Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiew verletzte Waffenruhe 1.365 Mal

8.05.2026 10:00 Uhr
10:00 Uhr
Mehrere Gebäude beschädigt bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Rostow
Ukrainische Drohnen und Raketen wurden in Taganrog und im Bezirk Asow des Gebiets Rostow zerstört, berichtete Juri Sljusar, der Gouverneur der Region.
"Vergangene Nacht wurden bei der Abwehr eines Luftangriffs auf das Gebiet Rostow Drohnen und Raketen in der Stadt Taganrog und im Bezirk Asow zerstört. Es gab keine Opfer."
Sljusar zufolge entstanden Schäden durch herabfallende Drohnenteile in den Städten Taganrog, Bataisk, Rostow am Don und im Bezirk Mjasnikow. Dabei wurden eine Garage, mehrere Privatwohnhäuser, mehrere Lager und ein Verwaltungsgebäude beschädigt.
09:43 Uhr
Betrieb von 13 Flughäfen im Süden Russlands wegen Drohnenangriffen eingestellt
Der Betrieb von 13 Flughäfen in Südrussland wurde eingestellt, nachdem ukrainische Drohnen das Verwaltungsgebäude der südrussischen Flugsicherungsbehörde in Rostow am Don getroffen hatten, wie das russische Verkehrsministerium mitteilte.
"Der Betrieb der Flughäfen Astrachan, Wladikawkas, Wolgograd, Gelendschik, Grosny, Krasnodar, Machatschkala, Magas, Mineralnyje Wody, Naltschik, Sotschi, Stawropol und Elista wurde vorübergehend eingestellt."
09:06 Uhr
Moskau: Ukraine verletzte die von Russland erklärte Waffenruhe 1.365 Mal
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitagmorgen über zahlreiche Verstöße gegen die von Russland ausgerufene Waffenruhe durch die ukrainischen Truppen.
Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Russischen Föderation hätten alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation aus humanitären Gründen anlässlich der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges – ab 00:00 Uhr am 8. Mai – die Kampfhandlungen vollständig eingestellt und seien an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben.
Insgesamt seien in der Zone der militärischen Sonderoperation 1.365 Verstöße gegen die Waffenruhe registriert worden.
Trotz der Erklärung eines Waffenstillstands hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin Angriffe mit Drohnen und Artillerie gegen russische Stellungen sowie gegen zivile Objekte in den Grenzgebieten Belgorod und Kursk durchgeführt, so die Behörde in Moskau.
Zudem habe die ukrainische Armee 153 Angriffe auf die Stellungen russischer Truppen mit Artillerie, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Panzern durchgeführt. Außerdem seien 887 Angriffe mit Drohnen unterschiedlicher Typen durchgeführt worden.
Ferner hätten die russischen Luftverteidigungskräfte außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation ab 00:00 Uhr am 8. Mai insgesamt 396 Ziele abgeschossen, darunter 390 Starrflüglerdrohnen und sechs Neptun-Raketen.
Die vorsätzlichen Handlungen der ukrainischen Seite gegen Russland bestätigten den terroristischen Charakter des Kiewer Regimes, so die Behörde in Moskau.
Das Verteidigungsministerium teilte weiterhin mit, dass die russische Armee auf Verstöße gegen die Waffenruhe spiegelbildlich reagiert habe. Es gab Vergeltungsschläge gegen Mehrfachraketenwerfer, Artillerie- und Mörserstellungen. Ukrainische Drohnenleitstellen und Drohnenstartplätze seien dabei getroffen worden.
08:12 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Produktionsstätten in Region Perm an
In der Region Perm kam es zu einem Angriff gegnerischer Drohnen auf Industrieobjekte. Wie der Gouverneur der Region, Dmitri Machonin, mitteilte, wurde eine Evakuierung durchgeführt.
"Gegnerische Drohnen haben Produktionsstätten in der Region Perm angegriffen. Alle Einsatzkräfte sind vor Ort. Die Mitarbeiter wurden evakuiert. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer."
07:26 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 264 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 00:00 Uhr und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 8. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, Uljanowsk, Jaroslawl, der Region Krasnodar, der Republik Krim, der Republik Tatarstan, der Region Moskau und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
7.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Russische Drohnenpiloten greifen Ziele entlang der Front an (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Süd und Dnjepr in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerisches Kampfgerät sowie Personal in Stützpunkten und Waldgebieten außer Gefecht.
21:47 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 16 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 101 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula, Moskau sowie über der Region Krasnodar und dem Schwarzen Meer zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.
21:35 Uhr
RIA Nowosti: Ukrainische Streitkräfte erleiden Verluste durch Hantavirus
Das Hantavirus breitet sich massenhaft in den Gebieten Charkow und Sumy aus. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich vor allem ukrainische Soldaten, die dort kämpfen, mit dem Erreger anstecken. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Wie es heißt, werden die nicht kriegsbedingten Verluste der ukrainischen Einheiten in den beiden besagten Gebieten mit dem Hantavirus in Verbindung gebracht.
Die ukrainischen Kommandeure würden die medizinische Behandlung erkrankter Soldaten verweigern, da sie vermuteten, diese wollten sich krankmelden, um sich den Kampfhandlungen zu entziehen.
21:23 Uhr
"Das sind keine unabhängigen Länder" – Jeffrey Sachs rechnet mit der NATO ab

Im Interview mit der englischsprachigen indischen Tageszeitung "Hindustan Times" rechnet der Ökonom Jeffrey Sachs scharf mit der NATO ab und betont, dass die Mitgliedsländer des Nordatlantikpaktes keine unabhängigen Staaten seien.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
