Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artilleristen neutralisieren Sturmtruppen im Gebiet Saporoschje

7.01.2026 08:46 Uhr
08:46 Uhr
Russische Streitkräfte zerstören Dutzende Kontrollpunkte für Drohnen des Gegners
Die Luftabwehr und mobile Feuergruppen des russischen Truppenverbandes West haben 38 Kontrollpunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes. Außerdem seien zwei Starlink-Satellitenkommunikationsterminals ausgeschaltet worden.
08:17 Uhr
Dutzende ukrainische Drohnen über den Regionen Russlands über Nacht abgeschossen
Russische Luftabwehrsysteme haben in der Nacht 32 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
07:53 Uhr
Russische Armee zerschlägt mehrere Infanteriegruppen des Gegners in der Region Sumy
Drohnenpiloten des Truppenverbandes Nord haben mehrere Infanteriegruppen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaft Iwolschanskoje in der Region Sumy neutralisiert. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
07:20 Uhr
Russische Artilleristen neutralisieren gegnerische Sturmtruppen in der Region Saporoschje
Artilleristen des russischen Truppenverbandes Ost haben Sturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte in einem Waldgebiet in der Region Saporoschje neutralisiert. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
6.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:48 Uhr
Russischer Diplomat: Dutzende Todesopfer und Hunderte Verletzte durch ukrainische Angriffe im Dezember
Mindestens 367 Zivilisten sind im Dezember 2025 in Russland durch ukrainische Angriffe zu Schaden gekommen. Dies gibt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter im russischen Außenministerium, bekannt. Laut dem Diplomaten wurden 56 Zivilisten getötet, 311 Menschen, darunter elf Minderjährige, erlitten Verletzungen.
In einem auf Telegram veröffentlichten Post führt Miroschnik aus:
"Die ukrainischen Neonazis haben die größte Anzahl von Artillerie- und Drohnenangriffen auf zivile Ziele in den Gebieten Cherson, Belgorod, Kursk und Brjansk durchgeführt."
Neben Kampfdrohnen verschiedener Ausführungen setzte das ukrainische Militär auch Mehrfachraketenwerfer, Artillerie, Granatwerfer, Langstreckenraketen und ferngesteuerte Verlegung von Minen ein, um zivile Objekte in Russland anzugreifen.
21:43 Uhr
Ukrainisches Militär greift Erdöltanklager im Gebiet Belgorod an
Die ukrainischen Streitkräfte griffen am Dienstagabend (Ortszeit) mit einer Drohne ein Öllager im Bezirk Stary Oskol an. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bekannt.
Mehrere Lagertanks gerieten laut dem Beamten in Brand. Die Einsatzkräfte und Feuerwehr sind vor Ort im Einsatz.
Weitere Angaben werden derzeit geklärt.
21:24 Uhr
Mehrfachraketenwerfer zerstört Stellungen ukrainischer Einheiten (Video)
Bei einem Kampfeinsatz im Gebiet Saporoschje zerstörte die Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers einen temporären Truppenstandort sowie Verteidigungsanlagen der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
21:10 Uhr
Selenskij, Macron und Starmer unterzeichnen Absichtserklärung zur Truppenentsendung in Ukraine
Bei dem Ukraine-Treffen in Paris am Dienstag haben Wladimir Selenskij, Emmanuel Macron und Keir Starmer laut Medienberichten eine Absichtserklärung zur künftigen Entsendung einer "multinationalen Truppe" in die Ukraine unterzeichnet. Das Dokument sehe vor, ein Koordinierungszentrum für die operative Zusammenarbeit zwischen der "Koalition der Willigen" und Kiew einzurichten.
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der ebenfalls an den Beratungen in Frankreich teilnahm, verkündete anschließend "bedeutende Fortschritte". Dazu gehören Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ein Entwicklungsplan. Witkoff gab zudem an, dass die gemeinsame Arbeit bei Gesprächen am Mittwoch fortgesetzt werde.
Die EU werde dazu beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jegliche Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige, erklärte der EU-Ratspräsident António Costa nach dem Treffen in Paris.
"Wir sind bereit, uns zu einem System politisch und rechtlich verbindlicher Garantien zu verpflichten, das in Kraft tritt, sobald eine Waffenruhe in Kraft tritt", sagte Costa.
20:48 Uhr
Tschetschenien-Chef zeigt Achmat-Spezialeinheit im Gebiet Saporoschje im Einsatz (Video)
Spezialkräfte des Bataillons Wostok-Achmat führen gemeinsam mit weiteren russischen Einheiten erfolgreiche Einsätze bei Orechow im Gebiet Saporoschje durch. Dies berichtet Ramsan Kadyrow, das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien.
Aufnahmen, die Kadyrow auf Telegram teilt, zeigen, dass die Soldaten eine auf dem Dach eines neunstöckigen Gebäudes platzierte ukrainische Flagge mithilfe einer FPV-Drohne beseitigen.
Es sei auch zu sehen, dass die Drohnenpiloten einen Erdbunker und eine Lagerhalle der ukrainischen Einheiten eliminieren, so Kadyrow weiter. Außerdem sei ein an einem Baum installierter feindlicher Drohnensignalverstärker entdeckt und zerstört worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.