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Liveticker Ukraine-Krieg - Tucker Carlson über Selenskij: "Ein korrupter ukrainischer Diktator"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Tucker Carlson über Selenskij: "Ein korrupter ukrainischer Diktator"Quelle: Legion-media.ru © Abaca/Sipa USA
  • 27.11.2022 19:18 Uhr

    19:18 Uhr

    Lukaschenko: Vereinigte Staaten hindern Ukraine daran, mit Russland zu verhandeln

    Der weißrussische Präsident Aleksander Lukaschenko sagte im Fernsehsender Rossija-1, Washington lasse "absolut nicht zu, dass die ukrainische Führung den Verhandlungsprozess mit Russland" aufnehme. Seiner Meinung nach ziele die Politik der US-Regierung gleichermaßen auf Europa, Russland und China. Er hob hervor:

    "Die Amerikaner wollen Europa mit einem Schlag in den Rücken fallen und über Russland an China herankommen. Natürlich indem sie Russland niedertreten."

    Er kritisierte zudem, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij "klassische Prinzipien eines Vermittlungsverfahrens" verletze, indem er Vorbedingungen stelle.

  • 18:47 Uhr

    Medienberichte: Tschechien hat über 460.000 Menschen aus der Ukraine aufgenommen

    Die Tschechische Republik hat seit dem 24. Februar 462.887 Visa ausgestellt, die es Menschen aus der Ukraine ermöglichen, in dem Land vorübergehend Asyl zu erhalten. Dies berichtete das Portal irozhlas.cz am Sonntag.

    Allein in den vergangenen sieben Tagen seien 2.288 solcher Dokumente ausgestellt worden. Sie ermöglichen ukrainischen Bürgern den Zugang zur tschechischen Gesundheitsversorgung, zu Bildungseinrichtungen und zum Arbeitsmarkt des Landes.

    Wie tschechische Medien bereits zuvor berichtet hatten, können im Zusammenhang mit dem militärischen Konflikt in der Ukraine auch Sondervisa an in der Ukraine lebende Drittstaatenangehörige erteilt werden, die aufgrund des Konflikts gezwungen sind, im Ausland Asyl zu suchen.

  • 18:19 Uhr

    Medienberichte: Zahlreiche polnische Söldner aus der Ukraine erhalten US-Standardgräber

    Der Hauptfriedhof im polnischen Olsztyn soll bald wie ein US-Militärfriedhof aussehen: Eine große Wiese mit identischen Grabsteinen darauf, schreibt das Nachrichtenportal Niezależny Dziennik Polityczny. Der Hauptgrund für die Einrichtung eines "amerikanischen Friedhofs" in Olsztyn sei die dramatisch gestiegene Zahl der Bestattungen in der Gegend gewesen, schrieb das Portal – "und zwar hauptsächlich von Militärangehörigen". Niezależny Dziennik Polityczny berichtet:

    "Diese Situation wurde für die Gemeinde Olsztyn, in der die 16. mechanisierte Division stationiert ist, zu einem echten Problem. Die fast täglich stattfindenden Militärbegräbnisse in Verbindung mit den Ehrensalven begannen die Anwohner zu irritieren und führten zu zahlreichen Beschwerden gegen die Stadtverwaltung und das Militärkommando. Um unnötigen Lärm zu vermeiden, beschlossen die Behörden, einen separaten 'amerikanischen' Friedhof einzurichten."

    Laut Medienberichten folgten die Mitglieder der Division und ihre Veteranen, die in dem Gebiet lebten, dem Aufruf der polnischen Regierung und der Medien und zogen in den Kampf in der Ukraine. Nun werden sie ihr Ende in schlichten, einheitlichen Gräbern finden, die keineswegs den Traditionen der polnischen Kultur entsprechen, heißt es in der Publikation abschließend:

    "Die Behörden haben für sie 'besondere Ehrungen' vorgesehen. In Olsztyn wird es einheitliche Gräber mit Denkmälern in zwei Größen geben: große (ein mal ein Meter) für Offiziere, kleinere (60 cm x 60 cm) für Soldaten. Es wird nicht möglich sein, einen Randstein um das Grab herum zu setzen, es mit Steinsplittern abzudecken oder Blumen zu pflanzen. Rundherum wird es nur Gras geben. Ein solch schmachvolles Ende erwartet die Söldner, die in der Ukraine starben. Allein in Olsztyn soll es 1.700 solcher Gräber geben."

  • 17:54 Uhr

    Ukrainischer Beschuss der russischen Stadt Schebekino beschädigt Stromleitungen

    Der Gouverneur des russischen Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, teilte mit, dass die Außenbezirke der Stadt Schebekino am Sonntag von ukrainischem Gebiet aus beschossen wurden. Ihm zufolge "gab es keine Verletzten oder Zerstörungen", berichtet die Zeitung Moskowski Komsomolez. Gladkow erklärte:

    "Die Stromleitungen sind beschädigt. In der Stadt gibt es teilweise keine Strom- und Wasserversorgung."

  • 17:13 Uhr

    "Ein korrupter ukrainischer Diktator, der Geld verlangt" – US-Moderator über Selenskij

    Fox News-Moderator Tucker Carlson kritisiert den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij für sein "ständiges Betteln" um finanzielle Unterstützung durch die USA. Trotz der riesigen Summen, die aus den Vereinigten Staaten in die Ukraine fließen, fehlt es Selenskij immer noch an Geld, so Carlson. Insbesondere beklagte er, dass der ukrainische Regierungschef "den US-Kongress nicht um Geld [bittet], er fordert es".

