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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen 1000 ukrainische gegen 35 russische Gefallene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen 1000 ukrainische gegen 35 russische Gefallene aus© Telegram: Wladimir Medinski
  • 26.02.2026 13:31 Uhr

    13:31 Uhr

    Peskow: Kiew will mehr EU-Gelder kassieren und nicht Frieden

    Ein persönliches Treffen der Präsidenten Russlands, der Ukraine und der USA macht nur Sinn, um Vereinbarungen zu finalisieren, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow gegenüber dem Journalisten Pawel Sarubin.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 13:02 Uhr

    Lawrow: Haben keine Fristen im Ukraine-Konflikt

    Russland hält sich nicht an bestimmte Fristvorgaben, um den Konflikt in der Ukraine zu lösen, sagt der russische Außenminister Sergei Lawrow. In einem Gespräch mit Journalisten betonte er, dass das Hauptaugenmerk stattdessen auf der eigentlichen Lösung der Aufgaben liege:

    "Haben Sie von uns irgendetwas über Fristen gehört? Wir haben keine Fristen, wir haben Aufgaben. Wir lösen sie."

  • 12:34 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Cherson an – drei Verletzte

    Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Cherson haben drei Zivilisten Verletzungen erlitten. Laut Gouverneur Wladimir Saldo traf das unbemannte Flugzeug des Gegners ein Auto bei Nowonikolajewka. Die Verletzten, eine Frau und zwei Männer, wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

  • 12:02 Uhr

    Zwei Zivilisten bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje verletzt

    Ukrainische Truppen haben innerhalb eines Tages sechs Angriffe auf die zivile Infrastruktur im Gebiet Saporoschje durchgeführt, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Während der Attacken auf Orte und Städte der Region wurden ein junger Mann und eine Frau verletzt. Die beiden Betroffenen erhalten medizinische Hilfe.

  • 11:23 Uhr

    Russland meldet massiven Angriff gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte unter Einsatz von land- und luftgestützten Präzisionswaffen und Drohnen einen Großangriff gegen die ukrainische militärische Infrastruktur unternommen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, erfolgte der Angriff als Reaktion auf ukrainische Anschläge gegen zivile Ziele in Russland und richtete sich gegen Rüstungsbetriebe, Energieanlagen, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, sowie Militärflugplätze. Die Behörde betont:

    "Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."

    Zuvor hatten ukrainische Quellen Explosionen in mehreren Städten des Landes gemeldet.

  • 10:42 Uhr

    FSB vereitelt Terroranschlag auf hochrangigen Offizier in Sankt Petersburg

    Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat den Terroranschlag auf einen hochrangigen Offizier des russischen Verteidigungsministeriums in Sankt Petersburg vereitelt. Laut der offiziellen Mitteilung stehen zwei russische Staatsbürger unter Verdacht.

    Auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste holten sie einen improvisierten Sprengsatz aus einem Versteck, ermittelten die Wohnadresse des Offiziers und platzierten die Bombe am Boden seines Autos. Der Sprengsatz wurde von Mitarbeitern des FSB entdeckt und entschärft. Die Verdächtigen wurden festgenommen, sie gestanden die Tat, fügt der FSB hinzu.

  • 10:09 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen Gefallene aus

    Russland und die Ukraine haben einen Austausch von Gefallenen durchgeführt, berichtet der Assistent des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "Der Ukraine wurden die Leichen von 1.000 gefallenen ukrainischen Militärangehörigen übergeben. Russland wurden die Leichen von 35 gefallenen russischen Kriegern übergeben."

    Der vorherige Gefallenenaustausch hatte am 29. Januar stattgefunden. Damals wurden die Leichen von 38 russischen und 1.000 ukrainischen gefallenen Soldaten ausgetauscht.

  • 09:52 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ukrainischer Agent festgenommen

    Im Gebiet Saporoschje ist ein mutmaßlicher ukrainischer Agent festgenommen worden, berichtet der Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB. Wie es in der Meldung weiter heißt, habe der Mann des Jahrgangs 1994 über den Messenger Signal Kontakt mit einem Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU aufgenommen und ihm Angaben über Stellungen und Bewegungen der russischen Streitkräfte "für anschließende Raketen- und Bombenangriffe" übermittelt.

    In einer vom FSB geteilten Videoaufnahme der Festnahme und der Befragung antwortet der Verdächtigte über seine Beweggründe:

    "Das war nur so, ohne Geld, ohne etwas."

    Ein Strafverfahren wegen Spionage und Hochverrat wurde eingeleitet. Im Fall einer Verurteilung droht dem Festgenommenen eine lebenslange Haft.

  • 08:57 Uhr

    Ukrainisches Militär beschießt Gebiet Kursk – ein Toter

    Das ukrainische Militär hat im Verlaufe des vergangenen Tages das russische Gebiet Kursk mehrmals angegriffen. Wie Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, berichtet, kam dabei 26 Mal Artillerie zum Einsatz. Zudem warf eine ukrainische Drohne einen Sprengsatz ab, 23 Drohnen wurden abgeschossen. Ein Mann kam bei den Angriffen ums Leben. Chinstein schreibt:

    "Durch den Angriff im Dorf Markowo kam ein 62-jähriger Mann ums Leben, ein 33-jähriger Mann wurde verwundet."

  • 08:10 Uhr

    Alaudinow: Asow-Kämpfer ergeben sich bei erster Gelegenheit

    Kämpfer der ukrainischen nationalistischen Verbände Asow und Aidar ergeben sich bei der ersten Gelegenheit an russische Militärangehörige, sagt Generalleutnant Apty Alaudinow, stellvertretender Leiter der militärisch-politischen Hauptverwaltung der Streitkräfte Russlands und Kommandeur der Spezialeinheit Achmat. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führt er aus:

    "Heute gibt es diese Kämpfer von Asow und Aidar, die sich bei erstbester Gelegenheit gerne in die Gefangenschaft ergeben, um zu überleben. Das ist ein anderes Personal, als das, gegen das wir den Kampf angefangen haben."

    Alaudinow fügte hinzu, dass ursprünglich als eine neonazistische Miliz gegründete Asow inzwischen zu einer großen Einheit herangewachsen sei, die ständig aufgestockt werde. Dabei erklärte er:

    "Doch jene Kader, hartgesottene Nazis, die dort ursprünglich waren, beobachten wir heutzutage in einer solchen Anzahl nicht."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.