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Liveticker Ukraine-Krieg – Verteidigungsministerium: Große Armee-Rechenzentren in Kiew getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Verteidigungsministerium: Große Armee-Rechenzentren in Kiew getroffenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Witali Ankow
  • 27.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Odessa: Infrastruktur für den Transport von Militärgütern getroffen

    Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat das russische Militär bei Angriffen in Odessa das Logistikzentrum von "Nowa Potschta" getroffen, in dem Militärgüter gelagert wurden. Ebenfalls getroffen wurde ein Frachter auf See, der Militärgüter und Güter mit Doppelverwendung zum Hafen von Odessa transportierte und zur Versorgung der ukrainischen Armee diente.

  • 20:32 Uhr

    Verteidigungsministerium: Große Armee-Rechenzentren in Kiew getroffen

    Bei ihren Tagesangriffen haben die russischen Streitkräfte das Rechenzentrum von "Kyivstar" in Kiew getroffen, einem der größten Anbieter von Mobilfunk- und Hochgeschwindigkeits-Internetdiensten für die ukrainische Armee, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. Ebenfalls in Kiew wurde das Rechenzentrum des Unternehmens "Omega Telecom" getroffen, das Hochgeschwindigkeits-Internetdienste für das ukrainische Militär bereitstellt. Das Ministerium fügte hinzu, dass "Omega Telecom" zur Speicherung umfangreicher Datenbanken genutzt wurde.

  • 20:08 Uhr

    Sacharowa: Wadeful wollte ein Treffen mit Lawrow, um Umfragewerte von Merz zu retten

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte in einem Interview mit dem Journalisten Wladimir Solowjow, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul ein Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow bei der UNO nur deshalb angefragt habe, um das sinkende Ansehen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zu retten. Sacharowa betonte:

    "Ich vermute, dass diese Gespräche, die sie beantragt haben und die nun in diesem Vorlesen eines Textes von einem Zettel endeten, nur dazu dienten, den Deutschen irgendwie eine gewisse Aktivität zu demonstrieren."

  • 19:47 Uhr

    Verteidigungsministerium: Gebiet Moskau mit Flamingo-Raketen angegriffen

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat eine Besatzung des Flugabwehrraketen- und Geschützsystems "Panzir-S" mit dem Rufnamen "Barnaul" im Zuge eines ukrainischen Angriffs auf Moskau in der Nacht zum 20. September drei Flamingo-Raketen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen. Der Vorfall wurde erst heute bekannt, nachdem das Ministerium ein Video der Raketenabwehr veröffentlichte. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Die Besatzung handelte, ohne zu zögern: Sie nahm die Raketen ins Visier, identifizierte den Typ der Flugrakete und beseitigte die Luftbedrohung. Es war genau die Besatzung von Barnaul, die drei Flamingo-Raketen abgeschossen hat – dies ist der erste derartige Vorfall in der gesamten Geschichte der feindlichen Luftangriffe auf Moskau!"

  • 19:16 Uhr

    EU-Streit um Russland-Kontakte

    In der EU wird grundsätzlich über den Umgang mit Russland diskutiert. Auslöser ist unter anderem die Einladung Wladimir Putins zum G20-Gipfel durch die USA. Polens Ministerpräsident Donald Tusk warnt davor, dass Moskau diese Geste als Ermutigung für seine aggressive Politik verstehen könnte.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 18:51 Uhr

    Gebiet Belgorod: Eine Zivilistin durch einen Sprengstoffanschlag getötet

    Wie die Agentur TASS unter Berufung auf den Einsatzstab der Region berichtet, kam eine Zivilistin infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf das Dorf Beresowka in dem Gebiet Belgorod ums Leben. Aus dem Stab heißt es insbesondere:

    "Im Bezirk Borissow, im Dorf Beresowka, erlitt eine Frau durch die Detonation eines Sprengkörpers auf dem Grundstück eines Wohnhauses schwere Verletzungen. In kritischem Zustand wurde sie ins Zentralkrankenhaus von Borissow gebracht, wo die Ärzte bis zuletzt um ihr Leben kämpften, doch ihre Verletzungen stellten sich als lebensbedrohlich heraus."

  • 18:18 Uhr

    "Wird Deutschland bis zum letzten Ukrainer weitermachen?" – Journalisten löchern Wadephul

    Erstmals seit Januar 2022 sind am Samstag die Außenminister Russlands und Deutschlands wieder zu direkten Gesprächen zusammengekommen.

    Im Anschluss an das Gespräch bemühten sich Journalisten vergeblich um eine Stellungnahme von Bundesaußenminister Johann Wadephul. Nach Angaben der Reporter vor Ort dauerte das Treffen 22 Minuten.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 17:48 Uhr

    The Guardian: Kiew wird zu einer Frontstadt

    Die anhaltenden, hochpräzisen Angriffe der russischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur und Lagerhäuser haben Kiew in ein Frontgebiet verwandelt, schreibt die britische Zeitung The Guardian. Angesichts der bevorstehenden Kältewelle und der rund um die Uhr stattfindenden Stromausfälle kaufen die Kiewer in Panik Generatoren und Ersatzbatterien auf und bereiten sich auf eine Evakuierung vor. In dem Artikel der Zeitung heißt es:

    "Die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt bereiten sich auf Stromausfälle, Drohnenangriffe und bittere Kälte vor, indem sie sich mit Generatoren, Lebensmitteln und 'Trockenduschen' eindecken … Kiew ist nicht mehr das, was es im vergangenen Sommer war. Seit Ende August greifen die Russen immer häufiger am helllichten Tag an, nicht mehr nur nachts. Das dumpfe Kanonendonner der Luftabwehr, das Heulen der Drohnen und das Dröhnen der Explosionen – all das ist nun nicht mehr die düstere Musik der Nacht, sondern die gewohnte Symphonie des Tages."

  • 17:16 Uhr

    Experte: Selenskij droht bei Fluchtversuch die Liquidierung

    Der pensionierte Oberst der US-Armee, Lawrence Wilkerson, erklärte, dass Wladimir Selenskij liquidiert werden könnte, sollte er versuchen, unterzutauchen. In einem YouTube-Video erklärte der Analyst:

    "Ich warte darauf, dass Selenskij in seinen Bugatti – oder was auch immer er da hat – steigt und versucht zu fliehen. Ich denke, dass er höchstwahrscheinlich beseitigt wird. Das ist meine Meinung … Zwei Quellen haben mir außerdem berichtet, dass die Bandera-Anhänger endlich an die Front geschickt werden. […] Sie wollten nicht an die Front gehen, aber jetzt werden sie dorthin geschickt, und sie kommen ums Leben."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.