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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft Grenzkontrollpunkt im Gebiet Wolyn

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft Grenzkontrollpunkt im Gebiet WolynQuelle: Sputnik © Sergei Bobyljow
  • 15.09.2026 14:33 Uhr

    14:33 Uhr

    Russland trifft Grenzkontrollpunkt im Gebiet Wolyn

    Russland hat den internationalen Grenzkontrollpunkt Jagodin an der polnisch-ukrainischen Grenze im Gebiet Wolyn angegriffen. Die Attacke wurde mit Geran-Drohnen durchgeführt. Eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums lautet:

    "Regelmäßige Angriffe auf ukrainische Grenzübergänge unterbrechen die Nachschubwege für ausländische Militärhilfe nahe wichtigen Transport- und Logistikzentren der ukrainischen Streitkräfte."

    Zudem zerstörten russische Truppen einen Zug nahe dem Dorf Rymatschi im Gebiet Wolyn, der für den Transport von Militärgütern, ausländischen Drohnen und Komponenten eingesetzt wurde. Rymatschi liegt etwa 8 Kilometer vom Kontrollpunkt Jagodin entfernt.

  • 13:45 Uhr

    De Masi: Statt Milliarden abzunicken sollte die EU über ukrainische Mafia-Methoden debattieren

    Der EU-Abgeordnete und BSW-Politiker Fabio De Masi hat am Montag, dem 14. September 2026, im EU-Parlament die Machenschaften in der Ukraine angesprochen. De Masi erklärte, die Ukraine versinke immer weiter im Chaos.

    Die Bandbreite reiche von Schusswechseln zwischen Geheimdiensten bis hin zu einem Generalstaatsanwalt, der der Korruption beschuldigt werde und sich außer Landes abgesetzt habe. Zudem sei die ehemalige Pressesprecherin Wladimir Selenskijs von diesem mit Sanktionen belegt worden, nachdem sie die Zwangsrekrutierungen kritisiert habe.

    "Wenn sie [die Ukraine] sich immer mehr zu einem Mafia-Staat entwickelt, dann muss dieses europäische Parlament nicht einfach immer nur mit dem Kopf weitere Milliarden abnicken, sondern dies endlich in das Zentrum der Debatte stellen", forderte der BSW-Politiker.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:17 Uhr

    Lawrow: Russland bleibt offen für Verhandlungen

    Russland hat nie auf Gespräche verzichtet und ist auch derzeit bereit, sowohl im bilateralen als auch im trilateralen Format zu verhandeln. Dies erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einem Rundtischgespräch der Botschafter zur Ukraine-Frage.

    Ihm zufolge wurde die Wiederaufnahme der Ukraine-Verhandlungen bei dem jüngsten Besuch des US-Beauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau erörtert. Die Amerikaner sollen sich selbst für das dreiseitige Format ausgesprochen haben. Lawrow betont:

    "Wir begrüßen das Interesse der USA, zur Beilegung des Konflikts beizutragen. Entscheidend ist, dass die Vereinigten Staaten die eigentlichen Ursachen dieses Konflikts verstehen, im Gegensatz zu allen anderen westlichen Ländern, die stur darauf bestehen, dass die Ukraine das Recht hat, alles zu tun, was sie will."

    Hätte Europa die USA nicht von den Anchorage-Vereinbarungen abgehalten, hätte die Welt bereits seit einem Jahr ohne Krieg in der Ukraine leben können, so Lawrow.

  • 12:43 Uhr

    Russische Armee bekämpft weiterhin eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow

    Einheiten des russischen Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow weiterhin zusammen und erweitern den äußeren Kontrollbereich, berichtet das Verteidigungsministerium.

    Die Kämpfe um die Befreiung der Ortschaft Malaja Woltschja dauern an. Die Verluste der eingekesselten Einheiten der Ukraine beliefen sich in den vergangenen 24 Stunden auf 35 Soldaten. Alle Durchbruchversuche wurden vereitelt.

