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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen abQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 24.07.2026 13:51 Uhr

    13:51 Uhr

    Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 18. bis 24. Juli. 

    Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und 18 kombinierte Schläge mit hochpräzisen Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen durch. Infolge dieser Attacken wurden Infrastrukturobjekte der Häfen "Odessa", "Tschernomorsk", "Juschny", "Ismail" und "Nikolajew" getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt wurden. Im Laufe einer Woche beschädigte das russische Militär insgesamt 27 Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden. Darüber hinaus wurden Rüstungsunternehmen in Kiew und im Gebiet Kiew, Logistikzentren, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Lager für unbemannte Boote und Munition getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord auf mehr als 1.695 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär dort einen Panzer, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Autos, 13 Feldartilleriegeschütze und zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 1.495 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte die russische Armee hier 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, acht Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Werba und acht Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 1.175 Kämpfer ein. Die russischen Einheiten zerstörten 23 gepanzerte Kampffahrzeuge,174 Autos und 17 Feldartilleriegeschütze.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.415 Kämpfer. Die russische Armee zerstörte dort 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49 Autos, elf Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost verloren die ukrainischen Truppen mehr als 2.960 Kämpfer. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 76 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 425 Soldaten. Zudem eliminierte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 118 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.

    Einheiten der Flugabwehr fingen im Laufe der Woche 71 gelenkte Bomben, 23 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, 13 Marschflugkörper vom Typ Flamingo, zwei Langstreckenraketen vom Typ Neptun und 5.249 Drohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte sieben unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 188.415 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.286 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.765 Mehrfachraketenwerfer, 35.886 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.326 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 13:04 Uhr

    Sechs Tote und 26 Verletzte nach Raketenangriff auf Betrieb in Kirow 

    Am Freitagmorgen hat die ukrainische Armee einen Betrieb in der Stadt Kirow mit einer Rakete getroffen. Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Kirow, Alexander Sokolow, sind sechs Personen vor Ort ums Leben gekommen. Weitere 26 erlitten Verletzungen. Alle Opfer werden aktuell medizinisch versorgt. 

    "Das Feuer ist gelöscht. Die Aufräumarbeiten dauern an, die Wasser- und Stromversorgung wurde wiederhergestellt. Die umliegenden Wohnhäuser werden derzeit untersucht. Anschließend werden wir über weitere Hilfsmaßnahmen entscheiden."

  • 12:30 Uhr

    Gebiet Cherson: Binnen 24 Stunden mehrere Tote und Verletzte

    Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebietes Cherson, sind im Laufe des Tages drei Zivilisten ums Leben gekommen. Zwölf weitere erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades. Die Behörden hätten in 14 Ortschaften zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum  verzeichnet.

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 52 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden, fügte Saldo hinzu.

  • 12:02 Uhr

    Selenskij verlängert Kriegsrecht und Mobilmachung

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat die Gesetze zur Verlängerung des Kriegsrechts und der Mobilmachung um weitere 90 Tage unterzeichnet. Sie gelten nun bis zum 31. Oktober. 

    Das Kriegsrecht war am 24. Februar 2022 verhängt worden. Am nächsten Tag unterzeichnete Selenskij ein Dekret zur Mobilmachung.

  • 11:35 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden mehr als 30 Zivilisten verletzt 

    Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, wurden im Laufe des Tages 36 Zivilisten verletzt. 13 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, drei der Verletzten seien in kritischem Zustand.

    Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region 13 Mal mit Artillerie, Flugzeugen und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner zehnmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden wurden insgesamt 161 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen, fügte der Gouverneur hinzu.

  • 10:59 Uhr

    Verletzte bei Raketenangriff auf Betrieb in Kirow

    Am Freitag hat die ukrainische Armee einen Betrieb in der Stadt Kirow mit einer Rakete angegriffen. Dies teilte der Gouverneur des Gebietes Kirow, Alexander Sokolow, mit. Seinen Angaben zufolge seien dabei mehrere Personen verletzt worden. 

    "Heute Morgen wurde ein Werk in Kirow von einer Rakete angegriffen. Leider gab es Verletzte. Sie alle werden medizinisch versorgt. Rettungskräfte sind vor Ort, und die Lage ist unter Kontrolle."

    Weitere Einzelheiten gab Sokolow nicht bekannt.

  • 10:17 Uhr

    Ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen

    Am Freitagmorgen hat die Flugabwehr elf gegnerische Drohnen im Anflug auf Moskau neutralisiert. Dies teilte Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.

  • 09:40 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 570 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 571 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:57 Uhr

    Militärische Ziele in ukrainischen Häfen mit Präzisionswaffen getroffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf Militärziele in ukrainischen Häfen verübt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt worden.

    Im Hafen von Odessa wurden Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte beschädigt.

    Im Hafen von Ismail wurden Hafenanlagen zum Entladen und Lagern von Militärgütern, drei Lager für unbemannte Boote, unter anderem vom Typ Magura, sowie ein Hangar mit Militärtechnik getroffen. Zudem habe die russische Armee ein Schwimmdock zum Lagern und Zuwasserlassen autonomer unbemannter Unterwasserfahrzeuge angegriffen.

    Im Hafen von Nikolajew sei ein Trockenfrachter mit Militärgütern beim Entladen getroffen worden, hieß es weiter.

  • 08:28 Uhr

    FSB vereitelt ukrainischen Terroranschlag gegen einen Sicherheitsbeamten

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 30-jährige russische Staatsbürgerin in Moskau bei dem Versuch festgenommen, im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste einen Terroranschlag auf einen Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden zu verüben. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

    Laut der Behörde hatte die Frau Kontakt mit der ukrainischen Seite über die Messenger-Dienste Telegram und WhatsApp aufgenommen. Sie erklärte sich bereit, sich an terroristischen Aktivitäten zu beteiligen, im Gegenzug für Unterstützung bei der Erlangung eines dauerhaften Wohnsitzes in einem der EU-Länder.

    Auf Anweisung eines Vertreters der ukrainischen Geheimdienste war sie zunächst über die Türkei und Moldawien in die Ukraine gereist, wo sie eine Einweisung zur Durchführung von Sabotage- und Terroraktivitäten erhielt. Nach ihrer Rückkehr nach Russland habe sie einen Sprengsatz aus einem Versteck in der Stadt Samara abgeholt und sei in die Region Moskau gereist, um dort einen Terroranschlag zu verüben.

    Die Frau wurde festgenommen, nachdem sie den improvisierten Sprengsatz unter einem Auto angebracht hatte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.