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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Moskau und Kiew tauschen Leichname gefallener Soldaten aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Moskau und Kiew tauschen Leichname gefallener Soldaten ausQuelle: Sputnik © RT/Ruptly
  • 17.07.2026 14:30 Uhr

    14:30 Uhr

    Gouverneur: Drohnenabwehr wichtigstes Sicherheitsthema für Gebiet Cherson

    Seit Anfang Juni nehmen die ukrainischen Streitkräfte nach Behördenangaben die Infrastruktur im Raum Cherson verstärkt ins Visier. Sie greifen Straßen, Brücken, Energieanlagen, Einsatzkräfte und landwirtschaftliche Maschinen mit Drohnen an.  

    Wie der Gouverneur Wladimir Saldo betont, sei die Drohnenabwehr für das Gebiet Cherson derzeit eines der wichtigsten Sicherheitsthemen. Dazu führte der Beamte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS aus:

    "Bei uns sind bereits mobile Feuergruppen im Einsatz. Es wird die Zusammenarbeit mit dem Militär, den Sicherheitskräften und Kommunen ausgebaut, aber auch Schutzmaßnahmen in den sensibelsten Branchen verstärkt."

    Laut Saldo sei in der Region außerdem die Entwicklung von Systemen für die elektronische Kriegsführung voll im Gange.

    "Ich kann die Details nicht preisgeben: Der Gegner liest ebenfalls öffentlich zugängliche Quellen und versucht herauszufinden, wo unsere Stärken und Schwächen liegen", fügte er hinzu.

    Und weiter:

    "Das Wichtigste ist: Wir werden unsere Abwehrmaßnahmen verstärken und alles anwenden, was es ermöglicht, Erfolg zu erzielen. Und wir werden die besten Lösungen aus jenen Regionen übernehmen, die bereits ähnliche Herausforderungen durchlaufen haben."

  • 13:54 Uhr

    Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellung im Raum Saporoschje auseinander (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Dnjepr im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen gegnerischen Stützpunkt bei Orechow im Gebiet Saporoschje mit einer D-30-Haubitze.

  • 13:17 Uhr

    Fidan: Ankara unterstützt Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Moskau und Kiew 

    Im Anschluss an seinen Besuch in der ukrainischen Hauptstadt bekräftigte der türkische Außenminister Hakan Fidan die Bereitschaft seines Landes, Initiativen für Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine zu fördern. Während des Treffens mit der ukrainischen Führung sei "die aktuelle Lage im Krieg zwischen Russland und der Ukraine" erörtert worden. Auf X schrieb der türkische Chefdiplomat:

    "Als Türkei sind wir bereit, jede Initiative zu unterstützen, die die Parteien zurück an den Verhandlungstisch bringt und zu einem dauerhaften Frieden beiträgt."

  • 12:35 Uhr

    Gebiet Cherson: Drei Tote und sieben Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, wurden im Laufe des Tages infolge von gegnerischen Angriffen drei Zivilisten getötet und sieben weitere verletzt.

    In der Ortschaft Tarassowka griff eine ukrainische Drohne einen Pkw an. Der Fahrer kam dabei ums Leben.

    Infolge eines Drohnenangriffs im Bezirk Aljoschki wurden zwei Zivilisten getötet, zwei weitere Männer erlitten Verletzungen. 

    Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Bezirk Kachowka. Bei einer Drohnenattacke wurden zwei Zivilisten verwundet. Sie wurden ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert. 

    Drei weitere Männer erlitten Verletzungen in der Stadt Aljoschki. Sie wurden ebenfalls in das Bezirkskrankenhaus gebracht. 

    Die Behörden verzeichneten in 22 Ortschaften zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum.

  • 11:49 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 170 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 74 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 172 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet zehnmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Infolge der Attacken erlitten zwei Zivilistinnen Verletzungen.

    Ein Mehrfamilienhaus, zwei Pkw, zwei Traktoren und ein Lkw wurden beschädigt.

  • 11:10 Uhr

    DVR meldet Dutzende ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 35 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 39 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Juli bis 0 Uhr am 17. Juli (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben, elf weitere erlitten Verletzungen.

    Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, mehrere Fahrzeuge und sieben Objekte ziviler Infrastruktur beschädigt.

  • 10:37 Uhr

    Energieobjekte in ukrainischen Häfen angegriffen

    Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt Einzelheiten der nächtlichen Angriffe der russischen Armee auf die Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa bekannt. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt.  

    Infolge der Attacken auf den Hafen von Odessa wurden Anlagen zur Entladung von Treib- und Schmierstoffen sowie Treib- und Schmierstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Ein Munitionslager und zwei Werkstätten für die Produktion und Montage der Drohnen, darunter vom Typ UJ-22, wurden ebenfalls auf dem Gelände des Hafens getroffen. 

    Im Hafen von Tschornomorsk im Gebiet Odessa wurden ein Feuerlöschboot und mehrere Treib- und Schmierstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Truppen angegriffen.

  • 09:54 Uhr

    Medien: Moskau und Kiew tauschen in Weißrussland Leichname gefallener Soldaten aus

    Nach Angaben der weißrussischen Nachrichtenagentur BelTA hat am Donnerstag ein weiterer Austausch gefallener Soldaten zwischen Russland und der Ukraine im weißrussischen Grenzgebiet stattgefunden. Der Austausch erfolgte am Grenzübergang Nowaja Guta im Gebiet Gomel.

    Moskau habe 501 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew übergeben. Von der ukrainischen Seite habe Moskau 31 Leichen gefallener russischer Soldaten erhalten. 

    "Weißrussland setzt seine humanitäre Mission fort und stellt sichere Korridore und Orte für die Organisation und Durchführung des Austauschs von Kriegsgefangenen, Zivilisten und Leichnamen gefallener Soldaten beider Länder zur Verfügung", schrieb BelTA. 

    Schamsail Saralijew, ein Duma-Abgeordneter und Vertreter der parlamentarischen Koordinierungsgruppe für die militärische Sonderoperation, hat diese Information gegenüber RBC bestätigt.   

  • 09:05 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 243 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Tula, den Regionen Krasnodar und Stawropol, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:21 Uhr

    Russische Armee zerstört ukrainische Unterschlüpfe in Ortschaften nahe Kramatorsk

    Artilleristen des russischen Truppenverbandes Süd setzten die Zerstörung gegnerischer Unterschlüpfe in den Ortschaften im Raum Kramatorsk in der DVR fort, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

    "Artilleristen des Verbandes Süd führen weiterhin Präzisionsschläge gegen Unterschlüpfe ukrainischer Streitkräfte in den Siedlungen im Raum Kramatorsk durch. Diese Operationen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit Drohnenpiloten, die Aufklärung leisten und die Zielkoordinaten übermitteln."

    So entdeckten Drohnenpiloten Unterschlüpfe ukrainischer Soldaten in verlassenen Privathäusern in Alexejewo-Druschkowka und Ischewka. Ein weiterer Unterschlupf wurde in einem Waldstreifen nahe Nikolaipolje entdeckt. Alle Ziele wurden eliminiert.

    Darüber hinaus zerstören die Drohnenpiloten des Verbandes Süd weiterhin Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte. Dadurch wurde der Nachschub in den Siedlungen in dieser Gegend unterbrochen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.