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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft gegnerische Rüstungsbetriebe und Hafenanlagen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft gegnerische Rüstungsbetriebe und HafenanlagenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 8.09.2026 15:58 Uhr

    15:58 Uhr

    Ukraine greift Volksrepublik Lugansk an: Fünf Verletzte

    Der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte Angriffe auf zehn Bezirke der Volksrepublik verübt haben. Weiter heißt es:

    "Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre terroristischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung fort: Fünf Menschen wurden verletzt."

    Nach Angaben des Regionalchefs wurden im Bezirk Belowodsk zwei Arbeiter verletzt, die mit einem Fahrzeug Produkte eines Ölmühlenbetriebs auslieferten. In Rubeschnoje griff eine Drohne einen Tanklöschwagen an. Dabei wurde ein vorbeifahrender Radfahrer verletzt. Im Gebiet der Siedlung Selesnjowka im Bezirk Perewalsk griffen die ukrainischen Streitkräfte zudem einen Lkw an, der Fahrer wurde verletzt. In Perwomaisk wurde ein Traktor angegriffen, wobei eine vorbeigehende 56-jährige Frau verletzt wurde.

    Zudem gerieten Fahrzeuge sowie Industrie-, Zivil- und Kommunalinfrastruktur in mehreren weiteren Bezirken unter Beschuss, so Passetschnik.

  • 15:26 Uhr

    Großbritannien stellt 135 Millionen US-Dollar für ukrainische Luftabwehr bereit

    London wird 100 Millionen Pfund Sterling, umgerechnet rund 135 Millionen US-Dollar, zur Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr bereitstellen, teilt das britische Verteidigungsministerium mit. Das Hilfspaket umfasst unter anderem Raketen für Patriot-Systeme.

    Großbritannien wird Kiew zudem Abfangraketen und großkalibrige Artilleriegeschosse liefern. In den kommenden Monaten will London der Pressemitteilung zufolge Zehntausende Artilleriegeschosse für weitreichende Geschütze übergeben. Im britischen Verteidigungsministerium heißt es weiter:

    "Großbritannien bleibt weiterhin verpflichtet, der Ukraine in diesem Jahr 120.000 Drohnen zu liefern. Bislang wurden bereits 25.000 Drohnen geliefert, und diese Zahl wird im Vorfeld des Winters steigen."

  • 14:37 Uhr

    Energodar: Ukrainische Streitkräfte greifen Kirche mit Drohne an

    Der Leiter der Stadtverwaltung von Energodar, Maxim Puchow, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte mit einer Drohne die Erscheinungskirche in Energodar angegriffen haben. In der Mitteilung heißt es weiter:

    "Die Art des Drohneneinsatzes zeigt, dass das Objekt gezielt ausgewählt und getroffen wurde und nicht zufällig zum Opfer wurde."

    Puchow zufolge handle es sich um die größte Kirche Energodars, die jahrelang unvollendet gestanden habe. Man investiere Kraft, Arbeit und Mittel in diesen Ort, um der Kirche ihr früheres Erscheinungsbild und ihre geistliche Bedeutung zurückzugeben. Gerade deshalb wirke das Geschehene besonders zynisch. Puchow betont weiter:

    "Eine Kirche ist kein militärisches Objekt. Es ist ein Ort des Gebets, des geistlichen Lebens und der Erinnerung. Der Angriff darauf ist ein Schlag gegen das Recht friedlicher Menschen, ihre Heiligtümer zu bewahren und wiederaufzubauen."

  • 14:11 Uhr

    Tote bei ukrainischen Angriffen gegen Gebiete Brjansk und Kursk

    Im russischen Gebiet Brjansk ist eine Zivilistin bei einem ukrainischen Drohnenangriff gegen das Dorf Spiridonowa Buda ums Leben gekommen, berichtet der Interimsgouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk. Laut seinen weiteren Angaben wurde ein Mann in der Siedlung Belaja Berjoska sowie drei weitere Menschen im Dorf Satschkowitschi durch Drohnenangriffe verletzt.

    Parallel dazu meldet der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexandr Chinstein, dass ein 37-jähriger Mann beim Angriff einer Drohne auf das Dorf Kalinowka ums Leben gekommen ist.

  • 13:37 Uhr

    Lawrow zu Witkoff-Kushner-Gesprächen: "Will nicht spekulieren"

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat sich zu den Gesprächen der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit Präsident Wladimir Putin geäußert. In einem Interview mit dem US-amerikanischen Analysten Andrew Napolitano in der Sendung "Bolschaja igra" sagte Lawrow, er wolle nicht spekulieren, was Witkoff und Kushner "nach Moskau mitgebracht und nach Kiew mitgenommen" hätten. 

