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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiews Truppen verlieren in vergangener Woche etwa 8.900 Soldaten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiews Truppen verlieren in vergangener Woche etwa 8.900 Soldaten© Urheberrechtlich geschützt
  • 30.03.2026 08:47 Uhr

    08:47 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff auf Taganrog in Südrussland: Ein Toter, mehrere Verletzte

    Die Stadt Taganrog im Gebiet Rostow hat in der vergangenen Nacht einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Laut Bürgermeisterin Swetlana Kambulowa kam ein Einwohner ums Leben, acht Menschen erlitten Verletzungen.

    Zudem verzeichneten die Behörden Schäden an zwölf Mehrfamilienhäusern, 27 Privathäusern und zehn Autos. In einem Schulgebäude wurde die Verglasung beschädigt. Die Anwohner eines Wohnhauses wurden evakuiert.

  • 07:58 Uhr

    Experte: Kiews Truppen verlieren in vergangener Woche etwa 8.900 Soldaten

    In der vergangenen Woche haben sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich ausländischer Söldner, auf etwa 8.880 Tote und Verletzte belaufen. Dies teilt Militärexperte Andrei Marotschko mit Verweis auf Informationen des russischen Verteidigungsministeriums.

    Demnach wurden dem Gegner die heftigsten Verluste von Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte zugefügt, die an der westlichen Grenze der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk im Einsatz sind.

    Ferner zerstörte die russische Armee im Laufe der vergangenen Woche fünf Panzer, fast 700 Kampffahrzeuge, 51 Artilleriebekämpfungsradare und Anlagen der Elektronischen Kampfführung, 121 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung. Zudem eliminierte sie mehr als 3.100 Drohnen.

  • 07:30 Uhr

    Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als einhundert gegnerische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 102 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Kursk, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Pensa, Uljanowsk und Samara sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und über dem Asowschen Meer zum Absturz gebracht.

  • 29.03.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:32 Uhr

    Moskauer Außenministerium bestellte britische Geschäftsträgerin ein

    Das Außenministerium der Russischen Föderation hat die britische Geschäftsträgerin Danae Dholakia eingesetzt. Dies berichtete das russische Außenministerium der Nachrichtenagentur TASS.

    In der zwischenstaatlichen Kommunikation dient das Einbestellen des Botschafters oder seines Vertreters dazu, einen offiziellen Protest des Gastlandes über bestimmte Handlungen des Herkunftslandes des Diplomaten auszudrücken. Meist ist das Herbeizitieren des Botschafters ins jeweilige Außenministerium ein Zeichen für ernstere diplomatische Spannungen.

    Der Grund für die Einbestellung Dholakias ist unbekannt. Es gibt allerdings Spekulationen in den russischen Medien, dass die Vorladung der britischen Geschäftsträgerin ins Außenministerium mit der Verwicklung des Vereinigten Königreichs in den Ukrainekrieg zu tun haben könnte.

    Bereits Mitte März hatte das russische Außenministerium beim britischen Botschafter Nigel Casey gegen den ukrainischen Angriff auf die russische Stadt Brjansk mittels Storm-Shadow-Raketen des französisch-britischen Herstellers MBDA protestiert. Der Angriff auf Brjansk war am 10. März erfolgt.

  • 19:53 Uhr

    Ministerpräsident: Ukrainische Drohnen stürzten in Finnland ab

    Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo erklärte, dass vermutlich ukrainische Drohnen in Finnland abgestürzt seien. Er betonte, dass dies einen schwerwiegenden Verstoß gegen die territoriale Integrität Finnlands darstelle. Orpo erklärte:

    "Diese Verletzung der territorialen Integrität ist eine sehr ernste Angelegenheit. Es handelt sich wahrscheinlich um ukrainische Drohnen, aber die Umstände werden noch geklärt, und wir werden später Einzelheiten bekannt geben."

