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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit© Telegram / VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION / @mod_russia
  • 26.07.2026 16:38 Uhr

    16:38 Uhr

    Ukraine: Armeechef Drapaty gibt Überprüfung in Truppen bekannt

    Laut dem neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Michail Drapaty, soll die bereits begonnene Überprüfung den tatsächlichen Zustand jeder einzelnen Militäreinheit ermitteln. In einem Post auf der Plattform X schrieb er:

    "Es wird keine 'Unantastbaren' geben."

    Und weiter:

    "Wenn Verstöße, Amtspflichtverletzungen oder Missbrauch aufgedeckt werden, werden alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen."

  • 16:06 Uhr

    Russischer Marinechef: Gegner greift überwiegend nichtmilitärische Schiffe an

    Das ukrainische Militär habe seine Angriffe von militärischen auf zivile Ziele verlagert, erklärt der Oberbefehlshaber der russischen Marine, Flottenadmiral Alexander Moissejew, in einem Interview.

    Derzeit griffen Seedrohnen der ukrainischen Streitkräfte vor allem zivile Schiffe an, vor allem die von Drittstaaten, sagte der Marinechef gegenüber dem Fernsehsender Swesda (zu Deutsch: Stern). Derartige Akte des internationalen Terrorismus seien in den Gewässern des Schwarzen Meers besonders auffällig.

    Laut Moissejew spürten die Seestreitkräfte Russlands feindliche Seedrohnen systematisch auf und zerstöre sie. "Wenn wir von konkreten Schiffen sprechen, dann handelt es sich um U-Boote des Projekts 636.3, die Teil der Schwarzmeerflotte sind", führte der Admiral aus.

  • 15:32 Uhr

    Russische Drohnenpiloten machen Jagd auf Ziele im Raum Kramatorsk (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten an der Front bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mehrere Drohnenleitstellen, einen Pick-up und ein Quad außer Gefecht.

  • 14:56 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Erneut Todesopfer und Verletzte durch Angriffe aus Ukraine

    Kiew setzt Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am Sonntagvormittag griffen ukrainische Kämpfer eine Haltestelle in Gorlowka mit unbemannten Fluggeräten an.

    Wie Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram bekannt gibt, kamen dabei vier Zivilisten ums Leben. Sieben weitere Menschen erlitten Verletzungen.

    Bei weiteren Drohnenattacken seien ein Linienbus und ein Fahrzeug eines städtischen Versorgungsunternehmens beschädigt worden, schreibt der Beamte in seinem Post.

  • 14:06 Uhr

    Ein Toter und fünf Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet anhaltende ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden in der Region ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Bei dem Opfer handele es sich um einen Lkw-Fahrer. Der Mann des Jahrgangs 1964 sei bei einer Drohnenattacke in der Nähe der Ortschaft Sokologornoje ums Leben gekommen. In der Ortschaft Radensk hätten zwei Frauen im Alter von 73 und 45 Jahren und ein Mann im Alter von 60 Jahren zahlreiche Splitterverletzungen und Quetschungen erlitten. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf die Ortschaft Schelesny Port sei ein Mann des Jahrgangs 1997 zu Schaden gekommen. Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto sei auf der Autostraße Tschaplinka – Kachowka ein 59-jähriger Fahrer verletzt worden. Saldo berichtet zudem über Infrastrukturschäden in neun Ortschaften.

  • 13:38 Uhr

    Selenskij will Beerdigung von Lindsey Graham am Dienstag in USA beiwohnen

    Am Rande seines Besuchs im Weißen Haus am kommenden Dienstag will der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einem Medienbericht zufolge auch der Beerdigung von Senator Lindsey Graham beiwohnen. Dies berichtet der US-Sender ABC News unter Berufung auf einen ukrainischen Vertreter. Somit will Selenskij das Engagement des vor zwei Wochen verstorbenen republikanischen Senators für die Ukraine würdigen. Graham hat die ukrainische Hauptstadt Kiew wenige Tage vor seinem Tod besucht.

