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Liveticker Ukraine-Krieg – Nebensja: Ukraine setzt auf Krieg statt Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Nebensja: Ukraine setzt auf Krieg statt FriedenQuelle: Sputnik © Pressedienst des FSB
  • 24.03.2026 09:43 Uhr

    09:43 Uhr

    Über 500 Bomben als Einlagesohlen getarnt – FSB verhindert Terroranschläge gegen russische Soldaten

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ausländischen Staatsbürger festgenommen, der 504 als Einlagesohlen getarnte Bomben ins Gebiet der Sonderoperation weiterzuleiten plante. In einer entsprechenden Pressemeldung heißt es dazu:

    "In Moskau wurde der Bürger eines ausländischen Staates des Jahrgangs 1994 festgenommen, der sich an einem von ukrainischen Geheimdiensten organisierten Kanal beteiligte, um in die Russische Föderation Angriffsmittel aus Polen über Weißrussland zu schmuggeln."

    Im Auftrag seines Kurators erhielt der Verdächtigte in Moskau ein Paket mit 504 selbst gebauten Sprengsätzen, die als Einlagesohlen mit Wärmfunktion für Schuhe getarnt waren und unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe an russische Militäreinheiten im Gebiet der Sonderoperation weitergeleitet werden sollten. Der FSB berichtet weiter:

    "Laut dem Befund der Sprengstoffspezialisten des FSB beträgt die Sprengkraft bei jedem Sprengsatz 1,5 Gramm TNT-Äquivalent. Die Sprengung erfolgt beim Anschluss der Sohlen an eine Energiequelle und soll die Gliedmaßen der Militärangehörigen abreißen."

  • 08:52 Uhr

    Verwundete durch ukrainische Angriffe in Gebieten Kursk und Belgorod

    Im Verlauf des vergangenen Tages sind zwei Zivilisten in den russischen Grenzgebieten Belgorod und Kursk durch ukrainische Angriffe verwundet worden. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, meldet dazu auf Telegram:

    "Im Dorf Samostje des Bezirks Graiworon wurde durch den Angriff einer ukrainischen Drohne gegen einen Pkw ein Zivilist verwundet."

    Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexandr Chinstein, meldete seinerseits:

    "In der Nähe des Dorfs Ilek des Bezirks Belaja wurde ein 42-jähriger Mann verwundet."

    Parallel dazu berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, von einem Drohnenangriff gegen einen Krankenwagen in seiner Region. Dabei kamen keine Personen zu Schaden.

  • 08:21 Uhr

    Australien setzt Aufklärungsflugzeuge für die Ukraine ein

    Australiens Luftwaffe hat Aufklärungsflugzeuge vom Typ Boeing E-7A Wedgetail zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt, erklärt der Ministerpräsident des Landes, Anthony Albanese. Bei einem Treffen mit der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Canberra, das vom australischen Fernsehkanal ABC übertragen wurde, verkündete Albanese:

    "Wir werden weiterhin mit unseren europäischen Partnern zusammenarbeiten. Beispielsweise flogen unsere E-7-Flugzeuge Einsätze aus Deutschland und Polen und unterstützten damit die Ukraine."

    Albanese fügte hinzu, dass sein Land bereits eine "große Investition" in die Ukraine getätigt habe, indem es Kiew Unterstützung im Wert von etwa 1,7 Milliarden Dollar gewährte.

  • 07:47 Uhr

    Ukrainische Angriffe töten binnen einer Woche 14 Zivilisten

    Im Zeitraum zwischen 16. und 22. März sind in Russland 14 Zivilisten durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes, erklärt dazu:

    "Während der vergangenen Woche kamen 133 Zivilisten durch Angriffe der ukrainischen Nazis zu Schaden: 119 Menschen, darunter zehn Minderjährige, wurden verwundet, 14 Menschen kamen ums Leben."

    Miroschnik fügte hinzu, dass Kiews Truppen insgesamt über 2.960 Geschosse gegen zivile Ziele auf russischem Territorium abgefeuert haben. Unter anderem seien in Verletzung internationaler Normen medizinische Objekte und Fahrzeuge angegriffen worden, so in den Gebieten Cherson, Saporoschje, Brjansk und Belgorod.

    Am schlimmsten war von den Angriffen das Gebiet Belgorod betroffen, das zum Angriffsziel von 120 bis 160 Drohnen täglich geworden sei und wo sechs Menschen getötet wurden.

  • 07:18 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht 55 ukrainische Drohnen ab

    Während der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 55 ukrainische Drohnen abgeschossen. Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Tula, Lipezk, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgefangen.

  • 23.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Unter Drohnenfeuer – So kämpfen russische Truppen bei Charkow

    Am Frontabschnitt bei Charkow versuchen russische Truppen nach eigenen Angaben, eine Sicherheitszone zum Schutz der Zivilbevölkerung zu schaffen und den Gegner zurückzudrängen. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort über die Kämpfe um Woltschansk, wo Infanterie, Artillerie und Drohnen im Einsatz sind und Häuser teils in tagelangen Gefechten gestürmt wurden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Nebensja: Kiew nicht an Friedensgesprächen interessiert

    Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärte, die aktuelle ukrainische Führung sei nicht an Friedensgesprächen interessiert. Dies sagte er während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats:

    "Es wird immer offensichtlicher, dass die heutige ukrainische Regierung weder an Friedensgesprächen noch an elementaren humanitären Maßnahmen interessiert ist, die das Leid der Menschen lindern könnten."

    Russland habe sich hingegen eindeutig einem diplomatischen Lösungsweg und der Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation verschrieben. Der Botschafter betonte, dass Kiew nicht zu einer diplomatischen Lösung bereit sei und bald mit neuen Bedingungen konfrontiert werde.

    "Für Kiew ist es heute offensichtlich wichtiger, in jede ausländische Auseinandersetzung involviert zu sein, als Wege zum Frieden im eigenen Land zu suchen."

    Die regelmäßigen Angriffe auf die Zivilbevölkerung seien eine bewusste Taktik Kiews, so Nebensja weiter:

    "Die ukrainischen Streitkräfte jagen buchstäblich mit Drohnen lebende Ziele. Regelmäßige gezielte Angriffe auf Zivilisten sind eine bewusste Taktik des Kiewer Regimes."

    Seit Februar 2022 seien mindestens 27.500 russische Zivilisten durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen.

  • 21:47 Uhr

    Bericht: Erneute Debatte über Mobilisierung von Frauen in der Ukraine

    In der Ukraine wird erneut über eine mögliche Mobilisierung von Frauen in die Streitkräfte diskutiert. Auslöser war die Entscheidung des Territorialen Zentrums für Rekrutierung im Gebiet Charkow, eine "wehrpflichtige" Frau zur Fahndung auszuschreiben, teilten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Frau verfügte weder über eine medizinische Ausbildung noch hatte sie je eine Verbindung zu den Streitkräften.

    Laut dem Gesprächspartner der Agentur wird damit de facto die öffentliche Meinung zur möglichen Mobilisierung unabhängig von Alter und Geschlecht getestet.

  • 21:35 Uhr

    DVR-Berater: Befreiung von Slawjansk hat "sakralen Charakter"

    Die Befreiung von Slawjansk in der Donezker Volksrepublik habe "sakralen Charakter", da von dort im Jahr 2014 der sogenannte Russische Frühling ausgegangen sei. Diese Ansicht äußerte der Berater des DVR-Chefs, Igor Kimakowski, im Interview mit Westi. Zugleich erklärte Kimakowski, Kiew wolle die Stadt "dem Erdboden gleichmachen" und sie zu einer "Informationsfestung" ausbauen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.