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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Unsere Drohnen könnten an Siegesparade in Moskau teilnehmen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Unsere Drohnen könnten an Siegesparade in Moskau teilnehmen© Urheberrechtlich geschützt
  • 4.05.2026 16:54 Uhr

    16:54 Uhr

    Fico: "Keine Militärkredite und keine Gratis-Waffen für Ukraine"

    Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und auch keine Waffen kostenlos liefern. Dies erklärte Ministerpräsident Robert Fico am Montag vor Journalisten am Rande eines Treffens der Europäische Politische Gemeinschaft:

    "Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und der Ukraine keine Waffen kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn jemand etwas kaufen will, soll er es bei uns kaufen."

  • 16:35 Uhr

    Bericht: Qualifizierte Mediziner in Sturmtrupps, Mangel in Sanitätsdienst

    In den ukrainischen Streitkräften sollen mobilisierte Bürger ohne ausreichende Qualifikation im Sanitätsdienst landen, während ausgebildete Mediziner bereits bei der Auswahl in den Territorialen Rekrutierungszentren in Sturm­einheiten geschickt werden. Zugleich würden in den Sanitätsdienst "nicht die Gesündesten und die am wenigsten Gebildeten" gelangen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:

    "Deshalb ist der Ärztemangel in den Kampfverbänden akut, und die Kommandeure haben keine konkreten Lösungswege. Dieses Problem wird gegenüber der übergeordneten Führung verschwiegen."

  • 16:14 Uhr

    13 Ortschaften im April befreit

    Die russischen Streitkräfte haben im vergangenen Monat 13 Ortschaften in den Gebieten Charkow, Sumy und Saporoschje sowie in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Im zweiten Frühlingsmonat befreiten die russischen Streitkräfte insgesamt 13 Siedlungen, darunter: Miropolskoje im Gebiet Sumy, Werchnjaja Pisarewka, Woltschanskije Chutora, Sybino, Weterinarnoje, Pokaljanoje im Gebiet Charkow, Dibrowa, Grischino, Iljitschowka, Iljinowka, Nowodmitrowka, Nowoalexandrowka in der DVR und Boikowo im Gebiet Saporoschje."

    Marotschko betonte, dass die Einheiten des Truppenverbandes Nord die größte Anzahl der Siedlungen – fünf – befreit haben.

  • 15:55 Uhr

    Wohnhaus im Südwesten Moskaus von ukrainischer Drohne getroffen

    Jede Nacht attackiert die ukrainische Armee mit Dutzenden oder gar Hunderten Drohnen zivile Ziele in Russland, so auch in der Nacht auf den 4. Mai. 

    In 14 Gebieten wurde die Luftabwehr aktiv und schoss insgesamt 156 Drohnen ab, aber einige kamen durch und richteten Schäden an. Unter anderem wurde ein Wohnhaus im Südwesten Moskaus getroffen und eine Wohnung im 36. Stock schwer beschädigt, wie der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mitteilte. Im Umfeld des Hauses parkende Autos wurden von Trümmern beschädigt, verletzt wurde niemand.

    Sobjanin fügte hinzu, dass die Luftabwehr zwei weitere Drohnen abgeschossen habe, die auf Moskau zuflogen. Am Ort des Absturzes seien Spezialisten im Einsatz, präzisierte der Bürgermeister.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:27 Uhr

    Gebiet Kursk: Über 120 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 91 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 3. Mai bis 7:00 Uhr am 4. Mai wurden insgesamt 129 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zwölfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

  • 14:58 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.240 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 260 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 19 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion sowie eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, vier Artilleriegeschütze, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer sowie drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 90 Kämpfer einbüßen. Ein Schützenpanzer vom Typ Marder aus deutscher Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Puma aus italienischer Produktion, ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung sowie zwei Radaranlagen vom Typ RADA aus israelischer Produktion wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 360 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, drei Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf Autos und drei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht. 

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband 24 Autos, ein Artilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Munitionslager, Drohnenlager und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben, sieben HIMARS-Raketen und 507 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 141.646 unbemannte Luftfahrzeuge, 658 Flugabwehrraketensysteme, 29.161 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.714 Mehrfachraketenwerfer, 34.749 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  60.777 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

  • 14:19 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen nahe Moskau abgeschossen

    Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, erklärte, dass weitere ukrainische Drohnen im Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen wurden. Auf Telegram teilte Sobjanin mit:

    "Die Luftverteidigungskräfte des Verteidigungsministeriums haben drei Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört. Einsatzkräfte sind vor Ort."

    Am Montag meldete er sieben Drohnen, die in Richtung Moskau flogen.

  • 13:40 Uhr

    Mehrere Mitarbeiter des Agrarkonzerns Miratorg im Gebiet Brjansk verletzt

    Nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, erlitten mehrere Mitarbeiter des Agrarkonzerns Miratorg Verletzungen nach einer ukrainischen Attacke. Der Angriff auf die Ortschaft Brownitschi erfolgte unter dem Einsatz des Grad-Mehrfachraketenwerfers, schrieb Bogomas auf Telegram. 

    "Infolge der terroristischen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte wurden leider sieben Mitarbeiter des Betriebs verletzt."

    Bogomas zufolge erfolgte der zweite Angriff unter dem Einsatz von Drohnen während der Evakuierung der Verletzten.

  • 13:00 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 19 Orte in sieben Bezirken angegriffen.

    Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben, zwölf weitere suchten medizinische Hilfe. 

    Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 19 Privathäuser, fünf Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, ein Infrastrukturobjekt sowie 30 Fahrzeuge.

  • 12:23 Uhr

    Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom

    Infolge der ukrainischen Drohnenangriffe auf das Gebiet Saporoschje ist es zum Stromausfall im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja gekommen. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Insgesamt 7.141 Haushalte in sieben Ortschaften sind ohne Stromversorgung. Die Wiederherstellungsarbeiten werden durch die Drohnenaktivität behindert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.