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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Ukraine verletzte Osterfrieden 6.500 Mal

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 13.04.2026 16:41 Uhr

    16:41 Uhr

    Nach Orbáns Niederlage: Berlin hofft auf schnelle Freigabe von Milliardenkredit für Kiew

    Die Bundesregierung hat ihre Hoffnung bekundet, dass nach der Niederlage von Viktor Orbán bei der Parlamentswahl am Sonntag der ausstehende Milliardenkredit an die Ukraine freigegeben werden kann.

    Die deutsche Regierung arbeite daran und freue sich auf eine schnelle Regierungsbildung in Ungarn, hieß es in einer Mitteilung zum Thema. Budapest hatte den 90-Milliarden-Euro-Kredit bisher blockiert.

    "Natürlich erwarten wir ​jetzt ein politisches Signal von ungarischer Seite", meinte die Sprecherin des Auswärtigen ‌Amtes, ⁠Kathrin Deschauer. Zur Freigabe des ​Kredits reiche eine Abstimmung über den EU-Rat oder unter ​den ständigen Vertretern in Brüssel.

    Auf dem EU-Gipfel im Dezember 2025 wurde beschlossen, der Ukraine einen Milliardenkredit zu gewähren, der durch eingefrorene russische Vermögenswerte abgesichert ist.

  • 16:19 Uhr

    Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.500 Soldaten und Söldner 

    Im Laufe der vergangenen Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.500 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich auf etwa 8.440 ukrainische Kämpfer und Söldner. Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert."

    Darüber hinaus hat das russische Militär vier Panzer, 50 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 128 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, mehr als 2.400 Drohnen sowie fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört.

  • 15:54 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Behörden melden Opfer binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, kam ein Mensch ums Leben und fünf weitere wurden verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden neun gezielte Angriffe des Gegners auf zivile Ortschaften in der Region Saporoschje registriert. Leider wurden fünf Menschen verletzt und eine Person kam ums Leben."

  • 15:29 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet fast 100 ukrainische Drohnenangriffe binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 99 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 54 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet drei Verletzte. Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, drei Betriebe sowie fünf Fahrzeuge beschädigt.

  • 14:54 Uhr

    Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 67 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört."

  • 14:35 Uhr

    Peskow: Spezialoperation wird fortgesetzt, bis ihre Ziele erreicht sind

    Russland ist entschlossen, seine Ziele hinsichtlich der Ukraine zu erreichen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing am Montag.

    Und weiter:

    "Es wäre uns lieber, unsere Ziele durch politische und diplomatische Verhandlungen zu erreichen, aber solange diese Verhandlungen keine Ergebnisse bringen, wird die militärische Spezialoperation fortgesetzt."

  • 14:10 Uhr

    Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

    Die ukrainischen Einheiten haben am Montagvormittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, wurden dabei vier Zivilisten verletzt.

    Drei Betroffene sind laut dem Beamten ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ein weiterer Verletzter konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Eine Einweisung in eine medizinische Einrichtung lehnte er ab.

  • 13:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die Waffenruhe zum orthodoxen Osterfest, die Russlands Präsident Wladimir Putin angeordnet hatte, ist um Mitternacht abgelaufen. Die Streitkräfte der Russischen Föderation setzten danach die militärische Spezialoperation fort.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

    Es wurden an allen Frontabschnitten rund 380 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 40 Fahrzeuge
    • zwei Panzer
    • 24 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • ein Radargerät.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 14 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 13:10 Uhr

    Puschilin: "Gorynytsch"-Einheit spürt Saboteure auf

    Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk spürt ukrainische Saboteure im Raum Konstantinowka auf, meldete der DVR-Chef Denis Puschilin.

    "Sie spüren Saboteure auf und zerstören Drohnenstartplätze im Raum Konstantinowka. Von dort aus führt der Gegner derzeit sehr aktive Operationen entlang der Autobahn durch, bei denen er Zivilfahrzeuge und auch verschiedene politische Infrastruktureinrichtungen ins Visier nimmt."

  • 12:23 Uhr

    Moskau wirft Kiew mehr als 6.500 Verstöße gegen Osterwaffenruhe vor

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über zahlreiche Verstöße gegen den von Präsident Wladimir Putin ausgerufenen Osterwaffenstillstand durch die ukrainischen Truppen. 

    "Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Russischen Föderation hielten sich alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation vom 11. April, 16:00 Uhr, bis zum Ende des 12. April strikt an die Waffenruhe und sind an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben."

    Nach Angaben der russischen Behörde setzten die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe mit Drohnen und Artillerie gegen Stellungen russischer Truppen sowie gegen zivile Ziele in den Grenzregionen Belgorod und Kursk fort.

    Insgesamt wurden 6.558 ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe registriert. 

    Drei ukrainische Angriffe aus dem Raum der Siedlung Pokrowskoje in Richtung der Siedlungen Gai und Otradnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk wurden abgewehrt.

    Zudem sind fünf Versuche des Gegners gescheitert, russische Truppen im Raum der Ortschaften Kondratowka und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Kaleniki in der DVR anzugreifen. 

    Während der Waffenruhe beschädigte eine gegnerische Drohne eine Rosneft-Tankstelle in der Ortschaft Lgow im Gebiet Kursk.

    Darüber hinaus wurden elf ukrainische Starrflüglerdrohnen außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation im Luftraum der Gebiete Belgorod und Kursk zerstört.

    Das ukrainische Militär führte 694 Angriffe auf Stellungen russischer Truppen unter dem Einsatz von Artillerie, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Panzern durch.

    Die ukrainischen Truppen führten außerdem 5.844 Attacken mit Quadcoptern durch.

    Das Ministerium merkte jedoch an, dass insgesamt die Intensität der Kampfhandlungen seitens der ukrainischen Armee entlang der gesamten Frontlinie tagsüber zurückging.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.