Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew wollte Fake-Video über Kontrolle in Konstantinowka drehen

20.07.2026 08:30 Uhr
08:30 Uhr
Gefangene ukrainische Kämpfer wollten Fake-Video über Kiews Kontrolle in Konstantinowka drehen

Jewgeni Mosin und Sergei Stoljarski, gefangene ukrainische SoldatenStandbild aus Videomaterial. Veröffentlicht vom russischen Verteidigungsministerium am 19. Juli 2026 Zwei Soldaten des ukrainischen Regiments "Skala", die gefangen genommen wurden, waren auf dem Weg nach Konstantinowka in der DVR, um dort eine ukrainische Flagge zu hissen und ein gefälschtes Video zu drehen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
"Konstantinowka steht vollständig unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Aber das ukrainische Kommando schickt weiterhin Menschen in den Tod, um falsche Berichte vorzubereiten. Russische Soldaten des Verbandes Süd nahmen zwei Soldaten des 425. Regiments der ukrainischen Streitkräfte gefangen – Jewgeni Mosin und Sergei Stoljarski. Sie drangen tief in Konstantinowka ein, um eine Flagge zu hissen, ein einminütiges Video für die sozialen Medien zu drehen und so ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Aber die PR-Aktion scheiterte, noch bevor sie begonnen hatte."
In einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video stehen Mosin und Stoljarski mit ukrainischen Flaggen, an denen Fotos von Wladimir Selenskij und dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, befestigt sind. Die beiden Gefangenen werfen die Flaggen zu Boden und entrollen die russische Trikolore. Sie sagten:
"Wir wurden in die Stadt Konstantinowka geschickt, obwohl man wusste, dass sie unter russischer Kontrolle steht. Unsere Kameraden starben, aber wir wurden verschont […] Dank der 4. Brigade […] Ruhm der Russischen Föderation!"
07:28 Uhr
Sobjanin: Über 400 Drohnen zum Angriff auf Region Moskau eingesetzt
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin teilte am Morgen mit, dass der Gegner zwischen 20:30 Uhr am 19. Juli und 5:00 Uhr am 20. Juli mehr als 400 Drohnen zum Angriff auf die Moskauer Region eingesetzt hat. Die Flugabwehr neutralisierte den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung. Dabei wurden 85 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört.
Andrei Worobjow, der Gouverneur der Region Moskau, berichtete, dass es Verletzte und Sachschäden gibt. In der Stadt Odinzowo wurden ein Auto und ein Privathaus beschädigt. In der Stadt Podolsk verursachten Drohnenabstürze Brände, die mehrere zivile Infrastrukturobjekte und ein Privathaus beschädigten.
Nach vorläufigen Angaben wurde eine Person in der Stadt Domodedowo bei einem Brand in einem Privathaus verletzt, eine weitere auf der Autobahn M-4, wo eine gegnerische Drohne neben einem Auto abstürzte.
Einsatzkräfte sind vor Ort, so Worobjow.
19.07.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Klitschko: Entlassung von Fedorow ist ein großer Fehler
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij habe einen großen Fehler begangen, als er den Verteidigungsminister des Landes, Michail Fedorow, entlassen habe, erklärte der Bürgermeister von Kiew, Witali Klitschko, in einem Interview mit dem Handelsblatt. Seinen Worten zufolge schadet der Führungswechsel der Verteidigungsfähigkeit des Landes. Klitschko erklärte, er sei "schockiert" über diese Entscheidung und betonte, dass die Einwohner der Hauptstadt äußerst besorgt über die Geschehnisse seien. Dies werde durch die massiven Protestaktionen bestätigt, die seit der Bekanntgabe der Entlassungen in Kiew und anderen Städten des Landes nicht nachlassen.
20:36 Uhr
Weitere Angriffe auf ukrainische Häfen – in Juschny ein Militärlager getroffen
Im Laufe des Tages setzten russische Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe fort, die im Dienste der ukrainischen Armee eingesetzt werden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Unter anderem wurde ein Militärlager im Hafen von Juschny getroffen, in dem Waffen gelagert waren, die westliche Länder an Kiew geliefert hatten. Außerdem haben Kampfflugzeuge der russischen Luftstreitkräfte und Drohnen zwei Massengutfrachter mit militärischer Ladung in der Reede des Hafens von Odessa getroffen.
20:15 Uhr
Verteidigungsministerium: Gasaufbereitungsanlage bei Andrejewka getroffen
Die russischen Streitkräfte haben einen Angriff auf eine Gasaufbereitungsanlage in der Region Charkow durchgeführt. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Der Angriff erfolgte mithilfe einer "Gerbera-4 Seeker"-Drohne. Aus dem Ministerium hieß es:
"Aufnahmen von Angriffen auf Ziele im feindlichen Hinterland durch Einsatzteams von Angriffsdrohnen. Mit einer Drohne vom Typ Gerbera-4 Seeker wurde ein Angriff auf eine Gasverarbeitungsanlage des Feindes in der Nähe der Ortschaft Andrejewka im Gebiet Charkow durchgeführt. Durch objektive Überwachung wurde die erfolgreiche Zerstörung des Ziels bestätigt. Eine Besonderheit des für den Angriff eingesetzten Drohnenmodells Geran-4 Seeker ist das moderne elektrooptische Leitsystem, das es der Drohne ermöglicht, ihre Flugbahn vor dem Treffen des Ziels selbstständig zu korrigieren."
19:53 Uhr
Gorlowka: Zwei Menschen bei Drohnenangriff verletzt

