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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew erhält Iris-T-Luftabwehrsystem aus Deutschland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew erhält Iris-T-Luftabwehrsystem aus DeutschlandQuelle: Legion-media.ru © Björn Trotzki
  • 31.05.2026 17:32 Uhr

    17:32 Uhr

    Weitere Verletzte in russischen Regionen bei Angriffen aus der Ukraine

    Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung in russischen Gebieten fort. Behörden der Grenzgebiete Brjansk und Belgorod melden insgesamt drei Verletzte bei ukrainischen Drohnenattacken auf zivile Fahrzeuge am Sonntagnachmittag (Ortszeit).

    In den Ortschaften im Raum Belgorod wurden zudem Stromleitungen, vier Eigenheime, zwei Betriebe und vier Autos beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus.

  • 17:01 Uhr

    Internationales Sicherheitsforum in Moskau: 145 Länder beraten über neue Bedrohungen

    Im Gebiet Moskau hat der russische Sicherheitsrat ein internationales Sicherheitsforum mit Vertretern aus 145 Ländern und 14 internationalen Organisationen ausgerichtet. Auf dem Forum präsentierten russische Unternehmen neue Sicherheitslösungen, während Sicherheitsratssekretär Sergei Schoigu vor einer wachsenden Beteiligung westlicher Staaten am Ukraine-Konflikt warnte. 

    RT DE-Korrespondent Iwan Medwedew berichtet von Gesprächen über globale und regionale Sicherheit, Cyberschutz, Drohnenabwehr und internationale Kooperation. Im Gespräch mit RT DE kritisiert zudem Dr. Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums in Sankt Petersburg, die EU-Sanktionen gegen Russland als rechtswidrig und wirtschaftsschädlich und fordert mehr Diplomatie statt Blockdenken.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 16:39 Uhr

    Lukaschenko dementiert angebliche Bedrohung aus Weißrussland für Ukraine

    Weißrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko hat am Rande des Gipfels der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) in Astana die Befürchtungen der Regierung in Kiew zurückgewiesen, wonach sich sein Land der militärischen Sonderoperation Russlands anschließen könnte. Der Politiker erklärte, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij genau wisse, dass dies nie passieren werde.

    Gleichzeitig warnte Lukaschenko das südliche Nachbarland vor Provokationen. Nachdem die Regierung in Kiew erklärt hatte, man habe 500 potenzielle Ziele in Weißrussland für den Fall einer möglichen Gegenreaktion auf einen Überfall vom Norden her bestimmt, bezeichnete Lukaschenko diese eindeutige Warnung aus der Ukraine als "Gefasel".

    "Sie mögen zwar 500 Ziele bestimmt haben, aber wir haben ein sehr ernsthaftes Ziel mit präzisen Koordinaten und ganz schön in der Nähe von Weißrussland. Das begreifen sie auch."

    In diesem Zusammenhang zeigte sich der Weißrusse sicher, dass das ukrainische Militär keinen Krieg gegen Weißrussland wolle. Denn die Ukraine brauche keine zusätzliche 1.500 Kilometer lange Frontlinie. Sollte aber Weißrussland angegriffen werden, würde der Krieg in der Ukraine eine ganz neue Stufe erreichen.

  • 16:14 Uhr

    Gebiet Charkow: Kiewer Kräfte töten Zivilistin wegen angeblicher Kollaboration mit russischen Truppen

    Die ukrainischen Soldaten haben eine Frau im Dorf Schipowatoje des Gebiets Charkow, gezielt mit einer Kampfdrohne attackiert und getötet, als sie im Hof ​​ihres Wohnhauses telefonierte.

    Die Drohnenpiloten rechtfertigten ihr Vorgehen damit, dass die Zivilistin angeblich Daten über die Stellungen der ukrainischen Streitkräfte an das russische Militär übermittelt habe. Eine Mitteilung dazu wurde auf dem Telegram-Kanal der von Russland eingesetzten zivil-militärischen Verwaltung veröffentlicht.

    Laut russischen Ermittlern würden die ukrainischen Soldaten Hass gegenüber den Bewohnern der Dörfer Bely Kolodes und Shipowatojwe empfinden, weil diese sich weigerten, die Orte zu verlassen.

    Wie es heißt, werden die Zivilisten beschuldigt, "auf die russischen Truppen zu warten". Aus diesem Grund würden die Menschen gezielt angegriffen und getötet.

  • 15:45 Uhr

    BSW-Demo in Berlin: Wagenknecht kritisiert Milliardenhilfen für die Ukraine

    In Berlin-Schöneberg hat das Bündnis Sahra Wagenknecht mit mehreren hundert Teilnehmern demonstriert, während die Partei Unterschriften für die Teilnahme an der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus sammelt. Vor Ort sprachen unter anderem Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen und der Berliner BSW-Abgeordnete Alexander King über soziale Probleme, Aufrüstung, Ukraine-Hilfen und das Verhältnis zu Russland.

