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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij beteiligt an Planung von Attacken auf Putins Residenz und Chorly

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij beteiligt an Planung von Attacken auf Putins Residenz und ChorlyQuelle: Gettyimages.ru © Charles McQuillan
  • 3.01.2026 16:00 Uhr

    16:00 Uhr

    Über Gebiet Kursk drei ukrainische Drohnen abgeschossen

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von zwei Stunden drei ukrainische Drohnen über dem Gebiet Kursk abgefangen und zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit wurden drei ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Gebiet Kursk von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört."

  • 15:28 Uhr

    Medwedew: Trump sollte anderswo genauso aktiv werden wie in Venezuela

    US-Präsident Donald Trump sollte sich genauso aktiv zeigen wie in Venezuela, nur an einem ganz anderen Ort, denn die "dressierten ukrainischen Tiere" sind außer Kontrolle geraten, erklärte der ehemalige Präsident und stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats Russlands, Dmitri Medwedew. Auf eine Frage von RIA Nowosti antwortete er:

    "Trump hätte eine ähnliche Aktivität wie in Venezuela auch an einem ganz anderen Ort zeigen sollen. Die dressierten 'ukrainischen Tiere', die in Kiew auf Kokain sitzen, sind völlig außer Kontrolle geraten."

  • 14:59 Uhr

    Nach US-Angriff auf Venezuela: Britischer Journalist weist auf Doppelmoral hin

    Der britische Journalist und Kolumnist der Financial Times, Gideon Rachman, äußerte sich auf dem sozialen Netzwerk X zu den Doppelmoralstandards in der internationalen Politik nach der Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA:

    "Wenn China eine Sonderoperation zur Entführung des taiwanesischen Präsidenten startet oder Russland versucht, dasselbe mit Wladimir Selenskij zu tun, was genau sollen wir dann sagen? Ihr dürft das nicht tun, weil es illegal ist?"

  • 14:38 Uhr

    Vorsitzender der israelischen Holocaust-Gedenkstätte verweigert Selenskij Rede

    Der Vorsitzende der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, Dani Dayan, gab gegenüber der Osnabrücker Zeitung bekannt, dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij eine Rede vor örtlichem Publikum untersagt zu haben.

    Demnach habe Selenskij kurz nach dem Beginn der russischen Sonderoperation in der Ukraine vor 300 Gästen sprechen wollen, verbunden mit einer weltweiten Übertragung. "Ich habe das abgelehnt", so Dayan. Er habe befürchtet, dass während des Auftritts der Holocaust mit dem Krieg in der Ukraine gleichgesetzt werden sollte. Dayan unterstrich:

    "Nicht jedes Kriegsverbrechen ist ein Genozid, und nicht jeder Genozid ist ein Holocaust."

    Zudem erinnerte der Vorsitzende von Yad Vashem daran, dass es in der Ukraine während des Völkermords im Zweiten Weltkrieg auch einheimische Täter gegeben habe. Die Entscheidung bedeute aber keine mangelnde Solidarität mit der Ukraine, sondern diene dem Schutz der historischen Einzigartigkeit der Shoa, hieß es weiter.

  • 13:39 Uhr

    Chorly: Mindestens 19 Leichen der Opfer des ukrainischen Angriffs vollständig verbrannt

    Mindestens 19 Leichen der Opfer des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte in Chorly wurden vollständig verbrannt, erklärte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, im Fernsehsender Rossija 1. Er sagte:

    "In den ersten Minuten des neuen Jahres wurde hier sofort ein Schlag mit Munition ausgeführt, die offensichtlich mit hochentzündlichen Gemischen geladen war. Das zeigt sich daran, dass mehr als 19 Leichen verbrannt sind und etwa 80 Prozent davon thermische Verletzungen aufweisen, d. h. von den Leichen sind nur noch Fragmente übrig geblieben."

    Noch konnten nicht alle Opfer identifiziert werden, es werden Untersuchungen durchgeführt, fügte Saldo hinzu.

    Der Gouverneur gab Einzelheiten zum Angriff bekannt und präzisierte, dass zunächst eine Drohne angeflogen sei, die sowohl zur Aufklärung als auch zum Angriff diente. Er berichtete:

    "Dann flog eine zweite Drohne an und traf präzise <...> das Café. Sie war mit zerstörerischer und schädigender Munition geladen, mit Kartätschen."

