Liveticker Ukraine-Krieg: Position der Kiewer Truppen im Gebiet Saporoschje weiter geschwächt

13.03.2026 20:11 Uhr
20:11 Uhr
Trump: USA brauchen keine Hilfe der Ukraine bei Drohnenabwehr
Die Ukraine leistet den USA keinerlei Hilfe bei dem Abschuss der iranischen Drohnen im Nahost-Konflikt, erklärt Präsident Donald Trump gegenüber Fox News. Trump betont zudem, dass die USA keine Unterstützung der Ukraine bei der Drohnenabwehr brauchen:
"Wir wissen über Drohnen mehr als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt."
Mehr zum Thema – Hilfloser Helfer: Selenskij will in Nahost bei der Drohnenabwehr unterstützen
19:45 Uhr
Russische Drohnenpiloten unterstützen Luftstreitkräfte im Raum Dnjepropetrowsk (Video)
Die Besatzung einer Skat-350M-Aufklärungsdrohne des russischen Truppenverbands Mitte lenkte Feuer bei einem Luftangriff im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
"Wir sind dabei, die Luftaufklärung durchzuführen", berichtet ein Drohnenpilot im Video. Beim Angriff auf Stellungen der ukrainischen Armee wurden tonnenschwere FAB-250-Bomben eingesetzt.
19:24 Uhr
Rosatom-Chef: Kiew versucht, Atmosphäre der Angst in Energodar zu schaffen
Die Anzahlt der ukrainischen Angriffe auf Energodar hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Dabei setzen Kiews Kräfte Artilleriegeschütze, Granatwerfer und Drohnen ein. Alexei Lichatschow, Leiter des russischen Staatskonzerns Rosatom, erklärte das im Anschluss an die Beratungen mit der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA. In der Stadt befindet sich das Kernkraftwerk Saporoschje.
Lichatschow sagte wörtlich:
"All dies deutet darauf hin, dass das Kiewer Regime die Situation eskaliert und versucht, in Energodar eine Atmosphäre der Angst zu schaffen, was sich natürlich direkt auf die Sicherheit des Atomkraftwerks auswirkt."
In dem Zusammenhang erwähnte der Rosatom-Chef den ukrainischen Drohnenangriff auf eine Schule in Energodar am 20. Februar, als sich rund 600 Kinder im Schulgebäude aufhielten. Außerdem seien Wohngebiete der Stadt wiederholt beschossen worden, wodurch Zivilisten zu Schaden gekommen seien.
18:52 Uhr
Lukaschenko erklärt, wie NATO und Kiew Oreschnik-Angriff verhindern können
Die NATO und die Ukraine sollten Weißrussland nicht belästigen, um sich nicht der Gefahr eines Angriffs mit dem Oreschnik-System auszusetzen, erklärt der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko. Somit kommentiert er die jüngsten Aussagen Kiews, die NATO müsse das auf weißrussischem Territorium stationierte Oreschnik-System als legitimes Militärziel betrachten. Lukaschenko betont:
"Ich sage nicht, dass wir morgen eine Oreschnik-Rakete auf Vilnius, Warschau oder Kiew abfeuern werden. Gott bewahre. Das ist nicht unsere Aufgabe. Wir müssen unser Land verteidigen. Um einen Oreschnik-Angriff zu verhindern, haltet ihr euch raus. In der Ukraine, Polen, Litauen, Lettland. Lösen wir diese Angelegenheiten human."
18:22 Uhr
Russischer Politiker: Ukrainische Drohnenangriffe auf die Krim sind "Agonie"
In der Nacht zum Freitag hat das ukrainische Militär die Ortschaften in der Republik Krim mit mindestens 80 Drohnen attackiert. Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte, der nächtliche Angriff sei einer der längsten gewesen.
"Unsere Feinde begehen die barbarischen Taten, natürlich in ihrer Agonie, weil sie sich im Klaren sind, dass Russland siegt", meint Georgi Muradow, der Ständige Vertreter der Republik Krim beim Präsidenten Russlands.
"Schritt für Schritt kommen wir dem Tag näher, an dem alle unsere von der ukrainischen Junta besetzten Regionen befreit werden", sagte der Politiker im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
17:58 Uhr
Weitere Verletzte in russischen Regionen durch Drohnenangriffe aus Ukraine

Quelle: Telegram-Kanal von Wjatscheslaw Gladkow Zwei Frauen haben durch eine ukrainische Drohnenattacke auf eine soziale Einrichtung Barotraumata erlitten, wie Behörden im Grenzgebiet Belgorod am Freitagnachmittag (Ortszeit) melden. Das Gebäude selbst sei beschädigt worden, gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt.
Ein 52-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau in Rylsk im Gebiet Kursk erlitten Splitterverletzungen unterschiedlicher Schwere infolge eines Drohnenangriffs aus der Ukraine. Sie erhielten medizinische Hilfe, lehnten aber eine Einweisung ins Krankenhaus ab, teilt der Gouverneur Alexander Chinstein auf Telegram mit.
17:36 Uhr
Ukrainischer Angriff auf Brjansk: Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen
Die Zahl der Todesopfer nach dem ukrainischen Raketenangriff auf die Stadt Brjansk ist auf acht gestiegen, berichtet der Gouverneur des Gebietes Brjansk Alexander Bogomas. TASS zitiert:
"Nach den jüngsten, nun endgültigen Angaben kamen acht Menschen ums Leben, 47 erlitten Verletzungen."
Die ukrainischen Streitkräfte hatten Brjansk am 10. März angegriffen. Dabei wurden Storm-Shadow-Marschflugkörper aus britisch-französischer Produktion eingesetzt.
17:15 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört mehr als 40 Drohnen über Gebieten Belgorod und Kursk
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 33 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Belgorod zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem wurden neun Drohnen vom Himmel über dem Gebiet Kursk geholt. Die Flugabwehr zerstörte alle Ziele zwischen 8 und 18 Uhr Moskauer Zeit.
16:56 Uhr
Merz kritisiert Lockern der Sanktionen gegen Russland
Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert das Lockern der Sanktionen gegen Russland vor dem Hintergrund des Iran-Krieges. Bei dem Besuch in Norwegen am Freitag erklärt Merz:
"Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch."
Die USA hatten zuvor bekannt gegeben, dass sie wegen der steigenden Ölpreise vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl erlauben. Die Bundesregierung erfuhr über diese Entscheidung der USA erst am Freitag, betont Merz.
Mehr zum Thema – USA lockern Sanktionen gegen russische Öl-Käufe
16:35 Uhr
Peskow: Moskau hofft auf Fortsetzung der trilateralen Ukraine-Gespräche
Russland hoffe weiterhin auf eine Fortsetzung der trilateralen Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
"Wir hoffen, dass die nächste Runde stattfinden wird. Aber im Moment können wir noch nichts über konkrete Vereinbarungen bezüglich Datum und Zeit bekannt geben."
Peskow betonte, dass Moskau die Vermittlungsbemühungen der USA zur Beilegung des Konfliktes in der Ukraine hoch schätze. Darüber hinaus habe Russland keine Bedenken, dass der Krieg in Iran die Aufmerksamkeit der USA von der Ukraine-Krise ablenken werde, so Peskow.
"Unsere Kontakte zu unseren amerikanischen Partnern geben keinen Anlass für solche Zweifel."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
