Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Kiew setzt auf Verunsicherung der russischen Gesellschaft

23.06.2026 20:20 Uhr
20:20 Uhr
Lawrow: Der "Führer" Selenskij stellt Russland und Europa unverschämte Bedingungen

Der russische Außenminister Sergei Lawrow sprach am Dienstag im Rahmen eines Runden Tischs mit in Moskau akkreditierten Botschaftern über die Ukraine-Krise. Russlands Chefdiplomat legte die Position Russlands dar und betonte die offenkundig mangelnde Ernsthaftigkeit in Europa mit Blick auf eine mögliche Verhandlungslösung des Konflikts.
Das sei umso mehr der Fall "angesichts der von Herrn Selenskij gestellten, völlig unrealistischen und darüber hinaus nicht nur gegenüber Moskau, sondern auch gegenüber seinen europäischen Schutzherren unverschämten Bedingungen für Verhandlungen."
"Der Führer ist eben der Führer", so Lawrow zum Auftreten von Wladimir Selenskij, den Europa an die Spitze gestellt habe, um einmal mehr Krieg gegen Russland zu führen.
"Wie schon das Deutschland unter Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg vereinen Brüssel, Paris, Berlin und London einmal mehr den Kontinent unter den Fahnen des Neonazismus und der Russophobie."Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:53 Uhr
Putin: Kiew will mit Angriffen Stärke für mögliche Verhandlungen demonstrieren
Die ukrainischen Angriffe auf zivile Objekte in Russland dienten dem Versuch, vor einer möglichen Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen den Eindruck einer starken Verhandlungsposition zu erwecken. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.
"All das, was das Kiewer Regime in dieser Richtung unternimmt, geschieht nur zu einem Zweck: günstige Bedingungen für sich selbst zu schaffen, falls die von der Ukraine abgebrochenen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden – aus einer sogenannten Position der Stärke."
Tatsächlich gehe es jedoch lediglich darum, einen solchen Eindruck zu erzeugen. "Denn die Realität auf dem Schlachtfeld sieht völlig anders aus", so Putin.
Zugleich bekräftigt er die Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit der Ukraine. Diese müssten jedoch auf den in Istanbul 2022 erzielten Vereinbarungen, den später diskutierten Modalitäten in Anchorage sowie den "Realitäten vor Ort" beruhen. "Ich sehe keinen Grund, warum wir von diesen Vereinbarungen abrücken sollten", sagt der Präsident mit Blick auf die von der ukrainischen Delegation damals paraphierten Dokumente.
19:30 Uhr
DVR: Drohnenangriff auf Fahrzeug eines Straßenbetriebs – ein Verletzter
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen des kommunalen Straßenbau- und Instandhaltungsbetriebs im Petrowski-Bezirk von Donezk ist ein 56-jähriger Mann verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mit.
19:09 Uhr
Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt
Im Dorf Urasowo im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Die Verletzte wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt und wird nun ambulant weiterbehandelt. Zudem wurden in mehreren Bezirken der Region Schäden an ziviler Infrastruktur gemeldet. Laut Behördenangaben wurden unter anderem Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen, soziale Einrichtungen sowie weitere Infrastruktur- und Gewerbeobjekte beschädigt.
18:44 Uhr
Gorlowka: Ermittler finden Splitter eines Sprengsatzes nach Angriff auf Linienbus
Der von den ukrainischen Streitkräften auf einen Linienbus in Gorlowka abgeworfene Sprengsatz war ersten Erkenntnissen zufolge mit Splitterelementen ausgestattet. Dies teilt ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees der Nachrichtenagentur TASS mit.
Bei der Untersuchung des Angriffsortes wurden demnach Fragmente eines bislang nicht identifizierten Sprengkörpers mit Splitterelementen entdeckt. Die sichergestellten Teile sollen nun forensisch untersucht werden, um Typ und Art des Sprengsatzes zu bestimmen.
Nach Angaben der Chefärztin des städtischen Krankenhauses Nellja Jakunenko stieg die Zahl der Verletzten inzwischen auf 18, zuvor war von 15 Verletzten die Rede gewesen. Acht Personen, darunter ein Jugendlicher, wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Angriff auf den Stadtbus der Linie 2 ereignete sich am 22. Juni gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit.
18:30 Uhr
"Bis diese Ars...öcher verschwinden" – McGovern rechnet mit EU-Politikern ab

