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Liveticker Ukraine-Krieg – SWR: Kiew bereitet Angriffe auf Russland von Lettlands Gebiet aus vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – SWR: Kiew bereitet Angriffe auf Russland von Lettlands Gebiet aus vor© Urheberrechtlich geschützt
  • 19.05.2026 12:35 Uhr

    12:35 Uhr

    Gebiet Kursk: Behörden melden Opfer nach ukrainischen Angriffen 

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 171 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 18. Mai bis 9:00 Uhr am 19. Mai wurden insgesamt 108 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete Opfer unter der Zivilbevölkerung. Nach einer Attacke auf die Ortschaft Markowo kam eine Frau ums Leben, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.

  • 11:59 Uhr

    Binnen einer Woche 31 Zivilisten getötet, 203 verletzt durch Kiews Angriffe 

    In der vergangenen Woche wurden mehr als 230 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti.

    "In der vergangenen Woche wurden 234 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 203 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 31 Menschen kamen ums Leben, darunter zwei Minderjährige." 

    Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.619 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

  • 11:30 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 48 Orte getroffen. Der Gegner hat 22 Geschosse abgefeuert und 125 Drohnen eingesetzt, von denen 55 abgefangen wurden. Bei den Angriffen kamen zwei Zivilisten ums Leben und sechs wurden verletzt.

    Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 23 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie 20 Fahrzeuge.

  • 10:25 Uhr

    SWR: Kiew bereitet Angriffe auf Russland von Lettlands Gebiet aus vor

    Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdiensts (SWR) bereite die Ukraine Angriffe gegen Russland von lettischem Territorium aus vor. Wie es heißt, soll das ukrainische Kommando eine Reihe neuer Terrorangriffe auf Russlands Hinterland vorbereiten.

    "Laut den erhaltenen Daten beabsichtigt Kiew nicht, sich auf die Verwendung von Luftkorridoren zu beschränken, die den ukrainischen Streitkräften von den baltischen Staaten zur Verfügung gestellt worden sind. Es ist geplant, Drohnen auch vom Territorium dieser Länder aus zu starten."

    Wie es heißt, werde diese Taktik die Flugzeit der Drohnen zu Angriffszielen erheblich verkürzen und die Wirksamkeit der Terrorangriffe erhöhen.

    Trotz der Befürchtungen der lettischen Seite, Opfer eines Gegenschlages Moskaus zu werden, hätten die Kiewer Behörden Riga überzeugt, der Operation zuzustimmen, so SWR weiter. 

    Die Drohnenpiloten der ukrainischen Streitkräfte seien schon nach Lettland verlegt worden, betonte der SWR. Wie es heißt, sollen sie auf lettischen Militärstützpunkten "Adazi", "Selija", "Lielvarde", "Daugavpils" und "Jekabpils" stationiert werden.

    Kiew habe betont, dass es unmöglich sein würde, den genauen Startort der Drohnen festzustellen. Laut der Behörde, ermöglichten moderne Aufklärungsmittel es, sicher die Startkoordinaten von Drohnen zu bestimmen. Darüber hinaus könnten zuverlässige Daten auch bei der Untersuchung der Drohnenwracks gewonnen werden.

    "Es sei hier daran erinnert, dass die Koordinaten der Entscheidungszentren auf dem lettischen Territorium gut bekannt sind. Und die Mitgliedschaft dieses Landes in der NATO wird die Unterstützer der Terroristen vor gerechter Vergeltung nicht schützen."

  • 10:00 Uhr

    Russland beginnt Militärübung zur Vorbereitung und zum Einsatz von Nuklearstreitkräften 

    Vom 19. bis 21. Mai führt die russische Armee Militärübungen zur Vorbereitung und zum Einsatz von Nuklearstreitkräften im Falle einer Aggression durch. Laut dem russischen Verteidigungsministerium werden mehr als 64.000 Militärangehörige an dem Manöver teilnehmen. Außerdem sind an den Militärübungen über 7.800 Einheiten an Waffen, Militär- und Spezialtechnik beteiligt, darunter mehr als 200 Raketenwerfer, über 140 Flugzeuge, 73 Schiffe und 13 U-Boote.

    Eines der Ziele der Übung ist "die Organisation der Führung der unterstellten Truppen bei der Vorbereitung und Durchführung von Maßnahmen zur Abschreckung eines potenziellen Gegners".

    Im Rahmen der Übungen sind "Maßnahmen zur Einsatzbereitschaft einer Reihe von Verbänden und Einheiten der Nuklearstreitkräfte sowie deren umfassende Versorgung" geplant, so die Behörde.

    Zudem sollen auf Übungsplätzen auf dem Gebiet der Russischen Föderation Starts von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern durchgeführt werden.

    Ferner teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass "im Rahmen der Manöver auch Fragen der gemeinsamen Vorbereitung und des Einsatzes von in Weißrussland stationierten Atomwaffen" geübt werden.

  • 09:11 Uhr

    FSB eliminiert Gruppen ukrainischer Saboteure in DVR

    Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte mehrere Sabotagegruppen der ukrainischen Streitkräfte. Dies meldet TASS unter Berufung auf die regionale Vertretung der Behörde. 

    "Die Einheit 'Gorynych' der FSB-Vertretung in der DVR eliminiert ukrainische Terroristen in Konstantinowka. […] FSB-Beamte aufspürten und eliminierten vier gegnerische Sabotage- und Aufklärungsgruppen sowie einen Repeater zur Steuerung von Drohnen."

  • 08:30 Uhr

    Experte: Kiew hat damit begonnen, Kinder in Sommerlagern auf Kämpfe vorzubereiten

    Die ukrainischen Behörden hätten damit begonnen, Kinder für Kämpfe auszubilden. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS

    "Ukrainische Nationalisten bereiten Kinder auf den Krieg vor. Mit dem Frühlingsanfang beginnen in der Westukraine sogenannte militärisch-patriotische Lager für Oberschüler ihre Arbeit." 

    Marotschko zufolge werde die Ausbildung von Ausbildern aus nationalistischen Einheiten und Veteranen der ATO (der sogenannten Anti-Terror-Operation der Ukraine im Donbass) durchgeführt.

    Den Kindern würden die Grundlagen der taktischen Medizin und der Umgang mit Drohnen beigebracht. Zudem nähmen sie an den Schießübungen mit scharfer Munition teil, präzisierte der Experte. 

    Er merkte an, dass sowohl Jungen als auch Mädchen an dieser Ausbildung teilnähmen.

  • 07:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 315 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Rostow, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

  • 18.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:51 Uhr

    Griffen von Deutschland finanzierte Drohnen Moskau an?

    Seit Mai 2025 finanziert Deutschland den Bau ukrainischer Langstreckendrohnen, möglicherweise geht die deutsche Beteiligung auch darüber hinaus. In Russland wird nach dem Drohnenangriff auf Moskau vom Sonntag offen darüber gesprochen, dass Berlin Mittäter an der Tötung russischer Zivilisten ist.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.