  • 13:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kijaniza, Sadki und Ulanowo im Gebiet Sumy sowie Ternowaja, Bely Kolodes, Udy, Sosnowka, Podworki, Petropawlowka und Nowoalexandrowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 205 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, ein Artillerieaufklärungsradar und vier Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Majaki und Donezkoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Schipowatoje, Pristen, Schtschurowka und Kutkowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Bis zu 210 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 21 Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Krasny Molotschar, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Kramatorsk und Wassilewskaja Pustosch in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste des Gegners auf mehr als 160 Kämpfer. Das ukrainische Militär habe außerdem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 29 Autos, vier Geschütze und eine Radaranlage verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Schewtschenko in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Dobropolje, Rubeschnoje, Nowotroizkoje, Nowoandrejewka, Sergejewka, Solotoi Kolodes, Swetloje und Nowonikolajewka in der DVR sowie Sucharewa Balka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 370 Armeeangehörige verloren. Fünf Autos, ein Geschütz und ein Artillerieaufklärungsradar seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolskoje und Barwinowka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Podgawrilowka, Prossjanaja, Malinowka, Wassilkowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 345 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Tscherwonaja Kriniza, Malokaterinowka und Jurkowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwölf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Drohnenwerke und -basen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen und 146 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 465 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 189.940 Drohnen, 667 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.315 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.918 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:33 Uhr

    Ein Toter und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 63 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 63 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe dabei mindestens sieben Geschosse abgefeuert und 232 Drohnen eingesetzt, von denen 143 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Attacke einer FPV-Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Smorodino ums Leben gekommen. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien drei Männer verletzt worden. Zwei weitere Männer seien zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne auf der Autostraße Warwarowka – Oktjabrski ihr Auto angegriffen habe. In der Siedlung Politotdelskij habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Ein weiterer Lkw-Fahrer sei in der Siedlung Komsomolski verletzt worden. In der Siedlung Sergejewka habe ein Einwohner Verletzungen erlitten, als eine Drohne ein Verwaltungsgebäude attackiert habe. In der Stadt Schebekino seien drei Einwohner verletzt worden. In der Siedlung Oktjabrski habe ein Angehöriger der örtlichen Drohnenabwehr-Einheit Orlan Verletzungen erlitten.

    Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sieben Mehrfamilienhäuser, 24 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, acht Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, drei Lagerhäuser, ein Betrieb, eine Garage, drei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, elf Lkw, ein Minibus und 70 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:04 Uhr

    Außenministerium in Delhi warnt indische Seeleute vor Risiken im Schwarzen Meer

    Nach den jüngsten Attacken auf Öltanker und Frachter im Schwarzen Meer warnt das indische Außenministerium die Seeleute aus dem asiatischen Land vor Risiken beim Anheuern auf Schiffen, die das Schwarze Meer befahren. Die Diplomaten empfehlen ihren Landsleuten, im Vorfeld bei ihrem Arbeitgeber erschöpfende Informationen über die Fahrtroute sowie Sicherheit und Versicherung anzufragen. Angesichts des andauernden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine müsse das persönliche Sicherheitsrisiko gut kalkuliert werden. Es sei äußerste Umsicht geboten. In einer entsprechenden Mitteilung der diplomatischen Behörde heißt es:

    "Die Situation im Schwarzen Meer und in den Anrainerregionen bleibt äußerst instabil."

    Am Dienstag hat Indien den russischen Geschäftsträger Wladimir Ladanow ins Außenministerium einbestellt und förmlich Protest gegen den Angriff auf den Frachter "MV Golden Leo" eingelegt. Bei dem Beschuss vor der ukrainischen Küste seien nach Angaben des Ministeriums vier indische Besatzungsmitglieder getötet worden. Ein weiterer Seemann aus dem asiatischen Staat habe eine schwere Verletzung erlitten. Nach Darstellung der ukrainischen Streitkräfte sei die unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrende "MV Golden Leo" am Abend des 19. Juli beim Auslaufen aus dem Hafen Odessa von russischen Marschflugkörpern getroffen worden. Russland behauptet, nur Schiffe mit Militärgütern an Bord anzugreifen.

  • 11:35 Uhr

    CSU fordert Rüstungsabkommen mit Ukraine

    Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Alexander Hoffmann, hat ein offizielles Rüstungsabkommen mit der Ukraine gefordert, um die Bundeswehr mit ukrainischen Drohnentechnologien aufzurüsten. Gegenüber der Bild am Sonntag erklärte Hoffmann:

    "Wir sind der Auffassung, es braucht eine Unterstützungsdividende von der Ukraine."

    Deutschland werde die Hilfe für die Ukraine "unter allen Umständen fortsetzen". Gleichzeitig habe die Ukraine damit "wirklich herausragende Fähigkeiten entwickelt – im Bereich Drohnen, Drohnenabwehr und Marschflugkörper".

    Hoffmann forderte daher eine verbindliche Gegenleistung für die Bundeswehr. In einem zwischenstaatlichen Abkommen solle sich die ukrainische Seite verpflichten, ihre technologischen Fähigkeiten mit Deutschland zu teilen. Man wolle Know-how nutzen, das es heute in der Ukraine schon gebe, welches das Land aber "natürlich ein Stück weit hütet, weil das militärstrategisch von Vorteil ist", sagte Hoffmann.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.