    Der Fernsehmoderator wies darauf hin, dass die Wirtschaft der Vereinigten Staaten wegen der Hilfe für Kiew, die bereits über 90 Milliarden US-Dollar beträgt, "untergeht". Dieser Betrag sei doppelt so hoch wie der, den Washington jährlich in Afghanistan ausgegeben habe, so Tucker Carlson in einem Video auf der Website des Nachrichtensenders Fox News:

    "Wer ist dieser Typ? In Wirklichkeit ist er ein korrupter ukrainischer Diktator, der Geld von uns verlangt."

  • 16:50 Uhr

    Myśl Polska: Ukrainische Flüchtlinge wehren sich gegen Verlegung aus einem All-inclusive-Hotel

    Die polnische Zeitung Myśl Polska berichtet, dass sich Flüchtlinge aus der Ukraine weigerten, einen Hotelkomplex im Zentrum von Poznań zu verlassen. Nach Angaben der Zeitung wurden etwa 250 Ukrainer im Hotel "Ikar" im Zentrum von Poznań untergebracht. Die Flüchtlinge seien aufgefordert worden, das Hotel wegen der anstehenden Renovierungsarbeiten zu verlassen. Deshalb hätten die Ukrainer eine Protestaktion angekündigt und einen Appell an die örtliche Regierung gerichtet mit der Bitte, sie nicht zu verlegen.

    Laut Myśl Polska bot die Hotelleitung den Flüchtlingen an, Räumlichkeiten auf eigene Kosten zu mieten. Die Flüchtlinge hätten jedoch gemeint, die Preise für Mietwohnungen seien für sie zu hoch. Wie die Zeitung betont, handelt es sich dabei nicht um einen Einzelfall in Polen. Seit Beginn des Krieges seien den Flüchtlingen zahlreiche Privilegien eingeräumt worden, was zu einer "anspruchsvollen Unzufriedenheit" geführt habe, so die Myśl Polska. Zuvor hatte Arkadiusz Miksa in einem Artikel für die Zeitung berichtet, dass die Ukrainer, die nach Polen kommen, versuchten, den Einwohnern des Nachbarlandes ihre Regeln aufzuzwingen. Er erklärte:

    "Man könnte sogar den Eindruck gewinnen, dass sie sich hier sicherer fühlen als in ihrem eigenen Land in den letzten 30 Jahren."

  • 16:16 Uhr

    The Hill: US-Kongress soll Krieg in der Ukraine durch Austritt aus der NATO beenden

    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion habe die Existenz der NATO ihren Sinn verloren und die weitere Ausdehnung des nordatlantischen Bündnisses die derzeitigen Krisen in Europa verursacht. Dies erklärte Bruce Fein, der stellvertretende Generalstaatsanwalt unter US-Präsident Ronald Reagan. In einem Artikel für The Hill schlug er eine überraschende Lösung für die Ukraine-Krise vor, nämlich den Austritt der USA aus dem Militärbündnis. Fein betonte:

    "Der Kongress könnte den Konflikt in der Ukraine beenden und einen Friedensnobelpreis gewinnen, wenn er ein Gesetz zum Austritt der USA aus der NATO verabschieden würde."

    In der amerikanischen Geschichte habe es bereits ein ähnliches Beispiel für die Annullierung eines Verteidigungsvertrages gegeben. So wurde der amerikanisch-französische Vertrag von 1778 durch einen Beschluss des Kongresses im Jahr 1798 außer Kraft gesetzt.

  • 15:44 Uhr

    Rada-Abgeordneter ruft Ukrainer dazu auf, sich mit Lebensmitteln einzudecken

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Dawid Arachamija, hat die ukrainische Bevölkerung aufgefordert, sich mit Wasser und Lebensmitteln einzudecken und ihre Handys aufzuladen, für den Fall, dass es erneut zu Stromausfällen kommt.

    Ihm zufolge könnte die nächste Woche schwierig werden, da neue Stromausfälle nicht ausgeschlossen werden können. Die Rettungsdienste und Behörden arbeiteten an verschiedenen Szenarien und hätten entsprechende Übungen durchgeführt, fügte der Abgeordnete hinzu.

  • 15:25 Uhr

    Kindergarten und Café in Donezker Innenstadt durch ukrainischen Beschuss beschädigt

    Durch den Beschuss ukrainischer Truppen wurden im zentralen Donezker Stadtteil Woroschilowski neben anderen zivilen Gebäuden auch die Gebäude eines Kindergartens und eines Cafés beschädigt. Zudem seien mehrere Wohnhäuser in der unmittelbaren Umgebung getroffen worden. Das teilte die Vertretung der Volksrepublik Donezk (DVR) beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit.

    Das Hauptquartier für territoriale Verteidigung der DVR berichtete außerdem, dass durch den Beschuss eine Frau getötet und eine weitere verletzt wurde. Den Angaben zufolge handelte es sich bei dem Angriff um fünf aus einem Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad abgefeuerte Raketen.

    Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlichte zwei Videos, in denen die Folgen des heutigen Beschusses zu sehen sein sollen. Das Telegram-Portal Readovka zeigte mehrere Fotos, auf denen die Folgen des Beschusses am Gebäude des Kindergartens zu sehen sein sollen.

  • 14:59 Uhr

    Lawrow: "Europa ist an neonazistischen Wiederbelebungsprozessen beteiligt"

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow sagte am Mittwoch in Moskau in einem Interview für die Dokumentation "Nazismus im Visier" des TV-Senders Rossija 24, dass Europa Teil der Prozesse des Wiederauflebens des Neonazismus sei. Der Außenminister erklärte:

    "Ich gehe also davon aus, dass Europa an neonazistischen Wiederbelebungsprozessen beteiligt ist. Es ist schwierig, andere Schlussfolgerungen zu ziehen."

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