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Liveticker Ukraine-Krieg – Sumy: Gegenangriff ukrainischer Streitkräfte abgewehrt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Sumy: Gegenangriff ukrainischer Streitkräfte abgewehrtQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 20.08.2026 08:22 Uhr

    08:22 Uhr

    Charkow und Sumy: Truppengruppe "Sewer" eliminiert über Nacht mehr als 200 ukrainische Militärs

    Über Nacht wurden von den Artilleristen der Truppengruppe "Sewer" 10 geländegängige Fahrzeuge und 15 Steuerungsstellen für Drohnen in den Gebieten Charkow und Sumy zerstört. Zudem wurden mehr als 200 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. In der Truppengruppe teilte man der Nachrichtenagentur TASS außerdem mit:

    "Die Artillerieeinheiten der Truppengruppe Sewer haben in der vergangenen Nacht in Zusammenarbeit mit den Bedienern der unbemannten Flugsysteme über 490 Feueraufträge in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt."

  • 07:41 Uhr

    Luftabwehr schießt Raketen über Pensa ab

    Der Gouverneur von Pensa, Oleg Melnitschenko, teilte mit, dass Luftabwehrmannschaften in der Nacht die auf die Stadt zusteuernden Raketen zerstört hätten, sodass diese ihr Ziel nicht erreichen konnten. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

    "Ich danke den Soldaten der Luftabwehr des russischen Verteidigungsministeriums für ihre präzise und professionelle Arbeit. Die Raketen wurden abgeschossen, bevor sie das Stadtgebiet von Pensa erreichten."

  • 07:01 Uhr

    Sumy: Russische Truppen schlagen Gegenangriff ukrainischer Streitkräfte zurück

    Wie die Nachrichtenagentur TASS aus Sicherheitskreisen erfahren hat, versuchten die ukrainischen Streitkräfte mit zwei Sturmgruppen der 68. separaten Luftlandebrigade einen Gegenangriff im Gebiet des Dorfes Sadki in dem Gebiet Sumy. Bei der Abwehr des Gegenangriffs wurde ein Großteil der Gegnertruppen vernichtet. Ein Gesprächspartner der Agentur betonte:

    "Der Feind hat mit zwei Sturmgruppen der 68. eigenständigen Luftlandebrigade einen weiteren Gegenangriff in der Nähe des Dorfes Sadki unternommen. Durch einen umfassenden Feuerangriff wurde der Großteil der ukrainischen Nationalisten vernichtet."

  • 19.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    "Mir tut Britannien leid" – Lawrow über Londons Ukraine-Kurs

    Russland hat das Recht, die "direkte Beteiligung britischer Raketentruppen an Angriffen auf die Russische Föderation als Beteiligung am Krieg zu betrachten – mit allen daraus folgenden Konsequenzen." Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

    Damit reagierte er auf Äußerungen des britischen Premierministers Andy Burnham, der nach Berichten über den Einsatz britischer Drohnen durch die ukrainische Armee für Angriffe tief im russischen Hinterland betont hatte, London werde die Ukraine weiterhin "zu 100 Prozent" unterstützen. Russlands Außenminister nennt Großbritannien bewusst "Britannien", weil es das einzige Land ist, das sich selbst als "groß" bezeichnet – wie er im Januar bei einer Pressekonferenz andeutete.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:54 Uhr

    Russland meldet Eliminierung von 20 brasilianischen Söldnern

    Russische Sicherheitsbehörden haben eigenen Angaben zufolge 20 brasilianische Söldner der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation eliminiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Sicherheitskreise.

    Demnach wurden die Söldner an verschiedenen Frontabschnitten getötet. Die meisten von ihnen seien über soziale Netzwerke angeworben und anschließend nach Kolumbien gereist, wo sie Verträge mit den ukrainischen Streitkräften unterzeichnet hätten.

