Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen getroffen

20.07.2026 15:48 Uhr
15:48 Uhr
Miroschnik: Kiew verliert über 200 Dieselloks, die westliche Waffen transportierten
In der letzten Zeit hat die Ukraine infolge der russischen Attacken mehr als 200 Dieselloks verloren, die Waffen hauptsächlich aus Polen und Rumänien zur Kontaktlinie transportierten. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber Westi. Seinen Angaben zufolge werden "90 Prozent der Militärgüter aus europäischen Ländern geliefert". Aus diesem Grund sei "die Unterbrechung der Logistik eine der wichtigsten Aufgaben", betonte er.
15:14 Uhr
Tankschiff an Ölterminal bei Noworossijsk mit einer Drohne attackiert
Das Kaspische Pipeline-Konsortium (CPC) meldete eine ukrainische Drohnenattacke auf den Tanker "NELSA" im Schwarzen Meer. Ein Treffer verursachte einen Brand, der innerhalb weniger Stunden gelöscht wurde. 22 Mitglieder internationaler Besatzung, mit Ausnahme des Kapitäns und seiner Gehilfe, wurden evakuiert. Die Ölverladung wurde gestoppt, und Öllecks wurden verhindert.
"Bei der Vorbereitung eines Angriffs auf einen Tanker während der Beladung war sich das angreifende Land bewusst, dass es enorme Umwelt- und menschengemachte Risiken geschaffen und zudem das Leben von Besatzungsmitgliedern aus verschiedenen Ländern gefährdet hat."
15:00 Uhr
Kommandeur einer Militäreinheit im Gebiet Odessa verkaufte Drohnen und verspielte den Erlös
Das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine hat eine Ermittlung gegen den Leiter einer Militäreinheit im Gebiet Odessa wegen des Diebstahls von Militärgütern abgeschlossen. Dies teilte die Behörde am Montag auf Telegram mit.
Wie es heißt, sei der Mann für den Betrieb unbemannter Luftfahrtsysteme und Drohnenabwehrsysteme verantwortlich gewesen. Einen Teil der gestohlenen Aufklärungsdrohnen und Drohnenabwehrsysteme habe er bei einem Pfandhaus verpfändet und den Rest zu niedrigen Preisen verkauft.
"Mit dem Erlös hat er sich einen Lexus im Wert von 27.000 US-Dollar gekauft und einen anderen Teil des Geldes verspielt."
14:45 Uhr
Tote und Verletzte bei Drohnenangriff auf Bus im Gebiet Belgorod
In der Stadt Schebekino hat eine gegnerische Drohne gezielt einen Passagierbus angegriffen. Dies teilte Alexander Schuwajew, der amtierende Gouverneur des Gebiets Belgorod, mit.
Vier Frauen und ein Junge erlagen vor Ort ihren Verletzungen. Weitere 23 Zivilisten, darunter ein 17-Jähriger, wurden verletzt und ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Drei der Verletzten befinden sich in kritischem Zustand.
14:28 Uhr
Ukraine greift Wohnhäuser, Lebensmittelladen und Linienbus im Gebiet Kursk an
Wie der Verwaltungschef des Gebiets Kursk, Alexander Hinstein, am Montag mitgeteilt hat, haben ukrainische Drohnen früher am Tag vier Mehrfamilienhäuser in der Gebietshauptstadt, zivile Fahrzeuge auf einer Landstraße sowie einen Linienbus, eine Haltestelle und ein Lebensmittelgeschäft in der Stadt Lgow angegriffen.
Allein in Lgow sind nach derzeitigem Stand fünf Zivilisten verletzt worden. Die Zahl der Verletzten in der Gebietshauptstadt wird mit zehn angegeben, drei Verletzte befinden sich in einem kritischen Zustand.
In einer der angegriffenen Wohnungen sei ein Brand ausgebrochen, die Wohnhäuser wurden evakuiert, so Hinstein.
14:12 Uhr
Frontbericht: Ukrainische Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen getroffen

Symbolbild: Produktion von Drohnen in der UkraineEvgeniy Shkolenko / Gettyimages.ru Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.410 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 145 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 15 Autos und drei Artilleriegeschütze.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 140 Kämpfer ein. Zudem wurden neun gepanzerte Kampffahrzeuge, 27 Autos und eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 350 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 505 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich elf Autos, ein Feldartilleriegeschütz und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Bastion.
Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf mehr als 60 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 21 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen, ein Logistikzentrum, Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur und Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager und Werkstätten für unbemannte Boote angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben, vier Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 917 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 185.525 unbemannte Luftfahrzeuge, 666 Flugabwehrraketensysteme, 30.222 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.761 Mehrfachraketenwerfer, 35.829 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.970 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
13:45 Uhr
Mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure bei Konstantinowka eliminiert
Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB hat mehrere Gruppen ukrainischer Saboteure bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk außer Gefecht gesetzt. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde.
"Die Antiterroreinheit 'Gorynytsch' des FSB in der Region jagt ukrainische Saboteure und Drohnenpiloten am Stadtrand von Konstantinowka. FSB-Beamte haben eine gegnerische Drohnenleitstelle und drei Stationierungsorte ukrainischer Saboteure entdeckt und zerstört."
Nach Angaben der Behörde wurden insgesamt zehn ukrainische Kämpfer eliminiert.
13:03 Uhr
Gebiet Kursk: Ein Toter und neun Verletzte binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 33 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 145 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 24 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken kam ein Zivilist ums Leben, neun weitere erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen zwei Autos, ein Landwirtschaftsbetrieb, zwei Privathäuser, eine Garage, eine Stromleitung und drei Verwaltungsgebäude.
12:28 Uhr
Schule im Gebiet Saporoschje angegriffen

Telegram-Kanal von Jewgeni Balizki Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Schule in der Ortschaft Priasowski im Gebiet Saporoschje gezielt attackiert, teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram mit. Es gibt keine Verletzten. Zu Schaden kamen Fenster, Türen, Schulbusse sowie das Schulgelände. Zudem wurden umliegende Häuser beschädigt.
11:50 Uhr
Gebiet Belgorod: Mehrere Opfer bei Drohnenangriff auf Betrieb
Nach Angaben des Operativstabs des Gebiets Belgorod ist auf dem Gelände eines Betriebs im Bezirk Belgorod eine gegnerische FPV-Drohne detoniert. Infolge der Explosion ist ein Zivilist gestorben, weitere vier erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperstellen. Sie wurden ins Bezirkskrankenhaus gebracht.
Am Explosionsort wurden die Fensterscheiben des Gebäudes, ein Lkw und zwei Pkw beschädigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

