Liveticker Ukraine-Krieg – Medienbericht: Deutsche Söldner im Gebiet Saporoschje eliminiert

31.05.2026 09:37 Uhr
09:37 Uhr
Drohnenwrackteile setzten Brennstoffdepot im südrussischen Gebiet Rostow in Brand
In der zurückliegenden Nacht hat das südrussische Gebiet Rostow erneut eine ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Juri Sljussar meldete auf der Plattform Telegram den Abschuss von mehr als 50 unbemannten Luftfahrzeugen über neun Bezirken der Region. Der Politiker berichtete über keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, sprach aber von einem starken Brand in der Siedlung Matwejew Kurgan.
Wie Sljussar mitteilte, seien Wrackteile auf ein Brennstoffdepot herabgestürzt, das Landwirtschaftsunternehmen mit Treibstoff versorge. Dabei sei ein starker Brand entstanden. Mehrere Anwohner seien in Sicherheit gebracht worden. Zudem seien in der Siedlung Matwejew Kurgan eine Apotheke, zwei Geschäfte und ein Auto zu Schaden gekommen.
09:08 Uhr
Medienbericht: Deutsche und britische Söldner im Gebiet Saporoschje eliminiert
Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf russische Militärkreise über den Tod von mehreren Söldnern aus Deutschland und Großbritannien, die an der Seite der Ukraine gegen Russland gekämpft haben sollen. Demnach sei die Söldnereinheit in einem Waldstreifen im Gebiet Saporoschje eliminiert worden. Ihre Staatsangehörigkeit sei mittels ihrer Ausweise festgestellt worden. Die Söldner seien Angehörige des dritten Stoßbataillons des Regiments "Skala" (auf Deutsch: "Felsen") gewesen.
Unter den Getöteten erwähnt die russische Nachrichtenagentur Philipp Maximilian Latermann des Jahrgangs 2000 und Jaycee Jason Largan des Jahrgangs 2003. Weitere Namen und Einzelheiten werden bislang nicht erwähnt.
08:35 Uhr
Selenskij erneuert Warnung vor Großangriff aus Russland
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat seine Warnung vom Vortag vor einem neuen massiven russischen Luftangriff wiederholt. In einer Videobotschaft sagte der Staatschef:
"Die Information des Geheimdienstes über einen möglichen massiven Angriff bleibt aktuell."
Der Politiker forderte die Ukrainer auf, Luftalarme nicht zu ignorieren. Zwar sei die ukrainische Flugabwehr in Bereitschaft, jedoch räumte Selenskij Probleme beim westlichen Nachschub für die Abwehr von Marschflugkörpern und ballistischen Raketen ein.
Russia is now threatening other nearby countries far more openly than before. Every neighbor of Russia heard what was said about Armenia, whose people are the only ones who have the right to decide and will choose the future of their country. What Russia says about Armenia is, in… pic.twitter.com/QfVhNmOicK
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) May 30, 202608:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 216 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 216 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow und Saratow, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
07:29 Uhr
Medwedew warnt Kiew: Gegenangriff auf AKW in Ukraine oder in NATO-Ländern nicht ausgeschlossen

