Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift Reparaturwerk für F-16-Kampfjets bei Kiew an

14.05.2026 11:40 Uhr
11:40 Uhr
Kiew setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Gebiet Cherson fort
Das ukrainische Militär hat erneut zivile Einrichtungen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson mit Drohnen und Artillerie angegriffen. In den zurückliegenden 24 Stunden waren 29 Ortschaften betroffen, wie Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt.
Laut dem Beamten erlitt eine Frau des Jahrgangs 1986 in der Siedlung Briljowka bei einer Drohnenattacke Verletzungen.
Infolge der Angriffe entstanden Sachschäden an einer Lagerhalle, einem Verwaltungsgebäude und einem Nebengebäude.
10:48 Uhr
Prorussischer Widerstand meldet Angriff auf Flugzeugreparaturwerk bei Kiew
Die russischen Streitkräfte haben ein Werk zur Instandsetzung von F-16-Kampfjets aus US-Produktion in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew angegriffen. Dies teilt Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
In der Gegend Schuljany würden laut Lebedew zudem unbemannte Luftfahrzeuge produziert.
Außerdem seien Flugplätze bei Kiew angegriffen worden, die zur Betankung und zusätzlichen Bewaffnung von F-16- und Mirage-Kampfflugzeugen genutzt worden seien, welche westliche Länder an die Ukraine geliefert hätten.
10:18 Uhr
Rubio: Keine Einwände gegen Hilfe anderer Staaten bei Ukraine-Friedenslösung
Die USA sind das einzige Land, das in der Lage ist, den Konflikt in der Ukraine beizulegen. Dies erklärt US-Außenminister Marco Rubio in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News. "Aber wenn es jemand anderes versuchen möchte, soll er es tun", fügt er hinzu.
Laut Rubio hätten beide Konfliktparteien Washington mitgeteilt, dass nur die USA eine Einigung ermöglichen könnten.
US-Präsident Donald Trump will, dass der Krieg beendet werde, so der Außenminister weiter. "Und wenn er etwas tun kann, wenn wir etwas tun können, um dazu beizutragen, werden wir es tun", betont Rubio.
09:41 Uhr
Marinesoldaten vereiteln Durchbruchsversuch ukrainischer Saboteure zu russischen Stellungen
Das russische Militär hat eine ukrainische Sabotage- und Aufklärungsgruppe an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) zerschlagen. Wie ein Kommandeur gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, waren die Saboteure dabei, zu Stellungen der russischen Einheiten durchzubrechen.
Die Drohnenpiloten hätten jedoch den Gegner aufgespürt und die Zielkoordinaten umgehend an die Marinesoldaten übermittelt. Die ukrainische Sabotagegruppe sei anschließend mithilfe eines Granatwerfers außer Gefecht gesetzt worden.
09:06 Uhr
Russisches Militär setzt Raketenwerfer im Gebiet Sumy ein (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Raum Sumy im Einsatz. Sie setzten mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers Stützpunkte und Personal der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht.
08:30 Uhr
Russischer Diplomat: Westen ignoriert Berichte über geheime Foltereinrichtungen in der Ukraine
In Kiew, Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy und anderen Regionen der Ukraine existiert ein Netzwerk geheimer Gefängnisse, in denen Kriegsgefangene gefoltert werden. Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, erklärte dies gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Laut dem Diplomaten berichte die russische Seite regelmäßig über solche Folterzentren in der Ukraine, doch der Westen ignoriere diese Informationen und weigere sich, Kiew unter Druck zu setzen. Auch die humanitären Organisationen würden die Existenz der geheimen Gefängnisse in der Ukraine totschweigen, betonte Miroschnik weiter.
Es sei schwierig, die Standorte von Folterkammern zu identifizieren, da es sich bei diesen Räumlichkeiten meist um Keller und Betonboxen handele, so der Diplomat.
07:49 Uhr
Russische Luftverteidigung wehrt Drohnenangriff aus der Ukraine ab
In der Zeitspanne von 21 Uhr am Mittwoch bis 7 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 36 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk, Twer, Tula sowie über der Region Moskau und der Teilrepublik Krim zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
07:24 Uhr
Truppenverband Mitte kappt Nachschublinien ukrainischer Einheiten bei Dobropolje
Drohnenpiloten, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, verhindern durch ihre erfolgreichen Einsätze die Munitionsversorgung und Rotation des Gegners nahe Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dies berichtet die Agentur TASS unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.
Wie es heißt, werden die in der Gegend stationierten ukrainischen Einheiten dadurch ohne Aussicht auf Verstärkung isoliert.
13.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:50 Uhr
Selenskij: Fast alle Regionen der Ukraine von Drohnenangriffen betroffen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij.Urheberrechtlich geschützt Wie der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij mitteilte, waren im Laufe des Tages nahezu alle Regionen des Landes von Drohnenangriffen betroffen. Dies schrieb er in seinem Telegram-Kanal.
Demnach wurden in den Gebieten Wolyn, Transkarpatien, Iwano-Frankowsk, Lwow, Rowno, Chmelnizki, Winniza, Dnjepropetrowsk, Schitomir, Kiew, Kirowograd, Nikolajew, Odessa, Sumy, Charkow, Tscherkassy und Tscherniwzi zahlreiche Schäden registriert.
Selenskij erklärte, die meisten der angegriffenen Regionen lägen "nahe der Grenzen der NATO-Staaten". Zudem schrieb er, seit Beginn des Tages seien "mindestens 800 russische Drohnen" eingesetzt worden; die Attacke dauere an.
Der Telegram-Kanal "Wojenkori Russkoi Wesny" berichtete unterdessen, dass rund 200 Drohnen des Typs Geran über die Zentralukraine geflogen seien. Zwei große Gruppen hätten sich aus dem Norden und Süden in Richtung Westen bewegt. Die Attacke könne bis in den Morgen des 14. Mai andauern.
Der russische Militärkorrespondent Alexander Kots bestätigte diese Angaben und fügte hinzu, dass mehr als 260 Langstrecken-Drohnen die ukrainische Luftabwehr überlasteten und in westliche Regionen vordrangen. Ziel seien demnach wichtige militärische Objekte der ukrainischen Streitkräfte.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
