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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew schickt Radikale zur Front bei Kupjansk, um Deserteure zu bekämpfen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew schickt Radikale zur Front bei Kupjansk, um Deserteure zu bekämpfen© Urheberrechtlich geschützt
  • 11.03.2026 15:56 Uhr

    15:56 Uhr

    Bundestagspräsidentin Klöckner spricht vor ukrainischem Parlament

    Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist am Mittwoch zu ihrem ersten Besuch in Kiew eingetroffen. Die CDU-Politikerin hat im ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, eine Rede gehalten.

    Klöckner versicherte, dass die Ukraine trotz des Irankriegs nicht aus dem Blick geraten werde. Darüber hinaus betonte sie, dass "Ihr Parlament exemplarisch für den demokratischen Widerstand Europas steht".

    Medienberichten zufolge ist außerdem geplant, dass sich die Bundestagspräsidentin über Schwierigkeiten in der Energieversorgung und Fähigkeiten in der Drohnenabwehr informiert. Ein Gespräch mit Präsident Wladimir Selenskij soll auch auf dem Programm stehen.

  • 15:49 Uhr

    Gebiet Kursk: Ausländischer Ehrenamtlicher stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff

    Ukrainische Truppen haben ein Auto im Gebiet Kursk mit der FPV-Drohne angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde dabei der Fahrer, ein 40-jähriger Ehrenamtlicher, Staatsbürger von St. Kitts und Nevis, verwundet. Er erlag seinen Verletzungen auf dem Weg zum Krankenhaus.

    Nach vorläufigen Angaben wurde das Auto in der Nacht zum Mittwoch auf der Straße zwischen den Orten Djakonowo und Sudscha attackiert, fügt Chinstein hinzu.

  • 15:41 Uhr

    Ukrainischer Beamter freut sich über ukrainischen Raketenangriff auf Zivilisten in Brjansk

    Andrei Kowalenko, Leiter des ukrainischen Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat des Landes, hat seine Freude über den gestrigen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten in Brjansk zum Ausdruck gebracht.

    "Brjansk. So sollte das Leben der Russen in ihren Städten aussehen."

    Zu seiner Bekundung in den sozialen Medien fügte der Beamte ein Video hinzu, das einen blutüberströmten Zivilisten aus Brjansk zeigt, der vor dem Hintergrund brennender Autos auf dem Bürgersteig sitzt.

  • 15:36 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Brjansk: Zahl der Toten auf sieben gestiegen

    Die Zahl der Toten bei dem ukrainischen Raketenangriff auf die Stadt Brjansk am Dienstag ist von sechs auf sieben Menschen gestiegen, teilt Gouverneur Alexander Bogomas im russischen Fernsehen mit. Nach seinen Angaben erlitten 42 Zivilisten Verletzungen.

  • 15:21 Uhr

    Ungarische Geheimdienste finden Beweise für Finanzierung der Opposition durch Kiew

    Die ungarischen Geheimdienste haben dem zuständigen Parlamentsausschuss Beweise dafür vorgelegt, dass die ungarische Opposition aus der Ukraine finanziert wird, erklärt Zoltán Kovács, ein ungarischer Regierungsvertreter.

    "Die nationalen Sicherheitsdienste haben dem parlamentarischen Ausschuss für nationale Sicherheit Beweise dafür vorgelegt, wie die Ukrainer die (oppositionelle) Partei Tisa auf verschiedene Weise finanzieren, wohin dieses Geld fließt, wohin es geleitet wird und wie es unter solchen Umständen durch Ungarn transportiert wird."

    Er merkt auch an, dass die angeblich in die Ukraine transportierten und beschlagnahmten Gelder der Oschadbank verdächtig genau dem Geldbetrag entsprechen, der laut dem Vorsitzenden der Partei Tisa, Péter Magyar, für den Wahlkampf benötigt wurde.

  • 15:05 Uhr

    Tscherwonaja Sarja im Gebiet Sumy nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Russlands Verteidigungsministerium zeigt die Befreiung von Tscherwonaja Sarja im Raum Sumy durch den Truppenverband Nord. Wie es heißt, holten die Flugabwehrkräfte vor dem Angriff feindliche Kampfdrohnen vom Himmel. Es seien auch Stellungen und Reserveeinheiten der ukrainischen Armee außer Gefecht gesetzt worden. Anschließend drangen die Stoßtrupps in die Ortschaft ein und säuberten diese, berichtet die Behörde in Moskau.  

  • 14:47 Uhr

    Russischer Diplomat zum Brjansk-Anschlag: "Blutiges Verbrechen auf direktem Befehl aus Kiew"  

    Es war die politische Führung des Kiewer Regimes, die den direkten Befehl zum Raketenangriff auf Zivilisten in Brjansk erteilte. Dies erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, im Staatsfernsehen. Der Diplomat sprach hierbei von einem "blutigen Verbrechen". Er betonte:

    "Es handelt sich um einen Terrorakt mit eindeutig politischer Motivation."

    Es sei praktisch unmöglich, dass solche Anschläge, bei denen eine größere Anzahl von Raketen eingesetzt werde, von Führungskräften auf mittlerer oder niedriger Ebene im Auftrag gegeben würden.

  • 14:28 Uhr

    Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Zivilisten im Gebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär setzte erneut Drohnen gegen die Einwohner zweier Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod ein. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitten zwei Menschen mehrere Splitterverletzungen bei Drohnenattacken auf zivile Fahrzeuge. Die Betroffenen mussten medizinisch versorgt werden.

    Die Fahrzeuge seien beschädigt worden, berichtet der Beamte weiter. Er teilt eine entsprechende Aufnahme auf Telegram.

  • 13:55 Uhr

    Kommission aus Ungarn reist in die Ukraine, um Druschba-Pipeline zu inspizieren

    Eine Kommission aus Ungarn sei in Richtung Ukraine aufgebrochen, um den Zustand der von Kiew stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren, meldet Zoltán Kovács, ein Vertreter der ungarischen Regierung. Es sei jedoch noch unklar, ob sie in die Ukraine einreisen darf.

  • 13:12 Uhr

    Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Ost und Mitte im Raum Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie durch präzise Treffer ein Geschütz und Deckungen der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.  

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.