Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft im Gebiet Charkow

8.08.2026 17:02 Uhr
17:02 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilisten bei Drohnenangriff auf Lkw verletzt

Kanal des Operativstabs des Gebiets Belgorod auf der Plattform Max Bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw im Gebiet Belgorod wurden drei Personen verletzt. Wie der regionale Operativstab auf der Plattform Max mitteilte, seien die Männer in das regionale Krankenhaus gebracht worden.
"Im Dorf Bogaty griff eine Drohne einen Lkw auf dem Gelände eines Betriebs an. Ein Mann erlitt Verletzungen am Bauch und befindet sich in ernstem Zustand. Zwei weitere Männer erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen."
16:34 Uhr
Selenskij fordert erneut vom Westen Lieferung von Raketen für Luftverteidigungssysteme
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij fordert von westlichen Partnern, den Druck auf Moskau durch neue Sanktionen zu verstärken und Abfangraketen an Kiew zu liefern. Diese Forderung äußerte Selenskij am Samstag auf X, nachdem die ukrainische Luftabwehr in der Nacht keine der russischen Raketen abgeschossen hatte.
Laut Selenskij funktionierten "Raketenabwehrsysteme, Abfangraketen für Patriot, SAMP/T, NASAMS, Hawk und F-16" nur, wenn sie in der Ukraine im Einsatz seien, "anstatt in Lagerhallen zu liegen, die Tausende von Kilometern von den russischen Angriffen entfernt sind".
15:55 Uhr
Saldo: Kiew greift Zivilisten wegen militärischer Rückschläge an
Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson, ist der Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte aufgrund militärischer Rückschläge den Terror gegen russische Zivilisten fortsetzen. Gegenüber TASS sagte der Politiker:
"Wenn der Gegner an der Front keine Erfolge erzielt, greift er mit Drohnen zivile Fahrzeuge, Krankenhäuser, Straßen, Busse, Schiffe und Wohnhäuser an. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung wird zum Ersatz für militärische Erfolge."
Im Gebiet Cherson zeigten sich die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte täglich, fügte Saldo hinzu.
15:28 Uhr
Putin legte bis ins Detail dar, was auf die Massenangriffe Kiews auf Russland folgen wird

Jewgeni Messman / Sputnik Die Ukraine feiert Angriffe auf russische zivile Infrastruktur – und ist zutiefst erschüttert, wenn Russland entsprechend antwortet. Gleichzeitig werden die Folgen der russischen Angriffe heruntergespielt. Dabei hat Präsident Wladimir Putin doch unzweideutig erklärt, wie Russland reagieren wird.
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14:57 Uhr
Frontbericht: Mehrere ukrainische Flamingo-Raketen abgefangen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion sowie ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-53 aus US-Produktion.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 210 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 335 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 350 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 30 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Lager für Kampfdrohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 157 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, ein Geschoss für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, ein Geschoss für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, acht Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 828 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 200.921 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.489 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.087 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.698 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
14:15 Uhr
Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft im Gebiet Charkow

SymbolbildStanislaw Krasilnikow Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Samstag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der vergangenen 24 Stunden eine weitere Ortschaft befreit hätten. Im Zuge aktiver Offensivaktionen hätten Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Iwanowka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.
13:29 Uhr
Bulgariens Ministerpräsident: Drohne in bulgarischen Luftraum eingedrungen
Eine unbekannte Drohne, die am Samstagmorgen aus Rumänien nach Bulgarien eingedrungen war, explodierte unweit der Transbalkan-Gaspipeline. Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew gab den Vorfall bekannt.
"Heute Morgen um 8:10 Uhr ereignete sich ein Vorfall: Eine Drohne drang aus Rumänien in den bulgarischen Luftraum ein und explodierte 100 Meter von der bulgarischen Grenze entfernt."
Radew präzisierte, dass sich der Vorfall in der Nähe des ehemaligen Grenzübergangs Kardam zwischen Bulgarien und Rumänien ereignet habe, einen Kilometer von der Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline entfernt. Die Drohne sei in ein Sonnenblumenfeld gestürzt.
"Es wurden Maßnahmen ergriffen, das Gebiet wurde abgesperrt. Es gab keine Verletzten oder Schäden an der Infrastruktur."
Derzeit seien Einheiten der Grenzpolizei, der Nationalpolizei und des Verteidigungsministeriums vor Ort, um den Drohnentyp zu identifizieren, fügte der Politiker hinzu.
"Weder im rumänischen noch in unserem Luftraum wurde eine unbekannte Drohne gesichtet. Wir haben keine Informationen vom Combined Air Operations Center, das den Luftraum über ganz Südeuropa überwacht."
12:55 Uhr
Bloomberg: Kiew stimmt US-Forderung zu, keine Objekte des CPC im Schwarzen Meer anzugreifen
Die USA hätten Kiew überzeugt, die Angriffe auf Öltanker und Infrastrukturobjekte des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) im Schwarzen Meer einzustellen, die für den Export kasachischen Öls von entscheidender Bedeutung seien. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf einen US-Beamten.
Wie es heißt, sei die Vereinbarung nach einem Treffen zwischen hochrangigen US-Regierungsbeamten und ukrainischen Vertretern erzielt worden. Das Treffen fand im Anschluss an eine Reihe von Angriffen auf Schiffe in der Nähe des CPC-Terminals in der russischen Hafenstadt Noworossijsk statt, das für den Transport kasachischen Öls auf die Weltmärkte von großer Bedeutung ist.
Der Quelle zufolge habe sich die Ukraine verpflichtet, die CPC-Infrastruktur und Schiffe, die das Terminal in Noworossijsk anlaufen, nicht anzugreifen, es sei denn, sie stehen in Verbindung mit Russland, unterliegen ukrainischen Sanktionen oder transportieren russische Güter.
12:18 Uhr
Sobjanin: Region Moskau schießt binnen einer Woche fast 2.000 ukrainische Drohnen ab
Im Laufe der Woche haben Moskau und das Moskauer Gebiet einen massiven Drohnenangriff abgewehrt. Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, teilte mit, dass zwischen dem 1. August um 8:30 Uhr und dem 8. August um 8:30 Uhr insgesamt 1.984 ukrainische Drohnen auf Moskau und das Moskauer Gebiet zugeflogen seien. Sobjanin präzisierte, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 82 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden.
11:44 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 24 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, kam im Laufe des Tages infolge der ukrainischen Angriffe ein Mann ums Leben. 24 Zivilisten erlitten Verletzungen. Acht der Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert.
Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region zwölfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner viermal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 154 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


