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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreitQuelle: Sputnik © SERGEI MIRNY
  • 28.02.2026 15:18 Uhr

    15:18 Uhr

    Medien: US-Operation im Iran könnte zu Mangel an Raketen für ukrainische Luftabwehr führen

    Die Militäroperation der USA und Israels gegen Iran könnte zu einem Mangel an Raketen für THAAD-Luftabwehrsysteme führen, was sich negativ auf die Lage in der Ukraine auswirken würde. Dies berichtet die Financial Times und merkt an, dass das US-Militär die Option in Betracht ziehe, dass ein Gegenschlag Irans zu einer Verringerung der Lieferungen dieser lebenswichtigen Munition führen könnte.

    Nach Angaben der Zeitung wird es vorerst schwierig sein, die Vorräte an THAAD-Raketen aufzufüllen, was sich direkt auf die Möglichkeiten der USA auswirkt, den Konflikt in der Ukraine zu unterstützen. Im vergangenen Jahr wurden bis zu 150 THAAD-Raketen zum Schutz Israels verbraucht, und seit der Inbetriebnahme des Systems im Jahr 2010 wurden weniger als 650 Exemplare bestellt.

  • 14:52 Uhr

    Ukrainische Drohne tötet Mann im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Charkow

    Die russischen Behörden des Gebiets Charkow werfen der Ukraine andauernde Terroranschläge gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils der Region vor. Der Verwaltungschef Witali Gantschew berichtet auf Telegram über einen tödlichen Drohnenangriff auf die Ortschaft Bogdanowskoje. Bei dem Opfer handele es sich um einen Zivilisten des Jahrgangs 1959. Der sei Rad gefahren, als ein unbemanntes Luftfahrzeug ihn attackierte. Russische Militärärzte hätten ihr Bestes getan, um sein Leben zu retten. Der Mann sei leider seinen Verletzungen erlegen.

    Gantschew spricht den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus und betont:

    "Der Terrorakt, den bewaffnete ukrainische Grupperungen verübt haben und der zum Tod des friedlichen Einwohners geführt hat, zeigt ein weiteres Mal, dass der Gegner vor nichts zurückschrecken, die Zivilbevölkerung weiterhin terrorisieren und zivile Objekte auf unserem Territorium angreifen wird."

  • 14:25 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium erläutert Bedeutung der Befreiung von Neskutschnoje

    Die Befreiung der Ortschaft Neskutschnoje im Gebiet Charkow ist das Ergebnis des Vormarsches der russischen Streitkräfte im Rahmen der Erweiterung der Sicherheitszone im Grenzgebiet. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium und fügt hinzu:

    "Die Truppen rücken rund um die Uhr weiter vor und drängen den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten."

  • 13:40 Uhr

    Russische Luftabwehr fängt weitere 16 ukrainische Drohnen ab

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr bis 12 Uhr MEZ 16 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet das Ministerium Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 13,
    • Gebiet Kursk – 3.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 13:09 Uhr

    Ukrainische Drohne beschädigt Geschäft im russischen Grenzgebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet über einen weiteren Drohnenangriff auf das russische Grenzgebiet Belgorod. Auf Telegram schreibt der Politiker, dass in der Siedlung Rasumnoje ein Geschäft beschädigt worden sei. Eine Zivilistin habe ein Barotrauma erlitten. Sie sei am Ort des Geschehens ärztlich versorgt worden.

    Gladkow teilt Fotos mit dem Geschäft, um das Ausmaß der Schäden zu zeigen.

  • 12:37 Uhr

    Weitere zwei Verletzte im Grenzgebiet Belgorod bei Beschuss aus Ukraine

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das russische Grenzgebiet Kursk erneut unter Beschuss genommen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf der Plattform Telegram schreibt, habe ein Geschoss in einem Einfamilienhaus in der Siedlung Roschdestwenka in der Nähe der Stadt Graiworon eingeschlagen. Der Politiker meldet zwei Opfer. Es handele sich um einen Mann und eine Frau. Sie hätten zahlreiche Explosionstraumata und Splitterverletzungen erlitten und seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Haus sei beschädigt worden.

  • 12:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Neskutschnoje im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Werchnjaja Pissarewka, Podsrednjeje und Petschenegi im Gebiet Charkow sowie Besdrik, Kondratowka und Miropolje im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe bis zu 220 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien 15 Wagen, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie ein Munitions- und zwei Materiallager zerstört worden.

    Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Schtschurowo in der DVR sowie Kowscharowka, Nowoossinowo und Pristen im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, drei Geschütze und fünf Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Konstantinowka, Kaleniki, Rai-Alexandrowka und Kriwaja Luka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Kämpfer. Darüber hinaus seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Wagen, ein Raketenwerfer, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie zwei Munitions- und drei Materiallager zerstört worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen und dabei Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Torezkoje, Nowopawlowka, Swetloje, Swjatogorowka und Grischino in der DVR sowie Podgawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 400 Armeeangehörige verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, vierzehn gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, acht Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und dabei die Ortschaft Gorkoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Außerdem seien ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Lesnoje, Kopani, Samoilowka, Barwinowka und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje und Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 330 Soldaten. Der Gegner habe sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Wagen, ein Geschütz, zwei Munitionslager und ein Lager mit Kriegszubehör verloren.

    Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Orechow, Kamyschewacha und Grigorowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, neun Wagen, ein Geschütz und ein Materiallager zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Drohnenbasen und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Gleichzeitig habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden sieben Lenkbomben, neun HIMARS-Raketen, eine Flamingo-Langstreckenrakete und 315 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 118.121 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.942 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.675 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.529 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:38 Uhr

    Ukraine beschwert sich über "kritischen Mangel" an Patriot-Raketen

    Patriot-Systeme sind ein wichtiger Bestandteil der ukrainischen Luftabwehr. Mithilfe der US-amerikanischen Raketen verteidigt sich die Ukraine vorrangig gegen russische ballistische Raketen, die von anderen Luftabwehrsystemen nicht abgefangen werden können. Das Land stellt indessen einen akuten Mangel an dieser Art Munition fest.

    Über das Problem berichtet unter anderem die Zeitung Politico. Das Blatt schreibt, dass sich der Kauf von Patriot-Raketen "besonders schwierig" gestalte, weil es in den USA keinen Produktionsüberschuss gebe, während der tägliche Bedarf der Ukraine an den Abfangraketen "äußerst groß" sei.

    "Obwohl die USA die Produktion von Patriot-Systemen deutlich gesteigert haben, reicht das hinten und vorn nicht, um die globale Nachfrage zu decken."

    Die entstandene Situation verheiße der Ukraine nichts Gutes, stellt Politico fest.

    Inzwischen hat der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow am Freitag bestätigt, dass die ukrainischen Patriot-Munitionsbestände auf ein "kritisches" Niveau gesunken seien. Laut seinem Plan soll ein Joint Venture mit Verbündeten Abhilfe schaffen. Das erklärte Ziel des Konsortiums sei die Herstellung von Waffen, die russische ballistische Raketen abfangen könnten, so Fjodorow.

  • 11:03 Uhr

    Stahlhersteller muss wegen Energiekrise in Ukraine Betrieb einstellen

    Der ukrainische Stahlhersteller ArcelorMittal Kriwoi Rog stellt wegen der anhaltenden Energiekrise den Betrieb in einem weiteren Werk ein. Wie das Unternehmen mitteilt, seien die Gießerei und die mechanische Werkstatt betroffen. Sie sollen in drei Monaten geschlossen werden. Als Hauptgrund werden die extrem hohen Stromkosten infolge des Krieges genannt. Dies habe die Produktionskosten deutlich in die Höhe getrieben und die wirtschaftliche Fertigung von Stahlprodukten weiter erschwert.

    Russland hat zuletzt seine Angriffe auf den ukrainischen Energiesektor verstärkt, was die Regierung in Kiew zur Stromrationierung für die Industrie und zu höheren Importen aus der EU zwingt.

  • 10:36 Uhr

    Gouverneur meldet drei Verletzte bei Angriffen auf 70 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 70 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 176 Drohnen eingesetzt, von denen 100 abgeschossen worden seien. Außerdem habe das russische Militär vier ukrainische Aufklärungsballons zerstört.

    In der Statistik berichtet der Politiker über drei Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Dubowoje habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer ähnlichen Drohnenattacke seien zwei Einwohner der Siedlung Archangelskoje verletzt worden.

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden im Gebiet Belgorod drei Mehrfamilienhäuser, 16 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Geschäft, drei Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, ein Traktor, zwei Lkw, ein Kleintransporter und 20 Autos zerstört oder beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.