International

Liveticker Ukraine-Krieg: Zweiter Tag der Verhandlungen in Abu Dhabi begonnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Zweiter Tag der Verhandlungen in Abu Dhabi begonnenQuelle: Sputnik
  • 5.02.2026 12:19 Uhr

    12:19 Uhr

    Russland und Ukraine vereinbaren Gefangenenaustausch

    Im Rahmen der Gespräche in Abu Dhabi haben die Delegationen Russlands und der Ukraine vereinbart, 314 Gefangene auszutauschen, berichtet der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff. Auf X gibt er bekannt:

    "Heute haben die Delegationen aus den Vereinigten Staaten, der Ukraine und Russland vereinbart, 314 Gefangene auszutauschen – der erste solche Austausch seit fünf Monaten."

    Insgesamt bezeichnete Wiktoff die Gespräche als "detailliert und produktiv", räumte aber auch ein, dass noch viel Arbeit verbleibe. Der Gesandte fügte hinzu, dass Verhandlungen fortgesetzt werden, und äußerte die Erwartung eines Fortschritts in den kommenden Wochen.

  • 11:42 Uhr

    Mehrere Verletzte bei ukrainischen Angriffe auf Gebiet Belgorod

    Am Morgen des heutigen Donnerstags sind zwei Zivilisten in den Dörfern Nowostrojewka-Perwaja und Beljanka im Gebiet Belgorod verwundet worden, nachdem ihre Fahrzeuge durch ukrainische Drohnen angegriffen wurden. Dies berichtet der operative Stab der Region.

    Parallel dazu meldet die Behörde, dass Kiews Truppen im Verlaufe des vergangenen Tages insgesamt über 115 Drohnen und über 20 Geschosse gegen das Gebiet abgefeuert haben. Dabei wurden insgesamt zwölf Zivilisten, darunter zwei Kinder und ein Jugendlicher, verwundet.

  • 11:04 Uhr

    Gebiet Kursk unter ukrainischem Beschuss

    Das ukrainische Militär hat im Verlauf des vergangenen Tages das russische Grenzgebiet Kursk mehrmals mit Artillerie und Drohnen angegriffen. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Februar und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 5. Februar 27 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Der Feind setzte 16 Mal Artillerie gegen entlegene Bezirke ein. Eine Drohne griff unser Gebiet durch den Abwurf einer Sprengladung an."

    Nach Chinsteins Angaben sind bei den Angriffen keine Menschen zu Schaden gekommen. Im Dorf Michailowka im Bezirk Rylsk seien ein Haus und ein Fahrzeug beschädigt worden.

  • 10:33 Uhr

    LVR: Fünf Menschen bei ukrainischem Drohnenangriff auf Wohnhaus verletzt

    Eine fünfköpfige Familie ist in der Stadt Rowenki in der Lugansker Volksrepublik verletzt worden, nachdem das ukrainische Militär einen Wohnblock mit einer Drohne angegriffen hatte. Leonid Passetschnik, Oberhaupt der Republik meldet dazu auf Telegram:

    "Heute haben die ukrainischen Nazis einen weiteren Angriff gegen eine friedliche Stadt der Republik verübt. Am frühen Morgen griff der Gegner ein Mehrfamilienhaus in Rowenki an. Durch den Angriff wurden fünf Menschen verwundet – eine kinderreiche Familie. Das jüngste Kind ist fünf Monate alt, zwei weitere Kinder sind sieben und drei Jahre alt."

    Passetschnik fügte hinzu, dass alle Verwundeten in ein Krankenhaus eingewiesen wurden.

  • 09:55 Uhr

    Finnland will Garantien für Kiew nicht als Äquivalent zu Artikel 5 des NATO-Vertrags bezeichnen

    Den finnischen Behörden missfiel die von US-Beamten verwendete Formulierung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine, "ähnlich Artikel 5" des NATO-Vertrags, berichtete Politico unter Berufung auf Dienstkorrespondenz des US-Außenministeriums.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur wurde dieses Thema bei einem Treffen der finnischen Außenministerin Elina Valtonen mit US-Gesetzgebern im Januar diskutiert. Politico schrieb unter Berufung auf die Korrespondenz des US-Außenministeriums:

    "Valtonen warnte vor jeglichen Vorschlägen für Sicherheitsgarantien 'ähnlich Artikel 5' für die Ukraine nach dem Krieg […] Sie warnte, dass dies zu einer Verwechslung der NATO-Garantien gemäß Artikel 5 mit bilateralen Verpflichtungen gegenüber der Ukraine führen könnte."

    Artikel 5 des NATO-Vertrags sieht eine kollektive Verteidigung im Falle eines Angriffs auf eines der NATO-Mitglieder vor.

  • 09:21 Uhr

    Zweiter Tag der Verhandlungen in Abu Dhabi begonnen

    In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat der zweite Tag der zweiten Verhandlungsrunde zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine begonnen. Dies berichtet Rustem Umerow, Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine.

