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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert täglich 30 bis 50 Soldaten im Kessel von Dobropolje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert täglich 30 bis 50 Soldaten im Kessel von Dobropolje© Urheberrechtlich geschützt
  • 24.09.2026 19:56 Uhr

    19:56 Uhr

    Le Pen: Keine Finanzhilfe, aber Waffenlieferungen für Kiew

    Frankreich ist nicht mehr in der Lage, der Ukraine Finanzhilfe zu leisten, sagt die Fraktionsvorsitzende der französischen Partei Rassemblement National und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen. In einem Interview mit Politico führt sie aus:

    "Wir können die Ukraine nicht mehr finanziell unterstützen. Wir haben dazu keine Mittel. Es ist für niemanden ein Geheimnis, dass sich Frankreich jetzt in einer finanziellen Notlage befindet."

    Parallel dazu lehnt Le Pen eine vollständige Einstellung der Unterstützung Kiews ab und hält Waffenlieferungen sowie die Ausbildung ukrainischer Soldaten auf französischem Gebiet für möglich.

    Die finanzielle Unterstützung der Ukraine ist in Frankreich ein wichtiges Wahlkampfthema bei den für 2027 anstehenden Präsidentschaftswahlen.

  • 19:18 Uhr

    Russlands Streitkräfte greifen ukrainische Militärlogistik im Gebiet Odessa an

    Im Gebiet Odessa haben Russlands Streitkräfte unter Einsatz von Drohnen weitere logistische Objekte angegriffen, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurde dabei ein Logistikzentrum in der Stadt Odessa getroffen, in dem militärische Güter aus Europa gelagert und verteilt wurden. Auch eine Lagerstätte für Drohnen in der Ortschaft Nowyje Beljary wurde angegriffen. Zudem wurde im Schwarzen Meer ein Frachter getroffen, der militärische Güter nach Odessa transportierte.

  • 18:42 Uhr

    Ukraine attackiert LVR – Tote und Verletzte

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Volksrepublik Lugansk (LVR) angegriffen. Wie der Leiter der Republik Leonid Passetschnik mitteilt, kamen dabei drei Zivilisten ums Leben. Zudem melden die Behörden drei Verletzte.

  • 18:07 Uhr

    EU-Rat genehmigt weitere milliardenschwere Zahlung an Kiew

    Der Rat der Europäischen Union hat die achte reguläre Zahlung an die Ukraine im Rahmen der Ukraine-Fazilität in Höhe von fast drei Milliarden Euro genehmigt.

    Von diesem Betrag werden rund 800 Millionen Euro erstmals im Rahmen des Unterstützungskredits (Ukraine Support Loan) bereitgestellt. Die Auszahlung wurde genehmigt, nachdem Kiew zehn festgelegte Bedingungen erfüllt hatte. Insgesamt erfüllte die Ukraine 84 der 95 laut dem Finanzierungsplan erforderlichen Schritte.

    Außerdem berücksichtigte der EU-Rat Norwegens freiwilligen Beitrag von rund 92 Millionen Euro in Form der nicht rückzahlbaren Hilfe. Norwegen ist damit das erste Nicht-EU-Land, das sich an der Ukraine-Fazilität beteiligte.

  • 17:32 Uhr

    Kiew verliert täglich 30 bis 50 Soldaten im Kessel von Dobropolje

    Bei erfolglosen Ausbruchsversuchen aus dem Kessel von Dobropolje verliert das ukrainische Militär täglich 30 bis 50 Soldaten, meldet Russlands Verteidigungsministerium. In einem Bericht zu den Kämpfen um Dobropolje veröffentlicht die Behörde eine Karte der Frontlage und erklärt:

    "Einheiten des Truppenverbands Mitte reiben den eingekesselten gegnerischen Truppenverband in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter auf und führen gleichzeitig ihre Offensive in Richtung der Siedlung Alexandrowka."

    Das Ministerium betont, dass Dobropolje einen der wichtigsten Frontabschnitte für die Befreiung des Donbass darstelle. Ein Verlust der Stadt würde die Logistik des ukrainischen Militärs erschweren und den wichtigsten ukrainischen befestigten Raum im Donbass bedrohen:

    "Mit der Befreiung von Dobropolje wächst die Gefahr eines Verlusts des wichtigsten befestigten Raums des ukrainischen Militärs im Donbass, des Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk-Druschkowka."

    Mehr zum Thema – Dobropolje: Ukrainische Eliteverbände im Kessel

  • 16:41 Uhr

    LVR: 79 Kinder seit 2014 durch ukrainische Angriffe getötet

    In der Volksrepublik Lugansk sind seit Beginn des Konflikts im Donbass im Jahr 2014 insgesamt 79 Kinder durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Die republikanische Kinderrechtsbeauftragte Inna Schwenk meldet dazu:

    "Von 2014 bis heute sind durch Angriffe der bewaffneten Verbände der Ukraine 79 Kinder getötet worden, 318 Kinder erlitten Verwundungen unterschiedlicher Schweregrade."

  • 15:58 Uhr

    Peskow: Russland wünscht Frieden, nicht Waffenstillstand

    Russland ist offen für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konfliktes, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow auf einer Pressekonferenz. Man sollte jedoch lieber nach Frieden als nach einem vorübergehenden Waffenstillstand streben. 

    Zudem sagt Peskow, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Reise nach Moskau bislang nicht abgelehnt habe.

  • 15:13 Uhr

    Sacharowa: Ukrainische Angriffe beeinflussen globalen Energiemarkt

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat im russischen Fernsehen auf die Auswirkungen ukrainischer Angriffe auf den globalen Energiemarkt hingewiesen.

    Sacharowa kommentierte das Treffen zwischen den Außenministern Sergei Lawrow und Marco Rubio. Das Treffen war hauptsächlich der Ukraine-Krise gewidmet.

    Die destruktiven Aktionen des Kiewer Regimes, nämlich "Terroranschläge und extremistische Aktivitäten" im Zusammenhang mit gezielten Angriffen auf Zivilisten und grenzüberschreitende Infrastruktureinrichtungen, führten zur Destabilisierung der globalen Energiemärkte, betonte die Diplomatin.

  • 14:18 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben an einem Tag 1.290 Soldaten während der Kampfhandlungen verloren, lautet der Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • drei Panzer, darunter einen Leopard aus deutscher Produktion,
    • elf gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 92 Kraftfahrzeuge,
    • drei Artilleriegeschütze,
    • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenpiloten trafen Lager mit Munition und Treibstoff, Energieobjekte, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit unbemannten Flugzeugen größerer und mittlerer Reichweite und deren Komponenten sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 140 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 244 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten ein unbemanntes Boot.

  • 13:36 Uhr

    Gebiet Charkow: Zwei Ortschaften befreit

    Einheiten des Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow weiterhin fest und erweitern die äußere Kontrollzone. Die Ortschaften Busowo und Chischnjakowo wurden befreit. Die Kämpfe um Rubljonoje, Chripuny, Petropawlowka, Prikolotnoje und Losowaja dauern an. Außerdem bekämpfte Russland Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Dörfern in den Gebieten Charkow und Sumy.

    Die Verluste des Gegners beliefen sich auf 40 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.