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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen erneut Gefallene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 9.04.2026 20:31 Uhr

    20:31 Uhr

    Rutte: Frontlinie in Ukraine bewegt sich in "falsche Richtung"

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte äußert sein Bedauern, dass sich die Frontlinie in der Ukraine nach seiner Ansicht "in falsche Richtung" bewege. Bei seinem Auftritt bei der Ronald-Reagan-Präsidialstiftung und -Institut sagt er:

    "Insgesamt bewegt sich die Frontlinie in die falsche Richtung – sehr langsam, aber immerhin. Insgesamt sehen Sie immer noch, dass die Bewegung in falsche Richtung erfolgt, wenn Sie, wie ich, für die Ukraine und gegen Russland sind."

  • 19:52 Uhr

    Gebiet Cherson meldet Abnahme ukrainischer Angriffe auf Energieobjekte

    Seit Anfang des Jahres hat das ukrainische Militär Energieobjekte im Gebiet Cherson über 60-mal angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region Wladimir Saldo. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er:

    "Seit Anfang des Jahres gab es über 60 Treffer von Objekten der Energieinfrastruktur. Das beeinträchtigt die Lebensfähigkeit sowohl des Wohnsektors als auch der Industrie als auch der Landwirtschaft."

    Parallel dazu merkt Saldo an, dass die Abwehr der Angriffe verbessert werde und er mit einer Verminderung der Angriffe rechne:

    "Der Schutz von Energieobjekten steht unter ständiger Kontrolle des Stabs des Energieministeriums, der Arbeitsgruppe der Regierung sowie unseres Stabs. Wir arbeiten mit den Streitkräften zusammen. Daher hat die Anzahl der Treffer abgenommen, weil wir die Schutztechnologie und die Abwehrmöglichkeiten verbesserten."

    Der Gouverneur betont abschließend:

    "Wir rechnen damit, dass diese Einwirkung wenn nicht schon beseitigt, so doch minimiert wird."

  • 19:17 Uhr

    Donezk: Ukrainisches Militär greift Trauerzug an

    Im Bezirk Budjonnowski der Stadt Donezk hat das ukrainische Militär eine Trauerprozession mit einer Drohne angegriffen. Jelena, eine Mitarbeiterin des angegriffenen Friedhofs, erklärt der Nachrichtenagentur TASS:

    "Der Bestattungswagen stand da, ein Privatfahrzeug. Der ganze Bestattungswagen wurde mit Splittern beschädigt, auch das Auto. Es gab eine Explosion und Verletzte."

    Jelena betont weiter, dass nicht zu übersehen war, dass es sich um einen Trauerzug handelte:

    "Der Angriff kam während der Totenmesse. Es gab viele, die sich verabschieden wollten. Sie sahen, dass eine Totenmesse läuft, dass ein Priester da ist. Die Totenmesse hatte gerade begonnen."

    Nach jüngsten Angaben des russischen Ermittlungskomitees haben mindestens fünf Teilnehmer des Trauerzugs Verletzungen erlitten und mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Zudem fügt der Sprecher der Behörde hinzu, dass der Angriff mit einer Drohne aus US-Produktion erfolgt sein könnte. Darauf sollen entsprechende Wrackteile am Angriffsort hinweisen.

  • 18:46 Uhr

    Französischer General sieht permanente Bedrohung aus Russland: "Ein offener Krieg"

    Der Generalstabschef der französischen Streitkräfte, Fabien Mandon, hat vor einer permanenten russischen Bedrohung in Europa gewarnt. Mandon sprach im Verteidigungsausschuss der Nationalversammlung von einem "offenen Krieg", der mit Blick auf die Vorbereitung der Armee seine größte Sorge bleibe. Seit vier Jahren würden die Ukrainer auf heldenhafte Weise durchhalten.

    Mandon hatte schon im vergangenen Herbst vor möglichen Aggressionen des Kremls gewarnt:

    "Leider bereitet sich Russland, wie ich aus den mir zugänglichen Informationen weiß, derzeit auf eine Konfrontation mit unseren Ländern im Jahr 2030 vor."

    Angesichts dieser Lage müsse Frankreich zu menschlichen Verlusten und wirtschaftlichen Folgen bereit sein.

    Der Kremlsprecher Dmitri Peskow wies die jüngsten Vorwürfe Mandons zurück, indem er betonte, dass Russland keine Bedrohung für ein Land darstelle, das nicht vorhabe, die Sicherheit Russlands in irgendeiner Weise zu untergraben oder die russischsprachige Bevölkerung zu vernichten.

  • 18:16 Uhr

    Russlands Menschenrechtsbeauftragte plant Treffen mit ukrainischem Kollegen

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa hat ein Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez vor Ostern in Aussicht gestellt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Heute hatte ich Kontakt mit Lubinez. Wir haben recht lange telefoniert. Wir hoffen, uns noch vor Ostern zu treffen, um humanitäre Fragen der Familienzusammenführung zu besprechen."

    Nach ihren Angaben warten derzeit zwölf russische und ukrainische Familien auf eine Wiedervereinigung, die jedoch durch geschlossene Grenzen erschwert wird. Zudem wollen beide Seiten Fragen zur Übergabe von Ostergebäck an Kriegsgefangene, zu Besuchen von Geistlichen sowie zur Suche nach Vermissten erörtern.

