International

Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew: Geländewagen eines ukrainischen Militärangehörigen explodiert

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew: Geländewagen eines ukrainischen Militärangehörigen explodiert© Soziale Medien
  • 4.01.2026 16:28 Uhr

    16:28 Uhr

    24 ukrainische Drohnen auf dem Weg nach Moskau zerstört

    Die Luftabwehr hat 24 ukrainische Drohnen abgeschossen, die in Richtung Moskau flogen, teilte der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mit. Auf dem sozialen Netzwerk MAX schrieb er:

    "Am Ort des Absturzes sind Spezialisten der Rettungsdienste im Einsatz."

    Die Flughäfen Wnukowo und Domodedowo nehmen Flüge nach Absprache an und starten sie. In Schukowski wurden vorübergehende Beschränkungen für die Annahme und den Start von Flugzeugen eingeführt.

  • 16:00 Uhr

    Russland fordert Klärung der Fragen bezüglich biologischer Aktivitäten der USA in der Ukraine

    Das russische Außenministerium forderte eine Klärung der Fragen bezüglich der biologischen Aktivitäten der USA in der Ukraine. Moskau habe noch immer keine angemessene Antwort erhalten, obwohl das Problem weiterhin aktuell sei und einer Lösung bedarf, fügte die Behörde hinzu.

    Mehr zum Thema gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:35 Uhr

    In Kiew explodiert Geländewagen eines ukrainischen Militärangehörigen

    Im Stadtteil Obolon in Kiew ist ein Geländewagen explodiert. Nach vorläufigen Angaben der Stadtpolizei gibt es bei dem Vorfall Verletzte.

    Es wird präzisiert, dass Polizeieinheiten, Hundestaffeln, Sprengstoffexperten und andere Dienste zum Ort der Explosion entsandt wurden. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln die Ursachen des Vorfalls.

    Später wurde bekannt, dass der Geländewagen, der in Kiew explodierte, einem ukrainischen Militärangehörigen gehörte, wie die ukrainische Nachrichtenagentur Strana berichtete. In der Meldung auf ihrem Telegram-Kanal heißt es:

    "Das in Obolon gesprengte Auto gehörte einem Militärangehörigen."

  • 15:09 Uhr

    Weitere Opfer und Schäden durch ukrainische Attacken auf Grenzgebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär setzt seine Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet Attacken auf zwei Bezirke. Dabei seien zwei Zivilisten verletzt worden, gibt der Politiker auf Telegram bekannt. Ein Einwohner der Siedlung Nowostrojewka-Perwaja sei verletzt worden, als eine gegnerische FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. Der Mann habe zahlreiche Splitterverletzungen am Kopf, am Brustkorb und an den beiden Beinen erlitten. Ein weiteres Fahrzeug sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein weiterer Zivilist sei in der Siedlung Berjosowka zu Schaden gekommen, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Der Mann habe ein Explosionstrauma und eine Splitterverletzung am Rücken erlitten.

    Außerdem berichtet der Gouverneur über den Tod eines Kämpfers der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan. Der Mann sei infolge eines Raketenangriffs auf die Stadt Graiworon tödlich verletzt worden. Der Kämpfer sei im Krankenhaus seinen Wunden erlegen. Gladkow drückt den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus.  

    Ferner meldet Gladkow Sachschäden. In der Stadt Graiworon seien eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, sechs Einfamilienhäuser, ein Lkw und zwei Autos beschädigt worden. In einem Einfamilienhaus seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. In der Siedlung Glotowo sei eine Stromleitung zu Schaden gekommen. In benachbarten Siedlungen sei der Strom ausgefallen.

  • 14:24 Uhr

    Mehr als 11.000 Menschen im russischen Grenzgebiet Kursk nach Drohnenattacke ohne Strom

    Nach einer ukrainischen Drohnenattacke ist es im russischen Grenzgebiet Kursk zu einem massiven Stromausfall gekommen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf Telegram mit, dass die "barbarische" Attacke des Gegners einer Energieanlage in der Siedlung Chomutowka gegolten habe. Dadurch sei die Stromversorgung im Bezirk Chomutowka und teilweise im Bezirk Rylsk gestört worden. Mehr als 11.000 Menschen in 115 Ortschaften seien ohne Strom.

