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Liveticker Ukraine-Krieg – Geheimdienst: London und Paris wollen Kiew mit Atombombe bewaffnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Geheimdienst: London und Paris wollen Kiew mit Atombombe bewaffnenQuelle: Legion-media.ru
  • 24.02.2026 12:10 Uhr

    12:10 Uhr

    UN-Flüchtlingshilfswerk: Ukrainer sind zunehmend erschöpft

    Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR warnt am vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs vor der zunehmenden Erschöpfung der Menschen im Land. Die UNHCR-Vertreterin in der Ukraine, Bernadette Castel-Hollingsworth, erklärte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA):

    "Dieser Krieg hat keine einzige Familie in der Ukraine unberührt gelassen."

    Der aktuelle Winter sei der härteste seit Kriegsbeginn. Dabei gehe es nicht nur um extrem niedrige Temperaturen.

    "Viele Familien haben Angehörige verloren oder um sie gebangt, wiederholte Vertreibungen, beschädigte Häuser, Einkommensverluste und anhaltenden Kriegsstress erlebt."

    Im fünften Kriegsjahr bleibe nachhaltige internationale Unterstützung entscheidend, sagte Castel-Hollingsworth.

  • 11:50 Uhr

    Dänemark stellt 30 Millionen US-Dollar für Ukraine bereit

    Die dänische Regierung plant, zusätzliche humanitäre Hilfe im Wert von 190 Millionen Kronen (rund 30 Millionen US-Dollar) für Kiew bereitzustellen. Das teilte das Außenministerium des Königreichs mit. Die Maßnahme soll helfen, "die akute humanitäre Lage zu bewältigen und langfristige Unterstützung zu leisten".

    Die Mittel sollen über Organisationen wie dänische zivilgesellschaftliche Stiftungen, den UNO-Humanitären Fonds für die Ukraine, das UNHCR, UNICEF und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz bereitgestellt werden.

    Seit Februar 2022 hat Dänemark der Ukraine humanitäre Hilfe in Höhe von 205 Millionen US-Dollar sowie Militärhilfe im Umfang von 11,19 Milliarden US-Dollar geleistet.

  • 11:29 Uhr

    Merz: "Das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs erneut den Zusammenhalt der Europäer beschworen. Auf der Plattform X schrieb der Politiker:

    "Seit vier Jahren ist jeder Tag und jede Nacht für die Ukrainerinnen und Ukrainer ein Albtraum. Und nicht nur für sie, sondern für uns alle. Denn der Krieg ist zurück in Europa. Nur mit gemeinsamer Stärke werden wir ihn beenden. Denn das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal."

    Unterdessen traf EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Kiew ein – zum zehnten Besuch seit dem Ausbruch des Krieges. Sie sei in der ukrainischen Hauptstadt, um "unseren anhaltenden Einsatz für den gerechten Kampf der Ukraine zu unterstreichen", schrieb die Politikerin auf der Plattform X. Sie wolle "dem ukrainischen Volk wie dem Aggressor" eine "deutliche Botschaft" senden:

    "Wir werden nicht nachgeben, bis der Frieden wiederhergestellt ist. Frieden zu den Bedingungen der Ukraine."

  • 10:57 Uhr

    TASS: Ukrainische Behörden evakuieren Einwohner des Gebiets Sumy

    Die Behörden des Gebiets Sumy intensivieren die Maßnahmen zur Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Region, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Die Evakuierungszone erweitert sich täglich und nähert sich der Stadt Sumy."

    Zuvor hatte TASS gemeldet, dass in den frontnahen Ortschaften des Gebiets kaum noch Zivilisten verblieben seien.

  • 10:34 Uhr

    Selenskij sieht "Anfang vom Ende" des Ukraine-Konflikts

    In einem aktuellen Interview mit der Zeitung Financial Times erklärt Wladimir Selenskij, dass er den "Anfang vom Ende" des Konflikts in der Ukraine sehe. Das Blatt schreibt:

    "Wladimir Selenskij sagte, Russland und die Ukraine stünden am 'Anfang vom Ende' des größten Konflikts in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg."

    Er besteht jedoch darauf, dass ein Waffenstillstand ohne festgelegte Sicherheitsgarantien erhebliche Risiken birgt. Zudem fordert der ukrainische Politiker Brüssel auf, den Termin für den EU-Beitritt der Ukraine zu fixieren. Der Beitritt soll bereits im Jahr 2027 erfolgen.

