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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © NIKOLAI GYNGASOW
  • 31.01.2026 09:30 Uhr

    09:30 Uhr

    Pistorius zweifelt Russlands Friedensabsichten an

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat Russlands Präsident Wladimir Putin "Terror" gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Zugleich äußerte der SPD-Politiker im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Zweifel an der Friedensbereitschaft des Kremlchefs. Bislang sehe er "keine Anzeichen dafür, dass Russland ernsthaft Frieden will", erklärte Pistorius.

    Wenn es darauf ankomme, halte Putin immer an seinen Maximalforderungen fest und zeige sich an keiner Stelle kompromissbereit, sagte der Verteidigungsminister. Während der Friedensgespräche in Abu Dhabi habe er die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie kaum zuvor in diesem Krieg.

    "Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad."

    Skeptisch äußerte sich der Verteidigungsminister daher auch mit Blick auf Russlands Bereitschaft zu einer begrenzten Feuerpause.

    "Ich habe große Zweifel, dass die Angriffspause auch nur ansatzweise von Moskau ernst genommen wird."

    Russland betont immer wieder, lediglich militärisch relevante Ziele im Nachbarland anzugreifen. Die Attacken auf ukrainische Energieanlagen rechtfertigt das russische Verteidigungsministerium damit, dass das ukrainische Militär sie zu Kriegszwecken nutze.

  • 09:02 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. Januar 26 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Nowaja Kachowka — 7,
    • Kochany — 3,
    • Iwanowka — 4,
    • Kachowka — 6,
    • Welikaja Lepeticha — 3,
    • Malaja Lepeticha — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Kachowka, Proletarka und Welikaja Lepeticha wurden insgesamt 18 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:34 Uhr

    Moskau nennt beste Sicherheitsgarantie für Ukraine: Abschaffung von Gefahren für Russland

    Der Vize-Außenminister der Russischen Föderation, Alexander Gruschko, hat sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine geäußert, die momentan im Westen diskutiert werden. Der ranghohe Diplomat bedauerte, dass niemand unter den Verbündeten der ukrainischen Führung die Notwendigkeit thematisiere, auch Russland Sicherheitsgarantien zu gewähren. Er könne sich nicht daran erinnern, dass jemand in den vergangenen Monaten oder gar Jahren dafür eingetreten sei, dass Sicherheitsgarantien für Russland Teil der Friedensformel sein sollten.

    "Obwohl jedem absolut klar ist, dass die beste Sicherheitsgarantie für die Ukraine das Vorhandensein einer festen Sicherheitsgarantie für Russland ist."

    Gruschko kritisierte in diesem Zusammenhang die westlichen Pläne, Truppen der sogenannten Koalition der Willigen in dem Nachbarland der Russischen Föderation zu stationieren. Der Diplomat betonte:

    "Wenn wir begreifen, dass das Territorium der Ukraine nicht als Aufmarschgebiet genutzt wird, um Sicherheitsbedrohungen für Russland zu schaffen, wird auch die Sicherheit der Ukraine gewährleistet."

    Zuvor hatte das Außenministerium in Moskau gewarnt, dass eine Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine inakzeptabel sei und eine akute Eskalation bedeuten werde. Präsident Wladimir Putin sagte, dass sein Land westliche Militärkontingente in der Nähe der Staatsgrenze als legitime Angriffsziele betrachten werde.

  • 08:00 Uhr

    Peskow: Trump bat Putin um Aussetzung der Angriffe auf Kiew

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine persönliche Bitte von US-Präsident Donald Trump erhalten, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt vorübergehend auszusetzen. Dies bestätigte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag.

    Mehr dazu in diesem Videobericht auf unserer Website.

  • 07:31 Uhr

    Zweiter Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. Januar bis 0 Uhr am 31. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine registriert. Dementsprechend wurden auch gestern keine Opfer oder Infrastrukturschäden gemeldet.

  • 07:03 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 26 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 17,
    • Gebiet Smolensk – 7,
    • Gebiet Belgorod – 1,
    • Teilrepublik Krim – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 30.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Charkow: Mann und Frau verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Auto im befreiten Gebiet der Region Charkow sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der Leiter der Militär- und Zivilverwaltung der Region, Witali Gantschew, mit:

    "Ukrainische Kämpfer griffen mit einer FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug an, das sich auf befreitem Gebiet der Region Charkow bewegte. Darin befanden sich zwei Personen. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen, die Frau eine Gehirnerschütterung."

    Er betonte, dass sich solche Angriffe seitens der ukrainischen Streitkräfte zuletzt gehäuft hätten. Die Verantwortlichen für diese Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung würden unweigerlich zur Rechenschaft gezogen.

  • 21:44 Uhr

    Marotschko: Russische Truppen rücken im Raum Gluchow vor

    Russische Einheiten haben sich im nördlich des Gebiets Kursk liegenden Gebiet Sumy festgesetzt. Nach der Einnahme des Ortes Belaja Berjosa würden sie in Richtung Gluchow vorrücken. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko.

    Dort würden russische Kräfte gegnerische Truppen binden und zerschlagen, so Marotschko. Trotz "äußerst heftigen Widerstands" habe es in der vergangenen Woche entlang der Frontlinie Erfolge gegeben.

  • 21:30 Uhr

    US-Magazin warnt vor Abkehr von Nukleardeal mit Russland

    Einige Berater von US-Präsident Donald Trump könnten ihm wegen des Ukraine-Konflikts von einem Vertrag über strategische Offensivwaffen mit Russland abraten. Dies schreibt The American Conservative.

    Dies sei zwar nachvollziehbar, aber "ein riesiger Fehler". Die strategische Stabilität mit Russland, das über das größte Nukleararsenal verfügt, sei für die nationale Sicherheit der USA zu wichtig, um sie vom Ausgang der Kämpfe in der Ukraine abhängig zu machen.

    Die Aufrechterhaltung des nuklearen Gleichgewichts mit Russland würde den USA demnach enorme sicherheits- und wirtschaftspolitische Vorteile bringen. Ein solcher Schritt entspräche zudem Trumps Leitmotiv "America First".

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.