Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

8.01.2026 15:07 Uhr
15:07 Uhr
Budapest beteiligt sich nicht am Plan von Kiew und Brüssel

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Budapest nimmt nicht an den von Kiew und Brüssel vereinbarten Plänen teil, sagte der Chef des Büros des ungarischen Premierministers, Gergely Gulyás. Ungarn hält den sogenannten 20-Punkte-Friedensplan der Ukraine für unhaltbar, da er den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union und die Bereitstellung von 800 Milliarden US-Dollar durch westliche Länder vorsieht, erklärte Gulyás auf einer Pressekonferenz. Er merkte an:
"Mit diesem Geld könnten in Ungarn 40 Jahre lang Renten gezahlt werden. Seit seinem Beitritt zur Europäischen Union hat Ungarn insgesamt lediglich 73 Milliarden Euro von ihr erhalten. In diesem Plan ist auch die Rede vom Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union im Jahr 2027. Wir halten dies für unmöglich, und damit stehen wir nicht allein da. Die feste Position Ungarns ist, dass in der Ukraine Frieden herrschen muss, aber die Ukraine hat derzeit keinen Platz in der EU. Die ungarische Regierung garantiertalso, dass wir die Ukraine nicht finanzieren werden."14:34 Uhr
Untergrund: Infrastruktur ukrainischer Marine im Jahr 2025 schwer beschädigt
Die Infrastruktur der ukrainischen Marine sei im vergangenen Jahr durch Angriffe schwer beschädigt worden, berichtet TASS unter Berufung auf den pro-russischen Untergrund. Wie es heißt, seien dabei die Marineeinrichtungen in Odessa und Nikolajew getroffen worden.
"Getroffen wurden nicht nur Stege und Schiffe, sondern auch die Logistikinfrastruktur: Lagerhallen und Lader. Erheblicher Schaden wurde zugefügt."
Der Gesprächspartner der Agentur betont, dass an der Vorbereitung der meisten dieser Attacken der Untergrund beteiligt war.
"Manchmal beschränkte sich ihre Funktion auf die Korrektur, manchmal fanden die Agenten selbstständig das Ziel, führten Aufklärung durch und übermittelten die Koordinaten."
13:55 Uhr
Sikorski: Ukraine verlagert einen Teil ihrer Drohnenproduktion nach Polen
Wie der polnische Außenminister Radosław Sikorski heute mitteilte, verlagert die Ukraine einen Teil ihrer Drohnenproduktion nach Polen. In einem Interview, das auf dem Telegram-Kanal Clash Report veröffentlicht wurde, sagte er:
"Wir haben unseren Beitrag zum Kauf amerikanischer Waffen für die Ukraine geleistet. Derzeit befinden wir uns in der Phase der 48. Lieferung von Militärtechnik. Die Ukraine erwidert diese Geste, indem sie einen Teil ihrer Drohnen- und Raketenproduktion nach Polen verlagert."13:34 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 16 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden sieben Geschosse abgefeuert und 23 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen acht abgefangen wurden.
Ein Zivilist kam ums Leben, ein weiterer ziviler Einwohner erlitt Verletzungen. Infolge der Angriffe seien sechs Privathäuser, sechs Fahrzeuge und eine Stromleitung beschädigt worden, so Gladkow.
12:59 Uhr
Befreiung von Bratskoje ermöglicht Vorrücken des Truppenverbandes Ost
Die Befreiung der Siedlung Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk ermögliche das weitere Vorrücken der Einheiten des Truppenverbandes Ost. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mit.
"Die Ortschaft Bratskoje hat eine wichtige strategische Lage. Ihre Befreiung ermöglichte eine wesentliche Erweiterung des Aufmarschgebiets am rechten Ufer des Flusses Gajtschur und schuf günstige Bedingungen für die Entwicklung des weiteren Vorrückens der Sturmeinheiten des Truppenverbandes Ost."
Die Siedlung wurde durch Soldaten der 36. selbstständigen motorisierten Garde-Schützenbrigade der 29. Armee des Truppenverbandes Ost befreit.
12:24 Uhr
Ukrainische Soldaten im Gebiet Sumy gefangen genommen
Drei Soldaten der ukrainischen Armee seien im Gebiet Sumy gefangen genommen worden, meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Im Gebiet Sumy wurden drei Militärangehörige der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen, darunter einer vom 253. selbstständigen Sturmregiment Arej."
Nach Aussagen der Kriegsgefangenen bestehe Arej neben Nationalisten auch aus ehemaligen Häftlingen, die wegen schwerwiegender Straftaten verurteilt wurden, und aus ausländischen Söldnern.
Zuvor hatten die Arej-Kämpfer an der Invasion in das Gebiet Kursk teilgenommen. Die Einheit erlitt dabei schwere Verluste.
11:36 Uhr
Frontbericht: Weitere Ortschaft befreit
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Ost die Ortschaft Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit haben.
Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.180 Soldaten.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer,
- 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- sieben Pick-ups,
- 52 Autos,
- fünf Haubitzen,
- zehn Munitions- und Materiallager.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energieanlagen und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte und des militärisch-industriellen Komplexes verwendet wurden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben 142 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 108.177 unbemannte Luftfahrzeuge, 644 Flugabwehrraketensysteme, 26.992 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.637 Mehrfachraketenwerfer, 32.445 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 51.197 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
10:58 Uhr
Kiew verlegt Reserven in DVR und Gebiet Charkow
Die ukrainischen Streitkräfte verlegen Reserven in der DVR und im Gebiet Charkow. Igor Kimakowski, der Berater des Chefs der DVR, teilt gegenüber dem Fernsehsender Solowjow Live diesbezüglich mit:
"Der Gegner entsendet Reserven, die sowohl in Richtung Krasnoarmeisk als auch in Richtung Konstantinowka gesichtet wurden. An diese Orte sowie in den Operationsbereich des Truppenverbandes West, in die Umgebung von Kupjansk und Sewersk verlegt der Gegner die Reserven."
10:12 Uhr
Gebiet Cherson: Durchflugsversuch von Dutzenden ukrainischen Drohnen verhindert
Die ukrainischen Streitkräfte hätten in der Nacht einen massiven Durchflugsversuch von mehr als 70 Kampfdrohnen über dem Gebiet Cherson unternommen, wie Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.
Nach seinen Angaben sei der ukrainische Angriff durch Luftabwehrkräfte des Truppenverbandes Dnjepr verhindert worden, indem 18 Drohnen über der Region abgeschossen worden seien. Die restlichen Drohnen seien über dem Territorium anderer Regionen zerstört worden, so Saldo.
Der Gouverneur meldet keine Verluste unter der Zivilbevölkerung und dem Militär.
09:27 Uhr
Zwei ukrainische Regionen bleiben ohne Strom
Das Gebiet Dnjepropetrowsk und Teile der Region Saporoschje, die unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte stehen, seien nach den Explosionen fast vollständig ohne Stromversorgung. Dies teilt das ukrainische Energieministerium am Morgen auf Telegram mit.
Am späten Mittwochabend meldeten ukrainische Medien Explosionen in Dnjepropetrowsk. Unmittelbar danach kam es in mehreren Städten der Region zu Stromausfällen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