    Ein Teil des Gesprächsbeginns sei bereits im Fernsehen übertragen worden, anschließend habe Präsidentenberater Juri Uschakow ausführlich kommentiert, so Lawrow. Die Äußerungen Frankreichs zur Wiederaufnahme der Kontakte zur Ukraine nach den Wahlen zur Staatsduma liegen auf dem Gewissen des Élysée-Palastes, erklärte Lawrow.

    Das Interview wird am Abend des 8. September vor und nach der Sendung Wremja auf dem russischen Fernsehsender Perwy kanal ausgestrahlt.

  • 13:10 Uhr

    Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen zur Einnahme von Dolgenkoje und Beresniki

    Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaften Dolgenkoje und Beresniki im Gebiet Charkow übernommen haben. Die Videos zeigen den Einsatz von Rohr- und Raketenartillerie sowie Mörsertrupps des Verbandes und Operatoren von Kampfdrohnen, die gegnerische gepanzerte Kampffahrzeuge zerstören.

  • 12:41 Uhr

    Zwei Tote bei ukrainischem Angriff auf die Teilrepublik Krim

    Bei einem ukrainischen Angriff auf die Teilrepublik Krim sind zwei Personen ums Leben gekommen, während eine weitere Person verletzt wurde. Das teilte der Republikchef Sergei Aksjonow auf der Plattform Max mit:

    "Bei einem weiteren feindlichen Angriff auf die Teilrepublik Krim gibt es leider Opfer. Im Bezirk Simferopol kamen zwei Menschen ums Leben, ein weiterer wurde verletzt."

    Aksjonow sprach den Angehörigen der Todesopfer sein Beileid aus und wünschte dem Verletzten baldige Genesung. Er betonte, die Behörden würden jede notwendige Hilfe leisten.

  • 12:15 Uhr

    Russischer Militärarzt: 40 Prozent der gegnerischen Soldaten schwer erkrankt

    Der russische Militärchirurg mit dem Rufzeichen "Raspator" sagte der russischen Nachrichtenagentur TASS, rund 40 Prozent des Personals der ukrainischen Streitkräfte litten unter ernsten gesundheitlichen Problemen, häufig Tuberkulose, Diabetes oder Bronchialasthma. Da gesunde Rekruten zunehmend fehlten, würden praktisch alle genommen – auch Drogenabhängige, so der Chirurg.

  • 11:41 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Im Gebiet Charkow erweitern Einheiten des Truppenverbandes Nord den äußeren Ring der Einkesselung. Dabei wurde die Ortschaft Dolgenkoje unter Kontrolle gebracht. Der innere Ring zieht sich weiter zusammen, und die Ortschaft Beresniki ist ebenfalls unter russische Kontrolle übergegangen.

    Innerhalb des Kessels wurden gegnerische Einheiten bei Malaja Woltschja, Warwarowka, Busowo und Nefedowka geschlagen. Die Verluste des Gegners beliefen sich dort auf bis zu 30 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei Quads und drei Drohnenleitstellen. Sämtliche Ausbruchsversuche aus der Einkesselung wurden unterbunden.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden binnen 24 Stunden insgesamt rund 1.285 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 67 Fahrzeuge
    • drei Artilleriegeschütze
    • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung

    Die operativ-taktische Luftfahrt, Kampfdrohnen sowie Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte schlugen Objekte der von den ukrainischen Streitkräften genutzten Transport- und Logistikinfrastruktur, Munitionslager sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer bewaffneter Formationen und ausländischer Söldner in 148 Bereichen.

    Die russische Luftabwehr fing 12 Lenkbomben, ein Geschoss des US-amerikanischen Mehrfachraketenwerfersystems HIMARS und 713 Starrflüglerdrohnen ab.

  • 11:09 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Tankstelle im Gebiet Brjansk fordert ein Todesopfer

    Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Tankstelle in der Stadt Starodub im Gebiet Brjansk angegriffen. Der interimistische Gouverneur des Gebiets, Jegor Kowaltschuk, schrieb auf der Plattform Max:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben die Tankstelle in Starodub angegriffen. Ein 39-jähriger Mann starb noch vor Ort an seinen Verletzungen. Drei weitere Menschen wurden verletzt und erhielten medizinische Hilfe. Den Angehörigen und Nahestehenden des Verstorbenen mein aufrichtiges Beileid. Die Familie wird jede notwendige Hilfe und Unterstützung erhalten."

    Nach Angaben Kowaltschuks wurden bei dem Angriff ein Vordach und die Verglasung zweier Verwaltungsgebäude sowie drei Fahrzeuge beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.