International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml bestätigt Aussetzung von Angriffen auf Bitte Trumps

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml bestätigt Aussetzung von Angriffen auf Bitte TrumpsQuelle: Sputnik © Alexei Nikolski
  • 30.01.2026 15:29 Uhr

    15:29 Uhr

    Zwei Kilometer der Frontlinie aufgrund von Desertionen in der ukrainischen Armee ungeschützt

    Ein Teil eines der mechanisierten Bataillone der 110. Brigade der ukrainischen Streitkräfte desertierte von seinen Stellungen in der Nähe der Ortschaft Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk. Nach Angaben von Igor Komakowski, dem Berater des DVR-Chefs, sei ein zwei Kilometer langer Frontabschnitt ungeschützt geblieben. 

    "Die 110. Brigade der ukrainischen Streitkräfte setzt fort, Verluste in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk zu erleiden. Nach letzten Angaben der gegnerischen Seite sind die Soldaten des 3. mechanisierten Bataillons der Brigade einfach von ihren Stellungen bei Pokrowskoje geflohen. Dadurch blieb ein mindestens zwei Kilometer langer Abschnitt der Frontlinie entblößt."

  • 15:15 Uhr

    Russlands Armee greift weiter ukrainische Militärinfrastruktur an

    Das russische Verteidigungsministerium bestätigt Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur während der vergangenen Woche. So führten nach Angaben der Behörde Russlands Streitkräfte zwischen dem 24. und 30. Januar insgesamt sieben kombinierte Angriffe gegen Energieanlagen, Munitionslager, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen, die vom ukrainischen Militär genutzt wurden, sowie Unterkunftsorte von ukrainischen Kämpfern und ausländischen Söldnern durch.

  • 15:00 Uhr

    "Räuberische Regierung" – Frohnmaiers Frontalangriff gegen Ukraine-Milliarden

    Die AfD-Fraktion hat die Bundesregierung in einem Antrag aufgefordert, die deutschen Hilfsleistungen an die Ukraine umfassend zu untersuchen. Hintergrund sind Korruptionsskandale im Umfeld des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, die die Ukraine Ende 2025 erschüttert haben.

    Deutschland ist seit Februar 2022 mit 79 Milliarden Euro der zweitgrößte bilaterale Geber von Hilfen und Zusagen an die Ukraine nach den USA.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:37 Uhr

    Sacharowa: Kiews Militär intensiviert Angriffe gegen Zivilisten nach Verhandlungen in Abu Dhabi

    Nach den trilateralen Verhanldungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi am 23. und 24. Januar hat das ukrainische Militär die Angriffe auf russische Zivilisten intensiviert, sagt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte sie:

    "Zwischen 23. und 24. Januar fanden in Abu Dhabi Verhandlungen im Format Russland – USA – Ukraine zur Regulierung der Ukraine-Krise statt. Danach hat das ukrainische Militär vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten, darunter auf Krankenwagen, verstärkt."

    Laut Sacharowas Angaben sind in der vergangenen Woche insgesamt 99 Zivilisten durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe zu Schaden gekommen. Davon kamen 15 ums Leben, 84 weitere, darunter vier Kinder, wurden verwundet.

  • 14:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Zeitraum zwischen dem 24. und 30. Januar bekannt.

    Demnach verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 950 Soldaten. Fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos, acht Artilleriegeschütze, drei Eloka-Anlagen sowie elf Munitions- und Materiallager wurden zerstört.

    Gegen den Truppenverband West musste das ukrainische Militär über 1.300 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 132 Autos, 13 Geschütze und 29 Munitionslager eliminiert.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine über 1.020 Soldaten, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 98 Autos, 25 Geschütze, sieben Eloka-Anlagen sowie 22 Lager.

    Auch der Truppenverband Mitte setzte seine Offensive fort. Die ukrainischen Verluste während der Woche beliefen sich dabei auf 2.680 Kämpfer, zwei Panzer, 54 gepanzerte Kampffahrzeuge, 80 Autos und zehn Artilleriegeschütze.

    Der Truppenverband Ost führte seinen Vormarsch ebenfalls weiter, wobei Kiew den Verlust von über 2.315 Soldaten hinnehmen musste. Zwei Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 104 Autos und acht Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 315 Soldaten. Außerdem wurden 54 Autos, drei Geschütze, 16 Eloka-Anlagen sowie vier Lager zerstört.

