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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung des Lwower Flugzeugwerks durch Oreschnik

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung des Lwower Flugzeugwerks durch OreschnikQuelle: Sputnik © Verteidigungsministerium Russlands
  • 12.01.2026 17:46 Uhr

    17:46 Uhr

    Luftabwehr zerstört ukrainische Drohnen über russischen Regionen

    Seit dem Morgen des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 19 ukrainische Starrflügler-Drohnen zerstört. Dies gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt.

    Nach Angaben der Behörde wurden zwischen acht und 16 Uhr Moskauer Zeit sieben Drohnen über der Krim, fünf über dem Asowschen Meer, vier über dem Gebiet Krasnodar, zwei über dem Gebiet Kursk sowie eine über dem Gebiet Belgorod abgeschossen.

  • 17:23 Uhr

    Krim: Frau wegen Hochverrat vor Gericht gestellt

    Eine Einwohnerin des Moskauer Gebiets muss sich auf der Krim wegen Hochverrats vor Gericht verantworten. Dies teilt die Pressestelle der Staatsanwaltschaft der Republik mit.

    Laut den Ermittlern hat die Frau, die die militärische Sonderoperation ablehnt, Kontakt zu einem Vertreter des ukrainischen Sicherheitsdienstes aufgenommen und ihre Bereitschaft erklärt, einem ausländischen Geheimdienst bei Aktivitäten gegen die Sicherheit Russlands zu helfen.

    Demnach filmte sie im Februar 2024 auf Anweisung eines Kurators einen Parkplatz mit Militärtechnik und übermittelte das Video über ein soziales Netzwerk an einen Vertreter eines ausländischen Staates. Gegen die Frau wurde Anklage wegen Hochverrats erhoben. Der Fall wird an den Obersten Gerichtshof der Krim übergeben.

  • 17:19 Uhr

    Werchowna Rada: Gesetzesinitiative soll Russisch-Unterricht an Privatschulen verbieten

    Im ukrainischen Parlament ist ein Gesetzentwurf registriert worden, der den Unterricht auf Russisch an privaten Bildungseinrichtungen verbieten soll. Der Entwurf wurde am 8. Januar eingebracht. In der Begründung heißt es, privaten Schulen solle das Recht entzogen werden, als Unterrichtssprache die Amtssprache eines Staates zu wählen, der von der Werchowna Rada als "Aggressorstaat" eingestuft wurde.

    Laut dem ehemaligen ukrainischen Sprachbeauftragten Taras Kremin sank die Zahl der Russisch lernenden Schüler im Mai 2025 auf ein Rekordtief von 345 Kindern.

    Seit dem Machtwechsel im Jahr 2014 geht Kiew verstärkt gegen alles vor, was mit Russland in Verbindung steht, darunter auch gegen die russische Sprache. So verabschiedete das Parlament im Jahr 2019 ein Gesetz zur verpflichtenden Nutzung des Ukrainischen in allen Lebensbereichen. Ein weiteres Gesetz zu nationalen Minderheiten verschärfte Ende 2023 die Einschränkungen für Russisch, während andere Minderheitensprachen Erleichterungen erhielten. Das UN-Menschenrechtsbüro sprach zuletzt von einer Diskriminierung der russischsprachigen Minderheit.

  • 16:46 Uhr

    Drohnenangriff in LVR: Gasarbeiter schwer verletzt

    Im Kreis Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Mitarbeiter des Unternehmens "Luganskgas" bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt die Pressestelle der Regionalregierung mit.

    Demnach griff eine Drohne die Gasarbeiter an, als diese sich auf dem Weg von der Siedlung Krasnoretschenskoje nach Rubeschnoje befanden. Zwei Männer der Jahrgänge 1979 und 1964 erlitten Verletzungen und wurden mit mehrfachen Spreng- und Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Einer der Verletzten befindet sich laut den Behörden in einem schweren Zustand auf der Intensivstation. Er habe starken Blutverlust sowie schwere Verletzungen der unteren Extremitäten erlitten.

  • 16:24 Uhr

    Autofahrer bei Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf den Ort Belaja Berjoska im Gebiet Brjansk ist ein Autofahrer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Demnach griffen die ukrainischen Streitkräfte den Ort im Kreis Trubtschewski mit FPV-Drohnen an. Dabei sei ein fahrendes Auto gezielt attackiert worden. Der Fahrer habe Splitterverletzungen erlitten. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Laut Bogomas sind Einsatz- und Rettungsdienste vor Ort im Einsatz.

