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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und SaporoschjeQuelle: Sputnik © Sergei Boblylew
  • 18.02.2026 13:32 Uhr

    13:32 Uhr

    Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Charkowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

    Die Siedlung Krinitschnoje im Gebiet Saporoschje wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.

  • 13:12 Uhr

    Medien: Europäische Delegationen auf Bitte Selenskijs nach Genf eingeladen

    Die Delegationen aus Europa seien nach Genf eingeladen worden, nachdem Wladimir Selenskij die USA gebeten hatte, sie in den Prozess einzubeziehen. Dies berichtet die Zeitung Mundo unter Berufung auf die Quellen.

    "Die Delegationen aus mehreren europäischen Ländern waren in Genf anwesend, nahmen aber nicht an den trilateralen Friedensverhandlungen teil. Die Europäer wurden eingeladen, nachdem Selenskij die US-Beamten gebeten hat, sie in den Prozess einzubeziehen."

    Einer der Quellen zufolge würden die Vertreter der USA und der Ukraine die europäischen Partner über den Verlauf der Gespräche informieren.

  • 12:48 Uhr

    Tausende Haushalte im Gebiet Odessa ohne Strom

    Nach Angaben von Artjom Nekrassow, dem ersten stellvertretenden Energieminister der Ukraine, seien im Gebiet Odessa aufgrund von Schäden an der Energieinfrastruktur und des Unwetters mehr als 99.000 Nutzer ohne Strom. 

    Zudem seien mehrere Haushalte in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy und auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson wegen Schäden an Energieobjekten ohne Stromversorgung. 

    Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo würden am Mittwoch in den meisten Regionen der Ukraine weiterhin stündliche Notstromabschaltungen durchgeführt.

  • 12:24 Uhr

    Szijjártó: Selenskijs Aussage über Verteidigung Europas durch Ukraine ist eine Lüge

    Die Erklärung von Wladimir Selenskij, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, sei eine Lüge, meint der ungarische Außenminister Péter Szijjártó.

    "Deswegen sind die Erklärungen der ukrainischen und europäischen Politiker, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, eine große Lüge. Die europäischen Länder werden von der NATO und nicht von der Ukraine verteidigt. Die Ukraine kämpft für sich selbst."

    Szijjártó betont, dass Ungarn seit Kriegsbeginn keine Waffen an die Ukraine geliefert habe. Budapest sei überzeugt, dass die Ukraine-Krise nur durch Verhandlungen beigelegt werden könne. Deswegen habe Ungarn die Kommunikationskanäle zu Russland immer offen gehalten, so Szijjártó.

  • 11:58 Uhr

    Gebiet Cherson: Zwei Zivilisten sterben durch ukrainische Minen

    Im Gebiet Cherson sind während des vergangenen Tages zwei Zivilpersonen ums Leben gekommen, nachdem sie auf die vom ukrainischen Militär gelegten Minen getreten sind. Wie der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, berichtet, ereigneten sich die Vorfälle im Dorf Podlesnoje sowie in der Stadt Aljoschki.

    Saldo fügt hinzu, dass insgesamt acht Orte des Gebiets mit Artillerie und 18 mit Drohnen angegriffen wurden. In den Siedlungen Nowaja Kachowka, Plodowoje und Preobraschenka wurden dabei mehrere Wohnhäuser beschädigt.

  • 11:29 Uhr

    Nach zwei Stunden: Verhandlungen in Genf beendet

    Die Gespräche zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine in Genf sind zu Ende. Nach einem etwa zweistündigen Gespräch verlässt die russische Delegation den Verhandlungsort, wie RT berichtet.

    Wladimir Medinski, Assistent des Präsidenten Wladimir Putin und Leiter der russischen Delegation, verzichtete auf ausführlichere Kommentare zum Stand der Verhandlungen, erklärte aber gegenüber den Journalisten:

    "Die Verhandlungen waren schwierig, aber sachlich. In nächster Zeit wird ein weiteres Treffen stattfinden."

  • 11:05 Uhr

    Selenskij: USA haben Kiew die Produktion von Patriot-Raketen in Europa verweigert

    Die USA hätten der Ukraine keine Genehmigung zur Produktion von Raketen für Patriot-Flugabwehrraketensysteme in Europa erteilt, erklärt Wladimir Selenskij.

    "Noch vor ein paar Jahren hat die Ukraine mit Amerika über die Notwendigkeit gesprochen, in Europa eine ausreichende Produktion von Raketen, insbesondere für Patriot, einzurichten. Es gab Versprechungen für Lizenzen, aber Amerika hat sich letztendlich dagegen entschieden".

    Selenskij zufolge habe Kiew vorgeschlagen, die Produktion auf ukrainischem Boden und auch zusammen mit Rumänien, Polen und anderen NATO-Partnern in der Region aufzunehmen.

  • 10:34 Uhr

    Einwohner von Tscheljabinsk wegen Planung eines Sprengstoffanschlags festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 18-jährigen Einwohner der Stadt Tscheljabinsk festgenommen, der mit den ukrainischen Geheimdiensten zusammengearbeitet hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.

    "Der FBS hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2007, festgenommen, der im Auftrag einer unter der Schirmherrschaft der ukrainischen Geheimdienste agierenden terroristischen Organisation einen Terroranschlag mit einem selbst gebauten Sprengsatz plante."

    Es wurde festgestellt, dass der Festgenommene einen Kontakt mit dem Gegner über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe. Nach den ihm zur Verfügung gestellten Anleitungen habe der Mann einen Sprengsatz angefertigt, um einen Terroranschlag zu verüben.

    Bei der Durchsuchung des Wohnortes des Festgenommenen wurden etwa 1,5 Kilogramm selbst hergestellter Sprengstoff, ein Tagebuch mit handschriftlichen Texten auf Ukrainisch, sowie Kommunikationsmittel zur Kontaktaufnahme mit seinem Kontaktmann sichergestellt. Im Auftrag der ukrainischen Seite soll der Mann eine hochrangige Person durch den Sprengstoffanschlag töten. 

  • 09:57 Uhr

    Neuer Verhandlungstag in Genf begonnen

    Die weitere Runde von Gesprächen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts hat in Genf begonnen. RT liegen Videoaufnahmen der Ankunft der russischen Delegation unter der Leitung des Assistenten des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, zum Hotel InterContinental, wo die Verhandlungen stattfinden sollen. Eine diplomatische Quelle gab gegenüber RT an, dass das Treffen im trilateralen Format unter Teilnahme der Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hinter geschlossenen Türen stattfinden werde.

  • 09:34 Uhr

    Experte: Russische Truppen erweitern Kontrollzone bei Krasny Liman

    Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko habe das russische Militär die Kontrollzone nahe der Stadt Krasny Liman in der DVR erweitert.

    "Laut den Informationen, die ich aus dem Gebiet um Krasny Liman erhalten habe, hat unser Militär in den vergangenen Tagen die taktische Lage bei den Ortschaften Dibrawa, Osjornoje und Kriwaja Luka verbessert. Unsere Militärangehörigen haben hier die Kontrollzone erweitert, auch im Waldgebiet."

    Marotschko zufolge säuberten die russischen Soldaten dieses Gebiet auch von ukrainischen Kämpfern.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.