Liveticker Ukraine-Krieg: 13 Ortschaften binnen einer Woche unter russischer Kontrolle gebracht

25.09.2026 18:55 Uhr
18:55 Uhr
Zahl der Verletzten in Uljanowsk auf 15 gestiegen – darunter drei Jugendliche
Nach dem Drohnenangriff auf Uljanowsk ist die Zahl der Verletzten auf 15 gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexei Russkich über den Messenger "Max" mit. Zuvor hatte er von zwölf Verletzten berichtet. Unter den Verletzten befinden sich drei Jugendliche.
"15 Menschen wurden verletzt, unsere Ärzte leisten seit dem frühen Morgen die notwendige medizinische Hilfe. Vier Menschen wurden mit Splitterverletzungen, Prellungen und Knochenbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Zustand wird als mittelschwer eingestuft, es gibt keine schweren Fälle. Weitere elf Menschen wurden ambulant behandelt – ihre Wunden wurden versorgt und Verbände angelegt."
Ein 14-jähriger Junge erhielt die notwendige stationäre Behandlung und wurde anschließend nach Hause entlassen. Sein Zustand wird ambulant von Ärzten überwacht. Einem zwölfjährigen Jungen wurde ambulant im regionalen Kinderkrankenhaus geholfen. Eine 17-Jährige wurde im regionalen Klinikum operiert und erhält dort weiterhin die notwendige medizinische Behandlung.
Von den vier stationär aufgenommenen Patienten werden drei im regionalen Traumazentrum behandelt. Eine 22-jährige Frau wurde aus dem am stärksten beschädigten Gebäude ins Krankenhaus gebracht. "Die Operation ist vorbei, ihre Mutter ist bei ihr. Sie fühlt sich bereits besser", erklärte Russkich.
Auch ein 61-jähriger Mitarbeiter eines Unternehmens wurde operiert. "Er erholt sich jetzt. Sein Leben und seine Gesundheit sind nicht gefährdet", präzisierte der Gouverneur. Unter den Verletzten befindet sich zudem eine 93-jährige Frau, die auf der kardiologischen Station behandelt wird. Auch ihr Zustand gebe keinen Anlass zur Sorge.
Ziel des groß angelegten Angriffs war nach früheren Angaben des Gouverneurs eines der Industrieunternehmen der Stadt, das beschädigt wurde. Zudem wurden Wohnhäuser und die Oberleitungen der Straßenbahn im Norden der Stadt beschädigt. Bei der Abwehr des Angriffs wurden Dutzende Drohnen über der Stadt abgeschossen.
18:28 Uhr
Rutte: Produktion von Patriot-Raketen in der Ukraine wird nicht schnell anlaufen
NATO-Generalsekretär Mark Rutte arbeitet nach eigenen Angaben daran, die Ukraine zunächst mit Abfangraketen für Patriot-Systeme aus bestehenden Beständen zu versorgen. Zugleich laufen Verhandlungen über eine US-Lizenz für die Produktion solcher Raketen in der Ukraine. Er sagte in einem Interview mit Bloomberg:
"Diese Verhandlungen dauern an. Aber selbst wenn alles bereits vereinbart ist, wird dies nicht unmittelbar zu einer erheblichen Steigerung der Lieferungen führen. Es wird ziemlich viel Zeit brauchen, bis diese neuen Raketen die Produktionslinien verlassen."
Gleichzeitig bemühten sich die USA und europäische Staaten um eine deutliche Steigerung der Produktion. "Der Präsident der USA sagt den amerikanischen Unternehmen: Ihr müsst die Produktion vervierfachen", so Rutte.
18:08 Uhr
Peskow: Trilaterales Treffen zwischen Russland, USA und Ukraine könnte bald stattfinden

