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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte nehmen ukrainische Rüstungsbetriebe ins Visier

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte nehmen ukrainische Rüstungsbetriebe ins Visier© Urheberrechtlich geschützt
  • 17.09.2026 12:50 Uhr

    12:50 Uhr

    FSB nimmt Bewohner von Sewastopol wegen versuchter Waffenschmuggel-Organisation für SBU fest

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 47-jährigen Bewohner Sewastopols festgenommen. Der Pressestelle des FSB zufolge soll der Mann im Auftrag des ukrainischen Geheimdienstes SBU, mit dem er Kontakt aufgenommen hatte, die Schmuggel-Lieferung von Waffen und Militärtechnik über Drittstaaten in die Ukraine organisiert haben, damit diese im Konfliktgebiet gegen Russland eingesetzt werden.

    Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats sowie versuchten Waffenschmuggels eingeleitet. Nach russischem Recht droht bei Landesverrat als Höchststrafe lebenslange Haft.

  • 12:19 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Einheiten des Truppenverbands Nord verengen im Gebiet Charkow weiter den Einkesselungsring und dehnen die äußere Kontrollzone aus. Sämtliche Ausbruchsversuche ukrainischer Einheiten aus dem Kessel seien vereitelt worden. Binnen 24 Stunden haben die eingeschlossenen ukrainischen Kräfte bis zu 40 Soldaten sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug und ein Selbstfahrgeschütz verloren.

    Durch offensive Gefechtsführung des Truppenverbands Nord kam die Ortschaft Malaja Woltschja im Gebiet Charkow unter Kontrolle der russischen Truppen. Einheiten des Truppenverbands Ost drangen tiefer in die gegnerische Verteidigung vor und befreiten die Ortschaft Rosowka im Gebiet Saporoschje.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.260 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 58 Fahrzeuge
    • sechs gepanzerte Fahrzeuge
    • drei Stationen für elektronische Kampfführung
    • zwei Artilleriegeschütze

    Außerdem fing die russische Luftabwehr acht Lenkbomben und 956 Starrflügeldrohnen ab.

    Taktische Luftstreitkräfte, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte trafen Energie- und Verkehrsinfrastruktur der Ukraine, Munitionslager, Drohnenmontagestätten sowie vorübergehende Standorte ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner in 152 Bezirken.

  • 11:45 Uhr

    Experte: Kiew fehlt es infolge russischer Angriffe an gepanzerter Technik

    Der Militärexperte Witali Kisseljow erklärte, die ukrainische Armee setze wegen Mangels an gepanzerten Fahrzeugen zunehmend auf robotische Plattformen und Hexakopter. Ursache seien russische Angriffe auf Rüstungsbetriebe. Kisseljow betonte, dem russischen Verteidigungsministerium seien Standorte von Objekten mit doppeltem Verwendungszweck, Rüstungsbetrieben und Drohnenmontagestätten tief im ukrainischen Hinterland bekannt. Der Experte forderte, diese Ziele verstärkt anzugreifen.

  • 11:15 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen ukrainische Rüstungsindustrie und Infrastruktur massiv an

    Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht einen massierten Schlag mit präzisionsgelenkten Waffen sowie Drohnen gegen Betriebe der Metallurgie- und Elektronikindustrie, des militärisch-industriellen Komplexes sowie gegen Energie-, Hafen- und Verkehrsinfrastruktur der Ukraine geführt, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Betroffen wurden unter anderem:

    In dem Gebiet und in der Stadt Kiew:

    • Werkstätte zur Produktion und Lagerung von Drohnen
    • ein Betrieb für Drohnenkomponenten und die Vorbereitung von bodengestützten Robotersystemen
    • das Datenzentrum "De Novo Data-Center", das größte seiner Art, das laut Ministerium Serverbetrieb für militärische Zwecke sowie die Verarbeitung, Übertragung und Speicherung von Daten – darunter Aufklärungsdaten – im Interesse der ukrainischen Streitkräfte sicherstellt
    • ein Batteriespeicherpark bei Browary zur Energieversorgung militärischer Objekte

