Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert

9.02.2026 13:55 Uhr
13:55 Uhr
Experte: Russische Soldaten nehmen Höhen bei Sewersk ein
Russische Truppen haben mehrere Höhen bei Sewersk in der DVR eingenommen, von denen aus ukrainische Streitkräfte die benachbarte Volksrepublik Lugansk angegriffen hatten, berichtet der Militärexperte Witali Kisseljow.
"Nahe Sewersk befreiten unsere Einheiten drei wichtige Höhen, von denen aus Konstantinowka und Kramatorsk nun mit dem Fernglas beobachtet werden können. Von hier aus führte der Gegner Drohnenangriffe auf Lissitschansk, Kremennaja, Rubeschnoje und weiter durch."
13:29 Uhr
Rostech: Igla-Spezialpatronen durchschlagen selbst die robustesten Drohnen

Archivbild: Ein Soldat mit einer Waffe zur Drohnenаbwehr in den HändenRIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow / Sputnik Wie Bechan Osdojew, Industriedirektor des Rüstungsclusters der staatlichen Korporation Rostech, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, hat die Korporation spezielle Schrotpatronen der Igla-Reihe für Anti-Drohnen-Gewehre entwickelt, die in der Lage sind, unbemannte Fluggeräte aus Metall zu durchschlagen. Seinen Worten zufolge werden Kampfeinsätze der Sonderoperation oft als "Drohnenkrieg" bezeichnet, da die Drohnen sowohl Technik als auch Soldaten von allen Seiten angreifen. Daher werden die persönlichen Schusswaffen der Kämpfer und Besatzungen von Kampffahrzeugen zu einer wichtigen Verteidigungslinie. Laut Osdojew werden die Patronen bereits serienmäßig hergestellt und an Einheiten der russischen Armee geliefert. Er merkte an:
"Für Gewehre haben russische Spezialisten spezielle Schrotpatronen der Igla-Reihe entwickelt. Sie enthalten hochfeste Schrotkugeln aus einer Wolframlegierung, die auf eine Entfernung von 100 Metern eine 4 Millimeter dicke Aluminiumplatte durchschlagen."12:54 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.075 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 205 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos, eine Station für elektronische Kampfführung sowie drei Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 130 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband zehn Autos und vier Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär etwa 125 Kämpfer ein. Ein Leopard-Panzer aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ М113 aus US-Produktion, zehn Autos, ein Feldartilleriegeschütz sowie ein Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 240 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 355 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und zwei Autos.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 20 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, sechs Autos sowie zwei Materiallager der ukrainischen Armee.
Russische Luftabwehrkräfte haben drei gelenkte Bomben und 72 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben die Infrastruktur eines Militärflugplatzes, Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes sowie Verkehrsinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurde. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 142 Bezirken getroffen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.996 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.568 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.661 Mehrfachraketenwerfer, 33.163 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 53.959 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
12:10 Uhr
DVR: Diversanten in russischer Uniform versuchen, ins Gebiet der Republik einzudringen
Ukrainische Saboteure verstärken ihre Aktionen aus dem Gebiet Saporoschje. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskräfte. So versuchen ukrainische Diversanten in russischer Kampfuniform erfolglos, in den Rücken der russischen Streitkräfte in der Volksrepublik Donezk vorzudringen. Quellen der Agentur berichteten:
"In den letzten Tagen haben ukrainische Saboteure ihre Aktivitäten verstärkt. Sie versuchen, in russischer Uniform vom Gebiet Saporoschje aus in den südwestlichen Teil der DVR einzudringen. Bislang ohne Erfolg. Alle werden vernichtet."
11:29 Uhr
Mehrere Zivilisten im Gebiet Cherson verletzt
Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, seien mehrere Zivilisten binnen eines Tages verletzt worden.
"Infolge von Kiews Aggression erlitten sieben zivile Einwohner des Gebiets Cherson Verletzungen in den vergangenen 24 Stunden."
Bei den Drohnen- und Artillerieangriffen, darunter auch auf Wohnhäuser und fahrende Fahrzeuge, erlitten drei Frauen und vier Männer Verletzungen.
10:57 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zwanzig Orte in acht Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 50 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 26 abgefangen wurden.
Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Infrastrukturobjekt sowie acht Fahrzeuge beschädigt.
10:32 Uhr
100.000 Häuser in Belgorod ohne Strom nach ukrainischen Angriffen
Wie der Bürgermeister der Stadt, Walentin Demidow, erklärte, kam es in Belgorod aufgrund von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zu einer Notabschaltung der Stromversorgung der Wasserentnahmestellen, wodurch etwa 100.000 Kunden ohne Wasser blieben. Er berichtete:
"Zwei Pumpen an der Wasserentnahmestelle in Belgorod wurden aufgrund von Stromschwankungen infolge der Angriffe abgeschaltet, etwa 100.000 Kunden im zentralen und nördlichen Teil der Stadt sind ohne Wasser."09:58 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.
"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zwei ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: jeweils eine Drohne über den Gebieten Orjol und Kaluga."
09:19 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 30 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 31 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 8. Februar bis 7:00 Uhr am 9. Februar wurden insgesamt 54 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. 13 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen kamen eine soziale Einrichtung, zwei Fahrzeuge und ein Privathaus zu Schaden.
08:33 Uhr
AKW Saporoschje: Lage bleibt angespannt
Die Lage in der Nähe des AKW Saporoschje bleibe angespannt wegen der Attacken der ukrainischen Streitkräfte. Dies teilt Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber RIA Nowosti mit.
"Die Angriffe in der Nähe des AKW und der Umgebung der Stadt hörten nicht auf. Es gab Ausnahmen während der Zeiten der erklärten 'Waffenruhe', die für Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten genutzt wurden. Deswegen bleibt die Lage weiterhin angespannt."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
