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Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreitQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 29.06.2026 19:30 Uhr

    19:30 Uhr

    Experte: Kiew setzt bei Angriffen gegen Moskau auf symbolische Wirkung

    Moskau sieht sich derzeit einer Intensität ukrainischer Drohnenangriffe gegenüber, wie sie bislang von keinem Flugabwehrsystem weltweit abgewehrt werden musste. Dies erklärte der russische Militärkorrespondent Alexander Kots.

    "Für Selenskij wurde Moskau mit dem Auftauchen der ersten Drohnen zum erklärten Ziel – mehr als Symbol denn als militärisches Objekt."

    Seinen Worten zufolge werden die ukrainischen Drohnen vor den Kameras westlicher Journalisten gestartet, während die Aufnahmen anschließend umgehend über ukrainische Kanäle verbreitet werden. Das eigentliche Ziel sei dabei die symbolische Wirkung eines Angriffs auf die russische Hauptstadt.

    Zugleich verwies Kots auf eine veränderte Taktik der ukrainischen Streitkräfte. Während Drohnenangriffe früher punktuell und in Wellen erfolgten, würden sie inzwischen "aggressiver, massiver, intelligenter und schneller" durchgeführt. Ihr Hauptziel bestehe darin, die russische Flugabwehr, die Logistik und die Kommunikationssysteme zu überlasten und die Bevölkerung zu verunsichern.

    Laut dem Militärkorrespondenten werden jedoch rund 98 Prozent der auf Moskau gerichteten ukrainischen Drohnen von den russischen Luftverteidigungskräften abgefangen.

  • 19:09 Uhr

    Untergrundbewegung: Kiew bereitet Landungsoperation auf der Krim vor

    Die ukrainischen Streitkräfte sollen eine taktische Landungsoperation an der Westküste der Krim vorbereiten und dafür Reserven in Otschakow und Odessa zusammenziehen. Dies behauptet die Untergrundorganisation "Chersoner Widerstand" in einem Beitrag auf Telegram.

    Den Angaben zufolge treffen dort bereits lateinamerikanische Söldner ein, die in Ausbildungszentren der Marineinfanterie untergebracht werden. Zudem werde die Truppenkonzentration in den Gebieten Nikolajew und Odessa sowie in den Küstenorten des Gebiets Cherson verstärkt.

    Wie die Untergrundorganisation weiter mitteilte, nehme auch die Präsenz ukrainischer Soldaten im Bereich des Dnjepr-Bug-Limans zu. Demnach werden Militärangehörige in leer stehenden sowie von Einwohnern bewohnten Häusern einquartiert.

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Kiew bereite neue Operationen vor, darunter auch in Richtung Krim. Die Umsetzung dieser Pläne hänge von den Entscheidungen der G7-Staaten über weitere Waffenlieferungen ab.

  • 18:41 Uhr

    Kommandeur ukrainischer Großeinheit tot mit Schusswunde aufgefunden

    Die Polizei hat Mordermittlungen zum Tod von Oberst Wladimir Kononnikow eingeleitet. Der Kommandeur der 154. Separaten Mechanisierten Brigade wurde am Sonntag tot aufgefunden. Kononnikow wurde letztes Jahr zum Kommandeur der Brigade ernannt.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:18 Uhr

    DVR: Zivilistin bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Zivilistin verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf seinem Telegram-Kanal mit.

  • 18:00 Uhr

    Traktorfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff in der LVR getötet

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Traktorfahrer eines kommunalen Betriebs ums Leben gekommen. Dies teilte der russische Sonderbotschafter des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, auf Telegram mit. Demnach griffen ukrainische Drohnen den Ort an. Eine der Drohnen traf einen Traktor. Der 1958 geborene Fahrer des kommunalen Betriebs erlag seinen Verletzungen. Zudem wurden zwei Zivilisten durch Splitter verletzt, nachdem eine Drohne auf einer Straße der Stadt detoniert war.

