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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij stellt Lukaschenko Ultimatum wegen Militärtechnik an der Grenze

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij stellt Lukaschenko Ultimatum wegen Militärtechnik an der Grenze© Urheberrechtlich geschützt
  • 19.06.2026 21:44 Uhr

    21:44 Uhr

    UNO bekräftigt Unterstützung für sprachliche Vielfalt in der Ukraine

    Die Vereinten Nationen haben sich für sprachliche Freiheit und kulturelle Vielfalt ausgesprochen. Dies erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric auf eine Frage zum neuen ukrainischen Gesetz, das Russisch von den Schutzbestimmungen für Minderheitensprachen ausnimmt. Dujarric sagte bei einem Pressebriefing:

    "Wir glauben grundsätzlich an kulturelle Freiheit und sprachliche Freiheit. Die Vielfalt von Sprachen und Kulturen in jedem Land ist etwas, das unterstützt werden sollte." 

    Zuvor hatte Wladimir Selenskij ein Gesetz unterzeichnet, das Russisch aus der Liste der besonders geschützten Sprachen streicht. Damit finden die entsprechenden Bestimmungen der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auf die russische Sprache in der Ukraine keine Anwendung mehr.

  • 21:21 Uhr

    Drohnenangriff der Ukraine auf Wohnhaus in Energodar – Mann verletzt

    Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat ein Wohnhaus in Energodar im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dabei wurde ein älterer Mann verletzt. Dies teilte Bürgermeister Maxim Puchow auf der Plattform Max mit:

    "Um 19:00 Uhr griff eine Drohne ein Wohnhaus am Prospekt Stroitelei an. Ein Einwohner Energodars des Jahrgangs 1947 wurde verletzt."

    Nach seinen Angaben erlitt der Mann eine Splitterverletzung am Oberschenkel. Er wurde in die chirurgische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert.

  • 21:00 Uhr

    Polens Präsident entzieht Selenskij Orden des Weißen Adlers

    Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij den Orden des Weißen Adlers aberkannt, die höchste staatliche Auszeichnung Polens. In einer Videoansprache erklärte Nawrocki, die Entscheidung stehe im Zusammenhang mit der Benennung einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte nach den "Helden der UPA". Die Verherrlichung der Ukrainischen Aufständischen Armee sei für Polen inakzeptabel. 

    "Nach Rücksprache mit dem Ordenskapitel habe ich beschlossen, dem Präsidenten der Ukraine den Orden des Weißen Adlers zu entziehen."

    Selenskij war die Auszeichnung im Jahr 2023 vom damaligen polnischen Präsidenten Andrzej Duda verliehen worden. Zuvor hatten die Ehrung des OUN-UPA-Anführers Andrei Melnyk sowie die Benennung einer Einheit der ukrainischen Spezialkräfte in Polen für Kritik gesorgt.

  • 20:44 Uhr

    Gebiet Brjansk: Kind bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Stadt Trubtschewsk im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der regionalen Behörden ein elfjähriger Junge verletzt worden. Der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk erklärte, dass die Stadt mit einer Drohne angegriffen worden sei. "Das Schlimmste ist, dass ein elfjähriges Kind verletzt wurde", schrieb er auf der Plattform Max. Der Junge sei ins Krankenhaus gebracht worden und erhalte die notwendige medizinische Versorgung.

  • 20:20 Uhr

    Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk getötet

    Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der regionalen Behörden eine Frau bei einem Drohnenangriff der Ukraine ums Leben gekommen. Wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte, griff eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte die Siedlung Rabotschi im Bezirk Sewsk an. Dabei wurde ein Wohnhaus getroffen. Das Gebäude wurde beschädigt. Einsatz- und Rettungskräfte seien vor Ort.

  • 19:50 Uhr

    Rüstungsmesse in Paris: Ukrainische Firma zeigt Angriffsvideos auf Moskau

    Auf der internationalen Rüstungsmesse Eurosatory in Paris sorgt derzeit ein Exponat für Aufsehen. Am Stand des ukrainischen Herstellers Fire Point werden Aufnahmen der jüngsten Treffer in der russischen Hauptstadt gezeigt – offenbar als direkte Demonstration der Leistungsfähigkeit der eigenen Langstreckendrohnen FP-1 und FP-2.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:25 Uhr

    Lawrow: USA müssen ukrainische Angriffe auf Russland zur Kenntnis nehmen

    Wenn die USA zu einer Lösung des Ukraine-Konflikts beitragen wollten, sollten sie nach Ansicht des russischen Außenministers Sergei Lawrow die "empörenden terroristischen Akte" der ukrainischen Streitkräfte gegen Russland zur Kenntnis nehmen. Lawrow sagte dies nach Gesprächen mit seiner Amtskollegin aus Madagaskar:

    "Diese empörenden terroristischen Akte müssen natürlich von unseren amerikanischen Kollegen bemerkt werden, die helfen wollen, eine Einigung zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zu erzielen."

    Zugleich erklärte der Minister, bei Russland bestehe der Eindruck, dass die USA ihren Ansatz zur Regelung des Konflikts erneut ändern könnten. Eine solche Entwicklung habe es bereits nach früheren Gesprächen zwischen Moskau und Washington gegeben.

  • 18:40 Uhr

    Selenskij stellt Lukaschenko Ultimatum wegen Militärtechnik an der Grenze

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko nach Angaben ukrainischer Medien ein Ultimatum gestellt. Darüber berichtet der ukrainische Sender Suspilne auf Telegram.

    Selenskij behauptete, dass sich auf weißrussischer Seite nahe der Grenze zur Ukraine Militärtechnik befinde, die angeblich zur "Feuerkorrektur" gegen ukrainisches Gebiet eingesetzt werde. Demnach habe Kiew Minsk eine Woche Zeit gegeben, die Ausrüstung abzuziehen. Andernfalls werde die Ukraine "selbst dafür sorgen", heißt es unter Berufung auf einen Vertreter der ukrainischen Führung.

  • 17:53 Uhr

    Peskow: Russische Streitkräfte werden Angriffe fortsetzen

    Die russischen Streitkräfte werden ihre Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine fortsetzen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Die Ergebnisse der jüngsten Schläge bezeichnete Peskow als "beeindruckend". "Diese Angriffe werden fortgesetzt", sagte er und fügte hinzu: "Suchen Sie nach weiteren Aufnahmen aus verschiedenen Städten."

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums führten die Streitkräfte innerhalb einer Woche sieben Vergeltungsschläge gegen Objekte des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes durch. Mit Blick auf die Haltung europäischer Staaten erklärte Peskow zudem, diese sollten sich "mit der tatsächlichen Lage, auch im Ukraine-Konflikt, vertraut machen".

  • 17:20 Uhr

    Wolodin: Kiew erkennt russischen Sieg an

    Die Gespräche über mögliche Verhandlungen sowie ein Schreiben von Wladimir Selenskij an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigen nach Ansicht des Vorsitzenden der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, dass sich die ukrainische Führung der militärischen Lage bewusst ist. Wolodin sagte dem Sender Westi:

    "Diese Gespräche über Verhandlungen kommen nicht von ungefähr. Und die Tatsache, dass Selenskij einen Brief geschrieben hat, zeigt ganz offensichtlich, dass sie sich darüber im Klaren sind, dass Russland siegt und die Ziele der militärischen Sonderoperation erreicht werden."

    Wolodin betonte zudem, dass eine Atommacht nicht besiegt werden könne. Russland müsse alles daransetzen, den Sieg näherzubringen, fügte er hinzu.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.