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Liveticker Ukraine-Krieg – Regierungskonsultationen: Selenskij heute in Berlin

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 14.04.2026 14:37 Uhr

    14:37 Uhr

    Peskow: Russische Fortschritte beeinflussen Verhandlungen mit Kiew

    Kiew sei sich bewusst, dass sich die Verhandlungsbedingungen im Zuge der Entwicklungen an der Front verändern könnten. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow:

    "In Kiew ist man sich darüber im Klaren, dass sich mit dem Fortschreiten und einer für uns positiven Dynamik auch die Verhandlungen verändern werden."

    Zugleich betonte er, dass die militärische Sonderoperation aus russischer Sicht erfolgreich verlaufe und die ukrainische Führung darüber informiert sei.

  • 14:13 Uhr

    Haubitzen zerstören Anlagen ukrainischer Armee im Raum Charkow (Video)

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord griffen Stützpunkte, Befestigungen und Drohnenleitstellen der Ukraine im Gebiet Charkow an. Bei den Angriffen setzte das russische Militär Haubitzen vom Typ Msta-S ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 13:40 Uhr

    Energieanlagen im Raum Saporoschje nach massiven ukrainischen Angriffen beschädigt

    In der Nacht zum Dienstag hat das ukrainische Militär die Energieinfrastruktur im südlichen Teil des Gebiets Saporoschje mit Drohnen attackiert. Wie Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekanntgibt, wurden durch heftige Angriffe mehrere Energieanlagen beschädigt.

    Laut dem Beamten ist es in der Region zu einem teilweisen Stromausfall gekommen. Hierbei teilt Balizki mit:

    "Die Energietechniker arbeiten mit Hochdruck daran, die Schäden zu beheben und eine stabile Stromversorgung für die Verbraucher wiederherzustellen."

  • 13:19 Uhr

    Gebiet Cherson: Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen gemeldet

    Im Gebiet Cherson sind nach Angaben der Behörden mehrere Zivilisten durch Minenexplosionen und Drohnenangriffe getötet und verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit.

    In Aljoschki starb demnach ein Mann des Jahrgangs 1956 beim Auslösen einer Mine. In Radenks im Kreis Aljoschki kam ein weiterer Mann ums Leben, als sein Fahrzeug eine Mine überfuhr.

    In Welikaja Lepeticha wurden zwei Männer durch einen Drohnenangriff verletzt, einer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Zudem wurde in Tarassowka ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums durch den Abwurf eines Sprengkörpers verletzt.

    Darüber hinaus wurden ein Lager für humanitäre Hilfe in Nowowladimirowka sowie ein Mehrfamilienhaus in Nowaja Kachowka beschädigt. Laut dem Gouverneur wurden insgesamt zwei Menschen getötet und drei verletzt.

    In mehreren weiteren Ortschaften wurden zudem Sachschäden gemeldet, darunter beschädigte Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie ein ungenutztes Kindergartengelände. Insgesamt seien rund 30 Siedlungen betroffen gewesen.

  • 12:54 Uhr

    Über 180 Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod gemeldet – mehrere Verletzte

    Im Gebiet Belgorod wurden innerhalb eines Tages mehr als 180 Drohnenangriffe aus der Ukraine registriert. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    Demnach waren 15 Gemeinden direkt betroffen, 59 Ortschaften standen unter Beschuss. Insgesamt wurden 183 Drohnenangriffe verzeichnet, von denen 113 über dem Gebiet abgeschossen wurden.

    Nach Angaben der Behörden wurden acht Zivilisten verletzt. Zudem kam es zu Sachschäden. Betroffen waren demnach Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie landwirtschaftliche, soziale und industrielle Einrichtungen.

  • 12:36 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.180 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Panzer
    • 95 Fahrzeuge
    • zwölf Artilleriegeschütze
    • 20 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • elf Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • zehn Munitionslager
    • neun Lagerhallen für Ausrüstung.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 14 Lenkbomben, sechs Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 391 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In Gewässern des Schwarzen Meeres wurden zwei Seedrohnen unschädlich gemacht.

  • 12:08 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium meldet Einsatz im Hinterland

    Das russische Verteidigungsministerium hat eine Operation im ukrainischen Hinterland gemeldet, bei der wichtige Dokumente und mehrere Gefangene erbeutet worden sein sollen. Laut dem Ministerium entdeckte eine Gruppe unter der Leitung von Garde-Leutnant Dmitri Birjukow einen temporären Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte. In dessen Nähe wurde ein Fahrzeug beobachtet, in das Dokumentenkisten verladen wurden.

    "Unter dem Schutz von Rauchgranaten haben sich die Aufklärer auf verschiedene Flanken verteilt und ohne einen einzigen Schuss mehrere Kämpfer festgesetzt."

    Demnach wurden drei Gefangene sowie die erbeuteten Unterlagen in die eigenen Stellungen gebracht. Auf Grundlage dieser Informationen habe das Kommando anschließend Ziele identifiziert und diese mit Raketen angegriffen. Das Ministerium erklärte zudem, die Operation habe zur "Befreiung eines Ortes im Rahmen der militärischen Sonderoperation" beigetragen.

