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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 64 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 64 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © NIKOLAI GYNGASOW
  • 2.01.2026 09:03 Uhr

    09:03 Uhr

    Russlands Ermittlungskomitee: Zahl der Getöteten in Chorly steigt auf 27

    Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation hat die Zahl der Opfer nach der ukrainischen Attacke auf ein Café und ein Hotel im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson nach oben korrigiert. Am Freitagmorgen gab die Behörde die Zahl der Getöteten mit 27 an, zwei von ihnen Kinder. Zuvor war die Rede von 24 Todesopfern gewesen.

    Wie die Behördensprecherin Swetlana Petrenko auf der Plattform Telegram weiter ausführte, seien 31 Menschen, darunter fünf Kinder, in Krankenhäuser eingeliefert worden. Zum Zeitpunkt der Attacke in der Nacht zum 1. Januar hätten im Lokal in der Ortschaft Chorly mindestens 100 Zivilisten gefeiert.    

    Die Untersuchung der Terrorattacke gehe weiter. Am Ort des Geschehens habe man Wrackteile mehrerer Drohnen sichergestellt. Es seien mehr als 26 Gutachten, darunter forensische, genetische und technische, in Auftrag gegeben worden. Vor Ort seien Kriminalisten des Zentralapparats des Ermittlungskomitees im Einsatz, erklärte Petrenko.

  • 08:31 Uhr

    "Wir klagen an!" – Russische Reaktionen auf ukrainischen Drohnenangriff auf Neujahrsfeier in Chorly

    Als "besonders zynisch" und "abscheulich" werten russische Offizielle den Drohnenangriff auf eine Neujahrsfeier im Gebiet Cherson. Maria Sacharowa zieht Parallelen zu Verbrechen der ukrainischen Nazi-Kollaborateure und beschuldigt den Westen der Komplizenschaft.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:04 Uhr

    Selenskij erwartet weitere Fortschritte bei Verhandlungen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erwartet bei den Verhandlungen mit Amerikanern, Europäern und Vertretern der NATO in den nächsten Tagen weitere Fortschritte im Ringen um Sicherheitsgarantien für sein Land. In seiner abendlichen Videobotschaft sagte der Politiker:

    "Das Wichtigste sind die Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Politisch ist fast alles vorbereitet, und es ist wichtig, jedes Detail zu klären, wie die Garantien in der Luft, zu Lande und zu Wasser funktionieren werden, wenn es uns gelingt, den Krieg zu beenden."

    Beim für den 3. Januar in Kiew geplanten Treffen der nationalen Sicherheitsberater hätten 15 Länder, Vertreter der EU und der NATO ihre Teilnahme zugesagt. Das US-Team werde online zugeschaltet, sagte Selenskij. Am 5. Januar solle es Gespräche auf Ebene der Generalstabschefs geben, gefolgt von einem Gipfel der sogenannten Koalition der Willigen am Dienstag. Die Ukraine bereite sich auf ein produktives Treffen vor.

  • 07:32 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen Wohnhäuser im russischen Gebiet Tula

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die Luftabwehr in der Nacht zum Freitag über dem Gebiet Tula drei ukrainische Drohnen abgefangen. Gouverneur Dmitri Miljajew bestätigte auf der Plattform Telegram den Abschuss von drei unbemannten Luftfahrzeugen. Der Politiker meldete zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Sachschäden in zwei Ortschaften. In Nowomoskowsk und Uslowaja seien in mehreren Häusern die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Außerdem seien durch herabfallende Trümmerteile die Dächer zweier Häuser beschädigt worden.      

