Liveticker Ukraine-Krieg: Kupjansk – Vormarsch der ukrainischen Armee vereitelt

8.01.2026 10:12 Uhr
10:12 Uhr
Gebiet Cherson: Durchflugsversuch von Dutzenden ukrainischen Drohnen verhindert
Die ukrainischen Streitkräfte hätten in der Nacht einen massiven Durchflugsversuch von mehr als 70 Kampfdrohnen über dem Gebiet Cherson unternommen, wie Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.
Nach seinen Angaben sei der ukrainische Angriff durch Luftabwehrkräfte des Truppenverbandes Dnjepr verhindert worden, indem 18 Drohnen über der Region abgeschossen worden seien. Die restlichen Drohnen seien über dem Territorium anderer Regionen zerstört worden, so Saldo.
Der Gouverneur meldet keine Verluste unter der Zivilbevölkerung und dem Militär.
09:27 Uhr
Zwei ukrainische Regionen bleiben ohne Strom
Das Gebiet Dnjepropetrowsk und Teile der Region Saporoschje, die unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte stehen, seien nach den Explosionen fast vollständig ohne Stromversorgung. Dies teilt das ukrainische Energieministerium am Morgen auf Telegram mit.
Am späten Mittwochabend meldeten ukrainische Medien Explosionen in Dnjepropetrowsk. Unmittelbar danach kam es in mehreren Städten der Region zu Stromausfällen.
09:00 Uhr
Treffen in Paris: Europas Führung sagt Selenskij weitere Hilfe zu

Die "Koalition der Willigen" hielt ein weiteres Treffen zum Konflikt in der Ukraine ab. Bei dem Treffen in Paris versprachen die europäischen Spitzenpolitiker Präsident Selenskij ihre weitere militärische und finanzielle Unterstützung.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:29 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden elf ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über der Region Krasnodar zerstört."
08:01 Uhr
Russisches Militär vereitelt Versuche der ukrainischen Armee, nach Kupjansk vorzudringen
Das Militär des Truppenverbandes West habe im Laufe der vergangenen 24 Stunden zwei Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt, und den Versuch, in Richtung der Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen, vereitelt. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes, gegenüber TASS.
"In Richtung Kupjansk haben die Einheiten der 6. Armee im Laufe des Tages zwei Gegenangriffe der Einheiten der 92. Strurmbrigade der ukrainischen Streitkräfte und der 15. Brigade der Nationalgarde nahe der Ortschaften Netschwolodowka und Blagodatowka abgewehrt, und den Versuch, nach Kupjansk vorzudringen, vereitelt. Mehr als zehn Kämpfer wurden eliminiert."
07:03 Uhr
Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 66 ukrainische Drohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Republik Krim – 14,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 13,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwölf,
- Region Krasnodar – elf,
- Gebiet Rostow – sechs,
- Gebiet Orjol – fünf,
- Gebiet Kursk – zwei,
- Gebiet Wolgograd – zwei,
- Gebiet Brjansk – eine.
7.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Szijjártó: "Koalition der Willigen" macht neuen Schritt zum Konflikt mit Russland

Archivbild: Péter SzijjártóRIA Nowosti / Sputnik Die "Koalition der Willigen" hat während ihres Treffens in Paris einen neuen Schritt in Richtung eines Konflikts mit Russland gemacht, schrieb der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó, im sozialen Netzwerk X. Der Politiker betonte auch, dass Ungarn weiterhin Friedensgespräche unterstütze, darunter Treffen zwischen den USA und Russland auf höchster Ebene, und die jüngsten Entscheidungen Brüssels, die einen Krieg näher bringen, ablehne. Szijjártó schrieb:
"Mit ihrem Bestreben, eine militärische Präsenz in der Ukraine sicherzustellen, verstärken die westeuropäischen Länder die Gefahr eines direkten Krieges mit Russland."
21:36 Uhr
Trump: "Ohne mich hätte Russland längst die Kontrolle über die Ukraine"

Archivbild: US-Präsident Donald TrumpRIA Nowosti / Sputnik US-Präsident Donald Trump erklärte am 7. Januar, dass Russland ohne sein Eingreifen bereits das gesamte Gebiet der Ukraine kontrollieren würde. Der US-Präsident äußerte auch Zweifel daran, dass die NATO die USA im Ernstfall unterstützen würde, und erklärte, dass die Allianz ohne die USA weder für Russland noch für China eine Bedrohung darstelle. Im sozialen Netzwerk Truth Social schrieb Trump:
"Ohne mein Eingreifen würde Russland jetzt die gesamte Ukraine kontrollieren."
21:18 Uhr
Stockholm: Schweden wird Kiew mit Kampfflugzeugen unterstützen
Im Falle einer Friedensvereinbarung in der Ukraine werde Schweden Kiew Kampfjets des Typs Gripen zur Luftraumüberwachung sowie Ausrüstung zur Seeminenräumung zur Verfügung stellen, wie der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson bekannt gab. Auf dem sozialen Netzwerk X schreibt er:
"Nach dem Abschluss eines Friedensabkommens in der Ukraine ist Schweden bereit, einen Beitrag zur Gewährleistung der Sicherheitsgarantien für die Ukraine und den Rest Europas zu leisten."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


