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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 63 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 63 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 18.01.2026 08:04 Uhr

    08:04 Uhr

    Selenskij ordnet schnellere Stromimporte an

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat wegen der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieversorgung den schnellstmöglichen Ausbau der Stromimporte und der Einfuhr zusätzlicher Energieausrüstung angeordnet. Nach einem Treffen mit hochrangigen Regierungs- und Militärvertretern erklärte der Politiker am Samstag auf der Plattform X:

    "Alle dafür nötigen Entscheidungen sind bereits getroffen, und die Steigerung der Importe muss ohne Verzögerung erfolgen."

    Die schwierigste Lage besteht nach Angaben der ukrainischen Behörden in Kiew, Charkow und Saporoschje samt den umliegenden Regionen. Hinzu kommt noch, dass in den Regionen ein eisiges Wetter mit zweistelligen Minusgraden herrscht. Wohnungen kühlen aus, Fahrstühle in Hochhäusern funktionieren nicht.

  • 07:32 Uhr

    Herabfallende Drohnenteile beschädigen Wohnhaus im nordossetischen Beslan

    In den frühen Morgenstunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Teilrepublik Nordossetien-Alanien mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium meldete auf Telegram die Zerstörung von sechs Drohnen. Der Chef der nordkaukasischen Region, Sergei Menjailo, bestätigte die Attacke und warnte die Bevölkerung vor möglichen vorübergehenden Einschränkungen beim Mobilfunk und beim Internet. Die Flughäfen Wladikawkas und Mosdok stellten aus Sicherheitsgründen den Betrieb ein.

    Später schrieb Menjailo auf Telegram, dass herabfallende Drohnenteile das Dach eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Stadt Beslan beschädigt hätten. In dem Gebäude seien darüber hinaus mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Aus Sicherheitsgründen habe man 70 Bewohner evakuiert, eine Person sei medizinisch versorgt worden. Der Politiker rief seine Landsleute dazu auf, die Ruhe zu bewahren und nur offiziellen Informationsquellen zu vertrauen.

    Der Telegram-Kanal Mash veröffentlichte ein Foto, das die Lage vor Ort zeigt.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 63 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 63 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 23,
    • Gebiet Brjansk – 13,
    • Gebiet Rostow – 6,
    • Teilrepublik Nordossetien-Alanien – 6,
    • Gebiet Astrachan – 4,
    • Gebiet Wolgograd – 4,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Gebiet Woronesch – 1,
    • Gebiet Rjasan – 1,
    • Gebiet Stawropol – 1,
    • Teilrepublik Krim – 1,
    • Asowsches Meer – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 17.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Ukraine: Die schwierigste Situation mit Stromversorgung in Borispol, Browary und Kiew

    Laut einer Analyse öffentlich zugänglicher Quellen, die von der ukrainischen Zeitung Jekonomitscheskaja Prawda durchgeführt wurde, ist die Situation mit der Stromversorgung Anfang 2026 in Borispol, Browary und Kiew am schwierigsten. An manchen Tagen gab es dort einen Großteil des Tages keinen Strom, oft sogar mehr als die Hälfte der Zeit.

    Mit dem Einbruch der Kälte verschärfte sich die Lage erheblich. Am 10. Januar fiel in Borispol 77 Prozent der Zeit der Strom aus, in Browary 63,7 Prozent und in Kiew 46,2 Prozent. Erhebliche Unterbrechungen wurden auch in Krementschug (44,5 Prozent), Irpen (42,7 Prozent), Petropawlowskaja Borschtschagowka (42,3 Prozent) und Butscha (41 Prozent) verzeichnet.

    Ähnliche Werte wurden in Wischnjowoje (39,2 Prozent), Sofijewskaja Borschtschagowka (38,9 Prozent), Kriukowschtschina (37 Prozent), Bojarka (33,7 Prozent), Dnjepropetrowsk (33,6 Prozent) und Kriwoi Rog (33,5 Prozent) gemessen. In Städten wie Tscherkassy, Belaja Zerkow, Odessa, Iwano-Frankowsk, Lwow und Winniza fiel der Strom zwischen 20 und 30 Prozent der Zeit aus. Am wenigsten Probleme mit Stromausfällen gab es in Luzk und Chmelnizki.

  • 19:24 Uhr

    40 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

    Die Luftabwehr hat innerhalb von fünf Stunden 40 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 15 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden 40 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • 35 über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • zwei über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • zwei über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Kursk."
  • 18:57 Uhr

    Kriwoi Rog: Einwohner blockieren Straße wegen seit vier Tagen fehlender Stromversorgung

    Die Einwohner von Kriwoi Rog in der Ukraine haben wegen eines seit vier Tagen andauernden Stromausfalls die Straße blockiert, berichtet die ukrainische Nachrichtenseite Strana. In der Meldung, die auf dem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde, heißt es:

    "In Kriwoi Rog haben die Einwohner des Stadtteils Solnetschny die Straße wegen Stromausfalls blockiert. Ihren Angaben zufolge gibt es seit vier Tagen keinen Strom mehr."