  • 13:00 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die russischen Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Die russische taktische Luftwaffe, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie haben Energie- und Hafeninfrastruktureinrichtungen, die im Interesse der Streitkräfte und des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine genutzt werden, sowie Standorte für die Montage und Lagerung von Langstrecken-Drohnen, Radarstationen der Luftabwehr sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Streitkräfte und ausländischer Söldner in 156 Bezirken getroffen. Darüber hinaus haben Luftabwehrmittel 15 gelenkte Flugbomben, zwei Raketen des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers aus US-Produktion und 124 Drohnen abgeschossen.

    Russische Militäreinheiten der Truppenverbände "Nord", "West", "Süd", "Mitte", "Ost" und "Dnjepr" haben ukrainische Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden innerhalb eines Tages mehr als 1.300 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder beschädigt:

    • zwei Panzer,
    • eine Abschussvorrichtung eines Flugabwehrraketenkomplexes,
    • zwei Raketenwerfer,
    • 24 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 62 Fahrzeuge,
    • 13 Feldartilleriegeschütze,
    • zwei Anlagen für elektronische Kriegsführung,
    • neun Lager für Material und Munition.
  • 12:19 Uhr

    Cherson-Gouverneur: Selenskij beteiligt an Planung von Attacken auf Putins Residenz und Chorly

    Wladimir Selenskij war persönlich an der Planung der Angriffe auf die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Gebiet Nowgorod und das Dorf Chorly im Gebiet Cherson beteiligt. Dies teilte der Сherson-Gouverneur Wladimir Saldo gegenüber dem Fernsehsender Rossija 1 mit:

    "Natürlich war es das Kiewer Regime, und Selenskij selbst hat diese Aktionen letzte Woche geplant – den Versuch eines Angriffs auf die Residenz des Präsidenten und jetzt [Chorly] genau zum Jahreswechsel, genau zum Neujahrsfest."

  • 11:03 Uhr

    Siedlung Bondarnoje in DVR befreit

    Die russische Armee hat die Siedlung Bondarnoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) unter ihre Kontrolle gebracht, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In der Erklärung der Behörde heißt es:

    "Einheiten des Truppenverbands 'Süd' haben infolge aktiver Maßnahmen die Ortschaft Bondarnoje in der Donezker Volksrepublik befreit."

  • 10:16 Uhr

    Dimitrow: Befehl ukrainischer Streitkräfte zum Rückzug gefunden

    Russische Späher haben im befreiten Dimitrow (ukrainisch: Mirnograd) in der Volksrepublik Donezk (DVR) einen Befehl des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte gefunden, der den Abzug von Personal und Technik aus einer Reihe von Ortschaften betrifft, berichtet der russische Militärkorrespondent Jewgeni Poddubny.

    Wie der Korrespondent auf seinem Telegram-Kanal schreibt, wurde bei einem getöteten ukrainischen Offizier ein Befehl des Kommandanten des operativen Kommandos "Ost" der ukrainischen Streitkräfte an die Truppen und Verbände gefunden. In dem Dokument, dessen Foto Poddubny veröffentlichte, heißt es:

    "Ab dem 20.11.2025 ist die Evakuierung von Personal und Technik aus den Bezirken Pokrowsk, Mirnograd, Rog, Ignatowka, Nowopawlowka, Lissowka, Suchoi Jar, Rownoje, Swetloje, Balagan, Moskowskoje, Lutsch, Nikolajewka, Nowekonomitscheskoje, Liman, Datschenskoje in den Bezirk Dobropolje zu organisieren. Über die Ausführung des Befehls ist dem Stab des operativen Kommandos am 26.11.25 schriftlich Bericht zu erstatten."

    Das Originaldokument ist in ukrainischer Sprache verfasst und auf den 13. November datiert.

    Poddubny merkt an, dass der gefundene Befehl seiner Einschätzung nach die tatsächliche Lage in diesem Raum widerspiegelt. Der Journalist wörtlich:

    "Er bestätigt die Tatsache, dass das Kiewer Regime die ganze Welt über die Lage getäuscht hat."

    Dabei schließt der Militärkorrespondent alternative Versionen zur Herkunft des Dokuments nicht aus, darunter die Möglichkeit einer Fälschung oder der Verwendung zu Desinformationszwecken.

  • 09:32 Uhr

    Gebiet Tschernigow: Kasernen der Drohnenbetreiber ukrainischer Streitkräfte zerstört

    Lagerhäuser und Kasernen der Betreiber von Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte wurden im Gebiet Tschernigow angegriffen, teilen russische Sicherheitskräfte mit. Die Quelle sagt:

    "Lagerhäuser und Kasernen der Betreiber von Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte wurden zerstört."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.