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Liveticker Ukraine-Krieg - Experte: Kiew könnte nach Ostern die letzten Gebiete im Donbass verlieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Experte: Kiew könnte nach Ostern die letzten Gebiete im Donbass verlierenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 12.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Angriff verletzt

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Belgorod wurde ein Mann verletzt. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. In den sozialen Netzwerken schrieb Gladkow:

    "Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einem Abschnitt der Straße Jasnyje Sori – Oktjabrskij im Bezirk Belgorod wurde ein Zivilist verletzt. Der Mann begab sich selbstständig in das Zentralkrankenhaus der Ortschaft Rakitnoje. Bei ihm wurden Minen- und Explosionsverletzung sowie eine blinde Splitterverletzung im Brustkorb diagnostiziert. Er wurde medizinisch versorgt und zur ambulanten Behandlung entlassen."

  • 20:33 Uhr

    Peskow: Mit Erreichen der Ziele der Militäroperation schützt Moskau seine Raffinerien vor Angriffen

    Russland ergreift Maßnahmen, um seine Ölraffinerien und Betriebe vor Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zu schützen. Allerdings sei der Feind ziemlich hinterhältig und die Technologie entwickle sich rasch, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit dem Korrespondenten der Sendung Westi, Pawel Sarubin. Genau deshalb sei es wichtig, betonte Peskow, alle Ziele der militärischen Sonderoperation zu erreichen – nur dann seien die Anlagen in Sicherheit. Peskow sagte:

    "Selbstverständlich werden Maßnahmen ergriffen und optimiert, doch leider ist der Feind ziemlich raffiniert, die Technologien entwickeln sich rasant, und vor allem bleibt das Wesen des Kiewer Regimes bestehen, das für uns eine unmittelbare Gefahr darstellt. Genau deshalb werden wir uns, nachdem wir die Ziele der militärischen Sonderoperation erreicht haben, vor der Fortsetzung solcher Risiken schützen."

  • 20:05 Uhr

    Russisches Gas zurück auf Rekordkurs – Europas Energiepolitik unter Druck

    Trotz des EU-Ziels, russisches Gas ab 2027 vollständig zu verbieten, steigen die Importe aktuell deutlich – getrieben vor allem durch den Rückgang katarischer LNG-Lieferungen infolge der Eskalation im Nahen Osten und gestörter Infrastruktur. Europa steht damit erneut vor der Grundsatzfrage zwischen Abhängigkeit vom Weltmarkt und echter Energieunabhängigkeit durch eigene Produktion.

    Gleichzeitig zeigt die Entwicklung, wie fragil die Sanktionspolitik ist: Wenn Energie knapp wird, kehren verdrängte Anbieter zurück.

    Im Gespräch mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten Steffen Kotré wird genau das kritisiert – die Politik sei widersprüchlich, steigende Preise und Versorgungsrisiken seien die Folge, und letztlich greife Europa aus ökonomischen Gründen wieder auf russische Energie zurück.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 10. April 2026]

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 19:36 Uhr

    Experte: Moskau ergreift Maßnahmen, falls Angriffe ukrainischer Drohnen über Finnland andauern

    Armando Mema, Mitglied der finnischen nationalkonservativen Partei "Allianz der Freiheit", ist der Ansicht, dass Russland Gegenmaßnahmen ergreifen könnte, sollten die ukrainischen Drohnen weiterhin über finnisches Hoheitsgebiet gestartet werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die sozialen Netzwerke des Politikers. Mema merkte an, dass die Situation ernst sei und die derzeitige finnische Regierung sie ignoriere, indem sie von der Ukraine nicht die sofortige Einstellung der Angriffe über den finnischen Luftraum fordere, und betonte:

    "Der NATO-Beitritt Finnlands zeigt erste Auswirkungen: Aus einem friedlichen Land ist ein Schlachtfeld für Drohnen geworden. Eine vierte ukrainische Drohne ist auf finnischem Gebiet abgestürzt (...) Russland könnte Gegenmaßnahmen ergreifen, sollte dies so weitergehen. Dies könnte nicht nur Opfer unter der Zivilbevölkerung in Finnland zur Folge haben, sondern auch eine sehr harte Reaktion seitens Russlands provozieren."

