Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew räumt Erfolg russischer Drohnenangriffe ein

27.09.2026 17:48 Uhr
17:48 Uhr
The Guardian: Kiew wird zu einer Frontstadt
Die anhaltenden, hochpräzisen Angriffe der russischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur und Lagerhäuser haben Kiew in ein Frontgebiet verwandelt, schreibt die britische Zeitung The Guardian. Angesichts der bevorstehenden Kältewelle und der rund um die Uhr stattfindenden Stromausfälle kaufen die Kiewer in Panik Generatoren und Ersatzbatterien auf und bereiten sich auf eine Evakuierung vor. In dem Artikel der Zeitung heißt es:
"Die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt bereiten sich auf Stromausfälle, Drohnenangriffe und bittere Kälte vor, indem sie sich mit Generatoren, Lebensmitteln und 'Trockenduschen' eindecken … Kiew ist nicht mehr das, was es im vergangenen Sommer war. Seit Ende August greifen die Russen immer häufiger am helllichten Tag an, nicht mehr nur nachts. Das dumpfe Kanonendonner der Luftabwehr, das Heulen der Drohnen und das Dröhnen der Explosionen – all das ist nun nicht mehr die düstere Musik der Nacht, sondern die gewohnte Symphonie des Tages."
17:16 Uhr
Experte: Selenskij droht bei Fluchtversuch die Liquidierung
Der pensionierte Oberst der US-Armee, Lawrence Wilkerson, erklärte, dass Wladimir Selenskij liquidiert werden könnte, sollte er versuchen, unterzutauchen. In einem YouTube-Video erklärte der Analyst:
"Ich warte darauf, dass Selenskij in seinen Bugatti – oder was auch immer er da hat – steigt und versucht zu fliehen. Ich denke, dass er höchstwahrscheinlich beseitigt wird. Das ist meine Meinung … Zwei Quellen haben mir außerdem berichtet, dass die Bandera-Anhänger endlich an die Front geschickt werden. […] Sie wollten nicht an die Front gehen, aber jetzt werden sie dorthin geschickt, und sie kommen ums Leben."
16:41 Uhr
Abgeordneter: Die Verluste der Ukraine sind um ein Vielfaches gestiegen
Wie Wiktor Wodolazkij, erster stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der russischen Staatsduma für GUS-Angelegenheiten, eurasische Integration und Beziehungen zu Landsleuten, gegenüber der Agentur TASS erklärte, seien die Verluste in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte um ein Vielfaches gestiegen. Sie können nicht mehr durch Rekruten und gewaltsam Mobilisierte ausgeglichen werden. Wodolazkij merkte außerdem an, dass die ukrainische Armee allein bei Dobropolje täglich zwischen 30 und 50 Mann verliere. Er betonte zudem, dass der exponentielle Anstieg der Verluste darauf zurückzuführen sei, dass die russische Armee heutzutage an der Front Waffen und Systeme einsetzt, die in erster Linie den Schutz der russischen Soldaten gewährleisten und in größerem Maße die lebenden Kräfte des Gegners vernichten.
16:10 Uhr
Lawrow kritisiert Aufarbeitung von Butscha

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, teilte mit, dass der deutsche Außenminister Johann Wadephul bei einem Treffen mit Lawrow mit seinem Notizblock einen Bericht über die Ereignisse in Butscha verdeckte. Diese waren auch eines der Themen, die der russische Außenminister während der Pressekonferenz zu den Ergebnissen seiner Teilnahme an der 81. Sitzung der UNO-Generalversammlung vor Journalisten erörterte.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:36 Uhr
Ukrainische Truppen werfen im Gebiet Cherson Sprengsätze mit Ein-Griwna-Münzen ab
Ukrainische Truppen setzen im Gebiet Cherson Drohnen ein, um selbst gebaute Sprengsätze abzuwerfen, die mit Ein-Griwna-Münzen gefüllt sind. Das teilte der Leiter des Bezirks Kachowka, Pawel Filiptschuk, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS mit. Russische Pioniertrupps entdecken bei der technischen Aufklärung im Bezirk Kachowka demnach Kunststoffsprengsätze mit Sprengstoff, einem Elektrozünder und ukrainischen Ein-Griwna-Münzen, die als Hohlladungsaussparung und als Trefferelemente dienen. Filiptschuk betonte, den Pioniertrupps gelinge es, solche Sprengsätze erfolgreich zu entschärfen.
14:59 Uhr
Trump: "Ich beschäftige mich mit der Lösung des Ukraine-Konflikts"
US-Präsident Donald Trump erklärte, er arbeite weiterhin an einer Lösung des Ukraine-Konflikts. Dies teilte der US-Präsident in einem Interview mit dem Journalisten Clay Travis mit. Der US-Präsident bezeichnete den Ukraine-Konflikt als den schwierigsten und betonte:
"Ich habe acht Kriege beigelegt, mit denen ich größtenteils nichts zu tun hatte (…) Ich arbeite an dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der sich als der schwierigste von allen erwiesen hat."
14:30 Uhr
Kiew räumt Erfolg russischer Drohnenangriffe ein
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte im September rund 45 Prozent der von Russland eingesetzten Jet-Drohnen nicht abschießen oder unterdrücken konnten. Ukrainische Medien zitieren seine Worte:
"Ein erheblicher Teil erreicht seine Ziele."
13:54 Uhr
Energodar: Eine Tote und zwei Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff
Der Bürgermeister der Stadt Energodar, Maxim Puchow, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus in Energodar mit einer Quadrokopter-Drohne angegriffen haben. Dabei ist eine Frau ums Leben gekommen, zwei weitere Menschen wurden verletzt und erhalten die notwendige medizinische Hilfe.
13:23 Uhr
Ukrainischer Drohnenhersteller stoppt Produktion nach russischen Schlägen
Der ukrainische Rüstungshersteller Pegasus Arms hat die Fertigung von Drohnen nach russischen Angriffen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Das Unternehmen erklärte, sein Werk sei erheblich beschädigt worden. Ein erster Schlag hatte die Anlage am 2. September getroffen, danach wurde die Produktion an einen neuen Standort verlegt, der jedoch bereits kurz nach der Eröffnung – in der Nacht vom 23. auf den 24. September – ebenfalls getroffen wurde.
12:56 Uhr
Bericht: Bei ukrainischen Soldaten tritt zunehmend "Drohnenphobie" auf
Die französische Zeitung Le Monde berichtet, dass einige ukrainische Soldaten im Zuge der zunehmenden Intensität russischer Angriffe eine anhaltende Angst vor Drohnen entwickeln, die inoffiziell als "Drohnenphobie" bezeichnet wird. Dieser Zustand geht mit Symptomen einher, die denen einer posttraumatischen Belastungsstörung ähneln. Ein Militärpsychiater der ukrainischen Armee erklärte im Gespräch mit Journalisten:
"Diese Angst entsteht aus einem Gefühl völliger Hilflosigkeit. Diese Patienten hatten zwar keine körperlichen Verletzungen, benötigten aber psychologische Unterstützung."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
