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Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreitQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 29.06.2026 16:06 Uhr

    16:06 Uhr

    SWR: Lateinamerikanische Drogenkartelle helfen Kiew bei Rekrutierung von Söldnern

    Die Häfen des Gebiets Odessa dienten als ein wichtiger Umschlagplatz für Drogen aus Lateinamerika nach Europa über Polen, Moldawien und Rumänien. Dies teilte Russlands Auslandsgeheimdienst (SWR) am Montag mit. 

    Darüber hinaus unterstützten lateinamerikanische Drogenkartelle das Kiewer Regime bei der Rekrutierung neuer Söldner für die ukrainische Armee, so die Behörde.

    "Das korrupte Regime von Wladimir Selenskij strebt nach zusätzlichen Einnahmen, insbesondere weil westliche Sponsoren nicht in der Lage sind, all seine unersättlichen Forderungen zu erfüllen. Zudem schätzt Kiew die Unterstützung lateinamerikanischer Drogenkartelle bei der Anwerbung neuer Söldner für die ukrainischen Streitkräfte."

  • 15:46 Uhr

    Putin: Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg wichtige Aussagen zur künftigen russischen Strategie gemacht. Im Interview für Pawel Sarubin und die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" des staatlichen russischen Fernsehens sagte er unter anderem, die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe machten zwar Probleme, seien für Russland jedoch nicht kritisch.

    Alle beschädigten Objekte der Energiebranche würden relativ schnell repariert werden, es gebe eine große Redundanz bei der Infrastruktur, so Putin.

    [Auszug aus den RT DE Nachrichten vom 28.Juni 2026]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:20 Uhr

    Lettland und Ukraine planen Drohnenfabrik an Grenze zu Russland

    Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs erklärte, dass Riga die Zusammenarbeit mit Kiew im Bereich der Rüstungsindustrie entwickeln wird. Lettland und die Ukraine planen den Bau einer Drohnenproduktionsstätte an der Grenze zu Russland und Weißrussland, gab Kulbergs am Samstag bei einem Besuch auf einem Militärstützpunkt in der lettischen Grenzregion Latgale bekannt.

    Er kündigte außerdem an, dass bis Ende des Sommers Maßnahmen zur Drohnenabwehr entlang der russisch-weißrussischen Grenze  ergriffen werden. Zum Schutz des Luftraums sollen Abfangdrohnen eingesetzt werden. Dies sei kostengünstiger als der Einsatz von Kampfflugzeugen, so Kulbergs.

  • 14:49 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    Zwischen 7:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 96 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula, Kaluga, den Regionen Moskau und Krasnodar sowie der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört. 

  • 14:05 Uhr

    Verteidigungsministerium: Russische Armee setzt Vormarsch in Krasny Liman und Konstantinowka fort

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.550 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 220 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Der Truppenverband West setzt die Eliminierung der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR fort. Binnen 24 Stunden wurden vier Stützpunkte des Gegners eingenommen und 48 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes verlor das ukrainische Militär insgesamt etwa 225 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

    In der Stadt Konstantinowka in der DVR setzen die Einheiten des Truppenverbandes Süd ihren Vormarsch fort und befreiten den südwestlichen Teil der Stadt von ukrainischen Soldaten. Im Abschnitt des Verbandes musste das ukrainische Militär mehr als 240 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ M113 aus US-Produktion, 22 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 300 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte fünf Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 485 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und sechs Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 80 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 17 Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 137 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 415 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 171.165 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 29.956 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer, 35.557 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.166 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 13:30 Uhr

    Befreiung von Bogodarowka ermöglicht weiteres Vorrücken im Gebiet Dnjepropetrowsk

    Die Befreiung der Ortschaft Bogodarowka ermöglichte es den Einheiten des Verbandes Ost, sich am rechten Ufer des Flusses Gaitschur festzusetzen, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt wurde gestört. Darüber hinaus ebnet die Kontrolle über Bogodarowka den Weg für weitere Aktionen nahe der Ortschaft Alexandrowka und den Vormarsch des Truppenverbandes Ost im Gebiet Dnjepropetrowsk.

  • 12:48 Uhr

    Zivilist verletzt bei Mörserangriff auf Mehrfamilienhaus im Gebiet Cherson

    Ein ziviler Einwohner erlitt Verletzungen bei einem ukrainischen Mörserangriff auf ein mehrstöckiges Mehrfamilienhaus in der Stadt Kachowka im Gebiet Cherson. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben des Bezirksleiters Pawel Filiptschuk wurde der Angriff um 5 Uhr morgens durchgeführt. Infolge der Attacke brannten mehrere Wohnungen ab und wurden vollständig zerstört. Eine Gasleitung wurde beschädigt.

  • 12:04 Uhr

    Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

    In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat. 

    "Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der feindlichen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit."

  • 11:25 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 39 Orte in neun Bezirken getroffen. Der Gegner hat 16 Geschosse abgefeuert und 128 Drohnen eingesetzt, von denen 81 abgeschossen wurden.

    Bei den Angriffen wurde eine Zivilistin verletzt.

    Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Betriebe, drei Infrastrukturobjekte sowie 18 Fahrzeuge.

  • 10:43 Uhr

    Medien: Türkei kann Ukraine-Verhandlungen schnell organisieren

    Die Türkei könnte schnell die russisch-ukrainischen Verhandlungen organisieren, sollten Kiew und Moskau ihre Bereitschaft signalisieren. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in der türkischen Regierung. 

    "Wenn die Parteien ihre Verhandlungsbereitschaft klar signalisieren, wird die Organisation in der Türkei nicht lange dauern. Die Türkei verfügt über die notwendige Erfahrung und ist bereit, erneut eine Plattform für den Dialog zu bieten."

    Der Quelle zufolge sei Ankara weiterhin bereit, zur diplomatischen Beilegung des Konflikts beizutragen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.