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Liveticker Ukraine-Krieg – Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: Tote und Verletzte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: Tote und VerletzteQuelle: AP © Nikoletta Stoyanova
  • 17.05.2026 10:34 Uhr

    10:34 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Mai 25 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – 5,
    • Dnjeprjany – 3,
    • Gornostajewka – 4,
    • Kachowka – 3,
    • Kasatschji Lageri – 3,
    • Konstantinowka – 2,
    • Malokachowka – 2,
    • Nowaja Kachowka – 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Staraja Sburjewka und Golaja Pristan seien insgesamt elf Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:01 Uhr

    Selenskij: Russland bekommt immer noch westliche Elektronik

    Nach schweren russischen Raketenangriffen hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Einhaltung der Techniksanktionen gegen Russland gefordert. In seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew sagte der Politiker:

    "Bei dem Angriff auf Kiew in dieser Woche haben die Russen Raketen eingesetzt, die in diesem Jahr hergestellt wurden. Ohne Komponenten von Unternehmen aus Europa, Japan und den USA hätten die Russen diese Raketen einfach nicht herstellen können."

    Gleiches gelte für andere Waffen der russischen Armee. Russlands Verbindungen zur Welt, die dem Krieg dienten, seien eine direkte Bedrohung für das Leben, sagte der Staatschef.

    Wegen ihrer militärischen Nutzbarkeit ist der Export von Elektronikbauteilen nach Russland verboten. Solche Teile werden aber oft über Drittstaaten geschickt.

  • 09:35 Uhr

    "Keine negativen Auswirkungen" – USA stoppen Verlegung von 4.000 Soldaten nach Polen

    Die USA haben die geplante Verlegung von rund 4.000 Soldaten nach Polen gestoppt. Hintergrund ist eine Entscheidung der Trump-Regierung zur Reduzierung der Truppenpräsenz in Europa.

    Polen betonte am Freitag, dass die Maßnahme keine direkten Auswirkungen auf die Sicherheit des Landes habe. Außerdem habe das Land eine Zusicherung erhalten, "dass die Entscheidung von Präsident Trump, Truppen aus Deutschland abzuziehen, keine negativen Auswirkungen auf Polen haben wird", erklärte Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 09:00 Uhr

    DVR meldet 19 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 19 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 19 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Mai bis 0 Uhr am 17. Mai (Ortszeit) kam ein Jugendlicher ums Leben. Weitere zehn zivile Personen, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist wurde dabei getötet. Neun weitere Menschen erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos.

  • 08:32 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 556 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht 556 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Kaluga, Kursk, Orjol, Brjansk, Woronesch, Tula, Smolensk, Pskow, Lipezk, Twer und Rostow, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:03 Uhr

    Schäden und Stromabschaltungen wegen Drohnenattacke auf Sewastopol

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch in der Stadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zugeschlagen. Über der Stadt und dem Schwarzen Meer wurden mindestens 25 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Auf der Plattform MAX schrieb Gouverneur Michail Raswoschajew, dass eine abgeschossene Drohne eine Hochspannungsleitung beschädigt habe. Daher komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung. Mit den Reparaturarbeiten werde man erst nach dem Ende des Luftalarms beginnen. Der Politiker meldete außerdem Sachschäden an mehreren Mehrfamilienhäusern. Weitere Schäden wurden an drei Einfamilienhäusern gemeldet.

  • 07:30 Uhr

    Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: mehrere Tote und Verletzte

    In der zurückliegenden Nacht haben Moskau und seine Umgebung die wohl schwerste Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Im Anflug auf die russische Hauptstadt wurden in den vergangenen 24 Stunden mehr als 120 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen – mehr als 80 davon allein in der Nacht zum Sonntag.

    Am Morgen meldete der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, mindestens zwölf Verletzte. Bei ihnen handele es sich um Bauarbeiter einer Erdölraffinerie im Südosten der russischen Hauptstadt. Die technische Ausrüstung des Betriebs sei nicht beschädigt worden. Darüber hinaus seien drei Wohnhäuser zu Schaden gekommen, schrieb Sobjanin auf der Plattform Telegram.

    Der Gouverneur des Gebiets Moskau, Andrei Worobjow, meldete drei Tote. Eine ukrainische Drohne sei in einem Einfamilienhaus eingeschlagen. Eine Frau sei ums Leben gekommen. Ein Mensch befinde sich noch unter den Haustrümmern. Im Dorf Pogorelki seien zwei Männer getötet worden, als herabfallende Drohnenteile ein im Bau befindliches Haus getroffen hätten. Darüber hinaus hätten unbemannte Luftfahrzeuge Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser in den Ortschaften Istra und Krasnogorsk beschädigt. Nach vorläufigen Angaben seien drei Männer und eine Frau verletzt worden. Auch im Dorf Subbotino habe ein Wohnhaus Feuer gefangen. Der Gegner habe zudem Infrastrukturobjekte attackiert, teilte Worobjow mit.

    Die Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo mussten aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellen. Auf dem Gelände des Airports Scheremetjewo wurden Teile von Drohnen entdeckt. Es gab aber nach vorläufigen Angaben weder Opfer noch Schäden.

  • 16.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Generalstabschef Gerassimow: Russische Armee rückt im Gebiet Charkow auf breiter Front vor

    Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Waleri Gerassimow, hat am Samstag den Truppenverband West inspiziert.

    Gerassimow meldete die Befreiung mehrerer Ortschaften und erklärte, dass die 20. Armee, welche die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen hatte, im Gebiet Charkow auf breiter Front nach Westen vorrückt.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 20:36 Uhr

    Gebiet Kursk: Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen

    Laut einer Mitteilung von Gouverneur Alexander Chinschtein haben ukrainische Drohnen Zivilisten in den Grenzgebieten angegriffen. So wurde ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo im Bezirk Rylsk von einer Drohne angegriffen, als er im Garten arbeitete; einen weiteren Angriff verübte das ukrainische Militär auf den Bauernhof Fonow. Chinshtein schreibt in den sozialen Netzwerken:

    "Ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo arbeitete im Garten neben seinem Haus, als er von einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte angegriffen wurde. Glücklicherweise kam es zu keinen schweren Verletzungen, ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich. Ein weiterer Angriff wurde auf den Bauernhof Fonow verübt, wobei eine Frau, Jahrgang 1957, verletzt wurde. Sie erlitt Splitterverletzungen am rechten Oberschenkel – auch sie bleibt unter ambulanter Beobachtung."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.