Liveticker Ukraine-Krieg: Erster Verhandlungstag in Abu Dhabi beendet

4.02.2026 19:43 Uhr
19:43 Uhr
Rubio: Streitpunkte zur Ukraine werden weniger
Strittige Fragen im Ukraine-Konflikt werden zunehmend gelöst, behauptet US-Außenminister Marco Rubio. Während einer Pressekonferenz in seinem Ministerium verkündete er:
"Vergleicht man die Liste ungelöster Fragen, die zu gleicher Zeit im letzten Jahr standen, und die Liste der Fragen, die jetzt im Hinblick auf ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland ungelöst bleiben, hat sich diese Liste erheblich verkürzt."
Parallel dazu räumte Rubio ein, dass die "schwierigsten Fragen" ungelöst bleiben.
19:09 Uhr
Gebiet Brjansk: Ukrainischer Drohnenangriff verwundet zwei Lehrerinnen
Eine ukrainische Kamikaze-Drohne hat im russischen Grenzgebiet Brjansk bei einem Angriff auf ein ziviles Fahrzeug zwei Zivilistinnen verwundet. Alexander Bogomas, Gouverneur der Region, berichtet dazu auf Telegram:
"Das ukrainische Militär hat das Dorf Demjanki des Gemeindekreises Starodub mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Durch einen vorsätzlichen Angriff auf ein ziviles Fahrzeug wurden leider zwei Zivilistinnen verwundet."
Bogomas betont, dass es sich bei den Opfern um Lehrerinnen handelte:
"Die Verletzten sind nicht bloß Zivilistinnen, sie sind Lehrerinnen einer Schule an der Grenze, die nach dem Unterricht nach Hause zurückkehrten."
Die beiden Frauen wurden in ein Krankenhaus eingewiesen, wo sie medizinisch versorgt werden.
18:31 Uhr
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod
Bei Angriffen des ukrainischen Militärs auf das russische Gebiet Belgorod sind insgesamt sechs Zivilisten zu Schaden gekommen, berichtet der operative Stab der Region.
Nach Angaben der Behörde erlitt ein Mann schwere Verwundungen am Kopf durch den Angriff einer Drohne gegen ein Privathaus im Bezirk Graiworon und musste in ein Krankenhaus eingewiesen werden.
Vier weitere Männer wurden im Dorf Samostje durch den Angriff einer FPV-Drohne gegen ein ziviles Fahrzeug verwundet. Ein weiterer Pkw wurde auf der Straße von Krasnaja Jaruga nach Stepnoje angegriffen, wobei ein weiterer Zivilist durch Splitter verwundet wurde.
18:02 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Saporoschje und in DVR
Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Stepanowka in der DVR befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Zudem hat Russland infolge der Handlungen der Soldaten des Truppenverbandes Ost die Ortschaft Staroukrainka im Gebiet Saporoschje befreit.
17:24 Uhr
Ukraine nach dem Krieg: RAND Corporation schwärmt von "Geschäftschance des Jahrzehnts"

RT Die RAND Corporation hat Großinvestoren dazu aufgefordert, die "Geschäftschance des Jahrzehnts" zu ergreifen und in eine Nachkriegs-Ukraine zu investieren. Russland hält die einflussreiche US-Denkfabrik dagegen nicht für ein lohnenswerte Ziel für Investoren.
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16:38 Uhr
Erster Verhandlungstag in Abu Dhabi beendet

Delegationen Russlands (rechts), der USA (Mitte) und der Ukraine (links) während der Gespräche in Abu Dhabi am 4. Februar.Sputnik Die Delegationen Russlands, der Ukraine und der USA haben den ersten Tag der Verhandlungen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, beendet. Dies berichtet Barak Ravid, ein Korrespondent des US-amerikanischen Nachrichtenportals Axios. Nach seinen Angaben werden die Gespräche am 5. Februar fortgesetzt.
Die russische Delegation wurde bei den Verhandlungen vom Oberhaupt der Hauptverwaltung des russischen Generalstabs, Admiral Igor Kostjukow, geleitet. Kiew wurde vertreten durch den Sicherheitsratssekretär Rustem Umerow, den Leiter des ukrainischen Präsidialamts Kirill Budanow, dessen Stellvertreter Sergei Kisliza, den Berater des Präsidialamts Alexander Bews, den Vorsitzenden der Regierungspartei "Diener des Volkes", Dawid Arachamija, und den ukrainischen Stabschef Andrei Gnatow.
Zudem nahmen am Treffen, das ursprünglich als bilateral geplant war, der Sondergesandte des US-Präsidenten Steve Witkoff, US-Heeresminister Dan Driscoll und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teil.
Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate äußerte in einer Pressemitteilung die Hoffnung auf einen Fortschritt der Verhandlungen auf Grundlage der vergangenen Gespräche.
16:13 Uhr
Euroclear erzielte 2025 fünf Milliarden Euro Erträge aus russischen Vermögenswerten
Der Finanzverwahrer Euroclear hat im Jahr 2025 Zinseinnahmen in Höhe von fünf Milliarden Euro aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten erzielt. Das sind 26 Prozent weniger als im Vorjahr, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Demnach sollen 3,343 Milliarden Euro dieser Einnahmen an einen europäischen Fonds zur Unterstützung der Ukraine fließen.
15:47 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.390 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 280 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, drei Artilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion, eine Station für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager sowie vier Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär bis zu 190 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 12 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eines aus westlicher Produktion, eine Radaranlage, eine Station für elektronische Kampfführung sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 165 Kämpfer einbüßen. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, eine Radaranlage, eine Station für elektronische Kampfführung sowie sieben Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 350 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 340 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, eine Station für elektronische Kampfführung sowie ein Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 65 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband acht Autos, ein Feldartilleriegeschütz aus westlicher Produktion und ein Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse des ukrainischen Militär-Industriekomplexes und der ukrainischen Streitkräfte benutzt wurde, Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen angegriffen. Zudem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 153 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben, 22 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen und 139 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.215 unbemannte Luftfahrzeuge, 649 Flugabwehrraketensysteme, 27.484 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.658 Mehrfachraketenwerfer, 33.050 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 53.641 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
15:20 Uhr
Sacharowa: NATO plant "militärische Intervention" in der Ukraine
Moskau betrachtet die Pläne der Koalition der Willigen zur Stationierung der westlichen Kontingente in der Ukraine als eine "militärische Intervention". Dies erklärt Maria Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, am Mittwoch.
"Das alles ist natürlich ein ungetarnter Plan einer ausländischen militärischen Intervention. So muss man das nennen."
So reagiert Sacharowa auf die jüngsten Erklärungen des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte über die Stationierung der westlichen Truppen in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensvertrags.
14:44 Uhr
Sacharowa: Truppen der Koalition der Willigen wären legitime militärische Ziele
Die Stationierung von Truppen der sogenannten Koalition der Willigen in der Ukraine sei für Russland absolut inakzeptabel und würde selbst nach einem Friedensabkommen als Bedrohung gelten. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa bei einem Briefing:
"Für uns ist dies kategorisch inakzeptabel. Russland hat wiederholt erklärt, dass die Stationierung von Truppen westlicher Staaten auf dem Territorium der Ukraine – unter welchem Vorwand oder welcher Flagge auch immer – eine Bedrohung für unsere Sicherheit darstellt. Diese Truppen werden von uns als legitime militärische Ziele betrachtet."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

