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Liveticker Ukraine-Krieg: Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossenQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 12.02.2026 09:58 Uhr

    09:58 Uhr

    Ukrainische Reserven im Gebiet Charkow durch russischen Raketenangriff zerschlagen

    Russlands Streitkräfte haben eine Versammlung ukrainischer Truppen im Umland der Siedlung Petschenegi im Gebiet Charkow mit Raketen erfolgreich angegriffen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle beim russischen Militär:

    "Am Frontabschnitt Charkow haben Besatzungen von Iskander-Raketenkomplexen und Tornado-Mehrfachraketenwerfern eine Ansammlung von ukrainischen Reserven bei Petschenegi angegriffen. Durch den Angriff verlor der Gegner Personal in Stärke von bis zu einer Kompanie sowie bis zu 20 Lastkraftfahrzeuge."

  • 09:32 Uhr

    Keine Opfer und Schäden bei Dutzenden von Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 11. Februar bis 5 Uhr MEZ am 12. Februar 43 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 34-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden an zivilen Infrastrukturobjekten liegen ebenfalls nicht vor.

  • 09:18 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 11. Februar 34 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – sechs,
    • Kasatschji Lageri – sechs,
    • Welikaja Lepeticha –  sechs,
    • Knjase-Grigorowka –  fünf,
    • Dnjeprjany –  vier,
    • Podlesnoje – zwei,
    • Kardaschinka – drei,
    • Obrywka – zwei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Solonzy, Korsunka, Aljoschki und Pestschanowka seien insgesamt 16 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:47 Uhr

    Zweiter Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 11. Februar bis 0 Uhr am 12. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend gab es keine Berichte über Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung.

  • 08:08 Uhr

    Zwei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe im Gebiet Tambow

    In der Stadt Mitschurinsk im russischen Gebiet Tambow sind zwei Personen durch ukrainische Drohnenangriffe verwundet worden. Der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Perwyschow, berichtet über Telegram, dass die Stadt in der Nacht auf den 12. Februar von ukrainischen Drohnen angegriffen wurde, und meldet:

    "Nach vorläufigen Angaben wurden zwei Menschen verletzt."

    Perwyschow fügt hinzu, dass beim Angriff mehrere Gebäude beschädigt wurden.

  • 07:36 Uhr

    TASS: Ukraine verlegt Truppen von EU-Grenze ins Gebiet Sumy

    Ukrainische Grenzwächter, die ihren Dienst an den Grenzen zu EU-Staaten haben, können ins Gebiet Sumy an die Front geschickt werden, berichtet eine russische militärische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Der Gesprächspartner der Agentur erklärt:

    "Am Frontabschnitt Sumy hat das Kommando des ukrainischen Militärs wegen des Personalmangels an der Front vom ukrainischen Grenzdienst Personal zum Ausgleichen der Verluste angefordert. Es wird erwartet, dass Grenzwächter von der Grenze zu EU-Ländern an die Front gehen."

  • 07:03 Uhr

    Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

    Russlands Luftabwehrkräfte haben in der vergangenen Nacht über den Regionen des Landes 106 ukrainische Starrflügler-Drohnen zerstört, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde führt aus, dass 24 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 19 über dem Gebiet Woronesch, 13 über dem Gebiet Tambow, neun über dem Gebiet Nischni Nowgorod, fünf über der Krim, vier über dem Asowschen Meer, drei über dem Gebiet Rostow, zwei über dem Gebiet Lipezk sowie jeweils eine über den Gebieten Kursk, Smolensk, Wolgograd, Krasnodar und dem Schwarzen Meer abgeschossen wurden.

  • 11.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    LVR: Krankenwagen von ukrainischer Drohne getroffen – Sanitäter und Fahrer verletzt

    In der Volksrepublik Lugansk (LVR) hat eine ukrainische Drohne einen gepanzerten Krankenwagen getroffen. Laut einer Erklärung der örtlichen Behörden war das medizinische Team zur Zeit der Attacke auf dem Weg aus der Stadt Swatowo. Zwei Sanitäter und der Fahrer erlitten Verletzungen. Weiter heißt es in der Erklärung:

    "Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. Es ist erschreckend, sich vorzustellen, was passiert wäre, wenn der Krankenwagen nicht gepanzert gewesen wäre."

  • 21:42 Uhr

    Gouverneur im Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte, darunter ein Kind

    Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod wurden sieben Zivilisten verletzt. Laut dem Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, ist unter den Verletzten auch ein vierjähriges Mädchen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.