    Nach Umerows Angaben wird die Arbeit im gleichen Format, wie am Vortag, fortgesetzt und umfasst trilaterale Beratungen sowie Arbeit in Gruppen mit anschließender Synchronisierung der Positionen.

    Die erste Runde der trilateralen Gespräche hatte in Abu Dhabi in geschlossenem Format am 23. und 24. Januar stattgefunden.

  • 08:44 Uhr

    Russischer Botschafter in London: Idee, westliche Truppen in Ukraine zu stationieren, ist vom Tisch

    Die Idee, ein Kontingent der sogenannten "Koalition der Willigen" in der Ukraine zu stationieren, sei tot, erklärte der russische Botschafter in Großbritannien, Andrei Kelin. In einem Interview mit dem britischen Fernsehsender Channel 4 sagte er:

    "Sie [die Idee] ist tot. Es ist tot: Was der NATO-Generalsekretär immer wieder über die Absicht sagt, bald Truppen in die Ukraine zu entsenden, und so weiter."

    Kelin betonte, dass die Idee der Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine für Russland in jedem Fall inakzeptabel sei. Nach Angaben des Diplomaten enthalten viele Vereinbarungen zur Beilegung von Konflikten weniger Garantien für die Stationierung von Truppen als vielmehr politische und rechtliche Garantien. Er fügte hinzu:

    "Die beste (Garantie) sind gute Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, gute Beziehungen zwischen den europäischen Ländern, einschließlich London, und Russland. Das bedeutet die Herstellung normaler Beziehungen, gegenseitigen Respekt, die Achtung der Interessen des anderen und die Achtung der gegenseitigen Garantien."

  • 08:13 Uhr

    Staatsduma verspricht, Rada-Abgeordneten Gontscharenko einen Platz im Krim-Gefängnis zu reservieren

    Der Abgeordnete der Staatsduma aus der Region Krim und Mitglied des russischen Sicherheitsausschusses, Michail Scheremet, erklärte, dass für den Abgeordneten der Werchowna Rada, Alexei Gontscharenko, der in Russland auf der Liste der Terroristen und Extremisten steht und in Abwesenheit verurteilt wurde, der Pläne zur Eröffnung von Zentren auf der Krim angekündigt hat, ein Platz in einem Krim-Gefängnis reserviert werde.

    Zuvor hatte Gontscharenko eine Karte der Ukraine mit der Krim und den neuen Regionen Russlands veröffentlicht, auf der er die Standorte seiner Zentren bis 2030 markiert hatte. Insbesondere plant er, vier Zentren auf der Krim zu eröffnen. Dazu sagte Scheremet:

    "Gontscharenko war bereits 2014 auf der Krim, floh aber wie ein feiger Hase vor dem Zorn der Krim-Einwohner und steckte den Schwanz zwischen die Beine. Wenn er es so eilig hat, ein Zentrum auf der Krim zu eröffnen, dann reservieren wir ihm einen Platz in einem Krim-Gefängnis. Eine komfortable Gefängniszelle ist der beste Ort für ein solches Zentrum."

    Seinen Worten zufolge könne Gontscharenko im Krim-Gefängnis nicht nur über sein Verhalten nachdenken, sondern auch seine Psyche heilen. Der Duma-Abgeordnete sagte:

    "Ich bin sicher, dass ihm die Krim-Luft, die durch die Gitterstäbe des Gefängnisses strömt, guttun wird. Er wird viel Zeit haben, sich zu bessern und eine neue Chance zu bekommen, als normaler Mensch in die Gesellschaft zurückzukehren."

  • 07:29 Uhr

    Russische Streitkräfte schlagen ukrainischen Gegenangriff im Raum Kupjansk zurück

    Kämpfer des Truppenverbands "West" haben einen Gegenangriff ukrainischer Truppen im Raum Kupjansk abgewehrt, teilte der Leiter des Pressezentrums des russischen Truppenverbands, Iwan Bigma, mit. Er sagte:

    "Im Laufe des Tages wurde in der Nähe der Ortschaft Blagodatowka ein Gegenangriff einer mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt. Sechs Kämpfer wurden getötet."

    Außerdem haben russische Soldaten neun bodengestützte Roboterkomplexe zerstört, und Luftabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben eine HIMARS-Rakete, zwei gelenkte Flugkörper, 19 Flugdrohnen und 69 schwere Kampfquadrocopter abgeschossen.

    Darüber hinaus zerstörten sie 51 Drohnen-Kontrollpunkte und eine Starlink-Satellitenkommunikationsstation.

  • 07:00 Uhr

    95 ukrainische Drohnen über Nacht über russischen Regionen zerstört

    Die Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 95 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über russischen Regionen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "In der vergangenen Nacht wurden 95 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • 36 über dem Territorium der Region Krasnodar,
    • 27 über dem Territorium des Gebiets Rostow,
    • 21 über dem Gewässer des Asowschen Meeres,
    • acht über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • zwei über dem Territorium der Republik Krim,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Wolgograd."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.