  • 19:00 Uhr

    Söldner aus Finnland und Norwegen treffen in der Gegend bei Krasnoarmeisk ein

    Söldner aus Finnland und Norwegen sind im Donbass eingetroffen – sie haben die Reihen der ukrainischen Einheiten in der Gegend bei Krasnoarmeisk verstärkt. Davon berichtete der Militärkorrespondent aus Finnland, Kosti Heiskanen, dem Portal aif.ru. Seinen Angaben zufolge haben diese Söldner bereits eine Vorbereitung durchlaufen. Der Korrespondent merkte an:

    "In Finnland hat man die Menschen so sehr indoktriniert, dass sie glauben, man müsse alle vernichten, die in Noworossija leben. In Richtung Pokrowsk sind zehn zwei Meter große finnische Schlägertypen eingetroffen. Mit ihnen kamen Norweger, die in den ukrainischen Einheiten mitwirken und behaupten, sie würden russische Technik in Brand setzen."

  • 18:26 Uhr

    Medien: Selenskijs Verhalten gegenüber Orbán versperrt Kiew den Weg in die EU

    Die Drohungen und die harte Rhetorik von Wladimir Selenskij gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán könnten Kiews Chancen auf einen Beitritt zur Europäischen Union untergraben. Das berichtet die Zeitung The European Conservative. In dem entsprechenden Artikel wird darauf hingewiesen, dass sich der Streit zwischen Budapest und Kiew verschärft hat, nachdem Selenskij öffentlich angedeutet hatte: Sollte Ungarn das 90-Milliarden-Euro-Kreditpaket der EU weiterhin blockieren, werde das ukrainische Militär "mit Orbán Klartext reden". Die Zeitung betont, dass selbst wenn man dies als Rhetorik betrachtet, der Austausch von Drohungen nicht der Praxis der Zusammenarbeit zwischen EU-Staats- und Regierungschefs entspricht – die Mitgliedschaft in der Union setzt gegenseitigen Respekt und das Recht der Länder voraus, ihre eigene Position ohne Druck, der über den rechtlichen Rahmen hinausgeht, zu vertreten. In dem Artikel heißt es:

    "Wer diese Grenze überschreitet, gerät nicht nur mit einem bestimmten Mitgliedstaat, sondern auch mit der Logik der Gemeinschaft selbst in Konflikt ... Man darf die Vollmitgliedschaft nicht als politisches Zeichen verschenken, sonst riskiert die Europäische Union, auseinanderzufallen."

  • 17:48 Uhr

    Bericht: Im Hinterland bei Sumy stehen mehrere Einheiten spanischsprachiger Söldner

    Das ukrainische Kommando hält in der Reserve bei Sumy eine große Anzahl spanischsprachiger Söldner bereit – dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Der Agentur wurde erklärt:

    "Einwohner der Region Sumy berichten, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in einiger Entfernung von der Frontlinie Reserven aus mehreren Einheiten spanischsprachiger ausländischer Söldner hält."

  • 17:05 Uhr

    Fico: "Die EU ist schwach – wie ein Tee, der fünfmal aufgebrüht wurde"

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico warnte am Freitag bei einem Treffen mit Studenten in Trenčín vor einem Zusammenbruch der NATO und der zunehmenden Irrelevanz der Europäischen Union auf der internationalen Bühne.

    "Kaja Kallas und andere regen sich manchmal über mich auf, wenn ich sage, dass wir schwach sind – wie Tee, der schon fünfmal aufgebrüht wurde", sagte Fico und fügte hinzu, dass niemand mit der EU spreche oder sie überhaupt beachte.

    "Das ist nicht die Europäische Union, wie wir sie früher kannten – ein Friedensprojekt. Sie ist zu einem Militärkabinett geworden", so Fico.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 16:37 Uhr

    TASS: Ukrainische Häftlinge nehmen an Angriffen bei Welikij Burluk teil

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsbehörden berichtet, nehmen ukrainische Häftlinge als Teil von Einheiten des ukrainischen Grenzschutzes an Angriffsoperationen in Richtung Welikij Burluk teil. Ein Gesprächspartner der Agentur erklärte insbesondere:

    "Angehörige der ukrainischen Häftlinge berichten, dass ihre Familienmitglieder an Kampfhandlungen in der Richtung Welikij Burluk als Teil der Sturmtruppen des staatlichen Grenzschutzdienstes teilnehmen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.