Liveticker Ukraine-Krieg – Rada-Abgeordneter: Verluste der Ukraine sind unumkehrbar

26.09.2026 20:34 Uhr
20:34 Uhr
Bericht: Wirtschaftsschaden der Ukraine durch russische Angriffe beläuft sich auf Milliarden
Die russischen Angriffe treffen die ukrainische Wirtschaft immer härter, schreibt die Zeitung The New York Times. Die Verluste Kiews aufgrund von Umsatzrückgängen, unterbrochenen Arbeitsabläufen und logistischen Problemen belaufen sich auf mehrere Milliarden US-Dollar. Im Zeitungsartikel heißt es:
"Moskau hat groß angelegte Angriffe gestartet, die auf den ukrainischen Export und die Konsumausgaben abzielen. Nach den Angriffen auf Lagerhäuser sind Teile der Waren aus den Regalen verschwunden. Angriffe auf Häfen, Lokomotiven, Grenzübergänge und Seeschiffe haben den Export eingeschränkt. In den letzten Tagen hat Russland zudem seine Angriffe auf die Internetinfrastruktur ausgeweitet und damit den Internetzugang von etwa hunderttausend Haushalten unterbrochen … Der Chefökonom der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Dimitar Bogov erklärte, dass die Ukraine aufgrund des Arbeitskräftemangels und des verstärkten Beschusses in die 'schwerste Phase des Konflikts' eintrete."
20:10 Uhr
Bei einem Drohnenangriff auf ein Café In Cherson kommen zwei Mädchen ums Leben
Wie der Gouverneur des Gebiets Wladimir Saldo mitteilt, griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Café im Gebiet Cherson an; dabei kamen zwei Mädchen ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. In den sozialen Netzwerken schreibt Saldo:
"Am Abend des 25. September griff eine Drohne des Kiewer Regimes das Café 'Tag-Nacht' in Askanija-Nowa im Bezirk Tschaplinski an. Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Unter den Trümmern fanden Rettungskräfte die Leichen zweier junger Mädchen – geboren in den Jahren 2004 und 2006. Zwei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen: Ein Mann, geboren im Jahr 1993, und ein Mädchen, geboren im Jahr 2007. Beide weisen multiple Splitterverletzungen und eine Gehirnerschütterung auf."
19:54 Uhr
Gebiet Brjansk: Nach der ukrainischen Attacke Eisenbahn-Infrastruktur beschädigt
Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, wurde der Verkehr zweier Güterzüge im Gebiet Brjansk aufgrund von Schäden an den Gleisen nach einer ukrainischen Attacke unterbrochen. Der amtierende Gouverneur des Gebiets Jegor Kowaltschuk schrieb in den sozialen Netzwerken:
"Heute Nacht hat der Feind einen massiven Angriff auf Infrastruktureinrichtungen und Wohnhäuser im Gebiet Brjansk verübt. Im Bezirk Unetscha wurde das Gleis beschädigt. Der Verkehr der beiden Güterzüge Brjansk–Unetscha und Slynka–Brjansk wurde eingestellt, der Nahverkehrszug auf der Strecke Unetscha–Potschep wurde gestrichen. Es kommt zu Verspätungen bei den beiden Personenzügen Nr. 85 Moskau–Nowosybkow und Nr. 489 Anapa–Minsk. Ein weiterer Anschlag richtete sich gegen den Bahnhof in Klinzy. Es gab keine Toten oder Verletzten. Eine auf den Gleisen stehende Lokomotive eines Güterzugs wurde beschädigt."
19:23 Uhr
Rada-Abgeordneter: Verluste der Ukraine sind unumkehrbar
Die Verluste der Ukraine im militärischen Konflikt mit Russland haben bereits einen unumkehrbaren Charakter angenommen. Dies erklärt der Abgeordnete der Werchowna Rada Alexander Dubinski auf seinem Telegram-Kanal. Seinen Angaben zufolge verliert das Land monatlich 25.000 bis 27.000 Menschen durch Tote und Verwundete. Dubinski schreibt unter anderem:
"Die Armee kann nicht mehr bezahlt werden. Ich werde die bekannten strategischen Verluste in der Wirtschaft nicht aufzählen, sie wurden bereits mehrfach beschrieben. Aber der Kern der Sache ist, dass diese Verluste unumkehrbar geworden sind und es keine Quellen gibt, um die Ressourcenlage wieder auszugleichen."
