Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml bestätigt Aussetzung von Angriffen auf Bitte Trumps

30.01.2026 16:44 Uhr
16:44 Uhr
Rumänien rettet Ukrainer nach Grenzübertritt in den Karpaten
Rumänische Bergretter und Grenzpolizisten haben in den Karpaten zwei ukrainische Staatsbürger gerettet, die beim illegalen Grenzübertritt die Orientierung verloren hatten. Dies teilt der Rettungsdienst Salvamont mit.Der Notruf sei über die Nummer 112 eingegangen. Die beiden unter 30-jährigen Männer gaben an, stark zu frieren, keine Verpflegung zu haben und völlig orientierungslos zu sein. Sie saßen in einem schwer zugänglichen Gebiet mit tiefem Schnee fest. Nach mehreren Stunden erreichten die Retter und die Grenzpolizei die Männer.
"Ihr Zustand ist kritisch: Sie leben, aber ihre Kleidung ist durchnässt und bis zur Hüfte durchgefroren, die Fortbewegung fällt ihnen äußerst schwer."
Vor Ort erhielten sie Erste Hilfe sowie heißen Tee und Energieriegel. Anschließend begann der Abstieg. Die Rettungsaktion dauerte rund drei Stunden. Derzeit befinden sie sich im Krankenhaus. Laut Behördenangaben planen sie keine Rückkehr in die Ukraine und wollen in Rumänien bleiben.16:15 Uhr
TASS: Russische Armee zerstört Zug mit ukrainischen Sperrtrupps
Russische Truppen haben im Gebiet Charkow einen Zug zerstört, der Soldaten einer ukrainischen Sperreinheit transportierte. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle beim russischen Militär:
"Im Gebiet Charkow haben Russlands Streitkräfte einen Zug zerstört, der das Personal des 17. Sonderzentrums der Hauptverwaltung des militärischen Rechtspflegediensts der Ukraine transportierte."
Die Quelle fügte hinzu, dass es sich um eine Einheit der Militärpolizei handele, die in Lwow basiert. Zuvor war sie an den Frontabschnitt Charkow verlegt worden, um Massendesertion unter den ukrainischen Truppen zu unterbinden.
15:45 Uhr
Russische Armee zerstört MLRS-Raketenwerfer und ukrainische Seedrohne binnen einer Woche
Zwischen dem 24. und 30. Januar haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums durch Drohnenangriffe insgesamt drei Mehrfachraketenwerfer des ukrainischen Militärs ausgeschaltet. Wie die Behörde weiter anmerkt, wurde unter anderem eine Abschussanlage vom Typ MLRS aus US-amerikanischer Produktion vernichtet.
Zudem meldet die Behörde, dass die russische Luftabwehr entlang der gesamten Frontlinie vier Lenkgleitbomben, 46 HIMARS-Raketen, eine für Angriffe auf Bodenziele umgebaute S-200-Luftabwehrrakete sowie 822 Starrflügler-Drohnen abgeschossen hat. Die Schwarzmeerflotte hat zusätzlich ein ukrainisches unbemanntes Schnellboot zerstört.
15:29 Uhr
Zwei Kilometer der Frontlinie aufgrund von Desertionen in der ukrainischen Armee ungeschützt
Ein Teil eines der mechanisierten Bataillone der 110. Brigade der ukrainischen Streitkräfte desertierte von seinen Stellungen in der Nähe der Ortschaft Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk. Nach Angaben von Igor Komakowski, dem Berater des DVR-Chefs, sei ein zwei Kilometer langer Frontabschnitt ungeschützt geblieben.
"Die 110. Brigade der ukrainischen Streitkräfte setzt fort, Verluste in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk zu erleiden. Nach letzten Angaben der gegnerischen Seite sind die Soldaten des 3. mechanisierten Bataillons der Brigade einfach von ihren Stellungen bei Pokrowskoje geflohen. Dadurch blieb ein mindestens zwei Kilometer langer Abschnitt der Frontlinie entblößt."
15:15 Uhr
Russlands Armee greift weiter ukrainische Militärinfrastruktur an
Das russische Verteidigungsministerium bestätigt Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur während der vergangenen Woche. So führten nach Angaben der Behörde Russlands Streitkräfte zwischen dem 24. und 30. Januar insgesamt sieben kombinierte Angriffe gegen Energieanlagen, Munitionslager, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen, die vom ukrainischen Militär genutzt wurden, sowie Unterkunftsorte von ukrainischen Kämpfern und ausländischen Söldnern durch.
