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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit sechs Orte binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit sechs Orte binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Sergei Mirny
  • 6.03.2026 21:35 Uhr

    21:35 Uhr

    Szijjarto wirft Ukraine Wahleinmischung vor

    Ungarns Außenminister Peter Szijjarto hat der Ukraine Einmischung in die Wahlen seines Landes vorgeworfen. Dabei betonte er, dass Kiew die Einsetzung einer proukrainischen Regierung in Ungarn anstrebe. Während einer Protestkundgebung vor der ukrainischen Botschaft in Budapest sagte Szijjarto:

    "Die Ukrainer mischen sich in ungarische Wahlen viel grober und ernsthafter, als je zuvor. Was wollen sie? Sie wollen, dass eine proukrainische Regierung gebildet wird, die von einem ukrainiefreundlichen Ministerpräsidenten geleitet wird. Es reicht! In Ungarn wird das nicht passieren: Es wird keine proukrainische Regierung geben, Ungarn wird keinen ukrainefreundlichen Ministerpräsidenten haben."

  • 21:02 Uhr

    Weitere Verletzte in russischen Grenzregionen

    Eine Bewohnerin des russischen Grenzgebiets Kursk hat bei einem Angriff des ukrainischen Militärs schwere Verletzungen erlitten. Alexander Chinstein, der Gouverneur der Region, berichtet dazu auf Telegram:

    "Im Bezirk Gluschkowo hat eine ukrainische Drohne eine Frau des Jahrgangs 1963 angegriffen. Dadurch erlitt eine Bewohnerin des Dorfs Leschtschinowka zahlreiche Verletzungen."

    Ein weiterer Zivilist ist beim Angriff einer ukrainischen Drohne im Grenzgebiet Belgorod verletzt worden. Der operative Stab der Region berichtet dazu:

    "Im Dorf Surkowo des Bezirks Schebekino hat ein Mann durch die Explosion einer FPV-Drohne am Parkplatz eines kommerziellen Objekts Splitterverletzungen am Bein erlitten."

    Zusätzlich wurden nach Angaben der Behörde Wohngebäude und Fahrzeuge in Siedlungen der Bezirke Schebekino und Graiworon beschädigt.

  • 20:33 Uhr

    Gebiet Cherson: Vier Verletzte durch ukrainische Angriffe

    In der Stadt Nowaja Kachowka des Gebiets Cherson sind vier Zivilisten durch ukrainische Angriffe verwundet worden. Das Oberhaupt des Stadtbezirks, Wladimir Oganessow, berichtet dazu auf Telegram:

    "Im Stadtbezirk Nowaja Kachowka wurden am 6. März 30 Fälle von Beschuss von Wohngebieten verzeichnet. Durch den Beschuss der Stadt Nowaja Kachowka wurden zwei Pkws beschädigt, wobei vier Menschen unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten haben."

    Außerdem seien laut Oganessow drei Einfamilienhäuser, Strom- und Gasleitungen beschädigt worden.

  • 19:56 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Lastwagen im Bezirk Graiworon im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Der Mann erlitt ein Barotrauma sowie multiple Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Laut dem Gouverneur wurde auch das Fahrzeug beschädigt.

    Zuvor war bereits ein Zivilist infolge der Detonation einer ukrainischen Drohne im Dorf Kosinka im Gebiet Belgorod verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Der Mann erlitt eine Minen-Sprengverletzung sowie multiple Splitterwunden im Gesicht, am Bauch, an der Schulter und am Bein, als eine FPV-Drohne explodierte.

  • 19:26 Uhr

    "Zeit für NATO-Artikel 5" – Peskow spottet über Selenskijs Drohung gegen Orbán

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Drohung von Wladimir Selenskij gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán kommentiert. "Man muss Artikel 5 des NATO-Vertrags anwenden", riet Peskow ironisch, als er mit dem Journalisten Pawel Sarubin über die Äußerungen Selenskijs diskutierte.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 18:52 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Mehr als 1.000 Haushalte nach ukrainischem Drohnenangriff ohne Strom

    Mehr als 1.000 Haushalte in der frontnahen Stadt Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje sind nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte ohne Strom geblieben. Dies teilt die Verwaltung des Kommunalbezirks Kamenka-Dnjeprowski der Nachrichtenagentur TASS mit. 

