Liveticker Ukraine-Krieg: Trump drängt Selenskij erneut zu Deal mit Russland

15.03.2026 14:51 Uhr
14:51 Uhr
Frau im Gebiet Saporoschje bei Attacke aus Ukraine verletzt
Gouverneur Jewgeni Balizki teilt auf Telegram mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zivile Objekte in fünf Bezirken des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje unter Beschuss genommen habe. Eine ukrainische Drohne habe ein Einfamilienhaus in der Siedlung Werschina attackiert. Dabei sei eine 48 Jahre alte Frau verletzt worden. In mehreren Ortschaften sei es zu Stromausfällen gekommen. Die Stromversorgung sei teilweise wiederhergestellt worden.
14:35 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 125 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 12 Uhr MEZ 125 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 51,
- Großraum Moskau – 38, davon 28 im Anflug auf die russische Hauptstadt,
- Gebiet Kaluga – 19,
- Gebiet Belgorod – 5,
- Gebiet Tula – 5,
- Gebiet Smolensk – 3,
- Gebiet Wladimir – 2,
- Gebiet Kursk – 1,
- Gebiet Twer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
14:18 Uhr
Peskow im FT-Gespräch: "Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen"
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat in einem Interview für die britische Zeitung Financial Times den Besuch eines französischen Vermittlers in Moskau bestätigt. Dennoch gab der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verstehen, dass dieses Treffen keinen Fortschritt mit sich gebracht hatte. Peskow wurde mit den Worten zitiert:
"Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen. Als Frankreichs Vertreter kam, brachte er keine positiven Signale mit. Deswegen bekam auch er nichts Gutes zu hören."
Der hochrangige Beamte fügte hinzu, dass die EU einen Fehler mit negativen Folgen für ihre Zukunft begehe, indem sie auf der Fortsetzung der ukrainischen Kampfhandlungen gegen Russland beharre. Dabei verwies Peskow auf die jüngsten Erfolge der russischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld. Trotzdem sei Russland offen für eine diplomatische Lösung.
Wie das Blatt ferner unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtete, habe die französische Seite den Kreml davon überzeugen wollen, dass sich Europa an Friedensgesprächen zur Lösung der Ukraine-Krise beteiligen müsse. Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow habe aber diese Forderung ziemlich grob zurückgewiesen.
Ukraine peace talks fizzle out as Trump’s focus shifts to Iran https://t.co/78ktG9c6Qk
— FT Europe (@ftbrussels) March 15, 202613:40 Uhr
BSW-Chefin will Russlands Pipeline-Erdöl für PCK Schwedt
Nach der Entscheidung der USA für eine befristete Lockerung von Handelssperren für Erdöl aus Russland hat die Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht, Amira Mohamed Ali, die Rückkehr zu russischen Lieferungen für die Raffinerie Schwedt in Brandenburg gefordert. Mit Blick auf die aktuell hohen Spritpreise sagte Mohamed Ali bei einem Parteitag des BSW Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin:
"Natürlich sollten wir wieder das preiswerte russische Öl über die Druschba-Pipeline nach Schwedt importieren."
Ein solcher Schritt werde nicht nur der PCK-Raffinerie in Schwedt helfen, sondern die Sprit- und Heizpreise insgesamt senken, hieß es.
13:09 Uhr
Gouverneur meldet zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 22 Geschosse abgefeuert und 190 Drohnen eingesetzt, von denen 97 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über zwölf Verletzte. Ein Einwohner der Siedlung Wessjolaja Lopan sei zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer ähnlichen Attacke in der Siedlung Rschewka sei ein Mann verletzt worden. Ein weiterer Zivilist habe bei der Detonation einer gegnerischen FPV-Drohne auf dem Gelände eines Betriebs in der Siedlung Maximowka schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka seien ein Mann und eine Frau bei einer Drohnenattacke auf einen Kleintransporter verletzt worden. Ein Angehöriger der lokalen Verteidigungseinheit Orlan habe bei der Ausübung seines Dienstes in der Stadt Schebekino Verletzungen erlitten. Sechs weitere Einwohner seien bei Drohnenattacken auf einen Betrieb und ein Geschäft verletzt worden.
Außerdem teilt der Politiker mit, dass am Samstag zwei Männer medizinische Einrichtungen aufgesucht hätten, nachdem sie bereits am 13. März bei ukrainischen Drohnenattacken auf die Siedlung Grusskoje beziehungsweise die Stadt Graiworon Barotraumata erlitten hätten.
