International

Liveticker Ukraine-Krieg – Kremlsprecher Peskow: Beilegung der Ukraine-Krise ist kein schneller Weg

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kremlsprecher Peskow: Beilegung der Ukraine-Krise ist kein schneller WegQuelle: Legion-media.ru
  • 25.01.2026 14:07 Uhr

    14:07 Uhr

    Mehr als 1.600 Wohnhäuser in Kiew weiter ohne Heizung

    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew bleiben nach einer Serie von Luftangriffen aus Russland Hunderte von Wohngebäuden ohne Heizung. Obwohl der größte Teil der am Samstag in 6.000 Wohnblocks ausgefallenen Heizungen wieder an das Wärmenetz angeschlossen worden sei, seien 1.676 Wohnblocks aber immer noch ohne Wärmeversorgung, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Die Reparaturarbeiten dauerten an. In der Nacht haben die Temperaturen in Kiew im zweistelligen Frostbereich gelegen.

  • 13:39 Uhr

    Kind und zwei Erwachsene im Gebiet Belgorod bei Drohnenangriff aus Ukraine verletzt

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung infolge eines Drohnenangriffs aus der Ukraine. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien ein fünf Jahre alter Junge, eine Frau und ein Mann verletzt worden, als eine FPV-Drohne vor ihrem Haus in der Siedlung Krasnaja Jaruga detoniert sei. Die Betroffenen seien am Ort des Geschehens ärztlich versorgt worden.

    Dem Gouverneur zufolge seien die Fassade und die Fenster des Einfamilienhauses durch Splitter beschädigt worden. Außerdem seien zwei Autos zu Schaden gekommen.

  • 13:06 Uhr

    Kremlsprecher Peskow: Beilegung der Ukraine-Krise ist kein schneller Weg

    Dmitri Peskow hat für die Fernsehsendung Moskau. Kreml. Putin. die jüngsten Verhandlungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff kommentiert. In einem kurzen Gespräch mit dem Reporter Pawel Sarubin bezeichnete der Kremlchef die Zusammenkunft, die in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag stattgefunden hatte und an der auch US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teilgenommen hatte, als "äußerst wichtig". Der Sprecher des Staatschefs erklärte dies mit dem Start der Verhandlungen in Abu Dhabi am Samstag: Die russische Arbeitsgruppe habe nämlich noch im Vorfeld Anweisungen erhalten müssen. Die US-Seite habe es als Vermittler eilig, und man könne sie nachvollziehen. Der späte Termin für das Treffen im Kreml sollte daher niemanden wundern, sagte Peskow:              

    "Es ist nicht die Art unseres Präsidenten, auf die Uhrzeit zu achten, wenn solche ernsthaften Verhandlungen im Gange sind."

    Gleichzeitig merkte der Kremlsprecher an, dass die Beilegung der Ukraine-Krise "kein schneller Weg" sei. Es sei aber wichtig, die Formel für die Entflechtung des Territorialstreits umzusetzen, die Putin und Trump bei ihrem persönlichen Treffen in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska Mitte August 2025 vereinbart hatten.

  • 12:40 Uhr

    EU-Meldepflicht für russische Diplomaten ab jetzt in Kraft

    In der EU gilt ab diesem Sonntag eine Meldepflicht für russische Diplomaten und Konsularbeamte sowie für ihre Mitarbeiter und Familienangehörigen. Sie müssen ab nun ihre Reisen zwischen Mitgliedstaaten mindestens 24 Stunden vorab in den Ziel- und Durchreiseländern anmelden. Letztere können zudem auch eine Genehmigungspflicht für die Einreise oder Durchreise einführen, um Reisen im Zweifelsfall verbieten zu können.

    Mit der Maßnahme will die EU angeblich Spionage und Desinformation abwehren. Als Begründung für die Einschränkung der Bewegungsfreiheit heißt es, die betroffenen Personen würden zum Teil eingesetzt, um nachrichtendienstliche Operationen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg durchzuführen, Fake News zu verbreiten und die öffentliche Meinung zu verzerren.

    Russland hat im Vorfeld die Maßnahme scharf kritisiert und mit Gegenmaßnahmen gedroht.

  • 12:08 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kortschakowka, Sosnowka, Kutscherowka und Stezkowka im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora und Sacharowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 175 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze und etliche Munitions- und Materiallager zerstört.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Berjosowka, Netschwolodowka und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Korowi Jar und Sosnowoje in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 200 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem 17 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Alexejewo-Druschkowka, Kramatorsk und Resnikowka in der DVR getroffen habe. Die Militärbehörde in Moskau beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 215 Soldaten. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör zerstört.

