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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Truppen verlieren binnen einer Woche 9.000 Soldaten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Truppen verlieren binnen einer Woche 9.000 SoldatenQuelle: Gettyimages.ru © Jose Colon/Anadolu
  • 9.03.2026 09:23 Uhr

    09:23 Uhr

    RT DE: Zum Frauentag – Oberleutnant über Militärlaufbahn, Auszeichnungen und Frontdienst

    Zum Internationalen Frauentag spricht RT DE mit Oberleutnant Jana Werweina, die an der speziellen Militäroperation teilnimmt. Die Offizierin aus einer Militärfamilie berichtet im Interview über ihren Weg von der Kindheit in einer Garnison über die Ausbildung an der Rjasaner Luftlandeschule bis zu ihrem Einsatzdienst.

    Sie schildert ihre ersten Fallschirmsprünge, die Umstellung vom zivilen Leben zur Soldatin sowie die Herausforderungen der langen Trennung von der Familie. Für ihre Leistungen erhielt sie unter anderem die Schukow-Medaille und eine Auszeichnung des Zentralen Armeesportclubs.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 08:46 Uhr

    Medien: Ukrainische Streitkräfte verlegen Regiment aus Häftlingen und Deserteuren in Gebiet Sumy

    Die ukrainischen Truppen verlegen das 33. separate Angriffsregiment, das aus Verurteilten und Deserteuren besteht, aus dem Gebiet Saporoschje in das Gebiet Sumy. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Geheimdiensten:

    "Die Zusammensetzung erfolgt überwiegend durch Häftlinge und gefasste Deserteure. Das Regiment verfügt über eigene Sperrtruppen."

  • 08:15 Uhr

    163 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Russische Luftabwehrsysteme konnten in der vergangenen Nacht 163 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abfangen und zerstören. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    So wurden 54 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 47 über der Republik Krim, 16 über der Region Krasnodar, 11 über dem Gebiet Kaluga, acht über dem Gebiet Nowgorod, fünf über dem Gebiet Belgorod, jeweils vier Drohnen über dem Schwarzen Meer und dem Gebiet Smolensk, jeweils drei Drohnen über dem Gebiet Woronesch und der Republik Adygeja, jeweils zwei Drohnen über dem Gebiet Rostow und dem Asowschen Meer, jeweils eine Drohne über den Gebieten Astrachan, Wolgograd, Orjol und Twer eliminiert.

  • 07:28 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte verlieren binnen einer Woche fast 9.000 Soldaten

    Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich in der vergangenen Woche auf fast 9.000 Tote und Verwundete, darunter auch ausländische Söldner. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko nach einer Analyse der Daten des russischen Verteidigungsministeriums:

    "Die sanitären und unwiederbringlichen Verluste des Gegners beliefen sich auf etwa 8.900 ukrainische Kämpfer und Söldner."

    Marotschko präzisiert, dass die größten Verluste im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Mitte zugefügt worden seien, welcher an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert.

  • 07:18 Uhr

    RT DE: Frauentag im Schatten des Krieges – Soldatin berichtet von ihrem Dienst als Medizinerin

    Zum Internationalen Frauentag rücken ungewöhnliche Perspektiven in den Mittelpunkt: RT DE spricht mit jungen Frauen, die an der speziellen Militäroperation teilnehmen. Eine von ihnen ist Gefreiter Tatjana Golowanowa, Militärmedizinerin, die sich 2023 bewusst für einen Armeevertrag entschied.

    Im Video schildert sie ihren Weg von der medizinischen Ausbildung ins Militär, den anfänglichen Schock ihrer Familie und ihren Einsatz an der Front.

    Für ihre Arbeit wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit der Tapferkeitsmedaille zweiter Klasse und der Medaille des heiligen Lukas – und betont, wie wichtig Mut, Pflichtgefühl und Anerkennung für medizinisches Personal im Einsatz sind.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 8.03.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:49 Uhr

    30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat laut Angaben des Verteidigungsministeriums 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen. In der Erklärung der Behörde heißt es:

    "Am 8. März dieses Jahres, zwischen 18:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit, fingen die Luftabwehrkräfte im Einsatz 30 ukrainische Drohnen ab und zerstörten sie:

    • acht Drohnen über dem Gebiet Tula,
    • sechs Drohnen über der Region Krasnodar,
    • fünf Drohnen über dem Gebiet Brjansk,
    • vier Drohnen über dem Gebiet Rjasan,
    • drei Drohnen über dem Gebiet Orjol,
    • zwei Drohnen über der Region Moskau,
    • eine Drohne über dem Gebiet Belgorod,
    • eine Drohne über dem Schwarzen Meer"
  • 19:07 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte erleiden kolossale Verluste beim Versuch, den Fluss Woltschja zu überqueren

    Die ukrainische Armee hat bei dem Versuch, den Fluss Woltschja nahe des Dorfes Sybino im Bezirk Woltschansk des Gebiets Charkow zu überqueren, kolossale Verluste erlitten, wie russische Sicherheitskräfte berichten. Die Quelle erklärte:

    "Die 159. Separate Mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte erleidet bei dem Versuch, den Fluss Woltschja nahe des Dorfes Sybino im Bezirk Woltschansk zu überqueren, kolossale Verluste … Tausende ukrainische Soldaten gelten derzeit als vermisst und befinden sich auf dem Grund des Flusses, dennoch schickt das Oberkommando der ukrainischen Streitkräfte weiterhin Personal dorthin, um es dem Tod auszuliefern."

    Weiter wurde angemerkt, dass die ukrainischen Soldaten den Fluss Woltschja als "Fluss des Todes" bezeichnen.

  • 18:36 Uhr

    170 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Das russische Verteidigungsministerium hat gemeldet, dass die in Alarmbereitschaft befindlichen Luftverteidigungssysteme innerhalb von vier Stunden 170 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen haben. In einem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit fingen die Luftabwehrsysteme in Alarmbereitschaft 170 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte ab und zerstörten sie:

    • 73 über dem Gebiet Brjansk,
    • 27 über der Region Krasnodar,
    • 19 über dem Gebiet Tula,
    • 11 über dem Gebiet Belgorod,
    • 10 über dem Gebiet Rjasan,
    • 6 über dem Gebiet Kursk,
    • 5 über dem Asowschen Meer,
    • 5 über dem Gebiet Kaluga,
    • 4 über dem Schwarzen Meer,
    • 3 über dem Gebiet Orjol,
    • 3 über der Republik Krim,
    • 3 über der Region Moskau, darunter zwei, die über Moskau flogen,
    • 1 über dem Gebiet Lipezk."
  • 18:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ukrainische Drohne greift Krankenwagen an

    Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat einen Krankenwagen im Dorf Samostje im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod angegriffen. Laut dem Telegram-Kanal der regionalen Einsatzgruppe gab es keine Verletzten.

    Die Ärzte befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem Haus, wo sie einen Patienten versorgten. Niemand wurde verletzt.

    Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs wurde der Krankenwagen beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.