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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee rückt beinahe entlang der gesamten Front vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee rückt beinahe entlang der gesamten Front vorQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 15.02.2026 10:31 Uhr

    10:31 Uhr

    Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz: "Tiefe Sorge um Europa"

    Am Samstag war der zweite Tag der jährlichen Münchner Sicherheitskonferenz. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die USA wollten den Weg in ein neues Zeitalter des Wohlstands ebnen – gemeinsam mit Europa.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 10:06 Uhr

    Gouverneur meldet mehrere ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 14. Februar bis 5 Uhr MEZ am 15. Februar fünf ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 31-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem acht Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten. Chinschtein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Schäden.

  • 09:34 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. Februar 27 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 7,
    • Rybaltsche — 3,
    • Nowaja Sburjewka — 4,
    • Korsunka — 2,
    • Nowaja Kachowka — 6,
    • Kachowka — 5.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Sagi, Golaja Pristan, Wassiljewka, Aljoschki und Maslowka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:01 Uhr

    Russlands Generalstabschef inspiziert Truppenverband Mitte: Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie

    Der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, hat den Truppenverband Mitte inspiziert. Der Armeegeneral hörte sich im Rahmen des Besuchs den Bericht des Befehlshabers der Truppengruppierung, Generaloberst Waleri Solodtschuk, über die aktuelle Lage und die Erfüllung von Kampfaufgaben an. Gerassimow lobte danach die Erfolge des Truppenverbands Mitte bei der Befreiung der Volksrepublik Donezk und überreichte den Armeeangehörigen, die sich besonders hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen. Der Armeegeneral dankte ihnen für Mut und Tapferkeit.

    Im am Sonntagmorgen vom Verteidigungsministerium verbreiteten Video stellte Gerassimow fest, dass die vereinte Truppengruppierung ihren Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie fortsetze. Der Gegner erleide dabei erhebliche Verluste und könne sein Personal nicht auffüllen. Das russische Militär setzte unter anderem doppelt so viele Drohnen wie der Gegner ein.  

    "Trotz der schweren Winterverhältnisse befreiten die Einheiten der vereinten Truppengruppierung innerhalb der zwei vergangenen Februar-Wochen zwölf Ortschaften."

    Die erbittertsten Kämpfe würden im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte im Raum der Ortschaft Dobropolje geführt, fügte Gerassimow hinzu.

  • 08:35 Uhr

    Putins München-Rede 2007: Warum die Kluft zwischen Russland und NATO tiefer wurde

    Es ist fast zwei Jahrzehnte her, seit Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz Bedenken hinsichtlich der aggressiven Politik des Westens geäußert hat. Seither hat sich die Situation nicht verbessert: Die NATO will auf Russlands Sicherheitsbedenken weiterhin keine Rücksicht nehmen. 

    RT DE-Korrespondent Roman Ziskin blickt zurück auf die Ursprünge dieser sich vertiefenden Kluft. Seinen Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:03 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. Februar bis 0 Uhr am 15. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein ziviles Infrastrukturobjekt.   

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden weder Infrastrukturschäden noch Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet.

  • 07:32 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Region Krasnodar: Opfer und Schäden

    Die südrussische Region Krasnodar hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Weniamin Kondratjew teilte auf der Plattform Telegram mit, dass der Angriff am späten Samstagabend begonnen habe und die Luftabwehr die ganze Nacht über im Einsatz gewesen sei.

    Der Politiker meldete Sachschäden in den Ortschaften Wolna, Sotschi und Jurowka. Am schwersten sei die Situation in der Siedlung Wolna. Dort seien ein Behälter mit Erdölprodukten, ein Lager und mehrere Terminals zu Schaden gekommen. Nach vorläufigen Informationen seien zwei Menschen verletzt worden. Auf dem Gelände seien mehrere Brände ausgebrochen. An den Löscharbeiten beteiligten sich 126 Feuerwehrleute und 34 Löschwagen. In Sotschi sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Siedlung Jurowka sei ein Kesselhaus zu Schaden gekommen, teilte Kondratjew mit.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 68 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 69 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien demnach über dem Asowschen Meer, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Gebiet Kursk, der Region Stawropol und dem Schwarzen Meer abgeschossen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 14.02.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:55 Uhr

    Kim Jong-un: Heldentat nordkoreanischer Soldaten im Gebiet Kursk geht in die Geschichte ein

    Der nordkoreanische Oberste Führer Kim Jong-un erklärt, dass die Heldentaten nordkoreanischer Soldaten während der Operation im Gebiet Kursk "zu Recht in die Geschichte eingehen werden". Er wendet sich während einer Besichtigung des Baus des Gedenkmuseums für militärische Heldentaten in ausländischen Militäroperationen an die Soldaten und sagt:

    "Die beispiellose Tapferkeit und der heldenhafte Einsatz unserer Soldaten in ausländischen Militäroperationen müssen zu Recht als Siegesbanner in die Geschichte eingehen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.