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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Westukraine unter Beschuss – Explosionen in mehreren Regionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 24.03.2026 19:39 Uhr

    19:39 Uhr

    Kind durch Drohnenteil im Gebiet Saporoschje verletzt

    Ein Kind ist im Gebiet Saporoschje verletzt worden, nachdem ein Teil einer ukrainischen Drohne in seinen Händen detoniert war. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:

    "In die chirurgische Abteilung des Krankenhauses in Wassiljewka wurde ein Kind, Jahrgang 2015, eingeliefert, in dessen Händen ein explosiver Gegenstand detonierte. Der Junge hatte ein Teil einer feindlichen Drohne aufgehoben und dabei eine Handverletzung sowie Verbrennungen erlitten."

    Laut Balizki wird das Kind medizinisch versorgt, Lebensgefahr besteht nicht.

  • 19:20 Uhr

    Militärexperte: Ukraine zweifelt an Ausbildung im Westen

    Laut Medienberichten geben die ukrainischen Streitkräfte die Ausbildung ihrer Soldaten im Ausland teilweise auf. Stattdessen setzt Kiew zunehmend auf die Ausbildung im eigenen Land. Der Militäranalyst und Oberst a. D. Wiktor Litowkin erklärte dazu, die ukrainische Führung habe erkannt, dass westliche Ausbilder nicht in der Lage sind, die für moderne Gefechte notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln. Tsargrad.tv zitiert ihn:

    "Endlich haben sie begriffen, dass man ihnen im Westen nichts beibringen kann. Sie haben all ihre Offensiven verloren, weil sie von NATO-Offizieren nach NATO-Standards und -Vorschriften geführt wurden. NATO-Ausbilder haben jedoch nie gegen einen ebenbürtigen Gegner gekämpft."

    Er fügte hinzu, die NATO setze vor allem auf Bombardierungen und verfüge kaum über Erfahrung in groß angelegten Bodenoperationen. Als Gründe für den Kurswechsel nennt das ukrainische Portal UNIAN logistische Probleme  sowie die mangelnde praktische Erfahrung der westlichen Ausbilder.

  • 18:54 Uhr

    Gebiet Saporoschje meldet fünf Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff

    Fünf Zivilisten sind durch ukrainische Drohnenangriffe gegen ihre Autos im Gebiet Saporoschje verwundet worden. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet dazu auf seinem Telegramkanal:

    "Eine gegnerische Drohne hat ein ziviles Fahrzeug auf einer Straße in der Nähe der Stadt Wassiljewka angegriffen. Drei Personen – Frauen der Jahrgänge 1980 und 1965 und ein Mann des Jahrgangs 1965 – wurden verwundet. Sie werden medizinisch versorgt."

    Ein weiteres ziviles Fahrzeug wurde laut Balizkis Angaben in der Nähe des Dorfs Nowogorowka im Bezirk Tokmak angegriffen. Der Gouverneur schreibt:

    "Ernsthafte Wunden haben Männer der Jahrgänge 1985 und 1978 erlitten. Die Verwundeten befinden sich auf einer Intensivstation."

  • 18:35 Uhr

    Zivilist stirbt durch ukrainischen Angriff auf Gebiet Kursk

    Ein ziviler Bewohner des Gebiets Kursk wurde getötet, nachdem das ukrainische Militär ein Dorf im Bezirk Chomutowka angegriffen hatte. Der Gebietsgouverneur Alexandr Chinstein berichtet dazu:

    "Die blutigen Verbrechen der Nazis dauern an. Der Gegner hat das Dorf Glamasdino des Bezirks Chomutowka angegriffen. Nach vorläufigen Angaben ist leider eine Person ums Leben gekommen."

    Chinstein fügte hinzu, dass sechs weitere Zivilisten verwundet wurden.

  • 18:08 Uhr

    AKW Saporoschje verliert erneut Kontakt zu Hauptstromleitung

    Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat das AKW Saporoschje den Kontakt zu seiner 750-Kilovolt-Hauptstromleitung verloren. Damit laufe die Stromversorgung des Kraftwerks derzeit über die einzige Ersatzleitung, teilt die UN-Behörde mit, dass man Verhandlungen mit Russland und der Ukraine über einen lokalen Waffenstillstand aufgenommen habe, um eine Reparatur der beschädigten Leitung zu ermöglichen.

