Liveticker Ukraine-Krieg – Merz sagt Ukraine weitere Unterstützung zu: "Auf uns ist Verlass"

14.02.2026 13:06 Uhr
13:06 Uhr
Russische Behörden melden weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Ein Einwohner verletzt
Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Dabei spricht er von Terrorangriffen auf friedliche Ortschaften und zivile Infrastrukturen. Demnach hat der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Bezirk Kuibyschewski unter Beschuss genommen und schwer beschädigt. Durch Splitter wurden anliegende Einfamilienhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Ein 38 Jahr alter Mann erlitt Verletzungen. Auch in der Stadt Tokmak kamen mehrere Einfamilienhäuser zu Schaden. In der Ortschaft Welikaja Snamenka wurden das Dach und die Fassade einer Schule beschädigt.
Der Politiker ruft seine Landsleute zur Umsicht auf. Die Terrorgefahr in der Region stuft er als hoch ein. Beim Fund von verdächtigen Gegenständen sollten umgehend die örtlichen Sicherheitsbehörden alarmiert werden.
12:38 Uhr
Protest am Rande des Wiener Opernballs: Kritik an Aufrüstung und NATO-Nähe

Hunderte Menschen haben sich am Donnerstagabend während des Wiener Opernballs einer Protestaktion der Kommunistischen Jugend Österreichs angeschlossen. Die Demonstranten verurteilten die Aufrüstung und die zunehmende Annäherung Österreichs an die NATO – was die Regierung jedoch vehement bestreitet.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
12:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSERGEI BOBYLJOW Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag mitteilt, verbesserte der Truppenverband Nord seine taktische Position und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nowaja Setsch, Grafskoje und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Ternowaja und Prikolotnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor bis zu 190 Kämpfer. Das russische Militär zerstörte zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, zwei Munitions- und sechs Materiallager.
Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Drobyschewo, Krasny Liman, Swjatogorsk und Schtschurowo in der DVR sowie Borowaja im Gebiet Charkow traf. Dabei wurden mehr als 160 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager.
Der Truppenverband Süd verbesserte ebenfalls seine Position an der Frontlinie, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Minkowka, Golubowka, Kriwaja Luka und Konstantinowka in der DVR traf. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 155 Soldaten. Außerdem wurden zwei Transportpanzer, fünf gepanzerte Fahrzeuge, 16 Wagen, ein Geschütz, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör zerstört.
Auch der Truppenverband Mitte bezog günstigere Stellungen und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Grischino, Belizkoje, Kutscherow Jar und Sawido-Kudaschewo in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor mehr als 280 Kämpfer. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen und drei Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Bratskoje, Kolomijzy und Kommunarowka in der DVR sowie Seljonaja Dibrowa und Barwinowka im Gebiet Saporoschje. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 415 Armeeangehörige. Dabei wurden 14 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, vier Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Dnjepr verbesserte ebenfalls seine taktische Position, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Orechow, Wesseljanka, Juljewka, Grigorowka und Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje traf. Dabei wurden bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus 20 Wagen, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsanlagen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, ein größeres Lager mit Raketen und Munition, Drohnenbasen sowie 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den letzten 24 Stunden hingegen acht HIMARS-Raketen und 118 unbemannte Luftfahrzeuge ab.
Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.075 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.679 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.277 Geschütze und Mörser.
11:40 Uhr
Gouverneur meldet zwei Tote und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 35 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 36 Geschosse ab und setzte 63 Drohnen ein, von denen 28 abgeschossen wurden.
Bei einer Attacke auf ein Infrastrukturobjekt in der Gebietshauptstadt Belgorod wurden drei Männer getötet und fünf weitere verletzt. Eine Frau erlitt in ihrer Wohnung ein Barotrauma. In der Siedlung Gruschewka erlitt ein Autofahrer Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Fahrzeug angriff. Drei weitere Einwohner kamen bei einer Drohnenattacke auf einen Kleintransporter zu Schaden. Auch in der Siedlung Gora-Podol erlitt ein Einwohner Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackierte. Eine Einwohnerin der Siedlung Grafowka wurde bei der Detonation einer Drohne verletzt.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region zerstört oder beschädigt: acht Mehrfamilienhäuser, 13 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, Energieanlagen, eine Stromleitung, ein Landwirtschaftsbetrieb, eine Scheune, drei Betriebsgebäude, zwei Geschäfte, ein Kleintransporter und 31 Autos.
11:04 Uhr
Selenskij: Ukraine will EU-Beitritt 2027

