Liveticker Ukraine-Krieg – Journalist: Atomwaffen-Forderung macht die Ukraine zur Trümmerwüste

28.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:57 Uhr
Energodar: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte zwei Menschen verletzt
Wie der Bürgermeister von der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje mitteilt, wurden eine Frau und ein Mann in der Stadt bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Der Bürgermeister weist zudem darauf hin, dass in der Stadt, die an das Kernkraftwerk Saporoschje grenzt, weiterhin eine extrem erhöhte Drohnengefahr besteht. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
"Soeben wurden bei einem Angriff durch eine Drohne zwei Menschen verletzt – eine junge Frau und ein Mann. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht."
19:32 Uhr
Bericht: Lager mit ukrainischen Antidrohnensystemen in den VAE zerstört
Nach Berichten des staatlichen Rundfunk- und Fernsehsenders der Islamischen Republik (IRIB) haben iranische Truppen ein Lager mit ukrainischen Drohnenabwehrsystemen in Dubai zerstört. Diese Erklärung gibt Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte "Khatam al-Anbia", ab. Ihm zufolge haben die Luft-, Weltraum- und Seestreitkräfte des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte) Angriffe auf Rückzugsgebiete amerikanischer Soldaten in Dubai geflogen. Infolgedessen hätten die US-Streitkräfte große Verluste erlitten. Er fügt hinzu:
"Gleichzeitig (...) wurde ein Lager mit ukrainischen Systemen zur Abwehr von Drohnen zerstört, (...) in dem sich auch 21 Ukrainer befanden."
19:05 Uhr
Ukrainisches Militär greift Getreidespeicher im Gebiet Cherson an

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Nach Angaben des Gouverneurs Wladimir Saldo haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen einen Angriff auf das Gelände eines Getreidespeichers im Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Cherson durchgeführt, in dem sich 700 Tonnen Getreide befanden. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Saldo:
"Im Dorf Blagoweschtschenka im Bezirk Nowotroizk kam es infolge von Drohnenangriffen zu einem Brand auf dem Gelände des Getreidelagers. Im Getreidelager befanden sich 700 Tonnen Korn, dem Landwirt entstand ein enormer Schaden. Außerdem brannten zwei Lastwagen aus. Der Brand ist mittlerweile gelöscht. Es gibt keine Toten und Verletzten."
18:38 Uhr
Außenministerium warnt Seoul vor Folgen seiner Ukraine-Hilfe

