International

Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Russland will jahrzehntelangen Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Russland will jahrzehntelangen FriedenQuelle: Sputnik © Jekaterina Schtukina
  • 19.02.2026 15:14 Uhr

    15:14 Uhr

    Sacharowa: USA unterstützen Ukraine-Konflikt weiter

    Der Konflikt in der Ukraine wird von den USA weiterhin unterstützt, da Washington Waffen an Kiews Militär liefert, erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. In einem offiziellen Kommentar führt sie dazu aus:

    "Die Position der USA ist tatsächlich einzigartig. Einerseits 'erbte' das Team des amtierenden Staatschefs der USA, Donald Trump, von der Biden-Administration den Ukraine-Konflikt, der nach wie vor 'US-amerikanische Förderung' in Form der Waffenlieferungen an Streitkräfte der Ukraine erhält. Andererseits bemüht sich die gegenwärtige US-Führung um Auswege aus der Ukraine-Krise, die Washington selbst vor mehr als zehn Jahren inspiriert hat."

  • 14:39 Uhr

    Kiews Truppen attackieren Gebiet Belgorod mit Dutzenden von Drohnen

    Ukrainische Truppen haben im Laufe des Tages mehr als 70 Drohnen und knapp 30 Artilleriegeschosse auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod abgefeuert. Die regionalen Behörden melden einen Verletzten. Nach dem gestrigen Drohnenangriff auf den Ort Meschkowoje im Kreis Schebekino stieg die Zahl der Verletzten auf vier.

  • 14:05 Uhr

    Medwedew: Russland will jahrzehntelangen Frieden

    Das Ziel der militärischen Sonderoperation besteht darin, Frieden, Stabilität und die ruhige Entwicklung Russlands für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten. Dies erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, während seiner Dienstreise im Gebiet Swerdlowsk. Der Beamte äußert sich zuversichtlich, dass die Sonderoperation zu Ende gebracht wird.

    Zudem bezeichnet Medwedew in einem Beitrag auf X den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij als "nützlichen Idioten". Je länger er an der Macht sei, desto kleiner werde die Ukraine.

  • 13:20 Uhr

    Gebiet Brjansk: Flugabwehr schießt mehr als 160 Drohnen an einem Tag ab

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt 163 gegnerische Drohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit.

  • 12:51 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen innerhalb der vergangenen 24 Stunden bis zu 1.265 Soldaten verloren. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstungsgegenstände des Gegners:

    • einen Panzer,
    • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 67 Kraftfahrzeuge,
    • 13 Artilleriegeschütze,
    • zwei Mehrfachraketenwerfer,
    • drei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • ein Artillerieaufklärungsradar,
    • vier Munitions- und sechs Ausrüstungslager.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen ein Lager mit Treibstoff, Objekte der Energieinfrastruktur, die für gegnerische Truppen betrieben werden, sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 156 Bezirken. Die Flugabwehr schoss zwei Gleitbomben, zehn HIMARS-Raketen und 301 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 12:15 Uhr

    TASS: Nächste Verhandlungsrunde könnte wieder in Genf stattfinden

    Die nächste Verhandlungsrunde zur Ukraine könnte erneut in Genf stattfinden, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte:

    "Alle könnten wieder nach Genf fliegen. Die Schweizer sind nicht dagegen, alle anderen sind mit dieser Option auch zufrieden."

    Die Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hatten zuvor am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden. Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, bezeichnete sie als "schwierig, aber sachlich", und fügte hinzu, dass in nächster Zeit ein erneutes Treffen zur Beilegung des Konflikts stattfinden werde.

  • 11:34 Uhr

    Region Krasnodar: Ölraffinerie-Brand gelöscht

    Feuerwehrkräfte haben den Brand in der Ölraffinerie im Ort Ilski in der russischen Region Krasnodar gelöscht. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurde das offene Feuer bereits am späten Mittwochabend unter Kontrolle gebracht und am frühen Donnerstagmorgen vollständig gelöscht.