  • 17:42 Uhr

    Schulbus bei Angriff im Gebiet Saporoschje beschädigt

    Im Gebiet Saporoschje sind bei einem Angriff Schäden an einem Schulbus und einem Schulgebäude entstanden. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit:

    "Es wurde ein Angriff auf ein Gebäude eines stillgelegten Geschäfts in Kamenka-Dneprowskaja registriert, das sich in der Nähe einer Schule befindet. Infolge des Angriffs wurden ein Schulbus und die Fenster der Schule beschädigt."

    Nach Angaben des Gouverneurs gab es keine Verletzten. Die Schüler wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

  • 17:03 Uhr

    Kalaschnikow testet neue Antidrohnen-Patronen für Sturmgewehre

    Konzern Kalaschnikow

    Der russische Rüstungskonzern Kalaschnikow hat Vielkugel-Patronen für Sturmgewehre zur Bekämpfung von Drohnen im Gebiet der Sonderoperation entwickelt und erfolgreich getestet, so eine Pressemitteilung des Waffenproduzenten.

    Der Meldung zufolge wurde der neue Munitionstyp an FPV-Drohnen getestet:

    "Der Beschuss erfolgte aus dem Sturmgewehr AK-12 mit Einzelschüssen und Salven erst gegen eine Drohne, die in der Luft hing, und später gegen eine Drohne, die einen Angriff auf den Schützen imitierte."

    Kalaschnikow betont weiter, dass die experimentellen Patronen auf eigene Initiative entwickelt wurden. Sie beinhalten eine spezielle Ladung, die die Trefferwahrscheinlichkeit gegen Drohnen erhöht, und sind ansonsten mit den standardmäßigen Sturmgewehrpatronen im Kaliber 5,45 x 39 Millimeter identisch und Magazine von AK-12-Sturmgewehren geeignet.

    Die Tests führten zu Treffern an wichtigen Elementen von Drohnen, die daraufhin abstürzten. Zu den Ergebnissen heißt es in der Meldung:

    "Vertreter des Auftraggebers haben taktische und technische Eigenschaften von 5,45-Millimeter-Vielkugelpatronen, ihre Treffergenauigkeit und Trefferdichte gegen Luftziele bei den dynamischen Tests hoch eingeschätzt."

    Gegenwärtig wird eine Serienproduktion der neuen Patronen vorbereitet, meldet Kalaschnikow weiter.

  • 16:38 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

    In den Gebieten Charkow und Sumy verloren Kiews Truppen bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Nord über 195 Soldaten. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Artilleriegeschütz, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, eine Eloka-Anlage sowie elf Munitions- und Materiallager zerstört.

    Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär hier bis zu 190 Kämpfer einbüßen musste. Fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Eloka-Anlage wurden ausgeschaltet.

    Auch der Truppenverband Süd setzte seinen Vormarsch fort. An diesem Abschnitt beliefen sich ukrainische Verluste auf über 175 Soldaten. Außerdem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, vier Artilleriegeschütze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, eine Eloka-Anlage und vier Lager eliminiert.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor Kiews Militär über 325 Soldaten. Neun gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Eloka-Anlage wurden zerstört.

    Der Truppenverband Ost drang tiefer in die ukrainische Verteidigung ein, wobei Kiew am entsprechenden Frontabschnitt über 315 Soldaten verlor. Zudem wurden fünf gepanzerte Fahrzeuge und zehn Autos außer Gefecht gesetzt.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr hatte das ukrainische Militär bis zu 55 Tote zu beklagen. Überdies wurden 14 Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion und drei Eloka-Anlagen ausgeschaltet.

    Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben, ein HIMARS-Geschoss sowie 339 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 16:02 Uhr

    Medien: Selenskij kritisiert Vance wegen Ungarn-Reise

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den US-Vizepräsidenten JD Vance wegen dessen Reise nach Budapest kritisiert. Dies berichtet die Zeitung The Guardian.

    "Selenskij bezeichnete die Reise des US-Vizepräsidenten nach Budapest zur Unterstützung von Viktor Orbán als 'nutzlos'."

    Zugleich erklärte Selenskij, er plane keine Einmischung in die Wahlen in Ungarn. Vance hatte zuvor Äußerungen Selenskijs gegenüber Orbán als "absurd und inakzeptabel" bezeichnet und erklärt, ukrainische Dienste hätten versucht, Wahlen in den USA und Ungarn zu beeinflussen.

    Budapest wirft Kiew seit Längerem vor, sich in den Wahlkampf einzumischen, um eine oppositionelle Regierung unter Führung der Partei Tisza an die Macht zu bringen. Diese befürwortet eine stärkere Unterstützung der Ukraine sowie einen beschleunigten EU-Beitritt.

  • 15:24 Uhr

    Medien: Kiew hat von Norwegen versprochene F-16-Jets nicht erhalten

    Die Ukraine hat die von Norwegen noch im Jahr 2023 versprochenen F-16-Kampfjets immer noch nicht erhalten, berichtete der norwegische Fernsehsender NRK. Nach seinen Angaben sei keiner von den sechs Kampfflugzeugen in der ukrainischen Armee in Dienst gestellt worden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.