    Während des Krieges ist es schon mehrmals zur Beschädigung der Stromleitungen des europaweit größten Kernkraftwerks gekommen. Zuletzt gab es im Februar eine lokale Waffenruhe für eine Reparatur.

    Derzeit produziert das von Russland kontrollierte AKW keinen Strom, benötigt aber die ständige Stromversorgung für die Kühlung seiner Reaktoren.

  • 17:44 Uhr

    "Wollen die Russen Krieg?" – Sacharowa über russische Mentalität

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am 23. März bei einem Treffen mit Soldaten im Zentralhaus der russischen Armee auf die Frage geantwortet, ob die Russen Krieg wollen. Das Video mit ihrer Antwort gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 17:30 Uhr

    Litauen: Abgestürzte Drohne stammte aus Ukraine

    Bei einem im Südosten des baltischen EU- und NATO-Staates Litauen abgestürzten Flugobjekt handelt es sich nach Angaben der Regierung in Vilnius um eine ukrainische Drohne. Regierungschefin Inga Ruginienė hat mitgeteilt, der Vorfall habe sich im Zusammenhang mit einer Operation der Ukrainer gegen Russland ereignet. Nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates sagte die Politikerin:

    "Wir können schon mit Sicherheit sagen, dass es sich um eine verirrte Drohne handelte."

    Die Drohne war in der Nacht zu Montag im Bezirk Varėna nahe der Grenze zu Weißrussland in den litauischen Luftraum eingedrungen und über einem zugefrorenen See abgestürzt. Sie war weder von Militärradargeräten erfasst noch vom Grenzschutz bemerkt worden.

    Nach Angaben von Verteidigungsminister Robertas Kaunas habe die Drohne nach ersten Erkenntnissen zu einem Drohnenschwarm gehört, der für einen Angriff auf den Hafen von Primorsk im Nordwesten Russlands eingesetzt worden sei. Die Drohne sei höchstwahrscheinlich durch russische elektronische Abwehrmaßnahmen fehlgeleitet worden.

    Ruginienė und Kaunas betonten, Litauen habe zusätzliche Radargeräte zur Erkennung tieffliegender unbemannter Luftfahrzeuge bestellt.

  • 17:05 Uhr

    Medien: Drohnenangriffe erschüttern Westukraine – Explosionen in mehreren Städten

    Seit mehreren Stunden dauert ein massiver Drohnenangriff auf ukrainische Ziele an. In mehreren Städten der Westukraine, darunter Lwow, Ternopol, Iwano-Frankowsk und Winniza, wurden Explosionen gemeldet.

    Laut ukrainischen Medien herrscht in weiten Teilen des Landes Luftalarm. Online-Karten bestätigen entsprechende Warnungen in den betroffenen Regionen.

    In Lwow traf eine Drohne ein Gebäude beim Bernhardinerkloster. Laut der Kriegsberichtsagentur ANNA NEWS wurde es als Unterkunft für ukrainische Militärangehörige und ausländische Kämpfer genutzt. Das Gebäude gehört dem Lwower Historischen Archiv und soll zeitweise militärischen Zwecken gedient haben.

  • 16:41 Uhr

    Bericht: Massive Drohnenangriffe auf Kiew 

    In Kiew und den Vororten sind während eines großangelegten Angriffs russischer Drohnen Explosionen gemeldet worden. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenkory Russkoi Wesni". In der Veröffentlichung heißt es:

    "Es sind Explosionen zu hören, ein massiver Angriff auf Kiew läuft, Angriffsdrohnen versuchen, die Stadt 'einzukreisen'."

    Laut dem Kanal nähern sich Dutzende Drohnen der ukrainischen Hauptstadt. Demnach fliegen die unbemannten Fluggeräte aus dem Süden und Osten des Landes über andere Regionen hinweg in Richtung Kiew. Zudem wurde in der Stadt eine erhöhte Gefahr durch den möglichen Einsatz ballistischer Raketen und Marschflugkörper gemeldet.

  • 16:24 Uhr

    EU-Kommissarin für Erweiterung schließt Beitritt der Ukraine vor Jahresende aus

    Die Ukraine kann der Europäischen Union vor 2027 nicht beitreten, sagt die EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos. Während einer Konferenz in Brüssel betonte sie:

    "Ich denke, alle verstehen die Unmöglichkeit eines EU-Beitritts der Ukraine zum 1. Januar 2027."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.