Liveticker Ukraine-Krieg – Weidel: Kiews Kriegsführung setzt Deutschland hohem Sicherheitsrisiko aus

17.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:59 Uhr
Sacharowa bezeichnet ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau als Terror – Inder unter den Toten

Schäden durch einen Drohnenanschlag in ein Wohnhaus im Gebiet Moskau am 17. Mai 2026Gouverneur des Gebiets Moskau / TG-Kanal vorobiev_live / Telegram Der ukrainische Drohnenangriff auf die Moskauer Agglomeration in der Nacht zum Sonntag war einer der schwersten und massivsten seit Langem. Drei Menschen, darunter ein indischer Staatsbürger, wurden dabei getötet. Maria Sacharowa hat den Angriff als Terroranschlag bezeichnet, für den die EU mitverantwortlich sei.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
20:49 Uhr
DVR: Ein Toter, mehrere Verletzte an einem Tag wegen ukrainischer Angriffe
Am Sonntag ist ein Einwohner der Donezker Volksrepublik (DVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, erklärt der Chef der Region, Denis Puschilin. Der Mann des Jahrgangs 1993 wurde beim Drohnenangriff nordöstlich von Gorlowka getötet. Darüber hinaus wurden vier Zivilisten verletzt, sie erhalten medizinische Hilfe.
20:29 Uhr
Erneut ukrainische Drohnen über Russland abgefangen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 36 Drohnen der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk und Moskau sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt. Alle unbemannten Flugzeuge wurden zwischen 14 und 21 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.
20:14 Uhr
DVR: Russische Truppen rücken in Konstantinowka vor
Russische Truppen haben die Kontrollzone südlich von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) erweitert und sind im Westen der Stadt vorgerückt, gibt der Chef der Region, Denis Puschilin, bekannt. Kampfhandlungen würden im Industriegebiet und um den Bahnhof fortgesetzt.
Die Befreiung von Nikolajewka ermöglicht der russischen Armee, eine Ostflanke zur Einkesselung von Konstantinowka zu schaffen, betont Puschilin.
Das russische Verteidigungsministerium hatte am Donnerstag über die Befreiung der Ortschaft Nikolajewka in der DVR berichtet.
19:44 Uhr
AKW Saporoschje: Kiews Truppen nehmen Umspannwerk und Transportdienst ins Visier
Das Atomkraftwerk Saporoschje meldet erneut ukrainische Drohnenangriffe. Laut einer Mitteilung wurde ein unbemanntes Flugzeug im Anflug auf das Umspannwerk "Raduga" neutralisiert. Es gab keine Detonation, die Anlage wurde nicht beschädigt.
Außerdem geriet der Transportdienst des AKW unter Beschuss. Dabei wurden das Gebäude und einige Busse beschädigt.
Im Ergebnis der beiden Angriffe gab es keine Verletzten, der Betrieb des AKW wurde nicht beeinträchtigt.
19:01 Uhr
Weidel: Kiews Kriegsführung setzt Deutschland hohem Sicherheitsrisiko aus

AfD-Chefin Alice Weidel am 14. April 2026 in BerlinUrheberrechtlich geschützt AfD-Chefin Alice Weidel sieht die Kriegsführung der Ukraine als "hohes sicherheitspolitisches Risiko auch für die Bundesrepublik Deutschland". Beim verteidigungspolitischen Forum der AfD-Fraktion im Bundestag erklärt die Politikerin:
"Sie können nicht [...] dem großen Bären mit einem heißen Eisen die ganze Zeit im Auge herumstochern, wie der Drohnenangriff tief nach Russland hinein, und dann erwarten, dass nichts passiert."
Der Bär, also Russland, werde irgendwann mit der Pranke ausholen.
Die Ukraine-Politik der Bundesregierung habe Deutschland einem erhöhten Sicherheitsrisiko ausgesetzt, führt Weidel aus. Im Falle einer Machtübernahme werde die AfD auf eine Ausgleichspolitik setzen.
18:37 Uhr
DVR meldet Dutzende ukrainische Angriffe in der vergangenen Woche
In der vergangenen Woche haben Einheiten der Flugabwehr 38 ukrainische Drohnenangriffe auf die Donezker Volksrepublik (DVR) verhindert, teilt der Chef der Region Denis Puschilin mit. Der Gegner wende nach wie vor die Taktik kombinierter Schläge gegen Zivilisten und die Infrastruktur der Teilrepublik an. Sprengstoffteams sollen die abgeschossenen Drohnen ohne Verletzte oder Schäden an Infrastrukturobjekten erfolgreich entschärft haben.
17:31 Uhr
Kindergarten bei ukrainischem Angriff auf AKW-Stadt Energodar getroffen – keine Verletzten
Ukrainische Truppen haben erneut die Stadt Energodar nahe dem AKW Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow schlug eine Drohne in einen Kindergarten ein. Es habe keine Verletzten gegeben, das Gebäude werde derzeit nicht zur Kinderbetreuung benutzt.
Auf dem Gelände des Kindergartens seien Fragmente der Drohne sowie Brandspuren entdeckt worden, fügt Puchow hinzu. Es bestehe die Gefahr weiterer Angriffe auf Energodar.
16:55 Uhr
Indische Bürger unter Opfern der ukrainischen Drohnenattacke auf Gebiet Moskau
Die indische Botschaft in Moskau teilt auf der Plattform X mit, dass infolge der nächtlichen Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt und ihre Umgebung einige Bürger des asiatischen Landes zu Schaden gekommen sind. Ein Arbeiter sei ums Leben gekommen, drei weitere seien verletzt worden, heißt es.
Mitarbeiter der indischen Botschaft hätten den Ort des Geschehens besichtigt und ihre verletzten Landsleute im Krankenhaus getroffen. Die diplomatische Vertretung arbeite mit den russischen Behörden eng zusammen, um den indischen Bürgern die notwendige Hilfe zu erweisen.
Ohne die Ukraine in dem Eintrag zu erwähnen, teilt die Botschaft mit, dass sie den Tod eines indischen Bürgers bedauere.
One Indian worker has lost his life and three others have been injured in a drone attack in Moscow region earlier today. Embassy officials have visited the location and met the injured workers in the hospital. The Embassy condoles the loss of life and is working with the…
— India in Russia (@IndEmbMoscow) May 17, 2026
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

