International

Liveticker Ukraine-Krieg: Über 180 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Über 180 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer AngriffeQuelle: Sputnik © Pawel Lissizyn
  • 10.03.2026 11:30 Uhr

    11:30 Uhr

    Drohnenattacke auf Auto: Zivilist im russischen Grenzgebiet Brjansk verletzt

    Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres "barbarisches Verbrechen" im russischen Gebiet Brjansk vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, griff der Gegner die Siedlung Klimowo mit FPV-Drohnen an. Eine gezielte Attacke galt einem fahrenden zivilen Pkw. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. In einem Krankenhaus wurde ihm die nötige medizinische Hilfe erwiesen. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Bogomas bezeichnet die Angreifer als "ukrainische Terroristen".

  • 11:12 Uhr

    Russische Unteroffizierin über Militärlaufbahn, Auszeichnungen und Frontdienst

    RT DE richtet den Blick auf Lebensrealitäten, die selten im Mittelpunkt stehen und haben mit jungen Frauen gesprochen, die an der speziellen Militäroperation teilnehmen. Sie geben Einblicke in eine Welt, die sonst als Männersache gilt – die Front aus den Augen einer Frau. Eine von ihnen: Unteroffizierin Anna Isakowa. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 10:58 Uhr

    EU-Sanktionsbeauftragter O'Sullivan: Russlands Wirtschaft kurz vor dem Kollaps

    Der EU-Sanktionsbeauftragte David O'Sullivan hat der russischen Wirtschaft einen "verheerenden Zustand" attestiert. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte der Ire, zwar könnten Sanktionen allein den Ukraine-Krieg nicht stoppen, er sei sich jedoch absolut sicher, dass vier Jahre Sanktionen "erhebliche Auswirkungen" hätten.

    "Alle Wirtschaftsindikatoren blinken rot. Das Land taumelt in eine Rezession, hat große Probleme mit den öffentlichen Finanzen, mit der Inflation und mit sehr hohen Zinsen."

    Der Top-Beamte der EU-Kommission behauptete weiter, die Banken würden auf sehr schlechten Krediten sitzen. Russland stehe kurz vor einer Finanzkrise. Irgendwann werde die Situation für das Land unhaltbar. Man wisse nur nicht genau, wann dieser Moment komme, fügte O'Sullivan hinzu.

    Einige Experten sind jedoch der Meinung, dass die Sanktionsstrategie des Westens im Fall von Russland nicht aufgeht. Denn das Modell funktioniere nur, solange keine materielle Knappheit herrsche, meint Henry Johnston. Seine Analyse gibt es hier auf unserer Webseite zu lesen.

  • 10:41 Uhr

    Ukrainische Feuergruppe im Gebiet Sumy eliminiert

    Eine Drohneneinheit des russischen Truppenverbands Nord, die im Rahmen der Erweiterung der Pufferzone im Gebiet Sumy operiert, hat eine mobile ukrainische Feuergruppe der Luftverteidigung nahe der Ortschaft Tjotkino vollständig eliminiert. Dies meldete eine Militärangehörige des Truppenverbands Nord mit dem Rufnamen "Fanat" gegenüber RIA Nowosti

    Ihr zufolge bewegte sich der Gegner in einem als ziviles Auto getarnten Fahrzeug. Die ukrainischen Soldaten wurden jedoch aufgespürt und durch russische Drohnenpiloten außer Gefecht gesetzt. 

    "Infolgedessen wurden alle Drohnenabwehrwaffen und -ausrüstung sowie drei Soldaten neutralisiert."

  • 10:19 Uhr

    Streit zwischen Kiew und Budapest geht weiter: Ukrainisches Außenministerium bestellt Ungarns Botschafter ein

    Nach der Beschlagnahmung eines ukrainischen Geldtransporters in Ungarn und der Festnahme von sieben Begleitern hat das ukrainische Außenministerium den ungarischen Botschafter einbestellt. In einer Protestnote warf Kiew Budapest unter anderem Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention im Umgang mit ukrainischen Staatsbürgern vor. Darüber hinaus bezichtigte die diplomatische Behörde das EU- und NATO-Land illegaler Festnahmen, übermäßiger Gewaltanwendung und Einschüchterung.

    Die ungarische Polizei hatte in der vergangenen Woche zwei Geldtransporter mit sieben Mitarbeitern der staatlichen ukrainischen Sparkasse kurzzeitig festgesetzt und Geldwäschevorwürfe erhoben. Trotz eines offiziellen Antrags sei ukrainischen Konsularbeamten kein Zugang zu den Festgenommenen gewährt worden, hieß es nun aus dem Kiewer Außenministerium.

