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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen anQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 2.06.2026 10:49 Uhr

    10:49 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 120 Geschosse auf die Region abgefeuert.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 1. Juni bis 9:00 Uhr am 2. Juni wurden insgesamt 111 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Neunmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete einen Verletzten. 

    Zu Schaden kamen vier Privathäuser.

  • 10:05 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 62 Orte in zehn Bezirken getroffen. Der Gegner hat 47 Geschosse abgefeuert und 135 Drohnen eingesetzt, von denen 65 abgeschossen wurden.

    Bei den Angriffen kam ein Zivilist ums Leben und sieben weitere zivile Einwohner erlitten Verletzungen.

    Zu Schaden kamen fünf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe sowie 15 Fahrzeuge.

  • 09:19 Uhr

    Binnen einer Woche 35 Zivilisten getötet, 182 verletzt durch Kiews Angriffe 

    In der vergangenen Woche wurden mehr als 200 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "In der vergangenen Woche wurden 217 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 182 Menschen wurden verwundet, darunter acht Minderjährige, 35 Menschen kamen ums Leben, darunter drei Minderjährige. Die größte Anzahl der Opfer unter Zivilisten wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und der DVR registriert." 

    Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.700 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

  • 08:24 Uhr

    Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

    In der Nacht zum Dienstag haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen gegen Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie durchgeführt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

    „Heute Nacht haben die russischen Streitkräfte als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen durchgeführt, darunter mit Hyperschallraketen und Kampfdrohnen."

    Angegriffen wurden Rüstungsunternehmen in Kiew, Saporoschje, Charkow und Dnjepropetrowsk sowie in den Gebieten Poltawa, Chmelnizki und Sumy.

    Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie Militärflugplätze wurden ebenfalls erfolgreich getroffen.

  • 07:27 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 148 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 1.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Russische Drohnen verfolgen Gegner entlang der Front (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Mitte, Ost und Süd in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen Stützpunkt, Ausrüstung und mehr als 30 unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Einheiten. Im Gebiet Saporoschje verhinderten die russischen Soldaten so die Truppenrotation des Gegners.

  • 21:45 Uhr

    Weitere Zivilisten in russischen Grenzgebieten bei Angriffen aus der Ukraine verletzt

    Das ukrainische Militär hat am Montagabend (Ortszeit) erneut gezielt Zivilisten in den Gebieten Kursk und Belgorod mit Drohnen angegriffen. Nach Behördenangaben erlitten insgesamt zwei Menschen Verletzungen. 

    In drei Ortschaften im Raum Belgorod wurden zudem zwei zivile Fahrzeuge, eine soziale Einrichtung und ein Betrieb beschädigt.

  • 21:30 Uhr

    Medwedew: Hunderte Teilnehmer der Spezialoperation an Vorwahlen für Einiges Russland beteiligt

    Laut Dmitri Medwedew, dem Vorsitzenden der Regierungspartei Einiges Russland, nahmen 1.361 Armeeangehörige, die bei der militärischen Spezialoperation kämpften, an der Vorauswahl für die Partei teil. Mehr als ein Drittel – 480 Teilnehmer – habe gewonnen, sagte der Politiker bei einer Sitzung am Montag.  

    "Das ist ein gutes Ergebnis", meinte Medwedew. Natürlich habe es viel Konkurrenz gegeben, auch unter den Armeeangehörigen selbst.

    Die Vorwahlen für Einiges Russland fanden vom 25. bis 31. Mai online statt. Mehr als zehn Millionen Menschen gaben ihre Stimme ab.

  • 21:13 Uhr

    Gebiet Belgorod: Dutzende Kinder seit 2022 bei Angriffen aus der Ukraine getötet

    Von Mai 2022 bis heute wurden 243 Kinder durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt. Dies berichtete der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew auf der Plattform Max.

    "Zum großen Bedauern wurden 24 Kinder getötet", schrieb der Beamte.

    Die verletzten Minderjährigen stünden laut Schuwajew unter der Obhut eines eigens dafür geschaffenen regionalen Hilfsfonds.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.