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Liveticker Ukraine-Krieg: Über 180 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Über 180 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer AngriffeQuelle: Sputnik © Pawel Lissizyn
  • 10.03.2026 10:19 Uhr

    10:19 Uhr

    Streit zwischen Kiew und Budapest geht weiter: Ukrainisches Außenministerium bestellt Ungarns Botschafter ein

    Nach der Beschlagnahmung eines ukrainischen Geldtransporters in Ungarn und der Festnahme von sieben Begleitern hat das ukrainische Außenministerium den ungarischen Botschafter einbestellt. In einer Protestnote warf Kiew Budapest unter anderem Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention im Umgang mit ukrainischen Staatsbürgern vor. Darüber hinaus bezichtigte die diplomatische Behörde das EU- und NATO-Land illegaler Festnahmen, übermäßiger Gewaltanwendung und Einschüchterung.

    Die ungarische Polizei hatte in der vergangenen Woche zwei Geldtransporter mit sieben Mitarbeitern der staatlichen ukrainischen Sparkasse kurzzeitig festgesetzt und Geldwäschevorwürfe erhoben. Trotz eines offiziellen Antrags sei ukrainischen Konsularbeamten kein Zugang zu den Festgenommenen gewährt worden, hieß es nun aus dem Kiewer Außenministerium.

    Hintergrund des Skandals ist der Streit zwischen Ungarn und der Ukraine um Erdöllieferungen aus Russland. Seit der Beschädigung der Pipeline und der Aussetzung der Lieferungen am 27. Januar fordert Budapest Kiew zur schnellen Reparatur und zur Wiederaufnahme des Transits auf. Der ukrainischen Darstellung zufolge ist eine schnelle Reparatur nicht möglich, was Ungarn und auch die Slowakei bezweifeln.

  • 10:00 Uhr

    Iran-Krieg verzögert Friedensgespräche zur Ukraine weiter

    Aufgrund des israelisch-amerikanischen Krieges gegen Iran ist eine weitere Verhandlungsrunde zu einer Friedenslösung in der Ukraine verschoben worden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij schrieb nach einer Beratung mit dem Verhandlungsteam des osteuropäischen Landes auf der Plattform X:

    "Derzeit liegt der Schwerpunkt der Partner und die ganze Aufmerksamkeit auf der Situation um Iran."

    Die Verschiebung sei auf Vorschlag der US-Seite erfolgt. Die Ukraine sei dennoch jederzeit und in jedem Format zu Treffen bereit.

    Gleichzeitig warf der Politiker Moskau vor, die Situation im Nahen Osten zu Russlands Gunsten auszunutzen. Moskau versuche eine "zweite Front gegen die Ukraine und den ganzen Westen" zu errichten.

    Zuvor hatte das ukrainische Präsidentenbüro Presseberichte über ein mögliches Treffen in Istanbul am Mittwoch dementiert. Bereits in der vergangenen Woche waren geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine mit US-Vermittlung in Abu Dhabi aufgrund der Sicherheitslage verschoben worden.

  • 09:40 Uhr

    Ukrainische Angriffe in der vergangenen Woche: Fast 500.000 Nutzer waren ohne Strom 

    Fast eine halbe Million Haushalte waren nach ukrainischen Angriffen auf russische Energieanlagen in der vergangenen Woche ohne Strom. Dies berichtete Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "Die ukrainischen Formationen strebten danach, unerträgliche Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung zu schaffen, indem sie gezielte Attacken auf Energieobjekte verübten, insbesondere auf Verteilungsstationen, die die Stromversorgung mehrerer Bezirke gewährleisten. In der vergangenen Woche waren etwa 494.400 Menschen wegen solcher Angriffe von Stromausfällen betroffen."

    Laut Miroschnik war das Gebiet Belgorod am stärksten betroffen: Dort waren 430.000 Nutzer ohne Strom.

