Liveticker Ukraine-Krieg – AKW Saporoschje: IAEA-Chef Grossi warnt vor nuklearem Risiko

4.05.2026 07:31 Uhr
07:31 Uhr
Moskauer Bürgermeister: Drohne trifft Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße
Eine Drohne beschädigt ein Gebäude in Moskau nahe der Mosfilmowskaja-Straße, wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram mitteilte.
"Nach vorläufigen Angaben hat eine Drohne ein Gebäude nahe der Mosfilmowskaja-Straße getroffen. Es gab keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."
3.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Fico: Slowakei beteiligt sich in Zukunft nicht mehr an Ukraine-Krediten
Die Slowakei wird an zukünftigen Krediten für die Ukraine nicht mehr beteiligt sein. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. In einer Videobotschaft auf Facebook betonte der Regierungschef, dass die Slowakei und die Ukraine Nachbarn sind. Die beiden Länder müssen einen Dialog führen und nach Lösungen suchen, die den bilateralen Beziehungen keinen Schaden zufügen. Fico erinnert daran, dass Bratislava bereits den jüngsten EU-Kredit für Kiew in Höhe von 90 Milliarden Euro nicht unterstützte.
Die Gaslieferungen durch die Ukraine nach Mitteleuropa unter Benutzung der slowakischen Transportinfrastruktur lägen im nationalen Interesse des Landes, führte Fico weiter aus. Dieses Thema werde bei allen Treffen mit der ukrainischen Führung erörtert.
20:37 Uhr
Erneut gegnerische Drohnen über Russland abgefangen
Die russische Flugabwehr hat 33 unbemannte Flugzeuge des Gegners über den Regionen des Landes zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die Drohnen zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk und Moskau abgefangen.
20:01 Uhr
AKW Saporoschje: IAEA-Chef Grossi warnt vor nuklearem Risiko

Archivbild: Das Atomkraftwerk SaporoschjeAlexei Konowalow / TASS Jeder Angriff auf Objekte in der Nähe von Atomanlagen kann die nukleare Sicherheit gefährden, erklärt der Pressedienst der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) mit Verweis auf Generaldirektor Rafael Grossi.
In der Erklärung wird zudem erwähnt, dass die Organisation über einen heutigen Drohnenangriff auf das Strahlungsüberwachungslabor des Atomkraftwerks Saporoschje informiert wurde. Berichte über Verletzte habe es keine gegeben. Ob das Labor, das außerhalb des AKW-Geländes liegt, beschädigt worden sei, ist nicht bekannt. Die IAEA-Gruppe am Atommeiler habe Zugang zu dem Labor beantragt.
Die russischen Behörden hatten zuvor am Sonntag über eine ukrainische Drohnenattacke auf das Labor berichtet. Solche Handlungen stellen eine Gefahr für die Atomsicherheit dar.
19:11 Uhr
Gebiet Brjansk unter ukrainischen Drohnenangriffen – ein Jugendlicher verletzt
Ukrainische Truppen haben das Gebiet Brjansk mit Kamikaze-Drohnen angegriffen, wie Gouverneur Alexander Bogomas berichtet. Dabei schlug im Ort Woronok ein unbemanntes Flugzeug in ein Wohnhaus ein, wodurch ein 17-jähriger Junge verletzt wurde. Der Jugendliche wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
18:39 Uhr
Gebiet Belgorod: Familie bei ukrainischem Drohnenangriff betroffen – Mann und Sohn tot
Eine ukrainische Drohne hat ein Auto im Ort Netschajewka im Gebiet Belgorod getroffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow fuhr mit dem Fahrzeug eine dreiköpfige Familie. Der Mann und der 21-jährige Sohn erlitten schwere Verletzungen und kamen vor Ort ums Leben. Die Frau wurde im Krankenhaus behandelt.
18:04 Uhr
Syrski: Kiews Fronteinheiten leiden unter Mangel an Sanitätern

Archivbild: Ukrainische Soldaten während der AusbildungUrheberrechtlich geschützt Ukrainische Einheiten an der Frontlinie leiden unter Mangel an Sanitätspersonal, teilt Oberbefehlshaber Alexander Syrski mit. Hauptsächlich fehle es ihm zufolge an Sanitätern, die unmittelbar an der vordersten Linie die Erstversorgung der Verwundeten unter schwierigen Evakuierungsbedingungen leisten.
Gleichzeitig räumt Syrski eine positive Dynamik ein. Im April seien 328 Soldaten in medizinischen Fachrichtungen ausgebildet worden. Die Ausstattung mit Sanitätspersonal sei im Vergleich zum März um sieben Prozent gestiegen.
17:20 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 75 Drohnen der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die unbemannten Flugzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Tula und Moskau vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 12 und 16 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.
16:47 Uhr
Peskow: Ziele im Ukraine-Konflikt lieber durch Friedensabkommen erreichen
Russland bevorzuge ein Friedensabkommen, um seine Ziele im Ukraine-Konflikt zu erreichen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sollte Kiew dazu keine Neigung demonstrieren, würde sich Moskau auf dem Schlachtfeld durchsetzen müssen. Im Gespräch mit Journalisten betont Peskow:
"Wenn das Kiewer Regime dazu nicht geneigt ist, werden wir es durch die Durchführung und den Abschluss der militärischen Sonderoperation überzeugen."
Peskow kommentiert somit die Aussage von US-Präsident Donald Trump, dass ein Ukraine-Deal bevorstehe.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

