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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an SüdkoreaQuelle: Gettyimages.ru © Alexi J. Rosenfeld/
  • 24.09.2026 15:13 Uhr

    15:13 Uhr

    Sacharowa: Ukrainische Angriffe beeinflussen globalen Energiemarkt

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat im russischen Fernsehen auf die Auswirkungen ukrainischer Angriffe auf den globalen Energiemarkt hingewiesen.

    Sacharowa kommentierte das Treffen zwischen den Außenministern Sergei Lawrow und Marco Rubio. Das Treffen war hauptsächlich der Ukraine-Krise gewidmet.

    Die destruktiven Aktionen des Kiewer Regimes, nämlich "Terroranschläge und extremistische Aktivitäten" im Zusammenhang mit gezielten Angriffen auf Zivilisten und grenzüberschreitende Infrastruktureinrichtungen, führten zur Destabilisierung der globalen Energiemärkte, betonte die Diplomatin.

  • 14:18 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben an einem Tag 1.290 Soldaten während der Kampfhandlungen verloren, lautet der Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • drei Panzer, darunter einen Leopard aus deutscher Produktion,
    • elf gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 92 Kraftfahrzeuge,
    • drei Artilleriegeschütze,
    • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenpiloten trafen Lager mit Munition und Treibstoff, Energieobjekte, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit unbemannten Flugzeugen größerer und mittlerer Reichweite und deren Komponenten sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 140 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 244 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten ein unbemanntes Boot.

  • 13:36 Uhr

    Gebiet Charkow: Zwei Ortschaften befreit

    Einheiten des Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow weiterhin fest und erweitern die äußere Kontrollzone. Die Ortschaften Busowo und Chischnjakowo wurden befreit. Die Kämpfe um Rubljonoje, Chripuny, Petropawlowka, Prikolotnoje und Losowaja dauern an. Außerdem bekämpfte Russland Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Dörfern in den Gebieten Charkow und Sumy.

    Die Verluste des Gegners beliefen sich auf 40 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.

  • 12:52 Uhr

    Russische Armee befreit Ortschaften in DVR und Gebiet Saporoschje

    Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte haben nahe der Ortschaft Dopropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) den äußeren Ring um den eingekesselten Gegner erweitert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Im Zuge der Offensive wurde Dobropolje (Maloje) befreit. Es wurde zudem ein weiterer Durchbruchversuch in Richtung des Dorfes Swjatogorowka zurückgeschlagen. Im Laufe des Tages setzte Russland mehr als 45 Soldaten der Ukraine außer Gefecht. Insgesamt 152 Gebäude wurden geräumt.

    Der Truppenverband Ost nahm den Ort Swetlaja Dolina im Gebiet Saporoschje ein.

  • 12:20 Uhr

    Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea

    Die Ukraine hat zwei gefangengenommene nordkoreanische Soldaten an Südkorea überstellt, erklärt Präsident Wladimir Selenskij am Mittwoch in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung.

    Nach seinen Angaben versuchte einer der Soldaten im Moment der drohenden Gefangennahme, sich das Leben zu nehmen. Diese Männer seien nicht leicht lebend zu fassen, betont Selenskij.

    Laut Medienberichten ist bislang bekannt, dass nur zwei Soldaten von der Ukraine gefangengenommen wurden.

  • 11:40 Uhr

    Washington Post: Drogenkartelle rekrutieren Drohnenpiloten mit Erfahrung im Ukraine-Konflikt

    Mexikanische kriminelle Gruppen setzen Geld und Zwang ein, um Söldner anzuwerben, die für Kiew gekämpft haben, wie US-Beamte der Zeitung mitteilten. Russland hat wiederholt davor gewarnt, dass der Ukraine-Konflikt die globale Instabilität schürt, da er aufgrund von Schwarzmarkthandel zur Verbreitung von Waffen führt.

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  • 11:11 Uhr

    Verteidigungsministerium präzisiert Angaben über nächtliche Angriffe auf die Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium hat Angaben zu den Objekten präzisiert, die in der vergangenen Nacht durch den massiven Angriff mit Hochpräzisionswaffen und Drohnen getroffen wurden.

    In der Hauptstadt Kiew attackierte Russland drei Rüstungsbetriebe für die Produktion und Lagerung unbemannter Flugzeuge mittlerer und größerer Reichweite und deren Fragmente sowie zwei Telekommunikationszentren, die Kommunikationsdienste und Rechenleistung für die ukrainischen Streitkräfte bereitstellten. Außerdem wurde ein Transport- und Logistikzentrum für die Lagerung und Verteilung unbemannter Flugzeuge angegriffen.

    In Odessa wurden zwei Logistikzentren für die Lagerung und Verteilung von Militär- und Dual-Use-Gütern, die aus europäischen Ländern in die Ukraine eintrafen, unter Beschuss genommen. Ferner wurde ein Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte auf dem Weg zum Hafen von Tschernomorsk angegriffen.

  • 10:10 Uhr

    Flugabwehr zerstört in der Nacht 40 ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 40 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 20 Uhr am Mittwoch und 8 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) über sieben Regionen Russlands vom Himmel geholt.

  • 09:30 Uhr

    OSZE-Teilnahme an Beilegung braucht eine Vereinbarung zwischen Moskau und Kiew

    Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) könnte an der Lösung des Konfliktes mit der Zustimmung Russlands und der Ukraine beteiligt sein, sagt Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu am Rande der 81. UN‑Generalversammlung. Er betont:

    "Es hängt von den Parteien und der Einigung ab, die sie während der Verhandlungen erzielen. Sie sind OSZE-Mitglieder. Wenn sie sich auf eine Rolle der OSZE einigen, werden wir dies gewährleisten."

    Die russische Kritik an der OSZE erklärt der Generalsekretär damit, dass nicht alle multilateralen Formate spannungsfrei funktionieren.

  • 08:44 Uhr

    Gebiet Rostow: Ölraffinerie durch ukrainische Drohne beschädigt

    Die Fragmente einer abgefangenen Drohne sind auf eine Ölraffinerie im Gebiet Rostow abgestürzt, teilt Gouverneur Juri Sljussar mit. Es wurden Verwaltungsgebäude beschädigt. Es wurden keine Verletzten registriert, und es kam zu keinem Brand.

    Sljussar betont, dass das Gebiet Rostow in der vergangenen Nacht einen Drohnenangriff abgewehrt hat. Die Zahl der neutralisierten Flugziele präzisiert er nicht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.