International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft gegnerische Gasaufbereitungsanlage bei Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft gegnerische Gasaufbereitungsanlage bei CharkowQuelle: Sputnik © RIA Nowosti
  • 19.07.2026 20:36 Uhr

    20:36 Uhr

    Weitere Angriffe auf ukrainische Häfen – in Juschny ein Militärlager getroffen

    Im Laufe des Tages setzten russische Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe fort, die im Dienste der ukrainischen Armee eingesetzt werden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Unter anderem wurde ein Militärlager im Hafen von Juschny getroffen, in dem Waffen gelagert waren, die westliche Länder an Kiew geliefert hatten. Außerdem haben Kampfflugzeuge der russischen Luftstreitkräfte und Drohnen zwei Massengutfrachter mit militärischer Ladung in der Reede des Hafens von Odessa getroffen.

  • 20:15 Uhr

    Verteidigungsministerium: Gasaufbereitungsanlage bei Andrejewka getroffen

    Die russischen Streitkräfte haben einen Angriff auf eine Gasaufbereitungsanlage in der Region Charkow durchgeführt. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Der Angriff erfolgte mithilfe einer "Gerbera-4 Seeker"-Drohne. Aus dem Ministerium hieß es:

    "Aufnahmen von Angriffen auf Ziele im feindlichen Hinterland durch Einsatzteams von Angriffsdrohnen. Mit einer Drohne vom Typ Gerbera-4 Seeker wurde ein Angriff auf eine Gasverarbeitungsanlage des Feindes in der Nähe der Ortschaft Andrejewka im Gebiet Charkow durchgeführt. Durch objektive Überwachung wurde die erfolgreiche Zerstörung des Ziels bestätigt. Eine Besonderheit des für den Angriff eingesetzten Drohnenmodells Geran-4 Seeker ist das moderne elektrooptische Leitsystem, das es der Drohne ermöglicht, ihre Flugbahn vor dem Treffen des Ziels selbstständig zu korrigieren."

  • 19:53 Uhr

    Gorlowka: Zwei Menschen bei Drohnenangriff verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer Drohne einen weiteren Angriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik verübt. Wie der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mitteilte, wurden bei dem Angriff zwei Zivilisten verletzt.

  • 19:26 Uhr

    Wissenschaftler: Ukraine-Konflikt endet sofort nach Selenskijs Befehl zum Truppenabzug

    Der Konflikt in der Ukraine könnte innerhalb von 24 Stunden beendet werden, wenn Wladimir Selenskij den Befehl zum Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass erteilen würde. Dies erklärte der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexander Dynkin, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Er sagte:

    "Frieden könnte innerhalb von 24 Stunden erreicht werden, wenn Selenskij den Befehl erteilen würde, dass sich die ukrainischen Streitkräfte aus diesem Gebiet zurückziehen. Es ist wichtig zu betonen, dass wir derzeit eine recht entschlossene Offensive führen. Der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk befindet sich bereits in Sichtweite der Soldaten an der Front. Deshalb werden wir, egal was irgendjemand sagt, diesen Teil des Donbass einnehmen."

  • 18:57 Uhr

    Region Kursk: Zwei weitere Menschen bei ukrainischem Angriff auf Lgow verletzt

    Zwei weitere Zivilisten wurden bei einem Angriff auf Lgow in der Region Kursk verletzt. Gouverneur Alexander Chinschtein schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

    "Zwei weitere Menschen wurden bei dem Angriff auf Lgow verletzt. Nach aktuellen Informationen erlitt ein 32-jähriger Mann Splitterverletzungen an der rechten Hand und am rechten Bein. Ein 47-jähriger Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken und am linken Schienbein."

  • 18:24 Uhr

    Kommandant: Russische Streitkräfte finden Mittel zur Bekämpfung neuer Hornet-Drohnen

    Die Einheiten der russischen Streitkräfte haben Wege gefunden, die neuen Drohnen vom Typ "Hornet" der ukrainischen Streitkräfte zu bekämpfen. Dies teilte der Kommandant der Drohnenkompanie der 123. eigenständigen motorisierten Schützenbrigade der Südlichen Truppengruppe gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Er merkte an:

    "Die Drohne ist im Prinzip vielseitig einsetzbar. Sie hat eine Reichweite von maximal 150 Kilometern, aber es gibt bereits Fälle, in denen diese Drohne neutralisiert und zur Landung gezwungen wurde. Sie wurde bereits untersucht, und die Gegenmaßnahmen gegen sie werden nun nur noch zunehmen."

  • 17:55 Uhr

    Rumänischer Politologe: Die EU eskaliert den Ukraine-Konflikt zur Verschleierung interner Probleme

    Der rumänische Politikwissenschaftler und Soziologe Dan Dungaciu erklärte in einem Interview mit der größten rumänischen Zeitung Gândul, dass die derzeitigen Führungskräfte der Europäischen Union die Eskalation des Konflikts in der Ukraine nutzen, um ihre Ohnmacht in der Innenpolitik zu verschleiern. Er betonte:

    "Die derzeitigen Führungskräfte der Europäischen Union nutzen die Eskalation in der Ukraine, um ihre Ohnmacht in der Innenpolitik zu verschleiern und ihre wankende Legitimität zu wahren. Dies ist eine erzwungene Maßnahme, um an der Macht zu bleiben."

  • 17:22 Uhr

    Konstantinow: Selenskij verlängert Konflikt wegen westlicher Finanzhilfen

    Der Ukraine-Konflikt zieht sich in die Länge, da Wladimir Selenskij neue Finanzhilfen aus dem Westen benötigt. Dies erklärte der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Im Gespräch mit der Agentur betonte er:

    "Ihre Aufgabe ist es, alles zu tun, damit das Geld aus dem Westen bis zu Selenskijs Pensionierung nicht ausgeht. Das ist ihr sehnlichster Traum."

  • 16:51 Uhr

    Bericht: Französische Flugzeugträgergruppe beobachtete Lage in der Ukraine

    Die französische Flugzeugträgergruppe führte Aufklärungsaufgaben im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise durch, teilte der Befehlshaber der Einheit, Admiral Thibault Haudos de Possesse, mit. Dies erklärte er gegenüber dem Journal du Dimanche. Der Admiral stellte klar, dass sich der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" zwar zum Schutz französischer Staatsangehöriger im Nahen Osten befand, seine Mission sich jedoch nicht darauf beschränkte.

    Laut Thibault Haudos de Possesse forderte der französische Präsident Emmanuel Macron, die Aufgaben zur Lagebeurteilung in Krisengebieten, darunter auch in der Ukraine, fortzusetzen. Dabei ging es um die Beobachtung taktischer und operativer Bewegungen in der Konfliktzone.

  • 16:19 Uhr

    Militär: Inseln im Dnjepr-Auengebiet übersät mit Überresten ukrainischer Kämpfer

    Russische Militärangehörige finden auf den Inseln im Dnjepr-Delta in der Region Cherson die Überreste von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte sowie Munition nach NATO-Standard. Dies teilte der Kommandeur eines Sturmzuges der 18. kombinierten Armee des Truppenverbands "Dnjepr" der Nachrichtenagentur TASS mit. Er betonte:

    "Dort gab es früher viele Kämpfe. Dort liegen Skelette und Gegenstände des Gegners […] Wir halten diese Inseln schon seit langer Zeit. Der Gegner wagt sich nicht dorthin. Alles ist vermint."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.