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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog anQuelle: Sputnik © KATASTROPHENSCHUTZMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION
  • 9.07.2026 14:35 Uhr

    14:35 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Sanitätsstelle in Energodar an

    Am Donnerstag hat das ukrainische Militär erneut die AKW-Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen. Bürgermeister Maxim Puchow gibt in seinen sozialen Medien bekannt, der Gegner habe eine Sanitätsstelle angegriffen.  In der Aufnahmeabteilung seien die Fensterscheiben im Erdgeschoss und bis zum vierten Stock zu Bruch gegangen. Auch zwei Dienstwagen seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Puchow meldete keine Opfer.       

    "Die Tatsache, dass eine medizinische Einrichtung angegriffen wurde, zeugt von der vollen Unzurechnungsfähigkeit der Streitkräfte der Ukraine, die bis jetzt noch ein Staat ist."

    Puchow zufolge habe das ukrainische Militär zudem ein Mehrfamilienhaus in der Stadt attackiert.

  • 14:09 Uhr

    Simonjan: Russland hat kein Interesse an Europa – uns gefällt es hier besser

    In einem aktuellen Interview mit Weltwoche-Chefredakteur Roger Köppel erklärt die RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan, Russland habe keinerlei Interesse an Europa oder an einer Ausweitung des Krieges. Der Ukraine-Konflikt sei ausschließlich ein lokaler Verteidigungskrieg zum Schutz der russischstämmigen Bevölkerung im Donbass, die jahrelang vor aller Augen gefoltert worden sei – und Europa habe weggesehen.

    "Wir wollen weder Berlin noch Paris. Der Eiffelturm ist uns völlig egal, wir finden ihn sogar hässlich."

    Im Laufe der Geschichte habe Russland eroberte europäische Hauptstädte immer wieder verlassen, weil es nur "Mütterchen Russland" liebe. Simonjan appelliert an den Westen mit den Worten:

    "Lebt, wie ihr leben wollt. Lasst uns einfach in Ruhe."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:40 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Choten, Welikaja Rybiza und Mirlogi im Gebiet Sumy sowie Welikije Prochody, Krugloje, Isbizkoje und Sacharowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 170 Armeeangehörige verloren. Ferner seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Autos außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Malejewka, Tscherwony Oskol, Kasjanowka und Podliman im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo in der DVR getroffen. In der Ortschaft Krasny Liman ende die Eliminierung einzelner gegnerischer Kräfte, wobei dort zuletzt mehr als 15 ukrainische Kämpfer getötet worden seien. Das Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am jeweiligen Frontabschnitt auf mehr als 210 Soldaten. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, zwei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Weroljubowka, Nikolajewka und Orechowatka in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 175 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und ein Geschütz eliminiert.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Swjatogorowka, Dobropolje, Nowonikolajewka, Grusskoje, Nowofjodorowka, Sergejewka und Schilowka in der DVR getroffen. Der Gegner habe einen Verlust von mehr als 325 Armeeangehörigen erlitten. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos und drei Geschütze neutralisiert worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Tschernenkowo, Iwanowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nikolskoje und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 450 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und fünf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow im Gebiet Saporoschje und Selenowka im Gebiet Cherson getroffen. Bis zu 55 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Zudem habe das russische Militär ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die das ukrainische Militär zu eigenen Zwecken nutze, Drohnenwerke und -basen, Öl- und Schmierstoffdepots, Munitionslager sowie 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden neun Lenkbomben und 468 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 177.674 Drohnen, 665 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.087 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.698 Geschütze und Mörser verloren.

  • 13:06 Uhr

    Protest in Bogotá: Angehörige kolumbianischer Söldner fordern Behörden zu Maßnahmen gegen Anwerbung auf

    In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá haben Angehörige von Söldnern, die sich am Ukraine-Krieg beteiligen, eine neue Protestaktion organisiert. Etwa 90 Menschen, darunter Mütter, Geschwister und Vettern, zogen am Mittwoch durch die Straßen, um die Regierung des südamerikanischen Landes zu entschlossenen Maßnahmen gegen die Rekrutierung in den sozialen Medien aufzufordern. Dabei warfen sie den Anwerbern aus beiden Kriegsländern Lügen vor. Außerdem forderten sie von den Behörden Informationen über ihre verschollenen Familienangehörigen und warnten andere Menschen davor, in den Ukraine-Krieg zu ziehen.

