International

Liveticker Ukraine-Krieg: Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen© Stringer/Anadolu via Getty Images
  • 18.09.2026 09:59 Uhr

    09:59 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden zwei Zivilisten verletzt

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 90 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 196 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Siebenmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet zwei Verletzte. 

    Infolge der Attacken sei eine Energieversorgungsanlage beschädigt worden, wodurch die Stromversorgung in acht Ortschaften unterbrochen war.

  • 09:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 629 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:56 Uhr

    Seit Donnerstagabend flogen mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung Moskauer Region

    Zwischen 20 Uhr am 17. September und 7 Uhr am 18. September seien mehr als 350 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen. Dies teilt Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, am Freitagmorgen mit. 

    Er präzisiert, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 64 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden.

  • 08:22 Uhr

    Logistikzentrum mit westlichen Militärgütern im Gebiet Odessa getroffen

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe sowie auf Logistikzentren mittels Kampfdrohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

    Ein Logistikzentrum Nowaja Potschta sei nordwestlich der Stadt Odessa getroffen worden, das für die Lagerung und Verteilung militärischer Güter aus Europa genutzt wird.  

    Zudem sei ein Trockenfrachter mit militärischen Gütern an Bord im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa beschädigt worden.

  • 07:31 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 74 ukrainische Soldaten, eine Haubitze vom Typ Akazija, zwei Munitionslager, 15 Drohnenleitstellen sowie elf Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 171 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

  • 17.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    DVR: Drei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag

    Wegen ukrainischer Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) sind im Laufe des Tages drei Zivilisten ums Leben gekommen, erklärt Denis Puschilin, der Leiter der Region. Zudem wurden zehn Menschen verletzt, unter ihnen vier Kinder.

  • 21:42 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Der Krisenstab im Gebiet Belgorod hat weitere Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Demnach schlug ein unbemanntes Flugzeug in einen Kleintransporter im Bezirk Schebekino ein. Ein Insasse kam vor Ort ums Leben, eine Frau und fünf Männer wurden verletzt.

    Außerdem wurde ein 17-Jähriger durch die Detonation einer FPV-Drohne im Bezirk Graiworon verletzt. Bei Drohnenangriffen auf Autos in den Bezirken Rakitnoje und Krasnaja Jaruga erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen.

  • 21:22 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehr als 290 Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 292 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Regionen Russlands sowie über dem Kaspischen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:55 Uhr

    "Putin etwas Gutes tun?" – Selenskij hält Wahlen in Ukraine derzeit für unmöglich

    Wladimir Selenskij erklärt, dass er grundsätzlich bereit wäre, bereits am nächsten Tag Wahlen abzuhalten, sieht dies während des laufenden Krieges jedoch als nicht umsetzbar an. Zunächst brauche es einen mehrmonatigen Waffenstillstand, in dessen Verlauf eine Lösung für die Durchführung der Wahlen gefunden werden könne.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.