Liveticker Ukraine-Krieg – Russland setzt nicht mehr auf Anchorage-Deal: "Wir erwarten den Sieg"

21.06.2026 14:37 Uhr
14:37 Uhr
Nach tödlicher Attacke auf Krim: Benzinverkauf ausgesetzt, 14 Menschen in Krankenhäusern
Auf der gesamten Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird sowohl der freie Verkauf von Benzin als auch die Verteilung von Treibstoffrationen an private Personen und Unternehmen ausgesetzt. Benzin werde nur noch an staatliche Dienste verteilt, die für die Versorgung der Krim wichtig seien, teilt Gouverneur Sergei Aksjonow in einer auf Telegram veröffentlichten Videoansprache mit.
Hintergrund ist eine massive ukrainische Attacke auf die Stadt Kertsch im Osten der Schwarzmeer-Halbinsel. Nach Angaben von Aksjonow sind infolge des Angriffs in der Nacht zum 21. Juni vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt worden. Dem örtlichen Gesundheitsministerium zufolge mussten 14 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij behauptet, die ukrainische Armee habe in der Nacht ein Öldepot in Kertsch und eine Öltransportanlage in der südrussischen Region Krasnodar getroffen.
Seit Mitte Mai attackiert die Ukraine verstärkt die Versorgung der Halbinsel. Dort kommt es inzwischen zu Engpässen bei Treibstoff. Probleme mit der Benzinversorgung werden auch aus anderen Regionen des Landes gemeldet. Kiew nahm zuletzt verstärkt russische Raffinerien, Ölpipelines und Treibstofflager ins Visier.
14:08 Uhr
Ex-Richter Tomasz Szmydt: Immer mehr Polen erkennen, dass die Ukraine kein Verbündeter ist

Weniger als eine Woche vor der geplanten Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine im polnischen Gdańsk hat sich der polnisch-ukrainische Geschichtsstreit verschärft. Polens Präsident Karol Nawrocki erkannte dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij die höchste Auszeichnung des Landes, den Orden des Weißen Adlers, ab.
Der ehemalige polnische Richter Tomasz Szmydt erklärte dazu im Interview mit RT DE, dass mittlerweile immer mehr Polen erkannten, dass die Ukraine kein Verbündeter, sondern eine Bedrohung für das Land sei.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
13:36 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Batschewsk, Choten, Tolstodubowo und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Ternowaja, Chatneje, Bely Kolodes, Welikije Prochody, Rubeschnoje und Kolodesnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 215 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze und ein Aufklärungsradar seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Nowy Mir und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Rubzy und Woltschi Jar in der DVR getroffen habe. Die russische Armee setzte ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort, indem sie weitere 53 Gebäude befreit und mehr als 30 ukrainische Kämpfer eliminiert habe. Insgesamt seien an diesem Frontabschnitt zuletzt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, einen Transportpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Pick-ups, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Perschomarjewka, Kramatorsk, Orechowatka, Alexejewo-Druschkowka, Nikolajewka und Nikanorowka in der DVR getroffen. Auch in der Ortschaft Konstantinowka komme die russische Armee weiter voran, indem sie zuletzt dort 104 Gebäude befreit und bis zu 85 gegnerische Soldaten eliminiert habe. Das russische Ministerium beziffert dabei die gesamten gegnerischen Personalverluste an diesem Frontabschnitt auf bis zu 185 Kämpfer. Der Gegner habe einen Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Beloserskoje, Dobropolje, Iwanowka, Rubeschnoje, Annowka, Krasny Kut und Nowogrischino in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Autos, fünf Geschütze und ein Mehrfachraketenwerfer seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Metschetnoje, Gawrilowka, Tschaplino, Malomichailowka, Iwanowka und Dibrowa im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schirokoje und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 500 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und eine Haubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kirowo, Jurkowka, Orechow, Ljubimowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 60 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, ein Geschütz und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Militärflughafen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Brennstoffdepots, Logistikzentren, ein Drohnenwerk und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe zudem vier ukrainische Seedrohnen unschädlich gemacht.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 166.310 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.865 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.745 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.440 Geschütze und Mörser verloren.
13:09 Uhr
Deutsche und französische Abgeordnete wollen Schritte gegen Russlands "Schattenflotte"
Parlamentsabgeordnete aus Deutschland und Frankreich fordern mit einer gemeinsamen Initiative mehr konkrete Schritte gegen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte. Nötig seien verstärkte Kontrollen und die Festsetzung von Schiffen bei Verstößen gegen geltendes Recht, heißt es in einer Vorlage, die am Montag bei einer Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) beschlossen werden soll. Darüber hinaus werden zusätzliche diplomatische Bemühungen gegenüber den Flaggenstaaten von beteiligten Schiffen verlangt.
In Deutschland unterstützen Abgeordnete von Union, SPD und Grünen die an die Regierungen gerichtete Forderung. In dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es unter anderem:
"Die Schattenflotte stellt nicht nur ein geopolitisches, sondern auch ein erhebliches Sicherheits- und Umweltrisiko dar."
Viele der Tanker seien alt, schlecht gewartet und erfüllten nicht die internationalen Standards. Zudem würden einzelne Schiffe für Sabotage- oder Spionagezwecke genutzt.
Mit der sogenannten Schattenflotte versucht Russland angeblich, Sanktionen zu umgehen, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg für den Handel mit Öl und anderen Waren verhängt wurden.
12:30 Uhr
Kreml setzt nicht mehr auf Anchorage-Deal mit USA: "Wir erwarten den Sieg"