  • 15:57 Uhr

    Manturow: Über 1.000 Waffensysteme im Jahr 2025 an der Front erprobt

    Mehr als 1.000 neue und modernisierte Ausführungen militärischer Technik sind im Jahr 2025 an der Frontlinie erprobt worden. Dies erklärt der russische Vizepremier Denis Manturow am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

    "Insgesamt haben im Jahr 2025 mehr als tausend neue und modernisierte Waffensysteme eine Erprobung an der Front durchlaufen. Bereits in diesem Quartal planen wir, zusätzliche Muster zu demonstrieren."

    Zugleich bezifferte er das Volumen der bereits unterzeichneten russischen Exportverträge für Militärtechnik auf einen Rekordwert von 70 Milliarden US-Dollar. Vor 2022 habe der Höchststand bei 55 Milliarden Dollar gelegen. Die im Rahmen der militärischen Sonderoperation erprobte Technik werbe praktisch für sich selbst, so Manturow.

  • 15:31 Uhr

    Kiloweise Sprengstoff – Anschlag auf Schienen-Infrastruktur in der Region Perm vereitelt

    Ukrainische Geheimdienste haben mittels Internet-Betrug einen Russen rekrutiert, der in ihrem Auftrag eine Eisenbahnbrücke in der Region Perm hätte sprengen sollen. Der Anschlag wurde vom FSB und der russischen Nationalgarde vereitelt.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 14:58 Uhr

    Russland meldet Zerstörung des Lwower Flugzeugreparaturwerks durch Oreschnik-Angriff

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet, dass das Flugzeugreparaturwerk im ukrainischen Lwow durch den Angriff eines Oreschnik-Marschflugkörpers außer Betrieb gesetzt wurde. In einer Mitteilung gibt die Behörde bekannt:

    "Nach Informationen, die von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt wurden, wurde das Lwower staatliche Flugzeugreparaturwerk durch einen Angriff der russischen Streitkräfte in der Nacht auf den 9. Januar unter Einsatz eines Oreschnik-Raketenkomplexes außer Betrieb gesetzt."

    Nach weiteren Angaben wurden auf dem Werk Flugzeuge der ukrainischen Luftwaffe, darunter F-16 und MiG-29, repariert und gewartet sowie Drohnen hergestellt, die unter anderem zu Angriffen auf zivile Ziele in Russland eingesetzt wurden. Das Ministerium meldet weiter:

    "Durch den Oreschnik-Angriff wurden Werkhallen, Lager mit fertigen Drohnen sowie die Flugplatz-Infrastruktur des Werks getroffen."

    Zusätzlich seien durch Raketen der Typen Iskander und Kalibr Drohnenproduktionsstätten und Objekte der ukrainischen Energieinfrastruktur in Kiew getroffen worden, so die Meldung weiter.

  • 14:34 Uhr

    Makejewka in DVR aus HIMARS-Raketenwerfer beschossen

    Nach Angaben der Behörde für die Dokumentation von Kriegsverbrechen der Ukraine hätten die ukrainischen Streitkräfte am Morgen gegen 4:45 Uhr Moskauer Zeit die Stadt Makejewka in der DVR mit einer Rakete aus einem HIMARS-Raketenwerfer beschossen. Die Behörde meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Mitteilung auf Telegram heißt es weiter: 

    "Spezialisten der Behörde für die Dokumentation von Kriegsverbrechen der Ukraine bestätigten den Angriff mit einer hochpräzisen Langstreckenrakete vom Typ М30А1 aus einem HIMARS-Raketenwerfer auf Bezirk Tscherwonogwardejski in Makejewka. Es wurden Schäden an Einzelhandelsgeschäften, Cafés, Lagerräumen und sieben Autos in der Woksalnaja-Straße dokumentiert."

  • 14:05 Uhr

    Kiew fordert von Streaming-Diensten ein Verbot russischer Musik

    Die ukrainischen Behörden forcieren fortdauernd ihre Bemühungen, die Sprache und Kultur Russlands "auszulöschen". Ihre Blockierungsversuche russischer Künstler richten sich unter anderem auch an internationale Streaming-Dienste wie "Spotify" und "YouTube".

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.