Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Russland arbeitet an Satellitensystem für Schwerlastdrohnen

12.06.2026 16:16 Uhr
16:16 Uhr
Putin: Russland arbeitet an Satellitensystem für Schwerlastdrohnen
Russland entwickelt derzeit eine Satellitenkonstellation zur Steuerung von Schwerlastdrohnen, erklärt Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Soldaten der militärischen Sonderoperation.
Das Satellitensystem in niedriger Erdumlaufbahn werde dem US-amerikanischen Starlink nicht nachstehen oder vielleicht sogar besser sein, meint der Präsident.
15:31 Uhr
Kiews Truppen attackieren AKW-Stadt Energodar am Tag Russlands
Am Freitag haben ukrainische Truppen Energodar unter Beschuss genommen. Wie der Pressedienst des Atomkraftwerks Saporoschje hervorhebt, wurde am 12. Juni der Tag Russlands gefeiert. Gleichzeitig ehrt Energodar den Jahrestag der Stadtgründung. Eine offizielle Erklärung lautet:
"Heute am Tag Russlands und zum Geburtstag von Energodar attackieren die ukrainischen Streitkräfte das Gebäude der städtischen Verwaltung und Staatsflaggen."
Es gibt keine Verletzten, heißt es weiter. Der Angriff richte sich nicht nur gegen die Infrastruktur, sondern auch gegen die Staatssymbole und den Feiertag selbst. Die Versuche, die Einwohner einzuschüchtern, seien vergeblich.
15:00 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der vergangenen sieben Tage 9.370 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- neun Panzer,
- 102 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 548 Kraftfahrzeuge,
- 57 Artilleriegeschütze,
- 38 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare.
Die Flugabwehr schoss 74 Flugbomben, elf HIMARS-Raketen, vier landgestützte Flamingo-Marschflugkörper, drei Neptun-Marschflugkörper und 4.776 unbemannte Flugzeuge ab.
14:28 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium meldet Angriffe auf Militärziele in der Ukraine
Vom 6. bis zum 12. Juni haben die russischen Streitkräfte fünf Massenangriffe mit Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Das Verteidigungsministerium erklärt die Attacken als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland.
Getroffen wurden Objekte der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, Militärflugplätze, Munitionslager, Speicher, Montagehallen und Abschussvorrichtungen für Drohnen größerer Reichweite und unbemannte Boote sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner.
14:00 Uhr
Russische Armee befreit diese Woche fünf Ortschaften

SymbolbildAlexander Polegenko / TASS Die russischen Streitkräfte haben am Vortag Prijut in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Mitte möglich.
Dazu befreite die russische Armee in den vergangenen sieben Tagen vier Ortschaften. Diese sind Schewtschenko und Ochrimowka im Gebiet Charkow sowie Chimik und Roskoschnoje in der DVR.
13:15 Uhr
Gebiet Belgorod: Eine Tote, mehrere Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 72 Angriffe auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod unternommen. Wie der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mitteilt, kam bei einer gezielten Attacke des Gegners eine Zivilistin im Kreis Schebekino ums Leben. Im ganzen Gebiet wurden 16 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.
Ferner berichtete der regionale Krisenstab, dass eine Frau in der Stadt Graiworon durch die Detonation einer ukrainischen Drohne auf dem Gelände eines Wohnhauses Verletzungen erlitt. Im Kreis Iwnja explodierte eine Drohne auf einem Bauernhof, wobei ein Mann verletzt wurde.
12:42 Uhr
Die Ukraine macht ihre Verpflichtungen gegenüber Trump zunichte

SymbolbildTetiana Strilchuk / Legion-media.ru Das Rohstoffabkommen zwischen der Ukraine und den USA wurde auf Eis gelegt. Kiew hat aus politischen Gründen seine Pläne aufgegeben, amerikanische Milliarden in die Erschließung der Bodenschätze zu investieren.
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12:23 Uhr
Gebiet Kursk schießt an einem Tag mehr als 150 ukrainische Drohnen ab
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat die ukrainische Armee 109 Artillerieangriffe auf das Gebiet Kursk unternommen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem 151 unbemannte Flugzeuge zum Absturz gebracht. Opfer oder Verletzte gab es keine.
12:00 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin Drohnen bei Moskau
Einheiten der russischen Flugabwehr haben seit Beginn des Tages 14 Drohnen der Ukraine im Anflug auf Moskau abgefangen, berichtet Bürgermeister Sergei Sobjanin. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Weitere Einzelheiten gibt Sobjanin nicht bekannt.
11:34 Uhr
Politico: Kiew will mehr Geld vom Westen – damit "Russland brennt"
Die Ukraine will zusätzliche Finanzierung in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar von westlichen Verbündeten anfordern, berichtet Politico mit Verweis auf einen namentlich nicht genannten Vertreter des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Demnach werde der Antrag am 18. Juni bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe, auch bekannt als Ramstein-Format, gestellt.
Verteidigungsminister Michail Fjodorow und andere ukrainische Beamte sollen das Thema während der Treffen mit Vertretern Norwegens, Schwedens, Deutschlands und Kanadas bereits erörtert haben. Die Verbündeten würden um Beträge in Höhe von 2 bis 6 Milliarden US-Dollar gebeten, um das Ziel von 20 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Es könnte sich um Hilfe oder Darlehen handeln.
Kiew möchte die zusätzlichen Mittel für die Verstärkung der Flugabwehr, für die Beschaffung von Drohnen, Munition, Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Waffen größerer Reichweite sowie für Direktaufträge bei ukrainischen Rüstungsbetrieben verwenden.
Die Quelle von Politico betont:
"Jeder sieht, dass Russland brennt, und wir wollen, dass es noch mehr brennt. Dafür brauchen wir aber die Finanzierung."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