  • 13:49 Uhr

    Ukraine hält noch zwölf Zivilisten aus Gebiet Kursk fest

    Die Ukraine hält in der Stadt Sumy immer noch zwölf Zivilisten, die nach dem Überfall auf das russische Gebiet Kursk interniert wurden, als Geiseln fest. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu den Sondergesandten des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik:

    "Zwölf Zivilisten aus dem Gebiet Kursk befinden sich weiterhin als Geiseln auf ukrainischem Territorium in der Stadt Sumy. Seit vielen Monaten fordert Kiew für ihre Rückkehr eine Freilassung von ukrainischen Kriegsverbrechern, die sich in unserer Gefangenschaft befinden."

    Miroschnik fügte hinzu, dass parallel dazu im Gebiet Kursk Ermittlungen von ukrainischen Kriegsverbrechen fortgesetzt werden, die weitere zivile Opfer aufdecken:

    "Im Gebiet Kursk werden Ermittlungen fortgesetzt, die immer neue Fakten von Verbrechen der ukrainischen Nazis aufdecken. Gegenwärtig ist nachweislich bekannt, dass 460 Zivilisten, darunter zwei Kinder, durch ukrainische Kämpfer getötet wurden, 1.279 Zivilisten wurden verwundet. Das Schicksal von über 500 weiteren Zivilisten bleibt unbekannt."

  • 13:28 Uhr

    Russische Armee befreit sieben Ortschaften binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Ortschaften in vier Gebieten befreit:

    • Ternowatoje, Nowojakowlewka und Retschnoje im Gebiet Saporoschje,
    • Berestok in der Volksrepublik Donezk,
    • Belaja Berjosa im Gebiet Sumy,
    • Kupjansk-Uslowoj und Stariza im Gebiet Charkow.
  • 13:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist durch Drohnenangriff getötet

    Nach Angaben des operativen Stabs des Gebiets Belgorod hat das ukrainische Militär während des vergangenen Tages die Region mit zehn Drohnen und 27 Artilleriegeschossen angegriffen. Wie die Behörde weiter mitteilt, kam bei einem Drohnenangriff gegen ein ziviles Fahrzeug der Fahrer, ein Mitarbeiter des städtischen Krankenhauses im Bezirk Graiworon, ums Leben. Bei einem weiteren Drohnenangriff im gleichen Bezirk wurde zudem ein Ehepaar verwundet.

    Nach weiteren Angaben der Behörde beschädigte eine Drohne im Bezirk Borissowka ein Wohnhaus. Zudem wurden die Kreise Krasnaja Jaruga und Schebekino angegriffen, ohne dass es zu Personen- oder Sachschäden kam.

  • 12:36 Uhr

    Kreml bestätigt, dass Russland auf Bitte von Trump Angriffe auf Ukraine ausgesetzt hat

    Russland hat auf Bitte von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, Langstreckenangriffe auf ukrainische Ziele teilweise auszusetzen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte.

    "Präsident Trump hat Präsident Putin tatsächlich persönlich gebeten, bis zum 1. Februar eine Woche lang von Angriffen auf Kiew abzusehen, um günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen."

    Auf die Frage, ob die Aussetzung bis einschließlich 1. Februar gelte, antwortete Peskow: "Bis zum 1. Februar".

    Er lehnte es ab, weitere Details zu dieser Vereinbarung zu nennen, darunter auch, ob Kiew irgendwelche Gegenleistungen zugesagt hat.

  • 11:59 Uhr

    Über 1.000 Zivilisten im Jahr 2025 infolge der Kiewer Aggression getötet

    Nach Angaben von Rodion Miroschnik, dem für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständigen Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, seien im vergangenen Jahr bei den ukrainischen Angriffen mehr als 1.000 zivile Einwohner getötet worden. Gegenüber Journalisten führte der Diplomat die genauen Zahlen an: 

    "Im Jahr 2025 wurden mindestens 6.483 Zivilisten zum Opfer der kriminellen Attacken, Terroranschläge und außergerichtlichen Hinrichtungen, die von den bewaffneten Formationen der Ukraine organisiert wurden. Darunter erlitten mindestens 5.418 Menschen unterschiedliche Verletzungen. Nicht weniger als 1.065 Zivilisten wurden getötet."

    Im Vergleich zum Jahr 2024 sei die Anzahl der Verletzten um 1.080 Menschen gestiegen, und die Anzahl der Toten habe sich um 256 erhöht, so Miroschnik weiter.

    Seinen Angaben zufolge seien seit Februar 2022 insgesamt mindestens 7.746 zivile Einwohner durch die Aggression des Kiewer Regimes ums Leben gekommen. Die Anzahl der Verletzten belief sich auf mindestens 18.402 Zivilisten. 

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.