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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele im Gebiet Odessa mit Präzisionswaffen getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele im Gebiet Odessa mit Präzisionswaffen getroffenQuelle: Sputnik © Walentin Kapustin
  • 22.07.2026 11:25 Uhr

    11:25 Uhr

    FSB nimmt Mann fest, der Terroranschlag gegen Mitarbeiter der russischen Rüstungsindustrie plante

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat gemeinsam mit Beamten des Innenministeriums einen 21-jährigen russischen Staatsbürger in St. Petersburg festgenommen, der für ukrainische Geheimdienste Daten über Mitarbeiter des militärisch-industriellen Komplexes gesammelt haben soll. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

    Die Behörde präzisierte, dass der ukrainische Agent bei einer Sicherheitskontrolle am Eingang der St. Petersburger Metrostation Gorkowskaja festgenommen wurde. Bei ihm wurde ein als GPS-Tracker getarnter Sprengsatz gefunden und beschlagnahmt. 

    Laut FSB hat der Mann einen Kontakt mit der ukrainischen Seite über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen. Gegen finanzielle Belohnung hat er Spionagetätigkeiten gegen Mitarbeiter der Rüstungsindustrie in St. Petersburg und der Region Leningrad durchgeführt.

    "Die am Arbeitsplatz erhaltenen Informationen sowie die gesammelten kartografischen und geodätischen Daten hat er an einen Vertreter eines ausländischen Geheimdienstes weitergegeben", hieß es in der Erklärung.

    Außerdem hat der Agent von seinem Kontaktmann die Koordinaten eines Verstecks mit einem selbst gebauten Sprengsatz erhalten. Der Festgenommene müsste ihn dann unter dem Fahrzeug eines Mitarbeiters eines regionalen Rüstungsunternehmens platzieren.

  • 10:50 Uhr

    Militärtechnik, Seeschiffe und Logistikzentrum ukrainischer Armee im Gebiet Odessa angegriffen

    Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt Einzelheiten der nächtlichen Angriffe der russischen Armee auf militärische Ziele im Gebiet Odessa bekannt. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt.  

    Infrastrukturobjekte, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern genutzt werden, sowie Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte wurden im Hafen von Odessa getroffen.

    Südöstlich von Odessa wurden ein Trockenfrachtschiff und ein Massengutfrachter beschädigt, die Güter für die ukrainischen Truppen in die Häfen von Odessa und Tschornomorsk lieferten.

    In der Stadt Odessa hat die russische Armee ein Logistikzentrum der "Nowaja Potschta" angegriffen, wo Militärgüter gelagert werden.  

    In der Nähe der Ortschaft Kowaljowka (25 Kilometer nordwestlich von Odessa) wurden eine Batterie des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun-2, zwei Startrampen und ein Transportladefahrzeug getroffen.

  • 10:08 Uhr

    Lokaler Ausnahmezustand nach Drohnenangriff auf Logistikzentrum in Newinnomyssk ausgerufen

    Infolge eines Drohnenangriffs geriet ein Logistikzentrum des russischen Online-Marktplatzes Wildberries am Stadtrand von Newinnomyssk in Brand. Wladimir Wladimirow, der Gouverneur der Region Stawropol, gab bekannt, dass der lokale Ausnahmezustand in der Stadt ausgerufen wurde. Die Feuerbekämpfung auf dem Gelände dauert an, ein Löschhubschrauber des russischen Katastrophenschutzministeriums wird dabei eingesetzt.

    Infolge der Attacke erlitten fünf Personen Verletzungen. Sie wurden medizinisch versorgt. 

  • 09:34 Uhr

    Ein Toter und zehn Verletzte nach Drohnenangriffen auf Region Krasnodar

    Infolge einer massiven nächtlichen Drohnenattacke auf die Region Krasnodar kam eine Person ums Leben und zehn weitere erlitten Verletzungen. Dies teilte der Gouverneur Weniamin Kondratjew am Morgen auf Telegram mit.

