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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew hofft auf Treffen zwischen Putin, Trump und Selenskij bis Ende März

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew hofft auf Treffen zwischen Putin, Trump und Selenskij bis Ende MärzQuelle: RT
  • 27.02.2026 18:26 Uhr

    18:26 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Binnen vier Nachmittagsstunden des heutigen Freitags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 33 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 13 und 17 Uhr Moskauer Zeit 20 Starrflügler über dem Gebiet Belgorod, sieben über dem Gebiet Brjansk und sechs über dem Gebiet Kursk zerstört.

  • 17:50 Uhr

    Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe auf russische Grenzgebiete

    Bewohner der russischen Grenzgebiete Brjansk und Kursk sind durch ukrainische Drohnenangriffe auf ihre Dörfer verletzt worden.

    So meldet Alexandr Bogomas, Gouverneur des Gebiets Brjansk, einen Angriff von Kamikaze-Drohnen auf das Dorf Demjanki des Bezirks Starodub und schreibt:

    "Durch den Terrorangriff wurde leider ein Zivilist verletzt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingewiesen."

    Im Gebiet Kursk erlitt ein weiterer Mann Verletzungen durch einen Drohnenangriff. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, schreibt dazu:

    "Heute am Tag griff eine gegnerische Drohne ein Wohnhaus im Dorf Markowo des Bezirks Gluschkowo an. Ein Mann wurde verletzt. Nach vorläufigen Angaben hat er Splitterverletzungen am Rücken und Kopf."

  • 17:18 Uhr

    Lwow-Bürgermeister: 80 Prozent der ukrainischen Verluste auf Kommandeur-Inkompetenz zurückzuführen

    Die Ursache für mehr als die Hälfte und möglicherweise sogar bis zu 80 Prozent der Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Laufe der Kampfhandlungen ist die Inkompetenz der Kommandeure. Dies erklärte der Bürgermeister von Lwow, Andrei Sadowoi:

    "Mehr als die Hälfte der Menschen, die wir im Kampf verlieren, sind Verluste aufgrund der Inkompetenz der Kommandeure und der Unreife der militärisch-politischen Führung des Landes. Wenn ich diese These den Generälen gegenüber äußere, sagen sie: 'Du irrst dich, 70 bis 80 Prozent der Verluste sind auf inkompetente Kommandeure zurückzuführen'."

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums beliefen sich die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit Beginn der Sondermilitäroperation bis zum 31. Dezember 2025 auf über 1,5 Millionen Menschen.

    Einige ukrainische und ausländische Analysten wiesen wiederholt darauf hin, dass die von Kiew genannten offiziellen Zahlen zu den Verlusten höchstwahrscheinlich deutlich zu niedrig angesetzt sind.

  • 16:52 Uhr

    Ukrainischer Verteidigungsminister: Wollen Luftabwehrraketen herstellen

    Die Ukraine will eigene Flugabwehrraketen herstellen, um den Mangel an westlichen Geschossen zu kompensieren, sagt der Verteidigungsminister des Landes, Michail Fjodorow. Die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform zitiert ihn dazu:

    "Uns mangelt es kritisch an Raketen vom Typ PAC-3 für die Luftabwehr, um sich vor russischen ballistischen Raketen zu schützen. Wir sprachen mit Wladimir Selenskij über die Gründung von gemeinsamen Konsortien, um Flugabwehrraketen schneller herzustellen."

    Der Minister fügte hinzu, dass dazu ein separates Projekt mit komplizierten Berechnungen notwendig sein werde, was zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen werde.

  • 16:21 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff tötet einen Zivilisten in Kursk

    Das ukrainische Militär hat in der russischen Stadt Kursk eine Autoreparaturwerkstatt mit einer Drohne angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Alexandr Chistein, über Telegram berichtet, kam dabei ein 25-jähriger Mitarbeiter der Werkstatt ums Leben. Drei weitere Männer, darunter zwei Kunden, wurden durch Splitter verwundet und mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden.