    Nach Angaben des Ministerpräsidenten seien die Drohnen nicht abgeschossen worden – sie seien von selbst abgestürzt. Im Zusammenhang mit dem Vorfall erwägen die finnischen Behörden laut dem Rundfunk- und Fernsehsender Yle die Einberufung einer Sitzung unter Beteiligung von Präsident Alexander Stubb und Vertretern der Regierung. Später bestätigte die finnische Luftwaffe, dass mindestens eine der Drohnen, die in der Nähe der Stadt Kouvola im Südosten des Landes abgestürzt waren, ukrainischer Herkunft war. Angehörige der finnischen Streitkräfte, die von Yle zitiert werden, gaben an, dass es ihnen gelungen sei, eine der Drohnen als eine ukrainische An-196 zu identifizieren.

  • 19:18 Uhr

    Untergrund: Russische Truppen greifen Luftwaffenstützpunkt in der Region Chmelnizkij an

    Die russischen Streitkräfte haben unterirdische Lager eines Luftwaffenstützpunkts der ukrainischen Streitkräfte in der Region Chmelnizkij angegriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Koordinator des prorussischen Untergrunds in der Stadt Nikolajew, Sergej Lebedew. Er stellte klar, dass die Operation am Abend des 28. März durchgeführt wurde. Die Ziele befanden sich in der Nähe der Ortschaft Starokonstantinow. Der Koordinator des Untergrunds merkte zudem an, dass in der Umgebung der getroffenen Objekte innerhalb von 40 Minuten nach den Angriffen eine erneute Detonation registriert wurde. Ein Rettungshubschrauber und etwa zehn Krankenwagen trafen am Ort ein. Lebedew sagte:

    "Nach den vorliegenden Informationen wurden geschützte Objekte angegriffen – unterirdische Infrastruktur, darunter gewölbte Schutzräume mit Lagern und ein befestigter Bunker, der mit der Luftfahrtkontrolle in Verbindung steht."

  • 18:37 Uhr

    TASS: Kiew bereitet die Mobilisierung von Frauen vor

    In der Ukraine laufen Vorbereitungen für die Mobilisierung von Frauen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Dazu hieß es:

    "Die ukrainische Seite bereitet sich darauf vor, die weibliche Bevölkerung zu mobilisieren, und das Auftauchen von Werbekampagnen mit einem entsprechenden Aufruf – einem Aufruf zur Teilnahme an der Verteidigung der Ukraine – ist ein direkter Beweis dafür."

    Wie die Agentur UNIAN zuvor berichtete, sind in den Straßen ukrainischer Städte Werbebanner mit dem Slogan "Die Verteidigung der Ukraine ist eine Frauensache" aufgetaucht. Nach Angaben der Behörden schrumpft die Personalstärke der ukrainischen Streitkräfte rapide, es gibt keine neuen Freiwilligen, und die Qualität der zwangsweise Mobilisierten lässt zu wünschen übrig. In diesem Zusammenhang bereiten die ukrainischen Behörden die Frauen auf die Mobilisierung vor, präzisierte die Quelle in den russischen Sicherheitsbehörden. Es wird darauf hingewiesen, dass in den Brigaden der ukrainischen Streitkräfte bereits die Posten von Beratern des Brigadekommandanten für Fragen der Geschlechtergleichstellung eingeführt werden.

  • 18:10 Uhr

    Zwei Verletzte bei ukrainischer Drohnenattacke auf Siedlung Lesnoje im Gebiet Saporoschje

    Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje sind zwei Zivilisten verletzt worden. Das örtliche Gesundheitsministerium teilt auf Telegram mit, dass sich der Vorfall in der Siedlung Lesnoje ereignet habe, als das ukrainische Militär die Ortschaft mit Drohnen angegriffen habe. Die beiden verletzten Einwohner seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Weitere Einzelheiten gibt die Behörde nicht bekannt.

  • 17:59 Uhr

    Sumy: Ukrainischer Ölriese Naftogaz meldet intensiven Beschuss seiner Anlagen

    Der ukrainische Ölkonzern Naftogaz teilte mit, dass seine Anlagen erneut angegriffen worden seien. Auf seinem Telegram-Kanal teilte das Unternehmen mit, dass die Anlagen von Naftogaz bereits den vierten Tag in Folge unter intensivem Beschuss stehen. Diesmal wurde die Infrastruktur im Gebiet Sumy beschädigt.
    Das Unternehmen berichtete zudem von einem Brand, der unmittelbar nach dem Beschuss der Anlagen ausgebrochen war. Dabei wurde niemand verletzt, so heißt es aus dem Unternehmen weiter.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.