Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt bei Orechow im Gebiet Saporoschje vor

16.02.2026 21:35 Uhr
21:35 Uhr
Russische Panzersoldaten legen Routen für Infanterie frei (Video)
Die Panzerbesatzungen des russischen Truppenverbands West griffen Stellungen der ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkow mit hochexplosiven Granaten aus einer Entfernung von über acht Kilometern an. Wie es heißt, brannten sie sämtliche feindlichen Anlagen nieder und machten damit die Routen für den Vormarsch der Infanterie frei. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
21:17 Uhr
Russische Luftverteidigung zerstört mehrere Ziele über Sewastopol
In der Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim wurde kurz nach 19 Uhr (Ortszeit) der Luftalarm ausgelöst. Wie der Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram bekannt gab, wehrte die Luftverteidigung einen ukrainischen Angriff ab. Laut dem Beamten wurden insgesamt fünf Luftziele über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgeschossen.
20:48 Uhr
Russische Drohnenpiloten entlang der gesamten Front im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Mitte, Süd und Nord im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie in ihren Operationsgebieten feindliche unbemannte Fluggeräte, ein gepanzertes Kampffahrzeug, temporäre Truppenstandorte sowie Deckungen samt Personal außer Gefecht.
20:30 Uhr
Wadephul: Fehlende Bestände bremsen Raketenlieferungen an Kiew
Deutschland liefert der Ukraine derzeit nicht regelmäßig Flugabwehrraketen, weil entsprechende Bestände fehlen. Das erklärte Außenminister Johann Wadephul in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.
"Die Flugabwehrraketen, die wir haben, beispielsweise die Patriot-Systeme, stammen aus den US-amerikanischen Produktionsstätten", so der Minister weiter. Derzeit werde alles, was aus der Produktion kommt, direkt an die Ukraine geliefert.
Die europäischen Staaten bezahlten die in den USA produzierten Waffen, die anschließend an Kiew geliefert würden, wobei Deutschland den Großteil der Mittel trage. Andere europäische Länder könnten sich daran stärker beteiligen, fügte Wadephul hinzu.
20:11 Uhr
Erneuter ukrainischer Angriff auf zivile Infrastruktur im Gebiet Saporoschje

Quelle: Telegram-Kanal des Gouverneurs des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mit zwei Lenkbomben einen Abschnitt der Autobahn Charkow–Simferopol–Jalta angegriffen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.
Dies sei "ein weiterer Angriff des Kiewer Nazi-Regimes auf die zivile Infrastruktur unserer Region", betont der Beamte. Durch den Einschlag sei der Straßenbelag teilweise beschädigt worden.
"Glücklicherweise gab es keine Opfer", schreibt Balizki auf Telegram. "Mein Dank gilt unseren Flugabwehrkräften und allen, die für die Sicherheit der Region sorgen."
19:37 Uhr
Russische Drohnenpiloten und Artillerie als perfektes Duo (Video)
Eine Orlan-10-Drohnenbesatzung des russischen Truppenverbands Dnjepr spürte die feindliche Anlage auf und übermittelte die Koordinaten an Artilleristen. Danach sei alles wie am Schnürchen gelaufen, berichtet das russische Verteidigungsministerium und teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, zerstörte die Rohrartillerie durch präzise Treffer einen temporären Standort der ukrainischen Armee.
19:11 Uhr
Ombudsfrau: Teil geretteter Ukrainer will in Russland bleiben
Ein Teil der aus der Kampfzone geretteten ukrainischen Bürger ist nach Hause zurückgekehrt. Andere hätten jedoch den Wunsch geäußert, in Russland zu bleiben. Dies erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa:
"Ukrainische Staatsbürger, die von unseren Streitkräften aus der Kampfzone gerettet wurden, brachten wir an einen sicheren Ort. Wer Dokumente hatte, kehrte in die Heimat zurück. Jene ohne Papiere oder mit dem Wunsch, aus Angst vor erneuten Kämpfen in Russland zu bleiben, halten sich weiterhin auf unserem Territorium auf."
18:58 Uhr
Fico: Erst wollten sie nicht, dass ich nach Moskau fliege – danach wollten sie alles von mir wissen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte sich am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio in Bratislava kritisch zum Vorgehen der Europäischen Union gegenüber Moskau. Er forderte statt weiterer Sanktionen Friedensbemühungen.
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18:28 Uhr
Rubio: Weder UN noch Europa konnten Ukraine-Konflikt beilegen
Es liege im Interesse der USA, den Krieg in der Ukraine zu beenden, erklärte US-Außenminister Marco Rubio auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.
Und weiter:
"Und wir setzen alles daran, dies zu erreichen. Offenbar sind wir das einzige Land weltweit, dem es gelungen ist, die Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen. Die UN hat es nicht geschafft. Und keinem Land in Europa ist es bisher gelungen."
Wie Rubio betonte, werden derzeit tatsächlich zum ersten Mal seit vielen Jahren Verhandlungen auf technischer Ebene geführt. Militärvertreter von beiden Seiten hätten sich bereits im Nahen Osten getroffen. Die Gespräche würden im Laufe dieser Woche in Genf fortgesetzt.
18:00 Uhr
Schweizer Politiker: Ukraine und EU werden erst aus Schwäche mit Russland verhandeln
Die Ukraine und die Europäische Union werden einer Einigung mit Russland erst dann zustimmen, wenn Kiew weiter geschwächt ist. Dies sagte der Schweizer Journalist und Abgeordnete des Genfer Kantonsparlaments, Guy Mettan, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Sie – die Ukraine und die EU – werden dies tun, wenn die Ukraine noch stärker geschwächt ist und sie selbst noch mehr finanzielle Mittel sowie wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit verloren haben."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

