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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew hat nur noch bis Juni Geld zur Finanzierung seiner Armee

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew hat nur noch bis Juni Geld zur Finanzierung seiner Armee© Urheberrechtlich geschützt
  • 27.03.2026 17:53 Uhr

    17:53 Uhr

    Putin: Staatsstreich in Ukraine löste Kette tragischer Ereignisse aus

    Der vom Westen unterstützte Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 war der Auslöser für eine ganze Kette von Ereignissen, die in der Ukraine immer noch geschehen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Sitzung des Sicherheitsrates, die den russisch-europäischen Beziehungen gewidmet wurde. 

    "Sie (die frühere US-Regierung und die Führung der EU-Staaten) haben den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt, der dann Auslöser für die ganze Kette tragischer Ereignisse war, die sich bis heute in der Ukraine abspielen."

  • 17:27 Uhr

    Donezk: Wohngebäude und Infrastruktur durch Angriff aus Ukraine beschädigt

    Am Freitagnachmittag (Ortszeit) griffen die ukrainischen Kämpfer einen Stadtteil von Donezk, der Hauptstadt der gleichnamigen russischen Republik, an. Bei der Attacke kam mutmaßlich eine Starrflüglerdrohne zum Einsatz. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur TASS vor Ort.

    Wie es heißt, traf der Angriff ein Wohnviertel mit einem Kinderspielplatz. Im Innenhof seien Trümmer von Gebäudefassaden und Glassplitter zu sehen, so der Reporter. Die Druckwelle der Explosion habe Türen in Gebäudeeingängen herausgerissen und die Fenster gesprengt. Außerdem kamen zivile Fahrzeuge sowie Infrastruktureinrichtungen zu Schaden.

    Mitarbeiter des russischen Ermittlungskomitees sind vor Ort dabei, die Folgen der Drohnenattacke zu dokumentieren.

  • 17:14 Uhr

    Artillerie zerstört Befestigung ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)

    Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost nahmen ein komplexes Netz befestigter Stellungen der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje auseinander. Das Ziel wurde zuvor von einer Aufklärungsdrohne aufgespürt.

    Bei seinem Angriff setzte das russische Militär einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A Solnzepjok ein. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

  • 16:25 Uhr

    Auswärtiges Amt: Waffen für Kiew werden nicht in den Nahen Osten umgeleitet

    Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärte, er habe keinen Grund zur Annahme, dass für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umgeleitet würden.

    Am Rande des G7-Außenministertreffens in Paris, führte Wadephul nach einem Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio aus:

    "Was für die Ukraine vorgesehen ist, darunter im Rahmen des sogenannten PURL-Mechanismus, und was wir ebenfalls finanzieren, wird an die Ukraine geliefert werden, und hier gibt es keine Abweichungen."

    Künftig werde die Luftverteidigung von extrem hoher Bedeutung sein, sodass Engpässe bei der Produktion möglich seien, betonte der Bundesaußenminister weiter. Dieses Thema sei beim Treffen in Paris nicht direkt besprochen worden, fügte er hinzu.

  • 15:55 Uhr

    Ukraine und Saudi-Arabien planen Kooperation bei Verteidigung

    Die Ukraine und Saudi-Arabien haben eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vereinbart. Das gibt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf der Plattform X bekannt. Ihm zufolge haben beide Länder die "Grundlage für künftige Verträge, technologische Zusammenarbeit und Investitionen" geschaffen. "Zudem stärkt es die internationale Rolle der Ukraine als Sicherheitspartner", so Selenskij weiter.

    "Wir sind bereit, unser Fachwissen und unsere Systeme mit Saudi-Arabien zu teilen und gemeinsam daran zu arbeiten, den Schutz von Menschenleben zu stärken", schreibt der ukrainische Präsident. Auch Saudi-Arabien verfüge über Fähigkeiten, die für die Ukraine von Interesse seien.

  • 15:37 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

    Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.880 Soldaten.

    Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 21. März bis zum 27. März einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Objekte der Treibstoff- und Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Werkstätten für die Herstellung von unbemannten Booten, Produktionsstätten von Drohnen, Drohnenlagerhallen und Drohnenleitstellen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.620 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 88 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, sieben Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 49 Munitions- und Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.280 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband fünf Panzer, 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, 164 Autos, elf Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie 17 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.210 Kämpfer einbüßen. 21 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos, 22 Feldartilleriegeschütze, elf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 31 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Mitte mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.395 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 63 gepanzerte Kampffahrzeuge, 97 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie drei Munitionslager außer Gefecht.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.065 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, 12 Artilleriegeschütze, fünf Munitions- und Materiallager.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 310 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband 45 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, 20 Stationen für elektronische Kampfführung sowie 16 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 47 gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion, vier Neptun-Raketen und 3.138 Drohnen ab.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 128.363 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.525 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.693 Mehrfachraketenwerfer, 34.113 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.938 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 15:04 Uhr

    Todesopfer und Verletzte bei erneuten Drohnenangriffen aus Ukraine im Raum Belgorod

    Das ukrainische Militär griff am Freitagnachmittag (Ortszeit) erneut drei Ortschaften mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram bekannt.

    In der Ortschaft Malomichailowka sei bei einem Angriff auf ein ziviles Auto der Insasse getötet worden, so der Beamte. Im Dorf Nischegol sei infolge einer Drohnenattacke auf einen Kleinbus der Fahrer verletzt worden.

    Ferner teilt Gladkow mit, dass ein russischer Soldat in der Stadt Graiworon bei der Abwehr eines Drohnenangriffs aus der Ukraine mehrere Splitterverletzungen erlitten habe.  

  • 14:29 Uhr

    Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte befreit.

    Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Potapowka im Gebiet Sumy sowie Pestschanoje und Schewjakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht.

    Darüber hinaus haben die Soldaten des Verbandes Süd die Siedlung Nikiforowka in der DVR befreit.

  • 13:58 Uhr

    "Die Ukraine ist auch nicht Amerikas Krieg" – Rubio kritisiert Europas Iran-Kurs

    US-Außenminister Marco Rubio schlug im Vorfeld des G7-Außenministertreffens am Donnerstag scharfe Töne gegenüber den europäischen Verbündeten an. Er kritisierte insbesondere die Haltung einiger europäischer Staats- und Regierungschefs, die den Konflikt mit Iran als "nicht Europas Krieg" bezeichnet hatten.

    Dem hielt der US-Außenminister entgegen, dass die USA für die Ukraine mehr geleistet hätten als jedes andere Land der Welt – und das für einen Konflikt auf einem fremden Kontinent, der ebenfalls "nicht Amerikas Krieg" sei. 

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  • 13:30 Uhr

    Gruppe ukrainischer Soldaten desertiert im Gebiet Sumy

    Eine Gruppe ukrainischer Kämpfer ist von ihren Stellungen im Gebiet Sumy desertiert, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    Wie es heißt, hätten demoralisierte Soldaten der 119. separaten Brigade der Territorialarmee infolge des Angriffs ihre Stellungen in der Nähe der Siedlung Nowodmitrowka verlassen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.