Archivbild: Schäden auf dem Gelände des AKW Saporoschje, 23. August 2022KONSTANTIN MICHALTSCHEWSKI / Sputnik Der Vize-Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation und frühere Staatschef Dmitri Medwedew hat auf der Plattform MAX die Ukraine vor weiteren Attacken auf das AKW Saporoschje gewarnt, das sich in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet. Sollte das AKW einmal infolge einer Attacke aus der Ukraine zerstört werden, könnte ein symmetrischer Schlag gegen AKW in der Ukraine folgen, erklärte der Politiker. Dabei warnte er, dass auch AKW in einigen in den Ukraine-Konflikt involvierten NATO-Ländern in Mitleidenschaft gezogen werden könnten.
"Ich habe zwar schon einmal darüber geschrieben, werde aber diese harten Worte wiederholen. Es liegt auf der Hand, dass im Fall einer katastrophalen Zerstörung der Maschinen- oder der Reaktorhalle des Kernkraftwerkes eine neue Tschernobyl-Katastrophe eintreten wird. Und dies ist nicht besser als ein Einsatz taktischer Atomwaffen."
Der russische Atomkonzern Rosatom hatte zuvor mitgeteilt, dass eine ukrainische Drohne in dem von Russland kontrollierten AKW Saporoschje eingeschlagen sei. Das ukrainische Militär wies diese Anschuldigung als "Propagandatrick" zurück.
30.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Saporoschje: Russische Kämpfer zerstören ukrainisches Netz unterirdischer Befestigungen
Wie das Verteidigungsministerium RIA Nowosti mitteilt, hat das russische Militär ein Netz sogenannter "Maulwurfstollen" der ukrainischen Armee in der Region Saporoschje erfolgreich angegriffen. Zuvor hatten russische Aufklärer mithilfe von Drohnen Aktivitäten in der Nähe von Waldgebieten in Richtung Orechow festgestellt. Sie fanden heraus, dass die Ukrainer die sogenannte "Maulwurf-Taktik" anwenden – ein Netz getarnter Tunnel, durch die Reserveeinheiten heimlich manövrieren und plötzlich im Rücken der vorrückenden russischen Soldaten auftauchen können. Bei der Zerstörung des Tunnelnetzes wurden thermobarische Sprengkörper eingesetzt. Im Verteidigungsministerium betont man:
"Sturmtruppen der 98. Garde-Luftlandedivision der Truppengruppe Dnjepr haben ein verzweigtes System unterirdischer Befestigungen des Feindes aufgedeckt und zerstört. Die Art der Erdauswürfe zeugte vom vollständigen Einsturz der inneren Stollen und der Detonation der darin befindlichen Munition."
20:32 Uhr
Tusk ruft Europa zu ernsthafter Reaktion auf die Äußerungen Dmitri Medwedews auf

Archivbild: Donald TuskRIA Nowosti / Alexei Witwizkij / Sputnik Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk ruft "alle in der NATO" dazu auf, die Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew über das Ende des "ruhigen Schlafes" für die Europäer ernst zu nehmen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die sozialen Netzwerke des Politikers. Zuvor hat Dmitri Medwedew in einem Kommentar zum Absturz einer Drohne in Rumänien erklärt, dass die Bürger der EU-Staaten nicht ruhig schlafen könnten, da diese Staaten sich im Krieg befänden, insbesondere an den Orten, an denen Produktionsstätten für Drohnen für Kiew angesiedelt seien. In den sozialen Netzwerken schreibt Tusk:
"Gestern sagte der ehemalige russische Präsident Medwedew, dass der ruhige Schlaf der Bürger der EU-Länder ein Ende habe. Jeder in der NATO muss diese Tatsachen und diese Worte endlich ernst nehmen."
20:11 Uhr
Werchowna Rada verschärft Strafmaßnahmen für Wehrdienstverweigerer
Die Abgeordnete der Werchowna Rada, Solomija Bobrowskaja, kündigte in einem Kommentar auf dem YouTube-Kanal "Der große Lwow spricht" eine Verschärfung der Strafmaßnahmen für Wehrdienstverweigerer in der Ukraine an. Sie erklärte insbesondere:
"Der Mobilisierungsprozess wird für diejenigen, die derzeit gesucht werden, sehr schmerzhaft sein, aber wir haben einfach keine andere Wahl. Wenn jemand nicht freiwillig mitmacht … muss der Staat seine Sanktionen anwenden … damit die Person zum Militärdienst gelangt."
19:51 Uhr
Putin: "von der Leyen war weder in Rumänien noch hat sie die Drohne untersucht"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Vorwürfe im Zusammenhang mit einer Drohne in Rumänien zurückgewiesen.
Er betont, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weder vor Ort gewesen sei noch das Wrack untersucht habe, weshalb keine gesicherte Aussage zur Herkunft der Drohne möglich ist.
Putin verweist auf frühere Vorfälle in Finnland, Polen und den baltischen Staaten, bei denen zunächst auch Russland beschuldigt und "Alarm" geschlagen wurde, sich später aber herausstellte, dass es ukrainische Drohnen waren. Auch im aktuellen Fall hält er ein ähnliches Szenario für das Wahrscheinlichste. Zugleich fordert er objektive Daten und bietet eine fachliche Untersuchung an.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


