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Liveticker Ukraine-Krieg: Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegenQuelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa
  • 10.08.2026 21:11 Uhr

    21:11 Uhr

    Experte: Nahost-Konflikt verschärft Mangel an Luftabwehrraketen in der Ukraine

    Die Ukraine leidet unter einem erheblichen Mangel an Munition für westliche Luftabwehrsysteme. Grund dafür ist unter anderem der hohe Verbrauch solcher Waffen im Nahen Osten, wie der Politologe Alexander Jermakow vom IMEMO-Institut gegenüber Nowosti Mail erklärte.

    Sollten die USA und Iran ihre gegenseitigen Angriffe fortsetzen, könnten die US-Bestände laut Jermakow bald stark erschöpft sein. "Welche Lieferungen soll es da für die Ukraine geben, die nicht Dutzende, sondern Hunderte Raketen für das System Patriot benötigt?", fragte er.

    Falls es zu keiner weiteren Eskalation komme, werde das Pentagon zunächst seine eigenen Waffenbestände auffüllen. Selbst bei einem schnellen Ausbau der Produktion dürfte es mindestens ein Jahr dauern, bis das Vorkriegsniveau wieder erreicht ist. Auch die europäischen Staaten sind inzwischen um ihre eigenen, durch den Einsatz im Nahen Osten geschwächten Arsenale besorgt.

  • 21:01 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 215 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums binnen zwölf Stunden 215 ukrainische Drohnen über Russland und angrenzenden Gewässern abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula, Tjumen, Tscheljabinsk, der Region Moskau, der Region Krasnodar und der Republik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:55 Uhr

    Ukraine greift Nowaja Kachowka über 445-mal binnen einer Woche an

    Vom 3. bis 9. August griffen ukrainische Truppen den Stadtbezirk Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson mehr als 445-mal an. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Dies teilte der amtierende Bürgermeister Wladimir Oganessow mit. Zudem sei eine nicht detonierte Drohne mit Sprengsatz gefunden und unschädlich gemacht worden, schrieb er bei Max. Bei den Angriffen wurden unter anderem ein Mehrfamilienhaus, ein stillgelegtes Betriebsgebäude, die Stromversorgung und Straßen beschädigt.

  • 20:39 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt

    Im Dorf Wosnessenowka im Kreis Schebekino im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Der Mann wurde mit Splitterverletzungen am Unterarm und Oberschenkel in das Bezirkskrankenhaus Schebekino gebracht. Er soll zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt werden.

    Durch herabfallende Trümmer einer abgeschossenen Drohne geriet zudem ein Nebengebäude in Brand. Im Kreis Graiworon wurde ein Privathaus durch einen von einer Drohne abgeworfenen Sprengsatz beschädigt. Weitere Drohnenangriffe verursachten Schäden an Häusern, Zäunen und einem Auto.

  • 20:20 Uhr

    Italienischer Professor warnt: Ukraine macht Terrorismus zur systematischen Kriegsmethode

    "Der Terrorismus ist für die Ukraine mittlerweile zu einer Art Hausspezialität geworden." 

    Mit diesen scharfen Worten wirft Michele Prospero, Professor für politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom, der Ukraine vor, terroristische Methoden systematisch als Kriegstaktik einzusetzen.

    Prospero nennt dabei mehrere Anschläge, bei denen auch zivile Ziele getroffen wurden, darunter den jüngsten Angriff auf ein Restaurant in Moskau. Besonders kritisch sieht er das Schweigen Italiens zu diesem Vorfall, obwohl der Besitzer und Chefkoch des Lokals italienischer Staatsbürger war.

    Prospero warnt, dass ein derart unberechenbarer Terrorismus eine ernsthafte Bedrohung darstelle.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:49 Uhr

    Putin würdigt Soldaten an der Front als "wahre Helden"

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Soldaten der militärischen Sonderoperation als "wahre Helden" gewürdigt. Trotz der schwierigen Bedingungen rückten sie jeden Tag weiter vor, sagte Putin bei einem Treffen mit Vertretern der Bereiche Stadtplanung und Raumentwicklung in der burjatischen Hauptstadt Ulan-Ude.

