Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kiew intensiviert Gegenangriffe an drei Frontabschnitten

27.07.2026 09:34 Uhr
09:34 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 270 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 276 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorow, Orjol, Pensa, Rostow, Tula, Uljanowsk, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim, Tatarstan und Udmurtien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
09:00 Uhr
Verletzte nach massiver ukrainischer Drohnenattacke auf Belgorod
In der Nacht wurde die Stadt Belgorod massiv von gegnerischen Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Krisenstabs seien zwölf Zivilisten verletzt worden, darunter zwei Kinder. Eine Frau habe medizinische Hilfe vor Ort erhalten. Weitere Verletzte seien mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden.
Der Krisenstab meldete zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in mehreren Wohnungen eines Mehrfamilienhauses Brände ausgebrochen. Mehr als 15 in der Nähe geparkte Autos seien ebenfalls in Brand geraten. Die Feuerwehr hat die Brände inzwischen gelöscht. Darüber hinaus wurde ein Privathaus teilweise zerstört und mehrere Mehrfamilienhäuser beschädigt.
08:24 Uhr
Experte: Kiew intensiviert Gegenangriffe an drei Frontabschnitten

Symbolbild: ukrainische SoldatenAndriy Dubchak/Frontliner/Getty Images Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hat die ukrainische Armee in der vergangenen Woche die Zahl ihrer Gegenangriffe an drei Frontabschnitten verstärkt. Der Gegner habe versucht, die verlorenen Stellungen in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoschje zurückzugewinnen.
"In der vergangenen Woche eskalierte die Lage entlang der Kontaktlinie. Der Gegner wurde in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoschje aktiver. Die Zahl der Angriffsaktionen der ukrainischen Streitkräfte in diesen Gebieten nahm deutlich zu. Die ukrainischen Kämpfer versuchten, verlorene Linien und Stellungen unter dem Einsatz von verschiedenen Drohnen und Artillerie zurückzuerobern."
Marotschko fügte hinzu, dass der Gegner zusätzliche Kräfte und Ausrüstung in diese Gebiete verlegt habe.
07:31 Uhr
Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Rostow am Don
Infolge nächtlicher Attacken auf die Stadt Rostow am Don kamen zwei Menschen, ein Ehepaar, ums Leben. Dies teilte Juri Sljusar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, am Morgen mit. Fünf weitere Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades. Zwei von ihnen, darunter ein Jugendlicher, befinden sich in ernstem Zustand. Alle Verletzten würden aktuell medizinisch versorgt, heißt es.
In mehreren Stadtbezirken wurden Schäden gemeldet. Durch herabfallende Drohnenteile sei es laut dem Gouverneur zu Bränden an mehreren Orten gekommen, darunter auf dem Gelände eines Privatunternehmens, in Lagerhallen und in mehreren Privathäusern. In der Nähe der Häuser gerieten mehrere Autos in Brand. Fast alle Brände konnten jedoch schnell gelöscht werden.
In mehreren Privathäusern, in den oberen Stockwerken eines mehrstöckigen Wohngebäudes und in einer sozialen Einrichtung seien Fenster beschädigt worden, fügte Sljusar hinzu.
26.07.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Russische Stoßtrupps bereiten sich auf Kämpfe bei Krasny Liman vor (Video)
Das russische Verteidigungsministerium hat die Stoßtrupps des Truppenverbands West dabei gezeigt, wie sie sich auf die Kampfeinsätze an der Front bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk vorbereiten. Die Behörde veröffentlichte entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
20:52 Uhr
Teheran droht Kiew mit Vergeltung für Angriff auf iranisches Schiff im Kaspischen Meer
Die Ukraine hat ein iranisches Handelsschiff angegriffen und dabei einen Seemann getötet. Dies berichtet der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Der Angriff sei ein klarer Verstoß gegen die UN-Charta, begangen auf Geheiß Israels, um Europa in seinen Krieg hineinzuziehen.
In Gesprächen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und dem russischen Außenminister Sergei Lawrow soll Araghtschi deutlich gemacht haben, dass "das Vorgehen des Trittbrettfahrers in Kiew nicht unbeantwortet bleiben darf".
Zelenskyy has attacked an Iranian commercial vessel, killing a sailor. A blatant UN Charter violation done at Israel's behest to drag Europe into its war.
— Seyed Abbas Araghchi (@araghchi) July 26, 2026
In calls with EU High Rep Kallas and FM Lavrov, made clear that what the freeloader in Kyiv did CANNOT GO UNANSWERED.20:42 Uhr
Volksrepublik Donezk: Verletzte beim ukrainischen Drohnenangriff auf Rettungswagen
Kiewer Kräfte haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) mit einem unbemannten Luftfahrzeug attackiert. Wie der Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram bekannt gibt, sei ein Krankenwagen zum Ziel eines absichtlichen Drohnenangriffs geworden.
Laut dem Beamten erlitten dabei drei Rettungssanitäter Verletzungen. Zudem sei ein weiterer Zivilist verletzt worden.
20:32 Uhr
Russische Jagdbomber fügen gegnerischen Stellungen verheerende Schläge zu (Video)
Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luftstreitkräfte griffen Stellungen der ukrainischen Truppen in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Gebiet Sumy mit tonnenschweren FAB-Bomben an. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, wurden dabei zwei temporäre Truppenstandorte und eine Drohnenleitstelle zerstört.
20:11 Uhr
Putin: Ukraine verliert ihre westlichen Gebiete, die ihr von Stalin geschenkt wurden
Das Gebiet der Westukraine ist ein Geschenk von Stalin an die Ukraine nach dem Krieg. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Marinesoldaten in Sankt Petersburg am Sonntag.
"Ich bin überzeugt, dass die Ukraine diese westlichen Gebiete – die einst zu Polen, Ungarn und Rumänien gehörten – früher oder später verlieren wird", sagte Putin. "Nicht morgen, vielleicht übermorgen, in einem Jahr, in zwei, in zehn, in fünfzehn, aber im Laufe der Geschichte wird sich alles fügen."
Und weiter:
"Es gab nur einen Garanten für die territoriale Integrität der Ukraine – Russland."
Das Kiewer Regime habe es jedoch für notwendig, möglich und vorteilhaft gehalten, Russland zum Feind zu erklären und die Russen zu einer nicht-titulären Nationalität in der Ukraine zu erklären, was völliger Unsinn sei, betonte Putin.
Des Weiteren sagte der Präsident, er habe keinen Zweifel daran, dass die militärische Spezialoperation mit einem Sieg Russlands enden werde.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
