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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär setzt Neutralisierung des Gegners in Krasny Liman fort

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär setzt Neutralisierung des Gegners in Krasny Liman fortQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 8.07.2026 17:29 Uhr

    17:29 Uhr

    Lawrow: Europa hält Wirtschaft mit Rüstungsausgaben "über Wasser" 

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat auf das Streben der europäischen Staaten nach einer totalen Militarisierung hingewiesen. Er warf Deutschland vor, in Nostalgie nach jenen Zeiten zu schwelgen, als es ganz Europa unter Nazi-Fahnen vereinte. Die Rolle des "Fahnenträgers" habe nun Wladimir Selenskij übernommen.

    Ein Video dazu gibt es  hier auf unserer Webseite zu sehen. 

  • 16:52 Uhr

    LVR-Chef meldet Verletzte bei fortgesetzten ukrainischen Drohnenangriffen

    Seit Dienstag führen ukrainische Kämpfer weiterhin chaotische Angriffe auf Ortschaften in der Volksrepublik Lugansk durch. Der Gegner greift Zivilisten und zivile Infrastruktureinrichtungen mit unbemannten Fluggeräten an. Der Republikchef Leonid Passetschnik gibt das auf der Plattform Max bekannt.

    Laut dem Beamten wehren die mobilen Feuergruppen fortgesetzte Drohnenattacken ab. Es seien mittlerweile 70 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen worden. 

    Wie Passetschnik weiter mitteilt, griffen Kiewer Kräfte einen Milchtanker, einen zivilen Lkw sowie einen Pkw auf den Straßen mit Drohnen an. Infolgedessen seien drei Fahrer verletzt worden.

  • 16:27 Uhr

    AKW Saporoschje: Ukrainische Armee versucht, Energodar durch Angriffe auf Zufahrtsstraßen zu blockieren

    Die ukrainischen Truppen beschießen zivile Fahrzeuge und verminen die Zufahrtsstraßen zu Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje. Ziel ist es, die Stadt zu blockieren. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW, gegenüber TASS mit.

    "Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre systematischen Beschüsse von Energodar fort, greifen regelmäßig Wohngebiete und zivile Fahrzeuge an und verminen die Zufahrtsstraßen zur Stadt. Diese Aktionen zielen darauf ab, den Verkehr maximal zu behindern und eine faktische Blockade der Atomstadt zu errichten."

  • 15:56 Uhr

    Peskow: Moskau warnte Ankara vor Kiews Angriffen auf Energieanlagen

    Russland hat die Türkei wiederholt auf Kiews anhaltende Versuche aufmerksam gemacht, die Infrastruktur der Pipelines TurkStream und Blue Stream anzugreifen. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.

    "Wir haben unsere türkischen Kollegen wiederholt auf die äußerst gefährlichen Aktivitäten des Kiewer Regimes und die ständigen Versuche hingewiesen, die Objekte der Energieinfrastruktur anzugreifen, die den Gastransport über Blue Stream und TurkStream gewährleisten."

  • 15:31 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Schützenpanzer
    • ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Rapid Ranger aus britischer Produktion
    • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
    • zehn Artilleriegeschütze
    • 71 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 157 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung acht Lenkbomben und 903 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 15:06 Uhr

    Gebiet Kursk: Zwei Erwachsene und Kind verletzt bei Angriff auf Tankstelle

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle im Gebiet Kursk wurden eine schwangere Frau, ihr zweijähriger Sohn und ein Mann verletzt, wie der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mitteilte. Sie werden alle ins Regionalkrankenhaus in Kursk gebracht. Er fügte hinzu, dass die Tankstelle selbst keine ernsthaften Schäden erlitten hat.

    "Der Gegner greift absichtlich unsere Infrastruktur an, um die Bevölkerung ohne Treibstoff zurückzulassen. Gemeinsam mit den Tankstellenbesitzern werden wir die Sicherheit der Energieanlagen stärken."

  • 14:40 Uhr

    FSB nimmt zwei Agenten ukrainischer Geheimdienste auf der Krim fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei russische Staatsangehörige, Jahrgänge 1991 und 1996, auf der Krim festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der Behörde mit. Die beiden Männer werden der Zusammenarbeit mit Kiew verdächtigt. 

    Wie es heißt, sollen sie den Kontakt mit Mitarbeitern der ukrainischen Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben. Auf ihre Anweisung hätten die Festgenommenen Informationen über die Stationierungsorte von russischen Einheiten in der Zone der militärischen Sonderoperation, russisches Militärpersonal, den Standort von Luftverteidigungssystemen auf der Halbinsel gesammelt. Darüber hinaus hätten sie die Folgen ukrainischer Angriffe auf russisches Territorium festgehalten. Diese Daten sollen sie dann der ukrainischen Seite übermittelt haben. 

    Gegen den Agenten wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

  • 14:07 Uhr

    Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

    Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Drohnenangriffe auf 14 Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, kam infolgedessen ein Zivilist ums Leben. Fünf weitere Einwohner erlitten Verletzungen.

    Ferner meldet der Beamte Sachschäden an Infrastruktureinrichtungen und privatem Eigentum. Insgesamt 165 Orte seien weiterhin teilweise ohne Strom. Die Energietechniker arbeiten laut Saldo an der Wiederherstellung der Versorgung.

  • 13:35 Uhr

    Erdoğan: Ankara teilt Trumps Friedensvision im Ukraine-Konflikt 

    Ankara unterstützt die Position von US-Präsident Donald Trump zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies erklärte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan bei der Eröffnung der Plenarsitzung im Rahmen des NATO-Gipfels in Ankara.

    "Ich teile die Friedensvision von Herrn Trump im Ukraine-Krieg und bekunde meine Unterstützung für die Initiative zur Erstellung von Prioritätenlisten für den Bedarf der Ukraine. Zusätzlich zu der militärischen Unterstützung, die wir der Ukraine aus unseren eigenen Beständen zur Verfügung stellen, werden wir unseren Beitrag im Rahmen des PURL-Programms fortsetzen." 

    Erdoğan fügte hinzu, dass die Türkei auch Kommunikationskanäle mit Russland nutze, um zum Friedensprozess beizutragen.

  • 13:00 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 130 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 70 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 136 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt. 

    Zu Schaden kamen drei Privathäuser, sieben Fahrzeuge, eine Stromleitung, zwei Lager und eine Tankstelle. Zwei Garagen und ein Fahrzeug sind abgebrannt. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.