Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Pestschanoje im Gebiet Charkow

24.03.2026 14:34 Uhr
14:34 Uhr
Bericht: Werk für Drohnen und Raketen in Poltawa getroffen
Im Gebiet Poltawa ist nach Angaben prorussischer Quellen ein Werk getroffen worden, das Navigationsgeräte und Kommunikationssysteme für ukrainische Drohnen und Raketen hergestellt haben soll. Dies erklärte der Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Laut Lebedew wurden die stillgelegten Werkhallen zudem als Lager für Militärgüter und zur Unterbringung von Personal genutzt. Lebedew präzisierte:
"Die Explosion war sehr stark, mit heftiger Detonation. Nach dem Einschlag brach ein Brand aus, der erst nach mehreren Stunden eingedämmt werden konnte. Mehrere Stunden lang fuhren Krankenwagen zum Explosionsort."
13:57 Uhr
Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Am Morgen und Mittag des heutigen Dienstags hat Russlands Luftabwehr 20 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:
"Am 24. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit 20 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: sieben Drohnen über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Brjansk, vier über der Republik Krim, zwei über Gebiet Kursk und eine über Gebiet Rostow."
13:31 Uhr
Senator des Gebiets Cherson: Ukrainisches Militär vertuscht militärische Misserfolge durch Angriffe auf Krankenhäuser
Das ukrainische Militär greift zivile Ziele, darunter Krankenhäuser, in Russland an, um dadurch eine erfolgreiche Kriegsführung vorzutäuschen. Diese Ansicht äußert Igor Kastjukewitsch, Senator des Gebiets Cherson. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS kommentierte er den ukrainischen Drohnenangriff auf das zentrale Bezirkskrankenhaus von Wassiljewka:
"Der Angriff gegen die Intensivstation des Krankenhauses in Wassiljewka kann nicht anders als ein Terroranschlag und Kriegsverbrechen bewertet werden. Die Kiewer Regierung und Selenskij sind Verbrecher und Lügner. Sie lügen die ganze Welt an und behaupten, dass sie den Kampf fortsetzen können. Sie ziehen den Konflikt vorsätzlich in die Länge, um die Macht mit allen Mitteln zu erhalten, und opfern dafür täglich Hunderte Leben. Doch in Wirklichkeit ist alles, was sie tun können, die Drohnen gegen Zivilisten zu richten, Krankenwagen anzugreifen und Alte, Kinder und Kranke zu töten."
Zuvor hatte der Gouverneur von Saporoschje, Jewgeni Balizki, am heutigen Dienstag bekannt gegeben, dass ukrainische Truppen das Gebäude der Intensivstation im Krankenhaus von Wassiljewka mit einer Drohne angegriffen hatten. Durch die Evakuierung der Patienten in Schutzräume konnten Opfer vermieden werden. Zuvor hatten Kiews Truppen nach Balizkis Angaben einen Krankenwagen angegriffen.
12:57 Uhr
Russland greift ukrainische Militärinfrastruktur erneut an
In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur ausgeführt. Wie die Behörde betont, erfolgte die Attacke als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland und richtete sich gegen Produktionsstätten für Raketen und Raketenbauteile sowie militärische Flugplätze. Dabei kamen luft- und landgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium berichtet weiter:
"Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."
Parallel dazu berichtet die Behörde, dass Russlands Luftabwehr am vergangenen Tag entlang der gesamten Frontlinie zehn Lenkgleitbomben und 259 Starrflügler-Drohnen abgeschossen hat.
12:24 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord über 235 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Radaranlage sowie fünf Materiallager.
Einheiten des Truppenverbands West haben ihre taktische Stellung verbessert. Dabei beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 190 Soldaten, zwei Panzer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 22 Autos, ein Artilleriegeschütz sowie zwei Munitionslager.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei das ukrainische Militär am entsprechenden Frontabschnitt über 330 Soldaten verlor. Acht gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, sechs Artilleriegeschütze sowie eine US-produzierte Eloka-Anlage wurden eliminiert.
Der Truppenverband Ost setzte seine Offensive fort. Dabei verlor die Ukraine über 280 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und drei Artilleriegeschütze.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 50 ukrainische Kämpfer getötet. Zusätzlich wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, fünf Autos, drei Eloka-Anlagen und ein Materiallager außer Gefecht gesetzt.
11:45 Uhr
Russische Armee befreit Pestschanoje im Gebiet Charkow

