Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr macht über Nacht 75 Drohnen unschädlich

28.01.2026 10:20 Uhr
10:20 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages mehr als 50 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 27. Januar bis 7:00 Uhr am 28. Januar wurden insgesamt 30 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 53 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine zivilen Opfer. Bei den Drohnenattacken wurden eine Gasleitung, Stromleitungen, zwei Gebäude, ein Fahrzeug sowie ein Privathaus beschädigt.
09:52 Uhr
Auch ohne Washington soll "Koalition der Willigen" Kiew unbesiegbar machen

Die Koalitionäre sind zwar willig, aber ohne Potenz.urheberrechtlich geschützt Die US-"Friedensstiftung" publiziert in "Foreign Affairs", der einflussreichen Hauspostille des "Tiefen Staates", die Blaupause, wie die "Koalition der Willigen" auch ohne die USA die Ukraine in eine unbesiegbare Festung aufrüsten kann, wozu bis 2029 Ukrainehilfen in Höhe von 390 Milliarden US-Dollar nötig sind.
Mehr dazu hier auf unserer Webseite.
09:23 Uhr
Medien: G7 überweist Kiew fast 40 Milliarden US-Dollar aus Erlösen russischer Vermögenswerte
Im Jahr 2025 sollen die Länder der "Gruppe der Sieben" (G7) der Ukraine einen Kredit in Höhe von 37,9 Milliarden US-Dollar aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte gewährt haben. Dieser Betrag soll mehr als 70 Prozent der gesamten ausländischen Finanzierung des ukrainischen Haushalts ausgemacht haben. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eigene Berechnungen.
08:49 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr am Morgen weitere gegnerische Drohnen über russischen Gebieten zerstört.
"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden drei ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: zwei Drohnen über dem Gebiet Astrachan und eine Drohne über dem Gebiet Krasnodar."
08:17 Uhr
Experte: Russische Armee durchbricht ukrainische Verteidigung im Stadtgebiet von Krasny Liman
Die russischen Soldaten führen Kampfhandlungen im Stadtgebiet von Krasny Liman in der DVR durch. Dies erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber TASS.
"Krasny Liman steht unter dem intensiven Artilleriebeschuss unserer Luft- und Weltraumkräfte. Der Hauptschlag unserer Truppen erfolgt aus Dibrowa, dem nördlichen Teil von Krasny Liman. Die Einheiten durchbrechen den ersten Kilometer des Stadtgebiets. Wir beobachten, wie sich die Ereignisse entwickeln. Aber die Tatsache, dass unsere Einheiten in das Stadtgebiet eingedrungen sind, zeigt, dass Krasny Liman voraussichtlich nicht lange unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte bleiben wird."
07:41 Uhr
Polens Außenminister fordert Abschaltung von Starlink in der Ukraine
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski forderte den US-Unternehmer Elon Musk in den sozialen Netzwerken auf, das Satellitensystem Starlink in der Ukraine abzuschalten. Wörtlich schrieb er:
"Hey, großer Mann, wie wäre es, wenn du die Russen daran hindern würdest, Starlink für Angriffe zu nutzen?"
Wie die Zeitung Fakt erklärt, reagierte Sikorski damit auf die Aussage des kürzlich ernannten ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, dass die russischen Streitkräfte angeblich begonnen hätten, das Starlink-System für Angriffe zu nutzen.
07:00 Uhr
75 ukrainische Drohnen über Nacht abgeschossen
Die russische Luftabwehr schoss in einer Nacht 75 ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium und präzisiert, dass 24 Drohnen über der Region Krasnodar, 23 über der Republik Krim, sechs über dem Schwarzen Meer, fünf über dem Gebiet Belgorod, vier über dem Gebiet Astrachan, jeweils drei Drohnen über dem Gebiet Kursk und dem Asowschen Meer, jeweils zwei Drohnen über den Gebieten Woronesch und Brjansk und jeweils eine Drohne über den Gebieten Rostow, Tambow und Wolgograd abgeschossen wurden.
27.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Kiews: Separater Friedensvertrag über Washington möglich
Das Abkommen über die Beilegung des Ukraine-Konflikts wäre ein bilaterales Dokument, das Russland und die Ukraine separat mit den USA unterzeichnen würden. Dies erklärt der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga im Interview mit der Zeitung Jewropeiskaja Prawda in Bezug auf den 20-Punkte-Plan.
Zwar werde genau dieses Vorgehen derzeit diskutiert, und die Parteien setzen die Verhandlungen noch fort, betont Sibiga. Wenn es auch keine Unterschrift der EU gebe, dürfe das Abkommen keine Punkte enthalten, die nicht mit den europäischen Verbündeten vereinbart worden seien.
Außerdem verkündet der Minister, dass Wladimir Selenskij zu Gesprächen mit Wladimir Putin bereit sei. Ein solches Treffen wäre notwendig, um über die zwei wichtigsten Punkte, nämlich die territoriale Frage und das Atomkraftwerk Saporoschje, zu diskutieren.
21:30 Uhr
"Äußerst schwierig, aber lösbar" – Befreiung der Volksrepublik Donezk kommt voran

Einheiten der russischen Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation setzen ihren Vormarsch an sämtlichen Frontabschnitten fort, erklärte Generalstabschef Waleri Gerassimow.
Während seines Inspektionsbesuchs beim Truppenverband West gab Gerassimow bekannt, dass die russische Armee seit Monatsbeginn 17 Siedlungen befreit und eine Fläche von über 500 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht hat.
Eine der befreiten Ortschaften ist Sakotnoje am Frontabschnitt Slawjansk. Am Vormarsch beteiligte russische Soldaten berichteten ausführlicher darüber, wie die Befreiung verlief.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

