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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew© Urheberrechtlich geschützt
  • 17.08.2026 21:40 Uhr

    21:40 Uhr

    Selenskij entlässt Logistikgeneral aus Syrski-Umfeld

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat General Wladimir Karpenko als Leiter des Logistikkommandos der ukrainischen Streitkräfte entlassen. Karpenko galt als Vertrauter des ehemaligen Oberbefehlshabers Alexander Syrski. Mit einem weiteren Erlass ernannte Selenskij Juri Pogrebnoi zum neuen Leiter des Logistikkommandos.

    Zuvor hatte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Marjana Besuglaja, berichtet, dass der ukrainische Oberbefehlshaber Michail Drapaty Karpenko und General Alexander Grusewitsch, der Stabschef der ukrainischen Landstreitkräfte, von ihren Posten abgesetzt habe. Außerdem entließ Selenskij Jewgeni Ostrjanski als ersten stellvertretenden Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats. Sein Nachfolger wurde Sergei Naumenko.

  • 21:25 Uhr

    CNN: Ukraine fast ohne Patriot-Abfangraketen

    Die Ukraine hat ihre Vorräte an Abfangraketen für das Patriot-System nahezu aufgebraucht. In einigen Fällen können die Systeme daher bereits nicht mehr gegen ballistische Raketen eingesetzt werden. Dies berichtet CNN, dessen Journalisten Zugang zu einer Patriot-Anlage in der Ukraine erhielten.

    Nach Angaben des Senders wurde von einer der Startanlagen seit rund sechs Wochen keine Rakete mehr abgefeuert. Der leitende Ingenieur der Einheit betonte, ein Patriot-System ohne Abfangraketen sei nutzlos. CNN führt den Mangel bei den ukrainischen Streitkräften auf die weltweit knappen Bestände zurück. Diese hätten sich nach dem umfangreichen Einsatz der Raketen während des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran weiter verschärft.

    Nach Angaben des Foreign Policy Research Institute setzten die Koalitionskräfte in den ersten vier Tagen des Konflikts durchschnittlich rund 225 Abfangraketen pro Tag ein. Lockheed Martin habe dagegen im gesamten vergangenen Jahr nur rund 620 solcher Raketen produziert.

  • 21:10 Uhr

    In diesem Jahr schiebt Polen vor allem Ukrainer ab

    Polen hat in der ersten Hälfte dieses Jahres rund 6.000 Menschen abgeschoben. Das sind fast 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das polnische Innenministerium mitteilte. Laut dem Ministerium bilden Ukrainer die größte Gruppe der Abgeschobenen. Das Ministerium erklärte:

    "Die Wirksamkeit der Arbeit des Grenzschutzes und der polnischen Polizei in Verbindung mit einer strengen Migrationspolitik zeigt spürbare Ergebnisse. Die Zahl der Abschiebungen aus Polen bricht Rekorde."

    Im Jahr 2023 wurden demnach rund 3.000 Abschiebungen verzeichnet, 2025 waren es bereits 10.000, was einem Anstieg von 230 Prozent innerhalb von zwei Jahren entspricht. Jede Abschiebung sei mit einem vorübergehenden Einreiseverbot nach Polen und in andere Schengen-Staaten verbunden, betonte Innenstaatssekretär Maciej Duszczyk.

  • 20:54 Uhr

    Gebiet Kursk: Mann stirbt bei Rettung seines behinderten Bruders nach Drohnenangriff

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Privathaus im Bezirk Rylsk im Gebiet Kursk ist ein Mann ums Leben gekommen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

    Nach dem Angriff geriet das Haus in Brand. Der Bewohner des Hauses ist behindert. Sein Bruder und die Nachbarn konnten ihn durch ein Fenster aus dem brennenden Gebäude retten. Anschließend kehrte der Bruder jedoch in das brennende Haus zurück und kam dabei ums Leben. Der Gouverneur würdigte den verstorbenen Helden in einer Ansprache:

    "Wassili Wassiljewitsch war 69 Jahre alt. Ich spreche den Angehörigen und Freunden dieses mutigen Menschen mein tiefstes Beileid aus. Taten sprechen immer lauter als Worte. Alle Unmenschen, die am Tod und an den Verletzungen unserer Menschen beteiligt sind, werden ihre Strafe erhalten."