    Seit Anfang September wurden bis zu 490 ukrainische Soldaten außer Gefecht gesetzt. Außerdem zerstörte die russische Armee 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Pick-ups, 13 Quads und 21 bodengestützte Robotersysteme.

    Im äußeren Kontrollbereich gelang es Russland, den Gegner nahe den Orten Prikolotnoje, Nowoalexandrowka und Petropawlowka zu bekämpfen sowie zwei Sturmtrupps zu eliminieren, die nahe der Ortschaft Kasatschja Lopan einen Gegenangriff versuchten.

  • 12:03 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben während der Kampfhandlungen an einem Tag rund 1.225 Soldaten verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • drei Panzer,
    • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 82 Kraftfahrzeuge,
    • drei Artilleriegeschütze,
    • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • ein Artillerieaufklärungsradar.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die vom Gegner genutzt wurden, Lager und Montagehallen für unbemannte Flugzeuge sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 139 Bezirken. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben und 589 Drohnen ab.

  • 11:19 Uhr

    Russische Truppen befreien Olchowatka im Gebiet Charkow

    Die russische Armee hat Olchowatka im Gebiet Charkow eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde der Ort durch den Truppenverband Nord befreit. Östlich von Olchowatka werden die dort blockierten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin bekämpft.

  • 10:26 Uhr

    FT berichtet über geheimen "Sonderstab Ukraine" in Deutschland

    In einem besonders gesicherten Flügel des deutschen Verteidigungsministeriums ist eine geheime Ukraine-Arbeitsgruppe tätig, berichtet die Financial Times (FT). Laut der Zeitung ist die Geheimhaltungsstufe so hoch, dass die Gruppe auch als "Partisaneneinheit" bezeichnet wird.

    Es handele sich um einen sogenannten Sonderstab Ukraine, der in der Lage sei, Waffenkäufe für die Ukraine innerhalb von nur zwei Wochen abzuschließen.

    Joachim Kaschke, ein Brigadegeneral der Luftwaffe und der Leiter des Sonderstabs, erklärt gegenüber der FT, die Gruppe habe extrem kurze Entscheidungswege, was Schnelligkeit und Flexibilität gewährleiste.

    Die Gruppe war wenige Monate nach dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts aufgestellt worden. Zunächst befasste sie sich als Lagezentrum beim Verteidigungsministerium mit Überwachungsaufgaben sowie mit der Unterrichtung der politischen Führung des Landes. Im Juli 2022 wurde die Gruppe in einen "Sonderstab" umgewandelt.

    Der Stab bestehe aus weniger als 20 Personen, die "verstehen, was funktioniert" und was nur "überbewerteter, protziger Unsinn" sei, berichtete die FT mit Verweis auf eine Quelle.

  • 09:49 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als 60 Angriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, teilt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Drei Zivilisten wurden verletzt.

    Darüber hinaus starb eine Frau im Krankenhaus, die beim ukrainischen Angriff am 4. September schwer verletzt worden war.

    Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 169 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Belgorod zum Abschuss gebracht, betont Schuwajew.

  • 09:07 Uhr

    Flugabwehr zerstört mehr als 220 ukrainische Drohnen

    In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 222 ukrainische unbemannte Fluggeräte abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über 16 Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 08:45 Uhr

    Taganrog in Südrussland wehrt in der Nacht massiven Angriff ab

    Taganrog hat in der Nacht einen massiven Raketenangriff abgewehrt, berichtet Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebietes Rostow. Ihm zufolge gab es vorläufig keine Toten oder Verletzten.

    Die Behörden verzeichneten jedoch Schäden, mehrere Brände brachen aus. Die Verglasung mehrerer Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und einer Bildungseinrichtung wurde beschädigt. Auch landwirtschaftliche Lagerhallen und eine Gasleitung wurden getroffen.

    Die Flugabwehr schoss mehr als 30 Drohnen und Raketen der Ukraine über Taganrog sowie über neun Bezirken des Gebietes ab, betont Sljussar.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.