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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Neue Front – Russisches Militär vermint den Dnjepr mit Seedrohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Neue Front – Russisches Militär vermint den Dnjepr mit SeedrohnenQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 15.01.2026 21:23 Uhr

    21:23 Uhr

    Moskau meldet weitere ukrainische Drohnenangriffe auf russische Regionen

    In der Zeitspanne von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit am Donnerstag hat die Luftverteidigung insgesamt neun ukrainische unbemannte Fluggeräte über der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

  • 21:07 Uhr

    Russische Drohnenpiloten treffen immer mehr Ziele entlang der Front (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände West, Mitte, Ost und Dnjepr in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Starrflüglerdrohnen, Kampfgerät, Geschütze und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.   

  • 20:39 Uhr

    Verletzte durch erneute Drohnenattacken auf russisches Gebiet Belgorod gemeldet

    Am Donnerstagabend (Ortszeit) haben ukrainische Kämpfer zwei Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten dadurch drei Zivilisten, darunter ein Verwaltungschef, Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Die Betroffenen würden medizinisch versorgt, so der Beamte. Außerdem seien ein Industriegebäude und zwei zivile Fahrzeuge beschädigt worden.

  • 20:03 Uhr

    Mitarbeiter eines ukrainischen Militärkommissariats schleusten Wehrdienstverweigerer gegen Bezahlung nach Rumänien

    Mitarbeiter des Militärkommissariats in der Region Iwano-Frankowsk haben Männer im wehrpflichtigen Alter gegen Bezahlung nach Rumänien geschleust. Nach Aufdeckung dieses Betrugs wurden mehrere Personen festgenommen, wie das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine mitteilt.

    "Mitarbeiter des Staatlichen Ermittlungsbüros der Ukraine haben gemeinsam mit dem SBU und dem Amt für innere und persönliche Sicherheit des staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine einen Kanal für die illegale Überführung von Männern im wehrpflichtigen Alter nach Rumänien aufgedeckt und geschlossen."

    Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden sind die Organisatoren des Netzwerks zwei Sergeanten des Bezirkswehrkommandos der Region Iwano-Frankowsk. Die Verdächtigen sorgten für eine ungehinderte Durchfahrt durch die Kontrollpunkte und instruierten alle "Kunden" über alle Etappen bis hin zur selbstständigen Überquerung des Flusses Prut. In einem Fall sollen sie für 8.000 US-Dollar einen Mann persönlich an die Grenze gebracht haben. Insgesamt hätten sie seit September 2025 mehr als zehn Personen nach Rumänien geschleust.

  • 19:47 Uhr

    Artillerie greift Kiews Kräfte in der Volksrepublik Donezk an (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mit einem 120-Millimeter-Granatwerfer eine feindliche Drohnenleitstelle in der Volksrepublik Donezk.

  • 19:23 Uhr

    Ukrainisches Militär greift erneut Gebiet Saporoschje an – Tausende Haushalte ohne Strom

    Nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte kam es im Bezirk Wassiljewka zu Stromausfällen. Dies gibt das Energieministerium des Gebiets Saporoschje auf Telegram bekannt.

    Wie es heißt, sind 5.318 Verbraucher ohne Strom.

    "Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen", berichtet die Behörde.

  • 18:53 Uhr

    Macron: Frankreich gibt Kiew zwei Drittel von Aufklärungsdaten

    Paris gewährt der Ukraine gegenwärtig zwei Drittel der Aufklärungsdaten, behauptet Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Während seines Auftritts vor den Militärs des Landes, der über X übertragen wurde, verkündete er:

    "Dort, wo die Ukraine vor einem Jahr größtenteils äußerst von Möglichkeiten der Nachrichtendienste der USA abhing, sichert heute Frankreich zwei Drittel dieser Möglichkeiten."

    Die USA hatten im Jahr 2025 den Austausch von Aufklärungsdaten mit der Ukraine vorübergehend unterbrochen.

  • 18:28 Uhr

    Sacharowa: Jegliche ausländischen Truppen in Ukraine sind legitime Ziele für russische Streitkräfte

    Bei dem Ukraine-Treffen in Paris am 6. Januar haben Wladimir Selenskij, Emmanuel Macron und Keir Starmer eine Absichtserklärung zur künftigen Entsendung einer "multinationalen Truppe" in die Ukraine unterzeichnet. 

    "Unsere Position ist unverändert und wohlbekannt", erklärte Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharow bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. "Jedes ausländische Truppenkontingent in der Ukraine wird von den russischen Streitkräften als legitimes Ziel betrachtet", fügte sie hinzu.

    Die britischen Militärs würden keine Ausnahme bilden, sollten sie in die Ukraine geschickt werden, betonte Sacharowa. Sie wolle davor warnen, dass in dem Fall die Verantwortung für das Leben der Bürger des Vereinigten Königreichs allein bei London liegen werde

    Großbritannien sei sich durchaus bewusst, dass die Truppenentsendung in die Ukraine für Russland inakzeptabel sei, so die Sprecherin weiter. Dennoch setze London darauf, "um den Friedensprozess unter Beteiligung der USA zu untergraben und die Kampfhandlungen fortzusetzen, bis der letzte Ukrainer getötet ist."

  • 18:00 Uhr

    Gouverneur des Gebiets Cherson: Ausländische Journalisten sollen Anschlagsort in Chorly besuchen

    Journalisten aus dem Ausland sind zu einem Besuch des Anschlagsorts in Chorly im Gebiet Cherson eingeladen, wo bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der Neujahresnacht 29 Zivilisten getötet wurden. Wladimir Saldo, Gouverneur des Gebiets, erklärte dazu in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Ich bin mir sicher, dass es unter den Journalisten viele ehrliche und objektive Menschen gibt, die die Wahrheit herausfinden und berichten wollen. Doch wir wissen genau, dass, selbst wenn sie existieren, sie unter einem ernsthaften Druck der westlichen Staatsführung stehen. Wir haben ausländische Journalisten bereits eingeladen. Und ich lüfte ein kleines Geheimnis: Es scheint Interessierte zu geben."

    Mehr zum Thema – Russland fordert von UNO öffentliche Verurteilung des ukrainischen Terrorangriffs im Gebiet Cherson

  • 17:27 Uhr

    Ukrainischer Kriegsgefangener: Die russische Armee soll eine Bombe auf das TZK werfen

    Der Ukrainer Nikolai Piliptschuk wurde zwangsmobilisiert und geriet im Laufe von Gefechten in Kriegsgefangenschaft. Der Vater von zwei kleinen Kindern wurde unter vorgetäuschtem Vorwand an die Front geschickt und ist dermaßen enttäuscht von den Behörden in seiner Heimat, dass er "den Russen gerne die Koordinaten weitergeben würde, damit sie eine Bombe auf das [ukrainische Rekrutierungszentrum] TZK abwerfen."

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.