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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen ziehen sich aus Miropolskoje im Raum Sumy zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen ziehen sich aus Miropolskoje im Raum Sumy zurück© Urheberrechtlich geschützt
  • 13.04.2026 21:32 Uhr

    21:32 Uhr

    Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mindestens elf Siedlungen im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Eine Zivilistin in der Stadt Schebekino erlitt nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.

    Der Beamte meldet außerdem zahlreiche Sachschäden. Insgesamt seien sechs zivile Fahrzeuge, acht Eigenheime, zwei landwirtschaftliche Betriebe, ein Geschäft sowie mehrere Nebengebäude beschädigt worden. Ein Auto brannte aus.

  • 21:16 Uhr

    Russischer UN-Botschafter: EU macht die Ukraine zur Drehscheibe für illegalen Waffenhandel

    Die Waffen, die laut Papieren aus Europa an Kiew geliefert werden, tauchen anschließend in Afrika, Asien und Lateinamerika auf, was den betroffenen Ländern schadet. Dies erklärte Russlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert den Diplomaten wie folgt:

    "Dank der Bemühungen der EU hat sich die Ukraine zu einem wichtigen Umschlagplatz für illegalen Waffenhandel entwickelt. Schätzungen des US-amerikanischen 'Institute for the Study of War' (ISW) zufolge stammt jedes dritte Sturmgewehr, das weltweit in die Hände extremistischer und terroristischer Gruppen gelangt, aus der Ukraine."

    Nebensja betonte außerdem, europäische Beamte lehnten die Idee einer diplomatischen Lösung des Ukraine-Konflikts an sich ab und propagierten offen den Krieg.

  • 20:57 Uhr

    TASS: Ex-Stabschef des berüchtigten ukrainischen Asow-Regiments kritisiert Oberbefehlshaber Syrski öffentlich

    Bogdan Krotewitsch, der ehemalige Stabschef der nationalistischen Asow-Brigade der ukrainischen Nationalgarde, hat überraschend öffentlich den Oberbefehlshaber Alexander Syrski kritisiert. Krotewitsch übte zudem Kritik am Kommando der ukrainischen Stoßtrupps. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    In einem Interview mit lokalen Journalisten habe Krotewitsch angegeben, dass monatlich Tausende Soldaten der Stoßtrupps vermisst würden. Der einzige wirksame Weg, die Situation zu ändern, wäre Syrskis Rücktritt.

    Wie es heißt, kritisierte der frühere Asow-Stabschef auch zuvor die Militärführung der Ukraine öffentlich. Krotewitsch berichtete in diesem Zusammenhang, dass neu aufgestellte Einheiten aus zwangsmobilisierten Ukrainern beim ersten Beschuss geflüchtet seien und dabei westliche Waffen und Ausrüstung zurückgelassen hätten.

  • 20:26 Uhr

    Russischer Diplomat: Ernsthaftigkeit der Ukraine bei Einhaltung der Abkommen am wichtigsten

    Es gibt zahlreiche Beispiele in der Geschichte, in denen Abkommen durch einen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates bestätigt wurden. Es gibt aber auch Präzedenzfälle, in denen der Westen die Umsetzung verbindlicher, vom UN-Gremium verabschiedeter Dokumente umgangen hat. Kirill Logwinow, Direktor der Abteilung für Internationale Organisationen im russischen Außenministerium, äußerte sich zu dem Thema in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Die Minsker Abkommen und der Gemeinsame Umfassende Aktionsplan zum iranischen Atomprogramm (JCPOA) seien solche Fälle, meinte der russische Diplomat. Die USA zogen sich aus dem letztgenannten Abkommen zurück und ignorierten dabei die Resolution des UN-Sicherheitsrates, die den JCPOA verankerte.

    Logwinow wörtlich im Interview:

    "Für uns ist daher nicht die rechtliche Formalisierung möglicher Vereinbarungen [mit der Ukraine] wichtiger, sondern die Ernsthaftigkeit der Absicht der Teilnehmer am Verhandlungsprozess, alle Bestimmungen einzuhalten."

  • 19:53 Uhr

    Ukrainische Truppen ziehen sich aus Miropolskoje im Raum Sumy zurück

    Der Pressedienst des 14. Armeekorps der ukrainischen Streitkräfte berichtet in den sozialen Netzwerken über die Lage nahe der Ortschaft Miropolskoje im Gebiet Sumy.

    Wie es heißt, seien die ukrainischen Einheiten aufgrund heftiger Kämpfe und der militärischen und materiellen Überlegenheit der russischen Truppen auf neu vorbereitete Linien verlegt worden. Diese Maßnahme musste ergriffen werden, "um das Personal am Leben zu erhalten".

  • 18:35 Uhr

    Peskow: Ergebnisse der Parlamentswahlen in Ungarn werden Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen

    Die Ergebnisse der am Sonntag stattgefundenen Parlamentswahlen in Ungarn werden den Ukraine-Konflikt nicht beeinflussen, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Peskow wörtlich:

    "Ich glaube nicht, dass dies mit der Perspektive der Entwicklung des russisch-ukrainischen Konflikts zu tun hat. Das sind unterschiedliche Prozesse. Deswegen sehe ich keinen Zusammenhang."

    In Bezug auf die Zukunft des EU-Kredits an Kiew hat Peskow vorgeschlagen, die ersten Schritte der neuen ungarischen Behörden abzuwarten.

  • 17:58 Uhr

    Russische Artillerie stets einsatzbereit (Video)

    Die Besatzungen der Msta-S-Selbstfahrlafette, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, haben gegnerische Befestigungen und ein Munitionslager samt Personal außer Gefecht gesetzt. Das russische Verteidigungsministerium teilte Aufnahmen des Einsatzes bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk auf Telegram.

  • 17:28 Uhr

    Péter Magyar will keinen beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine unterstützen

    Ungarns Oppositionsführer Péter Magyar erklärte bei einer Pressekonferenz in Budapest, seine Tisza-Partei lehne einen beschleunigten Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union ab. "Wir haben das von Anfang an gesagt", meinte der Politiker. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Weiter sagte er:

    "Es geht um ein Land, das sich im Kriegszustand befindet, und für ein Land, das sich im Kriegszustand befindet, ist ein Beitritt zur Europäischen Union absolut unmöglich."

    Wenn die Ukraine alle Verhandlungen abschließt, soll in Ungarn ein Referendum über den EU-Beitritt des Landes stattfinden, kündigte Magyar an.  

    "Ich glaube aber, dass dies in naher Zukunft nicht passieren wird, und auch in den nächsten zehn Jahren nicht."

  • 16:55 Uhr

    TASS: Ukrainische Armee in Belizkoje in der DVR in einer Feuerfalle

    Das russische Militär greift die ukrainischen Einheiten, die in der Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR) stationiert sind, aus nördlicher, südlicher und östlicher Richtung an. Der Gegner sitzt in dem Frontabschnitt in einer Feuerfalle fest. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Wie es heißt, sind die ukrainischen Truppen im Süden der Stadt den heftigsten Angriffen ausgesetzt.

  • 16:41 Uhr

    Nach Orbáns Niederlage: Berlin hofft auf schnelle Freigabe von Milliardenkredit für Kiew

    Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Niederlage von Viktor Orbán bei der Parlamentswahl am Sonntag der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann.

    Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es in einer Mitteilung zum Thema. Budapest hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.

    "Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite", meinte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amtes, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel.

    Auf dem EU-Gipfel im Dezember 2025 wurde beschlossen, der Ukraine einen Milliardenkredit zu gewähren, der durch eingefrorene russische Vermögenswerte abgesichert ist.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.