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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVRQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 29.07.2026 16:13 Uhr

    16:13 Uhr

    "Unsinn" – Medwedew weist Berichte über Mobilmachung zurück

    Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, bezeichnete Gerüchte über eine bevorstehende Mobilmachung in Russland als "verlogene Provokation" und erklärte, dass dafür keinerlei Notwendigkeit bestehe.

    Beiträge, die in sozialen Netzwerken kursieren und Bürger auffordern, sich "jetzt für Geld zum Militär zu melden" und "nicht auf die Mobilmachung zu warten", wies er zurück.

    Medwedew zufolge stehen solche Aktivitäten im Zusammenhang mit Versuchen des Feindes, die Stimmung der Bürger in Russland zu beeinflussen und die Lage im Land zu destabilisieren.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:24 Uhr

    Beloussow: Russische Armee in DVR auf dem Vormarsch

    Die russischen Streitkräfte rücken an der Front in der Donezker Volksrepublik (DVR) sicher vor, erklärt Verteidigungsminister Andrei Beloussow. Der Beamte gratuliert der Armee zudem zur Befreiung der Ortschaft Swetloje.

  • 14:43 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben im Zuge der Kampfhandlungen bei der militärischen Sonderoperation im Laufe des Tages 1.330 Soldaten verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russischen Truppen setzten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • einen Panzer,
    • einen Mannschaftstransportwagen,
    • fünf Schützenpanzer,
    • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 81 Kraftfahrzeuge,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • drei Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • eine Anlage der elektronischen Aufklärung,
    • ein Artillerieaufklärungsradar.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Lager mit Waffen, Munition und Treibstoff, Montagehallen und Speicher für unbemannte Flugzeuge, Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 137 Kreisen.

    Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben, vier Neptun-Marschflugkörper und 619 Drohnen ab. Ein Flugzeug der Marineflieger der Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot.

  • 13:44 Uhr

    Selenskij bespricht mit Trump Produktion von Patriot-Munition

    Donald Trump und Wladimir Selenskij haben sich am Dienstag im Weißen Haus getroffen. Die beiden Staatschefs sprachen hinter verschlossenen Türen.

    Später bezeichnete Selenskij sein Treffen mit Trump als "gut". Unter den erörterten Themen war ihm zufolge die Lizenz für die Produktion von Patriot-Raketenabwehrsystemen.

    Sowohl Wladimir Selenskij als auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der ebenfalls am Dienstag zu Besuch im Weißen Haus war, nahmen an der Beerdigung von Senator Lindsey Graham teil.

  • 13:07 Uhr

    Ukrainische Drohnen attackieren Betrieb in Region Perm

    Ukrainische Drohnen haben einen Industriebetrieb in der russischen Ural-Region Perm angegriffen. Wie der Leiter der Region, Dmitri Manochin, berichtet, gibt es nach vorläufigen Angaben keine Verletzten. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.

  • 12:22 Uhr

    Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVR

    Die russischen Streitkräfte haben Nowaja Setsch im Gebiet Sumy eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurde die Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Nord befreit.

    Außerdem übernahmen Einheiten des Truppenverbands Mitte die Kontrolle über Swetloje in der Donezker Volksrepublik (DVR).

  • 11:50 Uhr

    Russland und die Ukraine arbeiten an Gefangenenaustausch – Rückkehr verwundeter Soldaten möglich

    Russland und die Ukraine setzen die Arbeit an einem weiteren Gefangenenaustausch fort, erklärt Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte. Angaben zum Zeitpunkt gibt die Beamtin aktuell nicht bekannt, um den Prozess nicht zu untergraben.

    Lantratowa äußert die Hoffnung, dass Russland im Rahmen des Austauschs verwundete Soldaten zurück in die Heimat bringen wird.

  • 11:14 Uhr

    Selenskij: Rücknahme der Krim nicht auf der Tagesordnung

    Die Rücknahme der Krim stehe derzeit nicht auf der Tagesordnung. Das erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im Gespräch mit Fox News während seiner Reise in die USA. Das Staatsoberhaupt bedauere dies, glaube jedoch, es sei am wichtigsten, "keine Menschen zu verlieren".

  • 10:31 Uhr

    Ukraine greift Krim an – Tote und Verletzte

    Bei einem nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Teilrepublik Krim sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt der Chef Region, Sergei Axjonow, mit. Seinen Angaben zufolge wurden zudem fünf Zivilisten verletzt.

  • 09:43 Uhr

    Verteidigungsministerium: Russland trifft weiterhin Hafeninfrastruktur und Schiffe in der Ukraine

    Russische Truppen haben Speicher mit Militärgütern sowie Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Nikolajew getroffen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Zudem seien zwei Frachter im Schwarzen Meer östlich von Odessa angegriffen worden. Die Schiffe hätten Waffen und Ausrüstung in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk gebracht, hieß es. Die Attacken erfolgten demnach am Dienstagabend und in der vergangenen Nacht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.