    In dem Gebiet Saporoschje:

    • das Stahlwerk Saporoschstal
    • ein Montagewerk der Funkindustrie, das Aufklärungs- und EloKa-Systeme sowie Komponenten für Flugabwehrraketen herstellt

    In dem Gebiet Odessa:

    • ein Frachtschiff mit Militärgütern im Hafen Tschernomorsk
    • das Umspannwerk Arzis
    • zwei Straßenbrücken, die für Transitlieferungen aus Rumänien genutzt werden

    Zusätzlich wurde auf See, rund 11 Kilometer östlich von Odessa, ein weiteres Frachtschiff mit Gütern für die ukrainischen Streitkräfte getroffen.

  • 10:41 Uhr

    Gebiet Belgorod: Neun Verletzte binnen 24 Stunden bei ukrainischen Angriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Alexander Schuwajew binnen 24 Stunden rund 86-mal angegriffen. Dabei wurden neun Zivilisten verletzt.

    Betroffen waren Belgorod selbst sowie mehrere umliegende Bezirke. Dem Gouverneur zufolge habe der Gegner das Gebiet sechsmal mit Artillerie beschossen und sechsmal Sprengkörper von Drohnen abgeworfen. 105 Drohnen seien abgeschossen worden.

    Zudem starb im Krankenhaus eine Frau, die bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Bezirk Belgorod am 21. August verletzt worden war.

  • 10:10 Uhr

    Wahlkommissionsvorsitzende in der Region Saporoschje bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Die Zentrale Wahlkommission Russlands teilt mit, dass die Vorsitzende der Bezirkswahlkommission Nr. 394, Jelena Astanina, am 15. September bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen ist.

    Astanina war seit 2022 im Wahlsystem tätig und an der Organisation des Referendums über den Beitritt der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie der Gebiete Saporoschje und Cherson zu Russland beteiligt.

  • 09:37 Uhr

    Panzerbesatzungen des Truppenverbands Nord zerstören gegnerische Unterstände und Drohnenleitstände bei Charkow

    Besatzungen von Kampfpanzern des Typs T-80BWM des Truppenverbands Nord haben im Gebiet Charkow getarnte Unterstände und Leitstände für Drohnen zerstört sowie Soldaten eingeschlossener ukrainischer Einheiten neutralisiert.

    Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

  • 09:03 Uhr

    Luftabwehr fängt in der Nacht 641 ukrainische Drohnen ab

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Flugabwehr in der Nacht 641 ukrainische Starrflügeldrohnen abgefangen und zerstört hat. 

    Betroffen waren die Gebiete Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kostroma, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Moskau und Jaroslawl, die Region Krasnodar sowie die Teilrepublik Krim. Weitere Drohnen wurden über dem Asowschen, dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer abgeschossen.

  • 08:34 Uhr

    Drohnenangriff auf Jaroslawl beschädigt Ölraffinerie

    Die russische Luftabwehr hat nach Angaben von Gouverneur Michail Jewrajew 65 Drohnen über dem Gebiet Jaroslawl abgeschossen.

    Dabei wurde eine Ölraffinerie beschädigt, auf deren Gelände ein Brand ausbrach, der inzwischen gelöscht wurde. Durch herabfallende Trümmer wurden zudem Fenster mehrerer Mehrfamilienhäuser zerstört und Autos beschädigt. Opfer gab es dem Gouverneur zufolge keine.

  • 07:54 Uhr

    Drohnen des Truppenverbands Mitte zerstören mit Panzerabwehrminen ukrainischen Stützpunkt

    Am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk haben Drohnenbesatzungen des Truppenverbands Mitte einen befestigten ukrainischen Stützpunkt durch den Abwurf von Panzerabwehrminen TM-62 zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Stellungen zuerst mit Aufklärungsdrohnen entdeckt. Trotz gegnerischer EloKa-Störung gelang der präzise Abwurf: Die Stützpunkte wurden zerstört, die Soldaten und die Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte wurden neutralisiert. Dadurch sei der Vormarsch der eigenen Sturmtrupps in dem Abschnitt gesichert worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.