Liveticker Ukraine-Krieg: Trump meldet Energie-Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew

14.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Ukrainischer Regierungschef: Lage um Staatsfinanzen kritisch
Der Staatshaushalt der Ukraine befindet sich in einer kritischen Lage, meldet der ukrainische Ministerpräsident Sergei Korezki. In einem Beitrag auf Telegram schreibt er:
"Die Situation der Staatsfinanzen nähert sich einem kritischen Zustand. Ich habe nochmals alle Abgeordneten aufgerufen, möglichst schnell Gesetzentwürfe zu bewilligen, von denen der Erhalt der internationalen Finanzhilfe abhängt."
Korezki betonte, dass seine Regierung allen Abgeordneten einen Zeitplan mit Deadlines für alle notwendigen Abstimmungen zukommen lassen werde. Er warnte:
"Im Fall einer Nichteinhaltung der Fristen riskiert die Ukraine, einen beträchtlichen Teil der 29,5 Milliarden US-Dollar an vorgesehener internationaler Finanzhilfe zu verlieren."
Die Ankündigung des ukrainischen Ministerpräsidenten erfolgt vor dem Hintergrund eines neuen Skandals um ukrainische Antikorruptionsbehörden.
21:23 Uhr
RT DE-Exklusiv: Wettlauf am Himmel – Russlands Kampf gegen feindliche Drohnen

Mit der rasanten Entwicklung von Drohnen wächst auch die Bedeutung ihrer Abwehr. Im Beitrag berichtet Militärkorrespondent Iwan Poljanskij über russische Einheiten, die mit Radarsystemen, Flugabwehrraketen, Scharfschützen und Abfangdrohnen gegen feindliche Fluggeräte vorgehen. Dabei zeigt sich: Der technologische Wettlauf zwischen Drohnen und ihren Abwehrsystemen entwickelt sich immer schneller weiter.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:47 Uhr
Russland: Schweiz kommt als Verhandlungsplattform für Ukraine-Regulierung nicht in Frage
Russland betrachtet die Schweiz nicht als eine mögliche Plattform für Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, erklärt der russische stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er dazu:
"Wir haben mehrmals gesagt, dass von der Schweizer Neutralität leider wenig übrig geblieben ist. In diesem Sinne kann Genf natürlich nicht als eine neutrale Plattform betrachtet werden, wegen der Aktionen, die die Regierung der Schweiz unternimmt und die das Land im Grunde, wenn nicht in ein NATO-Mitglied, so doch faktisch in ein assoziiertes Mitglied verwandeln."
20:09 Uhr
Britischer Soldat kommt in der Ukraine ums Leben
Großbritanniens Verteidigungsministerium meldet den Tod eines seiner Armeeangehörigen in der Ukraine. In einer Mitteilung der Behörde heißt es, dass der nicht namentlich genannte Militärangehörige bei einem "Verkehrsunfall" am 12. September ums Leben gekommen sei. Seine Familie sei informiert worden, weitere Details werden vorerst nicht bekannt gegeben.
Es ist der zweite Todesfall eines britischen Militärangehörigen in der Ukraine. Am 9. Dezember 2025 hatte das Verteidigungsministerium des Königreichs den Tod von George Hooley, Korporal des britischen Fallschirmjägerregiments, bei einem Drohnentest bekannt gegeben.
Im August des laufenden Jahres hatte Russlands Außenminister Sergei Lawrow angekündigt, dass Großbritannien wegen der Beteiligung an ukrainischen Raketenangriffen gegen Russland als Kriegspartei "mit allen entsprechenden Konsequenzen" betrachtet und britisches Militärpersonal in der Ukraine als legitimes Ziel erachtet werde. Zum jüngsten Vorfall zitiert die Nachrichtenagentur TASS eine russische militärische Quelle:
"Großbritanniens Verteidigungsministerium hat den Tod eines seiner Militärangehörigen in der Ukraine infolge eines 'tragischen Zwischenfalls' bekannt gegeben. Das ist nicht der erste Todesfall eines britischen Militärangehörigen auf dem Gebiet der Ukraine."
