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Liveticker Ukraine-Krieg – Blackouts: Kiews Ex-Außenminister rät Landsleuten zu Restaurantbesuchen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Blackouts: Kiews Ex-Außenminister rät Landsleuten zu RestaurantbesuchenQuelle: Gettyimages.ru © Viacheslav Onyshchenko/SOPA Images/LightRocket
  • 19.01.2026 16:51 Uhr

    16:51 Uhr

    Wegen Blackouts: Ukrainischer Ex-Außenminister rät Landsleuten zu Restaurantbesuchen

    Vor dem Hintergrund andauernder Stromausfälle in der Ukraine hat der ehemalige Außenminister des Landes, Dmitri Kuleba, seinen Mitbürgern geraten, Cafés oder Restaurants zu besuchen. Auf Instagram schrieb er:

    "Bitte, geht und trinkt den Kaffee heute nicht zu Hause, sondern in einem Café, esst zu Mittag in einem Restaurant oder kauft Leckereien in einem Kiosk, geht zu einem Markt, zum Friseur, kauft etwas in einem kleinen Laden oder macht wenigstens eine Online-Bestellung."

    Seine Ausführungen schloss Kuleba mit der Aufforderung, ukrainische kleine und mittlere Unternehmen dadurch zu unterstützen, die es seiner Meinung nach aufgrund der Stromausfälle "am schwersten“ hätten. Kuleba wörtlich:

    "Wegen der Kälte und finanzieller Schwierigkeiten kommen immer weniger Menschen und Einkünfte stürzen ab."

    Kulebas Äußerungen sorgten für zahlreiche kritische Kommentare. Mehrere Nutzer warfen dem Politiker Heuchelei und "Leben in einer Parallelwelt" vor und klagten, dass sie nicht genug Mittel für Restaurantbesuche hätten. Eine Kommentatorin schrieb:

    "Wer wird uns unterstützen? Wovon sollen Menschen in einem Restaurant essen, wenn das Gehalt 25.000 Griwna (umgerechnet knapp 497 Euro) und die Wohnungskosten 6.000 Griwna (umgerechnet etwa 119 Euro) betragen?" 

  • 16:24 Uhr

    Gebiet Cherson: Kiew wird für seine Verbrechen gegen Zivilisten zur Rechenschaft gezogen

    Die Verbrechen des Kiewer Regimes werden im Gebiet Cherson verzeichnet, die Täter werden zur Rechenschaft gezogen. Dies erklärt Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson, in einem Interview mit TASS.

    "Wir haben eine Liste – wir haben gerade erst damit begonnen – von allen Verbrechen zusammengestellt, die das Kiewer Regime im Gebiet Cherson begeht. Von den Verbrechen, zerstörten Objekten, Toten oder Verletzten. Die Zeit wird kommen und alle, die diese Verbrechen begangen haben, werden dafür zur Rechenschaft gezogen."

    Kiew versuche, seine Taten als einen Kampf für eigene Interessen darzustellen, so Saldo weiter. Allerdings jage "es lebende Menschen".

    "Die kriminelle Natur der Menschen, die diese Prozesse leiten, ist offensichtlich."

  • 15:46 Uhr

    Tschechien: Verkaufen keine L-159-Kampfflugzeuge an Ukraine

    Tschechien wird keine eigenproduzierten leichten Kampfflugzeuge vom Typ L-159 an die Ukraine verkaufen, weil diese von der eigenen Armee benötigt werden. Andrej Babiš, der tschechische Ministerpräsident, erklärt dazu während einer Pressekonferenz:

    "Wir haben heute zur Sitzung der Leiter der Regierungskoalition den Verteidigungsminister Jaromír Zůna eingeladen. Er meldete uns, dass die Armee diese Flugzeuge benötigt, weil ihre Nutzungsdauer erst im Jahr 2040 abläuft. Es gibt keine Flugzeuge, die tatenlos in Hangars stehen, alle sind im Einsatz. Also benötigen wir sie."

    Zuvor hatte Tschechiens Präsident Petr Pavel während einer Pressekonferenz am Sonntag bekannt gegeben, dass die ukrainische Seite seit mindestens sechs Monaten Interesse an L-159-Kampfflugzeugen zur Drohnenbekämpfung äußere. Demnach hätte Kiew versucht, die Maschinen erst zu mieten, dann als Geschenk zu erhalten und später zu kaufen.

  • 15:17 Uhr

    Bericht: Dmitrijew trifft sich mit Witkoff und Kushner in Davos wegen Ukraine

    Kirill Dmitrijew, Wladimir Putins Sonderbeauftragter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, soll am Dienstag im schweizerischen Davos mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zusammentreffen. Dies berichtet der Axios-Journalist Barak Ravid am Montag auf X mit Verweis auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. Wie es heißt, stehe der US-Friedensplan zur Lösung des Ukraine-Konfliktes auf der Tagesordnung.

