Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 99 gegnerische Drohnen

17.01.2026 08:00 Uhr
08:00 Uhr
Neurussland: 8 Orte und 300 Quadratkilometer Territorium seit Jahresbeginn befreit

Einheiten der russischen Streitkräfte haben in den ersten beiden Januarwochen mehr als 300 Quadratkilometer unter ihre Kontrolle gebracht. Dies verkündete Waleri Gerassimow, Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte. Im Verlauf der Sitzung hob Gerassimow die Erfolge der russischen Truppenverbände an den verschiedenen Frontabschnitten hervor. Zum Abschluss der Sitzung wurden die weiteren Kampfaufgaben sowie die Reihenfolge ihrer Ausführung für den Truppenverband Mitte festgelegt, der die schwersten Gefechte zu meisten hatte.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
07:34 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Januar bis 0 Uhr am 17. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen fünf Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Schäden lagen dementsprechend nicht vor.
07:01 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 99 ukrainische Drohnen

Symbolbild: Ein russisches Flugabwehrraketensystem vom Typ S-400 im nordrussischen Gebiet Murmansk, 7. April 2022PAWEL LWOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 99 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Schwarzes Meer – 47,
- Gebiet Belgorod – 29,
- Gebiet Kursk – 12,
- Gebiet Rostow – 4,
- Gebiet Astrachan – 4,
- Teilrepublik Krim – 2,
- Asowsches Meer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
16.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Medienbericht: Ukrainische Streitkräfte leiden unter Personalmangel
Es gibt Angaben über einen akuten Personalmangel bei der Infanterie, den mechanisierten Einheiten und Stoßtrupps der ukrainischen Armee. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat zuvor erklärt, dass die Zahl der Wehrdienstverweigerer bei zwei Millionen liege, während 200.000 ihre Einheiten unerlaubt verlassen hätten.
Der Mangel an Waffen werde in den ukrainischen Truppen durch die Massenproduktion verschiedener Arten von unbemannten Luftfahrzeugen mehr als kompensiert, berichtete die Quelle von RIA Nowosti weiter.
Verschiedene westliche Konstruktionsbüros lieferten demzufolge Kiew Drohnen in großem Umfang. Und die Ukraine selbst verfüge über eine sehr gut entwickelte, in verborgenen Fabriken betriebene Drohnenindustrie.
21:50 Uhr
Russische Raketenartillerie führt massive Angriffe im Gebiet Saporoschje durch (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten des Truppenverbands Dnjepr bei Orechow im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, zerstören sie mithilfe eines Mehrfachraketenwerfers vom Typ Uragan einen temporären Standort der ukrainischen Armee.
21:38 Uhr
Erneut ukrainische Drohnenangriffe auf russische Gebiete abgewehrt
In der Zeitspanne von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 23 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
21:28 Uhr
Mehrfachraketenwerfer nimmt Stellungen ukrainischer Armee im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Soldaten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten feindliche Stellungen, die in einem Wohnviertel im Gebiet Saporoschje eingerichtet worden waren. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, kam dabei ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad zum Einsatz.
21:21 Uhr
Tschechien liefert der Ukraine Flugzeuge für Drohnenabwehr
Die Regierung in Prag stellt der Ukraine in naher Zukunft Kampfflugzeuge zur Drohnenabwehr bereit. Der tschechische Präsident Petr Pavel kündigte dies bei einem Besuch in Kiew an. Darüber hinaus stellte er die Lieferung von Frühwarnsystemen in Aussicht.
21:11 Uhr
Drohnenpiloten des Rubikon-Zentrums eliminieren Ziele bei Krasnoarmeisk (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Aufnahmen der Einsätze von Fachleuten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Frontabschnitt Krasnoarmeisk.
Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe von FPV-Drohnen einen Pick-up, ein gepanzertes Allzweckfahrzeug vom Typ Humvee, Bodenrobotersysteme, Teile der Funksysteme, Anlagen für elektronische Kampfführung, einen Erdbunker, eine Deckung, einen temporären Truppenstandort und Drohnen der ukrainischen Streitkräfte.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

