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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europa will Russland weiterhin strategische Niederlage zufügen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europa will Russland weiterhin strategische Niederlage zufügenQuelle: Sputnik © Juri Kotschetkow
  • 20.01.2026 11:00 Uhr

    11:00 Uhr

    Deutschland sieht Energieversorgung in Ukraine kurz vor Kollaps: Zusätzlich 60 Millionen Euro an Hilfe

    Die anhaltenden russischen Angriffe auf die Ukraine haben die Infrastruktur und die Energieversorgung des Landes nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin in die Nähe eines "Kollapses" gebracht. Die Behörde sprach von "brutalen" Attacken auf die Energieinfrastruktur. Das deutsche Außenministerium habe noch einmal 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt, gab ein Sprecher am Montag bekannt. Unterstützt werden unter anderem Bargeldhilfen für Menschen in frontnahen Gebieten, etwa zur Anschaffung von Notstromaggregaten für Schutzräume, Heizsystemen, warmer Kleidung und Decken. Zudem werde geprüft, welche weiteren Maßnahmen möglich seien.

  • 10:37 Uhr

    FSB: Russischer Terrorhelfer bei Festnahmeversuch getötet

    Der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) hat die Neutralisierung eines Einwohners von Kislowodsk gezeigt, der auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste an der Vorbereitung eines Terroranschlags gegen einen russischen Militärangehörigen in Stawropol beteiligt war.

    Auf den veröffentlichten Aufnahmen, die mit einer Nachtsichtkamera von einer Drohne aus gemacht wurden, ist zu sehen, wie der Täter aus dem Auto steigt und versucht zu fliehen. Ihm folgen Einsatzkräfte in einem Dienstwagen und verteilen sich im Wald. Der Terrorist versucht, auf sie zu schießen. Durch Gegenfeuer wird er getötet.

    Außerdem wurden die Leiche des Terroristen und die bei ihm gefundenen Gegenstände, darunter eine Granate und eine Pistole, gezeigt.

    Der FSB hatte zuvor mitgeteilt, dass der Mann bei dem Versuch seiner Festnahme getötet wurde. Nach Angaben der Behörden war der russische Staatsbürger an der Vorbereitung eines im Dezember 2025 in Stawropol vereitelten Terroranschlags gegen einen Militärangehörigen beteiligt. Der Einwohner von Kislowodsk soll im Auftrag ukrainischer Geheimdienste einen Sprengsatz deponiert haben, der später von einer weiteren Tatverdächtigen an sich genommen wurde. Diese habe im Dezember versucht, ein Fahrzeug auf dem Parkplatz einer Militäreinheit zu sprengen.

  • 09:58 Uhr

    Lawrow: Europa hält an Plänen fest, Russland strategische Niederlage zuzufügen

    Das Ziel, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, bleibt in den Köpfen und Plänen der europäischen Staats- und Regierungschefs bestehen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2025. Der Außenminister sagte:

    "Ich spreche gar nicht mehr von dem Bestreben der meisten westlichen Länder, das Regime in Kiew weiterhin für eine bewaffnete Konfrontation mit Russland zu nutzen. Das Ziel, uns eine strategische Niederlage zuzufügen, wird zwar nicht mehr so oft genannt, aber allem Anschein nach bleibt es in den Köpfen und Plänen vor allem der europäischen Staats- und Regierungschefs bestehen."

  • 09:29 Uhr

    Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 19. Januar bis 5 Uhr MEZ am 20. Januar 24 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 64-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus fünf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen. Chinstein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Infrastrukturschäden.

  • 09:05 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 19. Januar 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Tawrija — 5,
    • Winogradowo — 6,
    • Nowotschernomorje — 4,
    • Aljoschki — 3,
    • Welikaja Lepeticha — 2,
    • Malaja Lepeticha — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Knjase-Grigorowka, Kachowka und Gornostajewka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:39 Uhr

    Kiew: Tausende Hochhäuser ohne Heizung

    Mehr als 5.600 Hochhäuser in Kiew sind ohne Heizung, behauptet der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "5.635 Hochhäuser sind ohne Heizung. Fast 80 Prozent davon sind Häuser, in denen die Wärmeversorgung seit dem 9. Januar wiederhergestellt wurde."

    Klitschko fügt hinzu, dass die Stadtteile am linken Ufer des Dnjepr noch ohne Wasserversorgung seien.

  • 08:23 Uhr

    Medien: Trump weicht Treffen mit Selenskij in Davos aus

    US-Präsident Donald Trump vermeidet den Kontakt zu Wladimir Selenskij am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos, schreibt Politico unter Berufung auf Quellen. In dem Artikel heißt es:

    "Laut einem Außenpolitikexperten der Republikanischen Partei [...] wünscht sich Selenskij sehr ein persönliches Treffen, doch die Zurückhaltung kommt aus dem Weißen Haus."

    Der Chef des Kiewer Regimes ist der Ansicht, dass die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Trump die möglichen Kosten überwiegen. Und wenn er nicht mit dem amerikanischen Präsidenten zusammenarbeitet, werden andere dies tun, heißt es in dem Artikel.

  • 08:05 Uhr

    DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 19. Januar bis 0 Uhr am 20. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei zivile Infrastrukturobjekte.

  • 07:42 Uhr

    Gebiet Sumy: Russische Streitkräfte zerstören ukrainischen Grenzposten

    Das russische Militär hat den Kommandoposten der ukrainischen Grenzkontrollstelle in Stezkowka im Gebiet Sumy getroffen, wie russische Sicherheitskräfte mitteilten. Die Quelle sagte:

    "Durch einen konzentrierten Beschuss […] wurde der Kommandoposten der 2. Grenzkontrollstelle der 15. mobilen Einheit 'Stahlgrenze' des staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine zerstört."

    Die ukrainischen Streitkräfte erlitten Verluste unter ihren Offizieren und verloren mehrere Fahrzeuge.

  • 07:26 Uhr

    Konstantinowka: Ukrainische Streitkräfte verhindern Evakuierung der Zivilbevölkerung

    Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte lassen Zivilisten nicht aus dem Kampfgebiet und setzen Drohnen gegen sie ein, berichtete der Drohnenpilot des russischen Truppenverbands "Süd" mit dem Rufzeichen "Woron" gegenüber RIA Nowosti. Der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur sagte:

    "Der Feind lässt die Zivilisten nicht aus der Zone heraus, sondern treibt sie zurück. Sie haben Waffen auf die Menschen gerichtet und sie daran gehindert, zu gehen."

    Er berichtete auch von einem dokumentierten Vorfall, bei dem eine Kampfdrohne gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurde. Der Drohnenpilot fügte hinzu:

    "Wir haben gesehen, wie eine ukrainische Drohne Munition auf eine Frau abgeworfen hat."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.