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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Karpowka in DVR befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Karpowka in DVR befreitQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 21.02.2026 16:31 Uhr

    16:31 Uhr

    Fico: Selenskij verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig, weil die Slowakei den Krieg in der Ukraine nicht unterstützt, erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:

    "Selenskij will unseren friedlichen Ansatz nicht verstehen und verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig, weil wir den Krieg nicht unterstützen. Zuerst hat er die Gaslieferungen in die Slowakei gestoppt und uns damit einen Schaden von 500 Millionen Euro pro Jahr zugefügt. Jetzt hat er die Öllieferungen gestoppt, was uns weiteren Schaden zufügt und logistische Schwierigkeiten verursacht."

    Fico erklärte, dass die Slowakei die slowakisch-ukrainischen Beziehungen nicht als etwas betrachten könne, das ausschließlich für die Ukraine von Vorteil sei.

    Am Samstag hatte der slowakische Ministerpräsident gesagt, dass die Notstromversorgung der Ukraine eingestellt werde, wenn Selenskij die Öllieferungen an die Slowakei bis Montag nicht wieder aufnehme.

  • 16:00 Uhr

    Ukraine bietet EU Ersatz für Druschba-Pipeline an

    Kiew schlägt der Europäischen Union (EU) vor, die Pipeline "Odessa–Brody" anstelle der "Druschba"-Leitung zu nutzen, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Jewropeiskaja Prawda. In der Veröffentlichung heißt es:

    "Die Ukraine schlägt der EU insbesondere vor, Öl über 'Odessa–Brody' zu beziehen."

    Ein Schreiben mit dieser Initiative wurde an die Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission geschickt, heißt es in dem Artikel.

  • 15:45 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Schulgebäude in Wassiljewka an

    Gouverneur Jewgeni Balizki wirft der Ukraine ein weiteres "heimtückisches und zynisches" Verbrechen vor. Wie der Politiker schreibt, nahm der Gegner die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unter Beschuss. Die Attacke galt einem Schulgebäude. Die Fassade und das umliegende Gelände wurden dabei beschädigt. Auch mehrere Schulbusse wurden in Mitleidenschaft gezogen. Balizki betont dabei:

    "Das Kiewer Regime greift gezielt Einrichtungen für Kinder an. Das ist der reinste Terror, der sich gegen unsere Zukunft richtet."

    Die Ukraine versuche, die örtliche Bevölkerung einzuschüchtern, aber auf jeden derartigen Schlag werde eine gerechte Vergeltung folgen. Der Gouverneur teilt auf Telegram ein Video vom Ort des Geschehens.

    Darüber hinaus berichtet Balizki über einen Angriff auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Wischnjowoje. Niemand wurde verletzt, allerdings wurde ein Auto beschädigt.

  • 15:14 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf russische Teilrepublik Tatarstan

    Die Regierung der russischen Teilrepublik Tatarstan hat am Samstag eine massive Attacke gemeldet. In einer entsprechenden Mitteilung hieß es, dass der Gegner unbemannte Luftfahrzeuge und "andere Mittel" eingesetzt habe. Der Angriff sei abgewehrt worden. Die Behörden meldeten zwar weder Opfer noch Zerstörungen, sagten aber alle größeren Veranstaltungen anlässlich des traditionellen Masleniza-Festes in der Republikhauptstadt Kasan ab.

    Die Verwaltung der Stadt Almetjewsk, die ein wichtiges Zentrum der Ölförderung ist und in der die Druschba-Pipeline beginnt, teilte mit, dass die ukrainische Attacke offenbar den Industrieanlagen vor Ort gegolten habe. Bürgermeisterin Gjusel Chabutdinowa bestätigte, dass der Angriff erfolgreich abgewehrt worden sei. Der Betrieb in den örtlichen Werken sei nicht gestört worden.

