Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi haben begonnen

23.01.2026 14:14 Uhr
14:14 Uhr
CDU-Politiker Laschet: EU muss mit Russland reden
Armin Laschet, der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hat sich für direkte Gespräche zwischen der Europäischen Union und Russland ausgesprochen.
Es könne nicht sein, dass "unsere europäischen Ideen nach Moskau transportiert werden durch Herrn Witkoff und Herrn Kushner und wir als Europäer nicht reden", meinte der CDU-Politiker im ZDF in der Sendung "maybrit illner".
Wenn Europa selbstbewusst in der Welt auftreten wolle, müsse es auch mit jedem reden, fügte Laschet hinzu. "Ich glaube, da muss die europäische Politik auch wieder in einen Kontakt zu Russland kommen."
14:00 Uhr
Russische Armee befreit fünf Ortschaften binnen einer Woche
Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt fünf Siedlungen in der Volksrepublik Donezk, im Gebiet Charkow und im Gebiet Saporoschje befreit.
Die Ortschaft Siminowka im Gebiet Charkow wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Nord unter Kontrolle genommen.
Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Siedlung Priwolje in der DVR befreit.
Die Siedlung Nowopawlowka in der DVR wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Mitte befreit.
Einheiten des Truppenverbandes Ost haben die Siedlung Priluki im Gebiet Saporoschje befreit.
Durch Einheiten des Truppenverbandes Dnjepr wurde die Ortschaft Pawlowka im Gebiet Saporoschje befreit.
13:41 Uhr
Orbán: Führende EU-Staaten wollen Ukraine-Konflikt fortsetzen
Die EU will nach Ansicht von Ungarns Ministerpräsident Wiktor Orbán kein Ende des Ukraine-Konflikts. Führende europäische Länder seien an seiner Fortsetzung interessiert. Dies sagte Orbán der italienischen Zeitung Corriere della Sera. Er erklärte am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos:
"Brüssel will keinen Frieden. Zumindest nicht in der Ukraine. Führende europäische Staaten wollen den Krieg in der Ukraine fortsetzen. Das ist das Problem. Jeden Tag sterben Hunderte Menschen. Und das müssen wir ändern."
Er reagierte damit auf die Frage, warum europäische Länder dem "Friedensrat" nicht beigetreten seien. Europa unterstütze die Fortsetzung des Konflikts, anders als im Gazastreifen, "wo alle Frieden wollen", so Orbán. Ungarn gehört zu den zwei EU-Staaten, die dem "Friedensrat" beigetreten sind und dessen Charta in Davos unterzeichnet haben.
13:34 Uhr
Kiew terrorisiert weiterhin Ortschaften im Raum Cherson
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den zurückliegenden 24 Stunden mindestens 17 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.
Wie Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, erlitten vier Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. In der Stadt Nowaja Kachowka brannte laut dem Beamten ein ziviles Fahrzeug durch den ukrainischen Beschuss aus.
13:25 Uhr
Kampfhubschrauber greift Stellungen ukrainischer Truppen an (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Besatzung eines Ka-52M-Hubschraubers im Einsatz. Wie es heißt, setzte er bei einem Angriff im Operationsgebiet des Truppenverbands Mitte einen Stützpunkt der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht.
13:13 Uhr
Kreml legt Zusammensetzung der russischen Delegation bei Gesprächen in Abu Dhabi nicht offen
Moskau werde die Teilnehmer der russischen Arbeitsgruppe bei den trilateralen Gesprächen in Abu Dhabi nicht bekanntgeben. So antwortet der Kremlsprecher Dmitri Peskow auf eine Frage der Journalisten über die Zusammensetzung der russischen Delegation. Peskow wörtlich:
"Sie sind Militärangehörige, Vertreter des Verteidigungsministeriums. Ihre Namen werden wir jetzt nicht nennen."
Peskow bestätigt zudem mögliche Pläne für eine weitere Verhandlungsrunde, die am Samstag stattfinden könnte.
"Wir meinen, dass Verhandlungen heute stattfinden werden. Und bei Bedarf auch morgen."
