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Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW SaporoschjeQuelle: Sputnik © Sputnik
  • 18.08.2026 18:50 Uhr

    18:50 Uhr

    Lawrow: Ukrainische Soldaten nehmen an terroristischen Operationen in Afrika teil

    Ukrainische Soldaten sind an staatlichem Terrorismus gegen Länder der Sahelzone beteiligt. Das ist ein Grund zur Sorge, hat der russische Außenminister Sergei Lawrow im Anschluss an Gespräche mit dem ghanaischen Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa erklärt. Lawrow wies darauf hin, dass diese Operationen von außen finanziert werden, unter anderem durch ehemalige Kolonialmächte wie Frankreich.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:35 Uhr

    Italienischer Professor: Ukraine verlor bereits ihre strategisch wichtigen Regionen

    Die Ukraine sei bereits ein zerstörtes Land, meint Alessandro Orsini, Buchautor und Professor für Terrorismussoziologie an der Luiss-Universität Rom. Darüber berichtet die Zeitung Il Fatto Quotidiano. Das Land habe seine reichsten und strategisch wichtigsten Regionen verloren.

    Mit Blick auf russische Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine, die zu militärischen Zwecken benutzt werden, erklärte Orsini, die Ukraine sei nun fast vollständig vom Meer abgeschnitten. Russland habe Kiew die Chance genommen, durch Handel zu einem prosperierenden Land zu werden.

    Daher bestehe die Strategie des Präsidenten Wladimir Selenskij darin, sein Land "in einem Kriegszustand oder zumindest in einer ständigen Bedrohung durch einen Konflikt zu halten, um weiterhin Finanzmittel und Investitionen aus dem Ausland anzuziehen", argumentiert der Professor.

  • 18:08 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Ukraine wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten kurz vor dem Zusammenbruch

    Der Staatshaushalt der Ukraine wird auch bei einer hundertprozentigen Finanzierung durch westliche Partner weiterhin mit Problemen zu kämpfen haben. Dies erklärte der Vorsitzende des Steuerausschusses der Werchowna Rada, Daniil Getmanzew.

    Die Wirtschaft sei angeschlagen, sodass das Land kurz vor dem totalen Kollaps stehe, meinte der Politiker. Es gebe dafür eine Reihe von Gründen, darunter der Abschwung und schlecht durchdachte Entscheidungen im Bereich der Verteidigung.

    Die Nichterfüllung einer der Verpflichtungen aus dem Memorandum mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der Europäischen Union würde die Lage nur erheblich verschärfen, warnte Getmanzew.

  • 17:41 Uhr

    Russland meldet Treffer auf Frachter mit Waffen für Kiew

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Schwarzen Meer südöstlich von Odessa einen Frachter mit Waffen und militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Russland setzt eigenen Angaben zufolge die Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur sowie auf Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fort.

  • 17:17 Uhr

    Moskauer Gebiet: Drohnentrümmer lösen Brand in Kolomna aus

    In der bei Moskau gelegenen Stadt Kolomna ist beim Absturz von Trümmern einer Drohne ein Feuer in mehreren Verkaufspavillons ausgebrochen. Dies teilte Bürgermeister Alexander Gretschischtschew mit.

    "Die Feuerwehr löschte den Brand schnell", schrieb er auf Telegram. Die Trümmer beschädigten zudem sechs Autos, die Verglasung eines Einkaufszentrums und mehrere Wohnungen. Ein Mann erlitt leichte Schnittverletzungen am Bein durch Glassplitter.

    Insgesamt wurden bei dem Angriff auf das Moskauer Gebiet drei Menschen verletzt: neben dem 27-jährigen Mann in Kolomna ein zehnjähriges Mädchen in Ramenskoje und eine Frau im Stadtbezirk Bogorodskoje. Zudem geriet das Dach eines Mehrfamilienhauses in Pawlowski Possad in Brand. In Bogorodskoje wurden Privathäuser beschädigt.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 16:59 Uhr

    Militärexperte nennt Ziel der massiven Drohnenattacke auf Moskau

    Alexander Kots, Kriegsberichterstatter des Nachrichtenportals Komsomolskaja Prawda, sieht in der massiven ukrainischen Drohnenattacke auf Moskau einen Test der Energieinfrastruktur der Hauptstadt. Dies berichtet die Zeitung.

    Kots zufolge hat es seit zwei Jahren keinen derart massiven Drohnenangriff auf den Moskauer Luftraum gegeben wie in der Nacht zum 18. August. Die Angriffe dienten seiner Einschätzung nach dazu, die Belastbarkeit des Stromnetzes zu testen.

