Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Ortschaften

14.08.2026 12:48 Uhr
12:48 Uhr
Drohnenangriffe auf Gebiet Saporoschje – eine Tote und fünf Verletzte
In den vergangenen 24 Stunden wurde über dem Gebiet Saporoschje mehrere ukrainische Drohnen gesichtet, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mitteilte. Die Anzahl der Drohnen präzisierte der Politiker nicht.
Infolge einer Drohnenattacke auf ein Privathaus sei eine Zivilistin ums Leben gekommen. Bei weiteren Angriffen erlitten fünf Zivilisten Verletzungen, so Balizki.
Insgesamt kamen ein Wohnhaus, ein Lebensmittelgeschäft, ein Lkw, vier Pkw und ein Kleinbus zu Schaden.
12:15 Uhr
Frontabschnitt Krasny Liman: Ukrainische Stellungen und Munitionslager zerstört
Besatzungen der schweren Selbstfahrlafetten "Pion" des Truppenverbands West haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zeitweilige Stellungen sowie Ansammlungen ukrainischer Soldaten am Frontabschnitt Krasny Liman getroffen. Dabei wurde auch ein in einem Waldstreifen eingerichtetes Munitionslager zerstört.
Die Geschütze feuerten demnach präzise auf eine Entfernung von bis zu 30 km.
Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
11:42 Uhr
Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Ortschaften

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt acht Ortschaften befreit:
- Wodjanoje, Iwanowka und Schtscherbakowka im Gebiet Charkow,
- Torezkoje, Petrowka, Nowonikolajewka und Wassjutinskoje in der Volksrepublik Donezk,
- Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje.
11:29 Uhr
USA bilden weiterhin ukrainische Piloten an F-16-Kampfjets aus
Die USA bilden weiterhin ukrainisches Militärpersonal aus, unter anderem im Rahmen des F-16-Pilotentrainings. Dies geht aus einem Bericht der Generalinspekteure des Pentagons, des US-Außenministeriums und der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) hervor, der sich auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2026 bezieht.
Darüber hinaus seien ukrainische Soldaten im Umgang mit verschiedenen Waffentypen und Militärtechnik, darunter Bradley-Panzerfahrzeuge, Stryker-Schützenpanzer und HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, sowie in deren Wartung ausgebildet worden.
Im genannten Berichtszeitraum hätten 575 ukrainische Soldaten eine US-Ausbildung "an verschiedenen Standorten in Deutschland, im Kosovo, in Polen, Rumänien, Spanien, der Ukraine und den Vereinigten Staaten" abgeschlossen, heißt es in dem Dokument.
11:04 Uhr
Gouverneur: Verletzte und Schäden nach Drohnenangriffen auf Sewastopol
In der vergangenen Nacht hat die Flugabwehr 17 ukrainische Drohnen über der Stadt Sewastopol in der Teilrepublik Krim abgeschossen. Michail Raswoschajew, der Gouverneur der Stadt, vermeldet drei Verletzte, darunter ein Kind. Einer der Verletzten sei in ein Krankenhaus gebracht worden.
Eine abgestürzte Drohne explodierte in der Nähe eines Mehrfamilienhauses, so Raswoschajew weiter. Die Fassade, mehrere Wohnungen und in der Nähe geparkte Autos seien dabei schwer beschädigt worden.
Insgesamt kamen vier Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser und neun Autos zu Schaden.
10:40 Uhr
Raketenangriff auf Wohnhaus in Brjansk – ein Toter, sechs Verletzte
Die ukrainischen Streitkräfte haben ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Brjansk mit Raketen angegriffen. Laut Jegor Kowaltschuk, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Brjansk, sei dabei eine Person getötet und sechs weitere verletzt worden. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden.
Der Gouverneur fügte hinzu, dass ein Feuer im Wohnhaus ausgebrochen sei. Alle Bewohner seien evakuiert worden.
10:14 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und zehn Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, kam im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe ein Mann ums Leben, zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Vier der Verletzten seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, so Schuwajew.
Der Gouverneur präzisierte, dass insgesamt zwölf Bezirke angegriffen worden seien. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region dreimal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 135 ukrainische Drohnen abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
09:50 Uhr
Unbekannte Drohne über Lettland abgeschossen
Eine unbekannte Drohne, die am Morgen in den lettischen Luftraum eingedrungen war, wurde abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium des Landes auf X mit.
"Kampfflugzeuge der NATO-Luftraumüberwachung im Baltikum haben erfolgreich ein ausländisches unbemanntes Fluggerät abgeschossen."
Laut der Behörde sei die Drohne "infolge russischer elektromagnetischer Kriegsführung in Lettland eingedrungen."
Aufgrund des Vorfalls war in mehreren Regionen des Landes Luftalarm ausgelöst worden.
09:28 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden 200 Drohnen abgeschossen
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden 92-mal Artillerieangriffe auf das Gebiet Kursk verübt, dabei wurden in der Region 200 Drohnen abgeschossen. Das teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. 15-mal griffen Drohnen das Territorium demnach mit Sprengsätzen an.
Der Gouverneur fügt hinzu, dass in dem Dorf Reuttschanski (Bezirk Medwenka) ein 47-Jähriger Verletzungen davontrug, Fenster eines Hauses sowie zwei Autos wurden beschädigt. In Rylsk kam ein Auto zu Schaden, im Dorf Selekzionny ein Mähdrescher.
Darüber hinaus wurde im Bezirk Oktjabrski eine Energieanlage getroffen – rund 9.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom, die Versorgung wurde inzwischen aber wiederhergestellt.
08:57 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 553 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Nowgorod, Kursk, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Pskow, Orjol, Tula, Lipezk, Kostroma, Rjasan, Rostow, Leningrad, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
