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Liveticker Ukraine-Krieg: Deutschland übergibt der Ukraine PAC-2-Raketen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Deutschland übergibt der Ukraine PAC-2-Raketen© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.09.2026 18:57 Uhr

    18:57 Uhr

    Deutschland übergibt der Ukraine PAC-2-Raketen

    Deutschland wird der Ukraine eine Partie von PAC-2-Raketen, die als Munition für Luftabwehranlagen vom Typ Patriot eingesetzt werden, übergeben. Die Raketen werden dabei den Beständen der Bundeswehr entnommen. Eine entsprechende Ankündigung machte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius beim Treffen der NATO-Kontaktgruppe zur Ukraine.

    Pistorius fügte hinzu, dass zudem die Lieferungen von Luft-Luft-Raketen des Typs AIM-9 gesteigert werde. Außerdem werde Berlin die Anschaffung von mehreren Zehntausend Artilleriegeschossen für die Ukraine finanzieren.

  • 18:23 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Ukraine fehlt Sold für Kämpfer

    Der Ukraine fehlen Geldmittel, um ihre Soldaten zu bezahlen, meldet der Abgeordnete der Werchowna Rada Bogdan Kizak. In einem Interview mit dem ukrainischen Nachrichtenportal Nowosti.Live erklärt er:

    "Es gibt ein Defizit von knapp einer Billion Griwna, das geschlossen werden muss, um das Vorgeschriebene zu bezahlen."

    Eine Billion Griwna entsprechen über 19,3 Milliarden Euro. Kizak betonte dabei, dass es sich bei dem von ihm genannten Fehlbetrag um das bereits bewilligte Gehalt für Soldaten handele. Von einer versprochenen Erhöhung könne keine Rede sein, betonte Kizak. Er führte dazu aus:

    "Das Geld für dieses System von erhöhten Zahlungen an Militärangehörige wurde entweder nicht vorgesehen oder nicht so berechnet, wie es getan werden sollte. Und faktisch, Stand September, funktioniert dieses System leider nicht."

    Der Staatshaushalt der Ukraine ist seit Jahren defizitär, wobei Kiew mit einem Ausgleich auf Kosten westlicher Finanzhilfe rechnet. Für das laufende Jahr wurde der Staatshaushalt der Ukraine mit einem Defizit von 1,9 Billion Griwna (umgerechnet 36,7 Milliarden Euro) verabschiedet.

  • 17:49 Uhr

    Gebiet Brjansk: Weiterer Toter bei ukrainischem Drohnenangriff

    Ein weiterer Bewohner des Gebiets Brjansk ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der Gouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk, berichtet dazu:

    "Eine Tragödie in Slynka. Eine gegnerische Drohne hat einen Busbahnhof angegriffen. Leider ist ein Mann an seinen erlittenen Verwundungen verstorben."

    Kowaltschuk sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus und sicherte ihnen Unterstützung zu.

  • 17:13 Uhr

    Sewastopol erneut unter Beschuss: 14 Drohnen abgeschossen

    Russische Streitkräfte, Luftabwehr und mobile Feuergruppen haben einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol abgewehrt und 14 gegnerische Drohnen neutralisiert. Dabei wurden nach Angaben des Gouverneurs der Stadt, Michail Raswoschajew, zwei Brände registriert.

    Nach vorläufigen Informationen erlitt am Strand Omega eine 57-jährige Frau eine Splitterverletzung am Bein. Es besteht dem Gouverneur zufolge keine Lebensgefahr.

  • 16:39 Uhr

    Peskow: Friedensbedingungen für Kiew werden sich verschlechtern

    Die Friedensbedingungen für Kiew werden zunehmend schlechter, je länger die Ukraine Verhandlungen hinauszögert, sagt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert dazu seine Antwort auf eine entsprechende Frage von Journalisten:

    "Zweifellos ist das zu erwarten. Vergessen Sie nicht, dass wir längst sagen, dass jeder vergangene Tag die Lage des Kiewer Regimes verschlechtert."

  • 15:58 Uhr

    Ukraine greift Volksrepublik Lugansk an: Fünf Verletzte

    Der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte Angriffe auf zehn Bezirke der Volksrepublik verübt haben. Weiter heißt es:

    "Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre terroristischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung fort: Fünf Menschen wurden verletzt."