  • 12:38 Uhr

    Olympia: IOC hebt sperre gegen Russland auf

    Nach einer gründlichen Prüfung durch den Rechtsausschuss hat das Internationale Olympische Komitee den Status des Russischen Olympischen Komitees vorläufig wiederhergestellt. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitrij Peskow, betonte, dieser Beschluss sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr russischer Athleten auf die internationale Sportbühne.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 12:10 Uhr

    Ein Toter und 22 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 45 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 45 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens sieben Geschosse abgefeuert und 174 Drohnen eingesetzt, von denen 99 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Tawrowo sei ein Mann ums Leben gekommen, sieben weitere Einwohner, darunter eine Minderjährige, seien verletzt worden. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien zwei Zivilisten zu Schaden gekommen. Ein Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in der Siedlung Nikolskoje einen Bus attackiert habe. Zwei weitere Männer seien bei einer Drohnenattacke auf ein Geschäft in der Siedlung Rasumnoje verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke in der Siedlung Dubowoje habe eine Frau Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne sei eine Einwohnerin der Siedlung Borissowka zu Schaden gekommen. Eine weitere Drohne sei in der Nähe eines Krankenwagens explodiert, sodass der Fahrer und ein Sanitäter verletzt worden seien. In der Siedlung Dolgoje seien ein Beamter und ein Angehöriger der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan zu Schaden gekommen. Zwei weitere Orlan-Kämpfer hätten bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Stadt Schebekino Verletzungen erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Bei der Explosion einer Drohne habe zudem eine Einwohnerin der Siedlung Rakitnoje Verletzungen erlitten. Außerdem berichtet der Krisenstab über den Tod eines Mannes, der noch am 1. Juli in der Siedlung Urasowo schwere Verletzungen erlitten habe. Überdies sei ein siebenjähriges Kind ärztlich versorgt worden, das noch am 7. Juli in der Siedlung Rakitnoje ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt fünf Mehrfamilienhäuser, zwölf Einfamilienhäuser, fünf Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, zwei Infrastrukturobjekte, eine Farm, drei Betriebe, eine Stromleitung, zwölf Lkw, ein Bus, ein Krankenwagen, mehrere Landwirtschaftsfahrzeuge, zwei Traktoren und 48 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:34 Uhr

    Drei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 8. Juli bis 8 Uhr MESZ am 9. Juli 107 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 78-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sechs Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet zwar keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Nach seinen Angaben seien im Bezirk Oktjabrski dennoch ein zweijähriges Kind, eine 39-jährige Frau und ein 41-jähriger Mann verletzt worden. Zudem seien im Gebiet zwei Tankstellen und drei Autos zu Schaden gekommen.

  • 11:08 Uhr

    FSB verhindert Anschläge gegen Militärobjekte in Russland und Attentat auf ranghohen Offizier

    Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) hat nach eigenen Angaben eine "beispiellos große und gefährliche" Anschlagserie der ukrainischen Geheimdienste im Land verhindert. In einer am Morgen veröffentlichten Mitteilung heißt es, dass Kiew mit einer unmittelbaren Beteiligung von westlichen Beratern unter anderem beabsichtigt habe, eines der führenden Rüstungsunternehmen im Land mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Zudem sei ein ranghoher Offizier des Verteidigungsministeriums in Moskau ins Visier der ukrainischen Geheimdienste geraten. Der FSB habe eine 25-jährige russische Bürgerin festgenommen, die die ukrainischen Geheimdienste noch im Jahr 2024 angeworben haben sollen. Im Auftrag eines ukrainischen Agenten habe sie eine Wohnung in Moskau gemietet und dort Videokameras aufgestellt, um den Armeeangehörigen auszuspähen.

  • 10:31 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Ein Toter und zwei Verletzte

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 8. Juli 15 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – sechs,
    • Nowaja Majatschka – vier,
    • Sofijewka – drei,
    • Tawrijsk – zwei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kostogrysowo, Tawrijskoje, Welikije Kopani, Golaja Pristan, Kasatschji Lageri und Dnjeprjany seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf Telegram einen Toten und zwei Verletzte. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sei ein Mann des Jahrgangs 1977 ums Leben gekommen. Zwei Krankenwagen seien beschädigt worden. In den Ortschaften Welikije Kopani und Aljoschki seien zwei Einwohnerinnen im Alter von 65 und 47 Jahren verletzt worden. Der Politiker berichtet zudem über Schäden in Aljoschki, Werchni Rogatschik, Welikije Kopani, Winogradowo, Iwanowka, Kostogrysowo, Nowaja Kachowka, Nowaja Majatschka, Nowotroizkoje und Tarassowka.

  • 10:05 Uhr

    DVR meldet 14 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwanzig Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 8. Juli bis 0 Uhr am 9. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, acht zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Busse und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Einwohner erlitten dabei Verletzungen. Sieben Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.