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Liveticker Ukraine-Krieg - Schewtschenko: Überlebensdauer mobilisierter Ukrainer beträgt 2-3 Monate

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Schewtschenko: Überlebensdauer mobilisierter Ukrainer beträgt 2-3 MonateQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bobyljow
  • 7.06.2026 18:30 Uhr

    18:30 Uhr

    Bericht: Das ukrainische Militär versteckt Sprengkörper in Wasserflaschen

    Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, verstecken ukrainische Truppen Sprengkörper in Wasserflaschen. Dabei hieß es:

    "Es handelt sich um eine durchsichtige Plastikflasche, die aus zwei Teilen besteht. Diese sind wiederum durch ein Gewinde miteinander verbunden, das unter dem Etikett verborgen ist."

  • 17:55 Uhr

    Kiew bereitete Angriff auf Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas" vor

    Das ukrainische Militär habe einen Angriff auf die Bohrplattformen des russischen Unternehmens "Tschernomorneftegas" vorbereitet – solche Informationen kursieren in den sozialen Netzwerken. Demnach haben russische Streitkräfte in den Gewässern des Schwarzen Meeres zwei Boote mit ukrainischen Spezialeinheiten unter Einsatz von Drohnen des Typs "Geran" zerstört. Zuvor gab es Berichte, dass sich an Bord der Boote Kämpfer von Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkräfte befanden, darunter Marineinfanteristen und Angehörige spezieller Einsatzkräfte. Nach vorläufigen Angaben planten die ukrainischen Einheiten eine Landung auf der Kinburn-Nehrung oder auf den Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas".

  • 17:27 Uhr

    NATO baut Präsenz an Nordostflanke in Schweden und Finnland aus

    Die NATO baut ihre Präsenz in Schweden und Finnland aus. Am Samstag haben neu geschaffene Einheiten in den beiden nordischen Ländern ihren Einsatz begonnen. Die sogenannten Forward Land Forces (FLF) umfassen eine Kampfgruppe im schwedischen Boden sowie ein multinationales Hauptquartier im finnischen Rovaniemi. Die Region sei "eine der strategisch bedeutendsten, mit einem Umfeld, das zu den schwierigsten der Welt zählt", so der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich.

    Das lange bündnisfreie Finnland, das eine mehr als 1.300 Kilometer lange Grenze zu Russland hat, war der NATO im April 2023 beigetreten. Auch Schweden gab wegen des Ukraine-Kriegs seine traditionelle Neutralität auf und trat im Jahr 2024 der NATO bei. Die Entscheidung zur Schaffung der Forward Land Forces in Finnland wurde im Jahr 2024 beim NATO-Gipfel in Washington getroffen.

  • 16:51 Uhr

    TASS: Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer bei Schewtschenko beträgt zwei bis drei Monate

    Wie die Agentur TASS von russischen Sicherheitsbehörden erfahren hat, beträgt die Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer, die zum Kampf bei der Ortschaft Schewtschenko entsandt wurden, an der Frontlinie in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Monate. Aus Sicherheitskreisen wurde betont:

    "Verhöre von Kriegsgefangenen haben ergeben, dass der Gegner an diesem Abschnitt der Front bei Schewtschenko Kampfgruppen der Armee einsetzt, die mit im April dieses Jahres zwangsweise mobilisierten Ukrainern besetzt sind. Die Ausbilder der 58. separaten motorisierten Infanteriebrigade geben dabei zu, dass die Lebensdauer eines durchschnittlichen Soldaten der ukrainischen Brigade nicht mehr als zwei bis drei Monate beträgt."

  • 16:25 Uhr

    Geschichtsrevisionismus: Grüne wollen sowjetische Ehrenmale in Berlin "kontextualisieren"

    Der Umgang mit den sowjetischen Ehrenmalen in Berlin sorgt weiter für politische Kontroversen. Vertreter von SPD und Grünen sprechen sich für eine sogenannte kritische Kontextualisierung von Inschriften und Stalin-Zitaten an den Gedenkstätten aus. Nach ihrer Auffassung sollten Besucher durch zusätzliche Informationen auch über Verbrechen des Stalinismus informiert werden.

    Kritik kommt unter anderem vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sowie von Friedensaktivisten und einzelnen Historikern. Sie werfen den Befürwortern dieser sogenannten Kontextualisierung vor, die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zu relativieren und die Erinnerungskultur politisch zu instrumentalisieren.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:46 Uhr

    Massive Drohnenattacke auf Energodar: Drei Zivilisten verletzt, Mehrfamilienhaus beschädigt

    Die AKW-Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Bürgermeister Maxim Puchow berichtet auf Telegram über Opfer und Schäden. Dem Politiker zufolge seien drei zivile Einwohner zu Schaden gekommen, zwei von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Puchow gibt bekannt, dass der massive Drohnenangriff Wohnhäusern und Banken gegolten habe. Ein Mehrfamilienhaus sei dabei beschädigt worden. Eine Wohnung sei völlig ausgebrannt. Darüber hinaus seien zwei Filialen der PSB-Bank zu Schaden gekommen.

