Liveticker Ukraine-Krieg – Budanow: Selenskij will den Krieg noch vor dem Winter beenden

1.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Russische Drohnen verfolgen Gegner entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Mitte, Ost und Süd in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen Stützpunkt, Ausrüstung und mehr als 30 unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Einheiten. Im Gebiet Saporoschje verhinderten die russischen Soldaten so die Truppenrotation des Gegners.
21:45 Uhr
Weitere Zivilisten in russischen Grenzgebieten bei Angriffen aus der Ukraine verletzt
Das ukrainische Militär hat am Montagabend (Ortszeit) erneut gezielt Zivilisten in den Gebieten Kursk und Belgorod mit Drohnen angegriffen. Nach Behördenangaben erlitten insgesamt zwei Menschen Verletzungen.
In drei Ortschaften im Raum Belgorod wurden zudem zwei zivile Fahrzeuge, eine soziale Einrichtung und ein Betrieb beschädigt.
21:30 Uhr
Medwedew: Hunderte Teilnehmer der Spezialoperation an Vorwahlen für Einiges Russland beteiligt
Laut Dmitri Medwedew, dem Vorsitzenden der Regierungspartei Einiges Russland, nahmen 1.361 Armeeangehörige, die bei der militärischen Spezialoperation kämpften, an der Vorauswahl für die Partei teil. Mehr als ein Drittel – 480 Teilnehmer – habe gewonnen, sagte der Politiker bei einer Sitzung am Montag.
"Das ist ein gutes Ergebnis", meinte Medwedew. Natürlich habe es viel Konkurrenz gegeben, auch unter den Armeeangehörigen selbst.
Die Vorwahlen für Einiges Russland fanden vom 25. bis 31. Mai online statt. Mehr als zehn Millionen Menschen gaben ihre Stimme ab.
21:13 Uhr
Gebiet Belgorod: Dutzende Kinder seit 2022 bei Angriffen aus der Ukraine getötet
Von Mai 2022 bis heute wurden 243 Kinder durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt. Dies berichtete der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew auf der Plattform Max.
"Zum großen Bedauern wurden 24 Kinder getötet", schrieb der Beamte.
Die verletzten Minderjährigen stünden laut Schuwajew unter der Obhut eines eigens dafür geschaffenen regionalen Hilfsfonds.
20:47 Uhr
Moskau fordert von IAEA anständige Bewertung der Angriffe auf Kernkraftwerk Saporoschje
Russland erwartet vom Sekretariat der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) und dem Generaldirektor Rafael Grossi eine faire und angemessene Einschätzung der ukrainischen Angriffe auf das AKW Saporoschje. Dies erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Montag.
Das ukrainische Militär nehme die nukleare Anlage gezielt ins Visier und gefährde damit die Sicherheit am größten AKW Europas, so die Sprecherin. Die vom Kiewer Regime bewusst geschaffene Bedrohung dürfe nicht ignoriert werden, betonte sie weiter.
In diesem Zusammenhang müsse die IAEA-Führung Klartext reden, sonst würden all ihre Forderungen nach einem angemessenen Maß an nuklearer Sicherheit jegliche Grundlage verlieren.
20:04 Uhr
Stabschef des Präsidialamts: Selenskij will den Krieg schnellstmöglich beenden
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat angeordnet zu versuchen, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden, vorzugsweise noch vor dem Winter. Dies gab der Leiter der Präsidialverwaltung Selenskijs, Kirill Budanow, bekannt, wie das Portal Strana.ua berichtet. Das Ziel sei "realistisch", so Budanow.
"Jetzt besteht mehr denn je die Aussicht", dass Russland bereit ist, in naher Zukunft "bestimmte Maßnahmen" zu ergreifen, um den Krieg zu beenden, sagte der Stabschef des ukrainischen Präsidialamts weiter.
Zugleich schloss Budanow jedoch nicht aus, dass Moskau es letztendlich ablehnen würde, die Kampfhandlungen einzustellen.
19:27 Uhr
Lukaschenko zu möglichem Angriff auf Weißrussland: Hat Selenskij was geraucht oder gesoffen?

Im Rahmen seiner Sendung "Moskau. Kreml. Putin" von Sonntagabend befragte der Rossija 1-Journalist Pawel Sarubin den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zu den jüngsten Aussagen des Kiewer Regimes über die Möglichkeit eines Angriffs auf Weißrussland. Die ukrainische Führung hatte sich damit gebrüstet, "bereits etwa 500 Ziele auf dem Territorium von Weißrussland ausgemacht" zu haben.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:43 Uhr
Rosatom-Chef zur möglichen Explosion im AKW Saporoschje: Direkte Bedrohung für Ukraine und Nachbarländer
Rund 2.600 Tonnen abgebrannter Kernbrennstoffe befinden sich unter anderem außerhalb der Reaktorbereiche auf offenen Flächen des Kernkraftwerks Saporoschje. Im Falle einer möglichen Explosion könnten diese Stoffe verstreut werden. Alexei Lichatschow, Generaldirektor des russischen Energiekonzerns Rosatom, äußerte sich dazu im Gespräch mit Journalisten.
In dem Zusammenhang warnte der Konzernchef:
"Zuallererst sind die Gebiete der Ukraine und der benachbarten westlichen Staaten ernsthaft gefährdet."
Jede Explosion oder jeder Brand würde zum Ausfall der Strom- und Wasserversorgung der Anlage führen, wodurch Voraussetzungen für einen nuklearen Zwischenfall geschaffen würden, betonte Lichatschow.
Die Strahlung kenne keine Landesgrenzen, so Lichatschow weiter. Die europäischen Spitzenpolitiker ließen zu, dass Kiew mit Angriffen auf das AKW Saporoschje mit dem Feuer spiele.
"Sie setzen damit ihre Völker, ihre Städte und ihre Gebiete einer direkten Bedrohung aus."
Laut Rosatom-Chef will er das Thema bei einem Treffen mit dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA), Rafael Grossi, am heutigen Montag besprechen.
18:13 Uhr
Warschau fordert von Selenskij Entschuldigung für Verherrlichung der Nazi-Kollaborateure
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wird sich dafür verantworten müssen, dass er die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) verherrlicht. Dies erklärte Marcin Przydacz, der Leiter des Büros für Internationale Politik in der Präsidialkanzlei Polens.
Die UPA hatte während des Zweiten Weltkrieges mit den Nazis kollaboriert und Massaker an ethnischen Polen verübt.
"Ich denke, dass Selenskij den polnischen Präsidenten anrufen und sich erstens entschuldigen und zweitens diese Spannungen erklären sollte", sagte Przydacz.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
