International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vereitelt ukrainischen Durchbruchsversuch nach Süddonezk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee vereitelt ukrainischen Durchbruchsversuch nach SüddonezkQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 4.12.2022 15:53 Uhr

    15:53 Uhr

    Deutscher Botschafter: Weiterer Zustrom an Ukraine-Flüchtlingen erwartet

    Die Bundesregierung rechnet dem deutschen Botschafter in London zufolge in den kommenden Wochen mit einem starken Zustrom an Flüchtlingen aus der Ukraine. Dies teilte der Botschafter Miguel Berger dem britischen TV-Sender Sky News am Sonntag mit. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert ihn mit den Worten: 

    "Wir sind darüber sehr besorgt, denn diese Angriffe auf die Energieinfrastruktur bedeuten, dass viele Menschen in den eiskalten Temperaturen dazu gezwungen sein könnten, die Ukraine zu verlassen."

    "Wir erwarten einen weiteren Schwung an Flüchtlingen in den kommenden Wochen."

    Anlass für Optimismus, dass der Krieg durch diplomatische Mittel beendet werden könnte, gebe es derzeit nicht, so Berger weiter.

  • 15:26 Uhr

    Russische Truppen führen erfolgreiche Offensive bei Artjomowsk

    Die russischen Streitkräfte rücken nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums erfolgreich auf Artjomowsk vor. In einer Erklärung der Behörde hieß es:

    "Über 50 ukrainische Soldaten und sechs gepanzerte Kampffahrzeuge der ukrainischen Truppen wurden binnen der letzten 24 Stunden durch das Feuer und die Aktionen der russischen Truppen in dieser Richtung eliminiert."

    In Richtung Kupjansk vereitelte die russische Armee ukrainische Offensiven in der Nähe von Kusjomowka in der Lugansker Volksrepublik und Jagodnoje im Gebiet Charkow. Dort wurden über 60 ukrainische Soldaten getötet und vier Fahrzeuge zerstört.

  • 15:18 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Kremennaja mit Artillerie

    Die ukrainischen Truppen haben den Ort Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk beschossen und dabei zwei Granaten des NATO-Kalibers 155 Millimeter abgefeuert. Das teilte die Vertretung der russischen Teilrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine mit.

  • 15:14 Uhr

    Russischer Senator: Westliche Berichte über Russlands Munitionsknappheit sind eine Lüge

    Der Krim-Senator Sergei Zekow hat gegenüber RIA Nowosti westliche Berichte dementiert, denen zufolge es Russland an Munition fehle. Er bezeichnete diese Behauptungen als Lüge. Er betonte:

    "Russland verbraucht in der Ukraine Munition entsprechend seinem eigenen Bedarf, und unsere Verteidigungsindustrie ist in der Lage, alle Anforderungen der militärischen Sonderoperation zu erfüllen. Das alles ist also eine Lüge, sie sollen sich keine Hoffnungen machen."

    Zuvor hatte der TV-Sender CNBC die Direktorin des Nationalen Geheimdienstes der USA, Avril Haines, mit den Worten zitiert, die russischen Truppen in der Ukraine verbrauchten die Munitionsbestände schneller, als die Rüstungsindustrie des Landes sie nachfüllen könne. Der US-Beamtin zufolge zwinge dies Russland dazu, Hilfe von anderen Ländern, einschließlich Nordkoreas, zu suchen.

  • 14:39 Uhr

    Russische Streitkräfte beschießen Lager ukrainischer Nationalisten in Donezker Volksrepublik

    Die russischen Streitkräfte haben im Gebiet der Siedlung Dibrowa einen vorübergehenden Aufmarschpunkt einer ukrainischen Nationalistenformation vernichtet. Das berichtete das russische Verteidigungsministerium am Sonntag.

  • 14:12 Uhr

    Russische Streitkräfte eliminieren drei ukrainische Sabotage-Gruppen in der Volksrepublik Lugansk

    Die Verluste der ukrainischen Truppen am Frontabschnitt bei Krasny Liman in der Volksrepublik Lugansk beliefen sich in den vergangenen 24 Stunden auf über 80 Personen, teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Außerdem wurden drei ukrainische Sabotage- und Aufklärungsgruppen zerschlagen. Der Angriff sei durch russische Artillerieeinschläge abgewehrt und die ukrainischen Truppen auf ihre ursprüngliche Position zurückgedrängt worden.

