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Liveticker Ukraine-Krieg – Zweiter Gefangenenaustausch in Folge: 300 russische Soldaten kehren heim

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Zweiter Gefangenenaustausch in Folge: 300 russische Soldaten kehren heimQuelle: Sputnik © Alexei Filippow
  • 6.03.2026 12:58 Uhr

    12:58 Uhr

    Gladkow: Gebiet Belgorod mit mehr als 100 Drohnen binnen 24 Stunden angegriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 48 Orte in neun Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens zwölf Geschosse abgefeuert und 120 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 53 abgefangen wurden. Gladkow meldet drei Verletzte. 

    Infolge der Angriffe wurden vier Mehrfamilienhäuser, 13 Privathäuser, zwei Infrastrukturobjekte, ein Betrieb, drei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, ein Landwirtschaftsbetrieb und 27 Fahrzeuge beschädigt.

  • 12:30 Uhr

    Gebiet Cherson: Über 600 Angriffe der Ukraine binnen einer Woche

    Ukrainische Truppen haben den Bezirk Aljoschki im Gebiet Cherson zwischen dem 21. und 27. Februar mehr als 600-mal mit Artillerie und Drohnen angegriffen. Dies teilt der Leiter des Bezirks, Ruslan Chomenko, auf Telegram mit.

    "Vom 21. bis einschließlich 27. Februar wurden 254 Artillerie- und Mörserangriffe sowie 373 Drohnenangriffe registriert. Zwei Zivilisten wurden verletzt."

    Laut Chomenko wurde in Aljoschki ein Mann des Jahrgangs 1961 durch Beschuss verletzt. In Winogradowo erlitt ein 1993 geborener Mann bei einem Drohnenabwurf Verletzungen. Ein Teil der Angriffe habe sich gegen Immobilien von Mitarbeitern territorialer Verwaltungsstellen gerichtet. Diese Kollegen arbeiteten intensiv mit der Bevölkerung zusammen und seien täglich Einschüchterungsversuchen des ukrainischen Regimes ausgesetzt, so Chomenko.

  • 12:03 Uhr

    Agentin ukrainischer Geheimdienste festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 18-jährige Einwohnerin der DVR festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben soll. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.

    Wie es heißt, habe die Einwohnerin der Stadt Wolnowacha einen Kontakt mit Vertretern des Militärnachrichtendienstes der Ukraine über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen.

    Die Frau habe der ukrainischen Seite die Daten über Dislozierungsorte von Einheiten der russischen Streitkräfte und Standorte von Verwaltungsgebäuden im Stadtbezirk Wolnowacha übermittelt. Außerdem habe sie Informationen über Einwohner und Vertreter regionaler Jugendorganisationen zur weiteren Beteiligung an illegalen Aktivitäten übergeben.

    Gegen die Festgenommene wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

  • 11:33 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen jeweils 300 Kriegsgefangene aus 

    Moskau und Kiew haben nach offiziellen Angaben des russischen Verteidigungsministeriums heute insgesamt 600 Kriegsgefangene ausgetauscht.

    "Am 6. März wurden 300 russische Soldaten aus dem von dem Kiewer Regime kontrollierten Gebiet zurückgeführt. Im Gegenzug wurden 300 ukrainische Kriegsgefangene übergeben."

    Der Gefangenenaustausch wurde unter humanitärer Vermittlung der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate durchgeführt. 

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums befinden sich die russischen Soldaten derzeit auf dem Territorium Weißrusslands, wo sie medizinisch versorgt werden. Alle russischen Militärangehörigen werden danach zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums in die Russische Föderation gebracht.

    Am Donnerstag, dem 5. März, hatten Russland und die Ukraine jeweils 200 Kriegsgefangene ausgetauscht.

    TASS veröffentlicht entsprechende Videoaufnahmen:

  • 11:01 Uhr

    Mehrere Bezirke im Gebiet Saporoschje ohne Strom 

    Infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Anlagen des Stromnetzes im Gebiet Saporoschje kam es zu Stromausfällen in drei Bezirken. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die Energiebehörden der Region.

    "In mehreren Ortschaften der Bezirke Tschernigowka, Pologi und Kamenka-Dnjeprowskaja kam es zu Notausschaltungen der Stromversorgung. Grund dafür ist ein gegnerischer Angriff auf Energieobjekte."

    Die Wiederherstellungsarbeiten werden durchgeführt.

  • 10:32 Uhr

    Medien: Ältere ukrainische Funker werden in Sturmtrupps versetzt

    Nach Angaben russischer Sicherheitsstrukturen werden ältere Funker der 57. Separaten motorisierten Infanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte in Sturmtrupps versetzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS:

    "Eine Analyse von Nachrufen auf Soldaten dieser Brigade hat gezeigt, dass erfahrene Funker im fortgeschrittenen Alter vom Brigadekommando massenhaft in Sturmtrupps versetzt werden. Dort liegt ihre Überlebenszeit oft bei nur wenigen Tagen."

  • 10:00 Uhr

    Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 55 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 5. März bis 7:00 Uhr am 6. März wurden insgesamt 43 Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 17 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer. 

    Infolge der Attacken auf eine Energieanlage waren etwa 4.000 Haushalte ohne Strom. Inzwischen wurde die Stromversorgung wiederhergestellt.

  • 09:39 Uhr

    Bericht: Mehr als 200 provisorische Gräber in Krasnoarmeisk und Dimitrow entdeckt

    In den Städten Krasnoarmeisk und Dimitrow sowie in deren Umgebung sind mehr als 200 provisorische Grabstätten von Zivilisten entdeckt worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Bezugnahme auf russische Sicherheitsstrukturen. Vertreter der Sicherheitsstrukturen erklärten:

    "Allein in Krasnoarmeisk haben wir mehr als 100 solcher Gräber gezählt, auch in den umliegenden Siedlungen der Agglomeration. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Dimitrow." 

    Den Einheimischen zufolge seien die Toten während ukrainischer Drohnen-, Artillerie- und Mörserangriffe begraben worden. Man habe auch erschossene Menschen in Häusern und auf Höfen gefunden. Zudem hätten sich Zivilisten darüber beschwert, dass die ukrainischen Streitkräfte die Nutzung der Friedhöfe für Bestattungen untersagt hätten. Sowohl in Dimitrow als auch in Krasnoarmeisk wurden die Friedhöfe zu Kampfstellungen ausgebaut.

  • 09:20 Uhr

    Tote und Verletzte im Gebiet Cherson nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Lebensmittelgeschäft in der Ortschaft Aljoschki, Gebiet Cherson, wurden zwei Menschen getötet und zwölf weitere verletzt. Dies berichtete Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region. 

    Wie es heißt, hätten die ukrainischen Kämpfer viermal hintereinander Sprengsätze von Drohnen auf Zivilisten abgeworfen, die sich in der Nähe eines Lebensmittelgeschäfts versammelt hätten.

  • 08:49 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 83 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Republik Krim – 56,
    • Gebiet Woronesch – sieben,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – sieben,
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – fünf,
    • Gebiet Kursk – vier,
    • Region Krasnodar – zwei,
    • Gebiet Astrachan – eine,
    • Gebiet Belgorod – eine.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.