Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew räumt Erfolg russischer Drohnenangriffe ein

27.09.2026 14:30 Uhr
14:30 Uhr
Kiew räumt Erfolg russischer Drohnenangriffe ein
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte im September rund 45 Prozent der von Russland eingesetzten Jet-Drohnen nicht abschießen oder unterdrücken konnten. Ukrainische Medien zitieren seine Worte:
"Ein erheblicher Teil erreicht seine Ziele."
13:54 Uhr
Energodar: Eine Tote und zwei Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff
Der Bürgermeister der Stadt Energodar, Maxim Puchow, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Energodar mit einer Quadrokopter-Drohne angegriffen haben. Dabei ist eine Frau ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen wurden verletzt und erhalten die notwendige medizinische Hilfe.
13:23 Uhr
Ukrainischer Drohnenhersteller stoppt Produktion nach russischen Schlägen
Der ukrainische Rüstungshersteller Pegasus Arms hat die Fertigung von Drohnen nach russischen Angriffen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Das Unternehmen erklärte, sein Werk sei erheblich beschädigt worden. Ein erster Schlag hatte die Anlage am 2. September getroffen, danach wurde die Produktion an einen neuen Standort verlegt, der jedoch bereits kurz nach der Eröffnung – in der Nacht vom 23. auf den 24. September – ebenfalls getroffen wurde.
12:56 Uhr
Bericht: Bei ukrainischen Soldaten tritt zunehmend "Drohnenphobie" auf
Die französische Zeitung Le Monde berichtet, dass einige ukrainische Soldaten im Zuge der zunehmenden Intensität russischer Angriffe eine anhaltende Angst vor Drohnen entwickeln, die inoffiziell als "Drohnenphobie" bezeichnet wird. Dieser Zustand geht mit Symptomen einher, die denen einer posttraumatischen Belastungsstörung ähneln. Ein Militärpsychiater der ukrainischen Armee erklärte im Gespräch mit Journalisten:
"Diese Angst entsteht aus einem Gefühl völliger Hilflosigkeit. Diese Patienten hatten zwar keine körperlichen Verletzungen, benötigten aber psychologische Unterstützung."
12:25 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag, den 27. September, über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring im Nordosten des Gebiets Charkow weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. Zwei Ausbruchsversuche des Gegners aus der Einkesselung wurden vereitelt. Binnen eines Tages beliefen sich die Verluste der eingekesselten ukrainischen Truppen auf bis zu 60 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Fahrzeug, ein Quad sowie zwei bodengestützte Robotersysteme.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.515 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 98 Fahrzeuge
- 13 Artilleriegeschütze
- zehn Stationen für elektronische Kampfführung
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge
- ein gepanzerter Truppentransporter vom Typ М113
- ein Panzer vom Typ T-72
Zudem hat die Luftabwehr vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion sowie 505 Starrflügeldrohnen abgefangen.
Operativ-taktische Luftstreitkräfte, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Truppenverbände haben Objekte der Transport- und Energieinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie Werkstätten zur Produktion von Drohnen und deren Bauteilen getroffen. Betroffen waren zudem vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner – insgesamt in 149 Gebieten.
11:51 Uhr
Russischer Truppenverband Mitte befreit binnen eines Tages 94 Gebäude in Dobropolje
Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass Stoßtrupps der 51. Armee des Truppenverbands Mitte in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk offensive Gefechtsführung betrieben und gemeinsam mit Einheiten der Marineinfanterie die eingekesselten ukrainischen Formationen in den West- und Ostteilen der Stadt weiter bekämpft haben. Dabei wurden 94 Gebäude befreit und mehr als 30 gegnerische Kämpfer getötet.
11:20 Uhr
Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte übernehmen Kontrolle über Chripuny
Einheiten des russischen Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring im Nordosten des Gebiets Charkow weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurde infolge offensiver Gefechtsführung die Kontrolle über den Ort Chripuny im Gebiet Charkow übernommen.
Die Behörde hat entsprechende Aufnahmen auf Telegram veröffentlicht.
10:46 Uhr
Miroschnik: Anstieg ukrainischer Terroranschläge ist Folge von Budgetüberzug
Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, erklärte, die Ukraine habe ihr Budget für das Jahr 2026 erheblich überzogen, was sich an der starken Zunahme ukrainischer Terroranschläge auf Russland zeige. Er sagte:
"Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat, zumindest nach Aussage Selenskijs und seines Umfelds, das Geld überzogen, das für die militärische Umrüstung vorgesehen war. Und das haben wir in Form von Terroranschlägen zu spüren bekommen. Wir haben gesehen, dass sich die Zahl der Drohnen, die auf zivile Ziele, auf Busse, die Eisenbahn, Schulen, Krankenhäuser gerichtet werden, um das Drei- bis Vierfache erhöht hat. Wir haben gespürt, dass dort eine kolossale Menge Geld hingeflossen ist."
10:10 Uhr
Gebiet Brjansk: Ein Zivilist verletzt nach ukrainischem Angriff auf ein Auto
Die ukrainischen Streitkräfte haben im Bezirk Klinzy im Gebiet Brjansk ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Der Interimsgouverneur des Gebiets, Jegor Kowaltschuk, teilt mit, dass binnen eines Tages 14 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört wurden.
09:28 Uhr
Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden 117-mal an
Der Interimsgouverneur des Gebiets Belgorod teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen eines Tages 117-mal angegriffen haben. Der Gegner feuerte zehnmal mit Mehrfachraketenwerfern und Artillerie und warf sechsmal Sprengsätze von Drohnen ab. Die Luftabwehrkräfte und andere eingesetzte Einheiten haben von 7.00 Uhr am 26. September und 7.00 Uhr Moskauer Zeit am 27. September 106 Drohnen abgeschossen beziehungsweise unterdrückt.
Bei einem gezielten Angriff im Bezirk Graiworon kam ein Zivilist ums Leben. In den Bezirken Borissowka, Graiworon, Prochorowka und Schebekino wurden insgesamt sieben Menschen verletzt, drei von ihnen werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.