  • 17:40 Uhr

    Minsk warnt Kiew: Bei Überschreitung der Grenze wird "gesamtes Potenzial" eingesetzt

    Weißrussland warnt vor einer heftigen Reaktion auf einen ukrainischen Überfall. Der stellvertretende Außenminister stellte eine Antwort mit dem "gesamten Potenzial" des Landes in Aussicht, sollte die ukrainische Armee versuchen, die Staatsgrenze zu überschreiten.

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  • 17:17 Uhr

    Finnlands Außenministerin: Europa muss Ziele vor Gesprächen mit Moskau festlegen

    Europa müsse zunächst klar definieren, welche Ziele es mit möglichen Gesprächen mit Russland über die Ukraine verfolge. Dies erklärte die finnische Außenministerin Elina Valtonen. Sie schrieb auf der Plattform X:

    "Bevor wir einander darin überbieten, Moskau anzurufen, müssen wir genau wissen, was wir mit einer solchen Diplomatie erreichen wollen. Es muss ein dauerhafter Frieden geschaffen werden." 

    Bereits am Sonntag hatte Valtonen erklärt, die Europäische Union bereite sich auf mögliche Gespräche mit Moskau vor. Der Zeitpunkt dafür sei jedoch noch nicht gekommen. Zugleich betonte sie, dass Europa derzeit weder über eine Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen noch über eine politische Annäherung an Russland nachdenken solle.

    Zuvor hatte EU-Ratspräsident António Costa erklärt, die Europäische Union müsse einen direkten Kontakt zu Moskau herstellen, um die russische Position anhören zu können. Seine Äußerungen lösten unter europäischen Politikern und in den Medien eine Debatte darüber aus, wer die EU im Falle einer Wiederaufnahme des Dialogs vertreten sollte und wann ein solcher Schritt erfolgen müsse.

  • 16:54 Uhr

    Ukrainischer Spion im Gebiet Saporoschje festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner der Stadt Polog im Gebiet Saporoschje unter Verdacht der Spionage festgenommen. Dies teilte TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde.

    Der ukrainische Staatsbürger habe die Dislozierungsorte sowie Bewegungen des Personals und der militärischen Ausrüstung der russischen Streitkräfte ausgespäht. Diese Informationen soll der Mann der ukrainischen Seite über den Messenger-Dienst Telegram übermittelt haben, um Sabotageakte und Terroranschläge sowie Raketen- und Bombenangriffe auf russische Truppenstellungen zu planen.

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.

  • 16:35 Uhr

    Lantratowa: Alle in Ukraine unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk zurückgekehrt

    Alle von ukrainischer Seite unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk sind nach Russland zurückgekehrt. Dies gab Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt.

    "Das Wichtigste und für mich eine erfreuliche Nachricht, Wladimir Wladimirowitsch, ist, dass es gelungen ist, die ukrainische Seite zu überzeugen und alle Einwohner des Gebiets Kursk, die unrechtmäßig auf ukrainischem Territorium festgehalten wurden, nach Hause zurückzubringen. Sie sind alle wieder zu Hause"

  • 16:06 Uhr

    SWR: Lateinamerikanische Drogenkartelle helfen Kiew bei Rekrutierung von Söldnern

    Die Häfen des Gebiets Odessa dienten als ein wichtiger Umschlagplatz für Drogen aus Lateinamerika nach Europa über Polen, Moldawien und Rumänien. Dies teilte Russlands Auslandsgeheimdienst (SWR) am Montag mit. 

    Darüber hinaus unterstützten lateinamerikanische Drogenkartelle das Kiewer Regime bei der Rekrutierung neuer Söldner für die ukrainische Armee, so die Behörde.

    "Das korrupte Regime von Wladimir Selenskij strebt nach zusätzlichen Einnahmen, insbesondere weil westliche Sponsoren nicht in der Lage sind, all seine unersättlichen Forderungen zu erfüllen. Zudem schätzt Kiew die Unterstützung lateinamerikanischer Drogenkartelle bei der Anwerbung neuer Söldner für die ukrainischen Streitkräfte."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.