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Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 StundenQuelle: Sputnik © TAISSIJA WORONZOWA
  • 11.01.2026 08:02 Uhr

    08:02 Uhr

    Ein Todesopfer, drei Verletzte und Schäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Woronesch

    In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Woronesch und zwei weitere Bezirke des gleichnamigen russischen Gebiets mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Alexander Gussew meldete auf Telegram mehrere Verletzte und Schäden. Über der Gebietshauptstadt und zwei anderen Bezirken des Gebiets seien 17 gegnerische Drohnen abgefangen worden, gab der Politiker bekannt. Es habe sich um eine der massivsten Attacken auf die Region gehandelt.

    Gussew teilte mit, dass infolge der Drohnenattacke drei Frauen und ein Mann verletzt worden seien. Eine Einwohnerin habe ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Eine andere sei mit einer penetrierenden Wunde am Bauch ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die restlichen zwei Opfer hätten sich leichte Schnittwunden zugezogen.

    In einem späteren Eintrag schrieb der Politiker, dass eine der Verletzten ihren schweren Wunden erlegen sei. Er drückte der Familie und den Angehörigen der Frau sein Beileid aus.

    Unter den Sachschäden erwähnte der Gouverneur zehn Mehrfamilienhäuser. Zwei Gebäude seien in Brand geraten. Die Flammen seien aber schnell gelöscht worden. Darüber hinaus seien zehn Einfamilienhäuser, eine Schule, eine Stelle der örtlichen Rettungskräfte, etliche Verwaltungsgebäude, ein Spezialfahrzeug und zwei Autos zu Schaden gekommen.

  • 07:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von drei Stunden 33 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium hat in der Nacht zum Sonntag auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte gemeldet, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 18 Uhr MEZ bis 21 Uhr MEZ am Samstag 33 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listete die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Woronesch – 17,
    • Gebiet Kursk – 8,
    • Gebiet Brjansk – 5,
    • Gebiet Belgorod – 3.

    Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.

  • 07:00 Uhr

    DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sechs Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sechs Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 10. Januar bis 0 Uhr am 11. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen mehrere Autos und ein ziviles Infrastrukturobjekt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Schäden lagen nicht vor.

  • 10.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Selenskij kündigt neue SBU-Operationen gegen Russland an

    Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) bereitet sich auf neue Kampfhandlungen gegen Russland vor. Dies behauptet der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij nach einem Treffen mit dem amtierenden SBU-Chef Jewgeni Chmara. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "Auch neue Operationen sind vereinbart."

  • 19:29 Uhr

    Drohnen, Training, Einsatz: Ein russischer Kommandeur im Gespräch

    In unserer Sendung zeigen wir ein Interview mit Leutnant Konstantin Krupodjorow, Kommandeur eines Angriffszuges der russischen Luftlandetruppen, der aus russischer Perspektive über Ausbildung, taktisches Vorgehen und den Alltag seiner Einheit im Krieg gegen die Ukraine berichtet.

    Er spricht unter anderem über den Einsatz von Drohnen, Trainingsmethoden, schwierige Versorgungsbedingungen und längere Einsätze an der Front. Die Aussagen werden im Beitrag journalistisch eingeordnet.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:07 Uhr

    Zehn ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die Luftabwehr hat innerhalb von vier Stunden zehn Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über sechs russischen Regionen zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Zwischen 16 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden von den diensthabenden Luftabwehrkräften zehn ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug zerstört:

    • drei über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
    • zwei über dem Territorium des Gebiets Kursk,
    • zwei über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Rostow,
    • eine über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
    • eine über dem Territorium der Republik Dagestan."
  • 18:30 Uhr

    LVR: Zwei Polizisten kommen bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten ums Leben

    Zwei Mitarbeiter der Territorialabteilung "Swatowki" des russischen Innenministeriums, Wiktorija Gnilitschenko und Artjom Kusnezow, sind bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten ums Leben gekommen. Dies teilt die Pressestelle des Innenministeriums der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit. In der Mitteilung heißt es:

    "Bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten sind zwei Mitarbeiter der Territorialabteilung für innere Angelegenheiten 'Swatowki', Wiktorija Gnilitschenko und Artjom Kusnezow, ums Leben gekommen. Das Innenministerium der Volksrepublik Lugansk spricht den Angehörigen und Freunden der Mitarbeiter der Abteilung des Innenministeriums Russlands 'Swatowki' sein Beileid aus."

  • 17:58 Uhr

    Explosionen in Charkow und Tschernigow

    In Charkow ist es am Abend zu Explosionen gekommen, wie der ukrainische Fernsehsender Obschtschestwennoje berichtete.

    Der Bürgermeister der Stadt, Igor Terechow, sagte, dass ein Infrastrukturobjekt im Stadtteil Slobodski beschädigt wurde. Details über das Gebäude und die Art der Schäden nannte er nicht.

    Eine weitere Explosion ereignete sich in Tschernigow im Norden der Ukraine.

  • 17:35 Uhr

    Trump: Putin hat keine Angst vor Europa – aber vor mir

    "Präsident Putin hat keine Angst vor Europa. Er hat Angst vor den Vereinigten Staaten von Amerika – die von mir geführt werden", erklärte US-Präsident Donald Trump am Freitag bei einem Treffen mit Ölkonzernen, um Pläne für Investitionen in Venezuela zu besprechen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.