Symbolbild: Ein russischer SoldatStanislaw Krassilnikow / Sputnik Russlands Streitkräfte haben die an der Grenze zum Gebiet Belgorod liegende Siedlung Pestschanoje im Gebiet Charkow befreit. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurde der Ort durch Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle gebracht.
10:49 Uhr
Ukrainische Medien: USA drängen Kiew zum Rückzug aus Donbass
Die USA fordern von der Ukraine, Truppen aus den von Kiew kontrollierten Teilen der Donezker Volksrepublik zurückzuziehen. Dies berichtet die Zeitung Ukrainskaja Prawda unter Verweis auf Angehörige der ukrainischen Delegation, die an bilateralen Gesprächen zwischen den USA und der Ukraine am 21. und 22. März teilnahm. Ein anonymes Delegationsmitglied erklärte gegenüber der Zeitung:
"Wovon man auch spricht, alles läuft darauf hinaus, dass die Amerikaner sagen: 'Geht weg aus dem Donbass, und wir werden ein Paradies für euch bauen, wie es auf Alaska vereinbart wurde'."
Der Gesprächspartner der Zeitung fügte hinzu, dass Washington im Gegenzug "sogar reale Sicherheitsgarantien" vorschlage:
"Sie sind sogar zu realen Sicherheitsgarantien für uns bereit, wenn wir den Donbass verlassen. Doch ich kann mir nicht vorstellen, wie das in der Ukraine umzusetzen ist."
Parallel dazu habe Washington gewarnt, dass sich die USA bei fehlenden Zugeständnissen gänzlich aus dem Verhandlungsprozess zurückziehen und auf Iran konzentrieren könnten.
09:43 Uhr
Über 500 Bomben als Einlagesohlen getarnt – FSB verhindert Terroranschläge gegen russische Soldaten

Als Einlagesohlen getarnte BombePressedienst des FSB / Sputnik Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ausländischen Staatsbürger festgenommen, der 504 als Einlagesohlen getarnte Bomben ins Gebiet der Sonderoperation weiterzuleiten plante. In einer entsprechenden Pressemeldung heißt es dazu:
"In Moskau wurde der Bürger eines ausländischen Staates des Jahrgangs 1994 festgenommen, der sich an einem von ukrainischen Geheimdiensten organisierten Kanal beteiligte, um in die Russische Föderation Angriffsmittel aus Polen über Weißrussland zu schmuggeln."
Im Auftrag seines Kurators erhielt der Verdächtigte in Moskau ein Paket mit 504 selbst gebauten Sprengsätzen, die als Einlagesohlen mit Wärmfunktion für Schuhe getarnt waren und unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe an russische Militäreinheiten im Gebiet der Sonderoperation weitergeleitet werden sollten. Der FSB berichtet weiter:
"Laut dem Befund der Sprengstoffspezialisten des FSB beträgt die Sprengkraft bei jedem Sprengsatz 1,5 Gramm TNT-Äquivalent. Die Sprengung erfolgt beim Anschluss der Sohlen an eine Energiequelle und soll die Gliedmaßen der Militärangehörigen abreißen."
08:52 Uhr
Verwundete durch ukrainische Angriffe in Gebieten Kursk und Belgorod
Im Verlauf des vergangenen Tages sind zwei Zivilisten in den russischen Grenzgebieten Belgorod und Kursk durch ukrainische Angriffe verwundet worden. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, meldet dazu auf Telegram:
"Im Dorf Samostje des Bezirks Graiworon wurde durch den Angriff einer ukrainischen Drohne gegen einen Pkw ein Zivilist verwundet."
Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexandr Chinstein, meldete seinerseits:
"In der Nähe des Dorfs Ilek des Bezirks Belaja wurde ein 42-jähriger Mann verwundet."
Parallel dazu berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, von einem Drohnenangriff gegen einen Krankenwagen in seiner Region. Dabei kamen keine Personen zu Schaden.
08:21 Uhr
Australien setzt Aufklärungsflugzeuge für die Ukraine ein
Australiens Luftwaffe hat Aufklärungsflugzeuge vom Typ Boeing E-7A Wedgetail zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt, erklärt der Ministerpräsident des Landes, Anthony Albanese. Bei einem Treffen mit der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Canberra, das vom australischen Fernsehkanal ABC übertragen wurde, verkündete Albanese:
"Wir werden weiterhin mit unseren europäischen Partnern zusammenarbeiten. Beispielsweise flogen unsere E-7-Flugzeuge Einsätze aus Deutschland und Polen und unterstützten damit die Ukraine."
Albanese fügte hinzu, dass sein Land bereits eine "große Investition" in die Ukraine getätigt habe, indem es Kiew Unterstützung im Wert von etwa 1,7 Milliarden Dollar gewährte.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

