International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit drei weitere Ortschaften

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit drei weitere OrtschaftenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krasilnikow
  • 30.09.2026 11:57 Uhr

    11:57 Uhr

    Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk: Mehrere Verletzte, darunter Studierende

    Am Mittwoch hätten die ukrainischen Streitkräfte einen Angriff auf Zivilisten unternommen, wie der Interimsgouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, mitteilt. Die Drohnenattacke erfolgte auf die Stadt Trubtschewsk. 

    Zwölf Personen hätten dabei Verletzungen erlitten, darunter sieben Studierende. Einer der jungen Menschen befinde sich in kritischem Zustand, präzisiert Kowaltschuk. 

    "Alle Verletzten werden medizinisch versorgt und wurden ins Krankenhaus gebracht."

    Weitere Einzelheiten über den Angriff gibt er nicht bekannt.

  • 11:21 Uhr

    Russische Armee befreit drei weitere Ortschaften

    In den vergangenen 24 Stunden habe das russische Militär drei Orte befreit, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Im Zuge entschlossener Offensivhandlungen durch die Einheiten des Truppenverbands Nord seien die Siedlungen Schabelnoje im Gebiet Charkow und Tolstodubowo im Gebiet Sumy befreit worden.

    Zudem seien die Soldaten des Truppenverbands Ost in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung vorgerückt und hätten die Ortschaft Jegorowka im Gebiet Saporoschje befreit.

  • 10:40 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 80 ukrainische Drohnen abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 49 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 88 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Dreimal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. 

    Zu Schaden seien zwei Privathäuser, vier Autos und ein Energieobjekt gekommen.

  • 09:57 Uhr

    Vorstoß ukrainischer Sturmgruppen im Gebiet Saporoschje vereitelt

    Panzerbesatzungen des russischen Truppenverbands Ost hätten vorrückende Sturmgruppen der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje eliminiert. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Piloten von Aufklärungsdrohnen haben die Bewegung von Sturmgruppen der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der Stellungen von Einheiten des Verbandes Ost entdeckt. Die Kämpfer sind entlang von Waldstreifen vorgerückt und Geländeunebenheiten sowie die Vegetation für eine unbemerkte Annäherung genutzt. Nach der Entdeckung der vorrückenden Gruppen sind die Besatzungen der T-80BVM-Panzer in Feuerstellungen gefahren und dem gegnerischen Personal Verluste durch Beschuss zugefügt. Infolgedessen wurden die Sturmgruppen der ukrainischen Streitkräfte eliminiert."

    Das Vorgehen der Panzerbesatzungen habe es ermöglicht, den Angriffsversuch des Gegners zu verhindern und damit die Stellungen des Verbandes zu schützen, merkt die Militärbehörde an.

  • 09:19 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Verletzte

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe vier Personen verletzt worden. Eine von ihnen sei in kritischem Zustand.

    Insgesamt seien 18 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet fünfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner einen Sprengsatz mittels einer Drohne abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 119 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

  • 08:45 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 384 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kostroma, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Perm, den Teilrepubliken Baschkortostan, Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:10 Uhr

    Kommunikationszentrum in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen 

    In der vergangenen Nacht habe das russische Militär einen massiven Schlag mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckenkampfdrohnen geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.

    Folgende Ziele seien dabei in der Ukraine getroffen worden:

    • ein Kommunikationszentrum in Kiew,
    • Objekte des Energiesystems im Gebiet Kiew, die die Rüstungsproduktion gewährleisten,
    • die Infrastruktur des Hafens von Ismajil.
  • 07:28 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht mehr als 160 ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien ein Mörser, elf Drohnenleitstellen, 166 ukrainische Soldaten sowie 25 Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 119 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

  • 29.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:51 Uhr

    Tokajew für Einfrieren der Kampfhandlungen in der Ukraine

    Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat seine Position zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz erläutert:

    "Ich habe von einem Einfrieren der Kampfhandlungen auf dem Gebiet der Ukraine gesprochen, um zu einem Prozess diplomatischer oder wie auch immer gearteter Verhandlungen überzugehen. Das ist unsere Position, unabhängig davon, was auf dem Gebiet der Ukraine geschieht."

    Tokajew betonte zugleich, Kasachstan werde sowohl Russland als auch die Ukraine weiterhin als "gute Freunde" betrachten. "Wir respektieren das ukrainische Volk, seine Geschichte, Kultur, Traditionen und natürlich auch die ukrainische Sprache sehr", fügte er hinzu. Einen sofortigen Stopp des Krieges habe er hingegen nicht gefordert, da dies seiner Einschätzung nach unter den gegenwärtigen Bedingungen unrealistisch wäre.

    Zugleich dankte Tokajew dem russischen Präsidenten Wladimir Putin dafür, dass dieser seine persönliche Position zur Beilegung des Konflikts "mit großem Verständnis" aufgenommen habe. "Wir alle, die Staatsoberhäupter, treten für die Beendigung der Kampfhandlungen auf dem Gebiet der Ukraine ein, einschließlich des Präsidenten Russlands", erklärte der kasachische Präsident.

    Tokajew hält sich zu einem offiziellen Besuch in Deutschland auf. Dort führte er Gespräche mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und traf zuvor mit Vertretern führender deutscher Wirtschaftsverbände und Finanzinstitute zusammen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.