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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Selenskij plant Treffen mit Trump in Davos

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Selenskij plant Treffen mit Trump in DavosQuelle: Gettyimages.ru © Joe Raedle
  • 21.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Putin bestätigt Treffen mit Witkoff und Kushner am 22. Januar

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat bestätigt, dass Steve Witkoff, der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Donald Trump, sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts in Moskau erwartet werden. Während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrats teilte Putin mit, dass das Treffen für den 22. Januar geplant sei.

    Zuvor hatte Witkoff am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass er sich gemeinsam mit Kushner zu Verhandlungen nach Russland begeben werde.

  • 21:43 Uhr

    Bewohner von Kriwoi Rog protestieren wegen fehlender Stromversorgung

    In der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog protestieren die Bewohner seit zwei Tagen gegen das Fehlen der Elektrizität und blockieren die Straßen. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana und veröffentlicht Bilder und Videoaufnahmen der Proteste.

    Die Teilnehmer der Protestaktion beklagen unter anderem, dass in ihren Häusern der Strom seit vier Tagen fehle und keine der entsprechenden Telefon-Hotlines erreichbar sei.

  • 21:21 Uhr

    Mehr als 50 ukrainische Drohnen über russischen Regionen in zwei Stunden abgeschossen

    Russlands Luftabwehr hat am heutigen Mittwochabend innerhalb von zwei Stunden mehrere ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt und dabei insgesamt 52 Starrflügler-Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Zeitraum zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit 36 Drohnen über dem Asowschen Meer, acht über dem Schwarzen Meer sowie jeweils vier über der Krim und dem Gebiet Krasnodar zerstört.

  • 21:06 Uhr

    Leichenteile am Ort des Drohnenangriffs in Adygeja gefunden

    Am Ort des Drohnenangriffs in der Siedlung Nowaja Adygeja in der russischen Teilrepublik Adygeja haben Ermittler die Fragmente von einer oder mehreren Leichen geborgen. Murat Kumpilow, das Oberhaupt der Region, berichtet dazu auf Telegram:

    "Leider haben Ermittler bei der Räumung von Trümmern am Ort des Angriffs gegen die Siedlung Nowaja Adygeja Fragmente eines Menschenkörpers gefunden. Um sie zuzuordnen und die Anzahl von Toten zu ermitteln, wurden spezielle genetische Untersuchungen angeordnet. Wir sprechen unser Beileid aus."

    Zuvor waren am heutigen Mittwoch mehrere Hochhäuser in der Siedlung Nowaja Adygeja durch ukrainische Drohnen angegriffen worden. Nach vorläufigen Angaben wurden dabei 13 Menschen verwundet. Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht Videoaufnahmen vom Ort des Angriffs.

  • 20:50 Uhr

    Gebiet Krasnodar: Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Hafenterminal

    Im russischen Gebiet Krasnodar sind zwei Mitarbeiter eines Hafenterminals in der Siedlung Wolna bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen. Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Heute Abend wurden Hafenterminals in der Siedlung Wolna im Bezirk Temrjuk angegriffen. Leider gibt es Opfer und Verwundete. Nach vorläufigen Angaben sind zwei Mitarbeiter des Betriebs ums Leben gekommen, einige weitere wurden verwundet."

    Kondratjew fügte hinzu, dass auf dem Hafengelände vier Öltanks in Brand geraten seien. Zahlreiche Mitarbeiter der Notdienste seien vor Ort im Einsatz, so der Gouverneur weiter.

  • 20:43 Uhr

    Russlands Menschenrechtsbeauftragte hofft auf Wiederaufnahme des Gefangenenaustauschs zwischen Russland und der Ukraine

    Der Dialog zwischen Russland und der Ukraine hinsichtlich des Austauschs von Kriegsgefangenen gestaltet sich schwierig, allerdings könnte der Austausch wieder aufgenommen werden. Tatjana Moskalkowa, die Russlands Beauftragte für Menschenrechte, erklärt dazu:

    "Heute bin ich recht optimistisch in Bezug darauf, dass Austauschprozesse deblockiert werden könnten. Doch natürlich ist dies ein sehr schwieriger Dialog."

  • 20:18 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt mehrere ukrainische Drohnen ab

    Die russischen Luftabwehrtruppen haben im Laufe des heutigen Mittwochs 32 ukrainische Drohnen abgeschossen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. In einer entsprechenden Mitteilung meldet die Behörde:

    "Am 21. Januar haben diensthabende Luftabwehrkräfte 32 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und abgeschossen."

    Nach Angaben des Ministeriums wurden 21 Drohnen über dem Asowschen Meer, vier über dem Schwarzen Meer, zwei über der Krim, zwei über dem Gebiet Kursk sowie jeweils eine über den Gebieten Brjansk und Krasnodar und der Republik Tatarstan zerstört.

  • 19:54 Uhr

    Medien: Selenskij plant Treffen mit Trump in Davos

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij plant, am Donnerstag nach Davos zu reisen, um dort mit US-Präsident Donald Trump zusammenzutreffen. Dies berichtet das Portal Axios unter Berufung auf einen ukrainischen Regierungsvertreter.

    Zuvor hatte Politico gemeldet, Selenskij habe keinen Termin im dicht gedrängten Davoser Zeitplan Trumps für ein bilaterales Gespräch erhalten. Trump selbst kündigte jedoch bei seinem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum an, Selenskij bereits am Mittwoch treffen zu wollen.

    Demnach soll das Treffen noch vor der geplanten Reise des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nach Moskau stattfinden. Wie weiter berichtet wird, haben die USA Selenskijs Team bereits über die bevorstehende Moskau-Reise ihrer Vertreter informiert.

  • 19:19 Uhr

    Kiew: In einigen Wohnhäusern sinkt die Temperatur unter null

    In mehreren Wohnhäusern in Kiew ist die Temperatur aufgrund anhaltender Heizungsprobleme unter den Gefrierpunkt gefallen. Darüber berichtet der lokale Fernsehsender Kyiv24.

    Journalisten des Senders veröffentlichten eine Reportage aus dem Darniza-Bezirk, die den Alltag der Menschen ohne funktionierende Heizung zeigt. Demnach kann die Temperatur in einigen Wohnungen auf bis zu minus vier Grad sinken. Besonders betroffen sind Plattenbauten, wie Anwohner berichten.

    Eine ukrainische Journalistin berichtet, dass sich die Temperatur in den Treppenhäusern kaum von der Außentemperatur unterscheide. Der Eingangsbereich sowie die Treppen seien stellenweise mit Eis bedeckt, nachdem eine Abwasserleitung geplatzt sei.

    In der Reportage heißt es zudem, dass in einem der Häuser die Raumtemperatur trotz offiziell gestarteter Heizperiode nicht über zehn Grad steigt. Viele Bewohner versuchen, sich mit Gasherden zu wärmen, allerdings sind nicht alle Gebäude an das Gasnetz angeschlossen.

    Vor diesem Hintergrund verschärft sich die Versorgungslage in der ukrainischen Hauptstadt weiter. Am Dienstag teilte Kiewwodokanal mit, dass nahezu der gesamte linksufrige Teil Kiews ohne Wasserversorgung ist, während einige rechtsufrige Bezirke Wasser nur mit reduziertem Druck erhalten. Bürgermeister Witali Klitschko erklärte zudem, dass es in der Stadt zu Ausfällen bei Strom, Heizung und Wasserversorgung gekommen sei.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.