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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin über Gesprächsangebot: "Sie bitten um ein Treffen und töten Kinder"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin über Gesprächsangebot: "Sie bitten um ein Treffen und töten Kinder"Quelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow/RIA Nowosti
  • 5.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Lawrow kritisiert Ukraine, EU und USA beim Wirtschaftsforum

    Beim internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg äußerte sich der russische Außenminister Sergei Lawrow zu den Verhandlungen mit der Ukraine, Europas Rolle, dem Iran und der Straße von Hormus sowie zur entstehenden multipolaren Weltordnung.

    Lawrow warf Kiew und den europäischen Staaten mangelnde Verhandlungsbereitschaft vor, kritisierte westliche Forderungen an Russland und betonte zugleich, dass neue Machtzentren wie China, Indien, Russland, Iran sowie Staaten Afrikas und Lateinamerikas zunehmend an Einfluss gewännen. Als Beispiele für diese Entwicklung nannte er BRICS und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 5. Juni 2026]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:45 Uhr

    Putin: Russland wird Befreiung des Donbass erreichen

    Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF), dass er keine Zweifel hat, dass Russland die Befreiung des Donbass erreichen werde. Zur Begründung verwies er auf die Lage in der Donezker Volksrepublik:

    "In der Donezker Volksrepublik stehen weniger als 15 Prozent des Territoriums unter der Kontrolle der Kiewer Behörden."

  • 21:26 Uhr

    Trump: Alle Schlüsselkräfte der US-Regierung an Ukraine-Regelung beteiligt

    US-Präsident Donald Trump hat erklärt, alle wichtigen Vertreter seiner Regierung seien in die Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts eingebunden.

    "Wir werden alle involviert sein", sagte Trump vor Journalisten an Bord seiner Maschine auf dem Weg nach Wisconsin. Auf die Frage nach der Rolle von Außenminister Marco Rubio sagte er, auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff sowie Vizepräsident J. D. Vance seien eingebunden. "Alle", so Trump.

    Zugleich zeigte sich der US-Präsident überzeugt, dass eine Friedenslösung erreichbar sei. "Ich denke, es wird funktionieren. Wir kommen einer Einigung näher", sagte er und betonte, die USA wollten Frieden in der Ukraine.

    Trump erinnerte zudem daran, dass Washington keine unentgeltlichen Waffenlieferungen mehr an Kiew leiste. Die Ukraine kaufe die Rüstungsgüter inzwischen zum vollen Preis. Der Konflikt hätte aus seiner Sicht nie beginnen dürfen und sei derzeit "inakzeptabel".

  • 21:00 Uhr

    "Völlig den Kopf verloren": Putin wirft Kiew Angriff auf AKW-Reaktor vor

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, Angriffe in der Nähe des Kernkraftwerk Saporoschje durchzuführen:

    "Die ukrainischen Truppen greifen ständig Ziele in der Nähe des Kraftwerks an. In letzter Zeit haben sie völlig den Kopf verloren und sogar direkt den Reaktor angegriffen. Gott sei Dank hatte das keine schwerwiegenden Folgen, der Reaktor wurde nicht beschädigt."

    Zugleich warnte er vor den Risiken für die nukleare Sicherheit. Zwar sei der Reaktor abgeschaltet, auf dem Gelände befinde sich jedoch abgebrannter Kernbrennstoff. Eine Beschädigung entsprechender Anlagen könne schwerwiegende Folgen haben.

    Am Donnerstag hatte die Pressestelle des Kraftwerks von mehr als 20 Drohnenangriffen auf das Gelände des benachbarten Wärmekraftwerks berichtet. Nach Angaben der Anlage läuft der Betrieb weiterhin planmäßig, die Strahlungswerte lägen im Normalbereich.

  • 20:30 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 106 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 106 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer neutralisiert.

  • 20:22 Uhr

    Merz: Europa ist zu Verhandlungen mit Russland bereit

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat erklärt, Europa sei bereit, mit Russland über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts zu verhandeln. Dies erklärte er auf einer Pressekonferenz nach dem EU-Westbalkan-Gipfel im montenegrinischen Tivat.

    Aus seiner Sicht sei es "völlig selbstverständlich", dass die Europäer bei einem solchen Format mit am Verhandlungstisch säßen. Der Kanzler betonte, ein Frieden in der Ukraine liege "im ureigenen Interesse Europas". Von europäischer Seite werde es "keinen Mangel an Verhandlungsbereitschaft" geben.

    Am 7. Juni will Merz in London gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über weitere Schritte beraten.

  • 20:15 Uhr

    Westbalkan-Gipfel und Ukraine-Krieg: Merz will "EU-Erweiterung", Macron mehr Diplomatie

    Beim Westbalkan-Gipfel im montenegrinischen Tivat haben Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für eine Beschleunigung der EU-Erweiterung geworben. Merz erklärte, die Europäische Union müsse zeigen, dass sie "fähig und bereit zur Erweiterung" sei.

    Von der Leyen betonte, der Erweiterungsprozess müsse zwar weiterhin an konkrete Reformfortschritte geknüpft bleiben, dürfe deshalb aber nicht unnötig langsam verlaufen.

    Daneben spielte auch die europäische Sicherheitslage eine wichtige Rolle beim Gipfel. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte, dass die Ukraine "angesichts von Russlands Krieg Teil der europäischen Familie sein sollte". Der französische Präsident Emmanuel Macron hingegen sprach sich für mehr Diplomatie und direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine aus. Beide Seiten müssten einen Waffenstillstand und einen Friedensplan erarbeiten. Europa könne dabei eine wichtige unterstützende Rolle übernehmen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:53 Uhr

    Putin: Ukraine produziert keine eigenen modernen Waffen

    Der russische Präsident Wladimir Putin betont, dass die Ukraine nicht über eigene Produktionskapazitäten für solche Waffen verfügt, wie Russland sie besitze. Er sagte dies auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF):

    "Auf der anderen Seite gibt es keine eigene Produktion solcher Wirkmittel, wie sie Russland hat. Das sind Hyperschallwaffen, das sind Marschflugkörper in der gesamten Bandbreite sowie eine Reihe weiterer Mittel, die auch andere Länder nicht haben. Zum Beispiel ein solches Mittel mittlerer Reichweite wie 'Oreschnik', über das viel gesprochen wurde."

    Zudem erklärte Putin, dass die unbemannten Luftfahrzeuge der Ukraine überwiegend aus westlichen Ländern geliefert würden.

    "Was moderne Mittel betrifft, darunter auch die unbemannte Luftfahrt, ist das leider so, das sind neue Realitäten. Im Wesentlichen kommen sie aus westlichen Ländern in die Ukraine. Dort wird im Grunde nur noch zusammengebaut. Zwar versuchen sie selbst etwas zu entwickeln, aber es gelingt ihnen nur wenig."

  • 19:35 Uhr

    "Boom boom boom" – USA beschließen neue Militärhilfen für Kiew

    Das US-Repräsentantenhaus hat ein neues Finanzpaket für die Ukraine verabschiedet. Der Gesetzentwurf wurde mit 226 zu 195 Stimmen angenommen und sieht mehr als eine Milliarde US-Dollar für Sicherheits- und Wiederaufbauhilfen sowie weitere acht Milliarden Dollar in Form von Krediten für die ukrainische Verteidigung vor. Zudem enthält die Vorlage neue Sanktionen gegen wichtige Bereiche der russischen Wirtschaft.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.