Archivbild: Das Außenministerium RusslandsRIA Nowosti / Sputnik Russland werde gezwungen sein, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sollte Südkorea mit Waffenlieferungen an Kiew beginnen, erklärte der stellvertretende russische Außenminister Andrei Rudenko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Nach Angaben des Diplomaten macht Moskau Seoul gegenüber deutlich, dass eine Beteiligung an der Lieferung tödlicher Waffen, auch im Rahmen der PURL-Initiative, unzulässig sei. Rudenko erklärte:
"Seoul hat sich zwar im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise mit dem Kollektiven Westen solidarisiert, beteiligt sich jedoch nicht an direkten Lieferungen tödlicher Waffen an das Regime in Kiew. Bei der Gestaltung unserer Beziehungen zu Seoul berücksichtigen wir dessen sich abzeichnende Annäherung an die NATO im militärischen Bereich, in deren Rahmen die Republik Korea eine Reihe von Mitgliedsländern des Bündnisses bei der Aufrüstung unterstützt, die der Ukraine militärische Hilfe leisten. Wir vermitteln der südkoreanischen Seite über verschiedene Kanäle konsequent die grundsätzliche Position Russlands, dass eine Beteiligung der Republik Korea an der direkten und indirekten Versorgung des Kiewer Regimes mit tödlichen Waffen – unter anderem im Rahmen der PURL-Initiative – unzulässig ist. Andernfalls könnten die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und der Republik Korea ernsthaft Schaden nehmen, und wir wären gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ich hoffe, dass wir solche Schritte nicht tun müssen."
17:52 Uhr
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März nach Kiew reisen
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März in die Ukraine reisen. Sie werde in Kiew gemeinsam mit EU-Außenministern den ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga treffen, kündigt die Estin auf der Plattform X an. Bei den Gesprächen soll es um die Unterstützung der EU für die Ukraine gehen. Dabei fügt Kallas hinzu:
"Wir werden auch mit einer klaren Botschaft kommen, dass Russland für seine Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden muss."
Sibiga zufolge wird es bei den Beratungen um die Unterstützung der EU für sein Land und Möglichkeiten gehen, Druck auf Russland auszuüben.
Dear @andrii_sybiha, I am looking forward to seeing you in Kyiv, alongside EU Foreign Ministers.We’ll come determined and united in our support of Ukraine, especially as we commemorate four years since Russia’s horrific atrocities in Bucha.And with a clear message: Russia… https://t.co/ItsuEKYhsm
— Kaja Kallas (@kajakallas) March 27, 202617:20 Uhr
Kämpfer: Die meisten Söldner nutzen Zivilisten hinterhältig als Schutzschild
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Kämpfer der Rosgwardia berichtet, nutzt die überwiegende Mehrheit der Söldner, die auf Seiten der Ukraine kämpfen, Zivilisten als lebenden Schutzschild. Der Kämpfer Lew Makejew betonte, dass seine Einheit auf dem Schlachtfeld im Zuge der militärischen Sonderoperation auf Söldner aus Polen sowie aus verschiedenen afrikanischen und nahezu allen europäischen Ländern gestoßen sei. Makejew erklärte:
"Nur Grausamkeit – sie haben sich dort in keiner Weise von ihrer guten Seite gezeigt. Die überwiegende Mehrheit von ihnen hat Zivilisten hinterhältig als Schutzschild und Wohngebiete als Festungsanlagen missbraucht. Dadurch zwangen sie unsere Einheiten, sich zu offenbaren, und versuchten anschließend punktuell, zu uns vorzudringen, um ihre Sabotage- und Aufklärungsaktivitäten direkt durchzuführen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war [...] Alle ihre Angriffe wurden abgewehrt, und praktisch alle Einheiten, die dort an den Kämpfen beteiligt waren, wurden vollständig vernichtet."
16:36 Uhr
Orbán fordert Selenskij auf: "Ziehen Sie Ihre Agenten sofort aus Ungarn ab"

In etwas mehr als zwei Wochen stehen in Ungarn Wahlen an. Vor diesem Hintergrund hat Ministerpräsident Viktor Orbán in einer über die sozialen Medien verbreiteten Videobotschaft Wladimir Selenskij aufgefordert, "seine Agenten sofort abzuziehen" und den "Willen der Ungarn zu respektieren".
Orbán erklärte, die Ukraine habe Ungarn in ein "Operationsgebiet des ukrainischen Geheimdienstes" verwandelt. Zudem sagte er, in der oppositionellen Tisza-Partei gingen ukrainische "Spione" sowie "von den Ukrainern bezahlte IT-Spezialisten" ein und aus.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
15:57 Uhr
Militärkorrespondent: Forderung nach Atomwaffen macht die Ukraine zu einer Trümmerwüste
Der Militärkorrespondent Alexander Sladkow reagierte scharf auf die Äußerung von Wladimir Selenskij, wonach der Ukraine Atomwaffen zur Verfügung gestellt werden müssten. Nach Ansicht des Journalisten wäre ein solcher Schritt fatal für das Land und seine Bevölkerung. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Er wird die Überreste des ukrainischen Volkes vernichten. Dieser Mann wird erreichen, dass das von ukrainischen Truppen kontrollierte Gebiet in eine rauchende Trümmerwüste verwandelt wird. Seine Provokationen werden das, was einst die Ukraine war, ins Verderben stürzen."
15:26 Uhr
FSB vereitelt von Kiew geplanten Mordanschlag in Südrussland
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste in Stawropol verhindert. Ein russischer Staatsbürger des Jahrgangs 1995 soll demnach auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste ein Attentat auf einen Polizeibeamten und seine Familienangehörigen geplant haben. Bei der Festnahme des mutmaßlichen Saboteurs durch FSB-Spezialeinheiten habe sein ukrainischer Auftraggeber per Fernsteuerung einen Sprengsatz gezündet, wodurch der Täter eine tödliche Verletzung erlitten habe, heißt es in einer FSB-Mitteilung.
Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


