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Liveticker Ukraine-Krieg – Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst© FSB
  • 8.02.2026 10:02 Uhr

    10:02 Uhr

    Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über weitere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 7. Februar bis 5 Uhr MEZ am 8. Februar 28 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 23-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet dennoch über ein beschädigtes Landhaus in der Siedlung Ditschnja im Bezirk Kurtschatow.

  • 09:33 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 7. Februar 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 5,
    • Nowaja Majatschka — 2,
    • Dnjeprjany — 4,
    • Pestschanowka — 5,
    • Nowaja Sburjewka — 2,
    • Kasatschji Lageri — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Korsunka, Aljoschki und Golaja Pristan seien insgesamt 16 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:00 Uhr

    Selenskij: AKWs produzieren nach Angriffen weniger Strom

    Ukrainische Atomkraftwerke produzieren zuletzt weniger Strom. Ursache sind russische Raketenangriffe auf Umspannwerke und Hochspannungsleitungen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in seiner abendlichen Videobotschaft gesagt, dass sich ein Reaktor automatisch abgeschaltet habe. Der Politiker warf Russland Terrorismus vor und verlangte Konsequenzen: Im Interesse der Sicherheit der Region müsse Russland die Reaktion der "ganzen Welt" darauf spüren.

    Am Samstagmorgen hatten die russischen Streitkräfte unter anderem Energieanlagen in der Ukraine mit Drohnen und Raketen angegriffen. Laut Medienberichten waren unter den Zielen auch das Umspannwerk Westukraine im Gebiet Lwow sowie westukrainische Wärmekraftwerke. Bereits bestehende Probleme bei der Versorgung mit Strom, Wasser und Wärme im Land wurden dadurch bei frostigen Temperaturen noch verstärkt.

  • 08:36 Uhr

    Sachschäden im Gebiet Brjansk bei Drohnenattacke aus Ukraine

    Die russische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht im Gebiet Belgorod eine Drohnenattacke aus der benachbarten Ukraine abgeschlagen. Am Morgen schrieb das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram von elf abgefangenen unbemannten Luftfahrzeugen.

    Gouverneur Alexander Bogomas bestätigte diese Informationen. Auf Telegram meldete der Politiker keine Opfer. Dennoch berichtete er über Sachschäden. In einem Viertel der Gebietshauptstadt Brjansk seien die Zäune, die Fassaden und die Fenster von zwei Einfamilienhäusern beschädigt worden.

  • 08:01 Uhr

    Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst

    Die russischen Sicherheitsbehörden haben die Verantwortlichen für den versuchten Mord an Generalleutnant Wladimir Alexejew in Moskau identifiziert. Wie der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) in einer entsprechenden Pressemitteilung vom Sonntagmorgen erklärt, handele es sich bei ihnen um drei russische Staatsbürger. Der mutmaßliche Attentäter Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) sei in Dubai mithilfe der Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate verhaftet und nach Russland ausgeliefert worden.

    Der FSB nennt auch seine beiden Helfer: Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) sei in Moskau gefasst worden, während sich Sinaida Serebrizkaja (Jahrgang 1971) in die Ukraine abgesetzt habe.

  • 07:30 Uhr

    Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. Februar bis 0 Uhr am 8. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.

  • 07:04 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 22 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 22 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 11,
    • Schwarzes Meer – 6,
    • Gebiet Kaluga – 4,
    • Gebiet Kursk – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 7.02.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:52 Uhr

    Ombudsfrau: Russische Soldaten starben in ukrainischer Kriegsgefangenschaft durch Folter

    Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa berichtete über "einen schockierenden Fall", in dem russische Kriegsgefangene in der Ukraine gefoltert wurden und dabei ums Leben gekommen sind. Die Namen dieser Soldaten sollen der russischen Seite bekannt sein. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Ich meinerseits werde selbstverständlich stets unmissverständlich klarstellen, dass eine solche Behandlung von Kriegsgefangenen inakzeptabel ist", so Moskalkowa.

    "Dies verstößt nicht nur gegen das Völkerrecht, sondern auch gegen grundlegende menschliche Moralvorstellungen." 

    Wie es heißt, habe sich Moskalkowa außerdem an den ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez mit der Bitte gewandt, die Verletzten zu besuchen.

    "Unsere Kriegsgefangenen berichten, dass ihnen nicht immer die medizinische Versorgung gewährt wurde, die ihnen hätte helfen und zur Rettung führen können", betonte die russische Menschenrechtsbeauftragte.

  • 19:30 Uhr

    Orbán bezeichnet die Ukraine als "Feind" Ungarns

    Kiew muss verstehen, dass es aufhören muss, Brüssel ständig unter Druck zu setzen, mit dem Ziel, Ungarn den Zugang zu günstigen russischen Energieimporten zu verwehren. Die Ukraine verletzt damit grundlegende Interessen des Landes. Dies erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bei einer Wahlkampfveranstaltung in Szombathely. Darüber berichtete der Fernsehsender M1.

    "Solange die Ukraine das tut, ist sie, entschuldigen Sie den Ausdruck, wohl unser Feind", meinte Orbán.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.