Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew führt 14 Angriffe auf Energieanlagen binnen 24 Stunden durch

5.04.2025 18:50 Uhr
18:50 Uhr
Panne im US-Heimatschutzministerium: Ukrainer werden irrtümlich zur Heimkehr aufgefordert
Archivbild: Ukrainische Flüchtlinge treffen am 21. April 2022 in einer Flüchtlingsunterkunft in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana ein.Gregory Bull / AP Zahlreiche Einwanderer sitzen in den USA wie auf glühenden Kohlen. Im Zuge der drakonischen Antimigrationspolitik von US-Präsident Donald Trump sind schon hunderte Lateinamerikaner abgeschoben worden. Eine irrtümlich verschickte E-Mail verblüffte nun Flüchtlinge aus der Ukraine.
Mehr zum Thema in einem Artikel hier auf unserer Webseite.
18:15 Uhr
Russische Soldaten zerstören Artilleriegeschütz im Gebiet Sumy
Soldaten des russischen Truppenverbandes Nord haben ein Artilleriegeschütz des Gegners im Gebiet Sumy zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde das Ziel mit einer FPV-Drohne getroffen und samt der Besatzung außer Gefecht gesetzt. Das Ministerium veröffentlicht zudem entsprechende Videoaufnahmen.
17:58 Uhr
Bürgermeister von Gorlowka meldet vier Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Nach den ukrainischen Angriffen auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik sind vier Zivilisten verletzt worden, teilt der Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit.
Außerdem verzeichneten die städtischen Behörden Schäden an einer medizinischen Einrichtung, betont Prichodko. In einem Wohnbezirk in Gorlowka und in mehreren Ortschaften um die Stadt sei es zu Stromausfällen gekommen.
17:39 Uhr
Britischer Außenminister: "Wir sehen Sie, Wladimir Putin – wir wissen, was Sie tun"
RT Der britische Außenminister David Lammy ist für seine russophoben Ausfälle bekannt. Am Freitag legte er nochmals nach.
"Wir sehen Sie, Wladimir Putin. Wir wissen, was Sie tun. Und deshalb sind wir entschlossen, die Ukraine weiterhin militärisch, wirtschaftlich und humanitär in die bestmögliche Position zu bringen", erklärte der britische Außenminister David Lammy.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:15 Uhr
Russische Drohnen zerstören Flugzeuge und Hangar auf Flughafen von Dnjepropetrowsk
Das russische Militär hat fünf Flugzeuge und einen Hangar auf dem Flughafen von Dnepropetrowsk zerstört, wo zivile Flugzeuge für militärische Zwecke umgerüstet wurden.
Dies berichtet Wladimir Rogow, der Vorsitzende des Ausschusses für Souveränitätsfragen der Gesellschaftskammer Russlands, gegenüber RIA Nowosti:
"Auf dem Gelände des internationalen Flughafens Dnjepropetrowsk wurden mindestens fünf Flugzeuge zerstört, zwei weitere wurden beschädigt. Außerdem wurde ein Hangar vernichtet, in dem die Arbeiten zur Umrüstung dieser zivilen Flugzeuge für militärische Zwecke durchgeführt wurden. Diese militärische Produktionsstätte wurde zerstört."
16:48 Uhr
Stubb sieht Debatte über Friedenstruppen als Abweichung von eigentlicher Ukraine-Politik
Der finnische Präsident Alexander Stubb lehnt die Diskussionen über ein Friedenskontingent in der Ukraine als verfrüht ab. Im Interview für die Zeitung Die Welt betont das Staatsoberhaupt Folgendes:
"Das Ganze ist zu einer Art symbolischer Debatte geworden, die meiner Meinung nach völlig vom eigentlichen Thema abweicht. Es gibt so viele andere Möglichkeiten, wie wir der Ukraine weiterhelfen können. Bodentruppen stehen für uns derzeit nicht zur Debatte."
