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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 5.08.2026 20:20 Uhr

    20:20 Uhr

    Kiews Armee setzt Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – drei Verletzte

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Grenzgebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. In der Stadt Schebekino wurde ein Mann durch einen Drohnenangriff auf sein Fahrzeug verletzt. Er erlitt Splitterverletzungen an Armen und Beinen und wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

    Im Ort Maslowa Pristan wurde ein weiterer Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Geschäftsobjekt verletzt. Er wurde mit leichten Splitterverletzungen stationär aufgenommen. Im Dorf Tscherwona Dibrowka erlitt ein Mann bei einem Angriff auf ein Unternehmen eine Minenexplosionsverletzung. Er wurde vor Ort behandelt und befindet sich in ambulanter Behandlung.

  • 19:58 Uhr

    Pistorius deutet Lieferung deutscher Haubitze RCH-155 an Kiew an

    Bei einem Besuch im KNDS-Werk in Kassel hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius offenbar angedeutet, dass Deutschland der Ukraine bereits vor zwei Jahren eine moderne, selbstfahrende Haubitze vom Typ RCH-155 geliefert hat. Darüber berichtet die Bild-Zeitung.

    Dem Bericht zufolge wurde die Lieferung der modernen Radhaubitze RCH-155 an die Ukraine bislang nicht offiziell bestätigt. Auch ein Kampfeinsatz des Waffensystems wurde bisher nicht öffentlich bestätigt. Pistorius erklärte jedoch, die Haubitze erfreue sich in der Ukraine großer Beliebtheit.

  • 19:39 Uhr

    "Vervollkommnung der Strukturen": Putin reformiert Russlands Militärführung

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch, dem 5. August 2026, eine Umstrukturierung sowie personelle Veränderungen in der Führung der russischen Streitkräfte angekündigt. Der Präsident erklärte, dass die Vervollkommnung der Strukturen im Verteidigungsministerium unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der Sonderoperation fortgesetzt werde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:19 Uhr

    Ukraine erhebt Anklage gegen Ex-Botschafterin in den USA

    Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden NABU und SAP haben Anklage gegen Olga Stefanischina, die ehemalige ukrainische Botschafterin in den USA, erhoben. Dies teilte die Nichtregierungsorganisation "Zentrum zur Korruptionsbekämpfung" mit. Demnach entscheidet das Oberste Antikorruptionsgericht derzeit über eine mögliche Untersuchungshaft. Worin die konkreten Vorwürfe bestehen, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

    Zuvor hatte Politico berichtet, Stefanischina tauche im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von 2,5 Millionen Griwna im ukrainischen Justizministerium auf. Zudem werde gegen ihren Ex-Mann wegen des mutmaßlich unrechtmäßigen Erwerbs von Staatseigentum ermittelt. Präsident Wladimir Selenskij hatte Stefanischina am Montag als Botschafterin in den USA entlassen.

  • 18:55 Uhr

    Iranischer Experte: Kiew folgt dem Weg Nazideutschlands

    Der iranische Experte für internationale Beziehungen Ruhollah Modabber hat den ukrainischen Drohnenangriff auf den Badeort Archipo-Ossipowka im Gebiet Krasnodar als Kriegsverbrechen bezeichnet. Dieser Angriff zeige, dass das Kiewer Regime "dem Weg seiner faschistischen Vorgänger aus Nazideutschland folgt", sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

    Nach Ansicht Modabbers würden die Operationen Kiews "mit Unterstützung und in Koordination mit den NATO-Staaten" durchgeführt. Jede Regierung oder Organisation, die zu diesen Verbrechen schweige, mache sich mitschuldig.

    Zugleich kritisierte der Politologe das Schweigen des UN-Sicherheitsrats und internationaler Menschenrechtsorganisationen. Sollte das Kiewer Regime nicht gestoppt werden, werde es "weitere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begehen", warnte er.

    Am 3. August wurde der Badeort Archipo-Ossipowka bei Gelendschik von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. Weitere 58 Menschen wurden verletzt. 

  • 18:22 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – sieben zivile Opfer

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf mehrere Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

    Je zwei Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Rakitnoje sowie im Ort Proletarski verwundet. Aus dem Bezirk Schebekino wurde ein weiteres Opfer gemeldet. Die Betroffenen erlitten unter anderem Splitterverletzungen oder wurden durch Minenexplosionen versehrt. Sie werden in Krankenhäuser in Belgorod gebracht.

    Durch die Angriffe wurden außerdem mehrere Fahrzeuge, ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus sowie ein Geschäfts- und ein Sozialgebäude beschädigt.

  • 17:30 Uhr

    Massive Präzisionsschläge auf Kiews Militärlogistik: Moskau nennt Ziele (FOTOS/VIDEOS)

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet von hochpräzisen Langstreckenangriffen auf mehrere Logistik- und Transportanlagen in und um Kiew. Betroffen seien Einrichtungen, die Dual-Use-Güter und Drohnenkomponenten für die ukrainischen Streitkräfte handhaben. Videos zeigen Rauchsäulen – Details zu den getroffenen Standorten und den Folgen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:07 Uhr

    Gebiet Kursk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf vier

    Nach einem Drohnenangriff der Ukraine auf den Bezirk Belowski im russischen Gebiet Kursk ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach wurde noch zusätzlich ein 56-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, ein Drucktrauma sowie mehrere Splitterverletzungen. Zuvor hatte Chinstein von drei Verletzten nach dem Angriff auf das Dorf Maloje Soldatskoje berichtet. Die Betroffenen werden in ein Krankenhaus der Gebietshauptstadt gebracht.

  • 16:46 Uhr

    Selenskij: Lieferungen von westlichen Luftabwehrraketen zurückgegangen

    Wladimir Selenskij hat sich erneut über den Mangel an Luftabwehrraketen beklagt. Am Mittwoch erklärte er bei einem Treffen mit dem ukrainischen Militär, dass die westlichen Länder ihre Lieferungen deutlich gekürzt hätten.

    "In diesem Jahr sind die Lieferungen von Luftabwehrraketen durch unsere Partner leider deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der gelieferten Raketen für die Luftabwehr hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 um das Dreifache verringert."

  • 16:22 Uhr

    Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk

    Eine ukrainische Hornet-Drohne hat ein Krankenhaus im Kiewski-Bezirk von Donezk angegriffen. Laut einem TASS-Korrespondenten flog die Drohne durch ein Fenster in ein Krankenzimmer des Therapietrakts und explodierte dort.

    Dabei wurden die Fassade, eine tragende Wand sowie die Verglasung des Gebäudes beschädigt. Laut dem RT-Kriegsreporter Wiktor Miroschnikow war die Drohne mit Splitterelementen bestückt.

    Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin später mitteilte, kam bei dem Angriff eine im Jahr 1948 geborene Frau ums Leben. Zwei weitere Frauen der Jahrgänge 1946 und 1952 wurden verletzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.