Liveticker Ukraine-Krieg – Trump zu Verhandlungen mit Putin: "Ich glaube an den Dialog"

24.04.2026 11:18 Uhr
11:18 Uhr
Moskau: Hunderte russische Zivilisten seit Jahresbeginn tot oder verletzt
Insgesamt 266 russische Zivilisten sind innerhalb der ersten 90 Tage des Jahres durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, erklärt Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des Außenministeriums in Moskau für Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Verbrechen. Zudem wurden 1.459 Zivilisten verletzt.
Die Ukraine strebe offensichtlich danach, ihre Attacken auf die Zivilbevölkerung und die Schritte zur Verschärfung der humanitären Lage zu eskalieren, glaubt Miroschnik. Die Statistiken der ukrainischen Angriffe würden vom Westen, auch mithilfe der UN-Beamten, ignoriert, totgeschwiegen oder verzerrt.
10:49 Uhr
Gebiet Kursk meldet mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe der Ukraine
Im Laufe der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte fünf Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer im Gebiet Kursk durchgeführt, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Zudem wurden 24 gegnerische Drohnen zum Absturz gebracht. Es gab keine Verletzten oder Opfer.
10:05 Uhr
FSB vereitelt Terrorangriff auf russische Regierungsbeamte
Der russische Sicherheitsdienst (FSB) hat einen Terrorangriff auf hochrangige Beamte der Behörde für die Aufsicht im Bereich der Informationstechnologie und Massenkommunikation (Roskomnadsor) vereitelt. Laut der offiziellen Mitteilung wurde der Anschlag bereits am vergangenen Samstag unterbunden.
Der FSB nahm nach eigenen Angaben sieben Personen fest, die als Anhänger einer "rechtsradikalen und neofaschistischen Ideologie" bezeichnet wurden. Sie seien von ukrainischen Geheimdiensten angeworben worden. Bei dem Terrorangriff hätten sie ein Auto mit einem Sprengsatz zerstört.
Der Anführer der Gruppe, ein Einwohner von Moskau, habe den bewaffneten Widerstand geleistet. Er sei erschossen worden. Bei den Festgenommenen seien ein Sprengsatz, eine Handgranate, Pistolen und Symbole ukrainischer Kämpfer entdeckt worden.
09:35 Uhr
Mehrere Drohnen über Donezker Volksrepublik zerstört
Die Flugabwehrsysteme der Donezker Volksrepublik haben weiterhin gegnerische Drohnenangriffe abgewehrt. Laut den regionalen Behörden wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt sechs unbemannte Flugzeuge neutralisiert.
08:42 Uhr
EU billigt 90-Milliarden-Kredit für Ukraine und verschärft Russland-Sanktionen

RT Die Europäische Union hat ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine sowie ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Zuvor hatte Ungarn die Entscheidung monatelang blockiert.
Nach Angaben der Europäische Kommission soll der Kredit dazu beitragen, zentrale Ausgaben der Ukraine in den Jahren 2026 und 2027 zu decken, insbesondere in der Verteidigungsindustrie.
Das neue Sanktionspaket enthält jedoch kein vollständiges Verbot für den Seetransport russischen Öls. Innerhalb der EU gibt es unterschiedliche Positionen zu den Maßnahmen. Parallel dazu wurde die wichtige Druschba-Pipeline wieder in Betrieb genommen, über die Öl in mehrere EU-Staaten fließt.
Die frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl sieht in der Sanktionspolitik der EU keine klare Strategie.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:11 Uhr
Trump zu Verhandlungen mit Putin: "Ich glaube an den Dialog"

Wladimir Putin und Donald Trump am 15. August 2025 in Anchorage, US-Bundesstaat AlaskaSergei Bobylew / TASS US-Präsident Donald Trump hält es für notwendig, Gespräche mit dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin zu führen. Auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärt Trump:
"Ich bin der Meinung, dass man mit jedem reden muss. Ich gehöre nicht zu denen, die sagen: 'Ach, reden wir nicht mit ihm. Wisst ihr, es herrscht Krieg, reden wir nicht mit ihm'. Ich rede gern mit jedem."
Dazu betont Trump, dass er an den Dialog glaubt.
Dem US-Präsidenten sei es nicht bekannt, ob Putin zum G20-Gipfel eingeladen werde. Darüber hinaus glaube Trump nicht, dass Putin kommen würde, wenn er eingeladen würde, seine Teilnahme wäre jedoch hilfreich.
Über die mögliche Einladung Putins zum G20-Gipfel im Dezember in Miami berichtete zunächst die Washington Post unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.
07:50 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht zehn unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch und Rostow sowie über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 21 Uhr am 23. April und 7 Uhr am 24. April zerstört.
23.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
DVR: Zwei Zivilisten durch ukrainische Angriffe verwundet
In der Donezker Volksrepublik haben zwei Zivilisten durch Angriffe des ukrainischen Militärs Verwundungen erlitten. Denis Puschilin, Oberhaupt der Republik, berichtet dazu:
"Im Dorf Schachtjorskoje des Gemeindekreises Welikaja Nowossjolka wurde durch den Drohnenangriff des ukrainischen Militärs auf ein Auto ein Mann des Jahrgangs 1983 verwundet. Im Stadtbezirk Kiewski von Donezk wurde ein Mann des Jahrgangs 1973 durch einen explosiven Gegenstand verwundet."
Puschilin fügte hinzu, dass die Verwundeten medizinisch versorgt werden.
21:31 Uhr
Russische Luftabwehr schießt weitere Drohnen ab
Im Verlauf des heutigen Donnerstags haben Russlands Luftabwehrkräfte über den Regionen des Landes insgesamt 32 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:
"Am 23. April haben die diensthabenden Luftabwehrkräfte von 08:00 bis 21:00 Uhr Moskauer Zeit 32 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow und Samara sowie über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