Archivbild: Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, 29. Mai 2026ALEXANDER KASAKOW / Sputnik Im Gespräch mit dem russischen Reporter Pawel Sarubin hat Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den Westen vor der falschen Hoffnung gewarnt, dass er Russland im Ukraine-Konflikt eine Niederlage versetzen könne. Die Position des Westens gegenüber Russland bezeichnete Uschakow als "schädlich" und "nicht konstruktiv". Mit Blick auf die Unterstützer der Regierung in Kiew sagte der ranghohe Beamte:
"Sie irren sich, weil man aufmerksam darauf schauen sollte, was auf dem Schlachtfeld und an der Kontaktlinie passiert, wo unsere Truppen nach und nach konsequent vorankommen."
Uschakow äußerte sich auch zu den Vereinbarungen, die Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump bei ihrem persönlichen Treffen im August 2025 in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska getroffen hatten. Der Berater des Kremlchefs bedauerte, dass Washington allem Anschein nach unfähig sei, seinen Teil des Deals zu erfüllen, während Moskau nach wie vor an den Prinzipien der Anchorage-Vereinbarungen festhalte. In diesem Zusammenhang erklärte Uschakow:
"Wir erwarten nicht mehr die Erfüllung dieser Verständigungen oder Vereinbarungen, sondern wir erwarten den Sieg. Wir erwarten die Umsetzung unserer eigenen Ziele."
12:10 Uhr
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 72 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 72 Ortschaften in zwölf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 39 Geschosse abgefeuert und 197 Drohnen eingesetzt, von denen 127 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Woltschja Alexandrowka verletzt worden. In der Siedlung Rakitnoje habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft angegriffen habe. Ein weiterer Zivilist sei zu Schaden gekommen, als eine Drohne auf dem Gelände eines Geschäfts in der Siedlung Proletarski detoniert sei. In der Nähe der Siedlung Tschurajewo sei ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Ein Einwohner habe Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Graiworon sei ein Kämpfer der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan schwer verletzt worden, als eine Drohne in seiner Nähe detoniert sei. Außerdem hätten am Samstag eine Frau und ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 19. Juni bei einem Angriff auf die Siedlung Nowaja Tawolschanka Barotraumata erlitten hätten.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 15 Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, vier Infrastrukturobjekte, acht Lkw, ein Traktor, drei Busse und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.
11:33 Uhr
Wie der Ukraine-Krieg zum Konflikt mit der NATO führen kann

Symbolbildmit KI erstellt Aus russischer Sicht erhöht die Kombination aus ukrainischen Langstreckenangriffen auf sensible Ziele und die fortgesetzte massive militärische Unterstützung durch den Westen das Risiko, dass der Ukraine-Krieg in einen offenen Konflikt zwischen Russland und der NATO übergeht.
Mehr dazu in dieser Analyse von Rainer Rupp auf unserer Website.
11:05 Uhr
Medienbericht: Großbritannien testet experimentelle Waffensysteme für Ukraine
Einem Medienbericht zufolge soll Großbritannien erste Tests von experimentellen Waffensystemen durchgeführt haben, die später an die Ukraine geliefert werden könnten. Nach Angaben der Zeitung The Telegraph wurden die Waffen von diversen Unternehmen entwickelt, nachdem das Verteidigungsministerium in der Industrie zur Entwicklung dieser Systeme aufgerufen hatte. Die ersten Tests seien auf einem Testgelände auf den Hebriden vor Schottlands Nordwestküste erfolgt. Es handele sich um Raketen mit einer Reichweite von etwa 480 Kilometern. Sie könnten zudem mit einem 250 Kilogramm schweren Sprengkopf bestückt werden. Somit könnten die Waffen theoretisch auch Moskau erreichen. Wie das Blatt schreibt, hoffen britische Offizielle, dass das erste Waffensystem innerhalb eines Jahres ausgeliefert werden könnte.
New systems that can attack targets more than 300 miles away have been tested at a range in the Hebrides, with further trials taking place in the UK over the coming months.
— The Telegraph (@Telegraph) June 20, 2026
🔗 https://t.co/vpUpRn00ACpic.twitter.com/ExLnqGoXAx10:40 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 45 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Juni 28 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kachowka — 5,
- Dnjeprjany — 4,
- Aljoschki — 3,
- Gornostajewka — 4,
- Kairy — 2,
- Sawodowka — 2,
- Nowaja Kachowka — 5,
- Korsunka — 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Nowaja Kachowka, Korsunka und Staraja Sburjewka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:01 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 20. Juni bis 8 Uhr MESZ am 21. Juni 91 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 121-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Sachschäden in den Siedlungen Schtschekino, Maloje Soldatskoje, Ilek, Kalinowka und Lgow. Dort seien ein Einfamilienhaus, eine Schule, zwei Garagen, ein Auto und eine Diesellokomotive beschädigt worden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