    Nach Angaben von "Mosoblenergo" waren im Stadtbezirk Pawlowski Possad zunächst mehr als 5.000 Verbraucher und 46 sozial wichtige Einrichtungen ohne Strom. In Likino-Duljowo und Orechowo-Sujewo waren 109 Transformatorstationen vom Netz. Später stieg die Zahl der betroffenen Abnehmer auf mehr als 10.000.

    Laut Kots arbeiten die Energieversorger daran, die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen. Er betonte, dass der Osten des Moskauer Gebiets bereits mehrfach angegriffen worden sei. Dort verläuft eine wichtige Energieachse, die Wohngebiete, Lager und Industrie im Osten des Moskauer Gebiets mit Strom versorgt.

    Der Gegner suche gezielt nach einem "energetischen Engpass" und prüfe die Reaktionsgeschwindigkeit der Rettungsdienste. Im Grunde handele es sich um eine "Aufklärung durch Kampf", so der Kriegsreporter.

  • 16:42 Uhr

    Elon Musk hofft auf baldigen Frieden

    US-Milliardär Elon Musk hat die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukraine-Konflikts geäußert. "Ich versuche, das Richtige zu tun. Ich hoffe, dass bald Frieden herrscht", schrieb Musk auf X. Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow Musk als "wahrscheinlich den wichtigsten Technologen und Unternehmer der Welt" für die Ukraine bezeichnet.

    Laut The Atlantic versucht Fjodorow weiterhin, Musk zur Freigabe von Starlink für ukrainische Angriffe tief im russischen Hinterland zu bewegen. Der Tech-Milliardär lehnt dies jedoch wegen des Risikos einer Eskalation ab. Außerdem verweigerte er, sich während des USA-Besuchs des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij mit diesem zu treffen. Bereits im Juli erklärte Musk:

    "Ich bin schon lange für Frieden. Vor einigen Jahren schrieb ich, dass gewisse Zugeständnisse an Russland tatsächlich notwendig sind. Das bedeutet nicht, dass ich für Russland bin, ich bin einfach pragmatisch."

    Im vergangenen Jahr bezeichnete er Starlink als "Rückgrat der ukrainischen Armee". Ohne den Zugang zu dem System werde "die gesamte Frontlinie der ukrainischen Streitkräfte zusammenbrechen", sagte Musk damals.

  • 16:23 Uhr

    Frau aus Konstantinowka: Kiew tötet eigene Leute, damit sie hier nicht als Russen weiterleben

    In einem am 17. August 2026 vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Interview kommt eine Einwohnerin namens Vera aus dem von Russland befreiten Konstantinowka zu Wort. Darin schildert sie ihre Erfahrungen mit den ukrainischen Streitkräften und deren Vorgehen beim eigenen Rückzug.

    Demnach hätten die ukrainischen Soldaten die Frau gedrängt, mit ihnen Richtung Westen zu gehen. Die ukrainischen Streitkräfte hätten "die eigenen Leute getötet, damit sie hier [in den befreiten Gebieten] nicht als Russen weiterleben".

    "Sie warten hier aber auf die Russen", zitiert Vera die ukrainischen Streitkräfte. "Hätte ich denen gesagt, dass ich auf die Russen warte, hätten die mich ja sofort erschossen", erklärte sie ferner.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:24 Uhr

    Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW Saporoschje

    Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, plante für den 20. und 21. August eine Reise nach Energodar und einen Besuch im Kernkraftwerk Saporoschje. Doch die Ukraine habe diese Pläne vereitelt. Dies gab die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bekannt.

    "Alle Details wurden im Vorfeld vom IAEA-Sekretariat und der russischen Seite ausgearbeitet", schreibt Sacharowa in einem auf Telegram veröffentlichten Post. Russland habe die notwendigen Sicherheitsgarantien bereitgestellt, die die Behörde vollumfänglich zufriedengestellt hätten.

    Und weiter:

    "Kiew drohte dem IAEA-Generaldirektor jedoch unverhohlen, indem es direkt erklärte, man könne seine Sicherheit bei der Hinreise zum Kernkraftwerk Saporoschje über das russische Staatsgebiet nicht garantieren."

    Kiew verberge seine kriminellen Absichten gegenüber der Führung einer der größten internationalen Organisationen nicht und nehme diese damit faktisch ins Visier, erklärt die Sprecherin weiter.

    "Es ist klar, dass Rafael Grossi unter diesen Umständen gezwungen war, seinen Besuch abzusagen."

  • 14:41 Uhr

    Krasnopodolje in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht vom Dienstag die Befreiung einer weiteren Ortschaft in der Volksrepublik Donezk (DVR) bekannt. Wie es heißt, wurde Krasnopodolje von Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.