    Der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Belizkoje, Grischino, Dobropolje und Rodinskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 375 Armeeangehörige verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort, indem er in der Nähe der Ortschaften Seljonoje, Werchnjaja Tersa, Ljubizkoje, Gorkoje, Wosdwischenka und Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje sowie Wolnoje und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen habe. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 315 Kämpfer. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, drei Geschütze und ein Materiallager zerstört worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 55 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem elf Wagen, ein Geschütz, ein Artillerieaufklärungsradar, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager verloren.

    Ferner meldet die russische Militärbehörde erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein militärisch relevantes Energieobjekt, ein Drohnenwerk und mehrere Drohnenbasen sowie 159 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits zwei Lenkbomben, 31 HIMARS-Raketen und 68 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.017 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.302 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.651 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.825 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:37 Uhr

    Nach Pipeline-Ausfällen: Gaspreise in Europa steigen erneut stark

    Trotz des erklärten Ziels der EU, sich von russischen Energielieferungen unabhängig zu machen, bleibt Gas aus Russland ein relevanter Faktor auf den europäischen Märkten, die aktuell stark schwanken. Der russische Energiekonzern Gazprom meldet, dass die Gaspreise in Deutschland und Österreich zeitweise auf über 500 US-Dollar pro 1.000 Kubikmeter gestiegen sind – ein Plus von rund zehn Prozent binnen eines Tages. Seit der Reduzierung russischer Pipeline-Lieferungen ist Europa zunehmend auf teures LNG angewiesen, was die Volatilität weiter erhöht.

    Kritische Stimmen aus Russland sehen darin eine selbst verschuldete strategische Verwundbarkeit der EU. Im Video analysiert Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität Sankt Petersburg, die Lage und verweist auf unzureichend gefüllte Gasspeicher, fehlende langfristige Verträge und eine wachsende Unsicherheit bei der Versorgungssicherheit.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 11:09 Uhr

    Gouverneur meldet nach Angriff aus Ukraine mehrere beschädigte Energieanlagen im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 53 Geschosse abgefeuert und 64 Drohnen eingesetzt, von denen 31 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über eine verletzte Zivilistin. Die Einwohnerin der Stadt Schebekino habe bei der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.   

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, sieben Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, eine Garage, mehrere Energieanlagen, eine Stromleitung, zwei Infrastrukturobjekte, ein Traktor, ein Bus, ein Minibus, ein Kleintransporter und 20 Autos beschädigt worden.

    Am späten Samstagabend hat der Gouverneur über den massivsten Beschuss auf die Gebietshauptstadt Belgorod berichtet. Der Gegner soll Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS eingesetzt haben. Nach Angaben des Politikers sei dabei niemand verletzt worden. Mehrere Energieanlagen seien aber getroffen worden.

  • 10:33 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 24. Januar 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Zukury — 2,
    • Sergejewka — 2,
    • Kamenka — 3,
    • Kachowka — 5,
    • Petropawlowka — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Gornostajewka, Knjase-Grigorowka, Dnjeprjany, Aljoschki und Korsunka seien insgesamt 23 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:04 Uhr

    Geheimes EU-Papier? Ungarn stellt sich gegen Milliardenhilfen für Kiew

    Nach Angaben von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán plant die EU laut einem vertraulichen Dokument weitere Zahlungen von bis zu 800 Milliarden US-Dollar für die Ukraine, ergänzt durch zusätzliche Mittel für Militärausgaben. Orbán lehnt diese Pläne entschieden ab und warnt vor einer massiven Verschuldung der EU sowie vor einem möglichen EU-Beitritt der Ukraine bereits ab dem Jahr 2027. Auch die Rede von Wladimir Selenskij in Davos habe daran nichts geändert, während Ursula von der Leyen offenbar keine Einwände sehe.

    Berichte des US-Magazins Politico sprechen von einem Zehnjahresplan für Wiederaufbau und EU-Annäherung Kiews, den Brüssel bislang nicht bestätigt.

    Im Video berichtet ein Korrespondent aus Brüssel über die politischen Spannungen innerhalb der EU vor dem anstehenden Gipfeltreffen. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 09:35 Uhr

    Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 24. Januar bis 5 Uhr MEZ am 25. Januar 17 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 46-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zwei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Infrastrukturschäden liegen ebenfalls nicht vor.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.