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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen© Diego Herrera Carcedo/Anadolu via Getty Images
  • 13.07.2026 16:30 Uhr

    16:30 Uhr

    EU wird Einreise für wehrpflichtige Ukrainer einschränken

    Um nach Polen und in andere EU-Länder einzureisen und vorübergehenden Schutz zu erhalten, benötigen ukrainische Staatsbürger demnächst eine Bescheinigung, die ihre Befreiung vom Wehrdienst in der Ukraine bestätigt. Dies berichtete die polnische Zeitung Rzeczpospolita am Montag.

    Die Redaktion schrieb, dass die EU-Kommission noch im Juli Änderungen an der Richtlinie über den vorübergehenden Schutz von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine bekannt geben werde. Maciej Duszczyk, Polens stellvertretender Minister für Inneres, sagte gegenüber der Zeitung:

    "Die Arbeiten an den Änderungen stehen kurz vor dem Abschluss. Polen unterstützt sie."

    Duszczyk bestätigte, dass die neue Regel auch für ukrainische Frauen gilt. Ferner sagte er:

    "Die Beschränkungen, die voraussichtlich im Juli in Kraft treten werden, gelten nicht für diejenigen, die bereits einen vorübergehenden Schutz in EU-Ländern haben, sondern für diejenigen, die diesen beantragen möchten."

  • 16:15 Uhr

    Cherson: Ukraine feuert Mörsergranaten aus dem Wohngebiet – Video

    Ukrainische Streitkräfte feuern Granaten mit einem tragbaren Mörser direkt aus der städtischen Bebauung. Das teilte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, auf seinem Telegram-Kanal mit. Leser hätten ihm dazu ein Beweis-Video aus Cherson geschickt. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie ein ukrainischer Soldat eine Granate aus einem tragbaren Mörser abschießt. Dabei befindet er sich mitten in einem Wohngebiet. 

    Für das Kiewer Regime seien Cherson und seine Einwohner längst zu Wegwerfmaterial geworden, schlussfolgerte Saldo. Weiter schrieb er: 

    "Bewaffnete Einheiten lassen sich inmitten von Wohnhäusern nieder, feuern von dort aus, setzen die Menschen dabei einer tödlichen Gefahr aus und beschießen die Stadt selbst. Und dann versucht die ukrainische Propaganda wie üblich, Russland für die Folgen verantwortlich zu machen. Blutige Provokationen sind eine beliebte Methode des Kiewer Regimes."

  • 15:56 Uhr

    RIA Nowosti: Türkei hofft auf Wiederaufnahme der Ukraine-Verhandlungen bis Ende des Sommers

    Die Türkei hoffe, dass die direkten Gespräche zwischen Moskau und Kiew in Istanbul bis Ende des Sommers wieder aufgenommen werden, wie eine Quelle in der türkischen Regierung gegenüber RIA Nowosti erklärte.

    "Wir hoffen, dass der Verhandlungsprozess zwischen Russland und der Ukraine bis Ende des Sommers in Istanbul wieder aufgenommen wird. Die Türkei unternimmt weiterhin die notwendigen diplomatischen Bemühungen, um dies zu erreichen."

    Laut der Quelle unterhalte Ankara Kontakte sowohl zu Moskau als auch zu Kiew, um die Voraussetzungen für eine weitere Runde direkter Gespräche zu schaffen. Die Türkei werde weiterhin eine Vermittlerrolle spielen und sei bereit, erneut eine Plattform für den Dialog zu bieten.

  • 15:27 Uhr

    LVR: Mehrere Opfer nach gegnerischen Angriffen auf zivile Autos

    Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, ist es am Sonntag zu mehreren Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Fahrzeuge gekommen. 

    Auf der Autobahn Krasny Lutsch-Debalzewo hat eine gegnerische Drohne ein Auto mit jungen Leuten angegriffen. Zwei Frauen im Alter von 18 und 20 Jahren wurden verletzt. Der 20-jährige Fahrer kam ums Leben.

