Liveticker Ukraine-Krieg – Rostow am Don: Durch Drohnenangriff beschädigtes Haus könnte einstürzen

17.01.2026 19:24 Uhr
19:24 Uhr
40 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Die Luftabwehr hat innerhalb von fünf Stunden 40 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 15 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden 40 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:
- 35 über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
- zwei über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
- zwei über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
- eine über dem Territorium des Gebiets Kursk."
18:57 Uhr
Kriwoi Rog: Einwohner blockieren Straße wegen seit vier Tagen fehlender Stromversorgung
Die Einwohner von Kriwoi Rog in der Ukraine haben wegen eines seit vier Tagen andauernden Stromausfalls die Straße blockiert, berichtet die ukrainische Nachrichtenseite Strana. In der Meldung, die auf dem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde, heißt es:
"In Kriwoi Rog haben die Einwohner des Stadtteils Solnetschny die Straße wegen Stromausfalls blockiert. Ihren Angaben zufolge gibt es seit vier Tagen keinen Strom mehr."
Wie das Medium berichtet, haben die Versorgungsunternehmen den Bürgern weder die Gründe noch die Dauer der Unterbrechungen erklärt und auch die Forderung ignoriert, Reparaturteams an den Ort des Geschehens zu schicken.
18:28 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei Explosion ukrainischer Drohne verletzt
Ein Zivilist wurde im Gebiet Belgorod durch die Explosion einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte verletzt und mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Im Dorf Tawrowo im Bezirk Belgorod wurde ein Zivilist durch die Explosion einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Der Mann erlitt ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma sowie mehrere Splitterverletzungen im Gesicht und an der Schulter. Ein Krankenwagen bringt den Verletzten in das städtische Krankenhaus Nr. 2 in Belgorod. Er erhält die notwendige Hilfe."
Laut Gladkow wurde bei dem Angriff auch ein Pkw beschädigt.
17:58 Uhr
Rostow am Don: Durch Drohnenangriff beschädigtes Haus könnte einstürzen
In Rostow am Don besteht weiterhin die Gefahr, dass der Eingang eines Hauses einstürzt, der bei einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigt wurde. Darauf wies der Leiter der Verwaltung des Bezirks Sowjetski, Nikita Paremusow, hin.
Die Bewohner dürfen ihre Wohnungen noch nicht betreten. Experten arbeiten daran, die tragenden Wände zu verstärken, fügte der Beamte hinzu. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Paremusow:
"Sobald dies geschehen ist, kann man über die Möglichkeit sprechen, Dokumente und dringend benötigte Gegenstände abzuholen."
Seinen Worten zufolge haben die Hausverwaltung und die Polizei Maßnahmen organisiert, "um Plünderungen zu verhindern und das Eigentum der Betroffenen zu schützen".
Den Bewohnern des beschädigten Hauses wurde eine vorübergehende Unterkunft in anderen Stadtteilen angeboten. Den Kindern wurde zugesichert, sie in Schulen und Kindergärten am Ort ihrer vorübergehenden Unterkunft unterzubringen. Außerdem wurde in der nächstgelegenen Schule eine Notunterkunft eingerichtet.
Der Bürgermeister von Rostow am Don, Alexander Skrjabin, versprach den Bewohnern finanzielle Hilfe. Bis zur Beseitigung der Folgen des Angriffs gilt der lokale Notstand.
Es handelt sich um ein Haus, das am 14. Januar beschädigt wurde. Der nächtliche Angriff wurde in zehn Städten und Bezirken des Gebiets Rostow, darunter Rostow am Don und Taganrog, abgewehrt, teilte Gouverneur Juri Sljussar mit. Eine Person kam ums Leben, vier wurden verletzt.
17:20 Uhr
Kiew stellt inakzeptable Bedingungen für Rückkehr von zwölf russischen Zivilisten
Die Ukraine stellt inakzeptable Bedingungen für die Rückkehr von zwölf Einwohnern des Gebiets Kursk, erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Sie betonte:
"Sie werden nicht freigelassen, weil Bedingungen gestellt werden, die die russische Seite nicht erfüllen kann. Gemäß der Genfer Konvention müssen solche Personen repatriiert, das heißt ohne jegliche Bedingungen an das Land ihrer Staatsangehörigkeit übergeben werden – dennoch werden Bedingungen gestellt."
So bietet Kiew im Gegenzug an, Ukrainer, die unter Ermittlungen stehen und wegen Verbrechen gegen Russland angeklagt sind, zu "repatriieren". Aus diesem Grund dauert der Dialog über die Rückkehr der Landsleute in ihre Heimat bereits mehr als neun Monate an, erklärte Moskalkowa.
Sie wies auch auf die unbefriedigenden Haftbedingungen der entführten Einwohner des Gebiets Kursk hin. Die Ombudsfrau betonte:
"Das Essen ist von schlechter Qualität, eine der Frauen schreibt uns: 'Haferbrei und Tee sind das Einzige, was wir zu essen bekommen.' Das ist völlig inakzeptabel. [...] Sie werden in einer vorübergehenden Unterkunft festgehalten. Sie dürfen diese Unterkunft nicht verlassen. Sie können nirgendwo hinfahren, sie haben weder Dokumente noch Geld dafür, sie sind praktisch Geiseln dieser Situation."
Vor diesem Hintergrund forderte Moskau Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz auf, die in der Ukraine festgehaltenen Russen zu besuchen und ihnen zu helfen.
Im vergangenen Jahr hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz die Rückkehr von 124 Einwohnern des Gebiets Kursk aus Sumy über das Territorium Weißrusslands unterstützt. Die Organisation erklärte sich bereit, eine weitere Repatriierung durchzuführen, sobald die Parteien eine Einigung erzielt haben.
16:34 Uhr
Charkow: Schwerer Brand nach ballistischen Raketenangriffen
In Charkow ist es nach einer Reihe von ballistischen Raketenangriffen zu einem schweren Brand gekommen. Dies berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Insider unter Berufung auf den Bürgermeister der Stadt, Igor Terechow, auf ihrem Telegram-Kanal. In der Veröffentlichung heißt es:
"Etwa sieben ballistische Raketen sind auf Charkow gefallen, in der Stadt ist ein schwerer Brand ausgebrochen."
Terechow teilte später mit, dass durch den Angriff auf den Stadtbezirk Industrialny kritische Infrastruktur beschädigt worden sei.
16:06 Uhr
Rada-Abgeordneter: Swiridenko könnte ihres Amtes enthoben werden

