Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte treffen fünf Militärbetriebe in Kiew

2.07.2026 16:56 Uhr
16:56 Uhr
Weißrussischer Abgeordneter: Angriff auf Bus sollte Weißrussland in Konflikt hineinziehen
Der Drohnenangriff auf den Reisebus auf der Strecke Minsk–Anapa sei ein Versuch gewesen, Weißrussland in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten im weißrussischen Repräsentantenhaus, Oleg Gaidukewitsch, gegenüber RIA Nowosti.
"Was Weißrussland betrifft, so handelt es sich zweifellos um den Versuch, das Land in einen militärischen Konflikt hineinzuziehen. Es ist offensichtlich, dass sie genau das wollen."
Weißrussland werde sich auf ein solches Szenario jedoch nicht einlassen. Zugleich betonte der Abgeordnete, alle an Terrorismus und Extremismus Beteiligten würden zur Verantwortung gezogen. "Terror- und extremistische Akte werden wir niemals verzeihen", erklärte er.
16:40 Uhr
Schiedsgericht in den USA verurteilt Kiew zur Zahlung von 71 Millionen an russischen Konzern Rusal

Ein zehn Jahre andauernder Rechtsstreit zwischen dem Aluminiumkonzern Rusal und dem ukrainischen Staat endete in den USA mit einem Sieg der Russen. Internationale Schiedsrichter verurteilten Kiew zur Zahlung von 71 Millionen US-Dollar an Rusal wegen rechtswidriger Verstaatlichung.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.16:26 Uhr
Verteidigungsministerium: Ortschaft Piskunowka in DVR befreit
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Donnerstag mit, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat.
"Infolge der entschlossenen Handlungen von Einheiten des Truppenverbandes Süd wurde die Siedlung Piskunowka in der Volksrepublik Donezk befreit."
16:16 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.465 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und zwei Artilleriegeschütze aus westlicher Produktion.
Im Abschnitt des Verbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 155 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 365 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte sechs Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US‑Produktion, und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 465 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich neun Autos und drei Feldartilleriegeschütze.
Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 15 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 153 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben elf gelenkte Bomben und 631 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 173.204 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 29.996 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.751 Mehrfachraketenwerfer, 35.606 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.452 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:48 Uhr
Miroschnik: Kiew will Führung von Weißrussland mit Angriffen provozieren
Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, wirft Kiew vor, gezielt weißrussische Fahrzeuge zu verfolgen und mit Angriffen zu provozieren. Anlass ist der Drohnenangriff auf einen Reisebus auf der Strecke Minsk–Anapa im russischen Gebiet Brjansk. Miroschnik sagte gegenüber RIA Nowosti:
"Ich bin überzeugt, dass sie den weißrussischen Verkehr verfolgen und gezielt provokative Angriffe darauf verüben. Damit wollen sie die Führung von Weißrussland aus dem Gleichgewicht bringen und zu unangemessenen Schritten provozieren."
Laut Behördenangaben wurde der Bus im Bezirk Slynkowski an der Grenze zu Weißrussland von einer Drohne angegriffen. Dabei erlitten die beiden Fahrer Splitterverletzungen. Die Passagiere wurden medizinisch und psychologisch betreut sowie mit Verpflegung versorgt. Weißrussische Staatsbürger wurden in die Region Gomel gebracht, während sich sechs russische Staatsbürger vorübergehend in einer Notunterkunft befinden.
15:24 Uhr
Ukrainische Drohne greift Reisebus aus Weißrussland an – zwei Verletzte
Im Gebiet Brjansk hat eine ukrainische Drohne einen Reisebus auf der Strecke Minsk–Gomel–Anapa angegriffen. Dies meldet der weißrussische Fernsehsender Perwy Informazionny. In der Mitteilung heißt es:
"Heute um 11:55 Uhr ist im Bereich der Ortschaft Krasnaja Gora auf einem Parkplatz eine Drohne in den Bus eingeschlagen."An Bord befanden sich 19 Menschen. Zwei von ihnen wurden verletzt. Zur Evakuierung der Passagiere und Fahrer wurde laut dem Sender bereits eine Spezialgruppe aus Gomel entsandt.
14:55 Uhr
Sacharowa: Westen gibt eigene Beteiligung am Terrorismus Kiews nun offen zu

Im Westen habe sich der Trend entwickelt, die eigene Beteiligung an den terroristischen Aktivitäten Kiews einzugestehen, so die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einer Pressekonferenz. Russland sei sich bewusst, dass der Einsatz von Langstreckenraketen durch Kiew ohne die Beteiligung westlicher Experten unmöglich ist.
So habe die Zeitung Financial Times dies faktisch bestätigt und auf die Beteiligung amerikanischer Experten an dem Angriff auf die Ölraffinerie in Moskau hingewiesen. Zudem habe der Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten bestätigt, dass sein Land bereit sei, der Ukraine bei der Koordination von Angriffen auf Sankt Petersburg zu helfen.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:30 Uhr
Peskow zu Kallas' Drohungen mit Sanktionen: Moskau wird den Druck auf Kiew weiter erhöhen
Russland wird den Druck auf das Kiewer Regime weiter erhöhen, um seine Ziele zu erreichen, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow. So kommentierte er die jüngsten Äußerungen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas zur Notwendigkeit neuer Sanktionen.
Am Donnerstag schrieb Kallas auf der Plattform X, dass sie heute vorschlagen werde, als Reaktion auf die Angriffe auf Kiew neue Sanktionen gegen Russland einzuführen und "einen verstärkten Druck auf Moskau" auszuüben.
13:53 Uhr
Klitschko: Kiew erlebte "den massivsten Angriff"
Vitali Klitschko, der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, bezeichnete die nächtliche Attacke der russischen Streitkräfte auf Kiew als die "massivste". Auf Telegram schrieb er:
"Es war eine schreckliche Nacht für Kiew. Der massivste Angriff des Gegners – die Hauptstadt wurde mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen angegriffen."
Klitschko fügte hinzu, dass in allen Stadtteilen Schäden registriert wurden.
13:15 Uhr
Zwei Tote und neun Verletzte nach Angriffen auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 64 Orte in 16 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 17 Geschosse abgefeuert und 233 Drohnen eingesetzt, von denen 172 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen wurden zwei Zivilisten getötet. Neun zivile Einwohner erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Zu Schaden kamen zwölf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, vier Infrastrukturobjekte, Transportinfrastruktur sowie 25 Fahrzeuge.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

