Liveticker Ukraine-Krieg: Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffen

12.01.2026 13:00 Uhr
13:00 Uhr
Kiew muss dem IWF bis Tagesende rund 179 Millionen Dollar zahlen
Die ukrainische Regierung muss am Montag eine Summe von rund 179 Millionen US-Dollar an den Internationalen Währungsfonds (IWF) überweisen. Dies geht aus Angaben auf der Website des IWF hervor. Demnach beläuft sich die fällige Zahlung auf knapp 125 Millionen Sonderziehungsrechte, was der genannten Summe entspricht.Zuvor hatte die ukrainische Premierministerin Julija Swiridenko erklärt, das Land benötige in den kommenden zehn Jahren rund 800 Milliarden Dollar für Wiederaufbau und Wirtschaftswachstum. Das Geld wolle Kiew über Zuschüsse, Kredite und private Investitionen erhalten.
Der Haushalt für 2026 wurde mit einem Rekorddefizit verabschiedet. Nach Einschätzung des Abgeordneten Dmitri Rasumkow könnten bereits ab Februar Mittel fehlen – auch für Soldgehälter und Bewaffnung. Kiew setzt dabei weiterhin auf westliche Hilfe, die jedoch schrittweise zurückgeht.
12:34 Uhr
Zivilisten bei Beschuss im Gebiet Cherson getötet
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Ortschaften im Gebiet Cherson sind innerhalb eines Tages zwei Zivilisten getötet und ein weiterer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.
"Infolge der Aggression des Kiewer Regimes starben in den vergangenen 24 Stunden zwei Menschen, ein weiterer wurde verletzt."
Im Kreis Golaja Pristan seien bei nächtlichem Beschuss der Ortschaften Nowowladimirowka und Tschulakowka zwei Männer getötet worden. Zudem habe die ukrainische Seite einen terroristischen Angriff auf ein ziviles Fahrzeug im Dorf Tarassowka im Kreis Aljoschki verübt. Dabei sei eine Person verletzt und das Auto stark beschädigt worden.Laut dem Gouverneur wurden außerdem die Orte Aljoschki, Kachowka, Nowaja Kachowka, Welikije Kopani, Welikaja Lepeticha, Gornostajewka, Kamenka, Knjase-Grigorjewka, Malaja Lepeticha, Pestschanowka, Tschernjanki, Kairy und Sawodowka beschossen.
11:59 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 280 ukrainische Drohnen seit Jahresbeginn abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien mehr als 280 ukrainische Drohnen von unterschiedlichen Typen im Zeitraum vom 1. bis zum 10. Januar abgeschossen worden. Wie es heißt, habe der Gegner etwa 70 Mal Artillerie eingesetzt. Am häufigsten seien die Bezirke Gluschkowka, Sudscha und Chomutowka getroffen worden.
Chinstein meldet zehn Opfer: Ein Mensch sei ums Leben gekommen, neun weitere erlitten Verletzungen.
11:42 Uhr
Mehrere ukrainische Gebiete teilweise ohne Stromversorgung
Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo bleiben mehrere Haushalte in der Ukraine wegen Schäden an Energienalagen ohne Strom. Wie es heißt, sei die Stromversorgung teilweise in den Gebieten Odessa, Schitomir, Tschernigow, Sumy, Charkow, Djepropetrowsk und in den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teilen der DVR unterbrochen worden.
11:15 Uhr
Selenskij will Mobilmachung und Kriegsrecht in der Ukraine verlängern
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat der Werchowna Rada vorgeschlagen, die allgemeine Mobilmachung und das Kriegsrecht in der Ukraine um weitere 90 Tage zu verlängern. Die entsprechenden Gesetzentwürfe, die eine Verlängerung ab dem 3. Februar vorsehen, wurden am Montag auf der Website des ukrainischen Parlaments registriert.
