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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vereitelt ukrainischen Durchbruchsversuch nach Süddonezk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vereitelt ukrainischen Durchbruchsversuch nach SüddonezkQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 4.12.2022 18:36 Uhr

    18:36 Uhr

    Gebiet Charkow: Eisenbahninfrastruktur beschädigt

    Im Gebiet Charkow soll die Eisenbahninfrastruktur in den Bezirken Kupjansk und Woltschansk beschädigt worden sein. Das berichtete das Hauptquartier der örtlichen Nationalen Polizei auf seinem Telegram-Kanal.

  • 18:01 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Stadtzentrum von Donezk – Zahl der Verletzten steigt auf neun 

    Ukrainische Truppen sollen um 14.05 Uhr MEZ sechs Grad-Raketen auf den Stadtbezirk Woroschilowski im Zentrum von Donezk abgefeuert haben. Um 14.36 Uhr folgten zwei weitere auf den Stadtbezirk abgeschossene Raketen. Zudem wurden Angriffe auf die Stadtbezirke Kuibyschewski und Kiewski fortgesetzt. Zwischen 12.58 Uhr und 15.25 Uhr wurden 16 Geschosse registriert. Insgesamt wurden am heutigen Sonntag 76 Geschosse auf Donezk abgefeuert. Die Zahl der Verletzten infolge des Beschusses der Stadt durch die ukrainischen Streitkräfte stieg auf neun an.

  • 17:27 Uhr

    Südossetien: Einwohner eines Bezirks sammeln fast 500.000 Rubel für Teilnehmer der Militäroperation

    Die Einwohner des Bezirks Leninogorsk in Südossetien haben fast 500.000 Rubel (ca. 7.500 Euro) für die Teilnehmer der Militäroperation gesammelt. Das berichtete die Pressesprecherin der Bezirksverwaltung, Anschela Kokojewa, laut RIA Nowosti. Sie erklärte:

    "In einem Monat haben die Mitarbeiter der Leninogorsker Kreisverwaltung und das technische Personal 455.000 Rubel gesammelt."

    Sie wies darauf hin, dass sich auch die Schulen des Kreises an der Spendenaktion beteiligten. Die gesammelten Gelder seien für den Kauf notwendiger Ausrüstung für die Teilnehmer der Militäraktion verwendet worden.

  • 16:53 Uhr

    Mehr als die Hälfte der Einwohner von Kremennaja verlässt die Stadt wegen ukrainischen Beschusses

    Mehr als die Hälfte der Einwohner der Stadt Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk hat wegen des ständigen Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte die Ortschaft verlassen. Dies teilte der ehemalige Botschafter der LVR in Moskau, Rodion Miroschnik, gegenüber TASS mit.

    "Von der Stadt Kremennaja bis zur Frontlinie sind es nicht mehr als sechs oder sieben Kilometer. Artilleriekanonaden sind fast rund um die Uhr zu hören. Heute wurde das Stadtzentrum von Artilleriegeschossen mit einem Kaliber von 155 Millimetern beschossen. Beschüsse mit Mörsern und Granatwerfern tauchen in den Statistiken gar nicht mehr auf, aber auch sie kommen vor. In der Stadt, die vor der Eskalation 17.000 bis 18.000 Einwohner hatte, lebt derzeit nur noch weniger als die Hälfte ihrer Bevölkerung. Viele Menschen verließen die Stadt, darunter auch diejenigen, die auf Anordnung der Regierung evakuiert wurden."

    Miroschnik zufolge gibt es in den Geschäften in Kremennaja in der Nähe der Kontaktlinie genügend Lebensmittel. Lediglich Medikamente sind nicht überall erhältlich und viele Apotheken sind geschlossen.

  • 16:29 Uhr

    Offizier der LVR-Volksmiliz: Ukraine bereitet Provokation vor, um russische Armee zu verleumden

    Spezialisten des Zentrums für Information und psychologische Operationen der Streitkräfte der Ukraine sollen derzeit an der Vorbereitung von inszeniertem Material arbeiten, um die russischen Soldaten zu diskreditieren. Dies teilte der Offizier der LVR-Volksmiliz, Andrei Marotschko, am Sonntag gegenüber TASS mit.