In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano sieht der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern Russland entgegen westlicher Medienberichte klar auf der Siegerstraße. Mit der baldigen Einnahme von Konstantinowka öffne sich in wenigen Monaten der Weg zum Fluss Dnjepr.
Während der Westen vor politischen Umbrüchen stehe, sei die Lage für Moskau ein Geduldsspiel. Nach dem tatsächlichen Rückzug des britischen Premierministers Keir Starmers prognostiziert McGovern auch für Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein baldiges Scheitern.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.18:18 Uhr
Putin fordert Maßnahmen gegen Folgen ukrainischer Angriffe auf Infrastruktur
Der russische Präsident Wladimir Putin weist die Regierung an, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen ukrainischer Angriffe auf die russische Infrastruktur zu minimieren.
Bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern erklärt Putin, Kiew setze angesichts der sich verschlechternden Lage an der Front zunehmend auf Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur. Das Ziel dabei sei unter anderem, Probleme bei der Energieversorgung zu verursachen und die Tourismussaison in Russland zu beeinträchtigen.
"Die Aufgabe, diese Bedrohungen abzuwehren, liegt in erster Linie beim Verteidigungsministerium und anderen Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig muss auch die Regierung der Russischen Föderation die notwendigen zusätzlichen Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und auf null zu reduzieren."
17:47 Uhr
Kiews Angriffe: Binnen einer Woche 41 Zivilisten getötet, 250 verletzt
In der vergangenen Woche seien fast 300 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Angriffen der ukrainischen Armee geworden. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.
"In der vergangenen Woche wurden 291 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 250 Menschen wurden verletzt, darunter 20 Kinder, 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Die höchste Zahl ziviler Opfer wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und Brjansk sowie in der DVR registriert."
Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen nicht weniger als 4.819 Geschosse auf russisches Territorium abgefeuert, so Miroschnik.
17:17 Uhr
Putin: Ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur sollen Gesellschaft verunsichern

Russlands Präsident Wladimir Putin hält am 23. Juni 2026 eine Videokonferenz mit Mitgliedern der russischen Regierung ab.Gawriil Grigorow / Sputnik Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Infrastruktur in Russland dienten dem Ziel, die Gesellschaft zu destabilisieren. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einem informellen Treffen mit Absolventen militärischer Hochschulen. "Diese Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur – wozu dienen sie? Dazu, die Gesellschaft aufzuwühlen." Ziel sei es, "eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Handlungen der russischen Streitkräfte zu erzeugen". Zugleich betont er, dass die Ukraine dabei umfassende Unterstützung aus dem Westen erhalte:
"Der gesamte Westen arbeitet für sie."
Mit Blick auf die Lage an der Front erklärt Putin zudem, russische Truppen stünden kurz davor, Konstantinowka einzunehmen. Einige ukrainische Soldaten hielten sich jedoch noch in Kellern verborgen und leisteten Widerstand.
Kritisch äußert sich der Präsident über die Darstellung der Lage durch Kiew. Dort werde das Gebiet als "Grauzone" bezeichnet. "Unsere Jungs nehmen Konstantinowka praktisch schon ein. Aber dort sitzt noch jemand in Kellern, versteckt sich und schießt zurück. Sie sagen: Das ist eine Grauzone. Na wunderbar, eine Grauzone", sagt Putin. Nach seiner Darstellung dienen solche Formulierungen dazu, die schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt zu kaschieren.
16:55 Uhr
TASS: Dutzende ukrainische Soldaten im Gebiet Tschernigow wegen Regierungskritik festgenommen
Mehr als 50 ukrainische Soldaten seien im Gebiet Tschernigow festgenommen worden, weil sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hätten. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Im Gebiet Tschernigow verschärft der Sicherheitsdienst der Ukraine seine Maßnahmen, um Bürger und ukrainische Soldaten zu identifizieren, die die Politik des Kiewer Regimes nicht unterstützen. In der vergangenen Woche wurden über 50 ukrainische Soldaten festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, nachdem sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hatten. Einige von ihnen sprechen sich offen gegen Präsident Selenskij aus und unterstützen die Politik Russlands."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


