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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee führt massiven Schlag gegen Militärziele in Ukraine durch

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee führt massiven Schlag gegen Militärziele in Ukraine durchQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 18.05.2026 14:30 Uhr

    14:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.075 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 24 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und zwei  Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 22 Autos, ein Artilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 75 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eins vom Typ M113 aus US-Produktion, 13 Autos und ein Artilleriegeschütz getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 300 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, drei Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Caesar aus französischer Produktion, sowie fünf Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf etwa 35 Soldaten. Außerdem setzte der Verband 17 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 157 Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 265 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte im nördlichen Teil des Schwarzen Meeres.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 148.192 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.353 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.723 Mehrfachraketenwerfer, 34.981 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.893 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

  • 13:35 Uhr

    Puschilin: Russische Armee am Frontabschnitt Krasny Liman auf Vormarsch

    Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin rücken die russischen Truppen in der Stadt Krasny Liman vor. Gegenüber Westi sagte der Politiker: 

    "Hier sehen wir die andauernden Kämpfe in Krasny Liman selbst. Laut dem russischen Verteidigungsministerium kontrollieren unsere Einheiten derzeit etwa 85 Prozent dieser Stadt."

  • 12:41 Uhr

    Russische Armee führt massiven Schlag gegen Militärziele in Ukraine durch

    Heute Nacht, als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium, haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Schlag mit hochpräzisen, luft- und seegestützten Langstreckenwaffen sowie mit Kampfdrohnen durchgeführt. Dies teilte Russlands Verteidigungsministerium am Montag mit. 

    Wie es heißt, seien dabei Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Anlagen zur Brennstoff- und Energieinfrastruktur, Objekte der Transport- und Hafeninfrastruktur, die von ukrainischen Truppen genutzt werden, sowie Militärflugplätze angegriffen worden.

    Laut dem Verteidigungsministerium seien die Ziele des Angriffs erreicht worden.

  • 12:00 Uhr

    Litauens Luftraumkontrollsystem hat eine ukrainische Drohne nicht gesichtet

    Eine ukrainische Drohne, die am Sonntagabend in den litauischen Luftraum eindrang und dann auf litauischem Gebiet abstürzte, wurde vom Luftraumkontrollsystem des Landes nicht gesichtet. Der Verteidigungsminister Robertas Kaunas forderte von den Luftstreitkräften eine Antwort darauf, wann die beschafften Radargeräte in das System integriert sein werden. In einem Interview mit dem Radiosender LRT sagte Kaunas:

    "Wir arbeiten daran, diese Drohnen zu orten. Die Luftstreitkräfte müssen heute noch Auskunft darüber geben, wie lange die Integration der bereits beschafften und in Litauen verfügbaren Radargeräte in ein gemeinsames System dauern wird."

    Er fügte hinzu:

    "Wir sind bereits in der Lage, einige niedrig fliegende Drohnen zu erkennen. Aber wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es weder in der Ukraine, noch in Russland, Amerika oder sonst irgendwo auf der Welt eine hundertprozentige Erkennung gibt."

  • 11:37 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei wurden 13 Orte in neun Bezirken getroffen. 

    Infolge der Attacken erlitt ein Zivilist Verletzungen.  

    Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, ein Betrieb sowie sechs Fahrzeuge.

  • 10:46 Uhr

    Ukrainischer Ex-Präsidialamtschef Jermak aus der Untersuchungshaft entlassen 

    Der ehemalige Leiter von Wladimir Selenskijs Büro, Andrei Jermak, sei entlassen worden, wie der ukrainische Sender Kanal 5 am Montagmorgen berichtete. 

    Die Kaution für Jermak sei in vollem Umfang – in Höhe von 140 Millionen Griwna (3,1 Millionen Dollar) – hinterlegt worden. Dies berichtete das ukrainische Portal Hromadske unter Berufung auf den Obersten Antikorruptionsgerichtshof der Ukraine.

    Am vergangenen Montag wurde Jermak wegen Beteiligung an Geldwäsche angeklagt. Wie die Antikorruptionsbehörden berichteten, deckten sie eine organisierte Gruppe auf, die 460 Millionen Griwna (10,5 Millionen US-Dollar) im Zusammenhang mit dem Bau von Luxusvillen in der Nähe von Kiew gewaschen hatte. 

    Das Oberste Antikorruptionsgericht verurteilte Jermak zu zwei Monaten Haft mit der Möglichkeit, gegen eine Kaution in Höhe von 140 Millionen Griwna freigelassen zu werden.

  • 09:50 Uhr

    Außenministerium: Moskau erhält keine Signale aus Kiew bezüglich einer neuen Verhandlungsrunde

    Moskau habe noch keine Signale aus Kiew bezüglich der Bereitschaft zu einer neuen Verhandlungsrunde zur Lösung des Konflikts erhalten, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Michail Galusin gegenüber der Zeitung Iswestija.

    Zur Schaffung der Voraussetzungen für effektive Verhandlungen müsse Wladimir Selenskij den ukrainischen Streitkräften befehlen, "das Feuer einzustellen und das Gebiet des Donbass und der russischen Regionen zu verlassen", betonte der Diplomat.

    "Dann wird es möglich sein, zur Erörterung konkreter Parameter für einen wirklich umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden überzugehen. Das wird kein einfacher Verhandlungsprozess sein, aber wir sind darauf vorbereitet."

    Galusin wies jedoch darauf hin, dass derzeit "aktiv an der Lösung humanitärer Aufgaben gearbeitet wird". Es handele sich um den Austausch von Kriegsgefangenen, die Rückkehr von Zivilisten und die Zusammenführung von Familien, vor allem von Kindern mit ihren Eltern.

  • 08:52 Uhr

    Medien: Hantavirus breitet sich unter ukrainischen Kämpfern im Gebiet Sumy aus

    Das Hantavirus breitet sich in den ukrainischen Streitkräften im Gebiet Sumy aus, wie russische Sicherheitsdienste der Nachrichtenagentur TASS mitteilten.

    "Am Frontabschnitt Sumy begünstigen Nagetiere, mangelnde Hygiene und ein geschwächtes Immunsystem die Ausbreitung des Hantavirus in ukrainischen Stellungen. Diese Information wurde von der Kiewer Ärztin Irina Semjonowa bestätigt, die erklärte, dass das Hantavirus unter den Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Sumy weit verbreitet sei."

  • 08:14 Uhr

    Söldner aus Japan, Irland und Norwegen kämpfen für Kiew

    Ausländische Söldner aus Japan, Irland, Norwegen und den Niederlanden nehmen aufseiten der ukrainischen Streitkräfte an den Kämpfen teil. Dies meldete Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti.

    "Derzeit finden wir zahlreiche Hinweise auf eine große Zahl von Menschen, die aus Lateinamerika gekommen sind, deren Reisekosten von Rekrutierungsfirmen übernommen wurden. Sie haben einen Vertrag unterzeichnet, wurden mit den ukrainischen Streitkräften in Kontakt gebracht und haben eine Ausbildung absolviert. Das beschränkt sich nicht nur auf Lateinamerika. Es handelt sich um mehrere Länder, darunter Japan, Irland, Norwegen und die Niederlande. Es gibt Afrikaner und Asiaten."

  • 07:33 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 50 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 21:00 Uhr am 17. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 18. Mai über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Kursk, Orjol, Rostow, Tula, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.