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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie zerstört getarnte Ziele im Raum Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Artillerie zerstört getarnte Ziele im Raum SaporoschjeQuelle: TASS © Alexander Polegenko
  • 27.04.2026 11:27 Uhr

    11:27 Uhr

    AKW Saporoschje: Mitarbeiter bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Das ukrainische Militär hat das Gelände der Werkstatt für Kraftfahrzeuge im Kernkraftwerk Saporoschje angegriffen. Bei der Drohnenattacke am Montag wurde ein Fahrer getötet, wie der Pressedienst der Anlage mitteilt.

    "Dies ist ein schwerer und unersetzlicher Verlust. Wir trauern tief mit der Familie und den Verwandten des Verstorbenen", heißt es in der Mitteilung. Den Angehörigen werde jede notwendige Hilfe und Unterstützung zuteil.

    Und weiter:

    "Die Beschäftigten der Atomindustrie dürfen nicht zur Zielscheibe werden. Jegliche Angriffe auf das AKW Saporoschje stellen nicht nur eine Bedrohung für die Menschen, sondern auch für die Sicherheit allgemein dar. Es ist ein Schlag gegen das Leben und die Zukunft."

  • 10:38 Uhr

    Russische Artilleriebesatzungen zerschlagen gegnerische Kräfte entlang der Front

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände West und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie die Behörde bekanntgibt, machten sie Drohnenleitstellen und Ansammlungen des gegnerischen Personals unschädlich.

  • 09:42 Uhr

    Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee: Lage an der Front schwierig

    "Der Gegner hat seine Offensivoperationen entlang fast der gesamten Frontlinie intensiviert", schreibt der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Telegram. "Die Lage bleibt schwierig", fügt der General hinzu.

    Wie zuvor der Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, berichtete, drängten die russischen Truppen Kiews Kräfte an gesamter Front zurück.

  • 09:00 Uhr

    Flugabwehr holt erneut ukrainische Drohnen vom Himmel

    In der Nacht zum Montag hat die russische Luftverteidigung drei unbemannte Fluggeräte über dem Grenzgebiet Brjansk zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.

  • 08:35 Uhr

    Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod

    In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen mindestens 17 Ortschaften mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, auf Telegram bekannt. Der Beamte meldet ein Todesopfer im Kreis Schebekino. Weitere sechs Zivilisten erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden. 

    Außerdem berichtet der Gouverneur über zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden insgesamt acht Eigenheime, 22 zivile Fahrzeuge, drei Geschäftsräume, ein landwirtschaftlicher Betrieb, drei soziale Einrichtungen sowie mehrere Garagen beschädigt. Ein Eigenheim brannte aus.  

  • 07:51 Uhr

    Kim Jong-un verspricht Russland weiterhin Unterstützung bei Spezialoperation

    Kim Jong-un, das Staatsoberhaupt der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), hat erklärt, sein Land werde "die Politik der Russischen Föderation zur Verteidigung der nationalen Souveränität, der territorialen Integrität und der Sicherheitsinteressen wie immer vollumfänglich unterstützen". Dies berichtet die Nachrichtenagentur KCNA.

    Er sei überzeugt, "dass die russische Armee und das russische Volk gewiss einen Sieg in dem gerechten, heiligen Krieg erringen werden", sagte Kim im Gespräch mit dem russischen Verteidigungsminister Andrei Beloussow. Dieser hatte die DVRK am Wochenende besucht.

    Laut Beloussow vereinbarten beide Seiten, ⁠die ​militärische Zusammenarbeit auf eine ‌langfristige Basis zu stellen und noch in ‌diesem Jahr einen Kooperationsplan für die Jahre ​2027 bis 2031 zu unterzeichnen.

  • 07:19 Uhr

    Russische Artillerie zerstört getarnte gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Saporoschje

    Die Artilleriebesatzungen, die als Teil des russischen Truppenverbands Ost kämpfen, setzten in den Waldgebieten getarnte Ziele im Raum Saporoschje außer Gefecht. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, handelt es sich um mehrere Drohnenleitstellen und ein Munitionslager der ukrainischen Armee. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleristen D-30-Haubitzen ein.

    Die gegnerischen Ziele seien bei der Luftaufklärung aufgespürt worden, heißt es in der Mitteilung des russischen Ministeriums. Die Koordinaten seien umgehend an die Artilleriebesatzungen übermittelt worden. Laut einem russischen Soldaten überraschten die Artilleristen den Gegner, sodass dieser nicht einmal Zeit zum Reagieren hatte.

    Eine hohe Zielgenauigkeit sei durch die Feuerlenkung in Echtzeit mithilfe der Drohnen und den Einsatz standardisierter inländischer Kommunikations- und Kontrollsysteme erreicht worden.

  • 26.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:54 Uhr

    40 Jahre Tschernobyl-Nuklearkatastrophe: IAEA-Chef Grossi zu Besuch in Kiew

    Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), ist am Sonntag in Kiew eingetroffen. Sein Besuch findet anlässlich des 40. Jahrestages der Tschernobyl-Nuklearkatastrophe statt.

    Bei dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij wurden die Lage am AKW Saporoschje, IAEA-Unterstützung bei dem Wiederaufbau der Energieinfrastruktur der Ukraine, einschließlich neuer Atommeiler am AKW Chmelnizki und Reparaturarbeiten in Tschernobyl, besprochen, teilt Grossi auf X (Twitter) mit.

    Außerdem unterzeichnete Grossi ein Abkommen mit dem ukrainischen Energieminister Denis Schmygal. Das Dokument umfasst die Kooperation für den Wiederaufbau der Infrastruktur und für die Entwicklung im Bereich nukleare Energie.

  • 20:32 Uhr

    Gouverneur des Gebiets Wologda präzisiert Folgen ukrainischer Drohnenangriffe

    Nach präzisierten Angaben haben Einheiten der Flugabwehr 15 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Wologda zerstört, berichtet Gouverneur Georgi Filimonow.

    Insgesamt wurden zehn Zivilisten verletzt, der Gesundheitszustand zweier von ihnen bleibt kritisch, fügt Filimonow hinzu.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.