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Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Russlands Streitkräfte kesseln Orechow ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Militärexperte: Russlands Streitkräfte kesseln Orechow einQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 12.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Gebiet Brjansk: Zivilist stirbt durch ukrainischen Drohnenangriff

    Ein Bewohner des russischen Gebiets Brjansk ist ums Leben gekommen, nachdem das ukrainische Militär sein Auto mit einer Drohne angegriffen hatte. Alexandr Bogomas, der Gouverneur der Region, meldet dazu auf Telegram:

    "Ukrainische Terroristen haben einen vorsätzlichen Angriff mit einer FPV-Drohne gegen einen fahrenden zivilen Pkw im Dorf Stratschowo des Bezirks Susemka verübt. Durch den Terrorangriff ist leider ein Zivilist getötet worden."

  • 21:25 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Präzision aus der Luft – Einblick in Russlands Drohneneinheiten

    Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass eine russische Überschallrakete vom Typ Oreschnik in der Nacht zum 9. Januar das staatliche Flugzeugreparaturwerk im ukrainischen Lwow außer Betrieb gesetzt habe, in dem unter anderem F-16- und MiG-29-Jets sowie unbemannte Lang- und Mittelstreckendrohnen für Angriffe auf russisches Territorium instand gesetzt und produziert worden seien.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:42 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet den Abschuss von weiteren ukrainischen Drohnen über den russischen Regionen im Verlauf des heutigen Montagabends. Nach Angaben der Behörde schossen russische Luftabwehreinheiten zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 56 Starrflügler-Drohnen ab. Davon seien 21 Drohnen über der Krim, 18 über dem Gebiet Krasnodar, acht über dem Asowschen Meer, jeweils vier über den Gebieten Brjansk und Kursk sowie eine über dem Gebiet Woronesch zerstört worden.

  • 20:08 Uhr

    Ausgezeichnet für Einsatz unter Feuer: Eine Offizierin berichtet

    Im Mittelpunkt der Sendung steht der persönliche Einsatz russischer Militärangehöriger im Donbass, die nach eigenen Angaben freiwillig gekommen sind, um Zivilisten zu schützen und das Blutvergießen zu beenden.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:36 Uhr

    Militärexperte: Russlands Streitkräfte kesseln Orechow ein

    Mit der Befreiung der Ortschaft Nowoboikowskoje hat die Russische Armee eine Einkesselung des in der Stadt Orechow stationierten ukrainischen Truppenverbands begonnen, erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn wie folgt:

    "Wenn wir die Karte betrachten, sehen wir, dass mit der Befreiung von Nowoboikowskoje die Einkesselung der Siedlung Orechow beginnt, die eine sehr wichtige Befestigung der ukrainischen Kämpfer darstellt. Ich würde sie sogar mit Guljaipole vergleichen, das seit Längerem ebenfalls zu einer sogenannten Festung ausgebaut wurde. Doch sie fiel sehr schnell, gerade deswegen, weil das ukrainische Kommando die Angriffsrichtung falsch einschätzte und eine strategische Niederlage erlitten hat."

    Marotschko fügte hinzu, dass das weitere Vorrücken der russischen Truppen aus Nowoboikowskoje nach Nordosten eine wichtige Versorgungsroute von Orechow unterbrechen könnte:

    "Ein Vorrücken in dieser Richtung wird die Ukraine zwingen, ihre Verteidigung umzuformatieren. Das ukrainische Kommando wird seine Pläne in Eile ändern müssen, und gegenwärtig ist das gar nicht so einfach. Sie haben keine Möglichkeit mehr, größere Befestigungen zu bauen."

  • 18:54 Uhr

    Rutte: Russische Oreschnik-Angriffe sollen NATO von Ukraine-Hilfe abhalten

    Russland wolle mit Angriffen mithilfe der Rakete Oreschnik die NATO dazu zwingen, ihre Unterstützung für die Ukraine einzustellen. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Mark Rutte bei einer Pressekonferenz mit dem kroatischen Premierminister Andrej Plenković in Zagreb. Er sagte: 

    "Russland versucht, uns von der Unterstützung der Ukraine abzuhalten, aber wir werden sie nicht aufgeben."

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, ein Oreschnik-Schlag habe einem Flugzeugreparaturwerk in Lwow gegolten. In der Anlage seien unter anderem F-16- und MiG-29-Jets gewartet sowie Drohnen produziert worden. Das Objekt sei außer Gefecht gesetzt worden.

  • 18:22 Uhr

    Berater von DVR-Chef: Ukrainische Truppen bei Stepnogorsk unter Druck

    Russlands Streitkräfte bedrängen das ukrainische Militär im Umland der Stadt Stepnogorsk. Dies meldet Igor Kimakowski, ein Berater des Oberhaupts der Donezker Volksrepublik. In einer Sendung des Kanals Solowjow Live erklärt er:

    "Am Frontabschnitt Saporoschje setzen die Truppenverbände Dnjepr und Ost den Gegner ernsthaft unter Druck – sowohl bei Stepnogorsk, als auch am Fluss Gaitschur, bei Ternowatoje und Guljaipole in Richtung Schelesnodoroschnoje. Sie besetzen also bereits einen Brückenkopf westlich des Flusses Gaitschur."

    Die Befreiung der Stadt Stepnogorsk im Gebiet Saporoschje war am 27. Dezember bekannt gegeben worden.

  • 17:46 Uhr

    Luftabwehr zerstört ukrainische Drohnen über russischen Regionen

    Seit dem Morgen des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 19 ukrainische Starrflügler-Drohnen zerstört. Dies gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt.

    Nach Angaben der Behörde wurden zwischen acht und 16 Uhr Moskauer Zeit sieben Drohnen über der Krim, fünf über dem Asowschen Meer, vier über dem Gebiet Krasnodar, zwei über dem Gebiet Kursk sowie eine über dem Gebiet Belgorod abgeschossen.

  • 17:23 Uhr

    Krim: Frau wegen Hochverrat vor Gericht gestellt

    Eine Einwohnerin des Moskauer Gebiets muss sich auf der Krim wegen Hochverrats vor Gericht verantworten. Dies teilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft der Republik mit.

    Laut den Ermittlern hat die Frau, die die militärische Sonderoperation ablehnt, Kontakt zu einem Vertreter des ukrainischen Sicherheitsdienstes aufgenommen und ihre Bereitschaft erklärt, einem ausländischen Geheimdienst bei Aktivitäten gegen die Sicherheit Russlands zu helfen.

    Demnach filmte sie im Februar 2024 auf Anweisung eines Kurators einen Parkplatz mit Militärtechnik und übermittelte das Video über ein soziales Netzwerk an einen Vertreter eines ausländischen Staates. Gegen die Frau wurde Anklage wegen Hochverrats erhoben. Der Fall wird an den Obersten Gerichtshof der Krim übergeben.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.