Liveticker Ukraine-Krieg: 524 Leichen nach Ukraine-Invasion in Kursk in Massengräbern gefunden

22.01.2026 08:29 Uhr
08:29 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 21. Januar 21 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Dnjeprjany – fünf,
- Nowaja Kachowka – sieben,
- Malokachowka – zwei,
- Aljoschki – drei,
- Malaja Lepeticha – vier.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Gornostajewka, Kasatschji Lageri und Aljoschki seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:14 Uhr
Moskalkowa: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit Jahresbeginn

Einwohner des Gebiets Saporoschje zündeten Kerzen zum Gedenken an die Opfer des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen auf die Ortschaft Chorly im Gebiet Cherson an.Pressestelle des Gouverneurs/RIA Nowosti / Sputnik Seit Jahresbeginn sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte in Russland insgesamt 56 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befinden sich drei Kinder, wie die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mitteilte.
Insgesamt seien 227 Menschen verletzt worden. Kiew greife täglich zivile Einrichtungen in Russland an, sagte Moskalkowa.Besonders häufig betroffen sind die Gebiete Woronesch, Cherson, Brjansk und Kursk. Dort komme es regelmäßig zu Raketenbeschuss sowie zu massiven Angriffen mit Drohnen und FPV-Drohnen.
08:00 Uhr
Russische Armee vereitelt zwei Durchbruchsversuche Richtung Kupjansk
Russische Truppen haben innerhalb von 24 Stunden zwei Gegenangriffe ukrainischer Einheiten abgewehrt, die versucht haben, nach Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen. Dies teilt der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, Iwan Bigma, mit.
"In Richtung Kupjansk haben Einheiten der 6. Armee zwei Gegenangriffe der 1. Brigade der Nationalgarde sowie der 92. Sturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Ossinowo und Netschwolodowka zurückgeschlagen."
Dabei seien zehn Kämpfer, ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Kosak sowie ein Pick-up zerstört worden.07:45 Uhr
Menschenrechtsbeauftragte: Kiew übergab Leichen zweier russischer Kriegsgefangener
Im Rahmen eines Austauschs hat die Ukraine die Leichen zweier russischer Soldaten an Russland übergeben. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mit.
Den Angaben zufolge gerieten die beiden Militärangehörigen im Mai 2025 unverletzt in die Hände der ukrainischen Streitkräfte. Ein ukrainischer Telegram-Kanal veröffentlichte am 5. Juni 2025 ein Video, in dem die Soldaten ihre Gefangennahme ohne sichtbare Verletzungen bestätigten.
Offizielle Anfragen der russischen Seite seien von Kiew nicht bestätigt worden. Im September und Oktober 2025 seien die Leichen schließlich im Zuge eines Austauschs an Russland übergeben worden.
Moskalkowa erklärte zudem, sie habe dieses und weitere mutmaßliche Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte am 16. Januar 2026 bei einem Treffen in Genf mit der Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Mirjana Spoljaric, thematisiert.
07:33 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 14 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Wolgograd – vier,
- Teilrepublik Krim – drei,
- Gebiet Rostow– drei,
- Gebiet Brjansk – zwei,
- Gebiet Belgorod – eine,
- Region Krasnodar – eine.
07:15 Uhr
Nach Ukraine-Invasion 524 Leichen in Massengräbern im Gebiet Kursk entdeckt

Aktivisten in Donezk legen am Denkmal "Russland" Blumen zum Gedenken an die von ukrainischen Streitkräften getöteten Opfer nieder.Pressedienst des Ministeriums für Jugendpolitik der DVR / Sputnik Nach dem bewaffneten Eindringen der ukrainischen Streitkräfte in das Gebiet Kursk sind dort 524 Leichen in Massengräbern entdeckt worden. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mit:
"Seit dem 6. August 2024 wurden 524 Leichen an Orten massenhafter Bestattung gefunden."
Seit dem "hinterhältigen und zynischen Eindringen ukrainischer bewaffneter Formationen in das Gebiet Kursk und der Geiselnahme von Zivilisten" seien sämtliche Ressourcen mobilisiert worden, um Menschen bei der Suche nach ihren Angehörigen zu helfen, erklärte sie.
In die Datenbank der Vermissten seien 2.173 Personen aufgenommen worden. Davon wurden 1.378 Menschen gefunden, während 452 weiterhin als vermisst gelten und 343 ums Leben gekommen sind.
21.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Putin bestätigt Treffen mit Witkoff und Kushner am 22. Januar
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bestätigt, dass Steve Witkoff, der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Donald Trump, sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts in Moskau erwartet werden. Während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrats teilte Putin mit, dass das Treffen für den 22. Januar geplant sei.
Zuvor hatte Witkoff am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass er sich gemeinsam mit Kushner zu Verhandlungen nach Russland begeben werde.
21:43 Uhr
Bewohner von Kriwoi Rog protestieren wegen fehlender Stromversorgung
In der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog protestieren die Bewohner seit zwei Tagen gegen das Fehlen der Elektrizität und blockieren die Straßen. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana und veröffentlicht Bilder und Videoaufnahmen der Proteste.
Die Teilnehmer der Protestaktion beklagen unter anderem, dass in ihren Häusern der Strom seit vier Tagen fehle und keine der entsprechenden Telefon-Hotlines erreichbar sei.
21:21 Uhr
Mehr als 50 ukrainische Drohnen über russischen Regionen in zwei Stunden abgeschossen
Russlands Luftabwehr hat am heutigen Mittwochabend innerhalb von zwei Stunden mehrere ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt und dabei insgesamt 52 Starrflügler-Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Zeitraum zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit 36 Drohnen über dem Asowschen Meer, acht über dem Schwarzen Meer sowie jeweils vier über der Krim und dem Gebiet Krasnodar zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