Durch Beschuss am 17. Juli zerstörtes Gebäude einer Süßwarenfabrik in Gorlowka (Archivbild)RIA Nowosti / Taisija Woronzowa / Sputnik Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer Drohne einen weiteren Angriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik verübt. Wie der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mitteilte, wurden bei dem Angriff zwei Zivilisten verletzt.
19:26 Uhr
Wissenschaftler: Ukraine-Konflikt endet sofort nach Selenskijs Befehl zum Truppenabzug
Der Konflikt in der Ukraine könnte innerhalb von 24 Stunden beendet werden, wenn Wladimir Selenskij den Befehl zum Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass erteilen würde. Dies erklärte der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexander Dynkin, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er sagte:
"Frieden könnte innerhalb von 24 Stunden erreicht werden, wenn Selenskij den Befehl erteilen würde, dass sich die ukrainischen Streitkräfte aus diesem Gebiet zurückziehen. Es ist wichtig zu betonen, dass wir derzeit eine recht entschlossene Offensive führen. Der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk befindet sich bereits in Sichtweite der Soldaten an der Front. Deshalb werden wir, egal was irgendjemand sagt, diesen Teil des Donbass einnehmen."
18:57 Uhr
Region Kursk: Zwei weitere Menschen bei ukrainischem Angriff auf Lgow verletzt
Zwei weitere Zivilisten wurden bei einem Angriff auf Lgow in der Region Kursk verletzt. Gouverneur Alexander Chinschtein schrieb in seinen sozialen Netzwerken:
"Zwei weitere Menschen wurden bei dem Angriff auf Lgow verletzt. Nach aktuellen Informationen erlitt ein 32-jähriger Mann Splitterverletzungen an der rechten Hand und am rechten Bein. Ein 47-jähriger Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken und am linken Schienbein."
18:24 Uhr
Kommandant: Russische Streitkräfte finden Mittel zur Bekämpfung neuer Hornet-Drohnen
Die Einheiten der russischen Streitkräfte haben Wege gefunden, die neuen Drohnen vom Typ "Hornet" der ukrainischen Streitkräfte zu bekämpfen. Dies teilte der Kommandant der Drohnenkompanie der 123. eigenständigen motorisierten Schützenbrigade der Südlichen Truppengruppe gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Er merkte an:
"Die Drohne ist im Prinzip vielseitig einsetzbar. Sie hat eine Reichweite von maximal 150 Kilometern, aber es gibt bereits Fälle, in denen diese Drohne neutralisiert und zur Landung gezwungen wurde. Sie wurde bereits untersucht, und die Gegenmaßnahmen gegen sie werden nun nur noch zunehmen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

