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Liveticker Ukraine-Krieg: Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet Rjasan

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiet RjasanQuelle: Sputnik © Swetlana Schewtschenko
  • 15.05.2026 08:29 Uhr

    08:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 350 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 355 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 23:00 Uhr am 14. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 15. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tulaо, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Kalmückien sowie den Gewässern des Asowschen und Kaspischen Meeres zerstört.

  • 07:36 Uhr

    Gebiet Rjasan: Behörden melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Die Stadt Rjasan wurde vom Kiewer Regime angegriffen, wobei drei Menschen ums Leben kamen. Weitere zwölf Einwohner, darunter Kinder, wurden verletzt, berichtete der Gouverneur der Region Rjasan, Pawel Malkow.

    "Infolge der terroristischen Attacke des Kiewer Regimes in Rjasan wurden zwei mehrstöckige Wohngebäude beschädigt. Trümmer einer Drohne stürzten zudem auf das Gelände eines Industriebetriebs. […] Die Bewohner wurden evakuiert. Für diejenigen, die Hilfe benötigen, wurden Notunterkünfte eingerichtet."

    Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums wurden sieben Verletzte, darunter vier Kinder, in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Zustand zweier Erwachsener wird von Ärzten als ernst eingeschätzt.

  • 14.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Lenkflugkörperangriff auf Flugzeugwerk bei Kiew – Instandsetzungshallen für F-16 getroffen

    Ein Angriff traf ein Flugzeugreparaturwerk in Schuljany bei Kiew, wo das ukrainische Militär seine F-16-Kampfflugzeuge aus US-Fertigung reparieren lässt. Dies teilt Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Stadt und Gebiet Nikolajew, RIA Nowosti mit.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:44 Uhr

    Medien: Massenzusammenstoß zwischen Zivilisten und Mobilisierungsbeamten in Odessa

    In Odessa ist es zu einem größeren Zusammenstoß zwischen Zivilisten sowie Mitarbeitern des Militärkommissariats und der Polizei gekommen. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua.

    Demnach setzten Mitarbeiter des Militärkommissariats gemeinsam mit Polizisten einen Mann gewaltsam in ein Fahrzeug, was bei Passanten Empörung auslöste. Daraufhin hätten sich nach Angaben ukrainischer Journalisten rund 30 Menschen versammelt, um dem Mobilisierten zu helfen, und die Weiterfahrt des Fahrzeugs des Militärkommissariats blockiert.

    Später seien etwa 20 Polizeibeamte am Ort des Geschehens eingetroffen. Dabei sei eine anwesende Frau geschlagen und ein junger Mann festgenommen worden, berichtet das Medium.

  • 21:35 Uhr

    Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und drei Verletzte

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Mensch ums Leben, drei weitere wurden verletzt.

    Im Dorf Golowtschino im Bezirk Graiworon traf eine FPV-Drohne das Gelände eines Privathauses. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein weiterer Mann erlitt Splitterverletzungen an Kopf und Beinen und wurde in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.

    Im Dorf Berschakowo im Bezirk Schebekino wurden zwei Männer bei der Explosion einer Drohne verletzt. Sie erlitten Splitterverletzungen im Gesicht und Drucktraumata. Nach ambulanter Behandlung wurden sie wieder entlassen.

  • 21:11 Uhr

    Reisender in Brjansk mutmaßlich bei Drohnenangriff getötet

    Der 37-jährige Reisende Sascha Kon aus Stawropol, der mit einem selbstgebauten Handwagen zu Fuß nach Brasilien unterwegs war, ist im Gebiet Brjansk mutmaßlich bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf Einsatzkräfte der Region.

    Die Identität des Mannes sei bislang nicht abschließend bestätigt worden, da er keine Dokumente bei sich getragen habe. Ein Sprecher der Einsatzdienste erklärte:

    "Der Getötete hatte keine Dokumente bei sich. Leider können wir das nicht mit Sicherheit sagen. Es handelt sich vermutlich um den Reisenden."

    Neben der Leiche sei ein selbstgebauter Handwagen gefunden worden, mit dem der Mann seine Habseligkeiten transportiert habe.

  • 20:50 Uhr

    Im Gebiet Charkow nehmen illegale Waffenverkäufe zu

    Laut russischen Sicherheitsstrukturen setzt sich im Gebiet Charkow ein umfangreicher illegaler Handel mit Waffen und Munition fort. Ukrainische Militärangehörige sollen diese an kriminelle Gruppen weiterverkaufen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sicherheitskreise.

    "Ukrainische Nationalisten bringen täglich Dutzende, manchmal Hunderte Schusswaffen in die Regionalhauptstadt und übergeben sie zur Weiterveräußerung an kriminelle Gruppen."

    Demnach komme es auch zu Festnahmen im Zusammenhang mit illegalem Waffenbesitz von Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde. Als Beispiel wurde angeführt, dass ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte versucht habe, fast 100 Sturmgewehre sowie mehr als 400 zugehörige Patronen in die Regionalhauptstadt Charkow zu bringen.

  • 20:35 Uhr

    Drohnenangriffe bei Energodar: Mehrere Verletzte gemeldet

    Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Energodar ist nach Angaben des Stadtchefs Maxim Puchow bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Er habe leichte Verletzungen erlitten und sei umgehend medizinisch versorgt worden.

    Auch am nahegelegenen Saporoschje-Kernkraftwerk kam es zu einem weiteren Vorfall. Laut der Kraftwerksleitung wurden zwei Mitarbeiter bei einem Drohnenangriff auf das angrenzende Gelände verletzt. Der Angriff ereignete sich demnach in rund 100 Metern Entfernung vom Kraftwerksgelände, während die Betroffenen dienstlich unterwegs waren.

    Die Kraftwerksleitung erklärte, Angriffe dieser Art stellten eine direkte Gefahr für das Personal der nuklearen Infrastruktur dar. In einer Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Anlage hieß es:

    "Derartige Handlungen stellen eine direkte Bedrohung für Leben und Gesundheit des Personals dar, das an einer nuklearen Infrastruktur arbeitet. Atomarbeiter dürfen nicht Ziel von Angriffen werden. Die Sicherheit der Mitarbeiter und der stabile Betrieb der Anlage müssen uneingeschränkte Priorität haben."

  • 20:15 Uhr

    Peskow: Kiew hat Krieg nicht gestoppt, sondern eskaliert

    Der Kreml wirft der politischen Führung in Kiew vor, ihre Wahlversprechen zum Kriegsende nicht eingehalten zu haben. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, im Interview mit dem Sender Perwy Kanal.

    "Das ist ein Regime, das unter der Führung von Selenskij an die Macht kam, auf der Welle eigener Versprechen, den Krieg nicht weiterzuführen und zu stoppen. Sie haben das Gegenteil getan, sie haben ihr Land in eine Katastrophe gestürzt."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.