Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des Konflikts

12.03.2026 15:40 Uhr
15:40 Uhr
Orbán: Lasse mich durch Erpressung und Drohungen von Selenskij nicht einschüchtern
Die Erpressung und Drohungen von Wladimir Selenskij werden keine Wirkung zeigen, Ungarn nehme sie ernst, werde sich ihnen aber nicht beugen, verkündet der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Drohungen gegen ihn und seine Familie würden zu keinem Ergebnis führen.
"Wir nehmen die Drohungen natürlich ernst, aber wir werden uns nicht davon einschüchtern lassen und nicht nachgeben. Wir sind stark genug, um uns zu verteidigen und die Ölblockade von ihrer Seite zu stoppen."
Der ungarische Ministerpräsident erklärte, dass Ungarn keine Konflikte suche, aber auch nicht bereit sei, Ungerechtigkeiten hinzunehmen, und forderte Kiew auf, den Betrieb der Ölpipeline Druschba wieder aufzunehmen.
Zuvor hatte Selenskij dem ungarischen Ministerpräsidenten wegen der Blockade eines weiteren EU-Kredits für die Ukraine durch die ungarische Seite mit einem "Treffen" mit dem ukrainischen Militär gedroht. Der ehemalige General des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Grigori Omeltschenko, drohte daraufhin nicht nur Orbán selbst, sondern auch seinen Kindern und Enkeln.
15:29 Uhr
Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf drei Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Telegram-Kanal mit.
"Im Dorf Rschewka im Bezirk Schebekino wurde ein Mann verletzt, nachdem eine Drohne ein Auto angegriffen hatte."Ein weiterer Drohnenangriff traf ein Auto im Dorf Otradnoje im Bezirk Belgorod. Zudem wurde eine Frau im Bezirk Graiworon bei einem Drohnenangriff verletzt. Zwei der Verletzten wurden mit Minen-Explosions- und Splitterverletzungen in Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person wird ambulant behandelt.
15:14 Uhr
Nach Drohnenangriff: Brandfläche auf Ölbasis in Kuban auf 3.800 Quadratmeter gestiegen

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Wie der Fernsehsender Westi berichtet, ist die Brandfläche auf der Ölbasis im Krasnodar-Gebiet, die nach dem Absturz eines ukrainischen Drohnenwracks entstanden ist, auf 3.800 Quadratmeter angestiegen. Dies teilt die Einsatzzentrale von Kuban mit. Das Feuer auf dem Gelände des Öldepots brach am Morgen aus. Es wird darauf hingewiesen, dass 69 Einsatzfahrzeuge sowie ein Feuerwehrzug an der Bekämpfung des Notfalls beteiligt sind. Im Telegram-Kanal der Einsatzzentrale heißt es:
"Die Brandfläche auf dem Ölterminal in einem Vorort von Tichoretzk beträgt 3.800 Quadratmeter. An der Löschaktion sind 257 Personen beteiligt, darunter Spezialisten des russischen Katastrophenschutzministeriums."15:06 Uhr
Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des Konflikts
Die Ukraine sei auf eine weitere Eskalation des Konflikts ausgerichtet und lasse ihre Wut über militärische Misserfolge an der Zivilbevölkerung aus. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing:
"Das Kiewer neonazistische Regime verletzt unter dem Vorwand einer angeblichen militärischen Zweckmäßigkeit weiterhin das internationale humanitäre Recht, begeht terroristische Akte und Angriffe und lässt seine Wut über das Scheitern an der Front an der Zivilbevölkerung aus. In der vergangenen Woche wurden mehr als 240 Zivilisten verletzt, darunter 13 Kinder. 31 Menschen kamen ums Leben."
Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten zeigten "die offensichtliche Bereitschaft der Bankowa, den Konflikt weiter zu eskalieren", fügte sie hinzu.
14:27 Uhr
Russischer Diplomat: Selenskij benutzt eigene Bevölkerung als menschlichen Schutzschild
Wladimir Selenskij benutze friedliche Ukrainer als "menschlichen Schutzschild", sagt Dmitri Poljanski, der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der OSZE.
"Wir haben es mit groben Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht zu tun – friedliche Ukrainer werden von Selenskij und seinen Handlangern im Grunde als 'lebender Schutzschild' benutzt.
Wir stellen fest, dass unsere Gegner erneut versuchen, heuchlerisch die Augen davor zu verschließen, dass die Tragödien mit dem Tod von Zivilisten in der Ukraine auf die absichtliche Stationierung von Luftabwehrsystemen, schweren Waffen und Kommandozentralen durch die Kiewer Behörden in Wohngebieten, Krankenhäusern und Schulen zurückzuführen sind."
