International

Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Karpowka in DVR befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Karpowka in DVR befreitQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 21.02.2026 14:09 Uhr

    14:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von fünf Stunden 31 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 12 Uhr MEZ 31 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Teilrepublik Tatarstan – 11,
    • Gebiet Belgorod – 11,
    • Gebiet Kursk – 4,
    • Gebiet Uljanowsk – 2,
    • Gebiet Pensa – 2,
    • Gebiet Samara – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 13:37 Uhr

    Polen tritt aus Ottawa-Abkommen aus – Tusk: "Werden die Grenze bald verminen können"

    Polen ist offiziell aus der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen ausgetreten. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte nach der Vorführung des unbemannten Minenlegesystems "Bluszcz" ("Efeu"), Polen werde im Bedrohungsfall bald in der Lage sein, die östliche Grenze innerhalb von 48 Stunden zu verminen.

    Die Maßnahmen sind Teil des Befestigungsprogramms "Eastern Shield" entlang der Grenzen zu Weißrussland und Russland. Warschau begründet den Schritt mit der Sorge vor einer angeblichen russischen Bedrohung von NATO-Gebiet.

    Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 13:10 Uhr

    Ukrainischer Botschafter kritisiert deutsche Firmen für Geschäfte in Russland

    Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Alexei Makejew, hat scharf kritisiert, dass deutsche Unternehmen noch immer in Russland aktiv sind. Es gebe noch genug Firmen, die im eurasischen Land Geschäfte machen, erklärte der Diplomat im Deutschlandfunk. Diese würden dort weiterhin Geld verdienen und mit Steuern auf die Einnahmen die russischen Streitkräfte finanzieren. Der Botschafter sprach von "über 100 deutschen Firmen".

    Makejew rief dazu auf, die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zu kappen und die dort noch aktiven europäischen Firmen dazu zu bringen, dass sie Russland verlassen. Der Botschafter forderte auch, dass die russischen Vermögen nicht nur eingefroren, "sondern weggenommen werden". Zudem benötige die Ukraine "weitreichende Waffensysteme". Russland müsse spüren, "dass es politisch, wirtschaftlich und militärisch keinen Sinn macht, den Krieg weiterzuführen".

  • 12:38 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen vier Mehrfamilienhäuser in Wolgograd

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte am Samstag unter anderem das Gebiet Wolgograd angegriffen. Die Behörde meldete den Abschuss zweier unbemannter Luftfahrzeuge. Details wurden nicht mitgeteilt.

    Die Gebietsverwaltung bestätigte später die Drohnenattacke. Gouverneur Andrei Botscharow gab bekannt, dass die Attacke abgewehrt worden sei. Der Politiker meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Schäden. Im Süden der Gebietshauptstadt Wolgograd seien in vier Mehrfamilienhäusern Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Botscharow ordnete deswegen an, für die betroffenen Bewohner eine Notunterkunft einzurichten. Zudem seien Wrackteile auf ein Industriegelände hinabgestürzt, hieß es.

  • 12:04 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Karpowka in DVR befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, bezog der Truppenverband Nord günstigere Stellungen und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowaja Setsch, Sennoje, Malaja Kortschakowka, Kondratowka und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Kasatschja Lopan, Weterinarnoje, Stariza und Prikolotnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor bis zu 215 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, elf Wagen, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Lager mit militärischer Ausrüstung.

    Der Truppenverband West brachte die Ortschaft Karpowka in der DVR unter seine Kontrolle und traf dabei Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Borowaja, Kowscharowka und Ossinowo im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman in der DVR. Bis zu 170 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verletzt. Der Gegner verlor zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Geschütze, 21 Wagen und drei Munitionslager.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Position an der Frontlinie, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Resnikowka, Kramatorsk, Nikiforowka, Konstantinowka und Artjoma in der DVR traf. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 110 Kämpfer. Dabei wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, zwei Munitions- und zwei Materiallager zerstört.

    Der Truppenverband Mitte bezog ebenfalls günstigere Stellungen und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kutscherow Jar, Grischino, Annowka, Nowoalexandrowka, Schewtschenko, Belizkoje und Dobropolje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor bis zu 350 Armeeangehörige. Sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen und zwei Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.         

    Der Truppenverband Ost setzte ebenfalls seinen Vormarsch fort und traf Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Welikomichailowka und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Werchnjaja Tersa, Ljubizkoje, Tschariwnoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 370 Soldaten. Dabei wurden ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 18 Wagen außer Gefecht gesetzt.

