International

Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Russland bereitet Frühjahrsoffensive vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Russland bereitet Frühjahrsoffensive vorQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 20.03.2026 17:00 Uhr

    17:00 Uhr

    Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Der Vorfall ereignete sich im Dorf Kurkowitschi im Starodubski-Bezirk. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurden in der Stadt Starodub infolge der ukrainischen Drohnenangriffe zwei Wohnhäuser und eine Garage beschädigt.

  • 16:35 Uhr

    Bericht: Mann verbarrikadiert sich im Auto vor Militärkommissariat

    In der Stadt Alexandrija im Gebiet Kirowograd hat sich ein Mann mehr als einen Tag lang in seinem Auto vor Mitarbeitern des Militärkommissariats verschanzt. Dies berichtet das ukrainische Medium Strana.ua. In dem Bericht heißt es:

    "In Alexandrija saß ein Mann über einen Tag in seinem Auto, um nicht mit den Mitarbeitern des Militärkommissariats zu sprechen, bis ihn schließlich eine Menschenmenge lokaler Einwohner befreite. Am Ende ließen Polizei und Militärkommissariat ihn gehen."

    Demnach kam es zuletzt immer wieder zu Spannungen im Zusammenhang mit der Mobilisierung in der Ukraine. In den sozialen Netzwerken verbreiten sich regelmäßig Videos, die zeigen, wie Männer gewaltsam festgehalten und abgeführt werden. Auch der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez hatte zuvor erklärt, dass Verstöße durch Mitarbeiter der Militärkommissariate inzwischen ein massenhaftes Ausmaß angenommen hätten.

  • 16:06 Uhr

    AP: Russland bereitet mögliche Frühjahrsoffensive vor

    Russische Streitkräfte könnten sich auf eine groß angelegte Frühjahrsoffensive in der Ukraine vorbereiten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press unter Berufung auf Militäranalysten. Demnach könnten die Angriffe vor allem auf die noch von Kiew kontrollierten Gebiete der Donezker Volksrepublik (DVR) abzielen. Auch Vorstöße in anderen Frontabschnitten seien nicht ausgeschlossen.

    Laut AP bauen russische Kräfte derzeit Reserven auf und warten auf günstige Wetterbedingungen. Gleichzeitig würden Drohnenangriffe intensiviert, um die ukrainische Verteidigung schrittweise zu schwächen. Zudem belaste der Konflikt mit dem Iran die US-Luftabwehrsysteme und lasse die Arsenale Kiews schrumpfen.

    US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zuvor, die US-Armee müsse ihre Munition "für eigene Interessen nutzen" und dürfe sie nicht an die Ukraine abgeben. Zugleich betonte er, im Konflikt mit dem Iran laufe "alles nach Plan", räumte jedoch ein, dass zusätzliche Mittel beim Kongress beantragt worden seien. 

  • 15:40 Uhr

    Europas Chance zum Beenden seiner geistigen Umnachtung durch Trumps Iran-Krieg

    Klar ist, dass Trumps und Netanjahus Aggression die größten Opfer bei Iran selbst verursacht, doch die Folgen wie Versorgungsengpässe und heftige Preissprünge bei Öl, Gas und Dünger treffen nahezu die ganze Welt – darunter Europa. Und ausgerechnet Europa bekommt dadurch auch eine große Chance.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Geworg Mirsajan.

  • 15:15 Uhr

    Orbán: Budapest fordert von Kiew Garantien für Transit des russischen Öls

    Ungarn fordere von der Ukraine die Aufhebung der Ölblockade und Garantien, dass die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline in Zukunft nicht eingestellt werden. Dies erklärte der ungarische Premierminister Viktor Orbán in Brüssel gegenüber Journalisten. 

    "Es handelt sich nicht nur darum, dass das Öl [nach Ungarn] geliefert werden muss. Wir brauchen Garantien."

    Der Politiker hob hervor, dass Kiew die finanziellen Mittel unverzüglich erhalten werde, sobald der Ölfluss wiederhergestellt sei und Budapest Garantien erlangt habe. 

    Ihm zufolge wären nicht nur Ungarn, sondern ganz Europa nicht in der Lage, ohne russische Energielieferungen die durch den Nahostkonflikt verursachte Energiekrise zu bewältigen.

  • 14:47 Uhr

    Peskow bezeichnet Pause in trilateralen Ukraine-Gesprächen als vorübergehend

    Russland hoffe, dass die Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew nur vorübergehend sei, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.

    "Wir hoffen, dass wir diese Verhandlungen zeitnah fortsetzen können."

    Peskow merkte an, dass Moskau nicht an dem bevorstehenden Treffen zur Ukraine-Krise in den USA teilnehmen werde. Die Kontakte werden zwischen Vertretern Kiews und Washingtons stattfinden.

  • 14:28 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

    Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.440 Soldaten.

    Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 14. März bis zum 20. März einen massiven und sechs kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Objekte der Treibstoff- und Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.655 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 76 Autos, zehn Feldartilleriegeschütze, acht Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions- und Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.250 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 30 gepanzerte Kampffahrzeuge, 157 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 23 Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.110 Kämpfer einbüßen. 28 gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, sechs Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.125 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 113 Autos, 18 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.900 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, neun Artilleriegeschütze sowie sechs Munitions- und Materiallager außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 400 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 17 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.

    Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche drei Raketenwerfer, darunter einen vom Typ HIMARS, einen vom Typ MLRS aus US-Produktion sowie einen vom Typ Grad, getroffen. 

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 40 gelenkte Bomben, zwölf HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen, eine Flamingo-Rakete und 2.615 Drohnen ab.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 125.225 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.366 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer, 33.961 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.328 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 14:10 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 27 Drohnen über dem Gebiet Brjansk und zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."

  • 13:39 Uhr

    Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 60 Drohnen angegriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens sechs Geschosse abgefeuert und 61 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 21 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet zwei Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen. 

    Infolge der Angriffe wurden zwölf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen und acht Fahrzeuge beschädigt.

  • 13:10 Uhr

    Orbán verließ Brüssel nach EU-Gipfel in bester Laune   

    Ungarns Regierungschef Viktor Orbán hat einen EU-Kredit für Kiew blockiert und damit laut einem Bericht des Nachrichtenportals Politico einen erneuten politischen Erfolg erzielt. Nach dem jüngsten Gipfeltreffen habe der Politiker seine Freude nicht verbergen können.  

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.