  • 20:49 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Held Russlands über seinen gefährlichsten Einsatz

    Der russische Panzersoldat Andrej Kusow wurde für einen Einsatz bei Nowomichailowka mit dem Titel "Held der Russischen Föderation" ausgezeichnet. Im exklusiven Gespräch mit RT-DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij schildert er, wie seine Besatzung trotz zahlreicher Minenexplosionen Infanteristen bis zu ihren Stellungen brachte. Heute lässt sich Kusow zum Scharfschützen ausbilden – und möchte später Psychologe werden, um Kindern in schwierigen Lebenslagen zu helfen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:45 Uhr

    Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew

    Das russische Militär hat eigenen Angaben zufolge zwei Frachtschiffe in den ukrainischen Häfen Odessa und Nikolajew getroffen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium transportierten beide militärische Güter für die ukrainischen Streitkräfte.

    Im Hafen von Odessa sei ein Frachtschiff getroffen worden, das Waffen und Munition für die ukrainischen Truppen geliefert habe. Zudem seien Lager mit militärischem Material getroffen worden. In Nikolajew sei ein weiteres Frachtschiff mit militärischer Fracht für die ukrainischen Streitkräfte angegriffen worden. Dabei seien Kampfdrohnen und Präzisionswaffen zum Einsatz gekommen.

  • 20:45 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 316 ukrainische Drohnen

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden innerhalb von zwölf Stunden 316 ukrainische Drohnen von der Luftabwehr zerstört. Die Fluggeräte wurden demnach zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über mehreren Regionen Russlands sowie dem Schwarzen Meer abgefangen. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow und Smolensk sowie die Region Moskau und die Krim.

  • 20:30 Uhr

    DVR: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt

    Im Zentralen Stadtbezirk von Gorlowka ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Zuvor hatte Prichodko mitgeteilt, dass in demselben Bezirk bereits zwei weitere Zivilisten verletzt worden waren. Bei ihnen handelt es sich laut der Stadtverwaltung um Bewohner eines Mehrfamilienhauses, das bei einem früheren Angriff beschädigt worden war.

  • 20:11 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen in Kamenka-Dnjeprowskaja gemeldet

    Bei ukrainischen Angriffen sind in Kamenka-Dnjeprowskaja zwei Menschen getötet worden. Am 14. August kam ein Feuerwehrmann bei einem Drohnenangriff auf ein Löschfahrzeug ums Leben. Der 1994 geborene Feuerwehrmann erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

    Am 16. August starb zudem ein 1941 geborener Zivilist nach ukrainischem Artilleriebeschuss. Trotz der Bemühungen der Ärzte erlag er seinen Verletzungen.

    Neben den Todesopfern wurden auch zivile Einrichtungen beschädigt. Bei weiteren Drohnenangriffen auf das Dorf Wodjanoje brannte ein Geschäft vollständig aus. Ein weiteres wurde am Dach, an der Fassade und an den Fenstern beschädigt. Nach Angaben der örtlichen Behörden gab es dabei keine Verletzten.

  • 19:50 Uhr

    Su-34-Jagdbomber zerstören Drohnenleitstellen ukrainischer Truppen im Raum Charkow (Video)

    Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte (WKS) greifen zwei Standorte im Gebiet Charkow an, an denen Kiewer Kräfte Drohnenleitstellen eingerichtet haben. Die Anlagen werden mithilfe einer X-39-Lenkrakete und der tonnenschweren FAB-Bomben zerstört. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.