Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Anlagen im Hafen von Odessa

31.07.2026 11:02 Uhr
11:02 Uhr
Bericht: Russische Truppen haben Fabrik eines US-Unternehmens in Kiew attackiert
Eine Drohnenfabrik in Kiew, die vergangene Woche bei einem russischen Raketenangriff zerstört worden war, gehörte dem US-Unternehmen Terminal Autonomy mit Sitz in Delaware. Dies berichtet The Guardian mit Verweis auf eigene Quellen.
Das Unternehmen produziert demnach hochpräzise unbemannte Flugzeuge für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet. Die Drohnen seien mit störsicheren Leitsystemen ausgestattet.
Russlands Verteidigungsministerium hatte über den Angriff am Sonntag berichtet. Es sei das Unternehmen Smart Intelligent System getroffen worden, hieß es. Das Ressort präzisierte nicht, dass die Fabrik einem US-Firma gehörte, erwähnte aber "Fachleute eines US-ukrainischen Unternehmens". Laut The Guardian gab es bei dem Angriff keine Opfer oder Verletzten.
10:20 Uhr
Medien: Die Ukraine kann den USA im Krieg mit Iran im Austausch für Waffen helfen
Die Ukraine könnte den USA und den Golfstaaten Abfangdrohnen im Austausch für Waffenlieferungen zur Verfügung stellen. Das berichtet Politico mit Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle unter ukrainischen Beamten. Die Publikation zitiert die Quelle mit den Worten:
"Wir sind bereit, diejenigen zu unterstützen, die uns unterstützen. Die Ukraine verfügt über umfassende Erfahrung, moderne Technologien und Expertise in der Entwicklung von Systemen für die Drohnenabwehr. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch unsere Partner im Nahen Osten sind an einer Zusammenarbeit mit der Ukraine interessiert, und dieses Interesse beruht auf Gegenseitigkeit."
09:53 Uhr
Trump zweifelt an Patriot-Produktionslizenz für die Ukraine
Donald Trump ist sich nicht sicher, ob die USA der Ukraine eine Lizenz zur Produktion von Patriot-Raketen geben sollten. Washington sollte bei der Vergabe der Lizenzen vorsichtig sein, erklärt der US-Präsident gegenüber der Financial Times:
"Es ist eine wirklich außergewöhnliche Waffe, und… wir müssen bei der Lizenzvergabe etwas vorsichtig sein. Wir lizenzieren normalerweise keine Ausrüstung."
Oberste Priorität sei die Lösung des Konfliktes, fügte Trump hinzu:
"Ganz einfach gesagt, wir wollen, dass der Krieg in der Ukraine mit Russland endet. Ich will keine Raketen. Wir wollen Frieden."
09:15 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 370 Drohnen über Russland
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 371 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über elf Regionen Russlands sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
08:32 Uhr
Trump kündigt Besuch von Witkoff und Kushner in der Ukraine an
US-Präsident Donald Trump hat einen baldigen Besuch seiner Vertreter in der Ukraine angekündigt. In einem Interview für die Financial Times erklärte Trump, dass der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner in den kommenden Tagen nach Kiew kommen.
Einen genauen Zeitrahmen nennt Trump nicht. Witkoff und Kushner werden erstmals in die Ukraine reisen.
08:01 Uhr
Russische Armee trifft Anlagen im Hafen von Odessa

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik Am Abend des 30. Juli haben die russischen Streitkräfte weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden im Hafen von Odessa Behälter mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte getroffen.
Zudem wurde ein Frachter mit Militärgütern südlich von Odessa attackiert. Bei den Angriffen kamen luftgestützte Präzisionswaffen und unbemannte Fahrzeuge zum Einsatz.
30.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Krater in Polen – Tusk: Spuren weisen auf russischen Marschflugkörper hin

Am Donnerstag wurde im Osten Polens ein lauter Knall gemeldet. Nahe Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin soll ein Flugkörper auf einem Feld einen rund zehn Meter breiten Krater verursacht haben.
Nach Angaben des Militärs wurden gegen 3:40 Uhr zwei Objekte auf dem Radar geortet, woraufhin Abfangjäger aufstiegen. Während einer der Flugkörper für den Krater verantwortlich sein soll, erschien das zweite Objekt laut Berichten nur kurz auf den Schirmen. Verletzte oder Sachschäden wurden bislang nicht gemeldet.
Noch bevor vor Ort überhaupt Untersuchungen aufgenommen werden konnten, behauptete Kiews Außenminister Sibiga auf der Plattform X bereits zu wissen, dass es sich um einen russischen Ch-101-Marschflugkörper handle. Polens Premierminister Donald Tusk schloss sich dieser Darstellung im Kern an, räumte jedoch ein, den Ergebnissen des Verfahrens nicht offiziell vorzugreifen.
Erst am Vortag hatte Tusk im nahegelegenen Lublin Wladimir Selenskij getroffen, wo unter anderem über den Schutz des Luftraums und weitere Waffenlieferungen beraten wurde.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:55 Uhr
Loomer: Witkoff und Kushner wollen in den kommenden Wochen nach Kiew reisen
Die US-Journalistin Laura Loomer behauptet, dass der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und der Schwiegersohn des US-Präsidenten Jared Kushner in den kommenden Wochen Kiew besuchen wollen. Sie schrieb im sozialen Netzwerk X:
"Ich habe gerade mit Steve Witkoff gesprochen, und er hat mir persönlich bestätigt, dass er tatsächlich gemeinsam mit Jared Kushner nach Kiew reisen wird, um über Wege zur Beendigung des russisch-ukrainischen Konflikts zu sprechen. Sie werden die Ukraine in den kommenden Wochen besuchen."
Einen genauen Termin für die Reise nannte die Journalistin nicht und veröffentlichte auch kein Zitat Witkoffs, das diese Aussage bestätigen würde. Die Financial Times hatte am Mittwoch berichtet, Witkoff und Kushner hätten sich Berichten zufolge bereit erklärt, erstmals nach Kiew zu reisen, um die Bemühungen um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts zu unterstützen.
21:50 Uhr
DVR: Ein Toter und drei Verletzte nach Drohnenangriffen in Donezk
Bei Angriffen ukrainischer Drohnen ist in der Volksrepublik Donezk nach Angaben des Republikchefs Denis Puschilin ein Mensch getötet worden. Drei weitere Zivilisten seien verletzt worden und würden medizinisch versorgt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

