Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee weitet Pufferzone in Gebieten Sumy und Charkow aus

16.02.2026 18:28 Uhr
18:28 Uhr
Rubio: Weder UN noch Europa konnten Ukraine-Konflikt beilegen
Es liege im Interesse der USA, den Krieg in der Ukraine zu beenden, erklärte US-Außenminister Marco Rubio auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.
Und weiter:
"Und wir setzen alles daran, dies zu erreichen. Offenbar sind wir das einzige Land weltweit, dem es gelungen ist, die Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen. Die UN hat es nicht geschafft. Und keinem Land in Europa ist es bisher gelungen."
Wie Rubio betonte, werden derzeit tatsächlich zum ersten Mal seit vielen Jahren Verhandlungen auf technischer Ebene geführt. Militärvertreter von beiden Seiten hätten sich bereits im Nahen Osten getroffen. Die Gespräche würden im Laufe dieser Woche in Genf fortgesetzt.
18:00 Uhr
Schweizer Politiker: Ukraine und EU werden erst aus Schwäche mit Russland verhandeln
Die Ukraine und die Europäische Union werden einer Einigung mit Russland erst dann zustimmen, wenn Kiew weiter geschwächt ist. Dies sagte der Schweizer Journalist und Abgeordnete des Genfer Kantonsparlaments, Guy Mettan, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Sie – die Ukraine und die EU – werden dies tun, wenn die Ukraine noch stärker geschwächt ist und sie selbst noch mehr finanzielle Mittel sowie wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit verloren haben."
17:35 Uhr
Militärexperte: Russische Truppen westlich von Orechow auf dem Vormarsch
Russische Truppen rücken erfolgreich westlich von Orechow im Gebiet Saporoschje vor. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrei Marotschko. In der Stadt selbst habe Kiew "sehr stark befestigte Bereiche" errichtet.
Die Befreiung von Orechow sei "der Schlüssel zu Saporoschje", meinte Marotschko. Sonst sei der Vormarsch auf die Gebietshauptstadt zwar möglich, aber "äußerst unlogisch und gefährlich".
Laut dem Militärexperten haben russische Truppen ihre Offensive im Raum Saporoschje seit Anfang Februar verstärkt und bereits acht Ortschaften befreit.
17:10 Uhr
Ukraine: Söldner fungieren im Gebiet Charkow als Sperrtruppen und Drohnenoperatoren
Die ukrainischen Streitkräfte setzen im Gebiet Charkow ausländische Söldner als Sperrtruppen und Drohnenoperatoren ein. Dies erklärt der Leiter der russischen Verwaltungsbehörde der Region, Witali Gantschew, vor Journalisten:
"Entweder sind sie Drohnenoperatoren, die aus sicherer Entfernung unsere Soldaten und Zivilisten angreifen. Oder sie erschießen eigene Kämpfer, die bereit sind, sich zu ergeben oder ihre Stellungen aufzugeben."Nach seinen Worten gingen zahlreiche Beschwerden der Zivilbevölkerung über brutales Vorgehen auf westliche Söldner zurück. Diese verhielten sich "wie auf einer Safari" und mieden direkte Gefechte. Den Angaben zufolge stammen die meisten ausländischen Söldner in der Region aus Frankreich, Polen, Georgien sowie aus den baltischen Staaten.
16:55 Uhr
Orbán schließt Trump-Besuch in Budapest nicht aus
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen baldigen Besuch von US-Präsident Donald Trump in Budapest nicht ausgeschlossen. Eine Ankündigung könne auch kurzfristig erfolgen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz mit US-Außenminister Marco Rubio:
"In der heutigen internationalen Politik sollte man keine langfristige Planung erwarten. Dass wir uns diesen Donnerstag mit dem US-Präsidenten in Washington treffen, war vor zwei Wochen noch nicht geplant."
Die aktuelle US-Regierung sei für ihre schnelle Reaktionsfähigkeit bekannt, so Orbán.
