Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 250 ukrainische Drohnen

23.03.2026 08:28 Uhr
08:28 Uhr
Gebiet Brjansk: Zwei Männer bei Drohnenangriff verletzt
Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Betrieb erlitten zwei Mitarbeiter Verletzungen, wie Alexander Bogomas, der Gouverneur des Gebiets Brjansk, mitteilte.
"Ukrainische Terroristen haben mithilfe der Kamikaze-Drohnen die Siedlung Sosniza im Bezirk Sewsk angegriffen. Infolge eines gezielten Schlags auf das Gelände des agrarindustriellen Unternehmens Miratorg wurden leider zwei Mitarbeiter des Betriebs verletzt."
Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
07:51 Uhr
Umerow meldet Fortschritte bei Verhandlungen mit Washington
Das Treffen der ukrainischen und US-amerikanischen Delegationen in Miami führte zu Fortschritten bei der Annäherung der Positionen. Dies schrieb Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, auf Telegram.
"In Florida haben wir eine weitere Verhandlungsrunde mit der amerikanischen Seite im Rahmen des Prozesses zur Erreichung eines nachhaltigen Friedens abgeschlossen. Wir haben Fortschritte bei der Koordinierung der Positionen und der weiteren Reduzierung der ungelösten Fragen erzielt."
Ihm zufolge konzentrierten sich die Seiten auf das Thema der "verlässlichen Sicherheitsgarantien" und die humanitären Fragen, "insbesondere den Austausch und die Rückkehr unserer Staatsbürger".
07:11 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 250 ukrainische Drohnen

Stanislaw Krassilnikow / Sputnik In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 249 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Starrflüglerdrohnen wurden über den Gewässern des Asowschen Meeres, der Region Moskau sowie über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer und Tula zerstört.
22.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:59 Uhr
Russische Flugabwehr schießt Dutzende Drohnen innerhalb von zwei Stunden ab
Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben Einheiten der Flugabwehr weitere unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland zerstört. Zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 60 Drohnen vom Himmel über folgenden Regionen Russlands geholt:
- Brjansk – 33
- Smolensk – 14
- Nowgorod – sieben
- Leningrad – drei
- Twer – zwei
- Kursk – eine
19:46 Uhr
Kiew verzichtet auf Grundausbildung für Soldaten im Ausland
Die Ukraine wird keine Soldaten mehr zur militärischen Grundausbildung ins Ausland schicken, sondern diese auf heimischem Territorium durchführen, erklärte der Generalstab in Kiew. Diese Entscheidung hänge damit zusammen, dass die Ausbilder in den westlichen Ländern nicht über moderne Kampferfahrung verfügen und von der Realität auf dem Schlachtfeld abgekoppelt seien.
Großbritannien sei das erste Land, das vorgeschlagen habe, die gesamte Ausbildung in die Ukraine zu verlegen.
19:31 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 13 und 18 Uhr Moskauer Zeit 97 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Regionen Russlands, über denen die Flugziele zerstört wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt auf:
- Brjansk – 47
- Smolensk – 25
- Belgorod – zehn
- Nowgorod – sieben
- Kursk – fünf
- Leningrad – zwei
- Pskow – eine
19:15 Uhr
Orbán: Finanzhilfe für Kiew wird Europa ruinieren

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Aufnahme vom 19. März 2026Urheberrechtlich geschützt Der Ukraine-Konflikt wird Europa ruinieren. Dies prognostizierte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview für den YouTube-Kanal Patriota. Ihm zufolge sollen insbesondere die Deutschen über die militärische Strategie sprechen und behaupten, dass sie vernünftig handeln und daher den Krieg finanzieren. Dies werde jedoch Deutschland und ganz Europa zu einem vollständigen Bankrott führen, der Krieg werde Europa ruinieren, meint Orbán.
19:00 Uhr
Rutte: US-Hilfe für die Ukraine entscheidend
NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht die Unterstützung, die Kiew von Washington weiterhin erhält, als kritisch wichtig. Im Interview mit Fox News erklärt Rutte:
"Die USA gewähren der Ukraine kritische nachrichtendienstliche Unterstützung und Waffen, damit sie die Kampfhandlungen fortsetzen kann."
18:45 Uhr
Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff
Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk sind zwei Zivilisten, eine Frau und ein Mann, verletzt worden, erklärt Gouverneur Alexander Chinstein. Die Verletzten erhielten erste medizinische Hilfe, der Mann musste jedoch ins Krankenhaus in Kursk eingeliefert werden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

