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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland testet erfolgreich Sarmat-Interkontinentalrakete

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland testet erfolgreich Sarmat-Interkontinentalrakete

 

  • 12.05.2026 16:09 Uhr

    16:09 Uhr

    Russland testet erfolgreich Sarmat-Interkontinentalrakete

    Russland hat eine moderne Interkontinentalrakete vom Typ Sarmat getestet. Wie der Befehlshaber der Strategischen Raketentruppen, Sergei Karakajew, an diesem Dienstag dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mitteilte, sei der Probestart um 11:15 Uhr Moskauer Zeit erfolgreich verlaufen. Dabei lobte er die Eigenschaften der modernen Rakete, die ihre Vorgängermodelle in Reichweite, Nutzlast und Startbereitschaft übertreffe. Außerdem könne die Sarmat die bereits existierenden Raketenabwehrsysteme "garantiert" umgehen.

    Putin gratulierte den Strategischen Raketentruppen und deren Befehlshabern zum bestandenen Teststart und wünschte ihnen weitere Erfolge. Ferner beglückwünschte der Kremlchef das Verteidigungsministerium und alle Ingenieure, alle wissenschaftlichen Mitarbeiter und alle Leiter der russischen Rüstungsbranche zu diesem Ereignis.

    "Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit an der Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Russlands."

    Bei der Sarmat handelt es sich um eine mit Flüssigbrennstoff betriebene ballistische Interkontinentalrakete, die mehr als 200 Tonnen wiegt. Sie kann eine Nutzlast von zehn Tonnen an Bord nehmen, dabei eine Hyperschallgeschwindigkeit von mehr als Mach 17 erreichen und ihre Flugbahn ändern, um nicht abgefangen zu werden. Die Reichweite der Rakete wird auf 18.000 Kilometer beziffert.

  • 15:45 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Nach dem Ende der Waffenruhe setzten die russischen Streitkräfte die militärische Sonderoperation fort.

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine etwa 875 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 145 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 100 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband 21 Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 75 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden 13 Autos und zwei Artilleriegeschütze getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 290 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Mannschaftstransportwagen vom Typ Stryker aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos sowie ein Artilleriegeschütz.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 230 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos und ein Artilleriegeschütz. 

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf etwa 35 Soldaten. Außerdem setzte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug und neun Autos außer Gefecht.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Munitions- und Brennstofflager angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 56 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben 108 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 144.996 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.268 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.718 Mehrfachraketenwerfer, 34.875 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.401 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

  • 15:17 Uhr

    Russische Ombudsfrau: Schon mehr als 3.700 russische Soldaten aus ukrainischer Haft zurückgekehrt

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa empfangen. Am Dienstag berichtete die Ombudsfrau dem Kremlchef unter anderem über die Tätigkeit ihres Büros im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise. Moskalkowa zufolge seien seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 sage und schreibe 3.724 russische Armeeangehörige aus ukrainischer Haft zurückgebracht worden. Zudem habe man das Schicksal von weiteren 9.083 festgestellt. Ferner habe das russische Menschenrechtsbüro fast 4.500 Teilnehmern der Sonderoperation und deren Familien geholfen, ihre Probleme zu lösen.

  • 14:44 Uhr

    Deutschland und Ukraine erweitern Partnerschaft im militärischen Bereich

    Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius ist unangekündigt in die ukrainische Hauptstadt gereist, um Fragen der Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine im Bereich der Rüstungsproduktion zu erörtern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:15 Uhr

    Außenministerium: EU will angeblich Frieden, tut jedoch alles für Verlängerung des Ukraine-Konflikts 

    Die Rhetorik der EU ziele angeblich auf die Wiederherstellung des Friedens ab, Brüssel tue jedoch alles für die Verlängerung des Konflikts in der Ukraine. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko gegenüber Journalisten am Dienstag.

    "Wir sehen die konkreten Handlungen der Europäischen Union. Ja, ihre Rhetorik zielt angeblich auf die Wiederherstellung des Friedens ab, sie rufen zu einem Waffenstillstand und zum Frieden auf. Aber in Wirklichkeit tun sie alles Mögliche, um den Konflikt so lange wie möglich hinauszuzögern."

  • 13:39 Uhr

    Verteidigungsministerium: Kiew verletzte Waffenruhe – 30.383 Verstöße registriert

    Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Dienstag über zahlreiche Verstöße gegen die Waffenruhe durch die ukrainischen Truppen. Nach Angaben der russischen Militärbehörde seien im Laufe der Waffenpause insgesamt 30.383 Verstöße registriert worden.

    Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der russischen Streitkräfte hätten sich alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation während der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges vom 8. Mai 00:00 Uhr bis zum 11. Mai 24:00 Uhr strikt an den Waffenstillstand gehalten und seien an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben.

    Trotz der Waffenruhe hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin Angriffe unter dem Einsatz von Drohnen und Artillerie gegen russische Stellungen durchgeführt, merkte die Behörde an.

    In den vergangenen 24 Stunden bis 24:00 Uhr am 11. Mai hätten die ukrainischen Streitkräfte fünf Angriffsversuche unternommen und die Stellungen russischer Truppen 859 Mal mit Raketenwerfern, Artilleriegeschützen und Mörsern beschossen. Zudem habe der Gegner 5.825 Drohnenangriffe durchgeführt.

    Das Verteidigungsministerium teilte weiterhin mit, dass die russische Armee auf Verstöße spiegelbildlich reagiert habe. Es gab Vergeltungsschläge gegen ukrainische Mehrfachraketenwerfer-, Artillerie- und Mörserstellungen. Ukrainische Kommandoposten und Drohnenstartplätze seien dabei getroffen worden.

  • 12:48 Uhr

    Kreml nennt Bedingung für Beendigung der Sonderoperation in der Ukraine

    Die militärische Sonderoperation in der Ukraine könnte "jederzeit" gestoppt werden. Dafür müsse das Kiewer Regime eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Dies betonte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow auf einer Pressekonferenz.

    "Sie kann jederzeit beendet werden, sobald das Kiewer Regime – und Selenskij – Verantwortung übernimmt und die notwendige Entscheidung trifft."

    Kiew sei sich bewusst, um welche Entscheidung es sich handele, fügte Peskow hinzu.

  • 12:25 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 20 Orte in fünf Bezirken angegriffen. 

    Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben, acht weitere erlitten Verletzungen. 

    Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, elf Privathäuser, zwei Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, eine Kirche, Landwirtschaftstechnik sowie 24 Fahrzeuge.

  • 11:39 Uhr

    Experte: Russische Armee erweitert Kontrollzone am Frontabschnitt Slawjansk-Kramatorsk

    Der Frontabschnitt Slawjansk-Kramatorsk war in der vergangenen Woche vom 2. bis 8. Mai (vor der von Russland verkündeten Waffenruhe) der erfolgreichste für die russischen Streitkräfte. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte 

    "Das beste Ergebnis bei der Befreiung besetzter Gebiete vom 2. bis 8. Mai erzielten die Militärangehörigen des Truppenverbandes Süd. Sie erweiterten die Kontrollzone, eroberten mehrere Höhenzüge in Richtung Slawjansk-Kramatorsk und verbesserten ihre taktische Position im Raum Konstantinowka."

  • 11:00 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 80 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 122 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 11. Mai bis 9:00 Uhr am 12. Mai wurden insgesamt 76 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Siebenmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Sachschäden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.