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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört in der Nacht mehr als 270 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört in der Nacht mehr als 270 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 20.05.2026 09:39 Uhr

    09:39 Uhr

    Lettland bestellt russischen Diplomaten wegen Geheimdienstberichts ein

    Das Außenministerium in Lettland hat am Dienstag den Geschäftsträger der russischen Botschaft, Dmitri Kassatkin, einbestellt, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Das Ressort protestierte entschieden gegen den Bericht des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR): Die baltischen Staaten sollen zukünftig ihr Territorium und ihren Luftraum für ukrainische Angriffe auf Russland bereitstellen.

    Nach Ansicht des Ministeriums beruhe der Bericht auf falschen Behauptungen, die Russland zuvor aufgestellt habe. Trotz wiederholter Mitteilungen der lettischen Seite über diplomatische Kanäle und in der Öffentlichkeit, würde Moskau Lügen verbreiten und die Lage immer weiter anheizen. Lettland habe der Nutzung ihres Territoriums und Luftraums für Angriffe auf Objekte in Russland nicht zugestimmt.

  • 09:22 Uhr

    Region Stawropol wehrt Drohnenangriff auf Industriegebiet ab

    Die Flugabwehr in der Region Stawropol wehrt einen Drohnenangriff auf die Stadt Newinnomyssk ab. Laut Gouverneur Wladimir Wladimirow nimmt der Gegner das Industriegebiet der Stadt ins Visier. Einige Flugziele wurden zum Absturz gebracht, der Drohnenalarm bleibt weiterhin in Kraft.

  • 08:49 Uhr

    DVR schießt an einem Tag mehrere ukrainische Drohnen ab 

    Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat weitere Drohnenangriffe der Ukraine abgewehrt. Laut dem regionalen Krisenstab wurden in den zurückliegenden 24 Stunden insgesamt 19 Flugziele zerstört.

  • 08:02 Uhr

    Russische Armee zerstört in der Nacht mehr als 270 gegnerische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 273 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 20 Uhr am 19. Mai und 7 Uhr am 20. Mai (Moskauer Zeit) neutralisiert. Die Drohnen wurden über 20 Regionen Russlands sowie über den Asowschen und Schwarzen Meeren vom Himmel geholt.

  • 19.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 56 ukrainische Drohnen ab

    Am Nachmittag und Abend des heutigen Dienstags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 56 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium des Landes berichtet, wurden die Drohnen zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Leningrad, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk, Twer, Tula, Moskau sowie über der Krim zerstört.

  • 21:07 Uhr

    Prototyp des zweisitzigen Su-57-Kampfjets absolviert Erstflug

    Das Prototyp des russischen Jagdflugzeugs der fünften Generation Su-57 in zweisitziger Ausführung hat erfolgreich seinen Testflug absolviert. Russlands erster stellvertretender Ministerpräsident, Denis Manturow, erklärte dazu:

    "Das ist ein Flugzeug, das von unseren Flugzeugbauern auf eigene Initiative entwickelt wurde. Neben einzigartigen Kampfcharakteristiken wird es auch über die Funktion eines Lehrflugzeugs und eines Kampfsteuerungsflugzeugs verfügen."

    Die neue Maschine erhielt die Bezeichnung Su-57D und wurde bei ihrem Erstflug vom Helden Russlands, dem Testpiloten Sergei Bogdan, gesteuert.

    Die Su-57 ist ein Mehrzweck-Kampfflugzeug, das Ziele zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft angreifen kann. Das Flugzeug kann auch bei widrigem Wetter und bei der Bekämpfung durch moderne Luftabwehrsysteme eingesetzt werden.

  • 20:16 Uhr

    Kiews Militär weitet Angriffe gegen AKW Saporoschje aus

    In den vergangenen Wochen hat das vom ukrainischen Militär angegriffene Gebiet im Umland des Kernkraftwerks Saporoschje erheblich zugenommen, berichtet der Leiter des Kraftwerks, Juri Tschernitschuk. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

    "Die Ereignisse der vergangenen Nacht zeigten, dass Häuser und Privatfahrzeuge von Zivilisten kein Hindernis für Angriffe darstellen. Deswegen denke ich, dass es ein massenhafter psychologischer Angriff gegen die Stadt und das Kraftwerk ist."

    Tschernitschuk fügte hinzu, dass sich das Personal des Kraftwerks in den vergangenen vier Jahren auf alle möglichen Szenarien vorbereitet habe, darunter negative.

  • 19:15 Uhr

    Russlands Botschafter bei der UNO: Über 100 Zivilisten im April durch ukrainischen Terror getötet

    Im April hat das ukrainische Militär über 100 russische Zivilisten getötet und 667 weitere verwundet, erklärt Wassili Nebensja, Russlands Botschafter bei der UNO. Im Rahmen einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats betonte er:

    "Das Kiewer Regime setzt seine Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung – ausgerechnet gegen die Zivilbevölkerung, nicht gegen militärische Objekte – für keine Sekunde aus und nutzt dabei sämtliche Waffen, die es von westlichen Geldgebern erhält, die somit am Tod von Zivilisten mitschuldig werden."

    Der Diplomat erklärte außerdem, dass Moskau keine Anzeichen für eine Verhandlungsbereitschaft der Ukraine sehe:

    "Wir sehen keine Signale aus Kiew für eine Bereitschaft, substanziell bei der Regulierung voranzuschreiten."

  • 18:29 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Ein Bewohner des Gebiets Belgorod ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der regionale operative Stab berichtet dazu:

    "Im Dorf Nowaja Nelidowka des Kreises Belgorod ist bei einer Drohnenexplosion ein Mann tödlich verwundet worden. Vor Ort wurden eine Kapelle und ein Pkw beschädigt."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.