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij drängt erneut auf den EU-Beitritt seines Landes. Nun fordert er, dass bereits ein konkretes Datum für 2027 festgelegt wird. Seine Forderung hat Selenskij vor dem Hintergrund eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister erhoben, bei dem weitere Unterstützung für die Ukraine beraten wurde.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
10:36 Uhr
Ukrainische Einheiten töten Autofahrer im russischen Grenzgebiet Brjansk
Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Drohnenattacke auf ein ziviles Fahrzeug im russischen Grenzgebiet Brjansk. Demnach griff der Gegner am Samstagmorgen in der Siedlung Asarowka im Bezirk Starodub ein fahrendes Auto mit Kamikaze-Drohnen an. Der Fahrer wurde dabei getötet.
Bogomas spricht den Angehörigen des Opfers sein tiefes Beileid aus. Seine Regierung werde die Familie des Getöteten finanziell unterstützen.
10:02 Uhr
Stromabschaltungen im Grenzgebiet Belgorod: Hilfe kommt aus Teilrepublik Baschkortostan
Nach einem nächtlichen ukrainischen Angriff auf das russische Gebiet Belgorod ist es erneut zu Störungen bei der Strom- und Wärmeversorgung in der Grenzregion gekommen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldete zudem Probleme bei der Versorgung mit fließendem Warmwasser. Wie der Politiker am Morgen auf Telegram schrieb, werde der Strom nun teilweise mit Generatoren erzeugt. Er dankte der russischen Teilrepublik Baschkortostan für die Lieferung von 250 Heizkanonen und dem Fernsehmoderator Wladimir Solowjow für die Lieferung von 100 weiteren mobilen Tankstellen für die Betankung von Dieselgeneratoren. Auf Telegram zeigte Gladkow ein Video mit den am Vortag eingetroffenen Hilfsgütern.
Außerdem teilte der Gouverneur mit, dass die russische Regierung der Region zusätzlich 500 Millionen Rubel oder umgerechnet 5,5 Millionen Euro für den Kauf von 310 Stromgeneratoren bereitgestellt habe. 65 Geräte seien am Freitag geliefert worden. Da Reparaturarbeiten im Gange seien, seien Stromabschaltungen in der Gebietshauptstadt Belgorod sowie in den Bezirken Schebekino, Prochorowka, Gubkin und Korotscha möglich, warnte Gladkow.
09:30 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge feuerte die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. Februar 20 Geschosse auf fünf Ortschaften ab. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kachowka — 4,
- Aljoschki — 6,
- Staraja Sburjewka — 3,
- Kasatschji Lageri — 5,
- Korsunka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Golaja Pristan, Kardaschinka und Maslowka wurden insgesamt 15 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:02 Uhr
Stromausfall im Grenzgebiet Kursk durch ukrainische Angriffe
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden zwischen 7 Uhr MEZ am 13. Februar und 5 Uhr MEZ am 14. Februar 32 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 25-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es erfolgten zudem sechs Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über einen Stromausfall in drei grenznahen Bezirken, nachdem der Gegner bei einem Angriff in der Nähe der Stadt Rylsk eine Stromleitung beschädigte. Die Stromversorgung wurde zwischenzeitlich wiederhergestellt.
08:31 Uhr
Merz sagt Ukraine weitere Unterstützung zu: "Auf uns ist Verlass"
Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine weitere Unterstützung versprochen. Bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij während der Münchner Sicherheitskonferenz habe Merz unterstrichen, "dass auf Deutschland als momentan größten Unterstützer der Ukraine weiter Verlass sein werde", hieß es aus deutschen Regierungskreisen. Im Zentrum des Gesprächs hätten die aktuelle Kriegssituation und der Stand der Gespräche mit Russland und den USA gestanden. Darüber hinaus hätten Merz und Selenskij Fragen der Rüstungskooperation und der zivilen Hilfe für die Ukraine besprochen.
Selenskij schrieb nach dem Gespräch auf der Plattform X, man habe vor allem über die Lage im Energiesektor und den Wiederaufbau gesprochen.
"Die Ukraine wird eine Liste mit den Anforderungen zur Unterstützung unserer Energieinfrastruktur und militärischen Kapazitäten erstellen und an die Partner senden. Wir zählen auf ihre Unterstützung."
Ein weiteres Thema seien Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ganz Europa gewesen, so der ukrainische Präsident.
I discussed joint weapons production projects and diplomatic work with @bundeskanzler Friedrich Merz.Further military assistance, additional contributions to the PURL initiative, diplomatic efforts to achieve peace, and energy support were the key topics discussed with the… pic.twitter.com/RnDpkEus8R
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) February 13, 2026
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


