International

Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: Russland lässt NATO nicht an seine Grenzen heran

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: Russland lässt NATO nicht an seine Grenzen heranQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 24.01.2026 19:32 Uhr

    19:32 Uhr

    Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilbevölkerung im Gebiet Saporoschje

    Kiews Kräfte haben am Samstagnachmittag (Ortszeit) drei zivile Fahrzeuge mit Drohnen angegriffen, berichtet Jewegeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje. Vier Einwohner seien mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere ins Krankenhaus eingeliefert worden, schreibt der Beamte auf Telegram.

    Ein Fahrzeug in der Stadt Wassiljewka brannte durch die Drohnenattacke aus. Balizki teilte entsprechende Aufnahmen.  

  • 19:17 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt neun ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk und Belgorod abgefangen oder zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 18:56 Uhr

    Russische Panzersoldaten zerstören Erdbunker bei Konstantinowka (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Panzerbesatzungen des Truppenverbands Süd bei einem Kampfeinsatz. Wie es heißt, zerstörten sie getarnte Erdbunker und einen Beobachtungsposten der ukrainischen Streitkräfte im Frontabschnitt Konstantinowka.

  • 18:34 Uhr

    Belgiens Premier: Russisches Vermögen zu stehlen, wäre eine "Kriegshandlung"

    Belgiens Premierminister Bart De Wever hat sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos zu dem gescheiterten EU-Plan geäußert, russische Vermögenswerte zu stehlen. De Wever erläuterte am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, dass man nicht einfach das Geld beschlagnahmen könne ‒ "das ist eine Kriegshandlung".

    "Wir sind mit Russland nicht im Krieg, Europa ist mit Russland nicht im Krieg."

    Der Politiker merkte an, dass "selbst während des Zweiten Weltkriegs" eingefrorenes Geld nie beschlagnahmt worden sei. De Wever meinte, eine Aneignung der eingefrorenen russischen Guthaben wäre ein noch nie dagewesener Akt und würde das Vertrauen in das Finanzsystem und in die Eurozone untergraben.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 18:07 Uhr

    Kiews Kräfte greifen Krankenwagen in Energodar an

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Samstagnachmittag (Ortszeit) einen Krankenwagen in Energodar angegriffen. Wie der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, berichtet, befand sich das Rettungsteam zu dem Zeitpunkt auf dem Weg zu einem Notfall.

    Das Fahrzeug sei wegen seiner markanten Lackierung und Kennzeichnung eindeutig zu erkennen gewesen, schreibt Puchow auf Telegram. Trotzdem schickte das Kiewer Regime eine Drohne vom Typ Multikopter los, um es anzugreifen.

    "Der Wagen wurde beschädigt. Glücklicherweise blieben die Ärzte und der Fahrer unverletzt", so der Beamte. Ihm zufolge ist es nicht der erste Angriff der ukrainischen Truppen auf medizinische Fachkräfte im Gebiet Saporoschje.

  • 17:42 Uhr

    Präziser Treffer: Russische Artilleriesoldaten im Einsatz (Video) 

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass eine Artilleriebesatzung einen Stützpunkt der ukrainischen Armee am rechten Dnjepr-Ufer samt Personal außer Gefecht setzt. Wie es heißt, wurde das Ziel mithilfe eines 120-Millimeter-Mörsers getroffen.

  • 17:16 Uhr

    Orbán: Russland lässt NATO nicht an seine Grenzen heran

    Ungarns Premier Viktor Orbán wurde bei einer Veranstaltung in Kaposvár am Samstag auf den Konflikt in der Ukraine angesprochen. Es gebe keine andere Lösung, als anzuerkennen, dass die NATO und die EU ihre Truppen nicht direkt an Russlands Grenzen verlegen können, erklärte der Politiker. "Die Russen würden stets mit Krieg reagieren", argumentierte Orbán.

    Zwischen Russland und dem Westen müsse immer etwas bestehen, eine Art Pufferzone, fügte er hinzu.

    Und weiter:

    "Und wir müssen uns darüber einigen, wie dieses Land namens Ukraine, das einst eine Pufferzone war und jetzt ein Kriegsgebiet ist, wieder zu einem Pufferstaat werden kann."

    Die Ukraine-Krise sei durch den Wunsch der NATO ausgelöst worden, die Ukraine in das westliche Sicherheitssystem einzugliedern, so der ungarische Ministerpräsident. Und Russland gehe davon aus, das Recht zu haben, "eine feindliche Armee daran zu hindern, an seine Grenzen vorzurücken".

  • 16:50 Uhr

    Russische Artilleristen nehmen feindliche Stellungen auseinander (Video)

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt Aufnahmen auf Telegram, welche die Artilleriebesatzungen entlang der Front im Einsatz zeigen.

    Zeitstempel 00:00 ‒ Ein Grad-Mehrfachraketenwerfer zerstört einen ukrainischen Stützpunkt im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk. 

    Zeitstempel 00:19 ‒ Russische Artilleriesoldaten greifen einen gegnerischen Truppenstandort im Raum Saporoschje an.   

    Zeitstempel 00:34 ‒ Artilleristen, die im Gebiet Cherson kämpfen, setzen Infanterie der ukrainischen Armee am rechten Dnjepr-Ufer  außer Gefecht.

  • 16:33 Uhr

    Moskau: Kiew und Brüssel müssen aufhören, Konzepte zur Konfliktlösung zu manipulieren

    Gemeinsam mit den EU-Mitgliedstaaten versucht die Ukraine derzeit, die zentralen Begriffe der Konfliktlösung zu verfälschen. Konkret geht es um die Versuche, Diskussionen über die Territorialfrage und grundlegende Ursachen der Ukraine-Krise durch Gespräche unter anderem über Sicherheitsgarantien und wirtschaftliche Erholung zu ersetzen. Alexei Polischtschuk, Direktor einer Abteilung für die GUS-Staaten im russischen Außenministerium, erklärte das gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Der Diplomat wird hierbei mit den Worten zitiert:

    "Ukrainer und Europäer müssen aufhören, das Pferd beim Schwanz aufzuzäumen, denn das behindert die Beilegung."

    Moskau halte die Vermittlungsvorschläge westlicher Länder, die das Kiewer Regime unterstützen und den Konflikt weiter anheizen würden, für inakzeptabel, betonte Polischtschuk.  

  • 16:02 Uhr

    Altkanzler Schröder plädiert für Kooperation mit Russland

    Der Altkanzler Gerhard Schröder hat für die Berliner Zeitung einen Gastbeitrag verfasst, in dem er Deutschlands Geschäftsmodell als überholt kritisiert, vor Hochrüstung und Zensurnetzwerken warnt und für Kooperation mit Russland plädiert. Zwar bezeichnet der frühere Bundeskanzler den Krieg in der Ukraine als völkerrechtswidrig und ruft dazu auf, alle diplomatischen Mittel nutzen, um den Krieg zu stoppen. Gleichzeitig betont der SPD-Politiker:

    "Ich bin aber auch gegen die Dämonisierung Russlands als ewiger Feind. Russland, das ist nicht das Land der Barbaren, sondern ein Land mit einer großen Kultur und vielfältigen historischen Verbindungen zu Deutschland."

    Schröder schreibt, er halte es weiterhin für richtig, was er in seiner Zeit als Kanzler vorangetrieben habe: den sicheren und verlässlichen Import preiswerter Energie aus Russland.

    "Wir brauchen derartige Formen der Kooperation mit Russland."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.