Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Hass zwischen Selenskij und Putin erschwert Friedenslösung

28.03.2026 11:35 Uhr
11:35 Uhr
Ein Toter und mehrere Verletzte bei Angriffen auf 28 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 28 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner setzte 71 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 34 abgefangen wurden.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines friedlichen Einwohners der Siedlung Malomichailowka. Der Mann kam ums Leben, als eine Drohne ein Auto angriff. In der Nähe der Siedlung Zerkowny erlitt ein Zivilist bei einer ähnlichen Attacke Verletzungen. Ein weiterer Fahrer kam in der Siedlung Neschegol zu Schaden, als eine FPV-Drohne seinen Kleintransporter attackierte. Ein Mann und eine Frau wurden bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Tschaiki verletzt. In der Stadt Graiworon wurde außerdem ein Angehöriger der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes verwundet.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: vier Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, eine Stromleitung, zwei Lkw, zwei Kleintransporter, ein Minibus und elf Autos.
11:06 Uhr
Ukrainische Drohne beschädigt Mehrfamilienhaus in Wassiljewka – Evakuierung
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet eine folgenschwere ukrainische Attacke auf die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. In mindestens 16 Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.
Balizki meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Die Bewohner seien dennoch aus dem beschädigten Gebäude evakuiert worden. Am Ort des Geschehens sind Sicherheitskräfte und Reparaturteams im Einsatz. Der Gouverneur zeigt mit einem Foto das Ausmaß der Schäden.
10:32 Uhr
Luftalarm in mehreren Gebieten der Ukraine – Explosionen in Odessa und Kriwoi Rog
In der Nacht zum Samstag hat es in mehreren Gebieten der Ukraine erneut Luftalarm gegeben. Die Sirenen heulten unter anderem in den Regionen Sumy, Charkow, Dnjepropetrowsk, Tschernigow, Poltawa, Tscherkassy, Kirowograd und Odessa. Örtliche Medien berichteten über Detonationen in den Städten Kriwoi Rog und Odessa. In Kriwoi Rog, einer wichtigen Industriestadt im Gebiet Dnjepropetrowsk, soll ein Betrieb beschädigt worden sein. In der Schwarzmeerhafenstadt Odessa soll es ebenfalls Einschläge gegeben haben.
Der Leiter der Militärverwaltung von Odessa, Sergei Lyssak, meldet einen Toten und mindestens elf Verletzte. Ihm zufolge seien ein Krankenhaus und mehrere Wohnhäuser beschädigt worden. Die ukrainischen Behörden berichten zudem über zwei Tote infolge eines Angriffs auf ein Industriewerk in Kriwoi Rog. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden.
Russland weist regelmäßig Anschuldigungen der Ukraine und des Westens zurück, wonach seine Armee zivile Objekte angreife. Der Kreml und das Außenministerium betonen, dass nur militärisch relevante Infrastruktur des Gegners unter Beschuss gerate. Ein Kommentar des Verteidigungsministeriums in Moskau zu den jüngsten Angriffen liegt bislang nicht vor.
10:07 Uhr
Lawrow bei France TV: "Selenskijs Junta hat nichts mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit zu tun"

