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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt massiven Angriff auf Energieanlagen der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 20.01.2026 16:34 Uhr

    16:34 Uhr

    Trump lädt auch Ukraine in seinen Friedensrat ein

    Wladimir Selenskij ist nach eigenen Angaben eingeladen worden, an dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensrat teilzunehmen. Am Dienstag sagte der ukrainische Staatschef vor Journalisten:

    "Wir haben eine Einladung erhalten. Unsere Diplomaten arbeiten daran."

    Zugleich betonte Selenskij, dass es für ihn noch "sehr schwierig" sei, sich vorzustellen, dass die Ukraine und Russland zusammen in einem Gremium sitzen würden.

    Weitere Länder, darunter Deutschland und Russland, hatten bereits eine Einladung für eine Mitgliedschaft in dem Friedensrat erhalten.

    Trump will mit dem Rat, den er selbst leiten will, ein Gremium schaffen, das in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen weltweit Konflikte beilegen soll. Für einen ständigen Sitz in Trumps Friedensrat sollen Mitgliedstaaten eine Gebühr in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar zahlen. Wer sie nicht bezahlt, hat nur Anrecht auf einen dreijährigen Sitz in dem Gremium.

  • 16:15 Uhr

    Grönland gegen Ukraine? Europas riskanter Deal mit Trump

    Trump verhängt Zölle gegen acht europäische Länder – Anlass ist ihre Haltung zu Grönland. Derweil ist eine Delegation aus Kiew nach einer weiteren Beratungsrunde mit den Europäern zu einer neuen Runde von Friedensgesprächen in die USA gereist. Diesmal sind diese Gespräche ohne Kontext unmöglich, und der Kontext hier ist natürlich die unverhohlene Absicht der USA, die NATO zu schwächen – nämlich durch einen Akt der Aggression auf einen Verbündeten und die Abspaltung Grönlands von Dänemark.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Alexander Nossowitsch auf unserer Website.

  • 16:00 Uhr

    Einwohner von Aljoschki im Gebiet Cherson bei Drohnenangriff aus Ukraine getötet

    Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Drohnenattacke auf die Stadt Aljoschki im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen etwa 60 Jahre alten Mann. Der Gegner habe in den letzten 24 Stunden zudem mehr als zwei Dutzend Ortschaften mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Bei einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Golaja Pristan sei ein Auto beschädigt worden. Sein Anhänger mit Benzin sei dabei völlig ausgebrannt. Eine Drohne habe außerdem einen Gasverteiler in der Stadt Kachowka beschädigt.

  • 15:41 Uhr

    Selenskij: Luftabwehreinsatz vom Dienstag kostete 80 Millionen Euro

    Nach dem heutigen russischen Angriff auf die Ukraine hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos vorerst abgesagt. Auf der Plattform X erklärte der Politiker mit Blick auf die massive Attacke:

    "Natürlich habe ich mich in diesem Fall für die Ukraine entschieden und nicht für das Wirtschaftsforum, aber alles kann sich jederzeit ändern."

    Er werde nur am Weltwirtschaftsforum teilnehmen, wenn Dokumente über Sicherheitsgarantien mit den USA sowie ein Wiederaufbauplan zur Unterzeichnung bereitlägen, sagte Selenskij.

    Bei einer Presserunde gab der Präsident zudem bekannt, wie viel Geld der heutige Luftabwehreinsatz gekostet hat. Er bezifferte die Ausgaben auf mehr als 80 Millionen Euro. Das Nachrichtenportal Nowyny.Live zitierte Selenskij mit den Worten:    

    "Allein der Wert von Raketen beträgt mehr als 80 Millionen Euro. Es ist sehr schwierig, diese Raketen zu finden und Geld dafür zu bekommen."

    Seine Regierung tue aber jeden Tag ihr Bestes, damit die Bevölkerung in der Ukraine den nötigen Schutz erhalte. Der Krieg sei ein sehr kostspieliger russischer Luxus, so der Präsident.

  • 15:16 Uhr

    AKW Tschernobyl verliert gesamte externe Stromversorgung

    Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat das von der Ukraine kontrollierte stillgelegte Kernkraftwerk Tschernobyl seine gesamte externe Stromversorgung verloren. Als Ursache nannte die IAEA "weitreichende militärische Aktivitäten" am Dienstagmorgen. Auf der Plattform X gab die UN-Behörde bekannt, dass mehrere für die nukleare Sicherheit wichtige Umspannwerke betroffen seien. Zudem seien auch Stromleitungen zu einigen anderen AKW in Mitleidenschaft gezogen worden. Generaldirektor Rafael Grossi sagte in diesem Zusammenhang:

    "Die IAEA verfolgt die Entwicklungen aufmerksam, um die Auswirkungen auf die nukleare Sicherheit zu beurteilen."

