International

Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Iran hat Angriff auf ukrainischen Hafen in Betracht gezogen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Iran hat Angriff auf ukrainischen Hafen in Betracht gezogenQuelle: Gettyimages.ru
  • 29.07.2026 11:50 Uhr

    11:50 Uhr

    Russland und die Ukraine arbeiten an Gefangenenaustausch – Rückkehr verwundeter Soldaten möglich

    Russland und die Ukraine setzen die Arbeit an einem weiteren Gefangenenaustausch fort, erklärt Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte. Angaben zum Zeitpunkt gibt die Beamtin aktuell nicht bekannt, um den Prozess nicht zu untergraben.

    Lantratowa äußert die Hoffnung, dass Russland im Rahmen des Austauschs verwundete Soldaten zurück in die Heimat bringen wird.

  • 11:14 Uhr

    Selenskij: Rücknahme der Krim nicht auf der Tagesordnung

    Die Rücknahme der Krim stehe derzeit nicht auf der Tagesordnung. Das erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im Gespräch mit Fox News während seiner Reise in die USA. Das Staatsoberhaupt bedauere dies, glaube jedoch, es sei am wichtigsten, "keine Menschen zu verlieren".

  • 10:31 Uhr

    Ukraine greift Krim an – Tote und Verletzte

    Bei einem nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Teilrepublik Krim sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt der Chef Region, Sergei Axjonow, mit. Seinen Angaben zufolge wurden zudem fünf Zivilisten verletzt.

  • 09:43 Uhr

    Verteidigungsministerium: Russland trifft weiterhin Hafeninfrastruktur und Schiffe in der Ukraine

    Russische Truppen haben Speicher mit Militärgütern sowie Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Nikolajew getroffen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Zudem seien zwei Frachter im Schwarzen Meer östlich von Odessa angegriffen worden. Die Schiffe hätten Waffen und Ausrüstung in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk gebracht, hieß es. Die Attacken erfolgten demnach am Dienstagabend und in der vergangenen Nacht.

  • 09:06 Uhr

    Russland wehrt nächtliche Drohnenangriffe ab – fast 300 Flugziele zerstört

    In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr 295 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen von 20 Uhr am Dienstag bis 8 Uhr am Mittwoch (Moskauer Zeit) über zwölf Regionen des Landes sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 08:35 Uhr

    Russische Behörden melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Fragmente einer ukrainischen Raketen sind auf ein mehrstöckiges Wohnhaus in Taganrog im südrussischen Gebiet Rostow gestürzt. Dabei kam eine Frau ums Leben, ein Mann erlitt Verletzungen. Das berichtet Gouverneur Juri Sljussar.

    Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod kamen an einem Tag vier Menschen ums Leben, teilt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Eines der Opfer wurde bei einer Attacke auf einen Lkw getötet. Insgesamt 46 Zivilisten wurden verletzt, sieben von ihnen befinden sich in Lebensgefahr.

    Das Gebiet Rjasan meldet sechs Verletzte. Laut Gouverneur Pawel Malkow sind die Betroffenen außer Lebensgefahr und erhalten aktuell die notwendige medizinische Hilfe. Außerdem berichtet der Gouverneur von einem Brand in einem Industriebetrieb, der durch den Absturz von Drohnenfragmenten verursacht wurde. Stand Mittwochmorgen wurde der Luftalarm aufgehoben, der Einsatz der Flugabwehr ist nun abgeschlossen.

  • 08:06 Uhr

    Medien: Iran hat Angriff auf ukrainischen Hafen in Betracht gezogen

    Laut einem Bericht der Zeitung New York Times (NYT) hat Iran einen Angriff auf einen Seehafen der Ukraine in Erwägung gezogen. Namentlich nicht genannte Quellen der Publikation führen die Überlegungen auf die jüngste Attacke auf ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer zurück.

    Im Einzelnen soll Teheran einen "symbolischen Schlag" mit einer ballistischen Rakete geplant haben, "um relativ geringen Schaden anzurichten".

    Dank diplomatischer Bemühungen konnten die Spannungen jedoch deeskaliert werden. Ein iranischer Raketenangriff auf die Ukraine hätte eine scharfe Eskalation bedeutet und einen größeren Konflikt zwischen den beiden Ländern provoziert, führt die NYT aus. Nach Ansicht Irans hätte der Konflikt mit einem Vergeltungsschlag der Ukraine geendet. Der Westen habe aber gewarnt, dass die Reaktion der Ukraine schwer vorherzusagen sei.

  • 28.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland werden zum entscheidenden Kriegsfaktor

    Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka widmet diesen Bericht den Angriffen auf das Hinterland sowohl in Russland als auch in der Ukraine. Er sieht darin einen immer wichtigeren Faktor des Krieges.

    Die Ukraine greift vermehrt russische Marktplatzlager an. Auch die Ölraffinerie in Tjumen sowie das Kaspische Pipeline-Konsortium wurden angegriffen. Ziel sei dabei weniger ein strategischer militärischer Effekt als vielmehr die Destabilisierung der innenpolitischen Lage in Russland.

    Russland hingegen intensiviert die Angriffe auf ukrainische Schwarzmeer- und Donauhäfen. Die Schwarzmeerhäfen seien bereits faktisch lahmgelegt. Die russischen Streitkräfte gehen systematisch gegen Logistik, Treibstoffversorgung, Lager und Truppenansammlungen vor. Zugleich sieht Podoljaka Moskaus Luftabwehr zunehmend erfolgreicher und erwartet, dass neue strahlgetriebene Drohnen und Marschflugkörper den Druck auf die Ukraine im Herbst und Winter weiter erhöhen könnten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Medwedew: Rund 200.000 Menschen unterzeichnen 2026 Vertrag mit russischen Streitkräften

    Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat eine Sitzung der interministeriellen Kommission zur Aufstockung der russischen Streitkräfte mit Vertragssoldaten geleitet. Dabei erklärte Medwedew, die Rekrutierung für die Truppen, die unbemannte Systeme einsetzen, verlaufe in einem guten Tempo. Rund 40.000 Soldaten seien bereits in diesen Einheiten aufgenommen worden.

    "Ich möchte betonen, dass dieses Tempo auch im Juli dieses Jahres anhält."

    Laut Medwedew sind die Personalbedürfnisse der russischen Streitkräfte im ersten Halbjahr 2026 vollständig gedeckt. Insgesamt hätten in diesem Zeitraum rund 200.000 Menschen Militärverträge unterzeichnet. Weitere 16.000 Bürger hätten sich freiwilligen Verbänden angeschlossen und seien in das Gebiet der Sonderoperation entsandt worden.

    Medwedew wies zugleich Berichte über eine angeblich geplante Mobilisierung in Russland zurück. Dies seien "Lügen des Feindes", der selbst unter Personalmangel leide. Die Ukraine habe Schwierigkeiten mit der Rekrutierung, so der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates.

    "Dort gibt es einfach niemanden, der kämpfen könnte. Sie fangen ihre eigenen Bürger wie Schweine ein, schlagen sie und werfen sie in Busse."

    Medwedew bezeichnete die Russen, die Verträge für den Militärdienst unterzeichnen, als "wahre Patrioten". Eine Notwendigkeit für eine Mobilisierung in Russland bestehe nicht.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.