von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat die russische Luftverteidigung nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 152 ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk, Tula und Twer, über der Region Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen Meer zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.
21:23 Uhr
LVR: Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Tankstelle
Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) haben die ukrainischen Streitkräfte eine Menschenmenge an einer Tankstelle im Gemeindebezirk Nowoaidar mit einer Drohne angegriffen. Dies gibt Leonid Passetschnik, Chef der Volksrepublik Lugansk (LVR), auf Telegram bekannt. Fünf Personen – vier Männer und eine Frau – hätten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades erlitten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