  • 15:49 Uhr

    Sacharowa an die EU: "Unter dem Tisch sitzen bleiben und Klappe halten"

    Niemand hat die Europäische Union zu den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts eingeladen, weil sich ihre Vertreter nicht benehmen können. Dies erklärte die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, während einer Pressekonferenz.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:17 Uhr

    Kiew hofft auf das Treffen zwischen Putin, Trump und Selenskij bis Ende März

    Sollten die nächsten Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew "relativ gut verlaufen", dann könnte ein Treffen zwischen den Präsidenten Wladimir Putin, Donald Trump und Wladimir Selenskij noch vor Ende März stattfinden. Dies erklärte Selenskijs stellvertretender Büroleiter Sergei Kisliza in einem Interview für die Zeitung Corriere della Sera.

    "Die grundlegenden politischen Fragen müssen bei einem trilateralen Gipfeltreffen zwischen Selenskij, Putin und Trump gelöst werden. Auch darüber haben Trump und Selenskij vor zwei Tagen am Telefon gesprochen. Wenn die nächsten Gespräche mit den Russen relativ gut verlaufen, könnte man über ein Gipfeltreffen der drei Präsidenten in den nächsten Wochen, vielleicht noch im März, nachdenken."

    Kisliza zufolge werde dieses Format ermöglichen, "die wichtigsten Fragen" zu klären, die die Verhandlungsteams nicht lösen könnten.

  • 14:55 Uhr

    Lokale Waffenruhe nahe dem AKW Saporoschje eingerichtet

    Die lokale Waffenruhe sei in der Nähe des AKW Saporoschje eingerichtet worden. Dies gab der Generaldirektor von Rosatom, Alexei Lichatschjow, gegenüber Journalisten bekannt.

    "Heute, am 27. Februar, wurde ab 7:00 Uhr morgens in der Umgebung des Kernkraftwerks Saporoschje eine lokale Waffenruhe eingerichtet."

    Diese Maßnahme werde den Reparaturbrigaden, darunter den Rosatom-Spezialisten, ermöglichen, mit den Wiederherstellungsarbeiten an dem Wärmekraftwerk Saporoschje und der Stromleitung Ferrosplawnaja zu beginnen.

    Die beiden Objekte seien am 10. Februar bei den ukrainischen Angriffen beschädigt worden. Die Reparaturarbeite werden nicht weniger als eine Woche dauern, betonte Lichatschjow.

  • 14:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.

    Der Meldung zufolge beliefen sich die ukrainischen Verluste im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord auf über 1.485 Soldaten. Außerdem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, 15 Artilleriegeschütze, drei Mehrfachraketenwerfer, zwölf Radar- und EloKa-Anlagen sowie 34 Lager zerstört.

    Beim Vorrücken des russischen Truppenverbands West verlor Kiews Militär über 1.260 Soldaten, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 120 Autos, 18 Geschütze, sechs Radar- und Eloka-Anlagen sowie 18 Munitionslager.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Stellungen an der Front. An diesem Abschnitt musste die Ukraine über 940 Soldaten, 37 gepanzerte Kampffahrzeuge, 82 Autos, 15 Geschütze, 14 Radar- und Eloka-Anlagen sowie 24 Lager einbüßen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitt das ukrainische Militär einen Verlust von über 2.480 Soldaten. Zudem wurden 45 gepanzerte Kampffahrzeuge, 64 Autos, acht Artilleriegeschütze und vier Radar- und Eloka-Anlagen ausgeschaltet.

    Die ukrainischen Verluste gegen den russischen Truppenverband Ost beliefen sich auf über 2.205 Soldaten, 25 gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos und neun Artilleriegeschütze.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 355 Soldaten. Zudem wurden 93 Autos, 15 Radar- und Eloka-Anlagen sowie elf Lager eliminiert.

    Entlang der gesamten Frontlinie schoss Russlands Luftabwehr 22 Lenkgleitbomben, 50 HIMARS-Raketen, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun und fünf vom Typ Flamingo sowie 2.041 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 13:55 Uhr

    Peskow: Sehen keine Änderungen in ukrainischer Verhandlungsposition

    Die Position der ukrainischen Seite bei Verhandlungen ändert sich nicht, sagt der Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Bei einem Gespräch mit Journalisten antwortete er auf eine entsprechende Frage:

    "Nein, bisher ist keine wesentliche Änderung der Position des Kiewer Regimes feststellbar."

    Dabei bestätigte Peskow, dass die Verhandlungen weiterhin im trilateralen Format zwischen Russland, den USA und der Ukraine geführt werden:

    "Was das Format angeht, so ist die Rede tatsächlich von einer Fortsetzung des trilateralen Formats."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.