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Liveticker Ukraine-Krieg: Gebäude der Militärpolizei im Gebiet Leningrad durch Explosion beschädigt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Gebäude der Militärpolizei im Gebiet Leningrad durch Explosion beschädigt© Urheberrechtlich geschützt
  • 17.02.2026 18:05 Uhr

    18:05 Uhr

    RIA Nowosti: Briten werden sich über Verhandlungsergebnisse in der Schweiz informieren

    Die britische Delegation in Genf wird versuchen, Informationen über die Ergebnisse der Ukraine-Gespräche zu erhalten, sagte eine mit der Situation vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Sie nehmen nicht an dem Treffen teil, möchten aber eine Rückmeldung zu den Verhandlungen über die Ukraine erhalten", so die Quelle.

    Eine große Delegation aus Großbritannien hält sich im Hotel InterContinental auf, wo die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine stattfinden, heißt es im Bericht. Sie werde von Jonathan Powell, dem nationalen Sicherheitsberater des britischen Premierministers Keir Starmer, geleitet.

  • 17:33 Uhr

    Gebiet Saporoschje erneut unter ukrainischem Beschuss – Zivilist betroffen

    Das ukrainische Militär hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal die zivile Infrastruktur in der Ortschaft Wodjanoje beschossen. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.  

    Ein Mann des Jahrgangs 1975 sei verletzt worden und werde derzeit medizinisch versorgt, berichtet der Beamte.

  • 17:03 Uhr

    Orbán: Ungarn hilft USA, die Lage in der EU und in der Ukraine zu verstehen

    Ungarn helfe den USA, die Lage in Mitteleuropa und den Konflikt in der Ukraine besser zu verstehen, um eine friedliche Lösung zu fördern, erklärt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Kommentar zum Besuch des US-Außenministers Marco Rubio in Budapest.

    "War das für die USA nützlich? Ich denke schon. Was wirklich interessant ist, ist, ob wir ihnen helfen konnten. Denn Amerika ist weit weg, Mitteleuropa ist komplex, es ist schwer zu verstehen, und von hier aus sehen sie den Krieg aus einer ganz anderen Perspektive. Und genau dabei versuche ich, ihnen, den Amerikanern, zu helfen. Ich versuche, ihnen eine andere Perspektive zu geben, eine näher liegende, umfassendere, historischere, tiefere, damit sie die richtige Entscheidung für eine friedliche Lösung treffen können."

  • 16:28 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen zwei Autos im russischen Grenzgebiet Kursk an: Mann getötet

    Aus dem russischen Grenzgebiet Kursk wird über einen tödlichen Drohnenangriff aus der Ukraine berichtet. Gouverneur Alexander Chinschtein meldet auf Telegram einen Getöteten in der Siedlung Kalinowka. Demnach habe das ukrainische Militär ein ziviles Auto angegriffen. Der Fahrer sei ums Leben gekommen. Der Politiker spricht der Familie und den Angehörigen des Opfers sein aufrichtiges Beileid aus.

    Darüber hinaus habe der Gegner in der Siedlung Beliza zugeschlagen. Bei einem ähnlichen Drohnenangriff sei der Fahrer unversehrt geblieben, so Chinschtein. Der Gouverneur bezeichnet die beiden Attacken als "barbarische Nazi-Verbrechen".

  • 15:56 Uhr

    Luftverteidigung zerstört Dutzende ukrainische Drohnen über Sewastopol

    Die ganze Nacht hindurch wehrten die Luftverteidigung und Kräfte der russischen Schwarzmeerflotte Drohnenangriffe auf die Hafenstadt Sewastopol aus der Ukraine ab. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew am Dienstag bekannt.  

    "Es war eine der längsten Attacken auf Sewastopol in jüngster Zeit", schreibt der Beamte auf Telegram. Insgesamt seien mehr als 24 unbemannte Fluggeräte abgeschossen worden.

    "Je näher die nächsten Verhandlungen mit der Ukraine rücken, desto häufiger greifen die ukrainischen Streitkräfte Russland an, darunter auch Sewastopol", betont Raswischajew. "Dies ist eine bekannte Taktik der Ukronazis."

    Wie es heißt, erlitt ein neunjähriger Junge Splitterverletzungen, als die durch den Drohnenabschuss verursachte Druckwelle Fenster eines Eigenheims zerstörte. Das Kind werde in einem Krankenhaus behandelt und befinde sich in einem zufriedenstellenden Zustand, teilt der Gouverneur mit.