    Hintergrund des Skandals ist der Streit zwischen Ungarn und der Ukraine um Erdöllieferungen aus Russland. Seit der Beschädigung der Pipeline und der Aussetzung der Lieferungen am 27. Januar fordert Budapest Kiew zur schnellen Reparatur und zur Wiederaufnahme des Transits auf. Der ukrainischen Darstellung zufolge ist eine schnelle Reparatur nicht möglich, was Ungarn und auch die Slowakei bezweifeln.

  • 10:00 Uhr

    Iran-Krieg verzögert Friedensgespräche zur Ukraine weiter

    Aufgrund des israelisch-amerikanischen Krieges gegen Iran ist eine weitere Verhandlungsrunde zu einer Friedenslösung in der Ukraine verschoben worden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij schrieb nach einer Beratung mit dem Verhandlungsteam des osteuropäischen Landes auf der Plattform X:

    "Derzeit liegt der Schwerpunkt der Partner und die ganze Aufmerksamkeit auf der Situation um Iran."

    Die Verschiebung sei auf Vorschlag der US-Seite erfolgt. Die Ukraine sei dennoch jederzeit und in jedem Format zu Treffen bereit.

    Gleichzeitig warf der Politiker Moskau vor, die Situation im Nahen Osten zu Russlands Gunsten auszunutzen. Moskau versuche eine "zweite Front gegen die Ukraine und den ganzen Westen" zu errichten.

    Zuvor hatte das ukrainische Präsidentenbüro Presseberichte über ein mögliches Treffen in Istanbul am Mittwoch dementiert. Bereits in der vergangenen Woche waren geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine mit US-Vermittlung in Abu Dhabi aufgrund der Sicherheitslage verschoben worden.

  • 09:40 Uhr

    Ukrainische Angriffe in der vergangenen Woche: Fast 500.000 Nutzer waren ohne Strom 

    Fast eine halbe Million Haushalte waren nach ukrainischen Angriffen auf russische Energieanlagen in der vergangenen Woche ohne Strom. Dies berichtete Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "Die ukrainischen Formationen strebten danach, unerträgliche Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung zu schaffen, indem sie gezielte Attacken auf Energieobjekte verübten, insbesondere auf Verteilungsstationen, die die Stromversorgung mehrerer Bezirke gewährleisten. In der vergangenen Woche waren etwa 494.400 Menschen wegen solcher Angriffe von Stromausfällen betroffen."

    Laut Miroschnik war das Gebiet Belgorod am stärksten betroffen: Dort waren 430.000 Nutzer ohne Strom.

    Das Gebiet Belgorod ist zudem die Region, die vom Gegner am häufigsten attackiert wurde: In der vergangenen Woche setzten die ukrainischen Streitkräfte täglich zwischen 150 und 180 Drohnen ein, so Miroschnik.

  • 09:27 Uhr

    Ukrainische Angriffe: Rund 5.000 Menschen im Gebiet Kursk ohne Strom

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 9. März bis 5 Uhr MEZ am 10. März 41 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit evakuierte grenznahe Ortschaften 30-mal unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zehn Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurde ein 55 Jahre alter Einwohner der Siedlung Ilek verletzt, als eine ukrainische Drohne sein Haus angriff. Das Dach und die Fassade des Einfamilienhauses wurden beschädigt. Ein weiteres Einfamilienhaus kam in der Siedlung Kommunar zu Schaden.  

    Ferner berichtet der Gouverneur über einen größeren Stromausfall im Bezirk Belaja. Etwa 5.000 Menschen sind derzeit von der Stromversorgung abgeschnitten. Sobald die Sicherheitslage vor Ort es erlaubt, wird mit den Reparaturarbeiten begonnen werden.

  • 09:08 Uhr

    Russische Fähnrichin: "Wir retten Soldantenleben"

    Angelina Manowa hat sich durch besondere Fähigkeiten und tapferes Handeln in der Spezialoperation in der Ukraine ausgezeichnet. Dafür wurde sie sogar mit der Lebensrettermedaille ausgezeichnet. Im Gesprächt mit RT DE erzählte Manowa über ihren Einsatz. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:53 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. März 19 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Nowaja Kachowka — 3,
    • Rybaltsche — 3,
    • Kochany — 2,
    • Golaja Pristan — 3,
    • Welikaja Lepeticha — 4,
    • Aljoschki — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Kasatschji Lageri, Welikaja Lepeticha, Aljoschki und Dnjeprjany wurden insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert.

    Infolge einer Drohnenattacke seien in Welikaja Lepeticha ein Wohnhaus und ein Auto beschädigt worden, heißt es.

    Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung liegen bislang nicht vor.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.