  • 14:49 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Chorly: sieben Verletzte in Krankenhäusern 

    Sieben Verletzte befinden sich nach dem ukrainischen Angriff auf die Ortschaft Chorly im Gebiet Cherson weiterhin in Krankenhäusern. Dies erklärte Alexei Kusnezow, Assistent des russischen Gesundheitsministers, gegenüber TASS.

    "Nach dem Angriff der ukrainischen Nationalisten auf Chorly im Gebiet Cherson befinden sich sieben Verletzte in den medizinischen Einrichtungen der Republik Krim und im Russischen Kinderkrankenhaus des russischen Gesundheitsministeriums. Der Zustand des Kindes ist ernst, es erhält alle notwendige medizinische Hilfe im führenden medizinischen Kinderkrankenhaus des Landes. Der Zustand weiterer Verletzter wird als mittelschwer mit positiver Tendenz eingeschätzt."

  • 14:14 Uhr

    Türkei behält Kontakte zu Ukraine und Russland

    Die Türkei hält Kontakte zu Moskau und Kiew im Rahmen der Vermittlung im Ukraine-Konflikt weiterhin aufrecht, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Agentur zitiert dazu eine türkische diplomatische Quelle:

    "Wir setzen Kontakte im Rahmen unserer Vermittlerrolle fort. Das Fenster der Möglichkeiten für Verhandlungen besteht weiter."

    Zuvor hatte eine türkische diplomatische Quelle gegenüber RIA Nowosti erklärt, dass gegenwärtig keine Voraussetzungen für Verhandlungen bestehen. Allerdings werde Ankara weiterhin bei den Kontakten zu den Konfliktparteien eine Wiederaufnahme der Verhandlungen anstreben.

  • 13:49 Uhr

    Russlands Menschenrechtsbeauftragte bespricht Gefangenenaustausch mit ukrainischem Amtskollegen

    Tatjana Moskalkowa, Beauftragte für Menschenrechte in Russland, berichtet von einem Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez, in dessen Rahmen sie die Möglichkeiten der Wiederaufnahme des Austauschs von Gefangenen besprochen hat. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte Moskalkowa den Journalisten:

    "Beim Treffen mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Werchowna Rada der Ukraine habe ich die Frage nach einer schnellstmöglichen Aufhebung der Aussetzung der Gefangenenaustausche gestellt, die seit über vier Monaten ausgeblieben sind."

    Moskalkowa fügte hinzu, dass sie Lubinez eine Liste ukrainischer Kriegsgefangener, zu deren Austausch Russland bereit ist, überreicht und eine Repatriierung verwundeter russischer Kriegsgefangener  gemäß der Genfer Konvention gefordert habe. Dabei beklagte sie eine Verzögerung des Austauschprozesses durch Kiew:

    "Russlands Verteidigungsministerium hat mehrmals unterschiedliche Formate des Austauschprozesses vorgeschlagen, doch die ukrainische Seite zieht entsprechende Entscheidungen hinaus."

  • 13:30 Uhr

    Berater des DVR-Chefs: Befreiung von Nowopawlowka stärkt russische Stellungen bei Konstantinowka

    Mit der Befreiung der Ortschaft Nowopawlowka in der Donezker Volksrepublik setzen Russlands Streitkräfte die Einkesselung von Konstantinowka, einer Großstadt im Ballungsraum Konstantinowka-Druschkowka, fort. Dies erklärt Igor Kimakowski, ein Berater des Oberhaupts der DVR. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

    "Die Befreiung von Nowopawlowka gibt uns eine Reihe von taktischen Vorteilen, die vor allem mit einer tieferen Einkreisung von Konstantinowka zusammenhängen. Außerdem verkürzte die Befreiung des Ortes etwas den Abstand bis Druschkowka."

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium am heutigen Montag die Befreiung von Nowopawlowka durch Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte bekannt gegeben.

  • 13:05 Uhr

    4.000 Nutzer ohne Strom im Gebiet Saporoschje

    Tausende Haushalte bleiben ohne Stromversorgung im Gebiet Saporoschje nach ukrainischen Attacken, berichtet die Energiebehörde der Region auf Telegram. 

    "Um 8:00 Uhr Moskauer Zeit am 19. Januar sind noch 4.192 Nutzer ohne Stromversorgung. Notdienste sind im Einsatz und führen notwendige Arbeiten für die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung  durch. Energieversorger planen, alle Reparaturarbeiten bis Ende des Tages abzuschließen."

  • 12:44 Uhr

    Ukraine friert im Dunkeln: Stromabschaltungen von über 16 Stunden täglich möglich

    In der Ukraine drohen wegen starker Fröste massive Stromausfälle. Nach Angaben des Energieunternehmens YASNO könnte der Strom mehr als 16 Stunden täglich abgeschaltet werden. Besonders betroffen ist Kiew, wo bereits im Notbetrieb gelebt wird.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.