  • 21:40 Uhr

    Medien: Fjodorows Wahlaufruf setzt Selenskij unter Druck

    Die Unterstützung von Wahlen durch den ehemaligen ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow stellt nach Einschätzung des Senders CNN die bislang größte innenpolitische Herausforderung für Präsident Selenskij dar.

    Selenskij hatte Fjodorow am 14. Juli entlassen. Seitdem demonstrieren dessen Anhänger für seine Rückkehr ins Amt. Am 18. August forderte Fjodorow Wahlen in der Ukraine. Selenskijs Amtszeit wäre 2024 ausgelaufen, doch die Wahlen wurden ausgesetzt und bislang nicht neu angesetzt.

    Laut dem Sender treffen Fjodorows Äußerungen Selenskij derzeit an seinen verwundbarsten Punkten: sinkende Umfragewerte, chaotische Umbesetzungen in der Regierung und Korruptionsskandale. Laut CNN könnten bei möglichen Wahlen Fjodorow oder der ehemalige ukrainische Oberbefehlshaber Waleri Saluschny gewinnen. Beide würden demnach versuchen, Berater Selenskijs aus ihren Ämtern zu entfernen.

  • 21:35 Uhr

    Experte: Westen will mit Chmara Kriegsfinanzierung kontrollieren

    Nach Einschätzung des Militärexperten Witali Kisseljow will der Westen mithilfe des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Jewgeni Chmara die Finanzströme für die Kriegsführung überwachen. Dies sagte er gegenüber TASS.

    "Amerika und Europa sprechen schon davon, dass das Geld in der Ukraine einfach verschwindet, sich in Luft auflöst. Sie glauben, dass sie mit der Ernennung Chmaras die Situation ändern können, vor allem bei der Kontrolle der Finanzströme, die unmittelbar in den Krieg fließen und nicht für andere Dinge versickern sollen."

    Der Experte betonte zudem, dass der Westen inzwischen jede Personalentscheidung in der Ukraine kontrolliere, auch bei der ukrainischen Regierung.

    Am 19. August stimmte die Werchowna Rada für Chmaras Ernennung zum Verteidigungsminister. Die Ernennung erfolgte vor dem Hintergrund von Protesten nach dem Rücktritt seines Vorgängers Michail Fjodorow. Chmara ist Berufssoldat, Spezialkräfte-Offizier und ehemaliger Leiter des SBU.

  • 21:20 Uhr

    FPÖ fordert sofortigen Stopp aller Zahlungen an Ukraine

    Die österreichische Freiheitliche Partei (FPÖ) hat die Regierung aufgefordert, sämtliche Zahlungen an die Ukraine umgehend einzustellen. Zudem müsse vollständig untersucht werden, wohin die bisher von Österreich bereitgestellten Hilfsgelder tatsächlich geflossen seien.

    Hintergrund der Forderung sind neue großangelegte Razzien durch die ukrainischen Antikorruptionsbehörden in Kiew, die unter anderem das Umfeld von Wladimir Selenskij betrafen. Die FPÖ bezeichnete die Vorgänge als weiteren schwerwiegenden Beleg für die Korruption in der Ukraine.

    FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisierte, dass die österreichische Regierung weiterhin milliardenschwere Hilfen genehmige und Steuergelder "ohne jegliche Kontrolle" überweise. Er forderte zudem den Rücktritt von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS).

    Schnedlitz kündigte außerdem an, dass sich die FPÖ für ein Ende der weiteren österreichischen Finanzierung der Ukraine einsetzen werde.

  • 21:10 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Privathaus im Dorf Karysch im Gebiet Kursk ist ein 74-jähriger Einwohner verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen an Brust, Bauch, Arm und Wirbelsäule und wurde in das Gebietskrankenhaus von Kursk gebracht.

    Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod wurden zudem zwei weitere Zivilisten verletzt. Ein Mann erlitt im Ort Oktjabrski Splitterverletzungen am Oberschenkel. Ein weiterer Mann wurde beim Beschuss des Dorfes Otradnoje durch Splitter am Arm verletzt. Beide werden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.