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Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert© FSB
  • 9.02.2026 12:10 Uhr

    12:10 Uhr

    DVR: Diversanten in russischer Uniform versuchen, ins Gebiet der Republik einzudringen

    Ukrainische Saboteure verstärken ihre Aktionen aus dem Gebiet Saporoschje. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskräfte. So versuchen ukrainische Diversanten in russischer Kampfuniform erfolglos, in den Rücken der russischen Streitkräfte in der Volksrepublik Donezk vorzudringen. Quellen der Agentur berichteten:

    "In den letzten Tagen haben ukrainische Saboteure ihre Aktivitäten verstärkt. Sie versuchen, in russischer Uniform vom Gebiet Saporoschje aus in den südwestlichen Teil der DVR einzudringen. Bislang ohne Erfolg. Alle werden vernichtet."

  • 11:29 Uhr

    Mehrere Zivilisten im Gebiet Cherson verletzt

    Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, seien mehrere Zivilisten binnen eines Tages verletzt worden. 

    "Infolge von Kiews Aggression erlitten sieben zivile Einwohner des Gebiets Cherson Verletzungen in den vergangenen 24 Stunden."

    Bei den Drohnen- und Artillerieangriffen, darunter auch auf Wohnhäuser und fahrende Fahrzeuge, erlitten drei Frauen und vier Männer Verletzungen. 

  • 10:57 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zwanzig Orte in acht Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 50 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 26 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Infrastrukturobjekt sowie acht Fahrzeuge beschädigt.

  • 10:32 Uhr

    100.000 Häuser in Belgorod ohne Strom nach ukrainischen Angriffen

    Wie der Bürgermeister der Stadt, Walentin Demidow, erklärte, kam es in Belgorod aufgrund von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zu einer Notabschaltung der Stromversorgung der Wasserentnahmestellen, wodurch etwa 100.000 Kunden ohne Wasser blieben. Er berichtete:

    "Zwei Pumpen an der Wasserentnahmestelle in Belgorod wurden aufgrund von Stromschwankungen infolge der Angriffe abgeschaltet, etwa 100.000 Kunden im zentralen und nördlichen Teil der Stadt sind ohne Wasser."

  • 09:58 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

    "Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zwei ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: jeweils eine Drohne über den Gebieten Orjol und Kaluga."

  • 09:19 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 30 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 31 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 8. Februar bis 7:00 Uhr am 9. Februar wurden insgesamt 54 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. 13 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen kamen eine soziale Einrichtung, zwei Fahrzeuge und ein Privathaus zu Schaden.

  • 08:33 Uhr

    AKW Saporoschje: Lage bleibt angespannt

    Die Lage in der Nähe des AKW Saporoschje bleibe angespannt wegen der Attacken der ukrainischen Streitkräfte. Dies teilt Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber RIA Nowosti mit.

    "Die Angriffe in der Nähe des AKW und der Umgebung der Stadt hörten nicht auf. Es gab Ausnahmen während der Zeiten der erklärten 'Waffenruhe', die für Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten genutzt wurden. Deswegen bleibt die Lage weiterhin angespannt."

  • 07:49 Uhr

    FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert

    Die wegen des Attentats auf Generalleutnant Wladimir Alexejew festgenommenen Personen haben ein Geständnis abgelegt und gaben an, dass sie im Auftrag des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) gehandelt hätten. Dies teilt der Pressedienst des FSB am Montag mit.

    "Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt."

    Wie es heißt, sei Korba der Täter, während Wassin als sein Komplize fungiere.

    Korba sei im August 2025 vom SBU in der Stadt Ternopol rekrutiert worden. Er habe ein Schießtraining auf einem Schießstand in Kiew absolviert. Seine Rekrutierung erfolgte mit Unterstützung der polnischen Geheimdienste, heißt es weiter.

    "Der Sohn von Ljubomir Korba, der im Jahr 1998 geborene polnische Staatsbürger Luboš Korba aus Katowice war mit Unterstützung polnischer Geheimdienste an seiner Anwerbung beteiligt."

    In Moskau sei der Attentäter im August 2025 eingetroffen.

    Ihm zufolge habe der SBU ihm versprochen, 30.000 US-Dollar für den Mord an Generalleutnant Alexejew zu zahlen.

  • 07:35 Uhr

    Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow gescheitert

    Mehrere Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte seien in den Regionen Sumy und Charkow gescheitert, teilt RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.

    "Im Gebiet Sumy führte der Gegner zwei Gegenangriffe nahe Miropolje mit der 21. separaten mechanisierten Brigade und nahe Waratschino mit der 71. separaten Luftsturmbrigade durch. Die Angriffe wurden zurückgeschlagen, und alle Angriffsgruppen der ukrainischen Streitkräfte wurden eliminiert."

    Außerdem versuchten zwei ukrainische Sturmgruppen, am Frontabschnitt Chatneje im Gebiet Charkow die verlorenen Stellungen in der Ortschaft Tschugunowka zurückzuerobern. 

    "Infolge der koordinierten Handlungen unserer Soldaten konnte der Gegenangriff abgewehrt und der Gegner in die Flucht geschlagen werden."

  • 07:00 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Kursk – 28,
    • Gebiet Brjansk – 27,
    • Gebiet Belgorod – fünf,
    • Region Tula – drei,
    • Region Orjol – zwei,
    • Region Kaluga– zwei,
    • Gebiet Astrachan – eine,
    • Gebiet Woronesch – eine.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.