Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen schaffen "Todeszone" nahe Druschkowka in der DVR

25.06.2026 11:37 Uhr
11:37 Uhr
Militärexperte: Ukrainische Truppen halten Krasny Liman politischer Zweckmäßigkeit willen
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hält Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR), was jeglicher militärischen Logik, Taktik und Strategie widerspricht. Der Militäranalyst Andrei Marotschko erklärte dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Es sei eine seit Langem bekannte Methode des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, Aleksandr Syrski.
Marotschko führte hierbei aus:
"Hier wird politische Zweckmäßigkeit verfolgt: Es ist notwendig, um jeden Preis so viele Gebiete wie möglich zu behalten, um im Verhandlungsprozess Forderungen an die Russische Föderation stellen zu können."
Von Beginn der russischen Spezialoperation an setze Syrski die ukrainischen Streitkräfte irrational ein und lasse sie einkesseln, betonte der Militärexperte.
"Daraus schließe ich, dass solche Befehle direkt von Präsident Wladimir Selenskij erteilt werden. Wie man weiß, verschont er die Menschen nicht mehr. Sein Hauptziel ist es, so lange wie möglich an der Macht zu bleiben."
11:00 Uhr
Präzisionsdrohne trifft Treibstofflager der ukrainischen Truppen im Gebiet Dnjepropetrowsk (Video)
Russische Drohnenpiloten setzten die Präzisionsdrohne vom Typ Geran ein und zerstörten ein Lager für Treib- und Schmierstoff in der Ortschaft Gubinicha im Gebiet Dnjepropetrowsk. Die Anlage wurde zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte benutzt. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
10:27 Uhr
Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 39 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen.
Kiewer Kräfte feuerten mindestens 14 Geschosse auf zivile Ziele ab und setzten 114 Drohnen ein, von denen 41 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.
Wie es heißt, erlitten drei Einwohner durch Beschuss und Drohnenattacken Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.
Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden demnach insgesamt elf Wohngebäude, 25 zivile Fahrzeuge, vier Nebengebäude, zwei Geschäftsräume, eine Infrastruktureinrichtung sowie ein Verwaltungsgebäude beschädigt.
09:42 Uhr
Tote und Verletzte in russischen Regionen bei Angriffen aus der Ukraine
Bei nächtlichen ukrainischen Angriffen wurden in zwei Bezirken der Republik Krim zwei Menschen, darunter ein Kind, getötet. Zwei weitere Einwohner erlitten Verletzungen. Dies gibt der Republikchef Sergei Aksjonow bekannt.
Im Grenzgebiet Belgorod attackierte nach Angaben des lokalen Krisenstabs eine ukrainische FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug. Der Insasse erlag demnach noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen. Das Auto sei beschädigt worden.
08:53 Uhr
Russische Artillerie nimmt gegnerische Standorte auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe der Mehrfachraketenwerfer vom Typ Tornado-S Standorte der ukrainischen Kämpfer im Gebiet Saporoschje.
08:15 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Mittwoch bis 7 Uhr am Donnerstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 269 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Saratow, Smolensk, Rostow und Tula sowie über den Regionen Krasnodar, Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
07:39 Uhr
Kommandeur: Russische Truppen errichten "Todeszone" nahe Druschkowka in der DVR
Die russischen Einheiten haben an der Front bei Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) die Initiative ergriffen und eine "Todeszone" gebildet. Alle Versuche des Gegners, seinen in der Stadt Konstantinowka eingekesselten Einheiten zu Hilfe zu kommen, werden vereitelt. Die ukrainischen Streitkräfte werden sofort von Artillerie und Drohnen aufgespürt und außer Gefecht gesetzt.
Darüber berichtete ein Kommandeur des russischen Truppenverbands Süd mit dem Rufnamen Beliar gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.
Zuvor gab das russische Militär bekannt, die vollständige Kontrolle über die einzige Route zu haben, die Druschkowa und Konstantinowka verbindet. Die russische Armee ist derzeit dabei, die Stadt, die von entscheidender strategischer Bedeutung ist, zu räumen.
24.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Schockierende Zahlen: Ukraine verliert über 2,4 Mio. Soldaten in vier Jahren

Die ukrainischen Verluste haben sich 2026 stark beschleunigt.Olena Znak/Anadolu / Gettyimages.ru Interne ukrainische Militärdaten sprechen von über 2,4 Millionen Verlusten seit 2022. Bis Ende 2025 soll die Marke von zwei Millionen bereits überschritten worden sein. Die Verlustrate liegt demnach bei durchschnittlich 500 Soldaten pro Tag. Ausländische Kämpfer tauchen in den offiziellen Verlustlisten nicht mehr auf.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:46 Uhr
Kiew ordnet Zwangsevakuierung in Grenzorten des Gebiets Tschernigow an
Die ukrainischen Behörden haben eine verpflichtende Evakuierung aus zwölf grenznahen Ortschaften im Gebiet Tschernigow angeordnet. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Wjatscheslaw Tschaus, auf Telegram mit.
"Der Verteidigungsrat hat auf Antrag des Militärs beschlossen, ab dem 1. Juli eine verpflichtende Evakuierung aus den Grenzgebieten des Gebiets Tschernigow durchzuführen. Betroffen sind zwölf Ortschaften in vier Gemeinden."
Die Maßnahme betrifft die Gemeinden Korjukowka, Gorodnja, Nowgorod-Sewerski und Semjonowka. Zudem wurde die bereits im Winter begonnene Zwangsevakuierung in sieben weiteren Grenzdörfern verlängert. Nach Angaben der Behörden leben dort weiterhin rund 1.000 Menschen. Die Evakuierungsmaßnahmen sollen innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen werden.
Erst vergangene Woche hatten die ukrainischen Behörden mit einer teilweisen Evakuierung von Einwohnern in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk begonnen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
