Liveticker Ukraine-Krieg: Acht Tote nach Drohnenangriff der Ukraine auf Klinik in DVR

12.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Ukraine greift erneut russische Energieanlagen an – Folgen für europäische Versorgung

Am Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben aus Russland zwei russische Verdichterstationen angegriffen. Der Vorfall rückt die Verwundbarkeit kritischer Energieinfrastruktur erneut in den Fokus – nicht nur in den Konfliktgebieten, sondern mit möglichen Folgen auch für internationale Lieferketten.
Welche Ziele hinter Angriffen auf Energieanlagen stehen und warum dies auch Auswirkungen auf Europa haben könnte, erläutert RT DE-Korrespondent Roman Ziskin.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. März 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:41 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium: Luftabwehr schießt 30 Drohnen über Russland ab
Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sechs Stunden 30 ukrainische Drohnen über russischem Territorium abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Angriffe ereigneten sich demnach zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit. 19 Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod, sechs über dem Gebiet Kursk, drei über dem Gebiet Brjansk und zwei über der Republik Krim abgeschossen.
21:20 Uhr
Fico: Ukrainische Armee hat Probleme mit Desertion und Rekrutierung
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico spricht von Problemen mit Desertion und der Rekrutierung von Soldaten in der ukrainischen Armee. Dies sagt Fico bei einem Treffen mit Studenten. Ein Video der Veranstaltung wurde am Donnerstag von seiner Kanzlei veröffentlicht.
"In Europa gibt es Länder, die überzeugt sind, dass es richtig ist, den Krieg fortzusetzen. Es gibt weiterhin eine Strategie – ich erfinde das nicht –, Russland durch den Krieg in der Ukraine zu schwächen. Aber das funktioniert nicht. Die ukrainische Armee hat ein Problem mit Desertion, und sie hat ein Problem mit der Rekrutierung von Menschen."
Zugleich erklärt er, Russland habe solche Probleme nicht, und die Lage an der Front entwickle sich zu dessen Gunsten.
20:55 Uhr
Zwei Zivilisten bei Drohnenangriff auf Tankstelle im Gebiet Brjansk verletzt
In der Stadt Sewsk im russischen Gebiet Brjansk sind zwei Zivilisten bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit:
"Das Kiewer Regime griff eine Tankstelle in der Stadt Sewsk im Bezirk Sewsk mit FPV-Drohnen an. Infolge des gezielten Angriffs wurden leider zwei Zivilisten verletzt. Die Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo ihnen die notwendige medizinische Hilfe geleistet wurde."
Laut Bogomas wurden auch ein Auto sowie das Gebäude der Tankstelle beschädigt. Am Ort des Geschehens sind Einsatz- und Rettungskräfte im Einsatz.
20:39 Uhr
16-Jährige bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod verletzt
Im russischen Gebiet Belgorod ist eine 16-jährige Jugendliche bei der Explosion einer ukrainischen Drohne im Dorf Iwanowskaja Lisiza im Bezirk Graiworon verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:
"Die ukrainischen Streitkräfte griffen fünf Gemeinden unserer Region an. Die Verletzte erlitt ein Minen-Explosions-Trauma, Splitterverletzungen an den Beinen sowie einen offenen Schienbeinbruch. Ein Rettungsteam bringt sie in das regionale Kinderkrankenhaus."
20:20 Uhr
Erdoğan betont engen Dialog mit UNO zur Lösung des Ukraine-Konflikts
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte, dass sein Land den engen Dialog mit den Vereinten Nationen (UNO) zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine fortsetzt. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit UN-Generalsekretär António Guterres in Ankara sagte Erdoğan:
"Wir arbeiten weiterhin eng mit der UNO im Rahmen der Bemühungen um ein Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zusammen. Diplomatie und Dialog sind der sicherste Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden."
Der türkische Staatschef erinnerte daran, dass die Türkei in den vergangenen zehn Jahren einen intensiven Dialog mit Guterres über Fragen geführt habe, die den Frieden in der Region und weltweit bedrohten. Er hob Erfolge wie die Schwarzes-Meer-Getreideinitiative hervor, die gemeinsam mit Guterres umgesetzt wurde und eine globale Ernährungskrise abwenden konnte.
19:59 Uhr
Experte: Angriffe auf Sotschi erfolgten von Booten in neutralen Gewässern aus
Vor einem Tag endete ein beispielloser Angriff der Ukraine auf Sotschi – die Stadt wurde mehr als 30 Stunden lang mit Drohnen und Raketen angegriffen. Während dieser Zeit wurden Sotschi, das Zentrum Sirius, Anapa, Gelendschik, Noworossijsk, der Krim-Bezirk und später auch Krasnodar angegriffen.
Laut dem Militärexperten Wladimir Popow versucht Kiew auf diese Weise, sich mit aller Kraft zu behaupten, da die iranische Agenda nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern auch die militärischen Ressourcen des Westens ablenkt. In einem Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez bemerkte er:"Über der Ukraine schwebt eine reale Bedrohung. Wenn die USA und die Koalitionsstreitkräfte im Nahen Osten feststecken, wird ihr weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Selenskij und seine Regierung heute alles zeigen, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Schwarzmeerküste ist für sie ein Leckerbissen. Auch Großbritannien und Frankreich zeigen großes Interesse daran. Diese Länder träumen davon, sich ein Stück Land zu sichern und dort ihre Stützpunkte zu errichten. Sie helfen der Ukraine nicht aus reiner Herzensgüte, sondern arbeiten für sich selbst und ihre Zukunft. Großbritannien unterstützt die Ukraine derzeit aktiv mit schnellen Seebooten und unbemannten Booten. Und ich glaube, dass die Raketenabschüsse in der Region Noworossijsk, Tuapse und Sotschi genau von diesen Booten aus erfolgten, die nachts in neutrale Gewässer fuhren."
19:35 Uhr
Angriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb in Kuban – ein Toter, zwei Verletzte
Wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, mitteilte, haben ukrainische Drohnen einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Region Krasnodar angegriffen. Dabei kam eine Person ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Durch den Drohnenangriff wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb im Industriegebiet der Ortschaft Nowominskaja im Bezirk Kanewski beschädigt.
19:09 Uhr
Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Milchfarm verletzt
Im Korenewski Bezirk des russischen Gebiets Kursk ist ein 60-jähriger Mann bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Milchfarm verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Der Mann habe Verletzungen mittleren Schweregrads erlitten: Minen-Explosions-Trauma, eine Schusswunde am Kopf sowie Splitterverletzungen an Arm und Bein.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
