Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Truppen in DVR verzeichnen Defizit an Stoßtrupps

13.05.2026 12:52 Uhr
12:52 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.060 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 80 Fahrzeuge
- 13 Artilleriegeschütze
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 147 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung drei Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, einen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun und 572 Starrflüglerdrohnen.
12:27 Uhr
Russland meldet Fortschritte bei Rückkehr von Zivilisten und Kindern

Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich mit der Menschenrechtsbeauftragten Tatjana Moskalkowa getroffen, die ihm ihren Jahresbericht sowie eine Bilanz ihrer zehnjährigen Arbeit vorlegte. Im Mittelpunkt standen der Austausch russischer Kriegsgefangener, humanitäre Hilfe für Soldaten sowie die Rückführung vertriebener Zivilisten und Kinder. Moskalkowa sprach dabei auch über Familienzusammenführungen und die Zusammenarbeit mit russischen Behörden bei Gefangenenaustauschen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:54 Uhr
Zug im russischen Gebiet Belgorod entgleist – Behörden vermuten Gleissprengung
Ein Regionalzug, der zwischen Rasumnoje und Tomarowka im russischen Grenzgebiet Belgorod unterwegs war, ist am Mittwochvormittag (Ortszeit) entgleist. Dies gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt.
Nach vorläufigen Angaben sei der Vorfall dadurch verursacht worden, dass ein Gleisstück von etwa zwei Metern Länge auf der Strecke gefehlt habe. Dies könne wiederum durch die Detonation eines Sprengsatzes verursacht worden sein.
Der Lokführer musste laut dem Beamten eine Notbremsung einleiten, wodurch die Hälfte der Waggons entgleiste.
Wie es heißt, befanden sich im Zug 15 Personen. Eine Frau erlitt eine Schnittwunde am Bein und Prellungen am Rücken. Sie wurde von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Die zuständigen Dienste, darunter die Pioniertruppe des russischen Verteidigungsministeriums, sind vor Ort im Einsatz. Die Umstände des Vorfalls und Informationen zu den Betroffenen werden derzeit ermittelt.
11:33 Uhr
Erneute Drohnenangriffe auf zivile Ziele in AKW-Stadt Energodar
Das ukrainische Militär greift auch am Mittwoch gezielt zivile Infrastruktur in Energodar an, wo sich das Kernkraftwerk Saporoschje befindet. Dies gibt der Bürgermeister Maxim Puchow auf Telegram bekannt.
Der Beamte meldet eine ukrainische Drohnenattacke auf eine Tankstelle in der Stadt. Wie es heißt, steht die Anlage in Flammen.
Die Drohnengefahr bleibe weiterhin hoch, warnt Puchow. Die Einwohner werden gebeten, die Tankstellen zu meiden, "weder zum Tanken noch aus Neugier".
10:56 Uhr
Russische Flugabwehr holt weitere gegnerische Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 7 Uhr bis 9 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 26 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Nischni Nowgorod, Wladimir, der Moskauer Region und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.
10:20 Uhr
Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Gebiet Belgorod
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 18 Ortschaften in zehn Kreisen mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, auf Telegram bekannt.
Laut dem Beamten erlitten mindestens vier Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.
Außerdem berichtet der Gouverneur über zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden insgesamt zwölf Wohngebäude, 18 zivile Fahrzeuge, vier Betriebe und eine soziale Einrichtung beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus.
09:42 Uhr
RIA Nowosti: Ukrainische Truppen in DVR verzeichnen Defizit an Stoßtrupps
An der Front bei Donezk herrscht bei Kiewer Truppen ein akuter Mangel an Stoßtrupps. Dies gab ein russischer Drohnenpilot mit dem Rufnamen Moskwa gegenüber der Agentur RIA Nowosti an.
Die Stoßtrupps der ukrainischen Armee seien geschwächt, berichtete der Soldat. Die zwangsrekrutierten Ukrainer seien bereit, an der Front zu kapitulieren. Aber das gelinge ihnen nicht immer, denn sie würden beim Versuch, sich dem russischen Militär zu ergeben, von ihren eigenen Mitkämpfern getötet.
Wie es heißt, versucht die ukrainische Armee, den Mangel an guten Kämpfern durch eine große Anzahl von Kampfdrohnen verschiedener Typen auszugleichen.
09:12 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Gasanlage in Südrussland an
Russische Flugabwehrkräfte wehrten am Mittwoch (Ortszeit) einen Drohnenangriff des ukrainischen Militärs auf eine Gasaufbereitungsanlage im südrussischen Astrachan. Dies gibt der Gouverneur Igor Babuschkin auf Telegram bekannt.
"Alle feindlichen Fluggeräte wurden abgeschossen oder durch Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt", teilt der Beamte mit.
Durch herabfallende Trümmerteile entstand ein Brand. Laut dem russischen Katastrophenschutz wird das Feuer innerhalb weniger Stunden gelöscht sein.
"In Astrachan besteht keine Gefahr der Luftverschmutzung", so der Gouverneur weiter. Es gebe keine Todesopfer oder Verletzten unter den Mitarbeitern des Betriebs.
08:40 Uhr
Korruption, Lügen, Machtspiele: Ex-Selenskij-Sprecherin packt aus

Die ehemalige Selenskij-Sprecherin Julia Mendel hat im Gespräch mit Tucker Carlson schwere Vorwürfe gegen den ukrainischen Präsidenten erhoben. Laut Mendel soll Selenskij im Jahr 2022 intern bereit gewesen sein, den Donbass im Rahmen von Friedensverhandlungen aufzugeben, öffentlich jedoch das Gegenteil vertreten haben. Zudem warf sie ihm politische Widersprüche, Manipulation und Korruption vor.
Über die Aussagen und ihre möglichen Folgen sprach unser Korrespondent Georg Sadownitschij im Studio. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:00 Uhr
Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff ab
In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Dienstag bis 7 Uhr am Mittwoch hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 286 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 17 Gebieten und über den Gewässern des Asowschen sowie des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

