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Liveticker Ukraine-Krieg: Ausnahmezustand in Noworossijsk wegen Drohnenangriffe ausgerufen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ausnahmezustand in Noworossijsk wegen Drohnenangriffe ausgerufenQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 2.03.2026 09:30 Uhr

    09:30 Uhr

    DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 1. März bis 0 Uhr am 2. März (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet, zwei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Zu Schaden kamen fünf Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte und zwei Autos.

  • 08:51 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 170 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 172 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gewässer des Schwarzen Meeres – 67,
    • Region Krasnodar – 66,
    • Republik Krim – 23,
    • Gewässer des Asowschen Meeres – acht,
    • Gebiet Belgorod – vier,
    • Gebiet Kursk – drei,
    • Gebiet Astrachan – eine.
  • 08:08 Uhr

    Ausnahmezustand in Noworossijsk wegen Drohnenangriffe ausgerufen

    Nach mehreren ukrainischen Drohnenangriffen in der vergangenen Nacht sei in der Stadt Noworossijsk der Ausnahmezustand ausgerufen worden, wie Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der Region Krasnodar, auf Telegram mitteilt.

    "Unsere Truppen wehrten die ganze Nacht einen massiven Angriff ukrainischer Drohnen ab. Am schwersten wurde Noworossijsk getroffen, wo der Ausnahmezustand ausgerufen wurde." 

    Kondratjew zufolge seien acht Mehrfamilienhäuser, neun Privathäuser und ein Kindergarten beschädigt worden. Die Anzahl der Verletzten sei auf fünf gestiegen.

  • 07:34 Uhr

    Drohnenangriff auf Noworossijsk – drei Verletzte

    Zwei Frauen und ein Mann seien bei einem Drohnenangriff in Noworossijsk verletzt worden, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf den regionalen Operativstab. Sie befanden sich in einem der Privathäuser, die durch Drohnentrümmer beschädigt worden seien. Die Verletzten seien in das städtische Krankenhaus eingeliefert worden.

  • 07:05 Uhr

    Sieben weitere Wohngebäude in Noworossijsk beschädigt

    Der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Noworossijsk in der Region Krasnodar dauert an. Nach Angaben des Bürgermeisters Andrei Krawtschenko seien zwei Mehrfamilienhäuser und fünf Privathäuser beschädigt worden. An zwei Orten hätten die Attacken einen Brand verursacht, der gelöscht worden sei.

    Zuvor hatte der Bürgermeister über die Beschädigungen von vier Wohnhäusern berichtet.

  • 1.03.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 19:44 Uhr

    DVR: Mann getötet, zwei weitere durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

    Auf der Autobahn Donezk–Gorlowka ist ein Mann, geboren 1968, bei einer Attacke einer ukrainischen Drohne auf einen Personenwagen ums Leben gekommen. Zwei Männer, geboren 1985 und 1978, erlitten mittelschwere Verletzungen und werden derzeit medizinisch versorgt. Dies berichtet der Chef der DVR, Denis Puschilin.

  • 19:18 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt weitere 48 ukrainische Drohnen ab

    Die Luftabwehrkräfte haben zwischen 15 Uhr MEZ und 18 Uhr MEZ 48 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp über russischem Territorium abgeschossen. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet das Ressort wie folgt auf:

    • 27 Drohnen über dem Schwarzen Meer,
    • acht Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
    • fünf Drohnen über der Republik Krim,
    • drei Drohnen über dem Asowschen Meer,
    • zwei Drohnen über der Region Krasnodar,
    • zwei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
    • eine Drohne über dem Gebiet Brjansk.

    Weitere Details über die möglichen Folgen der abgewehrten Drohnenangriffe wurden nicht bekannt gegeben.

  • 18:26 Uhr

    DVR-Chef: Heftige Straßenkämpfe um Krasny Liman

    In der Stadt Krasny Liman finden heftige Straßenkämpfe statt, russische Einheiten haben die Lage unter Kontrolle. Dies gibt DVR-Chef Denis Puschilin bekannt:

    "In Krasny Liman selbst gibt es heftige Gefechte, die Kämpfe in der Stadt sind nicht einfach. Aber unsere Einheiten versuchen, die Lage unter Kontrolle zu halten."

    Puschilin fügte hinzu, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation bei der Ortschaft Grischino im Frontabschnitt Krasnoarmeisk-Dobropolje vorgerückt seien.

  • 17:39 Uhr

    Erneut Explosionen in ukrainischer Stadt Charkow

    In der ostukrainischen Stadt Charkow nahe der Grenze zu Russland gab es erneut Explosionen, wie der ukrainische Fernsehsender 24 Kanal berichtet. Bereits früher am Sonntag hatten ukrainische Medien Explosionen in der Stadt gemeldet. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.