    Ihm zufolge habe die Aufklärung der LVR-Volksmiliz in den von den ukrainischen Truppen kontrollierten Ortschaften die Arbeit einer bewaffneten Gruppe mit Foto- und Videokameras sowie Satellitenkommunikationsgeräten aufgezeichnet. Unter dem Deckmantel journalistischer Arbeit sollen sie die örtliche Bevölkerung zu angeblichen Gräueltaten der russischen Armee befragt haben. Als die angeblichen Journalisten in einen Wagen mit getönten Scheiben stiegen, hätten Einheimische einen darin sitzenden Mann in russischer Uniform gesehen. Der Offizier schilderte:

    "All dies sowie eine Reihe weiterer Informationen deutet darauf hin, dass das Zentrum für Information und psychologische Operationen der Streitkräfte der Ukraine Material vorbereitet, das die russischen Streitkräfte diskreditieren und im Informationsraum verbreitet werden soll."

  • 15:53 Uhr

    Deutscher Botschafter: Weiterer Zustrom an Ukraine-Flüchtlingen erwartet

    Die Bundesregierung rechnet dem deutschen Botschafter in London zufolge in den kommenden Wochen mit einem starken Zustrom an Flüchtlingen aus der Ukraine. Dies teilte der Botschafter Miguel Berger dem britischen TV-Sender Sky News am Sonntag mit. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert ihn mit den Worten: 

    "Wir sind darüber sehr besorgt, denn diese Angriffe auf die Energieinfrastruktur bedeuten, dass viele Menschen in den eiskalten Temperaturen dazu gezwungen sein könnten, die Ukraine zu verlassen."

    "Wir erwarten einen weiteren Schwung an Flüchtlingen in den kommenden Wochen."

    Anlass für Optimismus, dass der Krieg durch diplomatische Mittel beendet werden könnte, gebe es derzeit nicht, so Berger weiter.

  • 15:26 Uhr

    Russische Truppen führen erfolgreiche Offensive bei Artjomowsk

    Die russischen Streitkräfte rücken nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums erfolgreich auf Artjomowsk vor. In einer Erklärung der Behörde hieß es:

    "Über 50 ukrainische Soldaten und sechs gepanzerte Kampffahrzeuge der ukrainischen Truppen wurden binnen der letzten 24 Stunden durch das Feuer und die Aktionen der russischen Truppen in dieser Richtung eliminiert."

    In Richtung Kupjansk vereitelte die russische Armee ukrainische Offensiven in der Nähe von Kusjomowka in der Lugansker Volksrepublik und Jagodnoje im Gebiet Charkow. Dort wurden über 60 ukrainische Soldaten getötet und vier Fahrzeuge zerstört.

  • 15:18 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Kremennaja mit Artillerie

    Die ukrainischen Truppen haben den Ort Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk beschossen und dabei zwei Granaten des NATO-Kalibers 155 Millimeter abgefeuert. Das teilte die Vertretung der russischen Teilrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine mit.

  • 15:14 Uhr

    Russischer Senator: Westliche Berichte über Russlands Munitionsknappheit sind eine Lüge

    Der Krim-Senator Sergei Zekow hat gegenüber RIA Nowosti westliche Berichte dementiert, denen zufolge es Russland an Munition fehle. Er bezeichnete diese Behauptungen als Lüge. Er betonte:

    "Russland verbraucht in der Ukraine Munition entsprechend seinem eigenen Bedarf, und unsere Verteidigungsindustrie ist in der Lage, alle Anforderungen der militärischen Sonderoperation zu erfüllen. Das alles ist also eine Lüge, sie sollen sich keine Hoffnungen machen."

    Zuvor hatte der TV-Sender CNBC die Direktorin des Nationalen Geheimdienstes der USA, Avril Haines, mit den Worten zitiert, die russischen Truppen in der Ukraine verbrauchten die Munitionsbestände schneller, als die Rüstungsindustrie des Landes sie nachfüllen könne. Der US-Beamtin zufolge zwinge dies Russland dazu, Hilfe von anderen Ländern, einschließlich Nordkoreas, zu suchen.

  • 14:39 Uhr

    Russische Streitkräfte beschießen Lager ukrainischer Nationalisten in Donezker Volksrepublik

    Die russischen Streitkräfte haben im Gebiet der Siedlung Dibrowa einen vorübergehenden Aufmarschpunkt einer ukrainischen Nationalistenformation vernichtet. Das berichtete das russische Verteidigungsministerium am Sonntag.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.