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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Spezialeinheit zerschlägt Sabotagegruppen in Konstantinowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Spezialeinheit zerschlägt Sabotagegruppen in KonstantinowkaQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 6.05.2026 19:47 Uhr

    19:47 Uhr

    Ukrainischer Kriegsgefangener: "Nach 35 Minuten an der Front war alles vorbei"

    Der ukrainische Soldat Alexander Mussijtschuk berichtet, er habe nur rund 35 Minuten an der Front verbracht, bevor er in Gefangenschaft geraten sei. Weitere Gefangene schildern chaotische Gefechte sowie Versorgungsprobleme in ihren Einheiten.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:31 Uhr

    Dutzende Wohngebäude in Tscheboksary durch ukrainischen Drohnenangriff beschädigt

    In Tscheboksary in der russischen Teilrepublik Tschuwaschien wurden nach einem Drohnenangriff aus der Ukraine am Dienstag 40 Wohngebäude, mehrere Schulen, Kindergärten und ein elektrotechnisches Berufskolleg beschädigt. Dies gab Republikchef Oleg Nikolajew bekannt.

    Nach neuesten Angaben kamen bei den Attacken in Tscheboksary und der umliegenden Gegend zwei Zivilisten ums Leben, 35 weitere Menschen wurden verletzt.

    Nikolajew erklärte, er habe alle zuständigen Dienste beauftragt, die beschädigten Gebäude und sozialen Einrichtungen schnellstmöglich wiederherzustellen.

  • 19:19 Uhr

    Litauen will aus Deutschland abziehende US-Truppen in Europa halten

    Das baltische EU- und NATO-Land Litauen hofft nach den Worten von Präsident Gitanas Nausėda, dass aus Deutschland abgezogene US-Truppen in Europa bleiben. Der litauische Staatschef verweist darauf, dass sein Land derzeit mehr als 1.000 US-Soldaten beherbergt. Litauen sei daher bereit, künftig weitere US-Truppen aufzunehmen, so Nausėda.

    US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich angekündigt, 5.000 Soldaten aus Deutschland abzuziehen. Später erklärte er, dass es deutlich mehr sein würden.

  • 19:01 Uhr

    Selenskij: Ungarn gibt beschlagnahmte Gelder an Kiew zurück

    Ungarn hat nach Angaben des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij zuvor beschlagnahmte Gelder und Wertgegenstände der ukrainischen Staatsbank "Oschadbank" an Kiew zurückgegeben. Er schrieb dazu auf Telegram:

    "Ein wichtiger Schritt in den Beziehungen zu Ungarn: Heute wurden die Mittel und Werte der 'Oschadbank' zurückgegeben. Sie befinden sich nun vollständig auf ukrainischem Territorium."

    Zuvor hatte Ungarns Premier Viktor Orbán erklärt, die Anfang März sichergestellten Werte vorerst nicht freizugeben, bis deren Herkunft geklärt sei. Er vermutete, die transportierten Mittel könnten zur Finanzierung der ungarischen Opposition im Vorfeld der Parlamentswahl am 12. April verwendet werden.

  • 18:50 Uhr

    Umfrage: Korruption für Ukrainer größeres Problem als Krieg mit Russland 

    Mehr als die Hälfte der Ukrainer sieht Korruption als größere Bedrohung für das Land als den Konflikt mit Russland. Dies geht aus einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KMIS) hervor. Demnach nannten 54 Prozent Korruption als Hauptproblem, 39 Prozent den Krieg. Weitere sieben Prozent machten keine Angabe. Die Erhebung wurde Ende April 2026 unter 1.005 Befragten durchgeführt.

    Zugleich zeigt sich ein klarer Zusammenhang mit dem Vertrauen in Präsident Wladimir Selenskij: Je geringer das Vertrauen, desto häufiger wird Korruption als zentrale Bedrohung genannt.

  • 18:41 Uhr

    Saldo: Lage in Cherson ist schwierig

    Die Zivilbevölkerung in dem von Kiew kontrollierten Cherson ist einem zunehmenden Druck seitens des ukrainischen Militärs ausgesetzt. Dies teilt der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, der Agentur RIA Nowosti mit.

