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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach OsternQuelle: Legion-media.ru © Zoonar
  • 5.04.2026 17:51 Uhr

    17:51 Uhr

    The Sunday Times: Russland ändert Taktik und schwächt die ukrainische Luftabwehr

    Russland ändert seine Taktik in der Ukraine und versucht, Luftabwehrsysteme wie die US-amerikanischen Patriots, die Washington nun größtenteils in den Nahen Osten schickt, zu erschöpfen. Dies berichtet die britische Zeitung The Sunday Times unter Berufung auf hochrangige ukrainische Militärs. So erklärte Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, dass die jüngsten russischen Angriffe ein Versuch waren, die Ukraine dazu zu zwingen, wertvolle Mittel der Luftabwehr zu verbrauchen, insbesondere die in den Patriot-Systemen eingesetzten Pac-3-Raketen, von denen jede vier Millionen US-Dollar kostet. Er präzisierte:

    "Seit Beginn des Krieges in Iran beobachten wir eine Zunahme der Angriffe und eine Veränderung der Flugbahnen dieser Täuschdrohnen, um unser Luftabwehrsystem zu zermürben. Uns gehen die Patriot-Raketen aus. Wir haben diesen schweren Winter dank der Patriot-Raketen überstanden. Wir bitten ständig um mehr. Wenn uns diese dringend benötigten Raketen ausgehen, haben wir nichts mehr, und die Russen werden unsere wichtigste Infrastruktur zerstören."

  • 17:15 Uhr

    Experte: Kiew siedelt im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk Bevölkerung zwangsweise um

    Aktivisten der dubiosen ukrainischen Organisation "Weiße Engel" evakuieren die Bevölkerung, darunter Kinder, gewaltsam aus dem Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk der Donetsker Volksrepublik. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrej Marotschko. Er erklärte gegenüber der Agentur:

    "Wenn wir von der Zwangsevakuierung von Bürgern und insbesondere von Kindern sprechen, dann hat diese im Grunde genommen bereits im gesamten Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk begonnen, vor allem in den kleineren Ortschaften. Derzeit streifen die sogenannten Weißen Engel durch die kleinen Ortschaften und versuchen, die Zivilbevölkerung ausfindig zu machen, die noch – in Anführungszeichen – evakuiert werden kann."

  • 16:37 Uhr

    Gouverneur: Widerstandskämpfer schwächen Kiew durch Angriffe auf die Logistik

    Wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, erklärte, setze der prorussische Untergrund seine Aktivitäten in Cherson trotz der Repressionen durch das ukrainische Militär fort. Saldo betonte, dass die Aktionen des Widerstands mit der Kontrolle des Luftraums koordiniert werden, die vom russischen Militär durchgeführt wird. Die Widerstandskämpfer führen Angriffe auf logistische Einrichtungen der ukrainischen Armee durch und leiten zudem wertvolle Geheimdienstinformationen an die russischen Streitkräfte weiter. Dies ermöglicht es, dem Gegner systematisch Schaden zuzufügen und den Boden für die Rückeroberung der Stadt durch Russland zu bereiten. Saldo betonte:

    "Der Feind ist gezwungen, ständig einen Schlag an einem unerwarteten Ort zu befürchten, von dem er nicht damit rechnet. Das ist ein schwerwiegender Faktor, der die ukrainischen Streitkräfte zermürbt. Das Wichtigste ist der moralische Effekt. Die Untergrundkämpfer am rechten Ufer zeigen, dass Cherson lebt und niemals gebrochen werden wird."

  • 15:56 Uhr

    Kritik am neuen Wehrdienstgesetz: Reiseregelung ist "kompletter Eingriff in die Freiheit"

    Das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz regelt seit Jahresbeginn die Wehrerfassung in Deutschland neu. Neben der Auskunftspflicht zur Wehrbereitschaft steht vor allem eine Klausel in der Kritik: Laut Paragraf 3 des Wehrpflichtgesetzes ist für Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten auch in Friedenszeiten vorab eine Genehmigung der Bundeswehr erforderlich.

