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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij berichtet über Telefonat mit Trump

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij berichtet über Telefonat mit Trump© Urheberrechtlich geschützt
  • 25.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    JD Vance zeigt sich optimistisch über Beilegung des Konflikts

    Washington macht bei der Lösung des Ukraine-Konflikts sowohl mit Russland als auch mit der Ukraine Fortschritte, erklärt Vizepräsident JD Vance im Interview mit Fox News. Was die Aussichten auf eine Lösung angeht, zeigt sich Vance optimistisch und weist dabei auch auf die Position von Präsident Donald Trump hin:

    "Im Moment ist der Präsident optimistisch, dass wir dies zu einem erfolgreichen Abschluss bringen können."

    Trotzdem mache sich Washington keine Illusionen und verfolge deshalb seinen aktuellen diplomatischen Kurs, führt Vance aus und betont:

    "Wir sind optimistisch, dass wir einen Punkt erreichen können, an dem sowohl die Russen als auch die Ukrainer das Gefühl haben, genug für einen Waffenstillstand getan zu haben."

  • 21:49 Uhr

    Selenskij berichtet über Telefonat mit Trump

    Wladimir Selenskij und Donald Trump haben am Mittwochabend telefoniert. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten nahmen auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner am Gespräch teil.

    Während des Telefonats wurden die Themen erörtert, an denen Vertreter der Ukraine und der USA beim bilateralen Treffen in Genf am Donnerstag arbeiten werden, sowie die Vorbereitungen für das Treffen Anfang März im trilateralen Format. Selenskij erwartet, dass dadurch Verhandlungen auf Führungsebene ermöglicht werden könnten.

  • 21:35 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehrere Drohnen des Gegners

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 13 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgeschossen. Das Verteidigungsministerium listet die Regionen Russlands, über denen die Flugziele zerstört wurden, wie folgt auf:

    • fünf über dem Schwarzen Meer,
    • drei über dem Gebiet Kursk,
    • drei über der Teilrepublik Krim,
    • zwei über dem Gebiet Brjansk.
  • 21:25 Uhr

    Gebiet Kursk: Ein Toter und ein Verletzter nach ukrainischem Drohnenangriff

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf den Ort Markowo im Gebiet Kursk ist ein 62-jähriger Mann ums Leben gekommen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein auf Telegram mit. Darüber hinaus erlitt ein 33-jähriger Einwohner der Ortschaft Verletzungen.

  • 21:12 Uhr

    Gebiet Brjansk meldet ukrainischen Drohnenangriff – Jugendlicher verletzt

    Ukrainische Truppen haben den Ort Witemlja im Gebiet Brjansk mit einer Kamikaze-Drohne angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Bogomas erlitt ein Jugendlicher dabei Verletzungen. Der 14-jährige Junge wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo er medizinische Hilfe erhielt. Bei dem Drohnenangriff wurde auch ein Auto beschädigt.

  • 20:59 Uhr

    Mearsheimer: Russland wird 2026 mit massiver Offensive zuschlagen und den Krieg beenden

    In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano sieht der renommierte US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer den Krieg in der Ukraine an einem gefährlichen Eskalationspunkt angelangt.

    2026 werde dabei ein entscheidendes Jahr sein, da Russland gezwungen sein werde, den Konflikt durch eine massive Offensive zu beenden. Ein weiteres Hinauszögern um Jahre könne der Kreml nicht zulassen, da die Risiken einer direkten Konfrontation mit dem Westen stetig wachsen.

    Die Verhandlungen unter Präsident Trump bezeichnete Mearsheimer als reines "Kabuki-Theater": Sie führten seiner Ansicht nach zu nichts, während die USA die Ukraine weiterhin stark unterstützten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:41 Uhr

    USA drängen Kiew zu mehr Rücksicht auf wirtschaftliche Interessen

    ​Nach ukrainischen Angriffen auf den russischen Hafen Noworossijsk hat die US-Regierung die Ukraine ermahnt, Rücksicht auf US-amerikanische Wirtschaftsinteressen zu nehmen. Das US-Außenministerium habe die Regierung in Kiew in einem ⁠Schreiben aufgefordert, Angriffe ​zu unterlassen, die diese ‌Interessen beeinträchtigen würden, gab ‌die Botschafterin der Ukraine in Washington, ​Olga Stefanischina, bekannt.

    Laut der Diplomatin handele es sich bei ​der Aufforderung nicht um eine generelle Anweisung, Angriffe auf die russische ‌Energieinfrastruktur einzustellen.

    ‌Über den Hafen von Noworossijsk, den das ukrainische Militär immer wieder ins Visier nimmt, läuft der Ölexport aus Kasachstan.

  • 20:23 Uhr

    Saluschny: Ukrainisches Drohnenwerk in Großbritannien eröffnet

    In Großbritannien hat das erste ukrainische Rüstungswerk – ein Produktionskomplex des Unternehmens Ukrspecsystems – den Betrieb aufgenommen, wie Kiews Botschafter in London, Waleri Saluschny, mitteilt. Das Werk produziert unbemannte Fluggeräte.

    Laut Saluschny folgt die Produktionsaufnahme in Großbritannien einer klaren strategischen Logik: Die Verbündeten begründeten damit eine neue Form der Partnerschaft und eine gemeinsame industrielle Sicherheitsbasis.

  • 20:04 Uhr

    "Putin-Zustimmung eisern bei 85 Prozent" – ARD-Interview geht nach hinten los

    In einem Tagesschau-Beitrag vom Montag sollte erkennbar ein weitverbreitetes westliches Narrativ untermauert werden. Sanktionen und Kriegsmüdigkeit würden die russische Gesellschaft zunehmend spalten und Wladimir Putin schwächen. Doch das Live-Interview mit dem russischen Meinungsforscher Denis Wolkow vom Lewada-Zentrum nahm eine unerwartete Wendung.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseute.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.