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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 5.08.2026 18:55 Uhr

    18:55 Uhr

    Iranischer Experte: Kiew folgt dem Weg Nazideutschlands

    Der iranische Experte für internationale Beziehungen Ruhollah Modabber hat den ukrainischen Drohnenangriff auf den Badeort Archipo-Ossipowka im Gebiet Krasnodar als Kriegsverbrechen bezeichnet. Dieser Angriff zeige, dass das Kiewer Regime "dem Weg seiner faschistischen Vorgänger aus Nazideutschland folgt", sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

    Nach Ansicht Modabbers würden die Operationen Kiews "mit Unterstützung und in Koordination mit den NATO-Staaten" durchgeführt. Jede Regierung oder Organisation, die zu diesen Verbrechen schweige, mache sich mitschuldig.

    Zugleich kritisierte der Politologe das Schweigen des UN-Sicherheitsrats und internationaler Menschenrechtsorganisationen. Sollte das Kiewer Regime nicht gestoppt werden, werde es "weitere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begehen", warnte er.

    Am 3. August wurde der Badeort Archipo-Ossipowka bei Gelendschik von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. Weitere 58 Menschen wurden verletzt. 

  • 18:22 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – sieben zivile Opfer

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf mehrere Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

    Je zwei Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Rakitnoje sowie im Ort Proletarski verwundet. Aus dem Bezirk Schebekino wurde ein weiteres Opfer gemeldet. Die Betroffenen erlitten unter anderem Splitterverletzungen oder wurden durch Minenexplosionen versehrt. Sie werden in Krankenhäuser in Belgorod gebracht.

    Durch die Angriffe wurden außerdem mehrere Fahrzeuge, ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus sowie ein Geschäfts- und ein Sozialgebäude beschädigt.

  • 17:30 Uhr

    Massive Präzisionsschläge auf Kiews Militärlogistik: Moskau nennt Ziele (FOTOS/VIDEOS)

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet von hochpräzisen Langstreckenangriffen auf mehrere Logistik- und Transportanlagen in und um Kiew. Betroffen seien Einrichtungen, die Dual-Use-Güter und Drohnenkomponenten für die ukrainischen Streitkräfte handhaben. Videos zeigen Rauchsäulen – Details zu den getroffenen Standorten und den Folgen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:07 Uhr

    Gebiet Kursk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf vier

    Nach einem Drohnenangriff der Ukraine auf den Bezirk Belowski im russischen Gebiet Kursk ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach wurde noch zusätzlich ein 56-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, ein Drucktrauma sowie mehrere Splitterverletzungen. Zuvor hatte Chinstein von drei Verletzten nach dem Angriff auf das Dorf Maloje Soldatskoje berichtet. Die Betroffenen werden in ein Krankenhaus der Gebietshauptstadt gebracht.

  • 16:46 Uhr

    Selenskij: Lieferungen von westlichen Luftabwehrraketen zurückgegangen

    Wladimir Selenskij hat sich erneut über den Mangel an Luftabwehrraketen beklagt. Am Mittwoch erklärte er bei einem Treffen mit dem ukrainischen Militär, dass die westlichen Länder ihre Lieferungen deutlich gekürzt hätten.

    "In diesem Jahr sind die Lieferungen von Luftabwehrraketen durch unsere Partner leider deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der gelieferten Raketen für die Luftabwehr hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 um das Dreifache verringert."

  • 16:22 Uhr

    Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk

    Eine ukrainische Hornet-Drohne hat ein Krankenhaus im Kiewski-Bezirk von Donezk angegriffen. Laut einem TASS-Korrespondenten flog die Drohne durch ein Fenster in ein Krankenzimmer des Therapietrakts und explodierte dort.

    Dabei wurden die Fassade, eine tragende Wand sowie die Verglasung des Gebäudes beschädigt. Laut dem RT-Kriegsreporter Wiktor Miroschnikow war die Drohne mit Splitterelementen bestückt.

    Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin später mitteilte, kam bei dem Angriff eine im Jahr 1948 geborene Frau ums Leben. Zwei weitere Frauen der Jahrgänge 1946 und 1952 wurden verletzt.

  • 15:54 Uhr

    Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 290 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 160 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.   

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 325 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 360 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und eine Haubitze vom Typ M198 aus US-Produktion. 

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 35 Soldaten. Außerdem wurden 15 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen zehn gelenkte Bomben, zwei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 1.083 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 197.906 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.436 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.045 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.402 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:35 Uhr

    Rosatom-Chef: Kiew will Betrieb des AKW Saporoschje lahmlegen

    Der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, hat die Verminung von Straßen in Energodar durch ukrainische Drohnen scharf verurteilt. Innerhalb von zweieinhalb Tagen seien vier Mitarbeiter des AKW Saporoschje durch Minen verwundet worden. Zwei von ihnen befinden sich schwer verletzt im Krankenhaus, einem musste ein Bein amputiert werden.

    Laut Lichatschow werfen ukrainische Drohnen Nacht für Nacht Antipersonenminen des Typs PFM-1-"Lepestok" (zu Deutsch: Blütenblatt) auf die Hauptstraße nach Energodar, die Zufahrtswege zum AKW Saporoschje sowie wichtige Kreuzungen. Dadurch seien nicht nur Fahrten in die Stadt und aus ihr hinaus, der Transport von Lebensmitteln und der Einsatz von Rettungsfahrzeugen, sondern auch der Schichtwechsel im Kernkraftwerk lebensgefährlich geworden.

    Dass innerhalb weniger Tage gleich vier Mitarbeiter verletzt worden seien, sei der erste derartige Massenvorfall. Dies zeige die deutlich gestiegene Intensität der Angriffe, die sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung richte, so Lichatschow.

    Die Verminung der Straße zwischen Energodar und dem Kernkraftwerk habe "keinerlei militärische Bedeutung". Vielmehr sei es das Ziel, "Druck auf das Personal und die Einwohner auszuüben", die Menschen aus der Stadt zu vertreiben und den regulären Betrieb des AKW unmöglich zu machen.

    Zugleich erinnerte der Rosatom-Chef an den im Juli getöteten Chefingenieur des AKW, Alexander Jakowlew, und dessen Fahrer Dmitri Filippow. Beide seien postum mit staatlichen Auszeichnungen geehrt worden. Rosatom werde die Familien der Getöteten weiterhin unterstützen.

  • 15:04 Uhr

    Bürgermeister: Zahl der ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau zugenommen

    Die Zahl der ukrainischen Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, hat in den letzten Monaten zugenommen, sagte Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt.

    "Wir beobachten eine Zunahme solcher Bedrohungen. In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, vervielfacht. Und insgesamt fliegen zwei Drittel aller Drohnen […] in Richtung Moskau."

    Ferner merkte Sobjanin an, dass die Stadtverwaltung auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Verteidigungsministerium und den Luftverteidigungskräften zusammenarbeite, um die Sicherheit der Hauptstadt zu gewährleisten. Darüber hinaus werde in Moskau eine ganze Reihe von Drohnenabwehrsystemen produziert.

  • 14:35 Uhr

    Quelle: Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers bei Autoexplosion verletzt

    Laut einer Quelle aus den Reihen der Einsatzkräfte sei gestern Abend im Gebiet Swerdlowsk eine Person bei einer Autoexplosion verletzt worden. Es könnte sich um Wladimir Tkatschuk, den Direktor des russischen Drohnenherstellers "Uraldronsawod", handeln. Das Unternehmen produziert Drohnen vom Typ Upyr. Derzeit soll sich der Verletzte auf der Intensivstation befinden, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen.

    Ein Strafverfahren wegen des versuchten Mordes sei eingeleitet worden, so die Quelle.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.