Liveticker Ukraine-Krieg – Saluschny: Kiews Truppen überlassen russischem Militär das Feld

7.05.2026 18:13 Uhr
18:13 Uhr
Dodik: Zukunft der Welt hängt von Russlands Souveränität ab

Der ehemalige Präsident der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina und der Vorsitzende der Partei "Allianz der unabhängigen Sozialdemokraten", Milorad Dodik.Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Milorad Dodik sieht Russland als Schlüssel zur künftigen Weltordnung. Moskaus Kurs entscheide über Stabilität und Souveränität weltweit. Zugleich wirft er dem Westen Lügen vor – und bezeichnet die Ukraine als Instrument europäischer Machtpolitik.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:45 Uhr
EU hält Botschaft in Kiew trotz Warnung aus Moskau offen
Die Europäische Union wird ihre Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt laut eigenen Angaben trotz einer russischen Aufforderung zur Evakuierung nicht räumen.
"Wir werden weder unsere Haltung noch unsere Präsenz ändern", teilte ein Sprecher der EU-Kommission mit.
17:24 Uhr
Russischer Präsidentenberater: Weitere trilaterale Ukraine-Gespräche sinnlos
Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag ging der russische Präsidentenberater Juri Uschakow auf eine Frage ein, wie es um die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Moskau, Washington und Kiew stehe.
Alle Parteien, darunter auch die ukrainischen Unterhändler, verstünden, dass Kiew jetzt nur noch einen ernsthaften Schritt unternehmen müsse, erklärte Uschakow. Hierbei betonte er, die Ukraine müsse ihre Truppen aus dem Donbass abziehen.
Und weiter:
"Danach werden erstens die Kampfhandlungen eingestellt und zweitens wird der Weg für weitere ernsthafte Gespräche über die Aussichten auf eine langfristige Beilegung frei."
Da dies jeder verstehe, sei der Versuch, einander jetzt noch zu überzeugen, größtenteils Zeitverschwendung, meinte Unschakow.
16:48 Uhr
Ex-Armeechef Saluschny: Ende des Konflikts in der Ukraine wird immer weniger offensichtlich
Waleri Saluschny, der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, erklärt, die Ukraine habe die Initiative an der Front an Russland abgetreten.
Laut dem General erleiden die ukrainischen Truppen in den Kämpfen mit der russischen Armee schwere Verluste. Es werde immer unwahrscheinlicher, dass der Konflikt in der Ukraine enden werde.
Saluschny betont auch, dass die Mobilmachung im Land sowie die Art und Weise, wie diese durchgeführt werde, immer mehr zum Mittelpunkt des Konflikts zwischen der Bevölkerung und der Regierung in Kiew würden.
16:26 Uhr
Perm: Operationen im Krankenhaus trotz Drohnenangriff der Ukraine fortgesetzt
Bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Perm ist nach Angaben des Gouverneurs Dmitri Machonin ein Gebäude der Neurochirurgie beschädigt worden. Dennoch seien die laufenden Operationen nicht unterbrochen worden. In einem auf seinem Max-Kanal veröffentlichten Video sagte er:
"Das nahegelegene Gebäude der Neurochirurgie wurde beschädigt. Ich möchte den Ärzten für ihre Arbeit danken. Während des Vorfalls wurden zwei Operationen durchgeführt. Beide verliefen erfolgreich. Inzwischen läuft der Betrieb wieder normal."Zuvor hatte der Gouverneur mitgeteilt, dass das Verwaltungszentrum des Gebiets am Donnerstag Ziel eines Drohnenangriffs geworden sei.
16:08 Uhr
Drohnenkrieg der EU lässt Russland keine Wahl: Kiewer Regime muss dringend abgeschafft werden

Symbolbild aus Archivbestand: Montage von Aufklärungs- und Kamikazedrohnen für den Fronteinsatz. Ukraine, 8. Dezember 2025.Urheberrechtlich geschützt Europas Rüstungsindustrie hinkt Russland bei klassischer Munition weiter hinterher. Doch für Kiew zählen offenbar vor allem spektakuläre Bilder für den Westen statt Fronterfolge. Dafür eignen sich Langstrecken-Kamikazedrohnen besser – und ihre Produktion kann Europa rasch ausbauen. Das hat Folgen für Russland.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.15:49 Uhr
Erneute Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Die ukrainischen Einheiten haben am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten bei Attacken auf zivile Fahrzeuge drei Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden. Die Autos wurden beschädigt.
15:26 Uhr
Sacharowa: Angriff auf TASS-Fotograf zeigt Heuchelei Kiews
Die Attacke auf den TASS-Fotografen Alexander Polegenko ist laut Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, ein weiteres Beispiel für die "Heuchelei und Niedertracht der Junta in Kiew", für die es längst nichts Heiliges mehr gibt.
Sacharowa erinnerte daran, dass Polegenko am 6. Mai bei Aufnahmen zu den Folgen ukrainischer Angriffe auf zivile Ziele in Wassiljewka im Gebiet Saporoschje gezielt von einer Drohne getroffen worden sei. Die Drohne beschädigte das Fahrzeug, der Journalist überlebte nur durch ein Wunder.
Die Tat sei besonders zynisch vor dem Hintergrund einer von Wladimir Selenskij ausgerufenen "Waffenruhe", so Sacharowa. Journalisten gelten nach internationalem humanitärem Recht als Zivilpersonen.
Sie forderte zudem eine Bewertung des Vorfalls durch internationale Organisationen wie die OSZE, die UNESCO und das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Deren Reaktion – oder das Ausbleiben einer Reaktion – werde ein Indikator für ihren Umgang mit der Sicherheit von Journalisten sein.
"Jedes neue Verbrechen der ukrobanderistischen Seite, das im Kontext des Schweigens oder allgemeiner Floskeln dieser Organisationen geschieht, wird zu einem weiteren Schandfleck auf ihrer Reputation."
15:00 Uhr
Moskau: Mehrere Drohnen auf dem Weg zur Hauptstadt abgeschossen
Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat die russische Luftabwehr acht Drohnen zerstört, die auf die Hauptstadt zuflogen. Einsatzkräfte seien an den Stellen im Einsatz, an denen Trümmer niedergegangen seien, so Sobjanin weiter.
14:44 Uhr
Medwedew: Berlin will Zugriff auf Echtzeitdaten vom Schlachtfeld erhalten

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.Jekaterina Schtukina / TASS Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, wirft Deutschland vor, über Vereinbarungen mit der Ukraine seine Präsenz an der Frontlinie faktisch ausbauen zu wollen. Dies schrieb Medwedew in einem auf RT veröffentlichten Beitrag.
Demnach gehe es unter anderem um ein Abkommen zum Austausch von Aufklärungsdaten vom Schlachtfeld. Die ukrainischen Streitkräfte sollen der Bundeswehr Erfahrungen im Umgang mit der Software "Delta" vermitteln, die eine Echtzeit-Übersicht über Kampfhandlungen ermöglicht.
"Mithilfe eines solchen Kindergartentricks plant man de facto, die Zahl und Qualität aktiver und ehemaliger Bundeswehrangehöriger sowie Vertreter anderer deutscher Sicherheitsstrukturen an der Kontaktlinie zu erhöhen. Das bedeutet, dass die erneut getäuschten Deutschen wie in alten Zeiten wieder in den Tod geschickt werden."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