    Wie das Medium berichtet, haben die Versorgungsunternehmen den Bürgern weder die Gründe noch die Dauer der Unterbrechungen erklärt und auch die Forderung ignoriert, Reparaturteams an den Ort des Geschehens zu schicken.

  • 18:28 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei Explosion ukrainischer Drohne verletzt

    Ein Zivilist wurde im Gebiet Belgorod durch die Explosion einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte verletzt und mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Im Dorf Tawrowo im Bezirk Belgorod wurde ein Zivilist durch die Explosion einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Der Mann erlitt ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma sowie mehrere Splitterverletzungen im Gesicht und an der Schulter. Ein Krankenwagen bringt den Verletzten in das städtische Krankenhaus Nr. 2 in Belgorod. Er erhält die notwendige Hilfe."

    Laut Gladkow wurde bei dem Angriff auch ein Pkw beschädigt.

  • 17:58 Uhr

    Rostow am Don: Durch Drohnenangriff beschädigtes Haus könnte einstürzen

    In Rostow am Don besteht weiterhin die Gefahr, dass der Eingang eines Hauses einstürzt, der bei einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigt wurde. Darauf wies der Leiter der Verwaltung des Bezirks Sowjetski, Nikita Paremusow, hin.

    Die Bewohner dürfen ihre Wohnungen noch nicht betreten. Experten arbeiten daran, die tragenden Wände zu verstärken, fügte der Beamte hinzu. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Paremusow:

    "Sobald dies geschehen ist, kann man über die Möglichkeit sprechen, Dokumente und dringend benötigte Gegenstände abzuholen."

    Seinen Worten zufolge haben die Hausverwaltung und die Polizei Maßnahmen organisiert, "um Plünderungen zu verhindern und das Eigentum der Betroffenen zu schützen".

    Den Bewohnern des beschädigten Hauses wurde eine vorübergehende Unterkunft in anderen Stadtteilen angeboten. Den Kindern wurde zugesichert, sie in Schulen und Kindergärten am Ort ihrer vorübergehenden Unterkunft unterzubringen. Außerdem wurde in der nächstgelegenen Schule eine Notunterkunft eingerichtet.

    Der Bürgermeister von Rostow am Don, Alexander Skrjabin, versprach den Bewohnern finanzielle Hilfe. Bis zur Beseitigung der Folgen des Angriffs gilt der lokale Notstand.

    Es handelt sich um ein Haus, das am 14. Januar beschädigt wurde. Der nächtliche Angriff wurde in zehn Städten und Bezirken des Gebiets Rostow, darunter Rostow am Don und Taganrog, abgewehrt, teilte Gouverneur Juri Sljussar mit. Eine Person kam ums Leben, vier wurden verletzt.

  • 17:20 Uhr

    Kiew stellt inakzeptable Bedingungen für Rückkehr von zwölf russischen Zivilisten

    Die Ukraine stellt inakzeptable Bedingungen für die Rückkehr von zwölf Einwohnern des Gebiets Kursk, erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Sie betonte:

    "Sie werden nicht freigelassen, weil Bedingungen gestellt werden, die die russische Seite nicht erfüllen kann. Gemäß der Genfer Konvention müssen solche Personen repatriiert, das heißt ohne jegliche Bedingungen an das Land ihrer Staatsangehörigkeit übergeben werden – dennoch werden Bedingungen gestellt."

    So bietet Kiew im Gegenzug an, Ukrainer, die unter Ermittlungen stehen und wegen Verbrechen gegen Russland angeklagt sind, zu "repatriieren". Aus diesem Grund dauert der Dialog über die Rückkehr der Landsleute in ihre Heimat bereits mehr als neun Monate an, erklärte Moskalkowa.

    Sie wies auch auf die unbefriedigenden Haftbedingungen der entführten Einwohner des Gebiets Kursk hin. Die Ombudsfrau betonte:

    "Das Essen ist von schlechter Qualität, eine der Frauen schreibt uns: 'Haferbrei und Tee sind das Einzige, was wir zu essen bekommen.' Das ist völlig inakzeptabel. [...] Sie werden in einer vorübergehenden Unterkunft festgehalten. Sie dürfen diese Unterkunft nicht verlassen. Sie können nirgendwo hinfahren, sie haben weder Dokumente noch Geld dafür, sie sind praktisch Geiseln dieser Situation."

    Vor diesem Hintergrund forderte Moskau Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz auf, die in der Ukraine festgehaltenen Russen zu besuchen und ihnen zu helfen.

    Im vergangenen Jahr hatte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz die Rückkehr von 124 Einwohnern des Gebiets Kursk aus Sumy über das Territorium Weißrusslands unterstützt. Die Organisation erklärte sich bereit, eine weitere Repatriierung durchzuführen, sobald die Parteien eine Einigung erzielt haben.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.