Archivbild: Die ukrainische Premierministerin Julia SwiridenkoAbdulhamid Hosbas/Anadolu Agency / Gettyimages.ru Der Abgeordnete der Werchowna Rada Jaroslaw Schelesnjak behauptete, dass die ukrainische Premierministerin Julia Swiridenko in Kürze ihres Amtes enthoben werden könnte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Es besteht die Gewissheit, dass bald ein Premierministerwechsel stattfinden wird. Denn sie wird mit der neuen Realität nicht zurechtkommen."
Seinen Worten zufolge habe sich Swiridenko während der wichtigsten Krisen der letzten sechs Monate vor den Problemen versteckt und keine Führungsqualitäten gezeigt. Während Andrei Jermak noch Chef des Büros von Wladimir Selenskij war, habe sie auf dessen Anweisung gehandelt. Außerdem ist Schelesnjak der Ansicht, dass die Premierministerin über keine eigenständige politische Macht verfüge.
Julia Swiridenko wurde am 17. Juli 2025 nach einer Abstimmung im Parlament und dem Rücktritt ihres Vorgängers Denis Schmygal, der derzeit das Energieministerium leitet, zur Premierministerin ernannt. Im gleichen Zeitraum wurde die neue Zusammensetzung des Kabinetts bestätigt.
15:29 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von drei Stunden 24 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 10:00 Uhr MEZ bis 13:00 Uhr MEZ 24 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Belgorod – 18,
- Gebiet Kursk – 5,
- Gebiet Orjol – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
15:03 Uhr
Gebiet Leningrad unterstützt Belgorod mit Stromgeneratoren
Im russischen Grenzgebiet Belgorod herrschen derzeit eisige Minustemperaturen, und die örtliche Verwaltung befürchtet neue Angriffe aus der Ukraine – wie den vom 9. Januar, als mehr als 550.000 Einwohner ohne Strom geblieben sind. Deswegen werden in der Gebietshauptstadt vorsorglich Wärmepunkte eingerichtet, wo man sich wärmen, sein Handy aufladen oder heißen Tee trinken kann.
Der vom Krieg hart getroffenen Region hilft das Gebiet Leningrad. Die dortigen Behörden haben Stromgeneratoren mit einer Gesamtleitung von 200 Kilowatt ins Gebiet Belgorod geschickt. In einer entsprechenden Mitteilung heißt es, dass die Dieselgeneratoren zur Wiederherstellung der Strom- und Wärmeversorgung in Wohnhäusern und in sozialen Einrichtungen des Grenzgebiets verwendet werden sollen. Alexander Drosdenko, Gouverneur des Gebiets Leningrad, hat sich zudem bereit erklärt, im Ernstfall Kinder und ältere Menschen aus dem Gebiet Belgorod in der nordrussischen Region unterzubringen.
14:31 Uhr
Soldat hisst russische Trikolore: Sakotnoje in DVR befreit

Das russische Verteidigungsministerium hat am Freitag die Befreiung von Sakotnoje in der Volksrepublik Donezk gemeldet. Darüber hinaus brachten Einheiten des Truppenverbands Ost die Ortschaft Schowtnewoje im Gebiet Saporoschje unter ihre Kontrolle.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

