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Liveticker Ukraine-Krieg: Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt© Carlo Bravo/Anadolu via Getty Images
  • 18.09.2026 15:55 Uhr

    15:55 Uhr

    Binnen einer Woche fünf Ortschaften befreit und fünf weitere unter Kontrolle gebracht

    Innerhalb einer Woche hätten die russischen Streitkräfte fünf Orte befreit, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mitteit.

    Wie es heißt, seien die Ortschaften Weroljubowka, Wesseloje und Solotoi Kolodes in der Volksrepublik Donezk sowie Rosowka und Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje befreit worden.

    Darüber hinaus hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaften Tschernjakow, Schirokoje, Schewtschenkowo, Olchowatka und Malaja Woltschja im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

  • 15:35 Uhr

    Moskau protestiert gegen Waffenlieferungen an Kiew – britische Geschäftsträgerin einbestellt

    Am Freitag hat das russische Außenministerium die britische Geschäftsträgerin in Moskau, Danae Dholakia, vorgeladen, wie aus einer Stellungnahme der Behörde hervorgeht. Moskau hat bei der Diplomatin einen Protest gegen die Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine durch Großbritannien eingelegt. 

    Die auf Konfrontation ausgerichtete Politik der britischen Regierung ziehe den bewaffneten Konflikt in der Ukraine in die Länge. Durch die Lieferungen von weitreichenden Offensivwaffen werde London "zum Komplizen der blutigen Gräueltaten des Kiewer Regimes", so das Außenamt weiter. 

    Angesichts der von London verfolgten Politik behalte sich Russland das Recht auf notwendige Gegenmaßnahmen zur Selbstverteidigung vor.

    "Jegliche britischen militärischen Objekte in der Ukraine, die für Angriffe auf russisches Territorium genutzt werden, sind ein legitimes Ziel."

    London werde die Verantwortung für "eine mögliche weitere negative Entwicklung der Lage" tragen, betont die russische Behörde.

  • 15:14 Uhr

    Von der Leyen: Kiew erhält 3,3 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen 

    Die EU-Kommission wird der Ukraine 3,3 Milliarden Euro für die Beschaffung von Militärgütern bereitstellen, wie aus einer Pressemitteilung vom Freitag hervorgeht. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, sagte wörtlich:

    "Heute werden wir im Rahmen des Programms 'Ukraine Support Loan' 3,3 Milliarden Euro für die Beschaffung von Drohnen und Raketen bereitstellen. Europa wird der Ukraine weiterhin die Unterstützung zukommen lassen, die sie zur Verteidigung ihrer Bevölkerung und ihres Staatsgebiets benötigt."

    Dies ist die vierte Auszahlung im Rahmen der Verteidigungskomponente des Darlehens. Insgesamt belaufen sich die Zahlungen der EU-Kommission an die Ukraine im laufenden Jahr auf fast 15 Milliarden Euro. Der Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro umfasst Mittel in Höhe von 30 Milliarden Euro für Haushaltsunterstützung sowie 60 Milliarden Euro für Verteidigungszwecke im Zeitraum von 2026 bis 2027.

  • 14:50 Uhr

    Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

    Im Laufe der Woche hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord die Einkesselung der gegnerischen Truppen im Gebiet Charkow weiter zugezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im wöchentlichen Frontbericht. 

    Zudem habe das russische Militär alle Versuche der ukrainischen Armee vereitelt, aus der Einkesselung auszubrechen.

    In den vergangenen sieben Tagen seien bei der Einkesselung mehr als 390 ukrainische Kämpfer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Quads und 15 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt worden.

  • 14:27 Uhr

    Exklusiv: Aufklärer im Fronteinsatz

    Sie sind die "Augen und Ohren" der Truppe: Aufklärer operieren direkt im Einsatzgebiet, um lebenswichtige Informationen über den Gegner zu beschaffen und den Vormarsch der eigenen Einheiten zu sichern. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet exklusiv von der Front über die gefährlichen Kampfeinsätze der Aufklärungseinheiten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:59 Uhr

    Ukrainische Trockenfrachtschiffe im Schwarzen Meer getroffen

    Die russischen Streitkräfte hätten Schläge gegen zwei Trockenfrachter im Schwarzen Meer geführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Die Schiffe seien im Hafen von Odessa sowie östlich von Ismajil getroffen worden.