    Die zuständigen öffentlichen Dienste hätten umgehend damit begonnen, die Folgen der nächtlichen Angriffe zu beseitigen, fügt der Beamte hinzu. 

  • 15:32 Uhr

    Zivilist bei Drohnendetonation im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt

    Aus dem russischen Grenzgebiet Belgorod wird über ein weiteres Opfer berichtet. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Krinitschnoje eine ukrainische Drohne detoniert. Der Vorfall habe sich auf dem Gelände eines Geschäfts ereignet. Ein Mann habe dabei eine Splitterwunde am Bauch erlitten und werde nun ärztlich versorgt. Ein Lkw sei beschädigt worden, teilt Gladkow mit.

  • 15:17 Uhr

    Ukrainische Angriffe ließen in der vergangenen Woche gut 450.000 Menschen in Russland ohne Strom

    Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS die ukrainischen Streitkräfte bezichtigt, unerträgliche Lebensverhältnisse für die Zivilbevölkerung in den russischen Grenzregionen zu schaffen. Zu diesem Zweck habe das ukrainische Militär russische Energieanlagen, insbesondere Umspannwerke, angegriffen. So seien dadurch in der vergangenen Woche mindestens 454.000 Menschen vorübergehend ohne Strom geblieben. Am stärksten hätten die Stromabschaltungen in der vergangenen Woche das Gebiet Belgorod betroffen. Etwa 220.000 Menschen hätten dort ohne Strom ausharren müssen. Im Gebiet Brjansk seien es 107.000 Einwohner gewesen, im Gebiet Saporoschje 35.000 Menschen und im Gebiet Kursk 27.000 Einwohner.

    Darüber hinaus warf der Diplomat der Ukraine vor, das AKW Saporoschje erneut unter Beschuss genommen zu haben. Einige Infrastrukturobjekte, darunter eine Hochspannungsleitung, seien beschädigt worden. Somit gefährde die Ukraine die Atomsicherheit.

  • 15:09 Uhr

    Russische Artilleriesoldaten legen Routen für Infanterie frei (Video)

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Mitte unterstützen die Infanterie bei ihrer Offensive im Frontabschnitt Krasnoarmeisk. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, legten die Artilleristen unter Einsatz der Selbstfahrlafetten vom Typ Malki die Routen für die Infanterie frei und zerstörten eine wichtige Festung der ukrainischen Armee.    

  • 15:01 Uhr

    Mehr als 20 russische Bürger binnen einer Woche durch Angriffe aus Ukraine getötet

    Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS traurige Statistiken über Todesopfer und Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Russland geteilt. Dem Diplomaten zufolge seien in der vergangenen Woche dadurch 21 russische Bürger ums Leben gekommen, 126 weitere, darunter sechs Minderjährige, seien verletzt worden. Das jüngste Opfer sei vier Jahre alt.

    Miroschnik teilte zudem mit, dass die meisten Opfer aus den Gebieten Belgorod, Cherson und Saporoschje und der Volksrepublik Lugansk stammten, da der Gegner zuletzt seine Attacken auf diese Regionen intensiviert habe. Drohnenangriffe seien dabei die häufigste Todes- und Verletzungsursache.

    Der Diplomat warf dem ukrainischen Militär gezielte Attacken auf Krankenwagen und medizinische Einrichtungen vor. Außerdem vermine die Ukraine auf der Ferne zivile Objekte in Russland. In der vergangenen Woche habe der Gegner fast 2.600 verschiedene Geschosse auf russische Siedlungen abgefeuert.

  • 14:54 Uhr

    400 Einwohner der Region Kursk werden weiterhin vermisst

    Bislang sei es noch nicht gelungen, das Schicksal von 400 Vermissten in der Region Kursk aufzuklären, teilt Tatjana Moskalkowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, mit. Sie erklärte auf einer Sitzung des Ausschusses für Sozialpolitik des Föderationsrates Russlands:

    "Wir sind Teil der Arbeitsgruppe (des Gouverneurs der Region Kursk, Alexander) Chinschtein, die sich mit vermissten Personen befasst. Es muss gesagt werden, dass in dieser Region für jede vermisste Person ein Fahndungsfall und ein Maßnahmenplan angelegt wurde. Es bleiben noch 400 Personen, deren Schicksal wir nicht feststellen konnten."

    Sie betonte, dass sich derzeit noch zehn Einwohner des Gebietes Kursk auf dem Territorium der Ukraine befinden, über deren Rückkehr die Menschenrechtsbeauftragte täglich mit der ukrainischen Seite verhandelt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.