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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Soldaten versetzen Verwundeten noch vor Ort den Todesstoß

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 8.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Gebiet Cherson: Todesopfer bei ukrainischem Angriff auf Krankenhaus

    Das ukrainische Militär hat am Mittwochabend (Ortszeit) nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, ein Krankenhaus in der Ortschaft Iwanowo mit einer Drohne angegriffen. Dabei sei die Rettungswache getroffen worden, wodurch ein Mitarbeiter ums Leben gekommen sei, teilte Saldo auf Telegram mit. Weitere Einzelheiten würden derzeit geklärt.

    "Ein Angriff auf ein Krankenhaus und Krankenwagen ist ein Verbrechen gegen Menschen, die Hilfe benötigen, und gegen diejenigen, die diese Hilfe leisten", schreibt Saldo in seinem Post.

    "Das Kiewer Regime wird sich dafür definitiv verantworten müssen."

  • 21:51 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeit von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat die russische Luftverteidigung nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 111 ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula und Kaluga, über den Regionen Moskau und Krasnodar, über den Teilrepubliken Krim, Baschkortostan und Tatarstan sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:45 Uhr

    Russische Drohnen lassen dem Gegner entlang der Front keine Chance (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten im Gebiet Saporoschje und in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Bei Orechow im Gebiet Saporoschje zerstörten sie nach Angaben aus Moskau Ausrüstung der ukrainischen Pioniertruppe, einen Pickup sowie einen Erdbunker. Dadurch sei die Truppenverlegung des Gegners verhindert worden, teilt die Behörde mit.

    An der Front bei Dobropolje in der DVR setzten russische Drohnenpiloten den Angaben zufolge zudem unbemannte Fluggeräte und Kampfroboter außer Gefecht und erlangten die Kontrolle über die Nachschubrouten der ukrainischen Streitkräfte.

  • 21:32 Uhr

    Trump: Selenskij spricht mehr über Geld als über die Beendigung des Konflikts

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij thematisiert bei seinen Gesprächen mit Washington nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump vor allem den Wiederaufbau seines Landes und weniger eine Beendigung des Konflikts. Trump äußerte sich dazu bei einem Treffen mit Selenskij in Ankara.

    Russische Medien zitieren Trump wie folgt:

    "Mir scheint, Selenskij möchte sich wieder dem Wiederaufbau seines Landes widmen. Er spricht mehr darüber als über den Konflikt. Wissen Sie, ich glaube, er findet das vielleicht spannender als den Konflikt."

  • 21:01 Uhr

    Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte evakuieren Verwundete nicht mehr

    Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben damit aufgehört, ihre an der Front verwundeten Kameraden zu evakuieren. Dies berichtete der Militärexperte Witali Kisseljow im russischen Staatsfernsehen.

    "In den vergangenen zwei Monaten habe ich beobachtet, dass der Gegner in mehreren Richtungen, darunter Saporoschje, Dnjepropetrowsk, Krasny Liman, Konstantinowka, Kramatorsk und Slawjansk, versucht, mit einer großen Anzahl von Roboterplattformen Munition und Personal als Nachschub zu transportieren", teilte der Experte mit.

    Zuvor hätten die ukrainischen Streitkräfte auch Pickups eingesetzt, um Verwundete abzutransportieren, fügte Kisseljow hinzu. Nach seinen Angaben kümmere sich heute jedoch niemand mehr um die Verwundeten. Ihnen werde stattdessen noch vor Ort der Todesstoß versetzt.

  • 20:29 Uhr

    Kamikazedrohnen zerstören weiterhin ukrainische Loks im Raum Saporoschje (Video)

    Russische Drohnenpiloten setzten ihre Angriffe auf die Lokomotiven fort, die von den ukrainischen Streitkräften benutzt werden. Die Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Einsätze in der Nähe der Ortschaft Kasakowskoje im Gebiet Saporoschje, bei denen gegnerische Ziele mit Kamikazedrohnen vom Typ Geran zerstört werden.

  • 19:56 Uhr

    Tschechien lehnt Teilnahme an Militärhilfe für Kiew ab

    Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš hat erklärt, sein Land werde sich nicht an dem militärischen Hilfspaket im Wert von 70 Milliarden Euro für die Ukraine beteiligen.

    Die NATO-Mitgliedstaaten sagten Kiew diesen Betrag auf dem Gipfel in Ankara für das Jahr 2026 zu, wie es in der Erklärung des Bündnisses heißt. Sie sagten der Ukraine demnach außerdem eine Unterstützung in mindestens gleicher Höhe für 2027 zu.

  • 19:26 Uhr

    Russisches Militär zerstört Drohnenleitstellen samt Personal in der Volksrepublik Donezk (Video)

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzten bei einem Angriff in Aleksejewsk-Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) mehrere Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

  • 18:43 Uhr

    Kommandeur: Einwohner von Krasny Liman erwarten Befreiung durch russische Soldaten

    Die Zivilisten in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) erklärten im Gespräch mit russischen Soldaten, sie warteten auf die Befreiung der Stadt durch das russische Militär. Die russischen Soldaten versorgen die Einwohner mit Lebensmitteln und Wasser. Dies teilte ein Kommandeur mit dem Rufnamen Tobol, der im Truppenverband West kämpft, gegenüber den Staatsmedien mit.

    Laut den Zivilisten hätten ihnen die ukrainischen Soldaten, als sie in der Ortschaft stationiert gewesen seien, Wasser, Lebensmittel und sogar Haushaltsgeräte weggenommen.

    "Selbstverständlich helfen wir", sagte der Offizier. Das russische Militär unterstütze die örtliche Bevölkerung kontinuierlich vor Ort.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.