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Liveticker Ukraine-Krieg: Massive Drohnenattacke abgewehrt – über 600 ukrainische Drohnen abgefangen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Massive Drohnenattacke abgewehrt – über 600 ukrainische Drohnen abgefangenQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 6.08.2026 09:38 Uhr

    09:38 Uhr

    Lantratowa: Schicksal von 302 Russen nach Kiews Einmarsch in Region Kursk weiterhin unbekannt 

    Mehr als 300 Einwohner des Grenzgebietes Kursk werden seit der ukrainischen Invasion in der Region im Jahr 2024 immer noch vermisst. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa.

    "Das Schicksal von 302 Menschen ist weiterhin ungewiss."

    Lantratowa betonte, dass die russischen Behörden insgesamt 170 Einwohner des Gebietes nach Russland zurückgeführt hätten, die nach der vorübergehenden Besetzung der Region durch die ukrainischen Streitkräfte in die Ukraine verschleppt worden waren.

    "Im Jahr 2024 kehrten 46 Personen zurück, 2025 waren es 107 und in diesem Jahr weitere 17. Am 27. Juni kehrten fünf Einwohner der Region in ihre Heimat zurück, deren Schicksal lange Zeit ungewiss war."

    Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig von dem Gegner befreit.

  • 08:59 Uhr

    Ukrainische Schiffe mit Militärgütern nahe Odessa getroffen

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften eingesetzten Seeschiffe im Schwarzen Meer fort.

    Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden am Mittwochabend zwei Trockenfrachter südlich und östlich von Odessa getroffen, die Militärgüter transportierten. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden, präzisierte die Militärbehörde.

  • 08:17 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 5.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Trump signalisiert: Russland hat die Oberhand

    Keine Patriot-Lizenz, keine Zusage für weitere Abfangraketen: Donald Trump setzt Kiew und Europa zunehmend unter Druck. Washington scheint nicht mehr auf einen ukrainischen Sieg zu setzen und verfolgt stattdessen konsequent eigene Interessen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Selenskij vermutet politischen Druck hinter geringeren Flugabwehrlieferungen

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Flugabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen. Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.

    "Möglicherweise sind das politische Schritte, um die Ukraine kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran."

    Zuvor hatten die ukrainischen Luftstreitkräfte eingeräumt, in der Nacht zum Mittwoch keine der auf die Ukraine abgefeuerten Raketen abgefangen zu haben. Das russische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, die russischen Streitkräfte hätten in der Nacht Transport-, Logistik- und Verteilzentren in Kiew und im Gebiet Kiew angegriffen.

  • 21:44 Uhr

    US-Politologe: "Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle"

    Der US-Politologe Garland Nixon hat die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine scharf kritisiert. Die Lage in den ukrainischen Häfen und die russischen Angriffe auf militärische Ziele in Kiew zeigten seiner Meinung nach, wohin der Kurs der Annäherung an die NATO geführt habe. Nixon schrieb auf der Plattform X:

    "Die Ukraine hat die Möglichkeit verloren, ihre Seehäfen zu nutzen. Kiew ist ein Nadelkissen für russische Raketen und Männer werden entführt und an die Front geschickt. Das Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle."

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, in der Nacht Lager für Militärgüter in Kiew und im Umland angegriffen zu haben. Zudem habe Wladimir Selenskij laut russischen Angaben bestätigt, dass die Ukraine ihre Seehäfen nicht mehr nutzen könne.

  • 21:39 Uhr

    Russisches Außenministerium: Kiew greift wegen militärischer Rückschläge zu Terrorakten

    Der stellvertretende russische Außenminister Dmitri Lubinski wirft der ukrainischen Führung vor, angesichts der militärischen Lage zunehmend zu Terrorakten gegen russische Zivilisten und die zivile Infrastruktur zu greifen. Er erklärte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Je mehr die Kiewer Behörden im Kampfgeschehen den Boden unter den Füßen verlieren, desto häufiger greifen sie zu barbarischen Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur unseres Landes."

    Als Beispiele nannte der Diplomat den Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk sowie den Beschuss eines Busses mit weißrussischen Kindern im russischen Gebiet Brjansk.

  • 21:20 Uhr

    Selenskij wirft Westen Verzögerung bei Flugabwehrlieferungen vor

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den westlichen Verbündeten vorgeworfen, durch verzögerte Waffenlieferungen die russischen Angriffe auf Ziele in Kiew und im Umland begünstigt zu haben. Er schrieb auf Telegram:

    "Es ist sehr wichtig, dass unsere Partner verstehen: Verzögerungen bei ihren Lieferungen oder die Weigerung, Mittel zur Abwehr ballistischer Raketen bereitzustellen, führen genau zu solchen schrecklichen Zerstörungen."

    Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, in der Nacht einen massierten Angriff auf Lager für Militärgüter in Kiew und im Gebiet Kiew durchgeführt zu haben.

    Bereits Anfang August hatte Selenskij den Westen wegen ausbleibender Lieferungen von Patriot-Abfangraketen kritisiert. Laut der Financial Times lehnte US-Präsident Donald Trump später zusätzliche Lieferungen solcher Raketen an die Ukraine ab.

  • 21:11 Uhr

    Rutte sucht mit NATO-Staaten nach weiterer Flugabwehr für Ukraine

    Der NATO-Generalsekretär hat dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zugesichert, mit den Mitgliedstaaten des Bündnisses über zusätzliche Flugabwehrsysteme für die Ukraine zu beraten. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach sagte Rutte während eines Telefonats mit Selenskij:

    "Ich bespreche mit den NATO-Staaten, wie wir die Luftverteidigungssysteme bereitstellen können, die die Ukraine dringend benötigt."

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident die westlichen Partner wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Patriot-Abfangraketen kritisiert. Seinen Angaben zufolge konnte die Ukraine in der vergangenen Nacht deshalb keine einzige Rakete abfangen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.