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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Militärbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Militärbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen© Staatlicher Dienst der Ukraine für Notfallsituationen/Anadolu via Getty Images
  • 8.07.2026 10:39 Uhr

    10:39 Uhr

    Ukrainische Drohne greift einen Passagierbus im Gebiet Saporoschje an

    Ein Passagierbus, der aus Krasnodar nach Melitopol gefahren ist, wurde auf einer Autobahn im Stadtbezirk Primorsk von einer gegnerischen Drohne angegriffen. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram mit. 

    "Ein gezielter Angriff auf einen Linienbus mit Zivilisten an Bord ist ein grober Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und ein weiteres Kriegsverbrechen."

    Im Bus befanden sich elf Personen: neun Passagiere und zwei Fahrer. Alle konnten den Bus unverletzt verlassen. Einsatzkräfte sind vor Ort, so Balizki. 

  • 10:05 Uhr

    Magyar: Budapest wird weiterhin keine Waffen an Kiew liefern

    Die neue ungarische Regierung schließt die Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Dies bekräftigte der Ministerpräsident Péter Magyar vor Beginn einer Sitzung der Staats- und Regierungschefs der NATO-Staaten in Ankara.

    "Wir leisten der Ukraine weiterhin humanitäre Hilfe. Aber, wie ich schon oft gesagt habe, wird Ungarn der Ukraine keine Waffen liefern."

  • 09:34 Uhr

    Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Belgorod 

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 76 Orte in 13 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 26 Geschosse abgefeuert und 281 Drohnen eingesetzt, von denen 158 abgeschossen wurden.

    Bei den Angriffen erlitten zwölf zivile Einwohner Verletzungen. 

    Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 39 Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, vier Infrastrukturobjekte, zwei Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie 70 Fahrzeuge.

  • 08:57 Uhr

    Experte: Kiew versucht, Slawjansk und Kramatorsk während des NATO-Gipfels unter Kontrolle zu halten

    Für Wladimir Selenskij sei es wichtig, während des NATO-Gipfels die Kontrolle über die Städte Slawjansk und Kramatorsk in der DVR zu behalten. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

    "Während des NATO-Gipfels versucht Selenskij, seine westlichen Kollegen davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung und stabil ist. Die Aufgabe besteht darin, einen Durchbruch unserer Truppen entlang der Frontlinie bei Slawjansk und Kramatorsk zu verhindern."

    Der NATO-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in Ankara statt.

  • 08:19 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 415 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Wologda, Woronesch, Wladimir, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 07:37 Uhr

    Russische Armee trifft Militärbetrieb für Produktion von Komponenten für Flamingo-Raketen

    Heute Nacht haben die Streitkräfte der Russischen Föderation als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium einen kombinierten Schlag mit hochpräzisen bodengestützten Waffen gegen Militärbetriebe in Kiew durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.

    Infolge der Attacke wurden ein Betrieb von Samsung-Ukraine, in dem Komponenten für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo hergestellt und gelagert wurden, sowie eine Produktionsstätte für Lang- und Mittelstrecken-Drohnen getroffen.

  • 7.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Im Verlaufe des Tages hat Russlands Luftabwehr insgesamt 190 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Twer, Tula, Jaroslawl, Moskau, Krasnodar sowie über der Krim und dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört.

  • 21:17 Uhr

    Norwegen bewilligt über 260 Millionen Euro für Patriot-Raketen für Ukraine

    Die norwegische Regierung hat Geldmittel im Umfang von 267 Millionen Euro für die Anschaffung von Raketen für Patriot-Luftabwehrkomplexe in ukrainischen Diensten bewilligt. In einer entsprechenden Pressemitteilung heißt es dazu:

    "Norwegen leistet seinen Beitrag in Höhe von drei Milliarden Kronen (umgerechnet rund 267 Millionen Euro) zur Luftverteidigung der Ukraine. Gemeinsam mit Dänemark, Deutschland und Kanada wird Norwegen neue Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme unmittelbar bei der Fabrik in den USA bestellen."

    Insgesamt habe Oslo der Meldung zufolge zwischen 2023 und 2025 über 2,6 Milliarden Euro für die ukrainische Luftabwehr ausgegeben.

    Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Sergei Beskrestnow, geklagt, dass Kiews Militär nicht in der Lage ist, ballistische Raketen abzuschießen, weil überhaupt keine Raketen für die Patriot-Systeme übrig geblieben seien.

  • 20:43 Uhr

    Gebiet Belgorod: Weiterer Bus von ukrainischer Drohne angegriffen

    Im russischen Grenzgebiet Belgorod setzt das ukrainische Militär seinen Terror gegen zivile Fahrzeuge fort. Wie der Krisenstab der Region berichtet, ist im Dorf Tawrowo eine FPV-Drohne neben einem Linienbus explodiert. Nach Angaben der Behörden wurden bei der Explosion ein Mann und eine Frau verletzt, wobei die Frau in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.