18:51 Uhr
The Guardian: Kiew machtlos gegen neue russische Drohnen
Wie die britische Zeitung The Guardian berichtet, sei die Ukraine nicht in der Lage, den neuen russischen Drohnen etwas entgegenzusetzen. Das Problem werde durch den kritischen Mangel an Patriot-Systemen verschärft, die zum Schutz vor ballistischen Raketen und Marschflugkörpern benötigt würden, so die Zeitung weiter. In dem Artikel dazu heißt es:
"Kiew ist nicht in der Lage, der zunehmenden Welle neuer russischer Düsen-Drohnen, darunter die Geran-5-Drohne, entgegenzuwirken."
Zuvor hatte der ukrainische Beauftragte für Sanktionspolitik, Wladislaw Wlasjuk, eingeräumt, dass das Land nicht in der Lage sei, Abfangdrohnen für schnelle Ziele herzustellen, und vollständig von westlichen Lieferungen von Flugabwehrraketen abhängig sei, die für den Abfang solcher Drohnen geeignet sind.
18:21 Uhr
LVR: Binnen 24 Stunden vier Tote und fünf Verletzte
Innerhalb von 24 Stunden habe die ukrainische Armee zwölf Bezirke der Volksrepublik Lugansk mit Drohnen angegriffen, teilt der Chef der Volksrepublik, Leonid Passetschnik, mit.
Der Gegner habe einen Linienbus angegriffen, so Passetschnik. Ein 17-jähriges Mädchen und ihre Mutter seien verwundet worden. Zudem habe eine 74-jährige Frau schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte hätten um ihr Leben gekämpft, hätten sie jedoch nicht retten können. Infolge eines Angriffs auf einen Milchtankwagen sei der Fahrer gestorben.
Drei Zivilisten hätten Verletzungen erlitten, zwei von ihnen infolge eines Drohnenangriffs auf einen Parkplatz.
Bei den Attacken seien Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie die zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt worden.
Die Luftabwehrsysteme und Kräfte der mobilen Feuergruppen hätten rund 50 Luftziele über dem Gebiet der Republik vernichtet, fügt Passetschnik hinzu.
17:48 Uhr
Cherson:Russisches Militär greift Stellungen der "Vögel von Madyar" an
Soldaten der russischen Armee hätten in der Nacht mehr als zehn FAB-500-Flugbomben auf Stellungen der "Vögel von Madyar" der ukrainischen Streitkräfte in Cherson abgeworfen. Dies berichtete gegenüber der Agentur RIA Nowosti ein russischer Kämpfer mit dem Rufnamen "Primorsk". Er erklärte:
"Mehr als ein Zug Soldaten, etwa drei gepanzerte Fahrzeuge und eine große Menge an Ausrüstung zur Steuerung von Drohnen wurden vernichtet."
17:19 Uhr
Mehrere Opfer nach Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod

Telegram-Kanal des Operativstabs des Gebiets Belgorod Am Samstag hat die ukrainische Armee ihre Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des Operativstabs der Region habe der Gegner einen Sprengsatz auf das Gelände eines Betriebs von einer Drohne abgeworfen. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.
Zudem seien fünf Zivilisten bei Drohnenangriffen verletzt worden, vier davon bei den Attacken auf zivile Fahrzeuge. Alle seien in Krankenhäuser der Region eingeliefert worden.
Zu Schaden seien ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, vier Autos und ein Betrieb gekommen.
16:46 Uhr
Russische Armee drängt den Gegner weiterhin aus Dobropolje zurück
In den vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte ihre taktische Lage in der Volksrepublik Donezk verbessert und den gegnerischen Einheiten und deren Militärtechnik Schaden zugefügt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mittteilt.
In der Stadt Dobropolje setzten die Soldaten des Truppenverbands die Eliminierung eingekesselter ukrainischer Verbände in den westlichen und östlichen Stadtteilen fort. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer eliminiert worden.
Im Laufe des Tages habe der Gegner keine Versuche unternommen, aus der Einkesselung auszubrechen, präzisiert die Militärbehörde.
16:15 Uhr
Reuters: USA nehmen keine Raketen für Patriot-Systeme in das Ukraine-Hilfspaket auf
Wie die US-Nachrichtenagentur Reuters berichtete, habe das Weiße Haus trotz entsprechender Bitten aus Kiew keine Abfangraketen für die Patriot-Luftabwehrsysteme in das 400-Millionen-Dollar-Militärhilfspaket für die Ukraine aufgenommen. Es werde jedoch davon ausgegangen, dass Kiew die von der US-amerikanischen Seite genehmigte Hilfe bis Oktober des Jahres 2029 erhalten werde. Das Hilfspaket umfasse Waffen und Ersatzteile für gepanzerte Fahrzeuge, berichtet Reuters weiter.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
