Liveticker Ukraine-Krieg: Drei ukrainische Waffentransporte im Schwarzen Meer getroffen

7.08.2026 10:53 Uhr
10:53 Uhr
Gebiet Lwow: Mutter eines ukrainischen Soldaten wegen russischer Sprache verprügelt
Im Gebiet Lwow ist die Mutter eines ukrainischen Militärangehörigen verprügelt und gewaltsam aus einem Bus geworfen worden. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana. Das Portal zitiert dazu einen Post des Betroffenen:
"Meine Mutter kam aus Polen in die Ukraine, die Lwower Patrioten verprügelten sie, weil sie kein Ukrainisch sprach, und vertrieben sie aus dem Bus. Nun versucht sie, einen anderen Bus auf der Straße zu erwischen. Wozu euch noch beschützen?"
Der Militärangehörige veröffentlichte ein Bild seiner Mutter mit einem blauen Fleck und berichtete weiter, dass die Angreifer zusätzlich noch 500 US-Dollar fordern würden und dass sich die Polizei auf die Seite der Angreifer gestellt habe. Er und seine Kameraden drohen nun, ins Gebiet Lwow zu kommen und die Angreifer auf eigene Faust zur Rechenschaft zu ziehen.
10:17 Uhr
Forbes: Über 400000 Quadratkilometer ukrainischer Logistik-Infrastruktur zerstört
Die Fläche der Objekte der logistischen Infrastruktur der Ukraine, die seit Beginn von Juli durch russische Angriffe zerstört wurde, übersteigt 400.000 Quadratkilometer, berichtet die ukrainische Ausgabe der Zeitschrift Forbes. Im entsprechenden Artikel heißt es dazu:
"Es wurden über acht Lager und logistische Hubs von größten ukrainischen Unternehmen zerstört. Unter den beschädigten oder vernichteten Objekten befinden sich das Logistikzentrum Novus, zwei logistische Komplexe des und eine Produktionsstätte für Fliesen des Handelsnetzwerks 'Epizentrum', Lager von Puma, 'Silpo', Liqui Moly, Toyota Ukraine."
09:44 Uhr
Bericht: NATO an Angriffsplanung gegen Russland direkt beteiligt
Die NATO ist an der Planung von Angriffen gegen Russland unmittelbar beteiligt. Dies geht aus Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur TASS von einer anonymen Hackergruppe vorgelegt wurden. Die Agentur zitiert die entsprechede Begleitmeldung:
"Wir belegen dokumentarisch, dass die NATO unmittelbar an Angriffen gegen Russlands Territorium teilnimmt. Mehr noch, nach Drohnenangriffen schalten sich Spezialisten für hybride Kriegsführung und Informationskrieg hinzu. Wir sagen seit langem, dass die Ukraine für den Krieg gegen Russland bloß ausgenutzt wird, und dass die Auftraggeber dieses Krieges nicht in Kiew, sondern in ruhigen europäischen Städten sitzen. Und wir wissen, dass diese Dokumenten nicht nur für Journalisten von Interesse sein werden."
Laut Angaben von TASS gelang es den Hackern, Zugang zum elektronsichen Nachrichtenverlauf und Unterlagen über ukrainische Angriffe gegen russische Ölterminals in den Gebieten Leningrad und Kaliningrad im Juli des laufenden Jahres zu erhalten.
Unter anderem sei für die Angriffe Bard De Wachter, ein Mitarbeiter der Organisation Hybrid Analyse Vigilant Network (HAVN) zuständig, die mit Geheimdiensten der NATO in Verbindung seht. De Wachter soll Koordinaten von Öl- und Gasterminals sowie von russischen Tankschiffen an den Sicherheitsdienst der Ukraine übermittelt haben.
09:03 Uhr
Über 200 ukrainische Drohnen in der Nacht abgefangen
Im Verlaufe der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr insgesamt 203 ukrainische Drohnen über zahlreichen Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 20:00 Uhr am 6. August und 08:00 Uhr am 7. August über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Saratow, Swerdlowsk, Tula, Krasnodar, Perm sowie über den Teilrepubliken Krim, Tatarstan, Baschkortostan und dem Schwarzen Meer zerstört.
