Liveticker Ukraine-Krieg: Alle Straßen nach Konstantinowka unter Feuerkontrolle russischer Armee

20.04.2026 09:48 Uhr
09:48 Uhr
Experte: Ukrainische Streitkräfte erleiden Verluste im Gebiet Saporoschje
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko erleiden ukrainische Truppen schwere Verluste bei Gegenangriffen im Gebiet Saporoschje. Gegenüber TASS sagte Marotschko:
"Alle Versuche des Gegners, die Gegenangriffe durchzuführen, erfolgen ergebnislos. Darüber hinaus erleiden die ukrainischen Truppen schwere Verluste. Die Ortschaft Werchnjaja Tersa ist der Ort, an dem der Gegner zuletzt die meisten Verluste erlitt."
09:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 100 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 112 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 19. April und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 20. April über den Gebieten Astrachan, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört.
08:08 Uhr
Alle Straßen nach Konstantinowka unter vollständiger Feuerkontrolle russischer Armee
Russische Truppen haben die vollständige Feuerkontrolle über alle Straßen nach Konstantinowka in der DVR übernommen. Dies teilten russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.
"Alle Straßen nach Konstantinowka wurden unter vollständiger Feuerkontrolle genommen. Dies umfasst Drohnen- und Artillerieangriffe. Die Verlegung von Reserven und die Rotation bei dem Gegner wurden an diesem Frontabschnitt stark behindert."
Wie es heißt, dauerten in der Stadt heftige Kämpfe an. Die ukrainischen Streitkräfte setzten zur Verteidigung hauptsächlich auf Drohnen.
07:22 Uhr
Region Krasnodar: Gouverneur meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
In der Nacht wurde die Stadt Tuapse in der Region Krasnodar von massiven Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt, wie Weniamin Kondratjew, Gouverneur der Region, mitteilte.
Infolge der Attacke auf den Hafen kam ein Mann ums Leben, ein weiterer Mann erlitt Verletzungen. Er wurde medizinisch versorgt, so Kondratjew.
19.04.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Budanow: Mobilisierungsressourcen der Ukraine sind ausgeschöpft
Der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow, sprach von Problemen bei der Mobilisierung in der Ukraine. Seinen Angaben zufolge ist es für Kiew derzeit nicht ohne Weiteres möglich, selbst den minimalen Mobilisierungsplan zu erfüllen. Budanow bezeichnete die Situation zudem als sehr schwierig. Ihm zufolge seien die Ressourcen des Landes praktisch erschöpft. In einem Interview mit der Zeitung Malenkaja Strana fasste Budanow zusammen:
"Die Mobilisierungsressourcen sind erschöpft. Probleme bei der Rekrutierung von Menschen für einen Krieg, der schon viele Jahre andauert, sind eine absolut logische Entwicklung."
20:36 Uhr
DVR: Bewohner kehren nach einem Jahr nach Welikaja Nowoselka zurück
Die Bewohner des Ortes Welikaja Nowoselka kehren mehr als ein Jahr nach der Befreiung von der ukrainischen Armee in das Dorf zurück. Dies teilte Artur Gasanow, der Leiter der Volksmiliz in der DVR, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Er berichtete unter anderem:
"Was Welikaja Nowoselka betrifft, kann ich sagen, dass die Menschen zurückkehren. Es gibt ein interessantes Beispiel: Eine alte Frau, die wir von dort zur medizinischen Behandlung evakuiert hatten, haben wir zurück in den Ort gebracht."
20:05 Uhr
Moskau bemüht sich um Rückkehr eines ohne Beweise der Spionage beschuldigten Ehepaares

Archivbild: Tatjana MoskalkowaRIA Nowosti / Ilja Pitaljow / Sputnik Wie die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Tatjana Moskalkowa, in einem Interview mit TASS erklärte, setzt sie sich für die Freilassung und Rückkehr eines Ehepaares aus Nischni Nowgorod in ihre Heimat ein, nachdem das Paar in der Ukraine ohne Beweise der Spionage beschuldigt worden war. Die Beauftragte fügte hinzu, dass sie erstmals von der Großmutter der Mädchen dieser Familie erfahren habe, die nach der Verhaftung ihrer Eltern in der Ukraine zurückgelassen worden seien. Die Rückführung der Kinder in ihre Heimat sei schließlich durch den ukrainischen Ombudsmann sowie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ermöglicht worden, doch ihre Eltern befänden sich weiterhin in einem ukrainischen Gefängnis. Moskalkowa merkte an:
"Die Eltern befinden sich nach wie vor in Haft. Gegen beide läuft ein Gerichtsverfahren. Es geht ihnen sehr schlecht. Ihr Gesundheitszustand hat unter diesen Bedingungen extrem gelitten … Ursprünglich haben sie in der Nähe von Odessa einen kleinen Laden betrieben. Sie wurden verhaftet und der Spionage beschuldigt. Wir halten diese Anschuldigung für absolut absurd und völlig unbewiesen."
19:38 Uhr
Journalist: Kiew vernichtete Beweismaterial zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines
Der Journalist Bojan Pancevski vom Wall Street Journal hat in Deutschland ein Enthüllungsbuch über die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines veröffentlicht, in dem er schreibt, dass der zweiseitige Plan zur Sprengung der Gaspipelines, der vom damaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, genehmigt worden war, absichtlich vernichtet wurde, um Beweise für die Beteiligung der ukrainischen Führung an der Sabotage zu verbergen. Er schreibt insbesondere:
"Es gab ein zweiseitiges Dokument zu der Operation, das von Saluschny genehmigt wurde. Dieses Dokument wurde zusammen mit allen anderen Unterlagen, die sich auf die Sabotage bezogen, vernichtet. Es sind keine kompromittierenden Dokumente übrig geblieben, keine einzige Spur der Befehlskette."
Wie Pancevski erläuterte, basiert das Buch auf zahlreichen Gesprächen mit Beteiligten, Ermittlern und Mitarbeitern der Geheimdienste. Seinen Angaben zufolge haben die Organisatoren der Sabotageaktion die meisten Anweisungen mündlich erteilt. Dies geschah, um die Möglichkeit einer Rückverfolgung der Befehlskette auszuschließen. Dabei war Wladimir Selenskij nicht nur über den Plan zur Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines informiert, sondern hatte diesem auch persönlich zugestimmt.
19:21 Uhr
Diplomatisches Forum in Antalya: Lawrow über den Zerfall der westlichen Sicherheitsarchitektur

In Antalya hat das Diplomatische Forum begonnen. Teilnehmer sind Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Regierungsvertreter. Auch Russlands Außenminister Sergej Lawrow nahm daran teil. Er sprach über Brüssels Ablehnung langfristiger Verträge, den Zerfall der westlichen Sicherheitsarchitektur und die Tendenzen hin zu einer multipolaren Welt.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

