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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine© Wladimir Medinski / Telegram
  • 29.01.2026 16:38 Uhr

    16:38 Uhr

    Peskow: Bislang keine Reaktion von Selenskij auf Einladung nach Moskau

    Russland hat bislang keine Reaktion von Wladimir Selenskij auf die Einladung nach Moskau zum Treffen mit Wladimir Putin erhalten, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Als Verhandlungsort ziehe Russland nur Moskau in Erwägung, nicht die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei.

  • 16:13 Uhr

    Kadyrow: Ukraine-Konflikt muss bis zum Ende geführt werden

    Russland muss die militärische Sonderoperation in der Ukraine bis zum Ende führen, meint Ramsan Kadyrow, der Chef der Teilrepublik Tschetschenien, gegenüber Journalisten im Kreml. Erst danach sollte es Verhandlungen geben, welche auf den Ergebnissen der Kampfhandlungen basieren. Verhandlungen zum aktuellen Zeitpunkt lehnt Kadyrow ab.

    Kadyrow ist am Donnerstag in Moskau eingetroffen, um als Mitglied der russischen Delegation am Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Staatsoberhaupt der Vereinigten Arabischen Emirate, Muhammad bin Zayid Al Nahyan, teilzunehmen.

  • 15:49 Uhr

    Lawrow: Moskau weiß nicht, welche Sicherheitsgarantien Washington und Kiew vereinbart haben

    Moskau ist es nicht bekannt, über welche Sicherheitsgarantien Washington und Kiew sich geeinigt haben, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. TASS zitiert den Diplomaten:

    "Wir wissen nicht, über welche Garantien sie sich geeinigt haben. Es scheinen aber Garantien für das Kiewer Regime zu sein, das eine Politik von Russophobie und Neonazismus betreibt."

    Kürzlich hatte US-Außenminister Marco Rubio in einer Rede vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats bekannt gegeben, dass Washington und seine Partner einen allgemeinen Konsens über Sicherheitsgarantien für Kiew erreichten.

  • 15:24 Uhr

    Mann in Belgorod von ukrainischem Drohnenangriff getötet 

    Ein Mann, der am Mittwoch in der Ortschaft Nowaja Tawolschanka im Gebiet Belgorod bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben kam, war Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes. Sein Name war Wladimir Martynjuk. Laut Behörden rettete er während seiner Dienstzeit Dutzende Leben. Das Katastrophenschutzministerium schrieb auf Telegram:

    "Wladimir rettete im Laufe seiner Dienstjahre Dutzende Menschen, leistete Hilfe und schützte das Eigentum der Bürger, stellte sich täglich der Gefahr und riskierte sein Leben. Er war ein kompetenter und pflichtbewusster Spezialist mit großem Verantwortungsbewusstsein, der mutig und selbstlos seine Pflicht erfüllte."

    Martynjuk war regelmäßig an Einsatzorten nach Beschuss, bei Bränden und Evakuierungen aktiv und war dabei mehrfach den Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt.

  • 14:53 Uhr

    Uschakow: Putin bereit, Selenskij in Moskau zu treffen

    Falls der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij tatsächlich zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereit ist, lädt ihn der Kreml nach Moskau ein, erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, in einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

    Uschakow betonte, dass Russland Selenskijs Sicherheit garantieren und alle notwendigen Voraussetzungen für die Arbeit schaffen werde.

    Am 27. Januar erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga, dass Selenskij bereit sei, ein direktes Treffen mit Putin abzuhalten, um wichtige offene Fragen des Friedensprozesses zu erörtern. Nach Angaben des Außenministers sind die beiden sensibelsten und umstrittensten Themen nach wie vor territoriale Fragen und die künftige Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporoschje. Genau diese Themen sei Selenskij bereit, auf höchster Ebene zu erörtern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:30 Uhr

    Peskow zu Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi: Dialog soll fortgesetzt werden

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die für den 1. Februar geplante Gesprächsrunde in Abu Dhabi kommentiert. Dabei werde alles getan, "um die Möglichkeit zur Fortsetzung des Dialogs sicherzustellen" sagte Peskow.

