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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee nimmt zwei weitere Orte im Gebiet Sumy ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee nimmt zwei weitere Orte im Gebiet Sumy einQuelle: Sputnik © Sergei Boblylew
  • 26.05.2026 15:15 Uhr

    15:15 Uhr

    Ex-Berater Kutschmas: Warnung des russischen Außenministeriums vor Angriffen "sehr ernst" nehmen

    Der ehemalige Berater des ukrainischen Ex-Präsidenten Leonid Kutschma, Oleg Soskin, hat dazu aufgerufen, die Warnung des russischen Außenministeriums vor weiteren sogenannten Vergeltungsschlägen auf Kiew ernst zu nehmen. In einem YouTube-Interview sagte er:

    "Bereiten Sie sich vor. Alles läuft nach Plan. Natürlich ist das sehr ernst. Sie warnen alle offen."

    Gleichzeitig machte er den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij für die Eskalation verantwortlich und warf ihm vor, Russland durch seine Aussagen und Handlungen systematisch zu provozieren. "Die Kiewer sollten fliehen", so Soskin abschließend.

  • 14:57 Uhr

    Peskow: Neonazismus in Kiew ist gefährlich für Europa

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Erscheinungsformen des Neonazismus in der Ukraine als Gefahr für Europa bezeichnet:

    "Faktisch findet in der Mitte Europas auf staatlicher Ebene eine offizielle Verherrlichung von Nazi-Verbrechern und deren Helfern statt. Ich weiß nicht, ob das in europäischen Hauptstädten jemandem gefällt, aber uns gefällt das überhaupt nicht."

    Seiner Meinung nach zeige das Kiewer Regime damit seine "wahre Natur" und seine "braune Ausrichtung".

    "Und das unterstreicht erneut die Berechtigung und Richtigkeit der Entscheidung über den Beginn der militärischen Sonderoperation."

  • 14:40 Uhr

    Schoigu: NATO übt Angriffe auf Unionsstaat Russland–Weißrussland

    Laut dem Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Sergei Schoigu, trainieren die NATO-Staaten bei laufenden Militärübungen Szenarien für Angriffe auf den Russisch-Weißrussischen Unionsstaat. Dies erklärte Schoigu bei einem Treffen mit dem weißrussischen Sicherheitsratssekretär Alexander Wolfowitsch:

    "Im Rahmen zahlreicher Militärübungen – derzeit laufen praktisch sieben gleichzeitig – trainieren die NATO-Streitkräfte Szenarien für Schläge gegen den Unionsstaat." 

    Die westlichen Staaten würden ihre aggressiven Pläne gegenüber Russland und Weißrussland nicht verbergen, sagte Schoigu weiter. Zudem werde in vielen europäischen Ländern die nationalsozialistische Ideologie wiederbelebt und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs umgeschrieben. Weißrussland bleibe Russlands engster Verbündeter. Die beiden Staaten sind nicht nur durch eine gute Nachbarschaft, sondern auch durch "eine gemeinsame Geschichte sowie kulturelle und geistige Verbundenheit" miteinander verknüpft.

  • 14:22 Uhr

    Sacharowa: Erklärung des Außenministeriums sollte Vorwürfe gegen Russland verhindern

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Erklärung des Außenministeriums zu den angekündigten Angriffen auf Objekte in Kiew erläutert. Ziel sei es gewesen, die internationale Gemeinschaft vorab zu informieren, um spätere Vorwürfe gegen Moskau zu verhindern.

    "Mit der Erklärung des Außenministeriums und entsprechenden Kontakten wurde die internationale Gemeinschaft über die Notwendigkeit informiert, geeignete Maßnahmen in Bezug auf ihr diplomatisches Personal und ihre Bürger zu ergreifen."

    Dies sei erfolgt, "damit man anschließend nicht unser Land beschuldigt, keine Vorwürfe erhebt und nicht unsere Botschafter einbestellt mit Fragen wie: 'Was geschieht da und warum?'", so Sacharowa weiter.

