Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europa will Russland weiterhin strategische Niederlage zufügen

20.01.2026 09:58 Uhr
09:58 Uhr
Lawrow: Europa hält an Plänen fest, Russland strategische Niederlage zuzufügen

Russlands Außenminister Sergei Lawrow auf der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2025, 20. Januar 2026Juri Kotschetkow / Sputnik Das Ziel, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, bleibt in den Köpfen und Plänen der europäischen Staats- und Regierungschefs bestehen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2025. Der Außenminister sagte:
"Ich spreche gar nicht mehr von dem Bestreben der meisten westlichen Länder, das Regime in Kiew weiterhin für eine bewaffnete Konfrontation mit Russland zu nutzen. Das Ziel, uns eine strategische Niederlage zuzufügen, wird zwar nicht mehr so oft genannt, aber allem Anschein nach bleibt es in den Köpfen und Plänen vor allem der europäischen Staats- und Regierungschefs bestehen."
09:29 Uhr
Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 19. Januar bis 5 Uhr MEZ am 20. Januar 24 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 64-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus fünf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen. Chinstein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Infrastrukturschäden.
09:05 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 19. Januar 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Tawrija — 5,
- Winogradowo — 6,
- Nowotschernomorje — 4,
- Aljoschki — 3,
- Welikaja Lepeticha — 2,
- Malaja Lepeticha — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Knjase-Grigorowka, Kachowka und Gornostajewka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:39 Uhr
Kiew: Tausende Hochhäuser ohne Heizung
Mehr als 5.600 Hochhäuser in Kiew sind ohne Heizung, behauptet der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
"5.635 Hochhäuser sind ohne Heizung. Fast 80 Prozent davon sind Häuser, in denen die Wärmeversorgung seit dem 9. Januar wiederhergestellt wurde."
Klitschko fügt hinzu, dass die Stadtteile am linken Ufer des Dnjepr noch ohne Wasserversorgung seien.
08:23 Uhr
Medien: Trump weicht Treffen mit Selenskij in Davos aus
US-Präsident Donald Trump vermeidet den Kontakt zu Wladimir Selenskij am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos, schreibt Politico unter Berufung auf Quellen. In dem Artikel heißt es:
"Laut einem Außenpolitikexperten der Republikanischen Partei [...] wünscht sich Selenskij sehr ein persönliches Treffen, doch die Zurückhaltung kommt aus dem Weißen Haus."
Der Chef des Kiewer Regimes ist der Ansicht, dass die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Trump die möglichen Kosten überwiegen. Und wenn er nicht mit dem amerikanischen Präsidenten zusammenarbeitet, werden andere dies tun, heißt es in dem Artikel.
08:05 Uhr
DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 19. Januar bis 0 Uhr am 20. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei zivile Infrastrukturobjekte.
07:42 Uhr
Gebiet Sumy: Russische Streitkräfte zerstören ukrainischen Grenzposten
Das russische Militär hat den Kommandoposten der ukrainischen Grenzkontrollstelle in Stezkowka im Gebiet Sumy getroffen, wie russische Sicherheitskräfte mitteilten. Die Quelle sagte:
"Durch einen konzentrierten Beschuss […] wurde der Kommandoposten der 2. Grenzkontrollstelle der 15. mobilen Einheit 'Stahlgrenze' des staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine zerstört."
Die ukrainischen Streitkräfte erlitten Verluste unter ihren Offizieren und verloren mehrere Fahrzeuge.
07:26 Uhr
Konstantinowka: Ukrainische Streitkräfte verhindern Evakuierung der Zivilbevölkerung
Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte lassen Zivilisten nicht aus dem Kampfgebiet und setzen Drohnen gegen sie ein, berichtete der Drohnenpilot des russischen Truppenverbands "Süd" mit dem Rufzeichen "Woron" gegenüber RIA Nowosti. Der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur sagte:
"Der Feind lässt die Zivilisten nicht aus der Zone heraus, sondern treibt sie zurück. Sie haben Waffen auf die Menschen gerichtet und sie daran gehindert, zu gehen."
Er berichtete auch von einem dokumentierten Vorfall, bei dem eine Kampfdrohne gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt wurde. Der Drohnenpilot fügte hinzu:
"Wir haben gesehen, wie eine ukrainische Drohne Munition auf eine Frau abgeworfen hat."
07:04 Uhr
Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Die Luftabwehr hat letzte Nacht 32 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"In der vergangenen Nacht, zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 19. Januar und 7:00 Uhr Moskauer Zeit am 20. Januar, wurden 32 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:
- neun Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
- neun Drohnen – über dem Territorium der Republik Krim,
- drei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
- zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
- zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kursk,
- zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Wolgograd,
- zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Astrachan,
- zwei Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Samara,
- eine Drohne – über dem Territorium des Gebiets Smolensk."
19.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