    In Tschernobyl hatte sich im April 1986 der weltweit schwerste Atomunfall ereignet. Der letzte aktive Reaktor des Kernkraftwerks wurde im Jahr 2000 stillgelegt. Das AKW braucht aber weiterhin Strom, um die Kühlung der abgebrannten Brennelemente sicher aufrechtzuerhalten.

  • 14:43 Uhr

    UN-Menschenrechtsbeauftragter Volker Türk verurteilt russische Angriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur

    Der Menschenrechtsbeauftragte der Vereinten Nationen, Volker Türk, hat gesagt, dass er über die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine empört sei. Das teilte der Österreicher in einer Erklärung mit, die bei einer Pressekonferenz in Genf von einem Sprecher vorgelesen wurde. Türk zufolge war die Heizungsversorgung für Hunderttausende Familien unterbrochen.

    "Die Zivilbevölkerung trägt die Hauptlast dieser Angriffe. Sie können nur als grausam bezeichnet werden. Sie müssen aufhören."

    Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur seien ein klarer Verstoß gegen die Regeln der Kriegsführung, betonte Türk.

    Russland weist immer wieder Vorwürfe zurück, Zivilisten und zivile Infrastrukturen im Nachbarland anzugreifen. Angegriffen würden nur militärische Ziele und Objekte, welche zu militärischen Zwecken verwendet würden, so der Kreml.

  • 14:11 Uhr

    Drei Verletzte im Gebiet Saporoschje durch ukrainische Angriffe

    Die russischen Behörden des Gebiets Saporoschje melden andauernde ukrainische Angriffe. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram, dass der Gegner am vergangenen Tag neun Angriffe auf Ortschaften im Gebiet Saporoschje durchgeführt hat. Dabei meldet der Politiker drei Verletzte. Ein 23 Jahre alter Mann und ein 63 Jahre alter Mann wurden verletzt, als eine ukrainische Drohne die Autostraße in der Nähe der Siedlung Werchnjaja Kriniza angriff. Nahe der Stadt Wassiljewka erlitt ein 64 Jahre alter Mann Verletzungen, als eine Drohne sein Auto attackierte.

  • 13:38 Uhr

    Ein Toter und zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 40 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 40 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 21 Geschosse ab und setzte 76 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 52 abgeschossen wurden.

    In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Zivilisten. Bei ihm handelt es sich um einen Einwohner der Siedlung Otradnoje. Der Mann wurde durch eine ukrainische Drohne tödlich verletzt und erlag auf dem Weg zum Krankenhaus seinen Verletzungen. In der Siedlung Grusskoje wurde eine Frau verletzt. Außerdem erlitt ein Einwohner der Siedlung Golowtschino Verletzungen.

    Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden acht Einfamilienhäuser, ein Geschäft, ein Betriebsgebäude, vier Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, ein Lkw, drei Kleintransporter und sechs Autos zerstört oder beschädigt.

  • 13:10 Uhr

    Russlands Außenministerium: Elf Zivilisten in einer Woche durch ukrainische Angriffe getötet

    Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden in Russland zwischen dem 12. und 18. Januar elf Zivilisten durch Angriffe aus der Ukraine getötet. Am Dienstag erklärte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, Rodion Miroschnik, dass 64 weitere Menschen, darunter drei Kinder, in der vergangenen Woche verletzt wurden. Insgesamt hat der Gegner mindestens 3.688 Geschosse auf russisches Territorium abgefeuert.

    Zudem berichtete Miroschnik über die schwierige Lage der Energieversorgung in einigen Gebieten aufgrund von Attacken aus der Ukraine. Insgesamt blieben mehr als 802.000 Menschen vorübergehend ohne Strom. Der von Russland kontrollierte Teil des Gebiets Saporoschje ist besonders schwer von Stromausfällen betroffen: Dort sind knapp 315.000 Menschen zeitweise ohne Strom.

  • 12:39 Uhr

    Russland bestätigt massiven Angriff auf Energieanlagen und Rüstungswerke der Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag auf Telegram über einen massiven Vergeltungsschlag auf Ziele in der Ukraine. Als Reaktion auf die jüngsten Terrorattacken aus dem Nachbarland attackierte die russische Armee Rüstungswerke, Energieanlagen und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzt, heißt es. Dabei kamen boden- und luftbasierte Hochpräzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz. Alle anvisierten Ziele wurden getroffen.

    Ferner meldet die Militärbehörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Artillerie- und Raketenangriffe auf Kommandopunkte und 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden hat die russische Luftabwehr vier Lenkbomben, fünf HIMARS-Raketen und 254 Drohnen abgefangen.

    Zuvor hatten die ukrainischen Behörden über einen russischen Angriff auf die Hauptstadt Kiew berichtet. Die Attacke habe zu Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung geführt, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Ein Gebäude sei getroffen und eine Person verletzt worden. Nach Angaben der Energieholding DTEK seien infolge der nächtlichen Luftangriffe auf das ukrainische Energienetz in Kiew 335.000 Menschen vorübergehend ohne Strom geblieben.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.