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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 gegnerische Drohnen
  • 30.11.2025 10:03 Uhr

    10:03 Uhr

    Kasachstans Außenministerium verurteilt ukrainische Attacke auf Erdölterminal bei Noworossijsk

    Nach Kasachstans Energieministerium hat nun auch das Außenministerium des zentralasiatischen Landes die gestrige ukrainische Attacke auf einen Erdölterminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (KTK) bei Noworossijsk an der Schwarzmeer-Küste Russlands verurteilt. Der kasachische Außenamtssprecher Aibek Smadijarow bezeichnete die Attacke als "gezielt" und den KTK-Erdölterminal als "ausschließlich zivil". Dies sei das dritte Mal, dass die KTK-Infrastruktur in Russland angegriffen werde. Der Diplomat hob insbesondere hervor, dass das KTK eine wichtige Rolle beim Aufrechterhalten der Stabilität im globalen Energiesystem spiele.    

    "Wir betrachten den Vorfall als eine Handlung, die den bilateralen Beziehungen zwischen der Republik Kasachstan und der Ukraine schadet und erwarten von der ukrainischen Seite, dass sie wirksame Maßnahmen ergreift, damit sich solche Vorfälle künftig nicht mehr wiederholen."

    Am Samstag hatte die KTK-Pressestelle über eine neue ukrainische Attacke auf das KTK-Erdölterminal bei Noworossijsk berichtet. In einer entsprechenden Meldung des Unternehmens hieß es, dass sich die "gezielte terroristische Attacke" um 2.06 Uhr MEZ ereignet habe. Das ukrainische Militär habe die Anlage mit unbemannten Wasserfahrzeugen angegriffen und eine Anlegestelle für Tanker schwer beschädigt. Die Anlage sei nicht mehr nutzbar.

    Zum KTK gehören mehrere große Energieunternehmen Russlands, Kasachstans, Europas und der USA.

  • 09:35 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 29. November 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 6,
    • Kachowka — 5,
    • Korsunka — 4,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Kamenka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka, Aljoschki, Kachowka und Dnjeprjany seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:02 Uhr

    DVR meldet drei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik drei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 29. November bis 0 Uhr am 30. November (Ortszeit) wurden zwei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein 14-jähriger Junge erlitt dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus wurde beschädigt.

  • 08:30 Uhr

    Drohnen-Skandal in Moldawien: Moskau weist Vorwürfe als "Brüsseler Druck" zurück

    In Moldawien sorgt der Fund einer mutmaßlich russischen Drohne für politischen Wirbel. Obwohl die Behörden Moskau für den Vorfall verantwortlich machen, fehlt bislang jeder belastbare Beweis.

    Die Drohne, angeblich ein russisches Modell mit dem Symbol "Z", war unbeschädigt gelandet, wurde später jedoch ohne Untersuchung als russisches Militärgerät eingestuft – ein Vorwurf, den Russlands Botschafter Oleg Oserow entschieden zurückweist. Er verweist darauf, dass das Modell erst Tage zuvor in der Ukraine abgeschossen worden sei, und wirft den moldawischen Behörden vor, voreilige Schuldzuweisungen zu treffen.

    Oserow sieht den Druck aus Brüssel als eigentlichen Auslöser: Moldawien folge der EU-Linie der Konfrontation mit Russland, breche kulturelle und institutionelle Verbindungen ab und erfülle damit Erwartungen, die an EU-Beitrittskandidaten gestellt würden.

    Den Videobeitrag gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:04 Uhr

    Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenattacke auf Region Krasnodar beschädigt

    Nach einer nächtlichen Drohnenattacke aus der Ukraine melden die Behörden der südrussischen Region Krasnodar mehrere Sachschäden. Wie der örtliche Krisenstab auf Telegram schreibt, seien in der Stadt Slawjansk-na-Kubani ein Einfamilienhaus auf dem Gelände einer Gartengenossenschaft und sieben Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Außerdem habe eine ukrainische Drohne eine Gasleitung auf dem Gelände der örtlichen Erdölraffinerie beschädigt. Durch herabfallende Drohnenteile sei darüber hinaus das Dach eines Einfamilienhauses in der Stadt Anapa zu Schaden gekommen. Der Krisenstab meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

  • 07:33 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Rostow an: Kesselhaus beschädigt

    Gouverneur Juri Sljussar meldet auf Telegram einen neuen Drohnenangriff auf das südrussische Gebiet Rostow. Demnach habe der Gegner die Ortschaften Gukowo und Nowoschachtinsk sowie die Bezirke Tschertkowo und Tschaltyr attackiert. Die russische Luftabwehr habe dort 16 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Der Politiker berichtet über keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Dennoch berichtet Sljussar über Sachschäden. In der Siedlung Gukowo sei ein Kesselhaus beschädigt worden, das 128 Mehrfamilienhäuser, zwei Krankenhäuser, vier Schulen und sechs Kindergärten mit Wärme versorge. Die Wärmeversorgung sei bis auf Weiteres ausgefallen. Das Personal des Kesselhauses sei in Sicherheit gebracht worden. Zudem meldet der Gouverneur einen Brand in einem Betrieb in der Stadt Nowoschachtinsk. Das Feuer habe eine Fläche von 50 Quadratmetern ergriffen und sei schnell gelöscht worden.

  • 07:01 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 33 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 33 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Rostow – 16,
    • Gebiet Krasnodar – 7,
    • Gebiet Belgorod – 3,
    • Gebiet Kursk – 1,
    • Schwarzes Meer – 6.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 29.11.2025 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:58 Uhr

    Experte: NATO torpediert Ukraine-Friedensplan der USA

    Der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Daniel Davis erklärt, dass NATO-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Friedensprozess in der Ukraine sabotieren wollen, indem sie das Prinzip der Nicht-Erweiterung der NATO aus dem Plan von US-Präsident Donald Trump streichen. Dies schrieb er in seinem Account im Netzwerk X. Davis betonte:

    "<…> Genau in diesem Moment sabotierten die NATO-Führer Trumps Bemühungen um eine Beendigung des Konflikts. Ich verweise auf Mark Rutte und Ursula von der Leyen, die klar gemacht haben, dass es keinen Frieden geben wird, sondern nur Hindernisse."

  • 19:37 Uhr

    Energieministerium Kasachstans: Angriffe auf das Kaspische Pipeline-Konsortium sind inakzeptabel

    In einem Kommentar zu den jüngsten Angriffen des ukrainischen Militärs auf die Infrastruktur des Kaspischen Pipeline-Konsortiums bezeichnet das Energieministerium Kasachstans solche Angriffe als inakzeptabel und weist auf die Risiken für die wirtschaftlichen Interessen der Projektteilnehmer hin. Dort wird betont:

    "Das Pipeline-System des Konsortiums ist ein internationales Energieprojekt, und jede gewaltsame Einwirkung auf seine Anlagen stellt eine direkte Gefahr für die globale Energiesicherheit dar und fügt den wirtschaftlichen Interessen der Konsortiumsmitglieder, darunter der Republik Kasachstan, erheblichen Schaden zu."

    Das Ministerium erklärt außerdem, dass Kasachstan nach dem Angriff Kiews auf den Außenhafen des Kaspischen Pipeline-Konsortiums seine Ölexporte umleiten werde. Für den Transport von Öl werden nun vorübergehend alternative Routen genutzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.