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Liveticker Ukraine-Krieg: Rund 1.700 ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow eingekesselt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rund 1.700 ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow eingekesseltQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 7.09.2026 17:07 Uhr

    17:07 Uhr

    Lawrow: Ukraine-Krieg muss so beendet werden, dass es in Europa keinen Nazismus mehr gibt

    Der Konflikt in der Ukraine müsse so gelöst werden, dass es in Europa keinen Nazismus mehr gebe, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow.

    "Genau darin besteht unsere Hauptaufgabe als Außenministerium – die bestmögliche diplomatische und politische Unterstützung für die militärische Sonderoperation zu gewährleisten, deren Hintergründe und Ursachen zu erläutern und unsere Position klarzustellen […] Der Krieg muss so beendet werden, dass es in Europa keinen Nazismus mehr gibt, der hier erneut seine Metastasen gestreut hat."

    Sollte man das Regime in Kiew, "das die sterblichen Überreste von Nazi-Verbrechern mit allen Ehren umbettet", an der Macht belassen, würde dies den Verrat an denjenigen bedeuten, die den Nazismus im Jahr 1945  besiegt hätten, merkte Lawrow an.

  • 16:41 Uhr

    DVR und LVR: Acht Tote und 44 Verletzte bei Angriffen der Ukraine

    Bei ukrainischen Angriffen auf die Donezker Volksrepublik (DVR) sind innerhalb einer Woche sieben Menschen getötet und 41 weitere verletzt worden. Dies teilte die Ombudsfrau der Republik, Darja Morosowa, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Insgesamt wurden seit Beginn der bewaffneten Aggression der ukrainischen Streitkräfte in der DVR 17.425 Einwohner verletzt, darunter 1.095 Kinder.

    Auch in der Lugansker Volksrepublik (LVR) wurde bei ukrainischen Angriffen ein Mensch getötet und drei weitere verwundet, wie Republikchef Leonid Passetschnik mitteilte.

    In Rubeschnoje griffen ukrainische Einheiten ein Auto an. Eine Frau erlitt dabei schwere Schädigungen und starb später im Krankenhaus. Im Ort Nischni Nagoltschik im Antrazitowski-Stadtbezirk griffen Drohnen Wohnhäuser an. Dabei wurde eine 67-jährige Frau verletzt.

    In Stachanow wurden zudem zwei Mitarbeiter eines Energieversorgers verletzt, die sich auf dem Weg zu einem Umspannwerk befanden, um Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten durchzuführen. Einer von ihnen lehnte eine stationäre Behandlung ab und kehrte an seinen Arbeitsplatz zurück.

    In Gorlowka wurde bei einem Drohnenangriff der Ukraine außerdem ein Trolleybus beschädigt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

  • 16:16 Uhr

    Stellung einer im Gebiet Charkow eingekesselten Einheit der ukrainischen Streitkräfte zerstört

    Soldaten des russischen Truppenverbands Nord haben eine Stellung ukrainischer Kämpfer, die im Gebiet Charkow eingekesselt sind, eliminiert. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.  

    Wie es heißt, hätten die Drohnenpiloten eine gegnerische Stellung aufgespürt und diese Daten an das Kommando einer Artillerieeinheit übermittelt. Das Ziel sei unter dem Einsatz einer Haubitze vom Typ Giazint-B getroffen worden, so die Behörde.

  • 15:45 Uhr

    Kreml schließt Wiederaufnahme Dreiergespräche über Ukraine nicht aus

    Moskau schließe die Rückkehr zu trilateralen Gesprächen über die Ukraine nicht aus, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

    "Was die Wiederaufnahme des trilateralen Formats betrifft, haben Sie gestern Erklärungen aus Kiew gehört. Herr Kushner hat sich dazu geäußert. Auch wir schließen eine Wiederaufnahme dieses trilateralen Formats nicht aus."

    Peskow merkt jedoch an, dass es noch zu früh sei, über einen Austragungsort oder einen genauen Zeitpunkt zu sprechen.