Zuvor teilte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow mit, dass die russische Delegation aus Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums von Admiral Igor Kostjukow, dem Leiter der Hauptverwaltung des Generalstabs, angeführt werde.
13:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 21 Orte in neun Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 46 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 28 abgefangen wurden. Bei den Attacken erlitten zwei zivile Einwohner Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden zehn Privathäuser, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Verwaltungsgebäude, ein Infrastrukturobjekt, mehrere Stromleitungen sowie sieben Fahrzeuge beschädigt.
12:42 Uhr
Klitschko appelliert an Kiewer: "Wer kann, soll die Stadt verlassen"
Vitali Klitschko, der Bürgermeister von Kiew, hat die Einwohner der Hauptstadt aufgefordert, bei Bedarf in den eingerichteten Wärmezentren zu übernachten oder die Stadt zu verlassen. Dies berichtet Strana.ua:
"Kiew hat in jedem Stadtbezirk Stützpunkte zur Wärmeversorgung (Punkte der Unbesiegbarkeit) eingerichtet. Dort können bei Bedarf viele Menschen übernachten."
Klitschko betonte, dass die Lage in der Energieversorgung der Hauptstadt sehr ernst sei und sich weiter verschlechtern könne. Deshalb sollten die Menschen Vorräte an Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten anlegen. Wer die Möglichkeit habe, solle die Stadt verlassen.
Seit Oktober kommt es in der Ukraine wegen Schäden an den Energie- und Versorgungssystemen zu massiven, mehrstündigen Stromausfällen. Alle großen thermischen und Wasserkraftwerke sind beschädigt und können nur noch mit stark reduzierter Leistung arbeiten. Der Bedarf der Bevölkerung bleibt jedoch unverändert hoch.
12:19 Uhr
US-Medium: Europa wird öffentlich wegen Russland-Politik gedemütigt
In den USA wird der EU wegen ihrer Haltung zu Russland ein öffentliches "Schelten" vorgeworfen. Dies schreibt das Magazin American Conservative. Demnach demütigen die USA Europa, weil es sich weigert, Verhandlungen mit Russland zu führen. In dem Beitrag heißt es:"Warum hält die Trump-Administration es für nötig, die Europäer öffentlich zu rügen, wie schlecht sie sich verhalten? Weil die Europäer nicht zuhören wollen."
Der Präsident und sein Umfeld hätten den Europäern wiederholt unmissverständlich klargemacht, dass der Krieg in der Ukraine beendet werden müsse und Europa einen Weg finden müsse, in Frieden mit Russland zu leben.Stattdessen nutzten die Europäer laut dem Artikel alle verfügbaren Mittel, um Friedensverhandlungen zu sabotieren.
"Ihre Strategie scheint darauf abzuzielen, den Krieg bis 2029 zu verlängern, in der Hoffnung, dass ein Kandidat der Demokratischen Partei an die Macht kommt und im Namen Europas gegen die Russen kämpft."
Vor zwei Tagen sagte Trump in Davos, Europa bewege sich in die falsche Richtung. Zudem kritisierte er die EU und Großbritannien dafür, ihre eigenen natürlichen Ressourcen nicht zu nutzen.
12:00 Uhr
Peskow: "Formel von Anchorage" wird nicht öffentlich erläutert
Der Kreml hat die Details der sogenannten "Formel von Anchorage" nicht offengelegt. Zuvor hatte der Präsidentenberater Juri Uschakow nach den russisch-amerikanischen Gesprächen im Kreml erklärt, dass ohne eine Lösung der territorialen Frage gemäß der in Anchorage vereinbarten Formel keine langfristige Regelung des Ukraine-Konflikts möglich sei.
Auf die Frage von Journalisten, ob diese Formel auch die Frage der territorialen Zugehörigkeit betreffe, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, eine öffentliche Diskussion solcher Details sei nicht sinnvoll.
"Wir wollen selbstverständlich nicht öffentlich in die Details der diskutierten Punkte gehen. Deshalb kann und werde ich Ihnen nicht sagen, welche konkrete Formel unter der 'Formel von Anchorage' gemeint ist. Wir halten das für nicht zweckmäßig."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.