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Liveticker Ukraine-Krieg – Oberst Reisner: Ukraine wird offenbar Territorium abgeben müssen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Oberst Reisner: Ukraine wird offenbar Territorium abgeben müssen© ALEXEI MAISCHEW
  • 29.03.2026 18:37 Uhr

    18:37 Uhr

    TASS: Kiew bereitet die Mobilisierung von Frauen vor

    In der Ukraine laufen Vorbereitungen für die Mobilisierung von Frauen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Dazu hieß es:

    "Die ukrainische Seite bereitet sich darauf vor, die weibliche Bevölkerung zu mobilisieren, und das Auftauchen von Werbekampagnen mit einem entsprechenden Aufruf – einem Aufruf zur Teilnahme an der Verteidigung der Ukraine – ist ein direkter Beweis dafür."

    Wie die Agentur UNIAN zuvor berichtete, sind in den Straßen ukrainischer Städte Werbebanner mit dem Slogan "Die Verteidigung der Ukraine ist eine Frauensache" aufgetaucht. Nach Angaben der Behörden schrumpft die Personalstärke der ukrainischen Streitkräfte rapide, es gibt keine neuen Freiwilligen, und die Qualität der zwangsweise Mobilisierten lässt zu wünschen übrig. In diesem Zusammenhang bereiten die ukrainischen Behörden die Frauen auf die Mobilisierung vor, präzisierte die Quelle in den russischen Sicherheitsbehörden. Es wird darauf hingewiesen, dass in den Brigaden der ukrainischen Streitkräfte bereits die Posten von Beratern des Brigadekommandanten für Fragen der Geschlechtergleichstellung eingeführt werden.

  • 18:10 Uhr

    Zwei Verletzte bei ukrainischer Drohnenattacke auf Siedlung Lesnoje im Gebiet Saporoschje

    Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje sind zwei Zivilisten verletzt worden. Das örtliche Gesundheitsministerium teilt auf Telegram mit, dass sich der Vorfall in der Siedlung Lesnoje ereignet habe, als das ukrainische Militär die Ortschaft mit Drohnen angegriffen habe. Die beiden verletzten Einwohner seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Weitere Einzelheiten gibt die Behörde nicht bekannt.

  • 17:59 Uhr

    Sumy: Ukrainischer Ölriese Naftogaz meldet intensiven Beschuss seiner Anlagen

    Der ukrainische Ölkonzern Naftogaz teilte mit, dass seine Anlagen erneut angegriffen worden seien. Auf seinem Telegram-Kanal teilte das Unternehmen mit, dass die Anlagen von Naftogaz bereits den vierten Tag in Folge unter intensivem Beschuss stehen. Diesmal wurde die Infrastruktur im Gebiet Sumy beschädigt.
    Das Unternehmen berichtete zudem von einem Brand, der unmittelbar nach dem Beschuss der Anlagen ausgebrochen war. Dabei wurde niemand verletzt, so heißt es aus dem Unternehmen weiter.

  • 17:41 Uhr

    "Ich bin Amerikaner" – Mann entkommt knapp Zwangsmobilisierung in Lwow

    Ein Mann, der angab, US-Staatsbürger zu sein, konnte knapp der Zwangsmobilisierung in der Ukraine entkommen. Die Aufnahmen kursieren seit Freitag im Internet und sollen in Lwow entstanden sein. Der Mann wurde wiederholt geschlagen und getreten.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:25 Uhr

    Ukrainische Drohne detoniert in Siedlung Rschewka: Frau verletzt, Minibus beschädigt

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet ein weiteres Opfer im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Rschewka eine gegnerische Drohne detoniert. Dabei sei eine Zivilistin verletzt worden. Man habe die Frau mit einem Explosionstrauma und zahlreichen Wunden an einer Schulter und einem Unterschenkel in ein Krankenhaus in der Stadt Schebekino eingeliefert. Durch die Explosion seien ein Minibus, ein Geschäft und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. Gladkow teilt auf Telegram ein Foto mit dem beschädigten Fahrzeug.