    Das Gebiet Belgorod ist zudem die Region, die vom Gegner am häufigsten attackiert wurde: In der vergangenen Woche setzten die ukrainischen Streitkräfte täglich zwischen 150 und 180 Drohnen ein, so Miroschnik.

  • 09:27 Uhr

    Ukrainische Angriffe: Rund 5.000 Menschen im Gebiet Kursk ohne Strom

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 9. März bis 5 Uhr MEZ am 10. März 41 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit evakuierte grenznahe Ortschaften 30-mal unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zehn Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurde ein 55 Jahre alter Einwohner der Siedlung Ilek verletzt, als eine ukrainische Drohne sein Haus angriff. Das Dach und die Fassade des Einfamilienhauses wurden beschädigt. Ein weiteres Einfamilienhaus kam in der Siedlung Kommunar zu Schaden.  

    Ferner berichtet der Gouverneur über einen größeren Stromausfall im Bezirk Belaja. Etwa 5.000 Menschen sind derzeit von der Stromversorgung abgeschnitten. Sobald die Sicherheitslage vor Ort es erlaubt, wird mit den Reparaturarbeiten begonnen werden.

  • 09:08 Uhr

    Russische Fähnrichin: "Wir retten Soldantenleben"

    Angelina Manowa hat sich durch besondere Fähigkeiten und tapferes Handeln in der Spezialoperation in der Ukraine ausgezeichnet. Dafür wurde sie sogar mit der Lebensrettermedaille ausgezeichnet. Im Gesprächt mit RT DE erzählte Manowa über ihren Einsatz. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:53 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. März 19 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Nowaja Kachowka — 3,
    • Rybaltsche — 3,
    • Kochany — 2,
    • Golaja Pristan — 3,
    • Welikaja Lepeticha — 4,
    • Aljoschki — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Kasatschji Lageri, Welikaja Lepeticha, Aljoschki und Dnjeprjany wurden insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert.

    Infolge einer Drohnenattacke seien in Welikaja Lepeticha ein Wohnhaus und ein Auto beschädigt worden, heißt es.

    Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung liegen bislang nicht vor.

  • 08:38 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb des vergangenen Tages sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik neun Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. März bis 0 Uhr am 10. März (Ortszeit) wurden drei zivile Personen verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und zwei Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen vier Zivilisten, darunter ein Kind, ums Leben. Zehn weitere Menschen, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen. 33 Wohnhäuser, acht zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw, ein Kommunalfahrzeug und mehrere Autos wurden beschädigt.

  • 08:04 Uhr

    Über 180 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe

    Binnen einer Woche wurden 183 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "In der vergangenen Woche erlitten 153 Zivilisten bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen, darunter neun Minderjährige. 30 Menschen wurden getötet, darunter ein Minderjähriger. Unter den Opfern gibt es ganze Familien. In der DVR wurde eine Familie von vier Menschen, darunter ein siebenjähriger Junge, bei einem Drohnenangriff getötet. Im Gebiet Saporoschje kamen die Eltern ums Leben, ihr sechsjähriger Sohn erlitt Verletzungen."

    Miroschnik präzisierte, dass die meisten Zivilisten durch feindliche Angriffe in den Regionen Belgorod, Cherson und Saporoschje sowie in der DVR verletzt wurden. Darüber hinaus waren Angriffe ukrainischer Kampfdrohnen die häufigste Todes- oder Verletzungsursache (etwa 82 Prozent der Fälle).

    Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen fast 3.600 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

  • 07:35 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Attacken

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurden zwei Menschen infolge der ukrainischen Angriffe getötet, 19 weitere erlitten Verletzungen.

    "Das Wochenende ist vorbei. Es war ein sehr schwieriges Wochenende für die Region Belgorod. 19 Menschen wurden verletzt, zwei Menschen starben."

  • 07:10 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 17 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Republik Krim – neun,
    • Gebiet Belgorod – fünf,
    • Gebiet Kursk – drei.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.