Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt in der Volksrepublik Donezk weiter vor

13.09.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Russisches Militär eliminiert Kontrollzentren der ukrainischen Armee in der DVR (Video)
An der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) setzte der russische Truppenverband Mitte gegnerische Kontrollzentren außer Gefecht. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, eröffneten russische Drohnenpiloten das Feuer und dokumentierten anschließend die Zerstörung der Ziele. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
20:48 Uhr
Verletzte und Sachschäden in russischen Grenzgebieten durch Angriffe aus der Ukraine
Das ukrainische Militär hat am Sonntagnachmittag (Ortszeit) das Gebiet Kursk mit Raketen angegriffen, wie die Behörden mitteilen. Es seien zwei zivile Fahrzeuge und acht Wohngebäude beschädigt worden. Der Gouverneur Alexander Chinstein gibt an, die Betroffenen würden beim Wiederaufbau unterstützt.
"Am wichtigsten ist, dass es keine Todesopfer gab", so der Beamte.
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf das Grenzgebiet Brjansk erlitten nach Behördenangaben drei Zivilisten Verletzungen. Unbemannte Fluggeräte hätten einen Radfahrer und ein Ehepaar attackiert, die mit ihrem Auto unterwegs gewesen seien. Alle Betroffenen seien in Krankenhäuser gebracht worden, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten hätten.
20:39 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 140 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, über der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Sonntag Starrflüglerdrohnen ein.
20:26 Uhr
Tschechien: Polen halten ihren Landsmann für einen Ukrainer und verprügeln ihn
Polnische Staatsbürger haben in Tschechien auf einen Landsmann eingeschlagen, weil sie ihn irrtümlich für einen Ukrainer gehalten haben. Dies berichtete das Nachrichtenportal The Warsaw.
Kuba Heisig aus Chorzów sei mit einem Lastenfahrrad entlang der Grenzen Oberschlesiens unterwegs gewesen, heißt es in dem Bericht. Er habe Geld für die Behandlung seiner schwangeren Partnerin gesammelt, bei der Krebs diagnostiziert worden sei.
Im Zentrum der tschechischen Stadt Ostrava sei der Mann von mehreren Personen zu Boden gerissen und getreten worden. Dem Bericht zufolge riefen die Angreifer dem Mann zu, er sei "Ukrainer und ein Banderist".
"Er wurde von Polen geschlagen", heißt es im Bericht weiter. "Sie hielten seine gelb-blaue Mütze in den Farben Oberschlesiens irrtümlich für eine ukrainische Kopfbedeckung."
Zuvor berichteten polnische Medien, die Zahl der Straftaten gegen Ukrainer sei in Polen in den vergangenen sechs Monaten um ein Drittel gestiegen. Auch polnische Staatsbürger, die von ihren Mitbürgern fälschlicherweise für Ukrainer gehalten würden, seien mitunter betroffen.
20:02 Uhr
Russische Luftstreitkräfte nehmen gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Einheiten der russischen Luft- und Weltraumkräfte (WKS) haben temporäre Truppenstandorte des Gegners in der Nähe der Ortschaft Preobraschenka im Gebiet Oblast Saporoschje mit FAB-250-Gleitbomben bombardiert. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
19:31 Uhr
Angriffe mit Präzisionswaffen: Russland nimmt weitere militärische Ziele in der Ukraine ins Visier
Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Sonntag weitere kombinierte Angriffe auf Anlagen in der Ukraine durchgeführt, die im Interesse des Militärs genutzt werden. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele getroffen:
- drei Logistikzentren, eine Fertigungsstätte für Drohnen sowie ein Lager für Raketen- und Artilleriewaffen sowie Munition in Odessa;
- ein Logistikzentrum sowie mehrere Produktionsstätten für Drohnen im Gebiet Odessa;
- ein Trockenfrachter, der Militärgüter transportierte, und zwei Umspannwerke im Hafen von Odessa;
- Einrichtungen der Eisenbahninfrastruktur in den westlichen Regionen der Ukraine, die für die Beförderung von militärischen Gütern aus europäischen Ländern eingesetzt werden.
18:56 Uhr
Trump fordert von Selenskij, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen
US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in Irland erklärt, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij müsse "aufhören, den Dieselkraftstoff in Russland lahmzulegen".
Kiew könne "andere Ziele" angreifen, aber keine Raffinerien zur Herstellung von Diesel, "weil es eine Dieselknappheit verursacht", sagte Trump.
Die Knappheit stehe nicht im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten – sie sei auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen.
18:26 Uhr
Sewastopol: Waldbrand und Wohnhäuser in Flammen nach ukrainischen Drohnenangriffen
Russlands Flugabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben am Sonntag in Sewastopol 15 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Himmel geholt. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew auf der Plattform Max bekannt.
In der Nähe der Großstadt auf der Krim sei durch herabfallende Trümmerteile ein Waldbrand ausgebrochen, teilt der Beamte weiter mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz.
Wie es heißt, explodierte eine ukrainische Drohne in einer Gartensiedlung bei Sewastopol, wobei ein privates Wohnhaus Feuer gefangen habe. Herabfallende Trümmerteile hätten ein Eigenheim in einer weiteren Gartensiedlung in Brand gesetzt. Mitarbeiter des Katastrophenschutzes seien ebenfalls im Einsatz.
18:03 Uhr
Präsidentenberater: Russland hat seine Haltung zur Ukraine-Krise nicht verschärft
Der Friedensprozess im Ukraine-Konflikt sei im Gange, sagte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber der Agentur Westi. "Und wir hoffen, dass er früher oder später zu einem positiven Ergebnis führen wird", fügte er hinzu.
Russland habe seine Haltung zur Beilegung des Konflikts nicht verschärft, so der Präsidentenberater.
Und weiter:
"Ich würde sagen, die Anforderungen sind dieselben. Es gibt keine Verschärfung. Wir würden uns lediglich wünschen, dass diesen Anforderungen früher oder später – und lieber früher – Genüge getan wird."
Wie Uschakow betonte, bildeten die beim Treffen der Präsidenten Russlands und der USA in Anchorage, Alaska, 2025 erzielten Vereinbarungen nach wie vor den Kern des Friedensprozesses. Dieser sei "zwar langwierig, aber zugleich auch komplex".
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.