    Der Brand auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern war durch einen ukrainischen Drohnenangriff am 17. Februar ausgelöst worden. An den Löscharbeiten waren 72 Einsatzkräfte und 21 Feuerwehrfahrzeuge beteiligt.

  • 10:57 Uhr

    Russlands Vize-Außenminister: Europa will Frieden im Ukraine-Konflikt verhindern

    Europas Politik zielt darauf hinab, den Konflikt in der Ukraine in die Länge zu ziehen und eine Friedensvereinbarung möglichst zu vereiteln, sagt Russlands stellvertretender Außenminister, Alexander Gruschko. Der Diplomat bezog sich dabei auf die Äußerung des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger, wonach eine möglichst lange Fortsetzung des Ukraine-Konflikts im Interesse des Westens sei, weil sich Europa so lange in Sicherheit fühlen könne. Gruschko erklärte in einem Gespräch mit Journalisten:

    "Wir beobachten jene Äußerungen, die Europäer in Bezug auf die Verhandlungen machen. Heute zeugt alles davon, dass ihre Realpolitik darin besteht, den Konflikt maximal in die Länge zu ziehen, um das Erreichen eines Friedensvertrags zu verhindern oder möglichst zu erschweren."

    Im Hinblick auf Ischingers Aussage fügte Gruschko hinzu:

    "Wenn das die Herangehensweise der Europäer ist, und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sie anders ist, stellt sich eine große Frage nach ihrer möglichen Rolle und ihrem Beitrag zum Friedensprozess."

  • 10:25 Uhr

    Ex-Bundespräsident Gauck besteht auf Taurus-Lieferung an Kiew

    Joachim Gauck hält es für einen Fehler, dass Deutschland der Ukraine keine Taurus-Marschflugkörper geliefert hat. Im Interview für die ARD-Sendung Maischberger meint der ehemalige Bundespräsident, "man sehe den Aggressor mit all seinen Waffen, während das angegriffene Opfer so behandelt werde, als gefährde es den Frieden".

    Bislang hatte Berlin die wiederholte Bitte Kiews um eine Taurus-Lieferung abgelehnt. Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz verwies dabei auf das Risiko einer Eskalation.

  • 09:42 Uhr

    Brasilianischer Söldner in Kiew zu Tode geschlagen

    Ein Söldner aus Brasilien ist in einem Quartier der ukrainischen Fremdenlegion in Kiew zu Tode geschlagen worden, berichtet die Zeitung Kyiv Independent. In einer entsprechenden Meldung heißt es dazu:

    "Ein 28-jähriger Rekrut aus Brasilien starb nach einer brutalen Bestrafung in einer Einheit, die regelmäßig Disziplinierungspraktiken anwendet, die von Zeugen und Opfern als Folter beschrieben werden."

    Dem Bericht zufolge handelt es sich bei dem Toten um Bruno Gabriel Leal da Silva, der ohne vorherige Kampferfahrung versuchte, sich bei der Einheit Advanced Company der sogenannten ukrainischen Fremdenlegion zu verpflichten, die ebenfalls von einem Brasilianer, Leanderson Paulino, kommandiert wird. Quellen der Zeitung werfen Paulino Folter von Untergebenen vor.

    Da Silvas Bekannte berichteten gegenüber Kyiv Independent unter Bedingung der Anonymität, dass der Mann in der Nacht auf den 29. Dezember 2025 gefoltert und getötet worden sei. Er habe noch keinen Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften unterzeichnet und sei noch als Kandidat vor Ort gewesen. Vier Tage vor seinem Tod soll da Silva ein Schreiben an das brasilianische Konsulat in der Ukraine geschickt haben, in dem er über die brutale Behandlung durch seine Vorgesetzten klagte sowie darüber, dass ihm der Pass abgenommen wurde.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.