Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Den ukrainischen Truppen droht Einkesselung bei Slawjansk in DVR

3.07.2026 09:58 Uhr
09:58 Uhr
Gebiet Kursk: Auto mit Verwaltungsbeamten auf eine Mine gefahren
Ein Fahrzeug mit Verwaltungsbeamten des Bezirks Rylsk ist heute Morgen auf eine Mine gefahren, wie der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, auf Telegram mitteilte. Der Sprengsatz wurde ferngezündet. Infolge der Attacke wurde der Bezirksleiter Wladimir Kowaltschuk verletzt: Er erlitt eine Minenexplosionsverletzung und Splitterverletzungen an den Beinen. Er wird ins Krankenhaus in Kursk gebracht. Der Fahrer erlitt eine Bauchverletzung und Splitterverletzungen am Oberschenkel. Er wird im Krankenhaus in Rylsk operiert.
Zwei weitere Beamte, die sich zum Zeitpunkt der Explosion am Eingang des Gebäudes befanden, wurden ebenfalls verletzt und ins Krankenhaus in Rylsk eingeliefert.
09:12 Uhr
Fast 80 Drohnen binnen 24 Stunden über Gebiet Kursk abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 42 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 77 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet achtmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt.
Zu Schaden kam ein Privathaus. Ein weiteres Privathaus und ein Fahrzeug sind abgebrannt.
08:37 Uhr
Galusin: Kiews Kuratoren denken nur an Einfrieren der Kampfhandlungen
Die Kuratoren des Kiewer Regimes denken nur an ein Einfrieren der Kämpfe, um Zeit für die Stärkung ukrainischer Truppen zu gewinnen, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Michail Galusin gegenüber RIA Nowosti.
"Kiew hat heute keine Entscheidungsfreiheit. Es gibt nur das weiter, was seine Kuratoren ihm sagen. Sie denken nur daran, wie man die Kampfhandlungen 'einfrieren' kann, um Zeit zu gewinnen, um die ukrainischen Streitkräfte zu stärken und ihre Truppen umzugruppieren."
Moskau brauche jedoch eine Lösung, die einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden in der Region bringe, indem die Ursachen des Ukraine-Konflikts beseitigt werden, betonte der Diplomat.
07:59 Uhr
Experte: Den ukrainischen Truppen droht Einkesselung bei Slawjansk in DVR

Symbolbild: ukrainische SoldatenJose Colon/Anadolu via Getty Images Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die in Nikolajewka bei Slawjansk in der DVR stationiert sind, könnten bald umzingelt werden, nachdem sie die Kontrolle über die Ortschaft Piskunowka verloren haben. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS. Er merkte an, dass das russische Militär von den zuvor befreiten Siedlungen Rai-Alexandrowka, Piskunowka und Kaleniki vorrücken.
"Die ukrainische Gruppierung in Nikolajewka könnte nun praktisch eingekesselt sein. Wenn unsere Truppen an diesem Abschnitt weiter vorrücken, werden wir alle gegnerischen Befestigungen umgehen und sie von hinten angreifen."
07:17 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 155 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Twer, Tula, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
2.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Peskow: Russland setzt Druck auf Kiew fort und wird alle seine Ziele erreichen

Russland werde den Druck auf das Kiewer Regime weiter verstärken, um die von Russland klar definierten Ziele zu erreichen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Kommentar zur Äußerung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, die eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland angekündigt hatte.
Auf die Frage von Journalisten, ob Russland nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern auch gegenüber einer Reihe anderer europäischer Länder im Sinne eines Präventivschlags Gewalt anwenden könnte, erklärte Peskow, dass die Sicherheit Russlands in jedem Fall gewährleistet werde, und zwar nicht unbedingt durch den Einsatz militärischer Gewalt, wie einige Experten vermuten.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:49 Uhr
Regierungsberater: Niederlande sollten Soldaten in die Ukraine entsenden
Der niederländische Beratende Rat für internationale Fragen empfiehlt der Regierung, sich nach einem möglichen Waffenstillstand mit einem militärischen Kontingent an einer internationalen Mission in der Ukraine zu beteiligen.
Laut dem Gutachten sollten die Niederlande eine "aktive politische und militärische Rolle" übernehmen und sich am Aufbau einer Staatengruppe beteiligen, die die "politische und militärische Führung einer künftigen internationalen Garantiemission" übernimmt. Neben politischer Unterstützung sollte Den Haag auch Truppen bereitstellen.
Nach Auffassung der Autoren sollte diese internationale Truppe nicht nur Beobachtungsaufgaben übernehmen, sondern als einsatzfähige militärische Formation über die Befugnis verfügen, im Bedarfsfall unmittelbar Gewalt anzuwenden. Der Rat betont zugleich, dass ein solcher Einsatz vom Parlament gesondert beschlossen werden müsse. Zudem sollte die Regierung vorab festlegen, welche Einheiten und Fähigkeiten das Land für eine solche Mission bereitstellen könne.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, europäische Pläne zur Entsendung sogenannter Stabilisierungstruppen in die Ukraine würden zur Entstehung einer "neuen Berliner Mauer" führen.
21:40 Uhr
Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe
Mehrere russische Gebiete melden weitere Opfer infolge ukrainischer Angriffe. So wurde im Gebiet Belgorod nach Angaben des regionalen Krisenstabs ein Mann in der Ortschaft Nowaja Tawolschanka bei einem Angriff einer ukrainischen FPV-Drohne auf sein Auto an der Schulter durch Splitter verletzt. Er begab sich selbst ins Krankenhaus und wird dort ambulant weiterbehandelt. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
Im Gebiet Kursk erlitt ein 69-Jähriger in der Ortschaft Korenewo bei einem Drohnenangriff ein Explosions- und Splittertrauma sowie mehrere Splitterverletzungen im Bereich des linken Schulterblatts. Zudem besteht der Verdacht auf eine Verletzung der Lunge. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde der Mann vor Ort medizinisch versorgt.
Aus dem Gebiet Cherson meldete Gouverneur Wladimir Saldo einen getöteten und drei verletzte Zivilisten innerhalb der vergangenen 24 Stunden. In Nowaja Sburjewka kam demnach ein 1971 geborener Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben.
21:35 Uhr
Grossi verurteilt Angriff auf Feuerwache in Energodar
Das IAEA-Team am Kernkraftwerk Saporoschje hat in dieser Woche erhebliche Schäden an der Feuerwache im benachbarten Energodar bestätigt. Die Einrichtung spielt eine wichtige Rolle für die Notfallbereitschaft des Kernkraftwerks. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi verurteilt den Angriff und erklärt:
"Jeder Angriff, der die nukleare Sicherheit und die Notfallbereitschaft beeinträchtigt, ist inakzeptabel."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

