Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

29.05.2026 16:46 Uhr
16:46 Uhr
Beloussow: Befreiung von Nowopodgorodnoje ermöglicht weiteren Vormarsch
Die Befreiung der Siedlung Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk durch die Einheiten des Truppenverbandes Mitte ermöglicht das weitere Vorrücken der Soldaten des gesamten Verbandes, erklärte der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow.
Er hat den Militärangehörigen des 433. Garde-Motorisierten Schützenregiments zur Befreiung der Ortschaft gratuliert.
"Sie haben Ihren erfolgreichen Vormarsch fortgesetzt und die Ortschaft Nowopodgorodnoje vom Gegner befreit. Dies schafft die Voraussetzungen für den Vormarsch des gesamten Truppenverbandes. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Erfolg."
Beloussow betonte, dass dank der entschlossenen Handlungen des russischen Militärs die ukrainischen Truppen große Verluste erlitten haben und sich zurückziehen mussten.
Das Verteidigungsministerium in Moskau gab die Befreiung der Siedlung Nowopodgorodnoje durch russische Streitkräfte am Freitag bekannt.
16:17 Uhr
Militär: Ukrainische Soldaten verschonen weder Frauen und Kinder noch alte Menschen
Wie der stellvertretende Kompaniechef für politische Arbeit des 1430. Garde-Motorschützenregiments mit dem Rufzeichen "Tyson" im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS berichtete, schonen die Streitkräfte der Ukraine bei ihren Angriffen ihre ehemaligen Mitbürger nicht, selbst wenn es sich um Frauen, Kinder oder alte Menschen handelt. Er betonte:
"Sie greifen sehr oft genau die Zivilbevölkerung an. Sie gehen hart vor, zeigen kein Mitleid, schonen niemanden. Dabei handelt es sich im Grunde um ihre ehemaligen Mitbürger. Deshalb halte ich unseren Gegner für sehr hinterhältig, sehr gefährlich, und grundsätzlich würde ich ihm nicht vertrauen […] Bei irgendwelchen Vereinbarungen würde ich das nicht tun. Außerdem hat dieser Gegner im Grunde sein wahres Gesicht gezeigt. Ihm sind Kinder, Frauen und alte Menschen, die zurückgeblieben sind und Hilfe benötigen, eigentlich egal."15:40 Uhr
Nebensja vergleicht Brutalität Kiews in Starobelsk mit Handlungen der Nazis

Die Delegationen mehrerer europäischer Länder ziehen es vor, die Tragödie in Starobеlsk in der Volksrepublik Lugansk zu ignorieren, kritisierte der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine am Donnerstag.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:05 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 23. bis 29. Mai. Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 8.130 Kämpfer.
Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und fünf kombinierte Schläge mit hochpräzisen Waffen durchgeführt. Infolge der Attacken wurden Rüstungsunternehmen, Energie-, Transport- und Hafeninfrastrukturobjekte, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 110 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze und vier Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.340 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 37 gepanzerte Kampffahrzeuge, 128 Autos, neun Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 950 Kämpfer einbüßen. Drei Panzer, 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, 111 Autos, 17 Feldartilleriegeschütze, drei Grad- Mehrfachraketenwerfer sowie zwei Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.250 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 58 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.970 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49 Autos und vier Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 375 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 70 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und 18 Stationen für elektronische Kampfführung.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 44 gelenkte Bomben, drei Raketen vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, drei Raketen vom Typ SCALP aus französischer Produktion, 23 HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 2.628 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 153.332 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.538 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.727 Mehrfachraketenwerfer, 35.121 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 62.799 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
14:30 Uhr
Peskow: EU kann nicht als Vermittler im Dialog mit Kiew auftreten
Europa ist eine Konfliktpartei und kann daher nicht bei der Beilegung des Konflikts in der Ukraine vermitteln. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
"Derzeit ist Europa eine Konfliktpartei an der Seite der Ukraine. Vergessen Sie nicht, dass europäische Waffen direkt auf uns schießen, und das lässt sich nicht ignorieren. Deshalb kann Europa in diesem Status natürlich keinesfalls eine Vermittlerrolle beanspruchen."
13:53 Uhr
Bukarest: Außenministerium bestellt russischen Botschafter nach Drohnenvorfall ein
Nachdem bekannt wurde, dass in der Stadt Galați im Osten Rumäniens eine Drohne in ein Wohnhaus gestürzt war, teilte das Außenministerium des Landes mit, dass es den russischen Botschafter in Bukarest, Wladimir Lipow, einbestellt habe. In einer Mitteilung des Ministeriums im Netzwerk X heißt es:
"Wir haben den Botschafter der Russischen Föderation in die Zentrale des Außenministeriums einbestellt."
Dabei teilte die Außenministerin Oana Țoiu mit, dass das rumänische Verteidigungsministerium angeblich Beweise dafür habe, dass die betreffende Drohne russischen Ursprungs sei, konkrete Belege nannte sie jedoch nicht.13:04 Uhr
Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte innerhalb einer Woche insgesamt sechs Ortschaften befreit:
- Nowopodgorodnoje, Dobropassowo und Lesnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk,
- Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje,
- Budarki und Karaitschnoje im Gebiet Charkow.
Darüber hinaus hat die russische Armee folgende Siedlungen unter Kontrolle genommen:
- Granow und Nowowassiljowka im Gebiet Charkow,
- Sapselje und Rjasnoje im Gebiet Sumy.
Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Lesnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk durch die Einheiten des Verbandes Ost:
12:37 Uhr
Ukrainische Armee führt weiterhin Attacken auf Energodar durch
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf Energodar im Gebiet Saporoschje fort. Die Lage sei unter Kontrolle, teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.
"Die Lage ist seit heute Morgen angespannt, aber unter Kontrolle. Die Angriffe dauern an, sind aber weniger intensiv. Es gibt keine kritischen Schäden und keine Opfer. Die Angriffe richten sich hauptsächlich gegen Dächer und Infrastrukturobjekte. Der Strahlungswert am AKW Saporoschje ist normal, und das AKW ist unter Kontrolle."
12:00 Uhr
Gebiet Saporoschje: Tote und Verletzte nach ukrainischen Attacken
Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, meldete mehrere Opfer binnen 24 Stunden nach den ukrainischen Angriffen.
"Der Gegner hört nicht auf, gezielt auf unsere zivilen Objekte zu schlagen. Binnen 24 Stunden wurden 33 solcher Attacken registriert. Sechs Menschen wurden verletzt, zwei kamen ums Leben."
Darüber hinaus hat der Gegner ein Schulgebäude im Bezirk Wassiljewka angegriffen. Die Fenster wurden dabei beschädigt, aber es gab keine Verletzten.
11:31 Uhr
Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 33 Orte in neun Bezirken getroffen. Der Gegner hat 27 Geschosse abgefeuert und 98 Drohnen eingesetzt, von denen 46 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen erlitten fünf zivile Einwohner Verletzungen.
Zu Schaden kamen sieben Privathäuser, drei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie 18 Fahrzeuge.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