08:22 Uhr
Prorussischer Untergrund: Effektivere Angriffe gegen ukrainisches Militär dank lokaler Unterstützung
Die Angriffe der russischen Streitkräfte gegen ukrainische Militärobjekte sind wirksamer geworden, weil Sympathisanten aus der Ukraine entsprechende Informationen teilen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle aus dem prorussischen Untergrund in der Ukraine:
"Die Menschen haben begonnen, sich öfter für Untergrundbewegungen zu interessieren und über spezielle Kanäle Informationen über Aktionen des ukrainischen Militärs und die Arbeit der lokalen Behörden zu teilen.
Der Beweis dafür, dass sich die Menschen öfter und sehr gern an uns wenden, ist einfach: die Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte haben zugenommen und sind präziser geworden. Jeder Versuch des Gegners, Kriegsgerät in Wohn- oder Gewerbegebieten zu verstecken, wird von engagierten Bürgern sofort erfasst."
Im Gegenzug habe das Kiewer Regime seine Kontrollmaßnahmen verschärft, so die Meldung weiter. Die Quelle warnte:
"Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine und der nationalen Polizei durchstreifen Höfe und Straßen, organisieren Razzien, führen Einzelkontrollen von Telefonen durch und suchen nach 'Verdächtigen'. Daher erinnern wir noch einmal alle, die mit uns in Kontakt stehen: Haltet euch an die Sicherheitsregeln, löscht regelmäßig Chatverläufe und löscht die Dateien gleich nach dem Versenden. Unsere Arbeit geht weiter, doch eure Sicherheit hat Vorrang."
07:32 Uhr
Russland greift drei ukrainische Waffentransporte im Schwarzen Meer an
Die russische Armee hat im Schwarzen Meer drei Frachtschiffe angegriffen, die militärische Güter für die Streitkräfte der Ukraine transportierten. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:
"Im Verlauf des Abends des 6. August und des Morgens des 7. August haben Russlands Streitkräfte ihre Angriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs genutzt werden, fortgesetzt. Durch Drohnenangriffe wurden drei Frachter getroffen, die militärische Güter transportierten."
6.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Die Sonderoperation in der Ukraine verändert das System der Militärführung

Moskau am 5. August 2026: Der russische Präsident Putin leitet eine Sitzung mit hochrangigen Vertretern des Verteidigungsministeriums: Generaloberst Denis Ljamin, Generalleutnant Valeri Solodschuk und Verteidigungsminister Andrei Beloussow.Pressedienst des russischen Präsidenten / Legion-media.ru "Tatsächlich erleben wir eine der wichtigsten Folgen der militärischen Sonderoperation – das Entstehen einer neuen Generation russischer Befehlshaber."
Mit diesen Worten kommentieren Experten die wichtigsten organisatorischen und personellen Entscheidungen, die von der Führung des russischen Verteidigungsministeriums getroffen wurden.
Was genau wurde in den russischen Streitkräften verändert – und aus welchem Grund?Mehr dazu in dieser Analyse von Boris Dscherelejewski.
21:50 Uhr
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus in Energodar
Nach Angaben der Stadtverwaltung hat eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje getroffen. Wie Bürgermeister Maxim Puchow mitteilte, brannte eine Wohnung im 13. Stock vollständig aus. Verletzt wurde nach vorläufigen Informationen niemand.21:44 Uhr
Kiew: Rund 16.000 Ausländer kämpfen auf ukrainischer Seite
Rund 16.000 ausländische Staatsangehörige aus mindestens 72 Ländern kämpfen laut der ukrainischen Militär-Ombudsfrau Olga Reschetylowa aufseiten der Ukraine. Wie das Portal Strana.ua berichtet, stammen knapp 40 Prozent der ausländischen Kämpfer aus Ländern Lateinamerikas. Bereits im Mai hatte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro erklärt, dass rund 7.000 Kolumbianer am Konflikt in der Ukraine teilnehmen. Er bezeichnete das Söldnertum als illegal.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
