International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew erklärt sich bereit für Verhandlungen mit Moskau

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew erklärt sich bereit für Verhandlungen mit MoskauQuelle: Gettyimages.ru © Rastislav Sedlak
  • 21.08.2026 10:50 Uhr

    10:50 Uhr

    Kiew: Ukraine bereit, sich mit Russen an Verhandlungstisch zu setzen

    Die Ukraine sei bereit für Verhandlungen mit Russland über die Beilegung des Konflikts, erklärte Sergei Kisliza, Erster Stellvertretender Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, gegenüber Ukrinform.

    "Wir sind bereit, uns an den Verhandlungstisch zu setzen, der amerikanischen Seite zuzuhören, mit den Russen zu sprechen und unsere Argumente darzulegen, warum dieser Krieg beendet werden muss."

    Ferner betonte Kisliza, dass die Frage eines Treffens mit den US-Unterhändlern weiterhin aktuell sei, obwohl die US-Seite ihren Besuch in Kiew mehrmals verschoben habe. Die ukrainische Führung setze auf Washington, weil "die US-Seite den Verlauf dieses Verhandlungsprozesses maßgeblich beeinflussen" könne, so Kisliza.

  • 10:03 Uhr

    FSB: Acht Personen wegen versuchten Drohnenangriffs auf Rüstungsbetrieb festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat acht Personen, einen Täter und sieben Komplizen, im Zusammenhang mit einem geplanten Terroranschlag mit FPV-Drohnen auf ein strategisches Unternehmen in der Region Moskau festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit. In der Erklärung hieß es, dass einer der Komplizen, der bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand leistete, neutralisiert worden sei.

    Bereits im Juli hatte der FSB über die Vereitelung eines Anschlags auf ein Rüstungsunternehmen in der Region Moskau berichtet. Der Anschlag sei auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) geplant worden. Wie es heißt, sollen die Festgenommenen geplant haben, 35 mit Sprengstoff bestückte FPV-Drohnen dabei einzusetzen. Nach Angaben des FSB seien diese Drohnen mit Unterstützung europäischer Geheimdienste über Polen und Weißrussland aus der Slowakei nach Russland geschmuggelt worden.

    Die Drohnen sollten von einem gemieteten Hangar aus gestartet werden, den zwei moldauische Staatsbürger, die Russland später verließen, zu diesem Zweck vorbereitet hatten. 

    Das Video zeigt, wie die Kriminellen die Drohnen testen. Während der Festnahme kam es zu einer Schießerei mit den FSB-Beamten.

  • 09:24 Uhr

    Moskau: Versuche der EU, Zeit für Wiederbewaffnung der ukrainischen Armee zu gewinnen, inakzeptabel

    Die Versuche der EU und des Kiewer Regimes, ihre Forderungen durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, seien für Moskau unannehmbar. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister, in einem Interview für News.ru.

    "Die Russische Föderation ist bereit, alle vernünftigen Vorschläge und Ideen anzuhören, die im Einklang mit den vom russischen Präsidenten festgelegten Zielen stehen und die Realitäten 'auf dem Boden' berücksichtigen. Aber die Versuche, maximalistische Forderungen der EU und der Ukraine durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, sind absolut inakzeptabel und können nicht zu einer nachhaltigen Lösung beitragen."

  • 08:49 Uhr

    Ukrainische Militärdepots im Gebiet Odessa mit Kampfdrohnen getroffen

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    In der Nacht zum Freitag seien Lagerhallen mit Waffen, Militärtechnik und anderen Gütern im Hafen Reni im Gebiet Odessa getroffen worden.

  • 08:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 325 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Perm, den Teilrepubliken Krim und Udmurtien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 07:31 Uhr

    Russische Truppen zerreiben ukrainische Einheiten im Gebiet Charkow

    Russische Truppen befreien Ortschaften im Gebiet Charkow und zerreiben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Region. Dies teilte Jewgeni Lisnjak, stellvertretender Leiter der Militär-Zivilverwaltung der Region für Verteidigung und Sicherheit, TASS mit.

