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Liveticker Ukraine-Krieg: Finnland meldet mögliche Luftraumverletzung durch unbekannte Drohne

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Finnland meldet mögliche Luftraumverletzung durch unbekannte DrohneQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 3.05.2026 17:20 Uhr

    17:20 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 75 Drohnen der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die unbemannten Flugzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Tula und Moskau vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 12 und 16 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.

  • 16:47 Uhr

    Peskow: Ziele im Ukraine-Konflikt lieber durch Friedensabkommen erreichen

    Russland bevorzuge ein Friedensabkommen, um seine Ziele im Ukraine-Konflikt zu erreichen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sollte Kiew dazu keine Neigung demonstrieren, würde sich Moskau auf dem Schlachtfeld durchsetzen müssen. Im Gespräch mit Journalisten betont Peskow:

    "Wenn das Kiewer Regime dazu nicht geneigt ist, werden wir es durch die Durchführung und den Abschluss der militärischen Sonderoperation überzeugen."

    Peskow kommentiert somit die Aussage von US-Präsident Donald Trump, dass ein Ukraine-Deal bevorstehe.

  • 16:13 Uhr

    Gouverneur des Gebietes Belgorod meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Ukrainische Truppen haben das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurden bei den Attacken auf die Kreise Schebekino und Belgorod sowie auf die Stadt Graiworon sechs Zivilisten verletzt.

    Außerdem suchten drei Frauen medizinische Hilfe im Krankenhaus in Belgorod, nachdem sie am Samstag bei den ukrainischen Angriffen verwundet worden waren.

  • 15:43 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 52 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 11 Uhr MESZ 52 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk und Tula sowie dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 15:11 Uhr

    Russische Atomenergie-Behörde: Kiew setzt Sicherheit des AKW Saporoschje aufs Spiel

    Die Föderale Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) hat den ukrainischen Streitkräften erneut vorgeworfen, die Sicherheit des AKW Saporoschje aufs Spiel zu setzen. Wie die Behörde auf Telegram mitteilte, habe das ukrainische Militär am Sonntag das Strahlungsüberwachungslabor des Kernkraftwerks mit einer Drohne angegriffen. Rosatom präzisierte dabei, dass die Einrichtung rund um die Uhr die Strahlenwerte um das AKW Saporoschje und die Wetterverhältnisse vor Ort messe sowie andere Daten sammle, um Handlungsszenarien bei möglichen Störfällen zu erstellen.

    Obwohl die Behörde weder Opfer noch kritische Schäden an der Ausrüstung des Labors meldete, zeigte sie sich über die ukrainische Drohnenattacke sehr besorgt:

    "Solche Handlungen stellen nicht nur für die Atomsicherheit eine Gefahr dar. Sondern sie bedrohen auch das Strahlungsüberwachungssystem, was negative Auswirkungen auf die rechtzeitige Risikobewertung und Reaktion haben kann."

    Nach eigenen Angaben informierte Rosatom die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) über den Vorfall.

  • 14:38 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Teenager stirbt bei Drohnenattacke aus Ukraine

    Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres Verbrechen gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson vor. Der Politiker teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja ein 15-Jähriger ums Leben gekommen sei. Der Teenager habe sich zum Zeitpunkt der Attacke in der Nähe seines Hauses befunden. Er sei seinen Verletzungen an Ort und Stelle erlegen.

    Balizki bezeichnet die Attacke als gezielt. Der Gouverneur drückt den Angehörigen des Getöteten sein tiefes Beileid aus. Die örtliche Regierung werde die Familie des Opfers unterstützen.

  • 14:09 Uhr

    Gouverneur Saldo: Ukrainische Sabotagegruppen scheitern bei Anlandungsversuchen im Gebiet Cherson

    Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat Gouverneur Wladimir Saldo über die Sicherheitslage im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Die Situation auf den Inseln im Delta des Flusses Dnjepr bezeichnete er als angespannt. Das russische Militär kontrolliere aber die Situation vor Ort.

    "Der gesamte Lauf des Dnjeprs steht unter der sicheren Kontrolle unserer Militärangehörigen. Es gibt keine massenhaften ukrainischen Anlandungsversuche, und einzelne Anlandungsversuche von Sabotagegruppen werden unterbunden."

  • 13:36 Uhr

    Ukrainische Drohnen lösen Brand auf Betriebsgelände im Gebiet Woronesch aus

    Auch die Verwaltung des russischen Gebiets Woronesch meldet eine ukrainische Drohnenattacke. Wie Gouverneur Alexander Gussew auf der Plattform MAX mitteilt, seien in der zurückliegenden Nacht im Süden der Region 14 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen worden. Wegen herabfallender Drohnenteile sei in einem Betrieb ein Brand ausgebrochen, schreibt der Politiker. Außerdem seien Schäden an einem Einfamilienhaus entstanden. In 18 Wohnungen eines Mehrfamilienhauses seien darüber hinaus die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Zudem sei ein Auto in Mitleidenschaft gezogen worden. Es seien weder Todesopfer noch Verletzte verzeichnet worden.

  • 13:08 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Ambarnoje und Rjasnoje im Gebiet Charkow sowie Welikaja Rybiza, Pustogorod, Nowaja Sloboda, Chmelewka und Dibrowa im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe mehr als 175 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem 16 Autos und zwei Geschütze zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Pristen und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 210 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Zudem habe der Gegner einen Schützenpanzer, einen Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Autos und drei Geschütze verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nikolajewka, Kondratowka, Alexejewo-Druschkowka, Rai-Alexandrowka, Konstantinowka und Piskunowka getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 160 Soldaten. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 17 Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Prijut, Wodjanoje, Belizkoje, Dobropolje, Schewtschenko, Wassilewka und Kutscherow Jar in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 320 Armeeangehörige verloren. Dabei seien sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Dolinka, Rownoje, Lesnoje, Tschariwnoje, Omelnik und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Pokrowskoje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das Ministerium in Moskau beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 330 Soldaten. Das russische Militär habe zwei Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und acht Autos zerstört.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowokairy und Nowoalexandrowka im Gebiet Cherson sowie Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem einen Transportpanzer, 14 Autos, zwei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Ferner meldet das Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsinfrastrukturen, Munitionslager, Drohnenbasen und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 740 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 141.139 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.146 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.712 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.729 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:40 Uhr

    Finnland meldet mögliche Luftraumverletzung durch unbekannte Drohne

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Helsinki hat eine unbekannte Drohne nahe der Grenze zu Russland möglicherweise den finnischen Luftraum verletzt. Die finnische Luftwaffe habe die Drohne am Sonntagmorgen entdeckt, sie befinde sich nicht mehr im finnischen Luftraum, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung. Das Modell und die Herkunft der Drohne hätten nicht ermittelt werden können. Der Vorfall werde untersucht.

    Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor am Sonntag erklärt, dass in der Nacht 334 ukrainische Drohnen über rund 15 Regionen abgefangen worden seien – einige davon nahe Sankt Petersburg. Alexander Drosdenko, Gouverneur des Gebiets Leningrad, gab auf Telegram bekannt, dass ukrainische Drohnen einen Brand im Ostseehafen Primorsk ausgelöst hätten. Trotz des Angriffes auf den wichtigen Ölverladehafen sei es zu keiner Ölverschmutzung gekommen. Der Brand sei mittlerweile gelöscht. Über der gesamten Region habe die Luftverteidigung in der Nacht mehr ‌als ⁠60 Drohnen abgefangen.

    Im März hatte sich die Ukraine bei der Regierung in Helsinki entschuldigt, nachdem zwei ukrainische Drohnen im Süden Finnlands abgestürzt waren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.