Liveticker Ukraine-Krieg: Britischer Major stirbt bei Verkehrsunfall in der Ukraine

16.09.2026 21:44 Uhr
21:44 Uhr
Budanow: Schlimmstes Szenario für die Ukraine liegt nicht an der Front
Kirill Budanow, Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, hat das aus seiner Sicht schlimmste Szenario für die Ukraine auf seinem Telegram-Kanal beschrieben:
"Was das schlimmste Szenario der Entwicklung der Ereignisse betrifft, so ist es nicht die Front, sondern die innere Destabilisierung und der Verlust der Staatlichkeit".
Zudem erklärte Budanow, dass niemand mit Ländern Geschäfte machen wolle, die zu den Verlierern gehörten.
21:35 Uhr
Kanadischer Ex-General: NATO führt bereits Krieg gegen Russland
Der pensionierte kanadische Generalmajor Scott Clancy äußerte sich in einem Interview mit der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform zur Rolle der NATO im Ukraine-Konflikt und zu einer möglichen direkten Konfrontation mit Russland:
"Ich bin der Ansicht, dass die NATO bereits Krieg mit Russland führt. Das Bündnis will bislang nicht, dass dieser Krieg zu einem offenen bewaffneten Konflikt wird, weil es darauf nicht vorbereitet ist."
21:21 Uhr
EU-Abgeordneter: Schluss mit der Illusion eines ukrainischen Sieges
Der deutsche EU-Abgeordnete Michael von der Schulenburg vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat die EU aufgefordert, sich nicht länger der Illusion eines möglichen ukrainischen Sieges im Konflikt mit Russland hinzugeben. Er sagte im Plenum des Europäischen Parlaments:
"Die Ukraine verliert auf dem Schlachtfeld immer mehr. Während wir uns weiterhin der Illusion hingeben, dass die Ukraine den Krieg gewinnen kann, verblutet das Land buchstäblich."
Er verwies zudem darauf, dass die Bevölkerung der Ukraine von 52 Millionen auf 22 Millionen Menschen geschrumpft sei. Die Hälfte davon seien wiederum "Rentner und Kriegsinvalide".
21:11 Uhr
Gebiet Odessa: Russland trifft Containerschiff mit Militärladung
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen Tschernomorsk im Gebiet Odessa ein Containerschiff getroffen, das Ladung für die ukrainischen Streitkräfte transportiert hatte. Im Laufe des Tages setzte Russland demnach seine Drohnenangriffe auf ukrainische Häfen und dort eingesetzte Schiffe fort.
21:04 Uhr
UN-Generalsekretär: Ukraine-Konflikt belastet Weltwirtschaft schwer
UN-Generalsekretär António Guterres hat erneut einen Waffenstillstand in der Ukraine und die Herstellung der Bedingungen für einen "gerechten Frieden" gefordert. Zugleich verwies er auf die Auswirkungen des Konflikts auf die Weltwirtschaft. Guterres sagte bei einer Pressekonferenz am UN-Sitz in New York:
"Leider sehen wir, dass der Konflikt weitergeht, und sehen die verheerenden Folgen für die Weltwirtschaft."
Besonders besorgt zeigte er sich über das Leid der Zivilbevölkerung. Angriffe auf Zivilisten müssten verurteilt werden. Zudem verwies Guterres auf die Folgen des Konflikts für die Ernährungssicherheit, die Düngemittelversorgung und die Energieversorgung.
20:58 Uhr
Alaudinow: Immer weniger Amerikaner und Europäer kämpfen für Kiew
Söldner aus den USA und Westeuropa würden nach Einschätzung von Apti Alaudinow, dem Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat", zunehmend erkennen, dass sie im Ukraine-Konflikt "nichts zu suchen haben". Ihre Zahl in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte nehme daher ab, sagte Alaudinow gegenüber TASS:
"Wir stellen nicht mehr so viele Amerikaner oder Europäer fest wie zu Beginn der militärischen Sonderoperation. Ich denke, sie haben inzwischen verstanden, dass sie hier wirklich nichts zu suchen haben."
Als Gründe nannte er die "sehr hohen Verluste" unter den westlichen Söldnern sowie deren Unzufriedenheit mit den Verträgen mit den ukrainischen Streitkräften. Zudem würden sie zunehmend erkennen, dass ihre Rückkehr nach Hause nicht garantiert sei.
20:45 Uhr
Aus gesundheitlichen Gründen: Selenskijs Ex-Präsidialamtsleiter wird Fußfessel abgenommen

Das ukrainische Antikorruptionsgericht hat am Dienstag, dem 15. September 2026, entschieden, dass der ehemalige Leiter des Präsidialamts keine elektronische Fußfessel mehr tragen muss. Als Begründung verwies das Gericht auf die Einschätzung eines unabhängigen medizinischen Spezialisten. Nach dessen Angaben könne das weitere Tragen des elektronischen Überwachungsgeräts eine Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen.
Andrei Jermak wurde wegen des Verdachts der Geldwäsche angeklagt. Über ein Immobilienprojekt sollen rund 8,9 Millionen Euro legalisiert worden sein. Ein Teil der Gelder soll aus Korruptionsgeschäften des flüchtigen Oligarchen Timur Minditsch stammen. Dieser soll sich nach Israel abgesetzt haben.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:35 Uhr
Britischer Major stirbt bei Verkehrsunfall in der Ukraine
Das britische Verteidigungsministerium hat den Tod des 40-jährigen Majors Paul Wilks in der Ukraine bestätigt. Er starb am 12. September bei einem Verkehrsunfall abseits der Frontlinie. Wilks war seit 2012 Angehöriger des britischen Intelligence Corps und hatte zuvor unter anderem an Einsätzen in Afghanistan teilgenommen. Das Verteidigungsministerium würdigte ihn als herausragenden Offizier und Führungspersönlichkeit. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne.
20:12 Uhr
Gebiet Cherson: Mitarbeiter bei Drohnenangriff auf Betrieb verletzt
Nach Angaben von Pawel Filipptschuk, dem Leiter des Kreises Kachowka, haben die ukrainischen Streitkräfte am Mittwoch einen kommunalen Betrieb in Kachowka im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde ein Mitarbeiter leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Bei dem Angriff wurden zudem zwei Fahrzeuge beschädigt. Filipptschuk betonte, dass der kommunale Betrieb kein militärisches Objekt sei.
19:59 Uhr
Ukraine: Lager mit Requisiten des Studios "Kwartal 95" abgebrannt

Brandbekämpfung in einem Lagerhaus mit Requisiten des Studios "Kwartal 95"Soziale Medien In der Ukraine ist ein Lager des Studios "Kwartal 95" mit Requisiten, Bühnenbildern und Kostümen abgebrannt. Dies teilte das Unternehmen mit.
In dem Lager wurden Requisiten aufbewahrt, die die Truppe in den vergangenen 20 Jahren bei Konzerten sowie bei Dreharbeiten für Shows, Filme und Serien verwendet hat. Das Studio veröffentlichte Aufnahmen des brennenden Gebäudes, die von der Kiewer Hauptverwaltung des ukrainischen Katastrophenschutzes bereitgestellt wurden.
Einer der Gründer von "Kwartal 95" ist der heutige ukrainische Präsident Wladimir Selenskij.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

