Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammelt

26.01.2026 19:25 Uhr
19:25 Uhr
Peskow: Europäer haben Trump nichts entgegenzusetzen und werden von ihm über's Knie gelegt

Die Politiker Europas können sich gegen die Durchsetzungskraft des US-Präsidenten Donald Trump, der sich auf die Prinzipien "harter, gnadenloser Unternehmensführung" stützt, nicht behaupten, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow in einem Interview mit dem Reporter Pawel Sarubin.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:14 Uhr
Peskow: Fragmentarische Diskussion der Ukraine-Agenda ist falsch
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat eine fragmentarische Diskussion einzelner Punkte der Agenda zur Regelung des Ukraine-Konflikts als falsch bezeichnet. Er sprach damit über die Ergebnisse der Verhandlungen in Abu Dhabi:
"Das ist der Beginn der Arbeit. Arbeit auf Expertenebene. Diese Arbeit in der Arbeitsgruppe wird fortgesetzt. Einzelne Punkte der Agenda fragmentarisch zu diskutieren, wäre falsch."
Auf die Frage, ob sich die Zusammensetzung der russischen Verhandlungsgruppe ändern werde, antwortete Peskow, dies hänge von Präsident Wladimir Putin ab. Bislang gebe es keine "Indikationen" in dieser Richtung.
19:00 Uhr
NATO-Generalsekretär Rutte: Europa kann Ukraine ohne US-Waffen nicht halten
NATO-Generalsekretär Mark Rutte räumte während einer Diskussion mit Abgeordneten des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europaparlaments ein, dass Europa die Ukraine nicht im erforderlichen Umfang mit Waffen versorgen könne. Ohne die Waffenlieferungen der USA könne die Ukraine den Konflikt nicht weiterführen.
"Die EU leistet hier lebenswichtige Arbeit, das Paket über 90 Milliarden Euro wird einen großen Unterschied für die Sicherheit und den Wohlstand der Ukraine machen. Aber hier würde ich Sie wirklich dringend auffordern, Flexibilität bei der Verwendung dieser Mittel zu gewährleisten und nicht zu restriktiv mit der Klausel 'Kaufe in der EU' zu sein."
"Europa baut derzeit seine Verteidigungsindustrie auf, und das ist lebenswichtig. Aber im Moment kann sie kaum genug liefern, um der Ukraine zu helfen, sich heute zu verteidigen und morgen abzuschrecken … Wir wissen alle, dass wir ohne die Zufuhr von Waffen aus den USA die Ukraine im Kampf nicht unterstützen können."
18:38 Uhr
"Verhandlungen" zum Wort des Jahres 2025 in der Ukraine gewählt
Das Wörterbuch der modernen ukrainischen Sprache "Myslowo" wählte das Wort "Verhandlungen" zum beliebtesten Wort der Ukraine im Jahr 2025. Auf der Webseite des Wörterbuchs wird erklärt:
"Durch die Bemühungen des neuen alten US-Präsidenten, der versprochen hatte, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, stand dieses Wort das ganze Jahr über im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit."
Im Jahr 2024 war laut dem Wörterbuch das beliebteste Wort in der Ukraine "Bussifizierung", was Zwangsmobilisierung bedeutet.
18:19 Uhr
Kiews Armee terrorisiert weiterhin Gebiet Belgorod – zwei Verletzte
Bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf Fahrzeuge im Graiworonski-Bezirk des Gebiets Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der operative Stab auf Telegram.
Zunächst griff eine Drohne im Dorf Gora-Podol einen Pkw an. Ein Mann erlitt dabei eine Drucktrauma-Verletzung. Das Dorf Golowtschino wurde anschließend von zwei weiteren Drohnen attackiert. Dabei wurde der Fahrer eines Pkw verletzt.
Bei den Drohnenangriffen brannte zudem ein Auto aus und ein Lastwagen wurde beschädigt.
18:00 Uhr
NYT: Ukrainische Armee kämpft an der Front mit Kälte und Schnee
Die ukrainischen Streitkräfte haben an der Front mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf Militärangehörige.
Demnach erschwert die Kälte den Soldaten die Bewegung und den Einsatz im Gefecht. Zudem leidet die Technik, insbesondere die Drohnen, unter den niedrigen Temperaturen.
"Niedrige Temperaturen können die Lebensdauer von Batterien verkürzen. Wenn es schneit, können einige Drohnen ausfallen. Das schafft ein Risiko für den Vormarsch des Gegners."
Ein Drohnen-Sergeant mit dem Rufnamen Sol sagte der Zeitung, der Schnee beeinträchtige die Arbeit seiner Teams. Wetter und Technik seien keine Freunde, klagte er. Zudem müssten die ukrainischen Truppen wegen der Drohnengefahr tiefere Bunker graben. Das sei besonders schwierig, da der Boden gefroren sei.
17:40 Uhr
Russische Langstrecken-Drohnen zerstören Militärhubschrauber im ukrainischen Hinterland

