Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Kutusowka in DVR befreit

17.06.2026 18:39 Uhr
18:39 Uhr
Noworossija: Kommunalarbeiter wegen Drohnenangriffen mit gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet
Aufgrund anhaltender Drohnenangriffe nutzen Mitarbeiter kommunaler Dienste in den neuen russischen Regionen nun gepanzerte Fahrzeuge. Dies berichten russische Medien. Den Angaben der Behörden zufolge greifen die ukrainischen Streitkräfte regelmäßig Fahrzeuge von Gas- und Energiediensten sowie von Notfall- und Reparaturbrigaden an, die Schäden an der Infrastruktur beseitigen.
Die eingesetzten Fahrzeuge wurden demnach mit Panzerplatten und einer Kevlar-Schutzauskleidung ausgestattet. Sie entsprechen der russischen Schutzklasse Br2 und sollen die Besatzungen vor Splittern sowie nahen Explosionen schützen. Darüber hinaus verfügen die Fahrzeuge über einen verstärkten Unterbodenschutz. Dieser soll die Mitarbeiter vor kleineren Minen schützen, die nach russischen Angaben von Drohnen abgeworfen werden.
18:07 Uhr
Kiew weitet Zwangsevakuierung im Raum Dnjepropetrowsk aus
Im Gebiet Dnjepropetrowsk werden weitere 23 Ortschaften im Bezirk Sinelnikowo zwangsevakuiert. Die Familien mit Kindern werden verpflichtet, ihren Wohnsitz zu verlassen. Dies berichtet Strana.ua unter Verweis auf die lokale Militärverwaltung.
Insgesamt sollten demnach 3.800 junge Männer und Frauen aus der betroffenen Gegend herausgebracht werden. Aus dem Bezirk Sinelnikowo seien bereits über 49.500 Menschen evakuiert worden, hieß es.
17:38 Uhr
Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen getötet
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Lastwagen in Belgorod ist ein Mann getötet worden. Er erlag noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Im Dorf Dolgoje im Bezirk Waluiki wurden bei der Abwehr eines Drohnenangriffs zwei Kämpfer der Einheit "Orlan" verletzt. Einer von ihnen erlitt ein Drucktrauma, der andere eine Splitterverletzung am Rücken. Beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
17:19 Uhr
Merz kündigt E5-Treffen zur Ukraine in Berlin an
Bundeskanzler Friedrich Merz gab bekannt, ein Treffen zur Ukraine im E5-Format (Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen und Frankreich) in Berlin initiiert zu haben.
In allen Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit der Ukraine stünden, habe Berlin stets eng mit allen europäischen Ländern, vor allem mit Polen und Großbritannien, kooperiert, sagte Merz am Rande des G7-Gipfels in Frankreich. Daher habe er die Partner Deutschlands eingeladen, nächste Woche im sogenannten E5-Format zu einem Treffen nach Berlin zu kommen.
17:08 Uhr
Kutusowka in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium gab in seinem Frontbericht am Mittwoch die Befreiung der Ortschaft Kutusowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) bekannt. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
16:47 Uhr
Weißrusslands Außenministerium verurteilt den ukrainischen Drohnenangriff auf Bus mit Kindern
Das weißrussische Außenministerium hat den ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bus in der Region Brjansk, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland beförderte, verurteilt. Dies erklärte der Pressesprecher des Ministeriums, Ruslan Warankow, auf einer Pressekonferenz.
"Wir verurteilen den Angriff auf einen Zivilbus, der weißrussischen Staatsbürger, darunter auch Kinder, im Gebiet Brjansk der Russischen Föderation beförderte, aufs Schärfste. Wir betrachten dies als einen weiteren Terrorakt gegen die Zivilbevölkerung."
Die Behörde fordert von Kiew umfassende Erklärungen zu dem Vorfall.
16:27 Uhr
Erneute Angriffe aus der Ukraine auf Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod
Ukrainische Kämpfer haben am Mittwochvormittag (Ortszeit) ein weiteres Mal acht Orte im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Nach Angaben des lokalen Krisenstabs erlitt infolgedessen ein Zivilist Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.
Wie es heißt, entstanden durch die Drohnenattacken Sachschäden an zwei Wohngebäuden, fünf Eigenheimen, einer Infrastruktureinrichtung und vier zivilen Fahrzeugen.
15:54 Uhr
TASS: Ukrainische Streitkräfte greifen im Gebiet Brjansk Auto mit Schwangerer und Kindern an
Eine ukrainische Drohne hat ein Auto mit einer Schwangeren und Kindern im Gebiet Brjansk angegriffen, wie TASS unter Berufung auf den Operativstab mitteilte. Alle drei erlitten keine Verletzungen, wurden jedoch zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Der Angriff erfolgte auf derselben Autobahn, auf der die ukrainischen Streitkräfte zuvor einen Bus mit Kinderfußballspielern aus Weißrussland angegriffen hatten.
15:29 Uhr
FSB nimmt Komplizen ukrainischer Geheimdienste fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat drei Komplizen der ukrainischen Geheimdienste im Gebiet Tjumen, der Region Krasnodar und der Republik Adygeja festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit.
Es wurde festgestellt, dass sie Terroranschläge gegen russische Militärangehörige, eine Freiwilligenorganisation, die Teilnehmer der militärischen Sonderoperation unterstützt, Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie den Brennstoff- und Energiesektor in den genannten Regionen vorbereitet haben sollen.
Bei den Festnahmen wurden ein improvisierter Sprengsatz aus ausländischem Sprengstoff und selbst gebaute Brandvorrichtungen sichergestellt.
Auf den Handys der Festgenommenen wurde Korrespondenz mit ukrainischen Kuratoren gefunden, die Anweisungen zur Durchführung der geplanten Terroranschläge enthielten.
15:01 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit 72 Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kursk, Kaluga, Rjasan, Twer, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.