    Auf die Rolle Deutschlands bei den Verhandlungen angesprochen, betonte er, dass "zurzeit von irgendeiner deutschen Vermittlung im Verlauf der Gespräche keine Rede" sei. Auf die Frage, ob Deutschland seit 2022 versucht habe, in die Verhandlungen einbezogen zu werden, bekräftigte Peskow:

    "Nein, es wurden keinerlei Versuche unternommen."

  • 14:17 Uhr

    Kiew kritisiert Trump-Berater wegen mangelnder Kenntnis bezüglich des Krieges

    Kiew wirft einem Berater von US-Präsident Donald Trump mangelndes Wissen über die Details des Ukraine-Konflikts vor. Dies berichtet The Kyiv Independent unter Verweis auf Quellen.

    Demnach habe ein hochrangiger US-Beamter, der an den Bemühungen zur Beendigung des umfassenden Krieges beteiligt sei, "fehlendes Grundverständnis für das politische System der Ukraine und für den Krieg selbst" gezeigt.

    Der Berater soll demnach fälschlicherweise Kirill Budanow, den Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, als Vizepräsidenten bezeichnet haben. Zudem habe er offenbar zentrale Fakten zur Chronologie des Krieges nicht gekannt. Laut Kyiv Independent sorgen solche Aussagen beim ukrainischen Führungspersonal für Verärgerung.

  • 13:57 Uhr

    Luxemburgs Außenminister schlägt der Ukraine eine EU-Alternative vor

    Xavier Bettel schlug vor, dass die Ukraine statt einer EU-Mitgliedschaft das Europäische Politische Gemeinschaftsnetzwerk (EPS) nutzen könnte. Über die Perspektive der Ukraine sagte er:

    "Wir können nicht die Augen verschließen und einfach Kriterien aufheben … Ich glaube an den neuen Mechanismus der Europäischen Politischen Gemeinschaft, bei dem wir nicht auf die Zustimmung der 27 EU-Staaten angewiesen sind, bei dem es 30 bis 40 Mitglieder geben kann, bei dem Pseudo-Schengen-Regeln angewendet werden können und bei dem nicht alle Kriterien zwingend erfüllt sein müssen."

    Er betonte, dass er die Ukrainer, die "ebenfalls für Europa kämpfen", nicht enttäuschen wolle, mahnte aber, dass die Beitrittskriterien für die EU für alle Länder gleich gelten.

  • 13:40 Uhr

    Analyst: Trump strebt Frieden in der Ukraine für Deal mit Russland an

    US-Präsident Donald Trump will den Ukraine-Konflikt beenden, um Geschäftsbeziehungen mit Russland wiederherzustellen. Dies sagte der britische Analyst und Militärexperte Michael Clarke im Sender Sky News.

    "Er will ein Immobilienabkommen, ein Energieabkommen, ein Entwicklungsabkommen, ein Abkommen über Rohstoffe. Solange der Krieg andauert, kann er diese Deals mit Russland nicht abschließen. Deshalb will er den Krieg beenden, um Russland als Geschäftsmann mit einem viel breiteren Themenspektrum ansprechen zu können."

    Russland hat wiederholt seine Bereitschaft zu einer friedlichen Lösung signalisiert und beteiligt sich an der Diskussion über einen von den USA vorgeschlagenen Friedensplan. Die Verhandlungsbereitschaft des Kiewer Regimes steht dabei nach Angaben Moskaus infrage.

    Trump erklärte seinerseits, Russlands Präsident Wladimir Putin sei zu einem Abkommen bereit, während sich Wladimir Selenskij dagegenstelle.

  • 13:16 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.150 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:

    • ein Panzer,
    • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 78 Kraftfahrzeuge,
    • ein Humvee-Panzerfahrzeug,
    • ein Werferfahrzeug des Grad-Mehrfachraketensystems,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • vier Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • zwölf Munitionslager und ein Lager mit Ausrüstung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen einen Betrieb der ukrainischen Rüstungsindustrie sowie mehrere Artillerieaufklärungsradare, Munitionsdepots und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 153 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 111 unbemannte Flugzeuge ab.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.