Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

8.01.2026 12:59 Uhr
12:59 Uhr
Befreiung von Bratskoje ermöglicht Vorrücken des Truppenverbandes Ost
Die Befreiung der Siedlung Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk ermögliche das weitere Vorrücken der Einheiten des Truppenverbandes Ost. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mit.
"Die Ortschaft Bratskoje hat eine wichtige strategische Lage. Ihre Befreiung ermöglichte eine wesentliche Erweiterung des Aufmarschgebiets am rechten Ufer des Flusses Gajtschur und schuf günstige Bedingungen für die Entwicklung des weiteren Vorrückens der Sturmeinheiten des Truppenverbandes Ost."
Die Siedlung wurde durch Soldaten der 36. selbstständigen motorisierten Garde-Schützenbrigade der 29. Armee des Truppenverbandes Ost befreit.
12:24 Uhr
Ukrainische Soldaten im Gebiet Sumy gefangen genommen
Drei Soldaten der ukrainischen Armee seien im Gebiet Sumy gefangen genommen worden, meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Im Gebiet Sumy wurden drei Militärangehörige der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen, darunter einer vom 253. selbstständigen Sturmregiment Arej."
Nach Aussagen der Kriegsgefangenen bestehe Arej neben Nationalisten auch aus ehemaligen Häftlingen, die wegen schwerwiegender Straftaten verurteilt wurden, und aus ausländischen Söldnern.
Zuvor hatten die Arej-Kämpfer an der Invasion in das Gebiet Kursk teilgenommen. Die Einheit erlitt dabei schwere Verluste.
11:36 Uhr
Frontbericht: Weitere Ortschaft befreit
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Ost die Ortschaft Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit haben.
Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.180 Soldaten.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer,
- 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- sieben Pick-ups,
- 52 Autos,
- fünf Haubitzen,
- zehn Munitions- und Materiallager.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energieanlagen und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte und des militärisch-industriellen Komplexes verwendet wurden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben 142 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 108.177 unbemannte Luftfahrzeuge, 644 Flugabwehrraketensysteme, 26.992 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.637 Mehrfachraketenwerfer, 32.445 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 51.197 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
10:58 Uhr
Kiew verlegt Reserven in DVR und Gebiet Charkow
Die ukrainischen Streitkräfte verlegen Reserven in der DVR und im Gebiet Charkow. Igor Kimakowski, der Berater des Chefs der DVR, teilt gegenüber dem Fernsehsender Solowjow Live diesbezüglich mit:
"Der Gegner entsendet Reserven, die sowohl in Richtung Krasnoarmeisk als auch in Richtung Konstantinowka gesichtet wurden. An diese Orte sowie in den Operationsbereich des Truppenverbandes West, in die Umgebung von Kupjansk und Sewersk verlegt der Gegner die Reserven."
10:12 Uhr
Gebiet Cherson: Durchflugsversuch von Dutzenden ukrainischen Drohnen verhindert
Die ukrainischen Streitkräfte hätten in der Nacht einen massiven Durchflugsversuch von mehr als 70 Kampfdrohnen über dem Gebiet Cherson unternommen, wie Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.
Nach seinen Angaben sei der ukrainische Angriff durch Luftabwehrkräfte des Truppenverbandes Dnjepr verhindert worden, indem 18 Drohnen über der Region abgeschossen worden seien. Die restlichen Drohnen seien über dem Territorium anderer Regionen zerstört worden, so Saldo.
Der Gouverneur meldet keine Verluste unter der Zivilbevölkerung und dem Militär.
09:27 Uhr
Zwei ukrainische Regionen bleiben ohne Strom
Das Gebiet Dnjepropetrowsk und Teile der Region Saporoschje, die unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte stehen, seien nach den Explosionen fast vollständig ohne Stromversorgung. Dies teilt das ukrainische Energieministerium am Morgen auf Telegram mit.
Am späten Mittwochabend meldeten ukrainische Medien Explosionen in Dnjepropetrowsk. Unmittelbar danach kam es in mehreren Städten der Region zu Stromausfällen.
09:00 Uhr
Treffen in Paris: Europas Führung sagt Selenskij weitere Hilfe zu

Die "Koalition der Willigen" hielt ein weiteres Treffen zum Konflikt in der Ukraine ab. Bei dem Treffen in Paris versprachen die europäischen Spitzenpolitiker Präsident Selenskij ihre weitere militärische und finanzielle Unterstützung.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:29 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden elf ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über der Region Krasnodar zerstört."
08:01 Uhr
Russisches Militär vereitelt Versuche der ukrainischen Armee, nach Kupjansk vorzudringen
Das Militär des Truppenverbandes West habe im Laufe der vergangenen 24 Stunden zwei Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt, und den Versuch, in Richtung der Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen, vereitelt. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes, gegenüber TASS.
"In Richtung Kupjansk haben die Einheiten der 6. Armee im Laufe des Tages zwei Gegenangriffe der Einheiten der 92. Strurmbrigade der ukrainischen Streitkräfte und der 15. Brigade der Nationalgarde nahe der Ortschaften Netschwolodowka und Blagodatowka abgewehrt, und den Versuch, nach Kupjansk vorzudringen, vereitelt. Mehr als zehn Kämpfer wurden eliminiert."
07:03 Uhr
Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 66 ukrainische Drohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Republik Krim – 14,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 13,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwölf,
- Region Krasnodar – elf,
- Gebiet Rostow – sechs,
- Gebiet Orjol – fünf,
- Gebiet Kursk – zwei,
- Gebiet Wolgograd – zwei,
- Gebiet Brjansk – eine.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