    Auch der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Juljewka, Kamyschewacha und Grigorowka im Gebiet Saporoschje sowie Antonowka im Gebiet Charkow traf. Bis zu 50 ukrainische Kämpfer wurden getötet oder verletzt. Darüber hinaus wurden 15 gegnerische Wagen, ein Geschütz, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Startrampen für Langstreckenraketen des Typs Flamingo, ein Ladefahrzeug für HIMARS-Raketenwerfer, militärisch relevante Energieanlagen und Verkehrsobjekte, Drohnenwerke und 141 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den vergangenen 24 Stunden hingegen eine Lenkbombe, sieben HIMARS-Raketen, fünf Flamingo-Langstreckenraketen und 172 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

    Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 115.937 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.790 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.670 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.400 Geschütze und Mörser.

  • 11:39 Uhr

    Drei Tote und neun Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 50 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 50 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 19 Geschosse ab und setzte 154 Drohnen ein, von denen 64 abgeschossen wurden.

    In der Statistik beklagt der Politiker zahlreiche Opfer. Bei einer Drohnenattacke auf einen Betrieb in der Siedlung Potschajewo kam ein Zivilist ums Leben. Drei weitere Menschen wurden verletzt. In der Siedlung Maximowskoje wurden zwei Männer getötet, als zwei Drohnen ihr Auto angriffen. Drei weitere Männer erlitten Verletzungen. Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto wurde auch ein Einwohner der Siedlung Nikolskoje verletzt. In der Siedlung Grafowka kamen ein Zivilist und ein Kämpfer der Drohnenabwehreinheit Orlan zu Schaden.

    Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region zerstört oder beschädigt: 16 Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, zwei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, drei Geschäfte, eine Scheune, eine Garage, zwei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, ein Traktor und 32 Autos.

  • 11:01 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff auf Schule in Energodar – Selenskij verschärft Rhetorik

    Nach Angaben der Behörden im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Streitkräfte eine Schule in Energodar mit Drohnen angegriffen. Ziel sei die Schule Nr. 4 gewesen, in der sich demnach rund 700 Menschen – darunter etwa 600 Kinder – befunden hätten. Eine Drohne sei auf dem Gelände mit einem Baum kollidiert. Die Fensterscheiben und die Fassade der Schule seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Balizki, mit. Opfer habe es nicht gegeben.

    Unterdessen verschärfte Wladimir Selenskij nach den Gesprächen in Genf den Ton, forderte langfristige Sicherheitsgarantien und drängte auf ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt der Ukraine bis 2027.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:30 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 20. Februar bis 5 Uhr MEZ am 21. Februar 36 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 21-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus acht Angriffe, bei denen gegnerische Drohnen Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, dafür aber Sachschäden. Bei den Attacken wurden ein Mobilfunkmast in der Siedlung Schtschokino und das Dach des Hauses der Kultur im Dorf Ryschewka beschädigt.

  • 10:03 Uhr

    FSB warnt vor Telegram-Nutzung: Ukrainische Geheimdienste haben Zugriff

    Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) warnt die russischen Bürger, insbesondere die Armeeangehörigen, vor der Nutzung des populären Messenger-Dienstes Telegram. In einer am Samstagmorgen verbreiteten Pressemitteilung heißt es, dass es glaubwürdige Informationen gebe, wonach der Gegner Zugriff auf Telegram-Inhalte habe. Die ukrainischen Streitkräfte und Geheimdienste könnten auf Telegram gepostete Daten zu militärischen Zwecken verwenden. Der FSB begründet die Warnung folgendermaßen:

    "Eine durchgeführte Analyse der Nutzung des Messenger-Dienstes Telegram hat zahlreiche glaubwürdige Hinweise ergeben, dass dessen Verwendung durch Angehörige der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Zone der militärischen Sonderoperation in den vergangenen drei Monaten wiederholt zu einer Gefährdung des Lebens von Armeeangehörigen geführt hat."

    Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.

  • 09:31 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Februar 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 3,
    • Nowaja Kachowka — 7,
    • Golaja Pristan — 3,
    • Kachowka — 4,
    • Knjase-Grigorowka — 3,
    • Nowaja Majatschka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Rybaltsche, Solonzy und Ljubimowka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.