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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump räumt sein Versagen bei Versöhnung zwischen Moskau und Kiew ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trump räumt sein Versagen bei Versöhnung zwischen Moskau und Kiew einQuelle: Gettyimages.ru © Joe Raedle
  • 3.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 19:43 Uhr

    Trump räumt sein Versagen bei Versöhnung zwischen Moskau und Kiew ein

    US-Präsident Donald Trump äußert erneut seine Unzufriedenheit mit dem Verlauf der Friedensbemühungen in der Ukraine. Der Politiker wörtlich:

    "Ich dachte, der einfachste Konflikt ist der zwischen der Ukraine und Russland, aber ich konnte sie bisher nicht versöhnen. Es ist ein Konflikt des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden, der Staatschefs der Ukraine und Russlands, Wladimir Selenskij und Wladimir Putin. Ich bin in diese Situation eingetreten, und dort herrscht Chaos."

    Zugleich merkt der US-Präsident an, dass es dennoch gewisse Fortschritte gebe. Er fügt hinzu, dass die USA durch den Ukraine-Konflikt kein Geld verlören, sondern wahrscheinlich sogar daran verdienten, und betont ausdrücklich:

    "Ich habe keine Angst vor Putin."

  • 18:54 Uhr

    Kiew versucht Drohnenangriff auf Moskau – Sieben bereits abgeschossen

    Ukrainische Drohnen versuchten, Moskau anzugreifen. Dies berichtet der Bürgermeister der Hauptstadt Sergei Sobjanin. In weniger als einer Stunde wurden bereits sieben Drohnen abgeschossen. Sobjanin fügt hinzu:

    "Am Ort des Absturzes arbeiten Spezialisten der Notfalldienste."

  • 18:26 Uhr

    Kiew erwägt gleichzeitige Durchführung von Wahlen und Referendum über Bedingungen zu Konflikt-Ende

    In Kiew wurde offiziell über den Zeitpunkt des Regierungswechsels und die Festlegung der Friedensbedingungen durch eine Volksabstimmung gesprochen. Der Vorsitzende der Präsidentenfraktion "Diener des Volkes" in der Werchowna Rada, Dawid Arachamija, erklärte, dass das Parlament ein Szenario für die gleichzeitige Durchführung von Wahlen und einem Referendum prüfe. Dabei soll die Abstimmung laut dem Politiker innerhalb einer extrem kurzen Frist stattfinden – innerhalb von drei Monaten nach Beendigung der Kampfhandlungen:

    "Die 90-Tage-Frist kann erst nach einer Einigung über den Entwurf und unter der Voraussetzung eines Waffenstillstands beginnen. Wenn dies nicht geschieht, müssen die weiteren Schritte überdacht werden."

    Der Gesetzentwurf über die Nachkriegswahlen soll demnach bereits Ende Februar 2026 fertig sein. Dabei bleiben die "Sicherheitsgarantien" ein Knackpunkt – ohne die Zuversicht, dass sich der Konflikt nicht wiederholt, hält die Regierungspartei die Diskussion anderer Themen für sinnlos.

  • 17:41 Uhr

    Gebiet Belgorod: Busfahrer bei Angriff ukrainischer Drohne verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer FPV-Drohne einen Angriff auf einen Firmenbus im russischen Grenzgebiet Belgorod durchgeführt, bei dem der Fahrer verletzt wurde. Dies wurde auf dem Telegram-Kanal der operativen Einsatzzentrale der Region mitgeteilt. Weiter wurde berichtet, dass der Mann mit mehreren Splitterverletzungen am Kopf und Brustkorb sowie Verbrennungen an den Beinen ins Krankenhaus gebracht worden sei. Das Fahrzeug sei durch den Angriff zerstört worden.

  • 17:05 Uhr

    Kiew: Generalstäbe der Ukraine und der USA vereinbaren Militärdokument

    Ein Militärdokument, das insbesondere Fragen der Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte betrifft, soll auf Ebene der Generalstäbe der Streitkräfte der Ukraine und der USA abgestimmt worden sein. Dies teilte der Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Andrei Gnadow, mit:

    "Es wurden bilaterale Gespräche mit den USA auf Ebene der Generalstäbe geführt. Es wurde ein Militärdokument abgestimmt, das vier Abschnitte und vier Anhänge enthält. Alle diese Abschnitte befassen sich damit, wie die Ukraine, die ukrainischen Streitkräfte, die Versorgung der Streitkräfte, ihre Wiederherstellung und ihre Modernisierung unterstützt werden sollen. Wie wird die Einhaltung der Vereinbarungen überwacht, wie wird auf mögliche Verstöße gegen den Vertrag reagiert."

    Gnadow merkte an, dass derzeit ähnliche Gespräche mit anderen Partnerländern der Ukraine geführt würden.

  • 16:32 Uhr

    Terroranschlag von Chorly: Ausgeführt mit Bauteilen aus Deutschland?

    Ein Foto des Drohnenangriffs von Chorly macht in den sozialen Medien die Runde. Es legt nahe, dass Bauteile der beteiligten Drohnen aus Deutschland stammen. Die Spur führt zur Hanauer Firma 3W, deren Produkte schon häufiger im Drohnen-Krieg eingesetzt wurden.

    Mehr zum Thema gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:00 Uhr

    Über Gebiet Kursk drei ukrainische Drohnen abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von zwei Stunden drei ukrainische Drohnen über dem Gebiet Kursk abgefangen und zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit wurden drei ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Gebiet Kursk von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört."

  • 15:28 Uhr

    Medwedew: Trump sollte anderswo genauso aktiv werden wie in Venezuela

    US-Präsident Donald Trump sollte sich genauso aktiv zeigen wie in Venezuela, nur an einem ganz anderen Ort, denn die "dressierten ukrainischen Tiere" sind außer Kontrolle geraten, erklärte der ehemalige Präsident und stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats Russlands, Dmitri Medwedew. Auf eine Frage von RIA Nowosti antwortete er:

    "Trump hätte eine ähnliche Aktivität wie in Venezuela auch an einem ganz anderen Ort zeigen sollen. Die dressierten 'ukrainischen Tiere', die in Kiew auf Kokain sitzen, sind völlig außer Kontrolle geraten."

  • 14:59 Uhr

    Nach US-Angriff auf Venezuela: Britischer Journalist weist auf Doppelmoral hin

    Der britische Journalist und Kolumnist der Financial Times, Gideon Rachman, äußerte sich auf dem sozialen Netzwerk X zu den Doppelmoralstandards in der internationalen Politik nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA:

    "Wenn China eine Sonderoperation zur Entführung des taiwanesischen Präsidenten startet oder Russland versucht, dasselbe mit Wladimir Selenskij zu tun, was genau sollen wir dann sagen? Ihr dürft das nicht tun, weil es illegal ist?"

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.