    "Es ist eine Sache, darüber zu sprechen. Eine andere ist es, an der Front zu stehen, wenn Kugeln pfeifen und Drohnen wie Fliegen umherfliegen – man kann den Kopf einfach nicht heben. Und trotzdem kämpfen sie nicht nur, sondern rücken jeden Tag weiter vor."

    Putin betonte zudem, dass für die Rückkehrer aus dem Kampfgebiet Bedingungen für ihre Rehabilitation, einschließlich psychologischer Betreuung, geschaffen werden müssten. Sie sollten auch die Möglichkeit erhalten, einen neuen Beruf zu erlernen.

  • 19:31 Uhr

    RIA Nowosti: Ukrainisches "Todesregiment" verbrennt Leichen zwangsrekrutierter Soldaten 

    Das Kommando des 225. ukrainischen Sturmregiments soll bei Charkow die sterblichen Überreste zwangsrekrutierter ukrainischer Soldaten verbrennen und damit Spuren mutmaßlicher Kriegsverbrechen beseitigen. Dies berichten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Im 225. Sturmregiment versucht man, Spuren von Kriegsverbrechen zu verwischen: In den Wäldern des Kreises Tschugujew im Gebiet Charkow werden die Überreste getöteter, zwangsrekrutierter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte exhumiert und verbrannt."

    Demnach werden zudem Gebäude zerstört, in denen ukrainische Mobilisierte gefoltert worden sein sollen. Die Zerstörungen würden russischen Angriffen zugeschrieben. Ausbilder des Regiments seien auf verschiedene Truppenübungsplätze verlegt worden.

  • 19:09 Uhr

    Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegen

    Die Zahl der Verletzten bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist auf 78 gestiegen. 13 Menschen kamen ums Leben. Dies teilte die Pressestelle des Präsidenten von Tatarstan mit. In der Mitteilung heißt es:

    "Bislang haben insgesamt 78 Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen, 25 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei von ihnen befinden sich in schwerem Zustand im Krankenhaus von Nabereschnyje Tschelny." 

    Der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, besuchte das Zentrale Bezirkskrankenhaus in Nischnekamsk und die Verletzten. Es wurden zusätzliche medizinische Teams bereitgestellt.

    Am Morgen hatten ukrainische Drohnen Industrie- und zivile Einrichtungen in der Stadt angegriffen. Unter den getroffenen Objekten war auch ein Hostel, in dem neun Menschen starben. Unter den Opfern befanden sich Bürger Usbekistans und Tadschikistans. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.

    Das Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren wegen Terrorismus ein. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte, alle Verantwortlichen für die Angriffe würden ermittelt und bestraft.

  • 19:00 Uhr

    Russlands Außenministerium: Einfrieren des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen

    Moskau schließt ein Einfrieren des Ukraine-Konflikts aus, da für die Lösung der Krise deren Ursachen beseitigt werden müssen, erklärt der russische Vizeaußenminister Michail Galusin. Zudem kritisiert er die USA, die trotz ihrer Friedensbemühungen weiterhin Waffen an Kiew liefern. 

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:40 Uhr

    Polens Sejm-Marschall: EU-Beitritt der Ukraine nur dann möglich, wenn sie Völkermord an Polen anerkennt

    Der Präsident des polnischen Parlaments, Włodzimierz Czarzasty, hat nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen, Ruslan Stefantschuk, erklärt, die Ukraine müsse den Völkermord an den Polen als Völkermord anerkennen, wenn sie der EU beitreten wolle.

    Kiew solle sämtliche Aspekte der Landesgeschichte überdenken, denn "die EU steht für Werte, nicht nur für einen Geldautomaten", stellte der Sejm-Marschall klar.

    Die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew verschlechterten sich, nachdem die Ukraine die Verbrecher der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) verherrlicht hat, die während des Zweiten Weltkriegs Massenverbrechen gegen polnische Bürger verübt hatten.  

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.