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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee vereitelt Ausbruchsversuch aus dem Kessel von Resnikowo

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee vereitelt Ausbruchsversuch aus dem Kessel von ResnikowoQuelle: Sputnik © s
  • 16.09.2026 09:51 Uhr

    09:51 Uhr

    Medien: Polen übergibt der Ukraine weitere Patriot-Raketen

    Polen wird der Ukraine eine Charge an Luftabwehrraketen für US-produzierte Patriot-Systeme übergeben. Dies berichtet die Zeitung Rzeczpospolita unter Verweis auf polnische Regierungs- und Militärquellen. Die genaue Anzahl der Raketen wird nicht benannt. Dabei implizierte der von der Zeitung befragte Chef der polnischen Luftwaffe, Generalmajor Ireneusz Nowak, dass es sich um eine geringe Menge an Flugkörpern handele.

    Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij mehrmals über den Mangel an Raketen für Patriot-Systeme geklagt und am 12. September behauptet, dass die Ukraine 100 bis 1.200 Raketen monatlich benötige.

  • 09:17 Uhr

    Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    In der vergangenen Nacht haben russische Drohnen weitere Ziele in der Ukraine angegriffen, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt wurden. Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zufolge wurde demnach in Kiew ein Industriebetrieb getroffen, der spezialisierte Fahrzeuge für die ukrainische Armee produzierte. Zudem sei im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa ein Frachtschiff getroffen worden, das militärische Güter transportierte.

  • 08:33 Uhr

    Zivilist bei ukrainischen Angriffen gegen Gebiet Belgorod getötet

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Gebiet Belgorod insgesamt 40 Mal mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Dabei ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Interimsgouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Zum großen Leidwesen ist durch einen vorsätzlichen ukrainischen Angriff ein Zivilist im Kreis Graiworon ums Leben gekommen. In den Kreisen Graiworon, Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden vier Menschen verletzt."

    Schuwajew fügte hinzu, dass sich einer der Verwundeten in einem kritischen Zustand befinde.

  • 07:46 Uhr

    Ukrainischer Ausbruchsversuch aus dem Kessel von Resnikowo gescheitert

    Ukrainische Truppen haben einen erfolglosen Versuch unternommen, aus dem Kessel von Resnikowo auszubrechen. Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine russische militärische Quelle berichtet, verlor Kiews Militär bei dem Ausbruchsversuch eine Kampfgruppe von über 70 Soldaten sowie ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Roshel Senator.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium am 7. September berichtet, dass rund 1.700 ukrainische Militärs beim Dorf Resnikowo im Norden des Gebiets Charkow eingekesselt wurden. Bisher verloren Kiews Truppen dort bis zu 490 Kämpfer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Pickups, 13 Quads und 21 Landdrohnen. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte, dass die Beseitigung des Kessels die Frontlinie um mindestens 20 Kilometer weg von der Grenze des Gebiets Belgorod verschieben würde.

  • 07:19 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt in der Nacht 71 Drohnen ab

    Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 71 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Orjol, Rostow, Astrachan, Krasnodar, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 15.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Ukraine beschränkt Haushaltsausgaben auf Militär, Löhne und Sozialleistungen

    Ab heute werden in der Ukraine Haushaltsmittel nach Angaben der Abgeordneten Olga Wassilewskaja-Smagljuk nur noch für den Unterhalt der ukrainischen Streitkräfte, die Gehälter von Staatsbediensteten und Sozialausgaben bereitgestellt. Im Staatshaushalt gebe es sehr wenig Geld, zudem herrsche ein akuter Mangel an finanziellen Mitteln, erklärte die Abgeordnete laut der Nachrichtenagentur TASS.

  • 21:44 Uhr

    Selenskij entlässt Krawtschenko als Generalstaatsanwalt

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Dienstag per Dekret Ruslan Krawtschenko als Generalstaatsanwalt entlassen. Das entsprechende Dekret ist auf den 15. September datiert und wurde auf der Website des Präsidenten veröffentlicht.

    Krawtschenko war bereits am Montag von seinem Amt suspendiert worden. Am 7. September hatte er seinen Rücktritt eingereicht und anschließend die Ukraine verlassen.

    Zuvor hatten das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) und die Spezialisierte Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) über Ermittlungen gegen eine kriminelle Organisation berichtet, die von einem Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft geleitet worden sein soll und mit betrügerischen Callcentern in Verbindung stand.

  • 21:34 Uhr

    Puschilin: Russland kämpft gegen gesamte westliche Militärmaschinerie

    Russland kämpft laut dem Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, nicht nur gegen die ukrainischen Streitkräfte, sondern gegen die gesamte westliche Militärmaschinerie. Die ukrainische Armee erhalte neben technischer Unterstützung auch Informationen westlicher Nachrichtendienste und werde von der finanziellen Stärke mehrerer westlicher Staaten unterstützt. Puschilin sagte in einem Interview mit RT:

    "Einerseits kämpfen wir gegen die ukrainische Armee, andererseits arbeitet eine ganze Maschinerie gegen uns, die systematisch gegen unser gesamtes Land und nicht nur gegen den Donbass vorgeht."

    Zugleich sei der Westen an einer Fortsetzung des Ukraine-Konflikts interessiert, da EU-Staaten an Waffenlieferungen an das Kiewer Regime verdienten. Als Beispiel nannte Puschilin Deutschland, dessen Regierung "der Ukraine weiterhin Waffen und Drohnen verkaufen will". 

    "Sie verdienen viel Geld mit der Waffenproduktion und verwenden das Geld der Steuerzahler, um das zu unterstützen, was sie die Gerechtigkeit in der Ukraine nennen. Nein, es geht nur ums Geld."

  • 21:21 Uhr

    Duma-Abgeordneter fordert Angriff mit Oreschnik auf europäische Rüstungsfabriken

    Der stellvertretende Vorsitzende des Duma-Verteidigungsausschusses, Alexei Schurawljow, hat gefordert, europäische Rüstungsfabriken, die Waffen für die Ukraine herstellen, mit der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik anzugreifen. Er sagte gegenüber Lenta.ru:

    "Die Angriffe auf diese Produktionsstätten hätten längst erfolgen müssen – als sie gerade erst begannen, in großem Maßstab Waffen für die Ukraine herzustellen. Das sind völlig legitime militärische Ziele."

    Wenn es nach ihm ginge, würden diese europäischen Rüstungsbetriebe "schon längst nicht mehr existieren". Einen entsprechenden Befehl könne man aber auch jetzt noch erteilen. Ein Angriff mit Oreschnik würde Europa zum Nachdenken bringen, so der Abgeordnete.

    Schurawljow hatte bereits Ende August einen Angriff mit Oreschnik auf mindestens einen europäischen Drohnenhersteller gefordert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.