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Liveticker Ukraine-Krieg: 15 Verletzte nach Drohnenangriff auf Bus in DVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 15 Verletzte nach Drohnenangriff auf Bus in DVRQuelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa
  • 22.06.2026 19:40 Uhr

    19:40 Uhr

    Raketenangriff auf Woronesch: Fünf Tote und Dutzende Verletzte

    Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf Woronesch sind fünf Menschen getötet worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Gussew mit. Er schrieb auf der Plattform Max:

    "Wir haben heute äußerst schwere Verluste erlitten. Infolge des Raketenangriffs auf die Stadt kamen fünf Menschen ums Leben."

    Dutzende Einwohner von Woronesch hätten demnach um medizinische Hilfe ersucht. Durch Trümmer seien die Fassaden und Fenster von zehn Mehrfamilienhäusern sowie die Dächer von sechs Privathäusern beschädigt worden. In einem Unternehmen sei infolge des Angriffs ein Brand ausgebrochen, der inzwischen gelöscht worden sei. In Woronesch seien mehr als 50 Fahrzeuge durch die Zerstörung schneller Luftziele beschädigt worden.

  • 19:20 Uhr

    Selenskijs Ex-Sprecherin wirft ihm eine bewusste Verzögerung des Konflikts vor

    Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, Julia Mendel, hat Wladimir Selenskij vorgeworfen, den Konflikt mit Russland bewusst in die Länge zu ziehen. Sie schrieb auf der Plattform X:

    "Wenn ich höre, wie Selenskij erneut von der 'Prüfung neuer Formate' spricht, wird offensichtlich, dass dieser Konflikt für ihn sehr bequem ist und ihn persönlich kaum getroffen hat." 

    Während manche noch auf ein Friedensabkommen in diesem Sommer hofften, spreche Wladimir Selenskij lediglich davon, dass "Europa über das Format" möglicher Verhandlungen nachdenke, und der ukrainische Machthaber verschärfe zugleich die Rhetorik weiter. Mendel zufolge vermittele Selenskij den Eindruck, der Status quo sei der einzige Weg zur Rettung Kiews. Tatsächlich führe dieser Kurs jedoch "zum Untergang des Landes". Zudem habe sich die Ukraine unter seiner Politik in ein "privates Labor für Experimente an Menschen" verwandelt.

  • 18:55 Uhr

    DVR: Ukrainische Angriffe fordern binnen einer Woche Dutzende zivile Opfer

    Infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Volksrepublik Donezk kamen binnen einer Woche neun Personen ums Leben, 51 weitere wurden verletzt.

    Dies erklärte Darja Morosowa, die Ombudsfrau für Menschenrechte in der Region, gegenüber RIA Nowosti

    "Vom 15. bis 21. Juni haben infolge der Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf das Territorium der DVR 51 Personen, darunter zwei Kinder, Verletzungen unterschiedliches Grades erlitten. Neun Personen kamen ums Leben."

    Morosowa präzisierte, dass die Gesamtzahl der Einwohner, die seit Beginn von Kiews Agression im Jahr 2014 Verletzungen erlitten, auf 16.753 Personen gestiegen sei, darunter 1.070 Kinder.

  • 18:30 Uhr

    Drohnenangriff auf Bus in Gorlowka: Zahl der Verletzten steigt auf 15

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind 15 Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Zunächst hatte er von zwölf Verletzten gesprochen. Später korrigierte er die Zahl nach oben.

    Der Angriff ereignete sich im Kalininski-Bezirk während der Hauptverkehrszeit gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit. Laut Wladimir Mironow, dem Leiter des Verkehrsunternehmens Gorswet, wurde der Bus im hinteren Bereich getroffen.

    "Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Treffer lag im hinteren Teil des Busses. Äußerlich sind die Schäden kaum sichtbar: Die Scheibe der hinteren Tür ist zerbrochen, und die Deckenverkleidung ist von zahlreichen kleinen Löchern durchzogen. Offenbar war es eine Drohne oder etwas Ähnliches."

  • 18:18 Uhr

    Peskow kommentiert Selenskijs Drohungen gegen Minsk

    Der Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Wladimir Selenskijs jüngste Drohungen gegen Weißrussland eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen Staates seien. Gegenüber Reportern sagte Peskow: 

    "Natürlich handelt es sich um eine absolut aggressive Drohung, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten einer anderen Seite und einen Eingriff in die Souveränität einer anderen Seite."