18:54 Uhr
Washington Post: EU in Sorge vor überhöhten Forderungen Kiews
Europäische Politiker und Diplomaten sind besorgt, dass Kiews Forderungen nach neuen Finanzmitteln überhöht sein könnten, meldet die Washington Post. Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij während einer Pressekonferenz behauptet, dass der ukrainische Militärhaushalt ein Defizit von 27 Milliarden US-Dollar aufweise. Zugleich forderte er die EU auf, einen Teil der für das nächste Jahr bewilligten Kreditsumme sofort zu gewähren.
Laut dem Bericht der Washington Post haben einige europäische Beamte den Verdacht, dass Kiews Forderungen überhöht und Teil einer "politischen Taktik" sein könnten, um die EU unter Druck zu setzen. Die Zeitung zitiert dazu einen europäischen Diplomaten in Kiew, der unter der Bedingung der Anonymität erklärte:
"Plötzlich kein Geld zu haben und einfach mit den Schultern zu zucken, ist nicht ganz koscher."
Der Gesprächspartner der Washington Post räumte weiter ein, dass es angesichts anstehender Wahlen und zunehmender wirtschaftlicher Schwierigkeiten in mehreren EU-Staaten schwierig sein werde, der Ukraine die geforderte Summe zu gewähren.
Zuvor hatte die EU der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro bewilligt. Davon sind rund 60 Milliarden Euro für militärische Zwecke bestimmt.
18:06 Uhr
Gebiet Belgorod: ein Toter nach ukrainischen Angriffen
Das ukrainische Militär hat erneut zivile Ziele im russischen Gebiet Belgorod angegriffen. Wie der regionale Einsatzstab meldet, ist dabei ein Mann ums Leben gekommen:
"Im Kreis Graiworon im Dorf Nowostrojewka-Perwaja detonierte eine FPV-Drohne in einem Betrieb. Ein Mann verstarb an erlittenen Verwundungen an Ort und Stelle."
Eine weitere Zivilistin hat bei einem Angriff gegen die Stadt Schebekino Splitterverletzungen erlitten, so die Meldung weiter.
Zusätzlich wurden durch ukrainische Drohnen mehrere Gebäude und Fahrzeuge in den Kreisen Belgorod, Krasnaja Jaruga und Graiworon beschädigt.
17:30 Uhr
Trump: Russland und Ukraine verzichten auf gegenseitige Angriffe auf Energieobjekte
Russland und die Ukraine sollen eingewilligt haben, Objekte der jeweils gegnerischen Energieinfrastruktur nicht anzugreifen, behauptet US-Präsident Donald Trump. In einem Beitrag in seinem sozialen Netzwerk Truth Social schreibt er:
"Die Ukraine willigte ein, russische Energieziele nicht anzugreifen. Russland stimmte dem ebenfalls zu."
Trump betonte weiter, dass die weltweit steigenden Dieselpreise nicht mit dem Krieg gegen Iran, sondern mit dem Ukraine-Konflikt zusammenhängen. Zuvor hatte der US-Präsident am 13. September den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij aufgefordert, Angriffe auf russische Energieobjekte einzustellen, weil diese zu einer Dieselknappheit führen würden.
Offizielle Stellungnahmen aus Moskau und Kiew zu Trumps Behauptungen liegen bislang nicht vor.
16:44 Uhr
Trockenfrachtschiffe im Hafen von Odessa getroffen
Die russischen Streitkräfte hätten Schläge gegen zwei Trockenfrachter im Hafen von Odessa geführt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Ziel der Attacken sei es gewesen, die logistischen Kapazitäten der ukrainischen Armee einzuschränken. Wie es heißt, seien die beiden Schiffe im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.
16:01 Uhr
Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz und zehn bodengestützte Robotersysteme.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär bis zu 215 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Aufklärung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 170 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei Feldartilleriegeschütze zerstört, darunter eins vom Typ M777 aus US‑Produktion, und 21 Autos.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 460 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee vier gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 290 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Mannschaftstransportwagen, sechs Autos und ein Feldartilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein Artilleriegeschütz, 26 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagewerkstätten für Drohnen und deren Lager, Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Langstreckenlenkraketen und 1.025 Starrflüglerdrohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 236.000 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.922 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.777 Mehrfachraketenwerfer, 36.454 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 71.878 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
