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Liveticker Ukraine-Krieg: SWR spricht von ukrainischer Spur bei Drohnenvorfall in Leipzig

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 24.08.2026 18:08 Uhr

    18:08 Uhr

    Südkorea verweigert der Ukraine Patriot-Abfangraketen

    Südkorea hat sich laut der Zeitung The Chosun Ilbo geweigert, der Ukraine Raketen für die US-amerikanischen Patriot-Luftabwehrsysteme zu liefern. Die südkoreanischen Behörden verwiesen demnach auf die Notwendigkeit, angesichts möglicher Raketenprovokationen durch die Volksrepublik Korea über ausreichende eigene Luftverteidigungsreserven zu verfügen.

    Der südkoreanische Lieferstopp trifft Kiew vor dem Hintergrund eines zunehmenden Mangels an Abfangraketen für seine westlichen Luftabwehrsysteme. Bereits im Juli hatte sich der ukrainische Präsidentenberater Alexander Kamyschin mit Vertretern des südkoreanischen Verteidigungsministeriums getroffen und um moderne PAC-3-Abfangraketen für die Patriot-Systeme gebeten.

    Die Entscheidung Südkoreas dürfte die Suche Kiews nach zusätzlichen Patriot-Abfangraketen weiter erschweren. Zugleich zeigt der Vorgang, dass mögliche Lieferungen nicht nur von der Nachfrage der Ukraine, sondern auch von den eigenen sicherheitspolitischen Interessen der potenziellen Lieferländer abhängen.

  • 17:45 Uhr

    Russlands Botschafter in Israel: Ukraine ist Exporteur von Instabilität

    Das ukrainische Regime sei zu einem der Exporteure von Instabilität in der Welt geworden. Das erklärte der russische Botschafter in Israel, Anatoli Wiktorow. Er sagte:

    "Die Ukraine hat sich heute in einen der Hauptexporteure von Instabilität in der Welt verwandelt. Die Spur der Kiewer Geheimdienste lässt sich in vielen Krisenherden der Welt nachverfolgen, darunter auch im Nahen Osten."

    Er fügte hinzu, das Kiewer Regime verletze "unverfroren alle Normen des Völkerrechts".

  • 17:30 Uhr

    Gebiet Kursk: Vier Männer bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf das Dorf Pestschanoje im Belowski-Bezirk des Gebiets Kursk sind vier Männer verletzt worden. Laut Gouverneur Alexander Chinstein griffen drei Drohnen des Typs "Flugzeug" das Dorf an. Bei den Verletzten handelt es sich um zwei 69-Jährige sowie einen 53- und einen 51‑Jährigen. Sie erlitten Minen- und Explosionsverletzungen sowie Splitterwunden.

  • 17:07 Uhr

    EU-Ratspräsident Costa: "Wir sind nicht neutral. Wir sind Unterstützer der Ukraine."

    Der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, ist anlässlich des ukrainischen Unabhängigkeitstages nach Kiew gereist, wo er auf dem Sophienplatz auftrat. In seiner Rede, deren Videoaufnahme auf seinem sozialen Netzwerk X veröffentlicht wurde, erklärte Costa:

    "Wir werden den Druck verstärken, bis Russland das Töten beendet und ein echtes Bekenntnis zum Frieden zeigt. Die Europäische Union kann nicht neutral sein, wenn Völkerrecht gebrochen wird. Wir sind nicht neutral. Wir sind Unterstützer der Ukraine."

    Der EU-Ratspräsident sagte Kiew erneut Geld, Waffen und weitere Sanktionen gegen Russland zu. Die EU werde so viel Unterstützung leisten, wie nötig sei, so lange es nötig sei. Die Zukunft der Ukraine in der Europäischen Union sei Costa zufolge die beste Garantie für Sicherheit und dauerhafte demokratische Stabilität, sowohl für die Ukraine als auch für Europa als Ganzes.

  • 17:07 Uhr

    Bloomberg: Ukraine droht härtester Winter seit Beginn des Konflikts

    Der Ukraine könnte nach Einschätzung der Nachrichtenagentur Bloomberg der härteste Winter seit Beginn des Konflikts mit Russland bevorstehen. Als einen der Hauptgründe nennt die Nachrichtenagentur den zunehmenden Mangel an Luftabwehrsystemen und Abfangraketen.

    Die vorhandenen ukrainischen Luftverteidigungssysteme seien demnach nicht in der Lage, ballistische Raketen mit einer Tragfähigkeit von bis zu 700 Kilogramm abzufangen. Angesichts der anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur drohen Städten daher erneut Ausfälle bei der Strom- und Wärmeversorgung.

    Zusätzlich verschärfe sich die wirtschaftliche Lage. Laut Bloomberg ist der Getreideexport über die ukrainischen Schwarzmeerhäfen nahezu vollständig zum Erliegen gekommen, was bereits zu steigenden Weizenpreisen geführt hat. Zwar haben europäische Staaten die Finanzierung der Ukraine bis 2027 zugesichert, doch anstehende Wahlen in Frankreich, Griechenland, Italien, Polen und der Slowakei könnten den politischen Konsens über die weitere Unterstützung Kiews schwächen.

  • 16:44 Uhr

    Russland und die Ukraine tauschen Bürger nach Formel "10 gegen 10" in Weißrussland

    Auf dem Territorium von Weißrussland hat im Gebiet Gomel ein Austausch russischer und ukrainischer Staatsbürger nach der Formel "10 gegen 10" stattgefunden. Das berichten weißrussische Medien.