    Miljajew warnte seine Landsleute davor, sich den Wrackteilen der gegnerischen Drohnen zu nähern, da diese Sprengstoffe enthalten könnten. Beim Fund sollte man umgehend die örtlichen Sicherheitsbehörden benachrichtigen.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 64 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Freitagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Donnerstag bis 5 Uhr MEZ am Freitag 64 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Samara – 20,
    • Gebiet Woronesch – acht,
    • Gebiet Saratow – acht,
    • Gebiet Moskau – sieben, darunter fünf im Anflug auf die russische Hauptstadt,
    • Gebiet Rjasan – sechs,
    • Gebiet Rostow – sechs,
    • Gebiet Tula – drei,
    • Gebiet Belgorod – zwei,
    • Gebiet Kursk – eine,
    • Gebiet Kaluga – eine,
    • Gebiet Pensa – eine,
    • Gebiet Tambow – eine.  

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 1.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:52 Uhr

    Helden des Donbass: Leutnant Raspopow im Gespräch

    Es gibt keine edlere Sache, als die Heimat zu verteidigen. Von dem seit Langem schwelenden Konflikt im Donbass, den Russland nun zu lösen versucht, fühlen sich nicht nur die Einwohner vor Ort, sondern auch Menschen in anderen Teilen des großen Landes zutiefst betroffen.

    Auf Abruf und freiwillig kommen kampfbereite Menschen hierher, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen und den Zivilisten einen ruhigen Schlaf sowie einen klaren Himmel über dem Kopf zurückzugeben.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:27 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte verlieren jede Woche immer mehr Kämpfer

    Die wöchentlichen Verluste der ukrainischen Streitkräfte steigen ständig. Das berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf einen Vertreter eines russischen Geheimdiensts:

    "Die Zahl der Verluste der ukrainischen Streitkräfte steigt. Das bestätigen wöchentliche Berichte ukrainischer Medien über die Zahl der beerdigten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. So hat beispielsweise das Gebiet Poltawa den Rekord der vergangenen Woche gebrochen und 25 seiner Bürger beerdigt. Eine Woche zuvor waren 24 Einwohner des Gebiets beerdigt worden."

    Nach Angaben des Gesprächspartners der Zeitung sterben die meisten ukrainischen Soldaten im Gebiet Charkow und in der DVR.

  • 20:23 Uhr

    24 Tote: Weißrussischer Botschafter bezeichnet ukrainischen Angriff auf Chorly als Terroranschlag

    Der weißrussische Botschafter in Russland Alexander Rogoschnik spricht dem Gouverneur des Gebiets Cherson Wladimir Saldo sein Beileid zum Tod von Menschen infolge des Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte aus und bezeichnet diesen Angriff als terroristisch. Auf Telegram schreibt der Diplomat:

    "Ich spreche den Angehörigen und Nahestehenden der Opfer des Terroranschlags im Gebiet Cherson mein tiefstes Beileid aus. Bitte übermitteln Sie allen Verletzten meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung."

    Nach Angaben Saldos überstieg die Zahl der Todesopfer beim Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café und Hotel im Dorf Chorly im Gebiet Cherson 24 Personen, darunter ein Kind.

  • 19:34 Uhr

    Kiew erklärt Neonazi Kapustin für lebendig – nach Berichten über seinen Tod

    Der Neonazi und Gründer des Russischen Freiwilligenkorps (kurz RDK) Denis Kapustin ist am Leben. Das berichtet der ukrainische Militärnachrichtendienst GUR.

    Nach Angaben der Behörde wurde ein Attentat auf Kapustin vorbereitet, für das eine halbe Million US-Dollar gezahlt wurde, aber im Laufe einer mehr als einen Monat dauernden Operation des ukrainischen Geheimdienstes wurde sein Leben gerettet. Darüber hinaus veröffentlicht der GUR ein Video mit Kapustin und dem GUR-Leiter Kirill Budanow. Letzterer sagt zu ihm: "Willkommen zurück." Der Anführer der RDK erklärt Budanow gegenüber seine Bereitschaft, in das Kampfgebiet zu gehen.

    Das RDK gab Ende Dezember den Tod Kapustins bekannt und behauptete, er sei in der Nacht zum 27. Dezember im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen. Das RDK, bestehend aus Russen, kämpft seit 2014 in den ukrainischen Streitkräften.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.