Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet acht gegnerische Angriffe binnen 24 Stunden

2.05.2026 07:31 Uhr
07:31 Uhr
DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Archivbild: Folgen einer ukrainischen Attacke auf die Stadt Donezk, 23. März 2026DMITRI JAGODKIN / TASS Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 14 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 1. Mai bis 0 Uhr am 2. Mai (Ortszeit) erlitten fünf zivile Personen Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei zivile Personen verletzt. Zu Schaden kam ein Auto.
1.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
"Auf Basis des Gesetzes" – ARD-Korrespondentin legitimiert Zwangsrekrutierungen in der Ukraine

In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" vom Donnerstag kam die gewaltsame Rekrutierung ukrainischer Männer zur Sprache. Lanz bezeichnete die Aufnahmen von Männern, die auf offener Straße in Vans gezerrt werden, als "schwer erträglich". ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn versuchte hingegen, die gewaltsamen Szenen als rechtmäßige "Mobilisierung" zu relativieren.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:28 Uhr
TASS: Kiewer Polizisten ziehen wegen Drohungen aufs Land
Mitarbeiter der Kiewer Polizei verlassen massenhaft den Dienst und ziehen in andere Regionen der Ukraine wegen Drohungen durch Einheimische, deren Verwandte gewaltsam mobilisiert wurden. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle bei russischen Sicherheitsstrukturen:
"Polizisten suchen nach Anstellungen in anderen Regionen im Westen der Ukraine und versuchen, aus Gesundheitsgründen zu kündigen und sich sogar in frontnahe Städte versetzen zu lassen."
Der Gesprächspartner der Agentur erklärt, dass diese Reaktionen unter anderem auf den Amoklauf in der ukrainischen Hauptstadt zurückzuführen ist, bei dem ein Mann am 18. April Feuer auf Passanten eröffnete. Tiefere Gründe liegen laut der Quelle allerdings darin, dass Polizisten Drohungen von Menschen erhalten, deren Verwandte oder Freunde sie gewaltsam mobilisiert hatten. Kiew verwandele sich inzwischen in den größten Zufluchtsort für Deserteure aus dem ukrainischen Militär, die sich in einer Großstadt leichter verstecken können. Im Hinblick darauf verstehen die Polizisten, dass sie im Fall des Ausbruchs von Protesten zum ersten Ziel werden.
20:48 Uhr
Zwangsrekrutierung: Selenskijs Häscher packen Vater im Kindergarten

Im Westen der Ukraine, in der Stadt Lwow, haben Beamte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung einen Mann direkt auf dem Gelände eines Kindergartens vor den Augen der entsetzten Kinder zwangsrekrutiert.
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20:16 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verwundet
Ein Bewohner des Gebiets Belgorod hat Verwundungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär sein Auto angegriffen hatte. Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets, berichtet dazu:
"Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino hat eine FPV-Drohne einen Pkw angegriffen, ein Mann erlitt Verwundungen."
Gladkow fügt hinzu, dass weitere Drohnenangriffe in den Bezirken Schebekino, Krasnaja Jaruga, Graiworon, Belgorod und Waluiki verzeichnet wurden. Dabei kamen keine weitere Personen zu Schaden, allerdings wurden mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.
19:30 Uhr
Medien: Kiew will mehr Rekruten – Änderung von Mobilmachung erwogen
Die Behörden in der Ukraine könnten die Quote der Freistellung von der Mobilmachung reduzieren, berichtet das Nachrichtenportal Strana.ua mit Verweis auf Quellen in der Regierung. Dadurch bekäme die Armee zusätzlich 350.000 bis 400.000 Rekruten.
Aktuell dürfen 50 Prozent der Mitarbeiter "kritischer Betriebe" von der Mobilmachung freigestellt werden. Diese Quote könnte auf 30 Prozent verringert werden. Außerdem seien Mitarbeiter von Rüstungs- und Energiebetrieben von der Rekrutierung vollständig befreit, diese Regelung sollte unverändert bleiben. Die Gesamtzahl der Freigestellten belaufe sich auf rund 1,3 Millionen Menschen.
Eine endgültige Entscheidung gebe es noch nicht, betont Strana.ua. Vor allem spreche sich der Wirtschaftsflügel der ukrainischen Regierung dagegen aus, während das Präsidentenbüro soziale Spannungen befürchte.
18:47 Uhr
Kaja Kallas: "EU sollte Russland nicht anbetteln"

RT In einer Pressekonferenz im estnischen Kuressaare hat sich die Hohe Vertreterin der EU, Kaja Kallas, am Donnerstag neben den Außenministern der nordischen und baltischen Staaten erneut auf maximale Konfrontation gegenüber Moskau eingeschossen.
Die EU solle sich nicht demütigen und Russland um Gespräche bitten, sondern Moskau konsequent in die Defensive drängen – statt als Bittsteller aufzutreten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:02 Uhr
Medien: Serbische und bosnische Unternehmen liefern Militärgüter an Ukraine
Serbische Unternehmen setzen trotz eines entsprechenden von Belgrad verhängten Verbots Lieferungen militärischer Güter an Kiew fort. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert dazu eine informierte Quelle:
"Lieferungen von militärischer Produktion aus Serbien und Bosnien und Herzegowina an die Ukraine gehen über Drittstaaten weiter."
Der Gesprächspartner der Agentur betonte, dass bisher kein serbisches Unternehmen wegen illegaler Lieferungen bestraft worden sei, weswegen das Verbot wie eine Formalität ohne drohende Folgen wirke. Zur Umgehung des Verbots erfolge die abschließende Fertigung in Drittländern, erklärte die Quelle und führte dazu aus:
"Insbesondere handelt es sich um die Absichten des serbischen Unternehmens Zenitprom d.o.o., dem ukrainischen Militär 50.000 Raketengeschosse im Kaliber 122 Millimeter für Grad-Mehrfachraketenwerfer zu liefern. An diesem Schema ist die slowenische Firma IZOP-K d.o.o. beteiligt, die Zenitprom d.o.o. mit Munitionskomponenten versorgt, darunter 5.000 Zünder aus der Produktion des bosnischen Unternehmens Binas d.d. Gemeinsam mit serbischen Bauteilen sollen sie nach Polen zur Endfertigung geschickt werden."
17:30 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 100 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk, Tula, Moskau sowie über dem Gebiet Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 8 und 17 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