Am 30. Oktober 2025 hatte Selenskij Gesetze unterzeichnet, mit denen das Kriegsrecht und die Mobilmachung bis zum 3. Februar verlängert wurden. In der Ukraine gilt das Kriegsrecht seit dem 24. Februar 2022, einen Tag später ordnete Selenskij die allgemeine Mobilmachung an.10:55 Uhr
Szijjártó: London und Paris erklären Russland de facto den Krieg
Frankreich und Großbritannien erklären Russland de facto den Krieg. Dies sagte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó mit Blick auf Äußerungen zur möglichen Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine. RIA Nowosti zitiert ihn:
"Zwei europäische Atommächte, Frankreich und Großbritannien, haben den Beginn eines Krieges angekündigt. Ihre diplomatisch formulierten Aussagen über die Entsendung von Soldaten in die Ukraine bedeuten nichts anderes, als dass sie faktisch einen Krieg beginnen."
Nach seinen Worten birgt dieses Vorgehen "ein kritisches Risiko eines direkten Konflikts zwischen der NATO und Russland". Ein solches Szenario würde "nichts anderes als den Dritten Weltkrieg" bedeuten. Szijjártó betonte zudem, dass sich Ungarn aus dem Konflikt heraushalten müsse und nicht zulassen dürfe, dass Europa das Land hineinziehe.
10:40 Uhr
Puschilin meldet schwere Kämpfe nahe Grischino und Udatschnoje
Der DVR-Chef Denis Puschilin berichtet von schweren Gefechten zwischen russischen Truppen und ukrainischen Streitkräften westlich von Krasnoarmejsk. In einem Interview mit dem Fernsehsender Rossija-24 sagt der Politiker:
"Was den Frontabschnitt Krasnoarmeisk betrifft, sehen wir weitere Säuberung in Dimitrow. Und sowohl in Richtung Grischino als auch in Richtung Udatschnoje kommt es zu heftigen Kämpfen."
10:19 Uhr
Miroschnik: Ukrainische Streitkräfte erschossen in Selidowo 130 Menschen
Die ukrainischen Streitkräfte haben in Selidowo 130 Zivilisten erschossen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes, gegenüber RIA Nowosti. Nach seinen Angaben flohen zahlreiche Einwohner wegen der Gräueltaten aus den Frontgebieten. Derzeit werde die Zahl der Überlebenden ermittelt.
Selidowo liegt rund 40 Kilometer nordwestlich von Donezk. Das russische Verteidigungsministerium meldete die Befreiung der Stadt am 29. Oktober 2024. In der Folge berichteten überlebende Einwohner mehrfach von brutalen Übergriffen durch die ukrainischen Streitkräfte.
Im Juli 2025 teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Donezker Volksrepublik, Darja Morosowa, mit, in Selidowo seien mehr als 100 Leichen von Männern, Frauen und Kindern mit Spuren eines gewaltsamen Todes gefunden worden. Viele von ihnen seien vor der Hinrichtung geschlagen, gefoltert und sexuell misshandelt worden.
Die Verbrechen ukrainischer Militärangehöriger und ausländischer Söldner würden dokumentiert und untersucht, betonte Miroschnik. Präsident Wladimir Putin habe erklärt, alle Fälle müssten festgehalten und die Täter gefunden und bestraft werden.
09:52 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 18 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 14 Geschosse abgefeuert und 29 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen zehn abgefangen wurden.
Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.
09:27 Uhr
Rotation ukrainischer Truppen in Richtung Konstantinowka vereitelt
Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd zerstörten das Personal und ein Lager der ukrainischen Streitkräfte und verhinderten damit die Rotation in Richtung Konstantinowka. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
"Während Kampfeinsätzen in Richtung Kontantinowka entdeckten Drohnenpiloten die Rotation der gegnerischen Truppen an drei Standorten. Durch präzise Treffer wurden sechs Angehörige der ukrainischen Streitkräfte eliminiert. Zudem entdeckten die Drohnenpiloten ein Treibstoff- und Schmierstofflager und führten einen Präzisionsschlag durch, bei dem das Ziel zerstört wurde."
Darüber hinaus entdeckten Aufklärer der 6. motorisierten Schützendivision bei Konstantinowka eine gegnerische Beobachtungsstelle und einen vorübergehenden Stationierungsort, und übermittelten die Koordinaten an die Artilleriebesatzungen der Msta-B. Durch Präzisionsschläge wurden beide Ziele zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.