15:00 Uhr
"Räuberische Regierung" – Frohnmaiers Frontalangriff gegen Ukraine-Milliarden

Die AfD-Fraktion hat die Bundesregierung in einem Antrag aufgefordert, die deutschen Hilfsleistungen an die Ukraine umfassend zu untersuchen. Hintergrund sind Korruptionsskandale im Umfeld des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, die die Ukraine Ende 2025 erschüttert haben.
Deutschland ist seit Februar 2022 mit 79 Milliarden Euro der zweitgrößte bilaterale Geber von Hilfen und Zusagen an die Ukraine nach den USA.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:37 Uhr
Sacharowa: Kiews Militär intensiviert Angriffe gegen Zivilisten nach Verhandlungen in Abu Dhabi
Nach den trilateralen Verhanldungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi am 23. und 24. Januar hat das ukrainische Militär die Angriffe auf russische Zivilisten intensiviert, sagt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte sie:
"Zwischen 23. und 24. Januar fanden in Abu Dhabi Verhandlungen im Format Russland – USA – Ukraine zur Regulierung der Ukraine-Krise statt. Danach hat das ukrainische Militär vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten, darunter auf Krankenwagen, verstärkt."
Laut Sacharowas Angaben sind in der vergangenen Woche insgesamt 99 Zivilisten durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe zu Schaden gekommen. Davon kamen 15 ums Leben, 84 weitere, darunter vier Kinder, wurden verwundet.
14:10 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Zeitraum zwischen dem 24. und 30. Januar bekannt.
Demnach verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 950 Soldaten. Fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos, acht Artilleriegeschütze, drei Eloka-Anlagen sowie elf Munitions- und Materiallager wurden zerstört.
Gegen den Truppenverband West musste das ukrainische Militär über 1.300 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 132 Autos, 13 Geschütze und 29 Munitionslager eliminiert.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine über 1.020 Soldaten, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 98 Autos, 25 Geschütze, sieben Eloka-Anlagen sowie 22 Lager.
Auch der Truppenverband Mitte setzte seine Offensive fort. Die ukrainischen Verluste während der Woche beliefen sich dabei auf 2.680 Kämpfer, zwei Panzer, 54 gepanzerte Kampffahrzeuge, 80 Autos und zehn Artilleriegeschütze.
Der Truppenverband Ost führte seinen Vormarsch ebenfalls weiter, wobei Kiew den Verlust von über 2.315 Soldaten hinnehmen musste. Zwei Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 104 Autos und acht Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 315 Soldaten. Außerdem wurden 54 Autos, drei Geschütze, 16 Eloka-Anlagen sowie vier Lager zerstört.
13:49 Uhr
Ukraine hält noch zwölf Zivilisten aus Gebiet Kursk fest
Die Ukraine hält in der Stadt Sumy immer noch zwölf Zivilisten, die nach dem Überfall auf das russische Gebiet Kursk interniert wurden, als Geiseln fest. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu den Sondergesandten des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik:
"Zwölf Zivilisten aus dem Gebiet Kursk befinden sich weiterhin als Geiseln auf ukrainischem Territorium in der Stadt Sumy. Seit vielen Monaten fordert Kiew für ihre Rückkehr eine Freilassung von ukrainischen Kriegsverbrechern, die sich in unserer Gefangenschaft befinden."
Miroschnik fügte hinzu, dass parallel dazu im Gebiet Kursk Ermittlungen von ukrainischen Kriegsverbrechen fortgesetzt werden, die weitere zivile Opfer aufdecken:
"Im Gebiet Kursk werden Ermittlungen fortgesetzt, die immer neue Fakten von Verbrechen der ukrainischen Nazis aufdecken. Gegenwärtig ist nachweislich bekannt, dass 460 Zivilisten, darunter zwei Kinder, durch ukrainische Kämpfer getötet wurden, 1.279 Zivilisten wurden verwundet. Das Schicksal von über 500 weiteren Zivilisten bleibt unbekannt."
13:28 Uhr
Russische Armee befreit sieben Ortschaften binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Ortschaften in vier Gebieten befreit:
- Ternowatoje, Nowojakowlewka und Retschnoje im Gebiet Saporoschje,
- Berestok in der Volksrepublik Donezk,
- Belaja Berjosa im Gebiet Sumy,
- Kupjansk-Uslowoj und Stariza im Gebiet Charkow.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
