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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Keine Regeln mehr im Kampf gegen Kiews Neonazi-Regime

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Keine Regeln mehr im Kampf gegen Kiews Neonazi-RegimeQuelle: TASS © JEKATERINA SCHTUKINA / POOL
  • 20.06.2026 11:40 Uhr

    11:40 Uhr

    Opfer durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Brjansk

    Das ukrainische Militär hat am Samstag wieder im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Wie Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform MAX schreibt, habe der Gegner die Ortschaft Susemka mit FPV-Drohnen angegriffen. Dabei führt der Politiker aus:

    "Ein friedlicher Einwohner kam ums Leben. Eine Frau erlitt Verletzungen."

    Die Frau sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt Kowaltschuk mit. Außerdem sagt der Interimsgouverneur der Familie des Getöteten jede erforderliche Hilfe zu.

    Erst am Vortag hatte der Politiker Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. In der Siedlung Rabotschi kam eine Frau ums Leben. In der Stadt Trubtschewsk wurde ein elfjähriges Kind verletzt.

  • 11:06 Uhr

    Medwedew: Keine Regeln mehr im Kampf gegen Kiews Neonazi-Regime

    Der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat auf der Plattform MAX die jüngsten Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf russische Städte scharf kritisiert und der Führung in Kiew mit harten Konsequenzen gedroht. Der frühere russische Präsident schrieb unter anderem:    

    "Angesichts der massiven Attacken des Gegners auf unsere Städte, deren Intensität zunimmt und offenbar nur weiter zunehmen wird, ist es an der Zeit, offen zu sagen, dass es keine Regeln im Kampf gegen das neonazistische Regime in Kiew mehr gibt und geben kann."   

    Außerdem erklärte Medwedew, dass auch die Haager Abkommen, welche die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs betreffen, inzwischen obsolet seien. Er begründete dies damit, dass sich die Kriegsführung in den vergangenen 100 Jahren zu sehr verändert habe. Mit Blick auf die USA und Israel argumentierte der Politiker:

    "Damals war es nämlich nicht üblich, Oberhäupter feindlicher Staaten zu entführen oder gar zu töten."

    Außerdem verwies er auf die massive Verwendung von Drohnen. Daher betrachte Russland lediglich die Tötung von Zivilisten nach wie vor als inakzeptabel. Alles andere sei nun zulässig, erklärte Medwedew.

  • 10:35 Uhr

    Grünen-Chefin Brantner fordert mehr Druck auf Russlands "Schattenflotte"

    Um den Druck auf Russland spürbar zu erhöhen, sollte Deutschland aus Sicht der Grünen Schiffe der sogenannten Schattenflotte in deutschen Hoheitsgewässern grundsätzlich kontrollieren. Die Parteivorsitzende Franziska Brantner forderte, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt müsse endlich konsequent gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Die Grünenpolitikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur:

    "Jedes Schiff der Schattenflotte muss bei der Durchfahrt auf die Einhaltung aller geltenden Standards und Vorschriften kontrolliert werden, gesetzliche Lücken müssen schnell geschlossen werden."

    Gleichzeitig müssten die finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine fortgesetzt, die Sanktionen gegen Russland mit großer Konsequenz durchgesetzt werden, sagte Brantner. Russland müsse erkennen, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen sei, fügte sie hinzu. Die Ukraine könne nur aus einer Position der Stärke heraus verhandeln und einen gerechten, dauerhaften Frieden erreichen.

  • 10:03 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 19. Juni bis 8 Uhr am 20. Juni (MESZ) 97 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 71-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Siedlungen Suchaja, Nikolnikowo, Woronok, Karassewka, Nischnije Derewenki, Ilek, Wischnewo, Maloje Soldatskoje, Swerdlowski, Salnoje und Kalinowka. Dort seien insgesamt vier Einfamilienhäuser, eine Schule, ein Verwaltungsgebäude, eine Tankstelle, ein Traktor und vier Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 09:30 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 19. Juni 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Golaja Pristan — 4,
    • Aljoschki — 4,
    • Netschajewo — 2,
    • Nowaja Sburjewka — 3,
    • Podstepnoje — 5,
    • Solonzy — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Golaja Pristan, Nowaja Kachowka, Staraja Sburjewka und Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:07 Uhr

    Moskau: USA sollen ukrainische Verbrechen zur Kenntnis nehmen

    Nach einem Treffen mit der Außenministerin von Madagaskar hat sich Russlands Außenminister Sergei Lawrow zu mehreren zentralen außenpolitischen Themen geäußert. Im Fokus seiner Aussagen standen insbesondere der aktuelle Stand des Dialogs mit den USA und Europa sowie die Lage im Ukraine-Konflikt. Lawrow erklärte, die amerikanische Seite müsse die begangenen Verbrechen der Ukraine zur Kenntnis nehmen.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 08:34 Uhr

    Selenskij: Ukraine hat faktisch "zweitstärkste Armee der NATO"

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die ukrainischen Streitkräfte als die heute faktisch "zweitstärkste Armee der NATO" bezeichnet. Vor Journalisten sagte der Politiker:

    "Und daher braucht uns die NATO auch de jure."

    Das sei bereits eine Tatsache, die von allen Staatsführern anerkannt werde. Das ukrainische Militär stehe bei der Verteidigung gegen die als zweitstärkste Armee der Welt geltenden russischen Streitkräfte in nichts nach, fügte der Staatschef hinzu.

    Selenskij behauptete weiter, der russische Präsident Wladimir Putin wolle die Sowjetunion wiederherstellen. Ohne die Ukraine sei das unmöglich.

  • 08:01 Uhr

    DVR meldet 20 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 20 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden 20 Geschosse auf das Territorium der Volksrepublik abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 19. Juni bis 0 Uhr am 20. Juni (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten getötet. Vier weitere erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 23 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist kam dabei ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Drei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.

  • 07:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 187 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 187 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula, Lipezk, Rostow, Woronesch und Astrachan, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau und der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details teilt das Ministerium nicht mit.

  • 19.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.