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Liveticker Ukraine-Krieg: Einzigartiges Anti-Drohnen-Netz in Russland entwickelt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 18.04.2026 17:19 Uhr

    17:19 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Kursk an – drei Verletzte

    Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut das Gebiet Kursk mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto auf der Straße zwischen den Orten Budki und Suchaja in den Grenzkreisen des Gebietes. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt.

  • 16:36 Uhr

    Türkischer Außenminister: Nach Iran-Konflikt muss die Ukraine im Fokus stehen

    Nach einer stabilen Lösung des Iran-Konflikts müsse man sich unverzüglich auf den diplomatischen Prozess um die Ukraine konzentrieren, meint der türkische Außenminister Hakan Fidan. Ihm zufolge hatte der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran die Verhandlungen über den Ukraine-Konflikt in den Hintergrund gedrängt. Obwohl es aktuell keine Ergebnisse bei der Ukraine-Lösung gebe, würden die diplomatischen Kontakte fortgesetzt. Die Türkei rufe zum Dialog und zu einem Waffenstillstand auf, betont Fidan.

  • 15:57 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.145 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, fünf Munitionslager und zwölf Materiallager.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, vier Artilleriegeschütze, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie zwei Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd hat das ukrainische Militär mehr als 160 Kämpfer eingebüßt. Fünf Artilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Caesar aus französischer Produktion, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, neun Autos, ein Munitionslager und sieben Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 315 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos, zwei Artilleriegeschütze und ein Munitionslager.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 225 hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei Artilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US-Produktion, sechs Autos und vier Materiallager. 

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 45 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 30 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und ein Materiallager.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Drohnenlager und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 145 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben neun gelenkte Bomben, eine HIMARS-Rakete und 568 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 135.370 unbemannte Luftfahrzeuge, 656 Flugabwehrraketensysteme, 28.950 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.703 Mehrfachraketenwerfer, 34.505 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  59.669 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 15:14 Uhr

    Lawrow: Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche hat keine Priorität

    Die Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Ukraine habe derzeit keine Priorität, Russland begrüße jedoch die Idee, die Gespräche wieder in Istanbul abzuhalten, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf dem Diplomatieforum in Antalya.

    "Wir stehen der Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Verhandlungen in Istanbul positiv gegenüber. Dieses Thema, die Wiederaufnahme der Verhandlungen, hat derzeit keine oberste Priorität in unseren Angelegenheiten. Wir haben Verhandlungen niemandem aufgezwungen."

  • 14:34 Uhr

    Frau bei Drohnenangriff auf Gebiet Woronesch verletzt

    Infolge der Drohnenangriffe auf das Gebiet Woronesch erlitt eine Zivilistin Verletzungen, berichtete Alexander Gusew, der Gouverneur der Region, auf Telegram.

    "Nach vorläufigen Informationen erlitt eine Einwohnerin der Stadt Woronesch durch herabfallende Drohnentrümmer eine Schulterprellung. Sie hat bereits die notwendige medizinische Hilfe erhalten."

    Bei den Angriffen wurden ein noch im Bau befindliches Mehrfamilienhaus, ein Geschäft und ein Fahrzeug beschädigt. 

    Die Luftabwehrkräfte haben in der Nacht und am Morgen insgesamt 44 ukrainische Drohnen zerstört, so Gusew.

  • 13:45 Uhr

    Miroschnik: Minsk spielt wichtige Rolle beim Gefangenenaustausch zwischen Moskau und Kiew

    Weißrussland spiele eine wichtige Rolle beim Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine, erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Zeitung Iswestija.

    "Der Schlüsselfaktor ist in erster Linie die weißrussische Grenze, die die Sicherheit gewährleistet. Dies ist ein wesentlicher Faktor bei der Durchführung solcher Prozeduren."

    Des Weiteren wies Miroschnik auf die Gewährleistung der medizinischen Versorgung hin. 

    "Wenn wir unsere Militärangehörigen austauschen, kommen sie in einem Zustand zurück, in dem Notbehandlung erforderlich ist."

    Darüber hinaus leiste die weißrussische Seite organisatorische Hilfe, betonte der Diplomat.   

    "Dies umfasst Transport, Logistik und Grenzübertritt."

  • 12:57 Uhr

    Einzigartiges Anti-Drohnen-Netz in Russland entwickelt

    In Russland wurde ein einzigartiges Anti-Drohnen-Netz namens "Darwin-Z" aus Polypropylen entwickelt, das nach einer Explosion Löcher selbst wieder verschließen kann. Dies erzählte Dmitri Dorofejew, Leiter des Unternehmens "Systeme für mechanischen Schutz", gegenüber RIA Nowosti. Die Maschen des Netzes seien in Form des lateinischen Buchstabens Z geflochten. Wenn eine Drohne auf dem Netz explodiere, zerfalle die Konstruktion nicht, so Dorofejew.

    "Die benachbarten Maschen verschieben sich und schließen das entstandene Loch teilweise." 

    Dadurch verringere sich die beschädigte Fläche um bis zu 50 Prozent, was weitere Angriffe erschwere, betonte Dorofejew. 

  • 12:36 Uhr

    Gouverneur: Geburtsklinik im Gebiet Samara mit Drohnen angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Geburtsklinik in der Stadt Nowokuibyschewsk im Gebiet Samara angegriffen. Dies teilte Wjatscheslaw Fedorischtschew, der Gouverneur der Region, mit.

    "Der Feind hat heute Morgen einen Angriff verübt. Die ukrainischen Streitkräfte versuchten, eine Geburtsklinik in Nowokuibyschewsk anzugreifen, in der sich Säuglinge, Gebärende, Patientinnen der gynäkologischen Abteilung und Personal befanden. Der Angriff erfolgte in unmittelbarer Nähe der Einrichtung. […] Fenster wurden zerstört und Krankenwagen beschädigt."

    Die Patientinnen und Neugeborenen wurden evakuiert, und alle Frauen werden von Ärzten und Psychologen begleitet, so Fedorischtschew.

    TASS teilt entsprechende Videoaufnahmen auf Telegram.

  • 11:59 Uhr

    Von US-Ausbildern geschaffenes ukrainisches Bataillon nach Woltschansk verlegt

    Das von US-Ausbildern geschaffene 214. separate Sturmbataillon "Opfor" wurde aus dem Hinterland in Richtung der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow verlegt. Dies teilten russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.

    Wie es heißt, wurde diese Spezialeinheit von US-Ausbildern noch im Jahr 2016 geschaffen. Sie sollte bei Übungen die Rolle eines potenziellen Gegners spielen.

    Im laufenden militärischen Konflikt mit Russland nutzt das ukrainische Kommando dieses Bataillon in kritischen Situationen, in denen die Einheit an unterschiedliche Frontabschnitte verlegt wird.

  • 11:11 Uhr

    Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 25 Geschosse auf die Region abgefeuert.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 17. April bis 7:00 Uhr am 18. April wurden insgesamt 46 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Siebenmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer oder Sachschäden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.