Liveticker Ukraine-Krieg: Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Rostow abgewehrt

11.03.2026 09:54 Uhr
09:54 Uhr
Peskow: Russisches Militär entscheidet über Vergeltungsschlag nach Kiews Angriff auf Brjansk
Die militärische Spezialoperation schreitet voran, und sie muss weitergeführt werden, bis die erklärten Ziele erreicht sind. Damit sollten die möglichen ukrainischen Attacken auf russische Städte verhindert werden. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing, angesprochen auf den Raketenangriff auf Brjansk am Dienstagabend.
"Unser Militär arbeitet systematisch", versicherte Peskow. Die Reaktion auf den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Grenzstadt Brjansk werde vom Militär bestimmt, fügte er hinzu.
09:33 Uhr
Drohnenterror gegen Zivilisten im Raum Saporoschje: Verletzte durch Angriffe aus Ukraine
Das ukrainische Militär hat am Mittwochmorgen ein ziviles Fahrzeug an der Einfahrt in die Stadt Wassiljewka angegriffen. Dabei erlitten zwei Männer der Jahrgänge 1961 und 1987 Verletzungen. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt. Die Betroffenen würden umfassend medizinisch versorgt. Der Beamte teilt eine entsprechende Aufnahme auf Telegram.
09:12 Uhr
Einwohner von Brjansk bringen Blumen zum Ort des ukrainischen Raketenangriffs
Nach dem gestrigen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Brjansk bringen die Einwohner der Stadt Blumen zu einer spontan eingerichteten Gedenkstätte für die Opfer in der Nähe des Angriffsortes. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Bei dem Angriff wurden sechs Menschen getötet und 36 weitere verletzt. 29 der Verletzten seien laut Gouverneur Alexander Bogomas in Krankenhäuser gebracht worden, einige von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand.
08:57 Uhr
Medien: EU findet Weg, Kiew unter Umgehung Ungarns und der Slowakei zu finanzieren
Die Europäische Union wird der Ukraine einen Kredit in Form von bilateralen Darlehen gewähren, die nicht der Zustimmung des gesamten Blocks bedürfen, falls Ungarn und die Slowakei die Vergabe eines einheitlichen Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren sollten, berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf europäische Diplomaten.
Es wird darauf hingewiesen, dass die baltischen und nordeuropäischen Länder für den Fall, dass Ungarn und die Slowakei nicht von ihrer Position abweichen, einen Plan hätten, wie sie der Ukraine genügend Mittel zur Verfügung stellen können, damit sie "in der ersten Hälfte dieses Jahres über Wasser bleibt". Die Summe, die Kiew zur Verfügung gestellt werden könnte, belaufe sich auf 30 Milliarden Euro, teilt eine andere Quelle mit, und da es sich um bilaterale Kredite handelt, bedürfen sie keiner Zustimmung durch die EU.
08:21 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 185 ukrainische Drohnen
Die Luftabwehr der russischen Streitkräfte hat in der Nacht 185 ukrainische Drohnen über acht Gebieten Russlands zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Getroffen wurden:
07:46 Uhr
Ukrainische Haubitze im Gebiet Charkow zerstört
Eine ukrainische Haubitze vom Typ Bogdan-B wurde von Drohnenpiloten des 11. Armeekorps des russischen Truppenverbandes Nord zerstört. Dies meldet der Leiter der Abteilung für Planung und Bekämpfung unbemannter Systeme mit dem Rufzeichen "Karta". Die Haubitze hatte Siedlungen in der Region Belgorod beschossen.
Es wird erklärt, dass durch präzise Treffer der russischen FPV-Drohnen die Knotenpunkte und Aggregate des Geschützes außer Betrieb gesetzt wurden und es nicht mehr repariert werden könne. Außerdem seien an diesem Frontabschnitt auch ein Mörser und zehn Hexacopter des Typs R-18 zerstört worden.
07:11 Uhr
Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Rostow abgewehrt
In Taganrog und mehreren Bezirken des Gebietes Rostow wurde ein massiver ukrainischer Drohnenangriff von mehr als 40 Drohnen abgewehrt. Dies teilt Gouverneur Juri Sljusar mit.
"Am vergangenen Abend und in der Nacht wurde das Gebiet Rostow einem massiven Luftangriff ausgesetzt. Mehr als 40 Drohnen wurden in der Stadt Taganrog und fünf Bezirken der Region – Millerowo, Tschertkowo, Scholochowski, Neklinowski und Kujbyschewo – abgewehrt. Es gab keine Verletzten."
Sljusar fügt hinzu, dass durch herabfallende Trümmer in der Ortschaft Tschertkowo eine Stromleitung beschädigt worden sei. Ihm zufolge wurde die Stromversorgung von Privathäusern innerhalb von 1,5 Stunden wiederhergestellt.
10.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Miroschnik: Ukraine intensivierte Angriffe zum Internationalen Frauentag
Bei den ukrainischen Angriffen während des langen Wochenendes anlässlich des Internationalen Frauentags sind neun Zivilisten getötet und über 70 weitere verwundet worden. Dies berichtet Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums. Der Diplomat erklärte:
"In den Feiertagen vom 7. bis 9. März sind 80 Zivilisten zu Schaden gekommen. Verwundet wurden 71 Menschen, darunter vier Kinder. Neun Zivilisten wurden getötet, darunter ein Kind. Die meisten Opfer stammten aus den Gebieten Belgorod, Saporoschje und der Donezker Volksrepublik."
Miroschnik betonte, dass es sich bei den ukrainischen Angriffen um eine vorsätzliche Eskalation handelte:
"Solche Zufälle gibt es nicht. Kiew organisierte vorsätzlich eine 'Feiertags-Eskalation', um durch Kriegsverbrechen das fehlende militärische Potenzial zu imitieren."
21:41 Uhr
Tote bei ukrainischen Angriffen in Gebieten Cherson und Saporoschje
Zwei Zivilisten sind im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, nachdem das ukrainische Militär ihre Fahrzeuge mit Drohnen angegriffen hatte. Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Nach vorläufiger Information von operativen Diensten haben bewaffnete Verbände der Ukraine ein ziviles Auto im Bezirk Pologi mit einer Drohne angegriffen. Der Fahrer des Autos ist ums Leben gekommen. Darüber hinaus wurde ein weiterer Zivilist angegriffen – ein Mann auf einem Motorrad, der tödliche Verwundungen erlitten hat."
Ein weiterer Mann wurde bei einem Angriff auf sein Auto im Gebiet Cherson getötet. Dazu meldet das Oberhaupt des Bezirks Kachowka, Pawel Fipiptschuk:
"Heute Morgen wurde um 5:50 Uhr das Dorf Korobki angegriffen. Ein ziviles Auto verließ die Siedlung, als ein Sprengsatz von einer Drohne darauf abgeworfen wurde. Im Auto befanden sich ein Mann und eine Frau. Der Mann ist gestorben. Die Frau erlitt zahlreiche Splitterwunden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.