    Die Redner warfen der Bundesregierung vor, Milliarden für Kriegspolitik auszugeben, während bei Renten, Familien und sozialer Infrastruktur gekürzt werde, und forderten Diplomatie, Frieden mit Russland sowie die Wiederaufnahme der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:28 Uhr

    Ukrainische Truppen setzen Angriffe auf AKW Saporoschje fort

    Die Leitung des AKW Saporoschje, das sich im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet, wirft den ukrainischen Streitkräften vor, ihre Attacken auf Anlagen des Kernkraftwerks fortzusetzen. Demnach habe der Gegner nach der gestrigen Attacke auf die Maschinenhalle des Reaktorblocks Nummer 6 an diesem Sonntag erneut die Transporthalle auf dem AKW-Gelände angegriffen. Auf Telegram schreibt die Pressestelle des Kraftwerks:

    "Seit den letzten Monaten gehört dieses Objekt zu denen, die die ukrainischen Streitkräfte am häufigsten angreifen. Unter Beschuss geraten sowohl das Gebäude der Transporthalle als auch Betriebsfahrzeuge, die sich dort befinden. Außerdem wurden mehrmals Angriffe auf Busse registriert, die AKW-Mitarbeiter durch die Stadt befördern."

    Infolge der heutigen Attacke seien sechs Betriebsbusse und zwei Fahrzeuge der Marke GAZelle zerstört worden, heißt es. Die AKW-Leitung meldet keine Opfer unter dem Personal. Trotz der andauernden Angriffe arbeite die europaweit größte Atomanlage weiter. Ihre Sicherheit werde in vollem Umfang gewährleistet. Die AKW-Leitung warnte dennoch vor den zusätzlichen Risiken, die durch solche Attacken entstehen.

  • 15:03 Uhr

    Erneute ukrainische Angriffe auf zivile Objekte im Gebiet Cherson

    Das ukrainische Militär hat am Sonntagmorgen (Ortszeit) drei Ortschaften im Bezirk Kachowka mit Drohnen angegriffen. Dies gibt ein Verwaltungschef im Gebiet Cherson, Pawel Filiptschuk, auf Telegram bekannt. Verletzte meldet der Beamte keine.

    Laut Filiptschuk entstanden bei Attacken Sachschäden an zivilen Einrichtungen. Wie es heißt, wurden zwei Eigenheime, mehrere Nebengebäude, eine Stromleitung und ein Umspannwerk beschädigt.  

    Die Einwohner der Siedlung Ljubimowka seien bisher ohne Strom, teilt der Verwaltungschef mit.  

  • 14:34 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Lu Yuguang in Starobelsk – "Westliche Medien lügen"

    Eine Woche nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule und ein Wohnheim in Starobelsk, bei dem 21 Schüler ums Leben gekommen waren, besuchten mehr als 50 Journalisten aus 19 Ländern den Ort der Tragödie. Unter ihnen war Lu Yuguang, leitender Korrespondent des Moskauer Büros von Phoenix TV.

    Im exklusiven Gespräch mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij schildert er seine Eindrücke aus Starobelsk, widerspricht westlichen Darstellungen über ein angebliches militärisches Ausbildungszentrum und spricht über seine jahrzehntelange Arbeit in Kriegsgebieten, von Beslan über Syrien bis zum Donbass.

    Das Interview gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:05 Uhr

    Ukraine erhält Iris-T-Luftabwehrsystem aus Deutschland

    Nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij hat die Ukraine eine neue Abschussanlage für Iris-T-Abfangraketen aus Deutschland erhalten. Am Sonntag bat der Politiker in seinen sozialen Netzwerken um weitere Lieferungen von Luftabwehrmunition.

    "Wir brauchen auch Raketen für Luftabwehrsysteme, damit diese über ausreichende Kapazitäten verfügen, um russische Angriffe abzuwehren."

    Das Bundesverteidigungsministerium hatte Mitte ​April mitgeteilt, dass mit der Firma Diehl die Lieferung weiterer Startgeräte für Iris-T-Luftabwehrsysteme vereinbart worden sei.

  • 13:40 Uhr

    AKW Saporoschje: IAEA-Experten bekommen Zugang zum Ort des ukrainischen Angriffs unter einer Bedingung

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff am Samstag wurde die Turbinenhalle des Reaktorblocks Nummer 6 im Atomkraftwerk Saporoschje getroffen. Daraufhin forderte die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) den Zugang zu dem Ort.

    Jewgenija Jaschina, Sprecherin der russischen nuklearen Anlage, äußert sich dazu im Gespräch mit der Agentur TASS:

    "Was den gestrigen Angriff angeht, werden wir den IAEA-Experten den Ort des Einschlags zeigen, sobald die Situation es zulässt und es für die Mitarbeiter der Organisation selbst sicher sein wird."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.