    Im Gespräch mit RT DE warnt der Autor und Publizist Wolfgang Effenberger vor einem massiven Eingriff in die Grundrechte und zieht die Verfassungsmäßigkeit dieser Reform in Zweifel.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:22 Uhr

    Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische Grenze

    Die ukrainischen Streitkräfte verlegen Pionierverbände in die Grenzgebiete, um dort Fernminen zu setzen und Angriffe durchzuführen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf russische Sicherheitsbehörden. Vertreter der Sicherheitskräfte betonten, dass russische Truppen diese Einheiten aufspüren und vernichten, und erklärten:

    "Der Feind verlegt aktiv verschiedene Pionierverbände aus den westlichen Gebieten an die Staatsgrenze, um dort Fernminen zu platzieren und Terroranschläge auf Objekte der russischen zivilen Infrastruktur durchzuführen."

  • 14:38 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 77 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 13 Uhr MESZ 77 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Grenzgebieten Belgorod und Kursk, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, über dem Asowschen und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 14:09 Uhr

    Elf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 41 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 41 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 173 Drohnen eingesetzt, von denen 105 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über elf Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien ein Mann und eine Frau bei der Detonation einer Drohne verletzt worden. Eine weitere Frau habe in der Stadt Graiworon Verletzungen erlitten, als dort eine FPV-Drohne abgeschossen worden sei. Sieben Insassen eines Minibusses seien teils schwer verletzt worden, als eine gegnerische Drohne das Fahrzeug in der Nähe der Ortschaft Samostje attackiert habe. In der Stadt Schebekino sei bei der Detonation einer Drohne ein 16 Jahre altes Mädchen zu Schaden gekommen.

    Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, acht Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Betriebe, fünf Geschäfte, sechs Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, vier Busse und neun Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 13:40 Uhr

    Front der Frauen

    Seit dem Jahr 2014 haben sich zahlreiche Frauen freiwillig den Milizen im Donbass angeschlossen. Sie dienen ohne freie Tage an der Front und in Krankenhäusern. Anna arbeitete früher als Flugbegleiterin und in der ukrainischen Botschaft in Jordanien. Doch als die Spezialoperation begann, meldete sie sich freiwillig und trat der Armee der Donezker Volksrepublik bei, um ihre Heimat zu schützen.

    Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:08 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Otschkino, Nowodmitrowka, Miropolje, Pestschanoje, Pokrowka und Jastrebschtschina im Gebiet Sumy sowie Wessjoloje, Pokaljanoje, Stariza, Nesternoje, Ternowaja, Ambarnoje, Malaja Danilowka und Podsrednjeje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem 17 Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie sieben Lager mit Militärzubehör, Munition und Brennstoff zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Netschwolodowka, Blagodatowka und Borowaja im Gebiet Charkow und Krasny Liman, Stary Karawan, Schtschurowo und Jazkowka in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 180 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem einen Schützenpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, zwei Geschütze, ein Aufklärungsradar und drei Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Weroljubowka, Piskunowka, Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 150 Soldaten. Außerdem seien ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Wagen, fünf Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar und zwei Munitions- und Materiallager zerstört worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Dobropolje, Rubeschnoje, Kutscherow Jar, Grischino, Sergejewka, Annowka und Nowy Donbass in der DVR sowie Raipole im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe dabei einen Kampfpanzer, einen Schützenpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Geschütze, sechs Wagen und zwei Munitionslager zerstört.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kopani, Nowossjolowka und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Bogodarowka, Welikomichailowka, Dobropassowo, Lesnoje und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 285 Soldaten. Dabei seien zwei Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe in der Nähe der Ortschaften Nowoandrejewka und Orechow im Gebiet Saporoschje und der Stadt Cherson Personal und Technik des Gegners getroffen. Dabei seien mehr als 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe 16 Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Brennstoffdepot verloren.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, Drohnenfabriken, militärisch relevante Energieanlagen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden fünf Lenkbomben und 293 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 131.318 Drohnen, 653 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.708 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.696 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.295 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:37 Uhr

    Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern

    Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs rechnet die Führung in Kiew noch im April mit dem Besuch einer US-Delegation. Den Besuch in der Hauptstadt hat der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg angekündigt. Die Delegation könnte bereits kurz nach dem orthodoxen Osterfest eintreffen, das am 12. April begangen wird, sagte Kirill Budanow.

    Demnach soll die Delegation vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht mit von der Partie sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg zunächst nicht.

    Bei den Gesprächen dürfte es vor allem um US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine gehen. Im Interview sagte Budanow:

    "Wir haben schon vor langer Zeit klargemacht, was wir wollen. Ich denke, das dürfte bald umgesetzt werden."

    Bei den Sicherheitsgarantien seien "definitiv Fortschritte gemacht" worden, sagte der Kanzleichef.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.