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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 20.03.2026 12:30 Uhr

    12:30 Uhr

    Industriegebiet in LVR mit Drohnen angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben Drohnen für einen Angriff auf ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk in der Volksrepublik Lugansk eingesetzt. Dies gab der Chef der Republik, Leonid Pasetschnik, bekannt.

    "Heute Morgen hat der Gegner unsere Republik erneut angegriffen. Gegnerische Drohnen sind in ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk eingeschlagen. Ein ziviles Unternehmen, das Produktion ausschließlich für friedliche Zwecke herstellt, wurde beschädigt. Zwei Werkstätten und das umliegende Gelände des Eisenhüttenwerks wurden getroffen."

  • 11:44 Uhr

    FSB: Terroranschlag auf einen Beamten in DVR vereitelt

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1973, in der DVR festgenommen, als er versuchte, das Auto eines Beamten der Regionalverwaltung in die Luft zu sprengen. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.

    Laut der Behörde sei der Mann von ukrainischen Geheimdiensten angeworben worden. Er soll Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben. 

    Auf Anweisung des Kontaktmannes habe der Mann Komponenten für einen Sprengsatz aus einem Versteck abgeholt, um das Auto eines Beamten der Volksrepublik Donezk zu sprengen. Bei ihm seien ein 3.500 Gramm schwerer Sprengsatz mit Splittern, ein elektrischer Zünder und eine Fernbedienung sichergestellt worden, hieß es weiter.

    Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt.

  • 10:49 Uhr

    Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte in der DVR befreit: Alexandrowka, Kaliniki, Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka.

    Darüber hinaus haben die russischen Truppen die Siedlung Sopytsch im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht.

  • 10:00 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 14 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 19. März bis 7:00 Uhr am 20. März wurden insgesamt 36 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet eine Verletzte. 

    Infolge der Angriffe wurde eine Stromleitung beschädigt. 17 Ortschaften waren ohne Strom. Die Energieversorgung wurde bereits wiederhergestellt.

  • 09:25 Uhr

    Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, haben die ukrainischen Streitkräfte die Ortschaft Murom angegriffen. Dabei wurde ein ziviler Einwohner getötet.

    "Infolge eines Drohnenangriffs auf das Dorf Murom kam ein Zivilist ums Leben. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort."

  • 08:54 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 26 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Region Krasnodar – 14,
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – sechs, 
    • Gebiet Belgorod – zwei, 
    • Republik Krim – zwei
    • Gebiet Brjansk – eine,
    • Gebiet Rostow – eine.
  • 07:39 Uhr

    Luftabwehrsystem Panzir-S fängt erfolgreich ukrainische Flamingo-Raketen ab

    Die Flugabwehrraketensysteme Panzir-S zerstören erfolgreich die neuen Flamingo-Langstreckenraketen der ukrainischen Streitkräfte. Dies gab der russische Staatsrüstungskonzern Rostech bekannt.

    "Panzir-Systeme haben erfolgreich mehrere Drohnen sowie ballistische ATACMS-Raketen, Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow und Flamingo, Raketen vom Typ HARM, Lenkflugkörper vom Typ HIMARS und weitere Ziele zerstört."

    Das Panzir-System ist für die Luftverteidigung vor Flugzeugen, Hubschraubern, Drohnen und Marschflugkörpern sowie zur Stärkung der Luftverteidigungsgruppen bei der Abwehr massiver Angriffe konzipiert.

  • 07:04 Uhr

    Russisches Militär drängt ukrainische Soldaten an den Stadtrand von Olgowka zurück

    Russische Truppen sind in Olgowka im Gebiet Charkow vorgerückt und haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an den westlichen Stadtrand zurückgedrängt. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mit.

    "Derzeit werden Erfolge erzielt. Der Gegner wurde bereits an den westlichen Stadtrand von Olgowka zurückgedrängt, und Säuberungsaktivitäten sind im Gange. Das ist ein strategischer Erfolg unserer Truppen, denn sobald sie ihre Stellungen auf den Höhen festgesetzt haben, können sie ukrainische Kämpfer aus einem Teil des besetzten Gebiets der Volksrepublik Lugansk in diesem Raum vertreiben."

  • 19.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Russische Drohnenpiloten treffen gegnerische Ziele trotz Tarnung (Video)

    Drohnenpiloten, die als Teil der Spezialeinheiten des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, setzten zwei Panzer und ein Artilleriegeschütz der ukrainischen Armee außer Gefecht. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, handelt es sich um einen Kampfeinsatz an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk. Die Tarnung habe dem Gegner nicht geholfen, so die Behörde in Moskau.   

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.