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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij will Putin Friedensvorschlag übermittelt haben

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij will Putin Friedensvorschlag übermittelt habenQuelle: AP © Evgeniy Maloletka
  • 27.06.2026 10:36 Uhr

    10:36 Uhr

    Ukrainische Energieinfrastruktur in mehreren Gebieten getroffen

    Die Ukraine wirft Russland neue Drohnen- und Raketenangriffe auf Energieanlagen in mehreren Gebieten vor. Der staatliche Öl- und Gaskonzern Naftogaz meldet Einschläge in seinen Infrastrukturen in den Gebieten Poltawa und Charkow. Auch im Gebiet Sumy soll es in der Nacht und am frühen Morgen mehrere Explosionen gegeben haben. Die örtlichen Behörden melden Schäden an Tankstellen. Es wird auch über Probleme mit der Stromversorgung berichtet. Betroffen ist auch die Gebietshauptstadt Sumy. Wegen eines massiven Stromausfalls kommt es dort auch zu Problemen mit der Wasserversorgung: In den oberen Stockwerken von Hochhäusern gibt es kein fließendes Wasser mehr.

  • 10:08 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Juni 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Dnjeprjany — 3,
    • Gornostajewka — 6,
    • Aljoschki — 2,
    • Kachowka — 4,
    • Nowaja Kachowka — 4,
    • Welikaja Lepeticha — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Majatschka, Nowaja Kachowka, Kairy und Podstepnoje seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:35 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Training für den Ernstfall – Drohnenabwehr nahe Moskau

    Auf einem Übungsplatz nahe Moskau wurde die Ausbildung von Drohnenoperatoren des Freiwilligen-Verbands BARS-Moskau vorgeführt. RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij berichtet vom Übungsplatz und zeigt, wie die Trupps unter möglichst realistischen Bedingungen auf den Einsatz vorbereitet werden.

    Im Fokus steht der Schutz der Hauptstadtregion vor feindlichen Drohnen: Die Kämpfer trainieren mit den Systemen Jolka und LIS-2 den gesamten Ablauf vom technischen Check am Boden bis zur Erkennung, Begleitung und Abfangübung in der Luft.

    Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 09:01 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 175 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 175 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk und Tula, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:32 Uhr

    Zehn Verletzte durch ukrainische Attacke auf Produktionswerk in Wolgograd

    In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine ukrainische Attacke auf das südrussische Gebiet Wolgograd zurückgeschlagen. Gouverneur Andrei Botscharow bezeichnet auf der Plattform Telegram den Luftangriff als terroristisch. Dabei meldet der Politiker Sachschäden an einem Werk in der Gebietshauptstadt Wolgograd. Zehn Menschen seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie seien aber außer Lebensgefahr. Am Ort des Geschehens sei es zu einzelnen Bränden gekommen, die umgehend gelöscht worden seien. Wohnhäuser seien nicht zu Schaden gekommen, teilt Botscharow mit.

  • 08:04 Uhr

    DVR meldet 25 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 25 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. Juni bis 0 Uhr am 27. Juni (Ortszeit) wurden drei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw, Kommunalfahrzeuge und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zwei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte seien beschädigt worden.

  • 07:30 Uhr

    Selenskij will Putin Friedensvorschlag übermittelt haben

    Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij ihre Vorschläge für Verhandlungen und eine Friedenslösung an Russland übermittelt. In seiner auf der Plattform X veröffentlichten abendlichen Videobotschaft sagte der Politiker:

    "Die Freunde von Putin haben von uns gehört, dass ein Treffen und ein Ende des Krieges möglich ist."

    Nähere Details gab Selenskij nicht bekannt. Vor Kurzem hatte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko über ein Treffen mit Abgesandten Selenskijs berichtet.

    Selenskij lobte darüber hinaus in seiner Rede den jüngsten Austausch von Kriegsgefangenen. Er erwarte weitere Austausche, sagte der Ukrainer, und wiederholte auch die Forderung nach einem schnellen Kriegsende. Die Drohnenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland bezeichnete Selenskij als gerechte Antwort auf den von Moskau entfachten Krieg.

    Zuletzt hatten Vertreter Russlands und der Ukraine im Februar unter US-Vermittlung in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein Kriegsende verhandelt. Ergebnisse wurden damals nicht bekannt. Als Folge des von US-Präsident Donald Trump befohlenen Iran-Kriegs fuhr das Weiße Haus seine Vermittlungsbemühungen im Ukraine-Krieg stark zurück.

  • 26.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Russische Truppen treffen Militärziele in der Ukraine

    Russische Truppen haben Ziele im ukrainischen Gebiet Tschernigow mit Drohnen der Typen Geran-2 und Gerbera getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden unter anderem eine Zapfstelle, die zum Tanken von Militärtechnik diente, und ein Speicher mit Militärausrüstung zerstört.

    Außerdem setzte das russische Militär einen Stationierungsort der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Sumy, der am Vortag identifiziert worden war, in Brand, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Im Gebiet Schytomyr wurde ein Zug getroffen.

  • 21:46 Uhr

    Russische Truppen wehren weitere Drohnenangriffe des Gegners ab

    Einheiten der Flugabwehr haben 68 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Gebieten sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie dem Schwarzen und Asowschen Meer vom Himmel geholt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.