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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Westukraine unter Beschuss – Explosionen in mehreren Regionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 24.03.2026 18:08 Uhr

    18:08 Uhr

    AKW Saporoschje verliert erneut Kontakt zu Hauptstromleitung

    Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat das AKW Saporoschje den Kontakt zu seiner 750-Kilovolt-Hauptstromleitung verloren. Damit laufe die Stromversorgung des Kraftwerks derzeit über die einzige Ersatzleitung, teilt die UN-Behörde mit, dass man Verhandlungen mit Russland und der Ukraine über einen lokalen Waffenstillstand aufgenommen habe, um eine Reparatur der beschädigten Leitung zu ermöglichen.

    Während des Krieges ist es schon mehrmals zur Beschädigung der Stromleitungen des europaweit größten Kernkraftwerks gekommen. Zuletzt gab es im Februar eine lokale Waffenruhe für eine Reparatur.

    Derzeit produziert das von Russland kontrollierte AKW keinen Strom, benötigt aber die ständige Stromversorgung für die Kühlung seiner Reaktoren.

  • 17:44 Uhr

    "Wollen die Russen Krieg?" – Sacharowa über russische Mentalität

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am 23. März bei einem Treffen mit Soldaten im Zentralhaus der russischen Armee auf die Frage geantwortet, ob die Russen Krieg wollen. Das Video mit ihrer Antwort gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 17:30 Uhr

    Litauen: Abgestürzte Drohne stammte aus Ukraine

    Bei einem im Südosten des baltischen EU- und NATO-Staates Litauen abgestürzten Flugobjekt handelt es sich nach Angaben der Regierung in Vilnius um eine ukrainische Drohne. Regierungschefin Inga Ruginienė hat mitgeteilt, der Vorfall habe sich im Zusammenhang mit einer Operation der Ukrainer gegen Russland ereignet. Nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates sagte die Politikerin:

    "Wir können schon mit Sicherheit sagen, dass es sich um eine verirrte Drohne handelte."

    Die Drohne war in der Nacht zu Montag im Bezirk Varėna nahe der Grenze zu Weißrussland in den litauischen Luftraum eingedrungen und über einem zugefrorenen See abgestürzt. Sie war weder von Militärradargeräten erfasst noch vom Grenzschutz bemerkt worden.

    Nach Angaben von Verteidigungsminister Robertas Kaunas habe die Drohne nach ersten Erkenntnissen zu einem Drohnenschwarm gehört, der für einen Angriff auf den Hafen von Primorsk im Nordwesten Russlands eingesetzt worden sei. Die Drohne sei höchstwahrscheinlich durch russische elektronische Abwehrmaßnahmen fehlgeleitet worden.

    Ruginienė und Kaunas betonten, Litauen habe zusätzliche Radargeräte zur Erkennung tieffliegender unbemannter Luftfahrzeuge bestellt.

  • 17:05 Uhr

    Medien: Drohnenangriffe erschüttern Westukraine – Explosionen in mehreren Städten

    Seit mehreren Stunden dauert ein massiver Drohnenangriff auf ukrainische Ziele an. In mehreren Städten der Westukraine, darunter Lwow, Ternopol, Iwano-Frankowsk und Winniza, wurden Explosionen gemeldet.

    Laut ukrainischen Medien herrscht in weiten Teilen des Landes Luftalarm. Online-Karten bestätigen entsprechende Warnungen in den betroffenen Regionen.

    In Lwow traf eine Drohne ein Gebäude beim Bernhardinerkloster. Laut der Kriegsberichtsagentur ANNA NEWS wurde es als Unterkunft für ukrainische Militärangehörige und ausländische Kämpfer genutzt. Das Gebäude gehört dem Lwower Historischen Archiv und soll zeitweise militärischen Zwecken gedient haben.

  • 16:41 Uhr

    Bericht: Massive Drohnenangriffe auf Kiew 

    In Kiew und den Vororten sind während eines großangelegten Angriffs russischer Drohnen Explosionen gemeldet worden. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenkory Russkoi Wesni". In der Veröffentlichung heißt es:

    "Es sind Explosionen zu hören, ein massiver Angriff auf Kiew läuft, Angriffsdrohnen versuchen, die Stadt 'einzukreisen'."

    Laut dem Kanal nähern sich Dutzende Drohnen der ukrainischen Hauptstadt. Demnach fliegen die unbemannten Fluggeräte aus dem Süden und Osten des Landes über andere Regionen hinweg in Richtung Kiew. Zudem wurde in der Stadt eine erhöhte Gefahr durch den möglichen Einsatz ballistischer Raketen und Marschflugkörper gemeldet.

  • 16:24 Uhr

    EU-Kommissarin für Erweiterung schließt Beitritt der Ukraine vor Jahresende aus

    Die Ukraine kann der Europäischen Union vor 2027 nicht beitreten, sagt die EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos. Während einer Konferenz in Brüssel betonte sie:

    "Ich denke, alle verstehen die Unmöglichkeit eines EU-Beitritts der Ukraine zum 1. Januar 2027."

  • 15:56 Uhr

    Russland will 2026 über 70.000 Drohnenspezialisten ausbilden

    Die russischen Streitkräfte planen, im Jahr 2026 mehr als 70.000 Spezialisten für den Einsatz unbemannter Systeme auszubilden. Dies erklärte der stellvertretende Generalstabschef, Generalleutnant Anatoli Kontsewoi, bei einer Sitzung im Föderationsrat. Zugleich wies das Verteidigungsministerium darauf hin, dass in den Regionen die Annahme von Bewerbungen für die neuen Einheiten der Truppen für unbemannte Systeme begonnen hat.

    Interessenten können demnach einen Vertrag mit dem Ministerium für mindestens ein Jahr abschließen. Vorgesehen sind Schulungen im Umgang mit Drohnen sowie Prämien für abgeschossene Luftziele. Nach Ablauf des Vertrags ist eine Entlassung möglich, sofern kein weiterer Dienst gewünscht wird.

  • 15:32 Uhr

    Explosionen in Dnjepropetrowsk und Ternopol

    Ukrainische Medien melden Explosionen in der Stadt Dnjepropetrowsk und im Gebiet Ternopol im Westen der Ukraine. In beiden Gebieten wurde laut Angaben des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation der Luftalarm ausgerufen.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der vergangenen Nacht Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie angegriffen zu haben.

  • 15:02 Uhr

    Aus dem Knast an die Front – ukrainische Häftlinge kaum tauglich als Kämpfer

    Das ukrainische Militär versucht, Verluste durch Zwangsmobilisierung, ausländische Söldner und die Einberufung von Häftlingen auszugleichen. Deren Kampftauglichkeit ist begrenzt. RIA Nowosti schildert die Schicksale zweier gefangener ukrainischer Häftlinge.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Andrei Koz.

  • 14:34 Uhr

    Bericht: Werk für Drohnen und Raketen in Poltawa getroffen

    Im Gebiet Poltawa ist nach Angaben prorussischer Quellen ein Werk getroffen worden, das Navigationsgeräte und Kommunikationssysteme für ukrainische Drohnen und Raketen hergestellt haben soll. Dies erklärte der Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Laut Lebedew wurden die stillgelegten Werkhallen zudem als Lager für Militärgüter und zur Unterbringung von Personal genutzt. Lebedew präzisierte:

    "Die Explosion war sehr stark, mit heftiger Detonation. Nach dem Einschlag brach ein Brand aus, der erst nach mehreren Stunden eingedämmt werden konnte. Mehrere Stunden lang fuhren Krankenwagen zum Explosionsort."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.