    Weitere Attacken ereigneten sich in den Bezirken Swatowo und Starobelsk. Auch hier hat der Gegner einen Pkw mit Drohnen getroffen. Die Fahrer, ein 42-jähriger Mann und eine 65-jährige Frau, erlitten Verletzungen.

  • 14:58 Uhr

    FSB vereitelt Drohnenanschläge Kiews auf Militärflugplätze in Gebieten Amur und Tscheljabinsk

    Der Inlandsgeheimdienst FSB hat groß angelegte Drohnenangriffe ukrainischer Geheimdienste auf russische Militärflugplätze vereitelt. Im Zuge der durchgeführten Maßnahmen habe der FSB Informationen erhalten, dass der Gegner FPV-Drohnen in das Grenzgebiet Brjansk eingeschleust haben soll.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:30 Uhr

    Experte: Kiew reduziert Anzahl der Gegenangriffe bei Krasny Liman

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Anzahl der Gegenangriffe bei der Stadt Krasny Liman in der DVR deutlich reduziert. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko.

    "In der Gegend von Krasny Liman konzentrieren sich die ukrainischen Kämpfer auf die Verteidigung ihrer Stellungen. Versuche zur Rückeroberung verlorener Linien und Stellungen haben sich deutlich reduziert."

  • 13:46 Uhr

    Frontbericht: Ukrainische Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.415 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und drei Feldartilleriegeschütze.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, eine Selbstfahrlafette vom Typ Paladin aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär etwa 175 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze zerstört.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 340 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, sieben Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 385 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und einen Grad-Mehrfachraketenwerfer.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 95 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband zwölf Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur und Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen, Brenn- und Schmierstofflager sowie Munitionslager angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 926 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 180.451 unbemannte Luftfahrzeuge, 665 Flugabwehrraketensysteme, 30.143 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.757 Mehrfachraketenwerfer, 35.747 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.376 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 13:10 Uhr

    Peskow: "Koalition der Willigen" ist Koalition von Kriegstreibern

    Der Kreml werde die Entwicklungen beim Treffen der "Koalition der Willigen", das am Montag in Paris stattfindet, genau beobachten. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Er betonte, dass es sich um Länder handelt, die feindselige Handlungen gegen Russland begehen.

    "Ich würde sagen, dass es eine Koalition von Kriegstreibern ist. Es ist eine Gruppe von Ländern, die keinen Frieden will, sondern eine Fortsetzung des Krieges. Sie gibt sich der tiefsten Täuschung hin, unserem Land eine strategische Niederlage zufügen zu können."

  • 12:34 Uhr

    Opfer unter Zivilisten nach nächtlichen Angriffen auf Gebiet Belgorod

    Nach Angaben des Krisenstabs des Gebiets Belgorod gibt es nach nächtlichen Angriffen Opfer unter der Zivilibevölkerung.

    Im Bezirk Borisowski wurde ein Sprengsatz von einer Drohne auf das Gelände eines Privathauses abgeworfen. Eine Frau erlag noch am Ort ihren Verletzungen.

    Im Bezirk Rakitnoje wurden zwei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne verletzt. Sie wurden ins Bezirkskrankenhaus gebracht. Bei einem wurde eine Minenexplosionsverletzung, beim anderen eine Splitterverletzung an der Schulter diagnostiziert. 

  • 11:56 Uhr

    Puschilin: Verbliebene ukrainische Kämpfer in Konstantinowka verstecken sich in Kellern

    Das russische Militär schließt die Säuberung der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk von ukrainischen Soldaten ab. Dies erklärt der DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi. Verbliebene ukrainische Kämpfer, die sich in Kellern im Norden und Nordwesten der Stadt verstecken, werden identifiziert und eliminiert.

    Trotz der schwierigen Bedingungen konzentrieren sich die russischen Einheiten auf die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt, betonte Puschilin.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.