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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen befreien 63 Ortschaften im Frühjahr 2026

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen befreien 63 Ortschaften im Frühjahr 2026Quelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow/RIA Nowost
  • 1.06.2026 10:00 Uhr

    10:00 Uhr

    DVR-Chef: Russische Truppen rücken in Konstantinowka aus drei Richtungen vor

    Russische Einheiten setzen ihren Vormarsch in Konstantinowka fort. Dies erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin, im Fernsehsender Rossija 1.

    "Im Raum Konstantinowka beobachten wir die Fortsetzung der Kämpfe im Stadtgebiet. Unsere Einheiten rücken aus drei Richtungen auf das Zentrum der Stadt vor."

    Laut Puschilin dauern die Gefechte in der Stadt weiter an, während russische Truppen ihre Positionen ausbauen.

  • 09:40 Uhr

    Das Regime in Kiew behindert das Streben der Ukrainer nach Frieden

    Für 40 Prozent der Ukrainer ist ihr Land ein europäischer Vorreiter im Bereich der Sicherheitsgewährleistung. Die Ergebnisse dieser Umfrage erscheinen absurd. Und tatsächlich handelt es sich um subtile Propaganda, die darauf abzielt, jegliche Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konflikts zwischen Kiew und Moskau zunichte zu machen.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Wassili Stojakin.

  • 09:19 Uhr

    Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 52-mal angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb eines Tages 52-mal angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt und ambulant medizinisch versorgt. Dies teilte der amtierende Gouverneur Alexander Schuwajew im sozialen Netzwerk Max mit. Laut dem Gouverneur setzte die ukrainische Armee innerhalb eines Tages siebenmal Artillerie und Mehrfachraketenwerfer ein. Zudem seien vier Sprengkörper von Drohnen abgeworfen worden. Über dem Gebiet Belgorod wurden außerdem 60 ukrainische Drohnen abgefangen.

  • 08:53 Uhr

    Experte: Kiew lenkt mit Angriffen auf russische Infrastruktur von Niederlagen an der Front ab

    Die ukrainische Führung versucht nach Ansicht des Militärexperten Andrei Marotschko, militärische Rückschläge im Konflikt durch Berichte über Angriffe auf russische Infrastruktur zu überdecken. Marotschko schrieb im sozialen Netzwerk VKontakte:

    "Das ukrainische Kommando verstärkt angesichts von Niederlagen an allen Frontabschnitten seine terroristischen Aktivitäten gegen russische Zivilisten. Informationen über das Vorrücken unserer Truppen und hohe Verluste der ukrainischen bewaffneten Formationen versucht Kiew mit Aufnahmen von Drohnenangriffen auf zivile Infrastruktur, Energieanlagen und Fahrzeuge zu überdecken."

    Der Schwerpunkt liege dabei auf Meldungen über die Überwindung der russischen Luftabwehr und Angriffe auf weit hinter der Front gelegene Gebiete, erklärte er.

    Marotschko fügte hinzu, die Mitarbeiter des ukrainischen Zentrums für Informations- und psychologische Operationen würden ihre Bemühungen fortsetzen, die russischen Behörden zu diskreditieren und die innenpolitische Lage "mithilfe informationspsychologischer Technologien" zu destabilisieren.

  • 08:35 Uhr

    Gründer von "Hilfsorganisation" bekennt: "Wir töten Russen. Das ist es, was wir tun."

    Jonas Oehman, der Gründer der litauischen Hilfsorganisation "Blue/Yellow for Ukraine", erklärte in einem Interview: Der ausschließliche Zweck seiner NGO liegt darin, Russen zu töten. Damit enttarnt er die geleistete medizinische Hilfe als Deckmäntelchen für Tötungsabsichten.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 08:08 Uhr

    Ukrainische Drohnenpilotinnen werben über soziale Netzwerke für Dienst in den Streitkräften

    Frauen aus der ukrainischen Drohneneinheit "Nebesnaja Mara" nutzen soziale Netzwerke, um weitere Frauen für den Dienst in den ukrainischen Streitkräften zu gewinnen. Dies berichteten russische Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur TASS.

    "Ukrainische Drohnenoperatorinnen der Einheit 'Nebesnaja Mara' veröffentlichen regelmäßig Videos ihrer Einsätze in sozialen Netzwerken, um sich selbst zu präsentieren und Bürgerinnen der Ukraine für die Streitkräfte zu gewinnen."

    Laut den Angaben richtet sich diese Kampagne vor allem an Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren, die besonders aktiv in den sozialen Netzwerken sind. Zudem sei der Militärdienst für manche Frauen inzwischen zu einem modischen Trend geworden.

    Wie der Militärexperte Witali Kisseljow im Januar erklärte, ist die Zahl der Frauen in den ukrainischen Streitkräften in den vergangenen vier Jahren um das Zehn- bis Fünfzehnfache gestiegen. Kiew wolle damit gegenüber westlichen Unterstützern demonstrieren, dass nicht nur Männer bereit sind, zu kämpfen.

  • 07:37 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt nachts 72 ukrainische Drohnen ab

    In der Nacht zum Montag hat die russische Luftabwehr über mehreren Regionen des Landes sowie über dem Schwarzen Meer 72 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk und Rostow sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer abgeschossen.

  • 07:07 Uhr

    Russische Truppen befreien 63 Ortschaften während der Frühjahrsoffensive 2026

    Die russischen Streitkräfte haben zwischen März und Mai 2026 insgesamt 63 Ortschaften im Gebiet der militärischen Sonderoperation unter ihre Kontrolle gebracht. Dies geht aus einer Auswertung der Nachrichtenagentur TASS auf Grundlage von Daten des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

    Demnach wurden 21 Ortschaften im Gebiet Charkow, 19 in der Donezker Volksrepublik (DVR), 14 im Gebiet Sumy, sechs im Gebiet Saporoschje und drei im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit.

    Die größten Geländegewinne wurden im Mai verzeichnet. In diesem Monat wurden 27 Ortschaften befreit. Im März gingen 20 und im April 16 Ortschaften unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte über.

  • 31.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:55 Uhr

    Peskow: Brüssel tut alles, um Ukraine-Konflikt fortzusetzen

    Die Europäische Union hat nicht das Recht, über die von Russland überschrittenen roten Linien zu diskutieren, da sie selbst alles tut, um den Konflikt in der Ukraine hinauszuzögern. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur Westi.

    Damit nahm Peskow Stellung zu einer Äußerung der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wonach Moskau mit dem jüngsten Drohnenvorfall in Rumänien ein weiteres Mal eine rote Linie überschritten habe.

    Der Kremlsprecher sagte wörtlich:

    "Die Länder, die alles daransetzen, den Krieg fortzusetzen, sollten nicht von roten Linien sprechen."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.