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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 99 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 99 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © PAWEL LWOW
  • 17.01.2026 11:35 Uhr

    11:35 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Energieanlagen in LVR an

    In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär das Energiesystem der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das örtliche Ministerium für Energie und Kohleindustrie sprach auf Telegram von mindestens zehn ukrainischen Drohnen. Die meisten davon wurden zerstört. Die Behörde meldete vier Einschläge. Infolge der Attacke gebe es in zwei Bezirken keinen Strom, da einige Energieanlagen in Brand gerieten und erheblich beschädigt wurden. Die LVR-Regierung teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle.

  • 11:06 Uhr

    Moderne Kriegsführung: Die Ausbildung zum Drohnenpiloten

    Unbemannte Systeme entwickeln sich rasant weiter. Das selbstständige Regiment für unbemannte Systeme "Sturmvogel" bemüht sich, den hohen Anforderungen gerecht zu werden.

    Unser Korrespondent Iwan Poljanskij war bei den Übungen der Drohnenpiloten dabei. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:31 Uhr

    Energiemangel in Kiew: Schulen bis Februar geschlossen, UNICEF warnt vor Unterkühlung von Kindern

    Nach den massiven russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur der Ukraine werden in der Hauptstadt Kiew bis Anfang Februar sämtliche Schulen geschlossen. Die Schließung werde am Montag beginnen und bis zum 1. Februar andauern, so der Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Die Stadtverwaltung will zudem die Straßenbeleuchtung auf ein Fünftel dimmen und sämtliche dekorative Beleuchtung abschalten.

    Mittlerweile warnt das UN-Kinderhilfswerk UNICEF vor Gefahren für Kinder infolge der russischen Attacken auf das ukrainische Energienetz. Die Notvorräte an Stromgeneratoren gingen zur Neige, während die Temperaturen nachts auf bis zu minus 18 Grad fielen, heißt es. Die Organisation versorgt nach eigenen Angaben derzeit 1,65 Millionen Menschen mit Winterhilfen, darunter 470.000 Kinder.

  • 10:02 Uhr

    Artilleriebeschuss und Drohnenangriffe auf Gebiet Kursk: Zwei Häuser und zwei Autos beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Am Samstagmorgen hat Gouverneur Alexander Chinstein auf Telegram Statistiken geteilt, wonach der Gegner im Zeitraum von 7:00 Uhr MEZ am 16. Januar bis 5:00 Uhr MEZ am 17. Januar die grenznahen Zonen des Gebiets 38-mal unter Beschuss genommen hat. In dieser Zeit wurden 36 Drohnen abgeschossen. Es erfolgten auch zehn Angriffe, bei denen der Gegner Sprengsätze von unbemannten Luftfahrzeugen abwarf.

    Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Bei einer Drohnenattacke wurden zwei Einfamilienhäuser und zwei Autos in der Siedlung Alexandrowka im Bezirk Rylsk beschädigt, teilt Chinstein mit. Er hat den Betroffenen Hilfe bei der Reparatur zugesagt.

  • 09:30 Uhr

    Nord-Stream-Anschlag: Bundesregierung nennt Saboteure beim Namen

    Die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines hat eine juristische Fortsetzung bekommen. Der Bundesgerichtshof stellt in einem Beschluss fest, dass die Sabotage mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem fremden Staat in Auftrag gegeben wurde – der Ukraine.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 09:05 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 16. Januar 29 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Radensk — 6,
    • Kachowka — 7,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Nowaja Sburjewka — 3;
    • Welikije Kopani — 4,
    • Tarassowka — 2,
    • Nowaja Majatschka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Nowaja Kachowka, Proletarka, Nowaja Majatschka, Dnjeprjany, Welikaja Lepeticha, Sawodowka und Korsunka wurden insgesamt 22 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:33 Uhr

    IAEA: Einigung auf Waffenruhe am AKW Saporoschje

    Für die Reparatur einer beschädigten Stromleitung haben die Kriegsparteien Ukraine und Russland zum vierten Mal eine örtliche Waffenruhe in der Nähe des AKW Saporoschje vereinbart. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) teilte auf der Plattform Telegram mit:

    "Techniker des ukrainischen Stromnetzbetreibers werden voraussichtlich in den kommenden Tagen mit den Reparaturarbeiten an der 330-Kilovolt-Leitung beginnen."

    Ein IAEA-Team werde die Arbeiten überwachen. Die Leitung sei demnach vor zwei Wochen infolge von Kämpfen beschädigt worden. Anlagen des stillgelegten AKW seien nur über die verbliebene 750-Kilovolt-Leitung mit Strom versorgt worden.

    Alle Reaktoren des größten Kernkraftwerks in Europa sind seit Monaten aus Sicherheitsgründen heruntergefahren. Für die Kühlung der insgesamt sechs Blöcke ist jedoch weiter Strom notwendig. Bei einem Ausfall der Stromversorgung übernehmen Dieselgeneratoren die Notstromversorgung.

  • 08:00 Uhr

    Neurussland: 8 Orte und 300 Quadratkilometer Territorium seit Jahresbeginn befreit

    Einheiten der russischen Streitkräfte haben in den ersten beiden Januarwochen mehr als 300 Quadratkilometer unter ihre Kontrolle gebracht. Dies verkündete Waleri Gerassimow, Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte. Im Verlauf der Sitzung hob Gerassimow die Erfolge der russischen Truppenverbände an den verschiedenen Frontabschnitten hervor. Zum Abschluss der Sitzung wurden die weiteren Kampfaufgaben sowie die Reihenfolge ihrer Ausführung für den Truppenverband Mitte festgelegt, der die schwersten Gefechte zu meistern hatte.

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 07:34 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 16. Januar bis 0:00 Uhr am 17. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen fünf Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Schäden lagen dementsprechend nicht vor.

  • 07:01 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 99 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21:00 Uhr MEZ am Freitag bis 5:00 Uhr MEZ am Samstag 99 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Schwarzes Meer – 47,
    • Gebiet Belgorod – 29,
    • Gebiet Kursk – 12,
    • Gebiet Rostow – 4,
    • Gebiet Astrachan – 4,
    • Teilrepublik Krim – 2,
    • Asowsches Meer – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.