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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Verteidigungsminister: Ukraine verliert langsam gegen Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 25.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Medwedew: Russland will Garantien, dass NATO jegliche Anfeindungen einstellt

    Dmitri Medwedew erklärte, seit Jahrhunderten unternehme der Westen Versuche, neue Krisenherde an Russlands Grenzen zu schaffen. Der Gegner werde jedoch eine mächtige Antwort auf seine aggressiven Pläne erhalten. "Und der einzige Sieger wird Russland sein", so der Politiker.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Umfrage: 53 Prozent der Polen gegen weitere Waffenlieferungen an die Ukraine

    Eine Mehrheit der Polen lehnt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Pollster hervor.

    Demnach sprechen sich 53 Prozent der Befragten gegen eine weitere Lieferung von Militärtechnik und Waffen an die Ukraine aus. 36 Prozent befürworten eine Fortsetzung der Militärhilfe, während 11 Prozent keine klare Meinung zu dem Thema haben. Damit gibt es erstmals mehr Gegner als Befürworter weiterer Waffenlieferungen.

    Direkt nach Beginn der militärischen Sonderoperation im Jahr 2022 hatten sich noch 77,5 Prozent der Polen für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Die Umfrage wurde am 19. und 20. August unter 1.000 Personen durchgeführt. 

  • 21:46 Uhr

    Euronews: Frankreich will Ausnahmen für ukrainische Waffenkäufe begrenzen

    Frankreich will die Geltungsdauer von Ausnahmen, die der Ukraine den Kauf von Waffen bei nicht-europäischen Anbietern ermöglichen, begrenzen. Dies berichtet Euronews unter Berufung auf Quellen. In dem Bericht heißt es:

    "Frankreich drängt auf eine Begrenzung der Geltungsdauer dieser Ausnahmen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Großteil der bereitgestellten EU-Finanzierung letztlich die europäische – und möglicherweise französische – Rüstungsproduktion unterstützt."

    Nach den Bedingungen des 90-Milliarden-Euro-Kredits darf die Ukraine Waffen außerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums kaufen, wenn europäische Hersteller nicht genügend liefern können, die erforderlichen Produktionsfristen nicht einhalten oder einen zu hohen Preis verlangen. Der Anteil solcher Käufe darf jedoch höchstens 35 Prozent der Gesamtsumme betragen.

    Laut Euronews hat Kiew unter anderem Ausnahmen für US-Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme beantragt. Zuvor hatte die EU-Kommission weitere 6,1 Milliarden Euro für die Beschaffung von Luft- und Raketenabwehrsystemen, Raketen, Munition und Radaranlagen für die Ukraine bewilligt.

  • 21:35 Uhr

    Scott Ritter: Mobilisierung von Frauen bedeutet "buchstäblich Krieg bis zum letzten Ukrainer"

    Der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter warnt im Gespräch mit Andrew Napolitano vor dem Einsatz von Frauen an der ukrainischen Front. 

    Um den enormen Ausfall an Männern auf dem Schlachtfeld auszugleichen, bereite die Ukraine nun die Mobilisierung von Frauen vor. Dies werde von westlichen Akteuren und Politikern aktiv befürwortet. Ritter kritisiert diesen Schritt scharf. Die Bereitschaft, auch Frauen an der Front einzusetzen, führe laut Ritter zu einem Krieg "buchstäblich bis zum letzten Ukrainer".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:30 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Gorlowka fordert eine Tote und fünf Verletzte

    Bei einem ukrainischen Angriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind fünf Zivilisten verletzt und eine weitere Person getötet worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit:

    "Infolge der bewaffneten Aggression der Ukraine wurden in Gorlowka fünf Zivilisten unterschiedlich schwer verletzt."

    Später meldete Prichodko den Tod einer weiteren Zivilistin im Stadtzentrum von Gorlowka.

    Gorlowka liegt rund 50 Kilometer nördlich von Donezk. Die Stadt gehört zu den größten Orten der DVR. Vor Beginn des Donbass-Konflikts lebten dort mehr als 250.000 Menschen.

  • 21:22 Uhr

    Ex-Botschafter: Macron und Draghi überzeugten Scholz mit Wein von der Ukraine-Hilfe

    Im Jahr 2022 haben der damalige italienische Ministerpräsident Mario Draghi und der französische Präsident Emmanuel Macron Bundeskanzler Olaf Scholz mit Wein davon überzeugt, die Ukraine zu unterstützen. Dies erklärte der ehemalige italienische Botschafter in der Ukraine, Pier Francesco Zazo, im Gespräch mit der Europäischen Prawda.