    Durch herabfallende Drohnenteile auf dem Gelände eines Unternehmens in der Stadt Armawir wurde ein Mitarbeiter getötet. Bei dem Angriff auf einen Lagerkomplex in der Stadt Krasnodar wurden zehn Menschen verletzt. Drei von ihnen befinden sich in ernstem Zustand. Die Feuerbekämpfung auf dem Gelände des Lagerkomplexes dauert an.

    Ebenfalls in Krasnodar schlugen Drohnentrümmer in zwei Mehrfamilienhäuser ein. In der Ortschaft Dinskaja wurden zwei Privathäuser auch durch Drohnenteile getroffen. Es gab keine Verletzten.

  • 09:00 Uhr

    Öllager in Region Krasnodar nach Drohnenangriff in Brand gesetzt

    Infolge der Drohnenattacken auf die Region Krasnodar ist es auf dem Gelände eines Öllagers in der Stadt Armawir zu einem Brand gekommen. Bürgermeister Andrei Chartschenko teilte am Morgen mit, dass die Stadt in der Nacht "einen der größten Angriffe des Kiewer Regimes" erlebt habe. Seinen Angaben zufolge wurde das Öldepot von mehr als 16 gegnerischen Drohnen angegriffen. Die Brandfläche beträgt 800 Quadratmeter. Mehr als 40 Einsatzkräfte des russischen Katastrophenschutzministeriums und neun Spezialfahrzeuge bekämpfen den Brand. 

    Bei dem Angriff auf das Öldepot kam ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben.

  • 08:25 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 242 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar, Stawropol und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 07:41 Uhr

    Militärische Ziele im Gebiet Odessa mit Präzisionswaffen getroffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf ukrainische Häfen verübt, die für die Lieferung von Militärgütern genutzt werden. Zudem wurden Militärobjekte im Gebiet Odessa angegriffen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Die luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden dabei eingesetzt.

    Infolge der Attacken wurden zwei Seeschiffe und Infrastrukturobjekte im Hafen von Odessa getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern genutzt werden. Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte wurden ebenfalls beschädigt.

    Zudem wurde in der Stadt Odessa ein Logistikzentrum der "Nowaja Potschta" angegriffen, das zur Lagerung von Militärgütern genutzt wird. In der Ortschaft Kowaljowka hat die russische Armee eine Batterie des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun der ukrainischen Streitkräfte getroffen.

  • 21.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:42 Uhr

    Selenskij bestätigt Entlassung des Oberkommandierenden Syrski

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij, dessen reguläre Amtszeit als Präsident seit mehr als zwei Jahren abgelaufen ist, hat die Entlassung des bisherigen Oberkommandierenden der ukrainischen Armee, Alexander Syrski, offiziell bestätigt. Neuer Oberkommandierender wird demnach Michail Drapaty.

    Der 43 Jahre alte Drapaty leitete bislang die Landstreitkräfte und seit dem Jahr 2025 die sogenannten "Vereinigten Kräfte". Damit  gehörte er also bereits dem engen militärischen Führungszirkel an.

  • 21:14 Uhr

    Ukrainische Medien: Oberkommandierender Syrski entlassen

    Ukrainische Medien melden am Abend, dass Wladimir Selenskij den bisherigen Kommandierenden der Armee, Alexander Syrski, entlassen hat.

    Die Ursprungsquelle der Berichte ist dabei Sergei Sternenko, ein Berater des vor kurzem entlassenen Verteidigungsministers der Ukraine, Michail Fedorow. Von diesem unabhängig meldete auch der illustre Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko aus der Fraktion des ehemaligen Präsidenten Petro Poroschenko die Entlassung Syrskis.

    Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

    Der britische Guardian berichtete früher am Tag, dass die Frage des Rücktritts des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte bereits entschieden sei. Es sei jedoch noch nicht bekannt, wer ihn ersetzen werde, da es sich um eine Person handeln müsse, die keine politische Bedrohung für Machthaber Selenskij darstelle. Schon am Montag hatten ukrainische Medien über den Rücktritt Syrskis berichtet. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte dementierte diese Information daraufhin und erklärte, Syrski übe seine Aufgaben weiterhin aus.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.