Liveticker Ukraine-Krieg: EU einigt sich bei Sanktionen gegen Russland

15.03.2026 09:04 Uhr
09:04 Uhr
Stagflation, Rezession, Sanktionen? Experten über den Zustand der russischen Wirtschaft

SymbolbildSputnik Nach Jahren des Erfolgs im Kampf gegen die Sanktionen zeichnet sich in der russischen Wirtschaft eine Krise ab. Der Westen will darin die Folgen seiner Sanktionen sehen, in Wirklichkeit handelt es sich um interne Probleme.
Mehr dazu in dieser Analyse von Dora Werner auf unserer Website.
08:32 Uhr
EU einigt sich bei Russland-Sanktionen
Die EU-Staaten haben sich nach wochenlangen schwierigen Diskussionen doch noch rechtzeitig auf eine Verlängerung von Sanktionen gegen Russland geeinigt. Ein Kompromiss sieht vor, dass die zwei sogenannten Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns vorerst mit Strafmaßnahmen belegt bleiben. Die Sanktionen gegen die beiden und insgesamt rund 2.600 weitere Personen und Organisationen werden allerdings nur um sechs und nicht wie ursprünglich geplant um zwölf Monate verlängert. Ohne die Verlängerungsentscheidung wären die Sanktionen an diesem Sonntag ausgelaufen.
Zudem werden die Sanktionen gegen zwei Personen nicht verlängert, bei denen es nur sehr schwache Hinweise auf eine Unterstützung des russischen Vorgehens gegen die Ukraine gibt. Ihre Namen hat der Rat der EU-Mitgliedsstaaten zunächst aber nicht bekannt gegeben.
08:00 Uhr
Herabfallende Drohnenteile lösen Brand in Erdölraffinerie in Region Krasnodar aus
Der Krisenstab der Region Krasnodar meldet Sachschäden nach einer ukrainischen Drohnenattacke. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram mitteilt, sei es auf dem Gelände einer Erdölraffinerie am Rande der Stadt Tichorezk zu einem Brand gekommen. Als Ursache werden herabfallende Teile einer ukrainischen Drohne genannt. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Am Ort des Geschehens seien Feuerwehren und weitere Rettungskräfte im Einsatz.
Darüber hinaus gibt der Krisenstab bekannt, dass herabfallende Drohnenteile im Bezirk Tichorezk zwei Hochspannungsleitungen beschädigt hätten.
07:31 Uhr
Ukrainische Drohne rammt Mehrfamilienhaus im südrussischen Gebiet Wolgograd
In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr unter anderem eine ukrainische Drohnenattacke auf das Gebiet Wolgograd im Süden des Landes zurückgeschlagen. Gouverneur Andrei Botscharow gab in den frühen Morgenstunden auf der Plattform Telegram bekannt, dass ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Gebietshauptstadt Wolgograd ein Mehrfamilienhaus gerammt habe. In einzelnen Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte.
Botscharow bezeichnete die Attacke als terroristisch und ordnete an, das Ausmaß der Schäden zu begutachten, die Folgen zu beseitigen und bei Bedarf provisorische Unterkünfte für die Betroffenen einzurichten. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.
07:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 170 ukrainische Drohnen

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 170 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien dabei über dem Schwarzen Meer, den Gebieten Twer, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Kursk, Smolensk, Tula, Rostow, Wolgograd und Saratow, über der Region Krasnodar, über den Teilrepubliken Adygeja und Krim sowie über dem Großraum Moskau abgefangen worden. 20 unbemannte Luftfahrzeuge seien dabei im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
14.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:32 Uhr
Russische Luftabwehr schlägt groß angelegten Drohnenangriff auf Moskau zurück
Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin teilt mit, dass die Abwehr der auf Moskau zusteuernden ukrainischen Drohnen fortgesetzt werde. Die Gesamtzahl der Drohnen, die heute beim Anflug auf die Hauptstadt bereits abgeschossen wurden, belief sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf 47.
18:56 Uhr
FSB-Beamte neutralisieren ukrainische Sabotagegruppen bei Konstantinowka
Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB haben zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Stadt Konstantinowka in der DVR ausgeschaltet. Dies teilte der Pressedienst des FSB Russlands für die DVR mit:
"Kämpfer des FSB haben zwei Stellungen feindlicher Drohnenbetreiber sowie zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen des Gegners aufgespürt und neutralisiert, die versucht hatten, auf dem Weg der russischen Truppen Hinterhalte zu legen."
18:24 Uhr
DVR-Chef: "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich bis zu 500 ukrainische Drohnen ab
Das System zur elektronischen Kampfführung "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich zwischen 200 und 500 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte ab. Dies gab der Chef der DVR, Denis Puschilin, bekannt:
"Wenn man nur von Drohnen spricht und diese zählt, werden dank der koordinierten Arbeit des Systems zur elektronischen Kampfführung Donbass-Kuppel und aller Sicherheitsbehörden zwischen 200 und 500 Drohnen abgeschossen."
Puschilin fügte hinzu, dass diese Maßnahme es ermögliche, das Risiko von Angriffen auf die Infrastruktur der DVR erheblich zu verringern.
17:55 Uhr
"Hör auf": Ex-Präsident der Ukraine wendet sich an Orbán
Der ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, hat einen offenen Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geschrieben. Darin argumentiert Juschtschenko, in der Politik gehe es nicht nur um Zahlen, Profit oder Gas. Es gehe vor allem um Werte:
"Indem Du Dich auf die Seite des Aggressors stellst, verrätst Du nicht nur die Ukraine – Du verrätst das Andenken Deines Volkes, das weiß, was sowjetische Panzer auf den Straßen von Budapest bedeuten. Viktor, hör auf und denk daran, wer Du einmal warst."
Er wies zudem darauf hin, dass die Ukraine für genau jene Werte "blutet", über die sie einst am Verhandlungstisch gesprochen hätten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

