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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner
  • 6.04.2026 10:39 Uhr

    10:39 Uhr

    Von Kiew organisierter Terroranschlag auf russischen Beamten vereitelt

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten des Gebiets Kursk vereitelt, teilte die Pressestelle der Behörde am Montag mit.

    Ein russischer Staatsbürger, Jahrgang 1974, wurde festgenommen. Nach Angaben des FSB wurde der im Gebiet Kursk lebende Mann in der Stadt Ladyschin im ukrainischen Gebiet Winniza geboren.

    Wie es heißt, hat der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen. Auf Anweisung des Kontaktmannes soll der Festgenommene in der Nähe des Regierungsgebäudes der Region Kursk visuelle Überwachung durchgeführt haben, um die Informationen über den Zeitpunkt, die Routen, die Ankunft und Abfahrt des Beamten zu sammeln. Er soll diese Daten sowie Fotos und Videoaufnahmen über Telegram an die ukrainische Seite übermittelt haben.

    Der Mann wurde festgenommen, als er versuchte, einen Sprengsatz aus einem Versteck abzuholen.

  • 10:00 Uhr

    LVR: Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen, Dutzende Bergleute unter Tage

    Die ukrainischen Truppen haben das Bergwerk Beloretschenskaja in der Volksrepublik Lugansk angegriffen. Laut Leonid Passetschnik, dem Chef der Republik, befinden sich 41 Bergleute unter Tage. 

    "In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen und dabei ein Umspannwerk beschädigt. 41 Bergleute, die sich derzeit unter Tage befinden, wurden vom Stromausfall betroffen. Es wurde bereits Kontakt zu ihnen hergestellt, Trinkwasservorräte haben sie."

    Passetschnik betonte, dass die Einsatzkräfte notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Bergleute zu retten und die Stromversorgung des Bergwerks wiederherzustellen.

  • 09:20 Uhr

    Mehrere Zivilisten bei Drohnenangriffen auf Noworossijsk verletzt

    Nach Angaben von Andrei Krawtschenko, dem Bürgermeister der Stadt Noworossijsk, wurden acht Zivilisten, darunter zwei Kinder, bei Drohnenangriffen verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. 

    Zudem wurden dabei sechs Mehrfamilienhäuser und zwei Privathäuser beschädigt. 

  • 08:40 Uhr

    Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner 

    Im Laufe der Woche summierten sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.900 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich in der vergangenen Woche auf rund 8.840 ukrainische Kämpfer und Söldner."

    Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert.

    Darüber hinaus haben die russischen Militärs acht Panzer, darunter einen vom Typ Abrams, 69 Feldartilleriegeschütze, 47 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 158 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie mehr als 2.300 Drohnen zerstört.

  • 07:23 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 50 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Rostow, über der Region Krasnodar sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.

  • 5.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Saporoschje: Zwei Zivilisten bei Angriff einer ukrainischen Drohne getötet

    Zwei Landwirte sind während der Feldarbeit ums Leben gekommen, ein weiterer wurde bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf landwirtschaftliche Maschinen in der Nähe des Dorfes Kochanoje im Gebiet Saporoschje verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizkij, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:

    "Der Drohnenangriff traf einen Traktor vom Typ MTZ-80, der ganz normale Feldarbeiten verrichtete – ohne Waffen, ohne militärischen Auftrag. Es handelte sich um einen gezielten Angriff auf friedliche Menschen, die ihrer friedlichen Arbeit nachgingen. Bei dem Angriff kamen zwei Landwirte ums Leben. Ein dritter wurde verletzt, derzeit kämpfen Ärzte um sein Leben."

  • 20:41 Uhr

    Bericht: Kiew setzt Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort

    Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, setzen die ukrainischen Streitkräfte die Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort, unter anderem unter Einbeziehung kürzlich ausgebildeter Einheiten. Weiter hieß es dazu:

    "Soldaten der 17. separaten schweren mechanisierten Brigade, die ihre Grundausbildung abgeschlossen haben, wurden sowohl an den Frontabschnitt bei der Ortschaft Tjotkino als auch zur 47. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte verlegt, die südlich von Junakowka im Einsatz ist."

    Auf diese Weise verstärke das ukrainische Kommando beide Flanken im Grenzgebiet, wie die Quelle anmerkt.

  • 20:29 Uhr

    Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Angriff verletzt

    Bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf ein Privathaus in der Region Kursk wurde ein Mann verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Demnach wurden bei dem Mann mehrere Splitterverletzungen im Brustbereich sowie Stich- und Schnittwunden im Gesicht diagnostiziert. Er erhielt medizinische Hilfe und wurde in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Chinschtein schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

    "An einem orthodoxen Feiertag hat der Feind einen Angriff auf ein Privathaus im Dorf Beliza im BezirkBelowskijverübt. Bei dem Angriff wurde ein 56-jähriger Anwohner verletzt. Unsere Ärzte leisten alle notwendige Hilfe."

  • 20:05 Uhr

    Budanow: Westen ersucht, keine Angriffe auf russische Energieanlagen durchzuführen

    Die Ukraine hat von ihren Verbündeten Empfehlungen erhalten, keine Angriffe auf russisches Territorium durchzuführen. Dabei ging es insbesondere um Angriffe auf Ölraffinerien. Dies teilte der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow, in einem Gespräch mit der US-Agentur Bloomberg mit.

    Budanow merkte an, dass die Ukraine solche Aufforderungen erhalte und sie als einen Faktor betrachte, der die Situation beeinflusse. Dabei wurden die konkreten Staaten, die solche Initiativen vorbringen, nicht genannt. Budanow wollte nicht näher darauf eingehen, ob Kiew beabsichtige, die derzeitige Strategie zu überdenken. Die Frage nach einer möglichen Änderung des Vorgehens bei der Durchführung von Angriffen blieb also unbeantwortet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.