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Liveticker Ukraine-Krieg – Kretschmer: Deutschland ist längst Kriegspartei im Ukraine-Konflikt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kretschmer: Deutschland ist längst Kriegspartei im Ukraine-Konflikt© Sven Hoppe/picture alliance via Getty Images
  • 14.09.2026 12:38 Uhr

    12:38 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche fast 9.500 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 9.500 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.480 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 5.600 ukrainische Drohnen, zwölf unbemannte Boote, 19 Seeschiffe, 31 Feldartilleriegeschütze, 35 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie fast 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

  • 11:59 Uhr

    Eisenbahnzüge mit Militärgütern für ukrainische Armee getroffen

    Die russischen Streitkräfte hätten Lokomotiven und Militärzüge in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Saporoschje, Poltawa, Nikolajew und Odessa getroffen, die verschiedene Militärgüter durch die Ukraine transportierten. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden.

    Ziel dieser systematischen Angriffe auf die ukrainische Transportinfrastruktur sei es, die logistischen Kapazitäten des Gegners zu reduzieren, so die Militärbehörde.

  • 11:14 Uhr

    Kretschmer: Deutschland ist längst Kriegspartei im Ukraine-Konflikt 

    Laut dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer sei Berlin "längst" eine Kriegspartei im Konflikt zwischen Moskau und Kiew. Dies erklärt der CDU-Politiker in einem Gespräch mit der Sächsischen Zeitung und der Leipziger Zeitung.

    "Es ist nicht unser Krieg […] Wir haben immer gesagt, wir dürfen nicht Kriegspartei werden. Ich würde sagen, wir sind es längst. Das ist ein Riesenfehler." 

    Ihm zufolge erwecke dies Sorgen und Angst in der Bevölkerung. Deshalb müssten die Behörden in eigene Verteidigung investieren. Um potenzielle Angriffe auf Deutschland und Europa von vornherein zu unterbinden, sei eine Abschreckung erforderlich, so Kretschmer weiter. Er verteidigt die Ansiedlung von Rüstungsbetrieben in Sachsen und weist darauf hin, dass "Raketen, die auf uns fliegen" zerstört werden müssten. Die dafür benötigte Technik müsse im eigenen Land produziert werden, betont der Politiker. 

  • 10:37 Uhr

    DVR-Chef: Russische Armee setzt Kämpfe um Druschkowka, Dobropolje und Krasny Liman fort

    Die russischen Streitkräfte kämpfen weiterhin um die wichtigen Städte in der Volksrepublik Donezk, berichtet DVR-Chef Denisch Puschilin.

    Ihm zufolge finden derzeit Kämpfe an den Stadträndern von Druschkowka statt. Das russische Militär umzingele weiterhin die Stadt.

    Auch die Befreiung von Dobropolje dauere an, so Puschilin weiter. Die Kämpfe fänden bereits sowohl im Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern im Süden der Stadt als auch im privaten Wohnungssektor in den nördlichen Stadtteilen statt. Der DVR-Chef präzisiert, dass Dobropolje lange als wichtiger Versorgungsknotenpunkt für die ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk gedient habe.

    In Krasny Liman und in der Umgebung der Stadt dauern die ebenfalls heftigen Kämpfe an. Der Gegner verlege weiterhin zusätzliche Einheiten, sagt Puschilin.

  • 09:59 Uhr

    Gebiet Kursk: Zwei Zivilisten durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete verletzt

    In der Nacht habe das russische Luftabwehrsystem einen gegnerischen Marschflugkörper über der Stadt Kursk abgeschossen, wie Alexander Chinstein, der Gouverneur des Gebiets Kursk, mitteilt. Durch herabfallende Trümmerteile erlitten zwei Männer Verletzungen. Zudem seien dabei drei Mehrfamilienhäuser, acht Privathäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Kindergarten und sechs Autos beschädigt worden.

    Nach Angaben von Chinstein seien binnen 24 Stunden 125 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 208 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 35 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. Zu Schaden seien ein Privathaus und fünf Pkw gekommen.

  • 09:25 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Zivilisten verletzt

    Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe vier zivile Einwohner verletzt worden, darunter ein 13-jähriges Mädchen. Wie es heißt, befänden sich zwei der Verletzten in einem Krankenhaus.

    Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region fünfmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner elfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 141 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

  • 08:56 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 399 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Rostow, Smolensk, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:21 Uhr

    London: Anchorage-Kompromiss zur Ukraine zwischen Putin und Trump ist tot

    Mögliche Wege zur Beilegung des Konflikts zwischen Moskau und Kiew, die beim Gipfeltreffen der Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump im vergangenen August in Alaska erörtert worden seien, seien vom Tisch. Dies erklärt Jonathan Powell, der Berater des britischen Premierministers für nationale Sicherheit, auf einem Forum in Kiew.

    "Der sogenannte Anchorage-Kompromiss ist endgültig tot. Wir können aufhören, uns darüber Gedanken zu machen."

    Das bedeute, dass nach neuen Wegen zur Konfliktlösung gesucht werden müsse, so Powell.

    Obwohl er einräumt, dass die Lage in der Ukraine angesichts des Mangels an Patriot-Luftabwehrraketen derzeit "etwas schwierig" sei, gebe es "Gründe für Optimismus".

    Trump hatte zuvor in Bezug auf die Ukraine eine wechselhafte Haltung eingenommen. Jetzt habe der US-Präsident jedoch einen "ganz anderen Standpunkt", sagt Powell weiter.

    Ihm zufolge sehe Trump, dass "es der Ukraine besser geht". Deshalb neige er "nicht mehr so ​​stark zu Putin wie früher", behauptet Powell.

  • 07:38 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 47 ukrainische Soldaten, ein Stützpunkt, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, eine Station für elektronische Kampfführung, fünf Drohnenleitstellen sowie sechs Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 115 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.

  • 13.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.