    US-Unterhändler Jared Kushner hatte am Sonntag erklärt, Washington hoffe auf eine Rückkehr zu einem trilateralen Verhandlungsformat. Die trilateralen Gespräche über eine Konfliktslösung seien auf Russisch geführt worden und sehr produktiv gewesen, "weil alle mit allen sprachen, anstatt dass wir die russische Position gegenüber den Ukrainern und die ukrainische Position gegenüber den Russen übermitteln mussten", sagte Kushner.

  • 15:30 Uhr

    Rund 1.700 ukrainische Kämpfer im Gebiet Charkow eingekesselt

    Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord würden weiterhin den Einkesselungsring im Gebiet Charkow enger ziehen und gegnerische Formationen in der Nähe der Ortschaften Warwarowka, Malaja Woltschja, Nefedowka und Tschornoje vernichten. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. 

    Nach Angaben der Behörde seien derzeit etwa 1.700 ukrainische Soldaten eingekesselt. Bisher habe der Gegner keine Ausbruchsversuche unternommen.

    In den vergangenen 24 Stunden habe die ukrainische Armee an diesem Frontabschnitt bis zu 40 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Pick-ups und drei Quads zerstört.

  • 15:17 Uhr

    Frontbericht: Objekte der Transport- und Logistikinfrastruktur der ukrainischen Armee getroffen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.225 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Snatch aus britischer Produktion, zwölf Autos und drei Artilleriegeschütze.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 200 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Husky TSV aus britischer Produktion, 23 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 360 Kämpfer. Zudem setzte die russische Armee fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 275 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zehn Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 30 Soldaten. Außerdem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 21 Autos zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Transport- und Logistikinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen zwei gelenkte Bomben und 498 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 229.391 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.850 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.776 Mehrfachraketenwerfer, 36.394 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 71.267 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 14:44 Uhr

    Wie Großbritannien ein Kriegsnetzwerk um Russland herum aufbaute

    Großbritannien spinnt ein militärisches Einflussnetz zur Eindämmung Russlands, das auch ein Friedensabkommen mit der Ukraine überdauern soll. London wird daher nur eine Friedenslösung unterstützen, die den britischen Einfluss auf die Nachkriegsordnung nicht einschränkt.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Janowskij.

  • 14:05 Uhr

    DVR-Chef: Kämpfe um Dobropolje dauern an

    Der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, gibt am Montag bekannt, dass die russischen Soldaten weiterhin Kämpfe um die Stadt Dobropolje führen.

    "Am Frontabschnitt Krasnoarmeisk-Dobropolje führen die Einheiten des Truppenverbands Mitte weiterhin Kämpfe um Dobropolje. Dies ist ein Verteidigungsstützpunkt des Gegners an diesem Abschnitt und erfordert daher besondere Aufmerksamkeit. Die Kämpfe finden bereits sowohl im Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern im Süden der Stadt als auch im privaten Wohnungssektor in den nördlichen Stadtteilen statt."

  • 13:29 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.600 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.600 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.685 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 6.000 ukrainische Drohnen, 14 unbemannte Boote, 45 Feldartilleriegeschütze, 30 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 700 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

  • 12:53 Uhr

    Quelle: Türkei erwartet Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche in Istanbul

    Die Türkei erwarte, dass der Verhandlungsprozess zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul wieder aufgenommen werde, erklärt eine Quelle in der türkischen Regierung gegenüber RIA Nowosti.

    Laut der Quelle betrachte die türkische Führung Istanbul als bewährte Verhandlungsplattform. Ankara pflege weiterhin Kontakte zu beiden Seiten und sei bereit, zum Rückkehr der Unterhändler an den Verhandlungstisch beizutragen.

    "Unser Ansatz besteht darin, dass die Verhandlungen fortgesetzt werden müssen. Wir sind bereit, Istanbul dafür zur Verfügung zu stellen und die notwendige Unterstützung zu leisten. Es ist jetzt besonders wichtig, dass die internationale Gemeinschaft über Friedensaufrufe hinausgeht und praktische Schritte unterstützt, die die Parteien zum Dialog bewegen können."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.