"Dass wir im Moment nichts Genaues wissen, heißt nicht, dass es nicht passiert. Es kann sogar das Gegenteil bedeuten: Je weniger wir wissen, desto wahrscheinlicher ist es. Man sollte es nicht ausschließen."16:39 Uhr
Medien: Kiew erhält 4,4 Millionen Schuss Munition im Rahmen der tschechischen Initiative

SymbolbildUheberrechtlich geschützt Im Rahmen der tschechischen Initiative zur Lieferung der Munition, die in Drittländern erworben wurde, habe die Ukraine etwa 4,4 Millionen Schuss großkalibriger Munition erhalten. Dies meldet die Nachrichtenagentur ČTK.
Im Jahr 2024 wurden 1,5 Millionen Schuss geliefert. Im vergangenen Jahr waren es 1,8 Millionen Schuss großkalibrige Munition.
An dem Programm beteiligten sich etwa 20 Staaten. Insgesamt haben die Geberländer 100 Milliarden Kronen (etwa 4,6 Milliarden US-Dollar) aufgebracht. Nach Angaben der Agentur habe Prag nicht mehr als drei Milliarden Kronen (etwa 140 Millionen US-Dollar) zur Verfügung gestellt.
Bei der Umsetzung des Programms arbeitet Tschechien hauptsächlich mit Dänemark und den Niederlanden zusammen.
16:15 Uhr
Sacharowa: Kiew ist zu einer "Terrorzelle mit neonazistischen Zügen" geworden
Die Ukraine betreibt internationalen Terrorismus, finanziert durch Waffen, Geld und politische Unterstützung von außen. Dies erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa im Staatsfernsehen Perwy Kanal. Bei den äußeren Kräften handele es sich um einen Staatenverbund unter der Schirmherrschaft der NATO, fügte sie hinzu.
In Kiew habe zuvor ein Marionettenregime regiert, das sich als demokratisch ausgegeben habe, meinte die Sprecherin. Mittlerweile habe sich das Kiewer Regime zu einer "internationalen Terrorzelle mit neonazistischen Zügen" entwickelt.
Hierbei wird Sacharowa von der Nachrichtenagentur RIA Nowosti wie folgt zitiert:
"Ich habe eine Frage an die zehntausenden Experten weltweit, die sich mit dem internationalen Terrorismus beschäftigen. Wo seid Ihr denn alle? Warum gab es beispielsweise auf der Münchner Konferenz keine Podiumsdiskussion oder einen Runden Tisch zu diesem Thema?"
Das ukrainische Militär verübe Terroranschläge nicht nur gegen Zivilisten, betonte die Sprecherin weiter. Mitarbeiter sozialer Einrichtungen, Rettungskräfte und Ärzte würden auch angegriffen, wenn sie am Tatort ankämen, um den Betroffenen zu helfen.
15:48 Uhr
Orbán: Ungarn kann Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington veranstalten
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat Ungarns Bereitschaft bekräftigt, einen Austragungsort für das Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington zur Beilegung der Ukraine-Krise zur Verfügung zu stellen. Bei einer Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio erklärte Orbán:
"Natürlich ist Ungarn weiterhin bereit, einen Friedensgipfel hier in Budapest zu veranstalten, falls er stattfinden wird. Und ich habe dem Außenminister Rubio bestätigt, dass die Einladung an Präsident Trump, nach Ungarn zu kommen, weiterhin gilt."
15:23 Uhr
Russische Armee weitet Sicherheitszone in Gebieten Sumy und Charkow weiter aus
Einheiten des russischen Truppenverbands Nord sind dabei, die Pufferzone in den Grenzgebieten Sumy und Charkow weiter auszuweiten. Dies gibt Russlands Verteidigungsministerium bekannt.
"Unsere Truppen drängen den Gegner jeden Tag von der Grenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten", teilt die Behörde in Moskau mit.
15:03 Uhr
Stadt Belgorod: mehrere Wohnungen und Privathäuser durch ukrainische Angriffe beschädigt
Nach Angaben von Walentin Demidow, dem Bürgermeister der Stadt Belgorod, bleibt die Lage in der Stadt angespannt. Der Gegner setzte den Beschuss der zivilen Stadtviertel fort. Im Laufe der Woche seien 20 Privathäuser und 19 Wohnungen zu Schaden gekommen.
Derzeit werden die Reparaturarbeiten in insgesamt 540 Objekten durchgeführt, darunter in 206 Privathäusern und 334 Wohnungen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