    Demnach sei im Auftrag des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko der Mechanismus zur Heimkehr von zehn ukrainischen Staatsbürgern und zehn zuvor in Gefangenschaft befindlichen russischen Soldaten in Gang gesetzt worden. Die humanitäre Mission sei unter strikter Einhaltung der Normen des humanitären Völkerrechts durchgeführt worden.

  • 16:16 Uhr

    Merz zum ukrainischen Unabhängigkeitstag: "Wir stehen fest an der Seite der Ukraine"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine anlässlich des 35. Jahrestages ihrer Unabhängigkeit die Unterstützung Deutschlands zugesichert.

    In einer am Montag veröffentlichten Videobotschaft erklärte Merz, die Menschen in der Ukraine verteidigten mit beeindruckendem Mut die Unabhängigkeit ihres Landes gegen den "brutalen russischen Angriffskrieg" und zeigten damit der Welt, was es bedeute, für Freiheit und einen gerechten Frieden einzustehen. Der Bundeskanzler betonte, Deutschland stehe an diesem wichtigen Tag fest an der Seite der Ukraine.

    Der X-Beitrag wurde dabei lediglich mit dem beglückwünschenden Grußwort betitelt: "Slawa Ukrajini! Слава Україні!"

  • 15:45 Uhr

    Polens Vize-Außenminister: EU-Beitritt der Ukraine vor Kriegsende unmöglich

    Der stellvertretende polnische Außenminister Ignacy Niemczycki hat gegenüber dem Sender TVP Info erklärt, ein EU-Beitritt der Ukraine sei nicht möglich, solange die Kampfhandlungen andauerten.

    Vor einem Beitritt Kiews zur Europäischen Union müssten sich die Mitgliedstaaten laut dem Diplomaten vergewissern, dass dieser Schritt für alle Beteiligten von Vorteil sei.

    Darüber hinaus empfahl er der Ukraine, zur Beilegung historischer Streitfragen – darunter auch im Zusammenhang mit dem Massaker von Wolhynien – die Formel "Wir vergeben und bitten um Vergebung" anzuwenden. Dies könne seiner Ansicht nach helfen, die Spannungen abzubauen und ein weiteres Anwachsen des Hasses zu stoppen.

  • 15:15 Uhr

    LVR erneut unter Beschuss: Zwei Tote und neun Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Bei einem massiven ukrainischen Drohnenangriff auf die Lugansker Volksrepublik sind nach Angaben des Oberhaupts des Gebiets, Leonid Passetschnik, zwei Zivilisten getötet und neun weitere verletzt worden.

    Die beiden Todesopfer waren in den Gemeindebezirken Swatowo und Belowodsk zu verzeichnen: In Swatowo wurde ein Wohnhaus von einer Drohne getroffen, dabei starb ein 52-jähriger Mann. In Belowodsk wurde ebenfalls ein Wohnhaus beschädigt, ein 54-jähriger Mann kam ums Leben.

    Weitere neun Menschen wurden bei Drohnenangriffen auf ein Transportunternehmen und einen Lastwagen in Stachanow, das Gelände einer Tankstelle in Brjanka, einen Pkw in Kremennaja, einen Lastwagen eines Straßenbauunternehmens in Rubeschnoje sowie einen Linienbus auf der Strecke Sewerdonezk–Moskau nahe Smoljaninowo verletzt. Passagiere befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs nicht im Bus.

  • 14:50 Uhr

    SWR spricht von ukrainischer Spur bei Drohnenvorfall in Leipzig

    Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR geht davon aus, dass deutsche Ermittler beim Fund einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Flughafen Leipzig/Halle auch eine ukrainische Spur prüfen. Die Drohne wurde am 5. August auf einem Parkplatz für ukrainische Transportflugzeuge entdeckt. Zugleich stellt der Dienst die Frage, ob die deutschen Behörden den politischen Willen haben, mögliche Ermittlungsergebnisse auch öffentlich zu machen.

    Nach Einschätzung des SWR könnte Kiew bereits von der politischen Wirkung des Vorfalls profitieren. Noch bevor vorläufige Ermittlungsergebnisse vorlagen, stellten deutsche Politiker verschiedener Parteien und anschließend auch europäische Medien den Vorfall als Hinweis auf eine mögliche Beteiligung Russlands dar. Damit sei erneut das Bild vom "langen Arm Moskaus" gezeichnet worden, der nun auch den Flughafen Leipzig/Halle erreicht habe, der unter anderem für militärische Zwecke genutzt wird.

    In Kiew könne man daher bereits von einem Erfolg sprechen, so der SWR. Europa sei durch neue "Fakten aggressiver und feindlicher Politik Russlands" aufgerüttelt worden und habe die eigenen Militärbestände zur Unterstützung des Kiewer Regimes weiter geleert. Zugleich könnte der Vorfall nach Einschätzung des russischen Geheimdienstes dazu beitragen, die Unterstützung für oppositionelle politische Kräfte in Deutschland zu schwächen, die sich gegenüber Russland für einen pragmatischeren Kurs einsetzen.

    Als Beispiel für ein ähnliches Vorgehen verweist der SWR auf die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022: Auch damals wurde in deutschen und europäischen Medien unmittelbar die These verbreitet, russische Geheimdienste stünden hinter der Sabotage. Der Leipziger Vorfall könnte demnach ebenfalls politisch genutzt werden, um die Wahrnehmung Russlands als Bedrohung zu verstärken und die Unterstützung für die Ukraine zu mobilisieren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.