Liveticker Ukraine-Krieg: Artillerie zerstört Befestigung ukrainischer Armee im Raum Saporoschje

27.03.2026 20:44 Uhr
20:44 Uhr
TASS: Ukrainische Soldaten desertieren und nehmen Waffen mit
Das Gebiet Sumy bleibt ein Zentrum für illegalen Waffenhandel in der Ukraine. Ukrainische Nationalisten desertieren nicht nur, sondern nehmen auch Waffen verschiedener Art und Munition mit. Diese Waffen gelangen anschließend in verschiedene Landesteile, von wo aus sie an kriminelle Gruppen im In- und Ausland geliefert werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
20:11 Uhr
Medwedew: Keine Notwendigkeit, Mobilmachung in Russland auszurufen
Laut Dmitri Medwedew, dem stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, ist aktuell keine weitere Mobilisierung erforderlich.
Zur Durchführung aller Kampfeinsätze genügten völlig diejenigen Personen, die einen Vertrag über den Militärdienst zur Teilnahme an der militärischen Spezialoperation unterzeichnet haben, sagte Medwedew in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Im vergangenen Jahr wurden ihm zufolge über 400.000 Freiwillige rekrutiert.
"Und auch dieses Jahr verläuft alles planmäßig und innerhalb der festgelegten Rahmenbedingungen. Seit Anfang 2026 haben mehr als 80.000 Menschen Verträge zum Militärdienst unterzeichnet."
19:37 Uhr
Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerische Anlage im Raum Sumy (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute der Truppe für unbemannte Systeme im Gebiet Sumy im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mit einer Geran-Drohne eine gegnerische Drohnenleitstelle außer Gefecht.
18:59 Uhr
Rubio wirft Selenskij Lüge vor
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij würde lügen, wenn er behauptet, die US-Sicherheitsgarantien für sein Land seien an den Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass geknüpft. US-Außenminister Marco Rubio erklärte dies gegenüber Journalisten nach dem Treffen der G7-Außenminister in Paris.
"Das ist eine Lüge", antwortete Rubio auf eine entsprechende Frage. "Es ist schade, dass er das gesagt hat."
Der US-Außenminister bekräftigte außerdem, dass derzeit keine Treffen mit Bezug zur Beilegung des Ukraine-Konflikts geplant seien.
18:33 Uhr
Todesopfer und Verletzte bei Angriffen aus Ukraine im Raum Cherson
Die ukrainischen Kämpfer griffen am Freitagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften im Gebiet Cherson mit Drohnen und Artillerie an. Dies gibt Verwaltungschef Pawel Filiptschuk bekannt. Der Beamte meldet einen Toten und zwei Verletzte.
In Malokachowka griff ein unbemanntes Fluggerät einen Transformator an, so der Beamte. Dir Stromleitungen seien beschädigt worden, wodurch es zu Stromausfällen gekommen sei.
In Wassiljewka wurde demnach eine 86-Jährige bei Drohnenattacke verletzt und musste medizinisch versorgt werden.
In der Ortschaft Ljubimowka kam ein Zivilist durch den ukrainischen Artilleriebeschuss ums Leben. Ein weiterer Einwohner ist verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.
"Unser aufrichtiges Beileid gilt der Familie des Verstorbenen. Wir wünschen den Verletzten eine rasche Genesung", schreibt Filiptschuk auf Telegram.
"Die Nazi-Bastarde werden für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen. Das wird nicht ungesühnt bleiben."
17:53 Uhr
Putin: Staatsstreich in Ukraine löste Kette tragischer Ereignisse aus
Der vom Westen unterstützte Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 war der Auslöser für eine ganze Kette von Ereignissen, die in der Ukraine immer noch geschehen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Sitzung des Sicherheitsrates, die den russisch-europäischen Beziehungen gewidmet wurde.
"Sie (die frühere US-Regierung und die Führung der EU-Staaten) haben den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt, der dann Auslöser für die ganze Kette tragischer Ereignisse war, die sich bis heute in der Ukraine abspielen."
17:27 Uhr
Donezk: Wohngebäude und Infrastruktur durch Angriff aus Ukraine beschädigt
Am Freitagnachmittag (Ortszeit) griffen die ukrainischen Kämpfer einen Stadtteil von Donezk, der Hauptstadt der gleichnamigen russischen Republik, an. Bei der Attacke kam mutmaßlich eine Starrflüglerdrohne zum Einsatz. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur TASS vor Ort.
Wie es heißt, traf der Angriff ein Wohnviertel mit einem Kinderspielplatz. Im Innenhof seien Trümmer von Gebäudefassaden und Glassplitter zu sehen, so der Reporter. Die Druckwelle der Explosion habe Türen in Gebäudeeingängen herausgerissen und die Fenster gesprengt. Außerdem kamen zivile Fahrzeuge sowie Infrastruktureinrichtungen zu Schaden.
Mitarbeiter des russischen Ermittlungskomitees sind vor Ort dabei, die Folgen der Drohnenattacke zu dokumentieren.
17:14 Uhr
Artillerie zerstört Befestigung ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost nahmen ein komplexes Netz befestigter Stellungen der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje auseinander. Das Ziel wurde zuvor von einer Aufklärungsdrohne aufgespürt.
Bei seinem Angriff setzte das russische Militär einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A Solnzepjok ein. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
16:25 Uhr
Auswärtiges Amt: Waffen für Kiew werden nicht in den Nahen Osten umgeleitet
Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärte, er habe keinen Grund zur Annahme, dass für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umgeleitet würden.
Am Rande des G7-Außenministertreffens in Paris, führte Wadephul nach einem Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio aus:
"Was für die Ukraine vorgesehen ist, darunter im Rahmen des sogenannten PURL-Mechanismus, und was wir ebenfalls finanzieren, wird an die Ukraine geliefert werden, und hier gibt es keine Abweichungen."
Künftig werde die Luftverteidigung von extrem hoher Bedeutung sein, sodass Engpässe bei der Produktion möglich seien, betonte der Bundesaußenminister weiter. Dieses Thema sei beim Treffen in Paris nicht direkt besprochen worden, fügte er hinzu.
15:55 Uhr
Ukraine und Saudi-Arabien planen Kooperation bei Verteidigung
Die Ukraine und Saudi-Arabien haben eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vereinbart. Das gibt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf der Plattform X bekannt. Ihm zufolge haben beide Länder die "Grundlage für künftige Verträge, technologische Zusammenarbeit und Investitionen" geschaffen. "Zudem stärkt es die internationale Rolle der Ukraine als Sicherheitspartner", so Selenskij weiter.
"Wir sind bereit, unser Fachwissen und unsere Systeme mit Saudi-Arabien zu teilen und gemeinsam daran zu arbeiten, den Schutz von Menschenleben zu stärken", schreibt der ukrainische Präsident. Auch Saudi-Arabien verfüge über Fähigkeiten, die für die Ukraine von Interesse seien.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.