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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen jeweils 193 Kriegsgefangene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen jeweils 193 Kriegsgefangene ausQuelle: Sputnik © Michail Woskressenski
  • 24.04.2026 16:49 Uhr

    16:49 Uhr

    Sacharowa kritisiert EU: Sicherheit in Tschernobyl statt Sanktionspolitik

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die EU aufgefordert, sich auf die Reparatur des Sarkophags über dem Kernkraftwerk Tschernobyl zu konzentrieren, statt neue antirussische Sanktionen zu entwickeln. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Vielleicht sollte man all diese Juristen, Ökonomen und Finanzexperten, die für Sanktionen eingesetzt werden, lieber für die eigene Sicherheit einsetzen."

    Zuvor hatte die Internationale Atomenergie-Organisation berichtet, dass der neue Sarkophag nach einem Drohnenangriff im Februar seine grundlegenden Sicherheitsfunktionen verloren habe.

  • 16:15 Uhr

    Gebiet Kursk: Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Eine ukrainische FPV-Drohne ist auf dem Gelände eines privaten Hauses im Kreis Rylsk des Gebietes Kursk eingeschlagen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein erlitt ein Mann Verletzungen. Der 38-Jährige erhält medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

  • 15:44 Uhr

    Moskau und Kiew tauschen jeweils 193 Kriegsgefangene aus

    Russland und die Ukraine haben am Freitag Kriegsgefangene ausgetauscht. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau brachte Russland 193 Soldaten zurück. Der ukrainischen Seite wurden ebenfalls 193 Soldaten übergeben.

    Der Gefangenenaustausch konnte dank der Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate und den USA stattfinden.

    Derzeit befinden sich die russischen Soldaten in Weißrussland, wo ihnen die notwendige psychologische und medizinische Hilfe geleistet wird. Ferner werden sie zur Behandlung und Rehabilitierung nach Russland gebracht.

  • 15:16 Uhr

    Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben zwischen dem 18. und dem 24. April 8.225 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem wöchentlichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • 91 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 494 Kraftfahrzeuge,
    • 67 Artilleriegeschütze,
    • 45 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artillerieaufklärungsradare,
    • 161 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.

    Russische Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener zerstörten zwei Abschussvorrichtungen des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers, fünf Kampffahrzeuge der Mehrfachraketensysteme der Typen Uragan, Grad und RAK-SA-12 sowie drei Transportladefahrzeuge. Einheiten der Flugabwehr schossen 50 Flugbomben, acht HIMARS-Raketen, einen Neptun-Marschflugkörper und 2.464 Drohnen ab.

  • 14:51 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium meldet mehrere Angriffe auf Militärziele in der Ukraine

    Zwischen dem 18. und dem 24. April haben die russischen Streitkräfte sechs Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine unternommen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums kamen dabei luft-, see- und bodengestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite und Kampfdrohnen zum Einsatz.

    Getroffen wurden Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie, Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, militärische Flugstützpunkte, Montagehallen, Speicher und Stellungen für den Abschuss von Drohnen sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.

    Das Verteidigungsministerium erklärte die Angriffe als Reaktion auf ukrainische Terrorattacken auf zivile Objekte in Russland.

  • 14:27 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Orte im Laufe der Woche

    In den vergangenen sieben Tagen haben die russischen Streitkräfte zwei Ortschaften in der Zone der militärischen Sonderoperation befreit, erklärt das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Einheiten des Truppenverbandes Nord nahmen den Ort Weterinarnoje im Gebiet Charkow ein. In der Donezker Volksrepublik wurde der Ort Grischino durch den Einsatz des Truppenverbandes Mitte befreit.

  • 14:00 Uhr

    Gebiet Cherson: Mitarbeiter des Katastrophenschutzes und seine Frau durch ukrainischen Angriff getötet

    Ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums und seine Ehefrau sind bei dem ukrainischen Angriff auf das Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Die regionale Abteilung des Ministeriums betont in einer Mitteilung, dass der Verstorbene seit vielen Jahren angestellt war. Er erwies sich als verantwortungsbewusster, kompetenter und hilfsbereiter Fachmann und genoss hohes Ansehen bei seinem Team.

  • 13:13 Uhr

    Russischer Parlamentarier kündigt Gefangenenaustausch mit der Ukraine an

    Russland und die Ukraine werden am Freitag erneut Kriegsgefangene austauschen. Dies erklärt Schamsail Saralijew, der Abgeordnete der russischen Staatsduma, im Gespräch mit Medien. Wie viele Gefangene übergeben werden, präzisiert Saralijew nicht.

    Der letzte Gefangenenaustausch hatte am 11. April stattgefunden. Russland brachte 175 Menschen zurück, unter ihnen Soldaten und die Einwohner des Gebietes Kursk, die auf ukrainischem Territorium verblieben. Im Gegenzug wurden der Ukraine ebenfalls 175 Gefangene übergeben.

  • 12:30 Uhr

    Kallas: EU arbeitet bereits an nächsten Russland-Sanktionen

    Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union treiben die Arbeit an dem nächsten Sanktionspaket gegen Russland voran. Wie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gegenüber Journalisten erklärt, möchte Brüssel dieses Mal einige "rote Linien" revidieren, die bislang der Verabschiedung der Sanktionen störten.

  • 11:50 Uhr

    Wie Odessa und Nikolajew den Weg nach Russland zurückfinden können

    Auch nach der militärischen Sonderoperation in der Ukraine wird die Heimkehr russischer Gebiete nach Russland fortgesetzt.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.