Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Orte

7.08.2026 16:38 Uhr
16:38 Uhr
"Zum Scheitern verurteilt" – Selenskij will russisch-chinesische Beziehung sabotieren

Der Aufruf Wladimir Selenskijs an ukrainische Diplomaten, eine Annäherung zwischen Moskau und Peking zu verhindern, sei zum Scheitern verurteilt, erklärte Alexej Fadejew, stellvertretender Direktor der Abteilung für Information und Presse des russischen Außenministeriums.
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15:37 Uhr
Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes insgesamt 14 kombinierte Angriffe gegen ukrainische militärische Infrastruktur ausgeführt. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Rüstungsbetriebe, logistische Zentren, Energie- und Verkehrsobjekte, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen.
Weitere Angriffe erfolgten gegen Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur und Schiffe, die zur Lagerung sowie zum Transport von Kriegsgerät und Treibstoff für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Dabei wurden 31 Frachtschiffe und drei Schlepper getroffen.
14:55 Uhr
"Wir wollen auch Raketen" – Trump weist Selenskijs Waffenforderungen zurück

Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erteilte Donald Trump neuen Waffenlieferungen an die Ukraine eine Absage und verwies auf den Eigenbedarf der USA.
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14:09 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 1. und 7. August bekannt.
Der Meldung zufolge verlor die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord bis zu 1.640 Soldaten. Zwei Panzer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, 16 Geschütze und 14 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.
Die ukrainischen Verluste am Frontabschnitt des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.495 Soldaten, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 131 Autos, 15 Geschütze und zehn Eloka-Anlagen.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor Kiew über 1.335 Kämpfer. Ein Panzer, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 166 Autos und 16 Geschütze wurden zerstört.
Auch die Einheiten des Truppenverbands Mitte verbesserten ihre taktische Lage, wobei das ukrainische Militär 2.375 Soldaten verlor. Die Materialverluste beliefen sich in diesem Frontabschnitt auf 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, zwölf Geschütze und sieben Eloka-Anlagen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 2.505 Soldaten. Ein Panzer, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 79 Autos, 14 Geschütze und vier Eloka-Anlagen wurden zerstört.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 250 Soldaten, 124 Autos, vier Geschütze und 19 Eloka-Anlagen.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie 91 Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Raketen und 6.575 Drohnen ab. Parallel dazu versenkten die Kräfte der Schwarzmeerflotte fünf ukrainische unbemannte Drohnen.
13:28 Uhr
Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Orte
Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation insgesamt acht Ortschaften unter ihre Kontrolle gebracht.
Aus Angaben des russischen Verteidigungsministeriums geht hervor, dass die Siedlungen Bely Kolodes, Ustinowka, Bakschejewka und Aniskino im Gebiet Charkow sowie Ryschewka im Gebiet Sumy von Einheiten des Truppenverbands Nord befreit wurden. Ebenfalls im Gebiet Charkow wurde Olgowka von Einheiten des Truppenverbands West eingenommen.
Die Ortschaften Ljubizkoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje wurden von Soldaten des Truppenverbands Ost befreit.
12:46 Uhr
Drohnenangriffe im Schwarzen Meer: Deutscher Frachter "Emil" getroffen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat Russland am Mittwoch mehrere Frachter im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen und Waffenlieferungen für die ukrainische Armee zerstört.
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12:11 Uhr
Donezk: Ukrainische Drohne greift erneut zivilen Bus an
In Donezk hat das ukrainische Militär einen zivilen Bus unter Einsatz einer Drohne angegriffen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Der Meldung zufolge wurde ein Bus im Stadtbezirk Petrowski attackiert. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.
10:53 Uhr
Gebiet Lwow: Mutter eines ukrainischen Soldaten wegen russischer Sprache verprügelt
Im Gebiet Lwow ist die Mutter eines ukrainischen Militärangehörigen verprügelt und gewaltsam aus einem Bus geworfen worden. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana. Das Portal zitiert dazu einen Post des Betroffenen:
"Meine Mutter kam aus Polen in die Ukraine, die Lwower Patrioten verprügelten sie, weil sie kein Ukrainisch sprach, und vertrieben sie aus dem Bus. Nun versucht sie, einen anderen Bus auf der Straße zu erwischen. Wozu euch noch beschützen?"
Der Militärangehörige veröffentlichte ein Bild seiner Mutter mit einem blauen Fleck und berichtete weiter, dass die Angreifer zusätzlich noch 500 US-Dollar fordern würden und dass sich die Polizei auf die Seite der Angreifer gestellt habe. Er und seine Kameraden drohen nun, ins Gebiet Lwow zu kommen und die Angreifer auf eigene Faust zur Rechenschaft zu ziehen.
10:17 Uhr
Forbes: Über 400000 Quadratkilometer ukrainischer Logistik-Infrastruktur zerstört
Die Fläche der Objekte der logistischen Infrastruktur der Ukraine, die seit Beginn von Juli durch russische Angriffe zerstört wurde, übersteigt 400.000 Quadratkilometer, berichtet die ukrainische Ausgabe der Zeitschrift Forbes. Im entsprechenden Artikel heißt es dazu:
"Es wurden über acht Lager und logistische Hubs von größten ukrainischen Unternehmen zerstört. Unter den beschädigten oder vernichteten Objekten befinden sich das Logistikzentrum Novus, zwei logistische Komplexe des und eine Produktionsstätte für Fliesen des Handelsnetzwerks 'Epizentrum', Lager von Puma, 'Silpo', Liqui Moly, Toyota Ukraine."
09:44 Uhr
Bericht: NATO an Angriffsplanung gegen Russland direkt beteiligt
Die NATO ist an der Planung von Angriffen gegen Russland unmittelbar beteiligt. Dies geht aus Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur TASS von einer anonymen Hackergruppe vorgelegt wurden. Die Agentur zitiert die entsprechede Begleitmeldung:
"Wir belegen dokumentarisch, dass die NATO unmittelbar an Angriffen gegen Russlands Territorium teilnimmt. Mehr noch, nach Drohnenangriffen schalten sich Spezialisten für hybride Kriegsführung und Informationskrieg hinzu. Wir sagen seit langem, dass die Ukraine für den Krieg gegen Russland bloß ausgenutzt wird, und dass die Auftraggeber dieses Krieges nicht in Kiew, sondern in ruhigen europäischen Städten sitzen. Und wir wissen, dass diese Dokumenten nicht nur für Journalisten von Interesse sein werden."
Laut Angaben von TASS gelang es den Hackern, Zugang zum elektronsichen Nachrichtenverlauf und Unterlagen über ukrainische Angriffe gegen russische Ölterminals in den Gebieten Leningrad und Kaliningrad im Juli des laufenden Jahres zu erhalten.
Unter anderem sei für die Angriffe Bard De Wachter, ein Mitarbeiter der Organisation Hybrid Analyse Vigilant Network (HAVN) zuständig, die mit Geheimdiensten der NATO in Verbindung seht. De Wachter soll Koordinaten von Öl- und Gasterminals sowie von russischen Tankschiffen an den Sicherheitsdienst der Ukraine übermittelt haben.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