  • 16:39 Uhr

    Experte: Ukraine in "militärischen Schengen" für Drohnenangriffe auf Russland aufgenommen

    Die Ukraine sei faktisch in das "militärische Schengen"-Format aufgenommen worden, erklärte der Militärexperte Alexander Stepanow vom Institut für Recht und nationale Sicherheit der Russischen Akademie für Staatsverwaltung und Staatswirtschaft gegenüber der Nachrichtenagentur TASS und begründete damit, warum das Land seine Drohnen ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten, einschließlich des Baltikums, bewegen könne. Im Laufe der vergangenen Woche startete das ukrainische Militär praktisch täglich Drohnen in Richtung der nordwestlichen Grenzregionen, insbesondere der Gebiete Leningrad und Pskow – und höchstwahrscheinlich flogen die Drohnen über die baltischen Staaten. Stepanow erklärte:

    "De facto ist die Ukraine in das sogenannte Militär-Schengen-Abkommen eingebunden, wodurch sie ihre militärischen Mittel, darunter auch Drohnen, ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten bewegen kann. Ich möchte betonen, dass die baltischen Staaten diesen Prozess nicht nur kontrollierten, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Möglichkeiten zur Zielerfassung und zur Festlegung der aus Sicht der Angriffe auf russisches Territorium optimalen Route sicherstellten. Das Baltikum fungiert somit als Zwischenstützpunkt für militärische Eingriffe in die Energie- und Logistikinfrastruktur des nordwestlichen Industriezentrums. Diese Aggression wird mit hoher Wahrscheinlichkeit fortgesetzt."

  • 15:55 Uhr

    Bericht: Die USA können Kiew keine zusätzlichen Waffen verkaufen – wegen Iran-Krieg

    Die wachsende Verzweiflung von Wladimir Selenskij sei eine der weniger offensichtlichen Folgen des neuen Krieges im Nahen Osten, schreiben die Autoren des chinesischen Medienportals Sohu. Washingtons geopolitischer Fokus hat sich verlagert, wodurch Kiew ohne zusätzliche Waffenlieferungen zurückblieb. Gleichzeitig hat Russland einen enormen finanziellen Vorteil dadurch erzielt. In dem Artikel auf dem Portal heißt es insbesondere:

    "Die USA haben ihre strategischen Ressourcen auf den Nahen Osten konzentriert, was der Ukraine einen schweren Schlag versetzt hat. In dem Versuch, sich die Unterstützung der USA zu sichern, entsandte Selenskij ukrainische Militärexperten für die Bekämpfung von Drohnen nach Iran. Da die USA jedoch im Nahen Osten enorme Mengen an Munition verbrauchen, können sie der Ukraine nicht die erforderliche Menge an Waffen zur Verfügung stellen, selbst wenn die EU und die NATO dafür bezahlen würden."

  • 15:16 Uhr

    Kupjansk: Unter Drogen gesetzte Gruppe von ukrainischen Saboteuren ausgeschaltet

    Etwa 30 ukrainische Saboteure versuchten, Kupjansk unter dem Einfluss von Drogen anzugreifen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Bei den neutralisierten Kämpfern wurde Ecstasy gefunden. Im Verlauf der Gefechte konnten Einheiten der russischen Streitkräfte den Angriff erfolgreich abwehren und die vorrückende feindliche Gruppe vollständig zerschlagen, schreibt SHOT.
    Die Autoren berichteten, dass das ukrainische Militär versucht habe, die Vororte von Kupjansk vom russischen Militär zurückzuerobern. Nach Angaben des Kanals waren in der vergangenen Woche sechs Gruppen aktiv, wurden jedoch vernichtet.

  • 14:38 Uhr

    Erstmals seit zwölf Jahren: Vertreter der Staatsduma in Washington

    Abgeordnete der russischen Staatsduma sind in die USA gereist, um sich mit Mitgliedern des US-Kongresses zu treffen und Moskaus Standpunkte auf der internationalen Bühne darzulegen. Es handelt sich um die ersten parlamentarischen Treffen zwischen den USA und Russland seit zwölf Jahren.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:10 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 27 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 12 Uhr MESZ 27 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Belgorod, Orjol, Tula, Smolensk, Leningrad, Pskow, über der Teilrepublik Krim und dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.