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Liveticker Ukraine-Krieg: Mehr als 29.000 Haushalte im Gebiet Odessa ohne Strom

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Mehr als 29.000 Haushalte im Gebiet Odessa ohne StromQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 31.08.2025 14:40 Uhr

    14:40 Uhr

    Kreml: Trumps Friedensbemühungen sind kaum zu überschätzen

    Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Staatschefs Wladimir Putin, hat in einem Kommentar für den russischen Reporter Pawel Sarubin den US-Präsidenten Donald Trump für seine Bemühungen gelobt, dem Ukraine-Krieg ein Ende zu setzen. Der Kreml sei dem Republikaner dafür dankbar.

    "Seine Anstrengungen, den Prozess in friedliche Bahnen zu lenken, sind kaum zu überschätzen."

    Gleichzeitig warf Peskow der EU vor, als "Partei des Krieges" auf die Fortsetzung des Konflikts hinzuarbeiten und die Bemühungen der US-Regierung zu stören. Brüssel fördere das Regime in Kiew und begehe dadurch einen "großen Fehler".

    "Dem Kiewer Regime wird dies nichts Gutes bringen. Im Gegenteil: Dies wird die Situation für das Kiewer Regime noch schlimmer machen."

  • 14:05 Uhr

    Drohnenangriff auf Ortschaft im Grenzgebiet Kursk: Vier Verletzte

    Gouverneur Alexander Chinschtein meldet auf Telegram einen folgenschweren Drohnenangriff auf das russische Grenzgebiet Kursk. Wie der Politiker mitteilt, habe der Gegner diesmal am Sonntagmorgen die Siedlung Belaja mit unbemannten Luftfahrzeugen attackiert. Zwei Einwohner im Alter von 58 und 54 Jahren hätten zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Ihr Zustand werde als "mittelschwer" eingestuft. Auch zwei Polizeibeamte im Alter von 48 und 33 Jahren seien dabei leicht verletzt worden.

    Chinschtein wünscht den Betroffenen eine möglichst schnelle Besserung und warnt seine Landsleute davor, in grenznahe Ortschaften zurückzukehren. Dort sei es noch nicht sicher, während der Gegner seine heimtückischen und gnadenlosen Angriffe fortsetze.

  • 13:39 Uhr

    Training mit Erfahrung: So bereiten Ausbilder Soldaten auf den Einsatz vor

    Um im Gefecht zu bestehen, benötigen Soldaten Erfahrung und besondere Fähigkeiten. Diese erwerben sie im Training, wo sie von erfahrenen Ausbildern begleitet werden, die ihr Wissen und ihre Praxis weitergeben. Das Training soll die Chancen der russischen Soldaten erhöhen, ihre Aufträge zu erfüllen und unversehrt zurückzukehren.

    Die Einzelheiten schildert unser Militärkorrespondent Iwan Poljanski. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Alexejewka, Welikaja Berjoska, Kijaniza und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy sowie Ambarnoje und Woltschansk im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 170 Kämpfer verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, acht Wagen, zwei Geschütze, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung, vier Munitionslager und fünf Lager mit Militärzubehör zerstört worden.

    Der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er nahe den Ortschaften Kamenka, Kupjansk und Petrowskoje im Gebiet Charkow sowie Derilowo in der DVR Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen habe. Dabei seien mehr als 235 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem zwei Kampfpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Wagen, zwei Geschütze, sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar und zwei Munitionslager zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Positionen bezogen. Im Raum der Ortschaften Dronowka, Iwanopolje, Sewersk und Jablonowka in der DVR seien mehrere ukrainische Einheiten getroffen worden. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 205 Armeeangehörige. Darüber hinaus seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, sieben Geschütze, zwei Munitionslager und zwei Lager mit Militärzubehör zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Front verbessert, wobei er in der Nähe der Ortschaften Artjomowka, Belizkoje, Wolnoje, Solotoi Kolodes, Krasnoarmeisk, Kutusowka, Nowotroizkoje und Nowy Donbass in der DVR Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 440 Kämpfer verloren. Ein Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Wagen und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort. Im Raum der Ortschaften Welikomichailowka, Malomichailowka und Sosnowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Seljony Gai, Nowoiwanowka und Olgowskoje im Gebiet Saporoschje seien mehrere gegnerische Einheiten getroffen worden. Das Ministerium in Moskau schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 230 Armeeangehörige. Der Gegner habe zudem einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Wagen, vier Geschütze und ein Munitionslager verloren.

