Liveticker Ukraine-Krieg: Mehrere Agenten ukrainischer Geheimdienste festgenommen

6.05.2026 14:55 Uhr
14:55 Uhr
Artillerie nimmt Stellungen ukrainischer Armee entlang der Front auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Ost, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie getarnte gegnerische Deckungen, Maschinengewehrstellungen, einen temporären Standort und eine Drohnenleitstelle samt Personal außer Gefecht. Das russische Militär setzte dabei Selbstfahrlafetten vom Typ Akazija und Giazint-Haubitzen ein.
14:29 Uhr
Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin Ortschaften im Raum Cherson
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden mindestens 26 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.
In der Stadt Aljoschki wurden durch den Artilleriebeschuss eine Frau des Jahrgangs 1969 und ein Mann des Jahrgangs 1949 getötet.
Drohnenangriffe beschädigten die Infrastruktureinrichtungen in Nowaja Majatschka, Nowokamenka, Petrowpawlowka und Suworow.
14:05 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.125 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Flugabwehrsystem
- ein Panzer
- ein Artillerieaufklärungsradar
- zwei Mehrfachraketenwerfer
- acht Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
- 14 Artilleriegeschütze
- 80 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
13:37 Uhr
Duma-Abgeordneter: Ukrainischer Angriff auf die Krim beweist mangelnde Dialogbereitschaft
Der nächtliche Angriff ukrainischer Streitkräfte auf die Stadt Dschankoi in der Republik Krim, bei dem fünf Zivilisten getötet wurden, beweise Kiews mangelnde Bereitschaft zu einem friedlichen Dialog. Dies erklärte Michail Scheremet, ein Duma-Abgeordneter aus der Republik Krim, gegenüber TASS.
"Dieses weitere blutige Verbrechen des Kiewer Regimes gegen friedliebende Krimbewohner und die zivile Infrastruktur kurz vor dem Waffenstillstand beweist […] den terroristischen Charakter und die mangelnde Bereitschaft ukrainischer Neonazis, mit uns einen friedlichen Dialog zur Lösung des vom Westen provozierten Konflikts zu führen."
13:06 Uhr
Präsident Gustavo Petro: Tausende kolumbianische Söldner in der Ukraine "sterben umsonst"

Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro während eines offiziellen Besuchs in Venezuela (Caracas, 24. April 2026)Uheberrechtlich geschützt Kiew rekrutiert massiv Söldner aus Kolumbien, um den Personalmangel an der Front auszugleichen. In ukrainischen Medien ist von 7.000 Kämpfern aus dem lateinamerikanischen Land die Rede, die sich bislang an den Kämpfen beteiligt haben. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro bezeichnete sie nun als "Kanonenfutter".
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12:29 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Infolge der Drohnenangriffe kamen zwei Zivilisten ums Leben, sechs weitere benötigten medizinische Hilfe.
Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, neun Privathäuser, vier Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, zwei Infrastrukturobjekte, ein Verwaltungsgebäude, ein Lager sowie 69 Fahrzeuge.
11:48 Uhr
FSB nimmt mehrere Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

Symbolbild: Beamte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSBDmitri Makejew / Sputnik Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat fünf Personen festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet haben sollen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.
Vier Russen und ein Ausländer seien in den Städten Ischewsk, Barnaul, Blagoweschtschensk und Astrachan festgenommen worden. Alle fünf Agenten sollen die Daten über russische Objekte für ukrainische Sabotageakte gesammelt haben. Im Auftrag der ukrainischen Seite sollen die Festgenommenen Informationen über Anlagen des militärisch-industriellen Komplexes und Transportinfrastruktur sowie über russische Militärangehörige, die an der Sonderoperation teilnehmen, gesammelt haben. Die Behörde fügte hinzu, dass ihre Aktivitäten über den Messenger-Dienst Telegram koordiniert worden seien.
Ferner haben die FSB-Mitarbeiter zwei russische Staatsbürger identifiziert und festgenommen, die ukrainische Angriffe auf Treibstoff- und Energieanlagen mit Drohnen und Raketensystemen sowie den Terroranschlag auf die Krimbrücke in sozialen Medien und der Messenger-App Telegram gerechtfertigt haben sollen. Darüber hinaus hätten diese Personen zu Sabotageakten und Terroranschlägen auf russische Objekte der Transportinfrastruktur aufgerufen, so die Behörde.
11:24 Uhr
Zahl der Opfer bei Drohnenangriff auf Tscheboksary auf 37 gestiegen
Wie das Gesundheitsministerium der russischen Republik Tschuwaschien am Morgen mitteilte, ist die Zahl der Opfer bei dem ukrainischen Drohnenangriff vom 5. Mai auf die Stadt Tscheboksary auf 37 gestiegen: 35 Menschen erlitten Verletzungen und zwei kamen ums Leben. Auf Telegram schrieb die Behörde:
"Elf Personen befinden sich weiterhin in medizinischen Einrichtungen der Republik, drei von ihnen in ernstem Zustand."
Weitere Verletzte werden ambulant behandelt, so die Behörde.
10:46 Uhr
Gebiet Kursk: Fast 80 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 54 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 5. Mai bis 9:00 Uhr am 6. Mai wurden insgesamt 79 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe auf die Stadt Lgow erlitten zwei Männer Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Zu Schaden kamen zwei Fahrzeuge, eine Tankstelle und zwei Privathäuser.
10:07 Uhr
Leichen von Zivilisten, getötet von ukrainischen Kämpfern, in Konstantinowka gefunden
Russische Militärangehörige finden in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk regelmäßig Leichen von Zivilisten, die von ukrainischen Streitkräften ermordet wurden, wie der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mitteilte.
Sowohl in der Umgebung von Konstantinowka als auch in der Stadt selbst finde Russlands Militär Leichen von zivilen Einwohnern, die "eindeutig Folter und anderen Misshandlungen durch ukrainische Kämpfer ausgesetzt waren", so Marotschko.
"Es gibt charakteristische Anzeichen eines gewaltsamen Todes. Und ich möchte gleich betonen: Das sind keine Einzelfälle."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