  • 17:35 Uhr

    Selenskij unterzeichnet Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben im ukrainischen Staatshaushalt unterzeichnet. Dies geht aus Angaben auf der Website der Werchowna Rada hervor. Bereits am 10. Juni hatte die Parlamentsabgeordnete Nina Juschanina mitgeteilt, dass die Rada einer Aufstockung der Verteidigungsausgaben zugestimmt habe. Laut dem ukrainischen Finanzministerium sollen die Militärausgaben um 1,56 Billionen Griwna (rund 35,2 Milliarden US-Dollar) erhöht werden.

    Das entsprechende Gesetz zur Änderung des Staatshaushalts und zur Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte wurde laut Parlamentswebsite mit Selenskijs Unterschrift an die Rada zurückgeleitet. Die Ukraine verabschiedet seit Jahren Haushalte mit Rekorddefiziten und ist dabei auf finanzielle Unterstützung aus dem Westen angewiesen. So sieht der Staatshaushalt für 2026 ein Defizit von 1,9 Billionen Griwna (etwa 45 Milliarden US-Dollar) vor.

  • 16:54 Uhr

    Zwei Tote bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Saporoschje

    Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf mehrere Ortschaften im Gebiet Saporoschje sind binnen eines Tages zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Demnach wurden in den Bezirken Primorsk und Akimowka zivile Fahrzeuge und Lastwagen attackiert. Dabei seien mehrere Brände ausgebrochen, die jedoch rasch gelöscht werden konnten. In Wassiljewka kam zudem eine Gasleitung zu Schaden, rund 163 Abnehmer waren vorübergehend von der Versorgung abgeschnitten. Auch eine Straßenbrücke am Ortsausgang wurde bei den Angriffen beschädigt.

  • 16:29 Uhr

    "Alles, was der Westen derzeit tut, fällt unter unsere Nukleardoktrin" – Lawrow

    Im Rahmen seiner Sendung "Moskau. Kreml. Putin" von Sonntagabend hat der Rossija 1-Journalist Pawel Sarubin im russischen Kasan den Chefdiplomaten Sergei Lawrow zu den jüngsten Aussagen des Kiewer Regimes über die Möglichkeit eines Drohnenangriffs auf die Halbinsel Krim befragt.  Es soll sich um eine Drohnenstrategie handeln, die laut dem ukrainischen Verteidigungsminister die Krim "zu einer Insel machen wird".

    "Ich habe nicht ganz verstanden, wie er das bewerkstelligen will", gestand Lawrow ein, aber er versicherte, dass "es gegen jede Drohne eine Gegenmaßnahme gibt". Außerdem fragte Sarubin wegen der Langstrecken-Drohnen-Systeme, die der europäische Westen an Kiew sendet, und ob "ihnen [den Europäern] bewusst ist, dass all das, was sie tun, tatsächlich mit unserer aktualisierten Nukleardoktrin einhergeht?"

    "Darauf haben wir wiederholt hingewiesen", sagte er und fügte hinzu, dass sie weiter stur darauf bestehen, "die Ukraine zu unterstützen, aber keine am Krieg beteiligten Länder sind", ohne auf die konkreten Konsequenzen aus der aktualisierten Nukleardoktrin einzugehen, die Sarubin in Bezug auf Kiews militärische Provokationen erwähnte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:06 Uhr

    DVR: Nicht mehr als 300 ukrainische Kämpfer befinden sich in Konstantinowka

    In Konstantinowka sind höchstens noch 300 ukrainische Soldaten übrig geblieben, berichtet Igor Kimakowski, der Berater des DVR-Chefs. 

    "Der Gegner hat in der Stadt nicht mehr als 200 bis 300 Soldaten. Einige von ihnen haben seit 40 Tagen praktisch keine logistische Versorgung erhalten. Dies zeigt, dass wir dort alle Logistikmöglichkeiten des Gegners effektiv unterbrochen haben, sodass er seine Gruppierung nicht mehr versorgen konnte."

  • 15:40 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Betriebsgelände in Schebekino im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab auf Telegram mit. Demnach detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Unternehmens. Der Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken und wurde in das Stadtkrankenhaus gebracht. Zudem wurden zwei Fahrzeuge durch Splitter beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.