Liveticker Ukraine-Krieg: Massive Drohnenattacke abgewehrt – über 600 ukrainische Drohnen abgefangen

6.08.2026 10:47 Uhr
10:47 Uhr
Ermittlungskomitee: Nach Einmarsch ukrainischer Armee in Region Kursk über 600 Zivilisten getötet
Mehr als 600 Zivilisten wurden bei der Invasion der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2024 im Grenzgebiet Kursk getötet. Dies berichtet Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.
"Infolge der grausamen Aktionen ukrainischer Kämpfer wurden 640 Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und 561 Menschen, darunter 25 Kinder, verletzt."
Laut Petrenko hätten die russischen Ermittler Verbrechen dokumentiert, die von ukrainischen Soldaten in 25 Ortschaften der Region begangen wurden. Insgesamt seien 711 Strafverfahren eingeleitet worden, fügte sie hinzu.
Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig vom Gegner befreit.
10:15 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehrere Tote und Verletzte
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 157 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 15 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Laut Chinstein seien zwei Zivilisten ums Leben gekommen, elf weitere erlitten Verletzungen.
Bei den Attacken seien zudem ein Betrieb, ein Mobilfunkmast, ein Autoteilegeschäft, zehn Privathäuser, zwei Verwaltungsgebäude, sieben Autos, ein Lebensmittelgeschäft, mehrere Energieanlagen sowie das Gebäude eines stillgelegten Kindergartens beschädigt worden.
09:38 Uhr
Lantratowa: Schicksal von 302 Russen nach Kiews Einmarsch in Region Kursk weiterhin unbekannt
Mehr als 300 Einwohner des Grenzgebietes Kursk werden seit der ukrainischen Invasion in der Region im Jahr 2024 immer noch vermisst. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa.
"Das Schicksal von 302 Menschen ist weiterhin ungewiss."
Lantratowa betonte, dass die russischen Behörden insgesamt 170 Einwohner des Gebietes nach Russland zurückgeführt hätten, die nach der vorübergehenden Besetzung der Region durch die ukrainischen Streitkräfte in die Ukraine verschleppt worden waren.
"Im Jahr 2024 kehrten 46 Personen zurück, 2025 waren es 107 und in diesem Jahr weitere 17. Am 27. Juni kehrten fünf Einwohner der Region in ihre Heimat zurück, deren Schicksal lange Zeit ungewiss war."
Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig von dem Gegner befreit.
08:59 Uhr
Ukrainische Schiffe mit Militärgütern nahe Odessa getroffen
Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften eingesetzten Seeschiffe im Schwarzen Meer fort.
Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden am Mittwochabend zwei Trockenfrachter südlich und östlich von Odessa getroffen, die Militärgüter transportierten. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden, präzisierte die Militärbehörde.
08:17 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
5.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Trump signalisiert: Russland hat die Oberhand

Symbolbild: Trump vor untergehender SonneRIA Nowosti/KI-generiertes Bild Keine Patriot-Lizenz, keine Zusage für weitere Abfangraketen: Donald Trump setzt Kiew und Europa zunehmend unter Druck. Washington scheint nicht mehr auf einen ukrainischen Sieg zu setzen und verfolgt stattdessen konsequent eigene Interessen.
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Selenskij vermutet politischen Druck hinter geringeren Flugabwehrlieferungen
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Flugabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen. Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.
"Möglicherweise sind das politische Schritte, um die Ukraine kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran."
Zuvor hatten die ukrainischen Luftstreitkräfte eingeräumt, in der Nacht zum Mittwoch keine der auf die Ukraine abgefeuerten Raketen abgefangen zu haben. Das russische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, die russischen Streitkräfte hätten in der Nacht Transport-, Logistik- und Verteilzentren in Kiew und im Gebiet Kiew angegriffen.
21:44 Uhr
US-Politologe: "Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle"
Der US-Politologe Garland Nixon hat die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine scharf kritisiert. Die Lage in den ukrainischen Häfen und die russischen Angriffe auf militärische Ziele in Kiew zeigten seiner Meinung nach, wohin der Kurs der Annäherung an die NATO geführt habe. Nixon schrieb auf der Plattform X:
"Die Ukraine hat die Möglichkeit verloren, ihre Seehäfen zu nutzen. Kiew ist ein Nadelkissen für russische Raketen und Männer werden entführt und an die Front geschickt. Das Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle."
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, in der Nacht Lager für Militärgüter in Kiew und im Umland angegriffen zu haben. Zudem habe Wladimir Selenskij laut russischen Angaben bestätigt, dass die Ukraine ihre Seehäfen nicht mehr nutzen könne.
21:39 Uhr
Russisches Außenministerium: Kiew greift wegen militärischer Rückschläge zu Terrorakten
Der stellvertretende russische Außenminister Dmitri Lubinski wirft der ukrainischen Führung vor, angesichts der militärischen Lage zunehmend zu Terrorakten gegen russische Zivilisten und die zivile Infrastruktur zu greifen. Er erklärte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Je mehr die Kiewer Behörden im Kampfgeschehen den Boden unter den Füßen verlieren, desto häufiger greifen sie zu barbarischen Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur unseres Landes."
Als Beispiele nannte der Diplomat den Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk sowie den Beschuss eines Busses mit weißrussischen Kindern im russischen Gebiet Brjansk.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
