Liveticker Ukraine-Krieg: Tschongar-Brücke nach ukrainischem Drohnenangriff erneut beschädigt

9.06.2026 12:45 Uhr
12:45 Uhr
Ukraine: Teilweise Stromausfälle in fünf Regionen
In mehreren ukrainischen Regionen ist es nach Angaben des Energieministeriums zu teilweisen Stromausfällen gekommen. Ein Teil der Verbraucher in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Odessa, Sumy, Charkow und Tschernigow bleibt vorübergehend ohne Stromversorgung, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Die Behörden führen die Ausfälle auf beschädigte Energieinfrastruktur zurück.
12:20 Uhr
Gebiet Cherson: Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriffen der Ukraine
Im Gebiet Cherson sind nach Angaben der Behörden innerhalb von 24 Stunden zwei Zivilisten getötet und vier weitere verletzt worden. Der Gouverneur Wladimir Saldo teilte auf der Plattform Max mit, dass mehrere Orte von Drohnenangriffen betroffen waren:
"In Skadowsk kostete ein Drohnenangriff auf ein Auto das Leben eines Mannes, geboren 1988. In Welikaja Kardaschynka starb ein Mann, geboren 1981, bei der Detonation einer Mine. In mehreren weiteren Orten wurden vier Menschen durch Drohnenangriffe verletzt und in Krankenhäuser gebracht."
Insgesamt seien nach Behördenangaben innerhalb eines Tages mindestens 136 ukrainische Drohnen über der Region eingesetzt worden.
11:51 Uhr
Zivilistin nach ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod gestorben
Im Gebiet Belgorod ist nach aktualisierten Angaben eine Zivilistin infolge eines FPV-Drohnenangriffs der Ukraine gestorben. Wie der regionale Krisenstab mitteilte, geriet durch den Angriff eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Dorf Malinowka in Brand.
11:34 Uhr
AntiDiplomatico: EU soll Selenskij zu "Putin-Brief" gedrängt haben
Die EU habe den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij dazu gedrängt, einen "harschen Brief" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu schreiben, um den Konflikt fortzusetzen. Dies berichtet die Zeitung AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:
"Mit anderen Worten: Europa finanziert Kiew mit Geld und Waffen. Europa will, dass der Krieg weitergeht, und fordert Selenskij auf, Putin in einer Weise anzuschreiben, die den russischen Präsidenten indirekt zum 'Weiterkämpfen' auffordert."
11:11 Uhr
Gebiet Brjansk: Energieobjekt nach Drohnenangriff beschädigt – Zehntausende ohne Strom
Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der Behörden ein Energieobjekt durch einen nächtlichen Angriff der Ukraine beschädigt worden. Dadurch waren zeitweise mehr als 34.000 Menschen in mehreren Bezirken ohne Strom, wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte. Die Stromversorgung sei inzwischen weitgehend wiederhergestellt worden. Die Reparaturarbeiten dauerten jedoch noch an.
10:40 Uhr
Gebiet Belgorod: Sieben Verletzte nach Angriffen – 78 Drohnen abgeschossen
Innerhalb von 24 Stunden sind im Gebiet Belgorod sieben Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden, wie die Behörden mitteilten. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet insgesamt 74 Mal angegriffen. Dies teilte der amtierende Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Demnach wurden mehrere Städte und Bezirke der Region beschossen, unter anderem mit Artillerie, Raketenwerfern und Drohnen. Zudem seien 78 ukrainische Drohnen über der Region vernichtet worden.
10:22 Uhr
Politico: Kiew befürchtet Verzögerung beim EU-Beitritt aus politischen Gründen
Laut einem Bericht von Politico befürchtet Kiew, dass seine EU-Beitrittsbewerbung aus politischen Gründen ins Stocken geraten könnte. Dazu zählen demnach auch die Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Frühjahr 2027. Gleichzeitig äußert auch die EU in Brüssel Bedenken hinsichtlich der Geschwindigkeit der Reformen in Kiew.
Zudem sorgt der Vorschlag eines "assoziierten Mitgliedsstatus" durch Frankreich und Deutschland für Diskussionen. Kiew lehnt die Ideen nicht grundsätzlich ab, verlangt jedoch klarere Garantien über den endgültigen Status.
10:01 Uhr
Tschongar-Brücke nach ukrainischem Drohnenangriff erneut beschädigt

Archiv-Screenshot vom 22.06.2023: Die beschädigte Tschongar-Brücke.RIA Nowosti / Sputnik Die Tschongar-Brücke an der Grenze zwischen dem Gebiet Cherson und der Krim wurde nach Angaben der Behörden in der Nacht durch einen Angriff ukrainischer Drohnen erneut beschädigt. Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, teilte mit, dass der Verkehr über die Brücke vollständig gesperrt worden sei. Die Brücke war bereits Anfang Juni bei einem Drohnenangriff beschädigt worden und wurde zwischenzeitlich nur eingeschränkt wieder freigegeben. Saldo schrieb auf der Plattform Max:
"Der Gegner konzentriert seine Schläge auf dieses Objekt, um den Verkehr zu stören und den Menschen Probleme zu bereiten."
09:59 Uhr
Miroschnik: Mehr als 40 Tote in Russland nach ukrainischen Angriffen innerhalb einer Woche
In der vergangenen Woche sind nach Angaben des russischen Botschafters für Sonderaufgaben im Außenministerium, Rodion Miroschnik, mehr als 40 Menschen infolge ukrainischer Angriffe getötet worden. Der Diplomat teilte dies der Nachrichtenagentur TASS mit:
"Im Verlauf der vergangenen Woche wurden durch den Beschuss ukrainischer Nationalisten 277 Zivilisten verletzt: 234 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 43 Menschen kamen ums Leben."
Weiter erklärte er, 94 Prozent der Opfer seien bei Drohnenangriffen verletzt worden. Am stärksten betroffen waren demnach die Gebiete Belgorod, Saporoschje, Cherson, Brjansk und die Donezker Volksrepublik. Zudem hätten ukrainische Kräfte medizinische Einrichtungen angegriffen und Gebiete per Drohne vermint. Dabei seien in mehreren Regionen weitere zivile Opfer gemeldet worden.
09:30 Uhr
Wagenknecht fordert Kurswechsel: Kritik an deutscher Ukraine-Hilfe
Nach Angaben der Vorsitzenden des Bündnisses Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW), Sahra Wagenknecht, sollte Bundeskanzler Friedrich Merz die Unterstützung für die Ukraine beenden. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb Wagenknecht:
"Merz hat Deutschland mit den Milliarden-Geschenken an die korrupte Selenskij-Regierung zum Hauptfinanzier des Ukraine-Kriegs gemacht. Das ist nicht nur eine irre Veruntreuung von Steuergeld, sondern auch brandgefährlich!"
Zudem erklärte sie, Kiew greife zunehmend Ziele tief im russischen Hinterland an. Dies sei ohne finanzielle und technologische Unterstützung aus Berlin nicht möglich und erhöhe das Risiko einer Eskalation mit Moskau.
Merz hat Deutschland mit den Milliarden-Geschenken an die korrupte Selenskyj-Regierung zum Hauptfinanzier des Ukraine-Kriegs gemacht. Das ist nicht nur eine irre Veruntreuung von Steuergeld, sondern auch brandgefährlich! Schließlich greift die Ukraine aktuell vermehrt Ziele im… pic.twitter.com/YvmAtzabMr
— Sahra Wagenknecht (@SWagenknecht) June 8, 2026
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