Die Möglichkeit eines trilateralen Treffens zwischen Russland, der Ukraine und den USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten sei beim jüngsten Telefonat von Wladimir Putin und Donald Trump erörtert worden, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Ein solches Treffen könnte demnach in naher Zukunft stattfinden; konkrete Details nannte Peskow nicht.
Laut einem Axios-Bericht vom 24. September hatte Wladimir Selenskij Trump mitgeteilt, ein Dreiertreffen zu bevorzugen und zuerst einen Waffenstillstand im Bereich der Energieinfrastruktur anstreben zu wollen. Die USA schlugen demnach zunächst Gespräche zwischen Vertretern vor; als möglicher Verhandlungsort sei Abu Dhabi genannt worden.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:47 Uhr
Russland meldet Treffer auf Logistikzentrum, Rechenzentrum und Frachtschiff
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte erneut Drohnenangriffe auf Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, Logistikzentren und Schiffe geflogen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.
Dem Ministerium zufolge wurden dabei drei Ziele erfolgreich angegriffen: Im Gebiet Kiew wurde ein Logistikzentrum des Unternehmens "Heavy Logistic Ukraine" im Ort Trebuchow getroffen. Das Gelände wurde demnach von Einheiten des ukrainischen Verteidigungsministeriums und anderen Sicherheitsbehörden zur Lagerung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt.
In Kiew wurde das Rechenzentrum von Datagroup getroffen, das laut dem Ministerium der Verarbeitung und Übermittlung von Aufklärungsdaten zugunsten der ukrainischen Streitkräfte diente.
Im Gebiet Odessa wurde zudem ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter in den Hafen von Tschernomorsk transportierte.
17:22 Uhr
DVR: Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Märkte in Gorlowka
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Märkte in den Stadtbezirken Nikitowski und Zentralno-Gorodskoi von Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten getötet worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Die Zahl der Verletzten im Nikitowski-Bezirk stieg nach seinen Angaben auf drei.
17:00 Uhr
Lee kritisiert Selenskij für Enthüllung der Übergabe zweier nordkoreanischer Soldaten an Südkorea

Der südkoreanische Präsident Lee Jae-myung.Urheberrechtlich geschützt Die jüngste Erklärung von Wladimir Selenskij über die Übergabe zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener an Südkorea stieß in Seoul auf scharfe Kritik. Lee Jae-myung warf Kiew einen Verstoß gegen die Vertraulichkeitsvereinbarung vor. Seiner Ansicht nach gefährde die Enthüllung dieser Information unter anderem die Sicherheit auf der Koreanischen Halbinsel.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.16:45 Uhr
Selenskij: Ukrainische Armee droht im Winter Drohnenmangel wegen Haushaltsdefizit
Die ukrainische Armee wird diesen Winter vor ernsten Herausforderungen stehen, sollte Kiew angesichts des Verteidigungshaushaltsdefizits keinen Weg finden, den Ankauf von Drohnen zu finanzieren, erklärte Wladimir Selenskij. Laut einer vom Portal Nowosti Live veröffentlichten Audioaufnahme sagte Selenskij, dass rund ein Drittel des Defizits in Höhe von 27 Milliarden US-Dollar Drohnen für Januar bis März betreffe. Würden diese nicht im Oktober und November bestellt und bezahlt, drohten vor allem im Januar und Februar ernste Probleme.
16:16 Uhr
Kallas: EU einigt sich auf Freigabe von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität für Ukraine
Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf die Bedingungen für die Freigabe von 6,6 Milliarden Euro aus der Europäischen Friedensfazilität für die Ukraine geeinigt, teilte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf X mit. Davon sollen 900 Millionen Euro in die EU-Militärhilfemission für die Ukraine fließen, eine Milliarde Euro neue gemeinsame Rüstungsbeschaffungen finanzieren und 4,7 Milliarden Euro als Erstattung an die EU-Mitgliedstaaten gehen, von denen einige bereits angekündigt hätten, ihren Anteil an die Ukraine weiterzuleiten.
15:54 Uhr
Experte: Angriffe auf Kiewer Datenzentren kappen Kommunikation der ukrainischen Armee
Angriffe der russischen Streitkräfte auf Datenzentren in Kiew unterbrechen die verschlüsselte IP-Telefonie der ukrainischen Armee und schränken den Einsatz künstlicher Intelligenz an der Kampflinie ein. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko.
Ihm zufolge seien die Datenzentren ein legitimes Ziel, da sie überwiegend den ukrainischen Streitkräften dienten. Bei einem der Angriffe wurde nach ukrainischen Angaben das Geschäftszentrum "Inkom" in Kiew getroffen, in dem sich mutmaßlich der Standort des Internetanbieters Datagroup befindet. Das Unternehmen betreibt eines der größten Glasfasernetze der Ukraine und versorgt neben Privatkunden auch Unternehmen und Telekommunikationsanbieter.
Durch die Angriffe seien die auf den Servern gespeicherten Daten für viele Einheiten, die sie häufig genutzt hätten, nun unzugänglich. Das werde sich erheblich auf ukrainische Angriffe gegen russisches Territorium auswirken und die ukrainischen Soldaten an der Kampflinie schwächen.
15:25 Uhr
Drohnenangriff auf Gorlowka: Zivilist verletzt
Bei einem Drohnenangriff im Nikitowski-Bezirk der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

