Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft gegnerischen Drohnenstützpunkt in der Region Sumy

17.02.2026 10:47 Uhr
10:47 Uhr
Ukraine-Verhandlung: Karin Kneissl kommentiert die Tagesordnung des Genf-Treffens

Vertreter Moskaus, Kiews und Washingtons werden am Dienstag und Mittwoch in Genf unter anderem die territoriale Frage besprechen. Die russische Delegation wird von Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet. Russland verlangt von der Ukraine einen Rückzug ihrer Truppen aus dem Donbass, was die Ukraine kategorisch ablehnt.
Mehr dazu in diesem Videobericht auf unserer Website.
10:35 Uhr
Gouverneur: Ukrainische Angriffe auf 13 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 13 Ortschaften in drei Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens acht Geschosse ab und setzte 30 Drohnen ein, von denen 20 abgeschossen wurden.
Der Politiker meldet in der Statistik keine Opfer in den vergangenen 24 Stunden. Am Montagabend rief eine Einwohnerin der Siedlung Nikolskoje jedoch den Rettungsdienst an, weil sie sich nach einer Drohnenattacke auf ihr Auto am 15. Februar wiederholt unwohl fühlte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod eingeliefert.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden ein Einfamilienhaus, eine soziale Einrichtung, ein Geschäft und sechs Autos beschädigt.
10:23 Uhr
Bundeswehr erhält Ausbilder aus der Ukraine
Ukrainische Ausbilder sollen die Bundeswehr verstärken. Dazu sei bereits am Freitag ein Abkommen zwischen den Verteidigungsministerien Deutschlands und der Ukraine unterzeichnet worden, so ein Sprecher des Heeres der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Er wird mit den Worten zitiert:
"Es ist geplant, vor allem an den Truppenschulen des Heeres die Erfahrungen ukrainischer Soldatinnen und Soldaten in die Ausbildung im Heer einfließen zu lassen."
Weitere Einzelheiten sind bislang nicht bekannt.
Mit diesem Schritt reagiert die Bundeswehr auf die erheblichen Veränderungen auf dem Gefechtsfeld in der Ukraine. Ukrainische Soldaten verfügen über umfangreiche Erfahrungen beim Einsatz und bei der Abwehr von Drohnen sowie bei der schnellen Integration moderner Führungstechnologien in die kämpfende Truppe.
10:16 Uhr
Russische Armee trifft ukrainischen Drohnenstützpunkt in der Region Sumy
Die russischen Truppen haben einen Startplatz für Langstrecken-Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte auf dem Flugplatz Konotop in der Region Sumy zerstört. Das ukrainische Militär verlor mehr als einen Zug an Personal. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit.
10:09 Uhr
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Südrussland: Drei Verletzte und Brand in Erdölraffinerie
In der vergangenen Nacht hat Südrussland eine der längsten und massivsten Drohnenattacken aus der Ukraine überstanden. Betroffen waren vor allem die Schwarzmeer-Halbinsel Krim und die Region Krasnodar. In beiden Regionen kam es zu Opfern unter der Zivilbevölkerung und Sachschäden.
Wie der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, am Dienstagmorgen auf Telegram schrieb, erlitt ein neunjähriger Junge in Sewastopol Splitterverletzungen an beiden Beinen, als bei der Attacke die Fensterscheiben in seinem Haus zu Bruch gingen. Der Politiker meldete zudem mehrere beschädigte Ein- und Mehrfamilienhäuser, Gasleitungen und Autos. Raswoschajew warnte seine Landsleute vor herumliegenden Drohnenteilen und rief zur Umsicht auf.
Auch in den Städten Anapa, Gelendschik, Noworossijsk und Sotschi ertönten die Sirenen. Der Krisenstab der Region Krasnodar warnte die Einwohner ebenfalls vor herumliegenden Drohnenteilen. In der Siedlung Krasny wurde eine Lokhalle beschädigt. Außerdem wurden Drohnenteile auf den Eisenbahngleisen entdeckt. In der Siedlung Ilski wurden zwei Einwohner verletzt. Insgesamt wurden dort vier Einfamilienhäuser beschädigt. Infolge des Angriffs brach zudem ein Brand auf dem Gelände der örtlichen Erdölraffinerie aus. An der Brandbekämpfung waren 72 Feuerwehrleute, 21 Löschfahrzeuge und ein Rettungszug beteiligt. Drohnenteile wurden zudem in Sotschi und Krasnodar entdeckt, hieß es.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden in der vergangenen Nacht insgesamt 151 ukrainische Drohnen abgeschossen, davon 50 über dem Schwarzen Meer, 38 über der Teilrepublik Krim, 29 über dem Asowschen Meer und 18 über der Region Krasnodar.
10:04 Uhr
Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 16. Februar bis 5 Uhr MEZ am 17. Februar 13 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 15-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss.
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Auch Berichte über Infrastrukturschäden liegen dem Politiker zufolge nicht vor.
09:59 Uhr
Medienbericht: Kampfpiloten aus den USA und den Niederlanden fliegen F-16-Kampfets in der Ukraine
US-amerikanische und niederländische Piloten würden einige F-16-Kampfflugzeuge in der Ukraine fliegen, behauptet das Portal Intelligence Online.
"Eine Staffel aus ukrainischen, IUS-amerikanischen und niederländischen Piloten wurde gebildet, um den Luftraum über Kiew zu schützen."
Angeblich handelt es sich bei diesen westlichen Piloten um erfahrene Kriegsveteranen.
09:42 Uhr
Russische Delegation trifft zu Ukraine-Verhandlungen in Genf ein
Die russische Delegation unter der Leitung des Präsidentenberaters Wladimir Medinski ist vor Beginn der Verhandlungen über die Ukraine in einem Hotel in Genf eingetroffen.
Die Vertreter Moskaus sind am Morgen in der Schweiz eingetroffen. Auch das Flugzeug des Sonderbeauftragten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, ist in Genf gelandet.
Die Delegationen Russlands, der Ukraine und der Vereinigten Staaten werden sich am 17. und 18. Februar treffen.
09:26 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Fast 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 16. Februar 26 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 5,
- Kachowka — 6,
- Golaja Pristan — 4,
- Sagi — 5,
- Nowaja Kachowka — 6.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Korsunka, Aljoschki, Dnjeprjany und Nowaja Sburjewka wurden insgesamt 22 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:07 Uhr
Explosionen in vier ukrainischen Städten gemeldet
In vier Städten der Ukraine sollen sich Explosionen ereignet haben, behaupten lokale Medien. Betroffen seien Kropiwnizki, Dnjepropetrowsk, Odessa und Achtyrka.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
