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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Vier Ortschaften im Gebiet Saporoschje befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Vier Ortschaften im Gebiet Saporoschje befreitQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 15.02.2026 12:36 Uhr

    12:36 Uhr

    "Panikmache um Putin ist primitiv und unseriös" – Orbán sieht Gefahr in Brüssel

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat bei seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation im Budapester Várkert Bazár die Europäische Union zur zentralen Bedrohung für Ungarn erklärt. Am Samstag, dem 14. Februar 2026, forderte er dazu auf, das Misstrauen gegenüber Russland abzulegen. Die westliche Panikmache vor einer russischen Bedrohung bezeichnete der Politiker dabei als "primitiv und unseriös". Stattdessen mahnte er, den Fokus konsequent auf Brüssel zu richten.

    Orbán warf der EU sowie westlichen Großkonzernen – insbesondere dem Energieriesen Shell und dem Finanzinstitut Erste Bank – vor, eine "Kriegsallianz" gebildet zu haben. Er beschuldigte sie, als "Blutzöllner" massiv am Sterben in der Ukraine zu verdienen, während sie gleichzeitig versuchten, Ungarn von günstiger russischer Energie abzuschneiden. Mit Blick auf die Parlamentswahl am 12. April 2026 stilisierte er seine Fidesz-Partei zum Bollwerk gegen ausländische Agenten und versprach, "Ungarn wieder groß zu machen".

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 12:05 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Vier Ortschaften im Gebiet Saporoschje befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe der Ortschaften Miropolje und Melja im Gebiet Sumy sowie Kasatschja Lopan, Welerinarnoje, Stariza und Prikolotnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem 22 Wagen, drei Geschütze und zwei Materiallager zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Gruschewka, Gussinka, Petrowka, Samborowka und Blagodatowka im Gebiet Charkow sowie Korowi Jar in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien bis zu 160 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, eine Panzerhaubitze und fünf Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Resnikowka, Kramatorsk, Tscherewkowka, Nikiforowka, Konstantinowka und Slawjansk in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 130 Kämpfer. Dabei seien ein Transportpanzer, drei Panzerfahrzeuge, 16 Pick-ups, zwei Geschütze, ein Munitionslager, ein Brennstoffdepot und zwei Lager mit Kriegszubehör zerstört worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe seine taktische Position verbessert, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Kutscherow Jar, Grischino, Belizkoje, Torezkoje, Dobropolje, Sergejewka, Annowka und Nowy Donbass in der DVR sowie Gawrilowka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 275 Armeeangehörige verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sechs Wagen außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaft Zwetkowoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Außerdem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Trudowoje, Rosowka, Werchnjaja Tersa, Nowonikolajewka und Gorkoje im Gebiet Saporoschje sowie Pokrowskoje, Dobropassowo, Wassilkowka und Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 320 Soldaten. Zwei Transportpanzer, acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe die Ortschaften Sapasnoje, Magdalinowka und Primorskoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht und außerdem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow im Gebiet Saporoschje sowie Solnetschnoje und Sadowoje im Gebiet Cherson getroffen. Der Gegner habe bis zu 45 Kämpfer verloren. Darüber hinaus seien 15 Wagen und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits 222 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.297 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.704 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.296 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:33 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden 88 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntag auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr bis 7 Uhr MEZ 88 gegnerische Drohnen abgeschossen. Demnach seien die unbemannten Luftfahrzeuge über dem Gebiet Astrachan, der Teilrepublik Adygeja, dem Asowschen Meer, den Gebieten Brjansk und Wolgograd, den Regionen Krasnodar und Stawropol und über dem Schwarzen Meer abgeschossen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 11:02 Uhr

    Selenskij: Ukraine weiterhin an Taurus interessiert 

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat das anhaltende Interesse seines Landes an Marschflugkörpern des Typs Taurus aus Deutschland bestätigt. Auf die Frage, ob die Ukraine die 500 Kilometer weitreichenden Marschflugkörper bei ihrer Verteidigung brauche, sagte er "ja". Eine Entscheidung darüber sei aber bislang nicht gefallen.

    Kiew hatte Berlin bereits vor einigen Jahren um die Lieferung von Taurus gebeten. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz lehnte dies ab, auch weil er eine weitere Eskalation des Kriegs befürchtete. Sein Nachfolger Friedrich Merz wollte damals die Lieferung hingegen nicht ausschließen.

    Außerdem rief Selenskij seine westlichen Verbündeten auf, seinem Land schnell zu helfen und geschlossen aufzutreten. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung. Es habe Monate und mitunter Jahre gedauert, ehe bestimmte Waffensysteme geliefert worden seien. Zugleich dankte der Politiker den Partnern für ihre bisherige Hilfe.

  • 10:31 Uhr

    Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz: "Tiefe Sorge um Europa"

    Am Samstag war der zweite Tag der jährlichen Münchner Sicherheitskonferenz. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die USA wollten den Weg in ein neues Zeitalter des Wohlstands ebnen – gemeinsam mit Europa.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 10:06 Uhr

    Gouverneur meldet mehrere ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 14. Februar bis 5 Uhr MEZ am 15. Februar fünf ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 31-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem acht Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten. Chinschtein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Schäden.

  • 09:34 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. Februar 27 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 7,
    • Rybaltsche — 3,
    • Nowaja Sburjewka — 4,
    • Korsunka — 2,
    • Nowaja Kachowka — 6,
    • Kachowka — 5.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Sagi, Golaja Pristan, Wassiljewka, Aljoschki und Maslowka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:01 Uhr

    Russlands Generalstabschef inspiziert Truppenverband Mitte: Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie

    Der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, hat den Truppenverband Mitte inspiziert. Der Armeegeneral hörte sich im Rahmen des Besuchs den Bericht des Befehlshabers der Truppengruppierung, Generaloberst Waleri Solodtschuk, über die aktuelle Lage und die Erfüllung von Kampfaufgaben an. Gerassimow lobte danach die Erfolge des Truppenverbands Mitte bei der Befreiung der Volksrepublik Donezk und überreichte den Armeeangehörigen, die sich besonders hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen. Der Armeegeneral dankte ihnen für Mut und Tapferkeit.

    Im am Sonntagmorgen vom Verteidigungsministerium verbreiteten Video stellte Gerassimow fest, dass die vereinte Truppengruppierung ihren Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie fortsetze. Der Gegner erleide dabei erhebliche Verluste und könne sein Personal nicht auffüllen. Das russische Militär setzte unter anderem doppelt so viele Drohnen wie der Gegner ein.  

    "Trotz der schweren Winterverhältnisse befreiten die Einheiten der vereinten Truppengruppierung innerhalb der zwei vergangenen Februar-Wochen zwölf Ortschaften."

    Die erbittertsten Kämpfe würden im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte im Raum der Ortschaft Dobropolje geführt, fügte Gerassimow hinzu.

  • 08:35 Uhr

    Putins München-Rede 2007: Warum die Kluft zwischen Russland und NATO tiefer wurde

    Es ist fast zwei Jahrzehnte her, seit Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz Bedenken hinsichtlich der aggressiven Politik des Westens geäußert hat. Seither hat sich die Situation nicht verbessert: Die NATO will auf Russlands Sicherheitsbedenken weiterhin keine Rücksicht nehmen. 

    RT DE-Korrespondent Roman Ziskin blickt zurück auf die Ursprünge dieser sich vertiefenden Kluft. Seinen Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:03 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. Februar bis 0 Uhr am 15. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein ziviles Infrastrukturobjekt.   

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden weder Infrastrukturschäden noch Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.