Liveticker Ukraine-Krieg: Mehr als 250 ukrainische Drohnen über russischen Regionen zerstört

4.01.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:59 Uhr
ARD-Tagesschau hält an widerlegter Darstellung der Zerstörung des Theaters in Mariupol fest

Alles nur Show und Propaganda? Premiere im wiederaufgebauten Theater in Mariupol am 28.12.2025.Alexander Iwanow, RIA Nowosti / Sputnik Die "Tagesschau" wirft am Sonntag Russland vor, mit der Wiedereröffnung des am 16. März 2022 zerstörten Theaters in Mariupol "Propaganda" zu betreiben. Dabei ist der Tagesschau-Artikel selbst nichts anderes als Propaganda im schlechtesten Sinne dieses Wortes.
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19:29 Uhr
Mehr als 250 ukrainische Drohnen über russischen Regionen zerstört

SymbolbildSergei Awerin / Sputnik Innerhalb von sieben Stunden haben Luftabwehrmittel 253 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über russischen Regionen zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 253 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:
- 86 – über dem Gebiet Brjansk,
- 53 – über dem Gebiet Belgorod,
- 39 – über der Region Moskau,
- 27 – über dem Gebiet Kaluga,
- 14 – über dem Gebiet Kursk,
- 8 – über dem Gebiet Rjasan,
- 8 – über dem Gebiet Tula,
- 3 – über dem Gebiet Wladimir,
- 3 – über dem Gebiet Wolgograd,
- 3 – über dem Gebiet Lipezk,
- 3 – über dem Gebiet Orjol,
- 3 – über dem Gebiet Rostow,
- 2 – über dem Gebiet Woronesch,
- 1 – über dem Gebiet Smolensk."
18:55 Uhr
Selenskij verhängt Sanktionen gegen Dutzende Unternehmen aus Russland und China
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat ein Dekret unterzeichnet, mit dem die Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates in Kraft tritt, wonach Sanktionen gegen 70 juristische und 95 natürliche Personen verhängt werden.
In der Mitteilung des Pressedienstes des ukrainischen Präsidenten heißt es, dass Personen, die im Verdacht stehen, Verbindungen zu russischen Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und zu Sicherheitskräften zu haben, von den Sanktionen betroffen sind. Nach ukrainischen Angaben produzieren und liefern die Unternehmen, gegen die Beschränkungen verhängt wurden, Produkte nach Russland, die in den Bereichen Kommunikation, elektronische Kriegsführung und Mikroelektronik eingesetzt werden.
"Die verhängten Beschränkungen sollen die Versorgung des russischen Militär-Industrie-Komplexes erschweren und dessen Möglichkeiten zur Herstellung von Waffen und Militärtechnik einschränken, die im Konflikt eingesetzt werden",
erklärte die Pressestelle die Verhängung der Sanktionen.
18:14 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Ein Zivilist wurde bei einem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte im Bezirk Schebekino im Gebiet Belgorod verletzt, teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Im Bezirk Schebekino griff eine Drohne zwischen den Dörfern Beljanka und Surkowo ein Auto an. Ein Mann mit einer Sprengstoffverletzung, einer Splitterwunde im Gesicht und einer Prellung des Brustkorbs wurde in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Schebekino gebracht. Er erhält alle notwendige Hilfe."
Seinen Angaben zufolge wurden in der Stadt Schebekino durch die Detonation einer FPV-Drohne die Fenster einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus sowie ein Pkw beschädigt. In Graiworon wurden durch den Drohnenangriff zwei Autos beschädigt.
Außerdem wurden in der Siedlung Oktjabrski im Bezirk Belgorod durch den Aufprall einer FPV-Drohne Fenster in einem Privathaus zerstört und Nebengebäude beschädigt. Im Dorf Bessonowka detonierten zwei Drohnen auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs und beschädigten die Ausrüstung. In den Dörfern Strelezkoje und Rasumnoje wurden Schäden an Fassaden und Fenstern von Gebäuden durch herabfallende Trümmer abgeschossener Drohnen festgestellt.
17:18 Uhr
Tula: Unzerstörter Sprengkörper einer Drohne in der Nähe eines Wohnhauses gefunden
Der nicht explodierte Sprengkörper einer ukrainischen Drohne wurde in der Nähe eines Hauses in der Swobody-Straße in Tula gefunden. Vier Mehrfamilienhäuser wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert, teilte Gouverneur Dmitri Miljajew mit. In dem Bericht auf seinem Telegram-Kanal heißt es:
"Nach der Untersuchung der Trümmer durch Mitarbeiter der Rosgwardija, die nach der Abwehr des Luftangriffs in Tula in der Nähe eines der Häuser in der Swobody-Straße gefunden wurden, wurde der nicht explodierte Sprengkörper der ukrainischen Drohne entdeckt. Um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten, wurde beschlossen, vier Mehrfamilienhäuser zu evakuieren, die sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes des nicht explodierten Sprengkörpers befinden."
Nach Angaben des Gouverneurs wurde der Bezirk von Polizeibeamten abgesperrt. Für die in Sicherheit gebrachten Bewohner wurde eine Notunterkunft eingerichtet.
Der Regionalchef fügte hinzu, dass die Bewohner nach der Entschärfung des Sprengkörpers in ihre Wohnungen zurückkehren können.
16:28 Uhr
24 ukrainische Drohnen auf dem Weg nach Moskau zerstört
Die Luftabwehr hat 24 ukrainische Drohnen abgeschossen, die in Richtung Moskau flogen, teilte der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mit. Auf dem sozialen Netzwerk MAX schrieb er:
"Am Ort des Absturzes sind Spezialisten der Rettungsdienste im Einsatz."
Die Flughäfen Wnukowo und Domodedowo nehmen Flüge nach Absprache an und starten sie. In Schukowski wurden vorübergehende Beschränkungen für die Annahme und den Start von Flugzeugen eingeführt.
16:00 Uhr
Russland fordert Klärung der Fragen bezüglich biologischer Aktivitäten der USA in der Ukraine