Außerdem könnte der Frieden in der Ukraine nur nach Abschluss eines Friedensabkommens gewährleistet werden, fügt Stubb hinzu. Die einzige Garantie für einen langfristigen Frieden würde darin bestehen, der Ukraine im Falle wiederholter Feindseligkeiten automatisch die NATO-Mitgliedschaft zu gewähren.
16:12 Uhr
Mehr als 210 ukrainische Soldaten an einem Tag im Gebiet Kursk außer Gefecht gesetzt
Einheiten der russischen Streitkräfte setzen die Abwehr der Offensive auf das Gebiet Kursk fort.
In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass die russischen Einheiten in den zurückliegenden 24 Stunden drei gegnerischen Formationen unterschiedlicher Truppenarten Feuerschaden zugefügt haben.
Die Gefechte fanden in der Nähe von insgesamt drei Ortschaften statt.
"Im Laufe des Tages beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 210 Soldaten. Außerdem wurden ein Schützenpanzer, zwei Mannschaftspanzerwagen, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, ein Mörser und acht Drohnenleitstellen zerstört oder getroffen."
Die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit dem Beginn der Offensive auf das Gebiet Kursk beziffert das Ministerium in Moskau auf mehr als 72.150 Armeeangehörige.
Ferner sind zerstört oder getroffen worden:
- 404 Panzer,
- 331 Schützenpanzer,
- 296 gepanzerte Mannschaftstransportwagen,
- 2.252 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 2.618 Fahrzeuge,
- 595 Geschütze,
- 53 Mehrfachraketenwerfer, darunter 13 vom Typ HIMARS und sieben vom Typ MLRS aus US-Produktion,
- 26 Flugabwehrraketenkomplexe,
- ein Flugabwehrpanzer,
- zehn Ladefahrzeuge,
- 123 Stationen für elektronische Kampfführung,
- 18 Artillerieaufklärungsradare,
- zehn Luftabwehrradare,
- 56 Pioniergeräte.
15:42 Uhr
Mehr als 2.100 Geschosse im Gebiet Kursk entschärft
Seit Beginn der Minenräumung im Gebiet Kursk hat das russische Katastrophenschutzministerium über 2.100 Geschosse entschärft, berichtet die Behörde auf Telegram. Die Arbeiten werden täglich durchgeführt.
"Allein in der vergangenen Woche haben die Spezialisten des russischen Katastrophenschutzministeriums über 3.000 Quadratmeter Ackerland und angrenzende Gebiete nach explosiven Objekten abgesucht. 27 Geschosse ausländischer Produktion wurde entschärft."
Wie es heißt, erhalte die Behörde die Anfragen von Landwirten und Leitern landwirtschaftlicher Betriebe über die Entdeckung von Submunition und Drohnensprengköpfen auf landwirtschaftlichen Flächen.
Die Behörde teilt die Aufnahmen der Minenräumung auf Telegram.
15:08 Uhr
Russischer Diplomat: Kiew will Dialog zwischen Moskau und Washington durch Provokationen vereiteln
Kiew ist zu allen Provokationen bereit, insbesondere auf dem ukrainischen Staatsgebiet, um die kürzlich wieder aufgenommenen Kontakte zwischen den USA und Russland zu verhindern, schreibt Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.
"Um die Verhandlungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten zu stören, ist Kiew zu allen Provokationen bereit, vor allem auf seinem eigenen Territorium, wo niemand sie daran hindert, die Bevölkerung zu misshandeln."
"Die Liste der Verbrechen des Kiewer Regimes 'unter fremder Flagge', wie man im Westen gerne sagt, wird immer länger."
Diese Handlungen zielten darauf ab, "Russland die Schuld zu geben". Dafür bereite die ukrainische Führung die Provokationen "im Detail" vor.
14:37 Uhr
Russlands Kriegsberichterstatter im Kampf auf Leben und Tod für die Wahrheit
Filmen, bis die Bombe einschlägt – und das auch noch aufnehmen. Russlands Kriegsberichterstatter sind Artillerie, Drohnenangriffen und gezielten Angriffen ausgesetzt – und kehren dennoch immer wieder an die Front zurück. Im Gespräch mit RT erklären sie, weshalb.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.