    Zwei weitere ukrainische Angriffsgruppen versuchten, in Richtung Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk vorzudringen. Auch diese Vorstöße konnten durch die russischen Truppen vereitelt werden, so die Behörde.

  • 14:04 Uhr

    Interaktion zwischen russischen Truppen in der Volksrepublik Lugansk verstärkt sich 

    Die russischen Truppen haben den Grad der Interaktion erhöht, was sicherstellt, dass sie vorankommen. Darauf wies ein Aufklärungsoffizier der Spezialeinheiten des westlichen Militärbezirks Russlands im Dorf Nowoselowskoje in der Lugansker Volksrepublik gegenüber RIA Nowosti hin.

    Ihm zufolge erzielen kompetente Taktiken und die Interaktion zwischen allen Einheiten in diesem Gebiet maximale Ergebnisse. Er hob hervor:

    "Der Wendepunkt kam wahrscheinlich vor zweieinhalb Wochen in diesem speziellen Ort, als die Einheiten hier begannen, nicht mehr jeder für sich zu arbeiten. Das heißt, Sie wissen, Infanteristen machen ihre Aufgaben, Aufklärungseinheiten machen ihre Aufgaben, Panzerfahrer machen ihre Aufgaben, wenn wir hier eine gemeinsame Sache machen und für ein gemeinsames Ziel arbeiten, dann erst beginnt der Fortschritt."

    Er wies darauf hin, dass jetzt alle miteinander interagieren, sich gegenseitig den Rücken freihalten. Somit würden die verschiedenen Truppengattungen als Einheit auftreten.

  • 13:40 Uhr

    Macron zu Waffenlieferungen an Ukraine: Wir geben Geld aus, um unsere Werte und Freiheit zu verteidigen

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Kritik zurückgewiesen, wonach seinem Land durch Waffenlieferungen an die Ukraine selbst Waffen fehlen würden. Macron teilte der Zeitung Le Parisien am Sonntag mit:

    "Das ist zugleich falsch und gefährlich."

    "Als Oberbefehlshaber der Streitkräfte kann ich Ihnen versichern, dass wir immer, wenn wir etwas liefern, dies unter Bewahrung all unserer Verteidigungskapazitäten für unseren Boden, unsere kritischen Einrichtungen und unsere Staatsangehörigen tun."

    Die rechtsnationale französische Politikerin Marine Le Pen hatte zuvor im Sender CNews kritisiert, Frankreich könne nicht auf Kosten seiner eigenen Sicherheit Waffen an die Ukraine liefern und solle deshalb keine weiteren CAESAR-Haubitzen an Kiew abgeben. Macron vertrat hingegen die Ansicht, dass die Ukrainer Territorium verloren hätten, wenn Frankreich die Haubitzen nicht geliefert hätte. Er fügte hinzu:

    "Ich will, dass unsere Mitbürger wissen, dass wir das Geld, das wir ausgeben, für die Verteidigung unserer Werte und unserer Freiheit ausgeben."

    Frankreich hat der Ukraine bisher 18 CAESAR-Haubitzen geliefert, weitere Waffenlieferungen sollen folgen.

  • 13:23 Uhr

    Russische Streitkräfte vereiteln ukrainischen Durchbruch nach Pawlowka im Süden von Donezk

    Die russischen Streitkräfte haben einen Versuch ukrainischer Truppen vereitelt, nach Pawlowka in der Volksrepublik Donezk durchzubrechen, indem sie die Angreifer in ein Minenfeld gedrängt und mit Artillerie beschossen haben. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mit.

    Auch Angriffe der ukrainischen Armee in Richtung Schewtschenko in der Volksrepublik Donezk blieben erfolglos. Die Behörde erklärte:

    "Durch Angriffe von Kampfflugzeugen und Artilleriebeschuss wurde der Feind unter erheblichen Verlusten auf seine ursprünglichen Positionen zurückgedrängt. Die Verluste des Feindes binnen 24 Stunden in dieser Richtung beliefen sich auf bis zu 40 getötete ukrainische Soldaten, einen Schützenpanzer und drei Pickups."

  • 13:10 Uhr

    Russische Truppen schießen ukrainische Su-25 bei Krasnoarmeisk ab

    Russische Kampfjets haben in den vergangenen 24 Stunden ein ukrainisches Su-25-Kampfflugzeug abgeschossen. Dies teilte der Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums am Sonntag mit. Der Luftkampf soll sich in der Nähe der Siedlung Krasnoarmeisk in der Volksrepublik Donezk ereignet haben.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.