  • 14:46 Uhr

    Raffinerie PCK Schwedt: Bund übernimmt Kontrolle über Rosneft Deutschland

    Die EU-Kommission gibt dem Bund grünes Licht dafür, die vollständige Kontrolle über die Raffinerie in Schwedt zu übernehmen und somit auch über Rosneft Deutschland. Alle Einzelheiten darüber in unserem Bericht. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:33 Uhr

    Slowakei und Ungarn drohen Ukraine mit Diesel- und Strom-Boykott

    Der Streit zwischen der Ukraine und den Nachbarländern Ungarn und Slowakei droht zunehmend zu eskalieren. Die beiden EU-Länder haben einen Lieferstopp von Diesel und Strom an die Ukraine angekündigt. Hintergrund der Auseinandersetzungen ist die Druschba-Pipeline, über die Erdöl aus Russland nach Ost- und Mitteleuropa transportiert wird. Seit Ende Januar ist diese stillgelegt, und die Ukraine verweist auf eine Beschädigung infolge eines russischen Angriffs. Budapest und Bratislava beschuldigen Kiew mittlerweile, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich hinauszuzögern. Beide Regierungen sprechen von "Erpressung".

    Ungarn will zudem das EU-Darlehen für die Ukraine im Wert von 90 Milliarden Euro blockieren.

  • 14:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von fünf Stunden 31 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 12 Uhr MEZ 31 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Teilrepublik Tatarstan – 11,
    • Gebiet Belgorod – 11,
    • Gebiet Kursk – 4,
    • Gebiet Uljanowsk – 2,
    • Gebiet Pensa – 2,
    • Gebiet Samara – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 13:37 Uhr

    Polen tritt aus Ottawa-Abkommen aus – Tusk: "Werden die Grenze bald verminen können"

    Polen ist offiziell aus der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen ausgetreten. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte nach der Vorführung des unbemannten Minenlegesystems "Bluszcz" ("Efeu"), Polen werde im Bedrohungsfall bald in der Lage sein, die östliche Grenze innerhalb von 48 Stunden zu verminen.

    Die Maßnahmen sind Teil des Befestigungsprogramms "Eastern Shield" entlang der Grenzen zu Weißrussland und Russland. Warschau begründet den Schritt mit der Sorge vor einer angeblichen russischen Bedrohung von NATO-Gebiet.

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 13:10 Uhr

    Ukrainischer Botschafter kritisiert deutsche Firmen für Geschäfte in Russland

    Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Alexei Makejew, hat scharf kritisiert, dass deutsche Unternehmen noch immer in Russland aktiv sind. Es gebe noch genug Firmen, die im eurasischen Land Geschäfte machen, erklärte der Diplomat im Deutschlandfunk. Diese würden dort weiterhin Geld verdienen und mit Steuern auf die Einnahmen die russischen Streitkräfte finanzieren. Der Botschafter sprach von "über 100 deutschen Firmen".

    Makejew rief dazu auf, die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zu kappen und die dort noch aktiven europäischen Firmen dazu zu bringen, dass sie Russland verlassen. Der Botschafter forderte auch, dass die russischen Vermögen nicht nur eingefroren, "sondern weggenommen werden". Zudem benötige die Ukraine "weitreichende Waffensysteme". Russland müsse spüren, "dass es politisch, wirtschaftlich und militärisch keinen Sinn macht, den Krieg weiterzuführen".

  • 12:38 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen vier Mehrfamilienhäuser in Wolgograd

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte am Samstag unter anderem das Gebiet Wolgograd angegriffen. Die Behörde meldete den Abschuss zweier unbemannter Luftfahrzeuge. Details wurden nicht mitgeteilt.

    Die Gebietsverwaltung bestätigte später die Drohnenattacke. Gouverneur Andrei Botscharow gab bekannt, dass die Attacke abgewehrt worden sei. Der Politiker meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Schäden. Im Süden der Gebietshauptstadt Wolgograd seien in vier Mehrfamilienhäusern Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Botscharow ordnete deswegen an, für die betroffenen Bewohner eine Notunterkunft einzurichten. Zudem seien Wrackteile auf ein Industriegelände hinabgestürzt, hieß es.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.