Standbild aus dem Video: Analyse von Dokumenten im Zusammenhang mit biologischen Militäraktivitäten der USA in der Ukraine, 17. März 2022.Russisches Verteidigungsministerium / Sputnik Das russische Außenministerium forderte eine Klärung der Fragen bezüglich der biologischen Aktivitäten der USA in der Ukraine. Moskau habe noch immer keine angemessene Antwort erhalten, obwohl das Problem weiterhin aktuell sei und einer Lösung bedarf, fügte die Behörde hinzu.
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15:35 Uhr
In Kiew explodiert Geländewagen eines ukrainischen Militärangehörigen
Im Stadtteil Obolon in Kiew ist ein Geländewagen explodiert. Nach vorläufigen Angaben der Stadtpolizei gibt es bei dem Vorfall Verletzte.
Es wird präzisiert, dass Polizeieinheiten, Hundestaffeln, Sprengstoffexperten und andere Dienste zum Ort der Explosion entsandt wurden. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln die Ursachen des Vorfalls.
Später wurde bekannt, dass der Geländewagen, der in Kiew explodierte, einem ukrainischen Militärangehörigen gehörte, wie die ukrainische Nachrichtenagentur Strana berichtete. In der Meldung auf ihrem Telegram-Kanal heißt es:
"Das in Obolon gesprengte Auto gehörte einem Militärangehörigen."
15:09 Uhr
Weitere Opfer und Schäden durch ukrainische Attacken auf Grenzgebiet Belgorod
Das ukrainische Militär setzt seine Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet Attacken auf zwei Bezirke. Dabei seien zwei Zivilisten verletzt worden, gibt der Politiker auf Telegram bekannt. Ein Einwohner der Siedlung Nowostrojewka-Perwaja sei verletzt worden, als eine gegnerische FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. Der Mann habe zahlreiche Splitterverletzungen am Kopf, am Brustkorb und an den beiden Beinen erlitten. Ein weiteres Fahrzeug sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein weiterer Zivilist sei in der Siedlung Berjosowka zu Schaden gekommen, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Der Mann habe ein Explosionstrauma und eine Splitterverletzung am Rücken erlitten.
Außerdem berichtet der Gouverneur über den Tod eines Kämpfers der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan. Der Mann sei infolge eines Raketenangriffs auf die Stadt Graiworon tödlich verletzt worden. Der Kämpfer sei im Krankenhaus seinen Wunden erlegen. Gladkow drückt den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus.
Ferner meldet Gladkow Sachschäden. In der Stadt Graiworon seien eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, sechs Einfamilienhäuser, ein Lkw und zwei Autos beschädigt worden. In einem Einfamilienhaus seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. In der Siedlung Glotowo sei eine Stromleitung zu Schaden gekommen. In benachbarten Siedlungen sei der Strom ausgefallen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