  • 14:06 Uhr

    2025 war für Westeuropa ein düsteres Jahr – mit riesigem Tempo marschiert die EU in den Abgrund

    Wer im Januar letzten Jahres noch so leichtsinnig optimistisch war, darauf zu hoffen, dass der Westen seine Beziehung zu Russland und den Krieg in und um die Ukraine überdenken würde, wird weitgehend enttäuscht worden sein. Allerdings war die Enttäuschung, die das Jahr 2025 diesbezüglich mit sich brachte, nicht absolut. Denn es gab eine wichtige positive Entwicklung, wenn auch noch keine endgültige und möglicherweise umkehrbare: Nach vielen abrupten Wendungen scheint sich Washington für eine Politik der "strategischen Stabilität" in den Beziehungen zu Moskau entschieden zu haben.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Tarik Cyril Amar auf unserer Website.

  • 13:40 Uhr

    Zahl der Todesopfer bei Attacke auf Chorly steigt auf 29, elf Verletzte weiterhin in Krankenhäusern

    Nach der blutigen ukrainischen Attacke auf die Ortschaft Chorly im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Jetzt ist von 29 Toten die Rede, nachdem das Ermittlungskomitee Russlands am Samstag noch von 27 Menschen, darunter zwei Kinder, berichtet hat. Inzwischen sind zwölf Todesopfer identifiziert.

    Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums bleiben elf Verletzte, darunter vier Kinder, weiter in Krankenhäusern der Teilrepublik Krim. Ein Mann und ein Kind schweben noch in Lebensgefahr.

    Gouverneur Wladimir Saldo hat am 1. Januar über eine ukrainische Attacke auf ein Café und ein Hotel in der Ortschaft Chorly während einer Neujahrsfeier berichtet. Der 1., 2. und 3. Januar wurden zu Trauertagen erklärt.

  • 13:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere elf ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie die Behörde auf Telegram schreibt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MEZ bis 11 Uhr MEZ elf ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Die Zahl der zerstörten unbemannten Luftfahrzeuge listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 8,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Gebiet Rjasan – 1.  

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 12:37 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto mit Familie an: Fahrer tot, Frau und Kind verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mit einer FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug im russischen Gebiet Belgorod angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, habe sich der Angriff in der Siedlung Oktjabrski in der Nähe der Gebietshauptstadt Belgorod ereignet. Dabei sei eine Familie betroffen worden. Der Autofahrer sei an Ort und Stelle ums Leben gekommen. Eine Frau und ein vier Jahre altes Kind seien mit zahlreichen Splitterverletzungen in ein Krankenhaus in der Siedlung Oktjabrski eingeliefert worden. Später werde man sie nach Belgorod verlegen, heißt es. Der Politiker drückt den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus.

  • 12:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Podoly im Gebiet Charkow befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka und Pissarewka im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora, Solotschew, Schukow Jar und Rjasnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 140 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe außerdem drei Wagen, ein Geschütz und drei Materiallager zerstört.

    Der Truppenverband West habe die Ortschaft Podoly im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle genommen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Blagodatowka, Starowerowka, Gruschewka und Netschwolodowka im Gebiet Charkow sowie Losowoje und Rubzow in der DVR getroffen. Dabei seien bis zu 180 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Wagen, eine Haubitze und drei Munitionslager verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka, Nowopawlowka, Slawjansk und Resnikowka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 180 Armeeangehörige. Dabei seien ein Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Wagen, zwei Lager mit Militärzubehör und ein Brennstoffdepot zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Torskoje, Grischino, Dobropolje, Gulewo, Belizkoje, Torezkoje, Udatschnoje und Wolnoje in der DVR sowie Dibrowa und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 410 Kämpfer verloren. Ein Transportpanzer, vier Panzerfahrzeuge, sieben Pick-ups, ein Geschütz und ein Artillerieaufklärungsradar seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Werchnjaja Tersa, Salisnitschnoje, Zwetkowoje und Wosdwischenka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 275 Armeeangehörige. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und fünf Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow im Gebiet Saporoschje, Sadowoje im Gebiet Cherson und der Stadt Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 35 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus elf Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Rüstungswerke, Drohnenbasen, Munitionslager und 156 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden eine Lenkbombe und 210 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 107.213 Drohnen, 642 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.895 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.636 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.372 Geschütze und Mörser verloren.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.