13:58 Uhr
Abgeordneter: Mit dem Angriff auf TurkStream verfolgt Kiew kommerzielle Ziele
Kiew wird versuchen, in Zeiten der weltweiten Energiekrise die verbleibenden Gasvorräte zu überhöhten Preisen an Europa zu verkaufen. Genau zu diesem Zweck habe die Ukraine die Anlagen von Gazprom im Kuban angegriffen, meint der Abgeordnete der Staatsduma, Generalmajor der Reserve Leonid Iwlew. Der Abgeordnete erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Das Regime in Kiew versucht, seinen terroristischen Beitrag zu leisten und die Pipelines TurkStream und Blue Stream zu zerstören, um die weltweite Energiekrise im Kontext des Krieges gegen den Iran und der Schließung der Straße von Hormus weiter zu verschärfen. Gleichzeitig werden an den Ufern des Dnjepr ausschließlich kommerzielle Ziele verfolgt, indem versucht wird, die Restmengen an Gas aus den unterirdischen Gasspeichern zu extrem überhöhten Preisen nach Westeuropa zu verkaufen."
13:30 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.325 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:- 76 Fahrzeuge
- 19 gepanzerte Truppentransporter
- ein Panzer
- 13 Geschütze
- ein Mehrfachraketenwerfer
- 20 Munitions- und Warenlager
- neun Stationen für elektronische Kampfführung
Außerdem fing die russische Luftabwehr drei Lenkbomben, sechs HIMARS-Raketen und 447 Drohnen ab.
13:01 Uhr
Minengefahr: Zugang zum Bezirk Sudscha im Gebiet Kursk wird nur schrittweise geöffnet
Der Zugang zu den Ortschaften des Bezirks Sudscha, der von den ukrainischen Streitkräften besetzt war, wird schrittweise und unter Berücksichtigung der Sicherheitslage geöffnet, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Bezirksvorsteher Alexei Spiridonow. Er wies darauf hin, dass ukrainische Einheiten weiterhin das Grenzgebiet verminen. Zuvor hatte die operative Einsatzzentrale der Region beschlossen, bis zum Abschluss der Minenräumarbeiten die Zufahrt zu 122 Siedlungen im Grenzgebiet sowie zu den angrenzenden landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen zu sperren. Spiridonow betonte:
"Wir können den Zugang zu den Siedlungen im Bezirk Sudscha teilweise freigeben, dies hängt von der Sicherheitslage ab. Die Entscheidung wird erst nach Genehmigung durch das Verteidigungsministerium Russlands und den Einsatzstab der Region Kursk getroffen."12:39 Uhr
Militärkorrespondent: Russische Streitkräfte führen Angriff bei Krasnoarmejsk mit Robotern durch
Das russische Militär setzt Roboter auf dem Schlachtfeld ein, während die Soldaten selbst nicht mehr vor Ort sind. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den RT-Autor und Militärkorrespondenten Alexander Chartschenko. So hätten russische Einheiten in einer der Schlachtphasen bei Krasnoarmejsk ausschließlich Drohnen eingesetzt, berichtete er. Chartschenko merkte an, dass diese Art der Kriegsführung in ein paar Jahren zur gängigen Praxis werden wird und "Menschen auf dem Schlachtfeld nicht mehr gebraucht werden". Er sagte:
"Tatsächlich sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir den Beginn des Zeitalters der unbemannten Kriege erleben, also Kriege, die ganz ohne Beteiligung von Menschen geführt werden können. Ich habe sogar mit eigenen Augen gesehen, wie bei einem Angriff kein einziger Mensch zum Einsatz kam – der gesamte Einsatz wurde ausschließlich mit sogenannten seelenlosen Systemen durchgeführt. Unbemannte Roboterkomplexe rollten über den Boden, Drohnen führten die Aufklärung durch und die identifizierten Ziele wurden mit Kamikaze-Drohnen angegriffen – es war kein einziger Mensch auf dem Schlachtfeld zu sehen."12:05 Uhr
Russische Ermittlungsbehörde: Terroranschlag auf Konzerthalle Crocus City Hall wurde im Interesse Kiews verübt
Der Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall wurde laut russischen Ermittlern im Interesse der aktuellen ukrainischen Führung geplant und durchgeführt, um die Situation in Russland zu destabilisieren. Dies verkündet die Ermittlungsbehörde der Russischen Föderation.
Der Terroranschlag im Konzertsaal Crocus City Hall im Moskauer Vorort Krasnogorsk ereignete sich am 22. März 2024: Die Angreifer eröffneten mit automatischen Waffen das Feuer auf die Menschen im Gebäude und zündeten den Zuschauerraum an. Nach Angaben der Ermittlungsbehörde kamen dabei 149 Menschen ums Leben, eine Person wird vermisst, 609 Menschen wurden verletzt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