    "Trotz der seit einer langen Zeit andauernden terroristischen Aktivität des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung von Energodar tun unsere Verteidiger, Rettungskräfte, Ärzte und Kommunalmitarbeiter alles Mögliche, um die Sicherheit der Stadt und ihrer Einwohner zu gewährleisten."

  • 15:22 Uhr

    Bericht: Russische Drohnen zwingen Ukrainer zum Wechseln der Transportwege für Militärtechnik

    Angriffe russischer Drohnen auf Logistikwege zwischen den Gebieten Sumy und Charkow zwangen die ukrainischen Streitkräfte dazu, die Transportwege für Militärtechnik zu überdenken. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an:

    "Feindliche Quellen berichten, dass aufgrund der erfolgreichen Einsätze unserer UAV-Operatoren der Transport von Militärtechnik von einem regionalen Zentrum zum anderen nun über die Region Poltawa erfolgt."

  • 14:37 Uhr

    Ukraine setzt auf Rüstungsindustrie als Wirtschaftsfaktor

    Die Ukraine sieht ihre Rüstungsindustrie als eine dauerhafte Quelle wirtschaftlicher Stärke. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert Finanzminister Sergei Martschenko mit den Worten:

    "Die Nachfrage, die wir in der Ukraine geschaffen haben, hat einen Wirtschaftszweig hervorgebracht, der nun praktisch boomt. Daher ist er ein sehr wichtiger Teil unserer Zukunft."

    Entscheidend sei jetzt, die Industrie zu stärken, ihr Entwicklungskapazitäten zu verschaffen und das militärische Potenzial für einen breiteren Markt zu öffnen. Dazu stehe die Ukraine vor der Entscheidung, die Ausfuhr von Militärgütern zu ermöglichen, so der Minister auf dem Jahrestreffen der Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in Riga.

    Durch den Ausbau und die Nutzung des Potenzials könnten nach Angaben von Martschenko nicht nur weitere Fortschritte bei militärischer Ausrüstung und Waffen erzielt werden.

    "Ich glaube, diese Entwicklungen können dazu beitragen, ein natürliches ziviles Umfeld nach dem Krieg zu schaffen. Denn ein Teil der Produktion, die wir derzeit für militärische Zwecke verwenden, kann auch für zivile Zwecke genutzt werden."

  • 14:08 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Alltag an der Drohnenfront der 61. Marineinfanterie-Brigade

    RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über die Arbeit des Flugabwehrbataillons der 61. Marineinfanterie-Brigade, dessen Soldaten täglich feindliche Drohnen erkennen und vernichten.

    Dafür setzt die Einheit FPV-Drohnen ein, die in eigenen Laboren für den Kampfeinsatz vorbereitet und modernisiert werden. Die Teams wechseln regelmäßig ihre Positionen, um Personal zu schützen, führen täglich zahlreiche Einsätze durch und schießen nach eigenen Angaben sowohl Aufklärungs- als auch Angriffsdrohnen ab. Die Entwicklung der Drohnentechnik hat den Kampf in der Luft grundlegend verändert und erfordert schnelle Anpassung, ständige Verbesserung und zeitgemäße Lösungen auf dem Schlachtfeld.

    Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:40 Uhr

    IAEA schickt nach Kiews Vorwürfen gegen Moskau Experten an Atommülllager nahe Tschernobyl

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wird ein Expertenteam zu einem Lager für abgebrannte Brennelemente nahe dem havarierten Kernkraftwerk Tschernobyl schicken, um die Folgen eines angeblichen Drohnenangriffs auf die Anlage zu begutachten, für den die ukrainischen Behörden das russische Militär verantwortlich machen. Auf der Plattform X teilt die IAEA mit, sie sei von der ukrainischen Seite über die "erheblichen Schäden" an dem Gebäude informiert worden.

    IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi hält den Vorfall für äußerst besorgniserregend, da er sich an einem Ort ereignet habe, wo große Mengen an Kernmaterial gelagert seien. Angriffe auf Atomanlagen seien völlig inakzeptabel, so Grossi.

    Die staatliche ukrainische Atombehörde behauptet, beim angeblichen Angriff sei ein Gebäude zur Annahme von Containern teilweise zerstört worden. Abgebrannte Brennelemente seien dort zum Zeitpunkt des Angriffs nicht gelagert worden. Ein daraufhin entstandener Brand sei inzwischen gelöscht worden. Es gebe keine Verletzten. Die Strahlenwerte seien nach der Attacke nicht gestiegen. Präsident Wladimir Selenskij spricht von einer "extrem niederträchtigen" Attacke.

    Russland hat bislang auf diesen Vorwurf nicht reagiert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.