    "Ich möchte einen Termin. Ich bitte darum. Wir dürfen nicht zulassen, dass künftige Staats- und Regierungschefs oder die nächste Generation mit einer Situation konfrontiert werden, in der Russland die EU-Mitgliedschaft der Ukraine für 50 Jahre blockiert."

    Vergangene Woche erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow, dass der mögliche Beitritt der Ukraine zur EU ihr "souveränes Recht" sei, da es sich nicht um ein Militärbündnis handele.

  • 09:55 Uhr

    Neun Verletzte und zahlreiche Schäden durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 50 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 14 Geschosse ab und setzte 177 Drohnen ein, von denen 104 abgeschossen wurden.

    In der Statistik berichtet der Politiker über mehrere Opfer. In der Siedlung Nikolskoje wurde ein Kämpfer der lokalen Verteidigungseinheit Orlan verletzt, als er eine ukrainische Drohne bekämpfte. Ein Einwohner der Siedlung Tawrowo kam bei der Detonation eines unbemannten Luftfahrzeugs zu Schaden. Ein Einwohner der Siedlung Borissowka wurde bei einem ähnlichen Vorfall verletzt. Ein Mann erlitt in der Ortschaft Samostje schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angriff. Ein weiterer Mann wurde beim Angriff einer FPV-Drohne auf die Siedlung Stepnoje verletzt. In der Stadt Schebekino kamen drei Insassen eines Autos zu Schaden, als das Fahrzeug von einer ukrainischen Drohne attackiert wurde. Ein Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka erlitt bei einem ähnlichen Angriff Verletzungen.

    Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: neun Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern, 25 Einfamilienhäuser, eine Kirche, zwei soziale Einrichtungen, vier Geschäfte, zwei Betriebe, zwei Infrastrukturobjekte, eine Garage, eine Gasleitung, eine Stromleitung, ein Lkw und 34 Autos.

  • 09:22 Uhr

    Russischer Auslandsgeheimdienst: London und Paris wollen Kiew mit Atombombe bewaffnen

    Das Pressebüro des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR) teilt mit, dass Großbritannien und Frankreich der Ukraine eine Atombombe zur Verfügung stellen wollen. Wie aus einer entsprechenden SWR-Mitteilung hervorgeht, arbeiteten London und Paris derzeit aktiv an der Bereitstellung einer dieser Waffen sowie entsprechender Trägersysteme für Kiew. In diesem Fall könne die Ukraine vorteilhaftere Bedingungen zum Ende der Kampfhandlungen beanspruchen. Es gehe um eine geheime Übergabe von Bauteilen und Technologien an die Ukraine. Als eine der Optionen werde der französische TN75-Kleinsprengkopf betrachtet. In diesem Zusammenhang betont der russische Geheimdienst:

    "Die Briten und die Franzosen begreifen, dass ihre Absichten eine grobe Verletzung des Völkerrechts, vor allem des Atomwaffensperrvertrags, bedeuten und mit dem Risiko verbunden sind, das globale Nichtverbreitungssystem zu zerstören. Daher sind die Anstrengungen der westlichen Länder darauf ausgerichtet, das Entstehen der Atomwaffe auf ukrainischer Seite so aussehen zu lassen, als handle es sich um eine Eigenentwicklung der Ukraine."

    Der SWR bezichtigt Großbritannien und Frankreich, den "Bezug zur Realität" verloren zu haben. Sie seien nicht bereit, sich mit der Niederlage in der Ukraine abzufinden. Deutschland habe dagegen vernünftigerweise auf die "Teilnahme an diesem gefährlichen Abenteuer" verzichtet.

  • 09:10 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat am Morgen 18 Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 18 ukrainische Starrflüglerdrohnen durch diensthabende Luftabwehrkräfte abgefangen und zerstört."

    Nach Angaben der Behörde wurden über folgenden Regionen Drohnen abgeschossen:

    • Region Krasnodar – 7
    • Schwarzes Meer – 4
    • Gebiet Belgorod – 2
    • Gebiet Saratow – 2
    • Gebiet Samara – 1
    • Gebiet Rostow – 1
    • Asowsches Meer – 1. 
  • 08:48 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 23. Februar 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – drei,
    • Nowaja Kachowka – fünf,
    • Golaja Pristan – vier,
    • Kachowka –  vier
    • Welikaja Lepeticha – fünf,
    • Dnjeprjany – zwei

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Kasatschji Lageri und Nowaja Majatschka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:25 Uhr

    Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 23. Februar bis 0 Uhr am 24. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Über Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung wurde nicht berichtet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.