  • 11:42 Uhr

    Bericht: Kolumbianische Söldner kehren schwer verletzt aus Ukraine zurück

    Nach ihrem Einsatz in der Ukraine sollen kolumbianische Söldner teilweise schwer verletzt in ihre Heimat zurückgekehrt sein. Dies berichtet eine mit dem Rekrutierungsumfeld vertraute Quelle gegenüber RIA Nowosti. Der Informant sagte:

    "Mir sind drei Fälle bekannt, in denen Männer mit schweren Verletzungen zurückgekehrt und zu etwa 70 Prozent behindert sind."

    Demnach habe ein Kämpfer ein Bein verloren, ein weiterer einen Arm sowie Splitterverletzungen erlitten. Ein dritter  Kämpfer sei durch Granatsplitter im Gesicht und am Körper schwer verletzt worden. Zugleich hieß es, über das Schicksal der Mehrheit der kolumbianischen Kämpfer in der Ukraine sei nichts bekannt.

    Im März hatte Kolumbien vor dem Hintergrund der Rekrutierung seiner Staatsbürger für den Krieg in der Ukraine ein Gesetz zur Ratifizierung der UN-Konvention gegen Söldnertum beschlossen. Präsident Gustavo Petro bezeichnete Söldnertum zudem als "Plünderung des Landes".

  • 11:19 Uhr

    FSB meldet vereitelten Anschlag auf hochrangigen Sicherheitsbeamten in Moskau

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat eigenen Angaben zufolge einen geplanten Anschlag auf einen hochrangigen Sicherheitsbeamten in Moskau verhindert und mehrere Verdächtige festgenommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Laut der FSB-Zentralstelle habe einer der Verdächtigen, ein ukrainischer Staatsbürger aus Truskawez im Gebiet Lwow, in einem Video gestanden, im Dezember 2025 nach Russland eingeschleust worden zu sein. Ziel sei die Vorbereitung eines Attentats mit einem Sprengsatz gewesen. Später habe er einen gefälschten Pass sowie Sprengstoff erhalten und den Auftrag bekommen, den Sprengsatz in einem Elektroroller zu verstecken. Der Verdächtige erklärte:

    "Ich wurde von einem SBU-Mitarbeiter namens Anton über WhatsApp angeworben. Später habe ich auf Anweisung des Koordinators einen Sprengsatz gebaut und ihn in eine Stromstation eingesetzt, die ich dann in einen Elektroroller gelegt habe. Den Roller habe ich dann am 2. April in der Nähe eines Einkaufszentrums abgestellt."

    Ein weiterer Festgenommener aus Russland berichtete, er habe über Telegram ein Angebot für eine "Nebenbeschäftigung" erhalten und sei gegen Bezahlung mit Aufklärungsaufgaben betraut worden. Für seine Videoaufnahmen habe er 5.000 Rubel (rund 55 Euro) erhalten. Auch ein dritter Verdächtiger aus Moldawien gab an, im Auftrag eines ukrainischsprachigen Kontaktmanns Videoaufnahmen von Objekten in Moskau erstellt zu haben. Er habe entsprechende Anweisungen befolgt.

    Laut FSB waren insgesamt drei Personen aus der Ukraine, Moldawien und Russland in den Fall involviert. Der Sprengsatz sei in einem als Ladeeinheit getarnten Behälter in einem Elektroroller versteckt worden. Der Anschlag wurde im Vorfeld entdeckt und verhindert.

  • 10:55 Uhr

    Regierungskonsultationen: Selenskij heute in Berlin

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reist am Dienstag zu einem offiziellen Besuch nach Berlin. Dort sind deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen sowie ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz geplant. Dies berichten ukrainische Regierungskreise gegenüber Euronews. Informationen zu den konkreten Themen liegen bislang nicht vor.

    Parallel zu den politischen Gesprächen auf Regierungsebene finden in Berlin auch Treffen auf Verteidigungsebene statt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius empfängt seinen ukrainischen Amtskollegen Michail Fjodorow. Für Mittwoch sind zudem Gespräche mit dem britischen Verteidigungsminister John Healey sowie NATO-Generalsekretär Mark Rutte vorgesehen.

    Im Vorfeld seines Besuchs hatte Selenskij angekündigt, in den kommenden Tagen mit europäischen Staats- und Regierungschefs über eine gemeinsame europäisch-ukrainische Luftverteidigungsarchitektur zu sprechen. Eine solche Struktur könne nach seinen Worten zu einem zentralen Bestandteil der europäischen Sicherheitsarchitektur werden. Selenskij sagte wörtlich:

    "Ich bin überzeugt, dass die Ukraine zu einem zentralen Bestandteil des europäischen Sicherheitssystems werden wird. Die Alternative liegt auf der Hand: Andernfalls laufen einige europäische Länder Gefahr, Teil des russischen Einflussbereichs zu werden."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.