    Die Menschen sprächen von Razzien der Rekrutierungsbeamten, der Stationierung der ukrainischen Einheiten in der Nähe ziviler Infrastrukturanlagen sowie von Angst und Erschöpfung, berichtet Saldo. Die Lage in der Stadt bleibe weiterhin schwierig, betont der Beamte.

    Saldo gab auch an, die Informationen würden teilweise über vertrauliche Kanäle übermittelt, weshalb er keine Details preisgeben könne. "Die Sicherheit der Menschen am rechten Dnjepr-Ufer ist für uns sehr wichtig", so der Gouverneur.

  • 18:22 Uhr

    Ex-Sprecherin Selenskijs: Mobilisierung wird zur "persönlichen Geldquelle"

    Ukrainische Beamte nutzen die Zwangsmobilisierung zur persönlichen Bereicherung. Dies erklärte die ehemalige Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, nach der Festnahme des Leiters eines Wehrbezirks im Gebiet Schitomir wegen mutmaßlicher systematischer Erpressung. Im Netzwerk X schrieb sie:

    "Während Soldaten an der Front sind, nutzen einige Beamte die Mobilisierung als persönlichen Geldautomaten – sie erpressen Geld von Unternehmen und untergraben das Vertrauen der Gesellschaft in einem kritischen Moment für das Land."

    Mendel bezeichnete die Arbeit der Einberufungsbehörden als "verrottetes System" und erklärte, die weit verbreitete Korruption im Bereich der Zwangsmobilisierung koste das Land "nach vorsichtigen Schätzungen jährlich Milliarden Dollar".

  • 18:02 Uhr

    "Wir haben Schweinefutter gegessen" – Ukrainischer Kriegsgefangener erzählt

    Das russische Verteidigungsministerium hat ein Interview mit einem Soldaten der ukrainischen Armee veröffentlicht, der sich ergeben hatte. Wie er berichtete, wurde er auf dem Heimweg mit seinem Fahrrad aufgegriffen und zwangsrekrutiert. Dort brauchte die medizinische Prüfungskommission nur 20 Minuten, um ihn für wehrtauglich zu erklären.

    Wie der Soldat weiter schilderte, dauerte die Ausbildung lediglich 52 Tage – danach wurde er als vollständig ausgebildeter und kampfbereiter Fallschirmjäger eingestuft. Im Verlaufe der Kampfhandlungen selbst kam es in seiner Einheit zu Versorgungsengpässen – die Soldaten der ukrainischen Armee mussten Tierfutter zum Verzehr kochen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:37 Uhr

    Erneute Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

    Die ukrainischen Einheiten haben am Mittwochnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten bei Attacken auf zivile Fahrzeuge drei Zivilisten Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.

    Ein weiterer Einwohner der Stadt Schebekino, der bereits am Dienstag bei einem Drohnenangriff verletzt worden war, habe laut dem Gouverneur selbständig einen Arzt aufgesucht. Der Mann sei behandelt worden und setze die Therapie ambulant fort.

  • 17:17 Uhr

    Experte: Drohnenangriff auf einen TASS-Fotojournalisten im Gebiet Saporoschje ist gezielte Attacke

    Der Militärexperte Andrei Marotschko bezeichnete den jüngsten Drohnenangriff auf einen TASS-Fotojournalisten in der Region Saporoschje als eine gezielte Attacke der ukrainischen Streitkräfte. Gegenüber TASS sagte Marotschko:

    "Die Angriffe auf den TASS-Fotojournalisten waren kein Versehen ukrainischer Kämpfer. Es handelt sich um einen vorsätzlichen, gezielten Angriff."

    Journalisten seien an der Kontaktlinie "das Hauptziel der ukrainischen Streitkräfte", weil Journalisten diejenigen sind, die die Realität aufzeigen, betonte Marotschko.

    Hinsichtlich der von Kiew erklärten Waffenruhe sagte der Experte, dass seinen Quellen zufolge die ukrainischen Kämpfer keinen Befehl erhalten hätten, die Waffenruhe einzuhalten. 

    Das Auto des TASS-Fotojournalisten Alexander Polegenko wurde am Mittwoch im Zentrum der Ortschaft Wassiljewka im Gebiet Saporoschje von einer ukrainischen Drohne getroffen. Polegenko wurde nicht verletzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.