    Ziel der Attacken sei es gewesen, die logistischen Kapazitäten des Gegners zur Beförderung von Waffen und Militärtechnik einzuschränken. Wie es heißt, seien die beiden Schiffe zum Transport von Gütern im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.

  • 13:15 Uhr

    Miroschnik: Kiew will Wahlen in frontnahen Gebieten Russlands stören

    Das Kiewer Regime versuche, den Prozess der Wahlen zur Staatsduma in den frontnahen russischen Gebieten durch Angriffe zu stören. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram. Ziel sei es, "die demokratische Willensbildung der russischen Bürger zu beeinträchtigen."

    In den vergangenen zwei Tagen seien zwei Vorsitzende von Wahllokalkommissionen im Gebiet Saporoschje Opfer von Drohnenattacken geworden. Eine der Frauen sei dabei ums Leben gekommen, merkt er an.

    In der Region bestehe weiterhin eine hohe Gefahr von Angriffen auf Wahllokale und Standorte von Wahlkommissionen, warnt Miroschnik.

  • 12:29 Uhr

    Moskau und Ankara arbeiten an Gewährleistung der Sicherheit im Schwarzen Meer

    Der russische Botschafter in der Türkei, Sergei Werschinin, teilt mit, dass Russland weiterhin Kontakte – unter anderem mit der Türkei – bezüglich Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der zivilen Schifffahrt im Schwarzen Meer pflege.

    "Solche Maßnahmen müssen jedoch selbstverständlich ausschließen, dass der Seeraum dazu genutzt wird, das terroristische Regime in Kiew mit Waffen zu versorgen." 

    Die zentrale Frage bei den Kontakten bestehe darin, wie die Sicherheit der Schifffahrt gewährleistet werden könne, nachdem diese in den vergangenen Monaten durch Attacken des Kiewer Regimes auf zivile Schiffe gefährdet worden sei, merkt der Botschafter an.

  • 11:57 Uhr

    FSB vereitelt von Kiew vorbereiteten Sabotageakt an Gaspipeline 

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger des Jahrgangs 1986, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte, in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit. Nach Angaben des FSB handelt es sich um einen gebürtigen Ukrainer aus dem Gebiet Tschernigow. 

    Während seines Aufenthalts auf dem Territorium der Ukraine im Jahr 2024 soll der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben. 

    Im Jahr 2025 sei er im Auftrag des SBU im Rahmen eines humanitären Austauschs in Russland eingetroffen. Ziel sei es gewesen, Sabotage- und Terroraktivitäten gegen eine für die regionale Versorgung wichtige Anlage – eine Gaspipeline im Bezirk Maiski der Teilrepublik Kabardino-Balkarien – vorzubereiten und durchzuführen.

    Der Mann sei von FSB-Mitarbeitern festgenommen worden, als er versuchte, einen für den Sabotageakt vorgesehenen, selbst gebauten Sprengsatz aus einem Versteck zu holen.

    Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt und arbeite mit den Ermittlungsbehörden zusammen, teilt die Pressestelle weiter mit. Die Behörden hätten Ermittlungen wegen Landesverrats, der Vorbereitung eines Sabotageakts und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet. Dem Mann drohe eine lebenslange Haftstrafe.

  • 11:14 Uhr

    Tusk: Kiew erleidet monatlich Rekordverluste – 27.000 Kämpfer

    Die Ukraine erleide im Konflikt mit Russland rekordhohe Verluste, erklärt der polnische Ministerpräsident Donald Tusk bei einer Rede im Sejm. Unter Berufung auf Informationen von Polens ukrainischen Partnern sagt der Politiker, dass die neue russische Strategie und neue technische Fähigkeiten, darunter Strahldrohnen, hinter Verlusten auf ukrainischer Seite stünden.

    "Zuletzt seien monatlich 27.000 Menschen getötet oder verwundet worden. Dies sind – leider im traurigsten Sinne des Wortes – Rekordwerte in diesem Krieg."

    Die russische Armee setze einen neuen Drohnentyp ein – Strahldrohnen, die sich mit höherer Geschwindigkeit bewegen und in großer Höhe operieren, bevor sie an Höhe verlieren und ihr Ziel treffen, so der Premierminister. Er merkt zudem an, dass kaum jemand auf eine wirksame Abwehr dieser Drohnen vorbereitet sei.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.