Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer Woche

13.02.2026 16:12 Uhr
16:12 Uhr
Tausende Haushalte im Gebiet Cherson ohne Strom
Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf das Gebiet Cherson seien Tausende Haushalte ohne Stromversorgung. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.
"Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf Stromnetze sind 26.000 Menschen in 44 Ortschaften in den Bezirken Aljoschki, Golaja Pristan und Skadowsk ohne Strom."
Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Saldo.
15:32 Uhr
Nach Auflösung der ukrainischen Fremdenlegion – Kiew leugnet Existenz der Einheit

Archivbild: Ärmelabzeichen der ukrainischen "Internationalen Legion"Urheberrechtlich geschützt Vor dem Hintergrund der umstrittenen Auflösung der sogenannten "Internationalen Legion der Ukraine" bestreitet das ukrainische Verteidigungsministerium die Existenz einer solchen Einheit. In einer Meldung auf ihrem Telegram-Kanal behauptet die Behörde:
"Das Internationale Legion lässt sich nicht auflösen, denn es ist ein Sammelbegriff für ein Netzwerk von Freiwilligenverbänden, die in unterschiedlichen Strukturen der ukrainischen Armee agieren."
Zuvor hatte die Rada-Abgeordnete Marjana Besuglaja bekannt gegeben, dass das ukrainische Militärkommando die Legion auflöse und deren Angehörige in Stoßtrupps versetze. Auch Quellen bei den russischen Streitkräften teilten diese Information und gaben zusätzlich an, dass ausländische Söldner in ukrainischen Diensten seit sechs Monaten keinen Sold erhalten.
15:06 Uhr
Peskow: Nächste Runde der Ukraine-Gespräche findet am Dienstag und Mittwoch statt
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass das nächste Treffen zum Ukraine-Konflikt in der kommenden Woche abgehalten werde. Die trilateralen Verhandlungen zwischen Moskau, Kiew und Washington finden am Dienstag und Mittwoch in Genf statt, präzisierte Peskow. Die Delegation wird von dem russischen Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet.
14:39 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört.
"Am 13. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 14 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: sieben Drohnen über der Republik Krim, vier Drohnen über dem Gebiet Kursk und drei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
14:02 Uhr
Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Im Zeitraum zwischen 7. und 13. Februar haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums als Reaktion auf Kiews Terrorangriffe gegen russische zivile Ziele Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur angegriffen. Wie die Behörde weiter meldet, wurden bei insgesamt sechs kombinierten Angriffen Energieobjekte, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden, Materiallager, militärische Flugplätze, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner angegriffen.
Die russische Luftabwehr zerstörte ihrerseits im genannten Zeitraum fünf Flamingo-Marschflugkörper, 28 Lenkgleitbomben, 39 HIMARS-Geschosse, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.243 Starrflügler-Drohnen.
13:31 Uhr
Gebiet Cherson: Ukrainische Truppen geben unterirdische Drohnenleitstellen als Krankenhäuser aus
Die ukrainischen Streitkräfte geben ihre unterirdischen Drohnenleitstellen und Kommandostellen in der Stadt Cherson als Schulen und Krankenhäuser aus und verweisen dabei auf angebliche russische Angriffe auf zivile Infrastruktur. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.
"Der Gegner versucht uns weiszumachen, dass er aufgrund des ständigen Beschusses von unserer Seite gezwungen sei, unterirdische Schulen und Krankenhäuser zu bauen. Angesichts des Reliefs, des hohen rechten Ufers, ist dies technisch möglich. Aber wir sind uns im Klaren, dass es sich um Drohnenleitstellen und Kommandostellen für Militäreinheiten handelt."
12:40 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.
Nach Angaben der Behörde verlor Kiews Militär bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord über 1.425 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 81 Autos, 21 Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer, zwei Eloka-Anlagen und 45 Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.130 Soldaten. Zudem wurden ein Panzer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, zehn Artilleriegeschütze und 30 Lager zerstört.
Der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Lage, wobei das ukrainische Militär an diesem Frontabschnitt über 925 Soldaten einbüßen musste. Zwei Panzer, darunter ein deutsch produzierter Leopard, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 71 Autos, 15 Geschütze und acht Lager wurden eliminiert.
Auch der Truppenverband Mitte bezog günstigere Stellungen. Kiews Truppen mussten Verluste in Höhe von über 1.895 Kämpfern hinnehmen. Zudem wurden fünf Panzer, darunter zwei Leopards, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze ausgeschaltet.
Beim Vorrücken der Einheiten des Truppenverbands Ost verlor das ukrainische Militär über 2.830 Soldaten. Ferner wurden ein Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 90 Autos und acht Geschütze außer Gefecht gesetzt.
Die ukrainischen Verluste durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 280 Kämpfer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos, neun Geschütze, acht Eloka-Anlagen und elf Munitions- und Materiallager.
12:13 Uhr
Politico: USA werden Kiew keine Sicherheitsgarantien vor Friedenschluss geben
Die Vereinigten Staaten haben nicht vor, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu gewähren, solange Kiew keine Friedensvereinbarung mit Russland schließe.
Dies berichtet die Zeitung Politico unter Verweis auf europäische und US-amerikanische Beamte.
Ein hochrangiger US-Beamter erklärte gegenüber der Zeitung, dass Präsident Donald Trump versuche, Sicherheitsgarantien als Druckmittel gegen den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zu nutzen. Der Gesprächspartner von Politico fügte hinzu, dass die Territorialfrage weiterhin das größte Hindernis bei den Friedensverhandlungen darstelle:
"Beide Seiten bestehen auf ihren Standpunkten, doch ich denke, dass alle spüren, dass es eine Möglichkeit für Fortschritte gibt."
11:40 Uhr
Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Ortschaften in drei Gebieten befreit:
- Tschugunowka und Gluschkowka im Gebiet Charkow,
- Sidorowka im Gebiet Sumy,
- Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje.
11:03 Uhr
Politico: Nächstes Ukraine-Treffen könnte in kommender Woche stattfinden
Die nächste Runde der trilateralen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington könnte in der kommenden Woche in den USA oder den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden. Dies berichtet Politico unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle.
"Die USA, Russland und die Ukraine planen, sich nächste Woche erneut zu treffen, möglicherweise in Miami oder Abu Dhabi. Laut US-Beamten können dort Fortschritte erzielt werden."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
