Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Kupjansk-Uslowoi

27.01.2026 08:58 Uhr
08:58 Uhr
Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Nach Angaben des Politikers wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 26. Januar bis 5 Uhr MEZ am 27. Januar 27 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 47-mal grenznahe, zuvor evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Darüber hinaus gab es elf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Er berichtet jedoch über Schäden in den Siedlungen Kalinowka und Chomutowka. Dort wurden insgesamt ein Einfamilienhaus und sieben Autos durch Splitter sowie herabfallende Drohnenteile beschädigt. In der Siedlung Chomutowka fiel zudem zeitweise die Stromversorgung aus.
08:40 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Januar 18 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Dnjeprjany — 5,
- Kachowka — 7,
- Aljoschki — 3,
- Golaja Pristan — 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Majatschka, Kairy und Nowaja Kachowka seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:21 Uhr
Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. Januar bis 0 Uhr am 27. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.
07:59 Uhr
Ukrainische Angriffe töten 15 Zivilisten binnen einer Woche
Im Zeitraum vom 19. bis 25. Januar sind 15 russische Zivilisten durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, erklärt dazu gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Während der vergangenen Woche sind durch Angriffe der ukrainischen Nazis 99 Zivilisten zu Schaden gekommen: 84 Menschen, darunter vier Minderjährige, wurden verwundet, 15 wurden getötet."
Miroschnik fügte hinzu, dass Kiews Militär dabei mindestens 3.062 Geschosse gegen zivile Objekte auf russischem Territorium abgefeuert habe. Besonders betroffen sei das Gebiet Belgorod, das von bis zu 90 Drohnen angegriffen wurde.
07:34 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht 19 ukrainische Drohnen ab
Russlands Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 19 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgeschossen, gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt. Nach Angaben der Behörde wurden fünf Drohnen über dem Gebiet Kursk, fünf weitere über dem Gebiet Krasnodar, drei über dem Asowschen Meer sowie jeweils eine über den Gebieten Orjol und Belgorod zerstört.
07:05 Uhr
Russische Armee befreit Kupjansk-Uslowoi

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik Einheiten des russischen Truppenverbands West haben die Stadt Kupjansk-Uslowoi im Gebiet Charkow befreit, meldet Waleri Gerassimow, Leiter des Generalstabs der Streitkräfte Russlands. Während seiner Inspektion des Truppenverbands erklärte er:
"Kupjansk-Uslowoi wurde befreit. "Gegenwärtig wird das Stadtgebiet überprüft und gesäubert."
26.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Alltag im Donbass: Kreativität und Durchhaltewillen trotz Krieg

Trotz der anhaltenden Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verlieren die Bewohner des Donbass nicht den Mut. Selbst in schwierigsten Zeiten bewahren die Menschen Hoffnung und werden kreativ. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort über die Symbole ihres unbeugsamen Geistes.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:50 Uhr
Rada-Abgeordnete fürchten öffentliche Debatte über Truppenabzug aus dem Donbass
Abgeordnete der Werchowna Rada diskutieren intern über Kompromisse zur Beendigung der Kämpfe, darunter auch über einen Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass. Öffentlich äußern sie sich dazu jedoch nicht, da sie Angst vor dem Vorwurf des Verrats haben. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.
Ein weiterer Parlamentarier erklärte, die Lage im Land sei zu ernst, um sich weiterhin auf Parolen wie "Krieg bis zum siegreichen Ende" zu beschränken. Den Druck auf die Verhandlungsbefürworter verstärken die Energiekrise, die wachsende Kluft zwischen den USA und Europa sowie die Unsicherheit über weitere militärische und finanzielle Hilfe.
Zudem richten sich die Blicke auf geheime Gespräche in Abu Dhabi. Trotz offizieller Beteuerungen über eine unveränderte Haltung heißt es aus Kreisen von Strana.ua, dass innerhalb der Eliten Gerüchte über eine weichere Verhandlungslinie als zuvor kursieren.
21:45 Uhr
Spanischer Ex-Soldat: Ukrainische Truppen bombardieren beim Rückzug alles
Beim Rückzug hätten ukrainische Einheiten systematisch alles bombardiert, was hinter ihnen zurückgeblieben sei, und dabei auch Zivilisten getötet. Dies sagte ein ehemaliger spanischer Soldat, der in den Reihen der russischen Armee kämpfte, gegenüber RIA Nowosti. Er wollte anonym bleiben.
"Ich habe mit eigenen Augen all die Gräueltaten gesehen, die sie begangen haben. Zum Beispiel haben sie Frauen erschossen, die einfach nur versucht haben, ihre Schafe auf dem Feld zu füttern."
Zudem habe er gesehen, wie Märkte bombardiert wurden, auf denen Zivilisten einkaufen gingen. Dort habe es keinerlei militärische Ziele gegeben. Seinen Worten zufolge setzten die ukrainischen Truppen überwiegend auf eine Taktik der "verbrannten Erde".
"Jedes Mal, wenn sie sich zurückzogen, bombardierten sie alles, was sie zurückließen: Dörfer, Umspannwerke, Wasserstationen und so weiter – damit nichts übrig bleibt."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