Gladkow meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach sind in den vergangenen 24 Stunden mehrere Energieanlagen, zwölf Wohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern, 15 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, zwei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Infrastrukturobjekte, eine Produktionshalle, ein Landwirtschaftsbetrieb, eine Scheune, ein Traktor, fünf Lkw, zwei Kleintransporter, ein Minibus und 36 Autos zerstört oder beschädigt worden.
12:35 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kijaniza, Sapselje, Wolnaja Sloboda und Berjosa im Gebiet Sumy sowie Petschengi, Mitrofanowka, Tscherkasskaja Losowaja, Manuilowka, Werchnjaja Pissarewka und Olschany im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 250 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, eine Flugabwehrkanone, eine Selbstfahrlafette, zehn Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar und neun Materiallager zerstört.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Krasny Liman in der DVR sowie Borowaja, Ossinowo, Palamarewka, Gruschewka und Berjosowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 200 Soldaten. Ein Schützenpanzer, ein Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, drei Geschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare und vier Munitionslager seien zerstört worden.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Nikiforowka, Piskunowka, Kaleniki und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 200 Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, ein Aufklärungsradar, ein Munitionslager, zwei Treibstoffdepots und sechs Lager mit Kriegszubehör verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Marjewka, Dobropolje, Torezkoje, Nowoalexandrowka, Belizkoje, Grischino und Schewtschenko in der DVR sowie Raipole, Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr etwa 300 Armeeangehörige verloren. Dabei seien zwei Transportpanzer, elf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen und vier Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podgawrilowka, Pissanzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Ljubizkoje, Lesnoje, Kopani und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 310 Kämpfer. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Grigorowka, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem elf Wagen, zwei Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar sowie drei Lager mit Treibstoff und Kriegszubehör zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen, Verkehrsinfrastruktur, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen zwei Neptun-Marschflugkörper, vier Lenkbomben, zwölf HIMARS-Raketen und 605 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 123.500 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.276 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.864 Geschütze und Mörser verloren.
12:07 Uhr
Whistleblower veröffentlicht kirchliche Kriegsvorbereitungen

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Website.
11:34 Uhr
Trump lehnt Selenskijs Drohnen-Unterstützung ab: "Wir brauchen die Hilfe nicht"
Die USA sollen die Ukraine um Hilfe im Kampf gegen iranische Drohnen gebeten haben. Nach der folgenden Hilfszusage von Präsident Wladimir Selenskij behauptet der US-Präsident Donald Trump nun aber, dass man allein zurechtkomme. Im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox News sagte der Republikaner:
"Wir brauchen ihre Hilfe bei der Drohnenabwehr nicht. Wir wissen mehr über Drohnen als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt."
Außerdem verteidigte Trump die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Erdölkrise infolge des Iran-Kriegs. Dem Fernsehsender NBC News sagte der US-Präsident:
"Ich will Erdöl für die Welt haben."
Ferner forderte der Republikaner, dass Selenskij ein Abkommen mit Russland schließen solle, denn der russische Präsident Wladimir Putin sei dazu bereit.
"Ich bin überrascht, dass Selenskij kein Abkommen schließen will."
Trump bedauerte, dass es mit dem ukrainischen Staatschef es weitaus schwieriger sei, eine Einigung zu erzielen.
11:06 Uhr
Ein Opfer und Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 14. März bis 5 Uhr MEZ am 15. März 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 33-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus neun Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinschtein meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein 61 Jahre alter Einwohner der Stadt Obojan habe ein Barotrauma im Ohr erlitten. In der Ortschaft seien ein Gebäude und drei Autos beschädigt worden, in der Siedlung Wischnewo ein Betrieb. In der Siedlung Beliza sei ein Wohnhaus beschädigt worden.
10:35 Uhr
Zwei Wohnhäuser im russischen Gebiet Kaluga durch herabfallende Drohnenteile beschädigt
Gouverneur Wladislaw Schapscha berichtet auf der Plattform MAX über einen massiven ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Kaluga, das an den Großraum Moskau angrenzt. Demnach hat die russische Luftabwehr am Samstagabend und in der vergangenen Nacht über der Region insgesamt 15 Drohnen zerstört. Durch herabfallende Drohnenteile seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden. Es gebe aber keine Opfer. Der Politiker sagt den Betroffenen Unterstützung bei den Reparaturarbeiten zu.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