    Auf die Frage, ob bei den Verhandlungen tatsächlich "drei Staatschefs und Wein" eine Rolle gespielt hätten, antwortete Zazo:

    "Der Wein war tatsächlich da, und er hat sehr geholfen. Das Ziel war, den deutschen Bundeskanzler zu überzeugen, und das begann bereits im Zug auf dem Weg nach Kiew."

    Scholz habe sich bis zuletzt nicht eindeutig geäußert. Erst auf der Pressekonferenz habe er die Unterstützung für den EU-Kandidatenstatus der Ukraine verkündet.

  • 21:11 Uhr

    Peskow schließt Verwaltung des Donbass durch Drittstaat aus

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat eine Verwaltung des Donbass durch eine dritte Partei ausgeschlossen. Er reagierte damit auf einen Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, eine Freihandelszone im Donbass unter Kontrolle einer dritten Partei einzurichten:

    "In diesem Zusammenhang würde ich dennoch sagen, dass der Donbass Territorium der Russischen Föderation, ein Subjekt der Russischen Föderation, ist. Es ist kaum vorstellbar, dass eine dritte Seite die Verwaltung einer Region der Russischen Föderation übernimmt."

    Selenskij zufolge haben die Ukraine, die USA und Europa ein entsprechendes Dokument mit Vorschlägen ausgearbeitet, das Russland vorgelegt werden soll. Dazu gehörten ein Waffenstillstand sowie der US-Vorschlag für eine Freihandelszone im östlichen Teil des Donbass.

    Peskow betonte zugleich, Russland bleibe für eine friedliche Beilegung des Konflikts offen. "Aber in Ermangelung solcher Möglichkeiten setzen wir die militärische Sonderoperation fort", so der Kremlsprecher.

  • 20:54 Uhr

    Trumps ehemaliger Sondergesandter für Russland und Ukraine fordert Mobilisierung von Frauen

    Der ehemalige US-Sondergesandte für Russland und die Ukraine, Keith Kellogg, erklärte in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem YouTube-Kanal Naspravdi MAX, dass er die Mobilisierung ukrainischer Frauen zum Militärdienst ausdrücklich unterstütze.

    Sowohl aus persönlicher als auch aus professioneller Sicht sei er für die Mobilisierung von Frauen, so Kellogg, "denn sie kämpfen nicht schlechter als Männer". Es sei wichtig für Frauen, dass sie auch in dieser Hinsicht ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten.

    Der Generalleutnant betonte, dass seine Ehefrau und eine Tochter beim Militär waren und beide als Fallschirmjägerinnen an Kampfhandlungen teilnahmen. Seine Frau Paige war in Grenada im Einsatz und seine Tochter Meaghan in Afghanistan.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:45 Uhr

    Experte: Merz und Macron wollen Kiew vor Wahlen keine unerfüllbaren Versprechen geben

    Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sind laut dem Politologen Alexander Rahr aus nachvollziehbaren Gründen nicht zu den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit nach Kiew gereist.

    Merz kämpfe um seine Umfragewerte, die schnell sänken. Im September fänden in drei ostdeutschen Bundesländern Landtagswahlen statt. Dort dürften laut Prognosen die AfD und die Linkspartei zulegen, sagte Rahr der Zeitung Wsgljad. In Ostdeutschland seien die antiukrainischen Stimmungen stark. Die Menschen wollten die Kampfhandlungen nicht länger finanzieren. Das wisse auch Merz, erklärte der Politologe.

    "Das Gleiche gilt für Macron. In Frankreich finden in zehn Monaten Präsidentschaftswahlen statt. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Land unter die Führung der Rechten kommen, die gegen eine weitere finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine sind. Macron will in Kiew keine Versprechen geben, die Paris später ohnehin brechen wird."

    Zudem seien die europäischen Staats- und Regierungschefs die ständigen Bitten Wladimir Selenskijs um Hilfe und Geld leid. "In Europa beginnt man zu verstehen, dass kein neuer Durchbruch der ukrainischen Streitkräfte an der Front zu erwarten ist", so Rahr. Die Erwartungen der vergangenen vier Jahre hätten sich nicht erfüllt. Merz und Macron würden erkennen, dass bald Verhandlungen mit Russland aufgenommen werden müssten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.