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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 24.02.2026 13:14 Uhr

    13:14 Uhr

    Ein Toter und zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo berichtet über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Auf Telegram teilt der Politiker mit, dass in den vergangenen 24 Stunden infolge der Attacken ein Zivilist getötet und zwei weitere verletzt wurden. Beim Todesopfer handelt es sich um einen Einwohner der Siedlung Ljubimowka. Der 67-Jährige kam bei einem Artilleriebeschuss ums Leben. In der Siedlung Golaja Pristan wurden ein 64-jähriger Mann und eine 67-jährige Frau verletzt, als eine ukrainische Drohne einen Sprengsatz abwarf.

    Darüber hinaus berichtet Saldo über Sachschäden in der Region. Insgesamt wurden dort sieben Einfamilienhäuser, eine Gasleitung und ein Auto beschädigt.

  • 12:59 Uhr

    Kremlsprecher Peskow: "Vier sehr wichtige Jahre in der Geschichte unseres Landes"

    Am vierten Jahrestag der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow das Vorgehen seines Landes gerechtfertigt. Bei seinem Pressebriefing am Dienstag sagte er, das Hauptziel der Sonderoperation sei es, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, die sich vor vier Jahren in der Tat in Lebensgefahr befunden hätten. Zugleich räumte er ein, dass Russland noch nicht all seine Ziele erreicht habe. Deshalb werde die Sonderoperation fortgesetzt.

    "Das sind vier sehr wichtige Jahre in der Geschichte unseres Landes. Das Land wird vorwärts gehen. Natürlich werden diese vier Jahre für immer im Gedächtnis der Menschen bleiben."

    Dabei behauptete Peskow, Russland und die russischen Bürger hätten sich seit dem 24. Februar 2022 stark verändert. Die Gesellschaft habe sich um Präsident Wladimir Putin "phänomenal" konsolidiert.

    Der Kremlchef schloss die Möglichkeit nicht aus, den Konflikt mit politischen und diplomatischen Mitteln zu beenden. Russland habe diese Hoffnung nie aufgegeben.

    "Sie wissen, dass von Anfang an Anstrengungen unternommen wurden, um den Konflikt auf friedlichem Wege zu beenden."

  • 12:44 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter, ein Verletzter

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet weitere Opfer durch ukrainische Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, attackierte der Gegner am Dienstag die Siedlung Borissowka mit einer FPV-Drohne. Bei der Abwehr des Angriffs kam ein Angehöriger der lokalen Verteidigungseinheit Orlan ums Leben, als die Drohne in seiner Nähe detonierte. Ein Zivilist erlitt eine durchdringende Bauchwunde und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Seinen Zustand stuft Gladkow als schwer ein. Darüber hinaus spricht der Gouverneur der Familie des getöteten Kämpfers sein aufrichtiges Beileid aus:

    "Wir werden seine Heldentat für immer in Erinnerung behalten und seiner Familie unbedingt helfen."

  • 12:26 Uhr

    Frontbericht: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Saporoschje 

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Ost die Ortschaft Risdwjanka im Gebiet Saporoschje befreit haben.

    Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr hat die ukrainische Armee im Laufe des Tages mehr als 1.075 Soldaten verloren.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 215 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Fahrzeuge, einen Mehrfachraketenwerfer aus westlicher Produktion, zwei Feldartilleriegeschütze, darunter eines vom Typ M777 aus US-Produktion, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager sowie zehn Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 19 Fahrzeuge, zwei Artilleriegeschütze, darunter eines aus westlicher Produktion, sowie zwei Stationen für elektronische Kampfführung der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär etwa 115 Kämpfer ein. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Fahrzeuge, drei Feldartilleriegeschütze, darunter eines aus westlicher Produktion, fünf Stationen für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager sowie zwei Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär bis zu 335 Kämpfer. Die russische Armee zerstörte ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Fahrzeuge und einen Mehrfachraketenwerfer. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von bis zu 170 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 18 Fahrzeuge.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 70 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband 17 Fahrzeuge, ein Feldartilleriegeschütz aus westlicher Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Transport- und Energieinfrastruktur, die den Betrieb der ukrainischen Streitkräfte sicherstellten, Lager und Leitstellen für Drohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 154 Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben sechs Lenkbomben, sechs Raketen aus einem Mehrfachraketenwerfer und 380 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 117.184 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.851 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.673 Mehrfachraketenwerfer, 33.460 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 55.166 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 12:10 Uhr

    UN-Flüchtlingshilfswerk: Ukrainer sind zunehmend erschöpft

    Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR warnt am vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs vor der zunehmenden Erschöpfung der Menschen im Land. Die UNHCR-Vertreterin in der Ukraine, Bernadette Castel-Hollingsworth, erklärte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA):

    "Dieser Krieg hat keine einzige Familie in der Ukraine unberührt gelassen."

    Der aktuelle Winter sei der härteste seit Kriegsbeginn. Dabei gehe es nicht nur um extrem niedrige Temperaturen.

    "Viele Familien haben Angehörige verloren oder um sie gebangt, wiederholte Vertreibungen, beschädigte Häuser, Einkommensverluste und anhaltenden Kriegsstress erlebt."

