Liveticker Ukraine-Krieg: Mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf Wohnhaus in Jalta

22.07.2026 15:52 Uhr
15:52 Uhr
Betriebe des Agrarkonzerns Miratorg im Gebiet Brjansk angegriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben drei Produktionsstätten des Agrarkonzerns Miratorg im Gebiet Brjansk angegriffen, teilte der Pressedienst des Unternehmens am Mittwoch mit.
In einem Betrieb wurden mehrere Produktionsgebäude durch Beschuss schwer beschädigt. Infolge des Angriffs ist es auf dem Gelände zu einem Brand gekommen. Es gibt keine Verletzten.
Bei einem Drohnenangriff auf einen weiteren Miratorg-Betrieb erlitt ein Wachmann Splitterverletzungen. Er wurde medizinisch versorgt und befindet sich in stabilem Zustand.
Ein Futtermitteltransporter, der gerade auf dem Territorium einer Schweinefabrik entladen wurde, wurde bei einem Drohnenangriff ebenfalls beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt.
15:30 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden mehr als 1.270 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 250 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, eine Selbstfahrlafette vom Typ Bogdana, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Werba und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Werba.
Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 140 Kämpfer ein. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 31 Autos und vier Artilleriegeschütze zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 240 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 380 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, ein Artilleriegeschütz und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.
Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben zwei Startrampen des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun, Logistikzentren, Werkstätten für Langstreckendrohnen, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 152 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben neun gelenkte Bomben und 808 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 186.998 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.252 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.765 Mehrfachraketenwerfer, 35.857 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.140 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:25 Uhr
Neuer Oberkommandierender der ukrainischen Streitkräfte – Wer ist Michail Drapaty?

Michail Drapaty, der neue Oberkommandierende der ukrainischen StreitkräftePräsidialamt der Ukraine / AP Michail Drapaty wird zum neuen Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkräfte. Der Militär ist unter anderem im Zusammenhang mit der "Antiterroroperation" im Donbass und dem gescheiterten Überfall auf das Gebiet Kursk bekannt.
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14:53 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Orte befreit haben.
Im Zuge aktiver Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Ortschaft Artelnoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen.
Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Siedlung Blagodatnoje im Gebiet Saporoschje befreit.
14:15 Uhr
Medien: Moskau und Ankara stehen in Kontakt bezüglich Kiews Angriffe auf Blue Stream
Russland und die Türkei stünden in Kontakt bezüglich der Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf die Infrastruktur der Gaspipeline Blue Stream. Dies teilte RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in der türkischen Regierung mit. Die Zusammenarbeit erfolge über die erforderlichen Kommunikationskanäle.
Am 8. Juli teilte Russlands Energieunternehmen Gazprom mit, dass die Kompressorstation Krasnodarskaja, die die Gasversorgung über die Blue-Stream-Pipeline sicherstellt, von Drohnen angegriffen wurde. Ziel der Attacke war es, "die ununterbrochene Gasversorgung der Türkei durch Russland zu unterbrechen".
Russland hat die Türkei wiederholt auf Kiews anhaltende Versuche aufmerksam gemacht, die Infrastruktur der Pipelines TurkStream und Blue Stream anzugreifen, kommentierte der Kremlsprecher Dmitri Peskow den Angriff.
13:38 Uhr
Gebiet Cherson: Drei Verletzte binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, wurden im Laufe des Tages drei Zivilisten verletzt. Infolge von gegnerischen Drohnenangriffen haben die drei Männer Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten. Zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum haben die Behörden in acht Ortschaften verzeichnet.
In den vergangenen 24 Stunden wurden insgesamt 53 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen.
12:59 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 100 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 124 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 111 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet fünfmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Der Gouverneur vermeldete keine Opfer.
Zu Schaden kamen ein Privathaus und drei Fahrzeuge.
12:23 Uhr
Mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf Wohnhaus in Jalta

SymbolbildNatalja Selewjorstowa / Sputnik In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Jalta auf der Krim angegriffen, wie Oleg Krjutschkow, ein Berater des Oberhauptes der Republik, auf Telegram mitteilte. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Mehrfamilienhaus wurden 17 Zivilisten verletzt. Sechs der Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, wobei sich drei von ihnen in einem kritischen Zustand befinden.
Olga Kurlajewa, Assistentin des Krim-Chefs, berichtete, dass der Einschlag einen Großbrand verursachte, bei dem sieben Wohnungen zerstört und die Fassade des Gebäudes teilweise eingestürzt sei. Laut ihren Angaben dauerte die Brandbekämpfung vier Stunden an. Einsatzkräfte des russischen Katastrophenschutzministeriums evakuierten 350 Menschen.
11:25 Uhr
FSB nimmt Mann fest, der Terroranschlag gegen Mitarbeiter der russischen Rüstungsindustrie plante
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat gemeinsam mit Beamten des Innenministeriums einen 21-jährigen russischen Staatsbürger in St. Petersburg festgenommen, der für ukrainische Geheimdienste Daten über Mitarbeiter des militärisch-industriellen Komplexes gesammelt haben soll. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.
Die Behörde präzisierte, dass der ukrainische Agent bei einer Sicherheitskontrolle am Eingang der St. Petersburger Metrostation Gorkowskaja festgenommen wurde. Bei ihm wurde ein als GPS-Tracker getarnter Sprengsatz gefunden und beschlagnahmt.
Laut FSB hat der Mann einen Kontakt mit der ukrainischen Seite über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen. Gegen finanzielle Belohnung hat er Spionagetätigkeiten gegen Mitarbeiter der Rüstungsindustrie in St. Petersburg und der Region Leningrad durchgeführt.
"Die am Arbeitsplatz erhaltenen Informationen sowie die gesammelten kartografischen und geodätischen Daten hat er an einen Vertreter eines ausländischen Geheimdienstes weitergegeben", hieß es in der Erklärung.
Außerdem hat der Agent von seinem Kontaktmann die Koordinaten eines Verstecks mit einem selbst gebauten Sprengsatz erhalten. Der Festgenommene müsste ihn dann unter dem Fahrzeug eines Mitarbeiters eines regionalen Rüstungsunternehmens platzieren.
10:50 Uhr
Militärtechnik, Seeschiffe und Logistikzentrum ukrainischer Armee im Gebiet Odessa angegriffen
Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt Einzelheiten der nächtlichen Angriffe der russischen Armee auf militärische Ziele im Gebiet Odessa bekannt. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt.
Infrastrukturobjekte, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern genutzt werden, sowie Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte wurden im Hafen von Odessa getroffen.
Südöstlich von Odessa wurden ein Trockenfrachtschiff und ein Massengutfrachter beschädigt, die Güter für die ukrainischen Truppen in die Häfen von Odessa und Tschornomorsk lieferten.
In der Stadt Odessa hat die russische Armee ein Logistikzentrum der "Nowaja Potschta" angegriffen, wo Militärgüter gelagert werden.
In der Nähe der Ortschaft Kowaljowka (25 Kilometer nordwestlich von Odessa) wurden eine Batterie des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun-2, zwei Startrampen und ein Transportladefahrzeug getroffen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