    Seinerseits habe der Truppenverband Dnjepr ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Otradokamenka, Lwowo, Antonowka und Dnjeprowskoje im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien mehr als 60 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zehn Wagen, ein Flugabwehrraketensystem vom Typ Strela-10, sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung, drei Munitionslager und drei Lager mit Militärzubehör zerstört.

    Ferner meldet das russische Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Hafen, eine NASAMS-Raketenstartrampe und 156 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Ihrerseits habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden drei HIMARS-Raketen, zwei Lenkbomben und 112 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 666 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 80.712 Drohnen, 626 Flugabwehrraketenkomplexe, 24.897 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.588 Mehrfachraketenwerfer sowie 29.118 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:38 Uhr

    Bedrohung für Sicherheit: Polen schiebt 15 ukrainische Bürger ab

    Polen hat 15 ukrainische Bürger in ihre Heimat abgeschoben. Der Grenzschutz des EU-Landes begründete in einem entsprechenden Statement vom 30. August diese Maßnahme mit der Notwendigkeit, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit im Land zu gewährleisten. Dort hieß es, dass alle Abgeschobenen wegen Delikten wie Fahren unter Alkoholeinfluss und Verbrechen wie Drogenbesitz, Diebstahl, Raub und Schleuserkriminalität bestraft worden seien. Nach der Übergabe an die ukrainischen Behörden sei diesen Personen die Einreise ins EU-Land für eine Frist von fünf bis zehn Jahren verboten worden.

  • 12:07 Uhr

    Einwohner von Knjase-Grigorowka bei Beschuss aus Ukraine getötet

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet über ein Todesopfer unter der Zivilbevölkerung im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Unter Berufung auf die örtlichen Behörden heißt es, dass das ukrainische Militär die Ortschaft Knjase-Grigorowka am linken Dnjepr-Ufer unter Beschuss genommen habe. Ein Einwohner sei dabei ums Leben gekommen.

  • 11:36 Uhr

    Ehemaliger Rada-Sprecher Parubi in Lwow erschossen

    In der westukrainischen Stadt Lwow wurde der ehemalige Sprecher des ukrainischen Parlaments, Andrei Parubi, auf offener Straße erschossen. Das ukrainische Innenministerium sowie die Generalstaatsanwaltschaft bestätigten inzwischen den Vorfall. Laut dem ukrainischen Journalisten Witali Glagola wurden acht Schüsse auf Parubi abgegeben. Der Schütze war in der Uniform eines Kurierdienstes gekleidet.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 11:04 Uhr

    Stromausfall im Gebiet Odessa: Mehr als 29.000 Haushalte ohne Strom

    Die ukrainischen Behörden haben am Sonntag einen russischen Drohnenangriff auf das Gebiet Odessa im Süden des Landes gemeldet. Wie Gouverneur Oleg Kiper auf Telegram bekannt gab, seien die Stadt Tschernomorsk und ihre Umgebung am stärksten getroffen worden. Durch die Attacke sei die örtliche Energieinfrastruktur beschädigt worden. Mehr als 29.000 Haushalte seien ohne Strom geblieben.

    Zudem berichtete Kiper über beschädigte Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten.

    Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

  • 10:37 Uhr

    Gouverneur meldet acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 49 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 49 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 30 Geschosse abgefeuert und 136 Drohnen eingesetzt, von denen 57 abgeschossen worden seien.

    In der aktuellen Statistik berichtet der Politiker auch über mehrere Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien zwei Einwohner verletzt worden. Bei der Detonation einer Drohne neben einem Geschäft in der Siedlung Jasnyje Sori habe ein Ehepaar Verletzungen erlitten. Ein Mann sei in der Siedlung Sosuli beim Angriff einer FPV-Drohne auf ein Auto zu Schaden gekommen. In der Siedlung Smorodino seien ein Mann und ein Junge verletzt worden. Eine Frau habe in der Siedlung Nowaja Tawolschanka Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne einen Sprengsatz abgeworfen habe. Darüber hinaus habe ein Mann ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er am 29. August bei einem Drohnenangriff auf ein Geschäft in der Siedlung Golowtschino verletzt worden sei.        

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 23 Einfamilienhäuser, sechs Geschäfte, ein Industriebetrieb, ein Landwirtschaftsbetrieb, mehrere Strom- und Gasleitungen, ein Traktor, ein Lkw und 25 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 10:08 Uhr

    Deutsch-französisches Treffen: Klarer Schulterschluss mit der Ukraine

    Im französischen Toulon hat der deutsch-französische Ministerrat getagt. Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bekräftigten dabei erneut ihre Solidarität mit der Ukraine. Merz betonte insbesondere, dass Deutschland eine besondere Verantwortung habe, die ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.