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Liveticker Ukraine-Krieg – Bloomberg: Witkoff und Kushner planen Besuch in Moskau im Januar

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 14.01.2026 12:11 Uhr

    12:11 Uhr

    Bloomberg: Witkoff und Kushner planen Besuch in Moskau im Januar

    Der US-Sonderbeauftragte, Steve Witkoff, und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, wollen laut Bloomberg im Januar Verhandlungen in Russland führen. Nach Angaben der Agentur will die US-Delegation Sicherheitsgarantien für die Ukraine diskutieren und Entwürfe für Friedenspläne vorlegen.

  • 12:06 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 40 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages mehr als 40 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden. 

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 13. Januar bis 7:00 Uhr am 14. Januar wurden insgesamt 44 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 49 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurden zwei Privathäuser beschädigt.

  • 11:53 Uhr

    LVR: Tausende Haushalte ohne Strom nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Mehr als 85.000 Nutzer in acht Ortschaften der Volksrepublik Lugansk bleiben ohne Stromversorgung nach ukrainischen Drohnenangriffen in der Nacht zum 14. Januar, berichtet die Energiebehörde der Region auf Telegram. 

    "Infolge der nächtlichen gegnerischen Drohnenangriffe auf die Energieanlagen bleiben acht Ortschaften ohne Strom: 85.000 Nutzer, sechs medizinische Einrichtungen, fünf Schulen und drei Pumpstationen."

    Nach Angaben der Behörde werden die Reparaturarbeiten durch die anhaltende Bedrohung durch wiederholte feindliche Drohnenangriffe erschwert.

  • 11:27 Uhr

    Terroranschlag auf einen Mitarbeiter der Rüstungsindustrie in St. Petersburg verhindert

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen von den ukrainischen Geheimdiensten vorbereiteten Terroranschlag auf einen Mitarbeiter des russischen Verteidigungsindustriekomplexes in St. Petersburg vereitelt, wie der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mitteilt. Eine russische Staatsbürgerin, Jahrgang 1966, wurde festgenommen.

    Wie es heißt, sei die Frau während ihres Aufenthalts in der Ukraine von dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) rekrutiert und in Sabotage und Terroranschlägen ausgebildet worden.

    Nach ihrer Einreise in Russland über Drittländer habe sie versucht, Waffen und einen improvisierten Sprengsatz aus einem Versteck im Gebiet Smolensk zu holen, mit denen sie einen Mitarbeiter eines Rüstungsunternehmens töten sollte.

    Der FSB stellte bei der Frau eine Makarow-Pistole, einen mit ausländischen Komponenten gefüllten improvisierten Sprengsatz sowie Kommunikationsmittel sicher, die Kommunikation mit Kontaktmännern in der Ukraine enthielten.

  • 11:02 Uhr

    Mehr als 7.000 Donbass-Einwohner seit 2014 durch Kiews Aggression ums Leben gekommen

    Nach Angaben von Alexander Bastrykin, dem Vorsitzenden des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, seien seit 2014 mehr als 7.000 zivile Einwohner des Donbass ums Leben gekommen. In einem Interview mit TASS sagt Bastrykin:

    "Infolge der Aggression des Kiewer Regimes wurden 7.184 Zivilisten getötet und 21.000 erlitten Verletzungen."

    Als Geschädigte seien mehr als 132.000 Menschen anerkannt worden. Seit 2014 seien 8.800 Ermittlungen gegen 2.240 Personen eingeleitet worden, so Bastrykin weiter.

    "Das sind Vertreter der militärisch-politischen Führung der Ukraine, der ukrainischen Sicherheitsdienste und ausländische Söldner."

  • 10:38 Uhr

    Zivilist stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff auf Rostow am Don

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Rostow am Don wurde ein Mann getötet. Dies teilt Gouverneur Juri Sljusar mit. Er schreibt auf seinem Telegram-Kanal:

    "In einer der nach dem Angriff der Drohnen in Brand geratenen Wohnungen eines Rostower Hochhauses fanden Rettungskräfte bei der Beseitigung der Trümmer einen toten Mann."

  • 10:14 Uhr

    Experte: Kiew greift bei Kupjansk an, um "irgendwelche Erfolge zu zeigen"

    Die ukrainischen Streitkräfte setzten ihre Angriffe bei Kupjansk im Gebiet Charkow fort, in der Hoffnung, wenigstens "irgendwelche Erfolge" in der Zone der militärischen Sonderoperation zu demonstrieren. Diese Meinung vertritt der Militärexperte Andrei Marotschko. Gegenüber TASS sagt er: 

    "Wenn wir darüber sprechen, warum der Gegner seine Versuche nicht aufgibt, nach Kupjansk einzudringen und unsere Soldaten zu vertreiben, dann werden hier politische Ziele verfolgt, weil Selenskij irgendwelche Erfolge zeigen muss. Und hierher bei Kupjansk werden sowohl Eliteeinheiten als auch ausländische Söldner verlegt. Also das Beste, was die ukrainischen Kämpfer haben, wird genau nach Kupjansk entsandt." 

    Marotschko merkt Erfolge der russischen Truppen bei Kupjansk trotz der ständigen ukrainischen Attacken an.

    "Der Gegner ist gezwungen, seine Ressourcen teilweise zu zerstreuen, um nicht in weitere Kessel in diesem Gebiet zu geraten."

  • 09:59 Uhr

    Medienbericht: Russische Armee zerschlägt gegnerische Angriffsgruppe im Gebiet Sumy

    Eine Angriffsgruppe der ukrainischen Streitkräfte auf gepanzerten Transportfahrzeugen wurde bei einem Vorstoßversuch bei Waratschin in der Region Sumy vollständig zerschlagen. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit.

  • 09:32 Uhr

    Experte: US-amerikanischer IT-Gigant beginnt mit Erprobung von Kampfdrohnen in der Ukraine

    Der US-amerikanische IT-Gigant Qualcomm habe mit der Produktion von Drohnen begonnen, die ausschließlich für den Kampfeinsatz durch die Streitkräfte der Ukraine bestimmt sind. Das Unternehmen habe bereits mit dem Test seiner Produkte in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte begonnen, behauptet Dmitri Kusjakin, Chefkonstrukteur des Zentrums für integrierte unbemannte Lösungen und Experte auf dem Gebiet der unbemannten Luftfahrt.

    Der Experte betont, dass Qualcomm über höchste Qualifikationen in den Bereichen maschinelles Sehen, mobiles Rechnen, Kommunikationsmittel und Kommunikationsorganisation verfügt.

  • 09:05 Uhr

    Ukrainische Armee greift Region Stawropol mit Drohnen an

    In Newinnomyssk in der Region Stawropol wurde ein ukrainischer Drohnenangriff abgewehrt. Eine der Drohnen stürzte in der Nähe eines Wohnhauses ab, es kam zu einem kleinen Brand, es gab keine Verletzten. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt, Michail Minenkow, mit. Er rief die Einwohner dazu auf, nicht in Panik zu geraten und keine Videos von den Absturzstellen der Drohnen zu veröffentlichen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.