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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee beginnt mit Befreiung von Popasnoje in der DVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee beginnt mit Befreiung von Popasnoje in der DVRQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 5.03.2026 09:51 Uhr

    09:51 Uhr

    Militärexperte: Russische Streitkräfte rücken nach Druschkowka bei Kramatorsk vor

    Nach einer Reihe von Angriffen sind russische Streitkräfte nach Druschkowka bei Kramatorsk in der Donezker Volksrepublik (DVR) vorgedrungen, meldet der Militärexperte Andrei Marotschko. Seinen Angaben zufolge erweitern die russischen Truppen derzeit die Kontrollzone an den Flanken dieses Frontabschnitts.

  • 09:28 Uhr

    Etwa 80 spontane Begräbnisstätten von Zivilisten in der DVR entdeckt

    In Krasnoarmeisk und Dimitrow in der Donezker Volksrepublik (DVR) wurden etwa 80 spontane Begräbnisstätten von Zivilisten gefunden, die vom ukrainischen Militär brutal ermordet worden seien, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. In den Gräbern sollen mindestens 100 Leichen von Zivilisten begraben sein.

    Es wird angemerkt, dass alle Zivilisten durch die Aggression der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen seien: durch Artilleriefeuer und Schüsse aus automatischen Waffen. Laut der Quelle erscheinen die Morde an Zivilisten durch Kamikaze-Drohnen, die wahrscheinlich versucht hatten, die Städte zu verlassen, besonders zynisch.

  • 08:55 Uhr

    Medien: Finnland beabsichtigt, Beschränkungen für Atomwaffen aufzuheben

    Das finnische Verteidigungsministerium diskutiert laut dem Fernsehsender Yle die mögliche Aufhebung des Verbots für den Transit von Atomwaffen. Derzeit verbietet das Atomgesetz des Landes solche Maßnahmen. Es werde erwartet, dass der Vorschlag der Regierung zur Änderung des Gesetzes dem Parlament möglicherweise nächste Woche vorgelegt wird. Der Inhalt des Gesetzes sei bereits auf politischer Ebene abgestimmt worden.

    Nach Angaben des Senders erwäge das Ministerium solche Maßnahmen im Zusammenhang mit der NATO-Mitgliedschaft Finnlands sowie aufgrund der geopolitischen Instabilität.

  • 08:36 Uhr

    Zivilisten bei Angriffen auf Gebiet Saratow verletzt 

    Drei Zivilisten erlitten Verletzungen bei nächtlichen Drohnenangriffen auf das Gebiet Saratow. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle des Gouverneurs der Region. Alle Verletzten seien in medizinische Einrichtungen eingeliefert worden. 

    Zuvor hatte Roman Busargin, der Gouverneur des Gebiets Saratow, berichtet, dass infolge des nächtlichen Drohnenangriffs Fenster in mehreren sozialen Einrichtungen und Wohngebäuden beschädigt worden waren.

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe die Luftabwehr am Donnerstagabend und in der Nacht insgesamt 38 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen.

  • 08:19 Uhr

    Über 30.000 Ukrainer reisten letztes Jahr nach Russland ein

    Mehr als 32.500 ukrainische Staatsbürger haben im Jahr 2025 die russische Grenze überquert, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf ihr vorliegende statistische Daten. Nach den vorliegenden Informationen belief sich ihre Zahl auf 32.570, von denen 30.714 Personen private Besuche machten.

    Darüber hinaus gaben 1.386 Ukrainer als Reisezweck einen Geschäftsbesuch an, 168 kamen zum Arbeiten und 135 zum Studieren. Außerdem kamen 133 Personen als Touristen und 33 Bürger waren auf der Durchreise.

  • 07:57 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 90 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 87 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 4. März bis 7:00 Uhr am 5. März wurden insgesamt 63 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Zehn Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kamen drei Gebäude und zwei Fahrzeuge zu Schaden. 

  • 07:36 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört über Nacht 76 ukrainische Drohnen

    Die Luftabwehr der russischen Streitkräfte hat über Nacht 76 Drohnen der ukrainischen Truppen über russischen Regionen abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:

    • 33 Drohnen über der Region Saratow,
    • 17 Drohnen über dem Schwarzen Meer,
    • zehn Drohnen über der Krim,
    • neun Drohnen in der Region Rostow,
    • vier Drohnen in der Region Krasnodar,
    • zwei Drohnen in der Region Wolgograd
    • eine Drohne in der Region Astrachan.
  • 07:08 Uhr

    Militärexperte: Russische Armee beginnt mit Befreiung von Popasnoje in der DVR

    Nach einer Reihe von Angriffen und der Vertreibung der ukrainischen Streitkräfte haben russische Soldaten die Kämpfe um die Befreiung der Ortschaft Popasnoje bei Konstantinovka in der Donezker Volksrepublik (DVR) aufgenommen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko.

    "Südlich von Weroljubowka ist es gelungen, die bewaffneten Formationen der Ukraine aus ihren Stellungen zu vertreiben und mit der Befreiung der Ortschaft Popasnoje in der DVR zu beginnen."

  • 4.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    "Ukrainische Truppen verschonen nicht mal Zivilisten" – Was im Gebiet Charkow passiert

    Im Gebiet Charkow dauern erbitterte Kämpfe an, während in frontnahen Dörfern Tausende Zivilisten verbleiben, die sich aus unterschiedlichsten Gründen nicht evakuieren lassen wollen. Ihre Versorgung ist eine schwierige und riskante Aufgabe.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.