    Demnach griffen ukrainische Truppen gegen 13 Uhr eine Stromleitung in Kamenka-Dnjeprowskaja mit einer Kamikaze-Drohne an. Dabei wurde ein Strommast beschädigt. Infolgedessen sind derzeit 1.152 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Reparaturarbeiten werden nach Angaben der Verwaltung durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert. Informationen über Verletzte liegen bislang nicht vor.

    Zugleich erinnerte die Verwaltung daran, dass ukrainische Streitkräfte bereits am Vortag eine massive Attacke auf den Bezirk durchgeführt hätten. Dabei brannten ein Hangar einer stillgelegten Farm sowie eine Stromleitung im Ort Welikaja Snamenka nieder. Zudem wurden eine Tankstelle im Dorf Dnjeprowka sowie eine Gasleitung und eine weitere Stromleitung in Kamenka-Dnjeprowskaja beschädigt. 

  • 18:23 Uhr

    Witkoff erwartet Fortschritte bei Ukraine-Verhandlungen

    Die Vereinigten Staaten arbeiten weiterhin an einer Lösung des Konflikts in der Ukraine, behauptet der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff. In einem Kommentar zum Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine auf X schreibt er:

    "Wir erreichen weiterhin beträchtliche Ergebnisse, während wir an einem Friedensabkommen arbeiten, das dem Krieg ein für allemal ein Ende setzen soll. Die Diskussionen laufen weiter, und wir erwarten, in den nächsten Wochen zusätzlichen Fortschritt zu erzielen"

  • 17:17 Uhr

    Russland setzt auf Dialog mit den USA – Details bleiben geheim

    Russland rechnet weiterhin mit einer Zusammenarbeit mit den USA zur Ukraine in verschiedenen Formaten, hält es aber für unangebracht, den Inhalt der Kontakte öffentlich zu diskutieren. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Sergei Rjabkow im Interview mit RIA Novosti.

    "Der Prozess läuft, im Gegensatz zu der Kommunikation, die wir mit der vorherigen US-Administration faktisch nicht hatten. Wir führen einen insgesamt konstruktiven Dialog und rechnen mit der Fortsetzung dieser Arbeit in verschiedenen Formaten."

    Gleichzeitig betonte er, dass es vor dem Erreichen konkreter, abgestimmter Ergebnisse nicht sinnvoll sei, selbst einzelne Aspekte der Kontakte mit den Amerikanern öffentlich zu besprechen.

    "Unser Hauptziel bleibt in jedem Fall die Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation, sei es auf diplomatischem oder militärischem Weg."

  • 16:41 Uhr

    Peskow: Es ist an der Zeit, dass Kiew alles für den Erfolg der Verhandlungen tun muss

    Laut dem Kremlsprecher Dmitri Peskow sei es an der Zeit, dass Kiew Verantwortung übernehmen und alles für den Erfolg der Friedensgespräche tun müsse. 

    "Wie Putin sagte, ist der Zeitpunkt in den Verhandlungen längst gekommen, an dem jemand in Kiew Verantwortung übernehmen muss. Logischerweise muss es Selenskij sein. Und sie müssen alles tun, damit die Verhandlungen erfolgreich verlaufen. Sie wissen genau, was man tun muss."

    Solange Kiew dies nicht tue, verschlechtere sich die Lage für die Ukraine von Tag zu Tag, betonte Peskow. 

    "Deswegen gibt es solche Nervosität. Die Nervosität, die an Hysterie grenzt. Ich denke, dass sich die Situation weiterhin verschlechtern wird."

  • 16:18 Uhr

    Orbán: "Wir werden die ukrainische Ölblockade mit voller Kraft durchbrechen"

    In einer jüngsten Videoansprache hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán scharfe Töne gegenüber der Ukraine angeschlagen. Hintergrund ist der anhaltende Lieferstopp russischen Rohöls über die Druschba-Pipeline. Er wirft Kiew vor, die Energieversorgung Ungarns und der Slowakei als politisches Druckmittel zu missbrauchen. Anstatt weiter auf Verhandlungen oder Kompromisse zu setzen, wird er Kiew dazu zwingen, die Ölversorgung durch die Pipeline wieder aufzunehmen, so Orbán.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.