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Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Dreiergespräche mit USA und Ukraine vorerst ausgesetzt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Dreiergespräche mit USA und Ukraine vorerst ausgesetzt© Sefa Karacan/Anadolu
  • 19.03.2026 07:30 Uhr

    07:30 Uhr

    Experte: Russische Truppen rücken bei Dobropolje breit vor

    Russische Truppen rücken nach Angaben eines Experten bei Dobropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) auf breiter Front vor. Die Offensive entwickle sich sowohl nördlich als auch südlich der Stadt, erklärte der Militärexperte Witali Kiseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    "Die Offensive auf Dobropolje verläuft breit gefächert nach Norden in Richtung der Ortschaften Schewtschenko und Swetloje. Gleichzeitig erfolgt eine Umfassung von Süden: An den Rändern von Belizkoje sowie im Raum von Wolnoje und südlich von Kutscherow Jar gehen die Gefechte weiter."

    Ihm zufolge dauern die Kämpfe in mehreren Abschnitten an. Russische Einheiten seien unter anderem an den Stadträndern von Belizkoje sowie nahe Wolnoje und Kutscherow Jar im Einsatz. Zuvor hatte Generalstabschef Waleri Gerassimow erklärt, die heftigsten Kämpfe fänden derzeit im Verantwortungsbereich des Truppenverbandes Mitte statt. Während die Einnahme von Grischino und Nowy Donbass abgeschlossen werde, entwickle sich die Offensive in Richtung Dobropolje weiter.

  • 07:07 Uhr

    Peskow: Dreiergespräche mit USA und Ukraine vorerst ausgesetzt

    Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA sind derzeit ausgesetzt. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Zeitung Iswestija. Zugleich laufe die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA weiter. Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, bleibe Teil der russisch-amerikanischen Arbeitsgruppe.

    "Kirill Dmitrijew arbeitet weiter. Die dreiseitige Gruppe ist auf Pause."

    Unabhängig davon werde Russland den Austausch von Gefangenen sowie die Rückführung von Gefallenen mit der Ukraine fortsetzen, betonte der Kremlsprecher.

  • 18.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Litauen verhängt Einreiseverbote für russische Soldaten

    Laut der Entscheidung der litauischen Behörden dürfen 268 russische Soldaten, die an der Front in der Ukraine gekämpft haben, nicht nach Litauen einreisen. "Die von ehemaligen russischen Kämpfern ausgehenden Sicherheitsbedrohungen sind offensichtlich. Wir können sie nicht ignorieren", erklärte Innenminister Vladislavas Kondratovič.

    Zuvor hatte Estland Einreiseverbote verhängt und mehr als 1.300 russische Militärs auf eine schwarze Liste gesetzt.

  • 21:51 Uhr

    Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) vier Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Insgesamt setzte der Gegner acht unbemannte Fluggeräte gegen zivile Ziele ein.

    Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitt im Dorf Kupino ein Zivilist eine Minenverletzung infolge einer Drohnenattacke.

    Laut dem Beamten wurden außerdem ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, zwei Eigenheime und mindestens neun zivile Fahrzeuge beschädigt.

  • 21:41 Uhr

    CIA-Direktor: Konflikt mit Iran hat keine Auswirkung auf Ukraine-Hilfe

    Washington werde die Ukraine im Konflikt mit Russland trotz der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten weiterhin unterstützen, erklärte John Ratcliffe, der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA.

    "Ich bin mir sicher, dass wir mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen können", sagte Ratcliffe während einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des US-Senats.  

    Laut dem Geheimdienstchef sei es für die USA möglich, ihre Ziele im Nahen Osten zu verfolgen und zugleich Kiew weiterhin Hilfe zu leisten.

  • 21:28 Uhr

    TASS: Ukrainische Deserteure verfolgen Angehörige der Sperreinheiten im Hinterland

    Die ukrainische Militärführung setzt radikale Nationalisten als Teil der Sperreinheiten ein. Die zwangsmobilisierten Ukrainer, die an der Front überlebt haben und desertiert sind, verfolgen jedoch die Militärs der Sperreinheiten im Hinterland regelrecht. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Die Quelle habe in dem Zusammenhang mitgeteilt, zuvor sei in Wyschgorod im Gebiet Kiew der Kommandeur einer ukrainischen Drohneneinheit, A. Glawtschow, getötet worden. Der Offizier, der als Teil der Artillerieaufklärung gekämpft und an der Anti-Terror-Operation der Ukraine im Donbass teilgenommen habe, habe über zahlreiche Auszeichnungen verfügt.

  • 21:10 Uhr

    Russische Artillerie zerstört gegnerisches Kampfgerät durch präzise Treffer (Video)  

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe einer Msta-B-Haubitze und eines D-30-Geschützes einen Pickup sowie ein gepanzertes Infanterie-Kampffahrzeug der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht.

  • 20:49 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 14:00 Uhr bis 20:50 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 32 ukrainische unbemannte Fluggeräte über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

  • 20:09 Uhr

    Medienbericht: In Berlin steigt Zahl von Senioren aus Ukraine

    Der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet unter Berufung auf die Berliner Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial, dass die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Berlin im vergangenen Jahr gestiegen sei. Im Vergleich zum Jahr 2024 sei diese Gruppe um 5.235 auf 57.070 Personen angewachsen. Kinder und Jugendliche machten rund ein Viertel der Geflüchteten aus. Aufgrund des andauernden Krieges im osteuropäischen Land kämen jedoch auch mehr Senioren nach Deutschland.

    Wie Niewiedzial mitteilt, habe Berlin unter den Geflüchteten aus der Ukraine bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote. Insgesamt hätten im vergangenen Jahr in Berlin rund 177.000 Geflüchtete aus verschiedenen Ländern gelebt. Damit betrage der Anteil der Geflüchteten an der Bevölkerung der Hauptstadt etwa fünf Prozent.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.