    "Die operative Lage im Gebiet Charkow sieht derzeit so aus: Russische Truppen führen eine planmäßige Offensive durch und zerreiben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte konsequent. Der systemische Druck auf den Gegner zeigt Wirkung, unter anderem durch Angriffe auf die gegnerische Logistik und gezielte Angriffe auf die Ressourcenbasis illegaler bewaffneter Formationen der ukrainischen Streitkräfte."

  • 20.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    "Gefährliche Illusion" beenden: Russland droht mit anhaltender Antwort auf ukrainische Angriffe

    Moskau will keine Eskalation – doch solange die Angriffe auf zivile Ziele andauern, bleibt die Antwort klar. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärt, was Russland jetzt von Kiew und dem Westen erwartet und warum die militärische Sonderoperation fortgesetzt wird.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite

  • 21:55 Uhr

    Selenskijs Büro: Wahlen in der Ukraine derzeit nicht möglich

    Wahlen in der Ukraine seien wegen eines geltenden gesetzlichen Verbots und fehlender Bedingungen für eine sichere Abstimmung derzeit nicht möglich. Dies erklärt Michail Podoljak, Berater im Büro des ukrainischen Präsidenten, in einem Interview mit der italienischen Zeitung La Repubblica. Mit Blick auf Fjodorows Aufruf zu baldigen Wahlen sagte Podoljak:

    "Jeder Teilnehmer des politischen Prozesses hat das Recht, Erklärungen abzugeben, nicht nur [der ehemalige Verteidigungsminister] Michail Fjodorow. Aber die Hindernisse für einen Wahlkampf haben zugenommen. Es ist unmöglich, die Sicherheit der Wahlen zu gewährleisten. Und das gesetzliche Verbot gilt weiterhin." 

    Fjodorow hatte am 18. August zu Wahlen in der Ukraine aufgerufen. Er bezeichnete sie als "Moment der Verantwortung der Regierung gegenüber den Bürgern" und forderte, einen "gesetzlichen, sicheren und realistischen Mechanismus" für die Wiederaufnahme des demokratischen Prozesses zu finden. Er kritisierte zudem Korruption und eine systemische Regierungskrise. Das alte System "schützt sich selbst, hat Angst vor Veränderungen und trifft Entscheidungen nur langsam", sagte er.

    Die fünfjährige Amtszeit Wladimir Selenskijs als ukrainischer Präsident endete am 20. Mai 2024, die Wahlen hätten am 31. März desselben Jahres stattfinden sollen. Nach ukrainischem Recht sind Wahlen während des Kriegsrechts jedoch nicht zulässig. Dieses wird von Selenskij alle drei Monate verlängert und gilt derzeit bis zum 31. Oktober 2026.

  • 21:44 Uhr

    Botschafter: Schwedischer Rüstungskomplex versucht, am Ukraine-Konflikt zu verdienen

    Der schwedische militärisch-industrielle Komplex versucht, möglichst stark vom Ukraine-Konflikt zu profitieren. Dies erklärt der russische Botschafter in Stockholm Sergei Beljajew in einem Interview mit RIA Nowosti.

    "Offensichtlich hat die entstandene Situation einen echten Klondike für den schwedischen militärisch-industriellen Komplex geschaffen. Heute ist er praktisch der einzige stark wachsende Sektor der schwedischen Wirtschaft und ein Wachstumsmotor für das BIP des Landes."

    Als Beispiel nennt der Diplomat den Rüstungskonzern Saab. Dieser habe seinen Jahresgewinn seit Beginn der 2020er-Jahre verachtfacht. Der Aktienkurs von Saab sei seit 2022 an der Börse um rund 1.000 Prozent gestiegen.

    Beljajew verweist zudem auf Schwedens Erfahrungen in der Vergangenheit. Während des Zweiten Weltkriegs hätten schwedische Oligarchen Nazideutschland mit Stahl und anderen strategischen Materialien beliefert.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.