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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft ukrainische Hafeninfrastruktur mit Präzisionswaffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft ukrainische Hafeninfrastruktur mit PräzisionswaffenQuelle: Sputnik © Anton Denisow
  • 13.07.2026 10:37 Uhr

    10:37 Uhr

    Militärisch relevante Ziele im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa angegriffen

    Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram über erfolgreiche kombinierte Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Das russische Militär hat dabei Kampfdrohnen und hochpräzise luftgestützte Langstreckenwaffen eingesetzt. 

    Infolge der Attacken auf den Hafen von Tschernomorsk (staatliches Unternehmen "Handelshafen Tschernomorsk") im Gebiet Odessa wurden folgende Objekte beschädigt: die Hafeninfrastruktur für das Entladen und Lagern von Militärgütern, Treibstoff- und Schmierstofftanks, Verladerampen, eine Pumpanlage für Treibstoff, ein Munitions- und Raketendepot sowie eine Zentrale für Containerverkehr. 

    Darüber hinaus wurden im Hafen von Tschernomorsk zwei RoRo-Schiffe und ein Containerschiff mit Fracht für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Das russische Militär hat auch ein Schiff des Projekts 416 "Schostka" und ein Schwimmdock für die Lagerung und das Zuwasserlassen autonomer unbemannter Unterwasserfahrzeuge angegriffen.

  • 10:22 Uhr

    Mehrere zivile Objekte in Energodar angegriffen

    In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte zivile Infrastruktur in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje gezielt angegriffen, wie der Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt.

    "In Energodar wurde ein Supermarkt der Supermarktkette Mera in der Stroiteli-Straße getroffen. Zuvor wurden bereits Mera-Supermärkte in der Kasazkaja-Straße und in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja von Drohnen angegriffen."

    Auch die Stadtbibliothek und die Fassade eines Hochhauses wurden durch Splitter beschädigt.

    Puchow merkt an, dass das russische Militär täglich Dutzende von gegnerischen Drohnen zerstört, die versuchen, Energodar anzugreifen. Dennoch gelingt es einigen von ihnen, in die Stadt einzudringen.

  • 10:00 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche fast 10.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.940 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum fast 5.000 ukrainische Drohnen, zwei Panzer, drei Mehrfachraketenwerfer, 59 Feldartilleriegeschütze, 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 570 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört hat.

  • 09:20 Uhr

    FSB: Kiew plante Drohnenanschläge auf Militärflugplätze in Gebieten Amur und Tscheljabinsk

    Der Inlandsgeheimdienst FSB hat großangelegte Drohnenangriffe ukrainischer Geheimdienste auf russische Militärflugplätze vereitelt. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.

    Im Zuge der durchgeführten Maßnahmen habe der FSB Informationen erhalten, dass der Gegner FPV-Drohnen in das Grenzgebiet Brjansk eingeschleust haben soll. Ziel sei es gewesen, Terroranschläge auf die Militärflugplätze Ukrainka und Schagol in den Regionen Amur und Tscheljabinsk vorzubereiten.

    Wie die Behörde weiter mitteilte, seien diese FPV-Drohnen anschließend von ukrainischen Agenten in Pkws mit Anhängern, die mit einem doppelten Boden ausgestattet und mit Haushaltsgeräten beladen waren,  tief in das Gebiet der Russischen Föderation transportiert worden – direkt zu den Flugplätzen Ukrainka (Region Amur) und Schagol (Region Tscheljabinsk). In gemieteten Garagen seien die Drohnen zusammengebaut und für den Einsatz vorbereitet worden. 

    Der FSB hat die Täter und Komplizen der geplanten Terroranschläge festgenommen. 

    Insgesamt seien 24 FPV-Drohnen beschlagnahmt worden, die mit gegen elektronische Kriegsführung resistenten, auf neuronalen Netzen basierenden Steuerungsmodulen aus britischer, US-amerikanischer, kanadischer und schwedischer Produktion ausgestattet worden waren. Zudem seien sie mit Sprengköpfen mit einer Sprengstoffmasse von über 1 Kilogramm bestückt worden.

    Ferner habe der FSB zwei mobile Bodenstationen zur Steuerung von Drohnen über Satelliten-, Mobilfunk-, WLAN- und Funkverbindungen beschlagnahmt. Die FSB-Beamten hätten auch Kommunikationsgeräte sichergestellt, die von Komplizen und Tätern zur Kommunikation mit ihren ukrainischen Kontaktmännern verwendet worden seien.

  • 08:50 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 342 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Wolgograd, Wladimir, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:04 Uhr

    Tote und Verletzte bei Drohnenangriffen auf Region Moskau

    In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte und die Einheiten für elektronische Kampfführung weitere Drohnenangriffe auf die Region Moskau abgewehrt. Dies teilte Andrei Worobjow, der Gouverneur der Region, mit. Insgesamt wurden 81 gegnerische Drohnen abgeschossen. 

    Durch herabfallende Drohnenteile kamen drei Menschen ums Leben und drei weitere wurden in der Stadt Istra verletzt. In fünf Privathäusern brach ein Feuer aus.

    In der Stadt Solnetschnogorsk erlitten zwei Menschen Verletzungen, als eine Drohne in ein Mehrfamilienhaus einschlug.

    Auch in der Siedlung Babkino wurden zwei Privathäuser beschädigt. In der Stadt Moschaisk kam ein Mehrfamilienhaus zu Schaden. Es gab keine Verletzten unter den Einwohnern.

  • 07:23 Uhr

    Russische Armee trifft ukrainische Hafeninfrastruktur mit Präzisionswaffen 

    Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht ihre Angriffe auf ukrainische Häfen fortgesetzt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Infolge der kombinierten Schläge mit hochpräzisen luftgestützten Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen wurden Hafenanlagen in Tschornomorsk im Gebiet Odessa beschädigt. Diese Objekte wurden zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt.

  • 12.07.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Euractiv: "Koalition der Willigen" kommt am Montag in Paris zusammen

    Der französische Präsident Emmanuel Macron empfängt am Montag, dem 13. Juli, Repräsentanten der Länder der "Koalition der Willigen", berichtet das Nachrichtenportal Euractiv.

    Demnach erwartet der Élysée-Palast mindestens 25 Staats- und Regierungschefs. Im Zentrum des Treffens stünden weitere Unterstützung der Ukraine, insbesondere im Bereich Flugabwehr, und die Einrichtung eines Flugabwehrsystems.

    Die Verbündeten sollen beabsichtigen, ihr "Einheitsgefühl" und die Bereitschaft zur Kooperation nach den G7- und NATO-Gipfeln in Ankara zu stärken, bei denen Kiew Militärhilfe im Wert von 70 Milliarden Euro zugesagt worden sei.

    Wie ein Berater von Macron gegenüber Euractiv betont, werde das Treffen demonstrieren, dass die westlichen Verbündeten die Ukraine weiterhin unterstützen, sodass Moskau nicht auf eine "Müdigkeit vom Konflikt" hoffen könne.

  • 20:50 Uhr

    Flugverbotszone über Ukraine: Für Trump zu hohes Kriegsrisiko

    Neuerdings wird viel spekuliert, ob Washington eine Flugverbotszone im ukrainischen Luftraum erzwingen könnte. Ein solcher Versuch birgt allerdings derart hohe Sicherheitsrisiken für die USA selbst, dass er kaum realistisch erscheint.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.