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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier der Ukraine: Energie-Ausnahmezustand für Selenskij von Vorteil

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier der Ukraine: Energie-Ausnahmezustand für Selenskij von VorteilQuelle: Gettyimages.ru © Mustafa Yalcin/Anadolu
  • 19.01.2026 07:29 Uhr

    07:29 Uhr

    Truppenverband Nord zerstört Dutzende ukrainische Hexacopter

    Im Verantwortungsbereich des Truppenverbandes Nord seien Dutzende ukrainische Hexacopter in den Gebieten Charkow und Sumy zerstört worden, wie RIA Nowosti mitteilt.

    "In den vergangenen 24 Stunden haben mobile Feuergruppen und Luftverteidigungseinheiten des Truppenverbandes Nord im Rahmen von Kampfeinsätzen über 50 schwere Quadcopter-Drohnen vom Typ R18 Baba Jaga der ukrainischen Streitkräfte aufgespürt und eliminiert."  

    Die ukrainischen Kämpfer haben diese Drohnen zur Aufklärung, zum Munitionsabwurf und zum Einrichten der Artillerie eingesetzt. Sie wurden durch Präzisionsschläge der russischen FPV-Drohnen, des tragbaren Luftabwehrsystems und der Kleinwaffen zerstört.

  • 07:00 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 92 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Belgorod – 31,
    • Gebiet Saratow – 29,
    • Gebiet Woronesch – 25,
    • Gebiet Brjansk – drei,
    • Gebiet Tambow – drei,
    • Gebiet Kursk – eine.
  • 18.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 19:53 Uhr

    Medien: USA und Ukraine können sich nicht auf Sicherheitsgarantien einigen

    Die USA und die Ukraine konnten bisher keine Sicherheitsgarantien vereinbaren. Dazu schreibt die Financial Times:

    "Der Abschluss eines separaten Abkommens über Sicherheitsgarantien erwies sich als schwierigere Aufgabe."

    Wie die Zeitung berichtet, hätten ukrainische Beamte mitgeteilt, dass sie hofften, sich auf allgemeine Bedingungen zu einigen, die kurz nach dem Treffen in Davos in Washington unterzeichnet werden sollen.

  • 19:17 Uhr

    DVR-Chef: Russische Streitkräfte nähern sich Slawjansk

    Die russischen Streitkräfte nähern sich der Stadt Slawjansk in der DVR. Dies berichtete der Chef der DVR, Denis Puschilin:

    "Nach der Befreiung von Sakotnoje sehen wir, dass sich unsere Einheiten Slawjansk selbst nähern. Es sind noch etwa 30 Kilometer bis nach Slawjansk."

    Die Stadt hat eine wichtige strategische und symbolische Bedeutung. Ihre Einnahme würde die endgültige Niederlage der ukrainischen Streitkräfte im Kampf um den Donbass bedeuten.

  • 18:54 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 17 ukrainische Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat in den letzten elf Stunden 17 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgefangen oder zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit, das präzisierte, dass 13 Drohnen über dem Gebiet Belgorod, zwei über dem Gebiet Orjol, eine Drohne über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Brjansk zerstört worden seien.

  • 18:06 Uhr

    Ukrainischer Oberkommandierender Syrski kündigt Offensive an

    Der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, hat Pläne für neue Offensivoperationen der ukrainischen Armee im laufenden Jahr bekanntgegeben. Er wird von Strana.ua wie folgt zitiert:

    "Wir werden eine strategische Verteidigungsoperation durchführen, wobei wir uns bewusst sind, dass man in der Verteidigung keinen Sieg erringen kann. Deshalb werden wir entsprechend Offensivoperationen durchführen."

    Laut Syrski sollen diese Offensivoperationen dazu dienen, die russischen Truppen aus den für sie wichtigsten Gebieten zurückzudrängen.

  • 17:31 Uhr

    Niederländischer Politiker bezeichnet Fortsetzung der Militärhilfe für die Ukraine als Verbrechen

    Die fortgesetzte Militärhilfe der Niederlande für Kiew ist ein Verbrechen. Das erklärte der Gründer der rechtskonservativen Partei BVNL und ehemalige Abgeordnete des niederländischen Parlaments, Wybren van Haga:

    "Ich halte das für ein abscheuliches Beispiel von Opportunismus. Und ich halte es für ein Verbrechen, dass wir diesen Krieg weiterhin unterstützen. Ich denke, wir hätten uns nicht einmischen sollen."

    Van Haga ist überzeugt, dass hinter dem Scheitern aller Friedensinitiativen die Europäische Union, NATO-Generalsekretär Mark Rutte und die Niederlande selbst stünden, während "die Tötungen weitergehen, obwohl wir absolut keinen Grund haben, die Ukraine zu unterstützen". Nach Ansicht des Politikers neigen der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans und Rutte besonders zum Militarismus und nutzen den Konflikt für ihre eigenen Interessen.

    Zudem ist van Haga der Ansicht, dass die Fortsetzung des Konflikts ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstelle, da "niemand, der bei klarem Verstand ist, einen Krieg will, wenn es eine Chance gibt, ihn zum Wohle aller zu beenden". Der Politiker ist überzeugt, dass der derzeitige Kurs der Landesführung nicht die Interessen der Mehrheit der niederländischen Bevölkerung widerspiegele.

  • 16:59 Uhr

    Ex-Premierminister der Ukraine: Ausnahmezustand im Energiesektor ist für Selenskij von Vorteil

    Der in der Ukraine verhängte Ausnahmezustand im Energiesektor kommt Wladimir Selenskij zugute. Diese Meinung äußerte der ehemalige Premierminister des Landes, Nikolai Asarow, auf Telegram:

    "Der Ausnahmezustand ist für Selenskij von Vorteil. Wenn die Lage tatsächlich kritisch ist, ermöglicht ein solcher Zustand, Mittel ohne bestimmte Kontrollen auszugeben, was die Entscheidungsfindung erleichtert und beschleunigt. Hier ist kein Platz für Ausschreibungen."

    Laut Asarow werde die Verringerung der Kontrolle über die Mittelverwendung in der Ukraine "zu einer weiteren Veruntreuung dieser Mittel führen".

  • 16:25 Uhr

    Russischer Politiker setzt auf Fortschritte in Sachen Beilegung des Konflikts in den kommenden Monaten

    Der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, geht davon aus, dass in den nächsten drei Monaten sehr gute Chancen bestehen, Fortschritte bei der friedlichen Beilegung des Konflikts in der Ukraine zu erzielen:

    "Die Chancen sind für die nächsten drei Monate sehr gut. US-Präsident Trump wird sich noch um den Frieden kümmern, danach beginnt für ihn die Vorbereitung auf die Kongresswahlen."

    Zugleich zeige Kiew laut Konstantinow die Bereitschaft, den militärischen Konflikt fortzusetzen, indem es auf eine verstärkte Mobilisierung setze. Der Politiker merkte an:

    "Die Ukraine hat genug von Selenskij, und wenn auch nur irgendeine Form des Friedens gefunden wird, wie auch immer sie heißen mag, werden sie zustimmen. Selenskij ist kein Sieger, er ist ein Verlierer und kümmert sich nur um seine eigene Sicherheit."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.