In einem Interview mit France Télévisions hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow die Haltung Frankreichs kritisiert, insbesondere die des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. In Europa werde viel über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen. Vor allem Macron habe sich wiederholt "mit leidenschaftlicher Inbrunst" dafür eingesetzt.
Man müsse sich jedoch klarmachen, wem dadurch Sicherheit garantiert werde: einem offen nazistischen Regime, das die Rechte von Minderheiten mit Füßen trete – ein Umstand, der im Westen nie thematisiert werde.
Demgegenüber, so Lawrow weiter, unternehme Washington alle erdenklichen Anstrengungen, um Kiews Zustimmung zu den Vereinbarungen zu erreichen, die beim Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA in Anchorage erzielt worden seien.
Dennoch hätten die Spitzenvertreter der Europäischen Union und der NATO während der Verhandlungen zur Ukraine versucht, die US-Regierung von den in Alaska getroffenen Vereinbarungen abzubringen, so Lawrow. Die Verzögerung des Konfliktlösungsprozesses sei auf diese untergrabende Politik der EU und des Nordatlantikbündnisses zurückzuführen.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
09:31 Uhr
Gebiet Kursk: Beschädigte Häuser und Autos durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 27. März bis 5 Uhr MEZ am 28. März 40 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 19-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zwölf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Dennoch berichtet der Politiker von Schäden: Bei den jüngsten ukrainischen Angriffen auf die Ortschaften Rylsk, Durowo, Michailowka, Girji und Salnoje wurden insgesamt zwei Wohnhäuser und fünf Autos beschädigt.
09:04 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. März 24 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Malaja Lepeticha — 2,
- Nowaja Kachowka — 3,
- Ljubimowka — 4,
- Aljoschki — 5,
- Golaja Pristan — 3,
- Dnjeprjany — 3,
- Kachowka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Sagi wurden insgesamt 16 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:30 Uhr
DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe ukrainischer Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. März bis 0 Uhr am 28. März (Ortszeit) wurden vier zivile Einwohner, darunter ein Minderjähriger, verletzt. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Ein Wohnhaus wurde beschädigt.
08:03 Uhr
Trump über Unterstützung für Ukraine: An Bidens Stelle hätte er Kiew keine Hilfe erwiesen
US-Präsident Donald Trump hat seinen demokratischen Vorgänger Joe Biden wiederholt für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine mitverantwortlich gemacht. Bei einem Investitionsforum in Miami sagte der Republikaner, dass dies kein Krieg der USA sei, obwohl Washington Kiew unterstützt habe.
"Ich hätte ihnen nicht geholfen, wenn ich damals Präsident gewesen wäre. Dieser Krieg hätte niemals ausbrechen dürfen. Aber damals war ein Mensch mit einem sehr niedrigen IQ-Wert unser Präsident."
Trump zufolge steht einem Friedensschluss zwischen Kiew und Moskau auch der gegenseitige Hass zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im Weg:
"Ich glaube, wir werden das schon regeln, aber es ist eine schreckliche Sache. Ich habe acht Kriege beigelegt, und dieser hätte eigentlich der einfachste sein sollen, aber der Hass zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskij ist extrem."
PRESIDENT TRUMP on the Russia-Ukraine war: I think we’re going to get it settled, but it’s a terrible thing. I settled eight wars, and this should’ve been the easiest one, but the hatred between President Putin and President Zelenskyy is extreme. pic.twitter.com/kBReg9bjRW
— Department of State (@StateDept) March 27, 202607:36 Uhr
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Jaroslawl: Kind getötet, drei Verletzte
In der zurückliegenden Nacht hat das russische Gebiet Jaroslawl eine massive ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Michail Jewrajew schreibt auf Telegram, dass die Luftabwehr mehr als 30 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört habe. Infolge des Angriffs seien mehrere Wohnhäuser und ein Geschäft beschädigt worden.
Der Politiker berichtet außerdem über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In einer Gartengenossenschaft nahe der Gebietshauptstadt Jaroslawl sei ein Kind ums Leben gekommen. Seine Eltern seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zum Zeitpunkt des Einschlags habe sich die Familie in ihrem Wohnhaus befunden. Eine Nachbarin habe ebenfalls Verletzungen erlitten. Der Gouverneur drückt den Angehörigen der betroffenen Familie sein Beileid aus und kündigt Entschädigungszahlungen für die Betroffenen an.
Jewrajew warnt seine Landsleute zudem vor herumliegenden Drohnenteilen. Diese dürften auf keinen Fall berührt werden. Auch sei es lebensgefährlich, sich mit Mobiltelefonen in der Nähe von Wrackteilen aufzuhalten. Stattdessen solle man Abstand halten und den Rettungsdienst verständigen.
07:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 155 ukrainische Drohnen

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 155 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen wurden über folgenden Regionen neutralisiert: Brjansk, Leningrad, Smolensk, Belgorod, Kursk, Pskow, Kaluga, Twer, Woronesch, Rostow, Rjasan, Orjol, Tula, Jaroslawl, Nowgorod, Teilrepublik Krim und Großraum Moskau. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

