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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Potapowka im Gebiet Sumy befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Potapowka im Gebiet Sumy befreitQuelle: Sputnik © STANISLAW KRASSILNIKOW
  • 22.03.2026 16:00 Uhr

    16:00 Uhr

    FSB-Direktor: Russland kann ukrainische Geheimdienste "zur Vernunft bringen"

    Die Ukraine unternimmt ständig Provokationen, Moskau kann aber Kiew "zur Vernunft bringen", meint der Direktor vom Föderalen Sicherheitsdienst Russlands, Alexander Bortnikow, im Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

    Anfang März hatte Botnikow erklärt, dass Kiew und seine ausländischen Verbündeten den Sinn für Realität verloren haben, indem sie Russen in Sabotageaktivitäten einbeziehen.

    Gegenüber Sarubin betont der FSB-Direktor, Russland sei in der Lage, die ukrainischen Geheimdienste in angemessener Weise "zur Vernunft zu bringen". Die westlichen Verbündeten der Ukraine, insbesondere Großbritannien, sollen der Ukraine bei Leitung, Finanzierung und Ausbildung für Sabotageaktivitäten in Russland Hilfe leisten, fügt Bortnikow hinzu.

  • 15:23 Uhr

    Beschädigter russischer Tanker wird nach Libyen abgeschleppt

    Ein Anfang März durch einen mutmaßlichen Angriff im Mittelmeer beschädigter russischer Tanker soll nach Angaben des staatlichen libyschen Ölkonzerns NOC nach Libyen abgeschleppt werden. Am Samstag erklärte das Unternehmen, die "Arctic Metagaz" werde "nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden sicher in einen der libyschen Häfen geschleppt werden". Der Bergungseinsatz werde in Zusammenarbeit mit dem italienischen Ölkonzern Eni stattfinden. Es seien bereits Maßnahmen ergriffen worden, um "das Risiko einer Verschmutzung zu verringern".

    Am 3. März hatten sich mehrere Explosionen an Bord des Tankers ereignet. Nach russischen Angaben wurden die 30 Besatzungsmitglieder nach den Explosionen gerettet. Demnach befanden sich 700 Tonnen Treibstoff sowie Gas an Bord. Laut den libyschen Behörden transportierte das Schiff 62.000 Tonnen Flüssiggas, das für Ägypten bestimmt war. Auf Bildern war zu sehen, dass das Schiff von Bränden schwer beschädigt war und auf jeder Seite zwei Löcher hatte.

    Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Drohnen attackiert zu haben. Die Ukraine hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.

  • 14:54 Uhr

    Sprachkonflikt reift heran – Warum im westukrainischen Lwow die Jugend zunehmend Russisch spricht

    Russisch sei die Sprache der "Unverschämtheit" mit einer "direktiven Syntax", behauptet Jelena Iwanowskaja, die ukrainische Beauftragte für den Schutz der Staatssprache. Gibt es eine wissenschaftliche Grundlage für ihre Behauptungen, und warum wechseln Kinder in der Westukraine wirklich zum Russischen?

    Mehr dazu in dieser Analyse von Sachar Andrejew auf unserer Website.

  • 14:07 Uhr

    Teile von Kiew und Umgebung ohne Strom

    Ein Zwischenfall im Stromnetz hat mehrere Einwohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew und deren Umgebung um Strom gebracht. Wie der Betreiber DTEK auf der Plattform Telegram mitteilt, seien von der Havarie, die sich an einer zuvor stark schwer beschädigten Energieanlage ereignet habe, die Bezirke Dnjeprowski und Darnizki betroffen. Elektrizität fehle zudem in mehreren Wohnhäusern des Bezirks Browary im Gebiet Kiew.

    Der Stromversorger dankt den Betroffenen für ihre Geduld. Man arbeite mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Die Reparaturarbeiten sollen voraussichtlich bis 1.20 Uhr MEZ abgeschlossen werden.

  • 13:38 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Belgorod an: Fahrer verletzt

    Das ukrainische Militär setzt seine Drohnenangriffe auf zivile Fahrzeuge im russischen Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über ein weiteres Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Vorfall habe sich demnach in der Stadt Graiworon ereignet. Ein Mann habe ein Barotrauma und eine Splitterwunde am Rücken erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen, die Feuerwehr habe den Brand gelöscht. Gladkow teilt in dem Telegram-Eintrag auch Fotos vom Ort des Geschehens.

  • 13:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 74 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 11 Uhr MEZ 74 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 40,
    • Gebiet Smolensk – 19,
    • Gebiet Tula – 8,
    • Gebiet Kaluga – 4,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Teilrepublik Baschkortostan – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 12:40 Uhr

    Ukraine will Angriffe auf Ziele in Russland ausweiten

    Die Ukraine will ihre weitreichenden Angriffe auf "legitime Ziele" im russischen Staatsgebiet auszuweiten. Außenminister Andrei Sibiga schreibt auf der Plattform X, das ukrainische Militär steigere kontinuierlich den Umfang, die Intensität und die Wirkung dieser Angriffe:

    "Dies sind unsere eigenen ukrainischen Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie, und wir werden sie nicht lockern."

    Das ukrainische Militär habe jetzt die Fähigkeiten, "Ziele Tausende von Kilometern tief im Inneren" Russlands zu erreichen. Dies untergrabe auch die Fähigkeit der Führung in Moskau, den "Terror weiter nach Europa zu tragen und andere kriminelle Regime wie etwa das in Iran" zu unterstützen.

    "Es ist effektiver, die Quellen des Terrors selbst zu zerstören, als die Terrormittel später über dem eigenen Luftraum abzufangen oder auf dem eigenen Boden zu stoppen."

    Je länger sich Moskau weigere, den Krieg zu beenden, desto schlimmer werde es für die russische Bevölkerung werden, droht Sibiga.

  • 12:08 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.215 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • sieben Mannschaftstransportwagen,
    • einen Schützenpanzer,
    • 19 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • vier gepanzerte Radfahrzeuge,
    • 70 Kraftfahrzeuge,
    • drei Pick-ups,
    • sieben Artilleriegeschütze,
    • zwei selbstfahrende Radhaubitzen vom Typ 2S22 Bohdana,
    • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • vier Munitionslager, ein Treibstofflager und zehn Lager mit Ausrüstung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden. Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 144 Kreisen wurden ebenfalls getroffen. Die Flugabwehr schoss acht Flugbomben und 244 Drohnen ab.

  • 11:34 Uhr

    Russische Armee befreit Potapowka im Gebiet Sumy

    Die russischen Streitkräfte haben Potapowka im Gebiet Sumy eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz der Einheiten des Truppenverbandes Nord ermöglicht.

  • 11:10 Uhr

    Selenskij fordert Beschlagnahmung von Erdöl aus Russland

    Nachdem Frankreich erneut einen mutmaßlichen Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert hatte, forderte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Beschlagnahmung von russischen Erdöllieferungen. In einer Videobotschaft sagte der Politiker:

    "Solange der Krieg andauert, solange die Angriffe fortgesetzt werden, muss auch der Druck auf den Aggressor anhalten."

    Kiew arbeite mit europäischen Ländern daran, dass diese auf Gesetzesebene den Stopp von Öltankern und das Beschlagnahmen von russischem Erdöl gestatteten, so Selenskij.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.