    Nach Angaben des Regionalchefs wurden im Bezirk Belowodsk zwei Arbeiter verletzt, die mit einem Fahrzeug Produkte eines Ölmühlenbetriebs auslieferten. In Rubeschnoje griff eine Drohne einen Tanklöschwagen an. Dabei wurde ein vorbeifahrender Radfahrer verletzt. Im Gebiet der Siedlung Selesnjowka im Bezirk Perewalsk griffen die ukrainischen Streitkräfte zudem einen Lkw an, der Fahrer wurde verletzt. In Perwomaisk wurde ein Traktor angegriffen, wobei eine vorbeigehende 56-jährige Frau verletzt wurde.

    Zudem gerieten Fahrzeuge sowie Industrie-, Zivil- und Kommunalinfrastruktur in mehreren weiteren Bezirken unter Beschuss, so Passetschnik.

  • 15:26 Uhr

    Großbritannien stellt 135 Millionen US-Dollar für ukrainische Luftabwehr bereit

    London wird 100 Millionen Pfund Sterling, umgerechnet rund 135 Millionen US-Dollar, zur Unterstützung der ukrainischen Luftabwehr bereitstellen, teilt das britische Verteidigungsministerium mit. Das Hilfspaket umfasst unter anderem Raketen für Patriot-Systeme.

    Großbritannien wird Kiew zudem Abfangraketen und großkalibrige Artilleriegeschosse liefern. In den kommenden Monaten will London der Pressemitteilung zufolge Zehntausende Artilleriegeschosse für weitreichende Geschütze übergeben. Im britischen Verteidigungsministerium heißt es weiter:

    "Großbritannien bleibt weiterhin verpflichtet, der Ukraine in diesem Jahr 120.000 Drohnen zu liefern. Bislang wurden bereits 25.000 Drohnen geliefert, und diese Zahl wird im Vorfeld des Winters steigen."

  • 14:37 Uhr

    Energodar: Ukrainische Streitkräfte greifen Kirche mit Drohne an

    Der Leiter der Stadtverwaltung von Energodar, Maxim Puchow, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte mit einer Drohne die Erscheinungskirche in Energodar angegriffen haben. In der Mitteilung heißt es weiter:

    "Die Art des Drohneneinsatzes zeigt, dass das Objekt gezielt ausgewählt und getroffen wurde und nicht zufällig zum Opfer wurde."

    Puchow zufolge handle es sich um die größte Kirche Energodars, die jahrelang unvollendet gestanden habe. Man investiere Kraft, Arbeit und Mittel in diesen Ort, um der Kirche ihr früheres Erscheinungsbild und ihre geistliche Bedeutung zurückzugeben. Gerade deshalb wirke das Geschehene besonders zynisch. Puchow betont weiter:

    "Eine Kirche ist kein militärisches Objekt. Es ist ein Ort des Gebets, des geistlichen Lebens und der Erinnerung. Der Angriff darauf ist ein Schlag gegen das Recht friedlicher Menschen, ihre Heiligtümer zu bewahren und wiederaufzubauen."

  • 14:11 Uhr

    Tote bei ukrainischen Angriffen gegen Gebiete Brjansk und Kursk

    Im russischen Gebiet Brjansk ist eine Zivilistin bei einem ukrainischen Drohnenangriff gegen das Dorf Spiridonowa Buda ums Leben gekommen, berichtet der Interimsgouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk. Laut seinen weiteren Angaben wurde ein Mann in der Siedlung Belaja Berjoska sowie drei weitere Menschen im Dorf Satschkowitschi durch Drohnenangriffe verletzt.

    Parallel dazu meldet der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexandr Chinstein, dass ein 37-jähriger Mann beim Angriff einer Drohne auf das Dorf Kalinowka ums Leben gekommen ist.

  • 13:37 Uhr

    Lawrow zu Witkoff-Kushner-Gesprächen: "Will nicht spekulieren"

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat sich zu den Gesprächen der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner mit Präsident Wladimir Putin geäußert. In einem Interview mit dem US-amerikanischen Analysten Andrew Napolitano in der Sendung "Bolschaja igra" sagte Lawrow, er wolle nicht spekulieren, was Witkoff und Kushner "nach Moskau mitgebracht und nach Kiew mitgenommen" hätten. 

    Ein Teil des Gesprächsbeginns sei bereits im Fernsehen übertragen worden, anschließend habe Präsidentenberater Juri Uschakow ausführlich kommentiert, so Lawrow. Die Äußerungen Frankreichs zur Wiederaufnahme der Kontakte zur Ukraine nach den Wahlen zur Staatsduma liegen auf dem Gewissen des Élysée-Palastes, erklärte Lawrow.

    Das Interview wird am Abend des 8. September vor und nach der Sendung Wremja auf dem russischen Fernsehsender Perwy kanal ausgestrahlt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.