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Liveticker Ukraine-Krieg: Oberkommandierender Syrski entlassen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Oberkommandierender Syrski entlassen© Ukrainisches Präsidentenbüro
  • 21.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:42 Uhr

    Selenskij bestätigt Entlassung des Oberkommandierenden Syrski

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij, dessen reguläre Amtszeit als Präsident seit mehr als zwei Jahren abgelaufen ist, hat die Entlassung des bisherigen Oberkommandierenden der ukrainischen Armee, Alexander Syrski, offiziell bestätigt. Neuer Oberkommandierender wird demnach Michail Drapaty.

    Der 43 Jahre alte Drapaty leitete bislang die Landstreitkräfte und seit dem Jahr 2025 die sogenannten "Vereinigten Kräfte". Damit  gehörte er also bereits dem engen militärischen Führungszirkel an.

  • 21:14 Uhr

    Ukrainische Medien: Oberkommandierender Syrski entlassen

    Ukrainische Medien melden am Abend, dass Wladimir Selenskij den bisherigen Kommandierenden der Armee, Alexander Syrski, entlassen hat.

    Die Ursprungsquelle der Berichte ist dabei Sergei Sternenko, ein Berater des vor kurzem entlassenen Verteidigungsministers der Ukraine, Michail Fedorow. Von diesem unabhängig meldete auch der illustre Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko aus der Fraktion des ehemaligen Präsidenten Petro Poroschenko die Entlassung Syrskis.

    Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

    Der britische Guardian berichtete früher am Tag, dass die Frage des Rücktritts des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte bereits entschieden sei. Es sei jedoch noch nicht bekannt, wer ihn ersetzen werde, da es sich um eine Person handeln müsse, die keine politische Bedrohung für Machthaber Selenskij darstelle. Schon am Montag hatten ukrainische Medien über den Rücktritt Syrskis berichtet. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte dementierte diese Information daraufhin und erklärte, Syrski übe seine Aufgaben weiterhin aus.

  • 21:00 Uhr

    Angeklagter im Nord-Stream-Prozess gestand Arbeit für ukrainischen Geheimdienst

    Sergei K., der in Deutschland der Zerstörung der Nord-Stream-Gaspipelines angeklagt ist und sich seit Herbst letzten Jahres in Untersuchungshaft befindet, hat in einem abgehörten Telefonat mit seiner Ehefrau gestanden, für den ukrainischen Geheimdienst SBU gearbeitet zu haben. Das geht aus der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft hervor, wie Medien berichten. 

    Unter anderem berichtet der Stern, dass der wegen des Terroranschlags angeklagte Ukrainer mit seiner Frau telefoniert und freimütig über seine Tätigkeit geplaudert habe, während er sich noch in der italienischen Auslieferungshaft befand. Abgehört wurde das Gespräch offenbar von der italienischen Polizei.

  • 20:30 Uhr

    Mehr als 120 ukrainische Drohnen am Dienstag abgefangen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet über die Arbeit der Luftabwehr am Dienstag: Im Laufe des Tages zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden von den im Einsatz befindlichen Luftabwehrsystemen 123 ukrainische Drohnen des Flugzeugtyps über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk und Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, in der Republik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.

  • 20:20 Uhr

    Ukrainischer Energieversorger: Bevorstehender Winter wird zur Herausforderung

    Der bevorstehende Winter wird laut Einschätzung des ukrainischen Energieversorgers "Ukrenergo" eine Herausforderung für das ukrainische Stromnetz darstellen.

    Das Unternehmen wies am Dienstag darauf hin, dass die Instandsetzung der beschädigten Energieanlagen zwar weitergeht, das derzeitige Ausmaß jedoch nicht ausreicht, um die verlorenen Kapazitäten auszugleichen. Bereits eine Temperatur von minus zehn Grad könnte kritisch werden.

  • 19:40 Uhr

    Peskow: Russland wird NATO-Truppen in der Ukraine auf keinen Fall zulassen

    Eines der Ziele der militärischen Sonderoperation ist es, sicherzustellen, dass sich keine NATO-Truppen auf dem Territorium der Ukraine befinden, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

    Der Kreml-Sprecher kommentierte damit Äußerungen des Europaabgeordneten Fernand Kartheiser, wonach die Manöver der "Koalition der Willigen" im Herbst in Polen als Vorbereitung für die Entsendung eines Kontingents europäischer Soldaten in die Ukraine dienen könnten.

    Peskow erinnerte daran, dass EU- und NATO-Staaten bereits mehrfach ihre Absicht bekundet hätten, eigene Truppen in der Ukraine zu stationieren, und es sich dabei um sehr konkrete Pläne handele, die nicht zuletzt Teil der vom Westen verkündeten "Sicherheitsgarantien für die Ukraine" seien.

  • 19:31 Uhr

    "Mir nicht bekannt" – Merz weiß nichts von deutscher Schattendiplomatie in Baku

    Bereits seit dem Jahr 2024 soll es in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, zu regelmäßigen Treffen zwischen deutschen und russischen Ex-Politikern kommen.

    Verschiedene deutsche Medien berichten seit Tagen über diese Treffen und spekulieren intensiv über die möglichen Inhalte der Gespräche. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten Aserbaidschans, Ilham Alijew, der aktuell in Berlin zu Gast ist, wurde die deutsche Schattendiplomatie thematisiert.

    Während Bundeskanzler Friedrich Merz kurz feststellte, ihm sei nichts darüber bekannt, präsentierte Alijew Daten der Ein- und Ausreise der an den Gesprächen beteiligten Personen, betonte jedoch, dass ihm nichts über den Inhalt der Gespräche bekannt sei, da man die Treffen nicht beobachtet habe.

    "Unser Territorium wurde schlichtweg ohne unser Wissen genutzt", so Alijew. "Sollte dieses Treffen zu einem Ende des Krieges zwischen der Ukraine und Russland führt, begrüßen wir das natürlich."

    Mehr zum Thema – Geheimes deutsch-russisches Treffen in Baku? — RT DE

  • 19:10 Uhr

    TASS veröffentlicht Video eines russischen Drohnenangriffs auf ukrainische Militärlogistik

    Die Nachrichtenagentur TASS hat am Dienstag ein vom russischen Verteidigungsministerium freigegebenes Video eines russischen Drohnenangriffs auf zwei Logistikzentren in der Stadt Saporoschje veröffentlicht. Die Zentren operierten nach Darstellung des Verteidigungsministeriums im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte.

  • 18:26 Uhr

    Ukrainische Drohnenführer greifen Kathedrale in Sotschi an: Siebenjährige verletzt

    Marina Achmedowa, Journalistin und Mitglied des russischen Menschenrechtsrates, berichtet am Dienstag auf ihrem Telegramkanal über einen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Kirche in der Stadt Sotschi, bei dem ein Kind verletzt wurde:

    "Heute hat eine ukrainische Drohne in Sotschi ein siebenjähriges Mädchen in der Kathedrale des Apostelgleichen Fürsten Wladimir verletzt. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, und der Priester der Kathedrale erzählte uns, dass das Mädchen die Sonntagsschule der Kathedrale besucht. Eigentlich sollte sie heute zu einer Pilgerreise aufbrechen, doch in letzter Minute wurde die Reise abgesagt, und man beschloss, zur Kathedrale zurückzukehren. Das Mädchen wurde auf das Gelände der Kathedrale zurückgebracht, und sobald sie das Gebäude betrat, griff die Drohne an und verletzte das Mädchen – glücklicherweise nur am Bein."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.