Russlands Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die die Zerstörung zweier ukrainischer Kampfhubschrauber der Typen Mil Mi-24 und Mil Mi-8 durch Geran-Drohnen zeigen sollen. Den Angaben des Ministeriums zufolge sollen die Hubschrauber im Gebiet Kirowograd, das tief im von der Ukraine kontrollierten Gebiet liegt, ausgeschaltet worden sein.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:27 Uhr
Mironow: Selenskijs Regime ist Haupthindernis für Frieden
Der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland", Sergei Mironow, hat erklärt, dass das Regime von Wladimir Selenskij das zentrale Hindernis für ein Ende des Konflikts in der Ukraine bleibe. Er wirft Kiew vor, den Verhandlungsprozess bewusst zu verzögern.
Mironow kritisiert, dass Selenskij und seine europäischen Unterstützer versuchen, Zeit zu gewinnen, indem sie sich an ihrem letzten Bollwerk im Donbass festklammern. Dies sei ein Hinweis darauf, dass die Ukraine nicht ernsthaft an einem Friedensschluss interessiert sei.
Zudem warnt der Politiker, dass eine Machtübernahme durch Neonazis in Kiew "eine Garantie für einen neuen Krieg in naher Zukunft" sei. Er sehe darin eine bewusste Vorbereitung auf weitere Kämpfe.
In diesem Zusammenhang könnten Verhandlungen dennoch nützlich sein, da sie aufzeigen würden, wer wirklich an einer langfristigen Lösung interessiert ist und wer nur versucht, an der Macht zu bleiben und vom Krieg zu profitieren.
17:07 Uhr
UK-Medien: Selenskij stimmt Verhandlungen in Abu Dhabi zu, um Trump nicht zu verärgern
Laut der Financial Times hat Wladimir Selenskij zugestimmt, eine ukrainische Delegation zu Verhandlungen mit Russland nach Abu Dhabi zu entsenden, um den US-Präsidenten Donald Trump nicht zu verärgern. In dem Beitrag heißt es:
"Die Bereitschaft Selenskijs, mit den Russen zu verhandeln, ist teilweise darauf zurückzuführen, dass er Trump nicht verärgern will."
Als weiteren Grund nennt die Zeitung, dass die Ukrainer "müde von den Kampfhandlungen" seien.
16:48 Uhr
Ermittler: Ukrainische Ärzte sollen russische Kriegsgefangene gezielt verstümmelt haben
Ukrainische Mediziner sollen russische Soldaten in Gefangenschaft vorsätzlich verstümmelt haben. Dies erklärt Sergei Masur, der Ermittler für besonders schwere Straftaten der Militärermittlungsbehörde des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation für den südlichen Militärbezirk. Nach seinen Angaben sammeln die Ermittler Beweise für massenhafte Folter. Dazu zählen Stromschläge, das Abtrennen und Anbohren von Gliedmaßen, das Hetzen von Hunden auf Menschen und das Ertränken.
"Ähnlich wie die Nazis, die Experimente an KZ-Häftlingen durchführten, verstümmelten ukrainische Ärzte, die den hippokratischen Eid abgelegt haben, russische Militärangehörige und führten Operationen und Manipulationen bewusst ohne Betäubung durch."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

