Liveticker Ukraine-Krieg: Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über russischen Gebieten

19.02.2026 08:20 Uhr
08:20 Uhr
Weißes Haus erkennt Fortschritte bei Treffen in Genf
Während der dreiseitigen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington in Genf haben die Konfliktparteien wesentliche Fortschritte erzielt. Dies erklärt die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf einer Pressekonferenz.
"Die beiden Seiten haben bedeutende Fortschritte erzielt und vereinbart, ihre jeweiligen Staatschefs zu informieren und weiterhin gemeinsam an einem Friedensabkommen zu arbeiten."
Leavitt bestätigt zudem, dass zukünftig eine weitere Gesprächsrunde stattfinden wird.
08:05 Uhr
Russische Delegation verlässt Genf nach Verhandlungen

Nach zweitägigen Gesprächen mit Vertretern der USA und der Ukraine ist die russische Delegation aus Genf abgereist.
Ein Flugzeug des Typs Il-96 der Sonderflugstaffel "Rossija" hob mit den russischen Unterhändlern an Bord vom Flughafen Genf ab. Über den Verlauf der Gespräche berichtet unser Korrespondent Iwan Medwedew.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
07:41 Uhr
TASS: Lateinamerikanische Söldner bei Artillerieangriff auf Gebiet Charkow getroffen
Bei einem russischen Artillerieangriff auf einen Stationierungsort im Gebiet Charkow haben Söldner aus lateinamerikanischen Ländern Verluste erlitten, berichtet die Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf eine Quelle in russischen Sicherheitsdiensten. Die Ausländer sollen bei der ukrainischen Nationalgarde dienen.
07:00 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über russischen Gebieten

SymbolbildSergei Bobylew / Sputnik In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 113 unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Die Gebiete Russlands, über denen die Flugziele abgeschossen wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt:
- 50 über dem Gebiet Brjansk,
- 35 über dem Gebiet Smolensk,
- zwölf über dem Gebiet Twer,
- zehn über dem Gebiet Nowgorod,
- vier über dem Gebiet Leningrad,
- zwei über dem Gebiet Kaluga.
18.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Lawrow: Moskau kennt EU-Pläne zur Aufrechterhaltung der ukrainischen Militärmaschine
Russland sei über die Pläne Europas informiert, die militärische Kapazität der Ukraine aufrechtzuerhalten und ihre Armee in die Strukturen der EU zu integrieren, sagte Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Arabiya:
"Wir kennen sehr konkrete Pläne: Erstens sollen die ukrainischen Streitkräfte auf dem Niveau gehalten werden, das für die Kriegsführung nötig ist. Zweitens soll die militärische Maschine der Ukraine in die militärischen Strukturen der EU integriert werden. Wir wissen auch von der Intensivierung der Ausbildung von Soldaten und vielen weiteren Maßnahmen."
21:55 Uhr
Selenskij: Ergebnisse der Genf-Gespräche unzureichend – neue Treffen erwartet
Die Ergebnisse der trilateralen Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Genf seien bislang unzureichend. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einer Videoansprache:
"Die Ukraine ist an Ergebnissen interessiert. Stand heute können wir nicht sagen, dass das Ergebnis ausreichend ist. Das Militär diskutierte einige Themen ernsthaft und substanziell."
Gleichzeitig machte Selenskij deutlich, dass der Dialog fortgesetzt werden solle. Einen weiteren Verhandlungszyklus noch vor Ende Februar abzuhalten, wäre aus seiner Sicht "richtig". Inhaltlich seien sowohl militärische als auch politische Fragen erörtert worden. Im militärischen Bereich, einschließlich der Überwachung einer Waffenruhe, habe es weitgehende Annäherungen gegeben – man sei "fast in allem einig". Auch zu politischen Themen, insbesondere zu territorialen Fragen und Sanktionen, habe ein Dialog stattgefunden. Es gebe bereits erste "Ansätze".
Darüber hinaus betonte Selenskij die konstruktive Haltung aller drei Seiten im militärischen Teil der Gespräche. Die Überwachung eines möglichen Waffenstillstands solle unter Beteiligung der USA erfolgen. Dies bezeichnete er laut dem ukrainischen Nachrichtenportal UNIAN als ein positives Zeichen:
"Die Militärs verstehen grundsätzlich, wie man eine Waffenruhe und ein Ende des Krieges überwachen kann, wenn politischer Wille vorhanden ist. Dort haben sie sich im Prinzip auf fast alle Punkte geeinigt. Die Überwachung wird auf jeden Fall unter Beteiligung der amerikanischen Seite erfolgen. Ich halte das für ein konstruktives Signal."
21:49 Uhr
Umstieg auf russischen Messenger in der Kampfzone "in naher Zukunft"
Das russische Digitalministerium rechnet damit, dass der Übergang zu einem inländischen Messenger in der Zone der Sonderoperation bald erfolgen wird. Die Fristen legt das Verteidigungsministerium fest, erklärte der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Informationspolitik, IT und Kommunikation, Sergei Bojarski.
Bojarski berichtete am Mittwoch, er habe offizielle Erläuterungen des Ministeriums zur Nutzung von Telegram in der Zone der militärischen Sonderoperation erhalten:
"Diese Funktion bleibt in der Zone der militärischen Sonderoperation vorerst bestehen, da wir verstehen, dass das Militär Zeit für den vollständigen Umstieg auf einen heimischen Messenger benötigt. Wir rechnen damit, dass dies in naher Zukunft geschehen wird – innerhalb der vom Verteidigungsministerium festgelegten Fristen."
21:38 Uhr
Lawrow: Europas Sicherheitsgarantien für die Ukraine richten sich gezielt gegen Russland

Russlands Außenminister Sergei Lawrow.Juri Kotschetkow / Sputnik Die derzeit in Europa als Priorität für die Konfliktlösung rund um die Ukraine diskutierten Sicherheitsgarantien seien ausdrücklich gegen Russland gerichtet, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Arabiya:
"Das, was Europa aktuell als Priorität für die Ukraine-Regelung 'bewirbt', sind Sicherheitsgarantien ausschließlich für die Ukraine – und sie sind gezielt gegen Russland formuliert."
Laut dem Minister bedeute dies, dass Europa die Sicherheit nur so lange gewährleisten wolle, bis das Kiewer Regime als Gegner Russlands agiere und "den Krieg gegen uns fortführt, den die Europäische Union will".
21:29 Uhr
Europäische Delegationen nicht zu Ukraine-Gesprächen in Genf zugelassen
Europäische Delegationen wurden nicht zu den Verhandlungen über die Ukraine in Genf zugelassen und nahmen weder an trilateralen noch an bilateralen Gesprächen teil. Dies berichtet eine Quelle der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Am Dienstag hatte RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle gemeldet, dass Gespräche der nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands und Italiens mit den Delegationen der Ukraine und der USA am Rande des Treffens in Genf stattfinden könnten. Zuvor hatte eine Quelle berichtet, die britische Delegation wolle in Genf Informationen über die Ergebnisse der Ukraine-Gespräche erhalten.
Am Mittwoch gingen im Hotel InterContinental Genf die trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine zur Beilegung des Konflikts zu Ende. Den Angaben zufolge hielten sich die europäischen Delegationen währenddessen im Hotel auf und warteten auf den Abschluss der Gespräche.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


