International

Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europa will Nazi-Regime in Kiew behalten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europa will Nazi-Regime in Kiew behaltenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 16.03.2026 17:29 Uhr

    17:29 Uhr

    Schlag ins Gesicht: Selenskij lenkt von politischer Blamage in Bezug auf Iran-Konflikt ab

    US-Präsident Donald Trump hat Wladimir Selenskis Strategie, wonach Kiew den USA bei der Abwehr von Drohnenangriffen im Nahen Osten helfen wolle, einen Dämpfer versetzt. Die Vereinigten Staaten benötigten keine Hilfe ukrainischer Spezialisten, um Irans Drohnenangriffe abzuwehren.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Irina Taran.

  • 17:14 Uhr

    Flugabwehr zerstört knapp hundert ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 96 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 8 und 16 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:

    • Gebiet Brjansk – 54,
    • Gebiet Moskau – elf,
    • Gebiete Kaluga und Kursk – je sieben,
    • Gebiet Smolensk – fünf,
    • Gebiet Belgorod – vier,
    • Gebiet Wladimir – zwei,
    • Teilrepublik Adygeja und Gebiet Jaroslawl – je eine.

    Zudem wurden vier Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer geholt.

  • 16:45 Uhr

    Bericht: In Kiew abgestürzter "Lanzet"-Drohne könnte KI genutzt haben

    Der russische Kamikaze-Drohne "Lanzet", deren Trümmer auf dem Maidan im Zentrum von Kiew entdeckt wurden, könnte mit künstlicher Intelligenz und einem Mesh-Modem ausgestattet gewesen sein. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Woina. Istorija. Oruschije."

    Ukrainische Ressourcen veröffentlichten Fotos der "Lanzet"-Trümmer, der das Unabhängigkeitsdenkmal angegriffen haben soll. Auf den Flügeln der loiternden Munition sind grüne und orangefarbene Kreise zu erkennen. In dem Beitrag heißt es:

    "Das könnte darauf hindeuten, dass der Lanzet künftig künstliche Intelligenz für Navigation und das Zusammenwirken im 'Schwarm' erhält." 

    Der Autor des Kanals verwies zudem auf die große Reichweite der Drohne, die bis nach Kiew gelangt sein soll, und äußerte die Vermutung, dass das Gerät mit einem Mesh-Modem ausgerüstet gewesen sein könnte. Bei der Nutzung eines Mesh-Netzes fungieren die Modems der Drohnen zugleich als Sender und als Relaisstationen. In der Luft bilden die Drohnen eine Kette, über die Daten automatisch über Ausweichrouten weitergeleitet werden, falls ein Glied des Netzes ausfällt.

  • 16:22 Uhr

    Lawrow: Europa hat sich diskreditiert

    Die Europäische Union hat sich vollständig diskreditiert, an ihrer Position gibt es nichts Konstruktives für Fortschritte bei den Ukraine-Verhandlungen, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. Dabei möchte Europa das Nazi-Regime in Kiew auf jeden Fall behalten, egal in welchen Grenzen die Ukraine weiterhin existiere:

    "Und dieses Regime wird die feindlichen Aktivitäten gegen Russland fortsetzen, es werden 'stabilisierende Kräfte' auf sein Territorium gebracht. Es wären in der Tat Besatzungstruppen, die eine Bedrohung für die Russische Föderation darstellten."

    Kiew sei nicht bereit, den Konflikt auf diplomatischem Weg zu lösen, meint Lawrow. Russland verpflichte sich zu allen Vereinbarungen für eine politisch-diplomatische Beilegung des Konfliktes, während die Ukraine sie sabotiere.

  • 15:57 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ukrainische Drohne greift Radfahrer an

    Ein Einwohner des Dorfes Malomichailowka im Gebiet Belgorod ist bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs war der Mann mit dem Fahrrad unterwegs. Nach vorläufigen Informationen erlitt er Splitterwunden am Bauch und am Bein. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Gladkow fügte hinzu, dass dem Verletzten die notwendige medizinische Hilfe geleistet werde.

  • 15:20 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Drohnenangriff der Ukraine auf Krankenhaus

    Das Gelände der Stadtklinik von Wassiljewka im Gebiet Saporoschje ist von den ukrainischen Streitkräften angegriffen worden. Dabei wurde die Fassade des Krankenhauses beschädigt und auch mehrere auf dem Parkplatz abgestellte Autos wurden getroffen. Glücklicherweise wurden nach vorläufigen Angaben weder Personal noch Patienten verletzt. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit.

    Balizki betonte, ein gezielter Angriff auf ein Krankenhaus, an dem Menschenleben gerettet werden, könne nicht gerechtfertigt werden. Dies sei ein grober Verstoß gegen "alle denkbaren Normen des internationalen humanitären Rechts".

  • 14:59 Uhr

    Einreiseverbote: Merz versucht, Russen als potenzielle Verbrecher zu stigmatisieren

    Deutschland plant zusammen mit anderen EU-Staaten ein Einreiseverbot für Russen, die an der Militärischen Sonderoperation teilgenommen haben. Das Ziel: Einreisen nahezu unmöglich zu machen und jeden Russen potenziell als Verbrecher abzustempeln.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena.

  • 14:21 Uhr

    Lawrow: Kenianer nehmen als Freiwillige an Kampfhandlungen teil

    Die Teilnahme der Staatsbürger von Kenia an der militärischen Sonderoperation erfolgt auf freiwilliger Basis und in voller Übereinstimmung mit russischen Gesetzen. Dies erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz mit seinem kenianischen Amtskollegen Musalia Mudavadi.

    Mudavadi äußerte seine Sorge um das Schicksal der Kenianer "aufgrund der breiten öffentlichen Resonanz, die Berichte über ihre Teilnahme an der militärischen Sonderoperation verursachten". Lawrow erwidert:

    "Alle kenianischen Bürger, wie auch Angehörige anderer Staaten, nehmen freiwillig an der militärischen Sonderoperation teil, in voller Übereinstimmung mit russischem Recht, das auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung des Wehrdienstvertrages voraussetzt."

  • 13:20 Uhr

    Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin

    Die Aussagen von US-Präsident Donald Trump über den Ukraine-Konflikt würden darauf hinweisen, dass es Kiew sei, das die Friedensbemühungen stört, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow. Im Gespräch mit Journalisten am Montag betont er:

    "Er [Trump] fordert Selenskij immer wieder auf, einem Deal zuzustimmen. Aus diesen Erklärungen geht hervor, dass ausgerechnet die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess bremst."

  • 12:32 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.230 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • einen Panzer,
    • einen M113-Mannschaftstransportwagen,
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 86 Kraftfahrzeuge,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • 9 Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • 17 Lager mit Ausrüstung,
    • sechs Lager mit Munition. 

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 143 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 494 Drohnen ab.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.