    Im fünften Kriegsjahr bleibe nachhaltige internationale Unterstützung entscheidend, sagte Castel-Hollingsworth.

  • 11:50 Uhr

    Dänemark stellt 30 Millionen US-Dollar für Ukraine bereit

    Die dänische Regierung plant, zusätzliche humanitäre Hilfe im Wert von 190 Millionen Kronen (rund 30 Millionen US-Dollar) für Kiew bereitzustellen. Das teilte das Außenministerium des Königreichs mit. Die Maßnahme soll helfen, "die akute humanitäre Lage zu bewältigen und langfristige Unterstützung zu leisten".

    Die Mittel sollen über Organisationen wie dänische zivilgesellschaftliche Stiftungen, den UNO-Humanitären Fonds für die Ukraine, das UNHCR, UNICEF und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz bereitgestellt werden.

    Seit Februar 2022 hat Dänemark der Ukraine humanitäre Hilfe in Höhe von 205 Millionen US-Dollar sowie Militärhilfe im Umfang von 11,19 Milliarden US-Dollar geleistet.

  • 11:29 Uhr

    Merz: "Das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat zum vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs erneut den Zusammenhalt der Europäer beschworen. Auf der Plattform X schrieb der Politiker:

    "Seit vier Jahren ist jeder Tag und jede Nacht für die Ukrainerinnen und Ukrainer ein Albtraum. Und nicht nur für sie, sondern für uns alle. Denn der Krieg ist zurück in Europa. Nur mit gemeinsamer Stärke werden wir ihn beenden. Denn das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal."

    Unterdessen traf EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Kiew ein – zum zehnten Besuch seit dem Ausbruch des Krieges. Sie sei in der ukrainischen Hauptstadt, um "unseren anhaltenden Einsatz für den gerechten Kampf der Ukraine zu unterstreichen", schrieb die Politikerin auf der Plattform X. Sie wolle "dem ukrainischen Volk wie dem Aggressor" eine "deutliche Botschaft" senden:

    "Wir werden nicht nachgeben, bis der Frieden wiederhergestellt ist. Frieden zu den Bedingungen der Ukraine."

  • 10:57 Uhr

    TASS: Ukrainische Behörden evakuieren Einwohner des Gebiets Sumy

    Die Behörden des Gebiets Sumy intensivieren die Maßnahmen zur Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Region, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Die Evakuierungszone erweitert sich täglich und nähert sich der Stadt Sumy."

    Zuvor hatte TASS gemeldet, dass in den frontnahen Ortschaften des Gebiets kaum noch Zivilisten verblieben seien.

  • 10:34 Uhr

    Selenskij sieht "Anfang vom Ende" des Ukraine-Konflikts

    In einem aktuellen Interview mit der Zeitung Financial Times erklärt Wladimir Selenskij, dass er den "Anfang vom Ende" des Konflikts in der Ukraine sehe. Das Blatt schreibt:

    "Wladimir Selenskij sagte, Russland und die Ukraine stünden am 'Anfang vom Ende' des größten Konflikts in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg."

    Er besteht jedoch darauf, dass ein Waffenstillstand ohne festgelegte Sicherheitsgarantien erhebliche Risiken birgt. Zudem fordert der ukrainische Politiker Brüssel auf, den Termin für den EU-Beitritt der Ukraine zu fixieren. Der Beitritt soll bereits im Jahr 2027 erfolgen.

    "Ich möchte einen Termin. Ich bitte darum. Wir dürfen nicht zulassen, dass künftige Staats- und Regierungschefs oder die nächste Generation mit einer Situation konfrontiert werden, in der Russland die EU-Mitgliedschaft der Ukraine für 50 Jahre blockiert."

    Vergangene Woche erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow, dass der mögliche Beitritt der Ukraine zur EU ihr "souveränes Recht" sei, da es sich nicht um ein Militärbündnis handele.

  • 09:55 Uhr

    Neun Verletzte und zahlreiche Schäden durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 50 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 14 Geschosse ab und setzte 177 Drohnen ein, von denen 104 abgeschossen wurden.

    In der Statistik berichtet der Politiker über mehrere Opfer. In der Siedlung Nikolskoje wurde ein Kämpfer der lokalen Verteidigungseinheit Orlan verletzt, als er eine ukrainische Drohne bekämpfte. Ein Einwohner der Siedlung Tawrowo kam bei der Detonation eines unbemannten Luftfahrzeugs zu Schaden. Ein Einwohner der Siedlung Borissowka wurde bei einem ähnlichen Vorfall verletzt. Ein Mann erlitt in der Ortschaft Samostje schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angriff. Ein weiterer Mann wurde beim Angriff einer FPV-Drohne auf die Siedlung Stepnoje verletzt. In der Stadt Schebekino kamen drei Insassen eines Autos zu Schaden, als das Fahrzeug von einer ukrainischen Drohne attackiert wurde. Ein Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka erlitt bei einem ähnlichen Angriff Verletzungen.

    Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: neun Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern, 25 Einfamilienhäuser, eine Kirche, zwei soziale Einrichtungen, vier Geschäfte, zwei Betriebe, zwei Infrastrukturobjekte, eine Garage, eine Gasleitung, eine Stromleitung, ein Lkw und 34 Autos.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.