  • 14:14 Uhr

    Gouverneur: Neun Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Saporoschje

    Im Gebiet Saporoschje sind innerhalb eines Tages neun Menschen durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden, darunter ein Jugendlicher, wie der Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Er schrieb auf der Plattform Max:

    "Der Gegner greift weiterhin gezielt zivile Objekte in unserer Region an – innerhalb von 24 Stunden wurden 30 solcher Attacken registriert. Neun Menschen wurden verletzt, darunter ein Jugendlicher."

  • 14:04 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs innerhalb des vergangenen Tages bekannt.

    Nach Angaben der Behörde verloren Kiews Truppen in Gebieten Sumy und Charkow durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord bis zu 195 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und ein Artilleriegeschütz wurden ausgeschaltet.

    Einheiten des Truppenverbands West bezogen günstigere Stellungen, wobei die Ukraine über 190 Soldaten, drei US-produzierte gepanzerte Fahrzeuge, 18 Autos, ein Geschütz und eine Eloka-Anlage verlor.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Stellung. Kiews Militär verlor am entsprechenden Frontabschnitt über 85 Soldaten, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter aus US-Produktion, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, zwei Geschütze und einen Grad-Mehrfachraketenwerfer.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor die ukrainische Armee über 310 Soldaten, einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die ukrainischen Verluste gegen den vorrückenden Truppenverband Ost beliefen sich auf über 240 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und ein Artilleriegeschütz wurden zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 55 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos und eine Eloka-Anlage.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie drei SCALP-Marschflugkörper aus französischer Produktion, zehn Lenkgleitbomben und 255 Starrflügler-Drohnen ab. Zudem zerstörte die Schwarzmeerflotte zwei ukrainische Seedrohnen.

  • 13:45 Uhr

    Spaltung der Ukraine: Russland verstärkt Angriffe auf Kiew

    Die anhaltenden Angriffe des Kiewer Regimes auf zivile Objekte und der Terroranschlag in Starobelsk haben Moskaus Geduld überstrapaziert. Russland geht nunmehr zu einer neuen Phase der Militäroperation über. Von nun an würden die Angriffe auf militärische Einrichtungen in Kiew systematisch erfolgen, heißt es.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Issaitschenko.

  • 13:31 Uhr

    Finnisches Medium: Ukrainische Luftabwehr ist gegen "Oreschnik" machtlos

    Laut dem finnischen Sender Yle verfügt die Ukraine über keine Möglichkeit, die russische Rakete "Oreschnik" abzufangen. In dem Bericht heißt es:

    "Ihre Flugbahn besteht aus einem steilen Aufstieg und einem abrupten Sturzflug, wobei die Sprengköpfe einzelne Ziele treffen können. Das macht die Waffe für die derzeitigen ukrainischen Luftabwehrsysteme praktisch unerreichbar."

    Der Autor betonte zudem, dass sich die russische Rakete schneller bewege als die meisten modernen Vergleichssysteme.

  • 13:15 Uhr

    Ombudsfrau: Internationale Medien verbreiten Falschdarstellungen über Angriff in Starobelsk

    Die russische Ombudsfrau Jana Lantratowa warf den internationalen Medien vor, den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule in der Volksrepublik Lugansk falsch dargestellt zu haben. Vor Journalisten sagte sie:

    "In der internationalen Presse wird kaum darüber gesprochen, dass die gesamte Operation 45 Stunden dauerte und 15-mal unterbrochen wurde, weil erneut geschossen wurde."

    Zugleich warf Lantratowa westlichen Medien vor, die Ereignisse bewusst umzudeuten.

    "Heute habe ich gelesen, dass dort angeblich ein Militärstützpunkt gewesen sei. Ihnen fällt einfach nichts anderes mehr ein – dabei ist das Gegenteil eine Tatsache."

  • 13:10 Uhr

    Mehrere Sachschäden bei ukrainischen Angriffen auf 41 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 41 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 19 Geschosse abgefeuert und 124 Drohnen eingesetzt, von denen 64 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über ein Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei ihm handelt es sich um eine Einwohnerin der Siedlung Dubowoje, die infolge der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, 21 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, ein Landwirtschaftsbetrieb, drei Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, zwei Lkw, ein Kommunalfahrzeug und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.